{"id":2924,"date":"2008-01-28T08:59:02","date_gmt":"2008-01-28T07:59:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2924"},"modified":"2008-01-28T08:59:02","modified_gmt":"2008-01-28T07:59:02","slug":"hinweise-des-tages-572","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2924","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2924&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Brutalstm&ouml;gliche Quittung f&uuml;r den Populisten<\/strong><br>\nRoland Koch hat die Wahl dramatisch verloren. Und das ist gut so. Die Anti-Ausl&auml;nder-Nummer zieht offenbar nicht mehr &ndash; und darauf k&ouml;nnen wir endlich mal richtig stolz sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/debatte\/0,1518,531358,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein typisches Beispiel f&uuml;r wetterwendigen Journalismus.<br>\nAm Wahlabend kann man in Spiegel Online die oben zitierte Meldung lesen. Da ist der Autor Malzahn &bdquo;stolz darauf, dass die Ausl&auml;nder-Nummer offenbar nicht mehr zieht&ldquo;. Zwei Tage vorher hat er &bdquo;v&ouml;llig unmotiviert&ldquo; ein Interview mit dem bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Beckstein gemacht, das man nur so verstehen kann, dass Malzahn dem hessischen Ministerpr&auml;sidenten Koch bei seinem Wahlkampf mit ausl&auml;nderfeindlichen Akzenten helfen wollte. Den Schmutzwahlkampf haben vor zwei Tagen noch die anderen gemacht. Gegen Koch. Gratulation zu der schnellen Wende.<\/em><\/p>\n<p><strong>Schmutzwahlkampf in Hessen<\/strong><br>\nBeckstein sorgt sich um Gro&szlig;e Koalition<br>\nDer Wahlkampf in Hessen war heftig, es werden Wunden bleiben: Bayerns Ministerpr&auml;sident Beckstein rechnet mit Schwierigkeiten f&uuml;r die Koalition in Berlin. Im <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,530955,00.html\">Interview mit SPIEGEL ONLINE<\/a> erkl&auml;rt er, warum man nicht einfach zur Tagesordnung &uuml;bergehen kann.<br>\nDas Interview f&uuml;hrten Sebastian Fischer und Claus Christian Malzahn.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Regelsatz-L&uuml;ge<\/strong><br>\nTACHELES weist auf Unstimmigkeiten bei der Begr&uuml;ndung der H&ouml;he des HARTZ IV-Satzes hin. Diese seien dadurch zustande gekommen, dass zuerst die Leistungsh&ouml;he von 345 Euro wikkl&uuml;rlich festgelegt worden sei. Danach sei nach einem Verfahren gesucht worden, um genau diesen Wert zu &bdquo;errechnen&ldquo; und angeblich der Grundgesetzforderung nach einer nachvollziehbaren Begr&uuml;ndung zu gen&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/aktuelles\/2008\/regelsatz-luege.aspx\">TACHELES<\/a>\n<p><em>Das w&auml;re eine weitere Erkl&auml;rung hierf&uuml;r:<\/em><\/p>\n<p><strong>Klageflut von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nMehr Beschwerden der Hartz-IV-Empf&auml;nger gegen Bescheide und ein schnelleres Arbeitstempo der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sorgen f&uuml;r eine Klageflut an den Sozialgerichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/arbeitsmarkt\/sozialgerichte_aid_235111.html\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Teure Minijobs<\/strong><br>\nMinijobs haben den deutschen Staat im vergangenen Jahr bis zu vier Milliarden Euro gekostet. Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen der FR der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in seinen Berechnungen zu den Subventionen f&uuml;r die geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung.<br>\n&ldquo;Mit gewaltigen Subventionen f&uuml;r Minijobs hilft der Staat Arbeitgebern, ihre Arbeitskosten zu Lasten der Allgemeinheit zu dr&uuml;cken&rdquo;, kritisierte DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy. F&uuml;r die Mini-Jobber hingegen sei die soziale Absicherung v&ouml;llig unzureichend. Obwohl die Bundesregierung die F&ouml;rderung Mitte 2006 leicht eingeschr&auml;nkt hat, breiten sich Minijobs laut DGB weiter aus. So sei ihre Zahl 2007 (Stand Ende Oktober) um gut ein Prozent auf 6,9 Millionen gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1278526\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>M&uuml;nchen-Gr&uuml;nwald: Babypr&auml;mie nur f&uuml;r Reiche &ndash; Politik &ndash; stern.de<\/strong><br>\nEigentlich sollte das Elterngeld vor allem denjenigen helfen, die sich kein Kind &ldquo;leisten&rdquo; k&ouml;nnen. Anders in Bayern: Im noblen M&uuml;nchner Vorort Gr&uuml;nwald werden den Million&auml;ren unfreiwillig Almosen zugeschanzt, und die Hartz IV-Empf&auml;nger gehen leer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/panorama\/:M%FCnchen-Gr%FCnwald-Babypr%E4mie-Reiche\/608973.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><strong>Pensionskassen in der Schweiz: Krise rei&szlig;t Loch von 30 Milliarden<\/strong><br>\nDen Kassen fehlt massiv Geld, um die garantierten Renten zu finanzieren. Das versch&auml;rft ein seit langem ungel&ouml;stes Problem: Die Pensionskassen rechnen in ihren Kalkulationen mit Renditen, die sich mit sicheren Anlagen am Markt gar nicht erzielen lassen. &laquo;Die falschen Rechnungsgrundlagen verschleiern seit mehr als zehn Jahren die zunehmende Aush&ouml;hlung der beruflichen Vorsorge&raquo;, kritisiert Finanzmarktprofessor Martin Janssen. Bei Renten, die zu den heute geltenden Bedingungen neu zu laufen beginnen, entstehen den Pensionskassen Deckungsl&uuml;cken in der H&ouml;he von 17 bis 23 Prozent des vorhandenen Altersguthabens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sonntagszeitung.ch\/home\/artikel-detailseite\/?newsid=7831\">Sonntagszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Damit ist nun auch f&uuml;r die Schweizer Pensionskassen genau der Fall eingetreten, vor dem wir u.a. in Folie 16 unserer <a href=\"?p=2798\">Erl&auml;uterung des Mackenroth-Theorems<\/a> gewarnt hatten.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Getreu dem US-Vorbild: Finanzkrise in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nAn die 129.000 Kleinanleger kommen seit dem 20. Januar nicht mehr an ihre Gelder, die sie dem Immobilienfonds Scottish Equitable zwecks Altersabsicherung oder als Notgroschen anvertraut hatten. Der auf 2,6 Milliarden Euro Volumen gesch&auml;tzte Fonds, der in B&uuml;ror&auml;ume in der Londoner City und in Konsumtempel investierte, m&uuml;sse wegen zu hoher &raquo;Mittelabfl&uuml;sse&laquo; auf voraussichtlich zw&ouml;lf Monate gesperrt werden, teilte der niederl&auml;ndische Versicherungskonzern Aegon mit. Zuvor hatten bereits Tochtergesellschaften der Deutschen Bank und der Schweizer UBS etliche ihrer britischen Immobilienfonds eingefroren. Etwa einer halben Million Anlegern wird derzeit der Zugriff auf ihr Geld verwehrt &ndash; mehr als zehn Milliarden Euro. Die als besonders sicher geltenden Immobilienfonds lockten in den zur&uuml;ckliegenden Jahren besonders viele Kleinanleger an, denen die B&ouml;rsenspekulation als zu unsicher erschienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/01-28\/019.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Privatisierung: Neue Nachdenklichkeit<\/strong><br>\nDie Privatisierung h&auml;lt selten, was sie verspricht. Negativ ist auch das Fazit des Naturwissenschaftlers Ernst Ulrich von Weizs&auml;cker, der 2005 in seinem Bericht an den Club of Rome weltweit 60 Beispiele &uuml;berpr&uuml;ft hat: Danach sind Einzelf&auml;lle gegl&uuml;ckt, aber die Schattenseiten des Trends &uuml;berwiegen. Auch die Annahme, die Wirtschaft arbeite effizienter als der Staat, fand er nicht best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1277970\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wohnen in Berlin wird vier Prozent teurer<\/strong><br>\nDer Chef des Berliner Mietervereins, Hartmann Vetter, sagt: &bdquo;Jetzt zahlen die Berliner den Preis f&uuml;r die Privatisierung kommunaler Wohnungen durch den Senat.&ldquo; Die Mieterh&ouml;hungen f&uuml;hrten auch zu h&ouml;heren Werten im n&auml;chsten Mietspiegel. Da die Einkommen nicht mit den steigenden Preisen Schritt hielten, schrumpfe die Kaufkraft, und das gef&auml;hrde den Aufschwung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2464288\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn-Aufsichtsrat will Teilprivatisierung vorantreiben<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn m&ouml;chte in der schier endlosen Debatte um ihren B&ouml;rsengang offenbar Fakten schaffen &ndash; und die z&ouml;gerliche Politik vor sich her treiben. Sollte die Politik nach der Hamburg-Wahl am 24. Februar das Thema Privatisierung nicht auf die Agenda setzen, k&ouml;nnten Ende M&auml;rz die rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r das Holding-Modell geschaffen werden. Theoretisch w&auml;re damit auch eine Teilprivatisierung des Schienenkonzerns am Parlament vorbei m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,531181,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Neuer Fahrplan f&uuml;r Privatisierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/69\/154667\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Landesbanken k&auml;mpfen ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nDie deutschen Landesbanken sind von der US-Immobilienkrise st&auml;rker betroffen als bisher bekannt.<br>\nNach FOCUS-Recherchen investierten allein die Institute BayernLB, LBBW, WestLB und HSH Nordbank fast 80 Milliarden Euro in Risikopapiere.<br>\nAm st&auml;rksten betroffen ist die BayernLB, wo ein Wertberichtigungsbedarf von mehr als zwei Milliarden Euro erwartet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/finanzkrise_aid_235100.html\">Focus-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Uni Frankfurt: Bewerber mit Fachhochschulreife m&uuml;ssen drau&szlig;en bleiben<\/strong><br>\nIn Hessen k&ouml;nnen auch Leute studieren, die kein Abi haben. Die Uni Frankfurt will aus der Reihe tanzen und Bewerber mit Fachhochschulreife bald nur noch in absoluten Ausnahmef&auml;llen aufnehmen &ndash; um ihnen einen &ldquo;frustrierenden Studienverlauf zu ersparen&rdquo;.<br>\nKein Abi, kein Studienplatz &ndash; diese Gleichung gilt k&uuml;nftig an der Uni Frankfurt. Leute mit Fachhochschulreife haben kaum Chancen, sich einzuschreiben. Die Regelung wurde vom Uni-Senat abgesegnet. Sie muss nun noch vom Hochschulrat best&auml;tigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-530839,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hren: An US-Unis lauern die Kredithaie<\/strong><br>\nImmer h&ouml;here Studiengeb&uuml;hren zwingen viele US-Studenten dazu, sich f&uuml;r Jahre zu verschulden. Private Kreditgeber nutzen die Notlage aus &ndash; an manchen Unis helfen ihnen dabei sogar die Mitarbeiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,522731,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em>Zur Erinnerung:<\/em><\/p>\n<p>Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler wagt sich weit vor, wenn er jetzt feststellt, Studiengeb&uuml;hren seien nur dann statthaft, wenn es ein &ldquo;wirksames Stipendiensystem&rdquo; gebe. Denn das hie&szlig;e: In Deutschland d&uuml;rfte es keine Studiengeb&uuml;hren geben; wir haben ein lausiges, kein wirksames Stipendiensystem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1276714\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>New York Times: Stimulus Gone Bad<\/strong><br>\nDie Demokraten im Kongress geben dem Druck des Weissen Hauses nach und nehmen die wichtigsten Bestandteile aus ihrem Entwurf zum Konjunkturprogramm heraus: Hilfe f&uuml;r diejenigen, die Hilfe am meisten brauchen, Arbeitslose und Niedrigverdiener. Was noch bleibt, sind haupts&auml;chlich Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen und Besserverdiener. Paul Krugman kommentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/01\/25\/opinion\/25krugman.html?_r=1&amp;ref=opinion&amp;oref=slogin\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> F&uuml;r Krugman w&auml;ren Hilfsma&szlig;nahmen f&uuml;r die Bed&uuml;rfstigten wirtschaftlich &ndash; moralisch sowieso &ndash; am effekstiven, denn diese geben ihr Geld am schnellsten wieder aus. Besserverdiener w&uuml;rden im Gegensatz das Geld eher zur Bank tragen.<br>\nDas Kompromissprogram passe aber ganz gut zur starren Ideologie der Bush-Regierung: der Staat ist immer schlecht. Daher sind Transfers an Niedrigverdiener ebenfalls schlecht, Steuererleichterungen f&uuml;r Gutverdiener aber gut, da diese den Staat schrumpfen lassen.<br>\nKrugman zitiert Franklin D. Roosevelt, der einmal gesagt hat, &ldquo;Wir wussten immer, dass achtloses Streben nach Eigeninteresse unmoralisch ist; jetzt wissen wir, dass es auch wirtschaftlich schlecht ist.&rdquo;<br>\nKrugman schreibt mehr dar&uuml;ber <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/\">in seinem Blog.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Prof. Heinz-J. Bontrup liest aus: &ldquo;Arbeit, Kapital und Staat&rdquo;<\/strong><br>\nAm Dienstag, dem 29.01.2008 liest Prof. Heinz-J. Bontrup aus seinem Buch &ldquo;Arbeit, Kapital und Staat &ndash; Wirtschaftspolitische Bestandsaufnahme und Alternativen&rdquo;.<br>\nDie Lesung ist kostenlos und wird vom Europ&auml;ischen Kultur Kreis (EKK) veranstaltet. Sie findet ab 19:00h in der Buchhandlung Clio&rsquo;s in der Lenn&eacute;stra&szlig;e 6 in Bonn statt.<br>\nMehr &uuml;ber den EKK: <a href=\"http:\/\/www.eukultura.de\/eukultura\/eukultura\/action\/show\/menu\/45\/4bb5d5c10d7170d5\">www.eukultura.de<\/a>\n<p><em>Zur Orientierung ein Auszug aus einem Interview mit Bontrup:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Sozialer Friede ist ein sehr hohes Gut. Ohne einen Ausgleich der politischen und &ouml;konomischen Interessen ist der Bestand einer demokratischen Gesellschaft gef&auml;hrdet. Klar ist aber auch, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem nicht auf Demokratie angewiesen ist. Auch ein diktatorisches System vertr&auml;gt sich mit der Profitfunktion. Kommt es aber in politisch demokratisch verfassten Systemen im &ouml;konomischen Unterbau bei der Verteilung der marktbezogenen Prim&auml;reinkommen zu einer immer gr&ouml;&szlig;eren Umverteilung zu den Beziehern von Gewinn- und Verm&ouml;genseinkommen, so hat dies negative gesamtwirtschaftliche R&uuml;ckwirkungen auf Wachstum und Besch&auml;ftigung. Dies impliziert schlie&szlig;lich immer gr&ouml;&szlig;ere soziale Verwerfungen. Besonders problematisch wird es dann, wenn der Staat durch seine Steuer- und Abgabenpolitik die eh schon marktbezogene ungleiche Verteilung noch ungleicher in Richtung Kapitaleink&uuml;nfte macht. Die Ergebnisse einer solchen Politik sind in Deutschland zu beobachten. Ich h&auml;tte es vor zwanzig Jahren noch nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass wir einmal &uuml;ber Kinderarmut und von einer abgeh&auml;ngten prek&auml;ren Schicht in unserem Land reden m&uuml;ssen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.eukultura.de\/eukultura\/eukultura\/action\/show\/block\/109\/b7a0a684d6e583cd\">www.eukultura.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>RWE hofft auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg<\/strong><br>\nDer Essener Energiekonzern RWE sieht erst nach der n&auml;chsten Bundestagswahl im Jahr 2009 die M&ouml;glichkeit, den bestehenden Beschluss zum Kernenergieausstieg r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. &ldquo;Vielleicht gibt es eine Chance f&uuml;r den Ausstieg aus dem Ausstieg&rdquo;, sagte RWE-Vorstandschef J&uuml;rgen Gro&szlig;mann im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/_pv\/_p\/200038\/_t\/ft\/_b\/1382490\/default.aspx\/index.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Medienkrise: Qualit&auml;t in Gefahr &ndash; Journalisten haben &laquo;Angst&raquo; <\/strong><br>\nDie Medien ziehen sich immer mehr von der aufwendigen journalistischen Arbeit zur&uuml;ck. Es fehlt Geld f&uuml;r Reporter und Rechercheure, insbesondere der investigative Journalismus hat enorm gelitten. Wachsendes Desinteresse der Amerikaner an den klassischen Nachrichtensendungen und Zeitungen macht das ganze zu einem Teufelskreis: &laquo;Die alten Medien sterben&raquo;. W&auml;hrend 1965 laut Studie des PEW- Instituts in Washington noch 71 Prozent der Amerikaner Zeitungen lasen, sind es heute nur noch etwa 40 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nfj.newsroom.at\/news\/detail\/$ESEQISJRKQHL\">Newsroom<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2924","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2924"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2924\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}