{"id":2920,"date":"2008-01-25T09:22:20","date_gmt":"2008-01-25T08:22:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2920"},"modified":"2008-01-25T09:22:20","modified_gmt":"2008-01-25T08:22:20","slug":"hinweise-des-tages-571","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2920","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2920&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Wahlkampf in Hessen<\/strong><br>\nDie St&ouml;renfrieda<br>\nMit ihr hat niemand gerechnet &ndash; weder die CDU noch die eigene Partei. Doch nun k&ouml;nnte Andrea Ypsilanti Roland Koch in Hessen st&uuml;rzen. Wie hat sie es so weit gebracht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2462976\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Die gesamte wiederkehrende Euphorie zu den Chancen der SPD-Kandidatin sollte man ausgesprochen vorsichtig genie&szlig;en. Nach unserer Einsch&auml;tzung dienen solche Meldungen vornehmlich der Mobilisierung des konservativen Potenzials und dem Versuch, die Warnung vor einem Volksfront-B&uuml;ndnis als glaubhaft darstellen. Zur g&auml;ngigen Manipulation mit Umfragen siehe unseren Eintrag vom 7. Dezember 2007: <a href=\"?p=2819\">Gezielte Manipulation mit Umfragen<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>George Soros: Kreative Zerst&ouml;rung<\/strong><br>\nDie Finanzkrise wird zu einer radikalen Neuordnung der globalen Wirtschaft f&uuml;hren. Eine Rezession in den Industrienationen ist unvermeidbar &ndash; das birgt auch die Gefahr politischer Spannungen.\n<p>Fundamentalisten glauben, dass der Markt zu einem Gleichgewicht tendiert. Danach ist dem allgemeinen Interesse am besten gedient, wenn die Teilnehmer ihr Eigeninteresse verfolgen k&ouml;nnen. Dies ist jedoch ein offensichtlicher Fehlschluss, denn der Kollaps der Finanzm&auml;rkte wurde durch die Intervention der Zentralbanken verhindert, nicht durch die M&auml;rkte selbst. Dennoch hat sich der Marktfundamentalismus in den 80er-Jahren als vorherrschende Ideologie durchgesetzt. Damals setzte die Globalisierung der M&auml;rkte ein, und die USA begannen mit der Anh&auml;ufung ihres Leistungsbilanzdefizits.<\/p>\n<p>Die Finanzm&auml;rkte ermutigten die Verbraucher, Geld aufzunehmen, indem sie immer ausgekl&uuml;geltere Finanzinstrumente auf den Markt brachten und immer gro&szlig;z&uuml;gigere Konditionen gew&auml;hrten. Die Beh&ouml;rden unterst&uuml;tzten diesen Prozess, indem sie immer dann eingriffen, wenn das globale Finanzsystem in Gefahr war. Seit 1980 wurden die regulatorischen Bestimmungen schrittweise gelockert, bis sie praktisch v&ouml;llig verschwanden.<\/p>\n<p>Eine Rezession in den Industrienationen ist mittlerweile ziemlich unvermeidbar, aber China, Indien und einige &Ouml;l produzierende L&auml;nder befinden sich in einem sehr starken Gegentrend. Die Finanzkrise d&uuml;rfte deshalb weniger eine globale Rezession ausl&ouml;sen als zu einer radikalen Neuordnung der Weltwirtschaft f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar%20George%20Soros%20Kreative%20Zerst%F6rung\/307079.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Zw&ouml;lf EU-L&auml;nder haben Mindestl&ouml;hne zum Jahresanfang erh&ouml;ht<\/strong><br>\nVon 27 Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union verf&uuml;gen 20 &uuml;ber einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Gut die H&auml;lfte davon hat die untere Lohngrenze zum Jahresbeginn angehoben, zeigt eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-C372B17A\/hbs\/hs.xsl\/320_90044.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne st&auml;rken die Marktwirtschaft<\/strong><br>\nEine Untergrenze bei der Bezahlung in jeder Branche tut &Ouml;sterreich und vielen anderen EU-L&auml;ndern gut. Dass dadurch Arbeitspl&auml;tze verloren gehen, ist nicht erkennbar.<br>\nvon Alfred Gusenbauer, Bundeskanzler der Republik &Ouml;sterreich und Vorsitzender der Sozial- demokratischen Partei des Nachbarlands (SP&Ouml;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?em_cnt=1277213\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einige Besch&auml;ftigte bekommen nur 6,58 Euro<\/strong><br>\nAuch im Schienenverkehr k&ouml;nnte bald der Mindestlohn gelten. Die Deutsche Bahn zeigt sich gespr&auml;chsbereit, nachdem die Gewerkschaften Transnet und GBDA sich daf&uuml;r am Wochenende stark gemacht hatten.\n<p>Transnet hat beim Mindestlohn vor allem die weitere Liberalisierung im europ&auml;ischen Schienenverkehr von 2010 an im Blick. Dann sollen auch ausl&auml;ndische Bahnen in Deutschland problemlos Personen bef&ouml;rdern k&ouml;nnen. &ldquo;Wir wollen verhindern, dass dieser Wettbewerb dann vor allem &uuml;ber Niedrigl&ouml;hne auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten ausgetragen wird&rdquo;, sagt Transnet-Sprecher Oliver Kaufhold. F&uuml;r die Bahn h&auml;tte ein Mindestlohn, abh&auml;ngig von der H&ouml;he, mehr Vor- als Nachteile. Denn von der Billiglohnkonkurrenz zum Beispiel aus Osteuropa bliebe der Ex-Monopolist so auf dem wichtigen Heimatmarkt verschont.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1277301\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Lautloser Arbeitskampf<\/strong><br>\nSeit Monaten schon streitet ver.di nahezu unbemerkt f&uuml;r bessere L&ouml;hne im Einzelhandel. Doch der Gewerkschaft fehlt es an Durchsetzungskraft. Zweiter Teil der Serie &uuml;ber gerechte L&ouml;hne in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2008\/04\/gerechte-loehne-einzelhandel\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenig Rente f&uuml;r Generation Sandwich<\/strong><br>\nDie 37- bis 47-J&auml;hrigen erwarten harte Zeiten: Ihre Rendite aus der Altersvorsorge ist besonders niedrig.<br>\nWie der Sachverst&auml;ndigenrat bereits in seinem Jahresgutachten beschrieben hatte, sinkt das Nettorentenniveau vor Steuern im Jahre 2030 auf nur noch 43,8 Prozent gegen&uuml;ber heute 52,7 Prozent. Dieser Wert bezeichnet das Verh&auml;ltnis der durchschnittlich gezahlten Rentensumme zur durchschnittlichen Lohnsumme des gleichen Jahrgangs. Der Rentenbeitrag klettert im Jahr 2030 auf 21,9 Prozent, w&auml;hrend heute nur 19,9 Prozent vom Bruttolohn als Beitrag f&auml;llig werden. &ldquo;Je gr&ouml;&szlig;er der Umbau, desto st&auml;rker die Belastung der Sandwichgeneration&rdquo;, erkl&auml;rte R&uuml;rup. Man habe mit den Rentenreformen daher einen &ldquo;workable compromise&rdquo; gesucht. Vor sechs Jahren, als die Reformen beschlossen wurden, seien allerdings einige Faktoren &ldquo;in dieser Dynamik&rdquo; noch nicht bekannt gewesen, r&auml;umte R&uuml;rup ein. Dazu geh&ouml;re der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit, die zunehmende Zahl der Solo-Selbst&auml;ndigen, die nicht ins Rentensystem einzahlen, und der wachsende Niedriglohnsektor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/generation-sandwich-muss-alter-fuerchten\/?src=TE&amp;cHash=de9762f1fb\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und R&uuml;rup meint wohl, dass man diese &bdquo;Dynamik&ldquo; mit der Riester-Rente aufhalten k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Bert R&uuml;rup tut so, als w&auml;re das eine zwangsl&auml;ufige Entwicklung. Die Politik hat mit wichtigen Entscheidungen zu diesen Schwierigkeiten beigetragen: mit der Weigerung zum Beispiel, eine expansive Besch&auml;ftigungspolitik zu betreiben, welche (die Weigerung) beil&auml;ufig von R&uuml;rup gestern wieder best&auml;tigt worden ist (siehe Tagebucheintrag &bdquo;Konstruktionsfehler&ldquo; von heute); mit mehreren Entscheidungen zur Minderung der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente; mit der Entscheidung, den Beitragssatz festzuhalten; mit der Entscheidung Minijobs und die Privatvorsorge &uuml;ber Entgeltumwandlung zu f&ouml;rdern, und so weiter. R&uuml;rup beklagt jetzt eine Entwicklung, die er ma&szlig;geblich mitgestaltet hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stern: Sorge dich nicht &ndash; spare!<\/strong><br>\nRund die H&auml;lfte der Deutschen f&uuml;rchtet, im Alter zu wenig Geld zu haben. Die gesetzliche Rente allein wird nach &Uuml;berzeugung einer gro&szlig;en Mehrheit nicht ausreichen. Der stern zeigt in seiner neuen Ausgabe Wege aus der Armutsfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/verbraucher\/608695.html?q=rente\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der stern bet&auml;tigt sich mal wieder als Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r die private Rente. Dazu braucht man nur mal die <a href=\"?p=2886\">Links auf der Website<\/a> anzuklicken. Schauen Sie auch noch einmal. Damals haben wir geschrieben: Um ein Zeichen zu setzen, sollten die stern-Leserinnen und Leser die n&auml;chste Woche einfach mal auf den Kauf verzichten. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nokia feiert Traumgewinn von 7,2 Milliarden Euro<\/strong><br>\nIn Bochum schlie&szlig;t der finnische Handyhersteller sein Werk, weil er sich Sorgen um seine Rendite macht. Doch die liegt mit 25 Prozent im abgelaufenen Jahr weit &uuml;ber den Erwartungen der Analysten. Der Gewinn des Konzerns ist regelrecht explodiert, an der B&ouml;rse schoss die Nokia-Aktie in die H&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article1589775\/Nokia_feiert_Traumgewinn_von_72_Milliarden_Euro.html#vote_1575973\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nokia und das Schauspiel: &ldquo;Ach, wie unanst&auml;ndig!&rdquo;<\/strong><br>\nWenn ausl&auml;ndische Unternehmen in Deutschland nach den Gesetzen der Konkurrenz fusionieren, produzieren und entlassen, gibt es regelm&auml;&szlig;ig einen nationalen Aufstand &ndash; so geschehen bei der &Uuml;bernahme von Mannesmann durch Vodafone, so jetzt wieder bei der Verlagerung von Nokia-Bochum nach Ungarn und Rum&auml;nien. Wenn deutsche Unternehmen &ndash; im Inland oder im Ausland &ndash; Subventionen abzocken und Konkurrenten aus dem Rennen werfen, beweist das nur, dass &ldquo;wir&rdquo; die T&uuml;chtigsten sind. Kann ein Wirtschaftsmodell, das weltweit G&uuml;ltigkeit beansprucht, auf einem solchen doppelten Standard aufbauen?\n<p>Die Heuchelei ist unertr&auml;glich: Die Politiker, die sich jetzt vor die Kameras schieben und vor Betroffenheit und Mitgef&uuml;hl nur so triefen, sind dieselben, die die Vertr&auml;ge mit Nokia unterschrieben haben, und die jedem Konzern Millionen Subventionen hinterher werfen, der auch nur eine kleine Produktionsst&auml;tte in Deutschland aufbaut. Es waren R&uuml;ttgers und Merkel und ihresgleichen, welche die Gesetze gemacht haben, die es Unternehmen erm&ouml;glichen, Subventionen zu kassieren und sich danach aus dem Staub zu machen. Sie sind es, die &ndash; im Verbund mit Sozialdemokraten &ndash; in den vergangenen 15 Jahren ein EU-Vertragswerk aufgebaut haben, das als oberste Priorit&auml;t f&uuml;r unsere Gesellschaft &ldquo;den ungehinderten Wettbewerb&rdquo; und den &ldquo;freien grenzenlosen Kapitalverkehr&rdquo; in einer erweiterten EU vorschreibt &ndash; zuletzt wieder bekr&auml;ftigt im neuen EU-Vertrag, der dank Angela Merkel an die Stelle der EU-Verfassung getreten ist.<\/p>\n<p>Hier wird aus Steuermitteln ein Infrastrukturwettbewerb finanziert, der nur global operierenden Konzernen zugute kommt, aber nicht der Regionalwirtschaft vor Ort. &Uuml;brigens auch in Rum&auml;nien nicht. Marktforscher unken, Nokia werde h&ouml;chstens zehn Jahre in Rum&auml;nien bleiben; in absehbarer Zeit werde die komplette Handyproduktion nach Asien verlegt sein (heute: 70%) &ndash; spekuliert wird &uuml;ber eine Verlagerung von Forschung und Entwicklung nach Indien und von Produktionsst&auml;tten nach Vietnam, das noch billiger ist als China.<\/p>\n<p>Ist man in D&uuml;sseldorf und Berlin dagegen jetzt machtlos? Nein. R&uuml;ttgers und Merkel und all die anderen heulen nur &uuml;ber eine Politik, die sie selber beschlossen und zu verantworten haben. Sie k&ouml;nnten sie auch &auml;ndern &ndash; wenn sie wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=3469\">Linksnet<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Funkstille in Helsinki<\/strong><br>\nBetriebsr&auml;te fordern, Politiker schimpfen, Nokia schweigt. W&auml;hrend die &Auml;ra der heimischen Handyproduktion endet, erreicht der Streit um die k&uuml;nftige europ&auml;ische Standortpolitik eine neue Dimension.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/2008\/05\/Nokia-Bochum-Werk\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Weniger Firmen auf dem Sprung<\/strong><br>\nDas spektakul&auml;re Negativbeispiel Nokia verleitet zu falschen Schl&uuml;ssen. Denn tats&auml;chlich verlagern immer weniger deutsche Firmen ihre Produktion ins Ausland<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1277339\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.isi.fhg.de\/i\/dokumente\/pi45.pdf\">Fraunhofer-Institut f&uuml;r System- und Innovationsforschung [PDF &ndash; 188 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impuls 01\/2008: Shareholder Value behindert Wachstum<\/strong><br>\nZahlreiche Reformen im deutschen Finanzsektor sollten Unternehmen die Finanzierung von Investitionen erleichtern und damit mehr Wachstum bringen. Funktioniert hat das bisher nicht, zeigt eine Analyse des IMK.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-449EEC79\/hbs\/hs.xsl\/32014_90019.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><strong>Siemens-Ermittler sto&szlig;en erneut auf dubioses Finanzsystem<\/strong><br>\nIn der <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/98633\">Siemens-Schmiergeldaff&auml;re<\/a> sind nach Informationen der <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/\">S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a> vom Konzern eingeschaltete Ermittler in einem weiteren Gesch&auml;ftsfeld auf ein r&auml;tselhaftes Finanzsystem gesto&szlig;en. Hinweisen an den Aufsichtsrat zufolge k&ouml;nnten im Unternehmensbereich Medizintechnik gut 140 Millionen Euro in dunkle Kan&auml;le geflossen sein, berichtet die Zeitung. Aufsichtsr&auml;te spr&auml;chen von m&ouml;glicherweise ernsten Problemen im profitabelsten Gesch&auml;ftsfeld, dessen Jahresumsatz etwa zehn Milliarden Euro betrage. Die US-Kanzlei Debevoise untersuche, ob es in dieser Sparte &auml;hnliche Strukturen wie im Bereich Telekommunikation gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/102338\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Privatfirmen haben uns schon unterwandert<\/strong><br>\nIn der Uniklinik Frankfurt\/Main hat die Politik der hessischen CDU zu chaotischen Zust&auml;nden gef&uuml;hrt. Ein Gespr&auml;ch mit Elke Kreiss, Personalr&auml;tin beim Uniklinikum Frankfurt\/Main und ver.di-Vertrauensfrau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-25\/061.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>B&auml;rbel H&ouml;hn: Spinnerei der Energiemultis<\/strong><br>\nBeim Stromverbrauch verpflichtet die EU die Mitgliedsstaaten auf eine absolute Einsparung um 16 bis 17 Prozent bis 2020. Die Bundesregierung peilt bis zum selben Jahr einen Ausbau der erneuerbaren Energien von heute 14 auf 28 Prozent der Stromproduktion an. Zus&auml;tzlich soll die effiziente Kraft-W&auml;rme-Kopplung (KWK) so ausgebaut werden, dass sie 25 Prozent des Bedarfs deckt. In diesen Kraftwerken wird mit Gas oder Kohle gleichzeitig Strom und W&auml;rme produziert. Vom Ausbau dieser dezentralen Technik profitieren die Stadtwerke, weil das warme Wasser in Nah- und Fernw&auml;rmenetze eingespeist wird. Fasst man all dies zusammen, k&ouml;nnten schwere Zeiten auf Eon, RWE und die anderen Energieriesen zukommen: 2020 werden 40 bis 45 Prozent der Kapazit&auml;ten der zentralen Gro&szlig;kraftwerke nicht mehr gebraucht, weil Erneuerbare, Einsparung und KWK stark zulegen. Dabei geht dieses offizielle Szenario von sehr konservativen Annahmen aus. Nach dem absehbaren Ende der Atomkraft wollen die Konzerne durch den regen Neubau von Kohlekraftwerken ihre dominierende Stellung auf dem deutschen Energiemarkt zementieren. In diesen Zusammenhang ordne ich den Ordnungsruf des RWE-Beirats Clement ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar%20B%E4rbel%20H%F6hn%20Spinnerei%20Energiemultis\/307077.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>N&auml;her an den Kampf?<\/strong><br>\n250 Soldaten der Bundeswehr sollen im Norden Afghanistans eine schnelle Eingreiftruppe bilden und Norweger abl&ouml;sen. Sieben Antworten, was das bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2008\/04\/afghanistan-eingreiftruppe\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Effizienz-M&auml;rchen<\/strong><br>\nEs hilft der Wahrheitsfindung, daran zu erinnern, dass die Reform der reformbed&uuml;rftigen Universit&auml;ten nicht vom Himmel fiel. Sie war keine Laune gelangweilter Staatssekret&auml;re und Bildungsb&uuml;rokraten, die ihre innere Melancholie mit einem Feuerwerk &auml;u&szlig;erer Aktivit&auml;ten bek&auml;mpften. Die Reformagenda war Teil einer gesamtgesellschaftlichen Bewegung, die als &raquo;neoliberale Revolution&laquo; in die Geschichte eingehen wird.\n<p>Unter massivem Globalisierungsdruck sollte die Humboldtsche Kopplung von Staat und Wissenschaft aufgel&ouml;st und durch eine andere Kopplung ersetzt werden &ndash; die von Wirtschaft und Wissenschaft. Wer das f&uuml;r eine Polemik h&auml;lt, der lese nur die Reformf&ouml;rderungs-Prosa, die die au&szlig;erparlamentarische Bertelsmann-Stiftung in die Welt setzt und bei der man oft nicht wei&szlig;, ob damit ein undichtes Wasserwerk oder eine deutsche Universit&auml;t repariert werden soll.<\/p>\n<p>Der Geburtsfehler der Reform besteht in der fixen Idee, man k&ouml;nne unter Vorgabe von Effizienzkriterien die Universit&auml;t neu erfinden und dem Forscher die Idee des scharfen Wettbewerbs in die versponnene Seele pflanzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/04\/C-Assheuer?page=1\">Die Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine F&auml;cher in Gefahr<\/strong><br>\nSterben Japanologie, Astronomie oder Kunstgeschichte aus? Das Akkreditierungsverfahren f&uuml;r Studieng&auml;nge bedroht die Vielfalt an den Universit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/05\/C-Akkreditierung?page=all\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Themen im &bdquo;Freitag 04&ldquo;<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/04\/08040501.php\">Freier Fall an den B&ouml;rsen<\/a> &ndash; Michael Kr&auml;tke zur Weltfinanzkrise. Seit dieser Woche ist es an den B&ouml;rsen mit der tr&uuml;gerischen Ruhe vor dem Sturm endg&uuml;ltig vorbei. Professionelle Gesundbeter wie J&uuml;rgen Stark, Chef&ouml;konom der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), hatten wieder und wieder verk&uuml;ndet, die &raquo;Turbulenzen&laquo; seien vor&uuml;ber, von einer Krise k&ouml;nne keine Rede sein. Stattdessen gingen in nur wenigen Tagen die Kursgewinne eines ganzen Jahres verloren.<\/p>\n<p>Josef Reindl zur <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/04\/08040401.php\">R&uuml;ckeroberung sozialer Souver&auml;nit&auml;t<\/a>: 2009 wird im Saarland ein neuer Landtag gew&auml;hlt, was mit einer interessanten Konstellation verbunden sein k&ouml;nnte. Sollte Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat der Linken antreten, womit zu rechnen ist, wird es die Wahl zwischen zwei wirklichen Alternativen geben. Lafontaine unterscheidet von Amtsinhaber Peter M&uuml;ller (CDU) und SPD-Landeschef Heiko Maas, dass er eine konsequente Verteidigung der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge und damit eine radikale Umkehr bei der Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums will.<\/p>\n<p>Auf einen Beitrag von Rudolf Hickel  &bdquo;<strong>Nokia-Village<\/strong>&ldquo; hatten wir am 24.1.08 schon hingewiesen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2920","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2920"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2920\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}