{"id":2906,"date":"2008-01-21T09:52:56","date_gmt":"2008-01-21T08:52:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2906"},"modified":"2015-12-02T14:19:08","modified_gmt":"2015-12-02T13:19:08","slug":"clement-hat-schon-immer-gegen-die-spd-gearbeitet-es-hat-nur-keiner-wahrhaben-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2906","title":{"rendered":"Clement hat schon immer gegen die SPD gearbeitet, es hat nur keiner wahrhaben wollen"},"content":{"rendered":"<p>Wolfgang Clement hat die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in Hessen mehr oder weniger deutlich aufgefordert, gegen die SPD und ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zu stimmen. Die Emp&ouml;rung in der SPD ist gro&szlig;. Dabei beruhte Clements politische Karriere doch weitgehend darauf, gegen die Ziele der SPD anzuk&auml;mpfen. Er wurde von den b&uuml;rgerlichen Medien geh&auml;tschelt und gerade deshalb zum &bdquo;Star&ldquo;, weil er st&auml;ndig seiner eigenen Partei vors Schienbein trat. Schr&ouml;der holte ihn, damit er mit ihm gemeinsam die SPD auf einen Kurs zwingen konnte, der mit der Sozialdemokratie nur noch wenig zu tun hatte. Lange Zeit sind die Genossen ihm &ndash; sicher oft mit geballter Faust in der Tasche &ndash; gefolgt. Jetzt, wo ihn die Partei abserviert hat, zeigt er nur sein wahres Gesicht. Aber das h&auml;tte man schon lange erkennen k&ouml;nnen. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nMan muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wolfgang Clement war 1987 &uuml;ber Nacht als Sprecher der SPD in Bonn zur&uuml;ckgetreten, weil im damaligen Bundestagswahlkampf angeblich das Wahlziel des Kandidaten der SPD, Johannes Rau, eine &bdquo;eigene Mehrheit&ldquo; zu erringen, durch ein Interview von Willy Brandt in der ZEIT konterkariert worden sei. In dem Satz &bdquo;auch 43 Prozent w&auml;ren bei der Ausgangslage (1983: 38,2 Prozent) ein sch&ouml;ner Erfolg&ldquo; sah Clement damals einen Schuss aus dem &bdquo;Hinterhalt&ldquo;.<br>\nHeute schie&szlig;t er ganz offen und ohne Vorwarnung auf die Kandidatin Andrea Ypsilanti.<\/p><p>Nach einem Umweg &uuml;ber den Boulevard-Journalismus wurde er von Johannes Rau, wohl aus Dankbarkeit f&uuml;r seine damalige Loyalit&auml;t, wieder in die Politik geholt. Doch von Beginn seiner politischen Karriere an waren f&uuml;r Clement die SPD und ihr Anspruch, eine diskutierende Programmpartei zu sein, eher ein Hemmschuh, vor allem durch seinen erratischen und von meist konservativen Einfl&uuml;sterern gepr&auml;gten Politikstil. Die Partei war ihm eigentlich nur noch Mittel zur Macht. Er wusste ohnehin alles besser, die SPD hatte ihm zu folgen &ndash; und sie folgte ihm; h&auml;ufig z&auml;hneknirschend zwar, aber sie folgte ihm, wie das halt disziplinierte Genossinnen und Genossen gegen&uuml;ber ihren Parteioberen meist tun.<\/p><p>Wolfgang Clement tarnte sich mit dem Etikett des Modernisierers und Erneuerers. Das passt zu seinem Charakter und zu seinem Temperament, und es passte zu den Propagandisten der &bdquo;neuen Mitte&ldquo; &agrave; la Schr&ouml;der und Hombach. Wobei man &bdquo;Modernisierung&ldquo; zwanglos als eine Politik &uuml;bersetzen konnte, die sich darin gefiel (und dabei von der &uuml;berwiegend b&uuml;rgerlichen Presse applaudieren lie&szlig;), Errungenschaften und erk&auml;mpfte Rechte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften in Frage zu stellen oder als &bdquo;traditionalistisch&ldquo; zu bek&auml;mpfen. Clement war &ndash; und deshalb holte der Kanzler ihn nach Berlin &ndash; zusammen mit Schr&ouml;der einer der wichtigsten T&uuml;r&ouml;ffner der neoliberalen Ideologie nicht nur f&uuml;r die Sozialdemokratie. <\/p><p>In seiner Erneuerungsmanie stellte sich bei Clement nicht mehr die Frage nach dem &bdquo;warum&ldquo;; seine politischen Vorschl&auml;ge folgten einem beliebigen &bdquo;warum nicht&ldquo;. Der Weg war nicht mehr sein Ziel, ihm gen&uuml;gte der Aufbruch.<\/p><p>Kaum war ein Thema auf der politischen Agenda, da hatte sich Clement schon positioniert, schneller als die meisten und h&auml;ufig so rechtzeitig, dass es gerade noch f&uuml;r ein Interview in den &bdquo;Tagesthemen&ldquo; reichte. Als Journalist kannte er nat&uuml;rlich die medialen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten: Am ehesten erreicht man eine hohe Ver&ouml;ffentlichungsquote, wenn man sich gegen die eigenen Leute stellte &ndash; sozusagen als Kronzeuge gegen die SPD. So lehnte er etwa vehement eine Kraft-W&auml;rme-Kopplungsquote ab, stemmte sich gegen eine Verl&auml;ngerung der &Ouml;kosteuer &uuml;ber das Jahr 2003 hinaus, hatte den phantastischen Vorschlag, die Kfz-, Mineral- und &Ouml;kosteuer komplett zugunsten einer Stra&szlig;engeb&uuml;hr abzuschaffen, wollte gar alle Autobahnen privatisieren, wehrte sich gegen die Einf&uuml;hrung des Dosenpfands, pl&auml;dierte f&uuml;r die Pr&auml;implantations-Diagnostik und propagierte den Import von Stammzellen aus Israel, als Schr&ouml;der diesen politischen Sprengsatz noch mit einer Expertenkommission zu entsch&auml;rfen versuchte.<\/p><p>Man brauchte nur die Zeitungsarchive durchbl&auml;ttern, es gab kaum eine Woche, wo Clement nicht in den Schlagzeilen der &uuml;berregionalen Medien auftauchte. Ob er eine strikte Trennung von Bundes- und L&auml;ndersteuern forderte und dem Bund Gesetzgebungskompetenzen absprach, ob er nach seiner &bdquo;Abstrafung&ldquo; auf dem N&uuml;rnberger Parteitag der SPD rasch eine eigene Fraktion unter dem Namen &bdquo;N&uuml;rnberger Mitte&ldquo; gr&uuml;ndete, ob er nach dem Pisa-Schock mal eben die Einheitsschule bis zur achten Klasse, eine fr&uuml;here Einschulung und k&uuml;rzere Schulzeiten einf&uuml;hren, &uuml;ber Nacht einen neuen ZDF-Intendanten &bdquo;von au&szlig;en&ldquo; aus dem Hut zaubern, Berlusconi durch die Einf&uuml;hrung einer H&ouml;chstquote f&uuml;r ausl&auml;ndische Anteilseigner vom deutschen Medienmarkt fernhalten wollte oder ob er schnell mal eine B&uuml;rgschaft f&uuml;r die durch die Kirch-Pleite in finanzielle Gefahr geratenen Fu&szlig;ballvereine anbot. Man k&ouml;nnte die Liste beliebig erg&auml;nzen und fortschreiben, f&uuml;r Schlagzeilen war und ist Clement immer gut. <\/p><p>Clement war f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren, f&uuml;r die Aufweichung von Tarifvertr&auml;gen, f&uuml;r die Lockerung des K&uuml;ndigungsschutzes, f&uuml;r Lebensmittelkarten f&uuml;r Arbeitslose, f&uuml;r die Anhebung des Renteneintrittsalters. Clement beschimpfte Hartz IV-Empf&auml;nger als &bdquo;Parasiten&ldquo;. Clement stellte sich gegen Eichels Kontrollmitteilungen &uuml;ber Kapitalertr&auml;ge, er war f&uuml;r l&auml;ngere Einkaufszeiten, f&uuml;r die Streichung von Feier- und Urlaubstagen. Er wollte unbedingt Elite-Unis, war f&uuml;r eine Lockerung des Kartellrechts f&uuml;r die Presse, betrieb eine Kampagne gegen die Ausbildungsplatzabgabe und war f&uuml;r die Abschaffung der &bdquo;&Ouml;kosteuer&ldquo;. Clement war schon f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition, als diese noch gar nicht zur Debatte stand. Clement profilierte sich &ouml;ffentlich immer mit der Methode Attacken gegen Gr&uuml;n und Provokationen gegen Rot-Gr&uuml;n.<\/p><p>Und vor allem war Clement f&uuml;r die Hartz-Gesetze. Daf&uuml;r hat er fast seine gesamte Energie eingesetzt. Da er als Jurist von Wirtschaft wenig Ahnung hatte, glaubte er wohl, &uuml;ber eine effizientere Verwaltung der Arbeitslosigkeit die Arbeitslosigkeit abschaffen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Wie ein Zeitungsmacher hatte er allerdings meist am n&auml;chsten Tag schon wieder vergessen, was er gestern erst gefordert hatte, und er hoffte darauf, dass es seinen blo&szlig; die Schlagzeilen lesenden B&uuml;rgern genauso ging. Hauptsache, er war in den Medien. Und die freuten sich nat&uuml;rlich immer dar&uuml;ber, wenn ein Genosse seinen Genossen ans Bein pinkelte. Das machte ihn zum Liebling seiner alten (Bonner) Journalistenkumpel, und das machte ihn zum idealen Partner von Schr&ouml;der, der ja meinte, man k&ouml;nne mit &bdquo;Bild und Glotze&ldquo; die Republik regieren.<\/p><p>Clement war g&auml;nzlich au&szlig;erstande, in wirtschaftlichen Kreisl&auml;ufen zu denken, umso mehr leuchteten ihm die schlichten Rezepte seiner neoliberalen Einfl&uuml;sterer ein. Wie viele Sozialdemokraten, die aus einfachen Verh&auml;ltnissen aufgestiegen sind, empfand er geradezu Ehrfurcht vor den Bossen und war ihr willf&auml;hriges, politisches Vollzugsinstrument. Deren Lob war ihm deshalb stets gewiss. Was konnte es f&uuml;r die Wirtschaftslobbyisten auch sch&ouml;neres geben als einen sozialdemokratischen Superminister, der ihnen aus der Hand fra&szlig;. <\/p><p>Schr&ouml;der und Clement haben f&uuml;r die SPD eine Wahl nach der anderen verloren und lie&szlig;en ihren Durchhaltewillen von der konservativen Presse feiern. Schr&ouml;der und Clement haben eine Mitgliederflucht aus der SPD ausgel&ouml;st. Das hat beide einen feuchten Kehricht geschert. Motto: Was k&uuml;mmert uns die Partei. Hauptsache, wir sind an der Macht.<\/p><p>Clement wurde schon vor der Neuwahlank&uuml;ndigung von Schr&ouml;der beiseite geschoben. Als die  Gro&szlig;e Koalition entstand, beachtete ihn niemand mehr. Clement ist nicht nur politisch einsam geworden. Selbst wenn er am Bahnsteig steht, kommt kein B&uuml;rger auf ihn zu.<br>\nDas macht bitter. Clement &ndash; anders als Schr&ouml;der, dem es um sein Geschichtsbild geht &ndash; hat nur noch ein Interesse, n&auml;mlich seine Politik blindlings zu verteidigen, und er speit Gift und Galle, wenn &ndash; wie z.B bei der Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &Auml;ltere &ndash; daran auch nur ein Jota korrigiert werden soll.<\/p><p>Nachdem man Clement auf dem Feld der Politik den Stuhl vor die T&uuml;r gestellt hatte, suchte er Zuflucht bei den Seinen. Immerhin, seine Freunde aus der Wirtschaft haben sich bei ihm bedankt:<\/p><p>Die M. DuMont Schauberg GmbH &amp; Co. KG, K&ouml;ln (u.a. K&ouml;lner Stadtanzeiger, Frankfurter Rundschau, Express et. al.) bedankte sich f&uuml;r Clements Einsatz bei der Lockerung des Kartellrechts f&uuml;r die Presse mit einem Vorstandsposten.<\/p><p>Er wurde als Aufsichtsrat in die Dussmann AG &amp; Co. KGaA, Berlin, dem Branchenprimus bei den Geb&auml;udereinigern, geholt, in den Aufsichtsrat der Landau Media AG, Berlin, einem Anbieter von Medienbeobachtung und Resonanz-Analysen, in die Beir&auml;te der Wolters Kluwer Germany, K&ouml;ln-M&uuml;nchen (Deutscher Wirtschaftsdienst), und der Citigroup Global Markets Deutschland AG &amp; Co. KGaA, Frankfurt. Er wurde &bdquo;Mister Zeitarbeit&ldquo; (stern) genannt und zum Chairman eines Adecco-Instituts (Adecco ist der Welt gr&ouml;&szlig;ter Leiharbeitsvermittler) in London, er wurde Vorsitzender des Beirats der DIS Deutscher Industrie Service AG (Personaldienstleister). Letzthin war er sich sogar nicht zu schade, den Titel eines &bdquo;Senior Advisors&ldquo; des Beratungsb&uuml;ros &bdquo;Deekeling Arndt Advisors (DAA) anzunehmen.<br>\nPolitisch erneut aktiv wurde er im konservativen &bdquo;B&uuml;rgerKonvent&ldquo; von Roman Herzog.<\/p><p>Es wundert nicht, dass Clement sich f&uuml;r kein einziges Amt interessierte, bei dem er in irgendeiner Weise etwas f&uuml;r Arbeitnehmer oder gar f&uuml;r soziale Zwecke h&auml;tte tun k&ouml;nnen.<\/p><p>Clement war immer f&uuml;r die Kernenergie, und er f&uuml;hrte schon als Ministerpr&auml;sident in Nordrhein-Westfalen gegen die Gr&uuml;nen einen gnadenlosen Kampf f&uuml;r das Braunkohleabbaugebiet Garzweiler II und f&uuml;r mehr Braunkohlekraftwerke. Das hat ihm RWE nachtr&auml;glich mit einem Aufsichtsratsposten bei der RWE Power AG gedankt.<\/p><p>Diesem Dank zeigte er sich nun in der Welt am Sonntag erkenntlich. Wen sollte das erstaunen?<\/p><p>Seine Loyalit&auml;t galt schon immer gesellschaftlichen Interessengruppen, denen sozialdemokratische Ziele ein Dorn im Auge waren. Von daher ist sein Wahlaufruf gegen die SPD in Hessen nur konsequent. Dass er schon immer gegen die Interessen der SPD und vor allem ihrer W&auml;hler gearbeitet hat, wollte man in den F&uuml;hrungsebenen der SPD nie wahrnehmen. Wenn sich jetzt viele in der Spitze der SPD &uuml;ber Clement aufregen und ihm parteisch&auml;digendes Verhalten vorwerfen, so kommt diese Einsicht reichlich sp&auml;t &ndash; zu sp&auml;t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Clement hat die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in Hessen mehr oder weniger deutlich aufgefordert, gegen die SPD und ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zu stimmen. Die Emp&ouml;rung in der SPD ist gro&szlig;. Dabei beruhte Clements politische Karriere doch weitgehend darauf, gegen die Ziele der SPD anzuk&auml;mpfen. Er wurde von den b&uuml;rgerlichen Medien geh&auml;tschelt und gerade deshalb<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2906\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[130,191,190],"tags":[661,643,312,234],"class_list":["post-2906","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-drehtuer-politik-und-wirtschaft","category-spd","category-wahlen","tag-clement-wolfgang","tag-kuendigungsschutz","tag-reformpolitik","tag-studiengebuehren"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2906"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29297,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2906\/revisions\/29297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}