{"id":2977,"date":"2008-02-14T12:23:13","date_gmt":"2008-02-14T11:23:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2977"},"modified":"2015-11-28T10:50:03","modified_gmt":"2015-11-28T09:50:03","slug":"bertelsmann-unser-gesundheitswesen-braucht-qualitaetstransparenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2977","title":{"rendered":"Bertelsmann: \u201eUnser Gesundheitswesen braucht Qualit\u00e4tstransparenz\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Bertelsmann Konzern ist heute ein globales Medienimperium mit gesch&auml;tzten 19 Milliarden Euro Umsatz weltweit und ca. 1,7 Milliarden Gewinn. Aus dem operativen Gesch&auml;ft flossen steuerbefreit 2004 64 Millionen Euros an die Stiftung, welche 76,8% der Anteile an dem Konzern h&auml;lt. Aus diesen &bdquo;Stiftungsgeldern&ldquo; werden 300 Mitarbeiter bezahlt und ca. 60 -100 Projekte j&auml;hrlich finanziert. Ein wichtiger Bereich (au&szlig;er Bildung, e-government, Umstrukturierung der &ouml;ffentlichen Verwaltungen etc.) ist das Gesundheitswesen, hier unter der Leitung der Tochter des Firmengr&uuml;nders Reinhard Mohn, Dr. Brigitte Mohn. Von Silke L&uuml;der.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Think-Tank Bertelsmann Stiftung<\/strong><br>\nMohn baute seine Bertelsmannstiftung zu einem Think Tank aus, der seine F&uuml;hrungsmethoden wissenschaftlich begr&uuml;ndet, an aktuelle politische Gegebenheiten anpasst und in Politik und Verwaltung hinein tr&auml;gt (zit. von Hersch Fischler in dem Buch &bdquo;Bertelsmann-Ein globales Medienimperium macht Politik&ldquo;, Hrsg. Thomas Barth 2006).<br>\nSelbstredend findet ein gro&szlig;er Medienkonzern wir Bertelsmann bei Politikern und den politischen Spitzen der Verwaltungen schon vorauseilend aufmerksam Geh&ouml;r, besonders, wenn er Konzepte und Empfehlungen &uuml;ber die Bertelsmann Stiftung wissenschaftlich aufgearbeitet pr&auml;sentiert, oft in Kooperation mit namhaften wissenschaftlichen Instituten, die f&uuml;r zahlungskr&auml;ftige Kunden wie die Bertelsmannstiftung gern Auftragsforschung betreiben. Politiker k&ouml;nnen eine publizistische Gro&szlig;macht, die den reichweitenst&auml;rksten Privatsender RTL samt weiteren TV Sendern und privaten Radiosender in allen Bundesl&auml;ndern ebenso wie die Magazine Stern und Spiegel, viele weitere Publikumszeitschriften und die gr&ouml;&szlig;ten Buchverlage kontrolliert, kaum ignorieren, wenn sie Wert darauf legen, wiedergew&auml;hlt zu werden.<\/p><p><strong>Enge Zusammenarbeit mit Rot-Gr&uuml;n, aber genauso mit der Stiftung<br>\n&ldquo;Neue soziale Marktwirtschaft&ldquo;<\/strong><br>\nBertelsmann war besonders erfolgreich in Zusammenarbeit mit der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung und der Entwicklung der Agenda 2010 von Gerhard Schr&ouml;der, im Windschatten der linksliberalen Kritik am Springerkonzern segelnd, seinen eigenen Vorsprung als Medienkonzern st&auml;ndig ausbauend. Zus&auml;tzlich arbeitet die Bertelsmannstiftung auch mit der &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo; Heinrich-B&ouml;ll Stiftung und der gewerkschaftnahen Hans-B&ouml;ckler Stiftung zusammen. Inzwischen ist die Bertelsmannstiftung an allen, sich jagenden &bdquo;Reformen&ldquo; der BRD kr&auml;ftig beteiligt.<\/p><p><strong>Vorbild Industrie<\/strong><br>\nDie Prinzipien der neueren Betriebwirtschaft werden auf alle Bereiche der Gesellschaft &uuml;bertragen. Insgesamt zu sehen in einem internationalen Kontext, der ohne die Zusammenh&auml;nge der internationalen Globalisierung und sogenannten &bdquo;neoliberalen&ldquo; Umgestaltung aller Bereiche der europ&auml;ischen Gesellschaften nicht zu verstehen ist. Es findet ein fl&auml;chendeckender Rollback der Errungenschaften modernen Demokratien und des &bdquo;Sozialstaates&ldquo; (fast schon ein Schimpfwort heute) statt.<\/p><p><strong>&bdquo;Du bist Deutschland!&ldquo;<\/strong><br>\nDer Staat zieht sich als Finanzier aus den verschiedenen &bdquo;Sozialwesen&ldquo; wie der Bildung oder dem Gesundheitswesen zur&uuml;ck, private Konzerne mit dem einzigen Ziel der Gewinnmaximierung f&uuml;r internationale Konzerne besetzen die Felder neu. Gleichzeitig ist der Staat allerdings &bdquo;Moderator&ldquo; (Bertelsmann), der konsequent mit sich selbst &uuml;berschlagenden Regelungsmechanismen im Vordergrund daf&uuml;r sorgt, das der Laden auch so l&auml;uft, wie die profitorientierten Hintergrundakteure (Lobbyisten) sich das w&uuml;nschen.<\/p><p><strong>Orwell`scher &bdquo;Neusprech!&ldquo;<\/strong><br>\nPropagandistisch verkauft wird das Ganze mit Vokabeln wie Wettbewerb, Qualit&auml;t, Effizienz, Effektivit&auml;t, Transparenz, e-democracy, der selbstbestimmte Patient, die selbstbestimmte Schule, die Exellenz-Universit&auml;t, Best-Practice Systeme, betriebliche Strategien, Zielerf&uuml;llung in allen Bereichen, Benchmarking, Vergleiche &uuml;ber Vergleiche, outcome Orientierung, Eigenmanagement, effizienter Ressourcenverbrauch, Nachhaltigkeit, Kundenstatus der Patienten, Dienstleisterrolle der &Auml;rzte, &hellip;.<\/p><p>Es gibt heute eigentlich kein Statement von Politik, Kassen oder &bdquo;Selbstverwaltungsorganen&ldquo; im Gesundheitswesen, in dem diese Orwelll&rsquo;schen Neusprechvokabeln fehlen.<\/p><p><strong>&bdquo;Unser Gesundheitswesen braucht Qualit&auml;tstransparenz!&ldquo;<\/strong><br>\nDiese Ver&ouml;ffentlichung zur Gesundheitspolitik der Stiftung (von 2007 auf www.Bertelsmanstiftung.de) besagt auf 86 Seiten folgendes:<br>\nPatienten, &Auml;rzte und B&uuml;rger br&auml;uchten eine allumfassende Transparenz im Gesundheitswesen. In Deutschland muss erst mal alles gemessen werden im Gesundheitswesen. Durch fl&auml;chendeckenden Zwang zum Qualit&auml;tsmanagement (zuf&auml;llig wird noch das von Bertelsmann entwickelte QM System EPA als das einzig sinnvolle propagiert) k&ouml;nnen die &bdquo;Leistungserbringer im Gesundheitswesen wie im Restaurant Qualit&auml;tssterne erringen. Dass es hierbei nur um betriebliche &bdquo;Ablaufoptimierung&ldquo;, aber gar nicht um wirkliche Qualit&auml;t f&uuml;r Patienten handelt, da man weiteste Teile der Medizin eben nicht wie ein &bdquo;St&uuml;ckgut&ldquo; in einem Wirtschaftbetrieb messen kann, wird geflissentlich verschwiegen.<\/p><p><strong>Wohin gehen die Patienten?<\/strong><br>\nDer entscheidende Hintergrund der Ver&ouml;ffentlichung ist: Die Patientenstr&ouml;me sollen neu gelenkt werden. Die Privatisierung der kommunalen Kliniken macht rasche Fortschritte, Konzerne wie Rh&ouml;n, Helios und Asklepios kaufen fl&auml;chendeckend auf und strukturieren um. Da 2009 die Bezahlung der Krankenh&auml;user 100 %-ig auf DRG (auf Fallpauschalen umgestellt wird, jetzt gibt&rsquo;s es noch Mischformen), m&uuml;ssen sich alle Kliniken h&auml;nderingend die Einweiser sichern. Das geht schlecht &uuml;ber die bisherigen Stromlenker, die ambulanten selbst&auml;ndigen Arztpraxen, die ihre Empfehlungen bisher noch nach langj&auml;hrigen Erfahrungen mit den umliegenden Krankenh&auml;usern aussuchen k&ouml;nnen, und dabei nicht abh&auml;ngig von finanziellen Erw&auml;gungen sind. Also, das muss sich &auml;ndern, sagen sich die Stiftungsleute. Also, bitte Patienten, in Zukunft nicht mehr den Hausarzt fragen, lieber gleich ins Internet, wie viele Qualit&auml;tssterne hat das Krankenhaus? Unn&ouml;tig zu erw&auml;hnen, dass im Anschluss an die Ver&ouml;ffentlichung dieser &bdquo;Studie&ldquo; im Sommer 2007 gleich in allen Zeitungen stand, dass es jetzt Qualit&auml;tssterne f&uuml;r Praxen und Kliniken geben muss (siehe Zeitschrift &bdquo;Stern&ldquo; und viele andere).<\/p><p><strong>Der ambulante Medizinsektor wurde als profitable Anlagesph&auml;re f&uuml;r das Privatkonzernkapital entdeckt.<br>\nWas st&ouml;rt dabei?<\/strong><br>\nWieder die ambulanten Arztpraxen. Also, wie f&auml;ngt man&rsquo;s an. Gesetze werden erlassen, wie das &bdquo;Wettbewerbsst&auml;rkungsgesetz&ldquo; 2007 und das Vertragsarztrechts&auml;nderungsgesetz&ldquo;, die die Verh&auml;ltnisse so &auml;ndern, dass die Sicherstellung gleich an die Kassen &uuml;bergehen kann (Kassel Oktober 2007) , die selbst&auml;ndigen Arztpraxen pleite gehen oder an die Privatklinik-MVZs angegliedert werden. Mit angestellten &Auml;rzten, da regelt sich doch alles viel besser.<\/p><p><strong>Datentransparenz!<\/strong><br>\nWir schafft man die totale &bdquo;Transparenz&ldquo; &uuml;ber &Auml;rzte und Patienten? Da ist es ganz schlecht, wenn die &auml;rztlichen Daten bisher nur unter der Schweigepflicht der &Auml;rzte liegen. Also, eine bundesweite Telematikplattform muss her. Die Daten m&uuml;ssen zu den Kassen, zu den privaten Kliniken, zu den IT-Konzernen. Aber das lieber nicht so offen sagen. Besser ist: Man verschanzt sich hinter Argumenten, die sich fortschrittlich und modern anh&ouml;ren.<\/p><p>Der allseits informierte, selbstbestimmte, immer fitte (nie kranke und schwache) Patient, der alle seine Krankheitsgeschehen selbst managt. Das macht sich viel besser (siehe Orwell- Neusprech: das Wahrheitsminsterium). Wobei wir wieder am Anfang w&auml;ren.<\/p><p><strong>Und wer macht alles dabei mit?<br>\nJobwechsel in der Szene<\/strong><br>\nDie Rh&ouml;n Kliniken. Im Aufsichtsrat sitzen zusammen Herr Lauterbach, Hauptberater der Gesundheitspolitik der SPD, vorher Leiter des Instituts f&uuml;r Gesundheitswesen in K&ouml;ln, daneben Frau Dr. Brigitte Mohn, wie oben schon erw&auml;hnt. Bis vor kurzem war Prof Dr. Eckart Fiedler Chef der Barmer Ersatzkasse. Seit 2006 hat er 2 neue Jobs:<\/p><p>Erstens:<br>\nEr ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Praxissiegel der Bertelsmannstiftung. Diese Stiftung schafft Qualit&auml;t. Im Gesundheitswesen. Zusammen mit Klaus Theo Schr&ouml;der (Gesundheitsministerium) ver&ouml;ffentlichte er vor kurzem die Ergebnisse einer Studie &uuml;ber zertifizierte Arztpraxen (6.7.2007 Website Bertelsmannstiftung):<\/p><p><em>&bdquo;Der nach au&szlig;en sichtbare Einsatz f&uuml;r Qualit&auml;t erh&ouml;ht das Vertrauen der Patienten und damit auch den Therapieerfolg. Au&szlig;erdem werden die Arbeitsprozesse effizienter. Dadurch steig die Arbeitszufriedenheit und der wirtschaftliche Erfolg der Praxen verbessert sich.&ldquo; Letztlich erh&ouml;he eine verbesserte Qualit&auml;t medizinischer Versorgung die Effizienz im Gesamtsystem.<br>\n<\/em><br>\nUnn&ouml;tig zu sagen, dass er und Schr&ouml;der dann gleich noch Werbung f&uuml;r das von Bertelsmann entwickelte QM System EPA machten.<\/p><p>Zweitens:<br>\nFiedler arbeitet als Dozent f&uuml;r das K&ouml;lner Institut f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und klinische Epidemiologie (IGKE) in K&ouml;ln, dessen Direktor Karl Lauterbauch (beurlaubt wegen des Bundestagsmandats) durch Gutachten f&uuml;r Kassen und Politik gro&szlig;en Einfluss darauf genommen hat, dass Disease-Management-Programme in der BRD eingef&uuml;hrt und die Notwendigkeit der Abschaffung der wohnortnahen Fach&auml;rzte propagiert wurde.<\/p><p><strong>Die traurige Wirklichkeit<\/strong><br>\nLeider straft die Wirklichkeit im Gesundheitswesen die Bertelsmann-Doktrin L&uuml;gen. Die Gesundheitsversorgung der Patienten verschlechtert sich nach meiner Beobachtung als &bdquo;Basisversorgerin&ldquo; eigentlich t&auml;glich. Wegen der Fallpauschalenbezahlung und der Profitmaximierungsdoktrin werden die Patienten viel zu fr&uuml;h entlassen. &Auml;rzte sind keine &Auml;rzte mehr, sondern Codierer f&uuml;r den B&uuml;rokratiewahnsinn, und gesprochen wird mit den Patienten eigentlich fast gar nicht mehr im Krankenhaus.<br>\nIn Scharen verlassen junge &Auml;rzte unser Land, gleichzeitig steigen Frustration und Burn Out in den ambulanten Arztpraxen t&auml;glich an.<\/p><p>Der Zwang zum &bdquo;ablaufprozessmaximierenden Qualit&auml;tsmanagement&ldquo; und der Zwang zur &bdquo;Listenmedizin&ldquo;, von den so genannten &bdquo;Selbstverwaltungsorganen&ldquo; in der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung getreulich umgesetzt, zerst&ouml;rt die Motivation vieler &Auml;rzte und belastet die Versorgung. Wegen der finanziellen Aush&ouml;hlung der Grundversorgung verschlechtert sich die real stattfindendenVersorgung t&auml;glich, Wartezeiten steigen an und die kr&auml;nksten Patienten pendeln wegen allseits budgetierter Zw&auml;nge von Arzt zu Arzt und zur Klinik, oft ohne wirklich Hilfe zu bekommen.<\/p><p><strong>Was tun die Profi-Patientenvertreter?<\/strong><br>\nUnd die Patientenvertreter? Ach ja, Da war doch noch was. Thomas Isenberg. Neun Jahre lang hat er den Fachbereich Gesundheit und Ern&auml;hrung bei dem Bundesverband der Verbraucherzentralen geleitet. Ab 1.9.2007 hat er einen neuen Job. &ldquo;Es passte einfach&ldquo;, so Isenberg als Begr&uuml;ndung im Deutschen &Auml;rzteblatt. Jetzt wird er Programmmanager im Themenfeld Gesundheit bei der Bertelsmannstiftung. Auf strategischem Posten sozusagen (Deutsches &Auml;rzteblatt vom 6.8.2007). &Uuml;brigens hat die<br>\nBertelsmann Tochter Arvato jetzt den Auftrag f&uuml;r die Digitalisierung der Fotos von 17 Millionen AOK-Versicherten f&uuml;r die neuen elektronischen Gesundheitskarten im n&auml;chsten Jahr bekommen, ein, wie das Vorstandsmitglied der AOK Anne Strobel beim letzten IT-Kongress betonte, sehr anspruchsvolles Projekt.<\/p><p><strong>Club of Rome<\/strong><br>\nUnd Frau Liz Mohn, die Frau des Firmenpatriarchen Reinhard Mohn, hat auch Karriere gemacht. Als einziges weibliches Mitglied des &bdquo;Clubs of Rome&ldquo; durfte sie am 25.9.2007 in einer Rede &uuml;ber die &bdquo;Anforderungen an die F&uuml;hrungsrolle der Zukunft&ldquo; sprechen und einen &ldquo; Vortrag &uuml;ber die Globalisierung zum Wohle der Allgemeinheit&ldquo; halten. Hier schlie&szlig;en sich dann alle Kreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bertelsmann Konzern ist heute ein globales Medienimperium mit gesch&auml;tzten 19 Milliarden Euro Umsatz weltweit und ca. 1,7 Milliarden Gewinn. Aus dem operativen Gesch&auml;ft flossen steuerbefreit 2004 64 Millionen Euros an die Stiftung, welche 76,8% der Anteile an dem Konzern h&auml;lt. Aus diesen &bdquo;Stiftungsgeldern&ldquo; werden 300 Mitarbeiter bezahlt und ca. 60 -100 Projekte j&auml;hrlich finanziert.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2977\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[149,129,160],"tags":[232,412,312,1539,382],"class_list":["post-2977","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitspolitik","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-markt-und-staat","tag-bertelsmann","tag-privatkliniken","tag-reformpolitik","tag-rtl","tag-think-tanks"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2977"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2977\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29176,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2977\/revisions\/29176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}