{"id":2916,"date":"2008-01-24T09:19:50","date_gmt":"2008-01-24T08:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2916"},"modified":"2008-01-24T09:19:50","modified_gmt":"2008-01-24T08:19:50","slug":"hinweise-des-tages-570","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2916","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2916&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Entfernungspauschale: Bundesfinanzhof h&auml;lt K&uuml;rzung f&uuml;r verfassungswidrig<\/strong><br>\nLangsam wird es eng f&uuml;r den Bundesfinanzminister. Der BFH h&auml;lt die K&uuml;rzung der Entfernungspauschale f&uuml;r verfassungswidrig. Es handelt sich zwar nur um einen Etappensieg f&uuml;r die Pendler, aber um einen der Hoffnung macht. Die Entscheidung des BFH bewirkt keine direkten rechtlichen Folgen f&uuml;r Fiskus und Steuerzahler. Denn das letzte Wort hat das Bundesverfassungsgericht. F&uuml;r die Karlsruher Richter d&uuml;rfte der heutige Beschluss des obersten Finanzgerichts ein deutliches Signal sein. Noch 2008 wollen sie ein Urteil f&auml;llen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.steuertipps.de\/?menuID=8&amp;navID=16&amp;softlinkID=10965&amp;softCache=true\">Steuertipps<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Bundesfinanzhof%20Pendlerpauschale\/306921.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das hatten wir auf den <a href=\"?p=1971\">NachDenkSeiten schon beim Inkrafttreten des Gesetzes zum 1.1.2007 vermutet.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael Glos macht in Optimismus<\/strong><br>\nDas Auf und Ab an den Finanzm&auml;rkten sei kein Grund zur Beunruhigung, sagt der Bundeswirtschaftsminister. Dabei muss er im Jahreswirtschaftsbericht 2008 die Wachstumsprognosen zur&uuml;ckschrauben &ndash; und jede Menge Risiken einr&auml;umen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F01%2F24%2Fa0143&amp;src=GI&amp;cHash=d1ef9917e0&amp;type=98\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/jahreswirtschaftsbericht-2008-pressehandout,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf\">Jahreswirtschaftsbericht Kurzfassung [PDF &ndash; 88 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/jahreswirtschaftsbericht-2008,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf\">Jahreswirtschaftsbericht Langfassung [PDF &ndash; 1,0 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Die konjunkturelle Grunddynamik steht zunehmend auf binnenwirtschaftlichem Fundament, w&auml;hrend die au&szlig;enwirtschaftlichen Impulse nachlassen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Wie allerdings der prognostizierte R&uuml;ckgangs des Exportwachstums von real 8,3 (2007) auf 5,8 % (2008) durch eine Steigerung des Konsums von preisbereinigt &ndash;0,3 (2007) auf 1,1 % (2008) ausgeglichen werden k&ouml;nnen soll, bleibt das gro&szlig;e Geheimnis der Bundesregierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Danke, Ben Bernanke<\/strong><br>\nMachen wir uns nichts vor: Die Kreditkrise, die in den vergangenen Tagen die Aktienm&auml;rkte in Panik versetzt hat, ist die schlimmste Krise im Kapitalismus seit den 1930er Jahren. Sie ist das Ergebnis eines viel zu gro&szlig;en Vertrauens in die Selbstregulierungskraft der Finanzm&auml;rkte, einer blau&auml;ugigen Deregulierung, die alles handelbar gemacht hat: von Immobilien, Unternehmen, &uuml;ber Kredite bis hin zu Kreditrisiken. Das glaubt nicht, wer die deutschen Volkswirte, Notenbanker und Minister reden h&ouml;rt. Doch so naiv, wie diese Experten noch immer dem Markt vertrauen, darf nur sein, wer im globalen Kasino keine Rolle spielt. Mit ihren Rezepten w&auml;re die globale Wirtschaft l&auml;ngst auf Weltwirtschaftskrise II programmiert.<br>\nSchon immer war Instabilit&auml;t das h&auml;ssliche Gesicht des Kapitalismus. Schon immer war Herdentrieb sein Kennzeichen. Deshalb muss es auch immer Hirten geben, die eingreifen, wenn die Herde der Banker und Spekulanten rennt.<br>\nNach der Rettung des Systems hei&szlig;t es, ein neues zu bauen, ein stabileres, eines, das ganz und gar anders ausschaut als das amerikanische, das inzwischen fast &uuml;berall auf der Welt kopiert worden ist. Eines, in dem B&ouml;rse und Kapitalmarkt existieren, aber in dem nicht alles nach den Zuckungen der Kurse tanzt, nicht alles handelbar ist. Eines, mit dem die Deutschen vor der Deregulierung der Finanzm&auml;rkte schon einmal sehr erfolgreich waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1276052\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: &ldquo;Globaler Markt braucht globale Regulierung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Volkswirt der Abteilung Globalisierung und Entwicklungsstrategien bei der UNCTAD, Heiner Flassbeck, hat im Zusammenhang mit der gegenw&auml;rtigen Krise an den weltweiten Finanzm&auml;rkten eine st&auml;rkere Aufsicht durch die Politik gefordert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/728391\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/podcast\/2008\/01\/23\/drk_20080123_0651_5583ad0a.mp3\">Deutschlandradio Kulrur (Podcast)<\/a><\/li>\n<li><strong>IMK Report Nr. 26, Januar 2008: Finanzmarktorientierung &ndash; ein Investitions- und Wachstumshemmnis? <\/strong><br>\nIn dem Report werden die m&ouml;glichen mittel- bis langfristigen Investitions- und Wachstumswirkungen der strukturellen Ver&auml;nderungen des deutschen Finanzsystems, ausgehend von einer Reihe von Gesetzesreformen seit Beginn der 1990er Jahre, untersucht. Ein Vergleich mit den USA zeigt dabei, dass eine zunehmende Finanzmarktorientierung zu grundlegenden makro&ouml;konomischen Fehlentwicklungen beitragen kann, die sich dann in Finanzkrisen, wie der gegenw&auml;rtigen, &auml;u&szlig;ern. In den USA handelt es sich hierbei insbesondere um eine einseitige Abh&auml;ngigkeit der wirtschaftlichen Dynamik vom zunehmend kreditfinanzierten privaten Konsum, die zu finanzieller Instabilit&auml;t f&uuml;hrt. Die Entwicklung in Deutschland zeichnet sich hingegen durch eine &uuml;bertriebene Auslandsorientierung von G&uuml;terproduktion und Finanzanlagen aus, die auch hierzulande die Fragilit&auml;t erh&ouml;ht. Zuk&uuml;nftig wird es daher darauf ankommen, &uuml;ber ein notwendiges kurzfristiges Krisenmanagement hinausgehende Strategien f&uuml;r eine stabilere makro&ouml;konomische Entwicklung zu entwickeln. Diese sollten insbesondere eine St&auml;rkung der privaten Investitionst&auml;tigkeit im Blick haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_26_2008.pdf\">Hans B&ouml;ckler Stiftung [PDF &ndash; 324 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ischer Gerichtshof stutzt skandinavisches Streikrecht auf deutsches Niveau<\/strong><br>\nIn zwei bedeutsamen Entscheidungen hat der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in den letzten Tagen die kollektiven sozialen Rechte von Gewerkschaften pr&auml;zisiert, oder, um genauer zu sein, deutlich eingeschr&auml;nkt. Im ersten Fall ging es um die finnische F&auml;hrgesellschaft Viking, die unter anderem einen F&auml;hrdienst zwischen Finnland und Lettland unterh&auml;lt. &hellip;\n<p>Zusammengefasst l&auml;sst sich auch angesichts dieser Vorg&auml;nge nur einmal mehr feststellen, dass eine Verbesserung der sozialen Situation immer offensichtlicher nur &uuml;ber eine &Auml;nderung der bestehenden Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge zu erreichen ist. Alle Illusionen &uuml;ber Alternativen hierzu verdunsten zunehmend angesichts der Geschwindigkeit, mit der die neoliberale Dampfwalze trotz lauter werdenden Gegenstimmen die letzten Refugien der in 150 Jahren erk&auml;mpften sozialen Menschenrechte niederwalzt und derzeit dabei sogar noch an Fahrt gewinnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/restless-in-europe.blogianer.de\/post\/allgemein\/2007\/12\/19\/europ-ischer-gerichtshof-stutzt-skandinavisches-streikrecht-auf-deutsches-niveau\">restless-in-europe.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Weniger Recht f&uuml;r Arme? Die Prozesskostenhilfe soll begrenzt werden<\/strong><br>\nDas &ldquo;Gesetz zur Begrenzung der Prozesskostenhilfe&rdquo; soll Unterst&uuml;tzungsleistungen einsparen helfen, die bed&uuml;rftige Kl&auml;ger oder Beklagte erhalten, wenn sie Anwaltskosten und Gerichtsgeb&uuml;hren nicht selber bezahlen k&ouml;nnen. Die Bef&uuml;rworter sprechen von einem Einsparpotenzial von 100 Millionen. Die Gegner nennen das Gesetz einen Paradigmenwechsel in der Rechtspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/725276\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><strong>DIW gegen Mindestlohn<\/strong><br>\nDie &bdquo;Working Poor&ldquo; &ndash; also Menschen, die trotz Arbeit am Existenzminimum leben &ndash; seien in Deutschland kein Massenph&auml;nomen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2462201?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/deutsch\/pressemitteilungen\/78395.html\">DIW Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/78377\/08-4-1.pdf\">DIW Publikation [PDF &ndash; 320 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;&lsquo;Working poor&rsquo; kein Massenph&auml;nomen in Deutschland&rdquo; und &ldquo;Mindestlohndebatte geht an der Realit&auml;t&rdquo; vorbei, so titelt das DIW seine Pressemitteilung zum j&uuml;ngsten Wochenbericht. Das wirkt sehr zynisch und bem&uuml;ht.<br>\nWer hat denn je behauptet, &lsquo;working poor&rsquo; seien ein Massenph&auml;nomen. Diese vom DIW selbst und niemandem sonst behauptete These kann man nat&uuml;rlich leicht zerlegen. Ein rhetorischer Trick. Das w&auml;re ja noch sch&ouml;ner, wenn &lsquo;working poor&rsquo; in Deutschland ein Massenph&auml;nomen w&auml;re. Zum Gl&uuml;ck sind wir noch nicht so weit, aber sieben Prozent  aller Vollzeitbesch&auml;ftigten unter einem Stundenlohn von weniger als 7,50 Euro, das trifft doch sehr viele, ganz real. Ab wann lohnt sich denn eine Mindestlohndebatte? In der Logik des DIW k&ouml;nnte man auch sagen, 8% Arbeitslose seien kein Massenph&auml;nomen, was soll&rsquo;s.<\/em><\/p>\n<p><em>Hinzu kommt:<\/em><\/p>\n<p><em>Die Studie des DIW steht in klarem Gegensatz zu Berechnungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Nach deren Berechnungen verdiente 2006 jeder zehnte Vollzeitbesch&auml;ftigte weniger als 7,50 Euro brutto in der Stunde. Vor allen aber, und das verschweigt das DIW wohlweislich: Der Niedriglohnbereich expandiert. Das IAQ kommt im Vergleich zu 2004 zu einem ein Anstieg von 10,7 Prozent. Stattdessen rechnet das DIW herum, wie viel Prozent der Vollzeitbesch&auml;ftigten mit solch geringem Einkommen in einem Haushalt leben, in dem keine weiteren Erwerbseinkommen zur Verf&uuml;gung stehen. Was soll das, es ist bestimmt nicht die Ehefrau von Herrn Ackermann, die irgendwo f&uuml;r 5 &euro; putzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>2,1 Millionen Menschen erhalten Leistungen aus der Pflegeversicherung<\/strong><br>\nDerzeit erhalten rund 2,1 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Wie aus dem Vierten Bericht &uuml;ber die Entwicklung der Pflegeversicherung weiter hervorgeht, den die Bundesregierung nun als Unterrichtung (16\/7772) vorgelegt hat, waren davon 1,4 Millionen Empf&auml;nger von ambulanten und 700.000 Empf&auml;nger von station&auml;ren Leistungen. Die Zahl der Leistungsempf&auml;nger sei seit der Einf&uuml;hrung der Versicherung im Jahr 1995 &ldquo;deutlich gestiegen&rdquo;, hei&szlig;t es. Allerdings habe sich der Anstieg in den vergangenen Jahren abgeschw&auml;cht. W&auml;hrend die Gesamtzahl der Pflegebed&uuml;rftigen von Ende 1996 bis Ende 2002 noch um durchschnittlich 3,4 Prozent zugenommen habe, betrug der jahrsdurchschnittliche Anstieg von Ende 2002 bis Ende 2006 nur noch ein Prozent. Die Mehrzahl der Pflegebed&uuml;rftigen sind laut Unterrichtung aufgrund der h&ouml;heren Lebenserwartung Frauen. Ihr Anteil an den station&auml;r Pflegebed&uuml;rftigen ist demnach mit rund 74,8 Prozent deutlich h&ouml;her als bei den ambulant Pflegebed&uuml;rftigen mit rund 62,7 Prozent.\n<p>Die Bundesregierung ist verpflichtet, alle drei Jahre in einem Bericht einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber s&auml;mtliche Daten zur Pflegeversicherung zu geben. Der 159-seitige &ldquo;Vierte Bericht &uuml;ber die Entwicklung der Pflegeversicherung&rdquo; enth&auml;lt Daten vor allem &uuml;ber die Jahre 2004 bis 2006, aber auch &uuml;ber die neuesten Entwicklungen. Danach hatte die die Pflegeversicherung Ende 2006 ein Finanzpolster von etwa 3,5 Milliarden Euro. Bei Einnahmen von 18,49 Milliarden Euro und Ausgaben von 18,03 Milliarden Euro erwirtschaftete die Pflegekasse den Angaben zufolge im Jahr 2006 einen &Uuml;berschuss von 450 Millionen Euro, der im Wesentlichen auf einmalige Zusatzeinnahmen aufgrund des Vorziehens der Beitragsf&auml;lligkeit zur&uuml;ckgehe. Von den Gesamtausgaben entfielen der Regierung zufolge 95 Prozent auf die Leistungsausgaben und 5 Prozent auf die Verwaltungskosten einschlie&szlig;lich der Kosten f&uuml;r den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.<\/p>\n<p>Bei der privaten Pflege-Pflichtversicherung verzeichnet der Bericht f&uuml;r 2006 Einnahmen in H&ouml;he von 2,89 Milliarden Euro, Ausgaben von 2,52 Milliarden Euro und einen &Uuml;berschuss von 360 Millionen Euro. Von den Leistungsausgaben 2006 seien 48 Prozent in die vollstation&auml;re Pflege, 23,1 Prozent ins Pflegegeld und 17,3 Prozent in Pflegesachleistungen geflossen. Weiter hei&szlig;t es in der Unterrichtung, dass in Deutschland Ende 2005 rund 11.000 ambulante Pflegedienste zugelassen gewesen seien, die insgesamt 472.000 Pflegebed&uuml;rftige betreuten. Die Zahl der Besch&auml;ftigten in diesem Sektor habe zu diesem Zeitpunkt bei rund 214.000 gelegen. Ende 2005 habe es gut 10.400 zugelassene voll- bzw. teilstation&auml;re Pflegeheime gegeben. Insgesamt seien 676.000 Pflegebed&uuml;rftige in den Einrichtungen betreut worden, davon 644.000 in vollstation&auml;rer Dauerpflege. Im Vergleich zu 2001 ist der Anteil der station&auml;r versorgten Pflegebed&uuml;rftigen laut Bericht um 11,9 Prozent gestiegen, die Zahl der vollstation&auml;r Dauerversorgten erh&ouml;hte sich um zw&ouml;lf Prozent. In den Heimen seien insgesamt 546.000 Personen besch&auml;ftigt gewesen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen aufgrund der demographischen Entwicklung deutlich zunehmen wird. Sie verweist auf Annahmen der &ldquo;R&uuml;rup-Kommission&rdquo;, die davon ausgeht, dass die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen in der sozialen Pflegeversicherung von derzeit 1,97 auf 3,4 Millionen im Jahr 2040 ansteigen wird. Mit der im Rahmen der Reform der Pflegeversicherung (16\/7439) vorgesehenen Beitragssatzanhebung von 0,25 Punkten auf 1,95 Prozent (bzw. 2,2 Prozent f&uuml;r Kinderlose) reiche die Finanzierung bis Ende 2014\/Anfang 2015 aus, hei&szlig;t es. Der &ldquo;rechnerisch notwendige Beitragssatz k&ouml;nnte bis 2030 eine Gr&ouml;&szlig;enordnung von etwa 2,3&rdquo; Prozent erreichen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_020\/05.html\">hib &ndash; heute im bundestag Nr. 020<\/a> (kann nach Registrierung kostenlos abgerufen werden)<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/077\/1607772.pdf\">Vierter Bericht &uuml;ber die Entwicklung der Pflegeversicherung [PDF &ndash; 792 KB]<\/a><\/p>\n<p><em>Zeitlich passend zu diesem Bericht der Bundesregierung:<\/em><\/p>\n<p><strong>INSM: Der Pflegerenditor <\/strong><br>\nDie demografische Entwicklung f&uuml;hrt das System der sozialen Pflegeversicherung (SPV) zwangsl&auml;ufig in die Krise. Die Folge: H&ouml;here Beitr&auml;ge, magere Renditen und gro&szlig;e Versorgungsl&uuml;cken &ndash; so das Ergebnis einer aktuellen DIA-Studie, die heute in Berlin vorgestellt wird. Mit dem aktuellen INSM-Pflegerechner kann jeder B&uuml;rger seine individuelle Rendite, die Deckungsl&uuml;cke und notwendige Zusatzpr&auml;mie f&uuml;r eine kapitalgedeckte Eigenvorsorge in der Pflegeversicherung ermitteln.<br>\n&ldquo;Ohne grundlegende Reformen wird das System der sozialen Pflegeversicherung (SPV) in den kommenden Jahrzehnten zusammenbrechen&rdquo; konstatieren die Autoren der aktuellen DIA-Studie, Professor Dr. Bernd Raffelh&uuml;schen und Dr. Jasmin H&auml;cker vom Forschungszentrum Generationenvertr&auml;ge an der Albert-Ludwigs-Universit&auml;t Freiburg. Die Ursachen daf&uuml;r sehen sie im erst 1995 eingef&uuml;hrten Umlageverfahren, das aufgrund des tief greifenden demographischen Wandels zum Kollaps f&uuml;hren wird. So ergibt sich aus den Daten des Statistischen Bundesamts (2006), dass im Jahr 2050 auf 100 Erwerbst&auml;tige 58,8 Rentner und 26,4 pflegebed&uuml;rftige Menschen entfallen werden. Zum Vergleich: 2005 standen 100 Erwerbst&auml;tigen 30,5 Menschen &uuml;ber 65 Jahre und 7,1 Pflegebed&uuml;rftige gegen&uuml;ber.<br>\nDIA-Sprecher Bernd Katzenstein empfiehlt zur L&ouml;sung des Problems eine Versicherungspflicht. &ldquo;Notwendig ist eine private Versicherungspflicht f&uuml;r die Pflegeversicherung, deren Pr&auml;mien als Sonderausgaben von der Einkommensteuerschuld abzuziehen sein muss.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/INSM_Interaktiv\/Inhalte\/Der_INSM-Pflegerenditor.html;jsessionid=1395E66391FB21A63641AE11836C3AFA\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/pm000067c.htm\">Deutsches Institut f&uuml;r Altersvorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkungen:<\/strong> So ein &auml;hnliches Recheninstrument gibt es auch schon beim hier beauftragten Deutschen Institut f&uuml;r Altersvorsorge, als dessen wissenschaftlicher Berater Prof. Meinhard Miegel l&auml;ngere Zeit gef&uuml;hrt wurde. Den Hintergrund des Instituts erfahren wir auf dessen eigener Internetseite.<\/em><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/Rentenschaetzer\/\">Deutsches Institut f&uuml;r Altersvorsorge<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/institut.htm\">Deutsches Institut f&uuml;r Altersvorsorge<\/a><\/p>\n<p><em>An der Studie war nat&uuml;rlich auch der Versicherungsvertreter mit Professorentitel Bernd Raffelh&uuml;schen beteiligt. Hintergrundinformationen zu diesem &bdquo;Experten&ldquo; und seinem Institut gibt es hier:<\/em><br>\nQuelle 5: <a href=\"?p=2684\">Nachdenkseiten vom 10.10.2007 \/ Punkt 5<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Meldung der INSM ist ein Musterbeispiel f&uuml;r die Professionalit&auml;t der PR-Arbeit dieser Arbeitgeber-Lobbyorganisation. Am selben Tag, an dem der Bundestag mit dem Rentenbericht der Bundesregierung an die &Ouml;ffentlichkeit geht, versucht die INSM mit ihren demografischen Katastrophenmeldungen, die nat&uuml;rlich viel rei&szlig;erischer sind, die &ouml;ffentliche Debatte zu &uuml;berlagern. Wir werden sehen, ob es wieder einmal gelingt. Beiden Ver&ouml;ffentlichungen ist gemeinsam, dass sie wieder auf die demografische Entwicklung abheben, der Unterschied ist (bisher) nur, dass die Bundesregierung von einer moderaten Anhebung des Beitragssatzes ausgeht, w&auml;hrend die INSM einen Systemwechsel zur zwangsweisen privaten Versicherung fordert.<\/em><\/p>\n<p><em>Sie brauchen sich nur mal die Zahlen anschauen: Gesetzliche Pflegeversicherung: Einnahmen rd. 18,5 Mrd. Euro. Private Pflegeversicherung: Einnahmen knapp 3 Mrd. Euro. Das w&auml;re doch sch&ouml;n f&uuml;r die Versicherungswirtschaft, wenn sie diese 18,5 Mrd. Euro bei sich als zus&auml;tzlichen Umsatz verbuchen k&ouml;nnte. Oder?<\/em><\/p>\n<p><em>Die  Politik nach Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes haben wir auf den NachDenkSeiten oft kritisiert. Hier nur noch einmal in Kurzform:<\/em><\/p>\n<p><em>Die Lebenserwartung stieg zwischen 1900 und 2000 um &uuml;ber 30 Jahre. Sie wird bis zum Jahr 2050 um weitere sechs bis neun Jahre zunehmen. Auch das ist viel. Aber ist es dramatisch?<\/em><\/p>\n<p><em>1950 waren noch 30,5% der Bev&ouml;lkerung unter 20 Jahren, 1995 nur noch 21,6%. In 45 Jahren hat also eine dramatische &bdquo;Vergreisung&rdquo; stattgefunden. Haben Sie das gemerkt? Hat Sie das gest&ouml;rt?<\/em><\/p>\n<p><em>Es wird einmal mehr der alte T&auml;uschungsversuch unternommen und ausschlie&szlig;lich auf die Zunahme der &Auml;lteren abgestellt: <a href=\"?p=2798\">Es wird aber so sein und so bleiben, dass immer die arbeitsf&auml;hige Generation nicht nur die Rentner, sondern auch die Kinder- und Jugendgeneration ern&auml;hren und aushalten muss.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Dann sieht die Rechnung der zu Versorgenden aber so aus:<\/em><\/p>\n<p><em>Auf 100 Menschen mittleren Alters zwischen 20 und 60 Jahren kamen 2001 eine Gesamtlast von 82 Menschen im Rentner- und im Kindes-\/Jugendalter, 2050 werden es vermutlich 112 sein &ndash; also keine dramatische Verdoppelung, wie immer behauptet wird, wenn nur die so genannte Altenlast berechnet wird.<br>\nWenn man unterstellt, dass man sich bis 2050 auch faktisch der formalen Altersgrenze von 65 Jahren n&auml;hert, dann wird die Relationsverschiebung v&ouml;llig undramatisch. W&auml;hrend heute<br>\n100 Arbeitende f&uuml;r 82 junge und alte Personen sorgen m&uuml;ssen, werden sie dann f&uuml;r 85 j&uuml;ngere und alte Personen sorgen m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Doch selbst wenn unsere These, das demographisches Problem sei zweitrangig, nicht stimmen w&uuml;rde, selbst wenn es also ein demographisches Problem g&auml;be &ndash; wieso hilft dann eine von der INSM geforderte (zwangsweise) Privatvorsorge dieses zu l&ouml;sen? Werden bei Umstellung vom Umlageverfahren auf das Kapitaldeckungsverfahren mehr Kinder geboren und wenig sp&auml;ter arbeitsf&auml;hig?<br>\nAuch bei Umstellung auf die Privatvorsorge wird immer die arbeitsf&auml;hige Generation zum einen die Rentner- und zum anderen die Kinder-\/Jugend-Generation versorgen, ern&auml;hren, aushalten m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Nokia-Village<\/strong><br>\nAuch Ministerpr&auml;sident R&uuml;ttgers muss wissen: Der EU-Binnenmarkt hat eine aggressive Kapitalwanderung ausgel&ouml;st. Die Politik versucht, durch &ouml;ffentliche Beihilfen die Wahl der Standorte zu beeinflussen und veranstaltet &ndash; von der Region bis zum Nationalstaat &ndash; eine b&ouml;se Subventionskonkurrenz. In Bochum war sie dem Bund und dem Land &uuml;ber 80 Millionen Euro wert. Wer fragt eigentlich danach, inwieweit wegen dieser F&ouml;rdergelder Arbeitspl&auml;tze in Finnland oder an anderen Nokia-Standorten demontiert worden sind? Jetzt pl&ouml;tzlich erf&auml;hrt die &Ouml;ffentlichkeit, dass offenbar die Auflagen nicht einmal durch die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden kontrolliert worden sind. Jedenfalls musste der NRW-Regierung klar sein, dass nach dem September 2006, als die Arbeitsplatzauflage f&uuml;r Nokia auslief, neue, hoch attraktive Standorte in Osteuropa in Betracht kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/04\/08040101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Atomkraft: Horrende Folgekosten oder was Clement wirklich umtreibt<\/strong><br>\nF&uuml;r den R&uuml;ckbau der vermeintlich preisg&uuml;nstigen AKW-Anlagen m&uuml;ssen die Steuerzahler Milliarden aufbringen. Wer das verhindern will, bekommt es mit einem ungehaltenen Ex-Minister Clement zu tun.\n<p>Was Clement so in Rage bringt, dass er de facto zum Wahlboykott der eigenen Partei aufruft, geh&ouml;rt f&uuml;r die hessischen Sozialdemokraten zu den Eckpfeilern eines m&ouml;glichen Regierungsprogramms. Ypsilanti und Scheer wollen die Aufhebung der &ldquo;Haftungs- und Steuerprivilegien&rdquo; von Atomkraftwerksbetreibern zum Gegenstand einer Bundesratsinitiative machen und damit neue Antworten auf zwei zentrale Fragen finden: Wer kommt bei einem Unfall f&uuml;r die Sch&auml;den auf, wenn die Haftungsobergrenze von 2,5 Milliarden Euro, mit der alle 17 deutschen Atomreaktoren zusammen versichert sind, &uuml;berschritten wird? Und wie kann der Gesetzgeber verhindern, dass die Betreiber ihre steuerfreien Reserven, die eigentlich zur Entsorgung des atomaren M&uuml;lls und zum R&uuml;ckbau der Anlagen verwendet werden sollen, f&uuml;r &ldquo;beliebige investive Zwecke&rdquo; gebrauchen? Scheer hat f&uuml;r beide F&auml;lle Vorschl&auml;ge entwickelt. Er will den Betreibergesellschaften f&uuml;r jeden einzelnen Mailer eine Deckungsvorsorge von 2,5 Milliarden Euro vorschreiben und die erw&auml;hnten Geldreserven in H&ouml;he von gesch&auml;tzten 30 Milliarden Euro in einem R&uuml;ckstellungsfonds deponieren. Von hier aus d&uuml;rften sie dann ausschlie&szlig;lich zweckgebunden und nicht mehr dazu verwendet werden, allerorten Stadtwerke und Konkurrenzunternehmen aufzukaufen.<br>\nDass diese Ideen bei den gro&szlig;en Energiekonzernen auf wenig Gegenliebe sto&szlig;en, versteht sich von selbst, und so erkl&auml;rt sich auch das ungew&ouml;hnliche Verhalten des Genossen Clement, der seit seinem Abschied aus Berlin eine Reihe interessanter neuer Besch&auml;ftigungen gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27122\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder zweite Arbeiter lebt in Armut<\/strong><br>\nDie Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf rechnet f&uuml;r das Jahr 2008 mit einer Zunahme der Arbeitslosen um f&uuml;nf Millionen Menschen weltweit. Schuld daran seien die &ldquo;wirtschaftlichen Turbulenzen, hervorgerufen gr&ouml;&szlig;tenteils durch die St&uuml;rme auf dem Kreditmarkt und die Erh&ouml;hung des &Ouml;lpreises&rdquo;, schreibt die ILO in ihrem Jahresbericht &uuml;ber die Weltbesch&auml;ftigungslage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1276681\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Lausig, nicht wirksam<\/strong><br>\nIn den USA finanzieren sich mehr als 50 Prozent der Studenten &uuml;ber Stipendien. Zum Vergleich: In Deutschland sind es gerade mal zwei Prozent. Ein &ldquo;wirksames Stipendiensystem&rdquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1276714\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Middle Class st&uuml;rzt ab<\/strong><br>\nIndustriebrachen im Rostg&uuml;rtel, Gangs statt Arbeitspl&auml;tze, Sanktionen gegen Bettler: Folgen der Immobilienkrise zerst&ouml;ren die Sozialstruktur in den USA<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-24\/062.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2916","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2916"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2916\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}