{"id":30144,"date":"2016-01-12T08:08:56","date_gmt":"2016-01-12T07:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144"},"modified":"2016-02-11T15:24:25","modified_gmt":"2016-02-11T14:24:25","slug":"hinweise-des-tages-2537","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h01\">K&ouml;ln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h02\">Wutrede zur Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h03\">M&ouml;ge die Macht mit dir sein!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h04\">Europ&auml;ische Werte (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h05\">Handel mit Unrechtsstaaten: Deutschlands zweifelhafte Profite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h06\">Belgien muss Gro&szlig;konzerne zur Kasse bitten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h07\">Landwirte warnen: TTIP ist unser &ldquo;Niedergang&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h08\">Hier wohnen Deutschlands arme Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h09\">&bdquo;Deutschlandrente&ldquo; erhitzt die Gem&uuml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h10\">Pr&uuml;gel und Vergewaltigung: &ldquo;Domspatzen&rdquo;-Skandal weitet sich aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h11\">Hunderte verurteilte Rechtsextreme auf freiem Fu&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h12\">Warschau sieht &ldquo;Komplott gegen Polen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h13\">Sigmar Schily &ndash; Wie Gabriel die SPD vor sich hertreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h14\">Kann rot-rot-gr&uuml;n den Rechtsruck stoppen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h15\">Medial vermittelte Feindbilder und die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30144#h16\">Das Ressentiment der Intellektuellen gegen den Kapitalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>K&ouml;ln<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;&Uuml;brig bleibt das Macho-Gehabe&rdquo;<\/strong><br>\nWenn Frauen ohne Kopftuch als Huren gelten: Der Therapeut Ahmad Mansour will die Rollenbilder von Muslimen aufbrechen.<br>\nSZ: Herr Mansour, hat Sie der Gewaltausbruch in K&ouml;ln &uuml;berrascht?<br>\nAhmat Mansour: In dieser Dimension ja, das ist schockierend. Dass aber M&auml;nner aus dem arabischen patriarchalen Raum Frauen verachten und als Freiwild betrachten, weil sie einen Minirock tragen oder allein ausgehen, das ist leider nicht neu. Mit diesem M&auml;nner- und Frauenbild m&uuml;ssen sich Lehrerinnen, Sozialarbeiter, Polizistinnen schon seit Jahren herumschlagen.<br>\nWie tief sitzt das Geschlechterbild?<br>\nEs ist weit verbreitet. Es beginnt ja nicht damit, dass die Jungs auf offener Stra&szlig;e Frauen bel&auml;stigen. Es beginnt mit den Vorstellungen von Reinheit und Ehre, dass eine Frau ihre Jungfr&auml;ulichkeit bewahren muss und sich &ouml;ffentlich nicht zeigt. Und wenn sie sich nicht daran h&auml;lt, hat sie eine verminderte W&uuml;rde. F&uuml;r die M&auml;nner gilt das alles nat&uuml;rlich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/interview-psychologe-uebrig-bleibt-dasmacho-gehabe-1.2810369\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &Uuml;ber den soziokulturellen Kontext der Fl&uuml;chtlinge bzw. der Zuwanderer aus dem islamisch-arabischen Raum kann nicht einfach hinweggesehen werden. Es ist falsch vor dem Hintergrund der Ereignisse in K&ouml;ln &ouml;ffentliche Denk- und Sprechverbote zu verh&auml;ngen. Integration gelingt nicht dann, wenn man es untersagt die Probleme zu diskutieren, die sich ergeben, wenn sehr viele Menschen aus einem fremden Kulturkreis in kurzer Zeit in Deutschland um Aufnahme bitten bzw. jeden der dar&uuml;ber eine Diskussion f&uuml;hren will als latenten Rassisten und islamfeindlich diffamiert. Das treibt die Menschen erst recht in die Arme von Pegida &amp; Co.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dass Zuwanderer aus dem arabischen Raum ein anderes Gesellschaftsbild als unsere liberale, aufgekl&auml;rte Gesellschaft haben, ist doch wohl unstrittig. Man muss sich doch nur einmal unser eigenes Land vor rund 30 Jahren anschauen, um zu begreifen, welchen Wandel unsere Gesellschaft in letzter Zeit durchgemacht hat. Dass es mit den hohen Fl&uuml;chtlingszahlen auch zu tausenden kleinen &bdquo;Clashs of Cultures&ldquo; kommt und auch weiterhin kommen wird, ist ebenfalls unstrittig. Die entscheidende Frage ist doch eher, wie man damit umgeht. Denk- und Sprechverbote helfen da selbstverst&auml;ndlich nicht weiter und das Strafrecht ist auch keine passende Antwort, da sich &bdquo;Macho-Gehabe&ldquo; und ein traditionelles Familienbild ja nur in sehr seltenen F&auml;llen strafrechtlich relevant werden. Die Antwort kann nur lauten, Einwanderern einen Crash-Kurs in Sachen moderner Gesellschaft zu geben. Und hier wird es am&uuml;sant. Denn diejenigen, die sich heute lautstark &uuml;ber das &bdquo;Macho-Gehabe&ldquo; und das &bdquo;Frauenbild&ldquo; arabischer Einwanderer aufregen, sind doch in der Regel auch genau diejenigen, die selbst Probleme mit dem Liberalismus und der Aufgekl&auml;rtheit unserer Gesellschaft haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das BKA &uuml;ber den in arabischen L&auml;ndern bekannten Antanztrick &ldquo;taharrush gamea&rdquo;<\/strong><br>\nWie die Welt am Sonntag berichtet, ist dem BKA die kollektiv begangene sexuelle Bel&auml;stigung von Frauen aus arabischen L&auml;ndern bekannt. Dort sei es schon lange ein Problem w&auml;hrend gro&szlig;er Versammlungen. Am bekanntesten wurden die teils wohl auch organisierte Gewalt bis hin zu Vergewaltigungen gegen demonstrierende Frauen auf dem Tahrir-Platz w&auml;hrend des Arabischen Fr&uuml;hlings.<br>\nIn &Auml;gypten ist das Ph&auml;nomen dieser gemeinschaftlich gegen Frauen gerichteter sexueller Gewalt seit mit der 2000er Jahre bekannt, wie Leslie Piquemal in &ldquo;Perceptions and management of gender roles and dynamics inside OpAntiSH Intervention Teams in Cairo&rdquo;, wo sich seit 2012 Gruppen gebildet haben, die bedr&auml;ngten Frauen helfen. Es sei allerdings zun&auml;chst nur gelegentlich w&auml;hrend Massenveranstaltungen (Protesten, Fu&szlig;ballspielen, Konzerten etc.) aufgetreten. Unter den zumeist m&auml;nnlichen T&auml;tern seien auch Polizisten und Soldaten gewesen sowie &ldquo;baltageyya&rdquo;, Kriminelle, die mit der Polizei zusammenarbeiten. Auf dem Tahrir-Platz wurden Frauen von Mob betatscht, ausgezogen oder mit den H&auml;nden, manchmal auch mit Gegenst&auml;nden, vergewaltigt.<br>\nGemeldet wurden die Vorf&auml;lle h&ouml;chst selten, weil die Frauen Angst hatten, von ihren Familien abgelehnt zu werden. Zudem seien H&auml;ufigkeit und Schwere auch durch den Begriff taharrush (Bel&auml;stigung) verschleiert worden, mit dem eben auch sexuelle Angriffe und Vergewaltigungen bezeichnet werden. Die Beh&ouml;rden h&auml;tten das Ph&auml;nomen lange Zeit verschwiegen, auch die Medien w&uuml;rden kaum dar&uuml;ber berichten. Gerne wird dann den Frauen geraten, Massenversammlungen zu vermeiden. Sicherheitskr&auml;fte haben sich, wenn sie nicht selbst T&auml;ter waren, gegen&uuml;ber den Opfern nicht als hilfsbereit gezeigt.<br>\nAll das habe die &ldquo;Eskalation von einer endemischen sexuellen Bel&auml;stigung zu einem Parxysmus der Massengewalt an bestimmten Orten&rdquo; gef&ouml;rdert. Deutlich wird, dass diese sexuelle Gewalt weniger durch die islamische Kultur, sondern politisch zun&auml;chst vom westlich gest&uuml;tzten Mubarak-Regime gepr&auml;gt wurde, um die demokratische Opposition einzusch&uuml;chtern und die Gewalt den Muslimbr&uuml;dern zuzuschieben. Auch unter al-Sisi wird sexuelle Gewalt gegen Frauen weitergef&uuml;hrt, oft geht sie von Polizisten aus, auch wenn der Druck &uuml;ber ver&ouml;ffentlichte Videoaufnahmen gr&ouml;&szlig;er geworden ist, dagegen einzuschreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47075\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Leserbrief zu den Vorkommnissen in der Silvesternacht in K&ouml;ln von Wolfgang Bittner<\/strong><br>\nAls gelernter Jurist halte ich die von mehreren Politikern vertretene Ansicht f&uuml;r falsch, dass es strengerer Gesetze bedarf, um die T&auml;ter von K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf, Hamburg, Stuttgart pp. zur Rechenschaft zu ziehen. Diebstahl in Verbindung mit sexuellen &Uuml;bergriffen, das hei&szlig;t Gewalt gegen Frauen, ist Raub (&sect; 249 Strafgesetzbuch) und wird mit Freiheitsentzug nicht unter einem Jahr bestraft. Bedauerlich, dass Gerichte dem nicht entsprechen und diese Taten zum Teil immer noch bagatellisiert werden. Frauen, mit denen ich gesprochen habe, sind nach den Ereignissen der Silvesternacht in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten entsetzt. Sie m&ouml;chten sich angstfrei im &ouml;ffentlichen Raum bewegen k&ouml;nnen, und das ist nicht gew&auml;hrleistet, wenn Gewaltt&auml;ter in Deutschland auf freiem Fu&szlig; bleiben oder sich &uuml;ber die Strafzumessung am&uuml;sieren.<br>\nDr. jur. Wolfgang Bittner<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wutrede zur Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nSo deutlich &auml;u&szlig;ert sich ein Kirchenvertrer selten zur Politik. Bei der Synode in Bad Neuenahr hielt der rheinische Pr&auml;ses Manfred Rekowski eine Wutrede &ndash; und erhebt schwere Vorw&uuml;rfe. &ldquo;Flucht tr&auml;gt das Label &lsquo;Made in Germany&rsquo;.&rdquo;<br>\nDer Pr&auml;ses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat Deutschland trotz der j&uuml;ngsten Aufnahme Hunderttausender Fl&uuml;chtlinge jahrelange Vers&auml;umnisse und eine &ldquo;unverantwortliche Unt&auml;tigkeit&rdquo; vorgeworfen. Die seit Jahren bestehenden &ldquo;unmenschlichen Zust&auml;nde&rdquo; an den EU-Au&szlig;engrenzen und im Mittelmeer seien von Politik und Gesellschaft &ldquo;mit einer fast entspannten Gelassenheit&rdquo; hingenommen worden, so lange die Menge der Fl&uuml;chtlinge in Italien und Griechenland geblieben sei, sagte Rekowski am Montag (11.01.2016) im rheinland-pf&auml;lzischen Bad Neuenahr bei der Synode der rheinischen evangelischen Kirche.<br>\n&ldquo;Aber nun ist ein Weltproblem zu unserem Problem geworden.&rdquo; Eine wirksame Unterst&uuml;tzung der Nachbarl&auml;nder von Krisenherden, die Millionen von Fl&uuml;chtlingen aufgenommen h&auml;tten, erfolge bis heute nicht. &ldquo;Dies ist inhuman und f&ouml;rdert eine Perspektivlosigkeit, die weitere Fluchtbewegungen ausl&ouml;sen wird.&rdquo; Deutschland trage dadurch, dass Waffen auf direkten oder verschlungenen Wegen in Krisenl&auml;nder gelangten, sogar zur Versch&auml;rfung von Fluchtursachen bei. &ldquo;Flucht tr&auml;gt das Label &lsquo;Made in Germany'&rdquo;, sagte Rekowski.<br>\nF&uuml;r ihn sei auch nicht ersichtlich, dass eine Wertegemeinschaft die Staaten Europas verbinde. &ldquo;Ob Europa mehr ist als ein &uuml;berdimensionierter F&ouml;rderverein zur Rettung maroder Banken, muss sich jetzt erst noch zeigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/aktuell\/wutrede-praeses-rekowski-100.html\">WDR Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>M&ouml;ge die Macht mit dir sein!<\/strong><br>\nDie Folgen der US-Politik st&uuml;rzen den Mittleren Osten ins Chaos und gef&auml;hrden die Existenz Europas. Und doch geht es nicht ohne Amerika. Was hei&szlig;t heute F&uuml;hrung in einer f&uuml;hrungslosen Welt?<br>\nVor den Augen der Welt findet gerade ein irritierendes Schauspiel statt: Je weniger die Welt auf Washington h&ouml;rt, desto lauter werden im US-Wahlkampf neue F&uuml;hrungsanspr&uuml;che angemeldet. Es sind noch genau zehn Monate bis zur Wahl des Nachfolgers von Barack Obama. Es d&uuml;rften Monate voller kognitiver Dissonanz werden: W&auml;hrend der amerikanische Einfluss auf die Weltpolitik immer weiter schwindet, wird immer lauter beschworen werden, man werde &ldquo;Amerika wieder gro&szlig; machen&rdquo;. Dabei w&auml;re es viel wichtiger, erst einmal ohne jede H&auml;me und Panik zur Kenntnis zu nehmen, dass wir einen Machtverlust Amerikas auf offener B&uuml;hne erleben &ndash; und die Entstehung einer &ldquo;multipolaren&rdquo; Welt, die allerdings v&ouml;llig anders ist, als Amerikas Kritiker immer gehofft hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/02\/us-politik-macht-europa-fuehrung\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Werte (II)<\/strong><br>\nMassive Kritik am &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland begleitet die Angriffe Berlins auf die polnische Regierung in puncto Mediengesetz. W&auml;hrend deutsche Politiker wegen der Unterstellung &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien unter die Kontrolle der Regierung Sanktionen gegen Polen fordern, hat ein ehemaliger CDU-Minister, der dem rechtskonservativen Milieu zugerechnet wird, den Vorsitz in einem einflussreichen ARD-Gremium &uuml;bernommen. Auch nach einer Intervention des Bundesverfassungsgerichts h&auml;tten staatliche oder staatsnahe Kr&auml;fte signifikanten Einfluss auf die Steuerungsgremien des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks, urteilen Beobachter. Die strukturelle Staatsn&auml;he geht mit einer politischen Ausrichtung der Sendeinhalte auf die Berliner Regierungspolitik einher, die einen einstigen ZDF-Korrespondenten schon vor Jahren zu der Einsch&auml;tzung f&uuml;hrte, man k&ouml;nne in Deutschland von &ldquo;Hofberichterstattung&rdquo; sprechen. Der Journalist wechselte zum Schweizer Fernsehen, wo es, wie er urteilte, &ldquo;nicht den Formierungszwang eines Nato-Staates&rdquo; gebe. Die Auslandsberichterstattung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland ist mittlerweile sogar in wachsendem Ma&szlig; mit F&auml;lschungsvorw&uuml;rfen konfrontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59283\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Handel mit Unrechtsstaaten: Deutschlands zweifelhafte Profite<\/strong><br>\nDie Handelsbeziehungen zu &ldquo;unfreien&rdquo; Staaten bescheren Deutschland wachsende Einnahmen. Gro&szlig;kunde Saudi-Arabien bek&auml;mpft seine Gegner mit deutschen Waffen. Bis zu einem Boykott ist der Weg noch lang.<br>\nDie deutsche Wirtschaft profitiert zunehmend vom Handel mit Unrechtsstaaten. 2015 stieg das Exportvolumen in unfreie L&auml;nder auf mehr als 140 Milliarden Euro, wie die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; berichtet. Die Zeitung beruft sich auf eine Auswertung von Daten der Nichtregierungsorganisation &ldquo;Freedom House&rdquo; und der deutschen Au&szlig;enhandelsstatistik. Das Handelsvolumen mit 51 nicht-freien Staaten hat sich demnach seit 1990 mehr als verzehnfacht.<br>\nF&uuml;r den starken Anstieg in den vergangenen 25 Jahren ist vor allem der stetig wachsende Handel mit China verantwortlich. Etwa die H&auml;lfte der deutschen Exporte in die sogenannten unfreien L&auml;nder gehen der Auswertung zufolge in die Volksrepublik. Nichtregierungsorganisationen kritisieren derweil, die chinesische F&uuml;hrung beschneide massiv politische Freiheiten und B&uuml;rgerrechte.<br>\nNennenswerte Handelsanteile entfallen auch auf Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien. Seit der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen und weiteren 46 Menschen steht der saudische W&uuml;stenstaat ganz besonders stark in der Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Deutschlands-zweifelhafte-Profite-article16734736.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Belgien muss Gro&szlig;konzerne zur Kasse bitten<\/strong><br>\nDie EU wirft Belgien vor, 35 multinationalen Unternehmen ungerechtfertigte Steuervorteile einger&auml;umt zu haben. Jetzt soll das Land &uuml;ber 700 Millionen Euro von den 35 betroffenen Unternehmen einfordern. Und die EU-Kommissare wollen sogar noch nachlegen.<br>\nDie EU-Kommission hat einen Erfolg gegen unfairen Steuerwettbewerb erreicht. Sie verlangte von der belgischen Regierung, rund 700 Millionen Euro von 35 multinationalen Konzernen einzufordern. Das Land habe den Unternehmen &ldquo;erhebliche Steuervorteile&rdquo; gew&auml;hrt, die als unzul&auml;ssige Staatsbeihilfen gewertet werden, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-steuernachlaesse-belgien-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Landwirte warnen: TTIP ist unser &ldquo;Niedergang&rdquo;<\/strong><br>\nKleine und mittlere Bauernbetriebe schlagen in einer neuen Studie Alarm: Das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP bedeute f&uuml;r Europa mehr Gentechnik, mehr Hormonfleisch &ndash; aber vor allem das Ende einer Landwirtschaft wie wir sie bisher kennen.<br>\nEuropas Bauern stecken in der Krise: Milchpreise im Keller, EU-Sanktionen gegen Russland, H&ouml;festerben kleinerer Betriebe. Doch der Hammer soll erst noch kommen: das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, kurz TTIP. Sollten &ndash; wie von den Unterh&auml;ndlern auf beiden Seiten des Atlantiks beabsichtigt &ndash; Standards in der Agrar- und Ern&auml;hrungsbranche angeglichen und die derzeit hohen Z&ouml;lle fallen, w&uuml;rden ganze Sektoren der europ&auml;ischen Landwirtschaft das Aus drohen.<br>\n&ldquo;Produkte wie Getreide kann niemand so billig produzieren wie die USA&rdquo;, hei&szlig;t es in einer TTIP-Studie von UnternehemensGr&uuml;n, einem Verband der gr&uuml;nen Wirtschaft, die EurActiv vor Ver&ouml;ffentlichung vorliegt. Gr&uuml;nde seien etwa der dortige Einsatz von Gentechnik, schw&auml;chere Grenzwerte, und gr&ouml;&szlig;ere Produktionsfl&auml;chen. &ldquo;Europas Landwirte sind nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten unterlegen (&hellip;) f&uuml;r Teile der Landwirtschaft bedeutet das fast automatisch der Niedergang.&rdquo;<br>\nDer Handel mit Agrarprodukten und Nahrungsmitteln spielt mit Exporten im Wert von etwa 15 Milliarden Euro in die USA und Importen aus den USA im Wert von rund acht Milliarden Euro bisher eine relativ geringe Rolle. Doch das k&ouml;nnte sich laut der Studie &auml;ndern &ndash; und zwar dann, wenn durch TTIP Z&ouml;lle und nicht-tarif&auml;re Handelshemmnisse fallen und die US-Firmen unbegrenzten Zugang zum europ&auml;ischen Markt erhalten.<br>\nDie Untersuchung beruft sich auf eigenen Analysen sowie Befragungen von kleinen und mittleren Betrieben. Das Fazit: &ldquo;TTIP in der vorgeschlagenen Form st&auml;rkt &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; die Position weniger sehr gro&szlig;er Agrar- und Lebensmittel-Unternehmen &ndash; die allerdings ohnehin durch Produktionsst&auml;tten in allen Erdteilen bereits die (&hellip;) Handelsbarrieren f&uuml;r sich &uuml;berwunden haben.&rdquo; Die existenziellen Risiken f&uuml;r die &uuml;ber 99 Prozent der kleinen und mittleren Wettbewerbsteilnehmer ignoriere die EU-Kommission in ihren Annahmen jedoch komplett, kritisieren die Autorinnen der Studie.<br>\nUS-Agrarunternehmen haben Wettbewerbsvorteil<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-aussenpolitik\/landwirte-warnen-ttip-ist-unser-niedergang-320845\"> eurocativ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hier wohnen Deutschlands arme Kinder<\/strong><br>\nDer wirtschaftliche Aufschwung geht an vielen Kindern in Deutschland vorbei. Neue Zahlen zeigen, dass fast jeder f&uuml;nfte Minderj&auml;hrige in einer armen Familie lebt. Durch den Fl&uuml;chtlingsandrang d&uuml;rfte sich das Problem noch versch&auml;rfen.<br>\nDie Arbeitslosigkeit sinkt, mehr Menschen denn je haben einen Job, die L&ouml;hne steigen. Dennoch leben immer noch 19 Prozent oder 2,47 Millionen aller M&auml;dchen und Jungen in Deutschland in Familien mit so wenig Geld, dass sie als arm oder armutsgef&auml;hrdet gelten. Das ist eine bittere Nachricht &ndash; auch weil die Quote trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung noch dieselbe ist wie vor zwei Jahren.<br>\nSchon Anfang 2014 zeigte SPIEGEL ONLINE anhand einer Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung auf, in welchen der 39 untersuchten Regionen Deutschlands die meisten armutsgef&auml;hrdeten Kinder leben. Nun hat das WSI neue Ergebnisse vorgelegt. Grundlage sind die aktuellsten verf&uuml;gbaren Daten aus dem Mikrozensus 2014, der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und Berechnungen des WSI. [&hellip;]<br>\nTrauriges Schlusslicht in Westdeutschland ist das bev&ouml;lkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hier leben fast 700.000 der insgesamt 2,47 Millionen armen Kinder Deutschlands &ndash; ein Anteil von 27,7 Prozent. In allen f&uuml;nf Regierungsbezirken ist die Kinderarmut gestiegen, besonders aber in denen von M&uuml;nster und D&uuml;sseldorf. Dort sei die Arbeitslosigkeit nur unterdurchschnittlich zur&uuml;ckgegangen, sagt Seils zur Erkl&auml;rung. [&hellip;]<br>\nEs stellt sich also mehr denn je die Frage, wie aus der ohnehin relativ hohen Kinderarmut in Deutschland trotz massiver Zuwanderung eine nicht noch h&ouml;here wird, und was getan werden muss, um die zugewanderten Kinder bestm&ouml;glich aufzufangen. Sicher ist, dass dieses Problem in erster Linie &uuml;ber die Eltern angegangen werden muss &ndash; durch ordentliche Jobs, mit ebenso ordentlicher Bezahlung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kinderarmut-in-deutschland-hier-wohnen-deutschlands-arme-kinder-a-1071196.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immerhin das Eingest&auml;ndnis, da&szlig; die Kinderarmut in Deutschland &ldquo;relativ hoch&rdquo; ist und da&szlig; &ldquo;ordentliche Jobs,  mit ebenso ordentlicher Bezahlung&rdquo; fehlen im tollsten aller Deutschlands, das wir je hatten. Fast 20% Kinderarmut sind nur traurig, eine einzige Schande.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kinderarmut verharrt auf zu hohem Niveau<\/strong><br>\n&bdquo;Kinderarmut bleibt ein sozialpolitisches Hauptproblem in Deutschland. Bedeutsam sind bei der Betrachtung der Zahlen die regionalen Unterschiede und Trends&rdquo;, kommentiert Norbert M&uuml;ller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zu den Ergebnissen des Mikrozensus 2014. M&uuml;ller weiter:<br>\n&ldquo;Die Ergebnisse der Studie zeigen insgesamt keine nennenswerten Erfolge im Kampf gegen Kinderarmut in Deutschland. Die Kinderarmut verharrt nach wie vor auf einem viel zu hohen Niveau bei leicht unterschiedlichen Tendenzen. Sowohl die traditionelle innerdeutsche Ost-West-Armutsgrenze als auch der Gegensatz zwischen armen urbanen und reichen l&auml;ndlichen Regionen ist massiv aufgebrochen. Wir beobachten eine dramatische Armutszunahme in Nordrhein-Westfahlen, Rheinlad-Pfalz und dem Saarland. Vor dem Hintergrund des Ziels gleichwertiger Lebensverh&auml;ltnisse ist es nicht hinnehmbar, wenn beispielsweise in der Oberpfalz 9,6 Prozent der Kinder arm sind und in Bremen 33,1 Prozent. Solche regionalen Verwerfungen stehen im klaren Widerspruch zum Grundgesetz.<br>\nDie Bundesregierung muss endlich handeln. DIE LINKE fordert deshalb den Umbau des Solidarit&auml;tsfonds ab 2019 zu einem Fonds f&uuml;r strukturschwache Regionen, um die regionalen Verwerfungen strukturell reduzieren zu k&ouml;nnen. Um Kinderarmut effektiv zu begegnen, ist es notwendig, den Mindestlohn ohne Ausnahmen auf zehn Euro anzuheben, die Ausgaben in der Sozial- und Bildungsinfrastruktur sowie der Kinder- und Jugendhilfe zu erh&ouml;hen und die monet&auml;ren Sicherungsleistungen auf ein armutsfestes Niveau anzuheben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/kinderarmut-verharrt-hohem-niveau\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschlandrente&ldquo; erhitzt die Gem&uuml;ter<\/strong><br>\nUnion, SPD und Gr&uuml;ne sehen die Idee einer staatlich organisierten einheitlichen Sparrente vorsichtig positiv. Einige Fachleute sind entsetzt. [&hellip;]<br>\n Gegen die Vielfalt der Vorsorgeprodukte und den Anbieterwettbewerb f&uuml;hren Kritiker an, diese verursache unn&ouml;tig hohe Vertriebskosten; faktisch reichten die Riester-Kunden das staatliche F&ouml;rdergeld nur an die Finanzdienstleister weiter.<br>\nDer &bdquo;Deutschlandfonds&ldquo; k&ouml;nne dagegen von der gesetzlichen Rentenversicherung zum Selbstkostenpreis verwaltet werden, regen die drei Minister an. Was die Ertr&auml;ge angeht, verweisen sie auf den norwegischen Staatsfonds, der seit seiner Gr&uuml;ndung 1997 &bdquo;auf eine durchschnittliche Rendite von mehr als 5 Prozent&ldquo; komme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/altersvorsorge-kritik-an-deutschlandrente-14007118.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach der Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Rente im Umlageverfahren 2001 ist das jetzt der wie vielte Versuch in 15 Jahren, zus&auml;tzliche eine &ldquo;kapitalgedeckte&rdquo; (in Wirklichkeit finanzmarktgest&uuml;tzte) Altersvorsorge zu etablieren? Nach Riester- und R&uuml;ruprente mit immer wieder neuen Modifikationen (Wohnriester, &hellip;.), Direktversicherung, betrieblicher Altersvorsorge in immer neuen Varianten, immer wieder rauf und runter&hellip; auch die Grundsicherung im Alter, die Armuts-Lebensleistungsrente&hellip; Alle diese Kapriolen und Verrenkungen h&auml;tte man sich alles sparen k&ouml;nnen, wenn die Politik nicht auf die Irrsinnsidee verfallen w&auml;re, die L&ouml;hne und die Rentenbeitr&auml;ge zu senken, um den Unternehmen Extragewinne zuzuschanzen und die privaten Kapitalsammelstellen (&ldquo;Finanzdienstleister&rdquo;, also die Banken und Versicherungen) aus staatlichen Mitteln zu subventionieren. Das alles nutzt nat&uuml;rlich Geringverdiener gar nichts, weil sie einfach kein Geld &uuml;brig haben. Hier fehlen ganz dringend die Einzahlungen, die vom Arbeitgeber kommen m&uuml;&szlig;ten.<\/em><br>\n<em>Das Ganze vor dem Hintergrund von Kapitalrenditen auf sichere Anlagen im Bereich von 1%, also weit entfernt von den 5%, die norwegische Staatsfonds erzielt haben soll (wie? Und wie k&ouml;nnte ein Land wie Deutschland eine deutliche h&ouml;here Summe gut anlegen?). Ein kleiner Lichtblick ist die Erkenntnis, da&szlig; durch die Vertriebskosten &ldquo;das staatliche F&ouml;rdergeld nur an die Finanzdienstleister weiter&rdquo; gereicht wird und eine Verwaltung durch die gesetzliche Rentenversicherung deutlich g&uuml;nstiger k&auml;me &ndash; wobei die dann (wahrscheinlich sehr teure) Anlagespezialisten anwerben m&uuml;&szlig;te. Furchtbar und wahrscheinlich typisch, da&szlig; so eine Idee von Schwarz-Gr&uuml;n kommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pr&uuml;gel und Vergewaltigung: &ldquo;Domspatzen&rdquo;-Skandal weitet sich aus<\/strong><br>\nDer &auml;lteste Knabenchor Deutschlands begeistert Menschen in aller Welt. Im Februar 2015 wird jedoch ein Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen &ouml;ffentlich. Der zust&auml;ndige Anwalt korrigiert die Zahl der Opfer nun deutlich nach oben.<br>\nBei den Regensburger Domspatzen haben Priester und Lehrer &uuml;ber Jahrzehnte mindestens 231 Kinder geschlagen, gequ&auml;lt oder sexuell missbraucht. Das gab der Rechtsanwalt Ulrich Weber bekannt, der von der katholischen Kirche und dem weltber&uuml;hmten Chor mit der Aufkl&auml;rung des Skandals betraut wurde. Die in seinem Zwischenbericht genannte Zahl der Misshandlungsf&auml;lle ist wesentlich gr&ouml;&szlig;er als bisher angenommen. Weber geht davon aus, dass die Dunkelziffer noch deutlich h&ouml;her liegt. Er rechnet damit, dass etwa jeder Dritte der rund 2100 Sch&uuml;ler der &ldquo;Spatzen&rdquo; zwischen 1953 bis 1992 unter k&ouml;rperlicher Gewalt litt.<br>\nWeber sprach seit Mai 2015 mit Dutzenden Opfern, Verantwortlichen und dem Missbrauchsbeauftragten des Bistums Regensburg. Zudem hatte er Einblick in die Geheimarchive, Personalakten des Bistums sowie die pers&ouml;nlichen Notizen des Generalvikars.<br>\nNach seinen Recherchen wurden 50 der 231 bislang ermittelten misshandelten Kinder auch Opfer sexueller Gewalt. &ldquo;Die sexuellen &Uuml;bergriffe reichten von Streicheln bis zu Vergewaltigungen.&rdquo; Viele Kinder h&auml;tten von Pr&uuml;geln, blutigen Schl&auml;gen mit Rohrstock, Schl&uuml;sselbund oder Siegelringen berichtet. &ldquo;Bettn&auml;ssern wurde die Fl&uuml;ssigkeitsaufnahme verweigert&rdquo;, erl&auml;uterte Weber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Domspatzen-Skandal-weitet-sich-aus-article16723726.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Dazu schreibt uns unser Leser M.K.:<\/strong> Zuerst vielen Dank f&uuml;r Ihre deutlichen Ausf&uuml;hrungen zu den K&ouml;lner Geschehnissen an Sylvester.. Ich finde, man sollte das K&ouml;lner Geschehen unbedingt mit folgenden vergleichbar kriminellen Taten in Beziehung bringen. Ende letzter Woche wurde der Zwischenbericht des Rechtsanwalts Ulrich Weber zu den Kindesmi&szlig;br&auml;uchen  in den Einrichtungen der Regensburger Domspatzen vorgelegt. Er spricht von einem System der Angst. Es gab &uuml;ber vier Jahrzehnte massenweise k&ouml;rperliche Mi&szlig;handlungen und Taten sexueller Gewalt. Bis zu einem Drittel der Kinder waren betroffen. &Auml;hnliches geschah im Benediktinerkloster Ettal.<\/em><br>\n<em>Diese Tatsachen sollte man mit K&ouml;ln vergleichen. Eines wird dabei offensichtlich: Eine Gesellschaft, in der solches sogar in den Feldern passiert, in denen sie sich anderen Kulturen &uuml;berlegen f&uuml;hlt &ndash; Religion, Musik, Erziehung &ndash; sollte von ihrem hohen Ross schleunigst herunterkommen. Es gibt allen Grund, sich an die eigene Brust zu schlagen und von &uuml;berheblichen Vergleichen mit anderen Kulturen ganz zerknirscht Abstand zu nehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hunderte verurteilte Rechtsextreme auf freiem Fu&szlig;<\/strong><br>\nDie Polizei vollstreckt die Haftbefehle gegen sie nicht &ndash; wom&ouml;glich, weil sie untergetaucht sind. Das weckt b&ouml;se Erinnerungen an die Terrorgruppe NSU.<br>\nAls der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) im Herbst 2011 aufflog, war das Entsetzen gro&szlig;. Regierung, Opposition, Sicherheitsbeh&ouml;rden &ndash; alle zeigten sich best&uuml;rzt. Dass eine rechtsextreme Terrorzelle &uuml;ber Jahre unerkannt Morde begehen konnte, hatte man f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten. Entsprechend entschlossen wurde Aufkl&auml;rung versprochen. Und noch viel entschlossener wurde zugesagt, dass alles getan werde, damit sich so etwas nie wiederholen w&uuml;rde. Bundespr&auml;sident, Bundeskanzlerin, Polizisten und Verfassungssch&uuml;tzer &ndash; es gab niemanden, der in jenen Wochen nicht diese Botschaft aussandte.<br>\nNun ist bislang tats&auml;chlich keine neue Terrorbande entdeckt worden. Doch eine Statistik gibt zumindest Anlass zu Bef&uuml;rchtungen. Es ist eine kleine Statistik, und sie klingt auf den ersten Blick beinahe harmlos. Sie fasst zusammen, wie viele Haftbefehle f&uuml;r rechtsradikale und verurteilte Straft&auml;ter derzeit nicht vollstreckt werden, weil diese T&auml;ter offenbar nicht zu fassen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rechtsextremismus-hunderte-verurteilte-rechtsextreme-auf-freiem-fuss-1.2811550\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warschau sieht &ldquo;Komplott gegen Polen&rdquo;<\/strong><br>\nIm Streit um die neue polnische Regierung versch&auml;rfen sich die T&ouml;ne aus Warschau vor allem gegen&uuml;ber Deutschland. Mehrere polnische Nachrichtenmagazine erheben antideutsche und antieurop&auml;ische Vorw&uuml;rfe in Richtung Berlin und Br&uuml;ssel. &ldquo;Sie wollen Polen wieder kontrollieren&rdquo; titelte beispielsweise das Magazin &ldquo;Wprost&rdquo; &uuml;ber eine Illustration, die unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz, teils uniformiert, &uuml;ber eine Karte gebeugt zeigt. Das Bild mit der Europafahne im Hintergrund erinnert an Aufnahmen aus dem Hitler-Hauptquartier im Zweiten Weltkrieg.<br>\nNoch weiter zur&uuml;ck in die Vergangenheit greift das nationalkonservative Magazin &ldquo;wSieci&rdquo;, das unter dem Titel &ldquo;Komplott gegen Polen &ndash; von Zarin Katharina bis Merkel&rdquo; an die polnischen Teilungen im 18. Jahrhundert erinnert. Damals wurde Polen zwischen &Ouml;sterreich, Preu&szlig;en und Russland aufgeteilt.<br>\nDer Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hatte der rechtskonservativen polnischen Regierung am Wochenende vorgeworfen, &ldquo;das Wohl des Staates dem Willen der siegreichen Partei unterzuordnen, inhaltlich und personell&rdquo;. &hellip;<br>\nSchulz hatte unter anderem gesagt: &ldquo;Das ist gelenkte Demokratie nach Putins Art, eine gef&auml;hrliche Putinisierung der europ&auml;ischen Politik&rdquo;, sagte er der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; mit Blick auf Russlands Staatschef Wladimir Putin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Warschau-sieht-Komplott-gegen-Polen-article16739146.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist nat&uuml;rlich nicht sehr originell, aber, wenn man sich der Hetze der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; gegen Griechenland erinnert, sollte manch einer sehr vorsichtig mit Kritik sein. Gerade das deutsche Auterit&auml;tsdiktat gegen Griechenland wurde von vielen EU-L&auml;ndern ganz anders gesehen als hier zu Lande. So schrieb die franz&ouml;sische Tageszeitung Le Figaro dazu treffend: &bdquo;Die deutsche Regierung hat einem kleinen Mitgliedsland Bedingungen aufgezwungen, die fr&uuml;her nur mit Waffengewalt h&auml;tten durchgesetzt werden k&ouml;nnen.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Interessant, dass der bereits als Scharfmacher gegen Griechenland aufgetretene Martin Schulz (SPD), wieder an vorderster Front mitmischt und als vermutlich transatlantisch eingebetteter Politiker, die Gelegenheit nutzt um wieder einmal gegen den Hauptfeind der USA, Putin, zu hetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sigmar Schily &ndash; Wie Gabriel die SPD vor sich hertreibt<\/strong><br>\nAm vergangenen Freitag, nach der Klausurtagung seiner Abgeordneten, gab sich SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mit Blick auf rechtliche Konsequenzen aus den &Uuml;bergriffen in der Silvesternacht noch entspannt. &ldquo;Ich sehe im Augenblick keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf&rdquo;, sagte Oppermann. Ganz ausschlie&szlig;en wollte er versch&auml;rfte Regelungen freilich nicht.<br>\nDas mag zum einen daran gelegen haben, dass Oppermann zu diesem Zeitpunkt schon die W&uuml;nsche des Koalitionspartners von der CDU bewusst waren. Zum anderen kennt der Fraktionschef seinen Parteivorsitzenden lange genug, um zu ahnen, dass Sigmar Gabriel das mit dem Handlungsbedarf ganz anders sieht.<br>\nSchon in die Klausur der Fraktion hinein hatte der SPD-Chef von Kuba aus via Bild-Zeitung mitgeteilt, dass er eine h&auml;rtere Gangart erwarte. Ein Wochenende und weitere Interviews sp&auml;ter zeichnet sich ab, dass Gabriels Bereitschaft zu Gesetzesversch&auml;rfungen bedeutend ausgepr&auml;gter ist als vielerorts in der SPD.<br>\nMindestens bei der sogenannten Wohnsitzauflage f&uuml;r Asylbewerber hat der Parteichef den Handlungsbedarf bereits &ouml;ffentlich signalisiert. Und etwas allgemeiner gab er zu erkennen, dass das keineswegs alles gewesen sein muss, wenn die Fl&uuml;chtlingspolitik nicht durch mangelnde Durchsetzungsf&auml;higkeit des Rechtsstaats diskreditiert werden soll. &ldquo;Wir werden immer wieder auch nachsteuern m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Gabriel am Sonntagabend in der ARD. Nach K&ouml;ln gebe es ein paar Themen, &ldquo;die wir schnell regeln m&uuml;ssen&rdquo;. Und wenn das zweite Asylpaket, &uuml;ber das derzeit verhandelt wird, nicht reiche, brauche man eben ein drittes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spd-sigmar-schily-1.2813620\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vor kurzem warf der SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der CDU vor, sie sei nicht rechts genug. Siggi nimmt das offenbar w&ouml;rtlich und versucht die CDU beim Thema innere Sicherheit rechts zu &uuml;berholen. Womit man wieder bei der Frage w&auml;re, weshalb man die SPD &uuml;berhaupt noch w&auml;hlen sollte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kann rot-rot-gr&uuml;n den Rechtsruck stoppen?<\/strong><br>\nUm einen Rechtsruck zu verhindern, fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN Klaus Ernst die Partei solle sich &uuml;berwinden und auf eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition im Bund orientieren. Doch das w&auml;re genau die falsche Antwort, meint Volkhard Mosler<br>\nJetzt hat Klaus Ernst unter der irref&uuml;hrenden Parole &raquo;Runter von der Zuschauertrib&uuml;ne&laquo; zur Bildung einer rot-rot-gr&uuml;nen Bundesregierung aufgerufen. Warum jetzt? Warum nicht vor zehn Jahren? Er begr&uuml;ndet das mit einem drohenden Rechtsruck in Europa und in Deutschland. &raquo;Es geht nicht darum, ob wir am radikalsten den Kapitalismus kritisieren. Es geht um alles&laquo;. &#8232;Abgekl&auml;rt wie Klaus Ernst sich zeigt, wei&szlig; er nat&uuml;rlich, dass die LINKE bei einer Regierungsbeteiligung Kr&ouml;ten schlucken m&uuml;sste. Auf die Frage, wie er zu den von Oskar Lafontaine geforderten roten Haltelinien f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung stehe, antwortet Klaus Ernst noch im Jahr 2010: &raquo;Er hat Recht, es kommt auf die Inhalte an&hellip; wir d&uuml;rfen unsere Grunds&auml;tze nicht &uuml;ber Bord werfen, denn dann werden wir beim n&auml;chstem Mal nicht mehr gew&auml;hlt.&laquo; Heute spricht er von notwendigen &raquo;Opfern an unsere ideologische Unversehrtheit&laquo;. Aber dies sei nichts im Vergleich zu jenen Folgen, die wir durch den bevorstehenden Rechtsruck ertragen m&uuml;ssten.<br>\nEr bedient sich hier der unter allen Sozialdemokraten seit jeher beliebten Logik des kleineren &Uuml;bels, oder besser eines drohenden &raquo;gr&ouml;&szlig;eren &Uuml;bels&laquo;, das es zu verhindern gelte, auch wenn dies schmerzvoll sei. Dabei wischt er die Gefahren einer Regierungsbeteiligung der LINKEN leichtfertig beiseite &ndash; immer mit dem Verweis, dass es Schlimmeres g&auml;be. Anstatt roter Haltelinien will er &raquo;Haltelinien gegen den europ&auml;ische Rechtsruck&laquo; einziehen und verweist darauf, dass eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition der Regierung Tsipras andere, bessere Bedingungen f&uuml;r Kredite h&auml;tte gew&auml;hren k&ouml;nnen als die Regierung Merkel\/Gabriel. &raquo;Wie l&auml;cherlich w&auml;ren die Kompromisse, die WIR h&auml;tten machen m&uuml;ssen, um einen anderen deutschen Verhandlungspartner f&uuml;r Alexis Tsipras nach Br&uuml;ssel zu schicken.&laquo; Ich kann nicht umhin, diese Polemik gegen Bedenkentr&auml;ger einer rot-rot-gr&uuml;nen Koalition auf Bundesebene umzukehren: Wie l&auml;cherlich w&auml;ren die Verbesserungen, welche ein anderer deutscher Verhandlungspartner f&uuml;r die auferlegten Sparprogramme in Griechenland vielleicht h&auml;tte durchsetzen k&ouml;nnen im Vergleich zu den Forderungen, die Sigmar Gabriel f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung der Linken gestellt hat: Ja zu deutschen Kriegseins&auml;tzen (&raquo;eine verantwortungsvolle Europa- und Au&szlig;enpolitik im Rahmen unserer internationaler Verpflichtungen&laquo;) und ja zur Austerit&auml;tspolitik (&raquo;einen finanzierbaren Koalitionsvertrag&laquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/marx21.de\/kann-rot-rot-gruen-den-rechtsruck-stoppen\/\">marx21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Medial vermittelte Feindbilder und die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001<\/strong><br>\nDr. Daniele Ganser, Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER), befasst sich mit so wichtigen Themen wie der Aufdeckung von Kriegspropaganda und der Analyse von Gewalteskalationsvorg&auml;ngen.<br>\nUm so bedauerlicher, dass er in seinen Vortr&auml;gen nicht immer wahrheitsgetreu argumentiert. Auf einer Veranstaltung am 15.12.2014 in T&uuml;bingen f&uuml;hrte er sein Publikum im Hinblick auf den Einsturz eines World Trade Center-Geb&auml;udes in New York am 11. September 2001 an der Nase herum. Mit dem WTC-7 war infolge des Terroranschlags noch ein weiteres Hochhaus kollabiert, das im Gegensatz zu den Zwillingst&uuml;rmen nicht von einem Flugzeug getroffen worden war. In den offiziellen Berichten wird dieser Einsturz mit einem Brandschaden erkl&auml;rt. Ganser versucht die Glaubw&uuml;rdigkeit dieser Analyse zu ersch&uuml;ttern, ohne sich explizit auf eine andere Hypothese festzulegen. Doch dabei wendet er fragw&uuml;rdige Methoden an: Zu Beginn h&auml;lt er sich lange mit der Frage auf, warum der Einsturz des WTC-7 im 9\/11 Commission Report nicht erw&auml;hnt wird. Der Zuh&ouml;rer soll den Eindruck gewinnen, dies sei ein erstes Indiz f&uuml;r Unstimmigkeiten.<br>\nGanser zeigt in seinem Vortrag Ausschnitte eines Videos, auf denen scheinbar zu sehen ist, wie das WTC-7 vollkommen symmetrisch einst&uuml;rzt. Das w&auml;re unvereinbar mit der Analyse des NIST (National Institute of Standards and Technology), wonach der Einsturz auf der Ostseite begann. Ganser behauptet au&szlig;erdem, das Geb&auml;ude sei im freien Fall eingest&uuml;rzt. Er will die Zuh&ouml;rer glauben machen, die offizielle Einsturzanalyse sei in wesentlichen Punkten offensichtlich falsch. Ganser beharrt darauf, der Besitzer des WTC-7 habe selbst eine Sprengung des Geb&auml;udes vorgeschlagen. In einem Video l&auml;sst Ganser eine Reihe angeblicher Experten zu Wort kommen, denen zufolge ein Stahlskelett-Geb&auml;ude mit Feuer grunds&auml;tzlich nicht zum Einsturz gebracht werden kann.<br>\nDiese Behauptungen sind nachweislich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/medial-vermittelte-feindbilder-und-die-anschlaege-vom-11-september-2001\/\">Kai Ruhsert im Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Ressentiment der Intellektuellen gegen den Kapitalismus<\/strong><br>\nDer kleine Mann hat meist keine Gelegenheit, sich in den Kreisen derjenigen zu bewegen, die erfolgreicher waren als er selbst. Er bewegt sich in dem Kreis der anderen kleinen Leute. Er trifft seinen Vorgesetzten nie &bdquo;gesellschaftlich&ldquo;. Er kann nie aus eigener Erfahrung lernen, wie verschieden von ihm ein Unternehmer oder ein leitender Angestellter ist in Bezug auf jene F&auml;higkeiten und Gaben, die erforderlich sind, um die Verbraucher erfolgreich zu befriedigen. Sein Neid und das Ressentiment, das durch ihn erzeugt wird, richten sich nicht gegen ein lebendiges Wesen aus Fleisch und Blut, sondern gegen blasse Abstraktionen, wie z. B. &bdquo;Management&ldquo;, &bdquo;Kapital&ldquo; und &bdquo;Wall Street&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misesde.org\/?p=11668\">Mises Institut Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Beitrag stammt von einem Vordenker des Neoliberalismus. Man muss Neoliberale nur reden lassen, dann entlarven sie sich selbst. Dieser sozialdarwinistische und ver&auml;chtliche Text gibt tiefe Einblicke in die mentale Verfasstheit der Neoliberalen. Es bleibt dabei, die neoliberale Ideologie ist die Ideologie der herrschenden Eliten, die Ideologie des einen Prozent, die gegen die 99 Prozent der B&uuml;rger gerichtet ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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