{"id":29210,"date":"2015-11-30T08:58:18","date_gmt":"2015-11-30T07:58:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210"},"modified":"2015-11-30T09:58:22","modified_gmt":"2015-11-30T08:58:22","slug":"hinweise-des-tages-2513","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h01\">Sicherheit statt Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h05\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h06\">EU: Deutschland sollte mehr Geld ausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h07\">Der wirtschaftlichen Erholung in Europa eine Chance geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h08\">Unsere Wirtschaft lebt vom Konsum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h09\">Ungleichheit kann reduziert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h10\">Armutsrisiko Berufsunf&auml;higkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h11\">Der Tod ist ein Kassenwart aus Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h12\">Hamburg sagt Nein zu Olympia 2024<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h13\">Wissenschaftler protestieren gegen Glyphosat-Bewertung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h14\">Datensch&uuml;tzerin kritisiert Abh&ouml;rpraxis des LKA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h15\">Geld aus USA und Deutschland f&uuml;r Oppositionskampagne in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h16\">Fl&uuml;chtlingspolitik: SPD tadelt Juso-Chefin f&uuml;r Merkel-Lob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h17\">&bdquo;Die soziale Stimme im Bundestag&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h18\">Der Provokateur: Bundespressekonferenz hadert mit Tilo Jung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210#h19\">Zu guter Letzt: Die volle Dosis Pispers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29210&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sicherheit statt Freiheit<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Anti-Terror-Gesetze gelten bis 2021<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat daf&uuml;r gestimmt, dass die Anti-Terror-Gesetze verl&auml;ngert werden. Sie verpflichten &Auml;mter und Firmen im Verdachtsfall zur Auskunft gegen&uuml;ber Sicherheitsbeh&ouml;rden. Zudem gab es eine Premiere: Erstmals sprach mit Gauck ein Bundespr&auml;sident vor dem Gremium.<br>\nNach den Anschl&auml;gen von Paris hat der Bundesrat bereits bestehende Gesetze zur Bek&auml;mpfung des Terrorismus verl&auml;ngert. Die Regelungen richten sich an Banken, Fluggesellschaften und Telekommunikationsfirmen. Sie m&uuml;ssen Sicherheitsbeh&ouml;rden Auskunft erteilen, sollte ein konkreter Tatverdacht gegen jemanden bestehen.<br>\nSo m&uuml;ssen etwa Banken Einblick in die Konten und get&auml;tigte Buchungen geben. Ebenso k&ouml;nnen Sicherheitskr&auml;fte in begr&uuml;ndeten F&auml;llen von Fluggesellschaften die Herausgabe von Kundendaten wie Name und Anschrift eines Verd&auml;chtigen einfordern.<br>\nDie Anti-Terror-Gesetze wurden in Deutschland nach den Anschl&auml;gen auf das World Trade Center in New York im Jahr 2001 eingef&uuml;hrt. Nach dem erneuten Absegnen des Bundesrates gelten sie nun bis zum Januar 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundesrat-terror-gesetze-jubilaeum-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwischen Sicherheit und Freiheit<\/strong><br>\nWie soll der Terror bek&auml;mpft werden?<br>\nNur kurz nach den Anschl&auml;gen in Paris setzte das Bundeskriminalamt einen geheimen Plan in Kraft. Detailliert wird darin vorgeschrieben, wie die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden auf einen gro&szlig;en Terroranschlag im Ausland reagieren sollen: Auf Bahnh&ouml;fen und Flugh&auml;fen werden schwer bewaffnete Beamten aufgestellt, vor allem aber werden alle als gef&auml;hrlich eingesch&auml;tzten Islamisten gr&uuml;ndlicher &uuml;berwacht.<br>\nDie genauen Punkte des Plans sind geheim, insgesamt aber weiten sie die Befugnisse der Geheimdienste aus. Von einer &bdquo;schwierigen Balance zwischen Sicherheit und Freiheit&ldquo; schreibt die SZ in diesem Zusammenhang. Das Thema Sicherheit wird nach den Anschl&auml;gen in Paris hei&szlig; diskutiert: In Deutschland werden Rufe nach st&auml;rkerer &Uuml;berwachung laut, nach versch&auml;rften Grenzkontrollen und einer Beschr&auml;nkung der Zuwanderung. Frankreich hat die Notstandsgesetze auf drei Monate verl&auml;ngert und seine Sicherheitsgesetzgebung versch&auml;rft. In Belgiens Hauptstadt Br&uuml;ssel wurde die h&ouml;chste Alarmstufe ausgerufen; Konzerte, Fu&szlig;ballspiele und M&auml;rkte abgesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/breitband.deutschlandradiokultur.de\/brb151128\/\">breitband<\/a><\/li>\n<li><strong>Paris: Vom Nutzen des Notstandrechts<\/strong><br>\nBeh&ouml;rden wenden Sondergesetze auch gegen linke Klimasch&uuml;tzer an<br>\nEigentlich wollte am morgigen Sonntag in der franz&ouml;sischen Hauptstadt Paris ein breites B&uuml;ndnis aus Umweltgruppen, Gewerkschaften und linken Organisationen f&uuml;r mehr Klimaschutz und ein ehrgeiziges internationales Abkommen demonstrieren, bevor am Montag der diesj&auml;hrige UN-Klimagipfel beginnt. Doch die Beh&ouml;rden haben mit dem Verweis auf den Ausnahmezustand alle Stra&szlig;enproteste untersagt.<br>\nDagegen hat ein Teil der Organisatoren Beschwerde eingelegt. Nach einem Bericht der Zeitung Liberation bekam darauf hin einer der Beschwerdef&uuml;hrer unter Ausnutzung der besonderen M&ouml;glichkeiten des Ausnahmezustands die Auflage, sich dreimal t&auml;glich bei der Polizei zu melden. Die Begr&uuml;ndung: Er geh&ouml;re zur Pariser Ultra-Linken, die die Klimakonferenz st&ouml;ren wolle.<br>\nOffensichtlich kommt die Situation einigen in der franz&ouml;sischen Regierung ganz Recht, um unliebsame Proteste unterdr&uuml;cken zu k&ouml;nnen. Das erinnert an die massive Polizeigewalt w&auml;hrend des ergebnislosen Kopenhagener Klimagipfels vor sechs Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Paris-Vom-Nutzen-des-Notstandrechts-3025661.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Was wirklich hilft, wird nicht getan<\/strong><br>\nSeit Monaten funkt der UN-Fl&uuml;chtlingskommissar SOS; aber es h&ouml;rt ihn kaum einer &ndash; auch nicht in der deutschen Politik. Der Mann beklagt himmelschreiende Zust&auml;nde in vielen Fl&uuml;chtlingslagern in Libanon, in Jordanien, in der T&uuml;rkei und im Irak. Der Fl&uuml;chtlingskommissar muss die Nahrungsrationen k&uuml;rzen, weil nicht genug Geld da ist. Seine Mittel reichen nicht einmal f&uuml;r die elementare Grundversorgung. Die Fl&uuml;chtlinge in den Lagern der Region haben zu wenig zu essen, sie haben zu wenig zu trinken, die sanit&auml;ren Verh&auml;ltnisse sind desolat bis trostlos. Es ist zum Verzweifeln.<br>\nDie Klage und die Verzweiflung werden &uuml;bert&ouml;nt und &uuml;bert&uuml;ncht vom L&auml;rm der heimischen Debatten &uuml;ber Fl&uuml;chtlingsh&ouml;chstgrenzen, einen Aufnahmestopp f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, &uuml;ber das Schlie&szlig;en von Grenzen und das Hochziehen von Z&auml;unen. Diese Debatten auch in Deutschland sind laut, falsch und nutzlos. Was wirklich h&uuml;lfe, wird nicht getan: die Fl&uuml;chtlingslager in den Regionen nahe Syrien so auszustatten, dass Fl&uuml;chtlinge dort leben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlingslager-sos-ohne-echo-1.2755546\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer von den Fl&uuml;chtlingen profitiert<\/strong><br>\nIn der Asylkrise winken Sicherheitsdiensten und Cateringfirmen gute Gesch&auml;fte. &Ouml;ffentliche Auftr&auml;ge werden oft freih&auml;ndig, also ohne Ausschreibung vergeben, f&uuml;r manch einen Anbieter ist das die Lizenz zum Abkassieren.<br>\nWenn es um Dienstleistungen in Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften geht, gilt bei den meisten Beh&ouml;rden: Hauptsache billig. Das zeigt ein Blick in die Ausschreibedatenbank der Europ&auml;ischen Union. &Ouml;ffentliche Auftr&auml;ge ab einer bestimmten Gr&ouml;&szlig;enordnung m&uuml;ssen n&auml;mlich europaweit ausgeschrieben werden und sind deshalb f&uuml;r jeden einsehbar. Der Staat zahlt, private Firmen liefern. Welche Firmen solche Gro&szlig;auftr&auml;ge bekommen zeigt unsere Karte (Gro&szlig;e Version der Karte &ouml;ffnen). Je mehr Auftr&auml;ge, desto gr&ouml;&szlig;er der Kreis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/asyl-grossauftraege-karte-104.html%20\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Nicht Wenige werden vermutlich spekulieren, dass es Absprachen zwischen Politik und Wirtschaftsbranchen geben k&ouml;nnte. So k&ouml;nnte mal wieder eine win-win-Situation f&uuml;r einige Unternehmen und Politiker entstanden sein bzw. entstehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Integration ist ein &ldquo;Kraftakt&rdquo; mit Chancen<\/strong><br>\nSonderregelungen beim Mindestlohn nur f&uuml;r Asylsuchende lehnt Eric Schweitzer, Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), klar ab. In einem Zeitungsinterview skizzierte er den Handlungsbedarf und die Perspektiven, die die wachsende Zahl von Fl&uuml;chtlingen f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt birgt. (&hellip;)<br>\n&lsquo;PNP&rsquo;: W&auml;hrend die Gewerkschaften vor Lohndumping warnen, fordern Sie, den Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge erst einmal auszusetzen. Was versprechen Sie sich davon?<br>\nSchweitzer: Um es deutlich zu sagen: Ich bin gegen Sonderregelungen beim Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Deutsche Arbeitslose und Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, und wir wollen die Fl&uuml;chtlinge auch nicht als billige Arbeitskr&auml;fte.<br>\nSinnvoll w&auml;re es aber, Praktika generell nicht nur drei, sondern sechs Monate ohne Mindestlohn zu erm&ouml;glichen &ndash; das gilt dann aber f&uuml;r alle und nicht speziell f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.<br>\nDann haben Betriebe und Praktikanten die M&ouml;glichkeit, einander besser kennenzulernen. Das ist f&uuml;r eine Ausbildung oder Besch&auml;ftigung ganz wichtig &ndash; auch gerade f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, die meist zum Beispiel keine Zeugnisse mitbringen. Auch der Vorschlag, Fl&uuml;chtlinge in Analogie zu Langzeitarbeitslosen die ersten Monate vom Mindestlohn auszunehmen, hilft, ihnen den Weg in Arbeit zu erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/wirtschaftspolitik\/news?m=2015-11-25-schweitzer-fluechtlinge\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Herr Schweitzer m&ouml;chte also keine &bdquo; Sonderregelungen beim Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&ldquo;. Aber Erleichterungen f&uuml;r Unternehmen &ndash; Kostensenkungen durch verl&auml;ngerte Praktika &ndash; fordert dieser Lobbyverband auf jeden Fall. Das w&auml;re faktisch eine Umgehung des Mindestlohnes, die lediglich deshalb m&ouml;glich w&auml;re, weil er l&ouml;chrig wie ein Schweizer K&auml;se ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bundeswehr in Syrien: Ich w&uuml;rde sie so gern in den Krieg schicken<\/strong><br>\nWenn man milde mit der Bundesregierung umgehen wollte, k&ouml;nnte man sagen: Sie hat sich von der franz&ouml;sischen Regierung in den Krieg in Syrien hineinziehen lassen. Aber es besteht kein Grund zur Milde: Die Bundesregierung hat &ndash; wie ihre Vorg&auml;nger im Amt &ndash; die Region hochger&uuml;stet, darunter Tyranneien wie Saudi Arabien; sie hat nicht versucht, Assad an den Verhandlungstisch zu holen und nach einer diplomatischen L&ouml;sung der Konfliktparteien zu suchen; vor allem aber weigert sich die Bundesregierung zu erkennen, dass es die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse hier, in Deutschland, in Frankreich, in Belgien und in anderen europ&auml;ischen Staaten sind, die zahllose junge Menschen dem &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; in die Arme treiben. Sie m&uuml;sste dazu, so wie Hollande und seine Regierung, ihr politisches Scheitern im eigenen Land eingestehen. Wie Hollande aber zieht die Bundesregierung die falschen Konsequenzen aus den Attentaten in Paris. Und macht damit alles nur noch schlimmer. Jetzt kommt der Terror auch nach Deutschland. Aber was hei&szlig;t nach Deutschland? Die Terroristen brauchten vielleicht nur noch diesen Anlass, um von hier aus loszuschlagen, so wie in Paris, wo die Terroristen explizit den Bezug von ihren Gr&auml;ueltaten zum franz&ouml;sischen Milit&auml;reinsatz in Syrien herausgeschrien haben. Es waren Franzosen und Belgier, keine Syrer. Wenn der Terrorismus eines zeigt, dann, dass viele Regierungen Europas den Menschen &uuml;ber viele Jahre zu viel zugemutet und zu wenig gegeben haben: zu wenig Chancen, sich zu integrieren, zu wenig Bildung, zu wenig Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/11\/bundeswehr-in-syrien-ich-wurde-sie-so-gern-in-den-krieg-schicken\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Ehrliche Haut des Tages: Tom McInerney<\/strong><br>\nDer ehemalige Kommandierende des nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos NORAD in Alaska, Generalleutnant Tom McInerney, hat sich mit einem bemerkenswerten Hinweis in die Diskussion um den Abschuss der russischen Su-24 durch t&uuml;rkische Kampfjets eingemischt. Es sei egal, ob der russische Bomber kurzfristig im t&uuml;rkischen Luftraum war oder nicht. Wichtig sei, ob die Suchoi in dieser Zeit in feindlich-aggressiver Absicht gegen die T&uuml;rkei unterwegs war oder nicht. Und das sei hier einwandfrei nicht der Fall gewesen, bekundete McInerney im US-Sender Fox News. Der ehemalige stellvertretende Stabschef der US Air Force erkl&auml;rte in einem Interview in der vergangenen Woche: &raquo;Ich traue Pr&auml;sident Erdogan nicht &uuml;ber den Weg. Wir m&uuml;ssen hier sehr vorsichtig sein. Er (der Abschuss der Su-24, jW) war ein &uuml;bertrieben aggressives Man&ouml;ver. Als ich Kommandierender von NORAD in Alaska war, h&auml;tten wir so etwas nie getan.&laquo;<br>\nW&auml;hrend die Interviewerin st&auml;ndig versuchte, ihn zu unterbrechen, konnte der General dennoch erkl&auml;ren, wieso die Su-24 innerhalb extrem kurzer Zeit &ndash; nach offiziellen t&uuml;rkischen Angaben 17 Sekunden &ndash; von einer F-16 abgefangen und abgeschossen werden konnte: &raquo;Das russische Flugzeug war nicht lang genug &uuml;ber t&uuml;rkischem Territorium. Daher konnte das nur im voraus geplant worden sein&laquo;, so McInerney. Das hei&szlig;t also: Die t&uuml;rkische F-16 hatte in Grenzn&auml;he &raquo;auf der Lauer&laquo; gelegen. Damit best&auml;tigte der amerikanische General a. D. den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin, der in der Pressekonferenz mit dem franz&ouml;sischen Staatschef am vergangenen Donnerstag gesagt hatte: &raquo;Wir informierten unsere amerikanischen Partner stets im voraus, wo, wann und in welchen H&ouml;hen unsere Piloten operieren werden. Die US-gef&uuml;hrte Koalition, der auch die T&uuml;rkei angeh&ouml;rt, wusste also zu jeder Zeit, wo unsere Flugzeuge waren. Und das sind genau Ort und Zeitpunkt des Angriffs auf uns.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/11-30\/034.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-US-Geheimdienstchef &uuml;ber den IS: &ldquo;Wir waren zu dumm&rdquo;<\/strong><br>\nOhne den Irakkrieg w&uuml;rde es den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; heute nicht geben &ndash; das gibt der damalige Chef der Special Forces, Mike Flynn, zu. Hier erkl&auml;rt er, wie der IS sich professionalisierte und warum er dessen Chef Baghdadi laufen lie&szlig;. [&hellip;]<br>\nFlynn: Wir waren zu dumm. Damals haben wir nicht verstanden, mit wem wir es zu tun hatten. Nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 war unsere emotionale Reaktion zu fragen: &ldquo;Woher kamen die Bastarde? Lasst sie uns t&ouml;ten!&rdquo; Anstatt zu verstehen, warum sie angegriffen haben, haben wir nach dem Wo gefragt: Woher kamen die Attent&auml;ter? Dabei sind wir strategisch in die falsche Richtung marschiert.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Sie sind im Irak einmarschiert, obwohl Saddam Hussein nichts mit 9\/11 zu tun hatte.<br>\nFlynn: Zuerst sind wir nach Afghanistan gegangen, wo al-Qaida war. Danach sind wir in den Irak gezogen. Anstatt uns zu fragen, warum es dieses Ph&auml;nomen gibt, haben wir nach Orten gesucht. Diese Lektion m&uuml;ssen wir lernen, um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Den IS g&auml;be es nicht, wenn die Amerikaner nicht 2003 in Bagdad eingefallen w&auml;ren. Bedauern Sie&hellip;<br>\nFlynn: &hellip;ja, absolut&hellip;<br>\nSPIEGEL ONLINE: &hellip;den Irakkrieg?<br>\nFlynn: Das war ein riesiger Fehler. So brutal Saddam Hussein war &ndash; ihn nur zu eliminieren, war falsch. Das Gleiche gilt f&uuml;r Gaddafi und Libyen, das heute ein failed state ist. Die gro&szlig;e historische Lektion lautet, dass es eine strategisch unglaublich schlechte Entscheidung war, in den Irak einzumarschieren. Die Geschichte sollte und wird &uuml;ber diese Entscheidung kein mildes Urteil f&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ex-us-geheimdienstchef-mike-flynn-ueber-den-is-wir-waren-zu-dumm-a-1065038.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die griechische Trag&ouml;die geht weiter<\/strong><br>\nImmer mehr Nachwuchskr&auml;fte verlassen das krisengesch&uuml;ttelte Griechenland. Sie fehlen, um angemessene Reformen voranzubringen. Die griechische Krise ist noch l&auml;ngst nicht zu Ende.<br>\nErst die Griechenlandkrise, dann die VW-Krise, es folgte die Fl&uuml;chtlingskrise, jetzt die Terrorkrise. Die Geschwindigkeit, mit der eine Krise die andere abl&ouml;st, nimmt bedenklich zu, die Aufmerksamkeit f&uuml;r &auml;ltere Krisen schwindet entsprechend. Sie scheinen medial ausgereizt. Und so entsteht der Eindruck, die alten Krisen seien gel&ouml;st &ndash; schlie&szlig;lich sind sie ja nicht mehr in den Medien.<br>\nEin Blick nach Griechenland offenbart anderes. Das Land ger&auml;t immer weiter in den Abw&auml;rtsstrudel, aber niemand nimmt es mehr wahr. Oberfl&auml;chlich betrachtet, hat sich die neue Regierung auf einen halbwegs kooperativen Modus gegen&uuml;ber ihren Gl&auml;ubigern eingestellt. Die mit den EU-Partnern vereinbarten Reformen werden scheinbar durchgef&uuml;hrt, bei genauer Betrachtung aber nur widerwillig, halbherzig und bruchst&uuml;ckhaft, wie zuletzt die Einf&uuml;hrung einer Insolvenzordnung. Die jetzt vom Parlament verabschiedete Regelung wird den Banken nicht helfen, einen Schlussstrich unter ihre massenhaft vorhandenen faulen Immobilienkredite zu setzen. Gleichzeitig ist damit zu rechnen, dass mit viel Get&ouml;se in den (griechischen) Medien ein paar Immobilienbesitzer aus ihren Wohnungen geklagt werden, um zu &bdquo;beweisen&ldquo;, dass auch diese vereinbarte Reform umgesetzt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/griechenlandkrise-die-griechische-tragoedie-geht-weiter,29976308,32644812.html\">Alexander Kritikos in der Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Unter dem Druck der Troika droht eine Regierungskrise<\/strong><br>\nWann kommen die n&auml;chsten Parlamentswahlen?<br>\nDer griechische Premierminister Alexis Tsipras versuchte am Samstag, die Unterst&uuml;tzung der Opposition zu erlangen. Daf&uuml;r hatte er Staatspr&auml;sident Prokopis Pavlopoulos gebeten, den Rat der im Parlament vertretenen Parteichefs einzuberufen.<br>\nDie j&uuml;ngsten Forderungen der Troika f&uuml;r die n&auml;chste Tranche betreffen unter anderem die Sozialversicherungen. Hier fordern die Kreditgeber die sofortige Umstellung der kapitalfinanzierten Sozialversicherungen auf rein Umlagen finanzierte Rentenkassen. In der Praxis hei&szlig;t dies, wie Vasilis Leventis von der Zentristenunion gegen&uuml;ber der Presse erkl&auml;rte, eine K&uuml;rzung aller Renten um vierzig Prozent.<br>\nDas Treffen der Parteispitzen endete in einem Fiasko. Au&szlig;er bei der Frage der Fl&uuml;chtlinge, wo sich die Parteichefs mehr oder weniger auf die von der EU beschlossenen Rezepte einigte, gab es bei keinem der weiteren Gespr&auml;chsthemen eine &Uuml;bereinkunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46703\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Milliardenminus f&uuml;r Steuerzahler: &ldquo;Der gr&ouml;&szlig;te Bankraub in Griechenlands Geschichte&rdquo;<\/strong><br>\nBankenrettung absurd: Griechenland hat private Investoren f&uuml;r seine siechenden Finanzinstitute gefunden. Doch die ausl&auml;ndischen Fonds bekommen die Aktien zum Schleuderpreis. F&uuml;r die griechischen Steuerzahler bleibt ein gigantisches Minusgesch&auml;ft.<br>\nEs klang wie ein kleines Wunder: Griechenlands vier gr&ouml;&szlig;te Banken brauchen weniger staatliche Hilfe f&uuml;r ihre Rekapitalisierung als gedacht. Statt bis zu 25 Milliarden, wie noch im Sommer gesch&auml;tzt, sollen nun 5,7 Milliarden Euro &ouml;ffentlicher Gelder reichen. Fast zehn Milliarden Euro pumpen dagegen private Investoren in die Institute.<br>\nDoch das Wunder scheint zu sch&ouml;n, um wahr zu sein. Wie fast immer in der Griechenlandkrise hat die Sache einen Haken &ndash; und zwar einen gewaltigen: Denn am Ende haben griechische Steuerzahler mal wieder ein gigantisches Verlustgesch&auml;ft gemacht. Und die privaten Investoren haben gro&szlig;e Bankanteile zum Schleuderpreis bekommen. [&hellip;]<br>\nDie dabei ermittelten Preise waren deprimierend. Bei der National Bank of Greece zum Beispiel hatte der Rettungsfonds HFSF pro Anteilsschein 4,29 Euro bezahlt, als er 2013 sein Aktienpaket &uuml;bernahm. Bei der jetzigen Kapitalerh&ouml;hung zahlen die neuen Investoren zwei Cent. &Auml;hnlich das Bild bei der Piraeus Bank: Dort gab der HFSF im Jahr 2013 1,70 Euro pro Aktie aus, Privatinvestoren bekommen sie nun f&uuml;r 0,3 Cent. Bei der Alpha Bank ist es nicht besser. Der Rettungsfonds zahlte 44 Cent pro Aktie, die Investoren nun 4 Cent. Bei der Eurobank waren es 1,54 Euro f&uuml;r den HFSF, f&uuml;r private Geldgeber ist es ein Cent pro Aktie. [&hellip;]<br>\nUm zu verdeutlichen, welche Dimension dieser Wertverlust hat, eignen sich ein paar Vergleiche: Die 20 Milliarden stehen f&uuml;r neun Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung. Oder sie entsprechen dem Zw&ouml;lffachen dessen, was Griechenland 2015 und 2016 durch Rentenk&uuml;rzungen einsparen will. &ldquo;Einen solchen Wertverlust in so einer kurzen Zeit hinzubekommen, muss ein neuer Weltrekord sein&rdquo;, sagt ein Banker, der bei einem der betroffenen Institute arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-bankenrettung-kostet-steuerzahler-milliarden-a-1064768.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Offener Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages 2015<\/strong><br>\nErst vor wenigen Wochen hat Sigmar Gabriel angek&uuml;ndigt, die SPD st&auml;rker f&uuml;r Nicht-Mitglieder zu &ouml;ffnen und zu einer Beteiligungspartei auszubauen. Diese Initiative f&uuml;r einen offenen Dialog mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern begr&uuml;&szlig;en wir sehr &ndash; und nehmen sie auf. Wir hoffen, mit diesem Brief bei Ihnen auf offene Ohren zu sto&szlig;en.<br>\nDie SPD hat auf ihrem Parteikonvent im September 2014 rote Linien zu TTIP und CETA beschlossen, die klare Anforderungen an die Handelsabkommen definieren. In dem Beschluss werden Investor-Staat-Schiedsverfahren und unklare Rechtsbegriffe wie &ldquo;indirekte Enteignung&rdquo; oder &ldquo;faire und gerechte Behandlung&rdquo; beim Investitionsschutz abgelehnt. Die Abkommen d&uuml;rfen keine Beeintr&auml;chtigung von Arbeitnehmerrechten oder Sozial- und Umweltstandards mit sich bringen. Au&szlig;erdem wird die geplante regulatorische Kooperation zur Umgehung demokratischer Gesetzgebung ebenso abgelehnt wie Negativlisten bei der Dienstleistungsliberalisierung. Wir begr&uuml;&szlig;en, dass die SPD diese roten Linien als Ausdruck sozialdemokratischer Grundwerte beschlossen hat.<br>\nBesondere Sorge bereitet uns derzeit das CETA-Abkommen zwischen Kanada und der EU. Das Abkommen ist fertig verhandelt und Sigmar Gabriel muss voraussichtlich im kommenden Jahr im EU-Ministerrat dar&uuml;ber abstimmen. Der CETA-Vertrag enth&auml;lt nicht den von der EU-Kommission im Zuge der &bdquo;TTIP-Debatte&ldquo; vorgeschlagenen Reformansatz zur Einrichtung einer &ouml;ffentlichen Gerichtsbarkeit f&uuml;r Investorenklagen gegen Staaten, sondern den &bdquo;alten&ldquo; ISDS-Ansatz. Richtet sich Gabriel nach den roten Linien der SPD, dann muss er das CETA-Abkommen aus mehreren Gr&uuml;nden ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.campact.de\/_preview\/a2782c7379074991ba221a8c4d0f4be9\/media\/b\/1ad34c2380f04876d9775f0d8ddfbd18.pdf\">campact!<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP-Verhandlungen: EU-Kommission verschafft ExxonMobil privilegierten Zugang<\/strong><br>\nEinem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian zufolge hat die EU-Kommission der Erd&ouml;llobby besonders guten Zugang zu den Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP verschafft. Zu den Nutznie&szlig;ern geh&ouml;ren unter anderem ExxonMobil und der gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Arbeitgeberverband BusinessEurope. Dies zeigt erneut ein grundlegendes Problem der EU-Handelspolitik: Sie ist trotz &ouml;ffentlicher Kritik weiter stark gepr&auml;gt von Unternehmensinteressen. (&hellip;)<br>\nDer Guardian hatte geheime Dokumente durch eine Anfrage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes erhalten. Deren Auswertungen zeigt:\n<ul>\n<li>Der &Ouml;lkonzern ExxonMobil hatte Zugang zu vertraulichen Strategie-Dokumenten aus den TTIP-Verhandlungen. <\/li>\n<li>Die EU-Kommission ging aktiv auf den europ&auml;ischen Raffinerieverband Europia (heute FuelsEurope) zu, um &bdquo;konkreten Input&ldquo; zum Energiekapitel des TTIP-Abkommens zu bekommen.<\/li>\n<li>Sie sorgte schlie&szlig;lich daf&uuml;r, dass Vertreter von BusinessEurope mit US-Verhandlern aus dem Au&szlig;en- und Energieministerium zusammentreffen konnten. Man spricht von der Vermittlung sogenannter &bdquo;contact points&ldquo;. Es ging wiederum um Gespr&auml;che zum Energiekapitel des transatlantischen Freihandelsabkommens.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/11\/ttip-verhandlungen-eu-kommission-verschafft-exxonmobil-privilegierten-zugang\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU: Deutschland sollte mehr Geld ausgeben<\/strong><br>\nWenn Deutschland mehr investiert und konsumiert, w&uuml;rde die gesamte Eurozone davon profitieren. Zu diesem Schluss kommt die EU-Kommission in einem neuen Bericht.<br>\nAufgerufen zum Ankurbeln der Konjunktur im W&auml;hrungsraum seien vor allem L&auml;nder, die wirtschaftlich gut dast&uuml;nden. &ldquo;Dies ist der Fall bei Deutschland und den Niederlanden, deren aktuelle Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse auch in den kommenden Jahren hoch bleiben d&uuml;rften&rdquo;, so die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde in ihrem j&auml;hrlichen Bericht zur &Uuml;berwachung wirtschaftlicher Ungleichgewichte, der am Donnerstag vorgelegt wurde.<br>\nDie Leistungsbilanz ist eine Art Kassenbuch der Volkswirtschaft. Die Handelsbilanz ist ein Teil der Leistungsbilanz und erfasst den internationalen Warenhandel.<br>\nZwar sei ein Leistungsbilanz&uuml;berschuss in alternden Gesellschaften wie Deutschland zu erwarten, und niedrige &Ouml;lpreise und g&uuml;nstige Wechselkurse h&auml;tten dessen Entstehung weiter beg&uuml;nstigt. Das Plus liege aber &ldquo;deutlich&rdquo; &uuml;ber dem, was grundlegende Wirtschaftsdaten erwarten lie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/eu-deutschland-sollte-mehr-geld-ausgeben\/a-18878620\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Aha, diese Erkenntnis kommt sp&auml;t &ndash; besser sp&auml;t als nie. Aber wohin gehen die deutschen Mehrausgaben? Offenbar in den Milit&auml;rsektor (z.B. Tornados nach Syrien) und zur Bek&auml;mpfung des sog. Terrorismus.<\/em><br>\n<em>Der Binnenkonsum bzw. marode Bereiche wie Bildung und Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Verkehrs-Infrastrukturen sowie Rente und Soziales werden wohl weiterhin auf der Strecke bleiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der wirtschaftlichen Erholung in Europa eine Chance geben<\/strong><br>\nDer neue unabh&auml;ngige Jahreswachstumsbericht verdeutlicht, dass die anhaltende wirtschaftliche Erholung in der Eurozone zu schwach ist um ann&auml;hernd Vollbesch&auml;ftigung zu erreichen. Die Krise bleibt mit ihren Risiken f&uuml;r die langfristige wirtschaftliche Entwicklung und den Sozialstaaten nach wie vor aktuell. Die Eurozone bleibt auch hinter der Entwicklung in anderen wohlhabenden Volkswirtschaften zur&uuml;ck. Ohne wirtschaftspolitischem Kurswechsel steht eine Phase der Stagnation gepr&auml;gt von deflation&auml;ren Tendenzen bevor. Was wir daher jetzt brauchen ist aktive Nachfragesteuerung, eine Eind&auml;mmung der finanziellen Fragmentierung, Politiken gegen die zunehmend ungleiche Verteilung und &ouml;ffentliche Investitionen etwa zum &ouml;kologischen Umbau der &Ouml;konomie.<br>\nAuch wenn sich die Wirtschaft der Eurozone &bdquo;erholt&ldquo;, die gro&szlig;e Rezession ist noch nicht vorbei. Das Wort Erholung ist deshalb irref&uuml;hrend, weil es eine R&uuml;ckkehr zu einem Normalzustand suggeriert. Daf&uuml;r notwendig w&auml;re jedoch ein starker und stetiger Aufschwung, der die &ndash; vor allem durch die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit &ndash; verursachten Sch&auml;den beseitigt und die Gefahr einer sogenannten sekularen Stagnation mit Deflationstendenz vermeidet. Selbst wenn die hohe Arbeitslosigkeit abgebaut w&uuml;rde, w&auml;re sonst der Druck auf L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen weiter steigend. Ein soziales Desaster mit verst&auml;rkter unfreiwilliger Teilzeitarbeit und einem Anstieg der &bdquo;working poor&ldquo; w&auml;re die Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/wirtschaftlichen-erholung-in-europa-iags\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Unsere Wirtschaft lebt vom Konsum<\/strong>\n<ul>\n<li>Wer Konsumg&uuml;ter produziert, der muss auch konsumieren <\/li>\n<li>Deutschland hat zu lange ausschlie&szlig;lich auf Export gesetzt <\/li>\n<li>Die Gesellschaft m&uuml;sste jetzt am besten &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse leben <\/li>\n<\/ul>\n<p>Um eines vorwegzunehmen: Von einem &bdquo;Kauf-nix-Tag&ldquo; halte ich nicht viel. Wenn er aber bewirkt, dass sich unsere Gesellschaft gedanklich mit dem Thema Konsum besch&auml;ftigt (konsumieren tun die meisten ja, aber eben unreflektiert) &ndash; dann hat er zumindest einen minimalen Nutzen. Denn hier gab es in der letzten Zeit diverse Missverst&auml;ndnisse. Auch bei unserer politischen Elite.<br>\nGrunds&auml;tzlich brauchen viele Menschen sicherlich keinen zus&auml;tzlichen Konsum. Wer sich im oberen Drittel der Einkommensskala befindet, hat vermutlich alles Wichtige, was zu einem bequemen Leben dazugeh&ouml;rt. Allerdings ist das in den unteren zwei Dritteln anders. Wenn all diese nun entsprechend mehr konsumieren wollen und die Produzenten analog dazu mehr absetzen wollen, ben&ouml;tigt unsere Wirtschaft Konsum. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer Konsumg&uuml;ter produziert, muss auch konsumieren wollen. Wer nichts mehr will, sollte aufh&ouml;ren zu produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/news\/klartext\/unsere-wirtschaft-lebt-vom-konsum-271?sc_o=da536_df1_2_t\">Heiner Flassbeck auf Xing<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ungleichheit kann reduziert werden<\/strong><br>\nDas britische Magazin Economist nennt ihn &raquo;The godfather of inequality research&laquo;. Ein eigener Ungleichheitsindex wurde nach ihm benannt. Einer seiner Sch&uuml;ler ist der so titulierte &raquo;Rockstar-&Ouml;konom&laquo; Thomas Piketty. Der 71-j&auml;hrige &Ouml;konom Anthony Atkinson aus Oxford ist tats&auml;chlich eine Koryph&auml;e unter Ungleichheitsforschern. Ein Jahr nach Pikettys &raquo;Kapital im 21. Jahrhundert&laquo; hat Atkinson ein eigenes Ungleichheitsbuch vorgelegt.<br>\nAtkinsons Buch ist dabei jedoch ganz anders geraten als das von Piketty. Es ist k&uuml;rzer und zieht seine Eleganz nicht aus dem Versuch einer gro&szlig;en, allgemeinen Analyse und historischen Erz&auml;hlung, sondern aus seinem typisch britischen Pragmatismus. Es legt einen starken Fokus auf Gro&szlig;britannien, birgt dennoch viele verallgemeinerbare Punkte. Vor allem diskutiert es haupts&auml;chlich sehr konkrete Vorschl&auml;ge, wie Ungleichheit reduziert werden kann &ndash; und es erweitert den Fokus von der Konzentration an der Spitze auf diejenigen, die am anderen Ende der Verteilung abgeh&auml;ngt werden.<br>\nPiketty schreibt in einer lesenswerten Rezension des Buchs im New York Review of Books vom 25.6.2915: &raquo;In Atkinsons Reformismus klingt etwas von dem fortschrittlichen Sozialreformer William Beveridge an, und diese Art, Ideen zu pr&auml;sentieren, sollten Leser genie&szlig;en. Der sonst legend&auml;r vorsichtige englische Gelehrte offenbart hier eine menschlichere Seite, er st&uuml;rzt sich in die Kontroverse und pr&auml;sentiert eine Liste konkreter, innovativer und &uuml;berzeugender Vorschl&auml;ge, die aufzeigen sollen, dass es weiterhin Alternativen gibt, dass das Streiten f&uuml;r sozialen Fortschritt und Gleichheit im Hier und Jetzt eine Berechtigung hat.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ungleichheit-kann-reduziert-werden\/v\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Armutsrisiko Berufsunf&auml;higkeit<\/strong><br>\n&ldquo;Das Streichen der Absicherung gegen Berufsunf&auml;higkeit unter Walter Riester war ein Verfassungsbruch&rdquo;, sagt Professor Hans-Peter Schwintowski.<br>\nProfessor Hans-Peter Schwintowski ist Wirtschaftsrechtler an der Humboldt-Universit&auml;t Berlin. Er setzt sich mit dem Risiko der Berufsunf&auml;higkeit auseinander<br>\nHier  das ausf&uuml;hrliche Interview mit dem Wirtschaftsrechtler:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/reportmainz\/posts\/10153233732117864?notif_t=notify_me_page\">Report Mainz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.S.:<\/strong> Sch&ouml;n, dass solchen Stimmen zwischenzeitlich wieder Geh&ouml;r verschafft wird.<\/em><br>\n<em>Man k&ouml;nnte den Gedanken des Verfassungsbruch auch derart zu Ende denken, dass der im Jahre 2001 beschlossene Paradigmenwechsel weg von der Lebensstandardsicherungsfunktion der gesetzlichen Rentenversicherung hin zur Beitragssatzstabilit&auml;t in seiner Gesamtheit verfassungswidrig war.<\/em><br>\n<em>Wenn Herr Schwintowski die fehlende Absicherung des Risikos Berufsunf&auml;higkeit anprangert, darf nicht unerw&auml;hnt bleiben, dass auch das Risiko der vollen Erwerbsminderung (EM) gesetzlich vollkommen unzureichend abgesichert ist. Die durchschnittlichen H&ouml;hen der EM-Renten sprechen B&auml;nde.<\/em><br>\n<em>Solange EM=RentnerInnen Rentenabschl&auml;ge f&uuml;r ihr unfreiwilliges(!) vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben in Kauf nehmen m&uuml;ssen, wird sich daran auch nichts &auml;ndern.<\/em><br>\n<em>Das von der Gro&szlig;en Koalition beschlossene Placebo der verl&auml;ngerten Anrechnung der &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/Allgemein\/de\/Inhalt\/5_Services\/wissenswertes_videotext\/2014_37_kw_EM_rente.html?cms_submit=Los&amp;cms_resultsPerPage=5&amp;cms_templateQueryString=zurechnungszeit+erwerbsminderung\">Zurechnungszeit<\/a>&rdquo; bis zur Vollendung des 62.Lebensjahr hat nur geringf&uuml;gige Positive Auswirkungen auf die Rentenh&ouml;he.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Tod ist ein Kassenwart aus Deutschland<\/strong><br>\nMachen wir uns doch selber was vor. Wie so oft. Ist ja eine Spezialit&auml;t des Hauses Bundesrepublik. Aufgetragen von den Qualit&auml;tsjournalisten. Entwarnung also: Die Waffen, die vor zwei Wochen an die 130 Franzosen get&ouml;tet haben, waren nun vielleicht doch nicht, wie vormals behauptet, von hier. Das meldeten die Nachrichten in allen Kan&auml;len. Dass sie in Deutschland geordert wurden, war halt doch nur ein Ger&uuml;cht von b&ouml;sen Zungen. Was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck, oder etwa nicht? Wieder ein wenig weniger Schuld auf den Schultern dieses Landes. Dieses Entkr&auml;ften und Beschwichtigen ist aber nur die Krone der Heuchelei. Gut, diese 130 Toten sind also nicht das Produkt deutscher Waffenkunst. Andere sind es.<br>\nKein Land der Erde exportiert so viele Kurzwaffen und Gewehre wie Deutschland. Etwa zehn Prozent aller Exporte ziviler Schusswaffen stammen von hier. Im gesamten Sektor ziviler Schusswaffen ist man zweitst&auml;rkstes Exportland. Milit&auml;rische Waffen verkauft man als vierte Gr&ouml;&szlig;e auf dem Weltmarkt (sechs Prozent des Exportmarktes). Anders gesagt: Wenn es auf der Welt Tote oder Verwundete bei Schusswechsel gibt, so ist jeder zehnte Tote oder Verwundete ein Opfer deutscher Waffenschmieden. Jeder zwanzigste Versehrte oder Gefallene in Kriegen und Konflikten ist das Produkt deutscher Waffentechnologie. Man guckt recht h&auml;ufig auf der Welt in L&auml;ufe, die in Deutschland gezogen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/der-tod-ist-ein-kassenwart-aus.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27789\">Netzwerk des Todes: Die kriminellen Verflechtungen von R&uuml;stungsindustrie und Staatsapparat<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28915#h11\">R&uuml;stungsgegner J&uuml;rgen Gr&auml;sslin spricht im Osnabr&uuml;cker Rathaus<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hamburg sagt Nein zu Olympia 2024<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Gegner einer Hamburger Olympia-Bewerbung siegen &uuml;berraschend bei der Volksabstimmung.<\/li>\n<li>Nur 48,4 Porzent stimmen f&uuml;r den Plan, die Olympischen Spiele 2024 nach Hamburg zu holen. 51,6 Prozent votieren dagegen.<\/li>\n<li>DOSB-Chef Alfons H&ouml;rmann bilanziert: &ldquo;Offenbar passen der olympische Gedanke und Deutschland im Moment nicht zusammen.&rdquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Sonntagabend gegen halb neun war es schon vorbei mit Olympia 2024 in Hamburg. Im November 2015. Zweieinhalb Stunden nach Ende des Referendums wurde das Gewissheit, was bis kurz zuvor nicht einmal die meisten Gegner des Projekts f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tten: Eine Mehrheit der Hamburger ist dagegen, dass sich ihre Stadt um die Sommerspiele bewirbt. Mehr als die H&auml;lfte der W&auml;hler ab 16 Jahren ist nicht &ldquo;Feuer und Flamme&rdquo;, wie es das Bewerbungs-Motto suggerieren wollte. Das vorl&auml;ufige Endergebnis liegt bei 48,4 zu 51,6 Prozent. Die Freie und Hansestadt geht nicht ins Rennen, wenn das Internationale Olympische Komitee (IOC) 2017 in Lima dieses Sportfest vergibt. So treten nach jetzigem Stand die Kandidaten Los Angeles, Paris, Rom und Budapest gegeneinander an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/olympia-hamburg-sagt-nein-1.2759703\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Hamburger haben die richtige Entscheidung getroffen. Solange die Rollenverteilung bei der Austragung der Olympischen Spiele so aussieht, dass der Gastgeber auf den Kosten sitzen bleibt und das IOC Milliardengewinne macht, sollte man sich nicht an diesem schmutzigen Spiel beteiligen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wissenschaftler protestieren gegen Glyphosat-Bewertung<\/strong><br>\n&ldquo;Wahrscheinlich nicht krebserregend&rdquo;? 100 Forscher halten die Analyse zu dem Unkrautvernichter in Teilen f&uuml;r &ldquo;wissenschaftlich unakzeptabel&rdquo;.<br>\nDer Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat spitzt sich weiter zu. Nachdem die EU-Beh&ouml;rde Efsa vor Kurzem Entwarnung gab und den Stoff als &ldquo;wahrscheinlich nicht krebserregend f&uuml;r Menschen&rdquo; einstufte, hat sich nun eine Gegenbewegung in der Wissenschaft formiert. Knapp 100 internationale Forscher erheben in einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Efsa und das Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR).<br>\nDie Analyse der deutschen Beh&ouml;rde sowie die darauf aufbauende Bewertung der Efsa enthalte schwerwiegende M&auml;ngel, sie sei in Teilen &ldquo;wissenschaftlich unakzeptabel&rdquo;, und die Ergebnisse seien &ldquo;durch die vorliegenden Daten nicht gedeckt&rdquo;. In dem Schreiben, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung und dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) vorliegt, fordern die Wissenschaftler die EU-Kommission auf, bei ihren Entscheidungen &ldquo;die fehlerhafte Bewertung der Efsa nicht zu beachten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-um-unkrautvernichtungsmittel-wissenschaftler-protestieren-gegen-glyphosat-bewertung-1.2759599\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datensch&uuml;tzerin kritisiert Abh&ouml;rpraxis des LKA<\/strong><br>\nWie steht es um die Sicherheit unserer Daten? Wie viel Privatsph&auml;re haben wir noch? Die Antworten auf diese Fragen sind rund 200 Seiten lang, die Antwortgeberin ist Niedersachsens Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel. In ihrem am Freitag in Hannover vorgelegten T&auml;tigkeitsbericht bem&auml;ngelt sie besonders die Abh&ouml;rpraxis des Landeskriminalamts (LKA). Konkret geht es um eine Anlage, die die Beh&ouml;rde seit 2012 gemeinsam mit dem Stadtstaat Bremen nutzt, um beispielsweise Telefone mutma&szlig;licher Straft&auml;ter abzuh&ouml;ren. Aber auch die nahezu fl&auml;chendeckende Video&uuml;berwachung in Bahnen, Bussen und Banken, Webcams in Touristenorten und die Facebook-Nutzung freiwilliger Feuerwehren sind ins Visier der Datensch&uuml;tzerin geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Datenschuetzerin-kritisiert-Abhoerpraxis-des-LKA,datenschutz378.html\">NDR.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Datensch&uuml;tzerin beklagt &ldquo;totale &Uuml;berwachung&rdquo; in Bussen und Bahnen<\/strong><br>\nDie nieders&auml;chsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel kritisiert in ihrem aktuellen T&auml;tigkeitsbericht die fl&auml;chendeckende Video&uuml;berwachung im Personennahverkehr und die zentrale Telekommunikations&uuml;berwachung. (&hellip;)<br>\nDie Aufnahmen auf Vorrat zu speichern stelle aber nur eine &ldquo;Sicherheitssuggestion&rdquo; dar, meint Thiel. Falls jemand angegriffen werden, f&uuml;hrten die elektronischen Augen eben nicht dazu, dass Polizei oder Rettungskr&auml;fte rasch kommen w&uuml;rden. M&ouml;glicherweise w&uuml;rden Verd&auml;chtige dadurch eher gefasst. Auch sei der vielfach behauptete Abschreckungseffekt wissenschaftlich nicht nachgewiesen.<br>\nViel Arbeit hatte Thiel auch erneut mit einer Zentrale zur Telekommunikations&uuml;berwachung von Niedersachsen und Bremen. Die beim Landeskriminalamt (LKA) in Hannover stationierte Anlage sei 2012 in den Betrieb gegangen, &ldquo;obwohl die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen noch nicht nachgewiesen waren&rdquo;. Trotz zwischenzeitlich nachgereichter Unterlagen etwa zur Betriebs- und IT-Sicherheitskonzeption seien nun immer noch 44 M&auml;ngelpunkte offen. Es fehle etwa eine belastbare Risikoanalyse, Verarbeitungsschritte w&uuml;rden nur unvollst&auml;ndig protokolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Datenschuetzerin-beklagt-totale-Ueberwachung-in-Bussen-und-Bahnen-3025533.html\">heise online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geld aus USA und Deutschland f&uuml;r Oppositionskampagne in Venezuela<\/strong><br>\nUS-Botschaft und deutsche Parteistiftungen finanzieren Verbreitung einer imagin&auml;ren Wahlf&auml;lschung (&hellip;)<br>\nAuch die &ldquo;eingeladenen Sponsoren&rdquo; oder Schirmherren der Destabilisierung, Henning Suhr als Vertreter der deutschen Konrad Adenauer Stiftung in Venezuela, Lee Mc Lenny, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der US-Botschaft in Caracas und Samuel Davis Sipes, Beamter der politischen Abteilung der US-Botschaft und Nachfolger von Philip Laidlaw im CIA-B&uuml;ro der venezolanischen Hauptstadt, waren anwesend.<br>\nDie venezolanischen Oppositionellen und die deutschen und US-amerikanischen Finanziers kamen &uuml;berein, die Anwesenheit von mehr als 200 Wahlbeobachtern voranzutreiben, die sich aus Mitgliedern der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Europ&auml;ischen Union und der Interamerikanischen Anwaltsvereinigung (FIA) zusammensetzen sollen.<br>\nDiese Beobachter, die von den venezolanischen Beh&ouml;rden nicht anerkannt sind (Venezuela akzeptiert keine &ldquo;Beobachter&rdquo; sondern nur Begleiter), wird noch erg&auml;nzt durch die Gruppe von Parlamentariern und regionalen Ex-Pr&auml;sidenten, die alle offensichtlich der &auml;u&szlig;ersten Rechten angeh&ouml;ren.<br>\nHaupts&auml;chlich ging es bei dem Treffen darum, eine Strategie zu entwickeln, damit die Beobachter dieser ausgew&auml;hlten NGOs unter dem Schutz ins Land kommen, den die politischen Parteien in Venezuela mit dem Recht bieten, einige &ldquo;Begleiter&rdquo; einzuladen.<br>\nWie Semtei erkl&auml;rte, geht es bei diesem Man&ouml;ver vor allem darum zu erreichen, dass die internationale Medienkampagne, die, wie sie hoffen, dieser Strategie entspringen wird, die Regierung unter Druck setzt, dass sie die Wahlbeobachtung unterschiedlicher internationaler Akteure akzeptiert. Diese sollen dann ein Meinungsbild verbreiten, das die M&ouml;glichkeit eines Wahlbetrugs wiederspiegelt. Bei dem Treffen wurde auch die M&ouml;glichkeit analysiert, weitere Schein-NGOs zu benutzen, falls die venezolanische Regierung den Vorschlag nicht annimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/blog\/2015\/11\/136803\/finanzierung-mud\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik: SPD tadelt Juso-Chefin f&uuml;r Merkel-Lob<\/strong><br>\n&ldquo;Unlogisch, unsolidarisch, unklug&rdquo;: Juso-Chefin Johanna Uekermann wird von Parteikollegen scharf angegangen &ndash; weil sie Angela Merkel gelobt hatte. Fraktionschef Oppermann sagt, die 28-J&auml;hrige habe sich &ldquo;total verrannt&rdquo;.<br>\nAngela Merkel hat f&uuml;r ihren Kurs in der Fl&uuml;chtlingspolitik Lob von ungewohnter Stelle erhalten: &ldquo;In dieser Frage muss man echt sagen, dass sie zum allerersten Mal in ihrer zehnj&auml;hrigen Kanzlerschaft so etwas wie R&uuml;ckgrat zeigt&rdquo;, sagte die Chefin des SPD-Nachwuchsverband Jusos, Johanna Uekermann. (&hellip;)<br>\nDie scharfe Kritik d&uuml;rfte auch damit zusammenh&auml;ngen, dass Uekermann zugleich die eigene Parteif&uuml;hrung abkanzelte: &ldquo;Sigmar Gabriel gebe ich f&uuml;r seine Politik in der gro&szlig;en Koalition und als Parteivorsitzender eine Vier minus&rdquo;, sagte die 28-J&auml;hrige. &ldquo;Das, was die Koalition in der Asylpolitik macht, ist erb&auml;rmlich. Wir lassen uns von der Union an die Wand spielen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jusos-spd-kritisiert-johanna-uekermann-wegen-lob-fuer-angela-merkel-a-1064886.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das, was Teile der SPD-Spitze hier betreiben, ist aus mehreren Gr&uuml;nden unverst&auml;ndlich.<\/em><br>\n<em>Erinnert sei an das Lob f&uuml;r die Kanzlerin aus f&uuml;hrenden Positionen der Partei heraus. Die NachDenkSeiten haben darauf hingewiesen und dieses Verhalten kritisiert:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27020;%20\">Frau Merkel zielt auf die absolute Mehrheit. Und MP Albig hat sich den Parteiausschluss verdient.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h01\">SPD<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re zu fragen, wie das Konzept der Koalition &ndash; und insbesondere der SPD &ndash; bez&uuml;glich der Migrationspolitik aussieht. Existiert &uuml;berhaupt eins?<\/em><br>\n<em>Gl&uuml;cklicherweise haben sich die Jusos durch diese Debatte nicht beirren lassen und <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/juso-chefin-johanna-uekermann-wiedergewaehlt-aid-1.5593840\">Juso-Chefin Johanna Uekermann wiedergew&auml;hlt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Die soziale Stimme im Bundestag&ldquo;<\/strong><br>\nHerr Lafontaine, auf Bundesebene ist mit dem R&uuml;ckzug von Gregor Gysi aus der ersten Reihe eine &Auml;ra zu Ende. Die Fraktion hat jetzt eine Doppelspitze, die die unterschiedlichen Str&ouml;mungen repr&auml;sentieren soll. Was erwarten Sie von diesem Generationswechsel?<br>\nIch erwarte eine Fortsetzung unserer Politik. Die Linke hatte ja in den letzten Jahren eine besondere Bedeutung, weil sie Positionen vertritt, die andere Parteien nicht vertreten. Nehmen Sie als wichtiges Beispiel die Beteiligung Deutschlands an Interventionskriegen, Stichwort Afghanistan. Wir haben als einzige Partei gesagt, dass dieser Einsatz falsch ist und zu keinem Ergebnis f&uuml;hrt. Darin sind wir best&auml;tigt worden. Ohne die Linke h&auml;tte es im Bundestag keine Partei gegeben, die sagt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Oder nehmen Sie den Mindestlohn. Den haben wir schon gefordert, als SPD und einzelne Gewerkschaften den noch abgelehnt hatten. Jetzt ist er Realit&auml;t, wenn auch zu niedrig. Aber es zeigt sich, dass es auch eine soziale Stimme im Bundestag geben muss, die Forderungen erhebt, die sp&auml;ter Wirklichkeit werden. Oder nehmen Sie die Frage der Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen. Wir sind die einzige Partei, die sagt: Keine Waffen in Spannungsgebiete. Und wir sind die einzige Partei, die sagt: Der Freihandel ist eine Fluchtursache, weil die gro&szlig;en Konzerne die kleinen Betriebe in Afrika oder Asien kaputtmachen. (&hellip;)<br>\nSozialberichte zeigen ein steigendes Armutsrisiko in Teilen der Bev&ouml;lkerung. Eine Revolution l&ouml;st das nicht aus. Warum eigentlich?<br>\nWir haben eine gro&szlig;e Armut in Deutschland, aber es ist kein Hunger da, der in fr&uuml;heren Zeiten Revolutionen ausl&ouml;ste. Das andere ist, dass es heute wenige M&auml;chtige gibt, die &uuml;ber die Medien verf&uuml;gen. Insofern wird dem Volk fast jeden Tag eingebl&auml;ut: die jetzige Wirtschaftsordnung ist die allein selig machende. Obwohl der Papst sagt: diese Wirtschaftsordnung t&ouml;tet und diese Wirtschaftsordnung muss Kriege f&uuml;hren, um zu &uuml;berleben. Wenn gelernt w&uuml;rde, wie ungerecht unsere Wirtschaftsordnung ist, in der ein Prozent so viel hat, wie die restlichen 99 Prozent, dann h&auml;tten wir eine andere Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/die-soziale-stimme-im-bundestag\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Provokateur: Bundespressekonferenz hadert mit Tilo Jung<\/strong><br>\nVielleicht liebt Tilo Jung die Provokation nicht, aber in jedem Fall lebt er sie. Mal l&ouml;ste ein reichlich umstrittener Werbespot mit ihm (&ldquo;frauenfeindlich!&rdquo;) einen Shitstorm aus, dann wieder ein &ndash; inzwischen gel&ouml;schter &ndash; missgl&uuml;ckt-ironischer Instagram-Post zum Weltfrauentag. Seit Februar 2014 aber f&auml;llt Jung, der einst bei einer Regionalzeitung volontiert hat, vor allem mit einer Rolle auf: als eigenwilliges Mitglied der Bundespressekonferenz (BPK).<br>\nDie BPK mischt Jung seitdem regelm&auml;&szlig;ig auf &ndash; mit naiven, teils regelrecht penetranten Fragen an die Vertreter der Bundesregierung und mit Videomitschnitten der Veranstaltung, die er in seinem Youtube-Kanal ver&ouml;ffentlicht. In &ldquo;Super-Cuts&rdquo; reiht er dabei schon mal ausschlie&szlig;lich die Ahnungslosigkeit der Regierung aneinander &ndash; das ist meist schockierend. Der Regierung wirft Jung im ZAPP-Interview vor, sie habe bisweilen &ldquo;wenig Interesse an Aufkl&auml;rung&rdquo;. Seine Mission: Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/blog\/Der-Provokateur-Bundespressekonferenz-hadert-mit-Tilo-Jung,tilojung102.html\">NDR ZAPP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nun also auch Tilo Jung. ZAPP scheint von einem ehemals kritischen Medienmagazin zu einem reaktion&auml;ren Verteidiger der &bdquo;Ehre&ldquo; der Qualit&auml;tsmedien mutiert zu sein, der stets unterhalb der G&uuml;rtelline gegen alternative Medien auskeilt und sich offenbar im Dauer-Kampfmodus befindet. Machen Sie sich doch selbst ein Bild. Tilo Jungs Videos aus der BPK sind <a href=\"http:\/\/www.jungundnaiv.de\">auf seiner Seite<\/a> und seinem Kanal bei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/user\/Nfes2005\">YouTube<\/a> zu finden. Wir von den NachDenkSeiten w&uuml;nschen Tilo Jung alles Gute und w&uuml;rden uns freuen, wenn der NDR auf der BPK auch einmal derart kritische Fragen stellen w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die volle Dosis Pispers<\/strong><br>\nEr ist einer der besten deutschen Kabarettisten. &ldquo;Bis neulich&rdquo; hei&szlig;t sein st&auml;ndig sich ver&auml;nderndes und damit immer aktuelles Programm &ndash; ist eine gnadenlose Abrechnung mit den Gr&ouml;&szlig;en des politischen Alltags.<br>\nGriechenland war gestern &ndash; heute ist Fl&uuml;chtlingskrise, die Festung Europa wird ausgebaut. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge wird f&uuml;r den Normalverdiener zur Armutsfalle, da helfen nur neue Feindbilder, um das Volk bei der Stange zu halten, an der man es tanzen l&auml;sst.<br>\nDie Probleme sind alle nicht neu, Volker Pispers benennt sie seit Jahren. Bei allem Elend, er bleibt stets der freundliche und scheinbar harmlos daherredende Conf&eacute;rencier, der &ndash; eben noch l&auml;chelnd &ndash; pl&ouml;tzlich hundsgemein werden kann. Unverbl&uuml;mt, krass und direkt pendelt er zwischen bitterb&ouml;se und charmant-witzig, wenn er die Absurdit&auml;ten der Welt zu Ende denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/unterhaltungamwochenende\/volker-pispers-solo-bis-neulich-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das <a href=\"http:\/\/ondemand-ww.wdr.de\/medstdp\/fsk0\/87\/876421\/876421_9597407.mp3\">Nachh&ouml;ren<\/a> lohnt sich: Wohl kaum ein Anderer kann das nationale und internationale Politikgeschehen so gut auf knapp zwei Stunden komprimieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29210","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29210"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29224,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29210\/revisions\/29224"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}