{"id":29581,"date":"2015-12-16T09:11:25","date_gmt":"2015-12-16T08:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581"},"modified":"2015-12-16T09:20:18","modified_gmt":"2015-12-16T08:20:18","slug":"hinweise-des-tages-2525","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h01\">Lobbyreport 2015: Schwarz-Rot mauert bei Lobbytransparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h02\">Die Klimagipfel-Truman-Show<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h03\">EU-Grenzschutzagentur soll Recht zur Intervention bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h04\">Merkel zur Fl&uuml;chtlingskrise: &ldquo;Multikulti bleibt eine Lebensl&uuml;ge&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h05\">F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht: Euro so nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h06\">Vermeintliches Reformvorbild: Der spanische Patient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h07\">Der schlaue Schaumschl&auml;ger-Trick des Donald Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h08\">Verb&auml;nde: Finanztransaktionssteuer stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h09\">Neuer Verdacht gegen VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h10\">Europas Lebensstil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h11\">Bundesregierung zum Syrien-Einsatz: &ldquo;Das ist hier ja kein Diskussionsgremium&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h12\">Noch eine Anti-Terror-Koalition &ndash; Saudi-Arabien will der Anf&uuml;hrer sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h13\">Neue Gefahr: Kampfsportschulen wappnen sich gegen Unterwanderung durch Islamisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h14\">V-Mann-Verdacht gegen Reker-Attent&auml;ter: Berlin schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h15\">Schulkooperationen von RWE: Bitte nicht ganz so viel Werbung, danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h16\">Machtmensch Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581#h17\">&ldquo;Nein zur Bundeswehr in Syrien! Nein zum Krieg! Nicht in unserem Namen!&rdquo; &ndash; Aufruf zur Unterschriftenaktion<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29581&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lobbyreport 2015: Schwarz-Rot mauert bei Lobbytransparenz<\/strong><br>\nEine Halbzeitbilanz der Gro&szlig;en Koalition<br>\nHeute haben wir unseren Lobbyreport 2015 im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt. Mit der Publikation ziehen wir eine Zwischenbilanz der Politik der Gro&szlig;en Koalition zur Halbzeit der Legislaturperiode. Das Fazit f&auml;llt trotz einiger Fortschritte bei der Lobbyregulierung negativ aus: Schwarz-Rot ist es nicht gelungen, eine umfassende Antwort auf die Lobbyismus-Problematik zu finden. Hier das gesamte PDF zum Download (20 Seiten): Lobbyreport 2015<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/12\/lobbyreport-2015-schwarz-rot-mauert-bei-lobbytransparenz\/\">Lobbycontrol<\/a>\n<p>dazu passt: <strong>Parteisponsoring durch juristische Personen muss verboten werden<\/strong><br>\n&bdquo;Demokratie beruht auf Egalit&auml;t &ndash; Spenden juristischer Personen an Parteien m&uuml;ssen verboten werden&ldquo;, erkl&auml;rt Halina Wawzyniak, rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der Pressekonferenz von LobbyControl zur Halbzeitbilanz nach zwei Jahren Gro&szlig;e Koalition. Wawzyniak weiter:<br>\n&bdquo;Der Bundestag wird am Donnerstag nicht nur &uuml;ber den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen abstimmen, sondern auch &uuml;ber einen Antrag der Fraktion DIE LINKE. In diesem Antrag fordert die Fraktion DIE LINKE nicht nur ein Verbot von Spenden juristischer Personen an Parteien sowie ein Verbot des Sponsorings, sondern auch eine Begrenzung der Spenden nat&uuml;rlicher Personen auf 25.000 EUR.<br>\nDas Prinzip der staatlichen Teilfinanzierung der Parteien ist angemessen und richtig. Es sichert die Verankerung der Parteien in der Gesellschaft. Durch eine absolute Obergrenze der auf die Parteien entfallenden Mittel und die Notwendigkeit, mindestens in gleichem Umfang eigene Einnahmen zu erzielen, wird die Staatsferne von Parteien gew&auml;hrleistet.<br>\nAllerdings sind Parteien Vereinigungen von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Unternehmen und andere juristische Personen k&ouml;nnen auf vielf&auml;ltige Weise am Meinungs- und Willensbildungsprozess teilnehmen. Anders als LobbyControl sieht die LINKE es nicht f&uuml;r ausreichend an, wenn Transparenz in Bezug auf Spenden juristischer Personen hergestellt wird. Im Sinne der Egalit&auml;t von Demokratie und des gleichen Einflusses von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ist ein Verbot von Spenden juristischer Personen erforderlich. Schon jetzt sind Menschen mit geringem Einkommen unterdurchschnittlich in Parteien repr&auml;sentiert. Und sie gehen auch unterdurchschnittlich oft zur Wahl. Wenn juristische Personen auch noch &uuml;ber Spenden auf die Meinungs- und Willensbildung in Parteien Einfluss nehmen k&ouml;nnen, ist dies das falsche Signal. Dies umso mehr, weil diejenigen, die den Mehrwert erwirtschaftet haben, der gespendet werden kann, &uuml;ber den Spendenempf&auml;nger nicht mitentscheiden k&ouml;nnen.<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, den Einfluss der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf Parteien zu erh&ouml;hen und zugleich den von juristischen Personen zu beschr&auml;nken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/parteisponsoring-juristische-personen-muss-verboten-werden\/\">Linksfraktion<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Klimagipfel-Truman-Show<\/strong><br>\n&bdquo;Gr&uuml;ner wird&rsquo;s nicht&ldquo; (Taz), &bdquo;F&uuml;r die Menschheit&ldquo; (SZ), das &bdquo;Wunder von Paris&ldquo; oder &bdquo;Historischer Weltklimavertrag&ldquo; (Spiegel Online) lauten die Schlagzeilen nach dem Klimadeal in Paris. Wir sahen in der Tagesschau einen mit den Tr&auml;nen k&auml;mpfenden Laurent Fabius, franz&ouml;sischer Au&szlig;enminister und COP 21 Pr&auml;sident, eine innerlich bewegte deutsche Umweltministerin oder einen jubelnden Klimavork&auml;mpfer wie Al Gore. Der Produzent des Dokumentarfilms &bdquo;Eine unangenehme Wahrheit&ldquo; klatschte ergriffen in der ersten Reihe dem Abkommen zu, perfekt inszeniert f&uuml;r die Fernsehkameras. Der Saal der Delegierten aus fast 200 Staaten schien in einem kollektiven Taumel zu verfallen und mit ihm die komplette Medien&ouml;ffentlichkeit, die den &bdquo;historischen Moment&ldquo; dann jedoch schnell ad acta legte und aus den Nachrichten verdr&auml;ngte. Der Polit-Zirkus hat geliefert, die Presse kann sich anderen Dingen zuwenden.<br>\nDass die M&auml;chtigen in Paris eine PR-Show inszenieren war erwartbar. Der journalistische Blackout und die Schamlosigkeit der medialen Propaganda um den UN-Klimagipfel ist jedoch selbst f&uuml;r einen langj&auml;hrigen Medienbeobachter ein Schock. W&auml;re es nicht zu pathetisch w&uuml;rde ich mich beim Publikum f&uuml;r meine Zunft entschuldigen. Betrug ist ein hartes Wort, aber so ist es nun einmal. W&auml;hrend die Presse munter die Ergebnisse der Erw&auml;rmungsszenarien des Paris-Deals manipulieren und den Phantasiewelten vom zuk&uuml;nftigen &bdquo;Umsteuern&ldquo; der selbsterkl&auml;rten &bdquo;Klimaretter&ldquo; folgen, wollen auch einige Umweltverb&auml;nde mit butterweichen Statements die Show nicht weiter st&ouml;ren. Willkommen in der Klimagipfel-Truman-Show.<br>\nMan kann die Augen vor der Realit&auml;t verschlie&szlig;en, aber dadurch verschwindet sie nicht. Die sogenannten &bdquo;Intended Nationally Determined Contributions&ldquo; (INDCs), also die unverbindliche Absichtserkl&auml;rungen der L&auml;nder &uuml;ber ihre Emissionsreduktionen beim Pariser Klimagipfel, werden, unter der Voraussetzung, dass alle erreicht werden, den Planeten um 3 bis 4 Grad erw&auml;rmen. Das ist der Durchschnitt einer Reihe von klimawissenschaftlichen Berechnungen zu den INDCs. &ldquo;Die versprochenen Emissionsreduktionen der L&auml;nder sind vollkommen unzureichend&rdquo;, sagt Corinne Le Quere von der University of East Anglia, die die globalen Emissionen berechnet. Da hilft auch kein Nachbessern sp&auml;ter, wie es im Paris-Abkommen vorgesehen ist &ndash; ein &bdquo;Mechanismus&ldquo;, der mit gl&auml;nzenden Augen von der Presse goutiert wurde. &ldquo;Es ist zu sp&auml;t, wenn wir bis 2020 warten&rdquo;, so Klimawissenschaftler Kevin Anderson, Co-Direktor des renommierten &ldquo;Tyndall Centre for Climate Change Research&rdquo; in Gro&szlig;britannien. &ldquo;Wir haben nur noch ein sehr kleines Zeitfenster.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/502\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Grenzschutzagentur soll Recht zur Intervention bekommen<\/strong><br>\nEU-Kommission will Frontex umbenennen, aufr&uuml;sten und mit neuen Befugnissen ausstatten. Als Begr&uuml;ndung dient die Lage in Griechenland<br>\nDie Europ&auml;ische Union will angesichts des andauernden Zustroms von Fl&uuml;chtlingen die Grenzschutzagentur Frontex massiv ausbauen, um Mitgliedsstaaten zur Kontrolle ihrer Au&szlig;engrenzen zu zwingen. Das geht aus dem Entwurf eines Legislativpakets zum &ldquo;Europ&auml;ischen Grenz- und K&uuml;stenschutz&rdquo; vor.<br>\nDas Dokument wurde am heutigen Dienstag in Br&uuml;ssel von der EU-Kommission vorgestellt &ndash; und k&ouml;nnte weitreichende Konsequenzen haben. Denn nach dem Willen der EU-Kommission soll die in der polnischen Hauptstadt Warschau ans&auml;ssige Frontex-Agentur nicht nur einen neuen Namen bekommen: Europ&auml;isches Grenzschutz- und K&uuml;stenwachtsystem. Die Institution soll auch auf mindestens 1.500 Grenzsch&uuml;tzer aufgestockt werden.<br>\nVor allem aber ist vorgesehen, im Zweifelsfall mit einer einfachen Mehrheit der EU-Staaten auch gegen den Willen der betroffenen L&auml;nder Grenzsch&uuml;tzer zu entsenden. Angesichts der geplanten Einschr&auml;nkung der nationalen Souver&auml;nit&auml;t regt sich allerdings schon Widerstand, nicht nur in s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten, sondern auch in Polen. (&hellip;)<br>\nEU-intern wird das Vorhaben wegen der Einschr&auml;nkung der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t zwar als &ldquo;heikel&rdquo; bezeichnet. Gleichwohl wollen die Br&uuml;sseler Verantwortlichen mit Verweis auf die Fl&uuml;chtlingspolitik Griechenlands, dessen Beh&ouml;rden von dem Fl&uuml;chtlingsansturm &uuml;berlastet sind, an den Pl&auml;nen festhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46875\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Es ist niederschmetternd. Den Verantwortlichen f&auml;llt nichts anderes ein als &uuml;ber Methoden und Organisation zu diskutieren, um die &bdquo;Grenzen besser zu sch&uuml;tzen&ldquo;. Offenbar haben sie noch immer nicht begriffen, dass diejenigen, die aus Verzweiflung ihre Heimat verlassen haben, sich von Z&auml;unen und &bdquo;Grenz- und K&uuml;stensch&uuml;tzern&ldquo; nicht werden aufhalten lassen.<\/em><\/p>\n<p>Dagegen: <strong>&ldquo;Wir sind hier, weil ihr unsere L&auml;nder zerst&ouml;rt!&rdquo; &ndash; Attac-Handzettel zur EU-Politik und Fluchtursachen<\/strong><br>\n&ldquo;Das f&uuml;hrt dazu, dass allein 2014 mehr als 3.000 Menschen bei dem Versuch umkamen, eine der t&ouml;dlichsten Grenzen der Welt zu &uuml;berqueren: das Mittelmeer. Und die Dunkelziffer liegt weitaus h&ouml;her. Auch wenn die Welt durch die Globalisierung enger zusammengewachsen zu sein scheint, werden zeitgleich &uuml;berall neue Abschottungsmechanismen entwickelt und Grenzen aufger&uuml;stet. Globale Bewegungsfreiheit ist und bleibt ein Privileg des Nordens, welches den Menschen aus den L&auml;ndern des S&uuml;dens verwehrt wird.<br>\nDabei bleibt weitgehend unbeachtet, welchen immensen Anteil die europ&auml;ische Wirtschafts-und Handelspolitik bei der Verst&auml;rkung von Fluchtursachen einnimmt. In Deutschland und Europa werden Menschen, die aufgrund von Perspektivlosigkeit die Flucht antreten, abgewiesen, obwohl eben diese EU mit ihrer neoliberalen Politik Gr&uuml;nde f&uuml;r die Flucht der Menschen schafft.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die neoliberale Globalisierung ist einseitig nach den Wirtschaftsinteressen der L&auml;nder des Nordens gestaltet worden und hat entgegen ihrem Versprechen nach mehr Wohlstand f&uuml;r alle, die Ungleichheit weiter versch&auml;rft. Die wachsende Mobilit&auml;t der Menschen muss daher auch als Reaktion auf die Folgen der neoliberalen Globalisierung verstanden werden.<br>\nEine umfassende Fl&uuml;chtlingspolitik, die Rassismus und Menschenfeindlichkeit verhindern will, muss bei der unhaltbar ungleichen Verteilung von Verm&ouml;gen ansetzen: Ein Prozent der Weltbev&ouml;lkerung besitzt mittlerweile fast die H&auml;lfte des weltweiten Verm&ouml;gens und auch in den L&auml;ndern der EU klafft die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander. Werden sozial Benachteiligte gegen Schutzsuchende ausgespielt, ist das gesellschaftlich gef&auml;hrlich. Vielmehr m&uuml;ssen Armutsbek&auml;mpfung und Aufnahme von Fl&uuml;chtenden Hand in Hand gehen. Es bedarf endlich einer Besteuerung von Verm&ouml;gen und Umverteilung von Reichtum im nationalen, sowie globalen Ma&szlig;stab. Denn das Problem sind nicht die Fl&uuml;chtenden und MigrantInnen, sondern die politischen und &ouml;konomischen Kr&auml;fte des Neoliberalismus, die die Ungleichverteilung des gesellschaftlich produzierten Reichtums weiter versch&auml;rfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-netzwerk.de\/ag-migration\/materialien-und-texte\/handzettel-wir-sind-hier-weil-ihr-unsere-laender-zerstoert\/\">Attac<\/a><\/p>\n<p>Und: <strong>&ldquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&rdquo; &ndash; Wenn Globalisierungsverlierer am Freihandel teilhaben wollen<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert &uuml;ber Flucht und Migration. Durch das nicht absehbare Kriegsende in Syrien und das Bev&ouml;lkerungswachstum in vielen afrikanischen Staaten bei gleichzeitiger Perspektivlosigkeit, wird das Fluchtthema auch in den kommenden Jahren noch von gro&szlig;er Relevanz sein. Deshalb ist es an der Zeit, den Begriff des Wirtschaftsfl&uuml;chtlings kritisch zu beleuchten. Dieser Begriff wird benutzt, um &bdquo;legale Fl&uuml;chtlinge&ldquo; (Kriegsfl&uuml;chtlinge) von &bdquo;illegalen&ldquo; (&bdquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&ldquo;) abzugrenzen. Es wird der Eindruck erweckt, sogenannte &bdquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&ldquo; w&uuml;rden nur aufgrund wirtschaftlicher Vorteile nach Europa kommen und sie w&uuml;rden das Asylrecht &bdquo;missbrauchen&ldquo;. Dabei ist die Migration der &bdquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&ldquo; lediglich als ihr (einziges) Mittel zur Bew&auml;ltigung der Globalisierung anzusehen. Wirtschaftsmigration geh&ouml;rt zur Globalisierung wie der Freihandel von Waren und Dienstleistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2015\/12\/07\/wirtschaftsfluechtlinge-wenn-globalisierungsverlierer-am-freihandel-teilhaben-wollen\/\">zebralogs<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers N. B.:<\/strong> F&uuml;r einen anderen Diskurs! &bdquo;Fl&uuml;chtling&rdquo; wurde zum Wort des Jahres gew&auml;hlt. &bdquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtling&ldquo; sollte zum Unwort des Jahres gek&uuml;rt werden. Denn die sogenannten &bdquo;Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge&ldquo; versuchen nichts anderes, als mit ihren Mitteln an der Globalisierung teilzunehmen. Sie exportieren ihre Arbeitskraft, ganz &auml;hnlich wie deutsche Unternehmen ihre G&uuml;ter exportieren und wie deutsche Arbeitnehmer ihre Arbeitskraft (&bdquo;eingearbeitet&rdquo; in Exportg&uuml;tern) im Ausland verkaufen. Und warum m&uuml;ssen Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge ihre Arbeitskraft exportieren? Auch weil die globalen Handelsstrukturen sie dazu ein St&uuml;ck weit zwingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel zur Fl&uuml;chtlingskrise: &ldquo;Multikulti bleibt eine Lebensl&uuml;ge&rdquo;<\/strong><br>\nAngela Merkel gibt sich auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe k&auml;mpferisch. Die Vorsitzende versucht, ihrer Partei Mut in der Fl&uuml;chtlingskrise zu machen &ndash; und fordert die Asylbewerber zur Integration auf. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Was wir im Fernsehen gesehen haben, kommt nun buchst&auml;blich bis an unsere Haust&uuml;r&rdquo;, sagte die CDU-Vorsitzende. &ldquo;Das ist eine historische Bew&auml;hrungsprobe f&uuml;r Europa. Ich m&ouml;chte, wir m&ouml;chten, dass Europa diese Bew&auml;hrungsprobe besteht&rdquo;, betonte sie. &ldquo;Manchmal ist es zum Verr&uuml;cktwerden, es war aber nie einfach in Europa&rdquo;, sagte Merkel &uuml;ber das Agieren der EU in der Fl&uuml;chtlingskrise.<br>\n&ldquo;Die Aufgabe ist riesig&rdquo;, betonte die Christdemokratin. &ldquo;Wir wollen und werden die Zahl der Fl&uuml;chtlinge sp&uuml;rbar reduzieren.&rdquo; Das sei im Interesse Deutschlands, Europas und sei auch im Interesse der Migranten. &ldquo;Niemand verl&auml;sst leichtfertig seine Heimat&rdquo;, erkl&auml;rte sie. (&hellip;)<br>\nMerkel ging auch auf ihr Leitmotto in der Fl&uuml;chtlingskrise ein, f&uuml;r das sie ebenfalls oft kritisiert wurde. Ungeachtet dieser Stimmen wiederholte sie es: &ldquo;Wir schaffen das! Ich kann das sagen, weil es zur Identit&auml;t unseres Landes geh&ouml;rt, Gr&ouml;&szlig;tes zu schaffen.&rdquo; Das habe Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der Wiedervereinigung bewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-angela-merkel-spricht-von-historischer-bewaehrungsprobe-fuer-europa-a-1067685.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Mit der Aussage &ldquo;Wir wollen und werden die Zahl der Fl&uuml;chtlinge sp&uuml;rbar reduzieren.&rdquo; Das sei im Interesse Deutschlands, Europas und sei auch im Interesse der Migranten&ldquo;, d&uuml;rfte das Ziel der Kanzlerin klar benannt sein: Es soll in Europa &ndash; insbesondere in Deutschland &ndash; weniger Fl&uuml;chtlinge geben.  Und: Mit den S&auml;tzen &ldquo;Wer bei uns Schutz sucht, muss unsere Gesetze und Traditionen achten und er muss deutsch lernen.&rdquo; und &ldquo;Multikulti f&uuml;hrt in Parallelgesellschaften und Multikulti bleibt damit eine Lebensl&uuml;ge.&rdquo; f&uuml;hrt die Kanzlerin die alte Tradition der Union gegen Ausl&auml;nder fort. Dabei mangelt es seit Jahren u.a. an BAMF-Personal, damit die Antr&auml;ge z&uuml;gig bearbeitet werden k&ouml;nnen sowie an gut bezahlte und qualifizierte Lehrkr&auml;fte f&uuml;r Deutschkurse.<\/em><\/p>\n<p><em>Anmerkung CW: Jenseits der Sachpositionen ist auch die Choreografie, das Doppelpass-Spiel zwischen Seehofer und Merkel, interessant zu beobachten. So schwer es angesichts der vertretenen Positionen f&auml;llt, muss man eingestehen, dass CDU\/CSU das strategische Spiel der Meinungsvielfalt innerhalb der Partei, das die Mitglieder an Bord halten und drau&szlig;en breiten W&auml;hlerzuspruch generieren soll, zur Zeit deutlich besser beherrschen als Gabriels SPD. Lesen Sie im Vergleich noch einmal <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29563\">Abrecht M&uuml;llers Analyse des SPD-Parteitags<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Neun Minuten Beifall &ndash; die Dummheit schl&auml;gt Salto<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind entschlossen, den Zuzug von Asylbewerbern und Fl&uuml;chtlingen durch wirksame Ma&szlig;nahmen sp&uuml;rbar zu verringern.&ldquo; Das beschloss die CDU mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit auf ihrem Parteitag.<br>\nMan fasst sich an den Kopf.<br>\nWir helfen beim Bombenwerfen in Syrien. Wir liefern Waffen in das Pulverfass des Vorderen Orients. Wir geben zu wenig Geld f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingslager im Libanon, in Jordanien und der T&uuml;rkei, in denen die Menschen hungern und ihre Kinder nicht auf die Schule schicken k&ouml;nnen. Und unsere Medien? Kriegen sich vor Jubel nicht mehr ein. &bdquo;Angela Merkel brilliert&ldquo; schreibt meine Regionalzeitung. Die Dummheit schl&auml;gt Salto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/992420030819464\">Oskar Lafontaine auf Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht: Euro so nicht<\/strong><br>\n&ldquo;Der franz&ouml;sische Star-&Ouml;konom Piketty sagt, die Architektur des Euros sei ein Monster. Dies trifft leider auch auf den F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht zu&rdquo;, erkl&auml;rte der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) f&uuml;r die Linksfraktion in der heutigen Aussprache zur Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion (WWU) bzw. dem F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht in Stra&szlig;burg. Das Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung des Europ&auml;ischen Parlaments f&uuml;hrt zur heutigen Debatte aus:<br>\n&ldquo;Die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse und der Kapitalexport haben S&uuml;deuropa in die private Verschuldung getrieben. Deutschland weist mittlerweile einen Export&uuml;berschuss von acht Prozent des BIPs aus und verletzt somit permanent die vereinbarten Grenzwerte im Rahmen der Euro-Governance.<br>\nDie K&uuml;rzung von Staatsausgaben, L&ouml;hnen und Renten war ein Fiasko. Je wettbewerbsf&auml;higer die Eurozone wurde, desto tiefer wurde die Depression. Nun sollen &uuml;ber Wettbewerbsaussch&uuml;sse Gewerkschaften weiter entmachtet werden. Die Ausgabe lohnpolitischer Leitlinien zus&auml;tzlich zur Dezentralisierung von Lohnverhandlungen bedeuten in der Praxis eine Senkung der Reall&ouml;hne, auch ohne direkten Eingriff in Tarifverhandlungen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt dies zu Recht ab.<br>\nDer Fiskalausschuss wird die wachstumsfeindlichen K&uuml;rzungsdiktate weiter versch&auml;rfen. Daran &auml;ndert auch der vage Mechanismus zur Abwehr &ouml;konomischer Schocks sowie die Analyse der fiskalischen Situation der gesamten Eurozone wenig. Denn die Fiskalkapazit&auml;t greift nur, wenn sich Mitgliedsstaaten zu Strukturreformen verpflichten, die &uuml;ber Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen die private Nachfrage hemmen. Damit droht eine ewige Eurokrise in den Portemonnaies der Besch&auml;ftigten. Ein solcher Euro wird nur den Le Pens n&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nDer deutsch-italienische Wirtschaftspolitiker abschlie&szlig;end: &ldquo;Die Eurozone braucht Reformen zur St&auml;rkung der Binnenwirtschaft. Wir ben&ouml;tigen eine heftige St&auml;rkung von L&ouml;hnen und &ouml;ffentlichen Investitionen in Deutschland. Statt vermeintlicher Schuldenbremsen f&uuml;r die Staatsausgaben m&uuml;ssen dauerhafte Export&uuml;bersch&uuml;sse sanktioniert werden, die &ouml;ffentliche und private Verschuldung bei den Handelspartnern anheizen. Die Senkung der Staatsverschuldung erfordert Wachstum statt Depression sowie eine EU-weit koordinierte Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Million&auml;re nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichs. Die EZB muss &ouml;ffentliche Investitionen statt Finanzblasen finanzieren, etwa &uuml;ber Garantien an die Europ&auml;ische Investitionsbank.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/678.f%C3%BCnf-pr%C3%A4sidenten-bericht-euro-so-nicht.html\">Fabio de Masi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vermeintliches Reformvorbild: Der spanische Patient<\/strong><br>\n[&hellip;] Solche T&ouml;ne passen nicht zu dem Bild, mit dem sich Spanien gerade pr&auml;sentiert. Vor der Parlamentswahl am Sonntag verbreitet die Regierung die Botschaft: Das Land hat die tiefe Rezession &uuml;berwunden, in die es nach dem Platzen einer gewaltigen Immobilienblase gest&uuml;rzt war.<br>\nEin Wahlwerbespot der Partido Popular (PP) von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy zeigt einen Patienten, der nach dramatischem &Uuml;berlebenskampf und ausf&uuml;hrlicher Reha aus dem Krankenhaus kommt. &ldquo;Von der Krise zur Erholung&rdquo;, hei&szlig;t es am Ende.<br>\nDiese Deutung greifen gern Konservative in Deutschland auf, die einen harten Spar- und Reformkurs in S&uuml;deuropa verfechten. &ldquo;Spanien ist unser bestes Argument, dass wir vieles richtig gemacht haben&rdquo;, sagt Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU).<br>\nSpanien als Reformvorbild? Wer Spaniern dieser Tage von solchem Lob erz&auml;hlt, trifft auf viel Unglauben.<br>\nNoch immer sind in Spanien knapp f&uuml;nf Millionen Menschen ohne Job. Der Obdachlose Greus ist durchaus typisch. W&auml;hrend die Gesamtzahl der Jobsuchenden schon seit 2013 zur&uuml;ckgeht, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter gestiegen. Gut eine Million Spanier ist seit mehr als vier Jahren arbeitslos, davon erh&auml;lt nur ein F&uuml;nftel staatliche Unterst&uuml;tzung. Auch Greus bekommt keine Hilfe, obwohl er jahrzehntelang in die Sozialkassen eingezahlt hat. Hartz IV gibt es in Spanien nicht. [&hellip;]<br>\nRund 900 Millionen Euro hat sich Spaniens Regierung die Subvention bis zum vergangenen Jahr kosten lassen &ndash; und das ist l&auml;ngst nicht die einzige Ausgabe. Seit vielen Jahren verletzt Spanien die EU-Defizith&uuml;rde von drei Prozent, teilweise lag die Neuverschuldung &uuml;ber der von Griechenland. Das fiel nur weniger auf, weil sich die Spanier im Gegensatz zu den Griechen nie einem umfassenden Sparprogramm unterworfen haben.<br>\nEine konservative Regierung, die sich mit keynesianischen Konjunkturhilfen verschuldet? Das passt nicht so recht zum Spanienbild, das in Deutschland derzeit so gern gezeichnet wird. Aber in der spanischen Politik ist ohnehin einiges durcheinandergekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/spanien-wahl-warum-viele-buerger-am-aufschwung-zweifeln-a-1067099.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Lesen bzw. schauen Sie passend dazu auch noch einmal &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/1022169\">Mustersch&uuml;ler Portugal<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der schlaue Schaumschl&auml;ger-Trick des Donald Trump<\/strong><br>\nDonald Trump preist sich als &ldquo;Weltklasse-Gesch&auml;ftsmann&rdquo; an. In Wahrheit lebt er davon, seinen Namen meistbietend zu verkaufen. Eine Strategie, die er entwickelte, als er selber nah am Abgrund stand. [&hellip;]<br>\nTrumps Wirtschaftspolitik k&ouml;nnte Schwierigkeiten bringen<br>\nZu verdanken hat er den Erfolg vor allem dem Glauben der Amerikaner, Trump sei ein &ldquo;Weltklasse-Gesch&auml;ftsmann&rdquo;. Tats&auml;chlich aber w&auml;ren die Folgen seiner Politik f&uuml;r Amerika kaum abzusehen. Denn gerade mit Trumps Wirtschaftspolitik, bei der er sich selbst h&ouml;chste Kompetenz zuspricht, k&ouml;nnte das Land in gro&szlig;e Schwierigkeiten bringen.<br>\nDa ist zum Beispiel seine geplante Steuerreform, die Amerika in die Schuldenfalle treiben k&ouml;nnte. Laut Berechnungen der unabh&auml;ngigen Tax Foundation w&uuml;rden Trumps Steuerpl&auml;ne in den kommenden zehn Jahren ein Zehn-Billionen-Dollar-Loch in die Staatskasse rei&szlig;en.<br>\nAuch sonst ist sein Vorschlag eine Mogelpackung. Trump verspricht in seinen Wahlkampfreden, er werde die &Auml;rmsten von der Steuer befreien und die Reichen zahlen lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Von seiner Reform w&uuml;rden vor allem die Top-Verdiener profitieren.<br>\nDoch selbst die reichsten Amerikaner sehen einem Pr&auml;sidenten Trump mit Grauen entgegen. Der bekannte Hip-Hop-Produzent Russell Simmons sagte neulich der &ldquo;Huffington Post&rdquo;, Trump sei zwar ein unterhaltsamer Typ, aber fachlich sei vermutlich selbst die Promiskandalnudel Kim Kardashian besser f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus geeignet.<br>\nAmazon-Gr&uuml;nder Jeff Bezos schlug Anfang der Woche vor, Trump einfach ins All zu schie&szlig;en. Bezos geh&ouml;rt auch die Raumfahrtfirma Blue Origin, die in nicht allzu ferner Zukunft kommerzielle Raketenfl&uuml;ge anbieten will. Auf dem Jungfernflug habe er f&uuml;r Trump schon einen Platz reserviert, schrieb Bezos auf Twitter.<br>\nErnster ist es der Silicon-Valley-Lobbygruppe Fwd.us, hinter der unter anderen Mark Zuckerberg und Bill Gates stehen. Sie kritisieren, Trumps restriktive Einwanderungspolitik werde den Fachkr&auml;ftemangel des Landes versch&auml;rfen und dadurch Wachstum und Arbeitspl&auml;tze vernichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article149972010\/Der-schlaue-Schaumschlaeger-Trick-des-Donald-Trump.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Sch&ouml;n, da&szlig; die WELT mal erw&auml;hnt, da&szlig; Trumps Ideen von den radikalen Steuersenkungen riesige Schuldenl&ouml;cher rei&szlig;en und ausschlie&szlig;lich den Reichen zugute kommen w&uuml;rden. Komischerweise argumentiert die WELT bei geplanten Steuersenkungen in Deutschland ganz anders; die n&uuml;tzen dann angeblich nur den normalen Arbeitnehmern und finanzieren sich durch die Belebung der Wirtschaft selbst. Und sch&ouml;n, da&szlig; die Multimilliard&auml;re Zuckerberg und Gates sich ganz uneigenn&uuml;tzig &auml;u&szlig;ern: &ldquo;Sie kritisieren, Trumps restriktive Einwanderungspolitik werde den Fachkr&auml;ftemangel des Landes versch&auml;rfen und dadurch Wachstum und Arbeitspl&auml;tze vernichten.&rdquo; Gemeint ist sicher derjenige Fachkr&auml;ftemangel, der zu immer weiter sinkenden oder bestenfalls stagnierenden L&ouml;hnen (auch im Hightech-Bereich) gef&uuml;hrt hat, genauso wie in Deutschland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verb&auml;nde: Finanztransaktionssteuer stoppen!<\/strong><br>\nJ&auml;hrliche Belastungen w&uuml;rden mehrere Milliarden Euro betragen<br>\nDie f&uuml;hrenden Wirtschaftsverb&auml;nde Deutschlands haben die europ&auml;ischen Finanzminister in einer gemeinsamen Pressemitteilung aufgefordert, das Projekt zur Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer aufzugeben.<br>\nMit keinem der bisher diskutierten Modelle sei es gelungen, die negativen Auswirkungen auf Wachstum, Besch&auml;ftigung und Altersvorsorge oder die drohende Fragmentierung des europ&auml;ischen Finanz- und Investitionsstandorts zu vermeiden, betonen der Bankenverband, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde, der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Bundesverband Gro&szlig;handel, Au&szlig;enhandel, Dienstleistungen, der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und der Zentralverband des Deutschen Handwerks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/presse\/meldungen\/2015-12-08-finanztransaktonssteuer\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Macht sich dieser Lobbyverband eigentlich auch mal Gedanken &uuml;ber die gesellschaftlichen Belastungen, die entstanden sind und weiter bestehen, wenn die Finanztransaktionssteuer nicht erhoben wird? Der deutsche Staat leidet seit Jahren an einer Schw&auml;che auf der Einnahmenseite.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neuer Verdacht gegen VW<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Betrugsbeh&ouml;rde der EU-Kommission interessiert sich nach Angaben aus EU-Kreisen f&uuml;r die Frage, ob Volkswagen EU-Mittel f&uuml;r Forschung und Entwicklung zweckentfremdet und damit m&ouml;glicherweise rechtswidrig eingesetzt hat.<\/li>\n<li>Die Europ&auml;ische Investitionsbank gew&auml;hrte VW seit 1990 etwa 4,6 Milliarden Euro an g&uuml;nstigen Krediten.<\/li>\n<li>Mit dem Geld sollte unter anderem die Entwicklung umweltfreundlicher Motoren finanziert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Europ&auml;ische Amt f&uuml;r Betrugsbek&auml;mpfung (OLAF) ermittelt gegen Volkswagen. Dies best&auml;tigte eine OLAF-Sprecherin der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Weitere Angaben k&ouml;nne sie nicht machen, weil die Untersuchungen noch liefen. In EU-Kreisen hie&szlig; es, die Betrugsbeh&ouml;rde der Europ&auml;ischen Kommission interessiere die Frage, ob Volkswagen EU-Mittel f&uuml;r Forschung und Entwicklung zweckentfremdet und damit m&ouml;glicherweise rechtswidrig eingesetzt habe. Im Fall des Autobauers geht es vor allem um Kredite, die VW von der Europ&auml;ischen Investitionsbank (EIB) erhalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/volkswagen-neuer-verdachtgegen-vw-1.2783741\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Auff&auml;llige Abgaswerte nicht nur bei VW<\/strong><br>\nDUH fordert offizielle Untersuchung durch das Kraftfahrtbundesamt<br>\nIn einer Stichprobe hat das ZDF einen Mercedes C200 CDI, einen BMW 320d und einen VW Passat 2.0 TDI Blue Motion untersuchen lassen. Bei gleicher Fahrweise auf der Stra&szlig;e sto&szlig;en sie viel mehr Stickoxide aus als bei demselben Fahrzyklus im offiziellen Labortest. [&hellip;]<br>\nDie Schweizer Abgaspr&uuml;fstelle hat im Auftrag des ZDF drei Autos getestet: einen Mercedes C200 CDI Blue Efficiency (Erstzulassung 2011), einen BMW 320d (Erstzulassung 2009) und einen VW Passat 2.0 TDI Blue Motion (Erstzulassung 2011). Der VW Passat hat nach Auskunft des Herstellers eine illegale Abschaltsoftware verbaut, die Stickoxidwerte (NOx) im Pr&uuml;fstandlauf optimiert. Alle drei Autos erzeugten auf der Stra&szlig;e ein Mehrfaches der NOx-Emissionen, die im Labor entstanden waren, bei gleicher Fahrweise und vergleichbarer Fahrbedingungen. [&hellip;]<br>\nNach Abzug der h&ouml;chsten Messabweichungen zwischen Labormessger&auml;t und PEMS lag der NOx-Wert f&uuml;r den BMW 320d beim NEFZ auf der Stra&szlig;e bei 428 mg\/km, das 2,8-fache des Laborwerts. Der Mercedes C200 CDI kam bei dem NEFZ auf der Stra&szlig;e auf 420 mg\/km NOx, das 2,7-fache des Laborwerts, wiederum nach Abzug der h&ouml;chsten Messabweichung zwischen PEMS und Labormessger&auml;t. Der VW Passat stie&szlig; nach Abzug der h&ouml;chsten Abweichung 471 mg\/km NOx aus, das 3,7-fache des Laborwerts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/auffaellige-abgaswerte-nicht-nur-bei-vw-sondern-auch-bei-daimler-und-bei-bmw-41478242.html\">ZDF Frontal 21<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es mag sich zynisch anh&ouml;ren, aber dass zwischen den Ergebnissen auf dem Teststand und den realistischen Ergebnissen auf der Strasse Welten liegen, ist hinl&auml;nglich bekannt und auch eine Folge des gro&szlig;en Einflusses der Automobillobby auf die EU-Gesetzgebung. Was VW gemacht hat, geht &uuml;ber diesen allt&auml;glichen &bdquo;Beschiss&ldquo; hinaus, man hat die Software so manipuliert, dass die betroffenen Fahrzeuge auf dem Teststand gesetzeskonforme Emissionswerte aussto&szlig;en. Davon kann bei den hier getesteten Fahrzeugen jedoch offenbar nicht die Rede sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europas Lebensstil<\/strong><br>\nZum &ldquo;Schutz des europ&auml;ischen Lebensstils&rdquo; soll die milit&auml;rische Schlagkraft der EU massiv gesteigert werden. Dies fordert der sicherheitspolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Michael Gahler (CDU). Gahler zufolge soll zu diesem Zweck die freiwillige Milit&auml;rkooperation ausgew&auml;hlter Mitgliedstaaten, wie sie im Vertrag von Lissabon vorgesehen ist, rasch forciert werden. Ziel ist letzten Endes die Gr&uuml;ndung einer EU-Armee. Die Stellungnahme des CDU-Politikers folgt einem Vorsto&szlig;, den die EU-Kommission &ndash; unter deutschem Druck &ndash; zu Jahresbeginn gestartet hat. Dieser Vorsto&szlig; hat seinen Niederschlag in einem Strategiepapier gefunden, in dem unter anderem die umgehende Einrichtung eines st&auml;ndigen Operativen EU-Hauptquartiers in Br&uuml;ssel, die Bildung von EU-Hubschraubergeschwadern sowie eine massive Ausweitung gemeinsamer Kriegs&uuml;bungen in Aussicht genommen wird. Das Papier, das in zahlreichen Details deutschen Vorschl&auml;gen folgt, sieht die EU in nicht zuletzt milit&auml;rischer Rivalit&auml;t unter anderem zu China und Russland. Es schreibt ihr zudem explizit eine eigenst&auml;ndige Rolle neben der NATO zu. Die Gr&uuml;ndung einer EU-Armee k&ouml;nne &ldquo;viel schneller&rdquo; geschehen, &ldquo;als die Menschen glauben&rdquo;, wird EVP-Pr&auml;sident Joseph Daul zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59273\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung zum Syrien-Einsatz: &ldquo;Das ist hier ja kein Diskussionsgremium&ldquo;<\/strong><br>\nKann die Bundesregierung mittlerweile erkl&auml;ren, wie der deutsche Kriegseintritt in Syrien zu einem Ende des syrischen B&uuml;rgerkriegs und damit dem erhofften politischen &ldquo;&Uuml;bergangsprozess&rdquo; in Syrien f&uuml;hren soll? Nein. Der stellvertretende Regierungssprecher war entweder schlecht vorbereitet oder die Bundesregierung hat tats&auml;chlich weiterhin keinen Plan, wie der Bundeswehr-Einsatz den gew&uuml;nschten Ausgang bringt&hellip; Hauptsache dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1150589061619707\/\">Jung &amp; Naiv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sag Nein: keine Daten f&uuml;r die Bundeswehr &ndash; Keine Personendaten Jugendlicher an die Bundeswehr!<\/strong><br>\nSt&auml;dte und Gemeinden geben der Bundeswehr die Namen und Adressen von jungen Menschen, die demn&auml;chst vollj&auml;hrig werden. Diese schickt dann an diese Adressen Werbe- und Informationsmaterial zum Dienst in der Bundeswehr.<br>\nDies geschieht aufgrund von &sect; 58c des Soldatengesetzes<br>\n&Uuml;bermittelt werden jeweils bis zum 31. M&auml;rz die Daten zu Personen mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit, die im Jahr darauf vollj&auml;hrig werden. Der Zwang zum Kriegsdienst ist zwar ausgesetzt, so dass junge M&auml;nner deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit seit 2011 nicht mehr zwangsweise gemustert, einberufen und einer Gewissenspr&uuml;fung unterworfen werden. Ausgesetzt hei&szlig;t aber nicht abgeschafft: Der Zwang tritt im Spannungs- und Verteidigungsfall automatisch wieder in Kraft.<br>\nAlle M&auml;nner sind gem&auml;&szlig; &sect; 1 Wehrpflichtgesetz ab dem 18. Lebensjahr wehrpflichtig.<br>\nNeu ist, dass auch die Daten weiblicher Jugendlicher erfasst und der Bundeswehr &uuml;bermittelt werden, um zu versuchen, sie f&uuml;r den Kriegsdienst anzuwerben.<br>\nTIPP: Allerdings ist es m&ouml;glich, dieser Daten&uuml;bermittlung an die Bundeswehr rechtzeitig zu widersprechen oder die L&ouml;schung der Daten zu verlangen &ndash; und damit ein Zeichen gegen Krieg und f&uuml;r Frieden zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ilmr.de\/2015\/sag-nein-keine-daten-fuer-die-bundeswehr-keine-personendaten-jugendlicher-an-die-bundeswehr\">internationale Liga f&uuml;r Menschenrechte<\/a><\/p>\n<p>Passend dazu: <strong>Mach, was wirklich z&auml;hlt<\/strong><br>\nGibt bestimmt gro&szlig;e Begeisterung im Bendlerblock:<br>\nHeute wurde die neue Bundeswehrkampagne um ein paar Plakate erweitert. Mitten in Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151216_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151216_02_th.jpg\" alt=\"Bundeswehr - Ausbeutung gewaltsam verteidigen\" title=\"Bundeswehr - Ausbeutung gewaltsam verteidigen\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/TOPB3rlin\/posts\/10153699099100256\">TOP B3erlin auf Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Noch eine Anti-Terror-Koalition &ndash; Saudi-Arabien will der Anf&uuml;hrer sein<\/strong><br>\nDas K&ouml;nigreich Saudi-Arabien pr&auml;sentiert ein neues islamisches Anti-Terror-B&uuml;ndnis. Urheber ist ausgerechnet der Minister, der als besonders unberechenbar gilt. Den IS erw&auml;hnt er gar nicht explizit als Gegner. Worum geht es dann?<br>\nDie neue saudische Anti-Terror-Allianz ist gro&szlig;: 34 Staaten vereint das K&ouml;nigreich hinter sich. Schaut man genauer hin, sind darunter aber nicht gerade milit&auml;rische Schwergewichte: Bahrain zum Beispiel, Benin, Togo, die Malediven und Dschibuti. Ausgerechnet der Jemen, den Saudi-Arabien seit neun Monaten mithilfe einer anderen Koalition in Schutt und Asche legen l&auml;sst, ist auch mit von der Partie. Just in dieser Nacht verk&uuml;ndete Saudi-Arabien eine Waffenruhe dort.<br>\nDie au&szlig;enpolitische Strategie des K&ouml;nigreichs Saudi-Arabien scheint genau in die Richtung zu gehen, die der BND etwas sperrig so formulierte: Es gehe um die Lage Saudi-Arabiens als &ldquo;sunnitische Regionalmacht im Spannungsfeld zwischen au&szlig;enpolitischem Paradigmenwechsel und innenpolitischer Konsolidierung&rdquo; auch in Konkurrenz zum Iran. Das k&ouml;nnte bedeuten: Es geht weniger darum, die vielen Brandherde in der Region zu l&ouml;schen, sondern eher, sie zu beherrschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Saudi-Arabien-will-der-Anfuehrer-sein-article16572386.html\">n-tv<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Die neue Allianz<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151216_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/151216_01_th.jpg\" alt=\"Die neue Allianz gegen ISIS\" title=\"Die neue Allianz gegen ISIS\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/\">Klaus Stuttmann Karrikaturen<\/a><\/p>\n<p>Und: <strong>Saudis greifen wohl mit Streubomben an; USA dulden Vorgehen im Jemen<\/strong><br>\nSeit M&auml;rz zieht sich der Konflikt zwischen schiitischen Rebellen im Jemen und den von den Amerikanern unterst&uuml;tzten sunnitischen Nachbarstaaten. Saudi-Arabien scheint beim ersten gro&szlig;en Kampfeinsatz im Ausland bereit, ge&auml;chtete Waffen einzusetzen.Seit M&auml;rz zieht sich der Konflikt zwischen schiitischen Rebellen im Jemen und den von den Amerikanern unterst&uuml;tzten sunnitischen Nachbarstaaten. Saudi-Arabien scheint beim ersten gro&szlig;en Kampfeinsatz im Ausland bereit, ge&auml;chtete Waffen einzusetzen.<br>\nLaut einem Bericht der Website &ldquo;usnews.com&rdquo; sind sich die USA bewusst, dass Saudi-Arabien bei seinen Luftangriffen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen auch Streubomben, sogenannte &ldquo;Cluster Bombs&rdquo;, abwirft. Sie zitiert einen ungenannten Offiziellen im Pentagon mit den Worten &ldquo;wir wissen, dass die Saudis Streumunition eingesetzt haben.&rdquo;<br>\nBereits im Mai hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Saudi-Arabien vorgeworfen bei mindestens vier Eins&auml;tzen Streubomben in von Zivilisten bewohnten Gegenden eingesetzt zu haben. Riad bestritt die Vorw&uuml;rfe.<br>\nDaraufhin sagte der US-Armee-Sprecher Col. Steve Warren recht allgemein &ldquo;dass sich alle Seiten an die internationalen Regeln halten sollten, auch das Gebot, in bewaffneten Konflikten alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Zivilbev&ouml;lkerung m&ouml;glichst wenig in Mitleidenschaft zu ziehen.&rdquo; Mehr Kritik will man dem verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien wohl nicht zumuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Saudis-greifen-wohl-mit-Streubomben-an-article15825176.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S. L.:<\/strong> Bez&uuml;glich der &bdquo;neuen Antiterror-Allianz&ldquo; mittels der Saudis verweise ich hier mal auf einen &auml;lteren Artikel zur Situation in Jemen. Bis zum B&uuml;rgerkrieg dort wurde das Regime Salihs durch US-Milit&auml;rhilfen protegiert. Bei Drohnenangriffen und Attacken auf mutma&szlig;liche Al-Qaida-K&auml;mpfer wurde ebenfalls Streumunition eingesetzt, die auch nach den Angriffen viele Menschen t&ouml;teten, da selbige oft nicht sofort explodierten. Die zivilen Opfer waren sehr hoch, die &bdquo;Erfolge&ldquo; Terrorbek&auml;mpfung eher gering. Dort wurde auch 2003 die erste T&ouml;tung einer Zielperson mittels Drohne vollzogen und 2011 sogar der US-B&uuml;rger Anwar al-Awlaki ohne Gerichtsverfahren oder Beweisvorlage mittels durch Washington angeordneten Luftangriff get&ouml;tet, zwei Wochen sp&auml;ter sein 16j&auml;hriger Sohn &ndash; angeblich versehentlich. Ich denke, wir sollten noch viel mehr einen Augenmerk auf die Verstrickungen in der Vergangenheit wie zuk&uuml;nftig von Konfliktherden und internationalen Interessen USA\/Konzerne etc. legen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Gefahr: Kampfsportschulen wappnen sich gegen Unterwanderung durch Islamisten<\/strong><br>\nDer s&auml;chsische Sport l&auml;uft offenbar Gefahr, von religi&ouml;sen Fanatikern unterwandert zu werden. Laut Verfassungsschutz gibt es Anhaltspunkte, dass Islamisten versuchen, &uuml;ber den Sport junge Menschen zu radikalisieren &ndash; &auml;hnlich wie man es auch im Rechtsextremismus beobachte. Ein Bet&auml;tigungsfeld sei dabei der Kampfsport. Der Pr&auml;sident des s&auml;chsischen Verfassungsschutzes, Gordian Meyer-Plath, sagt: &ldquo;Gerade beim Thema Kampfsport k&ouml;nnen Extremisten zwei Dinge gleichzeitig tun &ndash; sie k&ouml;nnen sich ert&uuml;chtigen f&uuml;r den Kampf gegen den politischen Gegner und aber auch versuchen, Leute auf ihre Seite zu ziehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/sachsen\/kampfsportschulen-gegen-unterwanderung-von-islamisten-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L. B.:<\/strong> Ich bin fassungslos &uuml;ber diesen Artikel. Im sp&auml;teren Verlauf und dem entsprechenden Audiopodcast wird aus meiner Sicht ungefiltert die Aussage des warnenden s&auml;chsischen Verfassungsschutzes als gesetzte Tatsache hingenommen, in keinster Weise kritisch hinterfragt und mit dem Lautsprecher verbreitet. Dann noch mit einer &Uuml;berschrift nach der  man annehmen k&ouml;nnte dass die Unterwanderung im vollen Gange ist. Warum &uuml;berhaupt das Wort Unterwanderung? Unterwanderung bedeutet doch dass man sich etwas heimlich zu Eigen macht. Laut Artikel werden Islamisten aufgerufen sich vor dem Anschluss beim IS Kampfsport zu erlernen. Im entsprechenden Radiobeitrag wird gesprochen von EINEM Fall wo ein Islamist zuvor Kampfsport erlernt haben SOLL. Ein Trainer wird zitiert, der einen anderen Trainer kennen w&uuml;rde, bei dem 15 Sch&uuml;ler, die teilweise auch in einer Kampfsportschule gewesen w&auml;ren nach Syrien oder in den Irak gegangen seien. Beweise? Meine G&uuml;te! Meinungsmache!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>V-Mann-Verdacht gegen Reker-Attent&auml;ter: Berlin schweigt<\/strong><br>\nW&auml;hrend die parteilose Politikerin Henriette Reker am Dienstag im K&ouml;lner Stadtrat als neue Oberb&uuml;rgermeisterin vereidigt worden ist, erh&auml;lt der Verdacht neue Nahrung, der Attent&auml;ter, der die 59-J&auml;hrige vor zwei Monaten im Wahlkampf aus mutma&szlig;lich rassistischen Gr&uuml;nden niederstach, k&ouml;nne V-Mann gewesen sein. Eine entsprechende Anfrage der Gr&uuml;nen im Bundestag ist von der Bundesregierung jetzt &raquo;nach sorgf&auml;ltiger Abw&auml;gung&laquo; nicht beantwortet worden. &raquo;Die F&uuml;hrung von Quellen geh&ouml;rt zu den wichtigsten nachrichtendienstlichen Mitteln, die den Nachrichtendiensten zur Informationsbeschaffung zur Verf&uuml;gung stehen.&laquo; Die Auskunft m&uuml;sse auch dann verweigert werden, wenn entsprechende Verbindungen zum Geheimdienst schon l&auml;nger zur&uuml;ckliegen oder gar nicht existieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/994904.v-mann-verdacht-gegen-reker-attentaeter-berlin-schweigt.html\">neues deutschland<\/a>\n<p>Dazu passend: <strong>Sch&auml;ubles Kampf gegen die Kontrolle der Geheimdienste durch Volksvertreter &ndash; und die Medien schweigen<\/strong><br>\nBereits 2009 pl&auml;dierte Wolfgang Sch&auml;uble daf&uuml;r, die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste abzuschaffen und stattdessen ein &bdquo;Expertengremium&ldquo; zu berufen. Damals warnte man in Politik und Presse vor einem Ende der Rechtsstaatlichkeit und der Erschaffung eines Polizeistaats.<br>\nDie Aussagen Sch&auml;ubles auf dem European Banking Congress 2015 blieben diesmal in der zahlreichen Berichterstattung jedoch unerw&auml;hnt. Dabei besteht mit der aktuell geplanten Ernennung eines &bdquo;St&auml;ndigen Sachverst&auml;ndigen&ldquo; wieder die Gefahr, dass die Kontrollrechte der zust&auml;ndigen Gremien weiter beschnitten oder sogar ersetzt werden k&ouml;nnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rasendereporterin.de\/2015\/12\/14\/schaeubles-kampf-gegen-die-kontrolle-der-geheimdienste-durch-volksvertreter-und-die-medien-schweigen\/#more-1565\">Julia Jentsch<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schulkooperationen von RWE: Bitte nicht ganz so viel Werbung, danke!<\/strong><br>\nDer Energiekonzern RWE kooperiert mit Schulen, auch um die umstrittene Braunkohlef&ouml;rderung beim Nachwuchs popul&auml;r zu machen. Jetzt hat sich das NRW-Kultusministerium eingeschaltet &ndash; und demonstriert Ahnungslosigkeit.<br>\nBraunkohle hat nicht gerade den besten Ruf: Sie verpestet die Luft, heizt das Klima ein, und um das dreckige Zeug aus der Erde zu holen, m&uuml;ssen mitunter D&ouml;rfer umgesiedelt werden. Der Tagebau verwandelt ganze Gegenden in Mondlandschaften.<br>\nF&uuml;r den Energiekonzern RWE ist Braunkohle jedoch ein wichtiges Gesch&auml;ft. Und um es beim Nachwuchs popul&auml;rer zu machen, hat der Konzern Kooperationsvereinbarungen mit Schulen geschlossen. In zwei Vertr&auml;gen, die der Initiative Lobbycontrol vorliegen und &uuml;ber die DER SPIEGEL berichtet hatte, hat RWE seine Absicht recht deutlich formuliert: Den Jugendlichen solle &ldquo;die Bedeutung und der Nutzen dieser Industrie f&uuml;r die Gesellschaft, besonders auch im heimischen Revier&rdquo; deutlich werden. Von den Schattenseiten der Braunkohle ist zumindest im Vertrag keine Rede &ndash; und im Unterricht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/rwe-schulkooperationen-bitte-nicht-ganz-so-viel-werbung-danke-a-1064483.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Machtmensch Putin<\/strong><br>\nMit Blick auf den Krieg in Syrien h&auml;ngt derzeit viel von Putin ab: Galt der russische Pr&auml;sident noch vor einigen Monaten aufgrund der Krim-Annexion international als isoliert, ist er jetzt ein gefragter Gespr&auml;chspartner. Die neue Dokumentation &ldquo;Machtmensch Putin&rdquo; geht der Frage nach, ob der Kreml-Chef aktuell eher als Partner oder Gegner Europas agiert. Der Film kn&uuml;pft an die Dokumentation &ldquo;Mensch Putin!&rdquo; an, die vor zehn Monaten im ZDF die &ldquo;Geheimnisse des russischen Pr&auml;sidenten&rdquo; beleuchtete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/zdfzeit\/machtmensch-putin-41341490.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.-J. S.:<\/strong> Ich habe soeben im ZDF die Sendung &bdquo;Machtmensch Putin&ldquo; in der Reihe ZDF Zeit verfolgt. Was uns hier angeboten wurde, strotzt so von Hass und Missgunst, von Einseitigkeit und Antirussismus, von D&auml;monisierung der Person Putins und seiner Politik, dass es meiner Meinung nach unbedingt notwendig ist, darauf zu reagieren. Worauf ist diese Art von Propaganda aus? Will man den Hass zwischen den V&ouml;lkern vertiefen, die bereits bestehenden tiefen Kl&uuml;fte in Europa und in der Welt noch erweitern? Ich bin einfach fassungslos, wozu unsere &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien in ihrer sogenannten &bdquo;ausgewogenen&ldquo; Information und Berichterstattung imstande sind. Wie anders doch das in Ihren heutigen Hinweisen des Tages <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29566#h17\">verlinkte Interview<\/a> zum Thema Putin von Jung &amp; Naiv mit Hubert Seipel, auch hier wird Kritik ge&uuml;bt, aber es wird auch ausf&uuml;hrlich &uuml;ber Hintergr&uuml;nde gesprochen und es wird versucht, die Beweggr&uuml;nde f&uuml;r Putins politisches Handeln darzustellen, ohne ihn als Inkarnation des B&ouml;sen darzustellen.<br>\nDanke daf&uuml;r, dass Sie mit Ihrer Aufkl&auml;rungsarbeit beitragen, dass die Meinungsmanipulation, die durch die sogenannten Leitmedien immer wieder versucht wird, an den Pranger gestellt wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Putin stellt sich den Fragen der Weltpresse auf Jahres-Pressekonferenz<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin wird am Donnerstag, den 17. Dezember, seine 11. Jahres-Pressekonferenz in Moskau geben. Journalisten aus aller Welt k&ouml;nnen dem Pr&auml;sidenten am Donnerstag &uuml;ber mehrere Stunden lang Fragen aller Art stellen. Im vergangenen Jahr dauerte die Frage-Antwort-Konferenz &uuml;ber 3 Stunden. RT Deutsch wird das Event live und mit deutscher Simultan-&Uuml;bersetzung &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/live\/35989-live-putin-stellt-sich-fragen\/\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Machen Sie sich Ihr eigenes Bild.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Nein zur Bundeswehr in Syrien! Nein zum Krieg! Nicht in unserem Namen!&rdquo; &ndash; Aufruf zur Unterschriftenaktion<\/strong><br>\nFrau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,<br>\nSie sagen, Sie handeln im Namen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!<br>\nAus falsch verstandener Solidarit&auml;t wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch &uuml;berregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem v&ouml;lkerrechtswidrig.<br>\nDas Erstarken des IS ist auch die Folge des US-Krieges im Irak, des NATO-Krieges in Libyen und der Waffenlieferungen in die Region, z.B. von deutschen Waffen nach Saudi-Arabien. Der Zustrom von Geld, Waffen und neuen K&auml;mpferInnen f&uuml;r den IS muss dauerhaft unterbunden werden. Die Menschen in der Region brauchen eine lebenswerte Alternative, damit sie dem bewaffneten Kampf des IS ihre Unterst&uuml;tzung entziehen. Ein Ende des Krieges in Syrien ist nur mit Verhandlungen und Kooperation m&ouml;glich.<br>\nWir sagen Nein zur Beteiligung der Bundeswehr in Syrien!<br>\nWir sagen Ja zu zukunftsweisenden zivilen L&ouml;sungen.<br>\nSie, Frau Bundeskanzlerin, handeln nicht in unserem Namen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.syrien-aufruf.de\">Syrien-Aufruf<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Bitte unterst&uuml;tzen Sie diesen Aufruf. Alternativ zur <a href=\"http:\/\/www.syrien-aufruf.de\">Online-Unterschrift<\/a> k&ouml;nnen Sie auch eine <a href=\"http:\/\/www.syrienkrieg-nicht-in-unserem-namen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Syrien-Aufruf_v1-2.pdf\">klassische Unterschriftenliste herunterladen<\/a>. Weisen Sie bitte auch Familie, Freunde und Kollegen darauf hin.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29581"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29585,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29581\/revisions\/29585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}