{"id":29301,"date":"2015-12-03T09:03:08","date_gmt":"2015-12-03T08:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301"},"modified":"2015-12-03T09:03:08","modified_gmt":"2015-12-03T08:03:08","slug":"hinweise-des-tages-2516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h01\">Bundeswehreinsatz in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h02\">Die sieben Geldquellen des IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h03\">Machtkampf zwischen Nato und Russland: Ausgerechnet Montenegro, ausgerechnet jetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h04\">&ldquo;Leitkultur&rdquo; schafft keine Integration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h05\">Klimawandel: Das wird nichts mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h06\">Heiner Flassbeck: &bdquo;Unsere Arroganz r&auml;cht sich jetzt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h07\">Die Krise der &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h08\">Verantwortliches Management sollte die Zeche zahlen, nicht die Belegschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h09\">&ldquo;Wir sind reingelegt worden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h10\">US-Gefangener: 13 Jahre in Guantanamo &ndash; wegen einer Verwechslung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h11\">TAXE II: Aufkl&auml;rung des Steuerkartells geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h12\">Spanien aufgemischt: Podemos und die neue Lust auf Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h13\">KenFM im Gespr&auml;ch mit: Giorgos Chondros (Umweltpolitischer Sprecher von Syriza)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h14\">Bahnpolitik treibt DB AG in immer h&ouml;here Milliardenverluste <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h15\">Redezeit mit Hubert Seipel: Mit Putin auf der Judomatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h16\">SWR &ndash; ganz elastisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h17\">Bild.de-Chef l&auml;sst BILDblog Seite an Seite mit &bdquo;Pegida&ldquo; marschieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h18\">Kampagne gegen NACHDENKSEITEN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301#h19\">Kabarettist &uuml;ber Pelzigs letzte Show: &bdquo;Wer unmodisch bleibt, eilt voraus&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29301&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz in Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Jenseits des Grundgesetzes <\/strong><br>\nDas Grundgesetz beschreibt die Bundeswehr noch immer mit den S&auml;tzen aus den F&uuml;nfzigerjahren. Damals wurde Artikel 87 a ins Grundgesetz eingef&uuml;hrt, der, nach heftigem Streit um diese Wiederbewaffnung, &ldquo;zur Verteidigung aufgestellte Streitkr&auml;fte&rdquo; beschloss. Erlaubt ist also der Einsatz der Streitkr&auml;fte zur Verteidigung; das ist deren Prim&auml;rfunktion. Die Wahrnehmung sogenannter Sekund&auml;rfunktionen (&ldquo;au&szlig;er zur Verteidigung&rdquo;) setzt die ausdr&uuml;ckliche Zulassung durch das Grundgesetz voraus. An dieser Ausdr&uuml;cklichkeit haperte es bei fast allen bisherigen Auslandseins&auml;tzen.<br>\nDas Verfassungsgericht musste helfen. In drei gro&szlig;en Leitentscheidungen wurden verfassungsrechtliche Grundlagen f&uuml;r Auslandseins&auml;tze geschaffen. Am wichtigsten: Der Artikel 24 Grundgesetz, der den Bund zum Eintritt in ein System kollektiver Sicherheit erm&auml;chtigt, bietet &ndash; so sagen es die h&ouml;chsten Richter &ndash; auch die Grundlage &ldquo;f&uuml;r eine Verwendung der Bundeswehr zu Eins&auml;tzen, die im Rahmen und nach den Regeln dieses Systems stattfinden&rdquo;. Das bringt mehr, aber nicht ausreichende Klarheit.<br>\nBeim Syrien-Einsatz kommt man damit nicht sehr weit. Die Bundesregierung versucht daher, den geplanten Einsatz nicht nur auf eine, sondern auf mehrere Rechtsgrundlagen zu st&uuml;tzen. Juristen wissen: Wenn man so viele Anspruchsgrundlagen bem&uuml;hen muss, ist jede f&uuml;r sich d&uuml;rftig. Drei oder vier hinkende Beine ergeben zusammen kein gesundes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehr-in-schlechter-verfassung-1.2762535\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur von Krieg wollen sie nicht reden<\/strong><br>\nUm deutsche Soldaten nach Syrien schicken zu k&ouml;nnen, hat die Bundesregierung ihre Auslegung des V&ouml;lkerrechts ge&auml;ndert. So stillschweigend, dass es offenbar nicht jeder Minister mitbekommen hat. Das Ziel des Einsatzes der Bundeswehr in Syrien ist eindeutig definiert. Es lautet: Krieg gegen den Terror. So hat es die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz verk&uuml;ndet. Anschlie&szlig;end stellte sie allerdings noch klar, &ldquo;dass Krieg im v&ouml;lkerrechtlichen Sinne nat&uuml;rlich eine Auseinandersetzung zwischen zwei Staaten ist&rdquo;. Die Bundesregierung aber h&auml;lt den Islamischen Staat (IS) gerade nicht f&uuml;r einen Staat. Deshalb, so Wirtz, wolle sie das Wort Krieg im &ldquo;umgangssprachlichen Sinne verstanden wissen&rdquo;. Das Ziel des Einsatzes ist folglich umgangssprachlich der Krieg gegen den Terror. So sieht das auch die Verteidigungsministerin. &ldquo;Wir w&uuml;rden ja dem IS eher einen Gefallen tun, wenn wir in diese Rhetorik verfallen w&uuml;rden&rdquo;, sagte Ursula von der Leyen (CDU). &ldquo;Er ist kein Staat, sondern eine Terrorbande, menschenverachtend, sehr ernst zu nehmen, sehr schwer zu bek&auml;mpfen, aber er ist kein anderer Staat.&rdquo; [&hellip;]<br>\nWenn von der Leyen aber recht hat und der IS kein &ldquo;anderer Staat&rdquo;, sondern eine Terrorbande ist &ndash; ja dann h&auml;tte Frankreich sich nicht auf Artikel 42, sondern auf Artikel 222 des EU-Vertrags berufen m&uuml;ssen. Der sieht n&auml;mlich f&uuml;r den Fall eines terroristischen Anschlags in einem Mitgliedsstaat die Mobilisierung aller zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel vor, um diesen Staat &ldquo;innerhalb seines Hoheitsgebiets zu unterst&uuml;tzen&rdquo;.<br>\nDas h&auml;tte auch insofern eine gewisse Logik, als die bislang identifizierten T&auml;ter der Pariser Anschl&auml;ge franz&ouml;sische oder belgische Staatsb&uuml;rger waren. Demzufolge h&auml;tte die Bundesregierung nicht ihre Soldaten nach Syrien, sondern Polizisten nach Frankreich schicken m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article149514589\/Nur-von-Krieg-wollen-sie-nicht-reden.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundeswehrverband zum Anti-IS-Einsatz: &ldquo;Das ist ganz klar Krieg&rdquo;<\/strong><br>\nBis zu 1200 Soldaten, Aufkl&auml;rungsflugzeuge, ein Airbus zur Luftbetankung, eine Fregatte: Am Freitag entscheidet der Bundestag dar&uuml;ber, ob das deutsche Milit&auml;r die internationale Allianz im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; in Syrien unterst&uuml;tzen soll. Eine breite Mehrheit f&uuml;r den Einsatz gilt als sicher, im Januar k&ouml;nnten die ersten deutschen &ldquo;Tornado&rdquo;-Jets starten.<br>\nEin schneller Erfolg sei jedoch nicht denkbar, sagt Andr&eacute; W&uuml;stner, der Vorsitzende des Bundeswehrverbands. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE bem&auml;ngelt W&uuml;stner eine fehlende Strategie der Verb&uuml;ndeten und blickt in eine ungewisse Zukunft. Ob am Ende doch auch deutsche Soldaten an direkten K&auml;mpfen beteiligt sein werden? &ldquo;Ich w&uuml;rde nichts ausschlie&szlig;en&rdquo;, sagt W&uuml;stner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/anti-is-einsatz-in-syrien-bundeswehrverband-warnt-vor-ueberlastung-a-1065582.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Eigentlich m&uuml;ssten die mahnenden Worte von Herrn W&uuml;stner Anlass zum Innehalten seitens der Bundesregierung sein. Besonders diese S&auml;tze scheinen Ausdruck von Verzweiflung zu sein: &ldquo;Bislang fehlt es aber an Zielen und einer Strategie. Ich hoffe, wir bekommen in den kommenden Tagen die entsprechenden Antworten.&rdquo; Aber vermutlich wird die schwarz-rote Bundesregierung die Kritik dieses Verbandes ebenso ignorieren wie die von anderen Stellen auch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>In der Logik des Krieges<\/strong><br>\nDer sog. War on Terror nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 war ein Fehler. Es gibt heute mehr Terroristen als zuvor. Die genau gleichen Ma&szlig;nahmen ergreifen nun die Europ&auml;er nach dem 13. November 2015: Statt die Ursachen des Terrors zu ergr&uuml;nden und diese anzugehen, nutzen sie die teils selbst gez&uuml;chteten Terroristen als Vorwand f&uuml;r einen offenen Krieg. Sie verst&auml;rken und beschleunigen damit jedoch nicht nur die Eskalationsspirale der Gewalt, sie schaffen neue militaristische Strukturen, indem sie lange Angelegtes aussch&ouml;pfen.<br>\nW&auml;hrend Frankreich schon lange in Syrien bombardiert, boten die ersch&uuml;tternden Anschl&auml;ge von Paris eine Gelegenheit, eine Art europ&auml;ischen B&uuml;ndnisfall auszurufen. Die Warnungen der Friedensbewegung vor dem EU-Vertrag, der in den meisten L&auml;ndern nicht zur demokratischen Abstimmung stand, werden nun Wahrheit. Wie der Film &bdquo;EU in schlechter Verfassung&ldquo; gut dokumentiert, kommt nun das Szenario zum Tragen, das weitreichende Folgen nach sich ziehen wird: Die Militarisierung der EU und Kriegsf&uuml;hrung zur Verwirklichung eigener Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dtj-online.de\/nato-gibt-marschrichtung-vor-in-der-logik-des-krieges-67171\">Sabine Schiffer auf dtj<\/a><\/li>\n<li><strong>Krieg ohne Grenzen<\/strong><br>\nHochrangige deutsche Milit&auml;rs halten eine weit reichende geografische und zeitliche Entgrenzung des Krieges gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS, Daesh) f&uuml;r wahrscheinlich. Selbst im Falle rascher milit&auml;rischer Erfolge in Syrien sei nicht mit einem vollst&auml;ndigen Sieg &uuml;ber den IS\/Daesh zu rechnen, urteilt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat: Der IS\/Daesh werde &ldquo;ausweichen&rdquo;, nach Libyen oder nach Mali, und in letzterem Falle direkt und &ldquo;verst&auml;rkt&rdquo; auf die Bundeswehr treffen. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Andr&eacute; W&uuml;stner, rechnet damit, dass der Krieg &ldquo;mehr als zehn Jahre lang andauern wird&rdquo;. Werde nicht bald eine vern&uuml;nftige Strategie jenseits der rein milit&auml;rischen Ebene entwickelt, dann sei der bevorstehende Syrien-Einsatz der Bundeswehr &ldquo;auf Dauer mit Sicherheit nicht zu verantworten&rdquo;. Der Pr&auml;sident des Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter (CDU), schl&auml;gt die Ausweitung des Einsatzes auf Jordanien, den Libanon und Libyen vor. Zugleich warnt der Au&szlig;enminister Algeriens, die westliche Interventionspolitik drohe neue Destabilisierung hervorzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59265\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundeswehr-Mandat: &Uuml;ber 200 Gr&uuml;ne fordern ihre Abgeordneten auf, mit NEIN zu stimmen<\/strong><br>\n&Uuml;ber 200 Gr&uuml;ne Mitglieder fordern in einem Aufruf die GR&Uuml;NEN Abgeordneten auf, &raquo;im Bundestag gegen den Antrag der Bundesregierung zum &raquo;Einsatz bewaffneter deutscher Streitkr&auml;fte zur Verh&uuml;tung und Unterbindung terroristischer Handlungen durch die Terrororganisation sogenannter &bdquo;Islamischer Staat&ldquo; (IS)&laquo;, also mit NEIN zu stimmen&laquo;. Der politische Druck durch den Aufruf ist besonders relevant, weil bereits einige GR&Uuml;NE Abgeordnete angek&uuml;ndigt haben, mit der Bundesregierung zu stimmen oder sich lediglich zu enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-friedensinitiative.de\/cms\/bundeswehr-mandat-ueber-200-gruene-fordern-ihre-abgeordneten-auf-mit-nein-zu-stimmen\/\">Gr&uuml;ne Friedensinitiative<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die sieben Geldquellen des IS<\/strong><br>\nDie K&auml;mpfer der Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) haben auf ihren eroberten Gebieten im Osten Syriens und dem Nordwesten von Irak Strukturen, die einem Staat &auml;hneln. Auf dem Territorium, das fast so gro&szlig; ist wie Gro&szlig;britannien, leben rund acht Millionen Menschen.<br>\nIn den vergangenen Jahren hat sich der IS ein professionell organisiertes Finanzierungssystem aufgebaut, das den Terroristen 2015 fast zwei Milliarden Dollar einbringt. Das zeigen aktuelle Studien des Amerikanischen Kongress und der internationalen Financial Action Task Force. Das Geld stammt vor allem aus sieben Quellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/islamischer-staat-die-sieben-geldquellen-des-is\/12656796.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Machtkampf zwischen Nato und Russland: Ausgerechnet Montenegro, ausgerechnet jetzt<\/strong><br>\nRussland reagiert gereizt auf die Nato-Einladung an Montenegro. Doch der Allianz geht es um den Einfluss auf dem Westbalkan. Der Mangel an demokratischen Standards in dem kleinen Staat ist Br&uuml;ssel deshalb offenbar egal. [&hellip;]<br>\nKnapp die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung ist laut Umfragen gegen einen Nato-Beitritt, auch die EU-Skepsis ist weit verbreitet. Djukanovic lie&szlig; die Proteste zeitweise gewaltsam beenden.<br>\nUnabh&auml;ngige Beobachter in Montenegro kritisieren die Beitrittseinladung der Nato: &ldquo;Djukanovic kann sie als gro&szlig;en Erfolg verkaufen, und sie wird ihn st&auml;rken&rdquo;, sagt Boris Raonic, der Vorsitzende der Nichtregierungsorganisation B&uuml;rgerallianz. &ldquo;Die internationale Gemeinschaft wiederum zeigt erneut, dass sie sich nicht um die Regierungsmethoden von Djukanovic k&uuml;mmert, solange er eine positive regionale Rolle spielt.&rdquo;<br>\n&Auml;hnlich sieht es auch Mihailo Jovovic, Chefredakteur der unabh&auml;ngigen Tageszeitung &ldquo;Vijesti&rdquo;. Unter seinem B&uuml;ro in der Hauptstadt Podgorica explodierte im Dezember 2013 eine Bombe &ndash; T&auml;ter unbekannt. &ldquo;Nat&uuml;rlich wird uns der Nato-Beitritt nicht demokratisieren&rdquo;, sagt Jovovic. &ldquo;Demokratisieren wird uns nur ein Regierungswechsel. Leider sind wir bisher das einzige Land in Europa, das in seiner Geschichte noch nie einen Regierungswechsel durch freie Wahlen erlebt hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/montenegro-der-machtkampf-von-nato-und-russland-a-1065640.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann das sicher nicht direkt vergleichen, aber hinsichtlich des syrischen B&uuml;rgerkriegs ist der &ldquo;Westen&rdquo;, die NATO sich einig, keine direkten Verhandlungen mit Assad. Im eigenen geopolitischen Dunstkreis nimmt man es dagegen mit der Einhaltung demokratischer Prinzipien nicht so genau. Das zeigt allein schon der Umgang mit dem t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sidenten Erdogan. Abgesehen davon, dass das Beitrittsangebot an Montenegro eine v&ouml;llig unn&ouml;tige Provokation gegen&uuml;ber Russland ist, wie der Beitrag v&ouml;llig richtig anmerkt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: NATO-Aufnahme Montenegros ist gemeingef&auml;hrlich<\/strong><br>\n&bdquo;Mit der Entscheidung, Montenegro in das Milit&auml;rb&uuml;ndnis aufzunehmen, erzeugt die NATO ohne Sinn und Verstand neue Spannungen im Verh&auml;ltnis zu Russland. Russland hat &uuml;berdeutlich gemacht, dass jede weitere NATO-Expansion als feindlicher Akt verstanden wird. Die Entscheidung spielt jenen Kr&auml;ften in die H&auml;nde, die einen Erfolg der Wiener Gespr&auml;che und eine Friedensl&ouml;sung f&uuml;r Syrien hintertreiben wollen, was letztlich nur den IS st&auml;rkt. Das ist in dieser Situation geradezu gemeingef&auml;hrlich,&ldquo; kommentiert Sahra Wagenknecht die Entscheidung der NATO, Montenegro als 29. Mitgliedsland in die NATO aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/nato-aufnahme-montenegros-gemeingefaehrlich\/\">Die Linke<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Nato verabschiedet neue Gegen-Strategie<\/strong><br>\nSie reicht von Propaganda und Desinformation &uuml;ber wirtschaftlichen Druck bis zum Einsatz von verdeckt operierenden Milit&auml;reinheiten. Der Westen wirft Russland vor, solche Strategien im Ukraine-Konflikt angewendet zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hybride-kriegsfuehrung-nato-verabschiedet-neue-gegen.447.de.html?drn:news_id=553438\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Leitkultur&rdquo; schafft keine Integration<\/strong><br>\nVon Migranten und Fl&uuml;chtlingen wird gefordert, sie m&uuml;ssten, wenn sie l&auml;nger hier bleiben wollten und d&uuml;rften, zwingend die &bdquo;deutsche Leitkultur&ldquo; anerkennen. Integration, so k&uuml;rzlich CSU-Generalsekret&auml;r Scheuer, verlaufe nur in einer Richtung und nicht als ein Sich-Treffen auf halbem Wege. Die deutsche Leitkultur sei &bdquo;viel mehr als das Grundgesetz&ldquo;. Dazu geh&ouml;rten &bdquo;unsere Traditionen, unsere Lebensweise und unsere gemeinsamen Werte&ldquo;.<br>\nTats&auml;chlich jedoch ist der Begriff &bdquo;Leitkultur&ldquo; verbrannt, man kann ihn l&auml;ngst nicht mehr verwenden, ohne falsche Vorstellungen mitzutransportieren. Das liegt an der Mehrdeutigkeit von &bdquo;Kultur&ldquo;. Darin sind Bedeutungen wie Werte, Normen, Traditionen, Lebensweisen mitenthalten, die politisch je nach Belieben benutzt werden k&ouml;nnen. So ist &bdquo;Lebensweise&ldquo; gleichbedeutend mit einem sehr umfassenden Begriff der Alltagskultur, der sich aber in der heutigen modernen Gesellschaft kaum noch als einen allgemein verbindlichen Nenner angeben l&auml;sst. Zu unterschiedlich haben sich die Lebensweisen der verschiedenen Generationen und Milieus entwickelt &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die &bdquo;Traditionen&ldquo;, teilweise auch f&uuml;r die &bdquo;Werte&ldquo;, die keineswegs von allen in der Bev&ouml;lkerung geteilt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/fluechtlinge--leitkultur--schafft-keine-integration,1472786,32677188.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klimawandel: Das wird nichts mehr <\/strong><br>\nDie Pariser Klimakonferenz l&auml;uft. Forscher werden warnen, Aktivisten fordern und Politiker feilschen. Doch den Planeten, so wie wir ihn kennen, retten sie nicht mehr. Warum uns jetzt nur ein Wunder helfen kann. [&hellip;]<br>\nDie anschwellenden Ozeane werden langfristig die drastischsten Folgen zeitigen. Denn anders als zur Eem-Zeit siedeln heute Hunderte Millionen Menschen in flachen K&uuml;stengebieten. Die werden dann anderswohin ziehen m&uuml;ssen und in Deutschland, das vielleicht in der Lage sein wird, seine K&uuml;stengebiete mit gigantischen Deichen zu sch&uuml;tzen, wird man sich nach den Zeiten zur&uuml;cksehnen, als es gerade mal ein paar hunderttausend Syrer unterzubringen galt. [&hellip;]<br>\nTrotzdem m&ouml;chten engagierte Klimaforscher im Hinblick auf Paris Hoffnung verbreiten und erkl&auml;ren, das sei machbar, wenn nur die Emissionen bis zum Ende des Jahrhunderts auf null zur&uuml;ckgefahren w&uuml;rden. Doch allein an dem Zeitplan gibt es Zweifel. So wies Kevin Anderson von der University Manchester unl&auml;ngst in Nature darauf hin, das dieser Optimismus negative Emissionen voraussetzt, also noch nicht vorhandene Techniken, um CO2 aus der Luft zu entfernen. Ohne diese w&auml;re das Zwei-Grad-Ziel nur durch eine komplette Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Das stelle man sich vor: In von heute an 35 Jahren d&uuml;rfte kein einziges Auto mit Verbrennungsmotor mehr fahren, kein Flugzeug mehr mit Kerosin fliegen und kein Sack Zement mehr produziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/klima\/klimawandel-warum-uns-nur-ein-wunder-retten-kann-13937179.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &Auml;u&szlig;erst pessimistisch, aber leider argumentativ gut begr&uuml;ndet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Der Klimawandel wird mit Steuermilliarden gef&ouml;rdert<\/strong><br>\nL&auml;ngst ist klar, was geschehen wird, wenn der Missbrauch der Atmosph&auml;re als Abgasdeponie nicht bald ein Ende findet: Immer mehr K&uuml;sten- und Trockenregionen werden unbewohnbar, und zig Millionen Menschen werden Hilfe in anderen L&auml;ndern suchen. Gemessen an dem, was die Forscher erwarten, wenn es nicht gelingt, das Treibhaus Erde zu stabilisieren, ist die aktuelle Fl&uuml;chtlingskrise ein harmloses Vorspiel.<br>\nDoch alles deutet darauf hin, dass auch diese Konferenz genauso wie die 20 vorangegangen keine wirksamen Vereinbarungen treffen wird. Die &Ouml;l- und Kohlestaaten von Kanada &uuml;ber Saudi- Arabien bis Australien wollen verhindern, dass ihre Bodensch&auml;tze wertlos werden. Die US-Regierung k&auml;mpft mit einer von den Energiekonzernen gekauften Abwehrfront im Kongress, kann also keine rechtsverbindlichen Vereinbarungen treffen. Und die Regenten in Indien und China f&uuml;rchten die Energiearmut noch mehr als das Klimachaos und vertagen den notwendigen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe in die ferne Zukunft. Global verhandeln, national aufschieben, nannte Hermann Scheer, der verstorbene Energie-Pionier der SPD, vor Jahren schon das heimliche Motto der UN-Klimakonferenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/vor-der-un-klimakonferenz-in-paris-der-klimawandel-wird-mit-steuermilliarden-gefoerdert\/12653574.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: &bdquo;Unsere Arroganz r&auml;cht sich jetzt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union steht an einem Scheideweg. Krise reiht sich an Krise. Zerbricht die Staatengemeinschaft daran und wenn ja, was sind die Ursachen? Ein Gespr&auml;ch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck.<br>\nHerr Flassbeck, warum erf&auml;hrt Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Fl&uuml;chtlingspolitik so wenig Solidarit&auml;t von vielen anderen EU-Staaten?<br>\nFlassbeck: Weil sich die Bundesregierung seit Jahren in der Wirtschaftspolitik unsolidarisch verh&auml;lt. Deutschland hat sich nach der Einf&uuml;hrung der Gemeinschaftsw&auml;hrung durch Lohndumping einen dramatischen Wettbewerbsvorteil gegen&uuml;ber anderen Euro-Staaten erschlichen. Diese L&auml;nder sind dadurch in enorme &ouml;konomische Schwierigkeiten geraten. Jetzt erleben wir eine Retourkutsche. [&hellip;]<br>\nEs ist demnach nicht der tiefe Streit in der Fl&uuml;chtlingspolitik, der den Zusammenhalt in Europa bedroht?<br>\nFlassbeck: Nein, dieses Problem ist nur die Folge des Hauptproblems. Viele EU-L&auml;nder sagen v&ouml;llig zu Recht in Richtung Deutschland: Durch eure egoistische Wirtschaftspolitik habt Ihr uns die Luft zum Atmen genommen. Ihr habt deshalb sechs Prozent Arbeitslose, wir 12 Prozent und mehr. Jetzt m&uuml;sst Ihr deutlich mehr Fl&uuml;chtlinge aufnehmen. [&hellip;]<br>\nApropos Binnenkonjunktur: Kann sie auch durch die vielen Fl&uuml;chtlinge st&auml;rker angekurbelt werden?<br>\nFlassbeck: Sicherlich k&ouml;nnen die Fl&uuml;chtlinge zu einer Belebung beitragen. Aber daf&uuml;r m&uuml;sste die Politik aufh&ouml;ren, um die Schwarze Null zu tanzen. Ich bin gegen den Vorschlag der Rechten, die Kosten f&uuml;r die Integration der Fl&uuml;chtlinge durch K&uuml;rzungen an anderer Stelle im Haushalt zu kompensieren. Ich bin auch gegen den Vorschlag der Linken, die Kosten durch Steuererh&ouml;hungen zu decken. Dahinter steckt beides Mal die Vorstellung, es gehe jetzt darum, einen gleichgro&szlig;en Kuchen anders aufzuteilen. Unser Ziel muss es aber sein, einen gr&ouml;&szlig;eren Kuchen zu backen. Das k&ouml;nnen wir schaffen, wenn der Staat Kredite aufnimmt, investiert und f&uuml;r neue Arbeitspl&auml;tze sorgt. Das Geld erh&auml;lt der Staat derzeit auf den Kapitalm&auml;rkten quasi zum Null-Zins. Es ist mir v&ouml;llig unbegreiflich, warum die &Ouml;ffentliche Hand nicht zugreift.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/heiner-flassbeck-unsere-arroganz-raecht-sich-jetzt-1.1238971\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Krise der &Ouml;konomen<\/strong><br>\nViele Wirtschaftsprofessoren verhalten sich wie Oberpriester: Sie stellen nur Behauptungen auf, Argumente fehlen g&auml;nzlich. [&hellip;]<br>\nViele Studenten ahnen, dass ihnen die Volkswirtschaftslehre ein Zerrbild der Wirklichkeit vermittelt. Sie haben sich in einem &bdquo;Netzwerk Plurale &Ouml;konomik&ldquo; zusammengeschlossen, um die einseitige Lehre zu reformieren. Am vergangenen Wochenende organisierten sie eine Tagung in Berlin, die den Titel &bdquo;Teaching Economics in the 21st Century&ldquo; trug.<br>\nDurch viele Veranstaltungen zog sich die Frage: Was sollte in den Lehrb&uuml;chern stehen? Es geh&ouml;rt zu den Wundern der Mainstream-&Ouml;konomie, dass noch immer die gleichen Lektionen erteilt werden, obwohl mehrere Finanzkrisen gezeigt haben, dass die Modelle nicht stimmen k&ouml;nnen.<br>\nLehrb&uuml;cher bedeuten Macht. Wer die Studenten in den ersten Semestern pr&auml;gt, muss sich um seine Anh&auml;nger nicht mehr sorgen. Die Theorieschlacht ist gewonnen. Die Frage nach den Lehrb&uuml;chern ist also zentral, und trotzdem bleibt ein Unbehagen. Denn die pluralen &Ouml;konomen wollen nur die Inhalte ver&auml;ndern, nicht aber das Prinzip Lehrbuch abschaffen.<br>\nDoch Lehrb&uuml;cher sind problematisch. Sie suggerieren, dass es eine &bdquo;Wahrheit&ldquo; g&auml;be &ndash; einen Inhalt, den man lernen k&ouml;nnte. Nicht das Denken wird gef&ouml;rdert, sondern das nachahmende Verstehen. In den Lehrb&uuml;chern endet jedes Kapitel mit einer Zusammenfassung, damit den Studenten ja nicht entgeht, was sie bimsen m&uuml;ssen. Zudem bieten fast alle Autoren Aufgaben an, f&uuml;r die es &bdquo;Musterl&ouml;sungen&ldquo; gibt. Diese &Uuml;bungen zementieren den Eindruck, dass die Volkswirtschaftslehre objektives Wissen liefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/!5252356\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verantwortliches Management sollte die Zeche zahlen, nicht die Belegschaft<\/strong><br>\n&bdquo;Leiharbeitnehmer sollen die Zeche f&uuml;r die kriminellen Machenschaften der Top-Manager von VW zahlen. Das ist nicht hinnehmbar. &Uuml;ber Jahre hinweg hat Volkswagen von Leiharbeit profitiert und Milliardengewinne eingefahren. &Uuml;ber 50 Millionen Boni wurden im Jahr 2014 nur an die Vorst&auml;nde ausgesch&uuml;ttet. Der Konzern sollte sich ein Beispiel an der Bank von England nehmen: Im Schadensfall m&uuml;ssen dort Boni sieben Jahre r&uuml;ckwirkend zur&uuml;ckgezahlt werden&rdquo;, sagt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Meldung, dass Ende Januar 2016 bei VW in Hannover etwa jede dritte Leiharbeitsstelle gestrichen werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/verantwortliches-management-sollte-zeche-zahlen-nicht-belegschaft\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Wir sind reingelegt worden&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist ein Novum: Erstmals in der Geschichte der G-10-Kommission des Bundestages klagt das Kontrollgremium vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, um Einblick in Unterlagen zu bekommen. Den Entwurf der Klage hat nach Recherchen von NDR, WDR und SZ der fr&uuml;here Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesjustizministerium, Hans de With, formuliert.<br>\nAuf diese Weise wollen sich die Mitglieder des Gremiums ein eigenes Bild von der Bad Aiblinger Selektorenliste des US-Geheimdienstes NSA verschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kommission-selektorenliste-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Gefangener: 13 Jahre in Guantanamo &ndash; wegen einer Verwechslung<\/strong><br>\nSeit mehr als 13 Jahren sitzt Mustafa al-Aziz al-Shamiri im ber&uuml;chtigten US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba &ndash; offenbar, weil ihn die Amerikaner bei seiner Festnahme verwechselt hatten. Regierungsvertreter erkl&auml;rten laut mehreren Medienberichten nun, bei dem H&auml;ftling handele es sich um einen einfachen islamistischen K&auml;mpfer &ndash; und nicht um einen Kurier und Ausbilder der Terrororganisation al-Qaida, wie zun&auml;chst angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/guantanamo-usa-hielten-falschen-mann-13-jahre-fest-a-1065589.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TAXE II: Aufkl&auml;rung des Steuerkartells geht weiter<\/strong><br>\n&ldquo;Die Aufkl&auml;rung des Steuersumpfs in der EU kann weiter gehen. Das Mandat von TAXE blieb unerf&uuml;llt, da Kommission und Mitgliedstaaten Zugang zu wichtigen Dokumente verweigern. Nun muss das Parlament die Paten des Steuerkartells wie Kommissionspr&auml;sident Juncker und Eurogruppenchef Dijsselbloem erneut vorladen, um die politische Verantwortung zu kl&auml;ren. Wer Sozialabbau predigt und Europa in die Depression k&uuml;rzt, aber das Steuerkartell sch&uuml;tzt, ist untragbar&rdquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Entscheidung der Konferenz der Pr&auml;sidenten (Fraktionsvorsitzenden) des Europaparlaments, den Sonderausschuss zu Steuervorbescheiden und Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAXE) im Wesentlichen auf Grundlage des bisherigen Mandats um sechs Monate bis Mai 2016 zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/666.taxe-ii-aufkl%C3%A4rung-des-steuerkartells-geht-weiter.html\">Fabio De Masi (MdEP)<\/a>\n<p><strong>Dazu: TAXE-Sonderausschuss II: Starkes Mandat f&uuml;r uneingeschr&auml;nkte Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nNach wochenlangem Tauziehen haben sich die Vorsitzenden der Fraktionen im Europ&auml;ischen Parlament an diesem Mittwoch auf ein neues Mandat f&uuml;r eine zweite Laufzeit des Sonderausschusses TAXE zur Aufkl&auml;rung von Steuervermeidung in der Europ&auml;ischen Union geeinigt. Trotz Versuchen unter anderem von Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz den Ausschuss zu schw&auml;chen, ist es gelungen, das Mandat weitgehend unver&auml;ndert beizubehalten, begr&uuml;&szlig;t der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion, Sven Giegold:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/taxe-sonderausschuss-ii-starkes-mandat-fuer-uneingeschraenkte-aufklaerung\/\">Sven Giegold (MdEP)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spanien aufgemischt: Podemos und die neue Lust auf Politik<\/strong><br>\nEs tut sich was in Spanien. Erst waren sie emp&ouml;rt, die Spanier. Sie gingen auf die Stra&szlig;e gegen die Sparpolitik aus Br&uuml;ssel und auch Angela Merkel kam dabei nicht gut weg. Aber Emp&ouml;rung war gestern: die Arbeitslosen, die Jungen und viele, die den Parteien nicht mehr trauen, haben die Politik f&uuml;r sich entdeckt. Wir k&ouml;nnen das selber&lsquo; ist ihr credo und so heisst auch ihre Bewegung: Podemos, die seit anderthalb Jahren eine richtige Partei ist. Podemos will keine Politik f&uuml;r Menschen machen sondern mit Menschen und jeder kann dabei sein. Und viele tun das &ndash; sehr viele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/WDR-Weltweit\/Spanien-aufgemischt-Podemos-und-die-neu\/WDR-Fernsehen\/Video?documentId=31919932&amp;bcastId=7989132\">ARD Mediathek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>KenFM im Gespr&auml;ch mit: Giorgos Chondros (Umweltpolitischer Sprecher von Syriza) <\/strong><br>\nW&auml;hrend der Verhandlungen der griechischen Regierungspartei Syriza mit der Troika und innerhalb nur eines Monats schrieb der griechische Umweltpolitiker Giorgos Chondros das Buch &ldquo;Die Wahrheit &uuml;ber Griechenland, die Eurokrise und die Zukunft Europas&rdquo;. Als Mitglied des Parteivorstands war er hautnah am Geschehen. Mit seinen daraus resultierenden Analysen ist er ausgesprochen direkt. Syriza habe das Regierungsamt unvorbereitet &uuml;bernommen und das politische Kalk&uuml;l der Verhandlungspartner untersch&auml;tzt. Naivit&auml;t w&auml;re als Begriff nicht unpassend.<br>\nChondros, der Gr&uuml;ndungsmitglied von Syriza ist und zuvor in anderen Linksparteien Griechenlands t&auml;tig war, studierte in den Achtziger Jahren Ethnologie in Wien und war auch dort schon als Umweltaktivist politisch t&auml;tig. KenFM f&uuml;hrte mit ihm ein 90-Min&uuml;tiges Gespr&auml;ch &uuml;ber die aktuelle Lage in Griechenland und Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6PBj6nyeBCQ%20\">KenFM via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bahnpolitik treibt DB AG in immer h&ouml;here Milliardenverluste <\/strong><br>\nDie DB AG hat das Nachtreisegesch&auml;ft offensichtlich nicht verstanden. ICE und ganz besonders Fernbusse sind keine Alternative zu Schlaf- und Liegewagen, die bisher einen Hotelkomfort im Zug bieten. Es geht hier darum, ein St&uuml;ck Reisekultur zu erhalten und Reisenden eine klimafreundliche und komfortable Mobilit&auml;t auch &uuml;ber weitere Strecken durch Europa zu erm&ouml;glichen. Wenn die DB AG weiter nur eine Politik des Abbaus betreibt, muss sie sich &uuml;ber schwindende Kundenzahlen und tiefrote Zahlen in Milliardenh&ouml;he nicht wundern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachhaltig-links.de\/index.php\/bahn\/1699-milliardenverlust-der-bahn\">Sabine Leidig (MdB, Die Linke) auf nachhaltig-links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Redezeit mit Hubert Seipel: Mit Putin auf der Judomatte<\/strong><br>\nNeuer Partner des Westens im Kampf gegen den IS: Wladimir Putin ist gerade st&auml;ndig in den Schlagzeilen. Aber wird Russland auch mit der T&uuml;rkei zusammenarbeiten? Ein Gespr&auml;ch mit dem erkl&auml;rten Putinversteher Hubert Seipel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/redezeit\/hubert-seipel-100.html\">WDR 5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Erhellend sein Vergleich, ob nach den NSU-Morden und der nicht unstrittigen Rolle des staatlichen Verfassungsschutzes von den Medien auch und ausschlie&szlig;lich Merkel daf&uuml;r verantwortlich gemacht wird quasi als anweisendes Staatsoberhaupt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>SWR &ndash; ganz elastisch<\/strong><br>\nF&uuml;r den S&uuml;dwestrundfunk (SWR) ist die AfD k&uuml;nftig nicht mehr rechtspopulistisch. Zumindest nicht in den Nachrichten. Die Chefetage meint, andere Parteien wie die CDU und SPD bek&auml;men auch kein zus&auml;tzliches Etikett. Eine &ouml;ffentlich-rechtliche Reinwaschung.<br>\nGemeinhin wird am 11. November der Beginn der Faschingszeit oder auch der heilige Martin gefeiert. Nicht beim &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dort wird ganz n&uuml;chtern konferiert, ernst in die Zukunft geblickt und mitgeteilt, dass die &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; (AfD) &ldquo;mittlerweile bekannt genug&rdquo; sei, so dass k&uuml;nftig der &ldquo;erkl&auml;rende, aber auch wertende Zusatz&rdquo; weg gelassen werden k&ouml;nne. Gemeint ist das Adjektiv &ldquo;rechtspopulistisch&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/244\/swr-ganz-elastisch-3299.html%20\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Roter Wortbruch:<\/strong> Die Hardliner in der SPD-Landtagsfraktion sind der Polizeigewerkschaft auf den Leim gegangen: Die Kennzeichnung von Polizisten bei Gro&szlig;eins&auml;tzen ist f&uuml;rs erste beerdigt. Obwohl sie im Koalitionsvertrag steht und im eigene Wahlprogramm von 2011. Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat den Wortbruch nicht verhindert.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Germanophile Ideologien:<\/strong> Jerzy Montag ist der NSU-Sonderermittler des Bundestags. Seine Ausf&uuml;hrungen vor dem Untersuchungsausschuss des Landestags machten deutlich, warum das erste NPD-Verbotsverfahren scheitern musste. Der zweite Versuch steht wom&ouml;glich auf &auml;hnlich wackeligen Beinen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Angst vor dem Abstellgleis:<\/strong> Ein Paukenschlag, den Verkehrsminister Winfried Hermann (Gr&uuml;ne) j&uuml;ngst verk&uuml;ndete: Die Deutsche Bahn (DB) soll bei der Vergabe des Stuttgarter Regionalzugnetzes leer ausgehen. Es geht um viel Geld, aber auch gekr&auml;nkte Eitelkeiten. Und nicht zuletzt um ein Erbe aus CDU-Regierungszeiten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der gespaltene W&ouml;lfle:<\/strong> Eine Gedenktafel soll an die ermordeten Kinder im &ldquo;Dritten Reich&rdquo; erinnern. Ort des Grauens: das ehemalige Kinderkrankenhaus der Stadt Stuttgart. Der gr&uuml;ne B&uuml;rgermeister Werner W&ouml;lfle lehnt ab. Dabei hat er selbst vor zwei Jahren eine Ausstellung zum Thema im Rathaus er&ouml;ffnet.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bild.de-Chef l&auml;sst BILDblog Seite an Seite mit &bdquo;Pegida&ldquo; marschieren<\/strong><br>\nBachmann und seine J&uuml;nger nutzen die Bild.de-Schlagzeilen, um ihr Weltbild der l&uuml;genden Medien zu belegen, und wir sagen: Bullshit. Im Grunde haben wir also sogar Bild.de in Schutz genommen. Doch nur einer versteht das nicht &mdash; oder will es einfach nicht verstehen: Bild.de-Chef Julian Reichelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/74567\/bild-de-chef-laesst-bildblog-seite-an-seite-mit-pegida-marschieren\/\">BILDblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kampagne gegen NACHDENKSEITEN<\/strong><br>\nDass der langj&auml;hrige Pr&auml;sident der Akademie der K&uuml;nste nichts begreift, wenn andere von der &ldquo;Gleichschaltung&rdquo; der Medien reden, versteht sich. Sa&szlig; er doch mal einer Akademie-Veranstaltung zum &ldquo;Ende der Globalisierung? Wege aus der Krise&rdquo; vor, an der nur Redner der gleichen SPD teilnahmen und Kritiker aus der Linkspartei oder von &ldquo;attac&rdquo; von Beginn an ausgeschaltet wurden. Auf dieser Schalt-Fl&auml;che bewegt sich nun auch Staecks Vorwurf gegen die erfolgreiche Internet-Plattform NACHDENKSEITEN in der FRANKFURTER RUNDSCHAU. Die verr&uuml;hrt er mal eben mit dem reaktion&auml;ren J&uuml;rgen Els&auml;sser zu einer &ldquo;Querfront&rdquo;, um seinem einstigen politischen Gef&auml;hrten Albrecht M&uuml;ller (Herausgeber der Nachdenkseiten) einen braunen Fleck auf die Weste zu kleben.<br>\nZunehmend beziehen Leser und Zuschauer ihre Informationen aus alternativen Medien, weil sie den vorherrschenden nicht mehr trauen. Wenn Staeck sich der M&uuml;he unterziehen w&uuml;rde, auch nur die Zuschauer-Kommentarspalten der ARD-Tagesschau zu lesen, k&ouml;nnte er wissen, dass diesem Medium ziemlich regelm&auml;&szlig;ig und tragf&auml;hig von seinen Konsumenten Desinformation vorgeworfen wird. Statt ins Nachdenken &uuml;ber die eigene, selbstzufriedene Position zu geraten, wirft er den &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; &ndash; stellvertretend f&uuml;r die vielen linken Sites im Netz &ndash; vor, sie h&auml;tten &ldquo;zum Kampf gegen die Herrschenden und gegen die Medien aufgerufen &ndash; ein Weg in die politische Resignation.&rdquo; Nur wer zu lange bequem auf dem Scho&szlig; der Herrschenden gesessen hat, dem ist es nicht peinlich, den Mut zur fundamentalen Opposition als Weg zur Resignation zu diffamieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/kampagne-gegen-nachdenkseiten.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kabarettist &uuml;ber Pelzigs letzte Show: &bdquo;Wer unmodisch bleibt, eilt voraus&ldquo;<\/strong><br>\nWarum h&ouml;ren Sie dann auf?<br>\nIch ben&ouml;tige einfach mehr Zeit. Ich will Neues schreiben, ich will noch gr&uuml;ndlicher und grunds&auml;tzlicher werden. Ich glaube, das m&uuml;ssen wir alle.<br>\nWie ist Ihre seelische Verfasstheit angesichts der Weltlage?<br>\nIch bewege mich in meinem Programm zwischen Karl Popper &ndash; Optimismus ist Pflicht &ndash; und Heiner M&uuml;ller &ndash; Optimismus ist nur ein Mangel an Information. Ich bin kein Apokalyptiker, aber ich verzweifle, wenn ich zum Beispiel die Entwicklung in Syrien betrachte. Jetzt haben die T&uuml;rken einen russischen Jet abgeschossen. So viele Parteien mischen in diesem Krieg mit. Diese Gemengelage, verbunden mit der Ignoranz &uuml;ber die Ursachen von Krieg, Armut und Flucht, hat das Zeug zum dritten Weltkrieg. Je tiefer ich in die Themen einsteige, desto ratloser werde ich. Dann denke ich: Waren die Achtziger nicht doch noch sch&ouml;n unkompliziert? Es gab den dicken Kohl und fertig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kabarettist-ueber-Pelzigs-letzte-Show\/!5254459\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2507440\/Pelzig-h%C3%A4lt-sich%22-vom-1-Dezember-2015\">ZDF Mediathek<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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