{"id":29251,"date":"2015-12-01T09:24:36","date_gmt":"2015-12-01T08:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251"},"modified":"2015-12-01T09:24:36","modified_gmt":"2015-12-01T08:24:36","slug":"hinweise-des-tages-2514","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h01\">Merkels Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h02\">Deutschlands Freiheit wird bald auch in der Sahara verteidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h03\">Klimagipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h04\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h05\">Runter von der Zuschauertrib&uuml;ne!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h06\">Olympia-Absage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h07\">EU-Vertrag mit Vietnam: Handelsabkommen ohne Privatgerichte &ndash; gibt&rsquo;s doch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h08\">Kapitalismus-Kritik: &ldquo;Nur arme Staaten sollten wachsen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h09\">Riester-Rente: &ldquo;Zu viel Geld in schlechte Produkte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h10\">Frierend unterm Weihnachtsbaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h11\">Wer dem &ouml;ffentlichen Dienst jahrelang Stellen streicht, braucht sich nicht wundern, dass die &Uuml;berlastung jetzt da ist!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h12\">Diese Lobbyisten haben Zugang zum Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h13\">Geld kennt keine Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h14\">Der Whistleblower und die Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h15\">Wie lang bleibt Portugals neuer Premier im Amt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h16\">George Soros: Russland erkl&auml;rt US-Organisationen f&uuml;r unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h17\">KenFM am Telefon: Willy Wimmer zur Entsendung deutscher Truppen nach Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251#h18\">Das Allerletzte: Pegida von links<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29251&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Krieg<\/strong><br>\nDie Deutschen werden nun endg&uuml;ltig zur Kriegspartei in diesem Konflikt ohne Hoffnung. Bisher hatte Deutschland sich weitgehend herausgehalten. Nicht aus Feigheit, sondern aus Vernunft. Es gibt hier keinen Ausweg. Zu viele Seiten verfolgen zu viele gegens&auml;tzliche Interessen.<br>\nWer will noch mal, wer hat noch nicht. In Syrien k&auml;mpfen im Moment &ndash; ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit: die USA, Kanada, Gro&szlig;britannien, Frankreich, Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Bahrain, Jordanien, die Nusra-Front, die T&uuml;rkei, Hisbollah, Iran, die &ldquo;Freie Syrische Armee&rdquo;, mehrere kurdische Gruppen, die Syrische Armee und nat&uuml;rlich der &ldquo;Islamische Staat&rdquo;. In Syrien ist immer ein Platz frei. Jetzt auch f&uuml;r die Deutschen.<br>\nFreundschaft verpflichtet nicht zur Torheit. Und dieser Krieg ist t&ouml;richt. Was wir in Syrien bek&auml;mpfen wollen, erzeugen wir selbst: Fl&uuml;chtlinge und Terror. Krieg erzeugt nur Krieg. Dass dieser Krieg aus der Luft gewonnen werden kann, glaubt niemand. Niemand wei&szlig; aber, wer ihn am Boden ausk&auml;mpfen soll. Die Truppen des syrischen Regimes w&uuml;rde man schon nehmen. Aber bitte ohne ihren Anf&uuml;hrer Assad. Merke: Nenne niemanden zu fr&uuml;h einen Fassbombenm&ouml;rder, den du sp&auml;ter vielleicht noch brauchst.<br>\nDeutschland wird erst mit diesen Flugzeugen zur Kriegspartei. Und nat&uuml;rlich erh&ouml;ht diese Beteiligung am Krieg in Syrien die Terrorgefahr in Deutschland.<br>\nAber das ist ein verbotener Gedanke. Wer ihn &auml;u&szlig;ert, ist feige, will sich verstecken, den Kopf in den Sand stecken. Vielleicht w&auml;ren die Angeh&ouml;rigen der Toten von Paris froh, wenn ihr Land sich nicht in diesen sinnlosen syrischen Krieg gemischt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/islamischer-staat-bundeswehr-merkels-krieg-augstein-kolumne-a-1065234.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sicher hat Augstein recht. Allerdings ist nicht die wom&ouml;glich erh&ouml;hte Gefahr von Terroranschl&auml;gen das grunds&auml;tzliche Problem am deutschen Kriegseinsatz, sondern das mehr als d&uuml;nne rechtliche Eis, auf dem sich die Bundesregierung mit der Beteiligung am syrischen B&uuml;rgerkrieg bewegt. F&uuml;r den Einsatz der Bundeswehr gibt es keinerlei politische Legitimation. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes darf die Bundeswehr nur an Eins&auml;tzen teilnehmen, die nicht der Landesverteidigung dienen, wenn diese im Rahmen von Nato, EU oder der UN stattfinden. Nichts davon trifft auf den Einsatz in Syrien zu. Die Merkel-Regierung tritt so wieder einmal das Grundgesetz und V&ouml;lkerrecht mit F&uuml;ssen, da es dazu auch keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrates gibt. Das v&ouml;llig irre daran ist aber, dass Merkel den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan hofiert, der gerade dabei ist die Demokratie in der T&uuml;rkei zu erledigen, damit dieser den Fl&uuml;chtlingsstrom nach Deutschland eind&auml;mmt; genau jenen Erdogan, der den IS unterst&uuml;tzt, gegen den die Bundeswehr nun in den Kriegseinsatz zieht. Das alles allerdings st&ouml;rt die &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; der SZ und FAZ nicht. Die bewegen sich stramm auf transatlantischem Kriegskurs. Nat&uuml;rlich ist der deutsche Milit&auml;reinsatz unausweichlich und alternativlos. Ist es dann wieder unberechtigte Medienschelte, wenn man sich dar&uuml;ber wundert, dass sich nicht eine kritische Zeile &uuml;ber den Kriegseinsatz gegen den IS in diesen &bdquo;Qualit&auml;tsbl&auml;ttern&ldquo; finden l&auml;sst?<\/em><\/p>\n<p><strong>Kampf gegen den IS: Deutschland hat verstanden<\/strong><br>\nBisher hatte sich Deutschland am Kampf gegen die Terror-Islamisten in einer Weise beteiligt, die als doppelt n&uuml;tzlich bezeichnet werden kann. Die Bewaffnung und Ausbildung der kurdischen Peschmerga im Nordirak erwies sich als effektiv. Diesen Beitrag der Deutschen wissen die Anti-IS-Koalition&auml;re zu sch&auml;tzen. Als n&uuml;tzlich erwies sich diese Art der Hilfe ohne direkte oder indirekte Beteiligung an Luftangriffen aber auch f&uuml;r die Beruhigung der heimischen Diskussion. Es wirkte so, als sei Deutschland beim gef&auml;hrlichen Krieg zwar dabei, aber nicht so ganz. Diese Ambiguit&auml;t ist mit den Terroranschl&auml;gen von Paris unhaltbar geworden. Wenn die Bundesregierung nun Aufkl&auml;rungstornados ins Kriegsgebiet schickt, so folgt sie genau dieser Einsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terrorismus-deutschland-hat-verstanden-1.2755544\">SZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Tornados &uuml;ber Syrien<\/strong><br>\nEs ist richtig, dass Deutschland sich milit&auml;risch am Kampf gegen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; beteiligt. Wer eine Krake ins Jenseits bef&ouml;rdern oder wenigstens dauerhaft l&auml;hmen will, darf nicht nur auf ihre Arme zielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/kommentar-von-berthold-kohler-zum-tornado-einsatz-13934408.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung nimmt Bruch des V&ouml;lkerrechts in Kauf<\/strong><br>\nWarum will sich die Bundesregierung an einem Krieg beteiligen, f&uuml;r den es kein UN-Mandat gibt? Hat man aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt? Nach dem Krieg im Kosovo, f&uuml;r den es ebenfalls kein UN-Mandat gab, sprach selbst Kanzler Schr&ouml;der davon, dass man das V&ouml;lkerrecht gebrochen habe. Warum nimmt man den Bruch des V&ouml;lkerrechts nun erneut im Kauf? Eine denkw&uuml;rdige Szene.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1141715569173723\/?__mref=message_bubble\">jung&amp;naiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschlands Freiheit wird bald auch in der Sahara verteidigt<\/strong><br>\nDer Bundeswehreinsatz im n&ouml;rdlichen Mali k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er und gef&auml;hrlicher werden, als die Bundesregierung bisher verlautet hat. Interne Berichte gehen von einer kriegerischen Bedrohungslage aus, wie die deutschen Soldaten sie in Afghanistan erleben mussten.<br>\nAnfang Oktober kehrte ein Erkundungstrupp der Bundeswehr aus Mali zur&uuml;ck. Er hatte sich einige Tage in der Stadt Gao im Norden des Landes aufgehalten. In Gao sollen von Januar an deutsche Soldaten im Rahmen der UN-Mission Minusma stationiert werden. F&uuml;nf Tage nach der R&uuml;ckkehr lag der Bericht des Erkundungsteams vor. Darin werden der k&uuml;nftige Auftrag, die Sicherheitslage im Einsatzgebiet und der Bedarf an Soldaten, Waffen und Ger&auml;t beschrieben.<br>\nWenn man nicht w&uuml;sste, dass es sich um einen Einsatz in Mali handelt, k&ouml;nnte man annehmen, es ginge um Afghanistan. In dem Erkundungsbericht wird das so formuliert: &bdquo;Die Bedrohungslage und der zu erwartende Auftrag der deutschen Kr&auml;fte erfordern die Bef&auml;higung zur eigenst&auml;ndigen und robusten Operationsf&uuml;hrung.&ldquo; Es klingt so, als st&uuml;nde die Bundeswehr vor ihrem n&auml;chsten Einsatz in einem Kriegsgebiet.<br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat das so bisher nicht formuliert. Als sie am 18. Oktober ank&uuml;ndigte, den Einsatz in Mali ausweiten zu wollen, sprach sie lediglich von Aufkl&auml;rung, um Milizen und Terroristen ausfindig zu machen. Was das hei&szlig;t, lie&szlig; sie im Unklaren. Es geht jedoch aus dem Bericht des Erkundungsteams und einem internen Dokument des Verteidigungsministeriums hervor. Beide lassen darauf schlie&szlig;en, dass offenbar eine erhebliche Ausweitung des deutschen Einsatzes in Mali geplant ist. Bisher hat die Bundeswehr gut zweihundert Soldaten in einer EU-Trainingsmission im sicheren S&uuml;den des Landes eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/afrika\/bundeswehr-in-mali-deutschlands-freiheit-wird-bald-auch-in-der-sahara-verteidigt-13879335.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In Mali dient der &bdquo;War on Terror&ldquo; klar der Durchsetzung &ouml;konomischer Interessen. Das franz&ouml;sische Engagement in Mali w&auml;re kaum so stark, wenn der Atomkonzern Areva im Nachbarland Niger nicht Uran abbauen w&uuml;rde. Die Bundeswehr soll also nun auch ihren Beitrag zur Profitsicherung leisten. Die massiven &ouml;konomischen Interessen Frankreichs in dieser Region finden in der aktuellen Berichterstattung der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; nat&uuml;rlich keinen Niederschlag. Stattdessen findet man &Uuml;berschriften wie oben und zwar ohne Ironie. Aber das zu kritisieren ist wieder ungerechtfertigte Medienschelte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu ein immer noch aktueller Beitrag aus 2013: Frankreichs Sorge um Uran aus der W&uuml;ste<\/strong><br>\nF&uuml;r die Forces Sp&eacute;ciales steht ein neuer Auftrag an. Arlit, Niger, hei&szlig;t das Ziel. Am Rand der A&iuml;r-Berge sollen die Spezialtruppen drei Uranbergwerke des Areva-Konzerns vor Islamisten und Tuareg-Rebellen sch&uuml;tzen, berichten das Magazin &ldquo;Le Point&rdquo; und die Agentur Reuters aus Pariser Milit&auml;rkreisen. Die Republik Niger, die dort schon hunderte eigene Soldaten stationiert hat, muss aber noch zustimmen.<br>\nDer Zusammenhang zum Krieg im Nachbarstaat Mali ist unmittelbar. Zwischen Arlit und der malischen Rebellenhochburg Kidal liegen nur W&uuml;ste und eine gedachte Staatsgrenze. Schon im September 2010 entf&uuml;hrte die Terrorgruppe &ldquo;Al-Kaida im Islamischen Maghreb&rdquo; sieben Menschen aus der Bergbaustadt. Vier Franzosen, ein Ingenieur von Areva B&ouml;rsen-Chart zeigen und drei Angestellte des Baukonzerns Vinci B&ouml;rsen-Chart zeigen, sind noch immer in Geiselhaft &ndash; wahrscheinlich in Nordmali. Selbst die Attacke auf das wesentlich weiter entfernte algerische Gasfeld Amenas ging wohl von Mali aus.<br>\n&ldquo;Es besteht das Risiko, dass islamistische Terrororganisationen ihre Aktivit&auml;ten auf den Niger ausweiten&rdquo;, warnt das Ausw&auml;rtige Amt. Beide Staaten sind &auml;hnlich strukturiert, mit einem agrarischen Machtzentrum am Niger-Strom und schwarzer Bev&ouml;lkerungsmehrheit im S&uuml;den und, Welten entfernt von den s&uuml;dwestlichen Hauptst&auml;dten, weiten Ein&ouml;den im Norden, wo Volksgruppen wie die teils nomadischen Tuareg seit Jahrzehnten an den Rand gedr&auml;ngt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/a-879615.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Areva &amp; Uramin &ndash; Eine Zeitbombe der franz&ouml;sischen Atomindustrie<\/strong><br>\nUnsere Recherche zum UraMin-Skandal f&uuml;hrt uns auf ein Minenfeld voller m&auml;chtiger und oft zwielichtiger Akteure, die mit verdeckten Karten ihr dubioses Spiel treiben. Sie geht von einer einfachen Frage aus, deren Antwort sich zumindest anf&auml;nglich abzeichnet: Warum und wie haben sich drei Milliarden Euro in Luft aufgel&ouml;st &ndash; f&uuml;r Uranminen, die offenbar wertlos waren?<br>\nAlles beginnt 2007: Damals erwirbt der franz&ouml;sische Nukleargigant Areva das kleine kanadische Unternehmen UraMin, das in drei afrikanischen L&auml;ndern Uranminen besitzt. Diese Transaktion &ndash; eine der gr&ouml;&szlig;ten, die in Frankreich seit dem Jahr 2000 get&auml;tigt wurde &ndash; erweist sich f&uuml;r den von Anne Lauvergeon alias &bdquo;Atomic Anne&ldquo; geleiteten Konzern als finanzielle Katastrophe. Welche Geheimnisse verbergen sich hinter diesem Fiasko? In dieser weltumspannenden Aff&auml;re treffen wir auf Staatschefs, Finanzhaie aller Art, zwielichtige Politiker, gescheiterte Industriebosse&hellip;<br>\nLange hat sie abgewartet, doch nun ist Schluss. Die franz&ouml;sische Justiz setzt sich nun ernsthaft mit der Areva-UraMin Aff&auml;re auseinander. Am 28. Mai hat sie zwei neue Ermittlungsverfahren gegen &ldquo;Unbekannt&rdquo; eingeleitet &ndash; ein anderes l&auml;uft bereits seit April. Das erste Ermittlungsverfahren, das die Bedingungen und Umst&auml;nde des UraMin-Kaufes betrifft, wurde wegen &ldquo;Betrugs, Veruntreuung und Bestechung ausl&auml;ndischer Amtstr&auml;ger&rdquo; eingeleitet. Das zweite Verfahren wurde wegen der &bdquo;Verbreitung falscher Informationen, Verwendung oder Vorlage falscher Bilanzen, Machtmissbrauch und der F&auml;lschung von Dokumenten und der Verwendung von gef&auml;lschten Dokumenten&rdquo; eingeleitet und soll sich in erster Linie gegen Anne Lauvergeon richten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/sites\/de\/story\/reportage\/zeitbombe-der-franzoesischen-atomindustrie\/?lang=de\">arte<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Klimagipfel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wir brauchen einen Friedenspakt mit der Natur<\/strong><br>\nZwanzigmal schon seit dem Erdgipfel von Rio Anfang der neunziger Jahre hat man unter dem Dach der Vereinten Nationen die qu&auml;lende, ja frustrierende Erfahrung machen m&uuml;ssen, wie schwierig es ist, sich darauf zu verst&auml;ndigen, dass dieser Planet ein Mindestma&szlig; an &ouml;kologischer Stabilit&auml;t braucht, um geopolitische Stabilit&auml;t zu erm&ouml;glichen. Denn genau darum geht es, wenn in der Klimarahmenkonvention von Rio gefordert wird, gemeinsam eine &bdquo;gef&auml;hrliche&ldquo; globale Erw&auml;rmung zu vermeiden: um Stabilit&auml;t. Um einen Friedenspakt mit der Natur.<br>\nUm einen solch einmaligen Pakt einstimmig zu beschlie&szlig;en, reicht es ganz offensichtlich nicht aus, auf einen sogenannten Interessenausgleich zu hoffen. Nach dem Kyoto-Protokoll von 1997, dem einzigen bisher rechtsverbindlichen Klimavertrag, sind die globalen Emissionen an Treibhausgasen nicht einged&auml;mmt worden. Sie sind um etwa sechzig Prozent gestiegen.<br>\nDie H&auml;lfte der zwei Grad Maximalerw&auml;rmung, die die Wissenschaft als gerade noch vertr&auml;glich mit dem Stabilit&auml;tsziel definiert hat, wird gerade &uuml;berschritten. Und die Temperaturkurve weist wegen der schon vorhandenen Treibhausgase vorerst unaufhaltsam weiter nach oben.<br>\nDie akuten politischen und wirtschaftlichen Interessen der ann&auml;hernd zweihundert Staaten sind viel zu unterschiedlich, als dass man von Paris ein Rundum-Sorglos-Paket mit verbindlichen Emissionsminderungen der Einzelstaaten erwarten d&uuml;rfte. Ein Geschacher um feste Minderungsziele h&auml;tte nie Aussicht auf Erfolg gehabt. Es g&auml;be auch keinen internationalen Gerichtshof, der Versagen sanktionieren k&ouml;nnte.<br>\nAuf dem Klimagipfel geht es deshalb auch nicht um eine Art Marshallplan f&uuml;r den Planeten. Erst lange nach Paris wird sich zeigen, ob die Weltgemeinschaft tats&auml;chlich einen Konsens gefunden hat und die vielen Vorhaben so rechtzeitig verwirklicht werden, dass Atmosph&auml;re und Ozeane und damit auch die Grundlagen prosperierender Gemeinschaften, inklusive der menschlichen, vor den sch&auml;dlichen Nebenwirkungen der fossilen Kohlenstoffwirtschaft gesch&uuml;tzt werden. Entscheidender ist: Die diplomatischen Voraussetzungen waren nie besser als heute. Nun m&uuml;ssen die politischen Pfl&ouml;cke f&uuml;r eine nachhaltige, ressourcenschonende Zukunft eingeschlagen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klimagipfel\/kommentar-zum-un-klimagipfel-pakt-mit-der-natur-13939389.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>L&uuml;gen der Industrie gegen die Klimapolitik<\/strong><br>\nNachdem die Erderw&auml;rmung nicht mehr zu leugnen ist, verlegt sich die Industrie darauf, die Energiewende schlechtzumachen. So hat Exxon bereits 31 Millionen Dollar ausgegeben, um die Klimawissenschaft zu diskreditieren.<br>\nIn der Vergangenheit haben Klimaskeptiker in den USA und hierzulande die Erderw&auml;rmung lediglich angezweifelt. Doch ihre Thesen werden immer weniger geglaubt. Also versuchen die Leugner, mit finanzkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung von Kohle- und Erd&ouml;l-Industrie die Klimapolitik und die Energiewende in Verruf zu bringen.<br>\nEin Beispiel daf&uuml;r ist Exxon Mobile. Der US-amerikanische &Ouml;lkonzern steht unter Verdacht, Falschangaben zum Klimawandel gemacht und so seine Anleger get&auml;uscht zu haben. Der New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman hat Finanzdaten, E-Mails und weitere Dokumente von Exxon angefordert. Denn eine eigene Forschungsabteilung versorgte die Chefetage jahrzehntelang mit Informationen. Demnach wusste Exxon sp&auml;testens seit Ende der 1970er von den unumkehrbaren Auswirkungen des Klimawandels.<br>\nDoch der Konzern hielt das brisante Wissen unter Verschluss, st&uuml;tzte stattdessen rechtskonservative und klimaskeptische Denkfabriken mit viel Geld. 31 Millionen Dollar hat Exxon seit 1998 ausgegeben, um die Klimawissenschaft zu diskreditieren. 69 Einrichtungen wie das American Enterprise Institute, einer der reichsten und gr&ouml;&szlig;ten Thinktanks in den USA, oder die Mason University sollten die Zweifel am Klimawandel anheizen.<br>\nBesonders aktiv scheinen die Leugner vor internationalen Klimaverhandlungen zu werden. Vor dem Gipfel in Kopenhagen 2009 wurden gehackte E-Mails und Daten von Klimaforschern der britischen University of East Anglia ver&ouml;ffentlicht &ndash; die Wissenschaftler sollten unsauber gearbeitet haben. Der Vorwurf entbehrte, wie sich sp&auml;ter erwies, jeder Grundlage, doch die Skeptiker bliesen den Vorfall zum Climategate auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/klimawandel\/klimagipfel-luegen-der-industrie-gegen-die-klimapolitik,1473244,32662544.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die gef&auml;hrlichen L&uuml;gen von Paris<\/strong><br>\nDie Anschl&auml;ge in Paris sind ein Geschenk f&uuml;r eine Neuauflage des &bdquo;War on Terror&ldquo;. Die Auswirkungen und Reaktionen sind allzu bekannt: Bombardements und Vergeltungsschl&auml;ge ohne Beachtung der Opfer und Nebeneffekte, Planung weiterer &ldquo;milit&auml;rischer L&ouml;sungen&ldquo;, versch&auml;rfte Grenzkontrollen, Aushebelung von B&uuml;rgerrechten und Hochr&uuml;stung der Sicherheitsapparate.<br>\nDie Pariser Anschl&auml;ge haben noch einen anderen n&uuml;tzlichen Effekt f&uuml;r diejenigen, die nicht gerne an ihre Verantwortung bzw. Verantwortungslosigkeit erinnert werden wollen. Der Klimagerechtigkeitsbewegung, die anl&auml;sslich des Klimagipfels in Paris mobilisiert hatte, konnte ein wichtiges Forum versagt werden. So wurden alle Klima-Demonstrationen und Proteste in Paris und Frankreich von der franz&ouml;sischen Polizei untersagt &ndash; wegen allgemeiner Sicherheitsrisiken. Die Pariser Weihnachtm&auml;rkte d&uuml;rfen hingegen stattfinden. In der Taz erfahren wir, dass &bdquo;das traumatisierte Paris derzeit erst einmal Ruhe braucht&ldquo;, daher &bdquo;w&auml;re eine laute, bunte Demo vielleicht auch das falsche Zeichen&ldquo;.<br>\nAllein zum Demonstrationsmarsch am 29. November erwarteten die Organisatoren 400.000 Menschen aus der ganzen Welt. Der franz&ouml;sische Organisator und Aktivist Nicolas Haeringer von 350.org sagte, &ldquo;Die Regierung kann Demonstrationen verbieten, aber sie kann uns nicht zum Schweigen bringen. Es wird nun schwierig, unsere Pl&auml;ne umzusetzen. Aber wir werden einen Weg finden, den Ruf nach Klimagerechtigkeit zu Geh&ouml;r zu bringen&rdquo;. 20.000 Paar Schuhe wurden stattdessen als symbolische Geste am Platz der Republik in Paris  aufgestellt. &Uuml;ber 683.000 Menchen nahmen jedoch an Klimam&auml;rschen in Sao Paolo, Syndey, London oder Berlin letzten Sonntag teil, Millionen kamen weltweit an &uuml;ber 2500 Klimaveranstaltungen zusammen. Es war die bisher gr&ouml;&szlig;te Klimaaktion in der Geschichte der Klimabewegung. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung reservierte f&uuml;r die  Proteste ( &ldquo;Zehntausende f&uuml;r den Klimaschutz&rdquo;) ein paar Zeilen auf Seite 7. Die Tagesthemen berichteten am Sonntag in der Mitte der Sendung zwei Minuten &uuml;ber die Schuhaktion in Paris. Die Hamburger Abwahl f&uuml;r die Olympiabewerbung und das Treffen der EU-Staaten mit dem t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sidenten &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingsfrage waren wichtiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/500\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><strong>Hausarrest f&uuml;r Umweltaktivisten in Paris<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen von Paris nutzt die franz&ouml;sische Regierung den Ausnahmezustand, um 24 Umweltaktivisten unter Hausarrest zu stellen. Innenminister Bernard Cazeneuve sagte am Sonntag, die Personen w&uuml;rden verd&auml;chtigt, anl&auml;sslich des am Montag beginnenden Weltklimagipfels in Paris gewaltsame Proteste zu veranstalten.<br>\nDie Konferenz dauert zwei Wochen. Sie soll eine weltweite Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Erd&ouml;l einleiten, um eine weitere Klimaerw&auml;rmung zu verhindern.<br>\n&ldquo;Die 24 Personen wurden unter Hausarrest gestellt, weil sie sich in der Vergangenheit schon an gewaltsamen Protesten beteiligt haben&rdquo;, sagte Cazeneuve in Stra&szlig;burg. Sie w&uuml;rden daher den Ausnahmezustand nicht respektieren. Mit ihm sind Demonstrationen verboten. Die Polizei hat mehr Befugnisse bei der &Uuml;berwachung von Personen und bei Fahndungen.<br>\nDie Umweltaktivisten h&auml;tten keinerlei Verbindungen zu terroristischen Bewegungen, sagte Cazeneuve. Die Sicherheitskr&auml;fte m&uuml;ssten sich aber ganz auf den Schutz der Bev&ouml;lkerung konzentrieren. Jegliche Ablenkung vom Kampf gegen den Terrorismus solle vermieden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000026598433\/Hausarrest-fuer-Umweltaktivisten-in-Paris\">derStandard.at<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Ich darf nicht in die Innenstadt&ldquo;<\/strong><br>\nFranz&ouml;sische Beh&ouml;rden nutzen offenbar die Notstandsgesetze, um gegen Protestler vorzugehen. Joel Domenjoud dar&uuml;ber, was sein Hausarrest bedeutet.<br>\ntaz: Herr Domenjoud, wo befinden Sie sich gerade?<br>\nJoel Domenjoud: Zuhause, wo sonst? Ich stehe unter Hausarrest.<br>\nSie haben sich daneben benommen? Wie alt sind sie?<br>\nIch bin 32 Jahre alt und es war nicht meine Mutter, sondern das franz&ouml;sische Innenministerium, das mich unter Arrest gestellt hat. Die franz&ouml;sische Regierung nutzt die Notstandsgesetze, die sie nach den Terroranschl&auml;gen von Paris erlassen hat, um massiv gegen Aktivisten vorzugehen, die anl&auml;sslich des am Montag beginnenden Weltklimagipfels in Paris demonstrieren wollten.<br>\nWie dr&uuml;ckt sich das aus?<br>\nZun&auml;chst einmal &uuml;ber umfassende Demonstrationsverbote. Frankreichs Regierungen hat alle Demonstrationen pauschal verboten, die w&auml;hrend des zweiw&ouml;chigen Klimagipfels angemeldet waren.<br>\nSie wollten aber trotzdem demonstrieren.<br>\nJa. Weil ich der Meinung bin, dass wir nicht aufgrund von Terrorma&szlig;nahmen, die es auf unsere Freiheit absehen, als allererstes unsere eigenen B&uuml;rgerrechte einschr&auml;nken sollten. Ich habe deshalb am Mittwoch rechtliche Schritte ergriffen, um am heutigen Samstag ein Protestbankett mit Aktivisten aus ganz Frankreich in Paris zu veranstalten. Wir wollten &ouml;ffentlich gemeinsam essen, feiern und zeigen, dass wir einen anderen Lebensentwurf zu bieten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Klimaaktivist-ueber-Hausarrest-in-Paris\/!5255902\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hat wirklich jemand geglaubt mit Notstandsgesetzen und Einschr&auml;nkungen der b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte werde nur der &bdquo;Terrorismus&ldquo; bek&auml;mpft? Was hat etwa der Hausarrest gegen Umweltaktivisten mit der Bek&auml;mpfung islamistischer Terrororganisationen zu tun? Wobei Terrorismus prim&auml;r immer das ist, was die herrschenden Eliten als solchen definieren. Unter den Deckmantel der Terrorabwehr werden die politischen Gegner der aktuellen Klimapolitik unterdr&uuml;ckt. Gerade der Neoliberalismus als totalit&auml;re, gegen 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung gerichtete Ideologie, bedarf zu seiner Durchsetzung der staatlichen Repression.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Es ist paytime in Europa &ndash; Deutschland muss in der Fl&uuml;chtlingskrise f&uuml;r seine S&uuml;nden in der Eurokrise bezahlen<\/strong><br>\nChickens come home to roost, sagt man im Englischen und man meint, dass b&ouml;se Taten fr&uuml;her oder sp&auml;ter zum T&auml;ter zur&uuml;ckkommen. So ist das in Europa in der Fl&uuml;chtlingskrise. Wer auf europ&auml;ischer Ebene arbeitet, merkt das offenbar eher als die nationalen Akteure. So sagt Martin Schulz von der SPD, der Pr&auml;sident des europ&auml;ischen Parlaments, jetzt sei &bdquo;paytime&ldquo; in Europa, die anderen L&auml;nder w&uuml;rden die Gelegenheit der Fl&uuml;chtlingskrise daf&uuml;r nutzen, Deutschland etwas f&uuml;r sein Verhalten in der Eurokrise heimzuzahlen.<br>\nAbgesehen davon, dass das mit Martin Schulz einer sagt, der in erheblichem Ma&szlig;e Schuld am deutschen Verhalten ist und offenbar jetzt erst merkt, was er und andere angerichtet haben, hat er vollkommen Recht. Es ist paytime. Aber es ist nicht nur paytime, weil die anderen L&auml;nder gen&uuml;sslich Deutschland etwas heimzahlen wollen, sondern es ist auch aus sachlichen Gr&uuml;nden eine vollkommen gerechtfertigte paytime.<br>\nDass die Europ&auml;er alle gemeinsam in den Heimatl&auml;ndern der Fl&uuml;chtlinge versagt haben, muss ich nicht wiederholen. Dass die Fl&uuml;chtlinge aber mit Deutschland vor allem das Land als Ziel ausgew&auml;hlt haben, das den anderen Europ&auml;ern in der Eurokrise in die Feder diktiert, was sie falsch gemacht haben, das hat gute Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/es-ist-paytime-in-europa-deutschland-muss-in-der-fluechtlingskrise-fuer-seine-suenden-in-der-eurokrise-bezahlen\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Unabschaffbar<\/strong><br>\nEinige Politiker fordern, das Asylrecht im Grundgesetz zu versch&auml;rfen. Was sie nicht wissen: Sie w&uuml;rden dadurch nichts ver&auml;ndern, weil der Artikel sowieso bedeutungslos ist.  [&hellip;]<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151201_Asyl_Entscheidungen_Deutschland-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151201_Asyl_Entscheidungen_Deutschland-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nSelbst wenn durch eine Verfassungs&auml;nderung der Artikel 16a im Grundgesetz abgeschafft wird, h&auml;tte das f&uuml;r den Schutz von Fl&uuml;chtlingen in Deutschland keine Folgen. Die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention gibt zwar kein Recht auf Asyl, begr&uuml;ndet aber den Grundsatz der &ldquo;Nichtzur&uuml;ckweisung&rdquo;13. Das bedeutet, dass niemand zur&uuml;ckgewiesen werden darf, der nach der Konvention schutzw&uuml;rdig ist. Das ist faktisch nichts anderes als ein Recht auf Asyl. Deutschland ist seit 1954 v&ouml;lkerrechtlich an die Konvention gebunden. Auch der subsidi&auml;re Schutz beruht auf der Umsetzung einer europarechtlichen Regelung14 und damit auf V&ouml;lkerrecht.<br>\nAsylrecht l&auml;sst sich auf nationaler Ebene nicht abschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/unabschaffbar\/\">Katapult Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Runter von der Zuschauertrib&uuml;ne!<\/strong><br>\nWie schnell ging dieses Jahr vorbei. Wie hoffnungsvoll begann es. Im Dezember 2014 wurde Bodo Ramelow als erster Ministerpr&auml;sident einer rot-rot-gr&uuml;nen Landesregierung vereidigt. Im Januar gewann Alexis Tsipras mit Syriza die Wahl in Griechenland. In Spanien erreichte das Linksb&uuml;ndnis Podemos H&ouml;chstwerte in den Umfragen. Dennoch erlebte der Kontinent einen rasanten Rechtsruck. Die Dem&uuml;tigung der griechischen Regierung m&uuml;ndete im Juli in den erzwungenen Kniefall vor Br&uuml;ssel. Die Begleitmusik in Deutschland war schriller Nationalismus, dem schon Spurenelemente eines europ&auml;ischen Neokeynesianismus als vaterlandslose Hirngespinste galten.<br>\nDie Fl&uuml;chtlingskrise leitete eine Welle von Nationalismus, Abschottung und Inhumanit&auml;t ein. Der kurze Fr&uuml;hling der Willkommenskultur ist vorbei. In Deutschland s&auml;&szlig;e die AfD im Bundestag, wenn gew&auml;hlt w&uuml;rde. In Ungarn regiert mit Viktor Orban sogar ein Mann, der eigentlich wegen Volksverhetzung und Verbrechen gegen Demokratie, Humanit&auml;t und Rechtsstaat hinter Gitter geh&ouml;rt. Der von vielen auf die Europ&auml;ische Union projizierte neoliberale Dreiklang aus Lohn-, Renten- und Sozialabbau m&uuml;ndet in eine Renaissance des Nationalismus. Die politische Achse hat sich nach rechts verschoben.<br>\nDie Reflexion dar&uuml;ber in der Linken wird von einer Zuschauermentalit&auml;t dominiert. Wir beobachten die Niederlagen unserer Genossinnen und Genossen von der Trib&uuml;ne aus. So als ob wir nichts damit zu tun h&auml;tten. Wir kritisieren Gewerkschaften, weil uns Tarifabschl&uuml;sse zu weich sind. Wir kritisieren linke Regierungen, wenn sie Dinge tun, die nicht in unseren Programmen stehen. Wir k&uuml;ndigen Alexis Tsipras die Solidarit&auml;t, weil er in die Knie gegangen ist.<br>\nAber es sind unsere Niederlagen, die in diesen Rechtsruck gem&uuml;ndet haben. Die Geschichte kennt keinen R&uuml;ckw&auml;rtsgang. Unsere Niederlagen sind nicht r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, vielmehr m&uuml;ssen neue K&auml;mpfe gef&uuml;hrt werden. Der Kampf, den wir nun zu f&uuml;hren haben, ist der gegen den politischen Rechtsruck in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/analyse-runter-von-der-zuschauertribuene-,29976308,32653602.html\">Klaus Ernst in der Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Olympia-Absage<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Danke, Hamburg!<\/strong><br>\nGute Nachrichten von der Waterkant: Hamburg wird sich nicht als Austragungsort f&uuml;r die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 bewerben. Mit fast 52 Prozent Neinstimmen haben Wahlberechtigte der Hansestadt dem Gro&szlig;event beim Volksentscheid am Sonntag eine klare Abfuhr erteilt. F&uuml;r B&uuml;rgermeister Olaf Scholz (SPD), den Senat aus SPD und Gr&uuml;nen und die proolympische Unternehmerlobby eine &uuml;berraschende und heftige Niederlage. Unternehmer und Politiker geben sich zerknirscht. Die Gegner des Megaevents hingegen jubeln &ndash; die bef&uuml;rchtete beschleunigte Zunahme von Verdr&auml;ngung und &Uuml;berwachung bleibt ihnen erspart.<br>\nGegen 21 Uhr am Sonntag abend stand es fest: Von den rund 650.000 g&uuml;ltigen Stimmen waren 51,6 Prozent f&uuml;r das &raquo;Nein&laquo; und nur 48,4 Prozent f&uuml;r das &raquo;Ja&laquo; zur Olympiabewerbung abgegeben worden, wie das Statistikamt Nord bekanntgab. &Uuml;ber die H&auml;lfte der Abstimmungsberechtigten hatten sich am Referendum beteiligt. &raquo;Das Ergebnis ist jetzt zu akzeptieren&laquo;, kommentierte Olaf Scholz sichtlich entt&auml;uscht.<br>\nIm Lager der Olympiabef&uuml;rworter herrscht regelrechte Endzeitstimmung. Das Resultat sei &raquo;ein schwerer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Zukunftsgewandtheit unserer Stadt&laquo;, lie&szlig; etwa Hans-J&ouml;rg Schmidt-Trenz, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Hamburger Handelskammer, wissen. &raquo;So eine Entscheidung muss man mit einem gewissen Zukunftsoptimismus treffen. Aber der war offenbar nicht vorhanden&laquo;, zitierte das Hamburger Abendblatt online am Montag den SPD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel. Viele Aktivisten f&uuml;r die Bewerbung um Olympische Spiele sind schlechte Verlierer: Kritiker werden jetzt von ihnen als N&ouml;rgler und Spa&szlig;bremsen hingestellt. Und vor allem die Lokalmedien hatten sich in den letzten Wochen nicht gerade durch Neutralit&auml;t hervorgetan, wie auch Spiegel online am Montag feststellte. Lokale Fernseh- und Printmedien hatten hochemotional und unverhohlen proolympisch berichtet, erst zuletzt kamen vermehrt auch Kritiker zu Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/12-01\/001.php\">junge welt<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Olympia-Referendum in Hamburg: Die mutlosen Deutschen<\/strong><br>\nBei vielen scheint hinter der Ablehnung eine allgemeine Angst davor zu stecken, f&uuml;r ein gro&szlig;es Ziel auch einmal ein Risiko einzugehen. Stattdessen hat sich in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft eine Saturiertheit breitgemacht. Die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung hat sich im Wohlstand eingekuschelt.<br>\nLangfristig ist eine solche Grundhaltung f&uuml;r ein Land wie Deutschland sch&auml;dlich. Sie macht das Land reformunf&auml;hig &ndash; und gef&auml;hrdet damit eben jenen Wohlstand, in dem wir uns gerade so sch&ouml;n eingerichtet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/olympia-referendum-in-hamburg-die-mutlosen-deutschen-kommentar-a-1065266.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Ergebnis der Abstimmung &uuml;ber Bewerbung Hamburgs f&uuml;r die Olympischen Spiele zur neoliberalen Propaganda zu nutzen &ndash; diese verbale Verrenkung muss man erst einmal schaffen. Die Hamburger B&uuml;rger haben richtig entschieden und den Spekulanten und Gesch&auml;ftemacher die rote Karte gezeigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schlechte Verlierer (eine Revue)<\/strong><br>\nAch, wie gern w&auml;re ich dabeiigewesen, in der Kreditkartenarena, als den 200 geladenen und &bdquo;gut verpflegten&ldquo; (Mopo.de) Olympia-Promotoren, -Propagandisten und -Gl&uuml;cksrittern die Visagen entgleisten, gegen 19iUhr am Sonntagabend, wie die Larven mit jeder Minute l&auml;nger oder, je nach Ausgangslage, breiiger wurden! Wie nurzugern h&auml;tte ich jedem einzelnen mitleidig die Hand get&auml;tschelt und gesagt: &bdquo;Nehmen Sie&lsquo;s sportlich &hellip; Dabei sein ist alles!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kaysokolowsky.de\/schlechte-verlierer-eine-revue\/\">Kay Sokolowsky<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Vertrag mit Vietnam: Handelsabkommen ohne Privatgerichte &ndash; gibt&rsquo;s doch<\/strong><br>\nDer erste Profiteur der Anti-TTIP-Bewegung steht fest: Vietnam will in dieser Woche ein Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnen. Anders als &uuml;blich sind dabei keine privaten Schiedsgerichte vorgesehen &ndash; ein Erfolg der TTIP-Kritiker.<br>\nWas die EU mit den USA noch nicht geschafft hat, wird sie in dieser Woche mit Vietnam vereinbaren. Am Mittwoch will EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker in Br&uuml;ssel den vietnamesischen Premierminister Nguyen Tan Dung empfangen, anschlie&szlig;end soll EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m ein Freihandelsabkommen mit dem s&uuml;dostasiatischen Staat unterzeichnen.<br>\nDas besondere daran: Erstmals wird in dem Vertrag ein neuartiger Investorenschutz vereinbart, der auch als Vorbild f&uuml;r die Verhandlungen mit den USA &uuml;ber das Transatlantische Handelsabkommen TTIP dienen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/handelsabkommen-ohne-privatgerichte-eu-vertrag-mit-vietnam-a-1065300.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In meinen Augen sind das marginale Fortschritte, reine Augenwischerei. Erstens bleibt es beim Aufbau einer Paralleljustiz &ndash; wozu, und wie vertr&auml;gt sich das mit der schon existierenden Justiz? Zweitens sind damit weiterhin asymmetrische Verh&auml;ltnisse etabliert, denn die Investoren k&ouml;nnen damit Staaten verklagen, aber nicht umgekehrt, und ausl&auml;ndische haben mehr Rechte als inl&auml;ndische Investoren. Drittens, und ganz entscheidend: &ldquo;Zudem wird ausdr&uuml;cklich festgeschrieben, dass die Staaten das Recht haben, Gesetze zu erlassen, die m&ouml;glicherweise auf Kosten privater Investoren gehen.&rdquo; Whow. Staaten d&uuml;rfen Gesetze beschlie&szlig;en, die sogar vielleicht die Gesch&auml;ftemacherei ein kleines bi&szlig;chen einschr&auml;nken? Die Politik setzt der Wirtschaft hier und da eventuell Grenzen, wenn&rsquo;s nicht ganz so weh tut??? Toll, da&szlig; der Politik solche Rechte zugestanden werden. Das ist ansatzweise ein kleines bi&szlig;chen das Primat der Politik &uuml;ber die &Ouml;konomie; man ist fast versucht, das die pure Anarchie zu nennen. Was sagen denn die internationalen Konzerne dazu, warum dulden die das?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kapitalismus-Kritik: &ldquo;Nur arme Staaten sollten wachsen&rdquo;<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge, Klimawandel, Bankenbeben &ndash; die gro&szlig;en Krisen h&auml;ngen eng zusammen, sagt der Nachhaltigkeitsforscher Reinhard Loske. Er prophezeit das Ende der weltweiten Wachstumspolitik und fordert eine radikale Reform des Kapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/reinhard-loske-ueber-wachstum-nur-arme-staaten-sollten-wachsen-a-1063567.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist mir absolut unverst&auml;ndlich, warum &bdquo;Nachhaltigkeitsforscher&ldquo; und &bdquo;Wachstumskritiker&ldquo; Wachstum immer nur &uuml;ber einen st&auml;rkeren Ressourcenverbrauch definieren. Das ist doch aus &ouml;konomischer Perspektive heraus Unsinn. Nehmen wir einmal die Energiewende als Beispiel. Sollte es gelingen, den Energieverbrauch in den OECD-Staaten &uuml;ber die n&auml;chsten Jahrzehnte hinweg vom Verbrauch nicht regenerativer Ressourcen auf die Versorgung mit regenerativen Ressourcen umzustellen, ist das selbstverst&auml;ndlich auch ein Wachstumsprozess, der im Sinne der Nachhaltigkeit positiv zu bewerten ist. Wachstum muss auch in anderen Bereichen keinesfalls mit einem &bdquo;immer mehr&ldquo; einhergehen. Gerade f&uuml;r Deutschlands Volkswirtschaft gibt es beispielsweise im Bereich der Altenpflege ein gewaltiges Wachstumspotential, das sicher im Sinne der Nachhaltigkeit und des Ressourcenverbrauchs keineswegs sch&auml;dlich ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Riester-Rente: &ldquo;Zu viel Geld in schlechte Produkte&rdquo;<\/strong><br>\nBanken oder Versicherungen haben die Menschen in sehr riskante Produkte getrieben, sagt Gerhard Schick von den Gr&uuml;nen. Er fordert eine Honorarberatung.<br>\nSchick: Banken oder Versicherungen haben die Menschen in sehr spezielle und riskante Produkte getrieben wie Schiffsbeteiligungen, Schrottimmobilien oder unrentable Lebensversicherungen und tun das heute noch. Derzeit werden zum Beispiel &uuml;ber eine Million meist intransparente Zertifikate angeboten. Diese Fehlberatung hat viel mit Provisionen zu tun. Erst mit Finanzberatern, die im Interesse der Kunden die Produkte aussuchen, werden sich am Markt auch einfachere Produkte durchsetzen.<br>\nFrage: Wie sollen denn Ihre einfachen Produkte f&uuml;r die Altersvorsorge aussehen?<br>\nSchick: Schweden macht das vor: Ein einfaches, standardisiertes Produkt f&uuml;r die Basisvorsorge, das der Staat anbietet, aber privat gemanagt wird und das jeder Mensch bekommt, es sei denn, er entscheidet sich bewusst dagegen. Mit geringen Vertriebskosten, das Geld wird gleich vom Bruttolohn abgezogen.<br>\nFrage: Das k&ouml;nnte man dann doch auch &uuml;ber die Betriebsrente l&ouml;sen.<br>\nSchick: Nein. Die betriebliche Altersvorsorge funktioniert in den gro&szlig;en Industrieunternehmen gut, aber es gibt viele kleine Selbstst&auml;ndige oder Dienstleister, die gar keine Betriebsrente anbieten.<br>\nFrage: Sollte der Staat die Riester-F&ouml;rderung einstellen?<br>\nSchick: So wie das im Moment l&auml;uft, ist es dem Steuerzahler nicht zuzumuten, Riester zu unterst&uuml;tzen. Es flie&szlig;t viel zu viel Geld in schlechte Produkte. Und gerade f&uuml;r Geringverdiener lohnt sich Riester gar nicht, weil die Auszahlungen auf die Grundsicherung angerechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-11\/riester-rente-lebensversicherung-zinsen-finanzexperte-gerhard-schick\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Riester-Rente in &ldquo;privat gemanagtes einfaches, standardisiertes Produkt f&uuml;r die Basisvorsorge&rdquo; umbenannt wird, dann wird alles gut? Schick gilt ja noch als einer der weniger korrupten Gr&uuml;nen &ndash; aber entweder ist diese Einsch&auml;tzung falsch, oder die Gr&uuml;nen haben aus 15 Jahren Rentenprivatisisierung nichts gelernt. Oder, am wahrscheinlichsten, die Gr&uuml;nen finden die mit der drastischen Lohn- und Rentensenkung einhergehende Verarmung fast der gesamten arbeitenden Bev&ouml;lkerung im Sinne der &ldquo;internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; und explodierender Konzerngewinne weiterhin richtig. Denn sonst w&uuml;rde Schick als angeblicher &ldquo;Finanzfachmann&rdquo;  doch auf die logische Schlu&szlig;folgerung kommen, das &ldquo;einfache[&hellip;], standardisierte[&hellip;] Produkt f&uuml;r die Basisvorsorge&rdquo;, genannt die gesetzliche Rente im Umlageverfahren, wieder zu beleben. &ldquo;Banken oder Versicherungen haben die Menschen in sehr riskante Produkte getrieben, sagt Gerhard Schick von den Gr&uuml;nen.&rdquo; &ndash; das ist schlicht unwahr, das waren SPD und Gr&uuml;ne unter Schr&ouml;der\/Fischer. Mein Fazit: diese Partei der Finanzlobby (Christine Scheel, Gerhard Schick und andere) ist weiter unw&auml;hlbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frierend unterm Weihnachtsbaum<\/strong><br>\nArmut ist gef&auml;hrlich &ndash; vor allem im Winter. &ldquo;Wir werden wieder erleben, dass hunderttausende Menschen unterm Weihnachtsbaum sitzen und frieren m&uuml;ssen, weil sie ihre Stromrechnung nicht bezahlen konnten&rdquo;, klagt &ldquo;Die Linke&rdquo;-Vorsitzender Bernd Riexinger. Jeder dritte Arbeitslose hatte im vergangenen Jahr Schwierigkeiten, sich mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu leisten. Jeder f&uuml;nfte hatte Probleme, die Miete zu zahlen. Das geht aus Befragungsdaten des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Linke fordert nun erneut eine Erh&ouml;hung der Mindestsicherung von derzeit 399 auf 500 Euro monatlich.<br>\nAuch der parit&auml;tische Wohlfahrtsverband, ein Zusammenschluss verschiedener sozialer Organisationen, sieht Grund zur Sorge. &ldquo;Hartz IV hat versagt&rdquo;, kritisierte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider. Das Arbeitslosengeld II sei h&auml;ufig ein Synonym f&uuml;r Perspektivlosigkeit, eine rasche Vermittlung in die Arbeitswelt gelinge selten: &ldquo;70 Prozent der Menschen in Hartz IV sind Langzeitbezieher.&rdquo;<br>\nIn seinem diesj&auml;hrigen Armutsbericht verzeichnet der parit&auml;tische Wohlfahrtsverband ein Rekordhoch der Armutsquote. Rund 12,5 Millionen Menschen leben demnach in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze. In den &auml;rmsten Bundesl&auml;ndern, zum Beispiel in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern, seien sogar bis zu 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung von Armut betroffen. Seit 2006 seien die Zahlen kontinuierlich angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/frierend-unterm-weihnachtsbaum\/a-18885137\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/kampagne\/aktionen\/sanktionsfreie-mindestsicherung-statt-hartz-iv-dezember-2015\/\">Sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV!<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer dem &ouml;ffentlichen Dienst jahrelang Stellen streicht, braucht sich nicht wundern, dass die &Uuml;berlastung jetzt da ist!<\/strong><br>\nMit tausenden Gefl&uuml;chteten, die in Deutschland Schutz suchen, mit den Terroranschl&auml;gen in Paris und den Terrorwarnungen im eigenen Land steht besonders die Innenpolitik im Fokus unserer Bev&ouml;lkerung.<br>\nWer ist f&uuml;r die Bew&auml;ltigung dieser Aufgaben wirklich zust&auml;ndig? Niemand von uns, meine Damen und Herren, registriert einreisende Fl&uuml;chtlinge oder bearbeitet  Asylantr&auml;gen. Der Bundestag ist auch nicht vor Ort, um Gefl&uuml;chtete unterzubringen und zu versorgen. Niemand von uns muss sich Terroristen pers&ouml;nlich entgegenstellen.<br>\nF&uuml;r all diese Aufgaben sollte der Bundesrepublik ein starker &ouml;ffentlicher Dienst zur Verf&uuml;gung stehen. Wir, die politische Ebene, haben als Legislative den &ouml;ffentlichen Dienst mit Gesetzen, Personal, Logistik und Finanzen so auszustatten, dass er als Exekutive ausreichend f&uuml;r diese Aufgaben aufgestellt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/reden\/wer-oeffentlichen-dienst-jahrelang-stellen-streicht-braucht-sich-nicht-wundern-dass-ueberlastung-jetzt-ist\/\">MdB Frank Tempel, Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Diese Lobbyisten haben Zugang zum Bundestag<\/strong><br>\nSeit eineinhalb Jahren arbeitet abgeordnetenwatch.de daran, dass die Namen der Lobbyisten mit Bundestagshausausweisen &ouml;ffentlich werden &ndash; nun ist das Ziel erreicht: Der Bundestag hat eine vollst&auml;ndige Liste mit &uuml;ber 400 Verb&auml;nden, Unternehmen und Organisationen herausgegeben, denen die Fraktionen einen Zugang zum Parlament verschafft haben. Darunter befinden sich auch die bislang geheimen Lobbykontakte von CDU und CSU.<br>\nBeharrlich hatte sich die CDU\/CSU-Bundestagsfraktion gegen die Offenlegung ihrer Lobbykontakte gewehrt &ndash; am Ende vergeblich. Denn nun erf&auml;hrt die &Ouml;ffentlichkeit doch, wem die Union einen Hausausweis zum Deutschen Bundestag verschafft hat. Die R&uuml;stungskonzerne EADS und Krauss-Maffei Wegmann geh&ouml;ren ebenso dazu wie der Axel Springer-Verlag oder der Deutsche Fu&szlig;ball Bund (DFB).<br>\nMit der Ver&ouml;ffentlichung reagierte die Bundestagsverwaltung auf einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 20. November, den der Berliner Tagesspiegel mit einer Eilklage erwirkt hatte. Danach kann der Bundestag die Identit&auml;ten der Lobbyisten nicht l&auml;nger geheim halten. Bereits ihm Juni hatte abgeordnetenwatch.de diesbzgl. vom Berliner Verwaltungsgericht recht bekommen. Gegen das Urteil war die Bundestagsverwaltung auf Dr&auml;ngen von Union und SPD in Berufung gegangen.<br>\nBesonders aufschlussreich in der nun ver&ouml;ffentlichten Liste sind die Verb&auml;nde, Unternehmen und Organisationen, denen CDU und CSU einen Zugang zum Parlament verschafft haben. W&auml;hrend die drei &uuml;brigen Bundestagsfraktionen ihre Lobbykontakte freiwillig offengelegt hatten, waren die der Union bislang ein Geheimnis.<br>\nAus der Aufstellung geht hervor, dass zwei einflussreiche Interessenverb&auml;nde in besonderem Ma&szlig;e von der CDU\/CSU-Fraktion profitierte. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen GKV kann dank Union 13 Lobbyisten mit einem Hausausweis in den Bundestag schicken, beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sind es zw&ouml;lf. Besonders h&auml;ufig hat die CDU au&szlig;erdem dem Kommissariat der deutschen Bisch&ouml;fe Bundestagsausweise bewilligt. Die Lobbyorganisation der katholischen Kirche erhielt f&uuml;r insgesamt acht Mitarbeiter Zugang.<br>\nZahlreiche Vertreter der R&uuml;stungslobby k&ouml;nnen ebenfalls auf einem Unions-Ticket im Bundestag ein und aus gehen. Dazu geh&ouml;ren Lobbyisten von Diehl Defence, EADS Deutschland, Krauss-Maffei Wegmann, Lockheed Martin Corporation, L&uuml;rssen Werft, MTU Friedrichshafen, Northrop Grumman und Raytheon. Rheinmetall und ThyssenKrupp AG erhielten Hausausweise sowohl von der Union als auch der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/lobbyliste#sthash.51exwbLf.dpuf\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geld kennt keine Moral<\/strong><br>\nSaudi-Arabiens Potentaten sind f&uuml;r die deutsche Wirtschaft willkommene Investoren und Kunden. Die N&auml;he zum Terror st&ouml;rt dabei kaum jemanden. Muss das sein?<br>\nF&uuml;r gute Gesch&auml;fte scheint Nils Schmid kein Weg zu weit. Mit Unternehmern aus S&uuml;ddeutschland ist der baden-w&uuml;rttembergische Wirtschafts- und Finanzminister am vergangenen Wochenende nach Saudi-Arabien gereist. Die &bdquo;Saudi-Gazette&ldquo; zeigt den SPD-Politiker mit einem bestens gelaunten Vertreter der Handelskammer von Riad. Gute Stimmung &ndash; noch bessere Gesch&auml;fte: Rund ein Viertel der deutschen Ausfuhren in den Golfstaat stammen aus Baden-W&uuml;rttemberg. Und wenn die Gespr&auml;che vor Ort fruchten, flie&szlig;en bald noch ein paar Petrodollar mehr ins L&auml;ndle. Schmids Reise ist nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches, deutsche Politiker und Manager geben sich in dem Staat, der es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt und einen intoleranten und r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Islam exportiert, die Klinke in die Hand.<br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer (CSU) war in diesem Jahr dort, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ebenfalls. &Uuml;ber Menschenrechtsthemen und den islamistischen Terror sei im Vorfeld mit dem saudischen Botschafter in Deutschland gesprochen worden, teilt Schmids Ministerium mit. Zudem habe er sich mit Menschenrechtsaktivistinnen ausgetauscht.<br>\nBusiness as usual. Das ist die eigentliche Nachricht: Politik und Wirtschaft gehen zur Tagesordnung &uuml;ber, obwohl die Welt durch Terror und Krieg ins Wanken ger&auml;t und Golfstaaten wie Saudi-Arabien und Qatar ihre H&auml;nde nicht in Unschuld waschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/in-den-beziehungen-zu-den-saudis-kennt-geld-keine-moral-13935855.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Whistleblower und die Schuld<\/strong><br>\nSchon nach dem terroristischen Zwischenfall mit &raquo;Charlie Hebdo&laquo; &ndash; ja, Zwischenfall, denn man vergisst schnell und bald ist Dschungelcamp und die Priorit&auml;ten verschieben sich wieder -, gab es &raquo;Terrorexperten&laquo;, die nachdenklich mit dem Zeigefinger drohten und laut nachdachten: &raquo;Uiuiui, ob uns da der Snowden mal nicht einen B&auml;rendienst erwiesen hat?&laquo; Denn er hat die Anti-Terror-&Uuml;berwachung ja publik gemacht und damit einige &Uuml;berwachungsmethoden unterwandert und verunm&ouml;glicht. Alles zu Lasten der Sicherheit. Nat&uuml;rlich kamen solche Meldungen auch aus dem Pentagon. Nur waren die nicht zweiflerisch. Sie sagte es direkt: Edward Snowden tr&auml;gt Mitschuld und ist terroristischer Helfershelfer. Kaum waren die Pariser Anschl&auml;ge ausgestanden, gab es erneut solche Wortmeldungen. Wieder soll Snowden eine Teilschuld haben. W&auml;re er nicht gewesen, h&auml;tte vielleicht vielleicht das Blutbad verhindert werden k&ouml;nnen. Man wei&szlig; es nicht genau, keiner hat bislang ein Verfahren er&ouml;ffnet, um in nicht eingeschlagene Zeitenl&auml;ufte doch noch hineinzuschauen. Aber wer wei&szlig;, was Geheimdienste leisten k&ouml;nnten, g&auml;be es keine Verr&auml;ter in ihren Reihen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/11\/der-whistleblower-und-die-schuld.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie lang bleibt Portugals neuer Premier im Amt?<\/strong><br>\nAntonio Costa bildet eine Regierung mit drei Linksparteien. Sie soll Portugal aus der Krise f&uuml;hren. Doch viele bangen jetzt um den Reformkurs. Und um die Stabilit&auml;t der neuen Koalition.<br>\nWird Portugal ein neues Griechenland?<br>\nCavaco Silva lie&szlig; zun&auml;chst nichts unversucht, um die Macht&uuml;bernahme des linken B&uuml;ndnisses zu verhindern, musste dann aber doch auf Druck der Gewerkschaften und Unternehmer klein beigeben. Es sei nicht im Interesse des Landes, Passos Coelho kommissarisch im Amt zu behalten, hie&szlig; es in einer Stellungnahme aus dem Bel&eacute;m-Palast am Dienstag.<br>\nDer Staatspr&auml;sident wollte nicht, dass die zarte Konjunkturerholung ins Stocken ger&auml;t, zumal die B&ouml;rse und die europ&auml;ischen Nachbarn sehr misstrauisch auf den erwarteten Linksrutsch in Portugal reagiert hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article149234220\/Wie-lang-bleibt-Portugals-neuer-Premier-im-Amt.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U. D.:<\/strong> Die neoliberalen Finanzkreise werden schon daf&uuml;r sorgen, dass die Frage Wirklichkeit wird: &ldquo;.. Wird Portugal ein neues Griechenland?..&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>George Soros: Russland erkl&auml;rt US-Organisationen f&uuml;r unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nMoskau geht weiter gegen Regimekritiker vor. Zwei prodemokratische Organisationen von George Soros d&uuml;rfen in Russland nicht mehr arbeiten. Die Begr&uuml;ndung: Die Stiftungen sollen die Sicherheit des Landes gef&auml;hrden.<br>\nDie russische Justiz hat zwei Nichtregierungsorganisationen (NGOs) des US-Milliard&auml;rs George Soros f&uuml;r unerw&uuml;nscht erkl&auml;rt. Die prodemokratische Open Society Foundations und die OSI Assistance Foundation w&uuml;rden die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung Russlands und die Sicherheit des Staates gef&auml;hrden, sagte Marina Gridnewa von der Generalstaatsanwaltschaft mehreren Medienberichten zufolge in Moskau. Die Organisationen d&uuml;rfen damit in Russland nicht mehr arbeiten.<br>\nDas russische Parlament hatte Anfang Juli eine Pr&uuml;fung von NGOs eingeleitet. Die bekannte russische Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa warnte daraufhin vor einer Isolierung Russlands. &ldquo;Sie werden versuchen, alle ausl&auml;ndischen Organisationen loszuwerden, damit wir im eigenen Saft schmoren&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-erklaert-us-organisationen-fuer-unerwuenscht-a-1065291.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Den Multimilliard&auml;r und aktiven Putschunterst&uuml;tzer in der Ukraine und die von ihm finanzierten Lobbyorganisationen als Vork&auml;mpfer f&uuml;r Freiheit und Demokratie darzustellen ist reichlich l&auml;cherlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>KenFM am Telefon: Willy Wimmer zur Entsendung deutscher Truppen nach Syrien<\/strong><br>\nWilly Wimmer, Urgestein der CDU, jahrelanges Mitglied des Verteidigungsministeriums und ehemaliger Vize-Pr&auml;sident der OSZE nimmt im Interview mit KenFM kein Blatt mehr vor den Mund. F&uuml;r ihn ist auch Bundeskanzlerin Merkel inzwischen Teil einer Politikerkaste, die nach den Ma&szlig;st&auml;ben N&uuml;rnbergs als Kriegsverbrecher bezeichnet werden muss. Sie ist bei jedem Angriffskrieg dabei, schert sich einen Dreck um die UNO und das V&ouml;lkerrecht und hat &uuml;berhaupt keine Probleme damit, Deutsche Soldaten auf immer weitere Schlachtfelder zu schicken, wenn Washington oder auch Paris das w&uuml;nscht.<br>\n&bdquo;Wer die Fluchtursachen bek&auml;mpfen will, muss Merkel bek&auml;mpfen&rdquo;, fasst es Willy Wimmer in einem Satz zusammen. Dies ist keine &Uuml;bung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A8yD2AeWOb8\">KenFM via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Pegida von links<\/strong><br>\nTTIP- und Fracking-Gegner fahren antiaufkl&auml;rerische Kampagnen und verweigern sich sachlichen Argumenten. Dagegenzuhalten ist nicht leicht. Aber umso wichtiger.<br>\nEin neuer Trend bestimmt die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland: Interessengruppen nutzen das Internet, um breite Massen zu mobilisieren und schlagkr&auml;ftige Kampagnen zu fahren, etwa gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP oder gegen Fracking. Sie argumentieren nicht sachlich, sondern im Schutz des Netzes anonym, polemisch und beleidigend. So macht sich eine anti-aufkl&auml;rerische Diskussionskultur breit.<br>\nBeispiele sind die Anti-TTIP-Kampagne der Nichtregierungsorganisation (NGO) campact und anderen Gruppen, die Debatten um Gro&szlig;wildjagd oder um die Globalisierung generell. Die Unterschiede zur Unkultur der Pegida verwischen schnell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-11\/debattenkultur-internetkampagnen-verletzen-regeln-diskussion\">Andreas Freytag in der ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da wei&szlig; man gar nicht, wo man anfangen soll, dieses freche Lobbyst&uuml;ck in Grund und Boden zu kritisieren &ndash; mithilfe des Internets, das ja an allem Schuld ist. &Auml;hem ja. Immerhin ist die ZEIT transparent genug, da&szlig; der Name des Autors nicht verschwiegen wird &ndash; man findet schnell heraus (mithilfe des b&ouml;sen Internets), da&szlig; er als <a href=\"http:\/\/www.insm-oekonomenblog.de\/author\/andreasfreytag\/\">Pro-TTIP-Lobbyist und vom INSM bezahlter neoliberaler Professor arbeitet<\/a> und eher nicht objektiv argumentiert. Sch&ouml;n ironisch der Titel einer seiner Erbauungsaufs&auml;tze: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.insm-oekonomenblog.de\/12198-glueck-funktioniert-nur-ohne-zwang\/\">Gl&uuml;ck funktioniert nur ohne Zwang<\/a>&ldquo;. Wahrscheinlich gibt es da f&uuml;r den Herrn Professor ein paar Ausnahmen; bei TTIP und Fracking mu&szlig; der unwissende B&uuml;rger einfach mal zu seinem Gl&uuml;ck gezwungen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29251","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29251"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29251\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29254,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29251\/revisions\/29254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}