{"id":29143,"date":"2015-11-27T15:58:17","date_gmt":"2015-11-27T14:58:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143"},"modified":"2015-11-30T09:38:53","modified_gmt":"2015-11-30T08:38:53","slug":"hinweise-des-tages-ii-224","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h01\">Im Eiltempo in den Syrien-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h02\">EU-T&uuml;rkei-Gipfel zu Fl&uuml;chtlingen: Merkel will Osteurop&auml;ern Lektion erteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h03\">Alles schon mal da gewesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h04\">Tausende Menschen &ldquo;schaffen das&rdquo; &ndash; die Union nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h05\">ARD: T&uuml;rken gut, Russen b&ouml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h06\">Nur noch Terror in den Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h07\">Br&uuml;ssel warnt Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h08\">EU-Parlamentspr&auml;sident: Schulz gibt Sch&auml;uble Mitschuld an Spaltung Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h09\">Mindestlohn: Keine neuen Ausnahmen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h10\">Das Gesch&auml;ft mit der Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h11\">Die Belagerung der Krim (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h12\">Mathew D. Rose: The Ordeal of Angela Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h13\">Friedrich-August von Hayek und seine Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h14\">Ex-Shell-Chef wird Energieminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h15\">Todesstrafe in den USA: Die sp&auml;te Reue eines Staatsanwalts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h16\">G&uuml;nther Jauchs Talk-Bilanz im Ersten: vier verlorene Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143#h17\">Zu guter Letzt: Massenkarambolage &uuml;ber Syrien: 17 Kampfflugzeuge in Aufflugunfall verwickelt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29143&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Eiltempo in den Syrien-Krieg<\/strong><br>\nEs eilt! Deutschland zieht in den Syrienkrieg. Am kommenden Dienstag soll das Kabinett daf&uuml;r ein Mandat beschlie&szlig;en, f&uuml;r Freitag ist das &ndash; zweifelsohne zustimmende &ndash; Votum des Bundestages avisiert. [&hellip;]<br>\nDa der Regierungsbeschluss, der als Entlastung Frankreichs im Kampf gegen den IS ausgegeben wird, in Wahrheit aber vor allem die US-gef&uuml;hrte Koalition unter dem Codenamen &laquo;Inherent Resolve&raquo; verst&auml;rken soll, relativ pl&ouml;tzlich zustande gekommen ist, hat die Bundeswehr nur wenig Zeit f&uuml;r die Vorbereitung. Das betrifft vor allem die Verlegung der Tornado-Jets. Bis zum Freitagabend war nicht klar, ob man die Jets auf dem t&uuml;rkischen NATO-St&uuml;tzpunkt in Incirlik oder nahe der jordanischen Hauptstadt Amman stationieren wird. Auf beiden Pl&auml;tzen herrscht bereits Hochbetrieb. Die Bundeswehr hat Erkundungsteams losgeschickt und verst&auml;ndigt sich mit dem US-Centcom in Tampa (Florida) &uuml;ber weitere Modalit&auml;ten des Einsatzes. Man m&uuml;sse sich, so erf&auml;hrt man aus dem Verteidigungsministerium in Berlin, in die seit &uuml;ber einem Jahr laufende Operation einpassen. Das geht bis hin zur Kl&auml;rung von &laquo;Kleinigkeiten&raquo;. Beispielsweise die Frage, wer deutsche Piloten nach einem Abschuss oder einem technischen Versagen eines Flugzeuges aus den diversen Kampfgebieten in Syrien herausholt. Man ist dabei vermutlich vor allem auf die F&auml;higkeiten der USA angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/992756.im-eiltempo-in-den-syrien-krieg.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Mit Krieg kann man Terror nicht schw&auml;chen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will sich am Kampfeinsatz gegen den IS beteiligen. F&uuml;r die Linkspartei ist das der falsche Weg. Der Fall Afghanistan habe gezeigt, dass man Terroristen durch Krieg nicht schw&auml;chen k&ouml;nne, sagte Fraktionschefin Wagenknecht im tagesschau-Interview. Mit ihrer Kritik ist sie nicht allein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wagenknecht-syrien-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gar nicht!<\/strong><br>\nDeutschland sollte sich aus dem Krieg in Syrien heraushalten. Den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; bek&auml;mpft man, indem man seine Geldstr&ouml;me austrocknet.<br>\nWas wollte der IS mit seiner Anschlagsserie erreichen? Er hat ja nicht nur in Paris zugeschlagen, sondern auch in Ankara, Beirut und zuletzt in Tunis, und er hat ein russisches Flugzeug &uuml;ber dem Sinai zum Absturz gebracht. Der IS setzt schon lange alles daran, die ganze Welt gegen sich aufzubringen.<br>\nNun will er mit seinem Terror offenbar die Regierungen all der betroffenen L&auml;nder zum gemeinsamen Gegenschlag provozieren und sie zum Kampf herausfordern. Eine Entscheidungsschlacht in Syrien, das entspricht der apokalyptischen Endzeit-Ideologie dieser Terrorsekte.<br>\nFrankreich tappt reflexhaft in diese Falle und wiederholt den Kardinalfehler der westlichen Au&szlig;enpolitik nach 9\/11: zu glauben, eine Demonstration milit&auml;rischer St&auml;rke w&uuml;rde die Dinge zum Besseren wenden. Dabei zeigt die Au&szlig;enpolitik der vergangenen Jahre genau das Gegenteil: Jede westliche Milit&auml;rintervention im neuen Jahrtausend hat die Zust&auml;nde in den L&auml;ndern, deren Bev&ouml;lkerungen eigentlich &bdquo;befreit&ldquo; werden sollten, zum Teil dramatisch verschlimmert. Das gilt vor allem f&uuml;r Libyen und den Irak, wo die milit&auml;rische Einmischung des Westens die Entstehung und Ausbreitung des IS erst erm&ouml;glicht hat. Es ist erschreckend, wie der Dschihadismus seit dem 11. September 2001 an Terrain gewonnen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Bundeswehr-gegen-den-IS\/!5255606\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Terrorgruppe IS: wie der Westen ein Monster schuf<\/strong><br>\nVon &ldquo;Krieg&rdquo; spricht der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Hollande nach den Anschl&auml;gen in Paris. Von &ldquo;Krieg&rdquo; sprach auch George W. Bush nach den Anschl&auml;gen auf das World Trade Center 2001 in New York. Die Rhetorik &auml;hnelt sich, die Konsequenzen gl&uuml;cklicherweise noch nicht ganz. W&auml;hrend die franz&ouml;sische Armee ihre Luftangriffe auf die IS-Hochburg Rakka zwar verst&auml;rkte, marschierte US-Pr&auml;sident Bush mit seinen Alliierten in den Irak ein. Und eben jener Irak-Krieg und das Verhalten der Besatzer sind ma&szlig;geblich verantwortlich f&uuml;r den Aufstieg des sogenannten &ldquo;Islamischen Staates&rdquo;.<br>\nSo st&uuml;rzten die Kriegsallianz nicht nur den irakischen Diktator Saddam Hussein, sondern entlie&szlig; dann auch alle Mitglieder der &ldquo;Baath&rdquo;-Partei Husseins aus Milit&auml;r, Verwaltung und Geheimdienst, entmachtete so das sunnitische Establishment im Irak. Dieses Dekret, das vor allem mit dem damaligen Vertreter der USA im Irak, Paul Bremer, in Verbindung gebracht wurde, trieb die Sunniten im Irak in den Widerstand.<br>\n&ldquo;Paul Bremer hat in meinen Augen eine der katastrophalsten Fehlentscheidungen der ganzen Irak-Geschichte getroffen. Die irakische Armee beispielsweise komplett aufzul&ouml;sen war ein Schwachsinn ohne Gleichen&rdquo;, sagt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Klaus Naumann im Panorama-Interview.  Denn der Erlass kam quasi einem Berufsverbot gleich. Man h&auml;tte zumindest den &ldquo;Mitl&auml;ufern&rdquo; des Regimes eine materielle Perspektive geben m&uuml;ssen, so Naumann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2015\/Terrorgruppe-IS-wie-der-Westen-ein-Monster-schuf,terroris100.html\">Panorama<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-T&uuml;rkei-Gipfel zu Fl&uuml;chtlingen: Merkel will Osteurop&auml;ern Lektion erteilen<\/strong><br>\nDas ist der Deal: Die T&uuml;rkei erh&auml;lt drei Milliarden Euro &ndash; daf&uuml;r begrenzt sie die Fl&uuml;chtlingszahlen nach Europa. Doch kurz vor Abschluss gibt es in der EU Streit ums Geld. Kanzlerin Merkel will Osteuropa zahlen lassen.<br>\nIm Kern geht es um ein Gesch&auml;ft, das Kritiker als schmutzig bezeichnen: Die T&uuml;rkei bekommt von der EU viel Geld, um die Lage der Fl&uuml;chtlinge vor allem aus Syrien in den Lagern zu verbessern. Im Gegenzug sollen die T&uuml;rken endlich daf&uuml;r sorgen, dass weniger Fl&uuml;chtlinge nach Griechenland aufbrechen. So sieht es ein sogenannter Action-Plan vor, den die EU-Kommission mit der T&uuml;rkei ausgehandelt hatte.<br>\nVor allem f&uuml;r Kanzlerin Angela Merkel w&auml;re es das innenpolitisch lang ersehnte Signal, dass die Zahl der Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ckgeht. F&uuml;r das Wohlverhalten der T&uuml;rken sind die Europ&auml;er daher auch bereit, bei ihren Werten Rabatt zu geben. Die ohnehin geplante Visa-Liberalisierung f&uuml;r t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger k&ouml;nnte etwas eher kommen. Zudem sollen die festgefahrenen Beitrittsverhandlungen nun rasch neu belebt werden, obwohl die Menschenrechtslage in dem Land alles andere als befriedigend ist. Am Sonntag wollen Europ&auml;er und T&uuml;rken das Gesch&auml;ft besiegeln.<br>\nDumm nur: Wenige Tage vor dem Termin gibt es heftigen Streit ums Geld. Schuld daran sind auch die Deutschen &ndash; und zwar mit voller Absicht. Klar ist, dass die T&uuml;rkei drei Milliarden Euro erhalten soll, laut Kommission ist das Geld f&uuml;r die Jahre 2016 und 2017 gedacht. Weniger klar ist, woher die Summe kommen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-und-eu-tuerkei-gipfel-angela-merkel-mauert-beim-geld-a-1064783.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Es ist in der Tat unertr&auml;glich, da&szlig; die osteurop&auml;ischen Staaten sich in der Fl&uuml;chtslingsfrage der europ&auml;ischen Solidarit&auml;t entziehen. Besonders jene L&auml;nder, die sich aktiv am Irakkrieg beteiligt haben und damit direkte Mitverursacher der Fl&uuml;chtlingskrise sind, m&uuml;ssen jetzt ihre Grenzen &ouml;ffnen.<br>\nAber wie organisiert man Solidarit&auml;t in einem Europa, das intern einen gnadenlosen Wirtschaftskrieg f&uuml;hrt? Frau Merkel hat dazu die L&ouml;sung in Kontinuit&auml;t der monet&auml;ren Inquisition (zun&auml;chst gegen die s&uuml;deurop&auml;ische Lander exekutiert und jetzt in Finnland im Selbstversuch) vorgeschlagen. Das ist zumindest konsequent, wenn auch nur die Fortsetzung eines v&ouml;llig falschen Politikansatzes.<br>\nNun mu&szlig; man also auch in der innereurop&auml;ischen Auseinandersetzung um die richtige Fl&uuml;chtlingspolitik mit brutaler Checkbuch&rdquo;diplomatie&rdquo; vorgehen. Was f&uuml;r ein besch&auml;mendes Bild die Mitgliedstaaten der EU doch abgeben. Gemeinsamkeiten gibt es wohl nur noch in Bezug auf milit&auml;risches Gehabe, damit der innenpolitische und europapolitische Verlierer im Elysee Palast ein paar Punkte machen kann. Da&szlig; er so die n&auml;chste Wahl gewinnt, darf bezweifelt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Alles schon mal da gewesen<\/strong><br>\nKommen Ihnen die Berichte &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge, Koalitionsstreit und Kontingente bekannt vor? Raten Sie, wo und wann es sie schon einmal gab.<br>\n1. Doch die Wohlstandsfeste [Europa] sucht sich abzuschotten gegen den Ansturm der Entwurzelten drunten vom Balkan. Mit Visasperren, Grenzblockaden, b&uuml;rokratischen Schikanen und Schachern um Aufnahmekontingente bieten viele Beg&uuml;terte des gemeinsamen europ&auml;ischen Hauses ein besch&auml;mendes Beispiel von zynischer Humanit&auml;t im gr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;chtlingsdrama seit Ende des Zweiten Weltkriegs.<br>\na) Spiegel, 1992, &uuml;ber Balkanfl&uuml;chtlinge b) taz, 2015, &uuml;ber aktuelle Fl&uuml;chtlinge<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Medien-ueber-Fluechtlinge\/!5252087\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Kontingent an unterlassener Hilfeleistung<\/strong><br>\n&raquo;Kontingent&laquo; ist das neue It-Wort in der Fl&uuml;chtlingspolitik. Es klingt nicht so herzlos wie eine Obergrenze und sagt dennoch dasselbe aus. Aber neu ist eine solche Regelung nicht. Fr&uuml;her sagte man &raquo;Quote&laquo; dazu &ndash; und die hat Toten toleriert, die so eine Regelung mit sich bringt.<br>\nSchon die Vereinigten Staaten hatten ab 1924 eine Kontingentl&ouml;sung. Sie nannten es nur Quotenverfahren. Auch sie wollten sich seinerzeit vor &raquo;&Uuml;berfremdung&laquo; sch&uuml;tzen. Besonders die Menschen aus Osteuropa schienen mit dem &raquo;wei&szlig;en Amerika&laquo; unvereinbar. Also legte man eine Gesamtzahl, gemessen an der Gesamtbev&ouml;lkerung von 1890 fest, und zerschnitt das Gesamtkontingent in verschiedene Gruppen, die man quotierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/992641.ein-kontingent-an-unterlassener-hilfeleistung.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tausende Menschen &ldquo;schaffen das&rdquo; &ndash; die Union nicht<\/strong><br>\n&ldquo;Das heute von den Unions-Innenpolitikern verschriftlichte Berliner Gejammer macht deutlich, dass CDU und CSU sich als Regierungsparteien nicht in der Lage sehen, das zu leisten, was tausende B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger unentgeltlich jeden Tag in ihrer Freizeit leisten. Tausende Menschen in Deutschland &lsquo;schaffen das&rsquo;, w&auml;hrend die Union ihrer Vorsitzenden und Kanzlerin die Gefolgschaft verweigert&rdquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Korte weiter:<br>\n&ldquo;Nicht das Land und die Bev&ouml;lkerung sind &uuml;berfordert, es ist die Union: Die Partei, die mit ihrem Scheitern am Berliner LAGESO f&uuml;r internationale Emp&ouml;rung sorgt, deren Bundesinnenminister das BAMF sehenden Auges in den beh&ouml;rdlichen Ausnahmezustand man&ouml;vriert und die die L&auml;nder und Kommunen seit Jahren an den Rand der Handlungsunf&auml;higkeit heruntergek&uuml;rzt hat. Dass CDU und CSU nun wieder einmal als Reaktion auf die Bedrohung der Freiheit durch den Terror lieber selbst die Freiheit einschr&auml;nken wollen, ist kein Zeichen von St&auml;rke, sondern von Angst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/tausende-menschen-schaffen-das-union-nicht\">Jan Korte (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>ARD: T&uuml;rken gut, Russen b&ouml;se<\/strong><br>\nARD-aktuell entwickelt sich zunehmend zum Propaganda-Sender f&uuml;r die NATO. Der schwere Konflikt &uuml;ber Syrien, der gef&auml;hrliche Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch t&uuml;rkische Streitkr&auml;fte, belegt durch die u. a. Programm-Beschwerde der ARD-Experten Br&auml;utigam und Klinkhammer, ist dem Sender Anlass zu einer unjournalistischen Parteilichkeit. Der NATO-Partner T&uuml;rkei, der in der Vergangenheit den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; unterst&uuml;tzte, wird als unschuldig, als &ldquo;gut&rdquo; dargestellt. Russland, dessen Luftwaffe mit der Billigung der syrischen Regierung Terroristen bek&auml;mpft, erscheint durch die subjektivistische Wortwahl der ARD als Aggressor, als &ldquo;b&ouml;se&rdquo;. Dass mit dieser Einseitigkeit Kriegsgefahren angeheizt werden, nimmt die ARD offenkundig billigend in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/-ard-tuerken-gut-russen-boese.html\">RationalGalerie<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nachricht gleich Kommentar? Berichterstattung heute<\/strong><br>\nProf. Dr. Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei L.I.S.A.<br>\nKaum ein anderes au&szlig;enpolitisches Thema hat in den vergangenen Jahren in Deutschland so stark polarisiert wie der Ukraine-Konflikt. Dabei sind es weniger einzelne Zeitungen, Radiostationen oder Fernsehanstalten, die bei diesem Thema um Meinungsf&uuml;hrerschaft untereinander ringen. Es stehen sich vielmehr Medienkonsumenten und Medienschaffende gegen&uuml;ber. In den Online-Kommentarspalten von Print, Funk und Fernsehen wird den Medien in toto vorgeworfen, sie berichteten einseitig, manipulierten und schafften antirussische Stimmung. Die fr&uuml;here ARD-Moskau-Korrespondentin und Publizistin&nbsp;Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r Teile dieser Kritik und gibt in ihrem aktuellen Buch &ldquo;Russland verstehen&rdquo; diesem Aspekt breiten Raum. Wir haben das zum Anlass genommen, ihr dazu sowie zum Verh&auml;ltnis von Nachricht und Kommentar in der heutigen medialen Berichterstattung unsere Fragen zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/berichterstattung_krone_schmalz\">L.I.S.A.<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nur noch Terror in den Medien<\/strong><br>\n&ldquo;In der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung ist es die Kombination aus Terrorismus und Fl&uuml;chtlingen, die alles verdr&auml;ngt&rdquo;, erkl&auml;rt Marcel Dickow, Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. F&uuml;r die Demokratie sei es nicht gut, wenn &ldquo;wichtige Themen, die unserem Alltag betreffen, aus dem Focus geraten.&rdquo;<br>\nBeispiel Klimaschutz: Am 30. November beginnt in Paris der 21. Weltklimagipfel. Auf der UN-Konferenz, an der &uuml;ber 20 Staats- und Regierungschefs teilnehmen, sollen verbindliche Klimaziele f&uuml;r die Weltgemeinschaft festgelegt werden. Doch seit den Anschl&auml;gen in Paris wird nicht mehr &uuml;ber Klimaschutz, sondern nur noch &uuml;ber die Sicherheit der Teilnehmer diskutiert.<br>\nBeispiel Jemen: Seit Monaten liefern sich dort die von Saudi-Arabien unterst&uuml;tzten Regierungstruppen, Krieger des Al-Kaida-Ablegers AQAP und Huthi-Rebellen Gefechte. Nach UN-Angaben sind in dem B&uuml;rgerkrieg bereits 5.700 Menschen ums Leben gekommen, 25.000 wurden verletzt. Doch der Terror am Golf von Aden wird hierzulande kaum wahrgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/nur-noch-terror-in-den-medien\/a-18873997\">Deutsche Welle<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel warnt Deutschland<\/strong><br>\nDie EU-Kommission schont den Exportweltmeister Deutschland. Obwohl die deutsche Wirtschaft seit Jahren wachsende Export&uuml;bersch&uuml;sse meldet und damit zu den wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der Eurozone beitr&auml;gt, will Br&uuml;ssel keine Sanktionen verh&auml;ngen. Die Kommission warnte nur vor Wachstumsrisiken durch zu niedrige Investitionen und zu hohe Exportabh&auml;ngigkeit.<br>\n&bdquo;Der &Uuml;berschuss bei der Leistungsbilanz ist weiter angestiegen, unterst&uuml;tzt von niedrigen &Ouml;lpreisen und g&uuml;nstigen Wechselkursentwicklungen&ldquo;, bilanzierte die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde. &bdquo;Ein Abbau der &Uuml;bersch&uuml;sse w&uuml;rde die dringend n&ouml;tige Verbesserung der Binnennachfrage bringen und den hoch verschuldeten L&auml;ndern helfen&ldquo;, hei&szlig;t es in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-kritisiert-Handelsueberschuss\/!5252079\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Parlamentspr&auml;sident: Schulz gibt Sch&auml;uble Mitschuld an Spaltung Europas<\/strong><br>\n&ldquo;Jetzt kriegen wir die Quittung&rdquo;: EU-Parlamentschef Schulz gibt im SPIEGEL Wolfgang Sch&auml;uble eine Mitschuld an der harten Haltung mancher Mitgliedstaaten in der Fl&uuml;chtlingskrise. Der Finanzminister sei seit der Eurokrise f&uuml;r viele eine &ldquo;Reizfigur&rdquo;.<br>\n&ldquo;Es mag zynisch sein, aber es ist gerade Payback-Time in Br&uuml;ssel&rdquo;: Martin Schulz, der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, sieht einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten mancher EU-Mitgliedstaaten in der Fl&uuml;chtlingskrise und dem deutschen Auftreten in der Eurokrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-gibt-wolfgang-schaeuble-mitschuld-an-spaltung-europas-a-1064859.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Das ist schon sehr erstaunlich, zumal Schulz ganz vorne dabei war, als es galt, H&auml;rte zu zeigen. Nach der Ank&uuml;ndigung eines Referendums in Griechenland forderte er ganz unverhohlen einen Regierungswechsel in Athen f&uuml;r den Fall, dass das Volk mehrheitlich mit Ja abstimmt. Au&szlig;erdem bezeichnete Schulz den griechischen Ministerpr&auml;sidenten Tsipras als einen Politiker mit demagogischen Z&uuml;gen, der unberechenbar sei und die Menschen in Griechenland manipuliere. Martin Schulz pr&auml;gte zudem in einem <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/eu\/was-europa-jetzt-tun-muss-aid-1.5218795\">Gastbeitrag f&uuml;r die Rheinische Post<\/a> den absurden Begriff des &ldquo;humanit&auml;ren Geldes&ldquo;. Reizfigur? Eine passende Beschreibung auch f&uuml;r ihn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mindestlohn: Keine neuen Ausnahmen!<\/strong><br>\nDer Mindestlohn wirkt und hilft denjenigen, die ihn besonders brauchen: Un- und Angelernten, Besch&auml;ftigten in klassischen Niedriglohnbranchen, Minijobbern. F&uuml;r den DGB ist klar: Weitere Ausnahmen, wie sie aktuell f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge gefordert werden, darf es nicht geben. Denn Ausnahmen vom Mindestlohn diskriminieren und sorgen f&uuml;r einen Zwei-Klassen-Arbeitsmarkt. Auch, wenn es noch immer schwarze Schafe unter den Arbeitgebern gibt, die den Mindestlohn zu umgehen versuchen, auch, wenn es noch an Kontrollen mangelt: Der Mindestlohn hilft denjenigen, die ihn besonders brauchen: Un- und Angelernten (siehe Grafik), Besch&auml;ftigten in klassischen Niedriglohnbranchen, darunter ganz besonders Minijobbern und vor allem Frauen. Dagegen ist schwer zu argumentieren.<br>\nAber dann kamen die Fl&uuml;chtlinge. Und lange, bevor sie &uuml;berhaupt auf Jobsuche gehen k&ouml;nnen, springen die Mindestlohn-Gegner wieder hinter dem Busch hervor: Man m&uuml;sse &bdquo;Flexibilit&auml;tselemente innerhalb des Mindestlohns f&uuml;r Gruppen von Zuwanderern&ldquo; (H&uuml;ther, Institut der deutschen Wirtschaft) nutzbar machen, um mehr Menschen in Besch&auml;ftigung zu bringen. Sprich: Fl&uuml;chtlinge m&uuml;ssten halt billig f&uuml;r Arbeitgeber sein, dann finde sich vielleicht ein Bet&auml;tigungsfeld. Dass die Ausnahmen kein Besch&auml;ftigungswunder ausl&ouml;sen, zeigt sich bei den Langzeitarbeitslosen: Trotz sechsmonatiger Ausnahme werden sie kaum eingestellt. Das interessiert diese &bdquo;Experten&ldquo; nicht. Man meint es nur gut, als Beitrag zur Integration. Die Differenz zwischen kargem Lohn und Existenzminimum kann ja der Steuerzahler aufbringen; also aufstocken. Neuauflage des Kombilohns?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++6dbaed32-9446-11e5-a546-52540023ef1a\">DGB klartext<\/a>\n<p>dazu: <strong>Refugees als billige Arbeitskr&auml;fte willkommen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Fl&uuml;chtlingsunterst&uuml;tzer noch immer haupts&auml;chlich mit moralischen Argumenten hantieren, geht es bei der Wirtschaft um die weitere Senkung des Arbeitslohns &ldquo;Refugees Welcome, aber ohne Mindestlohn&rdquo;, so h&auml;tte die Devise am Arbeitgebertag 2015 lauten k&ouml;nnen, der in dieser Woche in Berlin tagte. Arbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kramer wiederholte dort seine Forderung, den Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge auszusetzen. Dabei wollte er nicht von einer Sonderregelung reden. Er will sich vielmehr an der Regelung f&uuml;r Langzeitarbeitslose orientieren, bei denen der Mindestlohn ebenfalls ausgesetzt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Refugees-als-billige-Arbeitskraefte-willkommen-3025031.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Gesch&auml;ft mit der Leiharbeit<\/strong><br>\nEs klingt nach einem guten Gesch&auml;ft f&uuml;r alle Beteiligten. Arbeitsagenturen und Jobcenter haben nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums 2014 mehr als 100 000 Arbeitslose an Leiharbeitsfirmen vermittelt. Damit nahm die Branche 35 Prozent aller Jobsuchenden auf, die die Arbeitsverwaltung 2014 in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung bringen konnte.<br>\nUnd das, obwohl bei den rund 18&nbsp;000 Zeitarbeitsunternehmen nur rund 2,5 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Lande angestellt sind. Mithin scheint die umstrittene Branche genau das zu sein, was sie selbst gern von sich behauptet: ein Jobmotor, der selbst schwer vermittelbaren Erwerbslosen eine Chance auf dem regul&auml;ren Arbeitsmarkt er&ouml;ffnet.<br>\nAllerdings hat die Erfolgsgeschichte einige Haken. Gut ist das Gesch&auml;ft n&auml;mlich offenbar vor allem f&uuml;r die Leiharbeitsunternehmen. Dagegen z&auml;hlen Arbeitsuchende oft nicht zu den Gewinnern. Denn die Verleihfirmen stellen nicht nur viele Menschen ein, sie entlassen auch viele nach kurzer Zeit wieder.<br>\nNach einer Mitteilung des Bundesrechnungshofs an das Bundesarbeitsministerium, die der Frankfurter Rundschau vorliegt, wurden allein im zweiten Halbjahr 2013 rund 500&nbsp;000 Leiharbeitsverh&auml;ltnisse neu geschlossen, aber auch 547&nbsp;000 beendet. &bdquo;In Leiharbeit vermittelte Arbeitslose werden schneller wieder Kunden der Jobcenter als in allen anderen Branchen&ldquo;, sagt Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen im Bundestag, die eine kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema gestellt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/arbeitsmarkt-das-geschaeft-mit-der-leiharbeit,1473632,32638242.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Belagerung der Krim (II)<\/strong><br>\nDie Anf&uuml;hrer der Krimtataren, die seit Tagen die Stromversorgung der Krim blockieren, haben gute Kontakte in das deutsche Polit-Establishment. Mustafa Dschemiljew und Refat Tschubarow, die in die Blockadeaktionen involviert sind, haben bereits vor Jahren mit Beamten des Ausw&auml;rtigen Amts und dem Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung &uuml;ber die engere Anbindung der Krim an den Westen diskutiert. Erst vor zweieinhalb Wochen haben sie mit der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini &uuml;ber die &ldquo;De-Okkupation der Krim&rdquo; und &uuml;ber dazu notwendige &ldquo;friedliche Aktionen, besonders hinsichtlich der Energieversorgung&rdquo;, gesprochen. Die Krimtataren, die zur Zeit aktiv mit faschistischen Organisationen und ultrarechten Bataillonen kooperieren, sind &uuml;ber die Liste von Staatspr&auml;sident Petro Poroschenko in das ukrainische Parlament gew&auml;hlt worden. Laut Einsch&auml;tzung einer Expertin sind sie f&uuml;r Poroschenko ein &ldquo;Instrument seiner Au&szlig;enpolitik&rdquo;. Dschemiljew unterh&auml;lt zudem gute Kontakte ins US-Establishment. Unter den Krimtataren konkurrieren er und Tschubarow, denen in Berlin eine Art Alleinvertretungsanspruch zugestanden wird, einerseits mit tatarischen Salafisten, von denen einige in Syrien k&auml;mpfen, andererseits mit an Russland orientierten tatarischen Organisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59261\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mathew D. Rose: The Ordeal of Angela Merkel<\/strong><br>\nThere seems to be a concerted effort in German politics and media to unseat the nation&rsquo;s chancellor, Angela Merkel. It is difficult to say exactly when things started to go wrong for Ms Merkel, yet in retrospect she has been careening from one crisis to the other for a couple of years. The incipient moment was probably the euro crisis, but Merkel&rsquo;s watershed was doubtlessly Germany&rsquo;s calamitous political intervention in Ukraine. Since then things have gone steadily downhill. With her newest crisis, refugees and immigrants, Ms Merkel is being portrayed as out of touch with her party, her people and reality, but even worse, as rather ridiculous. The latter is something that no leader can permit to occur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2015\/11\/mathew-d-rose-the-ordeal-of-angela-merkel.html\">naked capitalism<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Friedrich-August von Hayek und seine Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nEin &bdquo;Lob der Freiheit&ldquo;, wie die FAZ schrieb, gab es vergangene Woche in Freiburg, wo sich gleich drei Bundespr&auml;sidenten trafen. Roman Herzog wurde f&uuml;r sein Lebenswerk geehrt, Joachim Gauck, der amtierende Bundespr&auml;sident hielt die Laudatio und auch Horst K&ouml;hler war anwesend. Dazu wurde Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann noch der Friedrich-August von Hayek Preis verliehen (hier). Wenn das kein pr&auml;sidialer Aufmarsch f&uuml;r die Freiheit ist.<br>\nRoman Herzog, wir erinnern uns, war der Bundespr&auml;sident, der in Deutschland einen &bdquo;Ruck&ldquo; anmahnte. Ein Ruck m&uuml;sse durch die Gesellschaft gehen, sagte er Ende der neunziger Jahre, damit Deutschland in der globalisierten Wirtschaft bestehen k&ouml;nne (hier ein &auml;lteres Papier von mir dazu). Und tats&auml;chlich, nachdem Rot-Gr&uuml;n Deutschland nach rechts ger&uuml;ckt hat, lief es besser. Sicher hat man das in Freiburg ausreichend gew&uuml;rdigt und war sich einig, alles richtig gemacht zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/friedrich-august-von-hayek-und-seine-praesidenten\/\">flassbeck economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ex-Shell-Chef wird Energieminister<\/strong><br>\nBei der Besetzung seines Kabinetts kennt Wahlsieger Macri keine Scham. Das Finanzressort hat er an einen ehemaligen JP-Morgan-Manager vergeben.<br>\nArgentiniens frisch gew&auml;hlter Pr&auml;sident Mauricio Macri hat seine zuk&uuml;nftige Kabinettsriege vorgestellt. Wie von dem rechten Unternehmersohn nicht anders zu erwarten, ist es eine Mischung aus Technokraten, ehemaligen Wirtschaftsf&uuml;hrern und Politikern seiner Mitte-rechts-Parteienallianz Cambiemos.<br>\nZuk&uuml;nftig wird es bei Finanzen und Wirtschaft zwei Ministerien geben. Das Finanzressort soll mit Alfonso Prat-Gay ein fr&uuml;herer JP-Morgan-Manager &uuml;bernehmen. Prat-Gays Zeit bei der US-Bank liegt allerdings &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck. Von 2002 bis 2004 war er Chef der argentinischen Zentralbank. Wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Pr&auml;sidenten N&eacute;stor Kirchner schied er aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Regierungskabinett-in-Argentinien\/!5252054\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Todesstrafe in den USA: Die sp&auml;te Reue eines Staatsanwalts<\/strong><br>\nMarty Stroud hat einst beantragt, Glenn Ford zum Tode zu verurteilen. F&uuml;r einen Mord, den der Schwarze nicht begangen hatte, war dieser 30 Jahre in Haft. Stroud geht nun schonungslos mit sich selbst ins Gericht.<br>\nStroud war der Staatsanwalt, der die Todesstrafe beantragte. Er ist der erste und bisher einzige, der sich &ouml;ffentlich f&uuml;r einen Fehler entschuldigt. Zwar wurden seit 1973, seit es entsprechende Statistiken gibt, 156 Death-Row-Insassen rehabilitiert, die meisten entlastet im Zuge nachtr&auml;glicher DNA-Analysen. Von den Juristen, die an den falschen Urteilen mitwirkten, l&auml;sst indes nur einer sichtbar Reue erkennen. Ansel Martin Stroud III, genannt Marty. Wenn etwas schiefgehe, sagt er, halte die B&uuml;rokratiemaschine entr&uuml;stet dagegen, dass man doch nur seinen Job gemacht habe. &ldquo;Keiner &uuml;bernimmt Verantwortung. Aber verdammt noch mal, ich war damals der Chefankl&auml;ger. Wenn ihr bei jemandem Schuld sucht, dann sucht sie bei mir.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDer Staat Louisiana habe sich damit herausgeredet, dass Ford schon vor 1983 Straftaten begangen habe &ndash; &ldquo;Irrelevant&rdquo;, protestiert der Jurist. Als das Lokalblatt &ldquo;Shreveport Times&rdquo; in einem Leitartikel angemessene Wiedergutmachung verlangte, schrieb er den ersten Leserbrief seines Lebens. &ldquo;Es war kein faires Verfahren, ich wei&szlig; es, ich war dabei. Ich war arrogant, narzisstisch und selbstgerecht. Gerechtigkeit hat mich weniger interessiert als zu gewinnen. Gewinnen war alles.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000026462690\/TodesstrafeDie-spaete-Reue-eines-Staatsanwalts\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>G&uuml;nther Jauchs Talk-Bilanz im Ersten: vier verlorene Jahre<\/strong><br>\nAm kommenden Sonntag absolviert G&uuml;nther Jauch also seine letzte Talkshow f&uuml;r die ARD. F&uuml;r ihn und das Publikum wird es eine Erleichterung sein. Trotz der Pflicht-Pressemeldung &uuml;ber die hohen Einschaltquoten gilt es festzuhalten: Vier Jahre G&uuml;nther Jauch waren vier verlorene Jahre.<br>\nJauch fing 2011 mit sehr hohen Erwartungen bei der ARD an. Schon vorher, 2009, hatte die ARD versucht, ihn als Sonntags-Talker zu gewinnen, was im ersten Anlauf an den &bdquo;Gremien-Gremlins&ldquo; (Jauchs bester Spruch im Laufe seiner ARD-Karriere) scheiterte. Das Thema Politik-Talkshow lie&szlig; ihn aber nicht los. Kurz nach seiner Absage gab er dem Zeit Magazin ein bemerkenswertes Interview, in dem er sagte:\n<blockquote><p>Ich sitze oft vor dem Fernseher und denke: So, jetzt hat sie oder er den Politiker! Der Ball liegt vor dem leeren Tor, man muss ihn nur noch reinschieben. Aber was passiert? Die Kollegen stoppen den Ball und laufen mit ihm in die andere Richtung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Er war offenbar der Ansicht, es besser zu k&ouml;nnen. Vielleicht wurde diese Selbstsicherheit befl&uuml;gelt von der enormen Popularit&auml;t, die ihm die Moderation der Quiz-Sendung &bdquo;Wer wird Million&auml;r?&ldquo; bei RTL eingebracht hatte. Dieser Jauch, so schien es zeitweise,kann einfach alles: Bundespr&auml;sident, Quiz-Moderator. Warum nicht auch Polit-Talker? Sein Start im beeindruckenden Gasometer-Studio in Berlin geriet dann holprig. Jauch und die ARD waren von Beginn an bem&uuml;ht, die Erwartungen, die sie selbst gesch&uuml;rt hatten, wieder herunterzuschrauben. Das war zu Beginn vielleicht eine kluge Taktik. Das Problem war aber, dass Jauch nie &uuml;ber das Niveau einer angezogenen Handbremse hinauskam. In allen vier Jahren nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/11\/27\/guenther-jauchs-talk-bilanz-im-ersten-vier-verlorene-jahre\/\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Massenkarambolage &uuml;ber Syrien: 17 Kampfflugzeuge in Aufflugunfall verwickelt<\/strong><br>\nAleppo (dpo) &ndash; Im hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llten syrischen Luftraum hat sich heute eine folgenschwerere Massenkarambolage ereignet. Insgesamt 17 Kampfflugzeuge aus 13 verschiedenen L&auml;ndern waren in den wohl gr&ouml;&szlig;ten Aufflugunfall aller Zeiten verwickelt. Eine wichtige Einflugschneise musste vorr&uuml;bergehend in beide Flugrichtungen komplett gesperrt werden.<br>\nNach ersten Erkenntnissen wurde der Unfall von einem franz&ouml;sischen Piloten verursacht, der aus bislang unbekannten Gr&uuml;nden in einer Linkskurve &uuml;ber der syrischen Stadt Aleppo seine Maschine vom Typ Dassault Rafale abrupt verlangsamte. Ein in kurzem Abstand dahinter fliegender US-amerikanischer F15-C-Eagle-Jet konnte eine Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/11\/uberfullter-syrischer-luftraum-17.html\">Der Postillon<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der syrische Luftraum&hellip;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151127-Stuttmann-Karikatur.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151127-Stuttmann-Karikatur_s.jpg\" alt=\"Stuttmann - Der syrische Luftraum\" title=\"Stuttmann - Der syrische Luftraum\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/5906\">www.stuttmann-karikaturen.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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