{"id":2932,"date":"2008-01-30T16:11:03","date_gmt":"2008-01-30T15:11:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2932"},"modified":"2015-11-29T14:22:42","modified_gmt":"2015-11-29T13:22:42","slug":"strategische-ueberlegungen-zum-umgang-mit-der-herrschenden-lehre-sie-ist-nicht-nur-ungerecht-sie-versagt-sie-verschleudert-ressourcen-sie-ist-zerstoererisch-und-oeffnet-der-korruption-das-scheunen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2932","title":{"rendered":"Strategische \u00dcberlegungen zum Umgang mit der herrschenden Lehre. Sie ist nicht nur ungerecht, sie versagt, sie verschleudert Ressourcen, sie ist zerst\u00f6rerisch und \u00f6ffnet der Korruption das Scheunentor."},"content":{"rendered":"<p>In der wegen des angeblichen Linksrucks besonders aufgeregten Diskussion unter den neoliberal eingef&auml;rbten Reformern und Konservativen taucht immer wieder das Gespenst auf, jetzt bestehe die Gefahr des R&uuml;ckfalls in den Verteilungsstaat. Zwei Musterbeispiele daf&uuml;r aus SpiegelOnline sind im Anhang 1 und 2 dokumentiert. Diese Warnung vor den Verteilungsstaat hat f&uuml;r die herrschenden Ideologen den Vorteile, dass sie sozusagen spiegelbildlich ihre eigene Ideologie als produktiv und effizient erscheinen lassen k&ouml;nnen. Dieser Trick wird ihnen dadurch erleichtert, dass auf der andern Seite meist auch so getan wird, als unterscheide man sich vor allem beim Thema soziale Gerechtigkeit. So t&ouml;nt es bei der SPD, so bei dem Rest an sozial Orientierten in der Union, bei den Gr&uuml;nen und auch bei der Linken.<br>\nNach meiner Einsch&auml;tzung verspielen die Gegner der Neoliberalen damit eine gro&szlig;e Chance zum Aufrollen der herrschenden Lehre. Die Beschr&auml;nkung auf das Thema soziale Gerechtigkeit macht unn&ouml;tig defensiv. Vor allem erreicht man damit nicht die Mittelschichten. Der Angriff muss doppelt gef&uuml;hrt werden &ndash; mit dem Argument einer ma&szlig;los ungerechten Verteilung der Reicht&uuml;mer und mit dem Argument des Scheiterns, des Zerst&ouml;rens und des der neoliberalen Ideologie immanenten Hangs ist zur Korruption. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>Ich will das an ein paar Beispielen stichwortartig erkl&auml;ren:<\/strong><\/p><p><strong>Erstens: Die Unf&auml;higkeit zur Steuerung der Konjunktur.<\/strong><\/p><p>Bei makro&ouml;konomischen Krisen versagen die neoliberalen Rezepte offensichtlich. Kein Land hat bisher mit Strukturreformen eine Rezession &uuml;berwunden. Auch wir nicht. Wenn anderes behauptet wird wie im Anhang 1, dann ist das nichts als Propaganda. Wie unf&auml;hig die Angebots&ouml;konomen der neoliberalen Schule in solchen Situationen sind, sehen wir jetzt wieder in den USA. Dort werden Keynesianische Rezepte wieder entdeckt und mobilisiert. Das musste selbst ein eingefleischter neoliberaler Wirtschaftsjournalist wie Nikolaus Piper in der S&uuml;ddeutschen Zeitung zu geben. (Siehe: Die R&uuml;ckkehr des John Maynard Keynes)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/640\/154242\/print.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><p><strong>Zweitens: Die Privatisierungsmanie<\/strong><\/p><p>Die herrschende Lehre empfiehlt Privatisierung, ohne im einzelnen zu pr&uuml;fen, ob ein Gut und eine Dienstleistung sinnvoller Weise und &ouml;konomischer Weise besser privat organisiert oder &ouml;ffentlich getragen werden sollte. Die Folgen dieser im wahrsten Sinne des Wortes primitiven Theorie k&ouml;nnen wir &uuml;berall beobachten. Die Energieversorgung wurde in private H&auml;nde gegeben. Jetzt haben wir private Monopole statt der &ouml;ffentlichen. Selbst in Hamburg, wo die Konservativen regieren, kehrt jetzt sp&auml;te Einsicht ein. &ndash; Wasserwerke wurden privatisiert und teilprivatisiert ohne R&uuml;cksicht darauf, was das f&uuml;r die Geb&uuml;hren bedeutet. In Berlin zum Beispiel kann man die Folgen studieren: extrem gestiegene Geb&uuml;hren f&uuml;r Wasser.<\/p><p>Die Privatisierung wie auch die Teilprivatisierung sind zugleich h&auml;ufig das Einfallstor f&uuml;r politische Korruption vielf&auml;ltiger Art. Hier wird &ouml;ffentliches Verm&ouml;gen zu niedrigen Preisen an Private verscherbelt. Zus&auml;tzlich verdienen private Personen, Gruppen und Firmen am Privatisierungsvorgang, an der Transaktion.<br>\nWas viele nicht erkennen: schon damit werden Ressourcen verschleudert. All die Berater, die Steuerberater, die Broker und Investmentbanker und wer sonst noch an Privatisierungsvorg&auml;ngen und B&ouml;rseng&auml;ngen verdienen mag, sind Ressourcen an Arbeitskr&auml;ften, die in einer Volkswirtschaft sinnvoller eingesetzt werden k&ouml;nnten.<\/p><p><strong>Drittens: Deregulierung auf den Kapitalm&auml;rkten, die vielf&auml;ltigen Steuerbefreiungen f&uuml;r die Spekulanten und die damit verbundene Expansion des Finanzsektors.<\/strong><\/p><p>Die Finanzkrise hat sichtbar gemacht, dass in diesem Sektor vieles nicht stimmt. Vieles war f&uuml;r n&uuml;chtern denkende Menschen vorher schon suspekt: die extrem hohen Einkommen f&uuml;r Investmentbanker und die Akteure der Hedgefonds zum Beispiel. Das roch, das stank nach Skandalen, nach Betrug und extremer Spekulation zulasten anderer. Aber es sollte ja dereguliert werden und nach dem Glaubensbekenntnis der neoliberalen Ideologen soll das wohl auch so bleiben. Die Gem&auml;&szlig;igten unter ihnen geben ja immerhin zu, dass es zus&auml;tzlicher Regulierung bedarf.<br>\nAus meiner Sicht sollte man sehr viel h&auml;rter mit dem Treiben auf den Finanzm&auml;rkten umgehen. Hier werden Ressourcen verschleudert. Heute arbeiten viel zu viele in einem Sektor, der eine rein dienende Funktion f&uuml;r die Volkswirtschaft hat. Die Hauptfunktion der Kapitalm&auml;rkte ist der Transfer und die Transformation von Sparkapital in Investitionen. Was heute dort mit neuen so genannten innovativen Finanzprodukten getrieben wird, dient &uuml;ber weite Strecken der Spekulation und einer Art von Casinobetrieb. Ist das eine gesellschaftliche Aufgabe? Meines Erachtens nicht.<br>\nAu&szlig;erdem, selbst wenn es einen Rest von Gr&uuml;nden daf&uuml;r g&auml;be, Spekulation als Element des Ausgleiches von Unsicherheiten f&uuml;r sinnvoll zu halten, daf&uuml;r braucht man jedenfalls den gro&szlig;en Aufwand, der heute getrieben wird, nicht.<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong> Die neoliberale Ideologie hat uns mit ihrem Deregulierungswahn einen weit &uuml;berdimensionierten Kapitalmarkt beschert. Hier werden Ressourcen verschwendet und au&szlig;erdem werden, wie man in der Praxis sieht, Risiken und Kosten auf die Allgemeinheit abgeschoben, wenn die Kapitalm&auml;rkte, wie gerade jetzt geschehen, zusammenbrechen und die Gefahr besteht, dass die realen wirtschaftlichen Vorg&auml;nge darunter leiden.<\/p><p><strong>Viertens: Die jetzt mit aller Macht und propagandistischen Ausstattung durchgepeitschte Privatisierung der Altersvorsorge ist ein Musterbeispiel f&uuml;r die Zerst&ouml;rung einer wichtigen gesellschaftlichen Einrichtung und zugleich f&uuml;r die Verschwendung von Ressourcen.<\/strong><\/p><p>Man kann sich das am besten klarmachen, wenn man sich vorstellt, man h&auml;tte f&uuml;r eine Gesellschaft ein Altersvorsorgesystem neu zu planen. Man w&uuml;sste, die Menschen denken in jungen Jahren noch nicht unbedingt an die Vorsorge f&uuml;rs Alter. Und man h&auml;tte die Vorgabe, dass sich die sp&auml;tere Rente einigerma&szlig;en an dem orientieren soll, was die sp&auml;teren Rentner in ihrer Erwerbsphase eingezahlt haben. Das sind auch ungef&auml;hr die Rahmenbedingungen, die f&uuml;r beide Systeme, f&uuml;r das Umlageverfahren wie f&uuml;r das Kapitaldeckungsverfahren gelten.<\/p><p>Vern&uuml;nftig denkende Planer w&uuml;rden unter diesen Umst&auml;nden nur auf die Idee kommen k&ouml;nnen, ein Umlageverfahren vorzuschlagen. Das ist ein System, bei dem die Beitr&auml;ge der arbeitsf&auml;higen Generation eingezahlt werden, elektronisch erfasst werden, und an die nicht mehr arbeitende Generation entsprechend der Berechnungen auf der Basis der fr&uuml;heren Einzahlungen von Beitr&auml;gen ausgezahlt werden. Dazu braucht man keine gro&szlig;en Ressourcen. Man br&auml;uchte nicht einmal die gro&szlig;en H&auml;user der Deutschen Rentenversicherung. Aber das sei geschenkt. Das System w&auml;re immer noch um vieles Ressourcen sparender als das Kapitaldeckungssystem der Privatvorsorge. Hier werden nicht nur eingehende Pr&auml;mien verwaltet und an Pension&auml;re ausbezahlt. Hier wird ein ganzes Heer von Angestellten und Vorst&auml;nden von Versicherungskonzernen, Finanzdienstleister und Versicherungsagenten, Publicrelations Manager und Werbeagenturen besch&auml;ftigt, um an die Pr&auml;mien der sp&auml;teren Rentner heran zu kommen, die Pr&auml;mien zu verwalten und auf dem Kapitalmarkt anzulegen.<\/p><p>Das ist eine Riesenvergeudung volkswirtschaftlicher Ressourcen. Das sind Kl&ouml;tze am Bein unsere Volkswirtschaft. Diese haben wir uns gerade ans Bein gebunden. Und unser Volk wird ziemlich viel daf&uuml;r zu bezahlen haben. Unter anderem mit Altersarmut.<\/p><p><strong>F&uuml;nftens: Die neoliberale Bewegung zerst&ouml;rt den Zusammenhalt einer Gesellschaft, sie spaltet eine Gesellschaft in die Spitzenverdiener und in jene, deren Lohn zu dr&uuml;cken der Ehrgeiz der f&uuml;hrenden Gruppe sein muss. Nach der Logik dieser gesellschaftspolitisch absoluten Ideologie jedenfalls.<\/strong><\/p><p>Hierzulande werden auf diese Weise gerade wichtige Pfunde der Nachkriegszeit verschleudert. Unwiederbringlich vermutlich.<\/p><p><strong>Sechstens: Nach der herrschenden Ideologie solle alles dem Markt &uuml;berlassen bleiben. Entstaatlichung ist angesagt<\/strong><\/p><p>Konsequent betrieben hei&szlig;t das: die Infrastruktur verlottert, es gibt keine Hilfen zur F&ouml;rderung des technischen Fortschritts und neuer Technologien, eigentlich sollte sich der Staat auch aus der Bildung raushalten. <\/p><p>An der Tatsache, dass die deutsche Wirtschaft auch in Zeiten dieser Ideologie munter Subventionen f&uuml;r neue Technologien fordert und auch auf eine gute Infrastruktur pocht, sehen Sie schon, wie br&uuml;chig und unzureichend die Ideologie ist.<\/p><p><strong>Siebtens: Im Zeichen der herrschenden Lehre ist eine wichtige Erkenntnis fr&uuml;herer Vorstellungen von sozialer Marktwirtschaft offensichtlich verloren gegangen: die Erkenntnis, dass der Markt und der Wettbewerb der Pflege und des Schutzes bedarf.<\/strong><\/p><p>Heute tummeln sich auf vielen Feldern Oligopole und Monopole, jedenfalls fast Monopole: beim Internet, in der Energiewirtschaft zum Beispiel. Wo bleibt da die Umsetzung der hehren Bekenntnisse zum Markt?<\/p><p><strong>Auf allen diesen genannten Feldern k&ouml;nnte und m&uuml;sste offensiv mit der herrschenden Ideologie umgegangen werden. Sie ist primitiv. Sie ist nicht geeignet, als Richtschnur zur Gestaltung einer Gesellschaft zu dienen. Wir wollen sie nicht nur deshalb schnellstm&ouml;glich loswerden, weil sie unsere europ&auml;ischen V&ouml;lker in unten und oben noch mehr spaltet als bisher. Wir wollen sie loswerden,<\/strong><\/p><ul>\n<li>weil sie versagt hat,<\/li>\n<li>weil sie politische Korruption beg&uuml;nstigt,<\/li>\n<li>weil eine Volkswirtschaft, die nach ihren Regeln aufgebaut ist, Ressourcen verschleudert, die f&uuml;r anderes dringlich gebraucht werden, und<\/li>\n<li>weil ihr die Dimension der Zukunft fehlt.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Anhang 1:<\/strong><\/p><p><strong>SPD sucht neues Rezept gegen die Linke<\/strong><\/p><p>(&hellip;) Noch eine weitere Frage wird die Genossen bis 2009 h&auml;ufiger besch&auml;ftigen: Ob die SPD weiter nach links r&uuml;cken muss, um die Linkspartei klein zu halten, oder besser nicht. Nach dem erfolgreichen, als links empfundenen Wahlkampf von Andrea Ypsilanti in Hessen d&uuml;rften sich einige angespornt f&uuml;hlen, <strong>weitere Wohltaten zu verteilen. <\/strong>SPD-Fraktionschef Peter Struck warnte heute bereits in der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;, die SPD d&uuml;rfe &ldquo;nicht weiter nach links rutschen&rdquo;. Mit den unrealistischen Versprechen der Linkspartei k&ouml;nne man nicht konkurrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,531913,00.html\">Spiegel.de<\/a><\/p><p><strong>Anhang 2:<\/strong><\/p><p><strong>STANDORT D<\/strong><br>\n<strong>Deutschland in der Sozial-Falle<\/strong><br>\n<em>Von Wolfgang Kaden<\/em><\/p><p>(&hellip;) Merkel und Co. werden von den Sozialdemokraten getrieben, und die von Oskar Lafontaine. Dem ist es tats&auml;chlich gelungen, das gesamte politische Spektrum zur&uuml;ck zum Wohlfahrts- und <strong>Verteilungsstaat<\/strong> zu verschieben. Chapeau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,531429,00.html\">Spiegel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der wegen des angeblichen Linksrucks besonders aufgeregten Diskussion unter den neoliberal eingef&auml;rbten Reformern und Konservativen taucht immer wieder das Gespenst auf, jetzt bestehe die Gefahr des R&uuml;ckfalls in den Verteilungsstaat. Zwei Musterbeispiele daf&uuml;r aus SpiegelOnline sind im Anhang 1 und 2 dokumentiert. Diese Warnung vor den Verteilungsstaat hat f&uuml;r die herrschenden Ideologen den Vorteile,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2932\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,28,191,11,132],"tags":[284,651,283,477,452,273],"class_list":["post-2932","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-privatisierung","category-spd","category-strategien-der-meinungsmache","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-deregulierung","tag-energiewirtschaft","tag-finanzmaerkte","tag-keynesianismus","tag-linksrutsch","tag-privatvorsorge"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2932"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2932\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29206,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2932\/revisions\/29206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}