{"id":29611,"date":"2015-12-17T07:26:27","date_gmt":"2015-12-17T06:26:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611"},"modified":"2015-12-17T07:26:27","modified_gmt":"2015-12-17T06:26:27","slug":"hinweise-des-tages-2526","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h01\">Massive Kritik an Hartz IV Versch&auml;rfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h02\">Die Polizei spielt Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h03\">Amnesty International wirft T&uuml;rkei Abschiebung von Syrern vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h04\">Bayerisches Kabinett erlaubt Verfassungsschutz Zugriff auf Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h05\">Die Folgen der &ldquo;Befreiung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h06\">Bundeswehreinsatz in Syrien SPD-Fraktion f&uuml;hlt sich nicht an Parteivotum gebunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h07\">Professor Seltsam oder wie ich lernte, die Krise zu lieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h08\">SAP-Gr&uuml;nder Dietmar Hopp &uuml;bernimmt Kinderbetreuung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h09\">Alarmierende Pl&auml;ne der neuen Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h10\">Portugal mit leisen Reformschritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h11\">Fabian Fritzsche: Historische Zinswende zur Unzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h12\">Atomausstieg: Union riskiert Milliardendesaster f&uuml;r Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h13\">Reaktion&auml;re Turbolader<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h14\">Gesetzesentwurf liegt vor &ndash; Missbrauch verhindern geht anders!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h15\">Die Mitte kann sich Gabriels SPD nicht leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611#h16\">Zu guter Letzt: Steffen Seibert &ndash; der etwas andere Regierungssprecher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29611&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Massive Kritik an Hartz IV Versch&auml;rfung<\/strong><br>\nDas bundesweite Erwerbslosen-B&uuml;ndnis &bdquo;AufRecht bestehen&ldquo; hat den Gesetzentwurf, mit dem das Hartz-IV-Gesetz angeblich vereinfacht werden soll, als Mogelpackung kritisiert. Der Entwurf enthalte eine Vielzahl von &bdquo;v&ouml;llig inakzeptablen Verschlechterungen&ldquo;. Der Gesetzentwurf wird zurzeit zwischen den Bundesministerien abgestimmt. Der Gesetzentwurf richte sich zu weiten Teilen ausschlie&szlig;lich nach den Interessen der Jobcenter und des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit, kritisiert das B&uuml;ndnis. &bdquo;Hartz IV soll f&uuml;r die Jobcenter einfacher zu handhaben sein und dies geschieht zu Lasten der Leistungsberechtigten, deren Rechte eingeschr&auml;nkt deren individuelle Leistungsanspr&uuml;che weiter beschnitten werden sollen&ldquo;, erl&auml;utert Helga R&ouml;ller von der Bundesarbeitsgemeinschaft Prek&auml;re Lebenslagen (BAG PLESA).<br>\nDas B&uuml;ndnis &bdquo;AufRecht bestehen&ldquo; nennt konkrete Beispiele aus dem Gesetzentwurf, mit denen Hartz-IV-Bezieher deutlich schlechter gestellt werden:<br>\nSo soll zuk&uuml;nftig eine separate Einzelfallpr&uuml;fung der Heizkosten nicht mehr verpflichtend sein und die Kommunen d&uuml;rfen stattdessen eine Obergrenze f&uuml;r die Warmmiete festlegen. Das w&uuml;rde bedeuten, dass Hartz-IV-Beziehern hohe Heizkosten nicht mehr erstattet werden, die besonderen Umst&auml;nden wie etwa einer schlechten W&auml;rmed&auml;mmung geschuldet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/massive-kritik-an-hartz-iv-verschaerfung-3718013.php\">gegen-hartz.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Polizei spielt Krieg<\/strong><br>\nSturmgewehre, H&auml;userkampf &ndash; die Polizisten der neuen Anti-Terror-Einheit BFE+ denken und handeln wie Soldaten. Und weichen damit die Trennung von Milit&auml;r und Polizei auf. Die 50 Mann marschieren schweigend auf den Innenminister zu. Sie sind schwarz gekleidet, Sturmhauben verdecken ihre Gesichter, sie tragen Schutzwesten und Sturmgewehre. Ein Paar Meter vor ihm stellen sie sich in ordentlichen Reihen auf, das Gewehr vor der Brust, die Hand am Abzug. &ldquo;Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Bereitschaft, dabei zu sein&rdquo;, sagt Thomas de Maizi&egrave;re sachlich. Die M&auml;nner blicken unruhig umher, sie f&uuml;hlen sich sichtlich unwohl vor der Masse Journalisten, die das Ganze beobachtet. Das Medieninteresse ist gro&szlig;: In Blumberg bei Berlin ist die erste von f&uuml;nf neuen Spezialeinheiten der Bundespolizei angetreten. BFE+ hei&szlig;t die Truppe, die de Maizi&egrave;re mit wenigen Worten offiziell in Dienst stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-12\/bundespolizei-anti-terror-einheit-thomas-de-maiziere-spezialeinheit\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Amnesty International wirft T&uuml;rkei Abschiebung von Syrern vor<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der T&uuml;rkei vorgeworfen, seit September Hunderte Fl&uuml;chtlinge an der Westgrenze der T&uuml;rkei festgenommen und in Haftzentren im S&uuml;den und Osten des Landes gebracht zu haben. Das geht aus einem neuen Bericht unter dem Titel &ldquo;Europe&rsquo;s Gatekeeper&rdquo; (Europas T&uuml;rh&uuml;ter) hervor, der am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie T&uuml;rkei stelle die Menschen &ldquo;vor eine unmenschliche Wahl: Entweder sie bleiben auf unbestimmte Zeit in Haft, oder sie kehren in ihre Heimatl&auml;nder Syrien und Irak zur&uuml;ck, wo ihnen Verfolgung, Folter und Tod drohen&rdquo;, erkl&auml;rte Wiebke Judith, Asyl-Expertin bei Amnesty in Deutschland. Damit versto&szlig;e die T&uuml;rkei &ldquo;eindeutig gegen internationales Recht&rdquo; und handele &ldquo;im starken Kontrast zu ihrer bisherigen sehr humanit&auml;ren Haltung&rdquo;, erkl&auml;rte Judith weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neuer-amnesty-bericht-amnesty-international-eu-finanziert-haftzentren-fuer-fluechtlinge-in-der-tuerkei-1.2785046\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU finanziert Haftzentren f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\n&ldquo;In ihrer unmenschlichen Abschottungspolitik schreckt die EU vor gar nichts mehr zur&uuml;ck &ndash; sie finanziert unter dem Deckmantel der humanit&auml;ren Fl&uuml;chtlingshilfe offenbar sogar Haftzentren in der T&uuml;rkei, in denen die Schutzsuchenden auf unbestimmte Zeit abgeschnitten von der Au&szlig;enwelt weggesperrt werden&rdquo;, sagt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, mit Blick auf den aktuellen Bericht von Amnesty International zum Umgang der T&uuml;rkei mit Fl&uuml;chtlingen. Der T&uuml;rkei werden darin schwere Verst&ouml;&szlig;e gegen internationales Recht, insbesondere massenhafte Zur&uuml;ckschiebungen und Festnahmen von Fl&uuml;chtlingen, vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/eu-finanziert-haftzentren-fluechtlinge-tuerkei\/\">Ulla Jelpke (MdB, die Linke)<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ausnahmezustand in den kurdischen St&auml;dten in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nDie Lage in den kurdischen St&auml;dten eskaliert. Die Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rchtet die Vorbereitung eines Massakers seitens des t&uuml;rkischen Milit&auml;rs. Zehntausende Bewohner Diyarbak&#305;rs sind auf der Flucht.<br>\nDie Auseinandersetzungen eskalieren zwischen den Bewohnern und der t&uuml;rkischen Polizei und der Armee. Bewohner f&uuml;rchten, dass eine gr&ouml;&szlig;erer Angriff seitens des Milit&auml;rs bevorsteht. Daf&uuml;r gebe es einige Hinweise, berichten kurdische Medien.<br>\nIn den kurdischen St&auml;dten (inkl. Gemeinden) Cizre und Silopi hat der t&uuml;rkische Staat am Wochenende 3.000 Lehrer zur&uuml;ckgezogen. Sie wurden auf unbestimmte Zeit freigestellt, die Schulen geschlossen. Per SMS des Bildungsministeriums wurden die Lehrkr&auml;fte dazu aufgerufen, aufgrund von &ldquo;Weiterbildungsma&szlig;nahmen&rdquo; die Region zu verlassen und in ihre t&uuml;rkischen Heimatst&auml;dte zur&uuml;ckzukehren.<br>\nEs gibt auch Berichte dar&uuml;ber, dass t&uuml;rkisches Gesundheitspersonal zur&uuml;ckgezogen wurde. Andererseits wurden die Staatskrankenh&auml;user in einem offiziellen Brief angewiesen, ihr Personal und alle Materialien &ldquo;bereit zu halten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Ausnahmezustand-in-den-kurdischen-Staedten-in-der-Tuerkei-3044757.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bayerisches Kabinett erlaubt Verfassungsschutz Zugriff auf Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nDas bayerische Kabinett hat heute den Entwurf zur Novellierung des bayerischen Verfassungsschutzgesetzes beschlossen und damit auch den Zugriff des Verfassungsschutzes auf die Telekommunikations- und Standortdaten der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung. Bei der ersten Pr&auml;sentation zur Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung fragten wir Bundesjustizminister Heiko Maas, ob denn der Verfassungsschutz Zugriff auf die Vorratsdaten bekommen w&uuml;rde:\n<blockquote><p>netzpolitik.org: Also der Verfassungsschutz kriegt keinen Zugriff?<br>\nMaas: Der Verfassungsschutz, das Verfassungsschutz-Amt ist in dem Gesetz nicht vorgesehen f&uuml;r einen Zugriff nach den Regeln, die wir in diesem Gesetz vorschlagen werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir haben seinerzeit schon darauf hingewiesen, dass die Antwort ein Taschenspielertrick ist und vernebelt, dass ein solcher Zugriff &uuml;ber andere Gesetze einfacher gestaltet w&uuml;rde. Die Vorratsdatenspeicherung ist beschlossen, aber noch nicht in Kraft. Das hindert das bayerische Kabinett nicht daran, heute bereits den Zugriff des Verfassungsschutzes auf die Vorratsdaten im Rahmen der Reform des Verfassungsschutzgesetzes zu beschlie&szlig;en:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/bayerisches-kabinett-erlaubt-verfassungsschutz-zugriff-auf-vorratsdatenspeicherung\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Folgen der &ldquo;Befreiung&rdquo;<\/strong><br>\nFast zwei Jahre nach dem von Berlin unterst&uuml;tzten Umsturz in Kiew ziehen Experten eine gleich in mehrfacher Hinsicht verheerende Bilanz der Entwicklung in der Ukraine. Das belegen aktuelle Studien in den an der Universit&auml;t Bremen publizierten &ldquo;Ukraine-Analysen&rdquo;. Demnach ist die Wirtschaft des prowestlich gewendeten Landes katastrophal eingebrochen und droht aufgrund der politischen Unw&auml;gbarkeiten noch weiter abzust&uuml;rzen. Die Krise hat zu einem R&uuml;ckgang der Reall&ouml;hne um mehr als 30 Prozent gef&uuml;hrt; die Preise f&uuml;r Lebensmittel sind im laufenden Jahr um 34 Prozent gestiegen, die Wohnkosten haben sich seit der Unterstellung des Landes unter westliche Dominanz verdoppelt. Ein Drittel der Ukrainer kann sich die notwendigen Nahrungsmittel nicht mehr leisten; lediglich der Konsum von Brot und Kartoffeln bleibt ann&auml;hernd konstant. Gleichzeitig dauern Nepotismus und Korruption auch unter der neuen Regierung an und drohen breite Proteste hervorzurufen. Weniger als ein Drittel der Bev&ouml;lkerung &auml;u&szlig;ert noch &ldquo;Vertrauen&rdquo; gegen&uuml;ber Staatspr&auml;sident Petro Poroschenko; seine &ldquo;Vertrauensbalance&rdquo;, die statistische Differenz zwischen Zustimmung und Ablehnung, liegt noch unter derjenigen f&uuml;r Staatspr&auml;sident Wiktor Janukowitsch im Dezember 2013. Die &ldquo;Vertrauensbalance&rdquo; f&uuml;r Regierung und Parlament hat sogar ein &ndash; unter Janukowitsch nie gekanntes &ndash; Langzeittief erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59274\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine: Wenn der Rechte Sektor im Gerichtssaal das Sagen hat &hellip;<\/strong><br>\n Am 30. November 2015 st&uuml;rmten hundert Mitglieder des Rechten Sektors einen Saal des Malinowski-Gerichts in Odessa. Die wachhabenden Polizisten wurden einfach zur Seite gedr&auml;ngt. Maskierte M&auml;nner und Frauenbauten sich vor den drei Richtern auf. Sie hatten ein Urteil erlassen, f&uuml;nf wegen der Stra&szlig;enschlacht am 2. Mai 2014 inhaftierte Anti-Maidanisten gegen Kaution freizulassen. Angesichts der anr&uuml;ckenden Rechten guckten die Richter &auml;ngstlich. Und unter Drohungen der Maskierten unterschreiben (Minute 1:23) sie ihren R&uuml;cktritt.<br>\nKurze Zeit sp&auml;ter wurde das Urteil zur Freilassung der f&uuml;nf Anti-Maidanisten gegen Kaution von der Staatsanwaltschaft in Odessa wegen &ldquo;der Nichtber&uuml;cksichtigung einiger Tatsachen&rdquo; aufgehoben und die Haft f&uuml;r die F&uuml;nf auf zwei Monate verl&auml;ngert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46865\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz in Syrien SPD-Fraktion f&uuml;hlt sich nicht an Parteivotum gebunden<\/strong><br>\nMit seinem Vorschlag eines Mitgliedervotums zu einem m&ouml;glichen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien hat SPD-Parteichef Gabriel die eigenen Abgeordneten unangenehm &uuml;berrascht. Nun hat die SPD-Fraktion Gabriel bei seinem Vorsto&szlig; Grenzen gesetzt. Die SPD-Bundestagsfraktion s&auml;he sich durch die vom Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel angek&uuml;ndigte Mitgliederbefragung im Fall einer Ausweitung des Syrien-Einsatzes der Bundeswehr nicht gebunden. Das Mitgliedervotum w&auml;re nur ein Stimmungsbild der Partei, sagte die Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Christine Lambrecht am Mittwoch in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/spd-fraktion-nicht-an-sigmar-gabriels-parteivotum-gebunden-13969133.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Also sind Bodentruppen der Bundeswehr zum Einsatz in Syrien in der Planung. Die SPD ist unw&auml;hlbar. Das &ldquo;Spiel&rdquo; von Gabriel kennen wir doch, denn in Sachen Handelsabkommen war es nicht anders. Wer glaubt diesem Mann noch?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>DEHLER-Austritt: &ldquo;Fortw&auml;hrend steigerndes Kriegstreiben der herrschenden Politik&rdquo;<\/strong><br>\nZum Austritt von Prof. Dr. Joseph Dehler aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands dokumentiert OSTHESSEN|NEWS die Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung mittels eines Briefes an den SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel. +++<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/osthessen-news.de\/n11518717\/dehler-austritt-fortw%C3%A4hrend-steigerndes-kriegstreiben-der-herrschenden-politik.html\">osthessen-news<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Professor Seltsam oder wie ich lernte, die Krise zu lieben<\/strong><br>\nProfessor Dr. Hans-Werner Sinn hat erneut ein Buch &uuml;ber den Euro geschrieben (&bdquo;Der Euro. Von der Friedensidee zum Zankapfel&ldquo;, Hanser Verlag). Es beschreibt sozusagen seine finale Sicht auf ein europ&auml;isches Reformprojekt. Dass Professor Sinn dabei in tiefes Wasser und in gro&szlig;e Erkl&auml;rungsn&ouml;te ger&auml;t, verwundert nicht. Wir greifen einige Stellen heraus, sozusagen unsere finale Sicht auf Professor Sinn, der ja demn&auml;chst in Rente geht.<br>\nHans-Werner Sinn hat vor einiger Zeit in der S&uuml;ddeutschen Zeitung die Aufgabe von Volkswirten folgenderma&szlig;en beschrieben. (hier): &bdquo;Wie Sp&uuml;rhunde suchen Volkswirte die Wirtschaft nach Marktfehlern ab und &uuml;berlegen, wie man diese Fehler durch kluge Staatseingriffe korrigieren kann&ldquo;. Volkswirte eignen sich nach seiner Meinung genau dann als Sp&uuml;rhunde, wenn sie als &bdquo;Analyserahmen&ldquo; die &bdquo;neoklassische Theorie&ldquo; w&auml;hlen. Denn er ist &uuml;berzeugt, dass diese Theorie die Bedingungen identifiziert hat, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit eine Wirtschaftsordnung &bdquo;effizient&ldquo; ist. Marktfehler sind in seiner Sichtweise nicht etwa Fehler des Marktes, sondern es sind alle Tatsachen, die mit den Annahmen und logischen Ableitungen der neoklassischen Wirtschaftstheorie nicht vereinbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/professor-seltsam-oder-wie-ich-lernte-die-krise-zu-lieben\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>SAP-Gr&uuml;nder Dietmar Hopp &uuml;bernimmt Kinderbetreuung<\/strong><br>\nDer bekannte M&auml;zen und Investor Dietmar Hopp ordnet seine Spendent&auml;tigkeit neu. Seine Stiftung &uuml;bernahm laut Mannheimer Morgen 85% am Kita-Betreiber family&amp;kids@work und setzte eine neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ein. Damit wurde die langj&auml;hrige SAP-Betriebsratsf&uuml;rstin Sabine Kuntz-Mayr wohl endg&uuml;ltig aus der Rolle der scheinbar familienfreundlichen Wohlt&auml;terin gedr&auml;ngt.<br>\nDie Umstrukturierung im Hopp-Imperium hat auch etwas mit dem Buch &bdquo;Die Fertigmacher &ndash; ArbeitsUnrecht und professionelle Gewerkschaftsbek&auml;mpfung&ldquo; zu tun. Darin portraitierten Werner R&uuml;gemer und Elmar Wigand die Aktivit&auml;ten der Sabine Kuntz-Mayr, die viele Jahre gleichzeitig im Betriebsrat und im Aufsichtsrat von SAP sa&szlig;.<br>\nDie gelbe Betriebsr&auml;tin powered by Dietmar Hopp klagte gegen die Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/sap-gruender-dietmar-hopp-uebernimmt-kinderbetreuung\/\">arbeitsunrecht.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alarmierende Pl&auml;ne der neuen Regierung<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen ist in h&ouml;chstem Ma&szlig;e besorgt &uuml;ber die Pl&auml;ne der neuen Regierung in Polen, die Medien unter ihren Einfluss zu bringen und die &ouml;ffentliche Meinung in undemokratischer Weise zu kontrollieren. Noch vor Weihnachten will die mit absoluter Mehrheit regierende nationalkonservative PiS einen Gesetzentwurf vorlegen, um den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verstaatlichen.<br>\nKritischen Journalisten drohen Minister offen damit, sie von ihren Posten zu entfernen. Eine TV-Moderatorin wurde wegen kritischer &Auml;u&szlig;erungen bereits zeitweise vom Dienst suspendiert, eine unbequeme Talkshow abgesetzt. Zudem soll der Anteil ausl&auml;ndischer Zeitungsverlage beschr&auml;nkt werden. Dies richtet sich in erster Linie gegen deutsche Verlage, die in Polen sehr aktiv sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/presse\/pressemitteilungen\/meldung\/alarmierende-plaene-der-neuen-regierung\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Portugal mit leisen Reformschritten<\/strong><br>\nDer Drahtseilakt der neuen sozialistischen Regierung in Portugal hat begonnen. Sie will den strengen Austerit&auml;tskurs der konservativen Vorg&auml;nger beenden, aber den Eindruck vermeiden, dass sie einen Bruch wolle, wie ihn Syriza in Griechenland erfolglos versucht hatte.<br>\nKlarer Ausdruck daf&uuml;r ist, dass der neue Finanzminister M&aacute;rio Centeno den Sorgen in europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten pr&auml;ventiv begegnete. Nach seiner Ernennung erkl&auml;rte er mit Blick auf den ehemaligen griechischen Finanzminister, er sei kein &ldquo;portugiesischer Varoufakis&rdquo;, wie ihn seine rechten Kritiker nennen.<br>\nStets hatte die von marxistischen Linksblock (BE) und der gr&uuml;n-kommunistischen CDU gest&uuml;tzte Regierung bekr&auml;ftigt, die Vereinbarungen mit internationalen Geldgebern einhalten zu wollen. Um das zu untermauern, k&uuml;ndigte Centeno nun an, alle Ausgaben w&uuml;rden bis zum Jahresende eingefroren. Damit soll gesichert werden, dass Portugal erstmals wieder das Stabilit&auml;tsziel des Maastricht-Vertrags einh&auml;lt und 3% nicht &uuml;berschreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46858\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche: Historische Zinswende zur Unzeit<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick mag eine Zinserh&ouml;hung tats&auml;chlich angemessen erscheinen: Die Arbeitslosenquote liegt mit 5,0% auf einem Niveau, welches mit Vollbesch&auml;ftigung assoziiert wird, die Besch&auml;ftigungsquote der 16-64j&auml;hrigen steigt seit 2010 kontinuierlich an, die Einzelhandelsums&auml;tze steigen seit Jahren st&auml;rker als im letzten Aufschwung und auch die Industrieproduktion hat seit 2009 so kr&auml;ftig zugelegt wie sonst in kaum einer anderen westlichen Volkswirtschaft. Zudem sind die Auswirkungen der geplatzten Immobilienblase weitestgehend &uuml;berwunden: Die Schuldenquote der privaten Haushalte ist &uuml;ber die vergangenen Jahre deutlich gesunken und die Zahlungsr&uuml;ckst&auml;nde bei Hypotheken liegen auf einem historisch normalen Niveau. Es spricht also einiges daf&uuml;r, nun endlich mit der Normalisierung des Zinsniveaus zu beginnen.<br>\nM&ouml;glicherweise ist es aber nun auch genau der falsche Zeitpunkt. Immer wieder war zu h&ouml;ren, die Zinsen k&ouml;nnten weder in den USA noch anderswo steigen, weil die Verschuldung so hoch sei und ein h&ouml;herer Zins somit in die Pleite f&uuml;hre. Dies ist so nicht haltbar. Die Gesamtschuldenquote von Staat, Unternehmen und Privathaushalten liegt in den USA aktuell etwas niedriger als 2009 und das bei einem deutlich niedrigeren Zinsniveau. Die Zinslast ist damit sehr niedrig und auch etwas steigende Zinsen w&uuml;rden daran zun&auml;chst wenig &auml;ndern. Das Problem liegt woanders. Es gibt Anzeichen, dass die USA den konjunkturellen Hochpunkt bereits &uuml;berschritten haben. Die Unternehmensgewinne sinken, die Nettoinvestitionsquote ist r&uuml;ckl&auml;ufig und der starke USD ist ohnehin eine dauerhafte Belastung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2015\/12\/16\/fabian-fritzsche-historische-zinswende-zur-unzeit\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Atomausstieg: Union riskiert Milliardendesaster f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nDie Energiekonzerne sollen die Kosten des Atomausstiegs tragen. Doch das zentrale Gesetz daf&uuml;r wurde nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen auf 2016 vertagt &ndash; weil die Union blockiert. Das Wirtschaftsministerium warnt vor einem finanziellen Desaster. Die Bundesregierung ger&auml;t mit einem Gesetz zur Finanzierung des Atomausstiegs in bedenklichen Zeitverzug. Sp&auml;testens 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen, die Milliardenkosten f&uuml;r R&uuml;ckbau und Entsorgung m&uuml;ssen die vier Energieversorger E.on, RWE, EnBW und Vattenfall tragen. Doch das Gesetz, das sie zwingen soll ihrer Pflicht nachzukommen, wurde zum wiederholten Mal vertagt. [&hellip;]<br>\nOffiziell begr&uuml;ndet die Union ihre Blockadehaltung so: Sie will das Gesetz f&uuml;r die Konzernhaftung m&ouml;glichst eng an den Abschlussbericht der sogenannten Atomkommission koppeln. Das Expertengremium soll bis Ende Februar einen Vorschlag machen, wie die Finanzierung des Atomausstiegs genau geregelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/atomausstieg-gesetz-zur-konzernhaftung-erst-2016-a-1068089.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Zur Rolle der Union noch einmal Monitor: Atomausstieg: Wie Energiekonzerne sich um die Kosten dr&uuml;cken<\/strong><br>\nDie vier gro&szlig;en Energiekonzerne zahlen zumindest einen Teil ihrer R&uuml;ckstellungen nach und nach in einen Fonds ein, den der Staat kontrolliert. Dort wird das Geld angelegt, damit es dann zur Verf&uuml;gung steht, wenn es f&uuml;r die Endlagerung gebraucht wird. Gutachter, Umweltverb&auml;nde &ndash; sie sind sich einig, dass das eine gute Idee ist. Doch der Koalitionspartner des Wirtschaftsministers, die Union, sieht das Fondsmodell offenbar skeptisch. Denn im M&auml;rz taucht pl&ouml;tzlich diese Pressemitteilung vom Bundestag auf: Die &bdquo;Fondsl&ouml;sung ist umstritten&ldquo;, hei&szlig;t es da. Umstritten? Warum gibt es pl&ouml;tzlich Zweifel? [&hellip;]<br>\nDrei Experten, eine Meinung &ndash; ganz im Sinne der Atomkonzerne, und wohl auch im Sinne der CDU\/CSU Fraktion. Denn alle drei Experten wurden von der Unionsfraktion eingeladen. Sylvia Kotting-Uhl (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen), atompolitische Sprecherin: &bdquo;Die Union versucht ganz eindeutig diesen Fond zu verhindern. Sie hat die entsprechenden Sachverst&auml;ndigen ausgew&auml;hlt, die aus dem Umfeld der Konzerne kamen, die Interessen der Konzerne vertreten haben, also gegen die Einrichtung dieses &ouml;ffentlich-rechtlichen Fonds argumentiert haben. Das hei&szlig;t, die Union vertritt hier die Interessen der Konzerne, nicht die Interessen der Steuerzahler.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/AtomausstiegEnergiekonzerne100.html\">Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Reaktion&auml;re Turbolader<\/strong><br>\nImmer wieder in der Nachkriegsgeschichte hat der Nachwuchs in der CDU als leidlich innovative Kraft agiert. Heutzutage sind f&uuml;hrende K&ouml;pfe der Jungen Union Modernisierungsbremser und allzu oft auch noch Snobs oder Schn&ouml;sel.<br>\nSie wollen, dass vor jedem DFB-Pokalspiel die deutsche Hymne gesungen wird, sie wollen die Einnahmen des Staates verringern mit Hilfe von Steuersenkungen und den Hartz-IV-Satz abkoppeln von der Lohnentwicklung. Sie wollen zum Soldatengedenken einen Veteranentag, einen bundesweiten Eignungstest f&uuml;r alle Gymnasiasten, keine Gender-Forschung mehr und keine Frauenquoten, daf&uuml;r aber ein neues Kindergeld. Sie kommen nicht selten daher, als w&auml;ren sie von vorgestern, und doch werden sich aus Kreisen der JU tragende Teile der k&uuml;nftigen Unions-Elite rekrutieren. Sp&auml;testens in der Nach-Merkel-&Auml;ra soll die Partei raus aus der Mitte und wieder nach rechts. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder unterscheidbar von der SPD machen&rdquo;, sagt Carsten Linnemann, 38 Jahre alt und smarter Chef des Wirtschaftsfl&uuml;gels, unter anderem ein mannhafter K&auml;mpfer gegen Rettungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Griechenland.<br>\nHeinz Schwarz hingegen ist stolze 87 Jahre alt, hat seit seinem Eintritt in die Partei sofort nach ihrer Gr&uuml;ndung noch nie einen Bundesparteitag der CDU verpasst und die JU mitbegr&uuml;ndet. In Karlsruhe versteht er die Welt nicht mehr. &ldquo;Nit mehr&rdquo;, sagt der ber&uuml;hmte Winzersohn, der es einst unter Ministerpr&auml;sident Helmut Kohl (Jahrgang 1930) zum rheinland-pf&auml;lzischen Innenminister gebracht hatte. Dass die JU, die er selber nach dem Zweiten Weltkrieg mitgegr&uuml;ndet hat, der Kanzlerin in der Fl&uuml;chtlingsfrage in den Arm f&auml;llt &ndash; Schwarz fehlen die Worte: &ldquo;Da ist ja die Vorsitzende moderner und besser als unsere Jungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/246\/reaktionaere-turbolader-3315.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><em>In der Gesamtausgabe von Kontext lesen Sie diese Woche unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Im Eunuchen-Stadl:<\/strong> Noch hat der hei&szlig;e Wahlkampf nicht begonnen, schon verheddert sich der S&uuml;dwestrundfunk (SWR) im politischen Gestr&uuml;pp. Wer darf vor die Kamera und wer nicht? Wie h&auml;lt man&rsquo;s mit der AfD, die nicht mehr rechtspopulistisch hei&szlig;t?<\/em><\/li>\n<li><em><strong>L&auml;use im Bahnpelz:<\/strong> Der Tiefbahnhof f&uuml;r Stuttgart 21 soll nur acht Gleise haben. Aber wenn tats&auml;chlich, wie in Sonntagsreden gern verk&uuml;ndet, mehr Verkehr von der Stra&szlig;e auf die Schiene geholt werden soll, wird der bestehende Stuttgarter Kopfbahnhof wom&ouml;glich noch dringend gebraucht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Pfusch mit Ansage?<\/strong> Stuttgart 21 ist auf gutem Weg, den Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg BER als chaotischste Skandalbaustelle Deutschlands abzul&ouml;sen, sagen die projektkritischen &ldquo;Ingenieure 22&rdquo;. Grund f&uuml;r die Bef&uuml;rchtung: Beim schw&auml;bischen Tunnelbahnhof gehe es beim Brandschutz weiter drunter und dr&uuml;ber.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mehr Sprit im Gebirge:<\/strong> Keine guten Nachrichten f&uuml;r Daimler &amp; Co. Wenn die Klimakonferenz ernst macht, kann der Betrug bei VW die ganze Branche ersch&uuml;ttern. Weil alle Hersteller beim Spritverbrauch schummeln. Eine Studie besagt, dass dadurch der Beitrag zur Erderw&auml;rmung um 50 Prozent h&ouml;her liegt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesetzesentwurf liegt vor &ndash; Missbrauch verhindern geht anders!<\/strong><br>\nDas Bundesarbeitsministerium hat den lang erwarteten Referentenentwurf f&uuml;r ein Gesetz gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen vorgelegt. Das Ergebnis ist entt&auml;uschend: Insbesondere die Vorschl&auml;ge gegen den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen sind halbherzig und v&ouml;llig unzureichend. Die Mitbestimmungsrechte der Betriebsr&auml;te sollen nicht erweitert werden. Das ist eindeutig zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fokus-werkvertraege.de\/werkvertraege\/artikel-allgemeine-entwicklung-werkvertraege\/gesetzentwurf-mit-maengeln\/\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Mitte kann sich Gabriels SPD nicht leisten<\/strong><br>\n1999 riefen Schr&ouml;der und Blair den dritten Weg der Sozialdemokratie mit einer Politik der &ldquo;Neuen Mitte&rdquo; aus. Kurze Zeit sp&auml;ter kamen die Agenda-Reformen. Seitdem verfolgt die SPD in Regierung oder Opposition mehr oder weniger kontinuierlich eine &ldquo;Politik der Mitte&rdquo;. Mit welchem Erfolg? Sowohl die Mitte der Gesellschaft als auch die SPD ist geschrumpft. Millionen sind aus der Mittelschicht abgerutscht, Millionen haben sich von der SPD abgewendet. Denn das Problem der &ldquo;Politik der Mitte&rdquo; war und ist, dass sie in Wahrheit keine Politik f&uuml;r die gesellschaftliche Mitte macht. Im Gegenteil: Sie spielt die Mitte gegen Unten zugunsten von Oben aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/politik\/themen\/hoehn-und-tiefen\/archiv\/detail\/zurueck\/archiv-6\/artikel\/die-mitte-kann-sich-gabriels-spd-nicht-leisten\/\">Matthias H&ouml;hn (MdB, die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Steffen Seibert &ndash; der etwas andere Regierungssprecher<\/strong><br>\nAn einem Freitag im November zum Beispiel rauscht er p&uuml;nktlich durch die Glast&uuml;r der Bundespressekonferenz. Abendmahlartig beflankt von den Sprechern der Ministerien nimmt er in der Mitte Platz. Seibert, lobte man lange, komme extrem schnell zum Punkt, selbst bei verwickelter Sachlage. Aber was man in seinen 21 Jahren beim ZDF zu sch&auml;tzen wusste, stellte sich hier bald als Nachteil heraus: Denn je schneller der Punkt kommt, desto k&uuml;rzer ist der Satz davor. Seibert schien &uuml;berhaupt nichts sagen zu wollen. &bdquo;Alles wissen, alles erfahren, nichts sagen&ldquo;, sei Seiberts Maxime, hei&szlig;t es. Er &uuml;bertreibe es damit, Vertrauliches f&uuml;r sich zu behalten. Als ginge es um die Impr&auml;gnierung der Regierung. Bela Anda war unter Rot-Gr&uuml;n ab und an mal nicht informiert. Seibert ist informiert, sagt aber nichts. [&hellip;]<br>\n Die Entt&auml;uschung abgeprallter Fragesteller wird man nach Seiberts Amtszeit im Saal von den gro&szlig;en Scheiben kratzen k&ouml;nnen. Oder wahrscheinlich saugen die Putzkr&auml;fte, wenn sie abends auf dem orangenen Teppich herumfuhrwerken, die verkr&uuml;melten Fragen ein wie anderswo die toten Fliegen von einem Fensterbrett.<br>\nSchnippisch hat man Seibert genannt. Aber das wirklich Aufreizende ist der sonore Tonfall, der aus der Zeit als Moderator blieb. Da fasst einer zusammen, suggeriert die Stimme. Jede Antwort klingt irgendwie abschlie&szlig;end. Doch die Finalit&auml;t des Tons wird vom Inhalt &uuml;berhaupt nicht gedeckt. Da ist oft nichts, was zusammenzufassen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/agenda\/vom-zdf-zu-angela-merkel-steffen-seibert-der-etwas-andere-regierungssprecher\/12721860.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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