{"id":29479,"date":"2015-12-10T09:03:52","date_gmt":"2015-12-10T08:03:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479"},"modified":"2015-12-10T09:05:20","modified_gmt":"2015-12-10T08:05:20","slug":"hinweise-des-tages-2521","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h01\">NSU-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h02\">Soziale-Medien-Demokratie: Der Knalleffekt ersetzt die Erkenntnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h03\">AfD Hand in Hand mit Neonazis &ndash; doch Bundesregierung verschlie&szlig;t ihre Augen vor rechtsextremen Tendenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h04\">Nahles wegen Hartz-IV-Berechnung in der Kritik <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h05\">Experten-Check: Was der Handelsgerichtshof in TTIP wirklich bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h06\">Grundeinkommen? Nur ein Traum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h07\">Unser Wohlstand &ndash; Eure Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h08\">&ldquo;Die Finanztransaktionssteuer muss f&uuml;r alle gelten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h09\">Zur Diskussion &uuml;ber das neue Ma&szlig;nahmenpaket der EZB &ndash; viel L&auml;rm um wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h10\">IWF-Kehrtwende hilft Ukraine im Milliardenstreit mit Russland <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h11\">In der &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo; vom Kopf auf die Beine kommen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h12\">BA und BAMF: zwei abweichende Auffassungen zu &bdquo;mit guter Bleibeperspektive&rdquo; (421 SGB III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h13\">Tag der Einbildung: Kampagne mit doppeltem Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h14\">Die schlechteste Beh&ouml;rde Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h15\">Marionettentheater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h16\">ZDF stellt &uuml;berraschend Lobbyradar ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h17\">Linkspopulismus f&uuml;r Fortgeschrittene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h18\">Aktion: Schluss mit geheimen Lobby-Geldern an Parteien! Bundestag muss mehr Transparenz bei Parteigeldern schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h19\">Soldaten! Verweigert den Syrien-Befehl! &ndash; Wer seinem Land treu dient, sagt NEIN <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479#h20\">Zu guter Letzt: Warum stimmt die Bundesregierung gegen Atombomben-Resolutionen&hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29479&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>NSU-Prozess<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Zsch&auml;pe st&uuml;tzt den Staat<\/strong><br>\nWer tats&auml;chlich erwartet hatte, dass die Angeklagte &uuml;ber die Motivation hinter den brutalen Morden, die Abgr&uuml;nde eines menschenverachtenden Weltbildes und die Sch&uuml;tzenhilfe der deutschen Geheimdienste aussagen w&uuml;rde, darf entt&auml;uscht sein. Schuld war die Liebe: Verknallt erst in den einen, dann in den anderen Uwe, schlitterte das naive M&auml;dchen Beate in die falschen Kreise, in eine tragische Romanze. Zwar waren Mundlos und B&ouml;hnhardt, ihre beiden Lover, auch kaltbl&uuml;tige Killer, aber das will sie erst sp&auml;ter erfahren und nicht wirklich gut gefunden haben. Das Leben im nationalsozialistischen Untergrund, eine einzige Entt&auml;uschung: &raquo;Ich trank t&auml;glich drei bis vier Flaschen Sekt. Ich vernachl&auml;ssigte unsere Katzen.&laquo;<br>\nNach dieser &raquo;Aussage&laquo; ist klar, warum Zsch&auml;pes neue Verteidiger ausschlie&szlig;lich schriftliche Fragen an ihre Mandantin akzeptieren wollen. Die Antworten darauf m&uuml;ssen schlie&szlig;lich noch mit ihrer Legende abgestimmt werden. Der Polizistenmord in Heilbronn, begangen wegen der Dienstpistolen der Beamten? Unwahrscheinlich bei Waffennarren, die die Bude voll mit Revolvern und Pumpguns hatten. Vom Tod ihrer Liebhaber will sie im Radio erfahren und dann ihr Versprechen, die gemeinsame Wohnung anzuz&uuml;nden, erf&uuml;llt haben. Auch das stinkt zum Himmel, denn die Auswertung ihrer Computer hat ergeben, dass sie fr&ouml;hlich nach &raquo;vegetarischer Ern&auml;hrung&laquo; googelte, als ihre Kompagnons in Eisenach l&auml;ngst gestorben waren. Sp&auml;ter erhielt sie mehrfach Anrufe von einer Telefonnummer, die auf das Innenministerium zugelassen war. Die will Zsch&auml;pe nat&uuml;rlich nie entgegengenommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/12-10\/037.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mein Name ist Zsch&auml;pe. Ich wusste von nichts.<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151210-extra3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151210-extra3-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.126985678917.103880.37621248917\/10153382931963918\/?type=3&amp;theater\">Extra3 via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Boulevard der Wahrheitsfindung<\/strong><br>\nNach der Einlassung von Beate Zsch&auml;pe im NSU-Prozess stand zu bef&uuml;rchten, dass die Medien sich mit dem Inhalt ihrer Aussage zufriedengeben w&uuml;rden, ohne weitere Fragen zu stellen. Auch Anne Will schien zun&auml;chst in diese Richtung zu marschieren. Aber dann kriegte sie die Kurve. [&hellip;]<br>\nDas Oberlandesgericht M&uuml;nchen erhielt gestern nach 248 Verhandlungstagen erstmals eine Stellungnahme der Hauptangeklagten Zsch&auml;pe, die sich zuvor an die Empfehlung ihrer bisherigen Pflichtverteidiger Stahl, Sturm und Heer gehalten hatte zu schweigen. Was ihr neuer Pflichtverteidiger Grasel gestern vortrug, war kaum mehr als beredtes Schweigen zu nennen. Auf 53 Seiten wird der Versuch unternommen, aus der Hauptangeklagten ein willensschwaches Kollateralopfer zu machen. Das Gericht wird dar&uuml;ber befinden, ob es diese Einlassung als Schutzbehauptung wertet oder nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/tv-kritik\/tv-kritik-anne-will-der-boulevard-der-wahrheitsfindung-13958226.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>NSU-Prozess: Erpresst Beate Zsch&auml;pe den &bdquo;Verfassungsschutz&ldquo;?<\/strong><br>\nNach &uuml;ber zweij&auml;hriger Verweigerung brach die Angeklagte im NSU-Prozess Beate Zsch&auml;pe heute ihr Schweigen. Warum? Welche Strategie verfolgt sie mit ihrer Aussage und warum hat Zsch&auml;pe bis jetzt geschwiegen? Steht die Aussage in einem Zusammenhang zum NSU-Verfassungsschutz-Komplex? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke im Vorfeld des heutigen Prozesstages exklusiv f&uuml;r RT Deutsch mit dem NSU-Experten Wolf Wetzel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/35918-nsu-prozess-erpresst-beate-zschape\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Soziale-Medien-Demokratie: Der Knalleffekt ersetzt die Erkenntnis<\/strong><br>\nDer Diskurs im Netz ist kaputt &ndash; und damit zu einem verheerenden Modell auch f&uuml;r den politischen Diskurs der Gegenwart geworden. Die Verhaltensweisen der Trolle werden politisch hoff&auml;hig, von Donald Trump bis Frauke Petry.<br>\nDer Tweet einer Frau mit dem Pseudonym &ldquo;mamasnark&rdquo; von Ende November 2015 erkl&auml;rt das Ph&auml;nomen Donald Trump mit einer so lustigen wie klugen, aber best&uuml;rzenden Parallele: &ldquo;Im Grunde genommen ist Trump genau das, was passieren w&uuml;rde, wenn sich die Kommentarspalte im Internet in einen Menschen verwandelt und als Pr&auml;sident kandidiert.&rdquo;<br>\nIn diesem Tweet steckt nicht nur viel Wahres &uuml;ber Donald Trump und das digitale Kommentariat. Dahinter verbirgt sich auch eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r das katastrophale Erstarken der Rechtsradikalen in Europa von Ungarns Premier Viktor Orban bis zu Front-National-Chefin Marine Le Pen. Und ebenso f&uuml;r den Zuspruch f&uuml;r die AfD. [&hellip;]<br>\nEs kommt nur noch auf die emotionale Inszenierung des Moments an. Die spontan gef&uuml;hlte Wahrheit ersetzt die Wahrheit, die momentane &Uuml;berrumpelung ersetzt das Argument, der pl&ouml;tzliche Knalleffekt ersetzt die Erkenntnis. Bei einer Diskussion kommt es nicht darauf an, wer argumentativ &uuml;berzeugt, sondern wer so wirkt, als habe er gewonnen. Der v&ouml;llig verbogene Internetdiskurs vollendet damit, was das Fernsehen begonnen hatte: Politik nur f&uuml;r den Moment, Politik f&uuml;r Leute ohne Ged&auml;chtnis, Politik ohne Verantwortung f&uuml;r Vergangenheit oder Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/soziale-medien-demokratie-knalleffekt-ersetzt-erkenntnis-kolumne-a-1066848.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Trump-Hysterie<\/strong><br>\nHat sich der Pr&auml;sidentschaftskandidat hat mit der Forderung nach einem Einreiseverbot f&uuml;r Muslime wirklich disqualifiziert?<br>\nDer republikanische US-Pr&auml;sidentschaftskandidat Donald Trump hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder f&uuml;r Furore gesorgt. Dank der skurrilen &Auml;u&szlig;erungen des einstigen Immobilien-Tycoons &uuml;berschlug eine Schlagzeile die n&auml;chste. F&uuml;r Trump war das die beste Kampagne &uuml;berhaupt, denn aufgrund seiner Inszenierung &ndash; f&uuml;r die Medien stets ein gefundenes Fressen &ndash; investierte Trump bis dato sehr viel weniger Geld in den Wahlkampf als seine Kontrahenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46813\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>AfD Hand in Hand mit Neonazis &ndash; doch Bundesregierung verschlie&szlig;t ihre Augen vor rechtsextremen Tendenzen<\/strong><br>\n&bdquo;W&auml;hrend die AfD zum Sturz der Bundeskanzlerin wegen Merkels aus AfD-Sicht zu liberaler Fl&uuml;chtlingspolitik trommelt, verschlie&szlig;t die Bundesregierung wie so oft bei rechter Hetze gegen Fl&uuml;chtlinge, Zuwanderer oder Muslime ihre Augen vor erkennbaren rechtsextremen Tendenzen. Entsprechende Erkenntnisse l&auml;gen ihr nicht vor, hei&szlig;t es in der Antwort auf unsere Anfrage.<br>\nSo bleibt das Paradox bestehen, dass  der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel die AfD als &bdquo;offen rechtsradikal&ldquo; klassifizieren kann, w&auml;hrend das Regierungsmitglied Gabriel hierzu &uuml;ber keine Erkenntnisse verf&uuml;gt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ulla-jelpke.de\/2015\/12\/afd-hand-in-hand-mit-neonazis-doch-bundesregierung-verschliesst-ihre-augen-vor-rechtsextremen-tendenzen\/\">Ulla Jelpke (MdB, Die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nahles wegen Hartz-IV-Berechnung in der Kritik<\/strong><br>\nDie Wohlfahrtsverb&auml;nde hatten keinen Zweifel: Als die damalige Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) 2010 die Hartz-IV-Regels&auml;tze neu berechnen lie&szlig;, warfen sie ihr vor, getrickst zu haben, um Geld zu sparen. Ihre Nachfolgerin Andrea Nahles, damals in der Opposition, war ebenfalls emp&ouml;rt. Von der Leyen, sagte die SPD-Politikerin, habe die Hartz-IV-S&auml;tze &ldquo;k&uuml;nstlich heruntergerechnet&rdquo;. Nun muss Nahles selbst neu rechnen lassen &ndash; und orientiert sich dabei an den von ihr heftig kritisierten Vorgaben der Vorg&auml;ngerin. Dies ergibt sich aus einer Antwort des Arbeits- und Sozialministeriums auf eine Anfrage der Linken-Chefin Katja Kipping, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hartz-iv-knapp-kalkuliert-1.2774792\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Das ist SPD in Regierungsverantwortung. Und da wundern sich die Genossen noch &uuml;ber ihre Umfragewerte oder den Frust von Menschen, die sozialdemokratisch denken. Der Vorsitzende des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, schreibt dazu auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/posts\/962524007173062\">Facebook<\/a> treffend: &bdquo;Am 10.11.2010 brachte die SPD-Bundestagsfraktion einen Antrag ein und kritisierte die Bundesregierung aus guten Gr&uuml;nden f&uuml;r das willk&uuml;rliche Kleinrechnen der Regels&auml;tze. Andrea Nahles selbst sprach davon, der Regelsatz werde k&uuml;nstlich heruntergerechnet. Auf den Tag genau f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter am 10.11.2015 erkl&auml;rt das Nahles-gef&uuml;hrte Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales auf die Anfrage der Die Linke-Vorsitzenden Katja Kipping, dass man die damals angewendete Methode der manipulativen Kleinrechnerei in wesentlichen Punkten unver&auml;ndert fortf&uuml;hren werde. Schon wieder so eine SPD-Drehung um glatte 180 Grad. Ich bin richtig gefrustet, total sauer. Dieser erschreckende Koalitionsopportunismus. Selbst das Existenzminimum wird ihm geopfert&hellip;&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Experten-Check: Was der Handelsgerichtshof in TTIP wirklich bedeutet<\/strong><br>\nKeine privaten Schiedsgerichte mehr, daf&uuml;r einen sogenannten &bdquo;Handelsgerichtshof&ldquo; im Handelsabkommen TTIP &ndash; das verspricht Sigmar Gabriel in seinem Leitantrag beim SPD-Parteitag in Berlin. Doch Vorsicht: dieses Pseudo-Gericht bleibt eine Paralleljustiz. Gemeinsam mit 3 Experten haben wir uns dieses angebliche &bdquo;Gericht&ldquo; einmal genauer angeschaut. Unser Video zeigt die harten Fakten, die Gabriel verschweigt.<br>\nDas Video macht klar: Was Sigmar Gabriel als &bdquo;Handelsgerichtshof&ldquo; ausgibt, ist korrekt &uuml;bersetzt ein &bdquo;Investitionsgerichtssystem&ldquo; (ICS=Investment Court System) und hat mit demokratischer Gerichtsbarkeit wenig zu tun. Unsere Experten Prof. Dr. Gus van Harten (Osgode Hall Law School Ontario, Kanada), Prof. Dr. Siegfried Bro&szlig; (Bundesverfassungsrichter a.D.), Prof. Dr. Herta D&auml;ubler-Gmelin (Rechtsanw&auml;ltin, Bundesjustizministerin a.D.) zeigen: Dieses Investitionsgerichtssystem enth&auml;lt noch immer die Hauptgefahren von privaten Schiedsgerichten. Wesentliches hat sich nicht ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.campact.de\/2015\/12\/experten-check-was-der-handelsgerichtshof-in-ttip-wirklich-bedeutet\/\">blog.campact!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grundeinkommen? Nur ein Traum<\/strong><br>\nWeltweit haben Medien &uuml;ber Finnlands radikale Sozialreform berichtet: die Einf&uuml;hrung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der Haken dabei: Es ist gar keine radikale Sozialreform in Finnland geplant. Was war der Ausl&ouml;ser der Berichte?<br>\nStille Post ist ein Gesellschaftsspiel mit gro&szlig;em Spa&szlig;faktor. Die Spieler geben eine Botschaft von Ohr zu Ohr weiter, bis der letzte Empf&auml;nger laut ausspricht, was bei ihm angekommen ist. In der Regel ist vom urspr&uuml;nglichen Inhalt dann kaum noch etwas &uuml;brig und die Botschaft ziemlich lustig. Wenn Journalisten Stille Post spielen, also eine Nachricht immer weiter verbreiten, ohne sich bei der Quelle zu vergewissern, ob sie auch wirklich stimmt, passiert &auml;hnliches, nur in viel gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;stab. So wie an diesem Dienstag, als weltweit berichtet wurde, dass Finnland das bedingungslose Grundeinkommen einf&uuml;hre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/finnland-grundeinkommen--nur-ein-traum,1472780,32887982.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29432\">Die Ente vom finnischen Grundeinkommen<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unser Wohlstand &ndash; Eure Not<\/strong><br>\nSklaverei ist heute erschreckend aktuell und weltweit ein boomendes Gesch&auml;ft, denn ohne Sklavenarbeit w&auml;re ein Gro&szlig;teil unsere Produkte, die wir im Alltag konsumieren erheblich teurer.<br>\nOffiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklavenexperte Professor Kevin Bales von der University of Roehampton in London rechnet mit ca. 27 Millionen klassischen Sklaven weltweit. Neuere Sch&auml;tzungen sprechen von 35 Millionen. Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in sklaverei&auml;hnlichen Verh&auml;ltnissen leben.<br>\nDie Wenigsten vermuten, dass Produkte, die sie in Superm&auml;rkten und Warenh&auml;usern kaufen, direkt oder indirekt aus einer Sklavereikultur stammen. In Wirklichkeit ist es aber so.<br>\nKevin Bales erkl&auml;rt:&rdquo;Sklaven in Pakistan haben m&ouml;glicherweise die Schuhe gefertigt, die Sie tragen, und den Teppich gewirkt, auf dem Sie stehen. Sklaven in der Karibik k&ouml;nnten daf&uuml;r gesorgt haben, dass in Ihrer K&uuml;che die Zuckerdose gef&uuml;llt ist und Ihre Kinder Spielzeug haben. In Indien wurde vielleicht das Hemd gen&auml;ht, das Sie am Leib tragen, und der Ring an Ihrem Finger poliert. Lohn erhalten diese Menschen daf&uuml;r keinen.<br>\nAuch indirekt spielen Sklaven eine Rolle in Ihrem Leben. Sie haben die Ziegel f&uuml;r die Fabrik gebrannt, in der Ihr Fernsehapparat angefertigt wurde. In Brasilien haben Sklaven die Holzkohle hergestellt, mit der man den Stahl f&uuml;r die Federung Ihres Autos und die Schneide Ihres Rasenm&auml;hers h&auml;rtete. Sklaven haben den Reis angebaut, von dem die Frau sich ern&auml;hrt, die den wundersch&ouml;nen Stoff f&uuml;r Ihre Vorh&auml;nge gewebt hat. Ihr Effektenportefeuille und Ihre Lebensversicherung werden von Unternehmen verwaltet, die Aktien von Firmen besitzen, die in den Entwicklungsl&auml;ndern Sklaven f&uuml;r sich arbeiten lassen. Sklaven halten Ihre Kosten niedrig und steigern die Rendite Ihrer Anlagepapiere.&rdquo;<br>\nDie Liste von Bales l&auml;sst sich beliebig fortsetzen. Ob Smartphones, Playstation, Baumwolle oder Kakao. Die Elfenbeink&uuml;ste ist der gr&ouml;&szlig;te Kakaoproduzent der Welt. Rund 80% des Kakaos der Schokolade, die in europ&auml;ischen Superm&auml;rkten verkauft wird, stammt von dort. Geerntet von Kindersklaven. Laut einem UNICEF -Bericht sollen in Westafrika pro Jahr rund 200 000 Kinder verschleppt werden. Viele davon in Sklaverei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/dokumentationen\/184259\/index.html\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann es drehen und wenden wie man will, Kapitalismus, die freie Marktwirtschaft oder wie man das gegenw&auml;rtige Wirtschaftssystem auch immer nennen will, basiert auf der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft. Es sei deshalb empfohlen bei all den edlen Stiftern der letzten Zeit genau nach zu fragen mit welchen Gesch&auml;ften sie ihr Verm&ouml;gen angeh&auml;uft haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Die Finanztransaktionssteuer muss f&uuml;r alle gelten&rdquo;<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Wirtschaftspolitiker Sven Giegold pocht auf eine europaweite Steuer auf Finanztransfers. Im DLF kritisierte der Europaabgeordnete, dass jeder Nationalstaat f&uuml;r sich Ausnahmeregelungen haben wolle. Dabei m&uuml;sse die Steuer mit einem niedrigen Satz f&uuml;r alle Bereiche gelten.<br>\nDer Gr&uuml;nen-Wirtschaftspolitiker Sven Giegold warf den EU-Staaten in der Debatte Egoismus vor. Auch Deutschland habe sich auf die Seite derjenigen geschlagen, welche die Finanztransaktionssteuer unterminieren wollen. Deutschland wolle etwa Lebensversicherungen und Pensionsfonds ausnehmen. Giegold bezeichnete dies als Populismus. Wenn man Lebensversicherungen sch&uuml;tze, beschwerten sich zurecht die Investmentfonds.<br>\nDer Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete betonte, die &uuml;blichen Sparer seien bei der Steuer ohnehin au&szlig;en vor. &ldquo;Wer nicht regelm&auml;&szlig;ig neue Aktien oder Derivate kauft oder verkauft, ist kaum betroffen.&rdquo; Giegold zeigte sich optimistisch, dass es doch noch eine Einigung der EU geben wird. Gestern hatten die Gespr&auml;che in Br&uuml;ssel kein Ergebnis gebracht. Urspr&uuml;nglich sollte die Abgabe zum 1. Januar eingef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sven-giegold-die-finanztransaktionssteuer-muss-fuer-alle.694.de.html?dram:article_id=339217\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zur Diskussion &uuml;ber das neue Ma&szlig;nahmenpaket der EZB &ndash; viel L&auml;rm um wenig<\/strong><br>\nDie aufgeregte Diskussion &uuml;ber die Frage, ob Draghi mit seinem neuen Ma&szlig;nahmenpaket &bdquo;zu wenig geliefert&ldquo; hat oder nicht, geht vollkommen an der Sache vorbei. Letztendlich ist es relativ unbedeutend, ob das EZB-Anleihekaufprogramm in H&ouml;he von 60 Mrd. Euro monatlich nun aufgestockt wurde oder nicht und ob die EZB den Einlagenzins jetzt auf minus 0,3 oder minus 0,4 Prozent gesenkt hat. Das eigentliche Problem im Euroraum ist, dass die Ausgaben des Privatsektors noch immer zu gering sind und es den Regierungen aufgrund des Fiskalpakts nicht erlaubt ist, die Abnahme der Privatausgaben auszugleichen. Tats&auml;chlich best&uuml;nde die Aufgabe der Regierungen darin, die resultierende Ausgabenl&uuml;cke zu f&uuml;llen, indem sie entsprechend die staatlichen Ausgaben (ihr &bdquo;deficit spending&ldquo;) erh&ouml;hten. So lie&szlig;e sich die Konjunktur wiederbeleben und damit auch die Deflationsgefahr abwenden. Kurzum: Nur eine verantwortungsvolle, expansive Fiskalpolitik (mit deutlich erh&ouml;hten staatlichen Budgetdefiziten) k&ouml;nnte zu einer Verbesserung der weiterhin desolaten wirtschaftlichen Lage in vielen Eurol&auml;ndern f&uuml;hren. Die EZB allein kann mit ihren Anleihekaufprogrammen bzw. ihren geldpolitischen Instrumenten die Probleme nicht l&ouml;sen, ganz egal, wie ihr jeweiliges Ma&szlig;nahmenpaket ausgestaltet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/zur-diskussion-ueber-das-neue-massnahmenpaket-der-ezb-viel-laerm-um-wenig\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>IWF-Kehrtwende hilft Ukraine im Milliardenstreit mit Russland<\/strong><br>\nIn der Ukraine herrscht nicht nur Krieg, die Ukraine steckt auch in einer Finanzkrise. Das Land hat mit fast allen seiner internationalen Kreditgeber ausgehandelt, dass Kiew nicht alle Schulden zur&uuml;ckzahlen muss. Insgesamt 15 Milliarden Dollar sollen umgeschuldet werden. Es gibt jedoch einen Gl&auml;ubiger, der nicht verzichten und seine drei Milliarden Dollar bis Jahresende zur&uuml;ckbekommen will: Russland.<br>\nDas bringt die Ukraine in Schwierigkeiten. Denn das Land will auch Kredite vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Dieser akzeptiert bislang Zahlungsr&uuml;ckst&auml;nde bei privaten Gl&auml;ubigern, aber nicht bei Staaten. Der Fonds &uuml;berweist also nur Geld, wenn ein Staat seine staatlichen Gl&auml;ubiger bedient und nicht schon Raten hat platzen lassen. Diese Regel hatte zuletzt beispielsweise die griechische Regierung unter Druck gesetzt, sich mit den Euro-Kreditgebern Athens zu einigen.<br>\nNun &auml;ndert der IWF seine grunds&auml;tzliche Position dazu radikal. Dass Kreditr&uuml;ckzahlungen an staatliche Geldgeber geleistet werden, ist nicht mehr eine zwingende Voraussetzung, um Geld vom IWF zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/finanzkrise-iwf-kehrtwende-hilft-ukraine-im-milliardenstreit-mit-russland-1.2774407\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.O.:<\/strong> Da schau mal einer an: Wenn es den politischen Interessen &bdquo;des Westens&ldquo; dient, werden ehemals &bdquo;eherne&ldquo; Prinzipien des IWF, die im Falle Griechenlands ohne R&uuml;cksicht auf Verluste exekutiert wurden, pl&ouml;tzlich aufgegeben. Solange die Gl&auml;ubiger aus &bdquo;dem Westen&ldquo; sind, machte es offensichtlich nichts aus, da&szlig; Sie quasi weitere Kredite des IWF an notleidende Staaten verhindern konnten. Aber nun bedient sich Russland dieses Mechanismus und beharrt auf die R&uuml;ckzahlung der Kredite durch die Ukraine &ndash; und schwupps hei&szlig;t es; dieser Schritt sei schon lange &uuml;berf&auml;llig gewesen. Wenn selbst Reuters in der dem Artikel zugrunde liegenden Agenturmeldung ein &bdquo;Gschm&auml;ckle&ldquo; erkennt, kann man davon ausgehen, da&szlig; die gesamte Sache zum Himmel stinkt. [&hellip;]<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In der &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo; vom Kopf auf die Beine kommen.<\/strong><br>\nEuropa steht Kopf in der &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo;. Es wird erst wieder vom Kopf auf die Beine kommen, wenn begriffen wird, dass es hier nicht nur um eine Krise der anderen, sondern auch um unsere eigene Krise geht. Die politische Diskussion um Handlungskonzepte in Deutschland, innerhalb der EU und gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei als dem europ&auml;ischen Haupttransitland f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus dem Nahen Osten torkelt zwischen zwei Polen: Auf der einen Seite steht die Rede von &sbquo;Kontingenten&lsquo;, die rasch zur Lieblingsfloskel des konzeptlos unter Handlungsdruck geratenen Bundesministeriums des Innern geworden ist, aber auch von CDU, SPD und B&uuml;ndnis90\/Gr&uuml;ne mitgetragen wird. Dies w&auml;re aus zwei Gr&uuml;nden eine nur scheinbare Ersatzl&ouml;sung sowohl f&uuml;r eine nationale Aufnahmequote als auch f&uuml;r die von Vielen erw&uuml;nschte und von der Bundeskanzlerin mit guten Gr&uuml;nden &ndash; noch &ndash; verweigerte Entscheidung &uuml;ber eine &sbquo;Obergrenze&lsquo;:<br>\nEin deutscher Alleingang mit einem nationalen &sbquo;Kontingent&lsquo; bliebe nur eine einseitige Selbstverpflichtung und kein Beitrag zu einer EU-Entscheidung &uuml;ber entsprechende &sbquo;Kontingente&lsquo; der &uuml;brigen Mitgliedsstaaten, die sich dann insgesamt zu einer Art &sbquo;europ&auml;ischem Kontingent&lsquo; (von welcher globalen Gesamtheit?) addieren k&ouml;nnten; denn eine solche europ&auml;ische Entscheidung w&auml;re nach dem kontr&auml;ren derzeitigen Stand der Verhandlungspositionen wohl ebenso wenig erreichbar wie diejenige &uuml;ber die bislang nicht zu vereinbarenden und nicht einmal in einem Notprogramm (40.000 \/ 160.000) umsetzbaren Verteilungsquoten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/12\/07\/bades-meinung-in-fluechtlingskrise-kopf\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BA und BAMF: zwei abweichende Auffassungen zu &bdquo;mit guter Bleibeperspektive&rdquo; (421 SGB III)<\/strong><br>\nWarum (und auf welcher rechtlichen Grundlage) wird der Kreis der &bdquo;Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive&rdquo; f&uuml;r beitragsfinanzierte &bdquo;Einstiegskurse&rdquo; (Sprachkurse) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) anders (enger) abgegrenzt als f&uuml;r steuerfinanzierte &bdquo;Integrationskurse&rdquo; des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF)? Liegt es an den weisungsbefugten Bundesministerien, dem Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) f&uuml;r die BA und dem Bundesinnenministerium (BMI) f&uuml;r das BAMF oder an fehlender Abstimmung?<br>\nBundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA): F&uuml;r &bdquo;Einstiegskurse f&uuml;r Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive&rdquo; (Sprachkurse) hei&szlig;t es im Internet-Auftritt der BA: &bdquo;F&ouml;rderf&auml;hig sind Personen, die aus folgenden Herkunftsl&auml;ndern stammen: Syrien, Eritrea, Irak, Iran. Sollten ggf. noch weitere Herkunftsl&auml;nder hinzukommen, wird die Liste umgehend erg&auml;nzt.&rdquo; Alle Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus anderen Herkunftsl&auml;ndern gelten als &bdquo;nicht f&ouml;rderf&auml;hig&rdquo;. Grundlage dieser Abgrenzung (Ausgrenzung): Eine E-Mail des BMAS vom 27. Oktober 2015 an die Zentrale der BA . (hier: BMAS20151027)<br>\nBundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF): Der f&ouml;rderf&auml;hige Personenkreis f&uuml;r die &bdquo;Integrationskurse&rdquo; des BAMF (&bdquo;Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive&rdquo;) umfasst ebenfalls die vier genannten Herkunftsl&auml;nder. Allerdings sind Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus anderen Herkunftsl&auml;ndern nicht generell von der Teilnahme an &bdquo;Integrationskursen&rdquo; des BAMF ausgeschlossen. Sie k&ouml;nnen teilnehmen wenn sie &bdquo;eine Duldung gem&auml;&szlig; &sect; 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG oder eine Aufenthaltserlaubnis nach &sect; 25 Abs. 5 AufenthG&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.bamf.de\/SharedDocs\/Meldungen\/DE\/2015\/20151202-november-bilanz.html?nn=1367522\">besitzen<\/a>. Diese kleine &Ouml;ffnung fehlt in der E-Mail des BMAS an die Zentrale der BA (siehe oben).<br>\nAnmerkung: Die Bezugnahme auf die &bdquo;Gesamtschutzquote&rdquo; des Herkunftsstaates ist willk&uuml;rlich und ausgrenzend. Unklar ist zudem (!) der Bezugszeitraum f&uuml;r die Berechnung der offensichtlich unbereinigten &bdquo;Gesamtschutzquoten&rdquo;? Das Beispiel der unbereinigten &bdquo;Gesamtschutzquote&rdquo; des &bdquo;derzeit&rdquo; ausgeschlossenen Herkunftsstaats (Herkunftsland) Afghanistan macht dies deutlich. (siehe BIAJ-Tabelle unten) Die unbereinigte &ldquo;Gesamtschutzquote&rdquo; betrug in den letzten vier Monaten von August bis November 2015 rechnerisch 57,1 Prozent. Die unbereinigte &ldquo;Gesamtschutzquote&rdquo; lag damit nach Berechnung des Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) f&uuml;r das Herkunftsland Afghanistan deutlich &uuml;ber 50 Prozent! (Anmerkung: Die unver&ouml;ffentlichten &ldquo;bereinigten Gesamtschutzquoten&rdquo; liegen deutlich &uuml;ber den ver&ouml;ffentlichten &ldquo;unbereinigten Gesamtschutzquoten&rdquo;. Bei der Berechnung &ldquo;bereinigter Gesamtschutzquoten&rdquo; bleiben die &ldquo;formellen Entscheidungen&rdquo; &ndash; keine inhaltliche Entscheidung des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) &uuml;ber die Asylgr&uuml;nde z.B. wegen fehlender Zust&auml;ndigkeit &ndash; unber&uuml;cksichtigt.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/715-ba-und-bamf-zwei-abweichende-auffassungen-zu-mit-guter-bleibeperspektive-421-sgb-iii.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Zurzeit sind die Kommunen damit besch&auml;ftigt, die Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen zu organisieren. Das geschieht immer h&auml;ufiger in Unterk&uuml;nften, die von Hilfsorganisationen betrieben werden. Ein wesentlicher Bestandteil vieler Konzepte sind Sprachkurse, als Schl&uuml;ssel zur schnellen Integration. Doch durch die oben beschriebene Vorgabe der Bundesbeh&ouml;rden wird diese Integrationsarbeit zus&auml;tzlich behindert. Denn wie soll diese gelingen, wenn ein Teil der Fl&uuml;chtlinge anderen beim Erlernen der Sprache nur zuschauen darf?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die schlechteste Beh&ouml;rde Deutschlands<\/strong><br>\nDer SPD-Vorstand hat f&uuml;r den an diesem Donnerstag beginnenden Parteitag einen respektablen 19-seitigen Antrag zur Fl&uuml;chtlingspolitik formuliert: Darin steht viel Kluges, viel Bemerkens- und Bedenkenswertes. Wenn dieser Antrag nicht nur Papier bliebe, sondern Leitlinie w&uuml;rde f&uuml;r die deutsche Einwanderungs-, Migrations- und Integrationspolitik: Man k&ouml;nnte zuversichtlich in die Zukunft schauen. Aber die Praxis der Bundesregierung unter Angela Merkel und Sigmar Gabriel ist von den Leitlinien des SPD-Papiers weit entfernt. So viel zum Bund.<br>\nWenn es um das Bundesland Berlin geht, um die Fl&uuml;chtlingspolitik in der Hauptstadt also, dann ist es noch viel schlimmer. Die Entfernung zwischen dem sch&ouml;nen SPD-Papier und der Realit&auml;t in Berlin l&auml;sst sich nur in Lichtjahren messen. Die Realit&auml;t in Berlin hei&szlig;t Lageso; das ist das K&uuml;rzel f&uuml;r das &ldquo;Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Soziales&rdquo;. Es steht seit Monaten f&uuml;r ein totales Beh&ouml;rdenversagen. Die Beh&ouml;rde dieses Namens soll die Fl&uuml;chtlinge betreuen; sie ist nicht einmal in der Lage, sie zu registrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlingschaos-in-berlin-die-schlechteste-behoerde-deutschlands-1.2776283\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tag der Einbildung: Kampagne mit doppeltem Boden<\/strong><br>\nZum ersten Mal wurde am Dienstag der &bdquo;Tag der Bildung&ldquo; begangen. Geboten wurde viel Palaver und wenig Inhalt. Was h&auml;ngen bleibt? Alle finden das Thema wichtig und alle wollen das Allerbeste f&uuml;r Kinder und Jugendliche. Vergessen wird bei so viel Friede-Freude-Eierkuchen: Nicht alle Beteiligten haben dieselben Interessen.<br>\nWas denn? Den &bdquo;Tag der Bildung&ldquo; gab`s noch gar nicht? Dann wurde es aber mal h&ouml;chste Eisenbahn. Schlie&szlig;lich leben wir in der &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo;, da sollte so was Pflicht sein. Zum Gl&uuml;ck hat endlich einer den blinden Fleck im deutschen Gedenk-, Ehren- und Feiertagskalender ausgecheckt und ausgel&ouml;scht. Dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, den SOS-Kinderd&ouml;rfern und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) geb&uuml;hrt Dank: Seit gestern und f&uuml;r alle Ewigkeiten ist der 8. Dezember der &bdquo;Tag der Bildung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1893-tag-der-bildung.php%20\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Marionettentheater<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Stefan Mappus und seine Verkehrsministerin Tanja G&ouml;nner (beide CDU) nahmen erheblichen Einfluss auf die Arbeit ihrer Parteifreunde im ersten parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Schwarzen Donnerstag vor f&uuml;nf Jahren. Die Verlesung bisher geheimer Mails im Landtag belegt, wie den Kontrolleuren die Hand gef&uuml;hrt wurde.<br>\nSo hatten sich die V&auml;ter und M&uuml;tter der Verfassung das vorgestellt: Auf der einen Seite sitzen die Regierenden, auf der anderen die Parlamentarier. &ldquo;Gewaltenteilung &agrave; la Baden-W&uuml;rttemberg&rdquo;, so Uli Sckerl (Gr&uuml;ne), sieht anders aus. Beamte im Staats- und im Verkehrsministerium haben sich direkt in die Arbeit des ersten Untersuchungsausschusses zum Polizeieinsatz vom 30. September 2010 eingemischt, angeleitet vor allem von Ex-Verkehrsministerin Tanja G&ouml;nner. Hochvertraulich wurden Infos hin- und her geschickt, Szenarien und Dokumente &uuml;bermittelt, am Ende sogar Textbausteine f&uuml;r den Abschlussbericht von CDU und FDP. Das Ziel der Operation: Sechs Monate vor der Landtagswahl 2011 sollte die tats&auml;chliche Rolle des damaligen Regierungschefs Stefan Mappus verschleiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/245\/marionettentheater-3304.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Rechts, rechter, Baden-W&uuml;rttemberg:<\/strong> Im S&uuml;dwesten ist die Bereitschaft, einer Rechtsau&szlig;en-Partei die Stimme zu geben, doppelt so hoch wie in den anderen Bundesl&auml;ndern. So das alarmierende Fazit des Sozialwissenschaftlers Kurt M&ouml;ller. Der hat f&uuml;r den NSU-Untersuchungsausschuss ein 140-seitiges Gutachten geschrieben.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Menschen statt Moneten:<\/strong> Es geht auch anders. Bei Manomama in Augsburg finden Menschen Arbeit, die anderswo l&auml;ngst aussortiert werden. M&ouml;glich macht&rsquo;s Sina Trinkwalder, deren N&auml;herInnen davon tr&auml;umen, mit dem Rollator noch einen Firmenparkplatz zu kriegen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Lifta und Propaganda:<\/strong> Der rechtspopulistische Kopp-Verlag wirbt seit vielen Jahren in Fernsehmagazinen, den auflagenst&auml;rksten Wochenbeilagen Deutschlands. Auch in den Stuttgarter Zeitungen. Und keiner hat ein Problem damit.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>F&uuml;rchtet euch nicht:<\/strong> Tats&auml;chlich &ndash; es soll noch gute Zeitungsverleger geben. In Karlsruhe sitzt einer bei den &ldquo;Badischen Neuesten Nachrichten&rdquo; (BNN), die zwar kein journalistischer Leuchtturm sind, aber auch keine Abschussrampe f&uuml;rs Personal.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Zeitung als Deko:<\/strong> Die meisten Verleger glauben, dass mit gedruckten Zeitungen kein Geld mehr zu verdienen ist. Digital hei&szlig;t ihr Zauberwort. Eigentlich m&uuml;sste ihnen die Lizenz entzogen werden.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>ZDF stellt &uuml;berraschend Lobbyradar ein<\/strong><br>\nMit einer Software wollte das Zweite die Netzwerke der Macht offenlegen. Doch nach nur einem halben Jahr beendet der Sender sein Prestigeprojekt f&uuml;r mehr Transparenz.  Das Zweite Deutsche Fernsehen will den Lobbyradar einstellen, das erfuhr ZEIT ONLINE aus Kreisen des ZDF-Fernsehrats. Der Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, habe dem Aufsichtsgremium des Senders Ende November angek&uuml;ndigt, das Lobbyismus-Transparenz-Projekt zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Angeblich gab es politischen Druck, das Angebot nicht mehr unter dem Logo des ZDF weiterzuf&uuml;hren, behaupten Mitarbeiter.<br>\nAuf der Seite <a href=\"http:\/\/www.lobbyradar.de\">lobbyradar.de<\/a> und mit einer Software-Erweiterung, die sich jeder Internetnutzer in seinem Browser installieren kann, werden die Verbindungen zwischen Politikern, Journalisten sowie Vereinen, Verb&auml;nden, Unternehmen und Lobbyagenturen angezeigt. Nach der Installierung des Plug-Ins werden in jedem aufgerufenen Text die Namen von wichtigen Personen unterstrichen. Klickt man auf einen Namen, erscheinen alle Verbindungen der Person zu Lobbyisten. Mit diesem Angebot wollte der Sender die Netzwerke der Macht in Deutschland offenlegen.<br>\nDas ZDF hatte den Lobbyradar erst im Mai 2015 gestartet, nachdem er sechs Monate lang von drei freien Journalisten aufgebaut wurde. Die Entwicklung und der Betrieb kosteten den Mainzer Sender nach Angaben von ZDF-Mitarbeitern bisher &uuml;ber 150.000 Euro. Rund 400.000 Besucher nutzten die Seite bis September.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-12\/lobbyismus-transparenz-zdf-lobbyradar-beendet\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Linkspopulismus f&uuml;r Fortgeschrittene<\/strong><br>\nIn Deutschland tut man sich schwer mit &bdquo;Populisten&ldquo;. Man klebt ihnen gern das Etikett &bdquo;Volksverf&uuml;hrer&ldquo; an. Dabei w&auml;re eine differenziertere Auseinandersetzung mit dem Populismus durchaus sinnvoll.<br>\nDie Linke, vor allem die, die noch etwas erreichen will, ist ein bisschen neidisch. Sie kann n&auml;mlich nicht so populistisch reden und handeln wie die Rechte. Aber sie m&ouml;chte es gern, weil sie t&auml;glich sieht, wie erfolgreich ein paar tausend rechte Populisten ein ganzes Volk (und eine komplette Medienlandschaft) unter Druck setzen k&ouml;nnen, so sehr, dass selbst die beliebteste Kanzlerin aller Zeiten politisch beidrehen muss, wenn sie ihr Amt nicht verlieren will.<br>\nDie Linke aber ist wie eh und je zerrissen. Ein Teil von ihr betrachtet den Populismus mit skeptischem Stirnrunzeln, andere strafen ihn mit Verachtung. Populismus, glauben sie, sei etwas f&uuml;r unterentwickelte, vormoderne Gesellschaften. Schon deshalb d&uuml;rfte die Linke auch die zartesten Ans&auml;tze zu einem linken Populismus wieder zerreden. Das kann sie am besten. Die ganz Vern&uuml;nftigen oder besser: die Linken, die sich f&uuml;r rational denkende Linke halten, rufen (mit erhobenem Zeigefinger): Passt blo&szlig; auf, der Populismus wird euch noch um die Ohren fliegen! Wer den Populismus zu sehr liebt, wird in ihm umkommen, denn er ist ein autorit&auml;res, zutiefst anti-demokratisches und gef&auml;hrliches Konzept. Jens Bisky z.B. (der &auml;lteste Sohn Lothar Biskys) schrieb das im Feuilleton der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Denn Populismus &ndash; also die Wiederkehr des Freund-Feind-Denkens &ndash; habe in Deutschland immer etwas Carl Schmittiges an sich. Die Anlehnung an dieses Denken &ouml;ffne dem Missbrauch durch politische Rattenf&auml;nger T&uuml;r und Tor. Biskys Warnung trug deshalb die ironische &Uuml;berschrift: &bdquo;Positives Pack&ldquo;. Er wollte sagen: Linker Populismus ist ein Widerspruch in sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2015\/12\/linkspopulismus-fuer-fortgeschrittene\/\">Wolfgang Michal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Aktion: Schluss mit geheimen Lobby-Geldern an Parteien! Bundestag muss mehr Transparenz bei Parteigeldern schaffen<\/strong><br>\nJedes Jahr flie&szlig;en viele hunderttausend Euro geheime Lobbygelder an CDU, SPD und Co. Jetzt wird der Bundestag die Parteienfinanzierung neu regeln &ndash; ohne diesen Missstand zu beseitigen. Kurz vor der Abstimmung wollen wir ein starkes Zeichen setzen. Wir wollen wissen, wer die Parteien finanziert &ndash; insbesondere im Wahlkampf. Bitte unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell. [&hellip;]<br>\nF&uuml;nf Jahre sind seit der Rent-a-R&uuml;ttgers-Aff&auml;re vergangen. Damals wurde bekannt, dass die nordrhein-westf&auml;lische CDU ihre Parteitags-St&auml;nde und selbst ihren damaligen Ministerpr&auml;sidenten J&uuml;rgen R&uuml;ttgers f&uuml;r viel Geld an Sponsoren vermietete. Der Fall sorgte f&uuml;r viel Emp&ouml;rung, bis in Unionskreise hinein. Heute scheint er vergessen zu sein. Wenn die CDU n&auml;chste Woche in Karlsruhe ihren Parteitag abh&auml;lt, treten dort wieder Konzerne als Sponsoren auf &ndash; ohne dass wir erfahren, welche Summen sie daf&uuml;r zahlen. Denn Sponsoren-Gelder an Parteien m&uuml;ssen noch immer nicht ver&ouml;ffentlicht werden. Auch nur bei einem Drittel der Parteispenden erfahren wir, wer dahinter steckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/12\/aktion-schluss-mit-geheimen-lobby-geldern-an-parteien-2\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Soldaten! Verweigert den Syrien-Befehl! &ndash; Wer seinem Land treu dient, sagt NEIN<\/strong><br>\nSoldaten!<br>\nIhr habt geschworen, der Bundesrepublik treu zu dienen. Jetzt will man Euch in einen Krieg senden, der diesem Schwur widerspricht. Das gilt f&uuml;r die k&auml;mpfenden Einheiten ebenso wie f&uuml;r die nachgeordneten Dienste.<br>\nDieses Kommando widerspricht jeder Vernunft, jeder milit&auml;rischen Einsicht und allen Gesetzen, die Euren Dienst betreffen.<br>\nEuer Einsatz wird von der Regierung mit der &ldquo;Verh&uuml;tung und Unterbindung terroristischer Handlungen&rdquo; begr&uuml;ndet. Ihr wisst, dass Euer Kommando in Afghanistan die gleiche Begr&uuml;ndung hatte. Und Ihr wisst auch, dass nach 14 Jahren dieses Auslandseinsatzes der Terror nicht geringer sondern nur mehr geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/soldaten-verweigert-den-syrien-befehl.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Warum stimmt die Bundesregierung gegen Atombomben-Resolutionen&hellip;<\/strong><br>\nKeine Ahnung:<br>\nDie Bundesregierung ist offiziell f&uuml;r eine atomwaffenfreie Welt. Nur warum hat sie dann gestern zwei UN-Resolutionen abgelehnt (!), die die ethische Verpflichtung zur Abschaffung von Atomwaffen beschreiben sowie eine &Auml;chtung von Atomwaffen fordern? Warum hat man sich au&szlig;erdem bei zwei UN-Resolutionen enthalten, in denen es um die humanit&auml;ren Konsequenzen und die Umsetzung eines Verbots von Atomwaffen geht? Das Ausw&auml;rtiges Amt wei&szlig; es nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1146914391987174\/?pnref=story\">Jung und Naiv via Facebook<\/a>\n<p><em>Dazu eine Anmerkung von Monitor ebenfalls via <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/?fref=ts\">Facebook<\/a><\/em><br>\n<em>Gute Frage: Warum lehnt Bundesregierung &Auml;chtung &amp; Verbot von Atomwaffen ab? Die wahrscheinliche Antwort liegt in der Eifel begraben. Offensichtlich h&auml;tte sich atomare Aufr&uuml;stung &ndash; pardon: Modernisierung &ndash; auf deutschem Boden schlecht mit den UN-Resolutionen vertragen. Monitor hatte in diesem Jahr &uuml;ber die atomare Aufr&uuml;stung &ndash; auch in Deutschland &ndash; berichtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29479","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29479"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29483,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29479\/revisions\/29483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}