{"id":3010,"date":"2008-02-25T10:16:52","date_gmt":"2008-02-25T09:16:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3010"},"modified":"2008-02-26T12:26:41","modified_gmt":"2008-02-26T11:26:41","slug":"hinweise-des-tages-592","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3010&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck plant harte Auflagen f&uuml;r deutsche Banken<\/strong><br>\nIm Kampf gegen Steuerhinterziehung plant die Bundesregierung strengere Regeln f&uuml;r die deutschen Banken. Finanzminister Steinbr&uuml;ck regte eine Berichtspflicht bei &Uuml;berweisungen an. Es sei zu &uuml;berlegen, &ldquo;ob man die Daumenschrauben st&auml;rker ansetzt als bisher&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,536989,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Warum wird eigentlich nur &uuml;ber defensive Ma&szlig;nahmen nachgedacht, und was soll eine Kontrolle der &Uuml;berweisungen bringen? Dann geht man einfach &uuml;ber eine Schweizer Bank. Warum macht man nicht Druck wie die US-Amerikaner und schlie&szlig;t Liechtensteiner Banken, die sich nicht an die Regeln halten, vom Banken- und Zahlungsverkehr aus. Interessant ist: 79 Prozent finden, dass Reiche ihre steuerlichen M&ouml;glichkeiten oft hemmungslos ausnutzen. 86 Prozent denken, dass Steuerhinterziehung auch bei normalen B&uuml;rgern kein Kavaliersdelikt ist, sondern ein kriminelles Vergehen. An Moral oder an Schuldbewusstsein der Allgemeinheit, wie jetzt allgemein geschrieben wird, fehlt es offenbar nicht.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schweden: Jeder kennt den Lohn des anderen<\/strong><br>\nIn Schweden ist f&uuml;r jedermann sichtbar, wer tats&auml;chlich wie viel Steuern zahlt. In Schweden gibt es n&auml;mlich kein Steuergeheimnis. J&auml;hrlich erscheint der Taxeringskalender, sortiert nach Postleitzahlen, wo jeder B&uuml;rger nachschlagen kann, welches Einkommen und Verm&ouml;gen sein Nachbar oder Chef, ein prominenter Politiker oder Manager tats&auml;chlich versteuert. Die Steuerh&ouml;he selbst ist kein Thema. Dass f&uuml;r jeden einsehbar ist, wer wie viel zahlt, d&uuml;rfte dazu beitragen. Die Schweden stehen dem Fiskus aber auch grunds&auml;tzlich nicht so feindselig gegen&uuml;ber wie viele Deutsche. Nur rund f&uuml;nf Prozent der Schweden finden Steuerhinterziehung akzeptabel, so eine Untersuchung der Finanzbeh&ouml;rden. Schummeln bei der Steuererkl&auml;rung gilt nicht als Kavaliersdelikt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/09\/Kasten-Schweden\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken und Sparkassen: Kredit verspielt<\/strong><br>\nIn Sachsen etwa wird jeder arbeitende Steuerzahler voraussichtlich mit 1500 Euro f&uuml;r das Treiben der Landesbank zur Kasse gebeten. Wer kein Sachse ist, hat trotzdem keinen Grund zu jubeln. Er kann auch noch drankommen. Vielleicht verliert er sein Haus, vielleicht das Geld im Depot. Die Abgesandten des internationalen Kasinokapitalismus sind l&auml;ngst &uuml;berall. In Negernb&ouml;tel in Schleswig-Holstein setzt der texanische Kreditverwerter Lone Star ehemaligen Sparkassenkunden zu. In Hagen in Nordrhein-Westfalen hat sich ein SPD-B&uuml;rgermeister komplizierte Zinsanlagen andrehen lassen und f&uuml;rchtet nun Millionenverluste. In Berlin kommt der Beinahezusammenbruch der Mittelstandsbank IKB einen Kleinanleger teuer zu stehen. Und in D&uuml;sseldorf zittern die Mitarbeiter der schwer angeschlagenen West LB um ihre Jobs. Nichts ist mehr, wie es war &ndash; zumindest wenn es um Geld geht und Banken beteiligt sind. Als vorige Woche die Chefs der Deutschen Bank in Frankfurt zwei Stunden lang die Ergebnisse des vergangenen Jahres erl&auml;uterten, f&uuml;hrten sie Zahlen &uuml;ber Zahlen ins Feld: Vom Gewinn vor Steuern (8,7 Milliarden) bis zur Rendite auf das Eigenkapital (26 Prozent). Nur eines kam nicht vor: Was das alles den Kunden gebracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/finanzen-versicherung\/finanzen\/:Banken-Sparkassen-Kredit\/611618.html?nv=ct_cb\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nur wegen der Beispiele interessant. Ansonsten einer der typischen, oberfl&auml;chlichen Emp&ouml;rungsartikel, der keinerlei tiefergehende Erkl&auml;rungen bietet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das chinesische Wechselkurssystem<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft leidet an einer Unterregulierung. Die vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass flexible Wechselkurse und freier internationaler Kapitalverkehr nicht zum Ausgleich der Leistungsbilanzen f&uuml;hren, sondern zu Wechselkursturbulenzen und gigantischen Leistungsbilanzungleichgewichten. Hinzu kommen L&auml;nder wie China, die mit weitreichenden wirtschaftspolitischen Regulierungen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erzwingen. Was fehlt, ist eine weltweite Koordinierung sowohl der internationalen Kapitalstr&ouml;me, der Wechselkurse als auch der Leistungsbilanzsalden. In einer unkoordinierten Welt ist die Versuchung gro&szlig;, dass sich einzelne L&auml;nder auf Kosten andere entwickeln wollen. China ist ein Beispiel daf&uuml;r, Deutschland und Japan sind andere Beispiele. Insbesondere die Export&uuml;berschussl&auml;nder von industriellen G&uuml;tern wie China, Japan und Deutschland sind St&ouml;rfaktoren der Weltwirtschaft, da sie ihr binnenwirtschaftliches Wachstum auf Kosten anderer L&auml;nder erh&ouml;hen und Arbeitslosigkeit exportieren. Es spricht wenig daf&uuml;r, dass China in einem solchen Umfeld freiwillig auf exzessive &Uuml;bersch&uuml;sse verzichten wird. Von Hansj&ouml;rg Herr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/publikationen\/KIEGYO,0,0,Das_chinesische_Wechselkurssystem.html#art0\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/li>\n<li><strong>Eliteforscher Michael Hartmann: Warum sich die Eliten dem Staat verweigern <\/strong><br>\nSie lernen es schon in Kindertagen: Reiche Steuerbetr&uuml;ger entziehen sich dem Staat um jeden Preis, selbst wenn sie sich damit selbst schaden. Elitenforscher Michael Hartmann analysiert die Motivation von Zumwinkel und Co., fordert &ouml;ffentliche Steuererkl&auml;rungen und prophezeit der Linken langfristige Parlamentsmehrheiten.<br>\nIn den Chefetagen der Wirtschaft, gerade auch im Mittelstand, herrscht die Meinung vor, dass der Staat Unternehmertum systematisch behindert und hart erarbeitetes Eigentum durch seine Steuern raubt &ndash; das k&ouml;nne man sich nicht einfach gefallen lassen. Ganz selbstverst&auml;ndlich wird deshalb gegen gesetzliche Regeln versto&szlig;en.<br>\nEs hat sich die Sicht durchgesetzt, dass prinzipiell alles schiefgeht, wo der Staat seine Finger drin hat &ndash; privatwirtschaftliche L&ouml;sungen werden als ausschlie&szlig;liches Ideal dargestellt.<br>\nBei den oberen 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung &ndash; gemessen am Einkommen &ndash; bleiben etwa 80 Prozent der Einnahmen aus Verm&ouml;gen unversteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,537181,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em>Siehe auch<\/em> <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/Elite;art772,2481835\">das Interview im Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Clement kritisiert &ldquo;Maulheldentum&rdquo; in SPD<\/strong><br>\nDie SPD steht kurz vor der Hamburg-Wahl &ndash; und Wolfgang Clement attackiert schon wieder heftig die eigene Partei: In der Debatte &uuml;ber die Steuerhinterziehung &uuml;ber Liechtensteiner Stiftungen gebe es in der SPD &ldquo;ein &auml;rgerliches Maulheldentum&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,536990,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eigentlich nichts &Uuml;berraschendes von Clement. Der Hinweis belegt nur plastisch, was ich in meinem Beitrag <a href=\"?p=3003\">&bdquo;SPD im politischen Schachmatt&ldquo;<\/a> geschrieben habe:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Bevor die Steinmeiers, Steinbr&uuml;cks oder Strucks &ndash; von den Clements erst gar nicht zu reden &ndash; ihr vorausgegangenes Tun in Frage stellen lassen, nehmen sie lieber die (ohnehin verachtete) &bdquo;Andrea XY&ldquo; als politische Leiche in Kauf. Die Schr&ouml;derianer in der SPD wollen und brauchen entweder die Gro&szlig;e Koalition oder zumindest eine Koalition mit der FDP, damit sie ihrer Partei auch in Zukunft ihren Agendakurs aufzwingen k&ouml;nnen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Edmund Stoiber in Aufsichtsrat der N&uuml;rnberger<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here bayerische Ministerpr&auml;sident ist in die Aufsichtsr&auml;te der N&uuml;rnberger Beteiligungs-Aktiengesellschaft und der N&uuml;rnberger Lebensversicherung berufen worden.<br>\nQuelle: Frankfurter Rundschau vom 22. Februar 2008<\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Wirtschaft unterl&auml;uft das &ouml;ffentliche Gut Bildung&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Einseitiger Profitorientierung in den Unternehmen&rdquo; fallen vor allem die Mitarbeiter zum Opfer, denen Weiterbildung verschlossen bliebe, meint der Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup. Der Einfluss der Wirtschaft sei inzwischen so gro&szlig;, dass sogar die Hochschulen an &ldquo;wissenschaftlichem Freiheitsgrad&rdquo; und &ldquo;Selbstbestimmungsrecht&rdquo; verl&ouml;ren:\n<p>VDI nachrichten: Politik und Wirtschaft gehen also B&uuml;ndnisse ein, die den Hochschulen mehr schaden als nutzen?<br>\nBontrup: Das Verh&auml;ltnis ist viel zu eng geworden. Die Wirtschaft diktiert der Politik fast schon die Gesetze. Deutlich wird das etwa am nordrhein-westf&auml;lischen &ldquo;Hochschulfreiheitsgesetz&rdquo;, das die unternehmensnahe Bertelsmann-Stiftung wesentlich konzipiert hat. Wenn die von B&uuml;rgern gew&auml;hlten und legitimierten Politiker nicht mehr in der Lage sind, Gesetze zu erlassen und sie daf&uuml;r auf die Wirtschaft, also auf Lobbyisten, zur&uuml;ckgreifen, ist Gefahr im Verzug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?cat=4&amp;id=37328&amp;source=aktuelle_ausgabe&amp;doPrint=1\">VDI Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hren erst ab 100.000 Dollar Familieneinkommen<\/strong><br>\nDie nobelsten US-Hochschulen schr&ouml;pfen ihre Studenten gnadenlos &ndash; bisher. Die Uni Stanford macht jetzt einen radikalen Schnitt: Sie streicht bei einem Familieneinkommen unter 100.000 Dollar pro Jahr s&auml;mtliche Studiengeb&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-536785,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Kernfrage ist doch, wie viele Studenten, deren Eltern unter 100.000 Dollar Familieneinkommen haben, in Stanford studieren.<br>\nInteressant an dem Beitrag ist auch die Auflistung der Verm&ouml;gen der Elite-Unis und deren j&auml;hrliche Einnahmen. Daran kann man ermessen, wie l&auml;cherlich die Betr&auml;ge f&uuml;r die deutsche &bdquo;Exzellenz-Inititative&ldquo; sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UN-Sonderbeauftragter Mu&ntilde;oz wartet weiter auf Antwort der Bundesregierung<\/strong><br>\nDer UN-Sonderbeauftragte f&uuml;r das Recht auf Bildung, Vernor Mu&ntilde;oz, hat die Bundesregierung bei einem Besuch in Berlin erneut aufgefordert, die UN-Kinderrechtskonvention l&uuml;ckenlos umzusetzen. Deutschland versto&szlig;e mit seinem Vorbehalt klar gegen das Menschenrecht auf Bildung, erkl&auml;rte Mu&ntilde;oz am Donnerstagabend im Ausschuss f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung, wo er auf Einladung der Ausschussvorsitzenden, Ulla Burchardt (SPD), sprach. Seine &ldquo;perverse Folge&rdquo; sei, dass die Kinder von Fl&uuml;chtlingen &ldquo;in erster Linie vor ihrem Migrationshintergrund und erst in zweiter als Kinder betrachtet werden.&rdquo; Die Bundesregierung hatte bei der Ratifizierung der Konvention 1992 unbegleiteten minderj&auml;hrigen Fl&uuml;chtlingen kein besonderes Schutzrecht zuerkennen wollen. Vor einem Jahr hatte der costa-ricanische Rechtsanwalt und P&auml;dagoge ein vernichtendes Urteil &uuml;ber das deutsche Schulsystem gef&auml;llt: Mit seiner fr&uuml;hen Aufteilung auf verschiedene Schultypen, &uuml;berdurchschnittlich vielen Sonderschulen und mangelnder Chancengleichheit f&uuml;r Kinder aus unterprivilegierten Familien sei das deutsche Schulsystem selektiv, diskriminierend und ungerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2008\/2008_055\/02.html\">heute im bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Macht die Schule stark!<\/strong><br>\nBildung und Integration und sind zu einem gro&szlig;en Thema in der Politik und in den Medien geworden. F&uuml;r die Kinder aber &auml;ndert sich viel zu wenig. S&auml;mtliche Schw&auml;chen des deutschen Bildungssystems &ndash; die fr&uuml;he Auslese, die Konzentration auf den Vormittag, die ungen&uuml;gende individuelle F&ouml;rderung, die Zersplitterung der Institutionen &ndash; treffen Einwandererkinder am h&auml;rtesten. Bislang hat die Politik wenig gegen diese Benachteiligungen getan. Wer es ernst meint mit der Integration, m&uuml;sste Schulen mit einem hohen Migrantenanteil bevorzugen. Die engagiertesten Lehrer, die besten Schulleiter m&uuml;ssten hier unterrichten, unterst&uuml;tzt von Sozialarbeitern und Psychologen. Wenn es um die Personalausstattung geht, m&uuml;ssten Sch&uuml;ler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, doppelt z&auml;hlen, wie es in den Niederlanden &uuml;blich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/09\/B-Schuelerintegration?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Profil der Einwanderer in OECD-L&auml;nder<\/strong><br>\nDie Industriel&auml;nder unternehmen zu geringe Anstrengungen, um ihre Einwanderer zu integrieren und deren F&auml;higkeiten zu nutzen, stellt die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest. Ein besonderes Ph&auml;nomen ist die in fast allen OECD-L&auml;ndern bestehende &Uuml;berqualifikation von Einwanderern. Der Anteil von Personen, die Arbeiten ausf&uuml;hren, die unter ihrem Ausbildungsniveau sind, ist in der Regel deutlich h&ouml;her als in der einheimischen Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/ein_profil_der_einwanderer_in_oecd-laender_1.675998.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kosovo: Mafia-Staat von UN-Gnaden<\/strong><br>\nDer Ex-Regierungschef sitzt in Den Haag auf der Anklagebank, auf dem Korruptionsindex liegt der Kosovo mit Kambodscha und Kamerun an der Spitze und die Mafia w&auml;scht dort ihr schmutziges Geld &ndash; alles unter den Augen der UNO, die den Ministaat nach ihren Vorstellungen aufbauen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/611717.html?nv=ct_cb\">STERN online<\/a><\/li>\n<li><strong>Erziehungswissenschaftler &uuml;ber junge T&uuml;rken: &ldquo;Motor der Integration&rdquo;<\/strong><br>\nDie Mehrheit der t&uuml;rkischst&auml;mmigen Jugendlichen will an der Gesellschaft teilhaben, sagt Heinz Reinders. Doch das werde bei der aktuellen Debatte ausgeblendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/motor-der-integration\/?src=TE&amp;cHash=09947a7f7c\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Systematische Einsch&uuml;chterung<\/strong><br>\nDie 29-j&auml;hrige Malalai Joya k&auml;mpft in Afghanistan f&uuml;r die Rechte der Frauen und gegen die Warlords und Taliban. Sie wurde in Berlin mit dem Filmpreis f&uuml;r Menschenrechte ausgezeichnet. Der freie Journalist Knut Henkel hat sie zur Mediensituation in Afghanistan befragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/medien\/systematische_einschuechterung_1.675823.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><strong>Zu guter letzt:<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Mann: Liechtenstein (1933)<\/p>\n<p>In unserm Erdteil steht es kl&auml;glich.<br>\nMan ist mit uns nicht mehr galant.<br>\nDie Steuern nehmen &uuml;berhand.<br>\nEs ist schon bald nicht mehr ertr&auml;glich.<br>\nDas Land, in dem man Milch und Honig schl&uuml;rfte,<br>\nWir suchen&rsquo;s alle, doch wir finden&rsquo;s kaum &ndash;<br>\nDrum gaukeln wir uns vor im Traum,<br>\nAls ob es so was wirklich geben d&uuml;rfte.<br>\nAch, wenn ich es im Wachen wiederf&auml;nde &ndash;<br>\nDa ist es h&uuml;bsch und angenehm zu sein!<br>\nDer Fl&uuml;chtling findet hilfsbereite H&auml;nde.<br>\nEr kauft sich ein.<br>\nKann so was sein?<br>\nJawohl: in Liechten &ndash; meinem Liechtenstein.<br>\nDa liegt das Land in hochrentablem Frieden,<br>\nWo mich nichts st&ouml;rt und peinigt und verdrie&szlig;t.<br>\nUnd wer den Eintritt aufbringt, der genie&szlig;t,<br>\nUnd nichts wie Fr&ouml;hlichkeit ist ihm beschieden.<br>\nWoanders: Z&auml;hneklappern und Geschlotter &ndash;<br>\nDoch auf der Alm da gibt&rsquo; s kein S&uuml;nd,<br>\nWeil hier doch ALLE Hinterzieher sind. &ndash;<br>\nUnd dort, der Bl&uuml;hendste, das ist mein Rotter.<br>\nMan soll nichts B&ouml;ses &uuml;ber&rsquo;s L&auml;ndle sagen!<br>\nWenn es auch nicht sehr gro&szlig; ist, sondern klein.<br>\nEs hat doch einen gro&szlig;en, guten Magen.<br>\nDa geht was rein.<br>\nWo mag das sein?<br>\nIn meinem Liechten &ndash; meinem Liechtenstein.<br>\nIn Unschuld sprie&szlig;en, wachsen, bl&uuml;hen<br>\nDort Unternehmen ohne Zahl.<br>\nUnd der Profit ist kolossal.<br>\nDas geht ganz ohne Schwei&szlig; und M&uuml;hen.<br>\nUnd t&auml;glich kommen neue liebe Freunde &ndash;<br>\nGr&uuml;&szlig; Gott, gr&uuml;&szlig; Gott &ndash; da sind Sie ja &ndash;<br>\nJa: Ubi bene ibi patria &ndash;<br>\nWir sind die krisenloseste Gemeinde.<br>\nUnd wenn der Lehrer heut&rsquo; zum Beispiel fragte:<br>\n&ldquo;Nun, kleiner Moritz, wo liegt&rsquo;s Capitol?&rdquo;<br>\nDer Moritz w&auml;r zu schlau, als da&szlig; er&rsquo;s sagte.<br>\nEr w&uuml;&szlig;t&rsquo; es wohl.<br>\nWo mag es sein?<br>\nWo es so sicher ruht: in Liechtenstein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/artikel\/50\/159617\/\">Das Gedicht haben wir der SZ entnommen.<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3010\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}