{"id":3025,"date":"2008-02-28T09:35:09","date_gmt":"2008-02-28T08:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3025"},"modified":"2015-11-26T17:22:56","modified_gmt":"2015-11-26T16:22:56","slug":"eigenlob-stinkt-so-der-volksmund-jetzt-werden-wir-dennoch-dazu-aufgefordert-und-folgen-dem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3025","title":{"rendered":"Eigenlob stinkt, so der Volksmund. Jetzt werden wir dennoch dazu aufgefordert und folgen dem."},"content":{"rendered":"<p>Wir bekommen viele freundliche, sogar freundschaftliche und vor allem immer wieder ermunternde Mails. Wir freuen uns dar&uuml;ber, auch weil sie dazu ermuntern durchzuhalten. Bisher haben wir selten eine uns erreichende freundliche Mail in den NachDenkSeiten wiedergegeben. Eine unsrer Leserinnen, selbst Journalistin, findet hingegen: &bdquo;Sie k&ouml;nnen sich auch selber mal loben. Ich finde Sie machen als Gegenaufkl&auml;rer einen gro&szlig;artigen Job. Dass sich der Mainstream nicht mehr ganz so breit &uuml;ber dieses Land w&auml;lzen kann, ist auch Ihr Verdienst.&ldquo;<br>\nWir nehmen das zum einen als Ansto&szlig;, jene einschl&auml;gigen Mails unten wiederzugeben, die uns in den letzten zwei Tagen erreichten. Zum andern m&ouml;chten wir Sie herzlich bitten, an der Verst&auml;rkung des Gegenwindes zum Mainstream mitzuwirken. Sie k&ouml;nnen das auf vielerlei Weise tun. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nZum Beispiel:<\/p><ul>\n<li>Nutzen Sie bitte Ihre E-mail-Adressen, um auf die Existenz von www.NachDenkSeiten.de aufmerksam zu machen.<\/li>\n<li>Wenn Ihnen ein Artikel besonders interessant erscheint, dann geben Sie bitte einfach an den gleichen Personenkreis oder an einen ausgew&auml;hlten Kreis von besonders Interessierten den Link darauf weiter.<\/li>\n<li>Nutzen Sie Ihre E-Mail-Adressen, um insbesondere auf unseren t&auml;glichen Service mit den &bdquo;Hinweisen des Tages&ldquo; aufmerksam zu machen. F&uuml;r viele Ihrer Freunde und Bekannten wird das eine echte Hilfe sein, um unter den Medienbeitr&auml;gen eines Tages heraus zu suchen, was sie wirklich interessiert. Sie sparen damit Zeit und &uuml;brigens auch Geld.<\/li>\n<li>In ihrem Bekannten-, Familien- und Freundeskreis wird es viele geben, die keinen Internetzugang haben. Insbesondere f&uuml;r diesen Personenkreis ist unser kritisches Jahrbuch gedacht, sozusagen eine Druckfassung wichtiger und besonders aktueller Eintr&auml;ge in den NachDenkSeiten. Wichtige Informationen dazu finden Sie auf der Er&ouml;ffnungsseite in den NachDenkSeiten links oben.  Und eine einfache M&ouml;glichkeit zum bestellen <a href=\"?page_id=2948\">hier.<\/a><\/li>\n<li>Da die meisten von Ihnen nun nicht gerade &uuml;ber die Ressourcen verf&uuml;gen, dieses Buch selbst weiter zu verschenken, haben wir die M&ouml;glichkeit geschaffen, dass Sie einen <a href=\"?page_id=3001\">Flyer und\/oder eine Kurzinformation<\/a> zum NachDenkSeiten-Buch ausdrucken und diese weitergehen. Bitte nutzen Sie diese M&ouml;glichkeit. <\/li>\n<li>Weitere Hinweise finden Sie in unserer Rubrik <a href=\"?cat=35\">&bdquo;Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Dort geben wir zum Beispiel auch die Empfehlung eines unsrer Nutzer weiter, in Ihrer <a href=\"?p=2069\">Signatur<\/a> auf die NachDenkSeiten hinzuweisen.<\/li>\n<\/ul><p>Zum Beispiel so:<br>\n<em><strong>F&uuml;r alle, die sich noch eigene Gedanken machen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\">www.NachDenkSeiten.de<\/a><\/strong><\/em><\/p><p>Oder:<br>\n<em><strong>Der t&auml;gliche Blick hinter die Kulissen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\">www.NachDenkSeiten.de<\/a><\/strong><\/em><\/p><p>Wir bitten Sie um Verbreitung des Wissens um die Informationsm&ouml;glichkeiten &uuml;ber das Instrument der NachDenkSeiten auch unter dem Eindruck der gerade nach den Wahlen in Hamburg laufenden Kampagnen der Meinungsbeeinflussung. Diese vermitteln schon den Eindruck eines antidemokratischen Versuchs der Gleichschaltung des Denkens und der Emotionen. Dagegen m&uuml;ssen wir uns wehren.<\/p><p><strong>Dieser Eindruck wird &uuml;brigens auch in einer der freundschaftlichen, lobenden Mails vermittelt, die wir Ihnen auf Empfehlung der Absenderin der ersten Mail nun unzensiert zur Kenntnis geben:<\/strong><\/p><p><em>27.2. 12:49 Uhr<\/em><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller, lieber Wolfgang Lieb,<br>\nals Verehrerin der Nachdenkseiten f&auml;llt mir auf, dass Sie die eigene Wirkmacht (und die des Internets) gelegentlich untersch&auml;tzen. Das finde ich schade! Wo bleibt das Lob? Zum Beispiel f&uuml;r Kurt Beck, der sich dem neoliberalen SPD-Fl&uuml;gel als Watschenmann zur Verf&uuml;gung stellt und &ndash; ja, auch Fehler macht aber im Gro&szlig;en und Ganzen doch eher entschleunigend und de-polarisierend wirkt.  Sie k&ouml;nnen sich auch selber mal loben. Ich finde Sie machen als Gegenaufkl&auml;rer einen gro&szlig;artigen Job. Dass sich der Mainstream nicht mehr ganz so breit &uuml;ber dieses Land w&auml;lzen kann, ist auch Ihr Verdienst.<br>\nDaf&uuml;r gro&szlig;en Dank und herzlich Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nK. R. <\/p><p><em>27.2. 11:32 Uhr<\/em><\/p><p>Sehr geehrte Herren M&uuml;ller und Lieb,<br>\nnoch heute bin ich dankbar, am 25.3.2007 auf der Fahrt von Leipzig nach Hause ins Badische die &ldquo;Zwischent&ouml;ne&rdquo; im Deutschlandfunk geh&ouml;rt zu haben. Herr M&uuml;ller war so beeindruckend, da&szlig; ich fortan die -nachdenkseiten- regelm&auml;&szlig;ig anschaue, flei&szlig;ig lese und mich erfreue. Meine Frau und ich haben auch Herrn Lieb in der Sendung am 3.2.2008 geh&ouml;rt. Wohltuend, so klar und logisch denkende Menschen zu h&ouml;ren. Denn, die &ouml;ffentlichen Medien sind ja z.Z. nicht zu ertragen. Man fragt sich, wo das noch hinf&uuml;hren soll. Es ist mir auch v&ouml;llig unbegreiflich, warum die versammelte Journalistenriege ihren Verstand so ausblendet(Ausnahmen best&auml;tigen die Regel). Ich lese daher t&auml;glich die -nachdenkseiten-, um mein innerliches Gleichgewicht zu halten. Machen Sie bitte weiter so, eine kleine finanzielle Unter-st&uuml;tzung leiste ich in Abst&auml;nden gerne.<br>\nDen Wahlabend in Hamburg und dessen Kommentierung in den Medien habe ich genau so empfunden, wie sie, und mich gefragt, wie so etwas m&ouml;glich ist. Da kommt wahrlich noch etwas auf uns zu.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. G.<\/p><p>P.S.<br>\nMich wundert seit einiger Zeit die abartige Bereicherung<br>\nin unserer Gesellschaft &uuml;berhaupt nicht mehr, nachdem ich in dem Buch mit dem Titel &ldquo;Bestie Mensch&rdquo;, geschrieben von dem Kriminalpsychologen Thomas M&uuml;ller, folgende Feststellung gelesen habe, dort auf Seite 61:<br>\n&ldquo;Nach einem Jahrzehnt der T&auml;tigkeit im Bereich der Beurteilung von Kapitalverbrechen, dutzenden Gespr&auml;chen auch mit Leuten, die mit Betrug, Erpressung und N&ouml;tigung ihr ei genes Leben materiell f&uuml;r alle Ewigkeit absichern wollten,wei&szlig; ich, da&szlig; es etwas gibt, das die schier unendliche Weite des Weltraums ganz leicht in ihrer Dimension &uuml;ber<br>\nsteigt: die menschliche Gier. Aus meiner subjektiven Erfahrung gibt es nichts, was diesen Umstand besser beschreiben k&ouml;nnte als ein einziges Wort: grenzenlos.&rdquo;<br>\nDas wars.<\/p><p><em>26.2. 18:30 Uhr<\/em><\/p><p>Hallo Redaktion, Autoren und Mitwirkende von nachdenkseiten.de,<\/p><p>ich m&ouml;chte ganz einfach einmal zum Ausdruck bringen, wie gut, gelungen und wichtig ich die Existenz dieser Seite empfinde.<br>\nDanke !<br>\nliebe Gr&uuml;&szlig;e aus Braunschweig,<br>\nM. J.<\/p><p><em>26.2. 15:27 Uhr<\/em><\/p><p>Guten Tag <\/p><p>Bei der Lekt&uuml;re des Buches &ldquo;Die Schock-Strategie&rdquo; von Naomi Klein ist mir in den Sinn gekommen, einmal nachzuforschen, ob Leute wie z.B. Prof. Sinn wohl auch zu den sogenannten &ldquo;Chicago-boys&rdquo; geh&ouml;ren. (Absolventen der Chicago-Universit&auml;t und Milton Friedmann Anh&auml;nger). Dabei bin ich zuf&auml;llig auf Ihre Seite gestossen und ganz fasziniert. Ich denke auch, dass es ganz wichtig ist, eine Gegenmeinung aufzubauen. Kommt einmal ein kritischer Beitrag im Fernsehen, ist das sicher zu einer  Zeit, zu der die meisten Menschen hierzulande bereits schlafen. Aber in der Regel wird alles, was die Neoliberalen uns so vorbeten, weiter verbreitet.<br>\nIch werde noch heute mit meinem Mann beraten, wie wir uns Ihrer Bewegung am n&uuml;tzlichsten anschliessen k&ouml;nnen.<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nM. R-J. <\/p><p><em>26.2. 13:25<\/em><\/p><p>Liebe Freunde und Bekannte,<\/p><p>auf den Nachdenkseiten des Bestsellerautors (u.a. &ldquo;Machtwahn &ldquo;) Albrecht M&uuml;ller und seines Partners Wolfgang Lieb (fr&uuml;her Pressesprecher von NRW-Ministerpr&auml;sident Johanes Rau) finden sich unter<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3009#more-3009\">NachDenkSeiten &ndash; Hamburg: Wenn drei Parteien die vierte ausgrenzen, gewinnt die CDU<\/a><br>\nund<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3007#more-3007\">NachDenkSeiten &ndash; Anti-Rot-Rot-Kampagne der herrschenden Meinungsmacher in Deutschland auf vollen Touren. Und nun Pro Schwarz-Gr&uuml;n.<\/a><br>\nhervorragende Beschreibungen der derzeitigen Medienkampagne f&uuml;r den Erhalt neoliberaler Politik. <strong>Man sollte sie  &uuml;berall weiterverbreiten, weil sie aufzeigen<\/strong>, wie &ldquo;objektiv&rdquo; Medien hierzulande sind &ndash; n&auml;mlich gar nicht.<\/p><p><em>Dazu einige Anmerkungen unter<\/em><\/p><p><a href=\"kulturserver-nrw.de\">kulturserver-nrw.de<\/a><br>\n(Wahlergebnisse oder &ldquo;Wer hat uns verraten&hellip;&rdquo;, PN 86)<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e an alle<br>\nM. R. &amp; W. Sch.<\/p><p>26.2 9:48 Uhr<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\nwundervoll &ndash; Sie haben ja sogar noch die Namen der gl&uuml;cklichen GewinnerInnen recherchiert. Die von Ihnen angesprochene moralische Dimension hilft vielleicht, Lehrer, Eltern und Schulleitungen f&uuml;r das Thema zu sensibilisieren. Offensichtlich ist das ja dann doch kein Preis, mit dem die Gewinner sich stolz ins Rampenlicht stellen. Die Kernfrage bleibt aber dennoch, warum es privatwirtschaftlichen Unternehmen &uuml;berhaupt gestattet ist, Lehrplaninhalte an &ouml;ffentlichen Schulen zu beeinflussen.<br>\nEbenso fragw&uuml;rdig finde ich im &uuml;brigen die Inflation von Journalistenpreisen aller Art, mit denen Unternehmen und Lobbyverb&auml;nde das Land &uuml;bersch&uuml;tten. Insbesondere im Bereich Wirtschaftsjournalismus finde ich es immer wieder be&auml;ngstigend, wie wenig Probleme unsere &ldquo;unabh&auml;ngigen&rdquo; JournalistInnen damit haben, sich von den Objekten ihrer Berichterstattung pr&auml;mieren &ndash; und bezahlen &ndash; zu lassen. Vielleicht ist es aber auch die nackte Not &ndash; einen sicheren Arbeitsplatz, von dessen Bezahlung man auch leben kann, haben ja leider immer weniger KollegInnen. Und dann hat die Frage &ldquo;10.000 Euro annehmen oder nicht annehmen&rdquo; weniger mit Moral als mit &Uuml;berleben zu tun.<br>\nEine kleine Auswahl an Preisen findet sich <a href=\"http:\/\/www.visdp.de\/preise.php%20\">hier<\/a> &ndash; ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit und Aktualit&auml;t. <\/p><p>MfG<br>\nU. S.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir bekommen viele freundliche, sogar freundschaftliche und vor allem immer wieder ermunternde Mails. Wir freuen uns dar&uuml;ber, auch weil sie dazu ermuntern durchzuhalten. Bisher haben wir selten eine uns erreichende freundliche Mail in den NachDenkSeiten wiedergegeben. Eine unsrer Leserinnen, selbst Journalistin, findet hingegen: &bdquo;Sie k&ouml;nnen sich auch selber mal loben. 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