{"id":29937,"date":"2016-01-06T09:18:19","date_gmt":"2016-01-06T08:18:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937"},"modified":"2016-01-06T09:18:19","modified_gmt":"2016-01-06T08:18:19","slug":"hinweise-des-tages-2533","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h01\">Silvesternacht in K&ouml;ln <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h03\">Die M&auml;r von der Bestrafung der Sparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h04\">Blutiges B&uuml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h05\">Wirtschaftsweiser Lars Feld: &bdquo;Deutschland geht es so gut wie nie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h06\">What Europe Needs To Know About The Dutch Tax Haven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h07\">Deutsche Steuers&uuml;nder r&auml;chen sich an Schweizer Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h08\">Zeit zu handeln, statt zu tricksen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h09\">Auf dem Weg ins Mittelalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h10\">DGB: Warum die B&uuml;rgerinitiative f&uuml;r fairen Transport uns alle angeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h11\">Ein Kongress voller Widerspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h12\">Berlin entgeht beim Verkauf des Potsdamer Platzes viel Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h13\">Finanzdesaster bei K&ouml;lner Oper: 460 Millionen Euro &ndash; mal eben so<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h14\">Grotesk: Der Mittlere Osten soll &ldquo;der Welt etwas schuldig&rdquo; sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h15\">Was sagt die Bundesregierung zu den polnischen &amp; franz&ouml;sischen antidemokratischen  Tendenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h16\">&Ouml;ffentlich-rechtlicher Gesinnungsjournalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937#h17\">Griechische Seelenlandschaften<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29937&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Silvesternacht in K&ouml;ln<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Organisiertes Verbrechen, nicht enthemmte Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nHaben in K&ouml;ln zu Silvester alkoholisierte, enthemmte &ldquo;Nordafrikaner&rdquo; oder gar ausgehungerte Fl&uuml;chtlinge Jagd auf deutsche Frauen gemacht, um sie sexuell zu bel&auml;stigen? Nein, es handelt sich um organisiertes Verbrechen zum Zweck von Diebstahl &ndash; ein klarer Fall f&uuml;r Staat und Polizei. Das macht es f&uuml;r die betroffenen Frauen nicht besser, es ist aber wichtig, um nicht rassistische Ressentiments zu sch&uuml;ren &ndash; und Gegenma&szlig;nahmen zu entwickeln.<br>\nIn der Silvesternacht kam es in K&ouml;ln nach aktuellem Ermittlungsstand zu diversen sexuellen &Uuml;bergriffen mit dem Ziel von Diebst&auml;hlen gegen&uuml;ber Frauen, die vor dem Hauptbahnhof unterwegs waren. In ersten Presseberichten war von einer Ansammlung von 1.000 M&auml;nnern die Rede, aus deren Reihen die Taten begangen worden seien &ndash; dabei handelte es sich einfach um eine volle Silvesterfeier vor dem Dom. Inzwischen geht die Polizei von mehreren hundert Tatverd&auml;chtigen aus, die aus krimineller Diebstahl-Motivation handelten und gezielt und strategisch vorgingen, wie die Polizei berichtet: &ldquo;Die Gesch&auml;digten befanden sich w&auml;hrend der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere M&auml;nner sie umzingelten. Die Gr&ouml;&szlig;e der T&auml;tergruppen variierte von zwei bis drei, nach Zeugenaussagen nordafrikanisch Aussehenden bis zu 20 Personen. Die Verd&auml;chtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken &ndash; dem Diebstahl von Wertgegenst&auml;nden. Insbesondere Geldb&ouml;rsen und Mobiltelefone wurden entwendet. In einigen F&auml;llen gingen die M&auml;nner jedoch weiter und ber&uuml;hrten die meist von ausw&auml;rts kommenden Frauen unsittlich.&rdquo; Diese kriminelle Methode ist als &ldquo;Antanztrick&rdquo; bekannt.<br>\nAnders, als erste Presseberichte suggerierten, handelt es sich nach bisherigem Informationsstand also nicht um enthemmte M&auml;nner, nicht um Fl&uuml;chtlinge, nicht um Muslime, sondern um polizeibekannte Intensivstraft&auml;ter mit klarer krimineller Motivation, die diese allerdings zu massiven Sexualdelikten ausdehnten. Nach Silvester waren rund 30 Delikte angezeigt, inzwischen liegen rund 90 Anzeigen vor, darunter 15 wegen sexueller Bel&auml;stigung und eine wegen Vergewaltigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netz-gegen-nazis.de\/artikel\/silvesternacht-k%C3%B6ln-organisiertes-verbrechen-nicht-enthemmte-fl%C3%BCchtlinge-10812\">Netz-Gegen-Nazis<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunkturritter der Angst<\/strong><br>\nDie Neujahrsnacht in K&ouml;ln wird im &ouml;ffentlichen Ged&auml;chtnis bleiben. Allerdings kaum als das, was sie war, n&auml;mlich ein Beispiel f&uuml;r das Scheitern eines Polizeieinsatzes. Eine oder mehrere Gruppen junger M&auml;nner sollen vor dem Hauptbahnhof inmitten einer feiernden Menschenmenge ihre Opfer unbehelligt bedr&auml;ngt, sexuell bel&auml;stigt und beraubt haben. In mindestens einem Fall soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Bislang wurden rund 100 Anzeigen erstattet.<br>\nDie Polizei, da wird aus dem Verbrechen ein Skandal, will davon &ndash; trotz l&uuml;ckenloser Kamera&uuml;berwachung des Bahnhofs &ndash; nichts mitbekommen haben. Dementsprechend harmlos las sich ihre Berichterstattung am Neujahrstag. Von &raquo;ausgelassener Stimmung&laquo; unter &raquo;1.000 Feiernden&laquo; und einer &raquo;weitgehend friedlichen&laquo; Party war die Rede. Erst Tage sp&auml;ter drehte sich die Darstellung. Am 2. Januar gaben die K&ouml;lner Ordnungsh&uuml;ter bekannt, dass Zeugen von &raquo;zwei bis drei&laquo;, aber auch von &raquo;bis zu 20 T&auml;tern&laquo; berichtet h&auml;tten. Am 4. Januar waren f&uuml;r die Medien aus den 1.000 Feiernden dann 1.000 Straft&auml;ter geworden. &raquo;Silvester-Sex-Mob! Kannten die T&auml;ter sich alle?&laquo; unkte Bild am 5. Januar mit Blick auf die &raquo;aus dem nordafrikanischen Raum und dem Nahen Osten&laquo; stammenden Verd&auml;chtigen. Das allerdings k&ouml;nnen die Beh&ouml;rden nicht best&auml;tigen: &raquo;Wir wissen nicht, wer die T&auml;ter sind&laquo;, so der K&ouml;lner Polizeichef am Dienstag.<br>\nDie Politik erst macht am Dienstag aus dem Polizeiskandal ein Politikum. &raquo;Es ist untragbar, dass Frauen in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten nachts von jungen Migranten sexuell traktiert und beraubt werden&laquo;, dr&ouml;hnt Andreas Scheuer. Ob das tragbarer w&auml;re, wenn es sich nicht um Migranten als T&auml;ter handelte, bleibt der Phantasie des CSU-Generals &uuml;berlassen. Rassekundlerin Julia Kl&ouml;ckner (CDU) treiben Ahnungen von &raquo;bestimmten Kulturkreisen&laquo; um, die &raquo;unsere Werte&laquo; akzeptieren m&uuml;ssten, auch wenn sie es &raquo;aus ihrem Heimatland anders gewohnt sind&laquo;. Die Vergewaltigung in der Ehe, in der Bundesrepublik bis 1997 kein Straftatbestand, wird sie damit kaum meinen. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) wei&szlig;: &raquo;Wer Frauen erniedrigt, kann kein Teil unserer Gesellschaft sein.&laquo; Er wird sicher keinen Stab &uuml;ber &raquo;die Bayern&laquo; brechen wollen, weil es auf deren Oktoberfesten regelm&auml;&szlig;ig zu &auml;hnlich kriminellen Ausw&uuml;chsen kommt.<br>\nDas w&auml;re auch hetzerisch und unangebracht. Doch die Konjunkturritter der Angst feiern ihre Feste, wie sie fallen. Im Dezember 2015 machte sich die rechte Webseite PI-news Gedanken &uuml;ber angebliche Massenvergewaltigungen durch Ausl&auml;nder und befand: &raquo;Darf man so einfach von L&uuml;ge sprechen, nur weil etwas noch nicht im Ernst geschehen ist? Es ist keine L&uuml;ge, es ist Notwehr.&laquo;<br>\nWer Honig aus der Angst der Menschen saugt, hat eben Interesse daran, ein solches Klima zu schaffen. Und nicht an der Aufkl&auml;rung eines Verbrechens. Da wird aus Skandal und Politikum echte Herrschaftspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-06\/032.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Pressekonferenz von Justizminister Maa&szlig; &ndash; Widerspr&uuml;chliche Angaben zu T&auml;tergruppe und Reaktion<\/strong><br>\nNach den &Uuml;bergriffen in K&ouml;ln in der Silvesternacht widerspricht sich die Polizei bei der Frage, wann sie von den Attacken auf zahlreiche Frauen erfahren hat. Angaben zu der Zahl der T&auml;ter werden indes stark &uuml;bertrieben. Auf einer Pressekonferenz &auml;u&szlig;erte sich Justizminister Heiko Maa&szlig; (SPD) zu den Vorf&auml;llen.<br>\nSicher ist bereits jetzt, dass die Zahlen &uuml;ber die T&auml;tergruppe teilweise stark &uuml;bertrieben sind. Auf dem Platz vor dem K&ouml;lner Hauptbahnhof befanden sich in der Silvesternacht insgesamt h&ouml;chstens 1.000 Personen. Nur ein kleiner Teil von ihnen war direkt an den &Uuml;bergriffen beteiligt. Auf seiner Pressekonferenz sprach Justizminister Heiko Maa&szlig; trotzdem von &bdquo;1.000 Personen, die gezielt die gleichen Straftaten begehen&ldquo;.<br>\nErst auf kritische Nachfragen relativierte er diese Zahl. Es sei &bdquo;unwichtig, ob es sich um 1.000, 500 oder 100&ldquo; Personen handelt. Zudem betonte er, dass auch Zuschauer als Mitt&auml;ter einzustufen sind. Wichtig sei es nun nachzuweisen, ob es unter den T&auml;tern &bdquo;irgendeine Form der Organisation, der gezielten Absprachen&ldquo; gegeben habe. In diesem Fall m&uuml;ssten die Vorg&auml;nge als eine &bdquo;neue Form der organisierten Kriminalit&auml;t&ldquo; bewertet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/36183-koln-pressekonferenz-von-justizminister-maass\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Starker Tobak: &bdquo;Erst auf kritische Nachfragen relativierte er diese Zahl. Es sei unwichtig, ob es sich um 1.000, 500 oder 100 Personen handelt. Zudem betonte er, dass auch Zuschauer als Mitt&auml;ter einzustufen sind.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Und das in einer Situation, in der dieser Vorfall derart instrumentalisiert wird. Unglaublich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Um mal mit Mausfeld zu sprechen: Das ist <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rx5SZrOsb6M\">Emp&ouml;rungsmanagement<\/a> live. Aufmerksamkeitslenkung in Richtung Rassismus und Ressentiments. Mit &Uuml;bertreibungen, Zuschreibungen, Ungenauigkeiten &ndash; und dann dem Kaprizieren auf &bdquo;Nationalit&auml;t&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Silvester in K&ouml;ln &ndash; einige Anmerkungen<\/strong><br>\nWarum derzeit 80 Tatverd&auml;chtige keine 1000 T&auml;ter sind &ndash; erkl&auml;rt in einfachen, auch f&uuml;r die langsameren unter den Pressevertretern  verst&auml;ndlichen Worten von Prinzessin Elke Wittich\n<ol>\n<li>Wenn in K&ouml;ln aus einer Gruppe von rund tausend M&auml;nnern heraus von gesch&auml;tzt 100 M&auml;nnern Straftaten begangen werden, lautet die korrekte &Uuml;berschrift nicht &bdquo;K&ouml;ln: Tausend M&auml;nner fallen &uuml;ber Frauen her&ldquo;.<\/li>\n<li>Wenn die Polizei gegen&uuml;ber dem K&ouml;lner Stadtanzeiger festststellt: &bdquo;Die bisherigen Hinweise gehen deutlich in Richtung polizeibekannte Intensivt&auml;ter, mit Fl&uuml;chtlingen haben die nichts zu tun.&ldquo;, dann hat das Wort &bdquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo; in einer korrekten &Uuml;berschrift auch nichts zu suchen.<\/li>\n<li>Wirklich nicht.<\/li>\n<li>Auch wenn Schlagzeilen, in denen Worte wie &bdquo;tausend M&auml;nner&ldquo;, &bdquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo; und &bdquo;bel&auml;stigte Frauen&ldquo; vorkommen, ganz viele Klicks versprechen.<\/li>\n<li>Im Journalismus geht es nicht um Klicks, sondern um Fakten.<\/li>\n<li>Pro-Tipp: Fakten sind das, was gesichert feststeht.<\/li>\n<li>Es gibt keine richtige Schlagzeile mit den falschen Fakten.<\/li>\n<li>Lasst das also.<\/li>\n<li>Wir sagen es nicht gerne, aber falsche Schlagzeilen wie die von den 1000 Fl&uuml;chtlingen, die K&ouml;lner Frauen bel&auml;stigten, machen uns nicht sehr geneigt, den Journalismus zur G&auml;nze zu retten.<\/li>\n<li>Einmal verbreitete Schlagzeilen k&ouml;nnen &uuml;brigens nicht ungeschrieben gemacht werden. Der Eindruck, dass 1000 Fl&uuml;chtlinge in K&ouml;ln Frauen mindestens bel&auml;stigten, ist das, was bleibt. F&uuml;r immer, egal, wie viele erkl&auml;rende Artikel jetzt nachgeschoben werden.<\/li>\n<li>K&ouml;nnt Ihr Pegida, die AfD und so weiter und so fort lachen h&ouml;ren, wie sch&ouml;n die L&uuml;genpresse ihr Gesch&auml;ft besorgte?<\/li>\n<li>Wir Prinzessinnenreporter, die letzte Bastion vor den Horden der Finsternis, werden den heutigen Tag mit Seufzen verbringen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.prinzessinnenreporter.de\/silvester-in-koeln-einige-anmerkungen\/\">Prinzessinnenreporter<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hemmungslos<\/strong><br>\nBetrunkene entbl&ouml;&szlig;en sich, fassen Frauen unters Dirndl und feuern sich gegenseitig an: Im Bierzelt auf dem Oktoberfest legen manche M&auml;nner s&auml;mtliche Hemmschwellen ab. Doch die meisten &Uuml;bergriffe auf Frauen werden nie geahndet.<br>\nAllein der kurze Weg zur Toilette ist der reinste Spie&szlig;rutenlauf. Drei Umarmungen von wildfremden, besoffenen M&auml;nnern, zwei Klapse auf den Hintern, ein hochgehobener Dirndlrock und ein absichtlich ins Dekollet&eacute; gesch&uuml;tteter Bierschwall sind die Bilanz von drei&szlig;ig Metern. Es ist Samstag, 11 Uhr morgens im Hofbr&auml;uzelt. Der Wiesntag hat gerade angefangen. [&hellip;]<br>\nFrauen sehen sich auf dem Oktoberfest immer wieder Bel&auml;stigungen ausgesetzt, gegen die sie sich mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en wehren m&uuml;ssen. Denn wer sich nicht selbst hilft, ist verloren. Im exzessiven Bierrausch scheint alles erlaubt. Security und Polizei greifen nur ein, wenn einer ausrastet und etwa mit einem Ma&szlig;krug auf einen Kontrahenten einpr&uuml;geln will. Der Griff an eine Pobacke als Grund? Da g&auml;b es ja viel zu tun. [&hellip;]<br>\nEine Kollegin, die zum Arbeiten im Hofbr&auml;uzelt war, wurde pl&ouml;tzlich von zwei Italienern eingekreist, die um sie herumtanzten und sich dabei St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auszogen, bis sie komplett nackt waren. Von den anderen G&auml;sten wurden die beiden noch mit lauten Jubelrufen und Klatschen angefeuert. Geholfen hat der Frau kein anderer Gast. Auch kein Security-Mann war in der N&auml;he. Erst ein m&auml;nnlicher Kollege, der angerannt kam, konnte die nackten Italiener vertreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-entbloessung-im-bierzelt-1.1151859\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Eine Kellnerin auf dem Oktoberfest sagte mir mal, sie tr&uuml;ge eine abgeschnittene Leggins unter dem Dirndl, da die besoffene, johlende Menge ihr sonst regelm&auml;&iacute;g das H&ouml;schen vom Leibe rei&szlig;t. Alltag in Deutschland. Wenn es zur deutschen &bdquo;Leitkultur&ldquo; passt, geh&ouml;rt massenhafte sexuelle Bel&auml;stigung der schlimmsten Sorte offenbar zur &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo;. Passend dazu der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/annalist\/status\/684273084145233920\">Twitter-Kommentar der Journalistin Anne Roth<\/a>: &bdquo;Leute, die sich f&uuml;r den Schutz von Frauen nur interessieren, wenn wir von Ausl&auml;ndern angegriffen werden, sind Rassisten. Ob in K&ouml;ln o. Kabul&ldquo;. Man k&ouml;nnte dabei jedoch auch den Begriff &bdquo;Ausl&auml;nder&ldquo; durch den Begriff &bdquo;Muslime&ldquo; ersetzen &hellip; denn beim Oktoberfest st&ouml;rt es die &Ouml;ffentlichkeit auch nicht, wenn Italiener, Japaner oder Schweden &bdquo;unsere&ldquo; deutschen Frauen sexuell bel&auml;stigen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>IOM Counts 3,771 Migrant Fatalities in Mediterranean in 2015<\/strong><br>\nWith 3,771 deaths, 2015 was the deadliest year on record for migrants and refugees crossing the Mediterranean trying to reach Europe, reports IOM in a year-end summary. By comparison 3,279 deaths were recorded in the Mediterranean in 2014.<br>\nGlobally, IOM estimates that over 5,350 migrants died in 2015. IOM also recorded total sea arrivals to Europe in 2015 at 1,004,356 or almost five times the previous year&rsquo;s total of 219,000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iom.int\/news\/iom-counts-3771-migrant-fatalities-mediterranean-2015\">International Organization for Migration<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Probieren Sie einmal, die Zahlen der beiden Berichte in Relation zu setzen: Aktuell sind 40 Tote in der &Auml;g&auml;is zu beklagen, &uuml;bers Jahr hin 3.800 im Mittelmeer, d. h. ein vergleichbarer Vorfall findet statistisch alle 4 Tage statt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Billig-Rettungswesten werden Fl&uuml;chtlingen zum Verh&auml;ngnis<\/strong><br>\nIn der &Auml;g&auml;is sind erneut rund 40 Fl&uuml;chtlinge ertrunken, darunter mehrere Kinder. Eine trugen fehlerhafte, offenbar illegal hergestellte Rettungswesten.<br>\nBei der Flucht von der T&uuml;rkei nach Europa sind in der &Auml;g&auml;is erneut Dutzende Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Schwangere und mehrere Kinder. Der Sender CNN T&uuml;rk berichtete, am Dienstag seien 31 Leichen von Fl&uuml;chtlingen in den westt&uuml;rkischen Distrikten Ayvalik und Dikili angesp&uuml;lt worden. Die Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf die t&uuml;rkische K&uuml;stenwache 36 Tote. Die griechische K&uuml;stenwache teilte mit, sie habe binnen 48 Stunden die Leichen von acht Fl&uuml;chtlingen geborgen. &hellip;<br>\nEin Reporter von CNN T&uuml;rk sagte, die Migranten h&auml;tten zur &Uuml;berfahrt Schlauchboote von minderwertiger Qualit&auml;t benutzt. Die See in der Region ist zurzeit st&uuml;rmisch. Die Fl&uuml;chtlinge h&auml;tten zudem Schwimmwesten getragen, die nicht funktionsf&auml;hig gewesen seien. Vielmehr h&auml;tten sich diese noch mit Wasser vollgesaugt.<br>\nSolche Westen von geringer Qualit&auml;t werden vor allem in der K&uuml;stenregion unter der Hand verkauft. Die t&uuml;rkische Polizei beschlagnahmte am Dienstag bei einer Razzia in Izmir mehr als tausend illegal hergestellter Rettungswesten, wie CNN T&uuml;rk berichtet. In der Produktionsst&auml;tte h&auml;tten auch zwei syrische Kinder gearbeitet. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/aegaeis-billig-rettungswesten-werden-fluechtlingen-zum-verhaengnis-,24931854,33461586.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Unverantwortlich aber auch, diese Fl&uuml;chtlinge: Gerade bei der Auswahl von Schlauchbooten und Rettungswesten sollten sie doch die &bdquo;Geiz ist geil&ldquo;-Mentalit&auml;t wenigstens mal kurz zur Seite legen und sich f&uuml;r europ&auml;ische Qualit&auml;tsprodukte, m&ouml;glichst mit T&Uuml;V- oder ihrem Ziel entsprechend CE-Siegel entscheiden, besonders wenn die See wie zur Zeit absehbar st&uuml;rmisch ist. Alles andere bezahlt man, wie sie jetzt erleben mussten, im Zweifel mit dem Leben. &hellip; Viel zynischer geht es nicht mehr als in diesem Bericht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kommunen zur Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen &ldquo;&Uuml;berfordert uns nicht!&rdquo;<\/strong><br>\nRoland Sch&auml;fer hat eine ganz einfache Botschaft mit nach Berlin gebracht: &ldquo;&Uuml;berfordert uns als Kommunalverwaltungen nicht&rdquo;, so der B&uuml;rgermeister von Bergkamen und Pr&auml;sident des Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebundes. &ldquo;Und auch nicht die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in unseren St&auml;dten.&rdquo;<br>\n2015 war laut Sch&auml;fer ein schwieriges Jahr f&uuml;r die mittelgro&szlig;en und kleinen St&auml;dte und Gemeinden in Deutschland. Viele seien durch die Unterbringung von mehr als einer Million Fl&uuml;chtlinge an ihre Grenzen geraten.<br>\nDeshalb m&uuml;sse der Zuzug dringend reduziert werden. &ldquo;In diesem Tempo wird es nicht mehr zu leisten sein&rdquo;, so Sch&auml;fer. &ldquo;Es&rdquo; &ndash; damit ist die gro&szlig;e Aufgabe der Integration gemeint, f&uuml;r die die St&auml;dte und Gemeinden mehr Unterst&uuml;tzung von der Bundesregierung fordern, zum Beispiel bei der Unterbringung anerkannter Fl&uuml;chtlinge.<br>\nN&auml;chstes Jahr werden rund 500.000 Personen Anspruch auf Hartz IV-Leistungen erhalten, rechnet Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Gerd Landsberg vor. Diese Leistungen werden zwar von der Bundesregierung bezahlt, doch die Unterbringung der Menschen m&uuml;ssten zu 70 Prozent die Kommunen &uuml;bernehmen. &ldquo;Allein bezogen auf diese Zahl von 500.000 Personen macht das f&uuml;r die kommunale Seite einen Betrag von 600 Millionen Euro im Jahr&rdquo;, so Landsberg. Dies zu finanzieren sei nach seiner Auffassung keine kommunale Aufgabe: &ldquo;Das muss und sollte der Bund &uuml;bernehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fluechtlinge-staedtetag-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Wann ist endlich Schluss mit diesen unw&uuml;rdigen Stellvertreter-Diskussionen &uuml;ber Zust&auml;ndigkeiten, Finanzierungsverantwortung und vermeintliche Alternativen &agrave; la &bdquo;Reduzierung des Zuzugs&ldquo;? Schlussendlich ist es eine nur Frage des Willens, ob die &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; bew&auml;ltigt werden kann. Es tritt immer deutlicher zu Tage, dass man den Willen nicht aufbringen will, das Thema beherzt und mit Vernunft anzupacken, weder zur kurz- und mittelfristigen Aufnahme und Integration der fl&uuml;chtenden Menschen, noch zur Beseitigung der Fluchtursachen. Und das, obwohl in diesem Zusammenhang wirklich einmal von politischer &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo; gesprochen werden m&uuml;sste &ndash; oder glaubt jemand ernsthaft, die gro&szlig;e Anzahl von Menschen ohne Lebensgrundlage und -perspektive auf Dauer &uuml;berzeugen zu k&ouml;nnen, &bdquo;Zuhause&ldquo; in ihrem Elend zu verharren?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die M&auml;r von der Bestrafung der Sparer<\/strong><br>\nKeine Investitionen, kein Zins &ndash; das ist nicht die Schuld der EZB. Vielmehr wird vorhandenes Kapital nicht richtig eingesetzt. Ein Kommentar.<br>\nWenn die Deutschen nach ihren Sorgen befragt werden, dann rangieren der Nullzins und die fallenden Renditen auf ihre Ersparnisse f&uuml;rs Alter weit oben. Jahr f&uuml;r Jahr sinken die in Aussicht gestellten Auszahlungen ihrer Lebensversicherungen oder Sparpl&auml;ne, und die meisten kennen daf&uuml;r nur einen Schuldigen: Mario Draghi, den Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank. Er und seine Kollegen verteilen seit Jahren hunderte Milliarden Euro kostenlos an die Banken, und die verleihen es billig an die Staatskassen und Unternehmen. Folglich gehen die Sparer leer aus. Offenbar, und das glauben viele, l&auml;uft da eine &uuml;ble Verschw&ouml;rung gegen die kleinen Leute.<br>\nDie Best&auml;tigung f&uuml;r diesen Glauben liefern regelm&auml;&szlig;ig konservative Politiker und Banklobbyisten. Die EZB betreibe &bdquo;eine Geldpolitik gegen die Sparer&ldquo;, behauptet da etwa Bayerns Finanzminister Markus S&ouml;der. Die &bdquo;verantwortungslose Niedrigzinspolitik&ldquo; gef&auml;hrde &bdquo;die Gesch&auml;ftsmodelle unserer Lebensversicherer&ldquo;, verbreitet der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan. Sparkassenpr&auml;sident Georg Fahrenschon und Bankenverbandschef Michael Kemmer beschuldigen die EZB gar der &bdquo;Bestrafung&ldquo; oder &bdquo;Enteignung&ldquo; der Sparer.<br>\nAll das klingt logisch &ndash; und ist doch grundfalsch. Die EZB liefert gewiss manchen Grund f&uuml;r Kritik. Aber f&uuml;r die niedrigen Zinsen sind Europas Zentralbanker sicher nicht verantwortlich. Die eigentliche Ursache ist viel banaler, als die Ankl&auml;ger der vermeintlichen Draghi-Verschw&ouml;rung glauben machen wollen: Es gibt weit mehr Kapital auf der Suche nach Anlage, als f&uuml;r Kredite ben&ouml;tigt wird. Wenn aber das Angebot die Nachfrage &uuml;bersteigt, dann sinkt der Preis. Und genau das geschieht in den westlichen Industriel&auml;ndern. &hellip;<br>\nDer wichtigste Faktor dabei sind naturgem&auml;&szlig; die Unternehmen, die den &uuml;berwiegenden Teil aller Investitionen bestreiten. In einer dynamischen Volkswirtschaft sind sie es, die Kredite aufnehmen, um damit neue Produkte zu finanzieren und so den Zins zu erwirtschaften, den die Sparer f&uuml;r ihre Bankeinlagen bekommen.<br>\nDoch dieses Modell funktioniert nur noch in den Schwellenl&auml;ndern und den Lehrb&uuml;chern. Das zeigen die Daten der OECD &uuml;ber die USA, Japan, Deutschland, Gro&szlig;britannien und Italien. Dort erzielen die Unternehmen seit 2008 im Durchschnitt mehr Gewinne, als sie an Investitionen t&auml;tigen. Das hei&szlig;t: Auch der Unternehmenssektor ist Nettosparer. Wenn aber selbst die Unternehmen keine Schulden mehr machen, versiegt die wichtigste Quelle f&uuml;r die ersehnten Zinsertr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/niedrige-zinsen-die-maer-von-der-bestrafung-der-sparer\/12788762.html\">Harald Schumann in Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Blutiges B&uuml;ndnis<\/strong><br>\nMit einer gemeinsamen antiiranischen Politik hat der Westen dem aktuellen aggressiven Vorgehen Saudi-Arabiens gegen Teheran den Boden bereitet. Dies zeigt das Vorgehen der westlichen Mittelostpolitik in den vergangenen 13 Jahren. W&auml;hrend dieser Zeit haben die Staaten des Westens, auch Deutschland, Saudi-Arabien systematisch gest&auml;rkt, um es als Gegenmacht gegen den aufstrebenden Iran zu positionieren. Zuvor hatte der Irak diese Funktion innegehabt. Riad wurde dabei vom Westen nicht nur &ouml;konomisch, sondern auch milit&auml;risch gef&ouml;rdert; es erhielt zudem modernste Repressionstechnologien auch aus der Bundesrepublik, um sich gegen etwaige Unruhen im Innern behaupten zu k&ouml;nnen. Eine Verschiebung der Berliner Interessenlage hat inzwischen allerdings das Nuklearabkommen mit Teheran gebracht, das es deutschen Unternehmen erlaubt, k&uuml;nftig eng mit Iran zu kooperieren und aus Gesch&auml;ften mit dem Land hohe Profite zu ziehen. Seitdem zielt die Bundesregierung auf einen Ausgleich zwischen Iran und Saudi-Arabien &ndash; und sucht Riad, das sich diesem Ansinnen verweigert und den bisherigen antiiranischen Kurs fortsetzen will, auf &ldquo;Dialog&rdquo; zu trimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59279\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaftsweiser Lars Feld: &bdquo;Deutschland geht es so gut wie nie&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsweise Lars Feld mahnt zu mehr Gelassenheit: Die Deutschen h&auml;tten zu viel Angst. Das Wachstum n&uuml;tze allen, eine zu gro&szlig;e L&uuml;cke zwischen Arm und Reich sei nicht zu bef&uuml;rchten.<br>\nDie Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Niveau seit 1991, die Zahl der Erwerbst&auml;tigen auf Rekordhoch: Der Freiburger &Ouml;konom und &bdquo;Wirtschaftsweise&ldquo; Lars Feld mahnt mit Blick auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation Deutschlands zu mehr Gelassenheit. In der Debatte um Armutsrisiko und Abstiegsgefahr gehe die Schere zwischen der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung und der tats&auml;chlichen Situation immer weiter auseinander, sagte Feld der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland sei in einer hervorragenden wirtschaftlichen Verfassung. Auch die Fl&uuml;chtlingskrise stelle keine existenzielle Gefahr f&uuml;r Wirtschaft oder &ouml;ffentliche Haushalte dar. Dennoch gebe es in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung Bef&uuml;rchtungen, die seit Jahren zun&auml;hmen.<br>\n&bdquo;Deutschland geht es gesamtwirtschaftlich so gut wie nie&ldquo;, sagte Feld. Es gebe ein gutes und kontinuierliches Wirtschaftswachstum sowie eine deutlich gesunkene Arbeitslosigkeit. Zudem gingen die L&ouml;hne und Geh&auml;lter nach oben. Wegen der niedrigen Zinsen seien die Konsumbereitschaft hoch und die &ouml;ffentlichen Finanzen solide.<br>\nMit einem Absturz sei derzeit nicht zu rechnen, die Aussichten seien g&uuml;nstig. Dennoch bestimmten h&auml;ufig Sorgen das Bild. &bdquo;Die &Auml;ngste werden umso gr&ouml;&szlig;er, je besser es den Leuten geht&ldquo;, sagte Feld: &bdquo;Das klafft massiv auseinander.&ldquo; Vor allem in der deutschen Mittelschicht gebe es die Angst des Abstiegs: &bdquo;Doch gerade dieser Schicht geht es besser denn je.&ldquo; Sie profitiere besonders von gr&ouml;&szlig;erer Sicherheit und steigenden Einkommen. &bdquo;Bezogen auf die Verteilungsproblematik sagen alle, wir haben massive Ungerechtigkeiten in den vergangenen 15 Jahren. Doch das Gegenteil ist der Fall&ldquo;, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Das Wachstum nutze allen gesellschaftlichen Schichten. Eine zu gro&szlig;e L&uuml;cke zwischen Arm und Reich sei nicht zu bef&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/wirtschaftsweiser-lars-feld-ueber-armutsrisiko-in-deutschland-13998116.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Das dumme Geschw&auml;tz dieses Pseudo-&Ouml;konomen und Wirtschaftsweisen von Merkels Gnaden erinnert zunehmend an die Propaganda in der Endphase der DDR. Warum haben wohl so viele Menschen so eine gro&szlig;e Abstiegsangst? Doch wohl deshalb, weil diese Angst in Zeiten von Hartz IV und Armutsrenten auf Grundsicherungsniveau f&uuml;r viele realistisch und berechtigt ist.<\/em><br>\n<em>Ansonsten sind Felds sch&ouml;nmalerische Behauptungen immer hart am Rande einer direkten L&uuml;ge: &ldquo;Deutschland geht es gesamtwirtschaftlich so gut wie nie&rdquo; ist zwar angesichts der desastr&ouml;sen Exportmanie und der krassen Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Infastruktur auch unwahr, aber angesichts des steigenden BSP argumentierbar und weniger gelogen als &ldquo;allen Deutschen geht es gut&rdquo;, was so &auml;hnlich klingt. &ldquo;Das Wachstum nutze allen gesellschaftlichen Schichten.&rdquo; &ndash; irgendwie schon, aber den einen kommt ein gr&ouml;&szlig;erer Teil zugute und den anderen gar keiner, und komischerweise den Reichen immer der gr&ouml;&szlig;te Teil. &ldquo;Eine zu gro&szlig;e L&uuml;cke zwischen Arm und Reich sei nicht zu bef&uuml;rchten.&rdquo; &ndash; ein Teileingest&auml;ndnis, da&szlig; die Schere zwischen reich und arm immer weiter aufgeht, und gleichzeitig die Teilleugnung. Wer bestimmt eigentlich, ob die &ldquo;L&uuml;cke&rdquo; &ldquo;zu gro&szlig;&rdquo; ist &ndash; Feld? W&auml;re eine gesellschaftliche Ungleichheit wie in den USA oder wie in einigen L&auml;ndern Afrikas &ldquo;nicht zu gro&szlig;&rdquo;? &ldquo;Mit einem Absturz sei derzeit nicht zu rechnen&rdquo; &ndash; was soll die Modifikation &ldquo;derzeit&rdquo; ausdr&uuml;cken? Ist das nicht die argumentative Absicherung genau f&uuml;r den Fall, da&szlig; eben doch kurz- oder mittelfristig eine scharfe Rezession kommt? Wieso spricht Feld nicht von einer &ldquo;Konjunkturdelle&rdquo; oder einem milden Abschwung, sondern von einem &ldquo;Absturz&rdquo; &ndash; weil er genau den in Wahrheit bef&uuml;rchtet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>What Europe Needs To Know About The Dutch Tax Haven<\/strong><br>\nAs of this January 1, the Netherlands holds the Presidency of the European Union. This is a good occasion to put the spotlight on a well-kept Dutch secret: The Netherlands is one of the largest tax havens in Europe, indeed the world.<br>\nWhile minister of finance Jeroen Dijsselbloem &ndash; better known as head of the Euro Group &ndash; routinely denounces Greece&rsquo;s &ldquo;unwillingness&rdquo; to reform its tax system, the Canadian mining company Gold Eldorado avoids paying taxes in Greece via his own country. While the Netherlands lambasted Cypriot banks in 2013 for laundering (Russian) money, oligarchs were invited in 2013 and 2014 to the Dutch embassy in Ukraine for a seminar by private Dutch law firms on how to avoid taxes via the Netherlands. Recently the European Commission decided that special Dutch tax breaks for Starbucks are illegal under European state aid rules.<br>\nThese are not isolated events. An important pillar of the Dutch financial-political complex is to attract foreign capital with a rich menu of tax-breaks and subsidies. The Netherlands has tax agreements with many countries. In particular, incoming royalties are untaxed. Corporations pay fabricated royalty costs to tax shelter companies, artificially lowering their profits. Any royalties are virtually untaxed and &ndash; when returning to the parent company &ndash; are untaxed in the home country because they have already been taxed (albeit at a zero rate). Vice versa, profits from (formally) foreign subsidiaries are untaxed when returning to Dutch headquarters.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/2016\/01\/what-europe-needs-to-know-about-the-dutch-tax-haven\/\">Social Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Steuers&uuml;nder r&auml;chen sich an Schweizer Banken<\/strong><br>\nSchwarzgeld-Kunden aus Deutschland machen ihren Schweizer Banken &Auml;rger: Nach der Selbstanzeige wollen sie zumindest einen Teil des Geldes zur&uuml;ck. Ein Richterspruch best&auml;rkt sie in ihrem Vorhaben<br>\nDieter Wedel ist nicht gut auf seine Schweizer Geldverwalter zu sprechen. &ldquo;Das Ganze war auf die Vernichtung meines Verm&ouml;gens angelegt&rdquo;, sagt der Drehbuchautor und Regisseur (&ldquo;Der gro&szlig;e Bellheim&rdquo;). 167 Wertpapiergesch&auml;fte h&auml;tten die Manager 2008 innerhalb von 90 Tagen vorgenommen, ohne sein Wissen und auf Grundlage gef&auml;lschter Unterschriften.<br>\nWedel lie&szlig; sich das nicht gefallen, er zog vor Gericht. Gut erinnert er sich noch an den Anruf einer Mitarbeiterin der Schweizer Bank. &ldquo;Die Dame am anderen Ende der Leitung war erschrocken, ja fassungslos, als ich ihr versicherte, dass all mein Geld versteuert sei.&rdquo; Wegen seiner Steuerehrlichkeit habe bei ihm nicht funktioniert, was bei so vielen anderen deutschen Kunden klappte. &ldquo;Die Schweizer Banken haben stets ausgenutzt, dass ihre Kunden keine Gegenwehr leisten konnten, weil es Schwarzgeld war, das sie bunkerten&rdquo;, sagt der 73-J&auml;hrige.<br>\n&Uuml;ber Jahrzehnte konnten Ratschl&auml;ge der Bankberater noch so verlustreich sein, die Provisionen und Geb&uuml;hren noch so vermessen, Hauptsache, das Geld war vor deutschen Steuerbeh&ouml;rden sicher. Zehntausende deutsche Kunden waren Geiseln ihres eigenen Betrugs. Die Institute lebten gut davon.<br>\nDoch das funktioniert nicht mehr. 120.000 Steuerhinterzieher haben sich seit 2010 selbst angezeigt und ausstehende Verpflichtungen gegen&uuml;ber dem deutschen Fiskus beglichen. Allein im abgelaufenen Jahr kamen nach einer Umfrage der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; bei den Finanzministerien der L&auml;nder knapp 15.000 Anzeigen hinzu. Ihre Forderung: Schweizer Banken sollen die &uuml;ber Jahre unzul&auml;ssig einbehaltenen Provisionen herausr&uuml;cken. Unverhoffte R&uuml;ckendeckung gab es Ende November vom Obergericht in Z&uuml;rich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article150646774\/Deutsche-Steuersuender-raechen-sich-an-Schweizer-Banken.html\">Die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zeit zu handeln, statt zu tricksen!<\/strong><br>\nSchlechte Meldungen kann die Bundesregierung nicht gebrauchen. Deshalb rechnet sie sich Monat f&uuml;r Monat die Arbeitslosenzahlen sch&ouml;n. Tats&auml;chlich waren im Dezember 2015 mehr als 3,4 Millionen Menschen arbeitslos. Dazu kommen noch &uuml;ber 6 Millionen Minijobber, unter ihnen 2,2 Millionen ausgebildete Facharbeiter, die ausschlie&szlig;lich einen Minijob haben. Das zeigt auch, wie verlogen das ganze Geschw&auml;tz vom &ldquo;Facharbeitermangel&rdquo; ist. Ich finde: Es ist Zeit zu handeln, statt zu tricksen!<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/945568_1222540514430010_5526199909463128838_n.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/pb.206307219386683.-2207520000.1452026895.\/1222540514430010\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht auf facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auf dem Weg ins Mittelalter<\/strong><br>\nArmut Je h&ouml;her die Zahl der Asylsuchenden, desto dringlicher wird die Umverteilung des Reichtums in Deutschland<br>\nArmut ist ein heftig umk&auml;mpfter, aber kein politischer Kampfbegriff, wie Konservative und Neoliberale gern behaupten. Das Armutsverst&auml;ndnis h&auml;ngt nicht blo&szlig; von den sozio&ouml;konomischen Rahmenbedingungen und den herrschenden Wertvorstellungen ab &ndash; sondern auch von dem Erfahrungshorizont, der gesellschaftlichen Stellung und dem weltanschaulichen, religi&ouml;sen und politischen Standort des Betrachters. Es gibt keine allgemeing&uuml;ltige Definition und es d&uuml;rfte sie niemals geben. Die Erscheinungsformen der Armut sind zu vielf&auml;ltig.<br>\nDeutschland ist ein Vierteljahrhundert nach der Vereinigung von BRD und DDR eine wohlhabende, aber gleichwohl tief zerkl&uuml;ftete Gesellschaft. Die soziale Ungleichheit hat sich im vergangenen Jahrzehnt besonders drastisch versch&auml;rft, wie selbst die OECD, ein Zusammenschluss der hoch entwickelten Industriel&auml;nder, bem&auml;ngelt. Bei der Konzentration von Verm&ouml;gen belegt die Bundesrepublik in Europa einen Spitzenplatz, und die Armut erreicht auch einen Teil der Mittelschicht, verfestigt sich dort zunehmend und l&ouml;st bei einem anderen Teil soziale Abstiegs&auml;ngste aus, was irrationale Reaktionen hervorruft und rechtspopulistische Tendenzen f&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/auf-dem-weg-ins-mittelalter\">Christoph Butterwegge in Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DGB: Warum die B&uuml;rgerinitiative f&uuml;r fairen Transport uns alle angeht<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Gewerkschaften des Verkehrssektors haben eine Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative gestartet, um Unterschriften f&uuml;r faire Arbeit und mehr Sicherheit im Verkehrsgewerbe zu sammeln. Wir dokumentieren einen kurzen Bericht des Deutschen Gewerkschaftsbundes dazu.<br>\nEurop&auml;ische B&uuml;rgerinitiative Fair Transport Europe:<br>\nWarum die B&uuml;rgerinitiative f&uuml;r fairen Transport uns alle angeht<br>\nBis zum 14.9.2016 werden europaweit eine Million Unterschriften gesammelt<br>\nDer billigste Anbieter ist mitnichten auch der beste. Das gilt vor allem im Verkehrssektor. Wenn etwa bei der Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge im Personenverkehr nur noch der Sparzwang regiert, bleiben Arbeitssicherheit und gute Arbeitsbedingungen auf der Strecke. Das ist ein Sicherheitsrisiko f&uuml;r alle Verkehrsteilnehmer. Eine Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative will das &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1808%20\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Kongress voller Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nDie IGM ist f&uuml;r Frieden, aber auch f&uuml;r die Sicherung der Arbeitspl&auml;tze in der R&uuml;stungsindustrie. Sie ist daf&uuml;r, TTIP zu stoppen, ebenso wie f&uuml;r weitere Verhandlungen. Sie ist f&uuml;r gewerkschaftliche Solidarit&auml;t und schw&auml;cht den DGB. Sie ist sowohl f&uuml;r das uneingeschr&auml;nkte Streikrecht als auch f&uuml;r das sogenannte Tarifeinheitsgesetz. Solche Widerspr&uuml;che stehen f&uuml;r die Verunsicherung und eine gewisse Orientierungslosigkeit der Gewerkschaft, die doch so wichtig ist und so gro&szlig;e Aufgaben zu erf&uuml;llen hat. Orientierungslos scheint die Gewerkschaft, weil sie &uuml;ber keine brauchbare Analyse der gegenw&auml;rtigen Krise verf&uuml;gt.<br>\nDie Schw&auml;chung des DGB k&ouml;nnte sich dabei als verh&auml;ngnisvoll herausstellen, weil die Konkurrenz zwischen den beiden gro&szlig;en Gewerkschaften IG Metall und ver.di verst&auml;rkt wird. Die IG Metall legte bei wenigen Gegenstimmen und ohne gro&szlig;e Debatte in der Satzung fest, nur noch solche Beschl&uuml;sse des DGB f&uuml;r bindend zu erachten, die den Interessen der IG Metall nicht entgegenstehen. In Verbindung damit wurde der Organisationskatalog neu beschlossen und erg&auml;nzt. Zum Organisationsbereich der IG Metall geh&ouml;ren jetzt alle Betriebe der &raquo;Wertsch&ouml;pfungskette&laquo; f&uuml;r die Endprodukte im Metall- oder Elektrobetrieb, in der Holz- und Textilindustrie. Allerdings beschr&auml;nkt sich diese Wertsch&ouml;pfungskette auf die Prozesse im Inland, da die IG Metall ja eine nationale Organisation ist. Die Organisationskonflikte z.B. mit ver.di im Logistikbereich k&ouml;nnen so nicht mehr vom DGB &raquo;geschlichtet&laquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/32781\">Linksnet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlin entgeht beim Verkauf des Potsdamer Platzes viel Geld<\/strong><br>\nDas Land Berlin d&uuml;rfte beim Verkauf des Potsdamer Platzes an den kanadischen Investor Brookfield leer ausgehen. Allein gesch&auml;tzte 84 Millionen Euro Grunderwerbsteuer entgehen dem Berliner Fiskus, weil die Grundst&uuml;cke und Immobilien f&uuml;r 1,4 Milliarden Euro in einem so genannten &bdquo;Share Deal&ldquo; ver&auml;u&szlig;ert wurden. Dabei werden nicht die Grundst&uuml;cke selbst, sondern nur Anteile (Share) von Gesellschaften verkauft, die diese halten. Das Konstrukt wird von gro&szlig;en Investoren wie Fonds, Versicherungen oder Pensionskassen bei milliardenschweren Immobiliengesch&auml;ften gew&auml;hlt. Sie umgehen damit legal die seit 2006 in den Bundesl&auml;ndern stark gestiegenen Grunderwerbsteuers&auml;tze. In Berlin fallen beim Immobilienkauf sechs Prozent Steuer vom Kaufpreis an.<br>\nEin Brookfield-Sprecher wollte sich am Dienstag nicht zu den Details des Deals &auml;u&szlig;ern. Ebenso wenig der Verk&auml;ufer des Potsdamer-Platz-Areals, der Immobiliendienstleister Savills Fund Management. Auch die Berliner Finanzverwaltung machte keine Angaben und verwies erneut auf das Steuergeheimnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/milliardendeal-berlin-entgeht-beim-verkauf-des-potsdamer-platzes-viel-geld\/12793752.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzdesaster bei K&ouml;lner Oper: 460 Millionen Euro &ndash; mal eben so<\/strong><br>\nDie Sanierung der K&ouml;lner B&uuml;hnen wird mindestens drei Jahre l&auml;nger dauern und wenigstens 100 Millionen Euro mehr kosten als geplant. Das aus der Nachkriegszeit stammende Geb&auml;udeensemble aus Opern- und Schauspielhaus sollte urspr&uuml;nglich in diesem November wiederer&ouml;ffnet werden, doch schon vor Monaten musste die Stadt mitteilen, dass dieser Termin nicht zu halten sein w&uuml;rde. Bisher waren die Kosten mit 288 Millionen Euro angegeben worden. Schlimmstenfalls droht nun eine Summe von mehr als 460 Millionen Euro.<br>\nWas kostet 460 Millionen Euro? &ndash; Um deutlich zu machen, in welcher Gr&ouml;&szlig;enordnung sich die Kosten f&uuml;r die Opernsanierung bewegen, ein paar Beispiele, wie viel andere &ouml;ffentliche Aufgaben kosten &hellip; landesweit f&uuml;r schnelles Internet &hellip; Ausbau der Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen &hellip; Gesamtausgaben der Stadt Neuss &hellip; Aufnahme, Transport und Versorgung von Asylsuchenden<br>\nWas kostet 100 Millionen Euro? &ndash; Was kostet 100 Mio. Euro? &ndash; Mit 100 Millionen Euro, die in K&ouml;ln momentan als Mindessteigerung der bisherigen Kosten veranschlagt sind, werden beispielsweise folgende &ouml;ffentliche Aufgaben gestemmt &hellip; Gesamt-Haushaltsvolumen von NRW-Kommunen wie Borken oder W&uuml;rselen &hellip; Erhalt von 13.000 Kilometern Landesstra&szlig;en &hellip; Sicherheit in Fl&uuml;chtlingsheimen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/politik\/koeln-oper-kosten-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> An und f&uuml;r sich eine &bdquo;kleine Meldung&ldquo;. Interessant aber einerseits die rheinische Nonchalance, mit der die Mehrkosten lapidar als &bdquo;zu beschlie&szlig;ende Finanzfreigabe&ldquo; formuliert werden, und andererseits die im Artikel genannten Vergleichsbeispiele, die die Gr&ouml;&szlig;enordnung der (Erh&ouml;hung der) Sanierungskosten eindrucksvoll illustrieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Grotesk: Der Mittlere Osten soll &ldquo;der Welt etwas schuldig&rdquo; sein<\/strong><br>\nDie Bundesregierung findet, dass der &ldquo;Mittlere Osten der Welt etwas schuldig ist&rdquo;. Seit Jahren w&uuml;rden sich Deutschland, Europa &amp; die USA bem&uuml;hen die Konflikte in der Region &ldquo;einzud&auml;mmen&rdquo; und Krisen zu &ldquo;&uuml;berwinden&rdquo;. Ihr hohes politisches, finanzielles und &ldquo;sonstiges&rdquo; Engagement sei un&uuml;bersehbar. Wenn diese Selbsteinsch&auml;tzung nicht so grotesk und traurig w&auml;re, k&ouml;nnten wir &uuml;ber diese Haltung nur ganz, ganz laut lachen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1165281343483812\/\">jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was sagt die Bundesregierung zu den polnischen &amp; franz&ouml;sischen antidemokratischen  Tendenzen<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Regierung will den Ausnahmezustand im Land in der Verfassung verankern, die polnische Regierung entmachtet ihr Verfassungsgericht und mischt sich in die Pressefreiheit ein. Beunruhigen diese Entwicklungen die Bundesregierung? Nicht wirklich. Meckern will man der EU-Kommission &uuml;berlassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1165391726806107\/\">jung &amp; naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-rechtlicher Gesinnungsjournalismus<\/strong><br>\nUwe Grund (SPD) macht sich nicht unbedingt anstrengende Gedanken, wenn er Kritik und Kritikern begegnet. Als Mitglied des NDR-Rundfunkrates erkl&auml;rte er auf einer Netzwerke-Veranstaltung die Zunahme von Programmbeschwerden &uuml;ber die tendenzi&ouml;se Berichterstattung von ARD-aktuell entsprechend simpel: Rachefeldzug zweier ehemaliger NDR-Mitarbeiter.<br>\nEr meinte meinen Kollegen Friedhelm Klinkhammer und mich. Rachefeldzug? Stuss. Klagen &uuml;ber den Niveauverlust von &raquo;Tagesschau&laquo; und &raquo;Tagesthemen&laquo; haben leider ihre eigenen Gr&uuml;nde.<br>\nFormschreiben der Vorsitzenden des NDR-Rundfunkrates, Dagmar Pohl-Laukamp: &raquo;&hellip; Ihre Programmbeschwerde &uuml;ber die Syrien-Berichterstattung in der Sendung &rsaquo;Tagesschau&lsaquo; habe ich an den Rechts- und Eingabenausschuss des NDR mit der Bitte um Beratung &uuml;berwiesen &hellip; Die abschlie&szlig;ende Beratung &hellip; erfolgt voraussichtlich in der Sitzung des Rundfunkrates am &hellip;&laquo;<br>\nDas Ergebnis dieser Beratungen ist &ndash; so war es bisher immer &ndash; garantiert eine Ablehnung. Der Rundfunkrat folgt stets den Stellungnahmen des Chefredakteurs ARD-aktuell, Kai Gniffke. Und der hat immer recht. Das ist die stereotype Antwort auf dutzende Programmbeschwerden wegen der antirussischen, einseitigen und teils sogar agitatorischen Berichterstattung der &raquo;Tagesschau&laquo; und der &raquo;Tagesthemen&laquo; &uuml;ber die Kriege in der Ukraine, in Syrien und im Jemen. Nachlesbar sind viele meiner\/unserer Beschwerden im Forum St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien (https:\/\/publikumskonferenz.de), auf rationalgalerie.de, medienanalyse-international.de und anderweitig im Internet. Suchmaschinen und das Stichwort &raquo;Programmbeschwerde&laquo; f&ouml;rdern sie zutage. (&hellip;)<br>\nDer Rundfunkstaatsvertrag verpflichtet Informationssendungen zu Objektivit&auml;t, Vollst&auml;ndigkeit und Wahrhaftigkeit. Auf grundlegende journalistische Regeln: Verzicht auf subjektive Wertung, Ber&uuml;cksichtigung aller Betrachtungswinkel, Anh&ouml;rung der Gegenseite, Trennung von Nachricht und Kommentar, Orientierung am Ziel der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung. Grunds&auml;tze, die bei Sendungen wie ARD-aktuell &uuml;ber Bord gegangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/567b93ebe1764\/1.phtml\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Griechische Seelenlandschaften<\/strong><br>\nGriechische Seelenlandschaften. Von Umbr&uuml;chen und Aufbr&uuml;chen<br>\nVon Alkyone Karamanolis<br>\nEs gibt ein &ldquo;Davor&rdquo; und ein &ldquo;Danach&rdquo; in Griechenland, die Krise hat das Land tiefgreifend ver&auml;ndert. Der &auml;u&szlig;ere Wandel ist leicht zu erkennen: entmietete Gesch&auml;fte, magere Stra&szlig;enbeleuchtung, ein ausged&uuml;nnter &ouml;ffentlicher Nahverkehr mit &uuml;berf&uuml;llten Bussen und U-Bahnen, Baustellen, an denen die Arbeit zum Erliegen gekommen ist. Was man nicht sieht, sind die Ver&auml;nderungen im Inneren der Menschen. Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, Biographien sind aus dem Tritt geraten: Da ist der ehemalige Betreiber einer Jazzbar, der heute als Friedhofsw&auml;rter arbeitet. Da ist die Rentnerin, die M&uuml;he hat, ihren Alltag zu bestreiten. Oder der Arzt, der eine Solidarit&auml;tsklinik gegr&uuml;ndet hat. Und dann sind da die zwei jungen Designerinnen, die aus der Not eine Tugend gemacht haben und mit gro&szlig;em Erfolg Produkte aus billigen Materialen kreieren. Ein Feature von Alkyone Karamanolis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/ausstrahlung-548866.html\">Bayern 2-Radio Revue<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-29937","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29937"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29937\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29938,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29937\/revisions\/29938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}