{"id":30242,"date":"2016-01-15T08:52:34","date_gmt":"2016-01-15T07:52:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242"},"modified":"2016-02-11T15:23:49","modified_gmt":"2016-02-11T14:23:49","slug":"hinweise-des-tages-2540","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h01\">BIP-Rekordwachstum &ndash; Deutschlands Jubelpresse jubelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h02\">K&ouml;ln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h03\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h04\">Eskalation in der Rigaer Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h05\">Innenminister Ulbig muss sich Fragen nach der Integrit&auml;t seiner Polizeibeamten stellen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h06\">Anschlag von Istanbul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h07\">Altersvorsorge: Warum die &ldquo;D-Rente&rdquo; wohl ein Rohrkrepierer wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h08\">Vergleich mit &Ouml;sterreich Deutsche Rentner sind schlecht abgesichert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h09\">Personalnot im Gesundheits- und Pflegebereich: Der Krankenhaussektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h10\">BGH kippt intransparente Klauseln bei Allianz-Vertr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h11\">Planlose F&ouml;rderung von E-Autos ist nur ein Subventionsprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h12\">Niedriger &Ouml;lpreis heizt Konflikte an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h13\">Stopp TTIP: 1,6 Mio B&uuml;rger sollten der Kanzlerin nicht weniger Zeit wert sein als Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h14\">Griechenland lehnt weitere Rentenk&uuml;rzungen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30242#h15\">Oben und unten: Wie man mit der Mistgabel argumentiert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BIP-Rekordwachstum &ndash; Deutschlands Jubelpresse jubelt<\/strong><br>\nNun wissen wir es hochoffiziell und amtlich: Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr mit 1,7 Prozent so stark gewachsen wie einige Jahre zuvor nicht mehr. Die deutsche Presse, wie nicht anders zu erwarten, wird nicht m&uuml;de, diesen &bdquo;Erfolg&ldquo; heftig zu beklatschen. Dumm nur, dass die B&ouml;rse weiter einbricht, das passt so gar nicht in das Bild von dieser Erfolgstory. Liest man etwas genauer, erkennt man allerdings schnell, dass die meisten derer, die da schreiben, &uuml;berhaupt nicht wissen, wor&uuml;ber sie schreiben. Toll ist zum Beispiel, was Reuters bei Spiegel-Online zum Besten geben darf: &bdquo;In das BIP wird alles einberechnet, was in einem bestimmten Zeitraum in einem Land hergestellt wird. Auch der Wert von Dienstleistungen z&auml;hlt mit. Ber&uuml;cksichtigt werden alle Wirtschaftsbereiche vom Handwerker bis zu Handel, Banken, Industrie, Landwirtschaft und staatlichen Leistungen wie Investitionen in Stra&szlig;en.&ldquo; Wie sch&ouml;n, dass das alles eingerechnet wird. Das Dumme ist nur, dass man f&uuml;r das meiste, was da aufgez&auml;hlt wird, &uuml;berhaupt keine Daten f&uuml;r das Jahr 2015 hat. Und die Bereiche, f&uuml;r die man harte Daten hat, zeigen leider &uuml;berhaupt kein Wachstum (siehe hier). Aber f&uuml;r die spannende Frage, ob bei diesen Berechnungen vielleicht Phantasie im Spiel ist, fehlt es den Agenturen sicher an Phantasie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/bip-rekordwachstum-deutschlands-jubelpresse-jubelt\/\">flassbeck economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>K&ouml;ln<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Silvesternacht in K&ouml;ln: Das &bdquo;Versagen&ldquo; der Staatsorgane<\/strong><br>\nTats&auml;chlich bleiben viele Fragen offen. So sind sich die Beh&ouml;rden uneins, ob die von M&auml;nnern &bdquo;nordafrikanischen&ldquo; und &bdquo;arabischen&ldquo; Aussehens begangenen Straftaten gezielt geplant und organisiert worden waren. &bdquo;Niemand kann mir erz&auml;hlen, dass das nicht abgestimmt oder vorbereitet wurde&ldquo;, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas. Es habe sich &bdquo;offenbar um eine v&ouml;llig neue Dimension Organisierter Kriminalit&auml;t&ldquo; gehandelt. Nach Einsch&auml;tzung von BKA-Chef Holger M&uuml;nch haben sich die T&auml;ter der Silvesternacht in K&ouml;ln bei ihrem Vorgehen gegen Frauen abgestimmt und gezielt verabredet. &bdquo;Sie kamen aus dem &uuml;berregionalen Raum, sowohl in K&ouml;ln als auch in anderen St&auml;dten. In der Regel l&auml;uft so etwas &uuml;ber Verabredungen in sozialen Netzwerken.&ldquo; Das Landeskriminalamt in NRW hat nach Angaben des Direktors der Beh&ouml;rde bisher keine Erkenntnisse, dass die &Uuml;bergriffe in K&ouml;ln an Silvester im Vorfeld geplant und abgesprochen waren. &bdquo;Ermittlungsergebnisse dazu, dass das Auftreten der Gesamtgruppe oder von Teilgruppen anl&auml;sslich der Silvesterfeierlichkeiten in K&ouml;ln organisiert beziehungsweise gesteuert war, liegen bisher nicht vor&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Bericht von Dieter Sch&uuml;rmann. In einer Sondersitzung des Innenausschusses im D&uuml;sseldorfer Landtag sagte der rangh&ouml;chste Kriminalbeamte des Landes am Montag: &bdquo;Dass es bundesweit (&hellip;) zu vergleichbaren Straftaten gekommen ist, l&auml;sst eher darauf schlie&szlig;en, dass die Delikte nicht zeitlich oder hierarchisch organisatorisch vorgeplant wurden.&ldquo; Es gebe keine Anhaltspunkte f&uuml;r &bdquo;&uuml;ber&ouml;rtliche Zusammenh&auml;nge der Gewalttaten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601143817\/politik\/inland\/silvesternacht-in-koeln-das-versagen-der-staatsorgane.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommunikations Super-Gau K&ouml;ln<\/strong><br>\nNichts hat Rechtspopulisten und Rechtsradikalen in den vergangenen zwei Jahrzehnten derart in die H&auml;nde gespielt wie der verzweifelte Versuch, ihnen nicht in die H&auml;nde zu spielen. [&hellip;]<br>\nRechte Kreise h&auml;tten selbstverst&auml;ndlich auch bei korrekter Berichterstattung versucht, sich des Themas zu bedienen &ndash; aber in diesem Fall h&auml;tten sie nicht die alleinige Interpretationshoheit f&uuml;r sich beanspruchen k&ouml;nnen. Es w&auml;ren die Beh&ouml;rden gewesen, die die Bev&ouml;lkerung wahrheitsgem&auml;&szlig; informiert h&auml;tten. Die Medien wiederum h&auml;tten bei glaubw&uuml;rdiger Berichterstattung &uuml;ber die Fakten auch bei der Einsch&auml;tzung dieser Fakten glaubhaft agieren k&ouml;nnen. Durch die Nicht-Berichterstattung geh&ouml;rte das Thema mehrere Tage lang den Rechtspopulisten und &ndash;extremisten, sowie dem Mob im Internet und damit auch die Hoheit &uuml;ber die Art der Darstellung. Aber damit nicht genug: Diese konnten zus&auml;tzlich darauf verweisen, dass die Beh&ouml;rden versucht haben, etwas zu vertuschen und ihr Lieblingsthema wurde ihnen geradezu auf dem Silbertablett serviert: Die &bdquo;System- und L&uuml;genpresse&ldquo;. Chapeau!<br>\nWer so agiert braucht sich nicht wundern, wenn die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler bei der n&auml;chsten Wahl in Scharen zur AfD &uuml;berlaufen. Dass in den ersten Tagen dieses Jahres sowohl von der Politik als auch von den Medien zerst&ouml;rte Vertrauen wiederzugewinnen wird &auml;u&szlig;erst schwer werden. Der verzweifelte Versuch, den Rechten nicht in die H&auml;nde zu spielen, hat letztlich genau das Gegenteil bewirkt: Er hat deren Glaubw&uuml;rdigkeit gesteigert und ihre Verschw&ouml;rungstheorien untermauert. In der politischen Kommunikation quasi ein Super-Gau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diekolumnisten.de\/2016\/01\/14\/kommunikations-super-gau-koeln\/\">Die Kolumnisten<\/a><\/li>\n<li><strong>Menschenjagd in der Innenstadt<\/strong><br>\nPer Facebook rufen Hooligans, Rocker und Rechte zur Hatz auf Andersaussehende auf. Viele kommen, die Polizei reagiert mit einem Gro&szlig;aufgebot. (&hellip;)<br>\nDaniel S. ist zufrieden. &bdquo;Erfolg auf ganzer Linie, trotz etlicher Platzverweise&ldquo;, postet der Mittvierziger auf Facebook. &bdquo;F&uuml;r uns K&Ouml;LLE auf ein n&auml;chstes Mal.&ldquo; Unter der Woche ist Daniel S. bei den K&ouml;lner Abfallwirtschaftsbetrieben besch&auml;ftigt, am Sonntag geh&ouml;rte er offenkundig zu jenen deutsch aussehenden M&auml;nnern, die in der Domstadt Jagd auf Andersaussehende machten. Trotz starker Pr&auml;senz konnte die K&ouml;lner Polizei &Uuml;bergriffe nicht verhindern.<br>\nBereits am Nachmittag um 16.30 Uhr erhielt die Polizei nach eigenen Angaben Hinweise auf Personengruppen, &bdquo;die gezielt Provokationen suchen&ldquo;. Um 18.30 Uhr warnte die K&ouml;lner Antifa &uuml;ber die sozialen Netzwerke vor entsprechenden Gruppen rund um den K&ouml;lner Hauptbahnhof: &bdquo;Passt auf euch auf!&ldquo; Kurz darauf wurden die ersten Ausl&auml;nder &bdquo;geklatscht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5268145\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge als &ldquo;Sicherheitsrisiko&rdquo; (II)<\/strong><br>\nNach den sexistischen Angriffen in K&ouml;ln und anderen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten w&auml;hrend der Silvesternacht diskutieren Berliner Regierungspolitiker eine erneute Versch&auml;rfung der Repression gegen Fl&uuml;chtlinge. Im Gespr&auml;ch ist unter anderem eine &ldquo;Wohnsitzauflage&rdquo; f&uuml;r Migranten, mit der ihnen der Zuzug in die urbanen Ballungsr&auml;ume der BRD verwehrt werden soll. Begr&uuml;ndet wird die geplante Regelung, die fundamental gegen das von der deutschen Verfassung garantierte B&uuml;rgerrecht auf Freiz&uuml;gigkeit verst&ouml;&szlig;t, mit dem Verweis auf vermeintliche &ldquo;Gettoprobleme&rdquo;. Anfang dieser Woche haben sich Bundesinnenministerium und Bundesjustizministerium zudem darauf geeinigt, delinquente Ausl&auml;nder selbst dann des Landes zu verweisen, wenn diese lediglich zu einer geringf&uuml;gigen Jugendstrafe verurteilt wurden &ndash; etwa weil sie sich der Festnahme durch Polizeibeamte widersetzt haben. Des Weiteren soll B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlingen die Anerkennung gem&auml;&szlig; der Genfer Konvention versagt bleiben, sobald ein deutsches Gericht gegen sie eine Bew&auml;hrungsstrafe in H&ouml;he von einem Jahr verh&auml;ngt hat. Die beabsichtigten Neuregelungen entsprechen Forderungen, die von den deutschen Polizeigewerkschaften bereits seit l&auml;ngerer Zeit erhoben werden. In f&uuml;hrenden deutschen Medien und bei Teilen der Opposition finden sie beif&auml;llige Aufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59286\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Gute Ausl&auml;nder, b&ouml;se Ausl&auml;nder<\/strong><br>\nWie die Bundestagsparteien versuchen, auf die Ereignisse in K&ouml;ln in der Silvesternacht zu reagieren. (&hellip;)<br>\nGastrecht, Ausl&auml;nderkriminalit&auml;t, Abschiebungen &ndash;&nbsp;die heutige Bundestagsdebatte &uuml;ber die Ereignisse in der Silvesternacht in K&ouml;ln waren von bekannten Schlagworten bestimmt. Vor allem die Vertreter der Regierungskoalition mussten dabei eine Gratwanderung meistern: Auf der einen Seite verteidigten sie die rasche Versch&auml;rfung von Gesetzen &ndash; was von der Opposition als unn&uuml;tzer bis gef&auml;hrlicher Aktivismus abgelehnt wird &ndash;, auf der anderen Seite versicherten sie, diese Ma&szlig;nahmen richteten sich nicht gegen alle in Deutschland lebenden Ausl&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47112\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>CSU pfeift auf den Rechtsstaat<\/strong><br>\nCSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer will straff&auml;llige Fl&uuml;chtlinge auch ohne Prozess abschieben. &raquo;Nicht erst das Strafma&szlig; nach einer Verurteilung soll Grundlage f&uuml;r eine m&ouml;gliche Abschiebung sein, sondern bereits ein Delikt. Wenn die Beweislage eindeutig ist, darf es keine Toleranz gegen&uuml;ber Straft&auml;tern geben&laquo;, sagte Scheuer der Mediengruppe &raquo;Straubinger Tagblatt&laquo;\/&raquo;Landshuter Zeitung&laquo;. &raquo;Wer zu uns kommt, human aufgenommen wird und Schutz erh&auml;lt, soll sich auch gef&auml;lligst an unsere Regeln halten.&laquo;<br>\nNach den sexuellen &Uuml;bergriffen auf zahlreiche Frauen in der Silvesternacht will die Bundesregierung kriminelle Ausl&auml;nder und Asylbewerber unkomplizierter ausweisen. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) und sein Justiz-Kollege Heiko Maas (SPD) hatten am Dienstag eine Gesetzesinitiative dazu angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/998016.csu-pfeift-auf-den-rechtsstaat.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge unerw&uuml;nscht &ndash; der schmutzige Deal zwischen der EU und der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nEs ist das erkl&auml;rte Ziel der EU und der Bundesregierung: Die Fl&uuml;chtlingszahlen sollen sinken. Daf&uuml;r hat sich Europa auf einen Deal mit der T&uuml;rkei geeinigt, der sicherstellen soll, dass deutlich weniger Fl&uuml;chtlinge nach Europa kommen &ndash; inklusive drei Milliarden Euro an Finanzhilfen. MONITOR-Reporter haben recherchiert, was dies f&uuml;r die Menschen bedeutet, die via T&uuml;rkei vor Krieg und Verfolgung fliehen. Die Recherchen dokumentieren, wie der t&uuml;rkische Staat syrische Fl&uuml;chtlinge offenbar willk&uuml;rlich in Camps einsperrt und Menschen sogar zwingt, nach Syrien zur&uuml;ckzukehren. Ein Versto&szlig; gegen Menschenrechte und V&ouml;lkerrechtskonventionen; mit Duldung und F&ouml;rderung der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/fluechtlinge-unerwuenscht-100.html\">Monitor<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eskalation in der Rigaer Stra&szlig;e<\/strong><br>\nF&uuml;nf Hundertschaften, zwei Sondereinsatzkommandos, abgeriegelte Stra&szlig;en, kl&auml;ffende Polizeihunde und dar&uuml;ber ein stundenlang kreisender Hubschrauber: Der Gro&szlig;einsatz der Berliner Polizei am Mittwochabend konnte sich sehen lassen. Das Ziel: das autonome Hausprojekt Rigaer94, eines der letzten zumindest zum Teil tats&auml;chlich noch besetzten H&auml;user in Berlin. Der Anlass: Am Vormittag war ein Streifenpolizist, der gerade dabei gewesen sei, einen Falschparker aufzuschreiben, von vier Personen angegriffen worden, die anschlie&szlig;end in die R&auml;ume der Rigaer94 fl&uuml;chteten. Der Polizist wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt, sei aber noch in der Lage gewesen, seinen Dienst fortzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Polizei-stuermt-besetztes-Haus-in-Berlin\/!5265835\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Das spricht f&uuml;r sich. Rechte zertr&uuml;mmern einen Stadtteil, z&uuml;nden Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte an, jagen und verletzen ausl&auml;ndische Menschen, laufen trotz Strafbefehls frei herum, aber 400 Polizisten hinter vier LINKEN Straft&auml;tern, das geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Innenminister Ulbig muss sich Fragen nach der Integrit&auml;t seiner Polizeibeamten stellen lassen<\/strong><br>\nSachsens Polizei hat ein Problem. Es klingt zwar strafversch&auml;rfend, wenn Polizeibeamte interne Informationen und Protokolle direkt an Nazis und Rechtspopulisten weiterreichen. Aber das eigentliche Problem ist das Weiterreichen der Dokumente an sich. Auch wenn es da augenscheinlich ein paar Beamte gibt, die auf diese Weise mit s&auml;chsischen Rechtsextremen kooperieren. Seit Montag, 11. Januar, wieder einmal mit einem Vorfall publik. Im Vorfeld der Demonstrationen am 11. Januar in Leipzig stoppte die Polizei ein Fahrzeug mit Insassen aus dem autonomen Spektrum und entdeckte nicht nur Steine im Kofferraum, sondern auch allerlei andere Dinge, die man normalerweise nicht im Auto hat: Funkger&auml;t, Teleskopschlagstock, Gasdruckpistole, GPS-St&ouml;rsender, auch noch einen Kanister mit Benzin. Die Gegenst&auml;nde wurden &ndash; &bdquo;zur Gefahrenabwehr&ldquo; &ndash; einkassiert, ein Protokoll wurde erstellt. So weit, normale Polizeiarbeit in einem kritischen Umfeld.<br>\nAber das Protokoll tauchte ziemlich bald auch auf einem Twitter-Account der NPD Leipzig auf, wenig sp&auml;ter auch noch bei Legida, anschlie&szlig;end berichteten L-IZ und BILD, diese bereits unter Nutzung eines ebenfalls ver&ouml;ffentlichten Fotos der Gegenst&auml;nde. Offensichtlich aus den gleiche Quellen, denn bis heute ist beides so bei Legida auf Twitter aufzufinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/leben\/faelle-unfaelle\/2016\/01\/innenminister-ulbig-muss-sich-fragen-nach-der-integritaet-seiner-polizeibeamten-stellen-lassen-122750\">Leipziger Internet Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anschlag von Istanbul<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung will Verbindung des Anschlags mit der eigenen Politik vermeiden<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Regierung sieht andere M&auml;chte hinter dem IS, die deutsche Regierung versucht angestrengt, wegen der Fl&uuml;chtlingspolitik jede Irritation trotz vieler offener Fragen zu vermeiden. (&hellip;)<br>\nBei dem offenbar direkt gegen eine deutsche Touristengruppe gerichteten Anschlag sind 10 Deutsche get&ouml;tet und ebenso viele verletzt worden, sieben befinden sich noch im Krankenhaus. Man muss davon ausgehen, dass gezielt Deutsche von dem Anschlag getroffen werden sollten, auch wenn die Motive noch unbekannt sind.<br>\nM&ouml;glicherweise galt der Anschlag Deutschen, weil sich Deutschland seit letzter Woche mit Tornado-Aufkl&auml;rungsflugzeugen an der US-gef&uuml;hrten Anti-IS-Koalition beteiligt und mit Informationen &uuml;ber Angriffsziele direkt auch an den Kampfhandlungen beteiligt ist. Kurz nach dem Beginn der russischen Luftangriffe in Syrien wurde auch ein Anschlag auf ein Personenflugzeug mit russischen Touristen ver&uuml;bt. Daf&uuml;r erkl&auml;rte sich der Islamische Staat verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47119\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel &amp; Freiheit &amp; Terror<\/strong><br>\n&bdquo;Die Terroristen sind Feinde aller freien Menschen, ja sie sind Feinde aller Menschlichkeit&ldquo;, sagt die Kanzlerfrau nach dem Anschlag in Istanbul in die Kamera. Wie frei sind die ameisenkleinen Menschen aus der H&ouml;he deutscher Tornados am Himmel &uuml;ber Syrien? Frei genug, um den Bomben, von deutscher Luftwaffe dirigiert, davon zu laufen? Frei genug, f&uuml;r ein schnelles Totengebet zwischendurch?<br>\nWie frei ist die Wahl derer aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak, sich den richtigen Feind zu w&auml;hlen? Hat der Feind schwarze Haare oder blonde? Starrt er &uuml;ber das Visier einer Kalaschnikow oder auf einen Bildschirm, um die n&auml;chsten Flugzeuge in das n&auml;chste Tal zum n&auml;chsten Dorf zu leiten? Ist der Tod menschlicher, wenn er in den sauberen deutschen Unterk&uuml;nften sorgsam geplant wird, als wenn er aus schmutzigen Zelten oder Erdl&ouml;chern kriecht?<br>\nKommt die deutsche Menschlichkeit aus dem Export? Aus den glatten Schwei&szlig;n&auml;hten deutscher Panzer? Aus der Pr&auml;zision deutscher Wertarbeit? Ist die Menschlichkeit ein Christ und die Unmenschlichkeit glaubt an Allah? Hat die Menschlichkeit einen Preis? Ist sie an der B&ouml;rse zu zahlen, quillt sie aus den Bilanzen der Todeslieferanten, ist sie das Wertpapier wert, auf das sie gedruckt ist?<br>\nVon Feinden spricht die Frau. Der Feind ist immer der Andere. Der Feind hat kein Gesicht. Der Feind &uuml;bt immer Terror aus. Und weil der Feind ein Feind ist, wird er bek&auml;mpft. Woher wei&szlig; der Feind, das er einer ist? Wer hat es ihm gesagt? Wie hat man ihm beigebracht, ein Feind zu sein?<br>\nTerror hei&szlig;t Schrecken. Wie gro&szlig; ist der Schreck, wenn die Drohne trifft? Ist es schrecklich zu wissen, dass sie aus Deutschland gef&uuml;hrt wird? Kennt der Schrecken ein Ende, wenn zum Kampf gegen den Schrecken aufgerufen wird? Kann ein Schrecken schrecklicher werden?<br>\nAm Ende des Tages wei&szlig; das TV-Ger&auml;t: Reiseveranstalter bieten Umbuchung und Stornierung von T&uuml;rkei-Reisen an. Wann storniert die Kanzlerfrau die Freundschaft mit den Terroristen aus den USA? Kann der Krieg umgebucht werden? Wohin f&uuml;hrt uns die Reise der Merkel? Deutsche Tote sind toter als andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/merkel-freiheit-terror.html\">RationalGalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Terror kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNoch sind viele Fragen offen, die die Hintergr&uuml;nde und Motive des furchtbaren Anschlags von Istanbul betreffen. Innenminister Thomas de Mazi&egrave;re will bereits jetzt ausschlie&szlig;en, dass gezielt Deutsche angegriffen wurden. Justizminister Heiko Maas sieht keine erh&ouml;hte Anschlagsgefahr in Deutschland. Dies erscheint dann doch wie ein Pfeifen im Walde. Hinter solchen Beruhigungsansprachen an die Bev&ouml;lkerung soll verborgen werden, dass sich durch die deutsche Beteiligung am Krieg in Syrien die Terrorgefahr erheblich erh&ouml;ht hat. Dies will die Bundesregierung selbstverst&auml;ndlich nicht einr&auml;umen, w&uuml;rde es doch die Akzeptanz der v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegsbeteiligung weiter ersch&uuml;ttern. Und wie es im Propagandakrieg &uuml;blich ist, wird, wer diesen Zusammenhang auch nur wagt anzusprechen, beschuldigt, gemeinsame Sache mit dem &raquo;Islamischen Staat&laquo; (IS) zu machen. Dabei ist es die Bundesregierung, die den Terrorpaten Recep Tayyip Erdogan unterst&uuml;tzt, der den IS gro&szlig; gemacht hat. Es ist die Bundesregierung, die weiterhin Waffen an Erdogan liefert, der islamistische Terrormilizen in Syrien bewaffnet und dessen doppeltes Spiel in Sachen IS immer weniger aufgeht. Es ist die Bundesregierung, die die t&uuml;rkischen Einsatzkr&auml;fte f&uuml;r ihren Krieg gegen die Kurden hochr&uuml;stet. Bei diesem sind selbst nach Angaben des Ausw&auml;rtigen Amts bereits &uuml;ber 200 Zivilisten get&ouml;tet worden. Und es ist diese Bundesregierung, die keine Einw&auml;nde hat gegen die Blockade der sich mutig dem IS entgegenstellenden syrischen Kurden durch Erdogan und Co.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-14\/034.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Krieg gegen das Volk<\/strong><br>\nDie Lage spitzt sich zu. Der Anschlag in Istanbul am 12. Januar mit zehn Todesopfern steht in einer Reihe mit jenem Anschlag, der sich am 10. Oktober letzten Jahres in Ankara ereignete, der zum Symbol der Wende in der Syrien-Politik der T&uuml;rkei wurde.<br>\n&Uuml;ber lange Zeit hatte man dschihadistische Kr&auml;fte, einschlie&szlig;lich dem IS, gegen das Regime Assads unterst&uuml;tzt; doch im August 2015 &ouml;ffnete die t&uuml;rkische Regierung die Luftwaffenbasis Incirlik f&uuml;r die Truppen der Anti-IS-Koalition. Nun schl&auml;gt der Krieg auf die Touristenst&auml;dte der T&uuml;rkei zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/nc\/vorherige_hefte_archiv\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/krieg-gegen-das-volk\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Warum die &ldquo;D-Rente&rdquo; wohl ein Rohrkrepierer wird<\/strong><br>\nEine wichtige Stellschraube im Kampf gegen Altersarmut ist die Grundsicherung. Alle Ideen, auch die D-Rente, sind willkommene Denkanst&ouml;&szlig;e. Doch nur eines ist bei der Rente sicher: Die Zeit dr&auml;ngt. [&hellip;]<br>\nAber trotz vorsichtig-wohlwollender T&ouml;ne aus Koalitionskreisen scheint die D-Rente zum politischen Rohrkrepierer verdammt. Ihr fehlt es an klaren Gewinnern und gesellschaftlichem Momentum. Au&szlig;er kleineren Unternehmen und Wertpapierb&ouml;rsen sind keine klaren Profiteure auszumachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article151004222\/Warum-die-D-Rente-wohl-ein-Rohrkrepierer-wird.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Desaster. Tag f&uuml;r Tag erscheinen Artikel zur drohenden Altersarmut &ndash; die SPD, Gr&uuml;ne, CDU\/CSU und FDP nun mal gemeinsam und vors&auml;tzlich verursacht haben. Der einfachste und beste Weg aus der Falle ist bekannt und liegt auf der Hand: h&ouml;here L&ouml;hne und die Rentenbeitr&auml;ge anheben (um etwa 20% sofort, dann j&auml;hrlich um ein paar Promille). Stattdessen besch&auml;ftigen sich Think Tanks, Politiker, Kommissionen und Zeitungen sinnlos mit einem Problem, dessen L&ouml;sung trivial w&auml;re, wenn man sich vom Fetisch &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; verabschieden w&uuml;rde, der eh nur die rasante Umverteilung von unten nach oben verdecken soll. In dem Artikel werden die grunds&auml;tzlichen Probleme der &ldquo;Kapitaldeckung&rdquo; (Mackenroth usw.) nicht thematisiert, aber immerhin die gro&szlig;en praktischen Probleme benannt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Riester-Rente gescheitert, nun ein Staatsfonds, aber immer die gleiche Konfusion<\/strong><br>\nMan fragt sich, wie viele wissenschaftlich ausgebildete Mitarbeiter drei hessische Minister (zwei von der CDU, einer von den Gr&uuml;nen) haben. Und man fragt sich, wie viele dieser Mitarbeiter Volkswirte mit einem wenigstens in Ans&auml;tzen kritischen Verstand sind. Sollte dabei die Zahl Null herauskommen, k&ouml;nnte man immerhin erkl&auml;ren, dass sich drei hessische Minister mit einem Vorschlag in die &Ouml;ffentlichkeit wagen, der an Absurdit&auml;t kaum noch zu &uuml;berbieten ist. Nicht erkl&auml;rbar w&auml;re dann immer noch, dass drei Landesminister nicht begreifen, dass man ohne jede Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen einen solchen Vorschlag nicht ernsthaft in die Welt setzen kann, ohne sich l&auml;cherlich zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/riester-rente-gescheitert-nun-ein-staatsfonds-aber-immer-die-gleiche-konfusion\/\">flassbeck economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vergleich mit &Ouml;sterreich Deutsche Rentner sind schlecht abgesichert<\/strong><br>\nDie Deutschen bekommen im OECD-Vergleich wenig Rente. Vor allem gegen&uuml;ber dem Nachbarland &Ouml;sterreich schneiden sie schlecht ab. In Deutschland sind Arbeitnehmer durch die gesetzliche Rente weit weniger gut abgesichert als in &Ouml;sterreich. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. So erhielten etwa langj&auml;hrig versicherte M&auml;nner, die 2013 in Deutschland neu in Rente gingen, eine monatliche Altersrente von im Schnitt 1050 Euro. In &Ouml;sterreich kam ein vergleichbarer Neurentner dagegen auf 1560 Euro &ndash; bei 14 Auszahlungen pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vorsorgen-fuer-das-alter\/nachrichten\/deutsche-rentner-sind-schlecht-abgesichert-14014324.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Hat jetzt auch die FAZ erkannt, dass die Renten und L&ouml;hne in Deutschland im Verh&auml;ltnis zu den wirtschaftlichen Daten zu niedrig sind oder knicken die Qualit&auml;tsmedien vor den Umfragewerten ein f&uuml;r die Regierungsparteien, den Einnahme-&Uuml;bersch&uuml;ssen im Finanzministerium und den wahrscheinlichen Kosten f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingswelle, die in den Kommunen anfallen? Das Versagen der Riester-Rente und die geplante Reduzierung des gesetzlichen Rentenniveaus, ist zum Allgemeingut vieler B&uuml;rger geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Personalnot im Gesundheits- und Pflegebereich: Der Krankenhaussektor<\/strong><br>\nDer Krankenhausbereich unterliegt in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre starken Ver&auml;nderungen: die Zahl der Krankenh&auml;user sinkt genau wie die Zahl der Krankenhausbetten und der Belegtage. R&uuml;ckl&auml;ufig ist auch die durchschnittliche Verweildauer der Patientinnen und Patienten, die sich seit 1991 fast halbiert hat. Einen starken positiven Trend weisen hingegen die Fallzahlen auf. Ver&auml;ndert hat sich auch die Tr&auml;gerlandschaft: So hat die Zahl der privaten Krankenh&auml;user stark zu- und die der &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;user abgenommen. Die Entwicklung des Krankenhausbereichs in Deutschland ist in den letzten beiden Dekaden stark beeinflusst von seiner Finanzierung. Letztere erfolgt in Deutschland dual: F&uuml;r die Investitionskosten sind die Bundesl&auml;nder zust&auml;ndig, w&auml;hrend die Krankenkassen die Kosten f&uuml;r die Krankenbehandlung tragen und damit f&uuml;r die laufenden Betriebskosten verantwortlich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1504\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BGH kippt intransparente Klauseln bei Allianz-Vertr&auml;gen<\/strong><br>\nDer Bundesgerichtshof hat Klauseln zu Riester-Vertr&auml;gen der Allianz gekippt. Diese seien intransparent und unwirksam und d&uuml;rfen daher nicht mehr verwendet werden d&uuml;rfen. Das Urteil k&ouml;nnte auch andere Versicherer treffen. Es ist eine Niederlage f&uuml;r die Allianz: In einem jahrelangen Streit zwischen Verbrauchersch&uuml;tzern und dem deutschen Versicherungsriesen entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag zu Gunsten der Verbrauchersch&uuml;tzer. Klauseln, die die Allianz in Riester-Rentenversicherungsvertr&auml;gen verwendet haben seien &bdquo;intransparent und deshalb unwirksam&ldquo;, teilte das Gericht mit. Eine Einsch&auml;tzung, die Richter schon in fr&uuml;heren Instanzen ge&auml;u&szlig;ert hatten. [&hellip;]<br>\nBetroffen sind von dem Urteil laut Angaben der Allianz 60 Prozent der ab 2008 abgeschlossenen Riester-Vertr&auml;ge. Nach einer aktuellen Auswertung der Allianz geht es um 260.000 Vertr&auml;ge, insgesamt hat die Allianz Leben 1,6 Millionen klassischen Riester-Renten im Bestand. Zudem ist nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg die Allianz kein Einzelfall: &bdquo;Auch andere Versicherungsunternehmen verzichten in &auml;hnlicher Weise auf eine hinreichende Transparenz in der Darstellung der &Uuml;berschussbeteiligung&ldquo;. Demnach k&ouml;nnte das Urteil des BGH viele der insgesamt rund elf Millionen Riester-Renten-Vertr&auml;ge von Versicherungen betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/steuern-recht\/steuern\/urteil-zu-riester-vertraegen-bgh-kippt-intransparente-klauseln-bei-allianz-vertraegen-\/12826662.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Planlose F&ouml;rderung von E-Autos ist nur ein Subventionsprogramm<\/strong><br>\nSigmar Gabriel will laut einem Vorabbericht der &ldquo;Zeit&rdquo; mit einem F&ouml;rderprogramm von zwei Milliarden Euro mehr Elektroautos auf die Stra&szlig;e bringen. K&auml;ufer sollen demnach einen Zuschuss vom Bund erhalten. Gabriel will zudem f&uuml;r den schnelleren Ausbau von Lades&auml;ulen sorgen. Was nach einem &ouml;kologisch sinnvollen Projekt aussieht, k&ouml;nnte ohne einen &uuml;bergreifenden Plan dahinter mehr schaden als n&uuml;tzen. Nur die Autoindustrie wird auf jeden Fall profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/525-gabriel-e-autos#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Stra&szlig;enduell<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Sigmar Gabriel will Kaufpr&auml;mien f&uuml;r Elektroautos. Der Verkehrsminister h&auml;lt das f&uuml;r Quatsch. Wenn Kurt Sigl durch Deutschland f&auml;hrt, dann hat er zehn unterschiedliche Ladekarten dabei. Die braucht der Mann, um sein Elektroauto wieder mit Strom aufzuladen, f&uuml;r jede S&auml;ule in einer neuen Stadt oder einer neuen Gegend eine andere. Sigl ist Chef des Bundesverbandes eMobilit&auml;t, schon deswegen glaubt er an die Zukunft des elektrischen Fahrens. Doch manchmal bekommt selbst Sigl so seine Zweifel: wenn er erf&auml;hrt, dass die Schnellladesysteme, die an den Autobahnen aufgebaut werden, von japanischen oder franz&ouml;sischen Modellen nicht genutzt werden k&ouml;nnen. Wenn er sieht, wie die Niederlande in nur wenigen Monaten ein funktionsf&auml;higes Netz von Ladestationen aufgebaut haben. Oder wenn er liest, dass andere L&auml;nder bei der Entwicklung der n&ouml;tigen Batterien l&auml;ngst viel weiter sind. Dann sorgt sich Sigl, dass Deutschland bei dieser Technologie endg&uuml;ltig den Anschluss verlieren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/03\/elektromobilitaet-sigmar-gabriel-milliarden\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niedriger &Ouml;lpreis heizt Konflikte an<\/strong><br>\nDas links-liberale US-Magazin The Nation warnt vor der Instabilit&auml;t, die der fallende &Ouml;lpreis in L&auml;ndern herrufen wird, die von den &Ouml;lausfuhren in besonderem Ma&szlig;e abh&auml;ngen. Venezuela w&auml;re zu nennen, Nigeria, in dessen Norden sich die klerikalfaschistische Boko-Haram-Sekte breit macht oder Russland. Auch die OPEC-Mitglieder Iran und Saudi-Arabien m&uuml;ssen erhebliche Einbu&szlig;en hinnehmen und Irak, ebenfalls Mitglied des &Ouml;l-Clubs, br&auml;uchte dringend mehr Einnahmen, um seinen Krieg gegen den IS finanzieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Niedriger-Oelpreis-heizt-Konflikte-an-3070486.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>David Milleker: Die OPEC ist ein &bdquo;Sch&ouml;nwetter&ldquo;-Verbund<\/strong><br>\nEine Vielzahl von Kommentatoren scheint deutlich &uuml;berrascht von der Unf&auml;higkeit des OPEC-Kartells (Organisation erd&ouml;lexportierender Staaten), den &Ouml;lpreisr&uuml;ckgang durch Produktionseinschr&auml;nkungen zu stabilisieren. Tats&auml;chlich zeigt sich in der historischen Erfahrung, dass die OPEC nur in bestimmten Phasen &bdquo;Biss&ldquo; hat. N&auml;mlich genau dann, wenn der Roh&ouml;lmarkt sich in einer Situation steigender Preise befindet. In einer Situation fallender Preise sind dagegen die &ouml;konomischen Interessenkonflikte innerhalb des Kartells zu gro&szlig;, um den Markt effizient zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2016\/01\/12\/david-milleker-die-opec-ist-ein-schoenwetter-verbund\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stopp TTIP: 1,6 Mio B&uuml;rger sollten der Kanzlerin nicht weniger Zeit wert sein als Lobbyisten<\/strong><br>\nWie viele Millionen B&uuml;rger braucht es, um Kanzlerin f&uuml;r wenige Minuten zu treffen? Frau Merkel, 1,6 Millionen Bundesb&uuml;rger gegen TTIP verdienen ein paar Minuten, wenn Sie stundenlang mit Lobbyisten diskutieren! Das Kanzleramt schreibt ein Treffen sei &ldquo;leider nicht m&ouml;glich (&hellip;) auch aus Gr&uuml;nden der Gleichbehandlung mit anderen vergleichbaren Initiativen&rdquo;. Es gab aber noch nie so viele Unterschriften auf europ&auml;ischer Ebene zu einem Thema. Auch in Deutschland kommen nur ganz selten 1,6 Millionen Unterschriften zusammen, zumal f&uuml;r ein zuerst abstraktes Thema wie die Handelspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2016\/ttip-1-6-mio-buerger-sollten-kanzlerin-zeit-wert-sein\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Griechenland lehnt weitere Rentenk&uuml;rzungen ab<\/strong><br>\nDie griechische Regierung will bei ihren Sparma&szlig;nahmen erneute Rentenk&uuml;rzungen vermeiden &ndash; und deshalb Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Kasse bitten. Laut einem Positionspapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, sollen die Arbeitgeber ein Prozent mehr als bisher in die Rentenkassen einzahlen. Die Beitr&auml;ge der Arbeitnehmer sollen um 0,6 Prozent steigen. Insgesamt erhofft sich Athen zus&auml;tzliche Einnahmen von 700 Millionen Euro. &ldquo;Eine K&uuml;rzung der Renten wird es nicht geben&rdquo;, betont die griechische Regierung in dem Papier. Dies sei auch nicht Teil der Abmachungen vom Juli 2015. Bei Griechenlands Geldgebern st&ouml;&szlig;t das auf wenig Gegenliebe. Es w&auml;re &ldquo;nicht &uuml;berraschend&rdquo;, wenn der griechische Vorschlag beim Treffen der Eurofinanzminister &ldquo;f&uuml;r Diskussionen sorgen w&uuml;rde&rdquo;, hie&szlig; es am Donnerstag vor der Sitzung in Br&uuml;ssel. Die Bef&uuml;rchtung der Geldgeber: Eine zus&auml;tzliche Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern k&ouml;nnte das griechische Wirtschaftswachstum gef&auml;hrden. Laut Insidern in Br&uuml;ssel gibt es aus den Reihen der Geldgeber deshalb die Forderung, die 700 Millionen Euro nicht durch Beitragserh&ouml;hungen, sondern durch weitere Einsparungen zu erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-lehnt-weitere-rentenkuerzungen-ab-a-1072067.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Griechenland ist zwar weitgehend aus den Schlagzeile verschwunden, das hei&szlig;t aber nicht, dass der Irrsinn, des vor allem deutschen Austerit&auml;tsdiktates, nicht weitergeht. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnte eine Erh&ouml;hung der Rentenbeitr&auml;ge, um ein Prozent (!) f&uuml;r Arbeitgeber, die griechische Wirtschaft zur&uuml;ck werfen. So die dumpfe neoliberale Logik. Es fragt sich wie weit soll Griechenland noch zur&uuml;ckgeworfen werden? Wo soll noch weiter eingespart und gek&uuml;rzt werden? Bereits 2013 und 2014 wurden dem Land Rentenk&uuml;rzungen von jeweils 5,6 Milliarden Euro auferlegt. Diese Summe entsprach 1,4 Prozent des griechischen BIP oder anders ausgedr&uuml;ckt einem Nachfrager&uuml;ckgang von 1,4 Prozent pro Jahr. Wie soll mit derartigen Ma&szlig;nahmen eine wirtschaftliche Erholung eingeleitet werden? Es gilt zu dem zu bedenken, dass in Griechenland die Renten f&uuml;r viele Familien inzwischen das einzige Einkommen sind, da es dort nur ein Jahr Arbeitslosengeld gibt und danach nichts mehr. Nat&uuml;rlich kann das alles die Neoliberalen nicht von ihrem irren Glauben abbringen, dass man eine Volkswirtschaft &ldquo;gesund sparen&rdquo; k&ouml;nne.<br>\nUnd die Absurdit&auml;t, dass eine demokratisch legitimierte Regierung eines (formell) souver&auml;nen Landes, seine im Parlament beschlossenen Gesetzte einer externen Instanz zur Genehmigung vorlegen muss, scheint niemand mehr wahrzunehmen. Es geht weiterhin alleine um die Durchsetzung der neoliberalen Agenda. Welche sozialen und &ouml;konomischen Verw&uuml;stungen dies in Griechenland verursacht hat und verursacht, spielt dabei keine Rolle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oben und unten: Wie man mit der Mistgabel argumentiert<\/strong><br>\nSeit knapp zwei Wochen befinden wir uns in einem neuen Zeitalter: dem Zeitalter des Postcolognalismus. Es ist eine &Auml;ra, in der Logik nicht mehr gilt, weil sie schlicht nicht mehr angewendet wird, und Besonnenheit untergeht, weil es &uuml;berall zu laut ist. Ruhig gef&uuml;hrte Diskussionen k&ouml;nnen sch&ouml;n sein, allein, es ist nicht mehr ihre Zeit. Doch auch der Postcolognalismus hat seine Regeln. Hier sind sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/fluechtlinge-wie-man-mit-der-mistgabel-argumentiert-kolumne-a-1071937.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30242","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30242"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30242\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31167,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30242\/revisions\/31167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}