{"id":29549,"date":"2015-12-14T09:03:49","date_gmt":"2015-12-14T08:03:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549"},"modified":"2015-12-14T09:03:49","modified_gmt":"2015-12-14T08:03:49","slug":"hinweise-des-tages-2523","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h01\">SPD-Parteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h03\">Who is responsible for the eurozone crisis? The simple answer: Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h04\">Die Mittel und der Zweck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h05\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h06\">Steueroasen (II) &ndash; welchen Preis &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h08\">Ideologie statt Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h09\">Geldpolitik und Strukturpolitik &ndash; zum weitgehend unverstandenen Verh&auml;ltnis zweier Politikbereiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h10\">Banken sollen dubiose Aktiendeals beichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h11\">It&rsquo;s Time To Get Radical On Inequality<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h12\">Werkvertr&auml;ge: Wahre Kosten oft untersch&auml;tzt, Vorreiter-Unternehmen beteiligen Betriebsr&auml;te<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h13\">Bezahlbare Wohnungen f&uuml;r alle, Notunterk&uuml;nfte f&uuml;r niemand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h14\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h15\">Demokratieverachtung: Wie Deutschland seine politische Mitte verliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h16\">Beate Zsch&auml;pe: &bdquo;Ich wusste von nichts&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549#h17\">Die H&auml;me gegen Mark Zuckerberg ist antisemitisch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29549&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Parteitag<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sigmar Gabriel : Und das ist dann der Dank<\/strong><br>\nDas schlechte Ergebnis f&uuml;r Gabriel schw&auml;cht die gesamte SPD, auch seine Kritiker. Dabei br&auml;uchte Deutschland die Sozialdemokraten: Das Land steht vor einem Rechtsruck.&rdquo;Vorsitzender der SPD zu sein, ist kein Opfergang&rdquo;, hat Sigmar Gabriel w&auml;hrend seiner Parteitagsrede gesagt. Das war bevor ihm die Genossen das zweitschlechteste Wahlergebnis seit 1945 verpassten. Der SPD-Chef hat seine Partei immer mal wieder als Zumutung empfunden. Dieser Schlag wird nachhaltig sitzen. [&hellip;]<br>\nDass ihm 25 Prozent der Delegierten ihre Stimme verweigert haben, ist ein ehrliches Ergebnis gewesen. Aber es hat auch seine Kritiker besch&auml;digt: Der Vorsitzende wird personell und politisch nun keine R&uuml;cksicht mehr nehmen. Linke Inhalte, zum Beispiel die konsequentere Besteuerung von Reichen, werden es in der SPD k&uuml;nftig noch schwerer haben als bisher schon. M&ouml;glich auch, dass Gabriel noch hinwirft in den kommenden Wochen, frustriert von seiner Lage. Dann droht das Chaos. Kein anderer SPD-Grande will derzeit Kanzlerkandidat werden: Sie warten auf bessere Zeiten.<br>\nSelbstzerfleischung ist der SPD nicht neu. Aber diesmal ist sie besonders traurig. Weil die Sozialdemokraten in diesen Tagen gebraucht werden wie nie: Als Diplomaten in der Au&szlig;enpolitik, wo der Weltfrieden in Gefahr ist und es auch f&uuml;r deutsche Soldaten wieder ernst wird. Als Gegengewicht in der Europapolitik, die doch schon l&auml;ngst von Rechtspopulisten und Rechtsextremen mitbestimmt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-12\/sigmar-gabriel-spd-parteitag-wahl-vorsitz\">Lisa Caspari auf ZEIT.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein unglaublicher Kommentar. In welcher Parallelwelt lebt Lisa Caspari? Mit dem &ldquo;Rechtsruck&rdquo; ist hier das immer st&auml;rker Aufkommen von ausl&auml;nderfeindlichen Parteien gemeint; nur droht kein solcher Rechtsruck, sondern er findet seit mindestens zwei Jahren statt, seit der Gr&uuml;ndung der AfD. Seit etwa einem Jahr gibt es Pegida &ndash; vor welchem Rechtsruck soll Deutschland stehen? Zweitens ist die SPD keine Gegenkraft, sondern hat durch ihre Politik diesen Rechtsruck massiv bef&ouml;rdert. Drittens hat die SPD ihren Rechtsruck in der Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, also die Hinwendung zum Neoliberalismus, inoffiziell vor etwa 30 Jahren und offiziell mit der Regierung Schr&ouml;der ab 1999 vollzogen &ndash; vor diesem Rechtsruck steht Deutschland auch nicht, und vor dem kann die SPD uns leider nicht bewahren. Besonders sch&ouml;n: die paar vermutlich &ldquo;linken&rdquo; Abweichler sind am neokonservativen Rollback schuld, den Gabriel doch in Wahrheit als Schr&ouml;derianer schon seit mindestens 15 Jahren und als SPD-Vorsitzender trotz linker Rhetorik fast pausenlos verfolgt. Die Kriegstreiber SPD wird f&uuml;r die Diplomatie in der Au&szlig;enpolitik gebraucht und als Gegengewicht in der Europapolitik, in der gerade die SPD durch brutale Austerit&auml;tsdiktate und undemokratischste Machenschaften die rechte Radikalisierung vorangetrieben hat? Im Ernst?<\/em><\/p>\n<p><em>Und noch das: Gabriel hat erkl&auml;rt, da&szlig; die SPD sich um die Leistungstr&auml;ger k&uuml;mmern will, also die &ldquo;Normalbesch&auml;ftigten&rdquo;, nicht um die Abgeh&auml;ngten &ndash; bei Gabriel sind das wohl die zunehmende Schar der Hartz-IV-Betroffenen, der Armutsrentner, der Niedriglohnbezieher und prek&auml;r Besch&auml;ftigten, das Produkt von 12 Jahren SPD-Regierungszeit seit 1999. Im n&auml;chsten Atemzug beschwert sich Gabriel dar&uuml;ber, da&szlig; diese &ldquo;Abgeh&auml;ngten&rdquo;, denen er den R&uuml;cken gekehrt hat, AfD oder schlimmer w&auml;hlen. W&auml;hlerbeschimpfung und inhaltlich nicht besonders &uuml;berzeugend, nachdem diese Menschen von SPD, CDU\/CSU, Gr&uuml;nen und FDP sowieso f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig erkl&auml;rt worden sind und &uuml;berhaupt keine politische Interessenvertretung sehen. &ldquo;Das ist dann der Dank?&rdquo; 74,3 Prozent sind noch 74,3 Prozent zu viel f&uuml;r diesen Vorsitzenden.<\/em><\/p>\n<p><em>Richtig, Frau Caspari: Deutschland br&auml;uchte Sozialdemokraten. Aber nicht diese SPD und ganz sicher diesen ihren Vorsitzenden, die fast f&uuml;r das Gegenteil der Sozialdemokratie stehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ich mute der SPD einiges zu&rdquo;<\/strong><br>\nBeim SPD-Parteitag stellt sich ein Viertel der Delegierten gegen Sigmar Gabriel. Im Interview verr&auml;t der Parteichef, warum er damit sogar gerechnet hat und hinschmei&szlig;en f&uuml;r ihn gar nicht infrage kam.<br>\nEin Viertel der Partei steht nicht hinter Ihnen. Was lernen Sie daraus?<br>\nSigmar Gabriel: Auf dem Parteitag ging es darum, den Kurs der SPD zu kl&auml;ren. Nat&uuml;rlich gab es dabei Widerst&auml;nde. Ein Viertel der Partei will keinen Kurs auf die Mitte der Gesellschaft. Ein paar Leute w&uuml;nschen sich einen sehr viel linkeren Kurs. Aber daf&uuml;r stehe ich nicht. Ich musste klarmachen, welche Linie die SPD in den n&auml;chsten Jahren f&uuml;hrt. Man kann nat&uuml;rlich &uuml;ber Dinge hinwegreden, dann bekommt man vielleicht auch bessere Ergebnisse. Aber das r&auml;cht sich irgendwann. Deswegen ist ein Kurs der Mitte, der sich um die k&uuml;mmert, die in diesem Land hart arbeiten, f&uuml;r mich alternativlos. Ich bin froh, dass das gelungen ist, wenn auch um den Preis, dass man dann nicht so ein Super-Wahlergebnis bekommt. (&hellip;)<br>\nIn Ihrer Rede haben Sie gesagt, dass die SPD 2017 nicht mitregieren, sondern aus dem Kanzleramt regieren will. Hei&szlig;t der Kanzlerkandidat Sigmar Gabriel?<br>\nDas m&uuml;ssen sie die SPD Anfang 2017 fragen, dann stellen wir den Kandidaten auf. Entscheidend ist, dass wir bis dahin klarmachen, wof&uuml;r wir eigentlich stehen. Unsere gro&szlig;e Sorge ist, dass wir uns in Deutschland zu sehr damit zufrieden geben, dass es uns heute gut geht. Wir m&uuml;ssten uns viel mehr Gedanken machen, damit wir auch noch in zehn Jahren gut und sicher leben k&ouml;nnen. Welche Modernisierung brauchen wir im Bildungswesen, in der Infrastruktur und in den sozialen Sicherungssystemen? Wie schaffen wir es, dass gute Arbeit in diesem Land auch wieder einen guten Lohn bekommt und Menschen sich nicht die Frage stellen m&uuml;ssen, wie sie trotz harter Arbeit ein gutes Auskommen haben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ich-mute-der-SPD-einiges-zu-article16556651.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Herr Gabriels Aussage &ldquo;Ich glaube, dass ich nichts falsch gemacht habe&rdquo; ist im &bdquo;n-tv&ldquo;-Video zu sehen. Um im Stil von Herrn Steinmeier darauf einzugehen: Wir sind hier nicht in einer Kirche. Es w&auml;re ab und zu ganz gut, wenn Herr Gabriel etwas wei&szlig; und nicht lediglich etwas glauben w&uuml;rde.<br>\nHerr Gabriels Verhalten kann wohl auch beratungsresistent genannt werden. Er klammert sich an den Begriff der sog. Mitte wie sein &bdquo;Lehrmeister&ldquo; Gerhard Schr&ouml;der. Zugleich grenzt er &ndash; wie einst der gescheiterte Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck &ndash; mit seiner &bdquo;Mitte&ldquo;-Definition Gruppen der Gesellschaft aus. Zu Steinbr&uuml;ck &uuml;ber &bdquo;Mitte&ldquo; sehen Sie bitte <a href=\"https:\/\/www3.spd.de\/scalableImageBlob\/87546\/data\/2012_bpt_hannover_protokoll-data.pdf\">hier (PDF, Seite 43f.)<\/a> und &uuml;ber &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2003\/47\/Steinbr_9fck\/komplettansicht\">hier (letzter Absatz)<\/a>.<br>\nEin wesentlicher Unterschied zur Ansicht von Herrn Gabriel vom letzten Wochenende ist nicht festzustellen. Das l&auml;sst eigentlich nur einen Schluss zu: Aus den bisherigen Wahlniederlagen hat er &ndash; aber leider auch zu viele Andere in der SPD-Spitze &ndash; nichts dazugelernt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Parteitag, Karstadt: Was haben Gabriel und die K&auml;se-Verk&auml;uferin von Karstadt gemeinsam?<\/strong><br>\nEs gab tats&auml;chlich Zeiten, da habe ich dem Parteivorsitzenden der SPD, Sigmar Gabriel, noch zugeh&ouml;rt, mich sogar eigens aufgemacht, um einem SPD-Parteitag beizuwohnen. Von drau&szlig; vom Wedding kam ich her. Als Beobachter. Als Journalist. Als Mensch mit Interesse an Politik, mit eigenem politischen Kompass. Ohne Parteibuch. Kritisch, &auml;u&szlig;erst kritisch schon damals gegen&uuml;ber der politischen Orientierung und Praxis der SPD. Heute mache ich mich nicht einmal mehr dran, zu lesen, was Gabriel zu sagen hat. Als ich aber heute bei Karstadt im Berliner Stadtteil Wedding einkaufen war, fiel mir eine Parallele zu Gabriel auf.<br>\nWie gewohnt bat ich die K&auml;se-Verk&auml;uferin, mir das eigens daf&uuml;r vorgesehene Papier mitzugeben, das den K&auml;se so sch&ouml;n frisch h&auml;lt, nachdem ich drei Sorten K&auml;se ausgew&auml;hlt hatte und wieder einmal feststellen musste, dass nur das erste St&uuml;ck in jenes Papier eingewickelt worden war, die anderen aber in der obligatorischen Klarsichtfolie verblieben. Bisher machte ich bei meiner Intervention, man k&ouml;nnte direkt von einer Markt-Intervention sprechen, die Erfahrung, dass die jeweilige Verk&auml;uferin, so von mir ertappt, versch&auml;mt ein gro&szlig;es B&uuml;ndel K&auml;se-Papier griff und in die Papiert&uuml;te steckte. Viel mehr Papierb&ouml;gen, als n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um die wenigen St&uuml;cke K&auml;se, die ich mir manchmal leiste, einzupacken. Dieses Mal aber sagte die Verk&auml;uferin doch tats&auml;chlich: &ldquo;Aber nur eines. An sich geben wir gar keines mehr. Karstadt geht es ja nicht gut.&rdquo; Die gute Frau meinte also tats&auml;chlich Karstadt retten zu k&ouml;nnen, indem sie mir nur ein statt drei St&uuml;ck Papier f&uuml;r den K&auml;se mitgab. Dass dies mich und andere Kunden sicherlich nicht eben motiviert, weiter dort K&auml;se zu kaufen, kam ihr wohl nicht in den Sinn. Nun kann diese sparsame, um das Wohl ihres Arbeitgebers und Arbeitsplatzes besorgte Verk&auml;uferin sicherlich nichts f&uuml;r die Situation des traditionellen Kaufhauses. Aber ihr Verhalten zeigt, was f&uuml;r Bl&uuml;ten die Betriebswirtschaft des Karstadt-Managements treibt. Jeder normale Arbeitnehmer, wie diese Verk&auml;uferin eben, w&auml;re f&uuml;r solch eine miserable Leistung l&auml;ngst gefeuert worden.<br>\nUnd so &auml;hnlich verh&auml;lt es sich eben auch mit Gabriel. Der verkauft zwar konkret keinen K&auml;se, redet aber eben solchen und meint dabei, mit ein bisschen gutem Willen vor seinen Genossinnen und Genossen all seine schlechten Taten wieder gut machen und seine SPD, vor allem aber sein Wahlergebnis als Parteivorsitzender retten zu k&ouml;nnen. Er ist dabei ein genauso schlechter Verk&auml;ufer wie jene K&auml;se-Verk&auml;uferin bei Karstadt, mit dem Unterschied allerdings, dass Gabriel zugleich das miserable Management seines Unternehmens namens SPD zu verantworten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/12\/spd-parteitag-karstadt-was-haben-gabriel-und-die-kase-verkauferin-von-karstadt-gemeinsam\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktion &ldquo;Rammbock&rdquo;: Aufstand an der SPD-Basis<\/strong><br>\nUnter dem Motto &ldquo;Zeit f&uuml;r die Mutigen&rdquo; formiert sich in der Region Widerstand gegen die SPD-F&uuml;hrung: &ldquo;Wir m&uuml;ssen selbst die Alternative sein, die wir fordern&rdquo;, hei&szlig;t es da &ndash; die Tragweite ist noch nicht absehbar<br>\nDie Basis der SPD war offenbar schon einmal deutlich zufriedener mit dem, was die Parteif&uuml;hrung so treibt. Aus dem Herzen Bayerns, in Pfaffenhofen und Abensberg, formiert sich nun organisierter Widerstand gegen die Oberen &ndash; welche Dynamik das entfalten k&ouml;nnte, ist noch nicht abzusehen. Jedenfalls haben sich einige namhafte Sozis aus der Region zusammengetan, um unter dem Motto  &bdquo;Zeit f&uuml;r die Mutigen&ldquo; und im Rahmen einer Basis-Initiative f&uuml;r ein Umdenken an der Parteispitze zu streiten. Ihr Auftakt-Slogan lautet &bdquo;Rammbock&ldquo; und scheint keineswegs ungeh&ouml;rt zu bleiben, wie erste Reaktionen vermuten lassen.<br>\nDie Urheber der Initiative beklagen eine SPD, &bdquo;bei der an die Stelle der politischen Ideale und Visionen der faule Konsens der Alternativlosigkeit getreten ist&ldquo;. Sie beklagen eine SPD, &bdquo;deren F&uuml;hrungsriege politisch gez&auml;hmt und orientierungslos weder Programm noch Personal als grundlegende Alternative zur Politik der Konservativen bietet&ldquo;. Und sie beklagen eine SPD, &bdquo;deren Funktion&auml;re unsere ,Grundwerte&rsquo; zur politischen Verhandlungsmasse machen&ldquo;. So steht es auf der Homepage andiemutigen.de, die eigens eingerichtet wurde &ndash; ebenso wie ein Facebook-Profil. &bdquo;Genossinnen und Genossen&ldquo;, lautet der Appell, &bdquo;so k&ouml;nnen und d&uuml;rfen wir nicht weitermachen.&ldquo; Und: &bdquo;Wir m&uuml;ssen selbst die Alternative sein, die wir fordern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ingolstadt-today.de\/lesen--spd-ini10122015%5B22417%5D.html\">Ingolstadt-Today<\/a><\/li>\n<li>Dazu: <strong>Es gibt immer eine Alternative.<\/strong><br>\nDeutschland braucht die Sozialdemokratie! Aber bestimmt nicht eine SPD, wie sie sich derzeit pr&auml;sentiert. Eine SPD, bei der an die Stelle der politischen Ideale und Visionen der faule Konsens der Alternativlosigkeit getreten ist. Eine SPD, deren F&uuml;hrungsriege politisch gez&auml;hmt und orientierungslos weder Programm noch Personal als grundlegende Alternative zur Politik der Konservativen bietet. Eine SPD, deren Funktion&auml;re unsere &ldquo;Grundwerte&rdquo; zur politischen Verhandlungsmasse machen. Genossinnen und Genossen, so k&ouml;nnen und d&uuml;rfen wir nicht weitermachen! Wir m&uuml;ssen selbst die Alternative sein, die wir fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/andiemutigen.de\/\">An die Mutigen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frieden kann nicht mit Waffen gewonnen werden<\/strong><br>\nStellungnahme der Ev. Landeskirche in Baden zum geplanten Milit&auml;reinsatz in Syrien<br>\nZahlreiche Terroranschl&auml;ge in Paris, in L&auml;ndern des Nahen Ostens und Afrikas verbreiten Schrecken, Angst und Wut. Wir trauern mit den Familien der Opfer. Solidarisch mit ihnen, mit ihren V&ouml;lkern und allen Menschen guten Willens fordern wir ein Ende von Terror und Gewalt und treten daf&uuml;r ein, dass alle erdenklichen politischen Mittel eingesetzt werden, um diesem Ziel n&auml;her zu kommen. Der Beschluss des Bundeskabinetts zur Beteiligung der Bundeswehr an einem Milit&auml;reinsatz in Syrien, um mit Frankreich und anderen Verb&uuml;ndeten den islamistischen Terror zu bek&auml;mpfen, erf&uuml;llt uns mit Sorge. Er folgt einer Logik, durch milit&auml;rische Gewalt mehr Sicherheit herzustellen. Uns erscheint dies nicht hilfreich, um den islamistischen Terror einzud&auml;mmen und Syrien einem Frieden n&auml;her zu bringen.<br>\nEs darf nicht vergessen werden, dass die T&auml;ter von Paris nicht aus Syrien, sondern aus Frankreich und aus Belgien stammten. Terroristische Anschl&auml;ge sind kriminelle Akte und m&uuml;ssen wie alle Verbrechen mit polizeilichen Mitteln verfolgt und die T&auml;ter vor Gericht gebracht werden. Syrien noch mehr mit milit&auml;rischer Waffengewalt zu &uuml;berziehen, wird keinen Terroristen davon abhalten, weitere Attentate zu vollbringen. Im Gegenteil ist zu bef&uuml;rchten, dass ein solches Vorgehen den Terrorismus best&auml;rkt, da dies den Hass auf den Westen noch steigert. &hellip;. Hier der volle Text.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/151214_Stellungnahme_Badische_Landeskirche.pdf\">Ev. Landeskirche in Baden [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Auf diese Stellungnahme bin ich von einem Pfarrer der Evang. Landeskirche Badens hingewiesen worden. Er schrieb dazu:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Es ist das erste Mal in der Geschichte der Evangelischen Landeskirche in Baden, dass sich die Kirche gegen einen vom Parlament beschlossenen Bundeswehreinsatz ausspricht. &#8232;Vorausgegangen ist der neu erwachten friedenspolitischen Kompetenz ein zweij&auml;hriger friedensethischer Konsultationsprozess in allen Kirchenbezirken Badens, &#8232;der im Jahre 2013 zu einem Beschluss f&uuml;hrte und die Landeskirche auf klaren Kurs in Sachen Friedensethik f&uuml;hrt: &#8232;Nein zu Milit&auml;reins&auml;tzen, ja zu einer internationalen Polizei und die Bef&uuml;rwortung gewaltfreier Alternativen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wir ver&ouml;ffentlichen den Text auch deshalb, weil unsere Medien auf solche kriegskritischen Texte in diesen Tagen selten hinweisen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Schlafwandler r&uuml;cken aus<\/strong><br>\nWieder einmal in den Krieg. Auf nach Syrien gegen den Islamischen Staat! Die Bundesregierung handelt kopflos &ndash; das ist gef&auml;hrlich.<br>\nIst es richtig, dass deutsche Soldaten nun im Nahen Osten eingreifen? Ist es ein Fehler? In der stern-Redaktion wird das heftig debattiert. Vor drei Wochen schrieb stern-Kolumnist Hans-Ulrich J&ouml;rges: Man muss jetzt k&auml;mpfen, &ldquo;kein Wegducken ist mehr m&ouml;glich&rdquo;. Und in seiner Video-Kolumne sagte er: &ldquo;Wenn Krieg, dann richtig!&rdquo; Nun h&auml;lt stern-Autor Arno Luik dagegen: Ihn st&ouml;rt die Heuchelei der Politik, die Gesch&auml;fte mit Staaten zul&auml;sst, die Terror und Terroristen unterst&uuml;tzen.<br>\nBis vor Kurzem war ich ein historischer Optimist, einer, der, wenn auch nur vorsichtig, daran glaubte, dass sich die Menschheit weiterentwickeln werde, langsam, tapsend, aber dass es letztendlich doch vorangehe mit der Zivilisation, moralisch, politisch, und dass der Mensch friedlicher werde, das vor allem.<br>\nDiese Zuversicht habe ich verloren. Schuld daran sind &ndash; die Liste ist nat&uuml;rlich unvollst&auml;ndig &ndash; Fran&ccedil;ois Hollande, Sigmar Gabriel, Ursula von der Leyen, Angela Merkel, Wladimir Putin, aber auch Barack Obama, ja, gerade auch er, der Herr &uuml;ber die Drohnen, die in vielen L&auml;ndern morden. Und nat&uuml;rlich auch die Despoten im Nahen Osten und den afrikanisch-arabischen L&auml;ndern, auch die religi&ouml;sen Fanatiker weltweit, aber das muss wohl nicht extra erw&auml;hnt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/syrien-einsatz--der-krieg-gegen-den-islamischen-staat-ist-falsch-6600276.html\">stern<\/a>\n<p><em>siehe dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29484\">Kompakte Aufkl&auml;rung gegen den Kriegseinsatz im neuen &bdquo;Stern&ldquo;. Bitte weiterverbreiten!<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krieg und Deutschlands unverantwortliche &bdquo;neue Verantwortung&ldquo;<\/strong><br>\nMehr und mehr l&auml;sst sich beobachten, wie auch die rechtsstaatliche Oberfl&auml;che in den gro&szlig;en Fragen einfach ausgesetzt wird. Die imperialen Kriege brauchen sich nicht mehr am V&ouml;lkerrecht zu st&ouml;ren, die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs sind lang her und die westliche Doppelmoral ausgiebigst einge&uuml;bt, ebenso wie Orwells Newspeak in der F&uuml;hrungsetage: &bdquo;Das ist kein Kriegseinsatz, sondern ein Signal der Solidarit&auml;t mit Frankreich.&ldquo; (Gerda Hasselfeldt, FR vom 1.12.).<br>\nImmerhin sind einige V&ouml;lkerrechtler nicht bereit, ihr Fach einfach in den Schredder der Machtinteressen unserer Zeit zu schieben. Ebenso, wie viele Menschen hierzulande nicht bereit sind, das Schweigen der Mehrheit vom Kriegsgegr&ouml;hle der Unverantwortlichen deuten zu lassen. Wir verlinken daher auf einen Redebeitrag der langj&auml;hrigen IPPNWlerin und &Auml;rztin Mechthild Klingenburg-Vogel, die ihre Stimme gegen den deutschen Kriegseinsatz in und um Syrien erhebt:<br>\n&bdquo;Redebeitrag Mechthild Klingenburg-Vogel vom 8.12.2015 in Kiel&ldquo;<br>\nZudem verweisen wir auf einen Beitrag von DemocracyNow!, der die Leidtragenden hinter den Machtinteressen, Kriegseins&auml;tzen und Waffenexporten zu Wort kommen l&auml;sst. Amy Goodman war im Fl&uuml;chtlingslager in Calais, in dem verheerende Armutszust&auml;nde herrschen, die die vielen Menschen, denen die Flucht nach Gro&szlig;britannien verwehrt wird, ertragen m&uuml;ssen. Sie hat Fl&uuml;chtlinge interviewt und dabei offengelegt, dass das Bewusstsein f&uuml;r die Kriegspolitik gro&szlig; und der Wunsch nach einem friedlichen und lebenswerten Leben noch gr&ouml;&szlig;er ist:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10042\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf gegen den Islamischen Staat: USA fordern mehr milit&auml;risches Engagement von Deutschland<\/strong><br>\nMit sechs Tornados und einer Fregatte beteiligt sich Deutschland am Kampf gegen die Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo;. Den USA ist das offenbar nicht genug &ndash; sie fordern die Bundesregierung auf, milit&auml;risch mehr zu leisten.<br>\nDas berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo;. Demnach hat der US-Verteidigungsminister Ashton Carter in einem Brief seine deutsche Kollegin Ursula von der Leyen gebeten, weitergehende milit&auml;rische Hilfe zu leisten.<br>\nZwar soll der Brief keine explizite Wunschliste enthalten. Dennoch &uuml;ben die USA offenbar Druck auf Deutschland aus, das Engagement der Bundeswehr zu erweitern.<br>\nDer &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtet weiter, dass &auml;hnliche Schreiben auch an weitere Partner verschickt wurden. Bislang habe von der Leyen noch nicht auf den Brief geantwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/Kampf-Islamischer-Staat-IS\/kampf-islamischen-staat-usa-militaerisches-engagement-deutschland-31203540\">GMX<\/a><\/li>\n<li><strong>&lsquo;Not honest&rsquo;: Erdogan criticizes Iraqi plea to UNSC over Turkish invasion<\/strong><br>\nTurkey will not withdraw troops from an Iraqi camp close to the northern ISIS-controlled city of Mosul, said President Tayyip Erdogan, condemning Iraq&rsquo;s appeal to the UN Security Council about Turkish forces&rsquo; presence, which deemed it to be &ldquo;not honest.&rdquo;<br>\n&ldquo;They can resort to the UN Security Council, that is their natural right, but this is not an honest step and we believe that Iraq&rsquo;s actions are related to the latest developments in the region, that is, the steps taken by Russia and Iran,&rdquo; Erdogan said in an interview with Al Jazeera.<br>\nErdogan&rsquo;s comments came shortly before Iraq sent a letter to the UN Security Council demanding an immediate and unconditional withdrawal of all Turkish troops from Iraq.<br>\n&ldquo;We call on the Security Council to demand that Turkey withdraw its forces immediately &hellip; and not to violate Iraqi sovereignty again,&rdquo; Iraqi Ambassador Mohamed Ali Alhakim said in a letter to US Ambassador to the United Nations Samantha Power, who is currently the president of the Security Council&rsquo;s rotating seat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/325677-erdogan-iraq-unsc-not-honest\/\">RT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Who is responsible for the eurozone crisis? The simple answer: Germany<\/strong><br>\nThe wrong economic model of the crisis led Germany to insist on tighter fiscal rules which created a second eurozone recession. German influence on the European Central Bank also led it to delay QE for six years, and raise rates during 2011. Finally we saw how the actions taken much earlier by German employers and employees helped to protect Germany from the consequences of all this.<br>\nThere is no doubt that the eurozone has performed lamentably in terms of recovering from the Great Recession. GDP per capita remains well below pre-recession peaks. Eurozone unemployment is close to 11 per cent, compared with 7.5 per cent in 2008.<br>\nThis is what allows George Osborne to talk up UK growth as exceptional, even though in reality it has at best just been at rates that match historical averages.<br>\nThe standard story behind the eurozone&rsquo;s poor performance is that it is an inevitable result of the debt funding crisis that hit the eurozone periphery in 2010. This is simply wrong.<br>\nRecently 16 widely respected economists wrote an article reiterating what most have known for some time: the 2010 crisis was essentially the result of excess lending to the private sectors of countries such as Ireland, Portugal and Spain, lending that often originated with the banks in Germany or France. Countries like Belgium or Italy entered the crisis with debt-to-GDP ratios over 100 per cent, yet did not require Troika bailouts, whereas Ireland and Spain, which had ratios below 40 per cent, did. The major factor leading to a rise in Irish government debt was that it bailed out its own banks that had lent excessively.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/who-is-responsible-for-the-eurozone-crisis-the-simple-answer-germany-a6771536.html#\">The Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Warum nur bekommt man so was nicht in deutschen Zeitungen zu lesen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Mittel und der Zweck<\/strong><br>\nJean-Pierre Dubois stand von 2005 bis 2011 der Ligue des droits de l&rsquo;homme vor. Im Gespr&auml;ch mit Marc Zitzmann kritisiert der Staatsrechtsprofessor, wie Frankreichs Regierung auf die Anschl&auml;ge vom 13. November reagiert. (&hellip;)<br>\nAls Menschenrechtler stosse ich mich an der Dauer, f&uuml;r die das Parlament den bei seiner Ausrufung auf zw&ouml;lf Tage befristeten Ausnahmezustand am 20. November verl&auml;ngert hat: drei Monate. Die Ausrufung des Notrechts muss so eng befristet sein wie nur irgend m&ouml;glich, damit die R&uuml;ckkehr zum gemeinen Recht baldigst erfolgt. Ein Vierteljahr ist eine exorbitant lange Zeit, ein Blankocheck f&uuml;r die Regierung. Ich weiss nicht, ob die Parlamente in der Schweiz, in Deutschland oder in Spanien &uuml;ber einen derart langen Zeitraum auf jegliche Kontrollm&ouml;glichkeit verzichten wollten. Und ich frage mich, wie wir da je wieder zum Normalzustand zur&uuml;ckfinden sollen: Hebt die Regierung das Notrecht Ende Februar auf, signalisiert sie damit, dass keine Terrorgefahr mehr besteht &ndash; aber was, wenn ein neues Attentat geschieht? L&auml;sst sie hingegen den Ausnahmezustand abermals verl&auml;ngern, k&ouml;nnten wir angesichts der Permanenz der Bedrohung und der Gew&ouml;hnung der &Ouml;ffentlichkeit an die &laquo;Schutzmassnahme&raquo; nicht vor langer Zeit zum gemeinen Recht zur&uuml;ckkehren.Als Staatsrechtler st&ouml;rt mich, dass das Gesetz vom 20. November 2015 nicht nur den sechs Tage zuvor dekretierten Notstand verl&auml;ngert, sondern auch das urspr&uuml;ngliche Notstands-Gesetz von 1955 ab&auml;ndert. Ein auf drei Monate befristetes Gesetz revidiert also eines, das seit sechs Jahrzehnten in Kraft ist &ndash; da stimmt die Hierarchie nicht. Schon um solches in Zukunft zu vermeiden, w&uuml;nschte ich mir, der Ausnahmezustand w&uuml;rde in die Verfassung eingeschrieben &ndash; mit allen Garantien punkto Notwendigkeit, Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit, Befristung und Kontrolle.<br>\nDann m&uuml;ssen Sie ja frohlocken: Pr&auml;sident Hollande hat eine Verfassungsreform angek&uuml;ndigt.<br>\nLeider nicht, sein Vorhaben bereitet mir grosse Sorge. Grunds&auml;tzlich ist Eile kein guter Berater: Die Reform soll schon im Januar durchgewinkt werden, das ist viel zu nah an den Anschl&auml;gen, viel zu stark unter dem Eindruck der Best&uuml;rzung, die diese verbreitet haben. Doch davon abgesehen, will die Regierung nicht nur den Ausnahmezustand in die Verfassung einschreiben, sondern auch eine Bestimmung, die die Menschenrechtsliga mit allen Mitteln bek&auml;mpfen wird: die Aberkennung der franz&ouml;sischen Staatsb&uuml;rgerschaft f&uuml;r Doppelb&uuml;rger, die sich bestimmte Schwerverbrechen zuschulden haben kommen lassen, darunter Terrorakte. Attent&auml;ter m&uuml;ssen bestraft werden &ndash; keine Frage. Aber so wird eine spezifische Sanktion f&uuml;r Doppelb&uuml;rger geschaffen, von der &laquo;einfache&raquo; Franzosen verschont bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/die-mittel-und-der-zweck-1.18661003\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zwei Wochen danach: Die ersten fatalen Folgen des EU-T&uuml;rkei-Deals<\/strong><br>\nAm 29.11. vereinbarten die EU-Regierungschefs das Abkommen mit der T&uuml;rkei: Das Land erh&auml;lt 3 Milliarden Euro und die Verhandlungen um einen EU-Beitritt werden intensiviert &ndash; im Gegenzug unterst&uuml;tzt die t&uuml;rkische Regierung Europa bei der Abwehr von Fl&uuml;chtlingen. Die Folgen f&uuml;r die Schutzsuchenden: Masseninhaftierungen, Abschiebungen nach Syrien, Todesf&auml;lle durch gef&auml;hrlichere Fluchtrouten.<br>\nBei der Abschottung Europas erh&auml;lt die Europ&auml;ische Union nun Hilfe von der T&uuml;rkei. Das wurde vor zwei Wochen in Br&uuml;ssel verabredet. &Uuml;ber die Menschenrechtssituation in der T&uuml;rkei unter der AKP-Regierung wurde dabei ebenso hinweggesehen, wie &uuml;ber die humanit&auml;ren Werte Europas: Hauptsache, die Schutzsuchenden bleiben au&szlig;erhalb der europ&auml;ischen Au&szlig;engrenzen. Diese Vereinbarung l&auml;sst sich die EU einiges kosten, bis zu drei Milliarden an &bdquo;Hilfsgeldern&ldquo; f&uuml;r eine bessere Versorgung der Fl&uuml;chtlinge in der T&uuml;rkei sollen flie&szlig;en. Dementsprechend engagiert gehen die t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden nun zu Werke. Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die zwei Wochen nach dem EU-T&uuml;rkei-Deal:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/-7e87ae7da7\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Kreatives Engagement f&uuml;r Menschenrechte<\/strong><br>\nIn den dokumentarischen Theaterst&uuml;cken der &bdquo;B&uuml;hne f&uuml;r Menschenrechte&ldquo; werden Biografien und Erlebnisse von Asylsuchenden erz&auml;hlt. Wie die erste Produktion &bdquo;Asyl-Monologe&ldquo; wird das St&uuml;ck &bdquo;Asyl-Dialoge&ldquo; in ganz Deutschland aufgef&uuml;hrt.<br>\nAm Freitag vergangener Woche erhielt die &bdquo;B&uuml;hne f&uuml;r Menschenrechte&ldquo; f&uuml;r die dokumentarischen Theaterst&uuml;cke &bdquo;Asyl-Monologe&ldquo; und &bdquo;Asyl-Dialoge&ldquo; den Amadeu Antonio Preis f&uuml;r kreatives Engagement f&uuml;r Menschenrechte &ndash; gegen Rassismus und Diskriminierung. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Amadeu Antonio Stiftung und der Stadt Eberswalde vergeben und 2015 zum ersten Mal verliehen. Der Preis ist nach Amadeu Antonio benannt, der vor 25 Jahren von Neonazis niedergeschlagen wurde und seinen Verletzungen erlag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/12\/11\/kreatives-engagement-fuer-menschenrechte\/\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150212_fluechtlinge.pdf\">Asyl-Dialoge [PDF]<\/a> hingewiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steueroasen (II) &ndash; welchen Preis &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; zahlen<\/strong><br>\nteueroasen stellen ein gravierendes Problem dar. &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; verlieren &ndash; auch durch das Verhalten westlicher L&auml;nder wie den USA und Deutschland &ndash; j&auml;hrlich circa 200 Milliarden Euro an potenziellen Steuereinnahmen. Damit gehen gravierende soziale, wirtschaftliche und politische Folgen einher. &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; haben weniger Mittel f&uuml;r Sozialausgaben oder zur Schaffung eines gutes Investitionsklimas. Zudem geraten sie durch den Verlust an Steueroasen in finanzielle Abh&auml;ngigkeit von externen Zuwendungen, was oft &uuml;bersehene Folgen hat.<br>\nSoziale Folgen &ndash; K&uuml;rzungen bei Bildung und Gesundheit<br>\nLaut Oxfam kostet es:<br>\n&bdquo;10 Milliarden Euro, um allen Kindern in den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt eine Grundbildung zu erm&ouml;glichen. Und 5 Milliarden Euro w&uuml;rden ausreichen, um 150 Millionen Menschen in den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt einen geb&uuml;hrenfreien Zugang zur Gesundheitsf&uuml;rsorge zu erm&ouml;glichen.&ldquo;<br>\nDie Summe von circa 200 Milliarden Euro an j&auml;hrlich verlorenen Steuereinnahmen &uuml;bersteigt diese Kosten bei weitem. Mit einem Bruchteil dieser Summe k&ouml;nnten die &bdquo;Entwicklungsl&auml;nder&ldquo; ihre Jugend ausbilden und ein Gesundheits- und allgemeines Sozialsystem aufbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2015\/11\/19\/steueroasen-ii-welchen-preis-entwicklungslander-zahlen\/\">Zebralogs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das M&auml;rchen vom fairen Handel<\/strong><br>\nDie EU will mit viel Geld Entwicklung in Afrika f&ouml;rdern und Fluchtursachen damit bek&auml;mpfen. &Uuml;bersehen wird dabei, dass Europa mitverantwortlich f&uuml;r afrikanische &ldquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&rdquo; ist. Beispielweise in Ghana, wo die EU-Wirtschaftspolitik die Gefl&uuml;gelwirtschaft zerst&ouml;rt &ndash; und damit auch Tausende Arbeitspl&auml;tze und Perspektiven.<br>\nSt&auml;nde mit bunten Sonnenschirmen und kleine &uuml;berdachte Holzbuden bilden ein Labyrinth von endlos langen Gassen auf dem gro&szlig;en Madina-Markt in Ghanas Hauptstadt Accra. Frisches Gem&uuml;se wird hier verkauft, Obst, Fisch, vor allem aber Fleisch. Metzger mit langen Beilen zerteilen Lammschultern, Rinderh&uuml;ften und Schweinef&uuml;&szlig;e.<br>\nFleisch made in Ghana, die Kunden schw&ouml;ren darauf. Beim Gefl&uuml;gel sei das anders, sagt Gladys Klu vom Metzgerladen &ldquo;Goodness and Mercy&rdquo;: &ldquo;Das importierte H&auml;hnchen verkauft sich besser. Denn die Importh&auml;hnchen sind einfach sch&ouml;ner verpackt, das sieht ansprechender aus. Und: Sie sind auch noch billiger als die einheimischen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ghana-gefluegel-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Transpazifische Freihandelsabkommen (TPP)<\/strong><br>\nAugenwischerei bei den Arbeitsrechten<br>\nDie USA und 11 pazifische Staaten haben sich im Oktober 2015 auf das Transpazifische Freihandelsabkommen (TPP) geeinigt. Vor der Behandlung im Parlament versprach US-Pr&auml;sident Barack Obama: Das Abkommen wird &bdquo;neue M&auml;rkte f&uuml;r amerikanische Produkte &ouml;ffnen, und zugleich wird es hohe Standards f&uuml;r den Schutz von Arbeitern und f&uuml;r die Bewahrung der Umwelt setzen&ldquo;.<br>\nH&ouml;rt sich erstmal gut an&hellip;<br>\nWeil das TPP-Abkommen von denselben Absichten wie das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA bestimmt ist, k&ouml;nnen wir darauf R&uuml;ckschl&uuml;sse ziehen. Im TPP-Abkommen geht es im Kapitel 19 um die Arbeitsverh&auml;ltnisse. Es zeigt sich jedoch, dass hinter den sch&ouml;nen Worten eine gegenteilige Absicht verborgen ist. Es f&auml;ngt gut an:<br>\n&bdquo;Alle Unterzeichnerstaaten werden in ihren Gesetzen und Regulierungen und damit verbundenen Praktiken die folgenden Rechte &uuml;bernehmen und aufrechterhalten, wie sie in der ILO-Erkl&auml;rung enthalten sind:\n<ol>\n<li>Vereinigungsfreiheit und die effektive Anerkennung des Rechts auf kollektive Tarifvertr&auml;ge;<\/li>\n<li>Abschaffung aller Formen von Zwangs- und Pflichtarbeit;<\/li>\n<li>Abschaffung von Kinderarbeit und, f&uuml;r die Zwecke dieses Abkommens, das Verbot der schlimmsten Formen von Kinderarbeit sowie<\/li>\n<li>Abschaffung von Diskriminierungen in Hinsicht auf Besch&auml;ftigung und Beruf.&ldquo;<\/li>\n<\/ol>\n<p>So gut und eindeutig sich das anh&ouml;rt &ndash; es ist eine trickreiche T&auml;uschung. Hier werden n&auml;mlich nicht die acht ILO-Kernarbeitsnormen herangezogen, sondern lediglich die &bdquo;ILO-Erkl&auml;rung&ldquo; aus dem Jahr 1998.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/34-2015\/++co++48531aaa-9f55-11e5-b148-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ideologie statt Wissenschaft<\/strong><br>\nDie Art und Weise, wie an deutschen Universit&auml;ten Wirtschaft gelehrt wird, steht immer mehr in die Kritik. Einige Studenten organisieren inzwischen ihre eigenen Seminare.<br>\nOrganische Stoffe werden leichter, wenn man sie verbrennt. Im sp&auml;ten 17. Jahrhundert fand man f&uuml;r dieses R&auml;tsel eine Erkl&auml;rung: das Phlogiston, eine Substanz, die allen Stoffen innewohnt und die beim Verbrennen entweicht. Heute wei&szlig; man allerdings: Das Phlogiston existiert nicht, die Verbrennung kann durch die Oxidation erkl&auml;rt werden. Die Phlogiston-Theorie ist als Irrtum abgelegt worden. Damit ist die Chemie einer anderen Wissenschaft weit voraus: der Wirtschaftswissenschaft.<br>\nIrrt&uuml;mer halten sich hier ewig, gesicherte Erkenntnisse sind rar, kaum ein Modell ist unumstritten. Dennoch hat sich eine bestimmte Sichtweise der &Ouml;konomie an den Universit&auml;ten durchgesetzt, wo sie ihre Erkenntnisse als Wahrheiten pr&auml;sentiert. Dagegen gibt es zunehmend Protest. Kritiker sprechen von Indoktrination. Studenten organisieren ihre eigenen Lehrpl&auml;ne. &bdquo;Wir haben heute eine sehr grundlegende Debatte &uuml;ber eine Reform der &ouml;konomischen Lehre und des &ouml;konomischen Denkens&ldquo;, so Gustav Horn, Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/oekonomik-ideologie-statt-wissenschaft,1472780,32908928.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geldpolitik und Strukturpolitik &ndash; zum weitgehend unverstandenen Verh&auml;ltnis zweier Politikbereiche<\/strong><br>\nG&uuml;nther Grunert hat gestern die wichtigen Dinge zum j&uuml;ngsten Entscheid der EZB und zur Geldpolitik in diesen Zeiten im Allgemeinen schon gesagt. Eine Anmerkung scheint mir aber noch wichtig. Immer h&auml;ufiger h&ouml;rt man das Argument, niemand wolle mehr Strukturreformen durchf&uuml;hren oder angeschlagene Bankbilanzen sanieren, wenn man sich bei dem anhaltenden Geldregen weiter bequem durch wursteln k&ouml;nne. So etwa Michael Kemmer, der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bankenverbandes am 3. 12. 2015 (S. 27) in einem Kommentar im Handelsblatt. Weiter stellt er fest, das schleppende Wachstum im Euro-Raum sei wegen &Uuml;berregulierung, einem zu gro&szlig;en Staat und der ungen&uuml;genden Vorbereitung auf den demographischen Wandel vor allem &bdquo;strukturell&ldquo; bedingt. Die Produktivit&auml;tsentwicklung sei &bdquo;niedrig&ldquo;.<br>\nDas ist ein mehr als seltsames Argument, auf das man aber immer wieder trifft. Das kann ja, &uuml;bersetzt in eine verst&auml;ndliche Terminologie, nur hei&szlig;en, dass in strukturell schwachen Volkswirtschaften die Geldpolitik restriktiver oder weniger expansiv sein sollte als in strukturell starken. Wenn eine laxe Geldpolitik in schwachen Volkswirtschaften nur das Durchwursteln f&ouml;rdert, dann ist eine Nullzinspolitik in starken Volkswirtschaften, sagen wir wie in den USA und Deutschland, eher angemessen als eine Nullzinspolitik in Italien oder Frankreich (wobei Frankreich nur in den deutschen Vorurteilen ein solches Land ist, weil ja dort die Produktivit&auml;t absolut h&ouml;her ist als in Deutschland und die Produktivit&auml;tsdynamik genauso gro&szlig; wie in Deutschland). Um das angemessen beurteilen zu k&ouml;nnen, muss man noch einmal fragen, was Geldpolitik &uuml;berhaupt erreichen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/geldpolitik-und-strukturpolitik-zum-weitgehend-unverstandenen-verhaeltnis-zweier-politikbereiche\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Banken sollen dubiose Aktiendeals beichten<\/strong><br>\nEiner der vielen Steuerfahnder in Deutschland, die dubiose Aktiendeals in Milliardenh&ouml;he zulasten des Fiskus untersuchen, hat f&uuml;r das neue Jahr einen besonders frommen Wunsch. Jene Bank-Manager, die solche Gesch&auml;fte gemacht h&auml;tten, k&ouml;nnten ja &ldquo;&uuml;ber Weihnachten zur Besinnung kommen&rdquo;.<br>\nDer Ermittler und viele seiner Kollegen hoffen, dass etliche Geldinstitute sich bei den Beh&ouml;rden melden und mutma&szlig;lich kriminelle Deals dieser Art beichten. Das klingt naiv, ist aber ernst zu nehmen. Denn der fromme Wunsch ist auch eine deutliche Drohung.<br>\nWenn die Banken nicht zu den Steuerfahndern kommen, dann kommen eben die Steuerfahnder mit Durchsuchungsbeschl&uuml;ssen zu den Banken.Die Ermittlungsbeh&ouml;rden, die diesen Deals seit Jahren nachgehen, haben inzwischen Material &uuml;ber mehr als 100 verd&auml;chtige Banken und Fonds aus dem In- und Ausland gesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/dubiose-aktiendeals-beichte-oder-razzia-1.2780597\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Man h&auml;tte auch eine andere &Uuml;berschrift w&auml;hlen k&ouml;nnen, die jedem Leser sofort klar macht, worum es hier geht, n&auml;mlich um Abzocke in ganz gro&szlig;em Stil. Skrupellose Manager haben wieder einmal bestehende Gesetzesl&uuml;cken genutzt, um sich ihre Taschen zu f&uuml;llen. Leider ben&ouml;tigte die Politik Jahre, um diese L&uuml;cke zu schlie&szlig;en. Die Frage, weshalb die Politiker so lange gebraucht haben, um zu handeln, ist deshalb mehr als berechtigt. Es wird allerh&ouml;chste Zeit, den Finanzmarkt in seine Schranken zu weisen und entsprechende Weichenstellungen vorzunehmen. Aber das wird wohl ein frommer Wunsch (zu Weihnachten) bleiben!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>It&rsquo;s Time To Get Radical On Inequality<\/strong><br>\nNobel laureate Stiglitz, author of The Price of Inequality and The Great Divide, studies the forces driving inequality and what is at stake if it continues. In his view, bad economic thinking deserves part of the blame &mdash; fanciful ideas like trickle-down and the notion that economists should try to increase the size of the economic pie and let the politicians worry about distribution. On the contrary, Stiglitz sees distribution as a problem economists must confront. He warns that an economic system that doesn&rsquo;t raise standards of living for most Americans is a failure.<br>\nStiglitz warns that inequality and unfairness are undermining our identity, destroying our society, and harming the economy. It&rsquo;s time, he says, to get radical. We have to understand that mild tweaking won&rsquo;t work and that we must take on the underlying and power structures if we hope to tackle this enormous challenge. Watch the video to learn more about how to do this. This video interview was produced by the Institute for New Economic Thinking.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/2015\/12\/its-time-to-get-radical-on-inequality\/\">Joseph Stiglitz bei Social Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge: Wahre Kosten oft untersch&auml;tzt, Vorreiter-Unternehmen beteiligen Betriebsr&auml;te<\/strong><br>\nDie wahren Kosten, die bei der Vergabe von Werkvertr&auml;gen entstehen, werden oft untersch&auml;tzt. Betriebsr&auml;te und Personalmanager sollten versteckte Risiken aufdecken k&ouml;nnen, werden aber h&auml;ufig nur unzureichend in die Entscheidungen einbezogen. Immerhin: In manchen Unternehmen gibt es dazu bereits funktionierende Vereinbarungen und Arbeitsstrukturen, zeigt der neue &bdquo;Trendbericht Werkvertr&auml;ge&ldquo; der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Der Gesetzgeber hinkt noch hinterher. (&hellip;)<br>\nDie Unternehmer verwiesen h&auml;ufig nur auf die vordergr&uuml;ndigen Ausgaben, etwa die H&ouml;he der Entgelte f&uuml;r Besch&auml;ftigte. Andere Kostenfaktoren, die erst durch die Vergabe an Fremdfirmen entstehen, w&uuml;rden dagegen leicht &uuml;bersehen. Hierzu z&auml;hlen die sogenannten Transaktionskosten, aber auch Remanenzkosten, die im Unternehmen weiter bestehen, obwohl ein Produktionsschritt oder eine Dienstleistung ausgelagert wurde. Meist werde nicht einkalkuliert, dass sich bei Werkvertr&auml;gen &bdquo;zwangsl&auml;ufig ein h&ouml;herer Verwaltungsaufwand sowie rechtliche Risiken&ldquo; ergeben. Auch der Verlust von Kompetenzen, der sich durch die Auslagerung an Dritte ergibt, k&ouml;nne Konsequenzen haben; vor allem dann, wenn Kernbereiche des Gesch&auml;fts aus der Hand gegeben werden.<br>\nZu den wenig beachteten Kostenbl&ouml;cken z&auml;hlen:\n<ul>\n<li>Transaktionskosten f&uuml;r Anbahnung, Koordinierung und Kontrolle der geleisteten T&auml;tigkeit,<\/li>\n<li>Kosten f&uuml;r die rechtssichere Gestaltung und Pr&uuml;fung der Vertr&auml;ge,<\/li>\n<li>Kosten infolge von Abstimmungsproblemen zwischen Stammbelegschaft und Werkvertragsarbeitern, die sich erst im Verlauf des Arbeitsprozesses zeigen,<\/li>\n<li>Kosten, die durch den Verlust der Kontrolle &uuml;ber den gesamten Prozess der Wertsch&ouml;pfung entstehen, etwa infolge von Fehlern, Unf&auml;llen, Qualit&auml;tsm&auml;ngeln oder Betrug,<\/li>\n<li>Kosten f&uuml;r Infrastruktur und Arbeitsschutz, die bei einer Fremdvergabe bestehen bleiben, aber h&auml;ufig nicht eingerechnet werden,<\/li>\n<li>Kosten eines Sozialplans, der eventuell durch Outsourcing notwendig wird, und nicht zuletzt auch<\/li>\n<li>Kosten durch Konflikte mit Gewerkschaften, die sich gegen das Lohndumping vieler Werkvertragsunternehmen wehren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/52614_62789.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bezahlbare Wohnungen f&uuml;r alle, Notunterk&uuml;nfte f&uuml;r niemand<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlingsunterbringung in Berlin und die Wohnungskrise<br>\nAm ehemaligen Haus der Statistik in der Otto Braun Stra&szlig;e in Berlin sollen K&uuml;nstler und Gefl&uuml;chtete zusammen wohnen, lernen und arbeiten. Noch handelt es sich um Zukunftsmusik. Doch die Besucher der Diskussionsveranstaltung Wohnen als Grundrecht f&uuml;r Alle im vollbesetzten Ladenlokal der Plattform der Nachwuchsarchitekten im Wedding waren von der Projektvorstellung sichtlich beeindruckt. Der Berliner K&uuml;nstler Harry Sachs geh&ouml;rt zu den Mitinitiatoren eines B&uuml;ndnisses, das sich f&uuml;r die Umnutzung des ehemaligen Haus der Statistik einsetzt.<br>\nBis zu 500 Gefl&uuml;chtete k&ouml;nnten in dem Geb&auml;ude ein neues Wohn- und Arbeitsumfeld finden, wenn der Bezirk und Senat gr&uuml;nes Licht f&uuml;r das Projekt geben. &ldquo;Hier sehen wir, wie Fl&uuml;chtlinge untergebracht werden k&ouml;nnten, wenn sie als wohnungssuchende Menschen ernst genommen werden&rdquo;, erkl&auml;rte eine Diskussionsteilnehmerin.<br>\nNotunterk&uuml;nfte werden zur Normalit&auml;t<br>\nDie Realit&auml;t sieht aber heute noch ganz anders aus. Das machte Kay Wendel vom Fl&uuml;chtlingsrat Brandenburg in einen kurzen &Uuml;berblicksvortrag deutlich. Erstaufnahmelager, Not- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte pr&auml;gen das Leben der meisten Gefl&uuml;chteten.<br>\n&ldquo;Die Menschen werden dort zwangsweise eingewiesen. Sie k&ouml;nnen nicht mit entscheiden, wo, wie und mit wem sie auf engsten Raum leben wollen. Bei all diesen Unterk&uuml;nften fehlt jede Privatsph&auml;re&rdquo;, fasst Wendel die Kritik an diesen Unterk&uuml;nften zusammen. Es sei daher nicht verwunderlich, wenn es zu Streit zwischen den Bewohnern komme.<br>\nWendel bekr&auml;ftigte die Forderung, dass Gefl&uuml;chtete die M&ouml;glichkeit haben m&uuml;ssen, eigene Wohnungen zu beziehen. Die Menschen, die gesetzlich diese M&ouml;glichkeiten heute schon haben, machen die Erfahrung, die auch viele Mieter mit geringen Einkommen in den letzten Jahren machen m&uuml;ssen. Sie finden keine Wohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Bezahlbare-Wohnungen-fuer-alle-Notunterkuenfte-fuer-niemand-3042836.html\">Telepolis<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Rechtsgutachten zur polizei- und ordnungsrechtlichen Unterbringung von Obdachlosen<\/strong><br>\nWir m&ouml;chten auf ein aktuelles Rechtsgutachten von RA. Karl-Heinz Ruder hinweisen zu den<br>\nGrunds&auml;tze der polizei- und ordnungsrechtlichen Unterbringung von (unfreiwillig) obdachlosen Menschen unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung obdachloser Unionsb&uuml;rger<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/1915\/\">Tacheles e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Thematisiert werden die Grunds&auml;tze der ordnungsrecht- und polizeilichen Unterbringung von (unfreiwillig) obdachlosen Menschen unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung obdachloser Unionsb&uuml;rger. Da es auch hierzulande viele obdachlose Menschen (Inl&auml;nder, EU-B&uuml;rger und Fl&uuml;chtlinge) gibt, ist es ein wichtiges Dokument, das <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/fa\/redakteur\/Sonstiges\/BAG-Bielefeld_-_Rechtsgutachten_Grundsaetze_der_polizei-_und_ordnungsrechtlichen_Unterbringung.pdf\">hier [PDF]<\/a> nachgelesen werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verfassungsschutz-Chef wirbt Arbeitnehmer: Endlich straflos &uuml;berwachen<\/strong><br>\nBeim Verfassungsschutz kann man machen, &ldquo;was man schon immer machen wollte&rdquo; &ndash; und das straflos. So wirbt der derzeitige Chef des Geheimdienstes f&uuml;r seine Beh&ouml;rde als Arbeitgeber.<br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz verspricht Arbeitssuchenden in seiner Beh&ouml;rde unter anderem Straflosigkeit f&uuml;r normalerweise wohl nicht legale Handlungen. In einem Interview mit dem MDR-Fernsehen erkl&auml;rte Hans-Georg Maa&szlig;en am heutigen Freitag: &ldquo;Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und ich kann sagen, in manchen Bereichen unseres Hauses kann man all das machen, was man schon immer machen wollte, aber man ist straflos. Zum Beispiel Telekommunikations&uuml;berwachung.&rdquo; Diese bisher nicht im Fernsehen gesendete Passage ist in dem Audiomitschnitt zu h&ouml;ren, den der MDR auf seiner Website ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nAuf eine Anfrage von heise online bez&uuml;glich der zweifelhaften Mitgliederwerbung hat das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz am Freitag versichert, selbstverst&auml;ndlich arbeite man nur nach Recht und Gesetz, gem&auml;&szlig; der gesetzlichen Befugnisse. Doch steht Verfassungsschutz wegen rechtswidrigen Ma&szlig;nahmen immer wieder in der Kritik, nicht zuletzt der Aktenvernichtung im Fall der Terroristen des sogenannten NSU. In anderen F&auml;llen hatten erst Gerichte rechtswidrige &Uuml;berwachungen durch das Bundesamt stoppen k&ouml;nnen, so etwa die des Linken-Politikers und sp&auml;teren Ministerpr&auml;sidenten von Th&uuml;ringen, Bodo Ramelow.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Verfassungsschutz-Chef-wirbt-Arbeitnehmer-Endlich-straflos-ueberwachen-3042510.html?wt_mc=nl.ho.2015-12-12\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berwachung: CDU-Fraktionschef f&uuml;r enge Kooperation mit US-Geheimdiensten<\/strong><br>\nNSA-Skandal hin, Datenschutzbedenken her: &ldquo;Ohne die enge Zusammenarbeit mit den Nachrichtendiensten in Europa und den USA w&auml;re unser Land wesentlich unsicherer als jetzt&rdquo;, ist Volker Kauder von der CDU &uuml;berzeugt.<br>\nCDU-Fraktionschef Volker Kauder hat angesichts der Terrorgefahren die Kooperation mit den US-Geheimdiensten verteidigt. &ldquo;Ohne die enge Zusammenarbeit mit den Nachrichtendiensten in Europa und den USA w&auml;re unser Land wesentlich unsicherer als jetzt&rdquo;, sagte der CDU-Politiker gegen&uuml;ber dpa. &ldquo;Wer diese Zusammenarbeit infrage stellt und meint, es gehe auch ohne diese Kooperation, gef&auml;hrdet Menschen.&rdquo;<br>\nNach den Terroranschl&auml;gen in Paris sei erh&ouml;hte Wachsamkeit geboten, sagte Kauder. Pers&ouml;nlich habe er im Alltag aber keine Angst. &ldquo;Ich gehe nach wie vor zu Gro&szlig;veranstaltungen, in Fu&szlig;ballstadien und auf Weihnachtm&auml;rkte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Ueberwachung-CDU-Fraktionschef-fuer-enge-Kooperation-mit-US-Geheimdiensten-3041413.html?wt_mc=nl.ho.2015-12-12\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Video: Big Br&uuml;ssel is watching you<\/strong><br>\nOliver Welke und Claus von Wagner &uuml;ber das wichtigste Gesetz des Jahres &ndash; eine neue europ&auml;ische Datenschutzverordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/760014#\/beitrag\/video\/2625186\/Big-Br%C3%BCssel-is-watching-you\">ZDF mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>FBI-Mitarbeiterin: Wir nutzen Zero-Day-L&uuml;cken aus<\/strong><br>\nDie Leiterin der Abteilung &ldquo;Forschung und Technik&rdquo; des FBI hat zugegeben, dass ihre Beh&ouml;rde Zero-Day-L&uuml;cken missbraucht. Au&szlig;erdem bedauert sie, dass die Kooperationen mit Internetfirmen nach Snowden noch nicht zur&uuml;ck auf dem alten &ldquo;Level&rdquo; sind.<br>\nEine Mitarbeiterin des FBI hat gegen&uuml;ber der Washington Post zugegeben, dass die Geheimdienste gezielt Zero-Day-L&uuml;cken ausnutzen, um Verd&auml;chtige zu &uuml;berwachen. Au&szlig;erdem erkl&auml;rte sie, dass die Geheimdienste mittlerweile Schwierigkeiten h&auml;tten, &auml;hnlich mit Internetfirmen zu kooperieren&#8232;, wie es vor den Snowden-Enth&uuml;llungen m&ouml;glich war.<br>\nGesch&auml;ftssch&auml;digende Kooperation<br>\nAmy Hess ist die Leiterin der Abteilung &ldquo;Forschung und Technik&rdquo; des FBI in Quantico, Virginia. Im Gespr&auml;ch mit der Washington Post beklagt sie einige Missst&auml;nde bei ihrer Arbeit, erschwerte Rahmenbedinungen oder inad&auml;quate Technik. So soll sich die Arbeit des FBI mit den Enth&uuml;llungen von Edward Snowden deutlich erschwert haben. War es zuvor noch bei einigen Unternehmen &uuml;blich, dass Nutzer ihre Daten und Nachrichten vermeintlich verschl&uuml;sseln konnten, die Firmen diese Daten bei Bedarf aber wieder entschl&uuml;sseln konnten, so liege die Hoheit &uuml;ber die Ver- und Entschl&uuml;sselung mittlerweile oft bei den Nutzern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/FBI-Mitarbeiterin-Wir-nutzen-Zero-Day-Luecken-aus-3041577.html?wt_mc=nl.ho.2015-12-12\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Demokratieverachtung: Wie Deutschland seine politische Mitte verliert<\/strong><br>\nAbendland-Patrioten im Bund mit Putin-Fans, Neonazis mit Linkspartei-Anh&auml;ngern, Israel-Gegner mit Islam-Hassern: In Deutschland gewinnt eine Querfront an Zulauf, die wenig mehr eint als die Angst vor Ver&auml;nderung und das Misstrauen gegen Eliten.<br>\nAn diesem Wochenende soll vor dem Kanzleramt in Berlin wieder demonstriert werden. Es geht gegen den deutschen Kriegseinsatz in Syrien, gegen die Fl&uuml;chtlingspolitik der Bundesregierung und gegen irgendwas mit Amerika. Interessant ist, welch breites B&uuml;ndnis von ganz rot bis sehr braun zur Teilnahme aufruft. Selbsternannte Abendland-Patrioten schreiten Seit an Seit mit Putin-Fans, Neonazis mit Anh&auml;ngern der Linkspartei, Israel-Gegner mit Islam-Hassern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wie-deutschland-seine-politische-mitte-verliert-kommentar-a-1067438.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Was h&auml;tte man unter diesem Titel alles kluge schreiben k&ouml;nnen. Er kann es aber nicht (lassen), der Herr Neubacher. Ob er f&uuml;r dieses pseudointellektuelle Durcheinander ein gesondertes Honorar bezieht? Verdient hat er es bei derartiger Oberfl&auml;chlichkeit und B&ouml;sartigkeit sicher nicht. Da&szlig; es dem Spiegel nicht mehr gelingt, gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse seri&ouml;s zu analysieren und darzustellen, ist mehr als nur bedauerlich. Es ist aber sicher ein erfolgreicher Versuch, Leser und Interessierte weiter abzuschrecken. So wie sich Hollande nicht in die Herzen der Franzosen bomben kann, so kann der Spiegel mit der Dreckschleuder keine Leser gewinnen. Niveau, Niveau, wo bist Du hin? Und wer hat jetzt erfolgreich das Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis abgeschafft? Verbl&ouml;dung und Kommerzialisierung ik h&ouml;r dir trappsen!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wir halten fest: 1. Linke sind nur rot lackierte Faschisten (Anti-TTIP-Demo). 2. Man wundert sich, warum Menschen, die ihre &ouml;konomischen Interessen von der angeblichen politischen Mitte (in meinen Augen: der neoliberalen Front von FDP bis SPD) nicht vertreten sehen, das Vertrauen in die Demokratie und in die klassischen Parteien verlieren. 3. Dieser Artikel ist eine einzige unversch&auml;mte Polemik. (Nat&uuml;rlich hat der Autor mit seiner Verurteilung der rechtsradikalen Umtriebe Recht.) Gleich im n&auml;chsten <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-sigmar-gabriel-setzt-sich-mit-ttip-kurs-durch-a-1067477.html\">Artikel<\/a> beschreibt der SPIEGEL, wie die SPD-F&uuml;hrung die Parteitagsdelegierten von vorne bis hinten eingeseift hat, um eine Mehrheit f&uuml;r ihren TTIP-Antrag zu erhalten. Von der brutalen Unterdr&uuml;ckung der Demokratie in Rest-Euroland gar nicht zu reden: wer pflegt hier Demokratieverachtung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Beate Zsch&auml;pe: &bdquo;Ich wusste von nichts&ldquo;<\/strong><br>\nErstmals lie&szlig; sich Zsch&auml;pe vor Gericht ein &ndash; und best&auml;tigte die offizielle NSU-Legende &ndash;<br>\nNach jahrelangem Schweigen bezog Beate Zsch&auml;pe am Mittwoch im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht M&uuml;nchen erstmals Stellung zu den Vorw&uuml;rfen der Anklage. In ihrer 53-seitigen Aussage, die ihr Anwalt Mathias Grasel verlas, best&auml;tigte Zsch&auml;pe die dem &bdquo;Nationalsozialistischen Untergrund&ldquo; zur Last gelegten Verbrechen. Sie selbst habe jedoch von den Morden und Anschl&auml;gen ihrer Freunde Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt immer erst im Nachhinein erfahren &ndash; und sei jedes Mal entsetzt und schockiert gewesen. Sie sei weder an der Vorbereitung noch an der Durchf&uuml;hrung der Verbrechen beteiligt gewesen.<br>\n&bdquo;Ich f&uuml;hle mich moralisch schuldig, dass ich zehn Morde und zwei Bombenanschl&auml;ge nicht verhindern konnte. Ich f&uuml;hle mich moralisch schuldig, dass ich nicht in der Lage war, auf Uwe Mundlos und auf Uwe B&ouml;hnhardt entsprechend einzuwirken, unschuldige Menschen nicht zu verletzen und nicht zu t&ouml;ten&ldquo;, erkl&auml;rte die Angeklagte.<br>\nAufgrund ihrer emotionalen Abh&auml;ngigkeit habe sie die beiden Uwes, die sie als ihre &bdquo;Familie&ldquo; bezeichnete, nicht verlassen k&ouml;nnen. Sie habe B&ouml;hnhardt &bdquo;geliebt&ldquo; und gegen&uuml;ber Mundlos &bdquo;gro&szlig;e freundschaftliche Gef&uuml;hle&ldquo; gehegt. Zudem h&auml;tten die beiden mit Selbstmord gedroht, sollte Zsch&auml;pe sich den Beh&ouml;rden stellen.<br>\n&bdquo;Meine Gef&uuml;hle kann ich im Ganzen nur so beschreiben, dass ich mich einerseits von den Taten abgesto&szlig;en f&uuml;hlte, mich nach wie vor zu Uwe B&ouml;hnhardt hingezogen f&uuml;hlte, keine Chance f&uuml;r mich auf eine R&uuml;ckkehr in das b&uuml;rgerliche Leben sah und mich deshalb meinem Schicksal ergab, mit diesen beiden M&auml;nnern weiter zu leben, trotz ihrer furchtbaren Taten. Ich musste f&uuml;r mich feststellen: Die beiden brauchten mich nicht, ich brauchte sie.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSie ist offenkundig dem Versuch geschuldet, Strafmilderung zu erlangen. Zsch&auml;pe will den Vorwurf der Mitt&auml;terschaft widerlegen, der ihr eine lebenslange Haft mit anschlie&szlig;ender Sicherungsverwahrung einbringen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201512103774\/politik\/inland\/beate-zschaepe-ich-wusste-von-nichts.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Angeklagte Personen m&uuml;ssen nichts &ndash; auch keine Vorw&uuml;rfe &ndash; widerlegen. Denn: Die Ermittlungsbeh&ouml;rden sind in der Beweispflicht und m&uuml;ssen Angeklagten wie Frau Zsch&auml;pe ein Fehlverhalten nachweisen, das strafrechtlich geahndet werden kann.<br>\nBitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29526#h02\">Im Zweifel f&uuml;r Zsch&auml;pe<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die H&auml;me gegen Mark Zuckerberg ist antisemitisch<\/strong><br>\nHinterh&auml;ltig, unsauber, verlogen, ausbeuterisch: Die Kritik an der angek&uuml;ndigten Milliardenspende von Mark Zuckerberg lie&szlig; nicht lange auf sich warten. Viele &Auml;u&szlig;erungen offenbaren nicht nur Neid und Geh&auml;ssigkeit. Sie klingen ganz so, wie unsere Nazi-Opas und -Omas redeten.<br>\nModerne Antisemiten meiden das Wort Jude, besinnen sich jedoch bei passender Gelegenheit auf das klassische Repertoire &ndash; gespeist aus Neid, Unverm&ouml;gen und frustrierter Geh&auml;ssigkeit. Als Mark Zuckerberg vergangene Woche seine Absicht erkl&auml;rte, in den n&auml;chsten Jahrzehnten 45 Milliarden Dollar zu spenden, kamen in deutschen Zeitungen und Blogs in Sekundenschnelle die alten Klischees zum Einsatz.<br>\nIn seinem Blog spricht &bdquo;Fefe&ldquo; von einer &bdquo;Steuervermeidungsma&szlig;nahme&ldquo;, die nur einem wohltue &ndash; &bdquo;Zuckerberg und seinen Nachfahren&ldquo;. Dietmar Moews meint: &bdquo;Facebook, das Schweinegesch&auml;ft mit den Daten der geistig beschr&auml;nkten Massenkonsumenten der hinterh&auml;ltigen weltweiten Datengesch&auml;fte, muss sich st&auml;ndig waschen.&ldquo; Maxy steuert zu Zuckerberg bei: &bdquo;Ich hab was gegen sein L&uuml;genimage, das er kreiert.&ldquo; Klaus-Werner Lobo findet, dass er &bdquo;einen Teil des Reichtums, den er der Gesellschaft geraubt hat&ldquo;, &bdquo;nun weiterhin steuerschonend vermehrt &ndash; also die Gesellschaft weiter ausbeutet&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/kritik-an-milliardenspende-die-haeme-gegen-mark-zuckerberg-ist-antisemitisch,10808020,32721038.html\">G&ouml;tz Aly in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lieber G&ouml;tz Aly<\/strong><br>\nIst es antisemitisch, wenn man das Gesch&auml;ftsgebaren Mark Zuckerbergs kritisiert? Der Historiker G&ouml;tz Aly behauptet das. Dem muss widersprochen werden.<br>\nLieber G&ouml;tz Aly, Sie haben gerade in einem Beitrag f&uuml;r die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; gegen den Ressortleiter Medien unserer Zeitung, Michael Hanfeld, einen ungeheuerlichen Vorwurf erhoben. Sie nennen ihn einen Antisemiten. Genauer: Sie werfen ihm vor, er erf&uuml;lle die Kriterien f&uuml;r einen &bdquo;modernen, stillen&ldquo; Antisemiten. Denselben Vorwurf erheben Sie au&szlig;erdem gegen einen Kolumnisten von &bdquo;Spiegel Online&ldquo; und eine Reihe weiterer Journalisten.<br>\nWas hat Michael Hanfeld getan, um sich Ihre Behauptung zuzuziehen? Er hat einen Artikel &uuml;ber den offenen Brief von Mark Zuckerberg an seine soeben geborene Tochter geschrieben. In diesem Brief k&uuml;ndigte der Gr&uuml;nder und Vorstandsvorsitzende von Facebook an, einen Gro&szlig;teil seiner Firmenanteile im Wert von derzeit 45 Milliarden Dollar f&uuml;r Bildung, Chancengleichheit und medizinische Forschung verwenden zu wollen. Michael Hanfeld hat diesen Brief als unaufrichtige Mitteilung gelesen: als Reklame f&uuml;r einen Unternehmer, der sich unter Nutzung eines sentimentalen Moments als gemeinn&uuml;tzig darzustellen versucht, was uns mit der Tatsache auss&ouml;hnen soll, dass er Politik f&uuml;r ein Anh&auml;ngsel der Wirtschaft h&auml;lt, mit Daten handelt, gegen Datenschutz lobbyiert und in Europa zwar Gesch&auml;fte macht, aber kaum Steuern zahlt. Auch dass seine Gemeinn&uuml;tzigkeit, anders als bei Bill Gates und Warren Buffett, in Ratenzahlung erfolgt und Zuckerberg die 45 Milliarden, die ohnehin nicht in eine Stiftung flie&szlig;en sollen, sondern in eine GmbH, erst &bdquo;im Laufe meines Lebens&ldquo; ins Karitative &uuml;berf&uuml;hren will, hielt Hanfeld fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/offener-brief-von-juergen-kaube-an-goetz-aly-13959582.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist der Antisemitismus-Vorwurf nicht irgendein Vorwurf, sondern ein schwerwiegender. Er sollte nicht leichtfertig erhoben und in inflation&auml;rer Weise verwendet werden. Insbesondere historisch interessierte Politikwissenschaftler sollten das eigentlich wissen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;There&rsquo;s No Business Like Shoah Business&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Dass zuviel &ldquo;Shoah-Business&rdquo; in der Tat zu v&ouml;lliger Betriebsblindheit f&uuml;hrt, demonstrierte unl&auml;ngst G&ouml;tz Aly, als er Kritikern der 45 Milliarden &ndash; &ldquo;Stiftung&rdquo; des Facebook-Gr&uuml;nders Mark Zuckerberg Antisemitismus vorwarf, obwohl sie in ihren Artikel irgendein Judentum des sich selbst als areligi&ouml;s bezeichnenden Zuckerberg mit keinem Wort erw&auml;hnen. Doch schon die Hinweise, dass der sich als globaler Wohlt&auml;ter gerierende Jungmilliard&auml;r nicht allein aus philantropischen, sondern aus steuersparenden Gr&uuml;nden handelt &ndash; und sein Gesch&auml;ftsmodell des Datensammelns  nicht mit wahrer Menschenliebe zusammenpasst &ndash; wertet Aly  als antisemtisch und vergleicht sie mit Hitlers &ldquo;Mein Kampf&rdquo;. Das ist zwar absolut gaga, zeigte aber Wirkung, weil der Historiker Aly einige B&uuml;cher &uuml;ber  Nationalsozialismus und Judenhass geschrieben hat und als renommierte Autori&auml;t gilt. Der  angegriffene SpOn-Kolumnist Sachsa Lobo zog denn auch sofort den Irokesen ein, konzedierte in einem langen Blogbeitrag, dass Alys  Unfug &ldquo;nicht v&ouml;llig aus der Luft gegriffen sei&rdquo;,  versprach, k&uuml;nftig &ldquo;im Kontext des Antisemitismus noch intensiver auf meine Wortwahl und meine Begriffswelten&rdquo; zu  achten und gelobte  sein nachweisliches &ldquo;Engagement gegen Antisemitismus&rdquo; noch zu steigern. [&hellip;]<br>\nDass Antisemitismus nicht verurteilenswerter ist als jede Form von Rassismus und Fremdenhass, dass Juden weder historisch noch aktuell die einzigen sind, die solchen Diskriminierungen zum Opfer fielen und sehr wohl (sei es in Gaza, sei es was die Gesch&auml;ftsmoral betrifft) auch &ldquo;T&auml;ter&rdquo; sein k&ouml;nnen &ndash; solche rationalen Selbstverst&auml;ndlichkeiten fallen  schlicht unter den Tisch, wenn jener  rasende Philosemitimus weiter um sich greift, wie ihn &ldquo;Antideutsche&rdquo; oder Broder,  Jutta Ditfurth und nun auch G&ouml;tz Aly praktizieren. Wenn  die gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten eines Milliard&auml;rs Zuckerberg oder  Bankiers Rothschild oder von wem auch immer wegen ihrer religi&ouml;sen Herkunft nicht kritisiert werden k&ouml;nnen, wenn man Machenschaften der  &ldquo;Finanzeliten&rdquo; oder &ldquo;Federal Reserve&rdquo; nicht benennen kann, ohne mit &ldquo;Hitler&rdquo; gleichgesetzt zu werden, dann l&auml;uft etwas geh&ouml;rig schief mit der  historischen Verantwortung Deutschlands bei der Bek&auml;mpfung von Antisemitismus. Scheindebatten &uuml;ber scheinbare Judenfeinde, &ldquo;Shoah-Business&rdquo; mit Hitler,- und Holocaust-Keulen, helfen n&auml;mlich nicht gegen den  real existierendem Rassismus und Judenhass,  sie machen ihn  mit ihren  Alles Antisemiten au&szlig;er Mutti ! &ndash; Unterstellungen qua Inflationierung nur unsichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.broeckers.com\/2015\/12\/13\/theres-no-business-like-shoah-business\/\">Matthias Br&ouml;ckers<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29549","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29549"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29549\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29553,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29549\/revisions\/29553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29549"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29549"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}