{"id":2909,"date":"2008-01-22T09:21:05","date_gmt":"2008-01-22T08:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2909"},"modified":"2008-01-23T08:58:17","modified_gmt":"2008-01-23T07:58:17","slug":"hinweise-des-tages-568","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2909","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2909&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Dieter Wermuth: Schwarzer Montag<\/strong><br>\nAm Montag sind die Aktienm&auml;rkte im freien Fall. Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Rezession hat sich in den letzten Tagen und Wochen stark erh&ouml;ht, und mit ihr die Wahrscheinlichkeit, dass es auch im Rest der Welt schlechter laufen wird als gedacht. Es wird nur noch dar&uuml;ber diskutiert, wie expansiv die Wirtschaftspolitik sein muss, um eine Rezession zu verhindern, nicht mehr dar&uuml;ber, ob es &uuml;berhaupt zu einer Rezession kommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/01\/21\/schwarzer-montag_268\">Zeit Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Nicht zocken, nachdenken!<\/strong><br>\nJetzt noch schnell Aktien verkaufen? Oder neues Geld in den Aktienmarkt stecken, nachdem der Dax optisch g&uuml;nstig ausschaut? Die Frage stellt sich f&uuml;r Zocker, f&uuml;r langfristige Anleger ist sie m&uuml;&szlig;ig. Wer f&uuml;r seine Altersvorsorge regelm&auml;&szlig;ig Geld in Aktienfonds anspart und nicht alles auf diese riskante Form der Anlage setzt, sollte einfach die n&auml;chsten Wochen nicht auf den B&ouml;rsenteil der Zeitungen schauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?sid=7e0d4c0ca2adc0ee1219b991666f4cfc&amp;em_cnt=1275436\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Heusinger &ndash; verl&auml;sslich wie meist. Was sonst so erz&auml;hlt wird zum Aktien-Crash, bei SpiegelOnline z.B., ist unertr&auml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gustav Horn (IMK): &ldquo;Der Aufschwung ist vorbei&rdquo;<\/strong><br>\nVon einer technischen Reaktion kann &uuml;berhaupt keine Rede sein. Vielmehr dr&uuml;ckt sich schon seit Jahresbeginn die Skepsis vieler Anleger &uuml;ber die globalen Konjunkturaussichten in fallenden Kursen aus. In der B&ouml;rsenkrise der Jahre 2000\/2001 hat sich gezeigt, dass eine Krise an den Finanzm&auml;rkten schnell auf die reale Wirtschaft durchschlagen kann. Als erstes betroffen davon sind die Unternehmen, die sich nicht mehr so leicht mit Kapital eindecken k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/tagesthema\/718673.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Strafe: Sechs Monate ALG II<\/strong><br>\nSatire und Realit&auml;t: Unter gro&szlig;er Beteiligung fand in Frankfurt am Main das &raquo;Hartz-IV-Tribunal&laquo; statt. &ndash; Schuldig im Sinne der Anklage. Die Jury des &raquo;Hartz-IV-Tribunals&laquo; sprach dieses Urteil im Namen des Volkes, das am Freitag abend im Frankfurter Gewerkschaftshaus mit 150 Zuschauern vertreten war, die der Begr&uuml;ndung applaudierten: Die ehemalige Bundesregierung aus SPD und Gr&uuml;nen und die jetzige gro&szlig;e Koalition h&auml;tten mit der Hartz-IV-Gesetzgebung gegen das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes und die hessische Verfassung versto&szlig;en, die nach Artikel 27 &raquo;die menschliche Arbeitskraft unter den besonderen Schutz des Staates&laquo; stellt. Die Strafe: sechs Monate Arbeitslosengeld II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-21\/044.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahl der Doppeljobber in Deutschland steigt<\/strong><br>\nAllein im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Doppeljobber um rund 100.000 erh&ouml;ht. Meist &uuml;ben sie neben einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung noch einen Nebenjob bis 400 Euro im Monat aus. Zugleich steigt die Zahl derjenigen, die durch Kombination mehrerer Minijobs sozialversicherungspflichtig werden. Hinzu kommen 150.000 &ndash; 200.000 Menschen die mehrere sozialversicherte Jobs gleichzeitig aus&uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2008\/Januar\/04_doppeljobber.htm\/\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Gesch&ouml;nte Arbeitsstatistik: Wer kein Angebot bekommt, ist auch nicht arbeitslos<\/strong><br>\nK&uuml;nftig soll nicht mehr der Arbeitslose &uuml;ber seine Z&auml;hlung entscheiden, sondern die BA. Statistisch nicht mehr arbeitslos soll sein, wer zw&ouml;lf Monate kein Arbeitsangebot bekommen hat. Begr&uuml;ndet wird dies damit, dass, wer kein Angebot erhalten hat, nicht verf&uuml;gbar war oder sein wollte. Damit werde aber das Fehlen von Arbeitspl&auml;tzen zum Ausschlusskriterium, kritisierte die BA in ihrer Stellungnahme. Die Beh&ouml;rde werde damit der Statistikmanipulation ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Regierung%20Arbeitsstatistik\/306218.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist auch: Allein bis Oktober 2007 haben rund 207.000 Bezieher des Arbeitslosengeldes I die &ldquo;58er-Regel&rdquo; in Anspruch genommen. Beim Arbeitslosengeld II, so sch&auml;tzt die BA, k&ouml;nnten es rund 100.000 gewesen sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeiten bis 65 &ndash; l&auml;ngst noch nicht die Regel<\/strong><br>\nAktuelle Analysen aus dem Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zur Erwerbst&auml;tigkeit etwas &Auml;lterer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2007\/kb2507.pdf\">IAB [PDF &ndash; 1,7 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zwei Punkte sind besonders interessant.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die geringe Besch&auml;ftigungsquote von Menschen in den F&uuml;nfzigern:<\/strong><br>\n<blockquote><p>Mitte 2 004 betrug die Besch&auml;ftigungsquote der 55- bis 59-j&auml;hrigen M&auml;nner 47,9 Prozent<br>\nim Westen und 44,7 Prozent im Osten. Damit waren in beiden Landesteilen nicht einmal die H&auml;lfte der betrachteten Personengruppe sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt, und das, obwohl im Z&auml;hler der Quote auch die Personen enthalten sind, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit oder in Besch&auml;ftigung schaffenden arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen befanden.<br>\nZwischen den westdeutschen Agenturbezirken schwankt die Besch&auml;ftigungsquote der 55- bis 59-j&auml;hrigen Frauen st&auml;rker (20,5% bis 46,3%) als zwischen den ostdeutschen (39,6% bis 53,8%).<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Der interessengeleitete Umgang mit Statistik:<\/strong><br>\n<blockquote><p>Durch den l&auml;ngeren Verbleib im Erwerbsleben ist die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen von 2000 bis 2 004 gestiegen, aber auch deren Arbeitslosigkeit. Letzteres ist nur zu erkennen, wenn man die verdeckte &ndash; in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht erfasste &ndash; Arbeitslosigkeit in Form des erleichterten Leistungsbezugs nach &sect; 428 SGB III in die Betrachtung mit einbezieht.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>&raquo;Riestern&laquo; kann Rente nicht ersetzen<\/strong><br>\nWer als Durchschnittsverdiener immer voll &raquo;geriestert&laquo; hat und im Jahre 2021 mit 45 Beitragsjahren in Rente geht, erreicht ein Gesamtsicherungsniveau vor Steuern von lediglich 50,2%. Das ist deutlich weniger als die gesetzliche Rente vor dem Systemwechsel alleine geleistet hat. Dabei wird die Entwicklung des Sicherungsniveaus mit mehreren Tricks gesch&ouml;nt. So wird, was bislang als ungef&ouml;rderte Vorsorge etwa aus einer Lebensversicherung der Aufbesserung der Rente diente, jetzt als Leistung aus gef&ouml;rderter Altersvorsorge einfach einkommenserh&ouml;hend f&uuml;r das Gesamtniveau umgebucht. Aus der vormals erg&auml;nzenden privaten Altersvorsorge wurde nur ein schlechter und teurer Teilersatz f&uuml;r bisherige Leistungen der Rentenversicherung. Die ganze Rechnerei unterschl&auml;gt zudem, dass die soziale Rente auch das Invalidit&auml;ts- und Todesfallrisiko abdeckt; daf&uuml;r anfallende Renditeabschl&auml;ge nimmt man bei der politischen Bestimmung des &raquo;Riester-Niveaus&laquo; aber nicht vor. Das alles dient dem Hype der Privatvorsorge &ndash; und da werden schon mal gerne &Auml;pfel mit Birnen verglichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/sozialpolitik\/doku\/01_aktuell\/info-grafik\/12_info_grafik.html\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Genug geriestert<\/strong><br>\nDass die Armen st&auml;rker zur eigenen Alterssicherung herangezogen werden, ist beabsichtigter Bestandteil jener Rentenreform. Sie machte die Alterssicherung in Deutschland durch eine Reihe von Ma&szlig;nahmen systematisch ungleicher. Zum einen wurde Arbeitgebern ein Beitragsrabatt auf die zuvor parit&auml;tisch finanzierte Rente gew&auml;hrt. Die K&uuml;rzung der Anspr&uuml;che traf die Arbeitnehmer. Zudem wurden die Rentenanspr&uuml;che der Arbeitslosen besonders stark reduziert. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zahlt an die Rentenkasse nur noch einen Minimalbetrag.\n<p>Der Staat f&ouml;rdert also vor allem die Altersvorsorge bei jenen, die es weniger n&ouml;tig haben. Die Bundesregierung aber misst den Erfolg des Riester-Modells an den mehr als zehn Millionen abgeschlossenen Vertr&auml;gen. Die j&auml;hrlichen Steuerausf&auml;lle, die aus der Beg&uuml;nstigung dieser Vertr&auml;ge resultieren, sch&auml;tzt die Regierung auf 12,5 Mrd. Euro im Jahr.<\/p>\n<p>Besser ist es, die Riester-Rente als Irrweg einer von der Finanzlobby verf&uuml;hrten Bundesregierung auslaufen zu lassen und abzubauen. Stattdessen sollte das bew&auml;hrte Umlagesystem gest&auml;rkt werden. Es ist dann robust, wenn die Arbeitslosigkeit einigerma&szlig;en begrenzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne%20Lucas%20Zeise%20Genug\/306236.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Trotz einer Tariferh&ouml;hung in vielen Branchen haben Arbeitnehmer im Jahr 2007 reale Lohneinbu&szlig;en hinnehmen m&uuml;ssen &ndash; zum vierten Mal in Folge<\/strong><br>\nDie Einkommen seien im vergangenen Jahr um fast ein Prozent gesunken, teilte das gewerkschaftsnahe WSI-Tarifarchiv am Montag in D&uuml;sseldorf mit. Zwar legten die Bruttoeinkommen den Angaben zufolge im Schnitt um 1,3 Prozent zu. Die Lebenshaltungskosten stiegen mit 2,2 Prozent aber deutlich schneller. Die durchschnittliche Tarifsteigerung belief sich im vergangenen Jahr laut Tarifarchiv auf 2,2 Prozent. &ldquo;Real sind die Einkommen also um fast ein Prozent gesunken&rdquo;, sagte der Leiter des Tarifarchivs, Reinhard Bispinck. W&auml;hrend die exportorientierten Branchen erneut Steigerungen oberhalb der Preissteigerungsrate zu verzeichnen h&auml;tten, l&auml;gen die Tarifzuw&auml;chse in den binnenmarktabh&auml;ngigen Bereichen zum Teil weit darunter.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/:Reale%20L%F6hne\/306100.html\">FTD<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/547_90004.html\">WSI<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitnehmerverdienste: Deutschland im EU-Vergleich auf vorletztem Platz<\/strong><br>\nKaufkraftbereinigt sind die Arbeitnehmerverdienste in Deutschland seit der Jahrtausendwende nur um rund ein Prozent gestiegen. Damit liegt Deutschland in der EU auf dem vorletzten Platz, wie eine Berechnung des WSI zeigt. Deutschland heize die lohnpolitische Konkurrenz in ganz Europa an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-77DC76EF\/hbs\/hs.xsl\/32014_89922.html?cis_mode=print#link\">B&ouml;ckler-Impuls<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Markus Sievers: Zeit f&uuml;r die Lohnwende<\/strong><br>\nIn Deutschland herrscht seit Jahren Ausnahmezustand: bei den Einkommen der Besch&auml;ftigten, w&auml;hrend die Firmengewinne gestiegen sind. Das Mega-Tarifjahr 2008 muss die R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1274861\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder achte B&uuml;rger von Armut bedroht<\/strong><br>\nDie Kluft wird gr&ouml;&szlig;er: In Deutschland w&auml;chst der Abstand zwischen Arm und Reich &ndash; schneller als im Rest Europas. Inzwischen ist jeder achte akut von Mittellosigkeit betroffen. Vor allem f&uuml;r &Auml;ltere steigt das Risiko.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,529981,00.html\">SPIEGEL-ONLINE<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/01\/PD08__028__634,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Etwa 12% der Bev&ouml;lkerung ist von Armut bedroht. Ohne Sozialtransfers w&auml;ren es laut Butterwegge 26%. Also ist jeder vierte auf Sozialtransfers angewiesen. Das zeigt, wie wichtig diese wirklich sind, und dass sie offenbar nicht ausreichen, um Armut zu verhindern. Wie w&uuml;rden diese Zahlen aber aussehen, wenn es einen Mindestlohn g&auml;be?<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe aber:<\/em><\/p>\n<p><strong>Hartz IV hat Deutsche nicht &auml;rmer gemacht<\/strong><br>\nKnapp 13 Prozent der Deutschen leben in &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen. Anders als oft behauptet hat jedoch die Einf&uuml;hrung von Hartz IV nicht zu einer Zunahme der Armut gef&uuml;hrt. Insgesamt stehen die Menschen in Ostdeutschland schlechter da als im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1578247\/Hartz_IV_hat_Deutsche_nicht_aermer_gemacht.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>Dagegen allerdings das N&uuml;rnberger IAB:<\/strong><br>\nBei der weit &uuml;berwiegenden Zahl der Arbeitslosenhilfeempf&auml;nger brachte Hartz Einkommensverluste<br>\nDas Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legte eine Auswertung von Daten und Modellrechnungen zum &Uuml;bergang und zum Verbleib von Arbeitslosenhilfeempf&auml;ngern nach der HartzIV-Reform vor. Nach Auswertung methodisch unterschiedlicher Studien brachte Hartz bei der weit &uuml;berwiegenden Zahl der Arbeitslosenhilfeempf&auml;nger Einkommensverluste. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tten 15-25 % der fr&uuml;heren Arbeitslosenhilfebezieher nach der Hartzreform<br>\n&uuml;berhaupt keinen Anspruch auf weitere Leistungen mehr. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen habe sich nur geringf&uuml;gig ge&auml;ndert, allerdings seien Umverteilungswirkungen zwischen ehemaligen Sozialhilfeempf&auml;ngern zu Lasten der fr&uuml;heren Arbeitslosenhilfeempf&auml;nger festzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=2675\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zeitarbeit in Deutschland: In vielen Gro&szlig;unternehmen g&auml;ngige Praxis<\/strong><br>\nDie Leiharbeit boomt und ver&auml;ndert ihren Charakter. Eine wachsende Zahl von Betrieben nutzt sie intensiv und macht sie zu einem festen Bestandteil der Personalstrategie &ndash; auch wenn kurzfristigen Vorteilen l&auml;ngerfristig Risiken gegen&uuml;berstehen. Aussicht auf eine stabile Besch&auml;ftigung haben nur wenige Leihkr&auml;fte.\n<p>Immer mehr Entleih-Unternehmen stocken die Zahl der Tempor&auml;ren im Verh&auml;ltnis zur Stammbelegschaft auf. Der Anteil der gr&ouml;&szlig;eren Betriebe, in denen 5 bis 20 Prozent der Besch&auml;ftigten ausgeliehen sind, wuchs zwischen 2002 und 2006 auf knapp 36 Prozent unter allen Betrieben mit Leiharbeit. 10 Prozent der Entleihbetriebe galten 2006 sogar als Intensivnutzer mit mehr als 20 Prozent Zeitarbeitern. 1998 gab es davon erst knapp 5 Prozent, 2002 waren es sogar nur 2 Prozent.<\/p>\n<p>Leih-Einsatz als Personalstrategie. Insgesamt verschiebt sich der Schwerpunkt des Leiharbeitseinsatzes hin zu den gr&ouml;&szlig;eren Betrieben, die oft ein professionelles Personalmanagement haben. Betriebe mit einer geringeren Leiharbeiterquote unter f&uuml;nf Prozent setzen dabei wahrscheinlich weiterhin darauf, so kurzfristige Auftragssch&uuml;be abzuarbeiten. Dagegen sehen die Wissenschaftler bei den intensiveren Nutzern &ldquo;ein planvolles Vorgehen, welches &uuml;ber das Abfedern von Auftragsspitzen hinausgeht&rdquo;. Solche Unternehmen k&ouml;nnten mit Leiharbeitern auch eine &ldquo;Strategie zur Senkung der Lohnkosten verfolgen&rdquo;, vermuten die Forscher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-77DC76EF\/hbs\/hs.xsl\/32014_89924.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>R&uuml;rup fordert &ldquo;Notoperation&rdquo; f&uuml;r Gesundheitsfonds<\/strong><br>\nWirtschaftsexperte Bert R&uuml;rup forderte dagegen eine &ldquo;Notoperation&rdquo; am Gesetz, da die Auswirkungen eines hohen Anteils an Geringverdienern durch den Gesundheitsfonds ausgeglichen werden m&uuml;sse und nicht durch Zusatzbelastungen der Mitglieder der betroffenen Kasse. Krankenkassen mit vielen Geringverdienern seien mit dem derzeitigen Entwurf vom Zusammenbruch bedroht, und zwar unabh&auml;ngig davon, wie effizient die Kasse arbeite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,530000,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das ist typisch f&uuml;r unsere &bdquo;Experten&ldquo;, sie agieren nach dem alten Motto: Was schert mich mein Geschw&auml;tz von gestern. War R&uuml;rup nicht sogar von der Kanzlerin als Berater bei der Gesundheitsreform eingeschaltet worden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>36 Prozent Zinssteuern sind optimal<\/strong><br>\n&Uuml;ber wenige Dinge herrscht in der &ouml;konomischen Wissenschaft so viel Konsens wie dar&uuml;ber, dass Kapitalertr&auml;ge am besten gar nicht besteuert werden sollten. Eine neue makro&ouml;konomische Studie zeigt nun: Wenn man die theoretischen Modelle zur Analyse der Steuerwirkungen nur etwas realit&auml;tsn&auml;her gestaltet, ger&auml;t die Mehrheitsmeinung massiv ins Wanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/printpage.aspx?_p=301104&amp;_t=ftprint&amp;_b=1379532\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nebeneink&uuml;nfte der Abgeordneten<\/strong><br>\nHier erfahren Sie u.a., welches die\n<ul>\n<li>Abgeordnete mit den meisten angegebenen Arbeitgebern<\/li>\n<li>Abgeordnete mit den h&ouml;chsten angegebenen Nebeneink&uuml;nften<\/li>\n<li>Arbeitgeber der meisten Abgeordneten<\/li>\n<li>Arbeitgeber mit den h&ouml;chsten angegebenen Zahlungen an Abgeordnete sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\/\">www.nebeneinkuenfte-bundestag.de <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Abgeordneten, die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Ver&ouml;ffentlichungspflicht geklagt haben, wie Friedrich Merz, sind offenbar noch nicht erfasst. Die Zahl der Arbeitgeber, die dort angef&uuml;hrt ist, scheint auch eher irref&uuml;hrend. Wenn jemand wie Hermann Scheer auf vielen Veranstaltungen Referate etwa f&uuml;r die Solarenergie h&auml;lt, dabei ein gewiss nicht allzu &uuml;ppiges Honorar erh&auml;lt und auch noch so fair ist, das alles ordentlich anzugeben, dann ist der Ehrliche mal wieder der Dumme.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Politiker a.D. in ihren neuen Jobs<\/strong><br>\nEine 15teilige Bilderreihe mit Erl&auml;uterungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/special\/379\/152989\/index.html\/deutschland\/bildstrecke\/336\/75261\/p0\/article.html\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jens K&ouml;nig: Die pers&ouml;nliche Rendite<\/strong><br>\nFrust &uuml;ber die eigene Partei plus Charakterschw&auml;che plus Lobbyt&auml;tigkeit macht: eine Politikerbeschimpfung &agrave; la Clement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F01%2F22%2Fa0128&amp;src=GI&amp;cHash=d7f6530c07&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2909","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2909"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2909\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}