{"id":2974,"date":"2008-02-13T09:06:21","date_gmt":"2008-02-13T08:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2974"},"modified":"2015-11-28T13:39:37","modified_gmt":"2015-11-28T12:39:37","slug":"noch-einmal-spiegel-jetzt-entdeckt-die-redaktion-ueberrascht-dass-es-auch-noch-industrielle-taetigkeit-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2974","title":{"rendered":"Noch einmal \u201eSpiegel\u201c: Jetzt entdeckt die Redaktion \u00fcberrascht, dass es auch noch industrielle T\u00e4tigkeit gibt"},"content":{"rendered":"<p>Spiegel-Lesern kann man offensichtlich nahezu alles zumuten. Bis vor kurzem wurde im Blatt der Abstieg beschworen, sogar der Wirtschaftsweltkrieg, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,534216-2,00.html\">jetzt liest man<\/a>: &bdquo;&Uuml;berraschende Renaissance. Das Comeback der deutschen Industrie widerlegt die These, dass die Zukunft den Dienstleistungen geh&ouml;re. Produktionsfirmen sind der Wachstumstreiber &ndash; auch f&uuml;r den Servicesektor.&ldquo; Weitere Ausz&uuml;ge in der Anlage.<br>\nDas alles konnte man vor drei oder f&uuml;nf oder noch mehr Jahren auch schon wissen. Aber damals musste man im &bdquo;Spiegel&ldquo; und in B&uuml;chern und Fernsehsendungen seines Chefredakteurs Aust und des Berliner B&uuml;roleiters Steingart noch vom &bdquo;Abstieg eines Superstars&ldquo; und vom &bdquo;Fall Deutschland&ldquo; lesen, h&ouml;ren und sehen. Gehen Sie mit dieser Geschichte zu Spiegelabonnenten. Zeigen Sie ihnen, welcher Wetterwendigkeit und Beliebigkeit sie w&ouml;chentlich ausgesetzt sind. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nGabor Steingart hat in seinem Buch &bdquo;Deutschland. Der Abstieg eines Superstars&ldquo; (2003?), das der Spiegel in Ausz&uuml;gen abdruckte, ein d&uuml;steres Bild gerade auch der industriellen Entwicklung gezeichnet (siehe Anlage 2). Da war, wenn ich mich recht erinnere, davon die Rede, bei uns gingen die &bdquo;Kerne&ldquo; der industriellen Entwicklung verloren, w&auml;hrend zum Beispiel Frankreich an uns vorbeizieht. Vom kranken Mann Europas war in den Produktbeschreibungen dieses Buches die Rede. 2005 legte Steingart zusammen mit Stefan Aust und dem ZDF-Mann Claus Richter noch einmal nach. Und dann noch einmal 2006 mit &bdquo;Weltkrieg um Wohlstand&ldquo;, wieder in Serie abgedruckt im Spiegel. Dazu siehe: <a href=\"?p=1769\">Steingart &ndash; Mittelma&szlig; in der Sache aber Meister in der Kunst der Verf&uuml;hrung.<\/a><\/p><p>Schon 2003 konnte man wissen, dass die Dramatisierung unbegr&uuml;ndet ist und auch die Behauptung vom Verlust der industriellen Basis nicht stimmt: Die Exportst&auml;rke war damals schon erkennbar, es war sichtbar, dass Deutschlands Volkswirtschaft zum Beispiel gerade im Maschinenbau besonders stark ist; am 15.7.2005 (!) haben wir in den <a href=\"?p=631\">NachDenkSeiten<\/a> &uuml;ber die weiter gewachsene St&auml;rke des Maschinenbaus berichtet: Fast 20 Prozent Weltmarktanteil hatte der Deutsche Maschinenbau damals schon erreicht. Aber diese Kunde drang nicht bis in die Spiegelb&uuml;ros in Berlin und Hamburg vor.<br>\nEs war schon 2003 erkennbar, dass die Abwanderung (auch wenn sie einzelne Betriebe und Menschen hart trifft) in der Summe dramatisiert wird; es war absehbar, dass das Gerede von der Dienstleistungsgesellschaft ein modisches Geschw&auml;tz ist. Solche Ver&auml;nderungen vollziehen sich nicht in radikalen Br&uuml;chen. In einer aufgekl&auml;rten Gesellschaft sollte man sich ohnehin zur&uuml;ckhalten mit Kategorisierungen von der Sorte Dienstleistungsgesellschaft, Industriegesellschaft, Finanzkapitalismus, Wissensgesellschaft und was da sonst noch im Angebot sein mag.<\/p><p>Mehrere der hier g&auml;ngigen Denkfehler sind in meinem Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; analysiert, zum Beispiel Denkfehler Nr.13 &bdquo;Wir sind nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig&ldquo; . Das Buch erschien im August 2004. <\/p><p>Der Spiegel macht mit seinen Artikeln seine Leser verr&uuml;ckt. Einmal so. Und einmal anders. Und dann wieder so. Dahinter stecken keine klugen K&ouml;pfe.<br>\nIch weise noch einmal auf die Empfehlung hin, an der Senkung der Auflage dieses neoliberalen Kampforgans mitzuwirken. Siehe unsere beiden letzten Artikel zum Thema: <a href=\"?p=2961\">&bdquo;Nachtrag zum Spiegel: Offenbar lernunf&auml;hig und zur weiteren Talfahrt entschlossen. Es gibt auf Dauer keinen Bedarf an einem unkritischen Mainstream-Spiegel&ldquo;<\/a> und <a href=\"?p=2958\">&bdquo;Geben Sie den Spiegel-Redakteuren den richtigen Tipp: Kritisch sein, aufkl&auml;ren &ndash; andernfalls geht&rsquo;s weiter bergab mit der Auflage und die Tantiemen fallen aus&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Das ist ernst gemeint: die Qualit&auml;t der &ouml;ffentlichen Debatte in Deutschland und damit die Qualit&auml;t der Politik wird sich vermutlich erst dann wieder bessern, wenn es mehr kritische Stimmen gibt; Stimmen, die hinterfragen, zweifeln, auf Umsicht und Weitsicht pochen. Der Spiegel war zumindest auf einigen Gebieten der deutschen Politik &uuml;ber l&auml;ngere Zeit eines dieser kritischen Organe und deshalb wichtig. Das ist pass&eacute;. Aber es k&ouml;nnte wiederkommen. Das ist unsere Hoffnung.<br>\nDoch diese Hoffnung wird nur dann einl&ouml;sbar sein, wenn die Redaktion merkt, mit der bisherigen Linie f&auml;llt die Auflage des Spiegel ins Bodenlose. Dabei m&uuml;ssen Sie mithelfen &ndash; in dem Sie Noch-Spiegel-Leser zum Beispiel mit dieser wetter-wendigen Geschichte zur industriellen St&auml;rke unseres Landes bekannt und auf die v&ouml;llig gegenl&auml;ufigen Artikel und Serien aufmerksam machen, die noch vor kurzem im Blatt zu lesen waren.<\/p><p><strong>Anlage 1:<\/strong><br>\n<strong>Ausz&uuml;ge aus: Der Spiegel vom 10.2.2008, Seite 66 und 67<\/strong><br>\n<strong>&Uuml;berraschende Renaissance<\/strong><br>\nDas Comeback der deutschen Industrie widerlegt die These, dass die Zukunft den Dienstleistungen geh&ouml;re. Produktionsfirmen sind der Wachstumstreiber &ndash; auch f&uuml;r den Servicesektor.<\/p><p>[&hellip;]<\/p><p>Die Auftr&auml;ge stapeln sich in den Orderb&uuml;chern genauso wie die R&auml;der in der &uuml;ber 90 Jahre alten Fabrikhalle im Stadtteil Sterkrade. In drei Schichten produziert die Belegschaft hier f&uuml;r Kunden aus aller Welt.<\/p><p>Um 60 Prozent stieg der Umsatz des Unternehmens in den beiden vergangenen Jahren. Um &uuml;ber ein Viertel stockte Walter die Belegschaft auf, 50 neue Arbeitspl&auml;tze entstanden, trotzdem nimmt der Auftragsstau kaum ab. &ldquo;Das wird auch in den n&auml;chsten anderthalb Jahren nicht anders.&rdquo;<\/p><p>[&hellip;]<\/p><p>Deutschland verf&uuml;gt noch &uuml;ber viel mehr industrielle Kompetenz und Substanz als beispielsweise Gro&szlig;britannien. Hierzulande gilt die Industrie, anders als dort, nicht als eine weitgehend &uuml;berkommene Wirtschaftsform aus dem 19. Jahrhundert und die Dienstleistungsbranche nicht uneingeschr&auml;nkt als das allein seligmachende Modell der Zukunft.<\/p><p>&ldquo;Wir haben konsequent auf industrielle Kerne gesetzt, das zahlt sich jetzt aus&rdquo;, meint Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Pfaffenbach. &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht davon leben, dass wir uns gegenseitig die Haare schneiden.&rdquo;<\/p><p>Zum anderen profitiert Deutschland von der industriellen Vielfalt, die sich hier erhalten hat. Mit China und Indien industrialisieren sich gro&szlig;e Teile der Welt, und deutsche Unternehmen haben genau die Produktpalette im Angebot, die Schwellenl&auml;nder daf&uuml;r brauchen, von Werkzeugmaschinen &uuml;ber komplette Stahlwerke bis hin zu Autos, die sich der aufstrebende Mittelstand dort gern leisten m&ouml;chte.<\/p><p>[&hellip;]<\/p><p>Deutsche Unternehmen haben sich zudem hervorragend auf die Erfordernisse der Globalisierung eingestellt. Sie haben sich spezialisiert, in ihren Nischen sind sie nicht selten Weltmarktf&uuml;hrer. Gutehoffnungsh&uuml;tte Radsatz etwa ist weltweit f&uuml;hrend im Markt f&uuml;r Niederflurstra&szlig;enbahnen. R&auml;der aus Oberhausen rollen in Perth, Hiroshima und Vancouver.<\/p><p>Wesentliche Ursache des Erfolgs: Das Traditionsunternehmen hat immer wieder das Rad neu erfunden. Eine seiner Spezialit&auml;ten ist ein einzeln lenkbares Rad, mit dem Stra&szlig;enbahnen durch engste Gassen kurven k&ouml;nnen. Die Konstruktion ist technisch anspruchsvoll, sie besteht aus 400 Einzelteilen. &ldquo;Das kann nicht jeder&rdquo;, meint Manager und Miteigent&uuml;mer Walter.<\/p><p>[&hellip;]<\/p><p>So attraktiv ist mittlerweile der Standort, dass viele Unternehmen, die Fertigung ins Ausland verlegt haben, wieder zur&uuml;ckkommen. &ldquo;Sicherlich sind die L&ouml;hne im Ausland niedriger, aber so einfach ist die Verlagerung dann doch nicht&rdquo;, erkl&auml;rt Bauer. Im Ausland m&uuml;sse das Personal erst m&uuml;hsam angelernt werden, was bei anspruchsvollen T&auml;tigkeiten zuweilen Schwierigkeiten bereite. Aus der Ferne bietet der Heimatstandort dann doch Vorteile, die jederzeitige Verf&uuml;gbarkeit von Material zum Beispiel<br>\noder die N&auml;he zu Lieferanten, hat Bauer festgestellt.<\/p><p>Verl&auml;ssliche Statistiken dar&uuml;ber, wie viele Unternehmen Arbeitspl&auml;tze wieder nach Deutschland zur&uuml;ckverlagern, gibt es allerdings nicht, genauso wenig wie zuverl&auml;ssige Angaben dar&uuml;ber, wie viele ins Ausland abwandern.<\/p><p><strong>Anlage 2:<\/strong><br>\n<strong>Produktbeschreibungen von Amazon:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Deutschland-Abstieg-eines-Superstars-Steingart\/dp\/3492243916\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1202858185&amp;sr=1-1\">Deutschland. Der Abstieg eines Superstars<\/a> von Gabor Steingart von Piper<br>\n<strong>Aus der Amazon.de-Redaktion<\/strong><br>\nDas Urteil des Autors ist schonungslos: Die deutsche Erfolgsstory ist l&auml;ngst zu Ende. Einst als Mustersch&uuml;ler gepriesen, verabschiedet sich die Bundesrepublik zunehmend aus dem Kreis der f&uuml;hrenden Volkswirtschaften. Das so oft bewunderte und in aller Welt kopierte &ldquo;Modell Deutschland&rdquo; mit seinen Exportschlagern (F&ouml;deralismus, Soziale Marktwirtschaft) verkommt immer mehr zur Chiffre f&uuml;r &ouml;konomischen Stillstand, politische Reformunf&auml;higkeit und mentale Tr&auml;gheit.\n<p>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Entwicklung sieht der Leiter des Berliner Spiegel-B&uuml;ros hausgemacht: 1) Die &Uuml;berdehnung des Sozialstaats f&uuml;hrt zum Ausbluten der &ouml;konomischen Grundlagen, weil das Wachstum nicht mehr Schritt h&auml;lt. 2) Die als Reflex auf den &ldquo;F&uuml;hrerstaat&rdquo; mit dem Grundgesetz etablierte Atomisierung der politischen Macht hat zur Folge, dass sich die Akteure gegenseitig blockieren. Reformer haben es schwer in diesem Umfeld aus Besitzstandswahrern und Blockademachtverwaltern. Steingart h&auml;lt diesen &ldquo;deutschen Defekt&rdquo;, wie er ihn nennt, zu Recht f&uuml;r ein lange untersch&auml;tztes Problem.<\/p><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Fall-Deutschland-Abstieg-eines-Superstars\/dp\/3492248012\/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1202858185&amp;sr=1-4\">Der Fall Deutschland. Abstieg eines Superstars<\/a> von Stefan Aust, Claus Richter, Gabor Steingart, und Matthias Ziemann von Piper<br>\n<strong>Kurzbeschreibung<\/strong><br>\nSelten hat ein politisches Buch eine solche Wirkung bewiesen wie Gabor Steingarts Bestseller &raquo;Deutschland &ndash; Der Abstieg eines Superstars&laquo;. Diese Analyse ist jetzt Basis einer gro&szlig;en Dokumentation im ZDF, die die Frage stellt: Ist Deutschland so schlecht? Oder hat sich die Lage ge&auml;ndert? In 20 Interviews sondieren die Autoren, wie Deutschland in diese Schr&auml;glage gekommen ist, sp&uuml;ren Fehler auf und zeigen Irrwege auf. Politisch handelnde Zeitzeugen wie Helmut Schmidt und Otto Graf Lambsdorff nehmen Stellung, wirtschaftlich Verantwortliche wie Hilmar Kopper und Heinz D&uuml;rr verbinden ihre Erfahrungen mit einer schonungslosen Analyse der aktuellen Lage. Selten hat es eine derartige Versammlung von politischem und wirtschaftlichem Sachverstand in einem Buch gegeben: so etwa Klaus von Dohnanyi, Edzard Reuter, Franz Steink&uuml;hler, Kurt Biedenkopf, Meinhard Miegel, Bert R&uuml;rup, Richard von Weizs&auml;cker, Theo Waigel, Karl-Otto P&ouml;hl und Wolfgang Sch&auml;uble. <\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spiegel-Lesern kann man offensichtlich nahezu alles zumuten. Bis vor kurzem wurde im Blatt der Abstieg beschworen, sogar der Wirtschaftsweltkrieg, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,534216-2,00.html\">jetzt liest man<\/a>: &bdquo;&Uuml;berraschende Renaissance. 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Produktionsfirmen sind der Wachstumstreiber &ndash; auch f&uuml;r den Servicesektor.&ldquo; Weitere Ausz&uuml;ge in der Anlage.<br \/> Das alles<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2974\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[11,157,30],"tags":[495,420,419],"class_list":["post-2974","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-strategien-der-meinungsmache","category-wettbewerbsfaehigkeit","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-aust-stefan","tag-spiegel","tag-steingart-gabor"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2974"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2974\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29179,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2974\/revisions\/29179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}