{"id":29698,"date":"2015-12-23T08:53:19","date_gmt":"2015-12-23T07:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698"},"modified":"2015-12-23T08:53:19","modified_gmt":"2015-12-23T07:53:19","slug":"hinweise-des-tages-2530","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h01\">Merkel allein im europ&auml;ischen Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h02\">Angst um das Austerit&auml;ts-Dogma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h03\">Die P&auml;sse sind echt, die Aufgeregtheiten nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h04\">Schludriger Umgang mit Steuergeld &ndash; Kritik an Jobcentern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h05\">Frankreich: Ausnahmezustand mit &ldquo;gef&auml;hrlichen Elementen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h06\">Eine Stadt wird zerst&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h07\">Taliban erobern immer mehr Gebiete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h08\">Klatsche f&uuml;r Atomkonzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h09\">Widerstand gegen Berufung eines Lobbyisten an die BSI-Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h10\">AfD-Chef &uuml;bernimmt Hochschul-F&ouml;rderverein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h11\">Berater der AfD: Die merkw&uuml;rdigen Gesch&auml;fte von Insa-Chef Binkert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h12\">Hat das ZDF Teile einer Doku &uuml;ber Wladimir Putin frei erfunden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h13\">Delikte gegen Asylunterk&uuml;nfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h14\">&ldquo;Unsere Demokratie ist fragil&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h15\">Musiker werden angefeindet und angespuckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698#h16\">Das Letzte: Arbeitgeber wollen sich nicht an Mehrkosten beteiligen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29698&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel allein im europ&auml;ischen Haus<\/strong><br>\nIn den F&uuml;hrungsreigen der deutschen Sozialdemokratie scheinen manche Spitzenpolitiker inzwischen die Nerven zu verlieren. EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD) hat schon Ende November den Schuldigen f&uuml;r die &ldquo;Spaltung Europas&rdquo; in der gegenw&auml;rtigen Fl&uuml;chtlingskrise benannt. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble habe mit seiner gnadenlosen Machtpolitik in der Eurokrise viel b&ouml;ses Blut geschaffen, sodass nun viele Eurostaaten auf Revanche aus seien. Deutschland erhalte in der Fl&uuml;chtlingskrise &ldquo;die Quittung&rdquo; f&uuml;r die Politik Berlins in der Eurokrise: Damals habe man in Deutschland &ldquo;m&auml;chtig die Muskeln spielen lassen&rdquo;, erinnerte sich Schulz, und Sch&auml;uble sei &ldquo;ganz scharf&rdquo; darauf gewesen, &ldquo;den anderen einzuh&auml;mmern, sich ein Beispiel am deutschen Modell zu nehmen&rdquo;.<br>\nBeim j&uuml;ngsten SPD-Parteitag attackierte nun auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Mitte Dezember die europ&auml;ische Sparpolitik von Kanzlerin Angela Merkel, die er f&uuml;r das Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Kr&auml;fte in Europa verantwortlich machte. Er habe Merkel immer wieder davor gewarnt, &ldquo;Frankreich diesen Sparkurs aufdiktieren zu wollen&rdquo;, behauptete Gabriel. H&auml;tte CDU nur auf ihn geh&ouml;rt, dann &ldquo;w&auml;re Frau Le Pen nicht so weit, wie sie jetzt gekommen ist&rdquo;, behauptete der SPD-Vorsitzende: &ldquo;So kann man mit einem Land nicht umgehen.&rdquo;<br>\nG&auml;be es noch ein nennenswertes &ouml;ffentliches Kurzzeitged&auml;chtnis, dann w&auml;re es eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig, daran zu erinnern, dass es gerade SPD-Spitzenpolitiker waren, die in der Eurokrise zu den gr&ouml;&szlig;ten Scharfmachern und chauvinistischen Aufwieglern geh&ouml;rten. Insbesondere der stramm national gesinnte &ldquo;Sozialist&rdquo; Sigmar Gabriel tat sich mit rechtspopulistischen Hetzereien gegen Griechenland hervor, die ihn Vorw&uuml;rfe einbrachten, AfD-Positionen zu &uuml;bernehmen. Ber&uuml;chtigt bleibt etwa die Entgleisung SPD-Chefs, wonach &ldquo;die deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien&rdquo; die &ldquo;&uuml;berzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung&rdquo; in Athen zu bezahlen h&auml;tten. Niemand spaltet so konsequent wie die deutsche Sozialdemokratie. Auf dem H&ouml;henpunkt der Griechenland-Krise agierte Gabriel als der Hetzer des kleinen Mannes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46927\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eurozone austerity fanning populist flames, says Renzi<\/strong><br>\nThe building of a second Nord Stream gas pipeline directly linking Russia to Germany is one of those issues, particularly because the EU was opposed to a separate pipeline deal from Russia &mdash; called South Stream &mdash; which would have benefited Italy more directly.<br>\n&ldquo;So we say no to South Stream and then all of a sudden, quietly, we discover that there&rsquo;s Nord Stream,&rdquo; he says. &ldquo;Who decided? Is that an EU energy policy choice? At the table, when I raised it, only Germany and Holland defended it. I understand this is important business, fine, I&rsquo;m not scandalised &mdash; but I want to say either the rules apply to everyone, or no one,&rdquo; he says.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/08ba78f8-a805-11e5-955c-1e1d6de94879.html#axzz3v4MzzL3i\">Financial Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Angriffe auf Merkel als Gegenmittel<\/strong><br>\nPremier Matteo Renzi kritisiert Deutschland &ndash; vornehmlich, um von eigenen Fehlern abzulenken. Seine Europapolitik folgt eigenen Notwendigkeiten, denn Renzi gerade in Bedr&auml;ngnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/italien-angriffe-auf-merkel-als-gegenmittel,1472596,32973064.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Renzi beklagt, dass die von Deutschland durchgesetzte Sparpolitik &ldquo;Populisten&rdquo; beg&uuml;nstige. Einerseits hat er damit wohl recht, denn es war vor allem die deutsche Bundesregierung, die innerhalb der Euro-Zone die Austerit&auml;tspolitik durchsetzte. Andererseits sollte nicht au&szlig;er Acht geraten, dass Renzi selber auch als &ldquo;Populist&rdquo; bezeichnet werden k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Angst um das Austerit&auml;ts-Dogma<\/strong><br>\nF&uuml;r die Europ&auml;ische Union kommt es im Moment ganz dicke. Kaum, dass der letzte EU-Gipfel des Jahres ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen war, folgte schon der n&auml;chste Schock: Die Wahl in Spanien macht einen Strich durch die Rechnung der EU-Politiker, die mit einem Wahlsieg des konservativen Premiers Mariano Rajoy gerechnet hatten.<br>\nZwar redete sich die EU-Kommission am Montag Mut zu: &bdquo;Wir haben gute Hoffnung, dass eine stabile Regierung gebildet werden kann&ldquo;, sagte eine Sprecherin von Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Der Luxemburger habe dem &bdquo;Wahlsieger&ldquo; Rajoy schon schriftlich gratuliert, f&uuml;gte sie hinzu. Blo&szlig; keine Unsicherheit aufkommen lassen, so das Motto.<br>\nDoch in Wahrheit macht sich in Br&uuml;ssel die Sorge breit, dass nun auch noch Spanien vom Sparkurs der EU abfallen k&ouml;nnte. Griechenland hat es nach dem Wahlsieg von Syriza im Januar bereits versucht, wenn auch letztlich erfolglos. Auch in Portugal hat die Linke eine Regierung gebildet, die wenig vom Austerit&auml;ts-Dogma h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Europa-nach-Podemos-Erfolg\/!5263700\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Wahlen in Spanien &ndash; Die Demokratie ist einfach nicht austerit&auml;tstauglich<\/strong><br>\nDa haben alle Jubelmeldungen &uuml;ber die &bdquo;starke spanische Wirtschaft&ldquo; und sogar der Besuch der deutschen Kanzlerin in Madrid vor einigen Monaten nichts geholfen: Die spanischen Konservativen sind abgew&auml;hlt, obwohl sie, wie die deutsche Politik und die deutsche Presse nicht m&uuml;de wurden zu betonen, die Wirtschaft &bdquo;aus der Krise gef&uuml;hrt haben&ldquo;.<br>\nDie Menschen in Spanien haben jedoch besser verstanden, was passiert ist. Wie ich im Fr&uuml;hjahr 2014 schon beschrieben habe (hier), gab und gibt es in Spanien eine starke Bewegung in der Bev&ouml;lkerung, die wusste, dass das, was &uuml;ber Spanien hereingebrochen ist, kein Tsunami war, sondern eine menschengemachte Katastrophe, f&uuml;r die die bis zuletzt herrschende konservative Partei (PP) die Hauptverantwortung trug, weil sie eilfertig exekutierte oder sogar vorwegnahm, was die Eurogruppe an Austerit&auml;t empfahl.<br>\nEs m&uuml;sste nun auch langsam dem letzten Verfechter der &bdquo;schmerzhaften Reformen&ldquo; d&auml;mmern: Austerit&auml;t ist einfach nicht demokratietauglich (umgekehrt ist es noch treffender: Demokratie ist nicht austerit&auml;tstauglich). Was Wolfgang Sch&auml;uble schon lange bef&uuml;rchtete (wir haben das hier am Beispiel Frankreich belegt), best&auml;tigt sich jetzt eindrucksvoll. Man kann den Menschen nicht beliebig lange erkl&auml;ren, es werde aufw&auml;rts gehen, wenn es in Wirklichkeit gar nicht aufw&auml;rts geht. Der B&uuml;rger erdreistet sich dann, Regierungen, die von der Aufschwungspropaganda leben, abzuw&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-wahlen-in-spanien-die-demokratie-ist-einfach-nicht-austeritaetstauglich\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die P&auml;sse sind echt, die Aufgeregtheiten nicht<\/strong><br>\nMan kann den deutschen Diensten ja einiges an Vertr&auml;umtheit und Schlamperei zutrauen, aber dass ihnen erst jetzt das Problem mit den echten falschen P&auml;ssen aus Irak, Libyen und Syrien in den Sinn gekommen w&auml;re, klingt kaum glaubhaft. Es ist in allen Kriegen so, dass die Besetzer eines Gebietes alle amtlichen Dokumente, die ihnen in die H&auml;nde fallen, nach N&uuml;tzlichkeit sortieren. F&uuml;r nachrichtendienstliche oder terroristische Zwecke &ndash; die Unterscheidung f&auml;llt zunehmend schwer &ndash; eignen sich Blanko-Ausweisdokumente nat&uuml;rlich besonders. Entsprechend sensibel bereiten sich vor allem Dokumente-Experten der Bundespolizei vor. Sie nutzen M&ouml;glichkeiten internationaler Zusammenarbeit. [&hellip;]<br>\nOffenkundig wird bei der aktuellen Pass-Kampagne auch die Bedeutung solcher Dokumente &uuml;bersch&auml;tzt. Es ist f&uuml;r einen, der ernsthaft B&ouml;ses im Schilde f&uuml;hrt, wesentlich einfacher, ohne Pass einzureisen. Rund 80 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge passieren die Grenze zwischen &Ouml;sterreich und Deutschland ohne taugliche Ausweispapiere. Erst der angek&uuml;ndigte Fl&uuml;chtlingsausweis schafft Legalit&auml;t. Niemand wird dem Bundesinnenminister aber vorwerfen, er statte m&ouml;glicherweise Islamisten mit echten Dokumenten aus. [&hellip;]<br>\nDie Mehrheit der Terroristen war aus Belgien und Frankreich. Wer also glaubt, dass die nun in Rede stehenden &raquo;IS-P&auml;sse&laquo; Terrorismus erst erm&ouml;glichen, der unterliegt einem Irrtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/995772.die-paesse-sind-echt-die-aufgeregtheiten-nicht.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schludriger Umgang mit Steuergeld &ndash; Kritik an Jobcentern<\/strong><br>\nUm Arbeitslosen einen Job zu vermitteln, verf&uuml;gt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &uuml;ber ein Sammelsurium von Rezepten. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Lohnkostenzusch&uuml;sse. Diese k&ouml;nnen Arbeitgeber erhalten, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellen, der bislang von Hartz IV leben musste. Bis zu 75 Prozent vom Gehalt k&ouml;nnen die Unternehmen dabei bekommen, f&uuml;r maximal 24 Monate. 2014 gab die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit daf&uuml;r nach eigenen Angaben etwa 95 Millionen Euro aus, mehr als 9000 fr&uuml;here Langzeit-Jobsucher schafften so zumindest vor&uuml;bergehend den Sprung auf den Arbeitsmarkt. Doch nun hat der Bundesrechnungshof (BRH) die F&ouml;rderung ungew&ouml;hnlich scharf kritisiert. Dies geht aus einer 35 Seiten starken Abschlussmitteilung des BRH an das Bundesarbeitsministerium hervor, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt.<br>\nDanach gelang es den Jobcentern &ldquo;in den meisten F&auml;llen nicht, mit der F&ouml;rderung von Arbeitsverh&auml;ltnissen Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungshemmnissen dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern&rdquo;. Knapp drei Viertel der fr&uuml;heren Hartz-IV-Empf&auml;nger h&auml;tten nur einen Job bei gemeinn&uuml;tzig t&auml;tigen Arbeitgebern oder Einrichtungen bekommen, die F&ouml;rderprogramme der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit umsetzten, kritisieren die Rechnungspr&uuml;fer. Bei mehr als 90 Prozent der gepr&uuml;ften F&auml;lle habe es sich um befristete Arbeitsvertr&auml;ge gehandelt, &ldquo;die in der Regel mit der F&ouml;rderung endeten, sodass die Arbeitnehmer wieder arbeitslos wurden&rdquo;. [&hellip;]<br>\nIndirekt wirft der Bundesrechnungshof den Arbeitsvermittlern sogar die Verschwendung von Steuermitteln vor. So gab es in einigen Jobcentern die M&ouml;glichkeit, f&uuml;r die Einstellung von Langzeitarbeitslosen ebenfalls Landes- oder kommunale Mittel anzuzapfen. In knapp zwei Drittel dieser F&auml;lle nutzten die Arbeitgeber diese zus&auml;tzliche staatliche Geldquelle. Doch nur ein Jobcenter rechnete dies, so wie es eigentlich sein m&uuml;sste, auf die eigene F&ouml;rderung an &ndash; die Unternehmen kassierten also doppelt. Dazu hei&szlig;t es in dem Bericht: &ldquo;Zwei Jobcenter erstatteten den Arbeitgebern aus Bundes- und Landesmitteln im Ergebnis sogar mehr als das Arbeitsentgelt f&uuml;r die Besch&auml;ftigten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundesrechnungshof-schludriger-umgang-mit-steuergeld-kritik-an-jobcentern-1.2792124\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Skandal allerersten Ranges, sinnlose Steuergeldverschwendung, sogar krasser Betrug von einigen Arbeitgebern. Der komischerweise weder von den Arbeitgebern noch vom sogenannten Bund der Steuerzahler thematisiert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Ausnahmezustand mit &ldquo;gef&auml;hrlichen Elementen&rdquo;<\/strong><br>\nNach Demonstrationsverboten, hunderten kaputten T&uuml;ren, erfolglosen Hausdurchsuchungen und beabsichtigten Gesetzesversch&auml;rfungen erwacht die kritische &Ouml;ffentlichkeit langsam zum Leben<br>\nSie kommen immer fr&uuml;hmorgens, gegen sechs Uhr und sie klopfen nicht an, sondern rammen die Wohnungst&uuml;r ein, es ist ein Team von Polizisten, manche in furchteinfl&ouml;&szlig;end kriegerischer Uniform mit Waffen, manchmal sind Sp&uuml;rhunde dabei, immer ein Justizpolizist, der das f&uuml;r die Hausdurchsuchung n&ouml;tige Dokument hat und es sp&auml;ter unterschreibt.<br>\nWenn nichts Verd&auml;chtiges gefunden wird, muss er bei der &ldquo;beh&ouml;rdlichen Hausdurchsuchung&rdquo; kein detailliertes Protokoll anlegen; es gen&uuml;gt der Hinweis, dass &ldquo;kein verd&auml;chtiges Element gefunden&rdquo; wurde. F&uuml;r die Polizei, die auf Anweisung eines Pr&auml;fekten handelt, dessen Order durch das Innenministerium gedeckt ist, ist damit der Fall erledigt.<br>\nDen Bewohner bleibt eine harte Erfahrung mit der Staatsmacht im Ged&auml;chtnis, nicht selten wurden sie w&auml;hrend der Durchsuchung in Handschellen gelegt, wurde alles, auch das Intimste, von den Polizisten durchsucht. Die Unverletzlichkeit der Wohnung ist nicht grundlos ein Verfassungsrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46929\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> &Uuml;ber die &Auml;nderung der Verfassung will die franz&ouml;sische Regierung heute beraten. Der Ausnahmezustand soll darin fest verankert werden, hei&szlig;t es. Es w&auml;re ein tolles Weihnachtsgeschenk f&uuml;r die Demokratie, in der bislang die b&uuml;rgerlichen Grundrechte fest verankert waren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine Stadt wird zerst&ouml;rt<\/strong><br>\nDiyarbakir ist das Zentrum des kurdischen Widerstands in der T&uuml;rkei. Teile der Altstadt sind zum Kriegsgebiet geworden.<br>\nEs war wie an den 17 Tagen zuvor: Mehrere tausend Demonstranten marschierten auf die Altstadt von Diyarbak&#305;r zu, doch noch bevor sie die Absperrungen erreichten, ging die Polizei mit Wasserwerfern und Tr&auml;nengas auf die Menge los und trieb sie auseinander. Seit 17 Tagen demonstrieren die Einwohner von Diyarbak&#305;r jeden Tag dagegen, dass Polizei und Milit&auml;r die Altstadt der kurdischen Metropole hermetisch absperren &ndash; mit einer kurzen Unterbrechung, die tausende Bewohner dazu nutzten, in die Neustadt zu fliehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kurden-im-tuerkischen-Diyarbakir\/!5263823\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Taliban erobern immer mehr Gebiete<\/strong><br>\nIn den vergangenen Monaten haben die Taliban den Abzug der internationalen Truppen genutzt, um immer mehr Land zur&uuml;ckzugewinnen. Im Sommer waren noch zwei von 14 Bezirken weitgehend in ihrer Hand, mittlerweile sind es f&uuml;nf: Sangin, Bagran, Nausad, Waschir und Musa Kala. Die Taliban seien inzwischen wieder so stark wie zum Zeitpunkt ihres Sturzes 2001, sagte Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im ZDF-Morgenmagazin: &ldquo;Wenn sie wollten, k&ouml;nnten sie die Hauptstadt Kabul einnehmen.&rdquo; Die Erfolge der Taliban bringen den afghanischen Pr&auml;sidenten Aschraf Ghani unter Druck. Der Vizegouverneur Helmands hatte per Facebook vor einem Fall seiner Provinz gewarnt, was zeigt, wie gro&szlig; die Verzweiflung in l&auml;ndlichen Gebieten gegen&uuml;ber den Taliban sein muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/afghanistan-taliban-erobern-immer-mehr-gebiete.1818.de.html?dram:article_id=340614\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Klatsche f&uuml;r Atomkonzern<\/strong><br>\nDie Aktie des Energiekonzerns EdF fliegt aus dem franz&ouml;sischen Leitindex CAC. Der Absturz ist Symbol des Niedergangs der ganzen Branche. [&hellip;]<br>\nUrspr&uuml;nglich war Areva angetreten, an den beiden Standorten mit einem neuen Typ von Druckwasserreaktor (&ldquo;Generation III+&ldquo;), dem &bdquo;EPR&ldquo;, eine weitere Epoche der Atomkraft einzul&auml;uten. Doch inzwischen gelten die Projekte, die seit acht beziehungsweise zehn Jahren in Bau sind und fr&uuml;hestens 2018 fertig werden, als Symbol eines &ouml;konomischen Irrwegs.<br>\nEntsprechend marode steht der Kraftwerkskonzern da: Ein Verlust in H&ouml;he von fast 5 Milliarden Euro 2014 f&uuml;hrte das Unternehmen praktisch in den Bankrott. Nun soll eine Finanzspritze des gr&ouml;&szlig;ten chinesischen Atomkonzerns China National Nuclear Corporation (CNNC) den Konzern aus seiner Misere retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Franzoesischer-Energieversorger-EdF\/!5259658\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Widerstand gegen Berufung eines Lobbyisten an die BSI-Spitze<\/strong><br>\nArne Sch&ouml;nbohm, Sicherheitsberater und Lobbyist, soll Chef des Bundesamts f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik werden. Die Opposition kritisiert die Entscheidung als &ldquo;bizarr&rdquo;. Gegen die Nachfolge an der Spitze des Bundesamts f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) regt sich Widerstand. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re hatte bei der Verabschiedung des langj&auml;hrigen BSI-Pr&auml;sidenten Michael Hange angek&uuml;ndigt, dass Sicherheitsberater Arne Sch&ouml;nbohm k&uuml;nftig das Amt leiten werde. Zwar muss das Bundeskabinett dem erst noch zustimmen. SPD und Gr&uuml;ne &auml;u&szlig;erten aber bereits Kritik an der Personalie.<br>\n&bdquo;Gerade in diesen Zeiten die Spitze einer h&ouml;chst sicherheitsrelevanten Beh&ouml;rde mit einem Lobbyisten der IT-Privatwirtschaft zu besetzen, wirft ein fragw&uuml;rdiges Licht auf den Bundesinnenminister&ldquo;, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen, Konstantin von Notz, dem Tagesspiegel. Er forderte das Innenministerium auf, von der Personalie Abstand zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bundesamt-fuer-sicherheit-in-der-informationstechnik-widerstand-gegen-berufung-eines-lobbyisten-an-die-bsi-spitze\/12752806.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AfD-Chef &uuml;bernimmt Hochschul-F&ouml;rderverein<\/strong><br>\nOffenbar in Unkenntnis seiner Polit-&Auml;mter hat der F&ouml;rderverein der Hochschule f&uuml;r Politik (HfP) Anfang Dezember den Landesvorsitzenden der Alternative f&uuml;r Deutschland, Petr Bystron, an seine Spitze gew&auml;hlt. Nun rumort es intern.<br>\nDie AfD steht weit rechts, die Hochschule mag sich parteipolitisch nicht vereinnahmen lassen. Man sei &uuml;berrascht, hei&szlig;t es intern zerknirscht. Im Vorfeld habe man sich kaum &uuml;ber Bystron informiert, er habe sein AfD-Amt nicht erw&auml;hnt. Vorgeschlagen wurde er von der bisherigen Schatzmeisterin, einer Parteifreundin. Erst in der Sitzung benannte ein kleiner Kreis einen Gegenkandidaten, der mit 8:15 unterlag.<br>\nDer F&ouml;rderverein (&bdquo;Gesellschaft der Freunde&ldquo;) ist institutionell unabh&auml;ngig von der Hochschule, unterst&uuml;tzt sie aber und pflegt ein gut gef&uuml;lltes Konto. So gut gef&uuml;llt, dass es eilig geleert werden muss, um nicht die Gemeinn&uuml;tzigkeit zu verlieren. Um rund 50 000 Euro gehe es, hei&szlig;t es.<br>\nBystron sagt zu, Verein und Partei strikt getrennt zu halten. &bdquo;Wir werden Neutralit&auml;t wahren.&ldquo; Seine AfD-Mitgliedschaft werde keinerlei Einfluss auf den Verein haben. Er wolle die Studenten befragen und die Uni-Leitung einbinden, was mit dem Geld gef&ouml;rdert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur.de\/lokales\/muenchen\/stadt-muenchen\/afd-chef-uebernimmt-hochschul-foerderverein-5979110.html\">M&uuml;nchner Merkur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Berater der AfD: Die merkw&uuml;rdigen Gesch&auml;fte von Insa-Chef Binkert<\/strong><br>\nBinkert ist eine schillernde Figur in Th&uuml;ringen, der im September 2014 Schlagzeilen machte, als er nach mehr als 30 Jahren Mitgliedschaft aus der CDU austrat. Seitdem ist er, wie er sagt, parteilos. Der Mann, dessen Firma in Erfurt sitzt, blieb jedoch nicht unt&auml;tig, wie Unterlagen zeigen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. Im Herbst desselben Jahres lassen sich gesch&auml;ftliche Kontakte zur sich gerade formierenden Landtagsfraktion der AfD nachweisen &ndash; und zwar &uuml;ber eine Firma, an der der 51-J&auml;hrige beteiligt ist.<br>\nBinkert ist nicht nur Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Insa-Consulere, er ist auch Mitgesellschafter der DO Dienstleistungsoffice denken&amp;organisieren, kurz DO. An ihr ist Insa zu 50 Prozent beteiligt, wie er selbst SPIEGEL ONLINE best&auml;tigt. Und dieses Unternehmen DO arbeitete, zumindest zeitweise, der AfD im Landtag zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-insa-chef-hermann-binkert-und-seine-kontakte-zur-afd-a-1069104.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hat das ZDF Teile einer Doku &uuml;ber Wladimir Putin frei erfunden?<\/strong><br>\nDer am vergangenen Dienstag ausgestrahlte ZDF-Film &bdquo;Machtmensch Putin&ldquo;, sei keine Dokumentation, wie vom Sender angek&uuml;ndigt, sondern eine &bdquo;Kino-Schmonzette&ldquo;, bei der zumindest die Episode aus dem Donbass &ndash; den Separatistengebieten in der Ostukraine &ndash; &uuml;ber weite Strecken frei erfunden sei. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Igor&ldquo; legte in seinem Interview f&uuml;r das russische Fernsehen besonderen Wert auf die Feststellung, wonach Autor Schumann die Antworten lange mit ihm ge&uuml;bt h&auml;tte. Kerns&auml;tze seien schriftlich formuliert worden. Frei erfunden sei auch die Story von Frau und Kind, die &bdquo;Igor&ldquo; allein zur&uuml;cklie&szlig;, um f&uuml;r Ruhm, Mutter Heimat und 30 000 Rubel monatlich in den Kampf zu ziehen. Schon bei dem im Februar ausgestrahlten und f&uuml;r das neue Werk in Teilen recycelten ZDF-Film &bdquo;Mensch Putin&ldquo;, mokierte sich der Deutschland-Ableger von Russlands Auslandssender RT, h&auml;tten die Mainzelm&auml;nnchen es mit der Wahrheit nicht so genau genommen.<br>\nDamals habe die private Zuschauerinitiative &ldquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz&rdquo; formal Beschwerde eingereicht. Es gab Zweifel an der Authentizit&auml;t eines Zeitzeugens, der sowohl als Anti-Stasi Demonstrant als auch als Nachbar Putins im Stasi- und KGB-Wohnkomplex in Dresden vorgestellt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/machtmensch-putin-hat-das-zdf-teile-einer-doku-ueber-wladimir-putin-frei-erfunden\/12752566.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Delikte gegen Asylunterk&uuml;nfte<\/strong><br>\nDie Zahl der politisch motivierten Delikte gegen Asylunterk&uuml;nfte ist in diesem Jahr bis zum 11. November auf 715 nach 203 im Jahr 2014 (Stichtag: 31. Januar 2015) gestiegen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (18\/7000) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (18\/6513) hervor. Die Zahl der darunter befindlichen Gewaltdelikte wird f&uuml;r das vergangene Jahr mit 29 und f&uuml;r das laufende Jahr bis zum 11. November mit 113 angegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015-12\/-\/400368\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Unsere Demokratie ist fragil&rdquo;<\/strong><br>\nNebenkl&auml;geranwalt Mehmet Daimag&uuml;ler zieht eine Zwischenbilanz des NSU-Prozesses in M&uuml;nchen. Ausz&uuml;ge aus seinem Gespr&auml;ch mit Moderatorin Randy Crott in der Redezeit vom Montag (&hellip;)<br>\nMehmet Daimag&uuml;ler: Ich habe das Gef&uuml;hl, dass wir uns zu sehr in Sicherheit wiegen. Wir haben ein Parlament, wir haben eine demokratisch gew&auml;hlte Regierung, wir haben ein Grundgesetz. Aber wenn man dann in diese Dinge einsteigt, dann erkennt man oder ich erkenne es jedenfalls, wie unheimlich verletzlich unser Gemeinwesen ist. Wie verletzlich und fragil unsere Demokratie ist. Und dass das, wof&uuml;r wir stehen, jeden Tag aufs Neue erk&auml;mpft und verteidigt werden muss. Und dass das nicht nur bei den Neonazis erk&auml;mpft werden muss, sondern auch bei uns. Auch innerhalb unseres Staatsapparates, unserer Polizeibeamten und Verfassungsschutzbeamten. Was soll ich denn davon halten, wenn da ein Nonazi-Zeuge kommt mit einem Anwalt als Beistand, und dann stellen wir als Nebenkl&auml;ger durch hartn&auml;ckige Fragen fest, dass dieser Anwalt vom Verfassungsschutz Hessen ausgesucht wurde? Und dann stellen wir auf weitere Nachfragen fest, dass dieser Anwalt auch vom Verfassungsschutz bezahlt wird. Der Anwalt eines Neonazis, der vom Staat bezahlt wird. Und dann haben wir die Bundeskanzlerin, die sagt, dass dieses Land alles tun wird, um aufzukl&auml;ren? Oder eben hier in K&ouml;ln, die Aktenschredderei beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/redezeit\/mehmet-daimagueler-nsu-prozess-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Das ganze Gespr&auml;ch zum <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/av\/podcast\/wdr5-neugier-genuegt-redezeit\/audiomehmetdaimaguelernsuprozessnebenklaegerzwischenbilanzwdrneugiergenuegtredezeit100-audioplayer.html\">Nachh&ouml;ren<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Musiker werden angefeindet und angespuckt<\/strong><br>\nBei der &ldquo;Herz statt Hetze&rdquo;-Demo sangen Mitarbeiter der Dresdener Semperoper die Ode &ldquo;an die Freude&rdquo;. Auch sonst engagieren sie sich f&uuml;r Weltoffenheit. Sie leiden unter der w&ouml;chentlichen Belagerung des Theaterplatzes durch die Pegida-Demonstranten und werden angespuckt und angep&ouml;belt &ndash; und gehen teilweise nur noch in Gruppen nach Hause. [&hellip;]<br>\nAuch auf dem Weg zur Arbeit sind an Montagabenden P&ouml;beleien und Beschimpfungen keine Seltenheit &ndash; vor allem wenn andere Sprachen gesprochen werden. Der komissarische Intendant Wolfgang Rothe erz&auml;hlt, was das f&uuml;r Auswirkungen auf den Probenalltag hat:<br>\n&ldquo;Gerade Theater und vor allen Dingen Musiktheater und Ballett sind ja ohne die vielen Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt gar nicht denkbar und gar nicht realisierbar. Und da gibt es eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen, die &Auml;ngste haben, was da passiert. Zum Beispiel bis heute ist es so, dass die Proben zu einem bestimmten Zeitpunkt enden m&uuml;ssen, damit die Kolleginnen und Kollegen aus der Ballettkompanie rechtzeitig nach Hause kommen, weil sie Angst haben, &uuml;ber den Platz beziehungsweise durch die Innenstadt zu gehen an einem Montagabend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/semperoper-zeigt-flagge-musiker-werden-angefeindet-und.2177.de.html?dram:article_id=340561\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Arbeitgeber wollen sich nicht an Mehrkosten beteiligen<\/strong><br>\nDie Beitragserh&ouml;hung der Krankenkassen im Januar sollen die Versicherten allein bezahlen. Die Arbeitgeber wollen sonst die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-12\/krankenversicherung-krankenkassen-lohnfortzahlung-arbeitgeber\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Das ist das Ergebnis der letzten sogenannten Gesundheitsreform von 2014, die mit einer freudig zelebrierten Beitragssatzsenkung und der Abschaffung des Sonderbeitrags von 0,9 Prozent daherkam. F&uuml;r Millionen, so der Gesundheitsminister damals, werde die Krankenversicherung nun g&uuml;nstiger. Die NachDenkSeiten haben damals schon auf das T&auml;uschungsman&ouml;ver und die sich jetzt abzeichnende Entwicklung mit steigenden Zusatzbeitr&auml;gen hingewiesen (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21231\">siehe unter anderem hier<\/a>).<br>\nUnd wer hat es beschlossen? Die Gro&szlig;e Koalition, zu der auch die SPD geh&ouml;rt, die diese Entwicklung nun aber beklagt und wieder eine R&uuml;ckkehr zur parit&auml;tischen Finanzierung fordert. Dass sich die Arbeitgeber dagegen wehren und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ins Spiel bringen oder sogar als Tauschgesch&auml;ft gegen eine parit&auml;tische Finanzierung anbieten, klingt ja fast wie abgesprochen. Denn schon einmal hat es einen erfolgreichen Angriff auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gegeben. Unter der Kohl-Regierung im Jahr 1996. Rot-Gr&uuml;n schaffte die Regelung allerdings drei Jahre sp&auml;ter wieder ab.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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