{"id":3003,"date":"2008-02-22T09:32:36","date_gmt":"2008-02-22T08:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3003"},"modified":"2015-11-28T10:13:46","modified_gmt":"2015-11-28T09:13:46","slug":"spd-im-politischen-schachmatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3003","title":{"rendered":"SPD im politischen Schachmatt"},"content":{"rendered":"<p>So haben es die Union und die FDP gerne: die SPD kann auf Jahre hinaus keinen Regierungschef mehr stellen, und ihre sch&ouml;nen Wahlprogramme sind politisch blockiert. &Uuml;berall dort, wo es in den Parlamenten k&uuml;nftig f&uuml;nf Parteien gibt, kann kein Herausforderer der SPD mehr gegen einen Kandidaten der CDU antreten, denn er k&ouml;nnte ja von einer &bdquo;linken&ldquo; Parlamentsmehrheit gew&auml;hlt werden. Wie beim Mindestlohn im Bundestag m&uuml;ssen in Zukunft die SPD-Fraktionen gegen ihre eigenen, politischen Vorschl&auml;ge stimmen, wenn sie in den Parlamenten zur Abstimmung gestellt w&uuml;rden, denn es k&ouml;nnte ja sonst sein, dass solche Konzepte mit den Stimmen der Linken eine parlamentarische Mehrheit bek&auml;men. Die SPD macht sich handlungsunf&auml;hig und stellt sich selbst ins politische Schachmatt &ndash; und die Schr&ouml;derianer wollen das sogar so. Wolfgang Lieb.<br>\n<!--more--><br>\nDieser Tage kann man mal wieder bestes, politisches &bdquo;Staatstheater&ldquo; erleben. Selbst der Laiendarsteller Pofalla warf sich gro&szlig; in Pose: &bdquo;Frau Ypsilanti und die SPD-F&uuml;hrung im Bund m&uuml;ssen Farbe bekennen und sagen, ob ihr Wort noch gilt. Ich will wissen, ob Herr Beck bereit ist, Frau Ypsilanti mit den Stimmen der Linkspartei w&auml;hlen zu lassen.&rdquo; &bdquo;Bereiten Beck und Ypsilanti einen einmaligen W&auml;hlerbetrug vor?&ldquo; Die SPD verletze &bdquo;in gr&ouml;blichster Weise die demokratische Kultur&ldquo;, wetterte der sonst nur als Komparse eingesetzte CDU-Fraktionsvorsitzende in Hessen, Christian Wagner, von der B&uuml;hne. Auch die wahlk&auml;mpfende Kanzlerin schie&szlig;t aus den Kulissen giftige Pfeile ab. &bdquo;Wortbruch&ldquo; und &bdquo;Volksfront&ldquo; schrillten die T&ouml;ne von der FDP &uuml;ber die Rampe.<\/p><p>Und der gesamte &bdquo;b&uuml;rgerliche&ldquo; Medienchor stimmte sein Fortissimo an: die SPD verliere &bdquo;jede Glauw&uuml;rdigkeit&ldquo;, &bdquo;Grunds&auml;tze&ldquo; z&auml;hlten nicht mehr, so das Boulevardblatt f&uuml;r die Pseudointelligenz, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/debatte\/0,1518,536835,00.html\">der Spiegel<\/a>, &bdquo;Wortbruch&ldquo; skandiert <a href=\"http:\/\/newsticker.welt.de\/index.php?channel=pol&amp;module=dpa&amp;id=16998272\">die Welt<\/a>, und BILD haut wie &uuml;blich wild auf die Pauke. Aber auch in allen Fernsehkan&auml;len von ZDF und ARD wird gel&auml;stert.<\/p><p>Kurt Beck wird in die Rolle des Schurken gedr&auml;ngt, bis hinein in die mitgelieferten Bilder. Soviel Antipathie in der Bildsprache schl&auml;gt ansonsten nur noch Oskar Lafontaine entgegen. So z.B. bei SpiegelOnline.<\/p><p>Eine vage Andeutung Becks in kleinem Kreise, n&auml;mlich dass die SPD nicht blo&szlig; zusehen k&ouml;nne, wie der CDU-Amtsinhaber Roland Koch einfach weiterregiert, l&ouml;ste einen Theaterdonner aus.<br>\nDabei wollte er, nach allem was er an Texten vorher gesprochen hat, doch nur mit einem warnenden Zeigefinger auf die FDP zeigen und andeuten, dass die SPD m&ouml;glicherweise auch anders und Ypsilanti gegen Koch antreten lassen k&ouml;nne, wenn sich die Liberalen weiterhin gegen eine Ampel in Wiesbaden verwehrten.<\/p><p>Schon diese zaghafte Drohung machen CDU und FDP &auml;u&szlig;erst nerv&ouml;s. Tr&auml;te n&auml;mlich Andrea Ypsilanti als Kandidatin f&uuml;r das Amt des hessischen Ministerpr&auml;sidenten an, dann w&uuml;rde sie vielleicht mit einer Mehrheit jenseits von schwarz-gelb gew&auml;hlt und Koch w&auml;re abgew&auml;hlt.<br>\nDann m&uuml;sste Schwarz-gelb vielleicht wirklich einen &bdquo;Dammbruch&ldquo; in der Republik bef&uuml;rchten. &Uuml;berall dort, wo das sich selbst so nennende &bdquo;b&uuml;rgerliche Lager&ldquo; aus CDU und FDP keine absolute Mehrheit mehr erhielte, k&ouml;nnten der Union ihre Amtstr&auml;ger und den Liberalen ihre Machtpfr&uuml;nde verloren gehen. Und das k&ouml;nnte bis auf wenige Ausnahmen in allen L&auml;nderparlamenten und 2009 sogar im Bund passieren. Wahrlich ein Schreckensszenario f&uuml;r das &bdquo;b&uuml;rgerliche Lager&ldquo; &ndash; und dagegen m&uuml;ssen alle Mittel zur Machterhaltungsdemagogie eingesetzt werden.<\/p><p>Dass die &bdquo;machtversessenen&ldquo; (v. Weizs&auml;cker) konservativen Parteien nun auf Beck, Ypsilanti und die SPD eindreschen, versteht sich angesichts einer solchen m&ouml;glichen Bedrohung ihrer Macht von selbst. <strong>Dass aber kaum einer der kritischen Beobachter und schon gar nicht in unseren Medien danach fragt, wie die SPD &uuml;berhaupt noch politische Farbe bekennen will und wie sie ihr im Hessen-Wahlkampf zur Abstimmung gestelltes Programm in einer anderen Konstellation als mit einer Ministerpr&auml;sidentin Ypsilanti durchsetzen k&ouml;nnte, beweist die ganze Scheinheiligkeit der gespielten Emp&ouml;rung. <\/strong><\/p><p>Wenn sich die FDP &ndash; was unwahrscheinlich ist &ndash; zu einer Ampelkoalition bereit erkl&auml;ren sollte, dann k&ouml;nnte sie daf&uuml;r einen so hohen Preis verlangen, dass in einer Koalitionsvereinbarung die Konzepte, mit der die SPD endlich einmal wieder ein paar Prozente aus dem Keller aufgestiegen ist, kaum noch zu erkennen w&auml;re. Dazu muss man sich nur einmal an die diametralen Gegens&auml;tze in den Wahlaussagen beider Parteien <a href=\"?p=2928\">vor der Wahl erinnern<\/a>. Und was w&auml;re es erst f&uuml;r ein &bdquo;Wortbruch&ldquo; und &bdquo;Verlust an Glaubw&uuml;rdigkeit&ldquo;, wenn die Fraktionsmitglieder der SPD (mehrheitlich) f&uuml;r Koch als Ministerpr&auml;sidenten ihre Hand heben m&uuml;ssten &ndash; und das noch &ouml;ffentlich.<\/p><p>Die ins Parlament gekommene Linke m&uuml;sste bei einer wie auch immer gearteten Koalition mit den Sozialdemokraten nur das Wahlprogramm der SPD in Antr&auml;ge fassen und zur Abstimmung stellen, dann w&uuml;rde man das peinliche Spiel erleben, dass die SPD-Fraktion (und in vielen Punkten auch die Gr&uuml;nen) gegen ihre eigenen Entw&uuml;rfe stimmen m&uuml;sste, um etwa eine Ampel-Koalition zusammenzuhalten  &ndash; und das in Permanenz.<\/p><p>Mehr Wasser auf die M&uuml;hlen der Linken k&ouml;nnte man damit gar nicht lenken, und noch mehr Wasser k&ouml;nnte sich die SPD im gesamten Land gar nicht abgraben. Die SPD h&auml;tte mit ihrer jedenfalls programmatisch vertretenen Politik nahezu jegliche Glaubw&uuml;rdigkeit bei ihrem schon arg zusammengeschrumpften Sympathisantenkreis verloren.<\/p><p>Die SPD h&auml;tte sich sowohl mit einer Ampel als auch in einer Gro&szlig;en Koalition politisch Schachmatt gesetzt, sie h&auml;tte nicht nur auf Jahre hinaus keine Chance mehr, einen Regierungschef oder eine Regierungschefin zu stellen, sie m&uuml;sste auch noch ihre letzten &ndash; jedenfalls von der Partei verk&uuml;ndeten &ndash; politischen Ziele verleugnen.<\/p><p>Schiebt man einmal den k&uuml;nstlichen B&uuml;hnennebel beiseite, so ist die Situation f&uuml;r die SPD aber schon vor irgendwelchen Koalitionen in Hessen an Trostlosigkeit kaum mehr zu &uuml;berbieten: <\/p><p>Die M&ouml;glichkeit einer Wahl Andrea Ypsilantis zur hessischen Ministerpr&auml;sidentin besteht n&auml;mlich gar nicht ernsthaft. Es m&uuml;ssten ihr ja nur zwei SPD-Fraktion&auml;re ihre Stimme verweigern, und sie erlitte dasselbe Schicksal wie Heide Simonis in Schleswig-Holstein. Man muss sich nur einmal an den knappen Wahlsieg von Ypsilanti bei der Kandidatenk&uuml;r der SPD erinnern, so mag man erkennen, wie viel politischer Widerstand ihr selbst in ihrer eigenen Partei entgegenschl&auml;gt. Man braucht sich nur an die aktuellen Quersch&uuml;sse von Peer Steinbr&uuml;ck bei Maybritt Illner oder an die Absetzbewegungen von Peter Struck gegen&uuml;ber dem zaghaften Schachzug von Kurt Beck vor Augen halten, dann kann selbst ein im politischen Intrigenspiel Unbedarfter erkennen, dass hier sowohl das konservative F&uuml;hrungspersonal als auch der rechte Seeheimer Kreis mit den W&ouml;lfen von Union und FDP heulen, um in Hessen einen Politikwechsel zu verhindern. <\/p><p>Die Schr&ouml;derianer in der SPD wollen und brauchen entweder die Gro&szlig;e Koalition oder zumindest eine Koalition mit der FDP, damit sie ihrer Partei auch in Zukunft ihren Agendakurs aufzwingen k&ouml;nnen. Der Hamburger Parteitag der SPD hat sie gewarnt, dass die Partei diesen Kurs nur noch unter Aufbietung aller parteitagsstrategischen Mittel bis hin zur Vertrauensfrage des Vorsitzenden (etwa beim Privatisierungsbeschluss f&uuml;r die Bahn) mittr&auml;gt. Dieser SPD-Fl&uuml;gel spielt skrupellos &uuml;ber Bande, wenn er die Gefahr des innerparteilichen Scheiterns sieht. Bevor die Steinmeiers, Steinbr&uuml;cks oder Strucks &ndash; von den Clements erst gar nicht zu reden &ndash; ihr vorausgegangenes Tun in Frage stellen lassen, nehmen sie lieber die (ohnehin verachtete) &bdquo;Andrea XY&ldquo; als politische Leiche in Kauf. Peer Steinbr&uuml;ck kann eben mit Roland Koch besser als mit Andrea Ypsilanti &ndash; wie wir aus manchen <a href=\"http:\/\/www.roland-koch.de\/Koch-Ich-werde-der-CDU-CSU-vorschlagen-spaeter-die-Gesamtbelastung-von-29-auf-25-Prozent-zu-senken-\/1157979880.html\">Unternehmenssteuerrunden wissen<\/a>. Siehe dazu auch unser Eintrag vom 21.Januar: <a href=\"?p=2908\">&bdquo;Was Clement mit Ypsilanti macht, haben die Rechten in der SPD schon immer mit Kandidaten gemacht, deren Richtung ihnen nicht passte&ldquo;<\/a><\/p><p>Der Hamburger Wahlk&auml;mpfer Naumann kann als Wahlziel auch nur die Rolle eines Juniorpartners in einer Gro&szlig;en Koalition im Auge haben. Das k&ouml;nnen die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in Hamburg mit H&auml;nden greifen, und deswegen sind auch Naumanns Warnungen vor einer sozialen Spaltung der Stadt und vor einer kaltherzigen Regierungspolitik nicht besonders zustimmungstr&auml;chtig.<br>\nEs geh&ouml;rt keine prophetische Gabe dazu vorherzusagen, dass er am Sonntagabend f&uuml;r sein entt&auml;uschendes Ergebnis die Irritationen der SPD in Hessen verantwortlich machen d&uuml;rfte.<\/p><p>Diese innere Zerrissenheit der SPD kennen nat&uuml;rlich auch die Machtstrategen von CDU und FDP. Gerade deshalb k&ouml;nnen deren Protagonisten ihr Schmierentheater ungestraft spielen. Und weil die Medien gen&uuml;gend Kronzeugen aus der SPD finden, die die weitere Paralyse gegen&uuml;ber der Linken und gegen eine wie auch immer zustandekommende linkere Politik in den Parlamenten kr&auml;ftig f&ouml;rdern, ist es auch dem Meinungsmainstream in der ver&ouml;ffentlichten Meinung ein Leichtes, sich statt mit Sachfragen mit der Verteufelung der nicht mehr zu unterdr&uuml;ckenden politischen Kraft der Linken das Maul zu zerrei&szlig;en. <\/p><p>Dass solche Spiele der Macht die Zuschauer nur noch absto&szlig;en, scheint die Akteure auf der politischen B&uuml;hne wie auch in der Medienszene nicht weiter zu interessieren. Sie meinen einfach ignorieren zu k&ouml;nnen, was etwa das gewiss konservative Allensbacher Meinungsforschungsinstitut dieser Tage an <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EBAD565A4357046709DA6E9540F88A880~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_politik\">Befindlichkeiten in der Bev&ouml;lkerung<\/a> konstatiert hat. <\/p><p>Allensbach sieht nicht nur ein weiteres Erstarken der Linken und dass diese Partei in der Zustimmung im Osten Deutschlands inzwischen vor der Union und weit vor der SPD liegt, es wird &ndash; zum Erstaunen der Allensbach-Chefin &ndash; festgestellt, dass &bdquo;in der breiten Bev&ouml;lkerung die Reaktionen auf die Erfolge der Linkspartei bei den Landtagswahlen keineswegs so einm&uuml;tig erschrocken ausfallen wie die &ouml;ffentlichen Reaktionen von Politik und Medien.&ldquo;<\/p><p>Die Linke kann eben offenbar all diejenigen nicht (mehr) erschrecken, die der &bdquo;&Uuml;berzeugung (sind), dass sich der Staat zu wenig um die Belange der B&uuml;rger k&uuml;mmere. Generell vertreten die Anh&auml;nger der Linken weit &uuml;berdurchschnittlich das Leitbild des starken, f&uuml;rsorglichen Staates und misstrauen Eigenverantwortung und freiheitlichen <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E2D46F95DB2DF43D892C3EA592F59A876~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Konzepten f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft.&ldquo;<\/a><br>\nUnd &bdquo;darauf bleibt die SPD die Antwort schuldig&ldquo; schreibt Renate Kr&ouml;cher, die Chefin des Instituts, in der FAZ dieser Partei ins Stammbuch. <\/p><p>Solange sich gro&szlig;e Teile der SPD-F&uuml;hrung einer Politik verschlie&szlig;en, die die &Uuml;berzeugungen einer gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung etwa im Bereich der Arbeitsmarktpolitik, in der Rentenpolitik, bei der Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums (z.B. der Bahn), bei der inneren Sicherheit, aber auch im Hinblick auf die Kriegseins&auml;tze nicht st&auml;rker aufgreift, wird diese Partei immer mehr an St&auml;rke verlieren. Sie wird mehr und mehr zum blo&szlig;en Steigb&uuml;gelhalter der Union.<\/p><p>Solange sich die SPD weiter vom konservativen Lager mit &bdquo;Freiheit statt Sozialismus&ldquo;-Parolen oder Volksfrontkampagnen, die von den Leuten kaum noch ernst genommen werden, vorf&uuml;hren l&auml;sst, wird sie nie eine offensive Strategie entwickeln k&ouml;nnen, sondern immer nur eine Getriebene sein. Sie wird jedenfalls nicht als eigenst&auml;ndige Kraft wahrgenommen werden, auf die wieder mehr W&auml;hlerinnen und W&auml;hler vertrauen.<\/p><p>Solange die SPD nicht den Mut aufbringt, den Medienkampagnen gegen alles, was nur im Geruch einer sozialeren Politik steht, ernsthaft entgegenzutreten, wird sie auch im Journalismus kaum Stimmen finden, die es wieder wagen k&ouml;nnten, lauter aufzutreten. Denn auch bei der &ouml;ffentlichen Meinungsbildung gilt, wer sich nicht wehrt, der hat schon verloren.<br>\nDabei k&ouml;nnte sich doch die SPD einer breiten Unterst&uuml;tzung in der Bev&ouml;lkerung und dem &bdquo;Mundfunk&ldquo; sicher sein.<\/p><p>Aber was n&uuml;tzt eine solche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine andere Politik in der breiten Masse schon, wenn die Genossen, die an den Hebeln der Macht sitzen, st&auml;ndig ihr &bdquo;friendly fire&ldquo; auf die eigene Partei abschie&szlig;en und sie damit als linke Volkspartei weiter dezimieren. Das ist das tragische Dilemma der SPD.<\/p><p>Kurt Beck hat &uuml;brigens auch mit seiner Personalpolitik selbst zum Dilemma beigetragen. Er hat mit der Nominierung Steinbr&uuml;cks und Steinmeiers zu seinen Stellvertretern sowie von Barbara Hendricks zur Schatzmeisterin die Schr&ouml;derianer in der engeren F&uuml;hrungsspitze gest&auml;rkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So haben es die Union und die FDP gerne: die SPD kann auf Jahre hinaus keinen Regierungschef mehr stellen, und ihre sch&ouml;nen Wahlprogramme sind politisch blockiert. &Uuml;berall dort, wo es in den Parlamenten k&uuml;nftig f&uuml;nf Parteien gibt, kann kein Herausforderer der SPD mehr gegen einen Kandidaten der CDU antreten, denn er k&ouml;nnte ja von einer<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3003\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[191,11,190],"tags":[1011,246,1463,245],"class_list":["post-3003","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spd","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-beck-kurt","tag-linke-mehrheit","tag-pofalla-ronald","tag-ypsilanti-andrea"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3003","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3003"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3003\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29159,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3003\/revisions\/29159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}