{"id":2947,"date":"2008-02-04T09:21:49","date_gmt":"2008-02-04T08:21:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2947"},"modified":"2008-02-04T09:21:49","modified_gmt":"2008-02-04T08:21:49","slug":"hinweise-des-tages-577","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2947","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2947&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Arbeitslosenquote stieg im Januar weniger an als &uuml;blich<\/strong><br>\nDie Arbeitslosenzahl ist laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) im Januar weniger stark gestiegen als &uuml;blich. Im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland demnach um 253.000 auf 3.659.000. Das waren 625.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,6 Punkte auf 8,7 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 10,2 Prozent gelegen. Die Linksfraktion im Bundestag widersprach dem nicht, sprach allerdings von &ldquo;gesch&ouml;nten Daten&rdquo;. &ldquo;Ein-Euro-Jobber und Arbeitslose in Weiterbildungsma&szlig;nahmen tauchen in der Statistik nicht mehr auf&rdquo;, kritisierte die Bundestagsabgeordnete Kornelia M&ouml;ller und sprach von &ldquo;Statistikspielchen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?H=N&amp;Nr=17203\">ngo online<\/a><\/li>\n<li><strong>Kungelei mit Nokia<\/strong><br>\nEs zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Konzern jahrelang gegen die Arbeitsplatzzusagen versto&szlig;en hat. Haben die D&uuml;sseldorfer Landespolitiker in diesem Fall bisher recht z&uuml;gig gehandelt, bleibt eine Frage dagegen noch immer unbeantwortet: Hat das Wirtschaftsministerium bereits fr&uuml;her davon gewusst, dass sich Nokia nicht an die Abmachungen h&auml;lt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/721832.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Linke will Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren in Hessen beantragen<\/strong><br>\nDie neu in den hessischen Landtag eingezogene Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; will mit einem ihrer ersten parlamentarischen Antr&auml;ge die Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren fordern. &bdquo;Ich gehe davon aus, dass wir daf&uuml;r eine Mehrheit im hessischen Landtag haben&ldquo;, sagte die k&uuml;nftige Abgeordnete Janine Wissler bei der Vorstellung ihrer Fraktion am Freitag in Wiesbaden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC\/Doc~E937A15EA4B3E4A82B2E565384A39F28C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine parlamentarische Mehrheit im hessischen Landtag g&auml;be es f&uuml;r diesen Antrag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bezahlstudium: Nur das Kassieren klappt<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder fordern zwar flei&szlig;ig Studiengeb&uuml;hren, die versprochenen Stipendien f&uuml;r sozial Bed&uuml;rftige bleiben aber aus. Die Folge: Statt des erhofften Anstiegs gibt es in einigen Geb&uuml;hren-L&auml;ndern sogar einen R&uuml;ckgang bei den Studentenzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2008%2F02%2F02%2Fa0113&amp;src=GI&amp;cHash=7a6c002b15&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD-Fraktionschef Struck favorisiert Ampel-Koalition im Bund<\/strong><br>\nDer SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Peter Struck, hat sich mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 f&uuml;r eine Koalition aus SPD, FDP und Gr&uuml;nen ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newsticker.welt.de\/index.php?channel=new&amp;module=dpa&amp;id=16801474\">WELT-Newsticker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Was kann man dazu sagen? Au&szlig;er der oft erw&auml;hnten ideologischen Sturheit und Verblendung der SPD, die weit von Realit&auml;t und Pragmatismus entfernt ist und von Lafontaine zu Recht als kindisch bezeichnet wird (obwohl die Realit&auml;t viel schlimmer ist: dieses Verhalten ist sch&auml;dlich, f&uuml;r die SPD, f&uuml;r die parlamentarische Demokratie und Deutschland), muss man sich &uuml;berlegen, was bei einer solchen Konstellation herauskommen w&uuml;rde.<br>\nW&uuml;rde die SPD dadurch wieder die Partei, die sie einmal war? Wohl kaum, selbst wenn sie es wollte, w&uuml;rde die FDP als Partner jegliche Versuche (der SPD-Linken) unterbinden. W&uuml;rde damit Politik umgesetzt, die die Mehrheit der Deutschen w&uuml;nscht? Auch schlecht m&ouml;glich, war doch schon die bisherige Politik meilenweit davon entfernt.<br>\nEine solche Konstellation &ndash; mit einer SPD als Schatten ihrer selbst, mit den Gr&uuml;nen, die als Mehrheitsbeschaffer die einstige Rolle der FDP &uuml;bernehmen w&uuml;rden, und einer FDP, die als graue Eminenz fungieren und wahrscheinlich als neoliberaler Einfl&uuml;sterer f&uuml;r die Teile der SPD dienen w&uuml;rde, die zwar in der Unterzahl und weit von den W&uuml;nschen der Basis und der W&auml;hler entfernt sind, aber nach wie vor fest daran glauben, in der Vergangenheit alles richtig gemacht zu haben und auch weiterhin alles richten zu machen &ndash; w&uuml;rde die heute vorherrschende Politik nur festigen und auch nicht dem Willen der Mehrheit der Deutschen entsprechen, wenn man von der heutigen Verteilung der Stimmen auf die Parteien bzw. Meinungsumfragen ausgeht.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht zu vergessen einige Punkte in Strucks Argumentation, die deutlich die Probleme der SPD mit der Realit&auml;t aufzeigen:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Es gebe keine schwarz-gelbe Mehrheit: wie er darauf kommt, ist mir schleierhaft; mit CDU\/CSU &uuml;ber 40%, wenn auch nur knapp, und der FDP bei ca. 10% sollte es f&uuml;r eine Mehrheit reichen.<\/em><\/li>\n<li><em>Er spricht sich f&uuml;r rot-gr&uuml;n-gelb aus. Ja sch&ouml;n, kann er ja machen, n&uuml;tzt ihm nur wenig, sobald obiges Ergebnis Realit&auml;t werden sollte, kann er sich aussprechen wof&uuml;r er will, dann regiert schwarz-gelb. Und wie er darauf kommen kann, den Anspruch auf Regierungsbildung zu erw&auml;hnen, obwohl die SPD weit davon entfernt ist, auf absehbare Zeit st&auml;rkste Kraft zu werden (falls sie das &uuml;berhaupt jemals wieder werden kann, mit der derzeitigen Politik wohl kaum), bleibt nicht nur mir ein R&auml;tsel. Struck fabuliert von einer Koalition, als ob er auf einem anderen Stern leben w&uuml;rde, und wird von der Realit&auml;t (mal wieder) wohl eingeholt werden.<\/em><\/li>\n<li><em>Eine linke Mehrheit ist vorhanden (ein kurzes Auftauchen von Realit&auml;t), aber nicht nutzbar! Und warum? Weil die SPD dazu pragmatisch nicht f&auml;hig ist und sich stattdessen lieber in kleinkindlichen &ldquo;wir wollen nicht mit Oskar spielen&rdquo;- Grabenk&auml;mpfen verliert; mit sich selbst versteht sich, nur mit sich selbst. Deshalb gibt es auch noch keinen Mindestlohn in Deutschland &hellip;<\/em><\/li>\n<li><em>Dazu geh&ouml;rt auch, dass der Kurs der SPD nicht weiter nach links korrigiert werden soll. Erstens mal waren die &ldquo;Korrekturen&rdquo; eher rhetorischer Natur und zweitens wenn &uuml;berhaupt im Bereich hom&ouml;opathischer Dosen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Dramatischer Schwund &ndash; SPD bald nicht mehr gr&ouml;&szlig;te Volkspartei<\/strong><br>\nSchrumpf-Partei Deutschland (SPD) &ndash; die Sozialdemokraten stehen kurz davor, ihre traditionelle Rolle als gr&ouml;&szlig;te Volkspartei an die CDU zu verlieren. Ihr Vorsprung bei den Mitgliederzahlen ist auf ein Minimum abgeschmolzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,532850,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>K&ouml;hler attackiert Koalition wegen Aufweichung der Hartz-Reformen<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident K&ouml;hler wirft den Regierungsparteien Prinzipienlosigkeit vor: Bei einem vertraulichen Gespr&auml;ch im &Auml;ltestenrat hielt er der SPD vor, die Hartz-Reformen nur aus Machttaktik aufgeweicht zu haben. Sachpolitisch sei die von der Koalition beschlossene Korrektur falsch gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,532510,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der schwarz-gelbe Ideologe im Schloss Bellevue dreht allm&auml;hlich v&ouml;llig durch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit<\/strong><br>\nIn seinem famosen neuen Buch hofft der US-Star&ouml;konom Paul Krugman, dass nach dem Debakel der Neokonservativen ein neues progressives Zeitalter anbricht:<br>\n&ldquo;Mittelschichtgesellschaften entstehen nicht von selbst mit der Reifung einer Volkswirtschaft, sondern m&uuml;ssen durch politisches Handeln geschaffen werden.&rdquo; Es war nicht die &ldquo;kapitalistische Entwicklung&rdquo;, es waren Liberale, die es schafften, &ldquo;die Ungleichheit der Einkommen erheblich zu verringern, mit fast ausschlie&szlig;lich positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt&rdquo;. Sie handelten entschlossen und konnten die konservativen Kr&auml;fte so besiegen. An diesen M&auml;nnern und Frauen sollten sich &ldquo;die Liberalen von heute ein Beispiel nehmen, wenn sie lernen wollen, was politische F&uuml;hrung zu bewirken vermag&rdquo;. Krugman, neben dem Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz der wohl einflussreichste Keynesianer unserer Zeit, unterstreicht mit &Uuml;berzeugungskraft, dass egalit&auml;rere Gesellschaften nicht nur gerechter, sondern auch leistungsf&auml;higer sind als ungleichere. Die Zeit, in der auch in den USA ein wohlfahrtsstaalicher Konsens herrschte, war nicht nur durch die Entstehung eines breiten, stabilen Mittelstands gekennzeichnet, sondern auch durch bisher unbekannte Wohlstandsgewinne. Allerdings wurden die Reichen wirklich &auml;rmer, w&auml;hrend die Unter- und Mittelschichten gewannen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=pb&amp;dig=2008%2F02%2F02%2Fa0029&amp;src=GI&amp;cHash=97d1834237&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>The Edwards Effect<\/strong><br>\nSo John Edwards has dropped out of the race for the presidency. By normal political standards, his campaign fell short.<br>\nBut Mr. Edwards, far more than is usual in modern politics, ran a campaign based on ideas. And even as his personal quest for the White House faltered, his ideas triumphed: both candidates left standing are, to a large extent, running on the platform Mr. Edwards built.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/02\/01\/opinion\/01krugman.html?_r=3&amp;oref=slogin&amp;ref=opinion&amp;pagewanted=print&amp;oref=slogin&amp;oref=slogin\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Der Demokratische Pr&auml;sidentschaftskandidat John Edwards hat aufgegeben, aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen. Paul Krugman beschreibt, wie &ldquo;populistische&rdquo; (mehr dazu unten) Ideen von Edwards zur Gesundheitsvorsorge f&uuml;r alle und zu Ma&szlig;nahmen gegen den Treibhaus-Effekt von den Kandidaten Clinton und Obama &uuml;bernommen w&uuml;rden.<br>\nZum Thema Populismus: Der Begriff Populismus ist in den USA ganz anders besetzt als in Europa. In beiden F&auml;llen hat er damit zu tun &ndash; wie Christoph Butterwegge in seinem Aufsatz geschrieben hat, den Ihr neulich ver&ouml;ffentlicht habt -, &ldquo;Politik im Namen des Volkes und\/oder f&uuml;r das Volk zu machen&rdquo;. Der Unterschied zwischen dem europ&auml;ischen Verst&auml;ndnis von Populismus und dem amerikanischen besteht m.E. darin, dass Populismus im europ&auml;ischem Sinne unrealistische Versprechen suggeriert oder dass man sich den Vorurteilen und Ressentiments gro&szlig;er Bev&ouml;lkerungsteile bedient, w&auml;hrend er in den USA eher als eine Politik verstanden wird, die die Nachteile des &ldquo;kleinen Mannes&rdquo; gegen&uuml;ber den &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo; einigerma&szlig;en ausgleicht. Das w&auml;re im europ&auml;ischen Sinne Linkspopulismus, wobei dieser in den USA normalerweise nicht mit dem Makel behaftet ist, Unrealistisches zu versprechen.<br>\nDaher ist der Begriff &ldquo;Populismus&rdquo; in Europa negativ, in den USA eher positiv besetzt. Krugman benutzt ihn hier im Sinne von &bdquo;sozialer Politik&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>6,5 Millionen arbeiten f&uuml;r Niedriglohn<\/strong><br>\n&ldquo;Das Argument, dass niedrige L&ouml;hne bei Minijobs kein Problem seien, weil die Betroffenen h&auml;ufig anderweitig abgesichert sind, greift aber zu kurz&rdquo;, kritisieren die IAQ-Arbeitsmarktexperten Dr. Claudia Weinkopf und Thorsten Kalina. &ldquo;Das Lohngef&uuml;ge insgesamt ist durch billige Minijobs, aber auch durch Zeitarbeit und die Ausgliederung von T&auml;tigkeiten in Bereiche ohne Tarifbindung unter Druck geraten &ndash; und die Politik hat mit umfassenden Deregulierungen noch die Schleusen ge&ouml;ffnet f&uuml;r die weitere Ausdehnung der Niedriglohnbesch&auml;ftigung.&rdquo; Der Vergleich mit anderen an einer IAQ-Studie beteiligten L&auml;ndern (D&auml;nemark, Frankreich, Niederlande) zeigt, dass Deutschland inzwischen den h&ouml;chsten Niedriglohnanteil unter den kontinental-europ&auml;ischen L&auml;ndern hat. Auff&auml;llig ist weiter, dass in Deutschland ein hoher Anteil der Niedriglohnbesch&auml;ftigten nicht aus dem Kreis der gering Qualifizierten stammt, stellte das IAQ fest. Gut drei Viertel aller Niedriglohnbesch&auml;ftigten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss. &ldquo;Das zeigt, dass Niedrigl&ouml;hne den Kern der Besch&auml;ftigung erreicht haben!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=245084\">Informationsdienst Wissenschaft e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Gleichheit ist nicht gerecht&rdquo;<\/strong><br>\nDer Politologe Klaus Schroeder bestreitet, dass die Ungleichheit in Deutschland langfristig gewachsen ist. Kollegen wirft er vor, die Armut zu &uuml;berzeichnen. Ein Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/05\/interview-schroeder\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auf diesen Beitrag weisen wir nur hin, weil er belegt, wie tief die einstmals eher linksliberale &bdquo;Zeit&ldquo; inzwischen auch journalistisch gesunken ist. Klaus Schroeder und sein Forschungsverbund SED-Staat sind ja inzwischen bekannt f&uuml;r ihre geradezu reaktion&auml;ren Tendenzen. Selbst die in der Zeit wiedergegebene Grafik &uuml;ber die Zunahme der Ungleichheit der verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommen widerlegt das Gerede von Schroeder in diesem Interview, wonach Ungleichheit nicht zugenommen habe.<br>\nBevor Sie sich von einem von der konservativen Provokation lebenden Wichtigtuer ins Bockshorn jagen lassen, schauen Sie lieber in den gewiss ausgewogeneren <a href=\"http:\/\/www.bmas.de\/coremedia\/generator\/10070\/lebenslagen__in__deutschland__der__2__armuts__und__reichtumsbericht__der__bundesregierung.html\">2. Armuts- Reichtumsbericht der Bundesregierung<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe etwa auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gr&ouml;&szlig;te Ungleichheit seit Beginn der Datenerhebung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/erfolggeld\/special\/126\/44082\/index.html\/wirtschaft\/artikel\/763\/80683\/article.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir sind dann mal fort<\/strong><br>\nAlle vier Minuten verl&auml;sst ein Deutscher sein Land. An jedem Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht wie seit 120 Jahren nicht mehr. Man muss kein Pessimist sein, um in der Massenflucht ein Misstrauensvotum gegen die Zukunftsf&auml;higkeit des Landes zu erkennen.<br>\nWas die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und J&uuml;ngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands. Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer betr&auml;gt 32 Jahre, es sind junge &Auml;rzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/259.php?kol_id=10532\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der <a href=\"?p=2506\">Hysteriker<\/a> Wolfram Reimer, seines Zeichens Chefredakteur des Zeitgeistmagazins &bdquo;Cicero&ldquo;, hat mal wieder eine <a href=\"?p=1363\">olle Kammelle<\/a> ausgegraben und die um sich greifende <a href=\"?p=1419\">Auswanderung aus Deutschland<\/a> in typischer Westerwelle-Manier thematisiert. Es sind also mal wieder die hohen Steuern und Sozialabgaben, die Umverteilung, die B&uuml;rokratie, die die &bdquo;Besten und J&uuml;ngsten&ldquo; zur Emigration trieben. Wir bef&auml;nden uns in einer &bdquo;migrational suizidalen Situtation. W&auml;hrend unser Sozialstaat Hunderttausende Unqualifizierter aus den Randzonen Europas anzieht, f&uuml;hlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder.&ldquo; Mit diesem mehr oder weniger offenen Rassismus wird dar&uuml;ber hinweggelogen, dass ein Ober in Davos halt ein Mehrfaches verdient als ein tarifloser Niedriglohn-Kellner in Deutschland. Es wird verschwiegen, dass die durchschnittlichen Reall&ouml;hne etwa in England oder Skandinavien seit den 90er Jahren um 25% stiegen, w&auml;hrend sie bei uns gesunken sind.<br>\nWenn bei uns nach einer <a href=\"?p=1357\">McKinsey-Studie<\/a> mehr als die H&auml;lfte der Studierenden dar&uuml;ber nachdenken, ins Ausland zu gehen, so hat das nur wenig mit Sozialabgaben oder Umverteilung zu tun, sondern h&auml;ngt mit verbreiteten Zweifeln der Generation Praktikum zusammen, ob man f&uuml;r sich von einer gesicherten Zukunft in Deutschland ausgehen kann.<br>\nWerte wie Frieden (92 Prozent), B&uuml;rger- und Menschenrechte (91 Prozent), Umwelt-\/Naturschutz (87 Prozent) sowie gleichauf soziale W&auml;rme\/menschlicher Zusammenhalt und Kinder\/Familie (je 86 Prozent) und die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit (79 Prozent), B&uuml;rger- und Gemeinsinn (71 Prozent), Vereinbarkeit von Beruf und Familie (79 Prozent) sowie Arbeitsplatzsicherheit (73 Prozent) stehen f&uuml;r die jungen Leistungstr&auml;ger im Vordergrund ihrer gesellschaftlichen Wunschvorstellungen.<br>\nBei solchen Zukunftsw&uuml;nschen d&uuml;rften bei unseren k&uuml;nftigen &bdquo;Leistungstr&auml;gern&ldquo; die von Reimer angebotenen politischen L&ouml;sungen nur noch mehr Fluchtreflexe ausl&ouml;sen.<br>\nAuf die Idee, dass die Auswanderung von Leistungstr&auml;gern mit dem sich seit zwanzig Jahren immer mehr durchsetzenden gesellschaftlichen Leitbild und der vorherrschenden marktradikalen wirtschaftspolitischen Ideologie zusammenh&auml;ngt, kommt Cicero nat&uuml;rlich nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzplanung Altersvorsorge: Die Weichen rechtzeitig stellen<\/strong><br>\nDie Altersvorsorge bleibt unangefochten das wichtigste aller Sparmotive. Das zeigt eine Infratest-Umfrage im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen.<br>\nFinanzexperten stimmen zu: &bdquo;Praktisch jedem Erwerbst&auml;tigen droht im Alter eine Einkommensl&uuml;cke&ldquo;, warnt der Essener Wirtschaftsprofessor Reinhold Schnabel. Selbst wer regelm&auml;&szlig;ig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, muss Geld zur&uuml;cklegen.<br>\nHohe Summen sind notwendig. Das Kapital f&uuml;r den Ruhestand sollte etwa das Sieben- bis Zehnfache des letzten Bruttojahresgehalts betragen, lautet die Faustregel.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/tid-8637\/finanzplanung-2008_aid_234318.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen:<\/strong> Der erw&auml;hnte Professor Reinhard Schnabel ist Gastprofessor am Zentrum f&uuml;r europ&auml;ische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW). Ein kurzer Blick hinter die Kulissen dieses Instituts reicht, um es als wissenschaftliche Tarnkappe f&uuml;r die Werbeoffensiven der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche zu identifizieren. Wer hier die Auftragsgutachten schreibt, d&uuml;rfte klar sein.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/mitarbeiter\/mitarbeiter.php3?action=mita&amp;kurz=rsc\">ZEW<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/foerderkreismitglieder.php3\">ZEW-F&ouml;rderkreis<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/organe.php3\">ZEW-Aufsichtsrat<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/wissenschaftlicherbeirat.php3\">Wissenschaftlicher Beirat<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankheitsverleugnung: Betriebliche Gesundheitskulturen und neue Arbeitsformen<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren ist der Krankenstand kontinuierlich gesunken. Verantwortlich hierf&uuml;r sind nicht nur die Erfolge betrieblicher Gesundheitspolitik. Die Reduzierung der Fehlzeiten ist auch Indiz daf&uuml;r, dass es f&uuml;r Erwerbst&auml;tige schwieriger wird, gesundheitliche Beeintr&auml;chtigungen wahrzunehmen, sich einzugestehen und mit ihnen fr&uuml;hzeitig auseinander zu setzen. Betriebliche Gesundheitspolitik muss sich mit Formen der Krankheitsverleugnung sowohl auf der Ebene der einzelnen Besch&auml;ftigten als auch der Betriebe auseinandersetzen. Nicht nur gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen durch die Arbeitsbedingungen oder das Betriebsklima muss entgegen gewirkt werden, sondern die betrieblichen Arbeits- und Sozialbedingungen m&uuml;ssen auch so gestaltet werden, dass Krankheiten auskuriert werden k&ouml;nnen. Das gilt um so mehr dann, wenn Erwerbsarbeit auch f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer noch zumutbar sein soll.<br>\nKrankheitsverleugnung im Betrieb bedeutet, dass Krankheiten ignoriert bzw. Kranke diskriminiert werden. Sie nimmt die Formen der Verantwortungsabwehr, der reinen Opferf&uuml;rsorge, der Ignorierung oder der Kontrolle an. Krankheitsverleugnung der Besch&auml;ftigten kann Ursachen haben in der Angst um den Arbeitsplatz, im Termindruck, in der Verantwortung gegen&uuml;ber KollegInnen im Team, aber auch im Gruppendruck, in der einseitigen Wertsch&auml;tzung st&auml;ndiger H&ouml;chstleistungsf&auml;higkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ifs.uni-frankfurt.de\/forschung\/krankheitsverleugnung\/index.htm\">Institut f&uuml;r Sozialforschung<\/a><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;ngnis ist nicht Erziehung<\/strong><br>\nVor 100 Jahren entstand in Frankfurt das erste Jugendgericht. Der Kriminologe Arthur Kreuzer mahnt anl&auml;sslich des Jubil&auml;ums und der Jugendgewalt-Debatte zu realistischen Erwartungen an das Jugendstrafrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2008\/05\/jugendgerichte\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-Wirtschaftsminister Clement ver&auml;rgert SPD-Parteifreunde mit Rede beim Atomforum<\/strong><br>\nAm kommenden Donnerstag will Clement als einer der Hauptredner bei der Wintertagung des Deutschen Atomforums in Berlin auftreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,532417,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu muss man wissen, dass das Atomforum die st&auml;rkste und aggressivste Atomlobby ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schmutziger &Ouml;kostrom: Streit um Palm&ouml;l-Kraftwerke in Bayern<\/strong><br>\nEs klingt wie die L&ouml;sung aller Energieprobleme: Kleine Kraftwerke, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden. Strom und W&auml;rme ohne zus&auml;tzliches, klimasch&auml;dliches Kohlendioxid zu erzeugen. Deswegen f&ouml;rdert die Bundesregierung solche Kraftwerke und &uuml;berall in Bayern werden sie gebaut. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Viele dieser Anlagen laufen mit billigem Palm&ouml;l. Und f&uuml;r die Palmenplantagen wird der Regenwald gerodet &ndash; eine Katastrophe f&uuml;r den Klimaschutz. quer &uuml;ber einen umweltpolitischen Schildb&uuml;rgerstreich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/kultur-szene\/quer\/aktuell\/\">BR online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/cgi-bin\/ravi.pl?v=video\/&amp;g2=1&amp;f=20080131quer-palmoel_448k.rm\">BR online: Direkt zum Film [RealMedia-Format]<\/a><\/li>\n<li><strong>Yahoo-&Uuml;bernahme: Kampf um das Monopol im Netz<\/strong><br>\nDas Erstaunliche ist: Anders als damals IBM oder heute Microsoft hat Google &uuml;berhaupt kein Imageproblem. Doch anders als die beiden sammelt Google Daten &uuml;ber seine Nutzer in einem Ma&szlig;e, dass man sich wirklich an Orwells &ldquo;Big Brother&rdquo; erinnert f&uuml;hlt. Auf Googles Servernetz lagern Milliarden von E-Mails, Texten und anderen Dokumenten. Demn&auml;chst will Google eine Onlinefestplatte anbieten. Das tun andere zwar auch. Aber kaum einer wertet das so systematisch aus, um personenbezogene Werbung zu platzieren. Selbst einfache Suchanfragen werden bei Google f&uuml;r 18 Monate gespeichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F02%2F02%2Fa0155&amp;src=GI&amp;cHash=7e2071e6ee&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Versprechen zu viel<\/strong><br>\nLange haben die Regierenden sich und der deutschen &Ouml;ffentlichkeit vorgemacht, die Bundeswehr sei zwar in Afghanistan, aber nicht zum Kampfeinsatz. Dieses M&auml;rchen vom sanften Krieg geht jetzt zu Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1281705\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht sollte man sich auch von dem M&auml;rchen verabschieden, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. Vielleicht sollte man auch die Nato-Partner davon &uuml;berzeugen, dass auch die Nato nicht am Hindukusch verteidigt wird. Bislang ist, soweit ich wei&szlig;, noch kein einziger Paschtune auf der internationalen Terrorszene aufgetaucht. Da machen Saudis, &Auml;gypter oder Libyer von sich reden.<br>\nErst als die neue Milit&auml;rf&uuml;hrung im Irak das Gespr&auml;ch mit Stammesf&uuml;hrern gesucht hat, ist dort in zentralen Gebieten eine gewisse Beruhigung eingetreten. Vielleicht sollte man mit den Stammesf&uuml;hrern der Paschtunen zu reden anfangen. Vollkommen unverst&auml;ndlich, wie man eine Volksgruppe, welche 45% der Bev&ouml;lkerung Afghanistans stellt, in der Geschichte des Landes stets eine f&uuml;hrende Rolle spielte und ihr Siedlungsgebiet bis weit nach Pakistan hinein hat, au&szlig;en vor lassen kann. Aber auch so wird es schwierig genug. Das Badal, die Verpflichtung der Paschtunen zu Blutrache, wird angesichts der von den Milit&auml;rschl&auml;gen hervorgerufenen Todesopfer unter Familien- und Stammesmitgliedern f&uuml;r lange Zeit &uuml;ber den Verhandlungen stehen. Das mag f&uuml;r &ldquo;zivilisierte&rdquo; Gesellschaften wie die unsere schwer nachvollziehbar sein, aber das ist die Realit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2947","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2947","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2947"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2947\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2947"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2947"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2947"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}