{"id":29509,"date":"2015-12-11T08:52:54","date_gmt":"2015-12-11T07:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509"},"modified":"2015-12-11T08:52:54","modified_gmt":"2015-12-11T07:52:54","slug":"hinweise-des-tages-2522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h01\">Gutachten: Bundeswehreinsatz in Syrien ist rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h03\">SPD-Parteitag: Bei Fl&uuml;chtlingen keine Obergrenze, sondern Kontingente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h04\">Dumm gespart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h05\">Lieber angemessene Steuers&auml;tze als angebliche Geschenke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h06\">Europas Zukunft: Haut doch ab!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h07\">EU gibt bei TTIP offenbar deutlich nach &ndash; zulasten der Bauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h08\">Bund-L&auml;nder-Finanzen: Endlich einen Schritt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h09\">Kommt die Bundesfernstra&szlig;engesellschaft, bleibt die Verkehrswende auf der Strecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h10\">Die Multis m&uuml;ssen ihre Beute nachhaltig verteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h11\">Studie zur Finanzberatung: Zu teuer, zu unrentabel, zu riskant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h12\">Allianz-Lebensversicherungen werfen weniger ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h13\">Der Niedergang der Linken in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h14\">So l&uuml;gt Udo Ulfkotte: Fordert die UNO, die deutsche Bev&ouml;lkerung durch Araber zu ersetzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h15\">Rechtspopulismus: Le Pen und Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h16\">Zerrei&szlig;probe f&uuml;r die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h17\">Pazifismus ist radikal und kein bisschen weicheiig.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gutachten: Bundeswehreinsatz in Syrien ist rechtswidrig<\/strong><br>\nW&auml;hrend schon die ersten deutschen &raquo;Tornados&laquo; vom schleswig-holsteinischen Jagel aus zum umstrittenen Anti-IS-Einsatz in Syrien starten, kommt ein Rechtsgutachten f&uuml;r die Linke im Bundestag zu dem Schluss, dass der Syrien-Einsatz der Bundeswehr rechtswidrig ist. &raquo;Die von der Bundesregierung in Anspruch genommene rechtliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Entsendung deutscher Streitkr&auml;fte nach Syrien ist unhaltbar&laquo;, hei&szlig;t es in dem 11-seitigen Papier des emeritierten Rechtsprofessors und fr&uuml;heren Linkenpolitikers Norman Paech, das die Linksfraktion am Donnerstag vorstellen will.<br>\n&raquo;Das V&ouml;lkerrecht besteht nach wie vor darauf, dass ein Staat nur dann angegriffen werden kann, wenn ihm die Terroranschl&auml;ge, die von seinem Territorium ausgehen, zugerechnet werden k&ouml;nnen&laquo;, schreibt der fr&uuml;here Bundestagsabgeordnete. &raquo;Dies ist ein Gebot der Souver&auml;nit&auml;t und territorialen Integrit&auml;t sowie des zwingenden Gewaltverbots, die nur mit Zustimmung Syriens aufgehoben werden k&ouml;nnen.&laquo; Diese Zustimmung gibt es f&uuml;r Angriffe der Anti-IS-Allianz nicht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/994293.gutachten-bundeswehreinsatz-in-syrien-ist-rechtswidrig.html\">Neues Deutschland<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/12-10\/071.php\">Die Analyse von Norman Paech via junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Syrien-Einsatz: &ldquo;Schwerer Versto&szlig; gegen geltendes V&ouml;lker- und Verfassungsrecht<\/strong><br>\nHeute sind die ersten beiden Tornados in die T&uuml;rkei verlegt worden. &Uuml;berdies flogen 40 Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 mit einer Transportmaschine A400M zum t&uuml;rkischen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Incirlik, wo die deutschen Soldaten und bis zu sechs Aufkl&auml;rungstornados sowie ein A310-MRTT-Tankflugzeug stationiert werden &ndash; ein deutliches Signal f&uuml;r den eher symbolischen Einsatz in Richtung T&uuml;rkei, wo die Regierung trotz ihres Vorgehens gegen die Kurden, u.a. v&ouml;lkerrechtswidrig im Nordirak, und nicht gegen den IS mit Unterst&uuml;tzung auch im Streit mit Russland rechnen k&ouml;nnen. Dazu kommen die noch weitgehende offene Grenze zu den IS-Gebieten in Syrien und m&ouml;gliche Verwicklungen mit dem IS. Vor allem aber sammeln die USA und die Nato weiter an Alliierten, um die Allianz auch im Wettstreit mit der russischen Koalition aus Syrien, Irak und Iran zu vergr&ouml;&szlig;ern und dadurch dem Anschein nach mehr Legitimit&auml;t zu verschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46825\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>445 Verbrechen<\/strong><br>\nMit diesem Beschluss sind fast alle gro&szlig;en NATO-Staaten am syrischen Schauplatz versammelt, und nicht an der Seite des einzigen dort legal handelnden Staates, Russland; es reicht ein einzelner Zwischenfall f&uuml;r den Schritt in einen gro&szlig;en Krieg. Niemand, der seine f&uuml;nf Sinne zusammen hat, und niemand, der auf die bundesdeutsche Verfassung noch einen Pfifferling gibt, kann eine solche Situation willentlich herbeif&uuml;hren. Als die &ouml;sterreichische Monarchie und das deutsche Kaiserreich den ersten Weltkrieg entfesselten, wollten sie eigentlich einen begrenzten Krieg auf dem Balkan f&uuml;hren. Sie bekamen mehr, als sie bestellt hatten. Weltkriege beginnen nicht, indem ein einzelner Staat erkl&auml;rt, er wolle jetzt einen Weltkrieg f&uuml;hren. Wenn drei&szlig;ig Leute um ein offenes Pulverfass stehen, ist es unbedeutend, dass 29 davon nicht mit Streichh&ouml;lzern spielen. [&hellip;]<br>\nDie syrische Regierung hat nicht um deutsche Hilfe gebeten. Es gibt auch keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrats. Deshalb bleibt jeder Einsatz deutscher Truppen auf syrischem Gebiet, wie und wo auch immer, die Handlung eines Angreifers. Der Beschluss des Bundestags ist der Beschluss zu einem Angriffskrieg. Damit verst&ouml;&szlig;t er gegen einen der zentralen Grunds&auml;tze unserer Verfassung. Nicht zum ersten Mal, und leider haben es sich die Menschen dieses Landes bisher gefallen lassen, wenn ihre Verfassung mit F&uuml;&szlig;en getreten wird. Es ist allerdings das erste Mal, dass dabei &ndash; leichtfertig &ndash; das Schicksal unseres ganzen Landes und das Leben all seiner Bewohner in die Waagschale geworfen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/vineyardsaker.de\/analyse\/445-verbrechen\/\">vineyardsaker.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrien? It&rsquo;s the B&uuml;ndnisraison, Stupid!<\/strong><br>\nEs ist ein Missverst&auml;ndnis, dass es bei dem am 4.12.2015 vom Bundestag beschlossenen Bundeswehrmandat um Syrien geht. Wie bei fr&uuml;heren Entscheidungen zu Kriegsbeteiligungen sind vor allem B&uuml;ndnis-Belange die Antriebsfeder. So wie Kanzler Schr&ouml;der 2001 der Bush-Regierung die &bdquo;uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t&ldquo; zusicherte und Deutschland anschlie&szlig;end in den Afghanistankrieg hineinf&uuml;hrte, geht es 2015 um die Solidarit&auml;t mit der franz&ouml;sischen Regierung, der Kanzlerin Merkel &bdquo;jedwede Unterst&uuml;tzung&ldquo; versprach. In der Folge werden jetzt deutsche Bundeswehr-Verb&auml;nde unter franz&ouml;sischen Kommando am Luftkrieg in Syrien und Umgebung teilnehmen.<br>\nEntsprechend begann Au&szlig;enminister Steinmeier seine Rede bei der Einbringung des j&uuml;ngsten Bundeswehr-Mandats in den Bundestag am 2.12.2015 mit diesen Argumenten: &raquo;der franz&ouml;sische Pr&auml;sident hat Europa um Unterst&uuml;tzung gebeten, und Europa hat fast ausnahmslos Unterst&uuml;tzung versprochen. Die Europ&auml;ische Union r&uuml;ckt zusammen. In Frankreich wurde ganz Europa getroffen, und deshalb muss Europa gemeinsam mit Frankreich eine Antwort geben.&laquo; Ministerin von der Leyen erg&auml;nzte: &raquo;Wir tun das auch in Solidarit&auml;t mit unseren franz&ouml;sischen Freunden, wei&szlig; Gott, aber nicht nur; es ist auch in unserem eigenen Interesse.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-friedensinitiative.de\/cms\/syrien-its-the-buendnisraison-stupid\/\">Gr&uuml;ne Friedensinitiative<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrienkrieg: Nicht in unserem Namen!<\/strong><br>\nFrau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,<br>\nSie sagen, Sie handeln im Namen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!<br>\nAus falsch verstandener Solidarit&auml;t wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch &uuml;berregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem v&ouml;lkerrechtswidrig.<br>\nDas Erstarken des IS ist auch die Folge des US-Krieges im Irak, des NATO-Krieges in Libyen und der Waffenlieferungen in die Region, z.B. von deutschen Waffen nach Saudi-Arabien. Der Zustrom von Geld, Waffen und neuen K&auml;mpferInnen f&uuml;r den IS muss dauerhaft unterbunden werden. Die Menschen in der Region brauchen eine lebenswerte Alternative, damit sie dem bewaffneten Kampf des IS ihre Unterst&uuml;tzung entziehen. Ein Ende des Krieges in Syrien ist nur mit Verhandlungen und Kooperation m&ouml;glich.<br>\nWir sagen Nein zur Beteiligung der Bundeswehr in Syrien!<br>\nWir sagen Ja zu zukunftsweisenden zivilen L&ouml;sungen.<br>\nSie, Frau Bundeskanzlerin, handeln nicht in unserem Namen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.syrien-aufruf.de\/\">Syrien-Aufruf.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Sozialdemokratische Abnicker<\/strong><br>\nNicht ohne Hintergedanken hatte sich die SPD-F&uuml;hrung in der vergangenen Woche daf&uuml;r eingesetzt, den Kriegseinsatz gegen die Terrororganisation Islamischer Staat im Eiltempo durch das Parlament zu peitschen. Denn bei ihrem nun begonnenen Bundesparteitag sollte das Thema keine allzu gro&szlig;e Rolle spielen. Die Delegierten hatten keine M&ouml;glichkeit mehr, durch Beschl&uuml;sse Druck auf ihre Abgeordneten im Bundestag auszu&uuml;ben. Dabei ist die Beteiligung an milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen auf wackliger rechtlicher Grundlage eine schwerwiegende Entscheidung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/994405.sozialdemokratische-abnicker.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Parteitag: Bei Fl&uuml;chtlingen keine Obergrenze, sondern Kontingente<\/strong><br>\nBei der Sonntagsfrage verharrt die SPD bei 24 Prozent. Das l&auml;sst der Partei keine Fl&uuml;gel wachsen. Es gibt ohnehin keinen Rand, der mit starken Ideen auf sich aufmerksam macht, und es gibt niemand, der die Partei weiter nach oben bringen will, die vern&uuml;nftige Mitte will im Basislager bleiben, an der Seite von Merkel weiter mitregieren.<br>\nDas wird schon beim Auftakt des Parteitages ganz offen vorgef&uuml;hrt. Ein Altkanzler erh&auml;lt frenetischen Beifall (&ldquo;Die Genossen wollten &uuml;berhaupt nicht mehr aufh&ouml;ren&rdquo;) f&uuml;r eine Rede, die sich an verstorbenen Gr&ouml;&szlig;en wie Helmut Schmidt und Egon Bahr entflammt. &ldquo;Lasst uns das nicht vergessen&rdquo;, zitiert der Spiegel Gerhard Schr&ouml;der: F&uuml;r verantwortungsvolle Politik einzustehen, darin liege der Kern der SPD: &ldquo;Das gibt uns die Kraft.&rdquo; Die Botschaft: Nur Mut!<br>\nWozu braucht es den bei der Gegenwarts-SPD? Die Mitregierungs-Partei teilt alle relevanten Position mit der Kanzlerin, schafft kein eigenes Profil. Das ist ihr Dilemma. Beim Kriegseinsatz in Syrien und beim Problem der Fl&uuml;chtlingsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46826\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu die <strong>ZDF heute show Werbeagentur: Slogans f&uuml;r eine erfolgreiche Wahl<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151211_heute_show.jpg\" alt=\"SPD nicht immer aber immer weniger\" title=\"SPD nicht immer aber immer weniger\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/heuteshow\/photos\/a.302789020985.156311.264820405985\/10153175290675986\/?type=3&amp;theater\">Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dumm gespart<\/strong><br>\nMit unverhohlenem Stolz l&auml;sst Deutschlands Finanzminister Sch&auml;uble wissen, dass der Bund auch 2016 keine neuen Schulden machen wird. Die &bdquo;schwarze Null&ldquo; soll ein dicker Pluspunkt f&uuml;r die Regierung sein: &bdquo;Der deutsche Staat ist solide finanziert und handlungsf&auml;hig. Angesichts der Herausforderungen, vor denen wir stehen, ist das von entscheidender Bedeutung&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Verlautbarung des Bundesfinanzministeriums.<br>\nDie schwarze Null ist popul&auml;r. Aber steht sie tats&auml;chlich f&uuml;r &bdquo;solide&ldquo; Finanzpolitik? Die Schleifspuren dieser Politik lassen sich am klarsten an der Entwicklung der staatlichen Investitionen ablesen. Nach den Daten des Statistischen Bundesamts wird seit Jahren immer weniger investiert, vor allem von Bund und Kommunen. Schlimmer noch: Die Nettoinvestitionen gehen sogar zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nNun k&ouml;nnte man argumentieren: Macht nichts, wir brauchen kein Wachstum auf Teufel komm raus. Damit &uuml;bersieht man aber die politischen Langzeitwirkungen. Denn der deutsche Staat erf&uuml;llt heute nicht einmal mehr seine zentralen Aufgaben, etwa im Hinblick auf die Infrastrukturen, die Forschungsf&ouml;rderung, das Bildungs- und das Gesundheitswesen. Das hat fatale politische und &ouml;konomische Folgen: Unzureichende staatliche Investitionen f&ouml;rdern zum einen die Staats- und Politikverdrossenheit, da die B&uuml;rger dem Staat nicht mehr zutrauen, das Gemeinwohl zu sichern, und sie beeintr&auml;chtigen zum anderen die volkswirtschaftlichen Zukunftschancen und Entwicklungsperspektiven. Dem hat die herrschende Meinung in Politik und Medien nur ein einziges Argument entgegenzusetzen: Die &bdquo;schwarze Null&ldquo; steht doch f&uuml;r die Generationengerechtigkeit: Wir d&uuml;rfen unsere Kinder und Enkel nicht mit Schulden belastet, nur weil &bdquo;wir&ldquo; uns jetzt ein sch&ouml;nes Leben machen wollen.<br>\nDiese Behauptung ist dummdreist. Es stimmt zwar, dass die heutige Generation die Lebenschancen k&uuml;nftiger Generationen positiv oder negativ beeinflussen kann. Aber die Behauptung ist dumm, weil erstens eine jede Generation nur vom jeweils aktuellen Sozialprodukt leben kann, ob mit Schulden oder ohne. Und weil zweitens im Hinblick auf die Staatsschulden gilt, dass nicht nur die Gl&auml;ubiger-, sondern auch die Schuldnerrolle weitergereicht wird. Viele Kinder und Enkel werden also der Lasten der Staatsverschuldung dadurch enthoben, dass sie die Bundesschatzbriefe ihrer Eltern erben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5249372\">Heiner Gan&szlig;mann, Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lieber angemessene Steuers&auml;tze als angebliche Geschenke<\/strong><br>\nWas war das mediale Stimmengewirr letzte Woche aus dem H&auml;uschen. Der Zuckerberg wollte angeblich seinen Reichtum aufgeben. Nun gut, nicht ganz, aber einen Gro&szlig;teil seiner Milliarden wollte er wohl spenden. Im hessischen Radio bem&uuml;hten sie einen Mediziner und sp&uuml;rten der Frage nach, ob denn die Geburt eines Kindes, wie bei den Zuckerbergs geschehen, einen positiven Einfluss auf die Spendenbereitschaft habe.<br>\nDer Mediziner bejahte und brachte mal wieder das fabelhafte Hormon Oxytocin ins Spiel. Das z&auml;hlen sie immer auf, wenn sie rational nicht weiterkommen im Qualit&auml;tsjournalismus. Es ist quasi die hormonelle Generalvollmacht zur Erkl&auml;rung in menschelnden Fragen. Die Moderatorin war voll in ihrem Element und sagte &raquo;Ah&laquo; und &raquo;Oh&laquo; &ndash; und ich fluchte indes, denn die brachten &raquo;Kuschelhormon&laquo; und Zuckerbergs geplante Stiftung in einem Satz unter und verdr&auml;ngten ganz galant, dass Stiftung immer auch bedeutet, seinen Reichtum nicht durch Steuerzugriff stiften gehen zu lassen. Zuckerberg ist nicht der frischgebackene Vater mit hormoneller Spendierhose, sondern Gesch&auml;ftsmann, der die Kontrolle &uuml;ber sein Geld nicht einfach abtritt. Doch die redeten &uuml;ber Oxytocin und nannten das Information, w&auml;hrend die &raquo;Giving Pledge&laquo;-Bande sich aufmacht, die gesellschaftlichen Gestaltungsrahmen an sich zu rei&szlig;en.<br>\nDass das eine Nebelkerze war und dass die Medien mal wieder blindlings begeistert waren, haben andere schon kommentiert. Jens Berger sprach vom &raquo;M&auml;rchen vom heiligen Mark&laquo; und der Mozilla-Entwickler Zawinski nannte die Jubelch&ouml;re &raquo;leichtgl&auml;ubige Idioten&laquo;, denn &raquo;wenn ein Multimilliard&auml;r per Pressemitteilung verk&uuml;ndet, dass er irgendwann einmal alles [&hellip;] an eine gemeinn&uuml;tzige Stiftung &uuml;berweist, die zudem vollst&auml;ndig unter seiner Kontrolle steht, dann ist das keine Spende, sondern blo&szlig; eine Geldverschiebung von einem Bankkonto auf ein anderes&laquo;. Diese Stimmen sind die eine Seite der Angelegenheit. Die andere formuliert sich so: Was bilden sich diese milliardenschweren Typen eigentlich ein zu glauben, dass sie mit ihrem Geld bestimmen k&ouml;nnen, wer gef&ouml;rdert werden soll und wer nicht? Es gibt keinen vern&uuml;nftigen Grund diese &raquo;Geberlaune&laquo; aus Zeiten der viktorianischen Suppenk&uuml;che f&uuml;r gut zu befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/994310.lieber-angemessene-steuersaetze-als-angebliche-geschenke.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mark Zuckerbergs PR-Coup: Die&nbsp;&ldquo;Spenden&rdquo;&nbsp;der&nbsp;Reichen<\/strong><br>\nAktienwerte in H&ouml;he von 45 Milliarden Dollar soll das Verm&ouml;gen des Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg nach eigenen Angaben betragen. Das, so die Meldungen der vergangenen Tage, soll nun anl&auml;sslich der Geburt seiner Tochter fast g&auml;nzlich in die eigens gegr&uuml;ndete Chan Zuckerberg Initiative &uuml;bergehen. Die angeblich gemeinn&uuml;tzige &ldquo;Initiative&rdquo; soll in &ldquo;personalisiertes Lernen&rdquo;, in die &ldquo;Heilung von Krankheiten&rdquo;, die &ldquo;Vernetzung von Menschen&rdquo; sowie in den Aufbau von &ldquo;starken Communities&rdquo; investieren, so die schwammige Zielsetzung. Letzteres hei&szlig;t nichts anderes, als die Zielgruppe von Facebook zu erweitern und noch mehr Nutzer an den Social-Media-Konzern zu binden; ein klassisches Unternehmensziel also, f&uuml;r das bereits konkrete Pl&auml;ne vorliegen.&nbsp;Mit &bdquo;Internet.org&ldquo; verfolgt Facebook die Entwicklung hin zu einem geschlossenen, durchkommerzialisierten Netz, in dem fast nur eigene Dienste zug&auml;nglich sind, und das daf&uuml;r in bestimmten Entwicklungsl&auml;ndern zum Nulltarif angeboten werden soll. F&uuml;r solche Projekte will Zuckerberg auch politisch Einfluss nehmen.<br>\nDoch der Anspruch, politische Entscheidungsprozesse in Form einer Public-Private-Governance zu beeinflussen, noch der vermeintliche Anflug von Wohlt&auml;tigkeit sind neu. Bereits einige Jahre zuvor wurden 40 Milliard&auml;re wie der Initiator und Microsoft-Gr&uuml;nder Bill Gates, Warren Buffet oder der Investor George Soros f&uuml;r ihr Vorhaben, mindestens die H&auml;lfte ihres Verm&ouml;gens f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke zu spenden, medial gefeiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2015\/12\/08\/mark-zuckerberg-spenden-der-reichen\/\">Le Bohemien<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europas Zukunft: Haut doch ab!<\/strong><br>\nJunge Europ&auml;er sollen die Probleme des alten Kontinents l&ouml;sen. Es w&auml;re aber besser f&uuml;r sie, ihn zu verlassen, denn die St&auml;dte sind f&uuml;r sie nicht mehr lebenswert. &bdquo;Wir&ldquo; ist kein sch&ouml;nes Wort, jedenfalls nicht im Moment. &bdquo;Wir&ldquo; ist das &uuml;berheizte, nach Apfelschnitzen und nassen Anoraks riechende Intercityabteil unter den Personalpronomina, vor allem aber ist es eine L&uuml;ge &ndash; und ein verl&auml;sslicher Marker f&uuml;r gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse. Je mehr eine abstrakte Gemeinschaft beschworen und eingefordert wird, desto tiefer sitzt der Karren f&uuml;r gew&ouml;hnlich im Dreck. In diesen Monaten muss er richtig tief drinstecken, denn das inklusive &bdquo;Wir&ldquo; ist &uuml;berall: Wir Europ&auml;er m&uuml;ssen zusammenstehen (gegen den Islamismus), wir schaffen das (mit den Fl&uuml;chtlingen), und wir kriegen auch Europa wieder flott, von wegen Krise und so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/europas-zukunft-haut-doch-ab-13950419.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Analyse ist in der Tat treffend, die europ&auml;ische Jugend ist das Opfer der irrsinnigen neoliberalen Ideologie. Das Fazit ist allerdings weniger nachvollziehbar. Weshalb soll eine Auswanderung in die USA die L&ouml;sung sein? In den USA hat der Neoliberalismus dieselben gesellschaftlichen Verw&uuml;stungen angerichtet wie in Europa.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU gibt bei TTIP offenbar deutlich nach &ndash; zulasten der Bauern<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er haben der amerikanischen Seite bei den Gespr&auml;chen zum Freihandelsabkommen TTIP in wichtigen Fragen des Agrarhandels offenbar deutliche Zugest&auml;ndnisse gemacht. Dies gelte vor allem bei den k&uuml;nftigen Zolls&auml;tzen f&uuml;r landwirtschaftliche Erzeugnisse, sagt die EU-Abgeordnete Maria Heubuch von den&nbsp;Gr&uuml;nen.<br>\nNach ihren Informationen sollen gerade bei sensiblen Produkten wie Milch oder Fleisch die Z&ouml;lle nach einer &Uuml;bergangsfrist von wenigen Jahren wegfallen. F&uuml;r die Bauern in der EU k&ouml;nnte das zum Problem werden, ihre Situation werde sich weiter verschlechtern, bef&uuml;rchtet sie. &ldquo;Durch die starke Industrialisierung, auch durch billigeres Futter ist die Produktion von Milch und Fleisch in den USA g&uuml;nstiger&rdquo;, sagt Heubuch, die im Agrarausschuss des EU-Parlaments&nbsp;sitzt.<br>\nSchon jetzt k&auml;mpfen etwa die Milchbauern in Europa mit gro&szlig;en Problemen. Die EU-Kommission geht davon aus, dass sich der schwache Milchpreis erst ab 2020 wieder erholen wird. Bis dahin m&uuml;ssten viele Erzeuger ihre Milch teilweise unter den Entstehungskosten verkaufen, sagt Heubuch, &ldquo;v&ouml;llig unverst&auml;ndlich ist, warum die Kommission mit ihrem Angebot bei den Z&ouml;llen ihre eigene Verhandlungsposition&nbsp;untergr&auml;bt.&rdquo;<br>\nDie TTIP-Unterh&auml;ndler haben nach der elften Verhandlungsrunde Ende Oktober in Miami best&auml;tigt, dass man sich bei der Abschaffung von Warenz&ouml;llen angen&auml;hert habe. Vorschl&auml;ge zur Beseitigung bestehender Abgaben decken demnach 97 Prozent aller Z&ouml;lle ab. Details wurden von den Offiziellen allerdings nicht&nbsp;genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/freihandelsabkommen-das-ei-aufreisen-1.2774710\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bund-L&auml;nder-Finanzen: Endlich einen Schritt weiter<\/strong><br>\nZuletzt waren auch Insider skeptisch, ob es den L&auml;ndern noch gelingen werde, sich auf ein gemeinsames Konzept zur Neuordnung der Finanzbeziehungen ab dem Jahr 2020 zu einigen. Nun hat es aber doch noch geklappt. Die Regierungschefinnen und -chefs der 16 Bundesl&auml;nder konnten sich auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen, den sie der Bundeskanzlerin unterbreiten wollen. Dieser sieht vor, dass der horizontale Finanzausgleich zwischen den L&auml;ndern k&uuml;nftig im Wesentlichen auf einer ver&auml;nderten Aufteilung des L&auml;nderanteils an der Umsatzsteuer fu&szlig;en soll. Die bisherigen Stufen des Umsatzsteuervorwegausgleichs und des eigentlichen L&auml;nderfinanzausgleichs, die das System verkomplizieren und streitanf&auml;llig machen, w&uuml;rden damit hinf&auml;llig. Damit dies gelingt, m&uuml;sste der Bund zu Gunsten der L&auml;nder auf Einnahmen aus der Umsatzsteuer in H&ouml;he von rund vier Milliarden Euro j&auml;hrlich verzichten.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151211_DGB.jpg\" alt=\"Zus&auml;tzliche Zahlungen des Bundes im neuen Finanzausgleich\" title=\"Zus&auml;tzliche Zahlungen des Bundes im neuen Finanzausgleich\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++480d8018-9f45-11e5-b88a-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kommt die Bundesfernstra&szlig;engesellschaft, bleibt die Verkehrswende auf der Strecke<\/strong><br>\nAm 4. Dezember trafen sich &uuml;ber 40 VertreterInnen aus Gewerkschaften, Stra&szlig;enbau-Betrieben, B&uuml;rgerinitiativen sowie PrivatisierungsgegnerInnen und Landtagsabgeordnete der LINKEN auf Einladung unserer Bundestagsfraktion und mir. Anlass ist die dem Verkehrssektor drohende, gravierende Strukturver&auml;nderung zulasten &ouml;kologischer Verkehrstr&auml;ger. Neubau, Ausbau und Betrieb von Bundesfernstra&szlig;en sollen zentralisiert, ins Privatrecht ausgelagert und dann privatisiert werden. Autobahnneubau bekommt eine Renaissance. F&uuml;r die Verkehrswende bleibt kein Geld mehr &uuml;brig.<br>\nF&uuml;r den Input sorgte Carl Wa&szlig;muth von &ldquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (GiB)&rdquo;. Er berichtete, dass der Vorschlag zu einer Bundesfernstra&szlig;en-Gesellschaft (BFG) von der Fratzscher-Kommission kam, einberufen von Wirtschaftsminister Gabriel. Bei der BFG geht es um 150 Milliarden Euro, dieses Geld hat der Staat nicht bar, deswegen soll die BFG sich verschulden d&uuml;rfen, und sie soll schuldenfinanzierte Autobahn-Projekte auflegen. Die zum Beispiel von Versicherungen geleisteten Kredite gelten wegen der speziellen Konstruktionsweise der BFG nicht als Schulden im Sinne der Schuldenbremse. Nichtsdestotrotz m&uuml;ssen die Schulden aus diesem gigantischen Schattenhaushalt aus Steuern und Geb&uuml;hren zur&uuml;ckbezahlt werden. Und zwar zuz&uuml;glich der sehr teuren Zinsen, die der Preis w&auml;ren f&uuml;r das Schuldenverstecken. Schienen- und Wasserwege unterl&auml;gen dem gegen&uuml;ber der Schuldenbremse und damit Haushaltsengp&auml;ssen. Eine private Gesellschaft entz&ouml;ge sich zudem der demokratischen Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sabine-leidig.de\/index.php\/9-beitrag\/256-strassenbahn2\">Sabine Leidig (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Multis m&uuml;ssen ihre Beute nachhaltig verteilen<\/strong><br>\nDie Grossunternehmen verteilen ihre L&ouml;hne und Dividenden so einseitig, dass der Sozialstaat und die Kapitalm&auml;rkte gezwungen sind, st&auml;ndig Kaufkraft an die Verlierer zur&uuml;ck zu pumpen, damit die Wirtschaft nicht mangels Konsum einbricht.<br>\nDurchforscht man die &ouml;konomische Literatur nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die zunehmenden Ungleichheit, st&ouml;sst man immer wieder auf dieselben Stichworte: Globalisierung, technologischer Wandel, mangelnde Qualifikation. Keine dieser Thesen &uuml;berzeugt und keine legt konkrete politische Massnahmen nahe. Das &auml;ndert sich, wenn sich fragt, wo die Ungleichheit entsteht.<br>\nDie Antwort ist klar: Es sind die Multis. Sie verteilen ihren Mehrwert viel einseitiger als die KMUs oder Staatsbetriebe. Damit vernichten sie die Kaufkraft, auf die die Wirtschaft angewiesen ist. Und sie vertrauen darauf, dass der Staat und die Zentralbanken diese Kaufkraft &laquo;k&uuml;nstlich&raquo; neu schafft. Doch beide sind damit immer mehr &uuml;berfordert.<br>\nLeider gibt kaum Erhebungen &uuml;ber die Verteilung von L&ouml;hnen und Gewinnen bei den Grossunternehmen. Aber es gibt klare Indizien. So zeigt etwa der Verg&uuml;tungsbericht der Beratungsfirma Price Waterhouse Coopers (PWC), dass die Gesamtverg&uuml;tungen der CEOs der 50 gr&ouml;ssten Schweizer Unternehmen im Jahr 2014 um 15,8% auf durchschnittlich 5,6 Millionen Franken angestiegen sind. In kleinen und mittelgrossen Unternehmen ist so etwa nicht m&ouml;glich. Dort stieg der Durchschnittslohn 2014 um 0,8 Prozent auf 77&rsquo;600 Franken. Im Beratungsunternehmen eines guten Bekannten lag der h&ouml;chste Lohn (auf Vollzeitbasis) bisher nie mehr als 40 Prozent &uuml;ber dem tiefsten.<br>\nAuch in den Staatsbetrieben ist die Lohnspreizung relativ gering. Gem&auml;ss der Lohnstrukturerhebung von 2008 kassierte das oberste F&uuml;nftel ziemlich genau doppelt soviel Monatslohn wie das unterste. Dieselbe Quelle zeigt, dass die Spreizung bei den Privatunternehmen beim Faktor 2,7 lag und eine steigende Tendenz aufweist. Allerdings wirft diese Statistik KMU und Grossunternehmen alle in einen Topf. Wenn wir annehmen, dass bei den KMU die Spreizung eher unter 2 liegt, muss sie bei den Grossen deutlich &uuml;ber 4 liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Die-Multis-mussen-ihre-Beute-nachhaltig-verteilen\">Werner Vontobel auf Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie zur Finanzberatung: Zu teuer, zu unrentabel, zu riskant<\/strong><br>\nDer Finanzberater als windiger Verk&auml;ufer, der vor allem den eigenen Profit im Sinn hat und nicht das Wohl seines Kunden &ndash; dieses Vorurteil h&auml;lt sich. Und beinahe genauso lange schon versucht die Zunft gegen ihr schlechtes Image anzuk&auml;mpfen. Das Problem ist nur: In dem Klischee steckt Wahres. Das zeigt nun einmal mehr eine umfangreiche Studie, die die Verbraucherzentralen vorgestellt haben. Mehr als 4000 Anlageprodukte und -offerten, die den Verbrauchersch&uuml;tzern von vielen Hundert Ratsuchenden vorgelegt worden waren, haben die Fachleute f&uuml;r ihre Analyse ausgewertet. Das Ergebnis ist ern&uuml;chternd &ndash; und f&uuml;r die Finanzindustrie ziemlich unangenehm.<br>\n95 Prozent der rund 360 Fonds, Versicherungen und anderen Investmentprodukte, die Mitarbeiter von Banken, Sparkassen und anderen Vertrieben Sparern zuletzt zum Kauf empfohlen hatten, erwiesen sich laut dem Bundesverband der Verbraucherzentrale (VZBV) bei genauerem Hinsehen als nicht bedarfsgerecht. Sprich: Sie waren zu teuer, zu unflexibel, zu unrentabel, zu riskant &ndash; oder gleich mehreres davon. Auch der Blick in die bereits bestehenden Anlegerdepots fiel nicht viel erfreulicher aus. Von etwa 3500 Finanzprodukten, die sich bereits im Besitz der Kunden befanden, passten lediglich etwas mehr als die H&auml;lfte auch zum Bedarf dieser Kunden, so der VZBV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/geldanlage-finanzberater-beraten-laut-vzbv-schlecht-a-1067080.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Dass die Finanzprodukte im Besitz der Kunden nicht passen, stellt &uuml;brigens auch immer der Finanzberater fest, der dem Finanzberater nachfolgt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Allianz-Lebensversicherungen werfen weniger ab<\/strong><br>\nDie gute, alte Lebensversicherung mit Garantiezins hat ihre besten Zeiten hinter sich. Seit Jahren sinkt die Rendite &ndash; und auch der Marktf&uuml;hrer Allianz muss bei der klassischen Lebensversicherung die Aussch&uuml;ttungen senken: Die Gesamtverzinsung f&uuml;r die Lebensversicherung mit Garantiezins der Allianz sinkt unter die wichtige Marke von vier Prozent. [&hellip;]<br>\n&bdquo;In einem Umfeld historisch niedriger Zinsen und volatiler Kapitalm&auml;rkte ist eine Anpassung der &Uuml;berschussbeteiligung unumg&auml;nglich&ldquo;, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung. Vergangenes Jahr hatte der Versicherungsriese betont, unter dem Strich noch eine Gesamtverzinsung von 4,0 Prozent zu erreichen. &bdquo;Eine Vier vor dem Komma zu haben, ist ein starkes Signal&ldquo;, sagte Allianz-Vorstand Alf Neumann damals. Das ist nun offenbar pass&eacute;.<br>\nAber die Allianz will nicht das Ende der Lebensversicherung an sich: Das neue Lebensversicherungsprodukt &bdquo;Perspektive&ldquo; ist der neue Klassiker, lautet die Devise bei dem Marktf&uuml;hrer; eine Lebensversicherung, die nicht mehr auf dem klassischen Garantiezins basiert. &Auml;hnliche Lebensversicherungsmodelle haben auch andere Gesellschaften auf den Markt gebracht. Denn die Kosten f&uuml;r Garantien sind hoch, was sich gerade in den Zeiten niedriger Zinsen bemerkbar macht. Die Allianz trommelt daher f&uuml;r ihr neues Lebensversicherungskonzept, das den Kunden eine h&ouml;here Rendite in Aussicht stellt &ndash; aber eben nicht garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/altersvorsorge-sparen\/ueberschussbeteiligung-sinkt-allianz-lebensversicherungen-werfen-weniger-ab\/12698896.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Niedergang der Linken in Deutschland<\/strong><br>\nIn den letzten 15 Jahren haben wir in Deutschland lediglich zwei gro&szlig;e zivilgesellschaftliche Proteste erlebt, und zwar gegen den Irak-Krieg (2003), wo am 15.02.2003 weltweit ca. neun Millionen Menschen in der gr&ouml;&szlig;ten Friedensdemonstration der Geschichte demonstrierten. Und die Proteste gegen TTIP am 10.10.2015, wo bis zu 250.000 Menschen in Berlin auf die Stra&szlig;e gingen. Hinzu kommen kleinere j&auml;hrliche Demos wie zum 1. Mai oder Blockupy. Bei den beiden gro&szlig;en Massenprotesten gab es einflussreiche Linke, die sich f&uuml;r den Irak-Krieg aussprachen oder j&uuml;ngst die TTIP-Demo als rechts bezeichneten. Dies spiegelt die anti-emanzipatorischen Z&uuml;ge von gewissen linken Personen des &ouml;ffentlichen Lebens in Deutschland wider.<br>\nHistorisch betrachtet wurde der Niedergang der links-emanzipatorischen Vorreiterrolle besonders in den 1990er Jahren deutlich als von den bekannten linken deutschen Philosophen nur noch J&uuml;rgen Habermas &uuml;brig war. Ein Intellektueller, der den NATO-Krieg gegen Serbien (1999) rechtfertigte und bis heute das liberale Projekt der EU bef&uuml;rwortet. Der wohl einflussreichste linke Politiker der sp&auml;ten 90er Jahre, Joschka Fischer, wurde mit der Bombardierung Serbiens zum Kriegstreiber par excellence. Einer der renommiertesten linken Literaten, Hans Magnus Enzensberger, r&uuml;hrte ebenfalls die Kriegstrommel als er sich f&uuml;r den Irak-Krieg (2003) aussprach. Diese Kriegsl&uuml;sternheit von Gr&uuml;nen und Sozialdemokraten sowie die zunehmende Unterwanderung der radikalen Linken mit neokonservativem Gedankengut durch &bdquo;Antideutsche&ldquo;, insbesondere seit der Wiedervereinigung, haben unter anderem den Weg daf&uuml;r geebnet, dass Publizisten, die nicht der klassischen Linken angeh&ouml;ren, wie J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer und Ken Jebsen, zum Teil die Rolle &uuml;bernommen haben, die traditionell der Linken zukam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/der-niedergang-der-linken-in-deutschland\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>So l&uuml;gt Udo Ulfkotte: Fordert die UNO, die deutsche Bev&ouml;lkerung durch Araber zu ersetzen?<\/strong><br>\nEs ist n&auml;mlich so, dass die Sache mit den ganzen Asylbewerbern, die jetzt nach Deutschland kommen, von langer Hand geplant war, seit mindestens eineinhalb Jahrzehnten schon. Die Vereinten Nationen forderten damals schon heimlich, dass die deutsche Bev&ouml;lkerung einfach durch Migranten aus Nahost und Nordafrika ersetzt wird. Das wird zwar ein Verm&ouml;gen kosten und Unruhen ausl&ouml;sen, aber Politik und Wirtschaft wollen es&nbsp;so. Das klingt nat&uuml;rlich erst einmal etwas abwegig, aber der Bestsellerautor Udo Ulfkotte kann es beweisen. Er hat ein entsprechendes Papier der UN &bdquo;aus dem Jahr 2001&Prime; entdeckt und berichtet dar&uuml;ber auf der Seite des auf solche brisanten Enth&uuml;llungen spezialisierten Kopp-Verlages. Es ist ein sch&ouml;nes, schlimmes, besonders anschauliches Beispiel daf&uuml;r, wie einflussreiche ausl&auml;nder&ndash; und islamfeindliche Hetzer wie Ulfkotte mit L&uuml;gen Propaganda machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/22296\/so-luegt-udo-ulfkotte-fordert-die-uno-die-deutsche-bevoelkerung-durch-araber-zu-ersetzen\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechtspopulismus: Le Pen und Trump<\/strong><br>\nEs ist Zeit, die Hysterie-Bremse zu ziehen &ndash; und zu begr&uuml;nden, warum Marine Le Pens Triumph in Frankreichs Regionalwahlen und Donald Trumps aberwitzige Rhetorik nicht den Untergang des Abendlandes verk&uuml;nden. Dazu muss der Leser sich leider mit den dr&ouml;gen Zahlen besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/50\/rechtspopulismus-donald-trump-le-pen-afd-wahl\">Josef Joffe in der Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Leider besch&auml;ftigt sich Joffe nur mit den Prozentzahlen der US-Primaries und den Wahlaussichten von Marine Le Pen. Sicher ist die gegenw&auml;rtige Wirtschaftskrise weder in den USA noch in Frankreich ann&auml;hernd so schlimm wie die von 1929 ff., aber wenn Joffe von &ldquo;wirtschaftliche[r] Stagnation auf hohem Niveau&rdquo; und davon schwadroniert, da&szlig; &ldquo;ein gro&szlig;z&uuml;giger Wohlfahrtsstaat den totalen Absturz verhindert&rdquo;, dann redet er mit Absicht am Problem vorbei. Wo soll denn in den USA mit ihrem nicht existierenden Sozialstaat &ldquo;ein gro&szlig;z&uuml;giger Wohlfahrtsstaat&rdquo; existieren? Wei&szlig; Joffe nicht, da&szlig; die Mittelschicht-L&ouml;hne in den USA seit &uuml;ber 30 Jahren nicht gestiegen sind und heutige Jugendliche sogar deutlich *schlechter* leben als ihre Eltern? Und was ist mit der seit Jahren rasant steigenden Arbeitslosigkeit und Armut in Frankreich, die beide Rekordzahlen erreicht haben? Und nat&uuml;rlich will Joffe in seiner b&uuml;rgerlichen Saturiertheit nicht wahrhaben, da&szlig; wir seit 2008 immer noch in der schwersten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren leben&hellip; man mu&szlig; nur die Augen ganz fest schlie&szlig;en&hellip; Genau diese Ignoranz und dieses Kleinreden von echten Problemen bef&ouml;rdert die Erfolge der Rechten, die vorgibt sich zu k&uuml;mmern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zerrei&szlig;probe f&uuml;r die EU<\/strong><br>\nDer Ausgang der ersten Runde der Regionalwahlen in Frankreich wirkt wie ein letzter Warnschuss f&uuml;r die Europ&auml;ische Union, die aktuell mit diversen Herausforderungen konfrontiert ist: Die Eurokrise schwelt weiter und wurde &uuml;ber den Sommer durch die hohe Zahl Schutzsuchender vor allem aus Syrien aus den Schlagzeilen verdr&auml;ngt. W&auml;hrend die L&auml;nder der EU um deren Aufnahme und die Kosten ringen, eskaliert die Lage in Syrien weiter und hat mit den Terroranschl&auml;gen von Paris auch Europa erreicht. Nie war die EU politisch so gespalten wie heute. Und nun k&ouml;nnten die Wahlsiege der extremen Rechten das Projekt EU endg&uuml;ltig in Frage stellen. Der Erfolg des Front National in Frankreich ist allerdings nur der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt eines Zentrifugalprozesses auf EU-Ebene, der schon l&auml;nger anh&auml;lt. F&uuml;r diesen tr&auml;gt auch die deutsche Bundesregierung Verantwortung.<br>\nSicherlich ist der Wahlerfolg der extremen Rechten auch eine Reaktion auf die Hysterie und den (vor allem anti-muslimischen) Rassismus im Zuge der j&uuml;ngsten Terroranschl&auml;ge. Doch hat der Aufstieg der Partei von Marine Le Pen eine l&auml;ngere Geschichte, die sich nicht mit kurzfristigen Ereignissen erkl&auml;ren l&auml;sst. Denn nicht zuletzt ist ihr Sieg auch eine Reaktion auf die Entt&auml;uschung der nichterf&uuml;llten wirtschafts- und sozialpolitischen Wahlversprechen von Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande. Mutig hatte er 2012 versprochen, die deutsche Hegemonie und das Austerit&auml;tsdogma in Europa zu brechen und den Fiskalpakt abzulehnen. Doch das Gegenteil war der Fall: In Europa und zunehmend auch in Frankreich wird &ldquo;deutsch gesprochen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/zerreissprobe-eu\/\">Andrej Hunko (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Pazifismus ist radikal und kein bisschen weicheiig.<\/strong><br>\nWerbung f&uuml;r den Krieg zu machen, ist keine ganz leichte Sache. Krieg ist hart, tut weh und widerspricht fundamental unserer Sehnsucht nach Sch&ouml;nheit, Gl&uuml;ck, Ruhe, Z&auml;rtlichkeit und &ndash; ja &ndash; auch Weichheit. Aber auch diese schwere PR-Mission erf&uuml;llen die Gehirnzurechtkneter in den Redaktionsstuben der gro&szlig;en Medien mit Bravour: Es wird Stimmung gemacht gegen Weichheit, Z&auml;rtlichkeit, ja gegen das Gute selbst, das nur noch in herablassend-ironisierender Form erw&auml;hnt wird. Da tut diese zugleich vern&uuml;nftige und warmherzige Notiz eines Liedermachers gut, der schon in den 70ern sang: &bdquo;Es kann nicht gut sein, wenn man friert; jetzt muss was Warmes, Weiches her.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDer sogenannte Krieg gegen den Terror hat den Terror erst so richtig entstehen lassen. Und nun passiert, was sich alle ersehnten, die am Krieg verdienen: permanenter, nie endender Krieg. Die Kriege sollen schon lange nicht mehr gewonnen werden, das w&auml;re schlecht f&uuml;rs Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2015\/12\/10\/pazifismus-ist-radikal-und-kein-bisschen-weicheiig\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29509"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29512,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29509\/revisions\/29512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}