{"id":2953,"date":"2008-02-06T11:20:22","date_gmt":"2008-02-06T10:20:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2953"},"modified":"2008-02-06T13:56:45","modified_gmt":"2008-02-06T12:56:45","slug":"hinweise-des-tages-579","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2953","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/p><ol>\n<li><strong>Belgische Lohnzusch&uuml;sse werden Opfer ihres Erfolgs<\/strong><br>\nDie im Kampf gegen Schwarzarbeit und zur beruflichen Eingliederung von Langzeitarbeitslosen eingef&uuml;hrten belgischen &bdquo;Dienstleistungsschecks&ldquo; drohen Opfer ihres Erfolges zu werden. Rund 600.000 Belgier nutzen seit der Einf&uuml;hrung im Jahr 2004 die Dokumente in der Gr&ouml;&szlig;e eines &Uuml;berweisungsformulars, um Putzfrauen oder Fensterputzer zu bezahlen oder auch um frisch geb&uuml;gelte Hemden bei Reinigungsfirmen in Empfang nehmen zu k&ouml;nnen. Das auf staatlichen Anreizen beruhende System soll angeblich schon zur Schaffung oder Erhaltung von 60.000 Arbeitspl&auml;tzen beigetragen haben. Offiziell z&auml;hlte Belgien derzeit rund 410.000 Arbeitslose. Zur Kehrseite z&auml;hlen steigende Aufwendungen f&uuml;r den Staat, der in diesem Jahr rund ein Milliarde Euro beisteuern d&uuml;rfte. Der neue christlich-demokratische Arbeitsminister Josly Piette hat daher eine Reihe von Anpassungen zur Diskussion gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~E920A447DD57040BB9E7BE853B0473EF5~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Hartz IV-Empf&auml;nger unter Druck<\/strong><br>\nInnerhalb eines Jahres haben die Sanktionen der Jobcenter gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger um mehr als 58 Prozent zugenommen. Waren im September 2006 noch 87 500 Hilfeempf&auml;nger von K&uuml;rzungen der Geldleistungen betroffen, erhielten genau ein Jahr sp&auml;ter rund 138 700 Menschen weniger Geld. &ldquo;Die Sanktionsquote steigt tendenziell an&rdquo;, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1283492%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur Rentenpolitik<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Lobbyverband fordert Rentenk&uuml;rzungen<\/strong><br>\nWenn es nach dem Industrieverband VDMA geht, sollen Deutschlands Rentner k&uuml;nftig mit weniger Geld auskommen. Das fordern die Lobbyisten jedenfalls in einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestags.<br>\nDer Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) fordert in einem Brief an Abgeordnete des Bundestags die drastische K&uuml;rzung der Renten auf ein Grundniveau. Das Schreiben liegt der Netzeitung vor. Der VDMA fordert darin &laquo;den R&uuml;ckbau der gesetzlichen Rente zu einer Grundsicherung&raquo;. Der Staat m&uuml;sse sich generell auf die &laquo;Abdeckung von Grundrisiken&raquo; beschr&auml;nken, hei&szlig;t es in dem Schreiben.<br>\nEin VDMA-Sprecher teilte der Netzeitung mit: &laquo;Die Last aus der gesetzlichen Rente bleibt beherrschbar &ndash; allerdings um den Preis des Abschmelzens der gesetzliche Rente in Richtung Grundsicherung.&raquo; Es sei extrem wichtig, dass der Einzelne sich durch Vorsorge selbst eine tragf&auml;hige Basis f&uuml;r seine Alterseinkommen schaffe. Die Politik sei in der Pflicht, das daf&uuml;r notwendige Bewusstsein zu f&ouml;rdern, meinte der Sprecher. &laquo;Die Riester-Rente ist ein richtiger Anfang, aber nicht mehr.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/deutschland\/893917.html\">Netzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Dazu auch:<br>\nRentner machen Minus<\/strong><br>\nTrotz der guten Konjunktur schwindet die Kaufkraft der rund 20 Millionen Rentner. Sie k&ouml;nnen nach derzeitigem Stand im Juli mit einer Rentenerh&ouml;hung von gut einem Prozent rechnen, wie der Vorstand der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, am Dienstag der AP sagte. Jedoch lag die Inflationsrate 2007 bei 2,2 Prozent, und ab Juli kommen h&ouml;here Pflegebeitr&auml;ge. &ldquo;Real werden die Rentner wohl auch in diesem Jahr mit einem Minus nach Hause gehen&rdquo;, sagte FDP-Rentenexperte Heinrich Kolb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1283338\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Rentenversicherung: &bdquo;Zur Rentenkampagne von BILD&ldquo;<\/strong><br>\nSeit Anfang der Woche beschreibt BILD t&auml;glich ein neues Horrorszenario &uuml;ber die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit werden in der Bev&ouml;lkerung &Auml;ngste erzeugt, die eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Altersvorsorge unm&ouml;glich machen.<br>\nDie Deutsche Rentenversicherung nennt die Fakten zu den Behauptungen von BILD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/nn_23882\/DRV\/de\/Inhalt\/Presse\/Pressemitteilung\/Aktuell\/2008__2__1__bildkampagne.html__nnn=true\">Deutsche Rentenversicherung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist mal wieder eine der typischen windelweichen Watteb&auml;uschchen der Deutschen Rentenversicherung gegen den Kanonendonner von BILD.<br>\nSo geht das halt, wenn man sich voll auf die Regierungslinie einer Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente begibt und nicht f&uuml;r eine Umkehr dieser desastr&ouml;sen Politik eintritt, dann kann man sich halt auch nicht mehr richtig zur Wehr setzen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums &ndash; Sechs Irrt&uuml;mer zur Riester-Rente<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/cln_01\/nn_54\/sid_8AAE1FA50BA53C13582B79553A742E4A\/nsc_true\/DE\/Aktuelles\/111.html\">BMF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Studie zur Abgeltungssteuer: Vorteile f&uuml;r Versicherungsgesch&auml;ft<\/strong><br>\nDeutsche Haushalte verf&uuml;gen &uuml;ber mehr als 4.500 Mrd. Euro Geldverm&ouml;gen, das in Aktien, Geldmarktpapieren, Investmentfonds und Rentenwerten investiert ist, auf Bankkonten liegt oder in Versicherungspolicen eingezahlt wurde. Rund 370 Mrd. Euro waren im Jahr 2006 laut Deutscher Bundesbank in Aktien investiert. Ein Teil dieser Anlagesumme wird in den n&auml;chsten Monaten umgeschichtet werden, darin sind sich Experten einig. Wenn der Fiskus ab 1. Januar 2009 pauschal von Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidarit&auml;tszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer einbeh&auml;lt, sind neue Aktiendepots besonders betroffen.<br>\n&ldquo;Mit Versicherungsl&ouml;sungen werden Anleger in Zukunft besser dastehen&rdquo;, meint Helmut Kriegel, Vorstand der maklermanagement.ag. Der Grund: F&uuml;r Lebens- und Rentenversicherungen gelten andere Regeln. So ist nur die H&auml;lfte der Kapitalertr&auml;ge zu versteuern, wenn der Vertrag mindestens zw&ouml;lf Jahre lang l&auml;uft und nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt wird. Selbst beim Spitzensteuersatz werden die Ertr&auml;ge maximal mit einem Steuerabzug von rund 21 Prozent belastet, ohne Solidarit&auml;tszuschlag und Kirchensteuer. Bei Rentenversicherungen greift die Ertragsanteilsbesteuerung. Diese betr&auml;gt bei einem 65-j&auml;hrigen Rentner 18 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/69824\/1130159\/maklermanagement\">Presse Portal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein hervorragendes Beispiel f&uuml;r die gute Lobbyarbeit der Versicherungswirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zahl der Minijobber auch im vierten Quartal 2007 gestiegen<\/strong><br>\nEnde 2007 arbeiteten 6,6 Millionen Besch&auml;ftigte auf 400-Euro-Basis. Nur zwei Prozent sicherten sich das volle Leistungspaket der Rente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Zahl-der-Minijobber-auch-im-dritten-Quartal-2007-gestiegen.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><strong>Peer Steinbr&uuml;ck: Der Karawanen-Kapitalismus hinterl&auml;sst mehr als nur verbrannte Erde<\/strong><br>\nDer Herausgeber der ZEIT, Theo Sommer, formulierte es k&uuml;rzlich deutlich: \n<blockquote><p>Wenn es dem Kapitalismus nicht gelingt, Wettbewerbsf&auml;higkeit mit gesellschaftlicher Solidarit&auml;t zu verbinden, dann wird der Kapitalismus im 21. Jahrhundert dasselbe Schicksal erleiden, wie der Sozialismus kommunistischer Auspr&auml;gung im 20. Jahrhundert: er wird an seiner menschenfeindlichen Schn&ouml;digkeit zugrunde gehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1283460\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was bietet der Finanzminister politisch an? Er mahnt Selbstdisziplin, einen Mentalit&auml;tswandel, ein gr&ouml;&szlig;eres Verantwortungsgef&uuml;hl, eine neue Kultur der M&auml;&szlig;igung auch in den oberen Etagen an. Vorschl&auml;ge, dass die Kosten einer Betriebsverlagerung nicht noch von der Steuer abgesetzt werden k&ouml;nnen oder die R&uuml;cknahme der Steuerbefreiung bei Unternehmensver&auml;u&szlig;erungen oder Ma&szlig;nahmen zur Verhinderung des betr&uuml;gerischen Spekulantentums auf den Finanzm&auml;rkten, die ja die Renditeerwartungen auf immer gr&ouml;&szlig;ere H&ouml;hen treiben, davon h&ouml;ren wir leider nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;konomen warnen vor Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nEin keynesianisches Programm ist aber kein Vorbild f&uuml;r Deutschland, warnen &Ouml;konomen. &bdquo;Man sollte den Geist in der Flasche lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich die Diskussion in Deutschland f&uuml;r nicht angebracht&ldquo;, sagt die Mainzer Wirtschaftsprofessorin Beatrice Weder di Mauro, die auch Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats ist. Und der Chefvolkswirt der Commerzbank, J&ouml;rg Kr&auml;mer, warnt: &bdquo;Das Letzte, was wir in Deutschland brauchen, ist ein Ankurbelungsprogramm mit mehr Staatsausgaben und mehr Staatslenkung.&ldquo; Alle Erfahrungen mit solchen Programmen seien schlecht gewesen. Sie h&auml;tten nur steigende Verschuldung gebracht, aber wirtschaftliche Einbr&uuml;che nicht verhindern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E14C67321C65B4C26A33BC3290FE96F46~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Alle Erfahrungen mit der orthodoxen liberalen Wirtschaftstheorie auch in den letzten zwanzig Jahren ihrer Vorherrschaft in Deutschland haben gezeigt, dass gerade sie wirtschaftliche Einbr&uuml;che nicht verhindern konnte. Diese Theorie hat in ihren Modellen noch nicht einmal eine Erkl&auml;rung f&uuml;r konjunkturelle Schwankungen, sie verweigert sich dementsprechend, konjunkturpolitische Impulse zu setzen. F&uuml;r sie gibt es nur &bdquo;Strukturreformen&ldquo;, die die Angebotsbedingungen verbessern, damit sich die Wirtschaft &bdquo;wie M&uuml;nchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann und deren Wachstum sich dann selbst tr&auml;gt&ldquo; (Heiner Flassbeck). Seit wann ist eigentlich die Verschuldung explodiert &ndash; in den Zeiten einer Globalsteuerung unter Helmut Schmidt oder in der Regierungszeit Helmut Kohls?  Warum konnten in der &Auml;ra Clinton die USA die Staatsverschuldung komplett abbauen, w&auml;hrend diese unter Bush auf 400 Milliarden Dollar ansteigen wird?<br>\nDie FAZ bietet mal wieder ihre &bdquo;Haus&ouml;konomen, von Beatrice Weder di Mauro, Thomas Straubhaar (HWWI) bis Dennis Snower, Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft, auf, um die reine angebotsorientierte Lehre zu verteidigen. Dass das IWF oder hunderte von anderen &Ouml;konomen gerade in einer Phase einer schw&auml;chelnden Weltkonjunktur eine gegenteilige Meinung vertreten, kommt in dem neoliberal ausgerichteten Blatt nicht vor.<br>\nUnd prompt schwenkt die Bundesregierung auf diese Linie ein und spricht von einer &bdquo;robusten Verfassung&ldquo; der deutschen Wirtschaft, f&uuml;r die es keine Vorsorgeplanung brauche.  Auch wenn die durch die Immobilienkrise drohenden Auswirkungen auf Investitionen und Besch&auml;ftigung mit H&auml;nden zu greifen sind und weltweit &uuml;ber konjunkturpolitische Impulse nachgedacht und entsprechende Programme angesto&szlig;en werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gustav Horn: Die EZB wartet bis es zu sp&auml;t ist<\/strong><br>\nDie Anzeichen f&uuml;r die Krise sind sehr deutlich, und es gibt nur wenig M&ouml;glichkeiten gegenzusteuern: tarifpolitisch mit einer entsprechenden Finanzpolitik &ndash; und vor allem mit der Geldpolitik. Die EZB tr&auml;gt also einen wesentlichen Teil der Verantwortung. Stimulierende Geldpolitik hat eine lange Wirkungsdauer. Sie muss also vorausschauend agieren. Im Klartext: Um die Auswirkungen der Krise auf die Konjunktur in Europa so gering wie m&ouml;glich zu halten, h&auml;tte sie die Zinsen l&auml;ngst senken m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F02%2F06%2Fa0070&amp;src=GI&amp;cHash=71073c7cca&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Armut ist gewachsen<\/strong><br>\nDer Politologe Klaus Schroeder hat letzte Woche gegen&uuml;ber ZEIT online behauptet, dass Berichte &uuml;ber steigende Armut in Deutschland vor allem daran liegen, dass &bdquo;sich Armutsforscher wichtigtun wollen, indem sie ihr Thema &uuml;berbetonen.&rdquo; Nun widersprechen &Ouml;konomen: Sie sehen die soziale Balance in Gefahr: &bdquo;Sicherlich ist es so, dass die &Ouml;ffentlichkeit bei jedem Wissenschaftler vorsichtig sein muss, ob er durch &uuml;bertriebene Behauptungen auf sich und sein Thema aufmerksam machen will. Dies kann gleicherma&szlig;en durch &Uuml;bertreiben oder Herunterspielen geschehen. Unsere Analysen zeigen aber, dass seit Mitte der neunziger Jahre die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland im historischen wie internationalen Vergleich ganz au&szlig;ergew&ouml;hnlich zugenommen hat.&ldquo; Von Jan G&ouml;bel, Markus M. Grabka und Gert G. Wagner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2008\/06\/schroeder-erwiderung\">Die Zeit<\/a>\n<p>Zum (auch von uns) kritisierten Beitrag von Schroeder kommen Sie u.a. <a href=\"?p=2947\">&uuml;ber Hinweis 11 vom 4. Februar 2008<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Das Google-Imperium<\/strong><br>\nWie sehr die Zeit dr&auml;ngt, unterstreicht die j&uuml;ngste Entwicklung. 2006 hat Google ein Patent angemeldet, das die Bezahlung von Waren per Mobiltelefon betrifft. Der Dienst mit dem voraussichtlichen Namen Gpay erm&ouml;glicht es dem Nutzer, eine SMS als Rechnungsbeleg zu nutzen. Dieser Dienst k&ouml;nnte als Alternative zur Kreditkarte eingesetzt werden. Anhand der Suchanfragen und der get&auml;tigten Eink&auml;ufe erf&auml;hrt Google dann binnen k&uuml;rzester Zeit alles Wissenswerte &uuml;ber eine Person: Name, Alter, Vorlieben, Aufenthaltsorte, Einkommensverh&auml;ltnisse, Berufst&auml;tigkeit, Familienstand, das Alter der Kinder, das Lieblingsessen, aber auch sexuelle Vorlieben, Schuldenstand, Krankheiten, religi&ouml;se Zugeh&ouml;rigkeit usw. usf. Der gl&auml;serne Mensch, bisher blo&szlig; Vision des allm&auml;chtigen &Uuml;berwachungsstaats und Schreckbild seiner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, w&auml;re damit &ndash; ganz privat und ohne gro&szlig;es Aufsehen &ndash; endg&uuml;ltig Wirklichkeit geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2766\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Rating-Agenturen mit Image-Problemen<\/strong><br>\nVom mehrj&auml;hrigen Boom bei den Kreditderivaten haben die Rating-Agenturen stark profitiert &ndash; und dabei sind sie in Interessenkonflikte hineingeraten, die nun der Glaubw&uuml;rdigkeit ihrer Urteile zusetzen. Die Wurzel des &Uuml;bels liegt in dem kaum vermeidbaren Umstand, dass die Agenturen von den Emittenten bezahlt werden, deren Wertpapiere sie bewerten. Da die Konstruktion neuer Papiere in den vergangenen Jahren auf Hochtouren lief, wuchs der Markt so stark, dass er volumenm&auml;ssig bald einmal den Cash-Bond-Markt &uuml;berfl&uuml;gelte. Die Rating-Agenturen wurden zu regelrechten &laquo;Rating-Maschinen&raquo;: Je mehr Bewertungen sie vergaben, desto mehr Honorare flossen ihnen zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/rating-agenturen_mit_image-problemen_1.665172.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzes Loch im Finanzsystem<\/strong><br>\nSie verschieben Milliardensummen und werden kaum reguliert. Aber sind Hedgefonds auch Schuld an der Weltfinanzkrise? Ja, meint der Gr&uuml;nen-Politiker Gerhard Schick in einem Debattenbeitrag &ndash; und formuliert neue Spielregeln f&uuml;r die Gro&szlig;spekulanten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,533019,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bankberater packen aus: &ldquo;Ich habe Sie betrogen&rdquo;<\/strong><br>\nIn vielen Filialen deutscher Banken herrschen Zust&auml;nde wie in einer Dr&uuml;ckerkolonne. Jetzt packen Bankberater aus: Wie sie Kunden bel&uuml;gen, weil sie dem Vertriebsdruck, den Drohungen und Dem&uuml;tigungen ihrer Vorgesetzten nicht mehr gewachsen sind. Sie sind Opfer und T&auml;ter zugleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmer-maerkte\/bankberater-packen-aus-ich-habe-sie-betrogen-264071\/\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Verkauf von Immobilien der Deutschen Bahn AG<\/strong><br>\nMit dem Verkauf von Immobilien der Deutschen Bahn AG besch&auml;ftigt sich eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/7949). Die Abgeordneten m&ouml;chten unter anderem wissen, aus welchen Gr&uuml;nden die Bundesregierung als Eigent&uuml;merin der Bahn im Jahr 2007 dem Verkauf s&auml;mtlicher DB-Anteile an der DB-Immobilientochter Aurelis Real Estate und der Aurelis Management GmbH f&uuml;r einen Preis von 1,6 Milliarden Euro an das Konsortium des Bauunternehmens Hochtief Projektentwicklung und des Finanzinvestors Redwood Grove International zugestimmt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_032\/16.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So wird Volksverm&ouml;gen an Immobilienspekulanten verscherbelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir sind die moderne Linke&rdquo;<\/strong><br>\nHermann Scheer, Schatten-Umweltminister von Andrea Ypsilanti: &bdquo;Wenn die SPD sich an dem Erfolg der hessischen SPD orientiert, wird sie auch bei der Bundestagswahl 2009 mit einem enormen W&auml;hlerzuwachs rechnen k&ouml;nnen. Das haben wir gegen einen der st&auml;rksten M&auml;nner der CDU bewiesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/06\/spd-scheer?page=all\">ZEIT<\/a>\n<p><em><b>Anmerkung:<\/b> Die SPD soll also in einer Koalition mit der FDP eine sozialere Politik durchsetzen?!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Beobachtungsstelle f&uuml;r Risiken: Immer mehr Menschen sind bei der Arbeit psychosozialen Risiken ausgesetzt<\/strong><br>\nArbeitsumgebungen ver&auml;ndern sich durch die Einf&uuml;hrung neuer Technologien, Materialien und Arbeitsprozesse erheblich. Ver&auml;nderungen in der Gestaltung, Organisation und Verwaltung der Arbeit bringen neue Risikobereiche mit sich, die das Stressniveau erh&ouml;hen und letztlich zu einer erheblichen Beeintr&auml;chtigung der psychischen und physischen Gesundheit f&uuml;hren k&ouml;nnen. Aus einem neuen Bericht der Europ&auml;ischen Agentur f&uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geht hervor, dass die wesentlichen psychosozialen Risiken mit neuen Formen von Arbeitsvertr&auml;gen, Arbeitsplatzunsicherheit, der Intensivierung der Arbeit, hohen emotionalen Anforderungen, Gewalt am Arbeitsplatz sowie mit einer unzureichenden Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/osha.europa.eu\/press_room\/news_article.2008-01-30_Stress\">Agency press releases<\/a>\n<\/li><li><b>Wer gut ausbildet, gewinnt<\/b><br>\nLehrlinge kosten nur Geld, glauben viele Unternehmen und Politiker. Das ist ein fataler Irrtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/06\/C-Ausbildungsrendite?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>FDP will f&uuml;r Forscher mehr finanziellen Spielraum und eigenen Tarifvertrag<\/strong><br>\nDie FDP-Fraktion fordert in einem Antrag (16\/7858) ein Wissenschaftsfreiheitsgesetz. Damit sollen Wissenschaftler einen gr&ouml;&szlig;eren finanziellen Spielraum erhalten.<br>\nDie Zusammenarbeit zwischen Universit&auml;ten, anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen solle gest&auml;rkt werden. Wird das Gesetz nach dem Willen der Liberalen beschlossen, d&uuml;rften Forscher in Zukunft mehr als ein Viertel der Anteile an Joint-Ventures halten. Wichtig sei au&szlig;erdem ein eigenst&auml;ndiger Tarifvertrag, um Professoren, ihren wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Technik- und Verwaltungspersonal angemessen zu bezahlen, hei&szlig;t es in dem Antrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/58212\/fdp-will-fuer-forscher-mehr-finanziellen-spielraum-und-eigenen-tarifvertrag\/%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zur &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule geh&ouml;rt der &bdquo;unternehmerische&ldquo; Hochschullehrer. Die Selbstvermarktung der Hochschule soll also weitergehen. Seit dem Mittelalter geh&ouml;rte es zur &bdquo;Universit&auml;ts-Idee&ldquo;, dass es sich die Gesellschaften erlaubten, Gelehrte zu alimentieren, damit sie frei und unabh&auml;ngig von wirtschaftlichen Interessen mit ihrer Wissenschaft zu nichts anderem als der Wahrheit verpflichtet waren. Nun sollen die Einkaufsbedingungen f&uuml;r die Wissenschaft im Namen der &bdquo;Freiheit&ldquo; weiter gesenkt werden. Der Steuerzahler zahlt das Grundgehalt und die Wirtschaft stockt auf und kauft die Wissenschaft ein.<br>\nDann wird endlich legalisiert, was derzeit noch als Skandal behandelt wird, z.B. sind Charit&eacute;-&Auml;rzte seit 2001 im Helios-Klinikum in Buch in der Krankenversorgung t&auml;tig, obwohl sie weiterhin von dem Uniklinikum als Forscher bezahlt werden. 15 Millionen Euro sind der Charit&eacute; dadurch entgangen (siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/berlin\/article1394880\/Charit_geraet_im_Finanzskandal_unter_Druck_.html\">Charit&eacute; ger&auml;t im Finanzskandal unter Druck<\/a>).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wolfgang Bittner: Die 68er &ndash; eine Horde verkappter Faschisten? Eine Replik auf G&ouml;tz Aly &amp; Co.<\/strong><br>\nIn seinem Artikel, in dem Aly immer wieder die 68er mit den Nazis gleichsetzt, unterschl&auml;gt er v&ouml;llig, dass die 68er-Bewegung ihrer ganzen Natur nach antimilitaristisch orientiert war und f&uuml;r die Durchsetzung demokratischer Freiheitsrechte eintrat, w&auml;hrend der Nationalsozialismus mit seinen Wegbereitern in Gro&szlig;industrie, Adel und Medien eine Versklavungsbewegung war und jegliche Demokratie abgeschafft hat. Gegens&auml;tzlicher k&ouml;nnen Bewegungen nicht sein. Die einen waren antiautorit&auml;r, die anderen totalit&auml;r; hier Befreiung, dort Kolonisierung und Unterdr&uuml;ckung; hier der Slogan &raquo;Mein Bauch geh&ouml;rt mir&laquo;, dort das Mutterkreuz &hellip;Insofern sind die Vergleiche Alys absurd, l&auml;cherlich und emp&ouml;rend. Besonders infam ist der Vergleich der 68er-Aktionen gegen die Hetze der Springer-Presse mit der Verbrennung humaner Literatur durch die Nazis. Vollkommen au&szlig;er Betracht bleibt die Rolle der alten Nazis nach 1945 in Regierung, Verwaltung und Justiz der Bundesrepublik Deutschland, kein Wort &uuml;ber die Billigung des Vietnamkrieges durch zahlreiche westdeutsche Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/123334.html?sstr=Die|68er\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue &ldquo;Spiegel&rdquo;-Chefs treten an &ndash; Aust ist raus<\/strong><br>\nAllen Protesten zum Trotz: Stefan Aust ist als &ldquo;Spiegel&rdquo;-Chef beurlaubt. Mathias M&uuml;ller von Blumencron und Georg Mascolo &uuml;bernehmen. Und zwar ab sofort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/aust-ist-raus\/?src=TE&amp;cHash=53877eb787&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;hrliches Uran: Verheerende Umweltsch&auml;den im Ausland<\/strong><br>\nDeutschlands m&auml;chtige Energiekonzerne loben ihren umstrittenen Atomstrom als umweltfreundlich, werben gar damit. Dabei verursacht der Abbau des Urans f&uuml;r deutsche Atomkraftwerke verheerende Umweltsch&auml;den &ndash; auch mit t&ouml;dlichen Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/5\/0,1872,7142789,00.html\">frontal21<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf der Abschussliste<\/strong><br>\nKolumbien ist weltweit das gef&auml;hrlichste Land f&uuml;r Gewerkschafter. Human Rights Watch dr&auml;ngt auf besseren Schutz durch die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2008%2F02%2F05%2Fa0045&amp;src=GI&amp;cHash=af3262d3d6&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Westen f&ouml;rdert die Losl&ouml;sung des Kosovo von Serbien unter Missachtung des geltenden V&ouml;lkerrechts<\/strong><br>\nDer Kreis schlie&szlig;t sich. Fast neun Jahre ist es her, dass Nato-Bomber in die K&auml;mpfe zwischen der kosovo-albanischen Untergrundarmee UCK und der serbischen Armee eingriffen zugunsten der UCK &ndash; ohne UN-Mandat, unter Verletzung des V&ouml;lkerrechtes. Dieser Tage erleben wir, wie der Westen die endg&uuml;ltige Losl&ouml;sung der serbischen Provinz Kosovo vom Staat Serbien f&ouml;rdert. Dies geschieht wieder unter Missachtung des V&ouml;lkerrechtes, zuallererst des Artikels 2 der UN-Charta, der die territoriale Unversehrtheit eines jeden Mitgliedstaates garantieren soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/722750.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2953","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2953\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}