{"id":30031,"date":"2016-01-08T11:54:05","date_gmt":"2016-01-08T10:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30031"},"modified":"2024-08-22T16:20:40","modified_gmt":"2024-08-22T14:20:40","slug":"kapitalismus-im-kopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30031","title":{"rendered":"Kapitalismus im Kopf"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160108_Bruder.jpg\" alt=\"Klaus-J&uuml;rgen Bruder\" title=\"Klaus-J&uuml;rgen Bruder\"><\/div><p>&Uuml;ber die Menschenfeindlichkeit der AfD wird medial viel diskutiert. Und &uuml;ber jene radikaler Linker, die so frech sind, zu behaupten, dass Reichtum t&ouml;te und deswegen dringend die Eigentumsfrage zu stellen sei. Wer aber redet &uuml;ber die Zunahme des Hasses in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5131105\/\">gesellschaftlichen Mitte<\/a>? Und wer &uuml;ber die allt&auml;gliche, best&auml;ndig wachsende Menschenfeindlichkeit der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2012\/02\/27\/a0113\">gro&szlig;en Politik<\/a>? Dar&uuml;ber, dass selbige immer deutlicher und &ouml;fter inhumane Praxen und Einstellungen hervorbringt und legitimiert? Kaum irgendwer. Bis auf einige kritische Psychologen, die sich auf einem im M&auml;rz in Berlin stattfindenden Kongress der &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.ngfp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MuR_Ankuendigungsflyer_16122015.pdf\">Politik der Menschenfeindlichkeit<\/a>&ldquo; entgegenstellen wollen. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit <strong>Klaus-J&uuml;rgen Bruder<\/strong>, dem Vorsitzenden der veranstaltenden <a href=\"http:\/\/www.ngfp.de\/\">Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie<\/a>.  <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1561\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-30031-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=30031-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160111_Kapitalismus_im_Kopf_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Bruder, Sie sind einer der Organisatoren und Referenten des demn&auml;chst stattfindenden Kongresses &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.ngfp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/MuR_Ankuendigungsflyer_16122015.pdf\">Politik der Menschenfeindlichkeit<\/a>&ldquo; der <a href=\"http:\/\/www.ngfp.de\/\">Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie<\/a>. Worum geht es hierbei?<\/strong><\/p><p>Das Thema des Kongresses im M&auml;rz lautet genau: &bdquo;Politik der Menschenfeindlichkeit <em>gegen Fl&uuml;chtlinge<\/em>&ldquo; &ndash; und steht unter dem Oberthema: &bdquo;Migration und Rassismus&ldquo;. <\/p><p>Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die Angst vor Fl&uuml;chtlingen &ndash; das sind ja alles keine neuen Ph&auml;nomene. &Uuml;blicherweise spricht man &uuml;ber sie aber unter Bezugnahme auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen. Kaum thematisiert hingegen wird Menschenfeindlichkeit der gro&szlig;en Politik. <\/p><p>Diese zeigt sich besonders deutlich in den Auspr&auml;gungen der aktuellen Fl&uuml;chtlingspolitik. Ist hier aber auch nur Symptom einer allgemeinen Zunahme von Menschenverachtung und Menschenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft: Der <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2015\/11\/20\/neoliberalismus-unterwerfung-als-freiheit\/\">Neoliberalismus<\/a> forciert ein Denken, ein F&uuml;hlen und eine Praxis zunehmender sozialer K&auml;lte und Konkurrenz &bdquo;Jeder gegen Jeden&ldquo;, indem er den Egoismus zur Leitfigur erhebt. <\/p><p>Unser Denken, unsere Wahrnehmung und F&uuml;hlen werden vergiftet, sodass Hass gegen Arme, gegen Kranke, gegen Fremde, gegen alles, was anders und nicht gut verwertbar ist, zunehmend &bdquo;gesellschaftsf&auml;hig&ldquo; wird, was ich als &bdquo;<a href=\"http:\/\/web.fu-berlin.de\/postmoderne-psych\/kongressband-2012\/index.html\">Zynismus der politischen Klasse<\/a>&ldquo; bezeichnet habe. <\/p><p>Diese Vergiftung des Denkens, begleitet nicht nur den allt&auml;glichen Kampf &bdquo;Jeder gegen Jeden&ldquo;, sondern &ouml;ffnet zugleich einer Propaganda des Krieges &bdquo;<a href=\"http:\/\/web.fu-berlin.de\/postmoderne-psych\/postmoderne\/bruder_pdfs\/KJB_2015_14_Diskurs%20der%20Verantwortungsuebernahme.pdf\">aus Verantwortung<\/a>&ldquo; heraus T&uuml;r und Tor, stellt also die zentrale neoliberalistische Parole der &bdquo;Selbstverantwortung&ldquo; in den Dienst der Mobilisierung f&uuml;r kriegstreibende Politik! Im Kern eine Orwell&lsquo;sche Verkehrung: Die &auml;u&szlig;erste Menschenfeindlichkeit wird hier zum <a href=\"http:\/\/www.exit-online.org\/textanz1.php?tabelle=autoren&amp;index=13&amp;posnr=120&amp;backtext1=text1.php\">Menschenrecht<\/a> erkl&auml;rt. <\/p><p><strong>Was genau verstehen Sie denn unter Menschenfeindlichkeit?<\/strong><\/p><p>Der Begriff der &ldquo;Menschenfeindlichkeit&rdquo; wurde ja durch die Bielefelder Forschungen und Berichte &uuml;ber die &bdquo;Deutschen Zust&auml;nde&ldquo; der letzten Jahre in die Diskussion gebracht bzw. zu einem festen Begriff der Sozialwissenschaften erhoben, etabliert. <\/p><p>Diese Untersuchungen stellten eine Zunahme &bdquo;gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit&rdquo; in einem repr&auml;sentativen Querschnitt der deutschen Bev&ouml;lkerung fest. Sie stellten zugleich einen Zusammenhang her zwischen dieser Zunahme, der Zunahme an fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Einstellungen, Haltungen und &Auml;u&szlig;erungen in Politik und Bev&ouml;lkerung sowie der Ver&auml;nderung der Lebensbedingungen: zunehmende finanzielle Einschnitte f&uuml;r die Haushalte, steigende Arbeitslosigkeit, Hartz IV. <\/p><p>Sie stellten zugleich das Entstehen und die Vertiefung einer Spaltung innerhalb der Bev&ouml;lkerung fest. Zwischen jenen n&auml;mlich, die von der negativen Seite der Ver&auml;nderung der Lebensbedingungen, von zunehmender Armut und dem Herausfallen aus und der Teilnahme an den sozialen Bez&uuml;gen betroffen sind, und denen, die von diesen Ver&auml;nderungen profitieren: eine Abkopplung dieser &bdquo;Privilegierten&ldquo; und die Entwicklung einer Haltung, f&uuml;r die die Bielefelder Forschungsgruppe den Begriff der &bdquo;sozialen K&auml;lte&ldquo; in die Diskussion eingef&uuml;hrt hat. <\/p><p>Lassen Sie es mich vielleicht mit Brecht so sagen: &bdquo;Es gibt viele Arten zu t&ouml;ten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg f&uuml;hren usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.&ldquo; <\/p><p>Und mit der Zunahme dieser elendigen Lebensbedingungen, dieser menschenfeindlichen Praxen vor allem durch den Staat gehen &ndash; auf der anderen Seite, wenn Sie so wollen &ndash; auch immer mehr entsprechende Haltungen und Konzepte auf Seiten der Menschen und ihrer Gedanken und Gef&uuml;hle einher: Arme sind faul, &bdquo;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&ldquo; etc. pp. Die Einzelnen &uuml;bernehmen hier oftmals die vorherrschende Ideologie, welche letztlich Ausdruck gesellschaftlicher Machtverh&auml;ltnisse und Praxen, also konkreter Lebenserfahrungen ist. <\/p><p><strong>Das verstehe ich nicht &hellip; Erkl&auml;ren Sie das doch bitte einmal ausf&uuml;hrlicher.<\/strong><\/p><p>Wir gehen davon aus, dass menschenfeindliche Haltungen und &Auml;u&szlig;erungen der Menschen keine blo&szlig;en Reflexe auf Ver&auml;nderungen der sozialen Verh&auml;ltnisse und Zust&auml;nde und also auf den seit einigen Jahren grassierenden Sozialabbau sind. Etwa nach dem Muster: &bdquo;je mehr, desto mehr&ldquo; &ndash; je mehr Arbeitslosigkeit also, desto st&auml;rker das rechtsradikale Potential, oder: je mehr Ausl&auml;nder, desto gr&ouml;&szlig;er das Ausma&szlig; der Ausl&auml;nderfeindlichkeit. Sondern, dass zwischen &bdquo;Reiz&ldquo; und &bdquo;Reaktion&ldquo; noch etwas steht und angenommen werden muss, das sozusagen zwischen beidem vermittelt. Den &bdquo;Reiz&ldquo; also erst zum &bdquo;Ausl&ouml;ser&ldquo; f&uuml;r die &bdquo;Reaktion&ldquo; macht, ihn sozusagen &bdquo;zuschneidet&ldquo;, &bdquo;konstruiert&ldquo;, sodass er die erw&uuml;nschte &bdquo;Reaktion&ldquo; auch auszul&ouml;sen in der Lage ist. <\/p><p><strong>Menschen werden also nicht aufgrund zunehmender Armut per se zu Faschisten, Menschenfeinden etc.?<\/strong><\/p><p>Genau. Die hierf&uuml;r notwendigen Haltungen und Modelle muss man Ihnen vielmehr erst noch beigebracht haben. Und an dieser Stelle geht es eben um die Vermittlung und die Vermittler zwischen &bdquo;Reiz&ldquo; und &bdquo;Reaktion&ldquo;, zwischen emp&ouml;render Lebenslage und Antwort darauf, womit die Medien und andere Vermittler in den Fokus der Auseinandersetzung r&uuml;cken, und nat&uuml;rlich die &bdquo;politische Klasse&ldquo; insgesamt mit all ihrem <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/unsere-themen\/informationsportale\/neusprech-manipulation-durch-sprache\/\">Neusprech<\/a> und ihren Spins. <\/p><p>Nicht nur, aber besonders in der Krise ist der B&uuml;rger anf&auml;llig f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.v-r.de\/de\/luege_und_selbsttaeuschung\/t-0\/1004017\/\">Manipulation und Selbstbetrug<\/a>. Und das nutzen die Eliten schamlos f&uuml;r sich: W&uuml;rden wir unser aller Wut ob der zunehmenden sozialen Spaltung nicht auf die Opfer derselben, auf &bdquo;die Ausl&auml;nder&ldquo; etc. richten &ndash; k&auml;men wir auf Dauer wohl gar nicht umhin, die Nutznie&szlig;er der permanenten Umverteilung von unten nach oben in den Fokus der Kritik zu nehmen. Und das ist nat&uuml;rlich nicht gew&uuml;nscht&hellip; Darum ist &bdquo;der Feind&ldquo; &bdquo;der Ausl&auml;nder&ldquo; &ndash; oder der Arme, der Kranke, wer auch immer; nur niemals der immer reicher werdende Million&auml;r oder Milliard&auml;r. <\/p><p><strong>Und wie funktioniert das? Wie wird da mittels Ideologie &bdquo;Spaltung&ldquo; produziert?<\/strong><\/p><p>Nun, &bdquo;der Ausl&auml;nder&ldquo; ist ja bereits eine Konstruktion &ndash; ebenso wie &bdquo;der Arbeitslose&ldquo;. Eine Konstruktion aus negativen Assoziationen und vermeintlichen &bdquo;Eigenschaften&ldquo;, den Dingen, mit denen die Leitdiskurse diese Begriffe &uuml;ber Jahre und Jahrzehnte sozusagen &bdquo;aufgeladen&ldquo; haben: &bdquo;Arbeitsscheu&ldquo;, &bdquo;faul&ldquo;, &bdquo;sich in die soziale H&auml;ngematte fallen lassend&ldquo;, &bdquo;von unserem Geld schmarotzend&ldquo; usw. Die ablehnende bis feindselige Haltung als &bdquo;Reaktion&ldquo; auf diese Konstruktion &ndash; und damit auf die mit dieser belegten Menschen &ndash; ist da, ja, man m&ouml;chte fast sagen: sogar nachvollziehbar.<\/p><p>Nehmen wir zur Veranschaulichung einfach einmal das Beispiel der Arbeitslosigkeit und denken an die riesigen Zahlen derer, die in den letzten Jahren gek&uuml;ndigt worden sind: Sie waren pl&ouml;tzlich &bdquo;&uuml;berfl&uuml;ssig&ldquo;, denn ihre Arbeit war von Maschinen, von Automatisierung, von technischen Verbesserungen oder schlechter Bezahlten &uuml;bernommen worden. Jahrelang hatten diese zuvor die Firmen durch ihre Arbeit mit aufgebaut, vergr&ouml;&szlig;ert, und nun mussten sie zusehen, wie sie &bdquo;ausrangiert&ldquo; wurden. Ihr &Auml;rger, ja, ihre Wut w&auml;re die zu erwartende Antwort auf diese Behandlung gewesen. Wut, die sich rationalerweise nicht auf die Maschinen, die sie &uuml;berfl&uuml;ssig machten, sondern auf die Menschen, die die Maschinen dazu nutzen, sie &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen, also auf die Unternehmer, gerichtet h&auml;tte. <\/p><p>Naheliegend, dass diese die Wut abzulenken versuchen auf andere als sich selbst. Beispielsweise eben die &bdquo;Ausl&auml;nder&ldquo;, mit der Begr&uuml;ndung, diese seien es, die den bisher Angestellten die Arbeit wegn&auml;hmen. Dass es die Unternehmer selbst waren, die die &bdquo;billigeren&ldquo; Arbeitskr&auml;fte eingestellt haben, wird mit der Ablenkung, der Verschiebung der Wut auf diese, gleich mit vergessen gemacht. <\/p><p><strong>Wenn ich recht verstehe: &Uuml;ber Medien und Politik wird eine Art &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501093374\/politik\/inland\/die-grosse-aggressionsverschiebung.html\">Aggressionsverschiebung<\/a>&ldquo; auf die Opfer der herrschenden Politik organisiert? Die Wut der Massen richtet sich so vielmehr gegen diese als gegen die eigentlichen Urheber der sich verschlechternden Situation? Das klingt ein wenig nach Verschw&ouml;rungstheorie.<\/strong><\/p><p>Mag sein, in Summe handelt es sich aber nur um eine konsequente Analyse der herrschenden Verh&auml;ltnisse sowie politischen &Ouml;konomie. <\/p><p>Vereinfacht kann man das wohl in etwa so zusammenfassen: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Die Lebensverh&auml;ltnisse der Menschen einer bestimmten Epoche und einer Region sind sehr unterschiedlich, was sich in einer hierarchischen Ordnung der verschiedenen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klasse_%28Soziologie%29\">Klassen<\/a> zeigt. Die Gedanken der Mitglieder aller Klassen fungieren hierbei zur Absicherung von Herrschaft derjenigen Klasse, die am meisten von der jeweiligen Gesellschaftsstruktur profitiert. Die herrschenden Gedanken sind daher immer die Gedanken der Herrschenden. Das sind sie auch deshalb, weil diesen Herrschenden die Medien unterstehen und sie also entscheiden, was an Ideologie produziert und verbreitet wird. <\/p><p>Die Interessen der herrschenden Klasse werden als die vorgeblich gemeinsamen aller Mitglieder der Gesellschaft dargestellt. Marx und Engels bezeichnen Gedanken, die den Interessen der herrschenden Klasse dienen, uns aber als allgemeing&uuml;ltig dargestellt werden, als Ideologie. Ideologie kann durch Kritik aufgedeckt werden. <\/p><p>Mit unserem Kongress geht es uns daher vor allem darum, aufzuzeigen, wie Menschen im Sinne bestimmter Interessen respektive einer vorherrschenden Ideologie sozusagen <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wissen\/Menschen-sind-nicht-dumm-aber-man-verdummt-sie\/story\/21971647\">&bdquo;dumm&ldquo; gemacht<\/a> werden. <\/p><p>Denn sowas f&auml;llt ja weder vom Himmel noch handelt es sich um reinen Zufall, der niemandem <a href=\"http:\/\/www.journal-fuer-psychologie.de\/index.php\/jfp\/article\/view\/258\/297\">nutzt<\/a>. <\/p><p><strong>Dann lassen Sie uns das doch bitte kurz anhand der Fl&uuml;chtlingspolitik durchsprechen. Was genau ist hier menschenfeindlich? Und warum l&auml;uft niemand hiergegen Sturm? Wird auch hier die Menschenfeindlichkeit als &bdquo;gut und gerecht&ldquo; ausgegeben und inszeniert?<\/strong><\/p><p>Die Menschenfeindlichkeit besteht hier in erster Linie aus der Negierung der Verantwortung f&uuml;r die Fluchtgr&uuml;nde der Fl&uuml;chtenden. Die Behauptung lautet: &bdquo;Wir k&ouml;nnen doch nicht alle nehmen!&ldquo; &ndash; so Merkel gegen&uuml;ber dem pal&auml;stinensischen M&auml;dchen. Gleichzeitig aber vertreiben wir, zerbomben ihnen die H&auml;user und zerst&ouml;ren die Lebensgrundlage&ndash; das k&ouml;nnen wir! <\/p><p>Das ist die grundlegend menschenverachtende, menschenfeindliche Haltung der westlichen Wertegemeinschaft &ndash; bzw. deren Propagandisten und Nutznie&szlig;ern. Die Bev&ouml;lkerung denkt zum gro&szlig;en Teil nicht so und handelt daher auch entgegengesetzt. <\/p><p>Rainer Hank <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/grenzen-sind-fuer-eine-offene-gesellschaft-unverzichtbar-13975137.html\">nennt<\/a> das in der FAS vom 20.12.2015 dann eben &bdquo;menschenrechtlichen Moralismus&ldquo; &ndash; so schnell wird in diesem &bdquo;Leitmedium&ldquo; die Fahne gewechselt. <\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung ist nicht damit einverstanden, die Menschen, nach hunderten von Kilometern in sengender Sonne oder in der K&auml;lte tagelang warten zu lassen, oder gar, wie jetzt in der T&uuml;rkei, in KZs einsperren oder durch Soldaten in Empfang nehmen zu lassen. Das ist bedenkenlose Retraumatisierung der durch Krieg und Terror Traumatisierten. <\/p><p><strong>Und, verstehe ich recht: Deswegen also die &bdquo;Medienkampagnen&ldquo;, die gefl&uuml;gelten Worte, die &bdquo;Konstrukte&ldquo; der Politik, um all das und anderes dennoch als &bdquo;gut und richtig&ldquo; darzustellen? Werden wir also von Menschenfeinden regiert und von unserer Lebenswelt selbst immer mehr zu Menschenfeinden &bdquo;gemacht&ldquo;?<\/strong> <\/p><p>Wenn Sie wollen: Ja, durch unsere &bdquo;Lebenswelt&ldquo;, durch die Weise, wie wir unser Leben organisieren, wie wir produzieren. Karl Marx hat das gut auf den Punkt gebracht, sein ganzes Werk durchzieht dieser Gedanke, durchzieht die Erkenntnis von der antihumanen Weise, wie wir die Reproduktion unseres Lebens organisieren.<\/p><p>Auf den Punkt gebracht <a href=\"http:\/\/www.ngfp.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/KJB.2013.Was-ist-Kritik-der-Psychologie-und-was-kann-sie-leisten.pdf\">schreibt<\/a> er 1844: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Gesetzt, wir h&auml;tten als Menschen produziert&ldquo;, so w&auml;re meine Arbeit &bdquo;freie Lebens&auml;u&szlig;erung, daher Genuss des Lebens. Unter der Voraussetzung des Privateigentums ist sie Lebensent&auml;u&szlig;erung, denn ich arbeite, um zu leben, um mir ein Mittel des Lebens zu verschaffen. Mein Arbeiten ist nicht Leben. (&hellip;) (Diese) T&auml;tigkeit (ist) mir verha&szlig;t, eine Qual und vielmehr nur der Schein einer T&auml;tigkeit, darum auch eine nur erzwungene T&auml;tigkeit und nur durch eine &auml;u&szlig;erliche zuf&auml;llige Not, nicht durch eine innere notwendige Not mir auferlegt ist. (&hellip;) Daher erscheint sie nur noch als der gegenst&auml;ndliche, sinnliche, angeschaute und darum &uuml;ber allen Zweifel Erhabene Ausdruck meines Selbstverlustes und meiner Ohnmacht.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Was w&auml;re denn der Ausweg aus diesem &hellip; &bdquo;Prozess&ldquo;? Was erhoffen Sie &ndash; auch von Ihrem Kongress?<\/strong><\/p><p>Eine Diskussion &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der &bdquo;Umkehrung der Laufrichtung&ldquo;, wie Thomas Bernhard das einmal in seiner Autobiographie genannt hat. <\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch und w&uuml;nsche Ihnen einen guten Kongress.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Prof. Dr. Klaus-J&uuml;rgen Bruder<\/strong>, 1941 in Leipzig geboren, studierte Psychologie, Soziologie und Politik in W&uuml;rzburg und Heidelberg und lehrte an der Freien Universit&auml;t Berlin. Er gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer explizit gesellschaftskritischen Psychologie und ist erster Vorsitzender der Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie (NGfP). Seine wichtigsten Ver&ouml;ffentlichungen sind &bdquo;Kritik der b&uuml;rgerlichen Psychologie. Zur Theorie des Individuums in der kapitalistischen Gesellschaft&ldquo;, Frankfurt 1973; &bdquo;Psychologie ohne Bewusstsein. Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie&rdquo;, Frankfurt 1982; &ldquo;Jugend. Psychologie einer Kultur&rdquo;, M&uuml;nchen 1984; &ldquo;Subjektivit&auml;t und Postmoderne. Der Diskurs der Psychologie&rdquo;, Frankfurt 1993; &ldquo;Die biographische Wahrheit ist nicht zu haben&rdquo;, Gie&szlig;en 2003 sowie &ldquo;L&uuml;ge und Selbstt&auml;uschung&rdquo;, G&ouml;ttingen 2009.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anhang: <\/strong><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Ablehnung und Zustimmung zum marktf&ouml;rmigen Extremismus, nach subjektiver Schichtzugeh&ouml;rigkeit<\/strong><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/KW03a---Interview-mit-Klaus-Jurg-en-Bruder---Illustration-1.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/KW03a---Interview-mit-Klaus-Jurg-en-Bruder---Illustration-1_th.jpg\" alt=\"Ablehnung und Zustimmung zum marktf&ouml;rmigen Extremismus, nach subjektiver Schichtzugeh&ouml;rigkeit\" title=\"Ablehnung und Zustimmung zum marktf&ouml;rmigen Extremismus, nach subjektiver Schichtzugeh&ouml;rigkeit\"><\/a><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Anteil Zustimmung zu marktf&ouml;rmigem Extremismus<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/KW03a---Interview-mit-Klaus-Jurg-en-Bruder---Illustration-2.jpg\" alt=\"Anteil Zustimmung zu marktf&ouml;rmigem Extremismus\" title=\"Anteil Zustimmung zu marktf&ouml;rmigem Extremismus\"><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Anteil Wahrnehmung von Bedrohung des Lebensstandards<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/KW03a---Interview-mit-Klaus-Jurg-en-Bruder---Illustration-3.jpg\" alt=\"Anteil Wahrnehmung von Bedrohung des Lebensstandards\" title=\"Anteil Wahrnehmung von Bedrohung des Lebensstandards\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fes-gegen-rechtsextremismus.de\/pdf_14\/FragileMitte-FeindseligeZustaende.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung: &bdquo;Fragile Mitte &ndash; Feindselige Zust&auml;nde: Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014&ldquo;<\/a>, PDF, Seiten 107, 112, 114<\/p><p><strong>Lesehinweis:<\/strong><\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche herrschende Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verf&uuml;gung hat, disponiert damit zugleich &uuml;ber die Mittel zur geistigen Produktion, so da&szlig; ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verh&auml;ltnisse, die als Gedanken gefa&szlig;ten herrschenden materiellen Verh&auml;ltnisse; also der Verh&auml;ltnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft. Die Individuen, welche die herrschende Klasse ausmachen, haben unter Anderem auch Bewu&szlig;tsein und denken daher; insofern sie also als Klasse herrschen und den ganzen Umfang einer Geschichtsepoche bestimmen, versteht es sich von selbst, da&szlig; sie dies in ihrer ganzen Ausdehnung tun, also unter Anderm auch als Denkende, als Produzenten von Gedanken herrschen, die Produktion und Distribution der Gedanken ihrer Zeit regeln; da&szlig; also ihre Gedanken die herrschenden Gedanken der Epoche sind. Zu einer Zeit z.B. und in einem Lande, wo k&ouml;nigliche Macht, Aristokratie und Bourgeoisie sich um die Herrschaft streiten, wo also die Herrschaft geteilt ist, zeigt sich als herrschender Gedanke die Doktrin von der Teilung der Gewalten, die nun als ein &ldquo;ewiges Gesetz&rdquo; ausgesprochen wird. (&hellip;)<\/p>\n<p>L&ouml;st man nun bei der Auffassung des geschichtlichen Verlaufs die Gedanken der herrschenden Klasse von der herrschenden Klasse los, verselbst&auml;ndigt man sie, bleibt dabei stehen, da&szlig; in einer Epoche diese und jene Gedanken geherrscht haben, ohne sich um die Bedingungen der Produktion und um die Produzenten zu k&uuml;mmern, l&auml;&szlig;t man also die den Gedanken zugrunde liegenden Individuen und Weltzust&auml;nde weg, so kann man z.B. sagen, da&szlig; w&auml;hrend der Zeit, in der die Aristokratie herrschte, die Begriffe Ehre, Treue etc., w&auml;hrend der Herrschaft der Bourgeoisie die Begriffe Freiheit, Gleichheit etc. herrschten. Die herrschende Klasse bildet sich dies im Durchschnitt ein. (&hellip;)<\/p>\n<p>Nachdem einmal die herrschenden Gedanken von den herrschenden Individuen und vor allem von den Verh&auml;ltnissen, die aus einer gegebenen Stufe der Produkionsweise hervorgehen, getrennt sind und dadurch das Resultat zustande gekommen ist, da&szlig; in der Geschichte stets Gedanken herrschen, ist es sehr leicht, aus diesen verschiedenen Gedanken sich &ldquo;den Gedanken&rdquo;, die Idee etc. als das in der Geschichte Herrschende zu abstrahieren und damit alle diese einzelnen Gedanken und Begriffe als &ldquo;Selbstbestimmung&rdquo; des sich in der Geschichte entwickelnden Begriffs zu fassen. Es ist dann auch nat&uuml;rlich, da&szlig; alle Verh&auml;ltnisse der Menschen aus dem Begriff des Menschen, dem vorgestellten Menschen, dem Wesen des Menschen, dem Menschen abgeleitet werden k&ouml;nnen. Dies hat die spekulative Philosophie getan. (&hellip;)<\/p>\n<p>W&auml;hrend im gew&ouml;hnlichen Leben jeder Shopkeeper sehr wohl zwischen dem zu unterscheiden wei&szlig;, was Jemand zu sein vorgibt, und dem, was er wirklich ist, so ist unsere Geschichtsschreibung noch nicht zu dieser trivialen Erkenntnis gekommen. Sie glaubt jeder Epoche aufs Wort, was sie von sich selbst sagt und sich einbildet.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me03\/me03_009.htm\">Karl Marx in &ldquo;Die deutsche Ideologie&ldquo;<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Telepolis-Interview mit Klaus-J&uuml;rgen Bruder: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44035\/1.html\">&bdquo;Krieg um die K&ouml;pfe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Vortrag von Klaus-J&uuml;rgen Bruder: &ldquo;<a href=\"http:\/\/web.fu-berlin.de\/postmoderne-psych\/postmoderne\/bruder_pdfs\/KJB_2015_14_Diskurs%20der%20Verantwortungsuebernahme.pdf\">Diskurs der Verantwortungs&uuml;bernahme<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25656\">Der Rassist in uns<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26237\">Pegida ist ein Spiegel deutscher Verh&auml;ltnisse<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27340\">Die Perfidie ist, dass diese Fluchtbewegungen politisch instrumentalisiert werden<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26658\">Feindbild Islam<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501093374\/politik\/inland\/die-grosse-aggressionsverschiebung.html\">Die gro&szlig;e Aggressionsverschiebung: &Uuml;ber Pegida, diffuse &Auml;ngste und die Reaktion der Politik<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/130404\/von-der-ungleichwertigkeit-zur-ungleichheit-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit?p=all\">Von der Ungleichwertigkeit zur Ungleichheit: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.lotta-magazin.de\/ausgabe\/55\/gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit\">&sbquo;Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&lsquo;: Wie gesellschaftskritisch ist das Modell?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.journal-fuer-psychologie.de\/index.php\/jfp\/article\/view\/258\/297\">Privilegien sichern, nationale Identit&auml;t revitalisieren: Gesellschafts- und handlungstheoretische Dimensionen der Theorie des antimuslimischen Rassismus im Unterschied zu Modellen von Islamophobie und Islamfeindlichkeit<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Buch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.kommunismus.narod.ru\/knigi\/pdf\/Balibar_Wallerstein_-_Rasse_Klasse_Nation_Teil_1.pdf\">Rasse, Klasse, Nation: Ambivalente Identit&auml;ten<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/wwww.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\"><strong>eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/strong><\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/c0e416e6f76845e8ac0d89a8a4017aed\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160108_Bruder.jpg\" alt=\"Klaus-J&uuml;rgen Bruder\" title=\"Klaus-J&uuml;rgen Bruder\"\/><\/div>\n<p>&Uuml;ber die Menschenfeindlichkeit der AfD wird medial viel diskutiert. Und &uuml;ber jene radikaler Linker, die so frech sind, zu behaupten, dass Reichtum t&ouml;te und deswegen dringend die Eigentumsfrage zu stellen sei. Wer aber redet &uuml;ber die Zunahme des Hasses in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5131105\/\">gesellschaftlichen Mitte<\/a>?<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30031\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,159,209,132],"tags":[2952,1055,2460,890,291],"class_list":["post-30031","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-fremdenfeindlichkeit-rassismus","category-interviews","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-bruder-klaus-juergen","tag-fluechtlinge","tag-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit","tag-menschenwuerde","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30031"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30031\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120054,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30031\/revisions\/120054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}