{"id":29526,"date":"2015-12-11T16:24:49","date_gmt":"2015-12-11T15:24:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526"},"modified":"2015-12-11T16:24:49","modified_gmt":"2015-12-11T15:24:49","slug":"hinweise-des-tages-ii-226","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h01\">SPD-Parteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h02\">Im Zweifel f&uuml;r Zsch&auml;pe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h03\">Klimagipfel in Paris: &ldquo;Sie verbrennen den Planeten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h04\">Die Grenzen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h05\">Zerf&auml;llt Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h06\">Die Tochter von Angela Merkel und Fran&ccedil;ois Hollande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h07\">Schengen and European Security<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h08\">TTIP und die SPD: Bitte m&ouml;glichst ungenau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h09\">Warum Gemeinden so viel Geld verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h10\">Si tacuissent&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h11\">Miserable Note f&uuml;r Deutschland im &ldquo;Freedom of Thought&rdquo;-Bericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h12\">Streit um Verfassungsh&uuml;ter eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h13\">Mittelschicht ist in USA bereits eine Minderheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h14\">Mitten im Bauboom der brasilianischen Strukturprogramme: Eine Analyse der Streiks der Bauarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h15\">Auch Landgericht Stuttgart h&auml;lt Adblocker f&uuml;r rechtlich zul&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h16\">Zu guter Letzt: Die Anstalt ist f&uuml;r den Deutschen Fernsehpreis nominiert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Parteitag<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinmeier attackiert &bdquo;die Heuchler von der Linkspartei&ldquo;<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier hat auf dem SPD-Parteitag &bdquo;Die Linke&ldquo; scharf angegriffen. Er kritisierte die &bdquo;Heuchler von der Linkspartei&ldquo;, die den Einsatz der Bundeswehr in Syrien ablehnen.<br>\n&bdquo;Was ist das f&uuml;r eine perfide Logik? Abschottung, Licht aus, Rollos runter und hoffen, dass die Bomben beim Nachbarn fliegen?&ldquo; Mit diesen Worten hat Frank-Walter Steinmeier auf dem heute in Berlin er&ouml;ffneten SPD-Bundesparteitag die Ablehnung eines Bundeswehr-Einsatzes in Syrien durch die Linkspartei kritisiert. Die Bundestagsentscheidung f&uuml;r den Syrieneinsatz der Bundeswehr sei &bdquo;richtig&ldquo;, sie mache eine politische L&ouml;sung sp&auml;ter &bdquo;erst m&ouml;glich&ldquo;. Steinmeier argumentierte gegen das stereotype Prinzip Waffen seien keine L&ouml;sung. &bdquo;Das Prinzip kann zur hohlen Phrase werden, wenn es auf die politische Realit&auml;t nicht mehr passt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/steinmeier-attackiert-heuchler-linkspartei\">vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> In den ersten Hinweisen des Tages haben wir bereits <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29509#h01\">auf ein Gutachten verlinkt<\/a>, das zu dem Ergebnis kommt, der Bundeswehreinsatz in Syrien ist rechtswidrig. Steinmeier sagte hingegen nichts zum offenkundig vorliegenden Bruch des V&ouml;lkerrechts. Stattdessen viel Gerede &uuml;ber Verantwortung und politische L&ouml;sungen, die einmal folgen sollen. Wann, bleibt aber weiterhin v&ouml;llig unklar. Vor der UNO-Vollversammlung <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article132690395\/Steinmeier-rechnet-vor-UN-mit-Russland-ab.html\">sagte Steinmeier<\/a> im letzten Jahr &uuml;brigens den Satz: &bdquo;Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass die Kraft des V&ouml;lkerrechts von innen ausgeh&ouml;hlt wird.&ldquo; Wer ist da eigentlich jetzt ein Heuchler?<br>\nUnd noch ein Beispiel: Sigmar Gabriel hat heute in seiner Rede auf dem SPD-Parteitag erkl&auml;rt, die Sparpolitik der Kanzlerin in der Eurokrise habe zum Erstarken des rechtsextremen Front National <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-12\/spd-parteitag-vorstandswahl-sigmar-gabriel\">beigetragen<\/a>. &bdquo;Ich habe Angela Merkel immer davor gewarnt, Frankreich diesen Sparkurs aufdiktieren zu wollen&ldquo;, so Gabriel im Wortlaut. Warum versch&auml;rfte er aber dann den Ton gegen&uuml;ber Griechenland und lie&szlig; sich in der Bild-Zeitung mit dem Satz zitieren: &ldquo;Wir werden nicht die &uuml;berzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung durch die deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien bezahlen lassen.&rdquo; Noch einmal die Frage: Wer sind hier eigentlich die Heuchler?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sigmar Gabriel w&uuml;rde Mitglieder &uuml;ber Kampfeinsatz in Syrien abstimmen lassen<\/strong><br>\nKeine Beteiligung der Bundeswehr an direkten Kampfhandlungen in Syrien gegen den Willen der SPD-Mitglieder: Mit diesem unerwarteten Versprechen an die Parteibasis hat SPD-Chef Sigmar Gabriel zu Beginn seiner Grundsatzrede die Delegierten des SPD-Bundesparteitages &uuml;berrascht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/parteitag-in-berlin-sigmar-gabriel-wuerde-mitglieder-ueber-kampfeinsatz-in-syrien-abstimmen-lassen\/12711164.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.S.:<\/strong> Besonders interessant ist, dass Gabriel die Mitglieder dar&uuml;ber entscheiden lassen will, welche Haltung die SPD zur Entsendung von Bodentruppen einnimmt. Nachdem er noch in der <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/syrien\/syrien-einsatz-gabriel--keine-bodentruppen-in-syrien,24136514,32709708.html\">vergangenen Woche<\/a> einen Einsatz von Bodentruppen ausgeschlossen hat, muss er das wohl so machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die fabelhafte Welt des Sigmar Gabriel<\/strong><br>\nSigmar Gabriel kritisiert die Kanzlerin, lobt die SPD &ndash; und vergisst dabei offenbar, was seine Partei mit der Wirklichkeit zu tun hat, die er da in engagierten Worten beklagt. Das Festhalten von Angela Merkel am Austerit&auml;tsdogma in der Eurokrise habe zum Erstarken der rechtsradikalen Front National in Frankreich gef&uuml;hrt, sagt Gabriel &ndash; unterschlagend, dass es SPD-Politiker waren, die einen scharfen K&uuml;rzungskurs gegen die SYRIZA-Regierung in Athen mit durchsetzten. Gabriel nennt Steuerhinterzieher die &raquo;wahren Asozialen&laquo; und erkl&auml;rt, es sei genug Geld da, es werde aber nicht f&uuml;r das Richtige eingesetzt &ndash; wohl vergessend, dass er selbst Mitglied der Bundesregierung ist. Gabriel polemisiert gegen die Unionsforderung nach einer Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge &ndash; will dann aber &raquo;die Geschwindigkeit des Zuzugs&laquo; von Asylsuchenden ebenso mindern wie deren Zahl, was praktisch keinen Unterschied macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/994446.linke-nennt-sigmar-gabriels-rede-heuchelei-pur.html\">Tom Strohschneider, Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD-Parteitag: Euphorischer Sigmar Gabriel springt nach Rede ins Publikum<\/strong><br>\nEmotionen pur auf dem SPD-Parteitag! Im Anschluss an seine mit Spannung erwartete Grundsatzrede war Sigmar Gabriel offenbar so euphorisiert, dass er &uuml;berraschend auf sein Rednerpult kletterte und dann ins Publikum sprang. [&hellip;]<br>\nGabriel selbst hatte Gl&uuml;ck im Ungl&uuml;ck. Mehrere St&uuml;hle und zur&uuml;ckgelassene Parteib&uuml;cher d&auml;mpften seinen Aufschlag. Er befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/12\/spd-parteitag-euphorischer-sigmar.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im Zweifel f&uuml;r Zsch&auml;pe<\/strong><br>\nF&uuml;r die deutschen Medien ist der Fall Beate Zsch&auml;pe klarer als klar: Zsch&auml;pes Aussagen sind abwechselnd eine &ldquo;Inszenierung&rdquo; (taz), die reinste &ldquo;Schmalzgeschichte&rdquo; (Zeit), oder &ldquo;gelogen wie aus der Pistole geschossen&rdquo; (Berliner Kurier).<br>\nDiese Sicht ist zurzeit allgemeiner Tenor und bei fast jeder Zeitung zu finden, lediglich die Metaphern werden gelegentlich ausgetauscht. Die Medien haben sich bereits gegen Zsch&auml;pe entschieden und davon wollen sie sich auch nicht mehr abbringen lassen. Wenn es nach ihnen ginge, sollte Beate Zsch&auml;pe sofort und ohne aufwendigen Prozess die H&ouml;chststrafe bekommen.<br>\nDiese Haltung ist erstens ungerecht, zweitens extrem langweilig, weil vorhersehbar, und drittens &ndash; und das ist das Entscheidende &ndash; nicht mit dem deutschen Recht vereinbar.<br>\nJa, auch T&auml;ter, Vergewaltiger und M&ouml;rder m&uuml;ssen gerecht behandelt werden. Ja, es ist langweilig, wenn man schon vorher wei&szlig;, was Sabine am Orde zum Prozess schreibt und in den n&auml;chsten Jahrzehnten weiterhin in der taz schreiben wird.<br>\nF&uuml;r die Justiz ist es viel entscheidender, feste Beweise gegen Zsch&auml;pe zu finden, Fehler der Argumentationslogik zu entdecken oder starke Zeugen heranziehen zu k&ouml;nnen. Sie kann sich zum Gl&uuml;ck nicht auf das niedrige Niveau der Medien herablassen und aus Emotionalit&auml;t an der &ouml;ffentlichen Hetzkampagne teilnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/im-zweifel-fuer-zschaepe\/\">Benjamin Fredrich, Katapult Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Klimagipfel in Paris: &ldquo;Sie verbrennen den Planeten&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Sie verbrennen den Planeten&ldquo;: Mit diesen Worten res&uuml;miert der ehemalige bolivianische Klima-Chefunterh&auml;ndler Pablo Sol&oacute;n das bisherige Ergebnis des Klimagipfels in Paris. Die derzeit vorliegenden Angebote zur Reduzierung von Treibhausgasen f&uuml;hren in eine Welt, die mindestens drei bis vier Grad w&auml;rmer wird &ndash; mit katastrophalen Folgen f&uuml;r gro&szlig;e Teile der Weltbev&ouml;lkerung. &bdquo;Wir werden in eine Situation gebracht, in der die Frage ist, wessen Kinder &uuml;berleben und wessen sterben werden. Es ist ein Genozid.&ldquo; Sol&oacute;n ist ein langj&auml;hriger Insider der Verhandlungen und inzwischen einer ihrer sch&auml;rfsten Kritiker. Die zentrale Aufgabe ist es in seinen Augen, daf&uuml;r zu sorgen, dass mindestens 80 Prozent der fossilen Energietr&auml;ger, also Kohle, &Ouml;l und Gas, im Boden bleiben und nicht verbrannt werden. Nur so h&auml;tten wir eine Chance, einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern. Doch genau dar&uuml;ber werde in den UN-Verhandlungen nicht gesprochen. Stattdessen w&uuml;rden Pseudol&ouml;sungen wie Emissionshandel vorangetrieben &ndash; und hinter den Kulissen auf extrem risikoreiche technokratische Ans&auml;tze wie Geo Engineering gesetzt. &bdquo;Was unsere Regierungen und die fossilen Industrien hier tun, ist ein Verbrechen an der Menschheit&ldquo;, sagt der Bolivianer im ausf&uuml;hrlichen Interview mit Kontext TV, das in K&uuml;rze erscheinen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/blog\/11122015\/klimagipfel_cop21_paris\">Kontext TV<\/a>\n<p>dazu: <strong>L&auml;cheln gegen Smog<\/strong><br>\nAuf der Weltklimakonferenz wird &uuml;ber die Zukunft unseres Planeten verhandelt. Besonders China m&uuml;sste an einer L&ouml;sung interessiert sein. Schlie&szlig;lich erstickt das Land im Smog. Doch die chinesische Staatsfernsehen hat ganz eigenen Ideen, wie man den Smog bek&auml;mpfen kann: L&auml;cheln Sie die schlechte Luft einfach weg! Ein guter Rat der immer hilft!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/quer\/151210-quer-schlaeger-100.html\">quer-Schl&auml;ger<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Grenzen der EU<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion fordert die partielle oder vollst&auml;ndige Entmachtung der EU-Mitgliedstaaten in puncto Kontrolle ihrer Au&szlig;engrenzen. Weil Staaten wie Griechenland nicht &ldquo;in der Lage&rdquo; seien, ihre &ldquo;Grenzen zu sichern&rdquo;, m&uuml;sse die EU-Grenzschutzbeh&ouml;rde Frontex zur vollwertigen Grenzpolizei umgebaut werden, verlangt Volker Kauder (CDU). Um sie k&uuml;nftig zu eigenst&auml;ndigen Eins&auml;tzen auch ohne Anforderung durch die betroffenen Nationalstaaten zu bef&auml;higen, m&uuml;ssten diese &ldquo;ihre Souver&auml;nit&auml;tsrechte&rdquo; beim Grenzschutz &ldquo;ganz oder zumindest teilweise abtreten&rdquo;. &Auml;hnlich haben sich deutsche Politiker schon vor Jahren ge&auml;u&szlig;ert; j&uuml;ngst haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re die Forderung zu eigen gemacht. Die EU-Kommission soll Anfang n&auml;chster Woche einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorlegen. Vor der Entscheidung ger&auml;t Griechenland durch die partielle Schlie&szlig;ung der mazedonischen Grenze am 19. November f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, die nicht nachweislich aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan kommen, weiter unter Druck; Beobachter warnen vor einer humanit&auml;ren Katastrophe im Land. Dem mazedonischen Au&szlig;enminister zufolge kam der Ansto&szlig; zu der fatalen Grenzschlie&szlig;ung aus Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59271\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zerf&auml;llt Europa?<\/strong><br>\nDie Zahl der Schutzsuchenden in Richtung Europa ist in den letzten Wochen etwas zur&uuml;ckgegangen. Im November nahm die Zahl der &uuml;ber das Mittelmeer nach Europa kommenden Fl&uuml;chtlinge um mehr als ein Drittel ab. Wie das UNO-Hochkommissariat f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge UNHCR bekanntgab, wagten im November etwa 140.000 Fl&uuml;chtlinge die gef&auml;hrliche &Uuml;berfahrt. Im Oktober waren es noch mehr als 220.000 Menschen.<br>\nZuletzt kamen auch deutlich weniger Asylsuchende nach Deutschland. Wie die Bundespolizei erkl&auml;rte, seien rund 3.500 Menschen am Tag gez&auml;hlt worden, davor waren es noch mehr als 6.000. Das UNHCR begr&uuml;ndet diesen R&uuml;ckgang mit dem Wintereinbruch und dem erh&ouml;hten Druck auf Schleuser in der T&uuml;rkei. Andere Aspekte daf&uuml;r liegen wohl auch an den Signalen von Grenzziehungen und versch&auml;rften Einreisekontrollen.<br>\nVon einer Tendenz zur Entspannung der Gesamtsituation kann nicht die Rede sein. Das UNHCR rechnet mit bis zu 5.000 Neuank&uuml;nfte t&auml;glich, die zwischen November 2015 und Februar 2016 aus der T&uuml;rkei ankommen werden und appelliert an die Geberl&auml;nder knapp 90 Mio. Euro als Hilfestellung f&uuml;r Griechenland und die betroffenen Balkanl&auml;nder bereit zu stellen. Die schwierigen Wetterbedingungen verschlimmern zusehends die Lage der tausenden Fl&uuml;chtlinge und Migranten, die in Griechenland ankommen und ihren Weg &uuml;ber den Balkan fortsetzen.<br>\nInnerhalb Deutschlands und auch innerhalb der europ&auml;ischen Gesellschaften versch&auml;rft sich mittlerweile die Auseinandersetzung um die Frage, wie der Zustrom der Fl&uuml;chtlinge insgesamt gesteuert werden kann. Der Position der Abschottung an den Grenzen und der Forderung nach Obergrenzen steht die Position gegen&uuml;ber, die Fl&uuml;chtlingsfrage im internationalen und europ&auml;ischen Zusammenhang zu kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/zerfaellt-europa\/\">Axel Troost, Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Tochter von Angela Merkel und Fran&ccedil;ois Hollande<\/strong><br>\n&ldquo;Man sagt, der Satte versteht den Hungrigen nicht; aber ich f&uuml;ge hinzu, auch der Hungrige versteht den Hungrigen nicht immer&rdquo; (Fjodr Dostojewski: Erniedrigte und Beleidigte). &ndash; Das Ergebnis der franz&ouml;sischen Wahlen der vergangenen Woche in Frankreich, bei denen der Front National von Marine Le Pen die st&auml;rkste Partei auf nationaler Ebene wurde und den ersten Platz in quasi der H&auml;lfte der Regionen erobert hat, ist die Folge einer langen Reihe von Fehlern des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande.<br>\nDie Fehler begannen schon am Anfang seiner Pr&auml;sidentschaft, als sich der franz&ouml;sische Pr&auml;sident &ndash; nach einer Wahlkampagne, die auf eine Ver&auml;nderung der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zwischen Deutschland und Frankreich zielte und eine Neuverhandlung der europ&auml;ischen Vertr&auml;ge versprach &ndash; an Berlin wandte, um seine Hochachtung gegen&uuml;ber Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausdruck zu bringen und sich ihr zu unterwerfen. Kurze Zeit sp&auml;ter ratifizierte Frankreich den Fiskalpakt.<br>\nIm franz&ouml;sischen Wahlergebnis stecken nicht nur Euroskepsis und traditioneller Revanchismus, wie sie in den letzten Jahrzehnten zunehmend ans Tageslicht kamen &ndash; vom knappen Sieg des Referendums zum Vertrag von Maastricht &uuml;ber die Ablehnung des Referendums zur europ&auml;ischen Verfassung bis hin zu den Wahlen der vergangenen Woche. In diesem Wahlergebnis steckt die Angst vor dem Terrorismus und die Angst vor Einwanderung, die &ndash; so erscheint es vielen, auch wenn es nicht im Geringsten wahr ist, wie empirische Untersuchungen zeigen &ndash; die armen Franzosen in Konkurrenz bringt mit jenen Armen, die aus dem Rest der Welt nach Frankreich kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1806\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schengen and European Security<\/strong><br>\nIn fact, the reinstatement of border controls seems to be an example of &ldquo;security theater&rdquo; &ndash; a policy intended to make the public feel like something is being done. But, far from making Europeans safer, rolling back Schengen would actually hinder the fight against terrorism, because countries would be forced to devote valuable resources &ndash; thousands of police officers, if the agreement were to be abolished altogether &ndash; to checking documents at borders. Those resources would no longer contribute directly to investigations into terrorist activities.<br>\nAnd those investigations need all the help they can get. After all, the objective &ndash; to identify a few terrorists hiding among millions of law-abiding citizens, before they commit a violent act &ndash; is the equivalent of finding a needle in a haystack. The recognition of the flawed logic behind reinstating border controls is probably why police officials have remained guarded in discussing the issue.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/schengen-open-borders-help-security-by-daniel-gros-2015-12\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>TTIP und die SPD: Bitte m&ouml;glichst ungenau<\/strong><br>\nSPD-Chef Gabriel will unbedingt verhindern, dass auf dem Parteitag in Berlin ein Streit um das Freihandelsabkommen TTIP eskaliert. Seine Strategie: immer vage bleiben.  Vieles auf dem SPD-Parteitag d&uuml;rfte z&uuml;gig und ohne viel Diskussion beschlossen werden. Es gilt schlie&szlig;lich einen Packen Antr&auml;ge in Telefonbuchst&auml;rke durchzuarbeiten. Aber der Initiativantrag Nummer acht hat es in sich. Er wird eingebracht vom Parteivorstand, und schon sein Titel ist so vorsichtig formuliert, dass offensichtlich wird: Hier k&ouml;nnte es Stress geben. &ldquo;Globalisierung gestalten &ndash; fairen Handel erm&ouml;glichen&rdquo;, mit solchen Phrasen behilft man sich in der Politik gern dann, wenn nicht allzu offensichtlich werden soll, worum es eigentlich geht.<br>\nDas Freihandelsabkommen TTIP steht bei der SPD immer wieder auf der Tagesordnung. Nach langen Querelen hatte ein Parteikonvent 2014 einen klaren Beschluss verabschiedet, der die Haltung der Partei gegen&uuml;ber dem Freihandelsabkommen mit den USA endlich festlegen sollte. Der gr&ouml;&szlig;te Streitpunkt, der vor privaten Schiedsgerichten einzuklagende Schutz f&uuml;r Investoren, wurde in dem Beschlusspapier folgenderma&szlig;en abmoderiert: &ldquo;Investitionsschutzvorschriften sind in einem Abkommen zwischen den USA und der EU grunds&auml;tzlich nicht erforderlich und sollten nicht mit TTIP eingef&uuml;hrt werden.&rdquo;<br>\nNun k&ouml;nnte aber genau das geschehen. In dem Antrag der Parteispitze f&uuml;r den aktuellen Parteitag findet sich die Forderung, Investitionsschutzregeln &ldquo;nach rechtsstaatlichen Prinzipien&rdquo; zu gestalten. Drumherum wird zwar scheinbar ganz eindeutig jegliche Ann&auml;herung an Unternehmensinteressen verdammt, aber der Tenor ist wieder der alte: Die SPD soll auch auf Investoren R&uuml;cksicht nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2015-12\/spd-parteitag-freihandel-ttip\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>ISDS-Reformagenda: &bdquo;In der Substanz &auml;ndert sich dadurch gar nichts.&ldquo;<\/strong><br>\nSeit Beginn der TTIP-Verhandlungen stehen die umstrittenen Schiedsgerichte in der Kritik. Die EU-Kommission hat im Oktober mit einer sogenannten Reform des Schiedsgerichtswesens auf die &ouml;ffentliche Kritik reagiert. Doch diese Reform ist kaum mehr als Augenwischerei. Sie beseitigt weder eine &uuml;berfl&uuml;ssige, demokratiegef&auml;hrdende Paralleljustiz f&uuml;r Unternehmen noch den Gro&szlig;teil der potentiellen Interessenkonflikte, die im Rahmen des ISDS-Systems (ISDS=Investor-State-Dispute-Settlement) m&ouml;glich sind. Eine kritische Analyse der neuen EU-Verhandlungsposition und eine Auswertung der Vorschl&auml;ge von Lobbyisten dazu zeigen: ISDS gef&auml;hrdet weiter demokratische Handlungsspielr&auml;ume.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/12\/isds-reformagenda-in-der-substanz-aendert-sich-dadurch-gar-nichts\/\">Lobby Control<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum Gemeinden so viel Geld verlieren<\/strong><br>\nAnfang des Jahrtausends machte die Regierung Schr&ouml;der der Wirtschaft ein nettes Steuergeschenk. Doch dabei ging einiges schief. Die rot-gr&uuml;ne Gesetzes-Panne kostet die Gemeinden heute Milliarden. [&hellip;]<br>\nIm Jahr 2000 wollte die Regierung Gerhard Schr&ouml;der (SPD) die Wirtschaft entlasten. K&uuml;nftig sollten Firmen keine Gewinne mehr versteuern, die aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an anderen Kapitalgesellschaften anfielen. Diese Umstellung erwies sich als so teures Geschenk, dass Schr&ouml;ders Finanzminister Hans Eichel (SPD) bald ohne K&ouml;rperschaftsteuereinnahmen auskommen musste und die Defizitgrenzen aus dem europ&auml;ischen Stabilit&auml;tspakt brach.<br>\nDen gro&szlig;z&uuml;gigen Beamten aus dem Hause Eichel unterlief zus&auml;tzlich eine folgenschwere Panne, die St&auml;dte wie K&ouml;ln, Sindelfingen oder Oberursel nun zu sp&uuml;ren bekommen. Sie verga&szlig;en, den Umgang mit Verlusten aus den Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften zu regeln. Eigentlich sollte klar sein: Wenn die Gewinne steuerfrei sind, dann k&ouml;nnen die Firmen auch keine Verluste geltend machen. So stand es aber nicht im Gesetz. Dies stellten Bundestag und Bundesrat erst nachtr&auml;glich klar, als der Politik 2003 das Vers&auml;umnis auffiel.<br>\nDen Fehler der Politik aus den Jahren 2001 und 2002 aber wollten die Unternehmen f&uuml;r sich nutzen &ndash; schlie&szlig;lich geht es um die Phase des B&ouml;rsencrashs nach dem Platzen der Blase am Neuen Markt mit hohen Kurseinbu&szlig;en. Also zogen sie vor Gericht, um ihre Verluste daraus geltend machen zu k&ouml;nnen. Nach langen juristischen Auseinandersetzungen gab ihnen das Bundesverfassungsgericht erst 2013 Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/wirtschaft\/steuer-sote-steuer-rueckzahlung-eichel-schroeder,15187248,32901358.html\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Si tacuissent&hellip;<\/strong><br>\nDie Replik von Clemens Fuest und Hans-Werner Sinn auf meinen Artikel &ldquo;Notstand oder Erpressung?&rdquo; im Handelsblatt vom 3. Juli[ 2 ] ist kraftvoll, eloquent und fehlerhaft. Sie &auml;u&szlig;ern sich entr&uuml;stet &uuml;ber meinen Vorwurf, sie h&auml;tten den Vertrag nicht richtig gelesen, und best&auml;tigen diesen Vorwurf durch das, was sie schreiben. Der von ihnen angef&uuml;hrte &ldquo;Beschluss der Europ&auml;ischen Zentralbank &uuml;ber die Verteilung der monet&auml;ren Eink&uuml;nfte der nationalen Zentralbanken &hellip;&rdquo; (EZB\/2010\/23) hat mit den Notkrediten nichts zu tun, sondern betrifft Target-Salden und Bargeldausgabe. F&uuml;r ELA-Kredite ma&szlig;geblich ist Art. 14 Abs.4 der Satzung des Europ&auml;ischen Systems der Zentralbanken (ESZB) und der EZB, die als Protokoll Nr. 4 Teil des Vertrags ist. Danach sind die Notkredite von der Vergemeinschaftung der Gewinne ausgenommen. Es gilt das, was ich am 3. Juli geschrieben hatte: Die Notkredite als solche begr&uuml;nden keine Verbindlichkeit der griechischen Zentralbank gegen&uuml;ber der EZB; eine solche entsteht nur durch Barabhebungen und durch &Uuml;berweisungen ins Ausland. Fuest und Sinn gehen auf den Vertrag selbst gar nicht ein, sondern schreiben, dort m&uuml;sse das stehen, was sie meinen, sonst m&uuml;sse man den Vertrag &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2015\/12\/si-tacuissent\/\">Martin Hellwig, &Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Miserable Note f&uuml;r Deutschland im &ldquo;Freedom of Thought&rdquo;-Bericht<\/strong><br>\nDer zum Internationalen Tag der Menschenrechte neu ver&ouml;ffentlichte Bericht &ldquo;Freedom of Thought&rdquo; attestiert auch der Bundesrepublik gravierende Defizite bei der Gew&auml;hrleistung der Gedanken-, Meinungs- und Glaubensfreiheit f&uuml;r B&uuml;rger ohne religi&ouml;ses Bekenntnis. [&hellip;]<br>\nDer Bundesrepublik Deutschland attestiert der Bericht eine &ldquo;schwerwiegende Benachteiligung&rdquo; von konfessionsfreien und nichtreligi&ouml;sen Menschen. Zur Begr&uuml;ndung werden unter anderem die gesetzlichen Privilegien f&uuml;r die gro&szlig;en Kirchen im Arbeitsrecht, die den Ausschluss konfessionsfreier Arbeitnehmer von der Besch&auml;ftigung in den &uuml;berwiegend oder ganz von der Allgemeinheit finanzierten Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Bildungseinrichtungen erlauben, genannt. Auch die Missst&auml;nde im staatlichen Bildungssystem sind ein Thema. Die schlechte Bewertung f&uuml;hrt der IHEU-Bericht ebenfalls auf den Betrieb von staatlichen Konfessionsschulen zur&uuml;ck, sowie auf das Fehlen einer nichtreligi&ouml;sen und wertebildenden Alternative zu den ab der ersten Klasse angebotenen Religionsunterrichten in vielen Bundesl&auml;ndern. Zu den im Bericht angesprochenen Problemfeldern z&auml;hlen ferner die Privilegierung religi&ouml;ser Gemeinschaften durch Steuer- und Abgabenbefreiungen, besondere Sendepl&auml;tze im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie Privilegien bei der seelsorgerischen Betreuung von Angeh&ouml;rigen der Bundeswehr. Der IHEU-Bericht weist zur Vertiefung auch auf die vom Humanistischen Verband Deutschlands herausgegebene Informationsbrosch&uuml;re &ldquo;Gl&auml;serne W&auml;nde&rdquo; zur systematischen Benachteiligung nichtreligi&ouml;ser Menschen hin, die detailliertere Informationen enth&auml;lt und seit 17. September 2015 erh&auml;ltlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/12525\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streit um Verfassungsh&uuml;ter eskaliert<\/strong><br>\nDas Oberste Gericht r&uuml;gt ein neues Gesetz zur Ernennung von Richtern. Es versto&szlig;e teilweise gegen die Verfassung. Das ficht Pr&auml;sident Duda nicht an. Vor dem Verfassungsgericht in Warschau marschierten am Mittwoch zwei Gruppen mit Transparenten auf und ab. Die eine skandierte &bdquo;Demo-kratie&ldquo; und &bdquo;Ge-wal-ten-tei-lung&ldquo;, die andere &bdquo;Jaros-law&ldquo; und &bdquo;Ge-rech-tig-keit&ldquo;. Nach sechs Stunden Gerichtsverhandlung verk&uuml;ndete endlich Richter Piotr Tuleja das Urteil: &bdquo;Das Gesetz &uuml;ber das Verfassungsgericht vom 19. November ist teilweise verfassungswidrig&ldquo;.<br>\nNoch fr&uuml;h am Mittwochmorgen, vor der Sitzung des polnischen Verfassungsgerichts, hatte Polens Pr&auml;sident Andrzej Duda eine Verfassungsrichterin vereidigt. Das wenige Stunden sp&auml;ter zu erwartende Urteil des Verfassungsgerichts &uuml;ber die Wahl der neuen Richter interessiere ihn nicht, erkl&auml;rte Duda &ouml;ffentlich.<br>\nDie scharfen Proteste vieler Rechtsexperten, des Generalstaatsanwalts und des Verfassungsgerichts selbst wischte er beiseite. Auf Warnungen in den Medien &bdquo;Demontage des Rechtssystems&ldquo;, &bdquo;Offener Verfassungsbruch&ldquo; und sogar &bdquo;Staatsstreich&ldquo; ging er erst gar nicht ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gewaltenteilung-in-Polen\/!5260906\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mittelschicht ist in USA bereits eine Minderheit<\/strong><br>\nDie Mittelschicht geh&ouml;rt in den USA seit dem Fr&uuml;hjahr dieses Jahres zu den Minderheiten. In den vergangenen 40 Jahren ist die Konzentration der Einkommen in den USA stark gestiegen, sowohl die Oberschicht als auch die Unterschicht sind gewachsen, w&auml;hrend die Mittelschicht dabei ausgeh&ouml;hlt wurde. 1971 geh&ouml;rten ihr noch 61 Prozent der Erwachsenen in den USA an, im Fr&uuml;hjahr 2015 waren es erstmals etwas unter 50 Prozent, wie eine Analyse von Pew Research, einem US-amerikanischen Forschungsinstitut, zeigt. In der Mittelschicht befinden sich demnach 120,8 Millionen erwachsene US-Amerikaner, in Ober- und Unterschicht zusammen mittlerweile 121,3 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000027265181\/Mittelschicht-ist-in-USA-bereits-eine-Minderheit\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mitten im Bauboom der brasilianischen Strukturprogramme: Eine Analyse der Streiks der Bauarbeiter<\/strong><br>\n&bdquo;Im Bausektor Brasiliens gab es seit 2011 eine Welle von Massenstreiks, die sich bis in das Jahr 2014 erstreckte. Die hohe Anzahl an Streikenden &ndash; 580.000 im Jahr 2011 und 500.000 im Jahr 2012 &ndash; war nicht die einzige Besonderheit. In vielen F&auml;llen wurden die Streiks nicht von Gewerkschaften organisiert, sondern von den Arbeitenden selbst, und sie waren von gro&szlig;fl&auml;chigen Zerst&ouml;rungen von Unterk&uuml;nften und Transportmitteln begleitet. Die erste Streikwelle im Februar und M&auml;rz 2011 stach dadurch hervor, dass sie sich im ganzen Land ausbreitete. Sie begann im Februar auf kleineren Baustellen im Bundesstaat Bahia, sprang von dort auf eine gr&ouml;&szlig;ere Kraftwerksbaustelle in Pec&eacute;m bei Fortaleza &uuml;ber und dehnte sich dann innerhalb weniger Tage bis in die Bundesstaaten Rond&ocirc;nia und Pernambuco aus&ldquo; &ndash; so beginnt der Beitrag &bdquo;Massenstreiks im Bausektor Brasiliens zwischen 2011 und 2014&ldquo; von J&ouml;rg Nowak in der Ausgabe 17\/2015 von Sozial. Geschichte_Online<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/brasilien\/arbeitskaempfe-brasilien\/mitten-im-bauboom-der-brasilianischen-strukturprogramme-eine-analyse-der-streiks-der-bauarbeiter\/\">Labournet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auch Landgericht Stuttgart h&auml;lt Adblocker f&uuml;r rechtlich zul&auml;ssig<\/strong><br>\nDie zum Springerkonzern geh&ouml;rende WeltN24 GmbH ist beim Landgericht Stuttgart mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verf&uuml;gung gescheitert, der sich gegen den Werbeblocker &bdquo;Blockr&ldquo; richtete. Den Antrag Springers, es zu verbieten, den Werbelocker anzubieten, zu bewerben und zu vertreiben, soweit damit Werbung auf der Website &bdquo;welt.de&ldquo; unterdr&uuml;ckt werden kann, hat das Landgericht nach m&uuml;ndlicher Verhandlung mit Urteil vom 10.12.2015 (Az.: 11 O 238\/15) zur&uuml;ckgewiesen. [&hellip;]<br>\nWesentlich ist f&uuml;r das Landgericht u.a., dass die Entscheidung dar&uuml;ber, ob Werbung blockiert werden soll, letztlich vom Nutzer getroffen wird und kein unmittelbarer Eingriff des Herstellers eines Werbeblockers in die Werbema&szlig;nahmen von welt.de vorliegt. Insoweit h&auml;lt es das Landgericht auch f&uuml;r erheblich, dass der Nutzer ein berechtigtes Interesse daran habe, aufdringliche oder datenschutzwidrige Werbung zu blockieren. Auch verfolge der Hersteller von Werbeblockern legitime eigene wirtschaftliche Interessen und ziele nicht vordergr&uuml;ndig darauf ab, dem Werbetreibenden zu schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2015\/12\/auch-landgericht-stuttgart-haelt-adblocker-fuer-rechtlich-zulaessig.html\">Internet-Law<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Anstalt ist f&uuml;r den Deutschen Fernsehpreis nominiert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutscher-fernsehpreis.de\/presse\/pressemeldungen\/der-deutsche-fernsehpreis-2016-die-nominierungen\/\">Deutscher Fernsehpreis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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