{"id":30015,"date":"2016-01-07T14:00:57","date_gmt":"2016-01-07T13:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30015"},"modified":"2016-01-07T16:28:30","modified_gmt":"2016-01-07T15:28:30","slug":"satire-ist-nur-ein-affe-im-hirn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30015","title":{"rendered":"Satire ist nur ein Affe im Hirn"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131125%20geb_henning_venske.jpg\" alt=\"Henning Venskes\" title=\"Henning Venskes\"><\/div><p>Satiriker haben, wie die Geschichte zeigt, immer schon gef&auml;hrlich gelebt: Weil der r&ouml;mische &raquo;Soldatenkaiser&laquo; Caracalla vermutete, dass die Bewohner von Alexandria Witze &uuml;ber ihn machten, veranstaltete er ein Gemetzel unter der Bev&ouml;lkerung: Tausende wurden abgeschlachtet. Und als Caracalla glaubte, die Zuschauer im Zirkus in Rom w&uuml;rden sich &uuml;ber ihn lustig machen, befahl er auch dort ein Massaker. Von <strong>Henning Venske<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Dieser Text ist ein Auszug aus Henning Venskes neuem Buch <a href=\"https:\/\/www.buchhandel.de\/buch\/Satire-ist-nur-ein-Affe-im-Hirn-9783864891175\">Satire ist nur ein Affe im Hirn<\/a>, das der Frage nachgeht: Was darf Satire eigentlich?<\/em><\/p><p>Heinz Greul schreibt in seiner Kulturgeschichte des Kabaretts &raquo;Bretter, die die Zeit bedeuten&laquo; (K&ouml;ln 1967): &raquo;F&uuml;r einen kurzen, genussreichen Augenblick sind die Machtverh&auml;ltnisse verkehrt: Der Unterlegene triumphiert im Witze, die Lust des Lachens hat die Unlust des Erlittenen befreiend aufgel&ouml;st. Dem Spott der Herrschenden eignet keine Macht; wohl dem Beherrschten. Der Witz ist die Waffe des Unterlegenen. So argw&ouml;hnen jene, diese k&ouml;nnten die im Spott beschlossene Energie in politische Aktion wenden.&laquo; <\/p><p>Und dann sind die Herrschenden zu allem f&auml;hig: Die Zeiten, in denen schon ein Fl&uuml;sterwitz, auch in Deutschland, das Leben kosten konnte, liegen noch nicht sehr weit zur&uuml;ck. <\/p><p>Den Kabarettisten Werner Finck observierte st&auml;ndig die Gestapo, und 1935 warfen die Nazis ihn wegen seiner Haltung und seiner daraus resultierenden Formulierungen ins KZ Esterwegen. <\/p><p>Den Schriftsteller Salman Rushdie zwang 1988 die bornierte Engstirnigkeit islamischer Geistlicher zu einem Leben im Untergrund: Die Herrschaften hatten ihm seine gro&szlig;e Koran-Satire &raquo;Die satanischen Verse&laquo; &uuml;belgenommen und Muslime in aller Welt aufgefordert, den Ketzer umzubringen. Wegen eines satirischen Textes zum Tode verurteilt zu werden &ndash; weiter kann man es als Autor nicht bringen. <\/p><p>Dann die d&auml;nischen Mohammed-Karikaturen: 2006 taten eines sonnigen Januarmorgens Millionen Muslime das, was sie jeden Tag tun &ndash; sie setzten sich an den Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch und lasen die d&auml;nische Tagespresse von vor vier Monaten. Da blieb ihnen vor Schreck der Schweinebraten im Hals stecken: Da hatten doch Karikaturisten tats&auml;chlich Zeichnungen ver&ouml;ffentlicht, die nahelegten, dass der Islam eine gewaltt&auml;tige Religion sei und dass der Prophet eine Bombe auf seinem Turban transportiere. Das war der Frevel: Man hatte den Propheten Mohammed gezeichnet. Niemand wusste, wie der Prophet Mohammed aussah, aber in den Karikaturen wurde er sofort wiedererkannt. Die Auseinandersetzungen um diese Karikaturen dauerten monatelang und kosteten &uuml;ber hundert Menschen das Leben. <\/p><p>Den vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt in der modernen Verfolgung von Satirikern brachte der Januar 2015. In Paris ver&uuml;bten Islamisten einen Anschlag auf die Satirezeitschrift <em>Charlie Hebdo<\/em> und auf einen j&uuml;dischen Supermarkt. So viel kollektives Entsetzen und demonstrative Solidarit&auml;t war selten in Europa. Millionen Menschen, die das Satireblatt <em>Charlie Hebdo<\/em> noch nie in den Fingern und auch noch nie eine Ahnung von Satire hatten, riefen laut &raquo;Je suis Charlie!&laquo; und erkl&auml;rten sich so auf einen Schlag zu Satirikern. Millionen franz&ouml;sische Satiriker gab es pl&ouml;tzlich in Deutschland, es war eine unglaubliche Satiriker-Schwemme, und es fehlte nur noch, dass &Uuml;berraschungsgast Joseph Ratzinger bei der Bambi-Verleihung den &Uuml;berlebenden von <em>Charlie Hebdo<\/em> einen Ehrenbambi f&uuml;r ihr Lebenswerk &uuml;berreichte. <\/p><p>Aber Solidarit&auml;t mit Satirikern, also auch mit den von diesen Textern und Zeichnern vertretenen Inhalten? Gegen exzessive Religionsaus&uuml;bung? Gegen Sozialabbau? Gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Gegen staatlichen Machtmissbrauch? Da stimmte doch was nicht. <\/p><p>Sch&ouml;n, wenn alle diese &raquo;solidarischen&laquo; Menschen sich gegen eine Einschr&auml;nkung der Pressefreiheit und f&uuml;r den Erhalt der Meinungsvielfalt aussprechen. Aber dass sich die Mehrheit dieser B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger seit dem Attentat entschlossen gegen neoliberale Einflussnahme stemmt, ist nicht zu erkennen: Viele dieser so heftig mit <em>Charlie Hebdo<\/em> solidarischen Menschen sprechen auch weiterhin bedenkenlos von Wirtschaftsfl&uuml;chtlingen und Sozialschmarotzern, obwohl es Konsens unserer reichen Gesellschaft sein m&uuml;sste, den Preis f&uuml;r das Grundrecht auf Menschenw&uuml;rde zu bezahlen. Bei den mit <em>Charlie Hebdo<\/em> solidarischen Gewerkschaftern gibt es viele, die sich gegen Beschr&auml;nkungen bei R&uuml;stungsexporten aussprechen und staatliche Hilfsprogramme f&uuml;r die Wehrindustrie w&uuml;nschen, und die meisten der angeblich mit <em>Charlie Hebdo<\/em> solidarischen Deutschen waren emp&ouml;rt &uuml;ber Karikaturen, die den deutschen Finanzminister Sch&auml;uble in Nazi-Uniform und Bundeskanzlerin Merkel mit Hitler-Rotzbremse zeigten. Die Darstellungen waren ja auch falsch: Bei einem Gro&szlig;teil des deutschen Polit-Establishments handelt es sich nicht um Nazis, sondern eher um Steigb&uuml;gelhalter schon wieder st&auml;rker werdender rechtsradikaler Kr&auml;fte. Wer will, k&ouml;nnte die Kanzlerin und ihr Kabinett als Hindenburg, Br&uuml;ning oder Franz von Papen darstellen, deren Politik dem Nationalsozialismus in der Sp&auml;tphase der Weimarer Republik den Boden bereitete. Insofern hatte die <em>Bild-Zeitung<\/em> &ndash; vermutlich, ohne dass ihr das bewusst war &ndash; nicht ganz unrecht, als sie der Kanzlerin auf Seite 1 die ber&uuml;chtigte Pickelhaube aufsetzte. Die von griechischen Karikaturen entsetzten Deutschen sollten aber bedenken: Der eigentliche Skandal sind nicht die Karikaturen, sondern es ist die Zumutung, dass sich die Griechen aufgrund der deutschen Austerit&auml;tspolitik wie Untertanen einer deutschen Kolonie behandelt sehen m&uuml;ssen. Und es w&auml;re nur allzu verst&auml;ndlich, wenn in allen griechischen Kneipen Dartscheiben mit dem Konterfei von Wolfgang Sch&auml;uble aufgeh&auml;ngt und vor allen griechischen Hauseing&auml;ngen Merkel-Fu&szlig;abtreter liegen w&uuml;rden. <\/p><p>Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn pl&ouml;tzlich neoliberale Politiker und ihre Gefolgschaft Satirefreiheit verlangen und daf&uuml;r sogar auf der Stra&szlig;e demonstrieren. Solche Publicity-Ma&szlig;nahmen sollten nicht nur beim Satiriker, sondern bei allen denkenden Menschen Alarm ausl&ouml;sen, denn Satire und Satirefreiheit werden allzu oft missbraucht f&uuml;r v&ouml;llig andere Interessen. <\/p><p>Solidarit&auml;t mit Satirikern ist nicht viel wert, wenn man die Satire goutiert, ohne sich &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde aufzuregen. Und es muss einem doch zu denken geben, wenn eine satirische Fernsehsendung wie &raquo;Die Anstalt&laquo;, die sich mit Missst&auml;nden unserer Zeit befasst, bei einem Flugzeugabsturz aus Piet&auml;tsgr&uuml;nden erstmal aus dem Programm genommen wird, w&auml;hrend B&ouml;rsenberichte und Aktienkurse unangetastet bleiben &hellip; Kein Wunder, dass der fr&uuml;here <em>Charlie Hebdo<\/em>-Zeichner Renald Luzier, der das Attentat knapp &uuml;berlebte, v&ouml;llig genervt feststellte: &raquo;Man hat&rsquo;s nicht leicht, wenn man von solchen Idioten unterst&uuml;tzt wird wie Angela Merkel&laquo; (so zitierte ihn in der <em>FAZ<\/em> der fr&uuml;here <em>Titanic<\/em>-Chefredakteur Oliver Maria Schmitt). <\/p><p>In Deutschland sind Klagen gegen Satiriker selten geworden, und Beleidigungen des politischen Personals bergen kaum ein Risiko. In der &raquo;Heute-Show&laquo; vom ZDF kann ein hysterisch br&uuml;llender Gnom ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung Politiker als &raquo;Arschl&ouml;cher&laquo; beschimpfen &ndash; das gilt dann als Beweis f&uuml;r Meinungsfreiheit und als guter quotentr&auml;chtiger Witz. Konsequenzen sind nur insofern zu bef&uuml;rchten, als der br&uuml;llende Gnom auch in allen folgenden Sendungen auftritt, dann aber &raquo;Riesenarschl&ouml;cher&laquo; br&uuml;llt oder &raquo;Quadratarschl&ouml;cher&laquo;. <\/p><p>Die Kehrseite: Wenn ein Satiriker in einer Fernseh- oder Rundfunksendung die Werbung l&auml;cherlich macht und beispielsweise sagt, dieses &raquo;Seitenbacher Bio-Basis-&Ouml;l, das kann man sich nicht mal in die Haare schmieren, da l&ouml;st sich ja die Kopfhaut ab, Seitenbacher Bio-Basis-&Ouml;l, w&uuml;rg &amp; kotz!&laquo;, oder er l&auml;stert: &raquo;Dieses Laxoberal oder wie der Stuhlweichmacher hei&szlig;t, egal, dieses Mittel gegen Verstopfung ist doch total beschissen, das wirkt ja schlimmer als ein Kind im Ohr&laquo;, dann war das f&uuml;r lange Zeit sein letzter Auftritt in einer Sendeanstalt.<br>\nDas hei&szlig;t, man kann heute vor Kamera und Mikrofon so ziemlich alles sagen, man kann Politiker veralbern und beschimpfen, kitschig rumschleimen, Zoten verbreiten oder blanken Unsinn reden &ndash;Hauptsache, die Einschaltquote ist so hoch, dass die Sponsoren zufrieden sind.<\/p><p>Nur eins ist nicht ratsam: Die Systemverflechtungen von Politik, Wirtschaft, Werbung und Meinungsmanipulation offenzulegen und anzuprangern. Dann ist man ganz schnell besch&auml;ftigungslos. Es sei denn, die betroffene Firma gibt ihren Segen, weil wider Erwarten die Einschaltquote und der Umsatz wegen dieser Negativwerbung gestiegen sind. Wenn ein Kabarettist erkl&auml;rt, &raquo;auch schwule Terroristen trinken warmen Bommerlunder &laquo;, und dadurch wird eine Million Flaschen mehr verkauft, ist alles gut. So viel Charakterst&auml;rke darf sein. Zu verdanken ist dieser Umstand dem Schutzbed&uuml;rfnis der &raquo;marktkonformen Demokratie&laquo;: Was klingt wie eine satirische Wortsch&ouml;pfung, ist eine sehr pr&auml;zise Definition f&uuml;r das, was die deutsche Bundeskanzlerin anstrebt: Ein Grundgesetz mit dem Artikel 1: &raquo;Der Profit des Unternehmers ist unantastbar&laquo;.<br>\nDie alles beherrschende Allianz von Wirtschaft, Werbung, Politik und Medien wurde haupts&auml;chlich geschmiedet in den 16 Jahren christdemokratischer Kohl-Herrschaft, als man das Privatfernsehen stark machte, weil man davon &uuml;berzeugt war, Privatfernsehen sei ein solides geistiges Fundament f&uuml;r eine geistig- moralische Wende. Die ist dann ja auch gelungen.<br>\nHeute sind die Medien &ndash; egal, ob &ouml;ffentlich-rechtlich oder in Privatbesitz &ndash; die Transporteure der herrschenden Ideologie. Sie predigen den Segen des Konsums, sie versenden Heilsversprechen der Warenwelt, sie preisen die himmlische Gabe m&ouml;glichen Reichtums f&uuml;r jeden, sie singen das Hohelied der Anpassung und der Akzeptanz, und die Gemeinde der Zuschauer merkt nicht, dass sie einer Uniformierung und permanenten Gehirnw&auml;sche unterworfen wird. Dies allerdings wird nicht thematisiert &ndash; das hie&szlig;e ja die Systemfrage zu stellen. Und das w&auml;re auch in satirischen Zeitungsartikeln oder kabarettistischen Fernsehsendungen nicht wirklich ratsam, will man in diesem Medium weiterhin t&auml;tig sein. Trotzdem trifft man gelegentlich Leute, die der Ansicht sind, heute herrsche in den Sendeanstalten eine gr&ouml;&szlig;ere Meinungsfreiheit als fr&uuml;her. &raquo;Ihr hattet doch damals die Schere im Kopf&laquo;, hei&szlig;t es dann. Kommt drauf an, was man unter Meinungsfreiheit versteht. Um die Schere im Kopf zu bet&auml;tigen &ndash; daf&uuml;r braucht man erst mal einen Kopf. Der ist heute vermutlich eher hinderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131125%20geb_henning_venske.jpg\" alt=\"Henning Venskes\" title=\"Henning Venskes\"\/><\/div>\n<p>Satiriker haben, wie die Geschichte zeigt, immer schon gef&auml;hrlich gelebt: Weil der r&ouml;mische &raquo;Soldatenkaiser&laquo; Caracalla vermutete, dass die Bewohner von Alexandria Witze &uuml;ber ihn machten, veranstaltete er ein Gemetzel unter der Bev&ouml;lkerung: Tausende wurden abgeschlachtet. 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