{"id":2965,"date":"2008-02-11T08:40:16","date_gmt":"2008-02-11T07:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2965"},"modified":"2015-11-28T13:53:05","modified_gmt":"2015-11-28T12:53:05","slug":"gesundheitspolitik-was-derzeit-wirklich-passiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2965","title":{"rendered":"Gesundheitspolitik: Was derzeit wirklich passiert"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neu&ouml;tting, Oberbayern, geistig gesund und ein v&ouml;llig normaler B&uuml;rger mit einer Lebensgef&auml;hrtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolution&auml;re Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollst&auml;ndiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.<br>\nIch bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen &Auml;rzte, Haus&auml;rzte und Fach&auml;rzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination f&uuml;r die nachfolgende Generation nichts ge&auml;ndert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bev&ouml;lkerung, nicht von unseren Patienten. Von Jan Erik D&ouml;llein.<br>\n<!--more--><br>\nDass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden k&ouml;nnen, helfen wir den Krankenkassen sparen.<\/p><p>Am 30.1.2008 haben sich 7000 von 8000 Haus&auml;rzten zu einer Protestveranstaltung in N&uuml;rnberg getroffen und diese war die gr&ouml;&szlig;te und eindrucksvollste ihrer Art seit Bestehen der GKV. Keine der gro&szlig;en Boulevardzeitungen brachte meines Wissens einen ad&auml;quaten Artikel, keiner der privaten und &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender ging tiefer und nachhaltiger auf diese Veranstaltung ein. Die allermeisten Haus&auml;rzte eines der reichsten und gr&ouml;&szlig;ten Bundesl&auml;nder drohen mit Widerstand und niemanden interessiert es. Nur uns &Auml;rzte &ndash; der Rest der Bev&ouml;lkerung wird au&szlig;en vor gehalten. Das machte mich stutzig und ich begann, immer tiefer im Internet nach den Gr&uuml;nden zu suchen, worauf ich stie&szlig;, hat meinen Glauben an den Rechtsstaat im Mark ersch&uuml;ttert und erkl&auml;rt uns allen die Frage, was hier wirklich passiert:<\/p><p>Man muss weiter ausholen, sp&auml;testens seit der Seehoferreform 1997 wurde uns  ja schon klar gesagt, dass die deutsche Bev&ouml;lkerung immer mehr &uuml;beraltert, dass die Gesundheitskosten aus dem Ruder laufen sollen und die Bezahlung immer weniger vom Solidarsystem &uuml;bernommen werden k&ouml;nne. Der L&ouml;sungsansatz lag neben den Einsparungen, unter denen sowohl die Krankenh&auml;user als auch die Niedergelassenen leiden, in der fortschreitenden Privatisierung von Teilen unseres Gesundheitssystems.<br>\nNur allzu gern nahmen viele kommunale Tr&auml;ger die M&ouml;glichkeit wahr, ihre defizit&auml;ren Krankenh&auml;user an Klinikkonzerne zu verkaufen. Die  schlechte Einnahmensituation der H&auml;user war ein Produkt der Reformen. <\/p><p>Grunds&auml;tzlich ist diese Tendenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu finden, der Staat zieht sich aus wichtigen staatlichen Aufgaben zur&uuml;ck und verkauft sein Eigentum, mit dem immer auch eine Sicherstellungsaufgabe verbunden ist, an private H&auml;nde. Man kennt dies von der Bahn, von der Post, von der Stromversorgung und zahlreichen anderen Bereichen. Auf der Homepage des Bundestages findet man zu dem Schlagwort Privatisierung &uuml;ber 2000 Eintr&auml;ge aus den letzten f&uuml;nf Jahren. Aktuell diskutiert man gerade die Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens.  Schleichend geht damit aber auch ein zunehmender Machtverlust der Regierung einher und der B&uuml;rger ist in allen Bereichen h&auml;ufig der Willk&uuml;r der Konzerne ausgesetzt. Grundlage dieser Denkrichtung ist der so genannte Neoliberalismus, der eine Entstaatlichung und eine &Uuml;bernahme gemeinschaftlicher Felder durch &ldquo;die B&uuml;rger&ldquo; propagiert, womit allerdings keine B&uuml;rgervereinigungen gemeint sind, sondern nur die gro&szlig;en Konzerne. <\/p><p>Zur&uuml;ck zu unserer Entwicklung im Gesundheitssystem: Es entstanden also vier gro&szlig;e Klinikketten, namentlich Rh&ouml;nklinken, Asklepios, Sana und Fresenius, die miteinander im Jahr 2007  sieben Milliarden Gewinn erzielt haben, wohl gemerkt, der Klinikmarkt ist noch l&auml;ngst nicht komplett aufgeteilt, sondern befindet sich noch zu gro&szlig;en Teilen in den H&auml;nden der Kommunen. Es ist aber zu Zeiten der politisch gew&uuml;nschten DRG-Abrechnung zu erwarten, dass die stetig gr&ouml;&szlig;er werdenden Defizite die Landkreise immer mehr zwingen werden, sich von der Schuldenlast zu befreien, ihre Krankenh&auml;user den interessierten Klinikketten zu verkaufen. Die Gewinnerzielung l&auml;uft, auch wenn das stetig verneint wird, &uuml;ber eine Personalkostenreduzierung, indem man aus dem BAT-Tarif aussteigt und Haustarife anbietet, denen die Mitarbeiter zustimmen m&uuml;ssen.<br>\nZitat aus der Homepage der Rh&ouml;nkliniken: &bdquo;Wir w&uuml;rden den Versuch, uns auf BAT-Niveau binden zu wollen, als Angriff auf die Zukunft unserer Krankenh&auml;user betrachten.&ldquo;<\/p><p>Auch die Synergieeffekte wie gemeinsamer Einkauf, Labor etc. der Klinikketten helfen, dass sich vormals rote Zahlen bald in Gewinne verwandeln. &Uuml;ber kurz oder lang werden sich die meisten Krankenh&auml;user mittelbar oder unmittelbar im Besitz der gro&szlig;en Vier befinden.<\/p><p>Was geschieht nun bis 2020 mit den niedergelassenen &Auml;rzten in Deutschland? Die werden einfach aussterben. Die Ursache ist ja leicht erkl&auml;rt, auch im ambulanten Sektor ist die Honorierung so schlecht geworden, dass sich f&uuml;r einen jungen Arzt das Risiko in die Selbstst&auml;ndigkeit einfach nicht mehr lohnt. Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, n&auml;mlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich f&ouml;rmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Gro&szlig;betriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld f&uuml;r die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bev&ouml;lkerung vorbereitet. <\/p><p>Man gr&uuml;ndet heute MVZ (Medizinische Versorgugs-Zentren), weil argumentiert wird, dass der Zusammenschluss die Kosten senkt und die Patienten k&uuml;rzere Wege haben. Dem kann man nicht widersprechen, aber in Wirklichkeit liefern die, derzeit h&auml;ufig noch in den H&auml;nden von einzelnen &Auml;rztegenossenschaften liegenden, Einrichtungen die ideale Basis f&uuml;r eine &Uuml;bernahme durch die gro&szlig;en Konzerne. Ab einer entsprechenden Summe wird sicher jeder schwach. Es wird dann fortw&auml;hrend angestrebt, die, in der Region &uuml;brigen Arztsitze allm&auml;hlich billig aufzukaufen, denn andere Interessenten gibt es kaum. Sollte dann der gleiche Konzern auch noch das entsprechende Krankenhaus besitzen, liegt das Monopol der Gesundheitsversorgung einer ganzen Region in den H&auml;nden eines einzelnen Privatunternehmens. <\/p><p>Ab dann w&uuml;rden nicht mehr die Krankenkassen den Preis diktieren, sondern der Monopolist, denn niemand anderes kann die Sicherstellung der medizinischen Versorgung garantieren. Die Gelder der Beitragszahler werden reichlich in die Taschen der Besitzer flie&szlig;en und der m&uuml;ndige B&uuml;rger wird in seiner Versorgung komplett auf die Bestimmungen des jeweiligen Konzerns angewiesen sein. <\/p><p>Rechte wie die freie Arztwahl will ich hier gar nicht erw&auml;hnen, man wird froh sein, dass sich &uuml;berhaupt noch jemand der B&uuml;rger annimmt. Unsere breit gef&auml;cherte Arztlandschaft soll also ganz bewusst umgebaut werden zu einer reinen Monokultur, die nur der Gewinnerzielung dient und den einzelnen Patienten als Wertsch&ouml;pfungsfaktor und nicht als Mensch behandelt. <\/p><p>Mit Sicherheit entstehende Mehrkosten f&uuml;r die Versicherten m&uuml;ssen die Patienten aus der eigenen Tasche bezahlen. Man bezahlt auch, denn man hat ja keine Behandlungsalternative. Ab diesem Zeitpunkt sind &uuml;brigens auch Strukturen wie Kassen&auml;rztliche Vereinigungen, Krankenkassen oder &Auml;rztekammern v&ouml;llig unsinnig geworden, denn einem Alleinanbieter redet niemand mehr drein. Berufsst&auml;ndische Gebote wie Schweigepflicht, Ehrenkodex, Werbungsverbot werden ebenfalls keine Geltung mehr haben, der Arzt ist ein reiner angestellter Dienstleister f&uuml;r den Profitkonzern. Bis 2020 ist alles abgeschlossen.<\/p><p>Diese ganze Entwicklung ist verursacht allein durch die von unserem Staat veranlassten Gesundheitsreformen und man muss sich nat&uuml;rlich fragen, wie k&ouml;nnen unsere gew&auml;hlten Volksvertreter diesen Ausverkauf der Pers&ouml;nlichkeit und der Intimit&auml;t seiner B&uuml;rger nicht nur zulassen, sondern sogar ausl&ouml;sen wollen? Wie kann ein Staat bewusst seine Mitglieder zu gl&auml;sernen Wirtschaftsg&uuml;tern machen? <\/p><p>Bewusstes Handeln m&ouml;chte ich den meisten gar nicht unterstellen, denn durch die Nomenklaturen, Umfragen, scheinbaren Kompliziertheiten und angeblichen Komplexit&auml;ten wissen die allermeisten unserer Bundestagsabgeordneten &uuml;berhaupt nicht mehr Bescheid, welche Konsequenzen die Reformen langfristig ausl&ouml;sen werden. Auch die Gesundheitsministerin Ulla Schmid sieht in den MVZ offenbar immer noch eine gro&szlig;artige Wiedererweckung der alten Polikliniken aus Ostdeutschland, wobei sie einen entscheidenden Unterschied vergisst, in der DDR bestand nat&uuml;rlich eine Kostenstabilit&auml;t durch den Staatsbesitz, w&auml;hrend MVZ in den H&auml;nden monopolistischer Konzerne die Gesundheitsausgaben sicher ans Limit treiben werden und auch mit den Patientendaten noch Gesch&auml;fte gemacht werden. <\/p><p>Die ganzen Ziele dieser entsolidarisierten &Uuml;bernahme der Bev&ouml;lkerung werden den Politikern von den Initiatoren angepriesen mit den Begriffen Vernetzung, Qualit&auml;tssteigerung, Kommunikationssteigerung und so weiter. Ich glaube fest daran, dass viele unserer Politiker insgesamt davon &uuml;berzeugt sind, es richtig zu machen, denn die Daten, die sie erhalten, best&auml;rken sie.<\/p><p>Die Initiatoren, die still und heimlich unsere Politiker derart stark beeinflusst haben, dass sie zufrieden und mit reinem Gewissen die Grundfesten unseres Staates auf den Markt werfen, sind klar zu nennen: es handelt sich um Liz und Reinhard Mohn, unterst&uuml;tzt von ihrer Freundin Frieda Springer. <\/p><p>Sie haben diese Namen fast noch nie gelesen, sie halten sich weitestgehend aus den Medien heraus und doch werde ich Ihnen erkl&auml;ren, dass es nahezu niemand anderes ist, der das deutsche Gesundheitssystem zur Ernte f&uuml;r Investoren vorbereitet hat. Das Ehepaar Mohn besitzt, als reiner Familienbetrieb, sowohl die Bertelsmann AG, als auch die Bertelsmann Stiftung, ein geniales Steuersparmodell, denn die Stiftung ist derzeit immer noch als gemeinn&uuml;tzig anerkannt, obwohl sie zu 75% Besitzer der Aktien der AG ist, 25% der Aktien befinden sich in direktem Familienbesitz. Durch die Gemeinn&uuml;tzigkeit muss die Stiftung die Dividendenaussch&uuml;ttung erheblich beg&uuml;nstigter versteuern, als es die Familie Mohn m&uuml;sste, wenn sie als privater Eigner Steuern zahlen w&uuml;rde. Die Einsparungen liegen in Milliardenh&ouml;he, denn beispielsweise im Jahr 2006 kursiert ein Gewinn der Bertelsmann AG von 9,7 Mrd. Euro und der Umsatz des Konzerns war 2005 mit 16,8 Milliarden Euro so hoch wie der der n&auml;chsten zehn Medienkonzerne zusammen. <\/p><p>Ein &bdquo;global player&ldquo;, der insgesamt in &uuml;ber 60 L&auml;ndern vertreten ist und sich vor allem &uuml;ber die Vermarktung von Kommunikation im weitesten Sinne finanziert. Unter anderem geh&ouml;rt der Bertelsmann AG sowohl die RTL Group, als auch der Gruner + Jahr Verlag, aber auch die, auf  breiter internationaler Ebene agierende Arvato, die sich auf alle Kommunikationsplattformen zwischen B&uuml;rger und Staat spezialisiert hat. Insgesamt geh&ouml;rt dieser unglaublich m&auml;chtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn. Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen h&auml;ufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei w&auml;hlen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die &uuml;brigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekr&auml;nzchen regiert unser Land. <\/p><p>Die politische Einflussnahme erfolgt &uuml;ber die Bertelsmann Stiftung, eine Institution, die sich vom Steuersparmodell schnell zum gr&ouml;&szlig;ten und durch den Medienhintergrund m&auml;chtigsten Think Tank der Republik gewandelt hat. Obwohl man in den Medien kaum den Namen Bertelsmann h&ouml;rt, ist es doch erkl&auml;rte Politik, die Gesellschaft zu verbessern, zu reformieren und zu perfektionieren, vorwiegend in den Hinterzimmern der Macht. &Uuml;brigens relativ klar formuliert von Reinhard Mohn selbst, der wohl auch aufgrund seines Alters mittlerweile die personelle F&uuml;hrung in die H&auml;nde seiner Ehefrau gelegt hat. <\/p><p>Ich muss gestehen, dass mich der extrem apodiktische Anspruch und die verlockenden Heilsbotschaften leider an die Ideen von Scientology erinnert haben, jedoch habe ich bei allen Recherchen keine Verbindung entdecken k&ouml;nnen und behaupte dies auch nicht. Letztendlich ist dies aber wohl auch der Grund, warum auf zahlreichen Internetseiten von der &bdquo;Mohn-Sekte&ldquo; gesprochen wird und gerade wir Deutschen m&uuml;ssen immer hellh&ouml;rig werden, wenn jemand f&uuml;r sich allein den Anspruch proklamiert, zu wissen, was eine bessere Welt ist. Eine Frage, die sich mir st&auml;ndig stellt, ist, wie verfassungskonform ein Lobbyismus ist, bei dessen Nichtbeachtung unsere Volksvertreter f&uuml;rchten m&uuml;ssen, &uuml;ber die Vernichtung in den Medien ihren Job zu verlieren. Wenn ein Beruf, wie der des Politikers so stark von der &ouml;ffentlichen Meinung abh&auml;ngt und diese Meinungsbildung in den H&auml;nden zweier netter Damen liegt, wie viel ist dann eigentlich unsere Demokratie noch wert?<\/p><p>Nun zur&uuml;ck zum Gesundheitssystem: Die Bertelsmann Stiftung ber&auml;t, aus nat&uuml;rlich nur idealistischem Grund die gesamte Bundesregierung, aber nat&uuml;rlich auch viele andere Konzerne mit Fakten, Demographie, Benchmarks und Qualit&auml;tskriterien. Sie schafft Diskussionsforen und Kongresse, bei denen ausgew&auml;hlte Referenten Bertelsmannpositionen vertreten und fortw&auml;hrende, subtile Meinungsbildung aus einem Guss erfolgt. Dabei hat die Stiftung in Deutschland aufgrund ihrer &bdquo;Uneigenn&uuml;tzigkeit&ldquo; gerade in Politikerkreisen eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich gro&szlig;e Reputation erlangt.<\/p><p>Der Volksvertreter muss, um richtige Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen, wissen, mit welcher Sachlage er konfrontiert ist, was die Bev&ouml;lkerung will und welche Risiken bestehen. Diese Daten liefert Bertelsmann, gleich kombiniert mit den entsprechenden L&ouml;sungsans&auml;tzen. Die Macht der Demographie und Demoskopie ist &uuml;berragend. Wenn mir jemand sagt, ich solle meine Praxis renovieren, habe ich die M&ouml;glichkeit, frei zu entscheiden, wenn mir aber jemand sagt, 87% der B&uuml;rger unserer Stadt finden die Einrichtung und die Farbwahl meiner Praxis schrecklich, wie sehr gerate ich dann bei meiner Entscheidung unter Druck? Deshalb kann man den Politikern letztendlich gar keine Vorw&uuml;rfe machen, denn sie meinen ja, ihre Reformentscheidungen f&uuml;r das Volk zu treffen. Anprangern k&ouml;nnte man h&ouml;chstens, dass sich viele schon so weit vom B&uuml;rger entfernt haben, dass sie ihn nicht mehr selbst befragen k&ouml;nnen.<\/p><p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich auf alle F&auml;lle mit dem Gesundheitssystem, st&auml;ndig wird von Bertelsmann kritisiert, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den ambulanten und den station&auml;ren &Auml;rzten ist schlecht, die Qualit&auml;tskriterien werden nicht beachtet, man kann unsere Arbeit nicht messen und statistisch erfassen. Die Medien beschr&auml;nken sich in der Berichterstattung nur auf Fehler und Vers&auml;umnisse unseres Berufsstandes, die t&auml;gliche Arbeit um die Gesundheit unserer Bev&ouml;lkerung findet keine Erw&auml;hnung. <\/p><p>So sturmreif geschossen, glauben viele Politiker, an dieser &bdquo;desolaten&ldquo; Situation etwas &auml;ndern zu m&uuml;ssen, zumal, ich gestatte mir zu sagen angeblich, das Geld immer weniger wird. <\/p><p>Heilsbringer sind hier wieder die privaten Tr&auml;ger, die dem chaotischen System der Einzelpraxen mit einer F&uuml;lle an Controlling, Effizienzsteigerung, Qualit&auml;tsmanagement, Benchmarking und repr&auml;sentativer Au&szlig;enwirkung entgegentreten. Das ist der Anspruch, der von der gemeinn&uuml;tzigen Stiftung in die K&ouml;pfe der Bundespolitiker geimpft wird, das ist alles so sch&ouml;n nachvollziehbar und welcher Politiker m&ouml;chte nicht im Gesundheitssystem Qualit&auml;t und messbare Gr&ouml;&szlig;en? Doch wird menschliche N&auml;he und soziale W&auml;rme jemals quantifizierbar sein?<\/p><p>Offensichtlich bemerken Viele nicht, auf welche Gefahr wir zusteuern:  wenn  das System der Einzelpraxen dem Monopolismus einiger weniger Konzerne weicht, wie gro&szlig; ist dann deren Macht? Was Bertelsmann davon hat, unsere B&uuml;rger zu vermarkten? Nun, Frau Liz Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rh&ouml;n Kliniken AG, dem gr&ouml;&szlig;ten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Und ich bin &uuml;berzeugt, dass es noch tausend anderer gewinnversprechender Gr&uuml;nde gibt, mit denen sich die Bertelsmann AG dieses v&ouml;llig neue, bisher gesch&uuml;tzte Wirtschaftsfeld erschlie&szlig;en wird. Sei es durch Schriftmedien, Kommunikationsplattformen Fernsehprogrammen etc.<\/p><p>Interessant, fand ich auch die Rolle des Herrn Frank Knieps, der noch 2003 als AOK-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vor einer Privatisierung der Gesundheitswirtschaft warnte, weil diese &uuml;ber kurz oder lang die Kosten in die H&ouml;he schnellen lasse. Mittlerweile steht er auf der Referentenliste jeder Bertelsmannveranstaltung und sitzt im Bundesgesundheitsministerium als Verantwortlicher f&uuml;r die Umsetzung der Reformen.<\/p><p>Ich kann mir ein Zitat aus einem Interview von 1999 mit den &bdquo;Verbrauchernews&ldquo; einfach nicht verkneifen, es ging um die Forderungen der Reformkommission Soziale Marktwirtschaft, gesponsert von der Bertelsmannstiftung: &bdquo;Die Kommission ruft zur Abkehr von den tragenden Strukturprinzipien der sozialen Krankenversicherung auf&hellip; Gesundheit soll von den wirtschaftlichen M&ouml;glichkeiten des Einzelnen abh&auml;ngig gemacht werden. &hellip; Die Vorschl&auml;ge der Kommission enthalten keine neuen und schon gar keine brauchbaren Gedanken zur politischen und finanziellen Stabilisierung der Krankenversicherung. Sie sind Blendwerk, weil sie Gesetze der Marktwirtschaft im Gesundheitswesen einf&uuml;hren wollen, die dort gar nicht gelten k&ouml;nnen.&ldquo; <\/p><p>Bewundernswert, soviel f&auml;llt mir dazu ein, wie schnell gut dotierte Referentengeh&auml;lter die Meinung nahezu um 180 Grad drehen k&ouml;nnen. <\/p><p>Nett ist auch die Geschichte mit der E-card, die von den Stiftungsgremien immer als Weg aus der Intransparenz und dem angeblichen Mangel an Kommunikation zwischen den medizinischen Leistungserbringern hochgehalten wird. Obwohl sich alle &Auml;rzteverb&auml;nde dagegen aussprechen, weil die E-card eindeutig ein Eingriff in die &auml;rztliche Schweigepflicht und die Individualit&auml;t des einzelnen B&uuml;rgers ist, betreibt das Bundesgesundheitsministerium weiter deren Einf&uuml;hrung. <\/p><p>Beauftragt, f&uuml;r ein Volumen von vorrausichtlich 1,9 Milliarden Euro ist der Konzernteil Arvato. Es ist &uuml;brigens m&uuml;&szlig;ig zu nennen, dass dieses Unternehmen zusammen mit dem Verlag Gruner + Jahr und dem Springer Konzern das modernste Druckzentrum Europas Prinovis h&auml;lt. Je tiefer man sucht, desto &ouml;fter findet man die Verquickung der selbsternannten Eliten, die uns in Wirklichkeit regieren. Ich gebe zu, gar nicht tiefer gest&ouml;bert zu haben, denn eigentlich wollte ich ja nur die Frage kl&auml;ren, warum unsere Situation ist, wie sie ist. Ich habe auch bei Frau Springer und ihrem ganzen Konzern keine offizielle Beteiligung an den gro&szlig;en Klinikkonzernen gefunden, deshalb kann ich mir letztendlich nur vorstellen, dass entweder entsprechender Aktienbesitz oder die multiplen Verwebungen mit dem Bertelsmann Konzern der Grund sind, warum sich die Springerpresse so mitschuldig macht an der Vernichtung der ambulanten Patientenversorgung durch niedergelassene &Auml;rzte.<\/p><p>Abschlie&szlig;end m&ouml;chte ich noch einmal kurz zusammenfassen:<\/p><ol>\n<li>Krankenh&auml;user machen politisch gewollte Defizite, werden an Klinikketten verkauft.<\/li>\n<li>Niedergelassene &Auml;rzte verdienen politisch gewollt so wenig, dass der Nachwuchs ausbleibt. Sie werden durch MVZ ersetzt, die zu guter letzt ebenfalls den Klinikkonzernen geh&ouml;ren werden.<\/li>\n<li>Die medizinische Versorgung unseres Landes liegt dann nicht mehr in der Verantwortung von &Auml;rzten, sondern von Konzernen.<\/li>\n<li>Monopolstrukturen und die Lenkung der Patientenstr&ouml;me garantieren bei einer &uuml;beralterten Bev&ouml;lkerung eine geradezu utopische Ertragssituation.<\/li>\n<li>&Auml;rztliche Standestraditionen werden dem reinen Streben nach Ertrag geopfert werden. Die gesundheitspolitische Landschaft wird sich von Grund auf radikal ver&auml;ndern und entsolidarisieren.<\/li>\n<li>Die Ursache liegt nicht in dem Wunsch der Bev&ouml;lkerung, sondern in der geschickten Manipulation der Regierung durch hochpotente Lobbyisten, die die Macht haben, &uuml;ber das Schicksal der Politiker zu verf&uuml;gen.<\/li>\n<\/ol><p>Ich wei&szlig;, dass ich Ihnen hier viele Fakten und Daten zugemutet habe, aber ich verspreche Ihnen, dass es sich hierbei nur um die absolute Spitze des Eisberges handelt. Ich k&ouml;nnte die Entstehung der Hochschulgeb&uuml;hren oder die Beeinflussung der Schulpolitik nennen, ich k&ouml;nnte die Agenda 2010 der rot-gr&uuml;nen Regierung nennen, die in all ihren Details nahezu komplett aus der Feder der Bertelsmannstiftung stammt.  Ich empfehle Ihnen nur einmal, in Ihre Suchmaschine die zwei Schlagw&ouml;rter &bdquo;Bertelsmann&ldquo; und &bdquo;Kritik&ldquo; einzugeben und Sie finden eine derartige F&uuml;lle an Informationen, wie dieser Konzern Deutschland fest im Griff hat und seine Bev&ouml;lkerung zu Schafen degradiert, deren Wolle reichlich Gewinn abwirft. Dabei ist es v&ouml;llig unwichtig, ob man ein Arbeitsschaf, ein Landtagsschaf oder ein Bundestagsschaf ist, die gesamte Bev&ouml;lkerung tr&auml;gt dazu bei, den Nachschub an Wolle zu liefern. <\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, wie wir alle es verhindern k&ouml;nnen, dass Gesundheit zu einer profitablen Beute f&uuml;r die m&auml;chtigen Konzerne werden wird, nur haben wir &Auml;rzte generell eine nicht kontrollierbare Kommunikationsplattform, n&auml;mlich unser Wirken vor Ort, bei den B&uuml;rgern. Informieren Sie sich erst mal selbst, machen Sie sich ein eigenes Bild, bevor Sie mir alles glauben. Betrachten Sie die Medien einmal unter dem neu gewonnenen Aspekt der Unfreiheit und Manipulation. Wenn wir uns der Hintergr&uuml;nde bewusst werden, sieht man auch, wie unwichtig eigentlich die Streitereien der Berufsverb&auml;nde sind, wie sensationell allerdings der Protest der Haus&auml;rzte in Bayern war. <\/p><p>Ich habe noch so viele Fragen, die ich Sie alle bitte zu beantworten, z.B. welche Rolle spielen die Krankenkassen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese sehenden Auges in eine Zwangssituation laufen wollen, in der sie ausgemolken werden wie nie zuvor. Auch ist es doch h&ouml;chst fragw&uuml;rdig, ob man &uuml;berhaupt dann noch Krankenkassen ben&ouml;tigt: wenn ohnehin die Versorgung monopolistisch in den H&auml;nden der gro&szlig;en Konzerne liegt, ist es wohl zu erwarten, dass man seinen Krankenversicherungsbeitrag unmittelbar dorthin &uuml;berweisen wird. Das ist in letzter Instanz das System des amerikanischen Konzerns Kaiser Permanente, mit dem unsere, hoffentlich get&auml;uschte Gesundheitsministerin durchs Land zieht und das auf allen Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums so &uuml;berzeugt angepriesen wird. <\/p><p>Wie ist das mit Healthways, sind die so klug, dass sie die Vermarktung unserer Republik bereits erkennen und &auml;hnlich einem Bohrteam die besten Pfr&uuml;nde sichern wollen? Oder besteht hier eine &Uuml;bereinkunft mit der Bertelsmann AG, f&uuml;r die es ein leichtes w&auml;re, die Bev&ouml;lkerung gegen diesen potentiellen Gegner aufzubringen? Geben Sie mal &bdquo;Atlantikbr&uuml;cke&ldquo; in ihre Suchmaschine ein, erweitert den Horizont erheblich.<\/p><p>Ich habe Angst vor dieser ganzen Verstrickung und erst recht vor dem Gedanken, in einem Land zu leben, das l&auml;ngst in den H&auml;nden von Konzernen ist. Ich kann nur diese Ergebnisse meiner Recherche darstellen und allen verantwortungsvollen B&uuml;rgern erkl&auml;ren, in der Hoffnung, dass dadurch eine Diskussion angeregt wird, in allen Bereichen des t&auml;glichen Lebens. <\/p><p>Ich kann als Arzt Menschen nicht ver&auml;ndern, ich kann als Arzt aber die Menschen informieren &uuml;ber Gefahren, die in ihrem Verhalten gr&uuml;nden, kann sie warnen und versuchen, &uuml;ber die Risiken und Nebenwirkungen aufzukl&auml;ren. Das Internet scheint mittlerweile der einzige Weg, Informationen noch ungefiltert austauschen zu k&ouml;nnen. Ich lade Sie alle ein, mitzusuchen, mitzust&ouml;bern, die Geschichte publik zu machen. Zeigen Sie diese Zusammenfassung gerne allen interessierten Menschen, Journalisten und Entscheidungstr&auml;gern, die sich l&auml;ngst fragen, woher das Gef&uuml;hl kommt, in diesem Staat nur noch ein Wirtschaftsgut zu sein, die sich tagt&auml;glich die Frage stellen, warum das Leben hier immer weniger sch&ouml;n ist. Zeigen Sie diese und Ihre eigenen Erkenntnisse den Menschen, die Macht und Einfluss haben, diskutieren Sie, ob diese Allmacht gewollt ist, oder so schleichend entstanden ist, dass sie einfach &uuml;bersehen wurde. Vertreten Sie ein Menschenbild, das mehr ist, als die RTL-Vision von Superreichen und armen B&uuml;rgern, die sich bei DSDS f&uuml;r uns zum Idioten machen. Die weitestgehende Anspruchslosigkeit unseres Medienangebots zeugt meiner Meinung nach deutlich von dem Respekt, den die Regierenden vor uns haben. Wenn wir nach all den Gespr&auml;chen dann gemeinsam erkennen sollten, dass diese Entwicklung unver&auml;nderbar ist und in Zukunft der Weg unserer Gesellschaft in diese Richtung f&uuml;hren soll, muss jeder selbst wissen, ob er dort leben will oder nicht. Nur wissen sollte jeder, warum alles so abl&auml;uft. <\/p><p>Hinterfragen Sie, warum ein Mann wie Horst Seehofer, obwohl er die T&uuml;ren ge&ouml;ffnet hat f&uuml;r diese Politik, heute in der Passauer Neuen Presse als scharfer Kritiker des Neoliberalismus zitiert wird und erinnern Sie sich, bei aller Fragw&uuml;rdigkeit, warum er gerade vor der Bewerbung zum CSU-Vorsitz durch die Medien gepr&uuml;gelt worden ist. Dieses Schicksal droht allen Abtr&uuml;nnigen und nat&uuml;rlich habe auch ich pers&ouml;nlich echte existentielle Angst vor den Auswirkungen dieses Dossiers. <\/p><p>Die L&ouml;sung des Problems der Rettung unseres Gesundheitssystems  w&auml;re einfach: w&uuml;rde man den Beruf des selbstst&auml;ndigen Arztes wirklich wieder attraktiver machen, w&uuml;rde diese Berufsgruppe immer ein m&auml;chtiges Kontrollorgan und einen Gegenpol zu der Konzernpolitik darstellen, zumindest solange, bis man uns auch korrumpiert hat. <\/p><p>Die grunds&auml;tzliche Beurteilung der derzeitigen Lage unserer Nation &uuml;berlasse ich sehr gerne anderen, denn die werden daf&uuml;r bezahlt. Es ist wichtig, dass der Staat sich wieder seiner Verantwortung f&uuml;r den einzelnen B&uuml;rger bewusst wird und nicht f&uuml;r den B&uuml;rger in der Definition des Neoliberalismus. <\/p><p>Machen Sie sich Gedanken und, was mich freuen w&uuml;rde, &uuml;berzeugen Sie mich, dass ich mich irre, dass alles, was ich heute hier verfasst habe nicht wahr ist und das Hirngespinst eines Spinners, Sie k&ouml;nnten mir keine gr&ouml;&szlig;ere Freude machen.<\/p><p>Dr. med. Jan Erik D&ouml;llein<br>\nAllgemeinarzt, CSU-Kreis- und Gemeinderat<br>\nMitglied des Verwaltungsrates der Kreiskliniken Alt&ouml;tting\/Burghausen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neu&ouml;tting, Oberbayern, geistig gesund und ein v&ouml;llig normaler B&uuml;rger mit einer Lebensgef&auml;hrtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolution&auml;re<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2965\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[149,129,28],"tags":[1073,803,282,232,319,412,244],"class_list":["post-2965","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitspolitik","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-privatisierung","tag-aerzte","tag-bayern","tag-buergerproteste","tag-bertelsmann","tag-lohnentwicklung","tag-privatkliniken","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2965"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2965\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29185,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2965\/revisions\/29185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}