{"id":2956,"date":"2008-02-07T09:01:14","date_gmt":"2008-02-07T08:01:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2956"},"modified":"2008-02-07T09:01:14","modified_gmt":"2008-02-07T08:01:14","slug":"hinweise-des-tages-580","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2956","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2956&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Globalisierungspanik und Einkommensverteilung<\/strong><br>\nDie Einkommensverteilung in Deutschland und vielen anderen reichen L&auml;ndern hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Die Lohnquote sank, die Lohnspreizung nahm zu, die Armut stieg an. Der Niedriglohnsektor explodierte ebenso wie die Managergeh&auml;lter. Die Ungleichheit wuchs in einer Zeit weltwirtschaftlicher Ver&auml;nderungen, die gern unter dem Schlagwort &bdquo;Globalisierung&ldquo; zusammengefasst werden: die &Ouml;ffnung der fr&uuml;her kommunistischen L&auml;nder Mittel- und Osteuropas, Chinas und Indiens; das Wachstum nicht nur des internationalen Handels, sondern vor allem der grenz&uuml;berschreitenden Investitionen, Migration und der globalen Produktions netzwerke und Finanzm&auml;rkte. Aber bedeutet diese Gleichzeitigkeit auch, dass die Ver&auml;nderungen der Einkommensverteilung der Globalisierung geschuldet sind? Oder haben bestimmte theoretische Wahrnehmungsstrukturen der Globalisierung Politik und Gesellschaft irregeleitet? Von Michael Dauderst&auml;dt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/05133.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 104 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Nokia und der Standortwettbewerb in der EU : Institutionen des &ldquo;Europ&auml;ischen Sozialmodells&rdquo; sind unterentwickelt<\/strong><br>\nDie zum Jahresbeginn von Nokia angek&uuml;ndigte Werkschlie&szlig;ung in Bochum hat einmal mehr das vermeintliche Ausgeliefertsein von Belegschaften im Standortwettbewerb gezeigt. Die Belegschaften und ihre Organisationen haben jedoch heute schon mehr Einwirkungsm&ouml;glichkeiten auf solche Kapitalentscheidungen, als allgemein bekannt ist, z. B. durch den Europ&auml;ischen Betriebsrat. Zuk&uuml;nftig gilt es, die Institutionalisierung eines Europ&auml;ischen Sozialmodells des Interessenausgleichs als funktionierendes Pendant zur Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion weiter auszubauen und gewerkschaftliche Gegenstrategien zu verfeinern. Dazu geh&ouml;rt, die Repr&auml;sentativit&auml;t und den Organisationsgrad von EBRs zu verbessern sowie der Ausbau von Mitbestimmungsrechten bei Standortentscheidungen (VW-Gesetz).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/05135.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Detlef Hensche: Berliner Marktdogmatiker sollten nicht zu laut &uuml;ber Nokia wettern<\/strong><br>\nBereits die betriebswirtschaftliche Logik der Produktionsverlagerung ist das Ergebnis politischer Weichenstellungen. Steinbr&uuml;ck spricht von &ldquo;Karawanenkapitalismus&rdquo; und vergisst die eigene Rolle: Keine Karawane ohne bereitwillig angelegte Subventions- und Steueroasen. Die grenzenlose Freiheit von Kapitalverkehr und Investitionsverlagerung &ndash; angereichert durch den Dumpingwettlauf nicht harmonisierter Unternehmenssteuern &ndash; ist das Werk europ&auml;ischer, allen voran: Berliner Marktdogmatiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/06\/08060203.php\">Freitag<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Robin R&uuml;ttgers im Subventionswahn<\/strong><br>\n41 Millionen Euro an Subventionen will die Landesregierung in D&uuml;sseldorf vom finnischen Handyhersteller Nokia. Der Konzern soll seit 2002 zu wenige Arbeitspl&auml;tze geschaffen haben, so die Begr&uuml;ndung. Wenn dem so w&auml;re, warum wird das erst jetzt bemerkt? Jahrelang wurde offenbar ohne Beanstandung gezahlt. Vieles spricht daf&uuml;r, dass das Land NRW selbst gro&szlig;z&uuml;gig mit den Kriterien zur Subventionsvergabe war. Welche Regierung k&auml;me schon auf den Gedanken, einen der gr&ouml;&szlig;ten Arbeitgeber in der Region zu beschimpfen, er h&auml;tte zu viele Beihilfen erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Kommentar-Robin-R%FCttgers-Subventionswahn\/610088.html\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das wichtigste vergisst der Autor Marcus Gatzke, n&auml;mlich die Rolle die R&uuml;ttgers und die CDU bei diesem Dumpingwettlauf gespielt hat. Sieh dazu den Artikel von Detlef Hensche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Gr&uuml;ne in der Falle<\/strong><br>\n&hellip; viele Gr&uuml;ne und Sozialdemokraten neigen zu denselben Fehlern: Erst hat man gemeinsam Hartz IV erfunden und damit den Erfolg der Linkspartei erst m&ouml;glich gemacht&hellip;.<br>\nIn gewisser Weise handeln die gr&uuml;nen Realpolitiker allerdings nur konsequent: Hartz IV war ein Programm der sozialen Ausgrenzung. Was einst die Langzeitarbeitslosen traf, wird nun bei ihren Repr&auml;sentanten fortgesetzt&hellip;..<br>\nSo geraten die Gr&uuml;nen in eine Glaubw&uuml;rdigkeitsfalle, wenn sie die Linke tabuisieren&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2008%2F02%2F06%2Fa0001&amp;src=GI&amp;cHash=0de2f16bf5&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Glaubw&uuml;rdigkeit jener Gr&uuml;nen, die heute die Linke tabuisieren, wird noch zus&auml;tzlich dadurch ramponiert, dass diese Gr&uuml;nen jetzt etwas tun, dessen Opfer sie vor 30 Jahren ebenfalls waren: das Opfer der Stigmatisierung durch die etablierten Parteien, durch Wirtschaftskreise und meinungsf&uuml;hrende Medien. Damals gaben wie heute die rechten und konservativen Kreise die Parole &bdquo;Igittigitt&ldquo;, wer wird denn mit den Gr&uuml;nen!&ldquo; aus und indoktrinierten damit einen beachtlichen Teil der SPD, deren Aktionsradius f&uuml;r Koalitionen und den Erwerb der politischen Macht sie dadurch entscheidend einengten. &ndash; Geschichte wiederholt sich. In diesem Fall peinlich deutlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Elmar Altvater: Listige Linke<\/strong><br>\nIn Hessen gibt es nur unkonventionelle L&ouml;sungen. Ein F&auml;hrmann soll einen Wolf, ein Lamm und einen Kohlkopf &uuml;ber den Main bringen, kann aber jeweils nur eins mitnehmen. Nimmt er zun&auml;chst den Kohlkopf ins Boot, bleiben Wolf und Lamm unbeaufsichtigt zur&uuml;ck. Nat&uuml;rlich frisst der Wolf das Lamm. Setzt der F&auml;hrmann erst das Lamm &uuml;ber, hat er das Problem bei der zweiten Fahrt. Nimmt er den Wolf mit, wird der, wenn der F&auml;hrmann zur&uuml;ckrudert, um den Kohlkopf zu holen, das Lamm fressen. Das R&auml;tsel hat keine konventionelle L&ouml;sung.<br>\nDie gibt es auch f&uuml;r das Koalitionsr&auml;tsel nicht, das die Parteien in Hessen zu knacken haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/06\/08060101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz &ndash; M&auml;chtige Versager<\/strong><br>\nDies ist nach der Sparkassenkrise 1989 und der Enron\/Worldcom-Krise 2002 die dritte US-Krise in 20 Jahren. Die Liberalisierung des Bankensektors funktioniert nicht. M&auml;rkte, die keinerlei Einschr&auml;nkungen unterliegen, produzieren vielleicht fette Boni f&uuml;r die CEOs, aber sie sorgen nicht f&uuml;r mehr gesellschaftlichen Wohlstand. Bis wir ein besseres Gleichgewicht zwischen Markt und Staat finden, wird die Welt einen hohen Preis zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1151&amp;blogId=16\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dass im Casino-Kapitalismus kriminelle Energie im Spiel ist, spricht Stiglitz allerdings nicht an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael E. Kr&auml;tke: Die derzeitige Finanzkrise bietet berufsm&auml;&szlig;igen Zockern ein ideales Aktionsfeld<\/strong><br>\nDass die Welt&ouml;konomie zu wichtig ist, um sie Spielern zu &uuml;berlassen, scheint sich gerade herum zu sprechen. Dass es mit einigen zus&auml;tzlichen Regeln und Kontrollen nicht getan ist, dass wir weit mehr brauchen als ein paar neue &Uuml;berwachungskameras und Wachm&auml;nner im Casino, n&auml;mlich eine andere Weltwirtschaftsordnung, diese Einsicht ist unseren &ldquo;Eliten&rdquo; einstweilen noch fremd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/06\/08060501.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken treiben Kunden in die Schufa-Falle<\/strong><br>\nDie Kreditberatung deutscher Banken ist mangelhaft &ndash; nur drei von 14 Banken haben Testkunden korrekt informiert. Bei einem Drittel der F&auml;lle ist die Kreditw&uuml;rdigkeit des Kunden sogar wegen Fehlern der Banken gesunken. Das schadet den Verbrauchern bei jedem weiteren Kreditantrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,533180,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;hrliche Medikamente: Experten kritisieren Zulassungsbeh&ouml;rde<\/strong><br>\nExperten sehen die Arzneimittelsicherheit in Europa in Gefahr. Immer wieder k&auml;men Medikamente auf den Markt, &uuml;ber deren Risiken zu wenig bekannt sei. Auch die finanzielle Abh&auml;ngigkeit der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Zulassungsbeh&ouml;rde (EMEA) von der Pharmaindustrie steht in der Kritik.\n<p>F&uuml;r den Pharmakritiker Prof. Peter Sch&ouml;nh&ouml;fer liegt das Problem in der Finanzierung der Beh&ouml;rde. Denn EMEA ist auf das Wohl und Wehe der Pharmaindustrie angewiesen: Diese zahlt zwei Drittel des Jahresbudgets der Zulassungsbeh&ouml;rde von 155 Millionen Euro. &ldquo;Wer finanziert, der bestimmt auch, was entschieden wird. Das ist die Grundlage f&uuml;r die schlechten Qualit&auml;t der Entscheidungen der EMEA&rdquo;, so Sch&ouml;nh&ouml;fer.<\/p>\n<p>EMEA dagegen beteuert ihre Unabh&auml;ngigkeit. Schriftlich teilt sie Frontal21 mit: &ldquo;Ausschussmitglieder und Sachverst&auml;ndige d&uuml;rfen keinerlei finanzielle oder sonstige Interessen in der pharmazeutischen Industrie haben, die ihre Unparteilichkeit beeinflussen k&ouml;nnten.&rdquo; Frontal21 liegen interne EMEA-Dokumente vor, die zeigen, dass Mitglieder der wissenschaftlichen Aussch&uuml;sse, die &uuml;ber die Zulassung von Medikamenten entscheiden, Geld von namhaften Pharmafirmen bekommen. Die EMEA weicht auf Anfrage von Frontal21 aus: &ldquo;Diese praktische Erfahrung ist f&uuml;r die Kompetenz der Sachverst&auml;ndigen einerseits von Vorteil, kann aber auch Grund von Befangenheit sein.&rdquo; Solche Zuwendungen sind f&uuml;r die EMEA also kein Grund, Sachverst&auml;ndige auszuschlie&szlig;en.<\/p>\n<p>&ldquo;Die Folge ist&rdquo;, warnt Professor Sch&ouml;nh&ouml;fer, &ldquo;dass die Entscheidungen der EMEA nicht Hersteller unabh&auml;ngig sind, dass die EMEA sich eben wie ein Handlanger f&uuml;r die Pharmaindustrie verh&auml;lt.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/download\/0,6753,7002658,00.pdf\">ZDF &ndash; Frontal21 (Text) [PDF &ndash; 52 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/423596?inPopup=true\">ZDF &ndash; Frontal21 (Video)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bei aller berechtigter Kritik &uuml;ber diese Zust&auml;nde w&auml;re es doch wirklich gro&szlig;artig, wenn die Frontal21-Redaktion bei ihren eigenen Reportagen &uuml;ber Sozialversicherung oder Mindestlohn auch so konsequent w&auml;re. Geb&uuml;hrenzahler\/innen und Nutzer\/innen des &Ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens sollten erwarten d&uuml;rfen, dass als &bdquo;Experten&ldquo; nicht immer wieder Bert R&uuml;rup, Meinhard Miegel, Bernd Raffelh&uuml;schen &amp; Co vor Kameras und Mikrofone gelassen werden, die nachweislich Lobbyarbeit f&uuml;r Arbeitgeberverb&auml;nde, Finanzdienstleistungs- und Versicherungskonzerne machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schlappe f&uuml;r Berlins Schlapph&uuml;te<\/strong><br>\nDer Sozialwissenschaftler Wilhelm Fehse war wie andere Mitglieder des Berliner Sozialforums (BSF) &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg observiert worden. Als die Beschattung publik wurde, verweigerte der Geheimdienst den Gesch&auml;digten pauschal Einsicht in die Akten. Zu Unrecht, wie das Gericht nun feststellte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/27\/27207\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuerzahler springen ein<\/strong><br>\nDer DGB Berlin-Brandenburg beklagt &raquo;schleichende Verstaatlichung der Ausbildung&laquo;. Betriebliche Lehrstellen sind weiter Mangelware. Auch die Qualit&auml;t l&auml;&szlig;t zu w&uuml;nschen &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/02-06\/048.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Industrie und Handwerk bekommen Konsequenzen des von ihnen forcierten Steuersenkungswahns zu sp&uuml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wieder einmal: Wer ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft  (INSM)<\/strong><br>\nGesammelte Basisinfos &uuml;ber die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)<br>\nTeil 1: <a href=\"http:\/\/insmwatchblog.wordpress.com\/2007\/05\/10\/wer-ist-die-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm\/\">INSM Watchblog, 10. Mai 2007<\/a><br>\nTeil 2: <a href=\"http:\/\/insmwatchblog.wordpress.com\/2008\/02\/06\/wer-ist-die-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-teil-2\/\">INSM Watchblog, 6.2.2008<\/a><br>\nTeil 3: <a href=\"http:\/\/insmwatchblog.wordpress.com\/2008\/02\/06\/wer-ist-die-initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-teil-3\/\">INSM Watchblog, 6.2.2008<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Spiegel&rdquo;-Verkauf bricht ein<\/strong><br>\nAuch nach der Freistellung von Chefredakteur Stefan Aust ist beim Hamburger Nachrichtenmagazin kein Ende der Querelen abzusehen.<br>\nDie Einzelverk&auml;ufe sind im vierten Quartal 2007 auf 337.500 Exemplare gesunken. Im dritten Quartal waren es noch 416.800 gewesen. Ein Einbruch von fast 20 Prozent und das schlechteste Ergebnis seit 2003.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/spiegel-verkauf-bricht-ein\/?src=TE&amp;cHash=3c9adabe0c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vielleicht merken ja auch immer mehr Leserinnen und Leser, dass der Spiegel einfach nur noch ein neoliberales Kampfblatt ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: Sozialpolitik aktuelle in Deutschland<\/strong><br>\nHier finden sie wieder viele aktuelle Dokumente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Filmtipp: NEUE WUT III &ndash; DAS WAR DER GIPFEL<\/strong><br>\nEben komme ich aus einer Kinovorstellung von NEUE WUT III &ndash; DAS WAR DER GIPFEL in Anwesenheit des Filmemachers. Der unabh&auml;ngige Dokumentarfilmer Martin Ke&szlig;ler pr&auml;sentiert seine Eindr&uuml;cke vom G8-Gipfel in Heiligendamm und Umgebung, von Protest, Polizeigewalt, Einsch&uuml;chterung, Aktionen und Gegenaktionen und Entdemokratisierung. Eindrucksvoll werden eigene Aufnahmen den Fernsehschnipseln der TV-Berichterstattung gegen&uuml;bergestellt und so Meinungs- und Medienmanipulation geschildert. Allerdings ist es auch entlarvend, dass vor einer &ouml;rtlichen Lidl-Filiale gegen die ausbeuterischen Praktiken des Handelskonzerns demostriert wird und in einigen Einstellungen Demonstranten\/innen mit KiK-T&uuml;ten gezeigt werden; KiK ist die Textil-Billigkette, die Stundenl&ouml;hne von weit unter 5 Euro zahlt und ihren Angestellten bezahlten Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall verweigert.\n<p>Mit einer herk&ouml;mmlichen Videokamera ausger&uuml;stet gelingt Martin Ke&szlig;ler als Einzelperson im Get&uuml;mmel vor Ort, was wir eigentlich von einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeapparat mit hunderten von Journalisten und Korrespondenten erwarten d&uuml;rfen und seit Jahren nicht mehr bekommen. Beim Eintreffen am Kinocenter fielen sofort ca. 15 Polizeifahrzeuge auf und die erste Idee war ein Zusammenhang mit der bevorstehenden Kinovorstellung. W&auml;hrend Diskussion nach der Vorf&uuml;hrung wurde auch das Polizeiaufgebot thematisiert. Ke&szlig;ler berichtete, dass die Urauff&uuml;hrung in Berlin war und er seitdem mit dem Film durch deutsche Kinos tourt. Nirgendwo war Polizei anwesend, allerdings war bei allen Kinovorstellungen von Ke&szlig;lers Filmen in Hessen jeweils Polizei anwesend. Auf dem Heimweg fragte ich einen der Polizisten ( aus einer Gruppe von ca. 10 Beamten; sieben Polizeifahrzege waren noch da) nach einem Zusammenhang mit der Kinovorstellung und dieser Zusammenhang wurde best&auml;tigt. Die Zahl der Beamten im Einsatz wurde mir nicht verraten &ndash; aus strategischen Gr&uuml;nden.<\/p>\n<p><em><strong>Mein Tip:<\/strong> unbedingt ins Kino gehen und mit dem Filmemacher diskutieren. Es ist in vielerlei Hinsicht sehr lehrreich.<\/em><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neuewut.de\/gipfel\/f_derfilm.html\">Neue Wut (Filmbeschreibung)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.neuewut.de\/gipfel\/f_termine.html\">Neue Wut (Termine)<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2956","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2956"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2956\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}