{"id":2960,"date":"2008-02-08T08:48:26","date_gmt":"2008-02-08T07:48:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2960"},"modified":"2008-02-08T11:33:28","modified_gmt":"2008-02-08T10:33:28","slug":"hinweise-des-tages-581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2960","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2960&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Kanzleramt blockiert Mindestlohn<\/strong><br>\nDas Bundeskanzleramt hat in einer Stellungnahme zu den beiden Mindestlohn-Gesetzentw&uuml;rfen von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) erhebliche Bedenken ge&auml;u&szlig;ert. In ungew&ouml;hnlicher Sch&auml;rfe listet das der FTD vorliegende Papier Einw&auml;nde auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Kanzleramt%20Mindestlohn\/314283.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Job allein reicht nicht<\/strong><br>\nStudie des DGB: Die sozialversicherte Besch&auml;ftigung ist mit dem wirtschaftlichen Aufschwung kr&auml;ftig gestiegen. Dies hat aber nicht ausgereicht, um die Besch&auml;ftigungsverluste der vergangenen Jahre auszugleichen. Zwischen 2003 und 2005 gingen weit mehr Vollzeitjobs verloren als in den vergangenen beiden Jahren wieder aufgebaut werden konnten. Zugleich hat sich die Zahl der atypischen oder prek&auml;ren Arbeitspl&auml;tze erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1284680&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland-Trend: Deutsche vermissen Gerechtigkeit<\/strong><br>\nDas Gef&uuml;hl, die sozialen Verh&auml;ltnisse in Deutschland seien ungerecht, hat sich im Februar verst&auml;rkt. Die Mehrheit spricht sich f&uuml;r deutliche Lohnsteigerungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1284694&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr als 200 000 Menschen waren nicht krankenversichert<\/strong><br>\nWie das Statistischen Bundesamtes (Destatis) mitteilt, waren im ersten Quartal 2007  211 000 Menschen in Deutschland nicht krankenversichert und besa&szlig;en auch keinen sonstigen Anspruch auf Krankenversorgung.<br>\n1999 besa&szlig;en in Deutschland 145 000 Menschen keinen Krankenversicherungsschutz, 2003 waren es 177 000 Personen. Damit hat sich die Zahl dieser Personen im Vierjahresrhythmus um jeweils rund ein F&uuml;nftel (2003 gegen&uuml;ber 1999: + 22%; 2007 gegen&uuml;ber 2003: + 19%) erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/02\/PD08__045__122,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>60% der Unternehmensverlagerungen gehen in die neuen EU-L&auml;nder<\/strong><br>\nRund 18% der Unternehmen mit 100 und mehr Besch&auml;ftigten in Deutschland verlagerten zwischen 2001 und 2006 einen Teil ihrer wirtschaftliche Aktivit&auml;ten ins Ausland (14%) oder planten eine Verlagerung bis Ende 2009 (4%). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahmen rund 60% dieser Unternehmen Verlagerungen in die zw&ouml;lf neuen EU-Mitgliedstaaten vor, gefolgt von China (36% der Unternehmen) und den 15 bisherigen EU-Mitgliedstaaten (30%) Die Industrie war mit rund 26% ihrer Unternehmen deutlich intensiver an tats&auml;chlichen Verlagerungen ins Ausland beteiligt als die &uuml;brige Wirtschaft (9% der Unternehmen). Der Hochtechnologiebereich der Industrie trat besonders stark hervor: 33% der hier t&auml;tigen Unternehmen gaben Verlagerungen ins Ausland an. Von den Unternehmen, die wissensintensive Dienstleistungen (zum Beispiel Unternehmensberatung, Softwareentwicklung) anbieten, haben 19% wirtschaftliche Aktivit&auml;ten ins Ausland verlagert. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ergeben ein differenziertes Bild. In den genannten Unternehmen fielen durch die Verlagerung einzelner Funktionen ins Ausland zwischen 2001 und 2006 gut 188 000 Arbeitspl&auml;tze weg. Gleichzeitig wurden von den verlagernden Unternehmen an den fr&uuml;heren Standorten in Deutschland mehr als 105 000 Arbeitspl&auml;tze neu geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/02\/PD08__046__429,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Als Privatmensch bei den Lobbyisten<\/strong><br>\nClement widerruft beim Atomforum den Ausstiegsbeschluss. &ldquo;Ich bin Privatmensch, nicht mehr in der Politik&rdquo;, betont er. Das Atomforum sei nur &ldquo;an Meinungen interessiert&rdquo;, er habe ja keinen Einfluss mehr. Als Lobbyist sieht er sich ohnehin nicht, obwohl er seit zwei Jahren Aufsichtsrat des Stromproduzenten RWE Power ist. Der betreibt in Hessen das Atomkraftwerk Biblis, das Ypsilanti abschalten will. Solche Details aber findet Clement unwichtig. Ihm geht es wie fr&uuml;her ums Ganze, um die Zukunft des Landes. Bleibe es beim Atomausstieg, warnt er, &ldquo;dann wird der Industriestandort Deutschland in der Substanz gef&auml;hrdet&rdquo;. F&uuml;r solche S&auml;tze bekommt er vom Atomforum ein Honorar, aber wie zu seinen RWE-Bez&uuml;gen betont Clement: &ldquo;Ich lebe nicht davon, glauben Sie mir.&rdquo; Lobbyisten, das sind die anderen im Saal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/politik\/723447.html?_=print\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Irgendwie hat Clement sogar Recht. Es geht ihm nicht so sehr ums Geld, davon hat er genug. Er ist also nicht k&auml;uflich im engeren Sinn des Wortes, er war nur schon immer f&uuml;r Atomenergie, Kohle und f&uuml;r die Energiekonzerne und kassiert nun, wo er nicht mehr in der Politik ist, daf&uuml;r eben auch ein Honorar.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu.<\/em><\/p>\n<p><strong>Clement will noch l&auml;nger strahlen<\/strong><br>\nEin Auftritt, wie ihn sich die Atomlobby w&uuml;nscht: Bei der Wintertagung des Deutschen Atomforums hat der fr&uuml;here Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (noch SPD) offen f&uuml;r l&auml;ngere AKW-Laufzeiten geworden. Klimawandel und Versorgungssicherheit lie&szlig;en &ldquo;keine Wahl&rdquo;, sagte er unter lautem Beifall. Die Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen, sei eine &ldquo;offenkundige Fehleinsch&auml;tzung&rdquo; gewesen, die dringend korrigiert werden m&uuml;sse, so Clement, der als Minister den Atomkonsens verhandelt hatte und heute Aufsichtsrat beim Stromkonzern RWE Power ist. Mit seinen eigenen Parteigenossen ging Clement hart ins Gericht. Die Vorstellung einer Energieversorgung ohne Atomreaktoren und ohne neue Kohlekraftwerke, wie sie etwa die SPD-Politiker Hermann Scheer und Andrea Ypsilanti vertreten, h&auml;lt Clement f&uuml;r &ldquo;illusorisch&rdquo; und &ldquo;eine Gefahr f&uuml;r den Industriestandort Deutschland&rdquo;. Nicht &ldquo;Wille und Vorstellung&rdquo; d&uuml;rfe die Energiepolitik bestimmen, sondern die &ldquo;Fakten&rdquo;, forderte Clement. Selbst nahm es der fr&uuml;here Wirtschaftsminister mit den Fakten hingegen nicht so genau. Den Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung, der 2007 nur noch bei 22 Prozent lag, bezifferte Clement auf satte 30 Prozent. Die erneuerbaren Energien sah er hingegen bei 10 Prozent &ndash; obwohl im vergangenen Jahr mehr als 14 Prozent des deutschen Stroms regenerativ erzeugt wurden. &Auml;hnlich realistisch waren auch Clements Zukunftserwartungen:<\/p>\n<p>Bis 2020 w&uuml;rden Erneuerbare h&ouml;chstens 20 Prozent des Stroms erzeugen, prophezeite der Minister &ndash; die Branche selbst geht hingegen von mindestens 30, eher 35 Prozent aus. Hoch im Kurs stand bei der Tagung in Berlin das Argument, dass die Atomkraft jenseits der Grenzen boome. &ldquo;Deutschland isoliert sich in Europa und weltweit v&ouml;llig mit seiner Kernenergiepolitik&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Atomforums, Walter Hohlefelder. Auch Clement betonte, dass weltweit 22 AKW im Bau und 40 in der Planung seien. Bei der Konferenz selbst konnte kein Widerspruch aufkommen, denn Atomkritiker waren nicht geladen. Nur von au&szlig;erhalb gab es Kritik: &ldquo;Die &lsquo;Renaissance der Atomenergie&rsquo; findet auch international nicht statt&rdquo;, erkl&auml;rte BUND-Atomexpertin Renate Backhaus. W&auml;hrend in Europa derzeit nur zwei AKW gebaut w&uuml;rden, seien allein 2006 europaweit acht Reaktoren stillgelegt worden. Neubaupl&auml;ne wie in Gro&szlig;britannien w&uuml;rden nur umgesetzt, wenn es staatliche Zusch&uuml;sse gebe. Und n&uuml;tzen werde es wenig, sagte Backhaus: &ldquo;Mit extrem hohem finanziellen Aufwand kann mit Atomkraftwerken lediglich ein minimaler Klimaeffekt erzielt werden.&rdquo; Auch Umweltminister Sigmar Gabriel reagierte ver&auml;rgert auf Clements Auftritt. Indem dieser nach dem Ende seiner bezahlten T&auml;tigkeit als Politiker nun alles in Frage stelle, was er zuvor selbst zu verantworten hatte, lasse er Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner politischen &Uuml;berzeugungen aufkommen, sagte Gabriel: &ldquo;Mit welchem Meinungswandel wird er uns morgen &uuml;berraschen?&rdquo; Clement war schon zuvor innerparteilich scharf kritisiert worden, als er vor der Wahl in Hessen mit Verweis auf Ypsilantis Energiepolitik davor gewarnt hatte, SPD zu w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/clement-will-noch-laenger-strahlen\/?src=MT&amp;cHash=f4939bf5ff\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ohne Stab und ohne fachliche Zuarbeit mit Fakten wird man halt leicht Opfer seiner Vorurteile.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierung sieht keine Stroml&uuml;cke<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidenten des Bundesamts f&uuml;r Strahlenschutz und des Umweltbundesamts haben gegen&uuml;ber der FTD Warnungen der gro&szlig;en Stromkonzerne zur&uuml;ckgewiesen: Mit dem Atomausstieg drohe keine L&uuml;cke in der Stromversorgung. Sie nennen die Gr&uuml;nde. Insgesamt hat sich im Jahr 2007 so viel Erzeugungskapazit&auml;t als verzichtbar erwiesen, wie durch den Atomausstieg bis Ende 2012, n&auml;mlich durch die Abschaltung von sechs Reaktoren, wegfallen wird. Von einer Stroml&uuml;cke kann gar keine Rede sein den n&auml;chsten Jahren wird ja auch ein erheblicher Zubau stattfinden, nicht nur bei konventionellen Kraftwerken, sondern vor allem bei den erneuerbaren Energien. Es wird keine Probleme geben, wenn sich alle an das Klima- und Energieprogramm der Bundesregierung halten, das eine starke Steigerung der Energieeffizienz vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Regierung%20Stroml%FCcke\/314300.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Stress am Arbeitsplatz<\/strong><br>\n22 Prozent der Besch&auml;ftigten in der EU sind von arbeitsbedingtem Stress betroffen. H&auml;ufigste Ausl&ouml;ser sind unsichere Arbeitsverh&auml;ltnisse, hoher Termindruck, zunehmender Arbeitsumfang, Mobbing und die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Das ergab ein Bericht der Europ&auml;ischen Beobachtungsstelle f&uuml;r berufsbedingte Risiken im Auftrag der Agentur f&uuml;r Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeit-und-gesundheit.de\/webcom\/show_article.php\/_c-264\/_nr-21\/i.html\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bl&uuml;m gegen Vorsorge &ldquo;auf dem Buckel der Rentenversicherung&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundesarbeitsminister bezweifelt erneut die Notwendigkeit der letzten Rentenreformen.<br>\nIn der Diskussion um m&ouml;gliche Altersarmut in der Zukunft hat der langj&auml;hrige Bundesarbeitsminister Norbert Bl&uuml;m erneut die Einf&uuml;hrung der Riester-Rente kritisiert. &ldquo;Ich bin nicht gegen private Erg&auml;nzung. Das ist immer vern&uuml;nftig. Aber man darf die private Erg&auml;nzung nicht auf dem Buckel der Rentenversicherung ausf&uuml;hren&rdquo;, sagte Bl&uuml;m am Dienstagabend in einem Beitrag des ARD-Wirtschaftsmagazins &ldquo;Plusminus&rdquo;.\n<p>Bl&uuml;m wiederholte darin die Vorw&uuml;rfe, die er in der vergangenen Woche in einem vielbeachteten Beitrag f&uuml;r die Wochenzeitung &ldquo;Die Zeit&rdquo; erhoben hatte. &ldquo;Mit Hilfe der privaten Erg&auml;nzung die Rentenversicherung ramponieren und dann die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammenschlagen, dass die Rente sinkt. Das habt ihr doch gewusst&rdquo;, kritisierte der 72-j&auml;hrige CDU-Politiker. F&uuml;r ihn verkomme die Diskussion um die Rentenversicherungsbeitr&auml;ge &ldquo;zu einer Art von Volksverdummung&rdquo;, sagte Bl&uuml;m mit Blick auf die Entlastung von Arbeitgebern und die zus&auml;tzliche Belastung von Arbeitnehmern durch die Riester-Rente. Unterst&uuml;tzung erhielt Bl&uuml;m vom &Ouml;konomen und Berater mehrerer fr&uuml;herer SPD-Kanzler, Albrecht M&uuml;ller. Die derzeitige Rentenpolitik n&uuml;tze den Finanzdienstleistern, aber nicht den Versicherten, sagte M&uuml;ller. Er bezifferte das m&ouml;gliche Umsatzplus von Banken und Versicherungen auf bis zu 16 Milliarden Euro pro Jahr. &ldquo;Und mit 16 Milliarden kann man nat&uuml;rlich eine riesige Propaganda machen&rdquo;, so M&uuml;ller. Diese Propaganda m&uuml;ssten letztlich die Versicherten zahlen &ndash; oft mit zehn bis 20 Prozent ihrer Beitr&auml;ge&rdquo;, so &ldquo;Plusminus&rdquo;. Dagegen fielen in der gesetzlichen Rentenversicherung nur 1,5 Prozent Verwaltungs- und Verfahrenskosten an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Plusminus-Rente-besser-als-ihr-Ruf.html?session=ea33136094957f54994bf0d89493dbfa\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Schweiz: Die Finanzkrise vermag die Kauflaune der Konsumenten nicht zu tr&uuml;ben <\/strong><br>\nDer von der Grossbank UBS erhobene Konsumindikator stabilisierte sich im Dezember auf hohem Niveau. Er liegt damit weiterhin deutlich &uuml;ber dem langj&auml;hrigen Durchschnitt. Die gute Kauflaune st&uuml;tzt sich vor allem die gute Besch&auml;ftigung und die weiter steigenden Reall&ouml;hne. F&uuml;r das laufende Jahr rechnet die UBS beim Privatkonsum mit einem realen Zuwachs von 2,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In der Schweiz gelten offenbar andere &ouml;konomische Gesetze als in Deutschland, dort st&auml;rken h&ouml;herer L&ouml;hne den privaten Konsum, bei uns setzen die Experten angesichts einer r&uuml;ckl&auml;ufigen Weltkonjunktur zwar auch auf die Binnennachfrage, aber sie verlangen gleichzeitig niedrige L&ouml;hne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fantastisch<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank ist eine fantastische Bank. Mitten in der schlimmsten globalen Kreditkrise brilliert sie. Wie lautet das Geheimnis des Erfolges? Warum hat sich die Deutsche so viel besser geschlagen als die anderen Banken? Weil sie fantastisch gewettet hat! Vor dem Sommerurlaub kamen die Experten &uuml;berein, dass die damaligen Verwerfungen an den Kreditm&auml;rkten nur ein L&uuml;ftchen vor dem Sturm seien. Sie beschlossen, alle Titel, die mit zweitklassigen amerikanischen Hypotheken besichert waren, zu verkaufen. Die gro&szlig;e Masse der anderen Investmentbanken hielt das L&uuml;ftchen f&uuml;r den Sturm, der bald vor&uuml;ber gehen w&uuml;rde und kauften zu. Damals wiesen die Papiere einen Verlust von zehn Prozent auf, heute sind es mehr als 80 Prozent. &ldquo;Das ist der gro&szlig;e Unterschied&rdquo;, so Ackermann im O-Ton.\n<p>Diese Ehrlichkeit ist erfreulich. Damit gibt der Bankchef erstmals zu, was Kritiker schon lange behaupten: Die Deutsche Bank ist ein gro&szlig;er Hedgefonds, ein Zocker an den Kapitalm&auml;rkten. Und damit d&uuml;rfen endlich auch alle Kapitalmarkttheoretiker aufatmen. Denn ihre Theorie stimmt nur, wenn die hohen Eigenkapitalrenditen weit jenseits der Norm mit einem entsprechend hohen Risiko erkauft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1284731&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nur da&szlig; der Vater des Erfolgs  nicht der fantastische Josef Ackerman  ist, sondern Anshu Jain, der an der Spitze des Gesch&auml;ftsbereichs &bdquo;Global Markets&ldquo; in London steht, in dem unter anderem der Handel mit Aktien, Anleihen und vor allem das Gesch&auml;ft mit komplizierten neuen Finanzprodukten betrieben wird. Er d&uuml;rfte auch auf das Dreifache von Ackermanns Bez&uuml;gen kommen. Er steht seit einigen Jahren auf Platz der vom Magazin Financial News erstellten Liste der &ldquo;100 Most Influential People&rdquo; im europ&auml;ischen Kapitalmarkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arme Sau &ndash; Das Gesch&auml;ft mit dem Erbgut<\/strong><br>\nLandwirt Christoph Zimmer traut seinen Augen nicht: In drei unauff&auml;lligen Aktenordnern schlummert brisantes Material &ndash; ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des gro&szlig;en amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben Abschnitte des schweinischen Erbguts entschl&uuml;sselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Fall einer Erteilung w&auml;re Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns m&ouml;glich. Das alarmiert die deutschen Z&uuml;chter. W&uuml;rde das Patent genehmigt, m&uuml;ssten sie f&uuml;r jedes Schwein, das diese Genmarker tr&auml;gt, Geld an Monsanto &uuml;berweisen. Zimmer will nun mit DNA-Tests beweisen, dass in den Patentantr&auml;gen keine Erfindungen stehen, sondern ein Teil Natur, der nun in die H&auml;nde einer einzigen Firma fallen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/ard\/sendung\/116492\/%20\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Diesen Hinweis auf eine zur&uuml;ckliegende Sendung hat uns eine Leserin als Reaktion auf unseren Beitrag &bdquo;Was &auml;ndert das Gentechnik-Gesetz?&ldquo; zukommen lassen. Er belegt, dass die Patentierung und die Beutelschneiderei von Monsanto nicht nur bei der Pflanzen- sondern auch bei der Tierzucht voran schreiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die USA brauchen einen Reformpr&auml;sidenten<\/strong><br>\nPaul Krugman, Starautor der &ldquo;New York Times&rdquo; und &Ouml;konom, traut Obama nicht zu, das US-Sozialsystem wirklich zu verbessern. Auch bei Hillary Clinton ist Skepsis angesagt. Und die Wirtschaftskrise ist l&auml;ngst nicht gebannt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F02%2F08%2Fa0195&amp;src=GI&amp;cHash=bf43540fae&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2960","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2960\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}