{"id":3026,"date":"2008-02-28T10:04:00","date_gmt":"2008-02-28T09:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3026"},"modified":"2008-02-28T10:04:00","modified_gmt":"2008-02-28T09:04:00","slug":"hinweise-des-tages-595","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3026","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3026&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Heribert Prantl: Online-Durchsuchungen &ndash; ein Kampf um Troja <\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht pr&auml;sentiert ein neues &ldquo;Computer-Grundrecht&rdquo;. Es l&auml;sst aber trotzdem Trojaner und Online-Durchsuchungen in Ausnahmef&auml;llen zu und stellt genaue Regeln daf&uuml;r auf. Das Grundsatzurteil ist kein Freibrief, sondern eine Mahnung. Die Geburt eines neuen Sterns ist ein astrophysikalisches Schauspiel. Die Geburt eines neuen Grundrechts ist eine juristische und gesellschaftspolitische Sensation. Diese Sensation hat sich soeben in Karlsruhe ereignet. Das Bundesverfassungsgericht hat, zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, ein neues Grundrecht erschaffen: Das erste war, im Streit &uuml;ber die Volksz&auml;hlung vor 25 Jahren, das Grundrecht &ldquo;auf informationelle Selbstbestimmung&rdquo;. \n<p>Das neue Grundrecht tr&auml;gt einen noch komplizierteren Namen, die Richter nennen es &ldquo;Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&auml;t informationstechnischer Systeme&rdquo;. Man kann das neue Grundrecht auch &ldquo;Computer-Grundrecht&rdquo; nennen. Es ist das neue Grundrecht des Internet-B&uuml;rgers: Es sch&uuml;tzt private Computer und Speichermedien, es bewahrt Computer-Dateien vor beliebigem staatlichen Zugriff, es sch&uuml;tzt die Pers&ouml;nlichkeit und Intimit&auml;t der B&uuml;rger im elektronischen Zeitalter. Gleichwohl l&auml;sst aber das Bundesverfassungsgericht in seiner nicht nur juristisch, sondern auch technisch kundigen Entscheidung die staatliche Online-Durchsuchung zu, aber nur unter strengen Voraussetzungen; sie h&auml;tten aber noch strenger sein k&ouml;nnen &ndash; und m&uuml;ssen. Das nordrhein-westf&auml;lische Gesetz freilich, das Gegenstand der &Uuml;berpr&uuml;fung war, ist rundum verfassungswidrig. Es wurde f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt. Der Bundesinnenminister wird nun sein Online-Durchsuchungsrecht (das er in einem geplanten Paragraphen 20 k des BKA-Gesetzes formuliert hat und das er dem Bundeskriminalamt gew&auml;hren will) v&ouml;llig neu fassen m&uuml;ssen. Mit ein paar hurtigen S&auml;tzen, wie bisher vorgesehen, wird es nicht abgetan sein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/894\/160457\/print.html\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg08-022.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Humanistische Union: Digitale Privatsph&auml;re zum Freiheitsraum erkl&auml;rt<\/strong><br>\nMit Blick auf die bisherigen Gesetzesentw&uuml;rfe zur Einf&uuml;hrung einer Online-Durchsuchung betont die HU: &ldquo;Die Daten privater Computer sind nach dem heute ergangenen Urteil f&uuml;r die Strafverfolger und Geheimdienstler weitgehend tabu, die bisherigen Gesetzentw&uuml;rfe aus Berlin und Bayern Makulatur.&rdquo; Das Verfassungsgericht habe f&uuml;r m&ouml;gliche Eingriffe in die digitale Privatsph&auml;re erstaunlich klare Grenzen gezogen: Sie d&uuml;rfen demnach nur bei konkreten, im Einzelfall begr&uuml;ndeten Gefahren f&uuml;r besonders wichtige Rechtsg&uuml;ter, nur nach vorheriger richterlicher Genehmigung und nur unter Achtung eines Schutzes des Kernbereichs privater Lebensgestaltung stattfinden. &ldquo;Bevor der Gesetzgeber jetzt &uuml;ber Befugnisse des BKA und der Verfassungsschutz&auml;mter zur Online-Durchsuchung entscheidet, sollten die Sicherheitsbeh&ouml;rden zun&auml;chst einmal begr&uuml;nden, in welchen Gefahrensituationen diese Ma&szlig;nahme &uuml;berhaupt sinnvoll einsetzbar ist und wie sie den vom Gericht geforderten Schutz der Privatsph&auml;re gew&auml;hrleisten wollen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.humanistische-union.de\/aktuelles\/presse\/pressedetail\/back\/pressemitteilungen\/article\/digitale-privatsphaere-zum-freiheitsraum-erklaert\/%20\">Humanistische Union<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Immerhin haben die Karlsruher Richter Sch&auml;ubles &Uuml;berwachungsmanie gestoppt. Unbescholtenen B&uuml;rgern darf nicht pr&auml;ventiv der Computer ausgesp&auml;ht werden. Dennoch f&auml;llt das Gericht hinter die Linie im Urteil gegen den sog. &bdquo;Gro&szlig;en Lauschangriff&ldquo; zur&uuml;ck. Dort hie&szlig; es noch in aller Klarheit:<br>\nDie Unverletzlichkeit der Wohnung hat einen engen Bezug zur Menschenw&uuml;rde und zu dem verfassungsrechtlichen Gebot unbedingter Achtung einer Sph&auml;re der ausschlie&szlig;lich privaten &ndash; &ldquo;h&ouml;chstpers&ouml;nlichen&rdquo; &ndash; Entfaltung. Die vertrauliche Kommunikation ben&ouml;tigt einen r&auml;umlichen Schutz, auf den die B&uuml;rger vertrauen k&ouml;nnen. Dem Einzelnen soll das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, gerade in seinen privaten Wohnr&auml;umen gesichert sein, und zwar ohne Angst, dass staatliche Stellen die Entfaltung seiner Pers&ouml;nlichkeit im Kernbereich privater Lebensgestaltung &uuml;berwachen. In diesen Kernbereich darf die akustische &Uuml;berwachung von Wohnraum nicht eingreifen, und zwar auch nicht im Interesse der Effektivit&auml;t der Strafrechtspflege und der Erforschung der Wahrheit. Eine Abw&auml;gung nach Ma&szlig;gabe des Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatzes zwischen der Unverletzlichkeit der Wohnung und dem Strafverfolgungsinteresse findet insoweit nicht statt. Selbst &uuml;berwiegende Interessen der Allgemeinheit k&ouml;nnen einen Eingriff in diese Freiheit zur Entfaltung in den h&ouml;chstpers&ouml;nlichen Angelegenheiten nicht rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg04-022.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Malte Kreutzfeldt: Ausgeglichener Staatshaushalt &ndash; Bezahlt haben die Falschen<\/strong><br>\nF&uuml;r den &Uuml;berschuss ist n&auml;mlich nur zum kleineren Teil die gute Konjunktur verantwortlich, die zu h&ouml;heren Steuereinnahmen und geringeren Ausgaben f&uuml;r Arbeitslose f&uuml;hrt. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der zus&auml;tzlichen Staatseinnahmen stammt aus der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, die von den VerbraucherInnen bezahlt wird. Auch die K&uuml;rzungen bei Pendlerpauschale und Sparerfreibetrag haben mehr Einnahmen gebracht &ndash; und vor allem NormalverdienerInnen belastet. Und das dicke Plus in der Arbeitslosenversicherung ist nicht nur der besseren Lage auf dem Arbeitsmarkt zu verdanken. Sondern es liegt auch daran, dass die Zahlungen an Arbeitslose gek&uuml;rzt wurden.<br>\nDiese Verteilung des Steueraufkommens ist nicht nur ungerecht. Sie ist auch gef&auml;hrlich f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F02%2F27%2Fa0109&amp;src=GI&amp;cHash=0dba05a263&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Staat macht 200 Millionen Euro Plus<\/strong><br>\nSteigende Steuereinnahmen und sinkende Sozialausgaben bescheren den &ouml;ffentlichen Kassen den ersten &Uuml;berschuss seit 1989. Nur im Bundeshaushalt bleibt ein Defizit. Das Wirtschaftswachstum nimmt Ende 2007 ab: Der Konsum schw&auml;chelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F02%2F27%2Fa0079&amp;src=GI&amp;cHash=52eb513a84&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Euro l&ouml;st Dollar als Leitw&auml;hrung ab&rdquo;<\/strong><br>\nDie Rekordmarke von 1,50 Dollar hat der Euro geschafft &ndash; wie weit steigt er noch? Bedroht das W&auml;hrungshoch Jobs und Konjunktur? Drei Experten geben Antworten. Die &Ouml;konomen Straubhaar, Dreger und der Wirtschaftsweise Bofinger &uuml;ber die enormen Risiken &ndash; und die wenigen Vorteile des Hochs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,538111,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist, wie die angebotsorientierten &Ouml;konomen Straubhaar und Dreger den H&ouml;henflug des Euro als Problem herunterspielen. Sie tun so, als w&auml;re dagegen nichts zu unternehmen. F&uuml;r sie lie&szlig;e sich die Erh&ouml;hung der Exportpreise durch weitere Kostensenkungen (sprich Personaleinsparungen) kompensieren. Darauf weist wenigstens Bofinger hin. Dass die hohen Exportquoten aus Deutschland auch f&uuml;r den Euroraum insgesamt den Dollar sinken lassen und es h&ouml;chste Zeit w&auml;re, st&auml;rker auf die Binnennachfrage zu setzen, statt durch (betriebswirtschaftlich begr&uuml;ndete) Lohnkostensenkungen (sprich Entlassungen) die Inlandsnachfrage weiter sinken zu lassen, spielt offenbar keine Rolle.<\/em><\/p>\n<p>Auch die Hochzinspolitik der EZB, die den Euro angesichts der niedrigen Zinsen in den USA weiter steigen l&auml;sst, wird nur von Bofinger problematisiert. Aber alle verweisen auf die angeblich hohe Inflationsrate in Europa &ndash; die allerdings auf alles andere als eine &uuml;berhitzte Nachfrage zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind.<br>\nSiehe dazu auch: <a href=\"?p=2739\">&bdquo;Der H&ouml;henflug des Euros gilt als weitgehend unsch&auml;dlich, aber die sog. Lohnnebenkosten schaden der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Dieter Wermuth: Den Unternehmen geht&rsquo;s gut, den Verbrauchern nicht<\/strong><br>\nDie Zahlen zur deutschen Konjunktur, die am Dienstagmorgen ver&ouml;ffentlicht wurden, weisen immer noch das wohlbekannte Muster auf: den Unternehmen k&ouml;nnte es kaum besser gehen, die Verbraucher aber wollen oder k&ouml;nnen einfach nicht mehr Geld ausgeben. Da kann an Wachstum insgesamt nicht viel herauskommen. Letztlich sind die privaten Haushalte in einer Marktwirtschaft der Souver&auml;n &ndash; wenn sie nicht kaufen, wissen die Unternehmen nicht so recht, was sie produzieren sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/02\/26\/den-unternehmen-gehts-gut-den-verbrauchern-nicht_281?from=rss\">Zeit-Blog Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Eltern geht es in Deutschland schlecht<\/strong><br>\nDass Deutschland kein familienfreundliches Land ist, d&uuml;rfte Konsens sein. Erstmals hat jedoch eine repr&auml;sentative Studie die Lage der Eltern umfassend analysiert. Sie sind ehrgeizig und unzufrieden &ndash; und verh&auml;ngen gern eine ganz spezielle Kontaktsperre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/323078.html?nv=cd-topnews\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Studie belegt, wie weit das Wettbewerbsdenken schon in die Familien und in die fr&uuml;hkindliche Erziehung eingedrungen ist und wie weit die schichtenspezifische Ab- und Ausgrenzung geht. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern gilt mehr denn je.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Renditesicherung durch Entlassung:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Siemenstelefone still<\/strong><br>\nDer Technologiekonzern Siemens will sich in der verlustreichen Telefonanlagensparte Siemens Enterprise Networks (SEN) von 6.800 der weltweit 17.500 Mitarbeiter trennen. Hintergrund ist der Umbau des einstigen Elektronik-Weltmarktf&uuml;hrers hin zu einem Software-gepr&auml;gten Unternehmen. Zum einen will der Konzern 3.800 Stellen streichen, davon bis zu 2.000 in Deutschland. Zum anderen will Siemens baldm&ouml;glichst einen Teil der Werke und SEN-Callcenter verkaufen. Von dieser Konzernabspaltung werden weltweit rund 3.000 Mitarbeiter betroffen sein, davon rund 1.200 in Deutschland. &ldquo;In absehbarer Zeit&rdquo; soll dann schlie&szlig;lich auch der sanierte SEN-Rest verkauft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F02%2F27%2Fa0039&amp;src=GI&amp;cHash=85110c9b14&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbstverst&auml;ndlich gibt es technologischen Wandel &ndash; und das ist auch gut so. Aber den Wandel gab es schon immer. Fr&uuml;her wurden Mitarbeiter rechtzeitig auf neue technologische Verfahren umgeschult, heute werden sie auf die Stra&szlig;e gesetzt oder die Betriebsteile verscherbelt. Um dann anschlie&szlig;end wieder neue billigere Arbeitskr&auml;fte einstellen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BMW streicht 8100 Jobs f&uuml;r die Rendite<\/strong><br>\nDer Gewinn ist auf Rekordniveau. Dennoch will der Autobauer BMW 8100 Stellen abbauen. Der Sparkurs trifft vor allem Zeitarbeiter, aber auch Tausende in der Stammbelegschaft. Das soll die Marge steigern, wird aber zun&auml;chst richtig teuer.<br>\nVon den K&uuml;rzungen seien im Inland 5000 Zeitarbeitskr&auml;fte und 2500 Mitarbeiter der Stammbelegschaft betroffen, sagte BMW-Personalvorstand Ernst Baumann am Mittwoch in M&uuml;nchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/autoindustrie\/:BMW%20Jobs%20Rendite\/323425.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> BMW ist vor allem auf dem amerikanischen Markt erfolgreich. Durch den H&ouml;henflug des Euro steigen die Preise auf dem US-Markt oder es sinken die Renditen. Diese sinkenden Renditen sollen dann durch Kostensenkungen (Entlassungen) wieder ausgeglichen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Henkel streicht trotz Rekordgewinns Stellen<\/strong><br>\nDer Konsumg&uuml;terkonzern Henkel startet ungeachtet eines Rekordgewinns im Jahr 2007 ein massives Programm zum Abbau von Stellen. Stattdessen sollen die Aktion&auml;re am Wachstum beteiligt werden.<br>\nBis 2011 sollen weltweit rund 3000 der etwa 53.000 Arbeitspl&auml;tze wegfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in D&uuml;sseldorf mit. Henkel reagiere mit dem Sparprogramm auf steigenden Wettbewerbsdruck und steigende Rohstoffkosten.<br>\n &ldquo;Wir sichern aus einer Position der St&auml;rke die Zukunftsf&auml;higkeit des Unternehmens&rdquo;, sagte der scheidende Konzern-Chef Ulrich Lehner. F&uuml;r das weltweite Programm sollen den Angaben zufolge noch in diesem Jahr rund 500 Mio. Euro investiert werden. Ab 2011 sollen die Ma&szlig;nahmen dann j&auml;hrliche Einsparungen von etwa 150 Mio. Euro abwerfen. Der Stellenabbau solle &ldquo;sozialvertr&auml;glich erfolgen&rdquo;, beteuerte Lehner. Henkel hatte bereits 2004 ein Sparprogramm eingeleitet, durch das rund 2500 Stellen wegfielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Henkel%20Rekordgewinns%20Stellen\/323260.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Ist es angesichts solcher Katastrophenmeldungen verwunderlich:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Angstsparen nimmt zu<\/strong><br>\nObwohl Geld zum Ausgeben da w&auml;re, haben die Deutschen seit Ende 2007 deutlich mehr Geld zur&uuml;ckgelegt. Die h&ouml;chste Sparquote seit 14 Jahren hat vor allem einen Grund: Verunsicherung &uuml;ber die gestiegenen Preise.<br>\nDie Verm&ouml;gen und Unternehmensgewinne stiegen im vierten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dagegen legten die Arbeitnehmerentgelte nur um 2,4 Prozent zu. Das gesamte Volkseinkommen erh&ouml;hte sich damit um 3,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/322988.html?nv=cd-topnews\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man fragt sich, wie die &bdquo;Experten&ldquo; darauf kommen, dass bei 2,4 % Zuwachs der Arbeitnehmerentgelte (wohlgemerkt im Durchschnitt) und bei zwei Prozent Inflation Geld zum Ausgeben da w&auml;re.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschlands n&auml;chster Gruselrekord<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck feiert den ersten ausgeglichenen deutschen Staatshaushalt seit 1990. Zeitgleich melden heute die Statistiker, dass die Konsumausgaben Ende 2007 so spektakul&auml;r gesunken sind wie selbst in Krisenzeiten von 2001 bis 2005 in keinem einzigen Quartal. Das ist kein Zufall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1200&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Billig-Bahn kommt<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn AG plant offenbar die Gr&uuml;ndung mehrerer Tochtergesellschaften, um die im Konzern geltenden Tarifbestimmungen zu unterlaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F02%2F27%2Fa0081&amp;src=GI&amp;cHash=f53a447c81&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Lohnentwicklung in Deutschland zwischen 1998 und 2005 &ndash; Wachsende Ungleichheit<\/strong><br>\nAusgehend von der These wieder wachsender Ungleichheit in der Bundesrepublik wird in diesem Beitrag die Entwicklung der Lohnungleichheit f&uuml;r den Zeitraum zwischen 1998 und 2005 untersucht. Die Analysen beruhen auf Daten des Sozio-&ouml;konomischen Panels (SOEP). Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Ungleichheit der Reall&ouml;hne seit 1998 deutlich zugenommen hat, was auf eine negative Entwicklung der L&ouml;hne im unteren Einkommensbereich bei gleichzeitigem Anstieg der L&ouml;hne im mittleren und oberen Einkommensbereich zur&uuml;ckf&uuml;hrbar ist. Ein detaillierter Blick auf Lohnunterschiede mittels einer Dekompositionsanalyse zeigt dar&uuml;ber hinaus, dass diese Lohndynamik bei M&auml;nnern vor allem durch eine Verst&auml;rkung von Lohndifferenzen zwischen Arbeitnehmergruppen (insbesondere zwischen unteren und oberen beruflichen Klassenpositionen) bedingt ist. Bei Frauen erweisen sich neben solchen Ver&auml;nderungen auch &Auml;nderungen in der Zusammensetzung der Gruppe der Erwerbst&auml;tigen (z.B. Ausweitung des Servicesektors) als ungleichheitserh&ouml;hend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-AD9D4558\/hbs\/hs.xsl\/119_90187.html\">WSI &ndash; Mitteilungen<\/a><\/li>\n<li><strong>Soziale Kluft w&auml;chst<\/strong><br>\nAm 21. Februar hat das europ&auml;ische Parlament eine Entschlie&szlig;ung zum Vierten Bericht &uuml;ber den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der EU (Koh&auml;sionsbericht) verabschiedet. Das wichtigste Ergebnis: W&auml;hrend der Abstand zwischen den L&auml;ndern der EU abzunehmen scheint, wird die wirtschaftliche und soziale Kluft innerhalb der einzelnen L&auml;nder tendenziell gr&ouml;&szlig;er &ndash; wobei diese &ldquo;Versch&auml;rfung regionaler und lokaler Disparit&auml;ten in mehrfacher Hinsicht festzustellen ist, sei es bei der Besch&auml;ftigung, der Produktivit&auml;t, den Einkommen, dem Bildungsniveau oder der Innovationsf&auml;higkeit&rdquo; (vgl. Artikel 7 der Entschlie&szlig;ung).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?type=TA&amp;reference=P6-TA-2008-0068&amp;language=DE&amp;ring=A6-2008-0023\">Entschlie&szlig;ung des Europ&auml;ischen Parlaments vom 21. Februar 2008 zu dem Vierten Bericht &uuml;ber den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/080226_Vierter_Kohaesionsbericht.pdf\">Vierter Koh&auml;sionsbericht [PDF &ndash; 72 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>BA-Vorstand Weise &uuml;ber Schwarzarbeit in der BILD am Sonntag<\/strong><br>\nWie h&auml;ufig in der Diskussion um den Arbeitsmarkt in Deutschland haben wir es auch beim Thema Schwarzarbeit mehr mit Mythen als mit Fakten zu tun. Das Besondere ist in diesem Fall, dass alle gesellschaftspolitischen Akteure &ndash; auch die Gewerkschaften &ndash; nicht sonderlich an einer realistischen Sichtweise interessiert scheinen. Schlie&szlig;lich ist Schwarzarbeit h&auml;ufig mit illegaler Besch&auml;ftigung zu Dumpingl&ouml;hnen verbunden. Gerade an deren Bek&auml;mpfung sind nat&uuml;rlich auch die Gewerkschaften interessiert. Wenn es auf deutschen Baustellen, neben den 2,3 Millionen offiziell Besch&auml;ftigten, 6 Millionen Vollzeit-Schwarzarbeiter g&auml;be, m&uuml;sste es doch sehr einfach sein, wenigstens 5 Millionen davon zu finden und sie bzw. ihre Auftraggeber zu bestrafen. Dass dies nicht gelingt, zeigt wie unrealistisch diese Zahlen sind, macht aber das Vorgehen gegen Schwarzarbeit nicht unn&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hahn.blogkade.de\/archives\/1093-BA-Vorstand-Weise-ueber-Schwarzarbeit.html\">Hahn Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Uni unter Aufsicht<\/strong><br>\nMit Managern besetzte Hochschulr&auml;te sollen Universit&auml;ten st&auml;rker kontrollieren, reformieren und auch mit der Wirtschaft vernetzen. Doch das st&ouml;&szlig;t vielerorts auf Widerstand.<br>\nGestandene Manager wie Johann Lindenberg (Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Unilever Deutschland) wundern sich &uuml;ber die Kritik: &ldquo;Wir wollen kein Unternehmen aus der Uni machen&rdquo;, sagt er, &ldquo;aber wir wollen, dass die Uni unternehmerischer denkt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Uni%20Aufsicht\/323107.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es gab mal Zeiten, da sollte an den Universit&auml;ten vor allem wissenschaftlich gedacht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Prekariat in der Wissenschaft: Berufliche Sackgasse<\/strong><br>\nLehrauftr&auml;ge statt tariflich geregelter Arbeitsverh&auml;ltnisse, Fristvertr&auml;ge mit immer k&uuml;rzeren Laufzeiten, Halbierung, Drittel- und Viertelung von Stellen &ndash; viele Hochschulen versuchen, den von der Kultusministerkonferenz (KMK) erwarteten &bdquo;Studentenberg&ldquo; mit prek&auml;ren Arbeits- und Besch&auml;ftigungsbedingungen f&uuml;r das wissenschaftliche Personal abzufangen. Andreas Keller formuliert in seinem Beitrag Forderungen, die er auf einer von der GEW mit veranstalteten Tagung zum Thema &bdquo;Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverh&auml;ltnissen&ldquo; in Leipzig Anfang des Jahres vorgetragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary30059\/EuW_2_2008.pdf\">Erziehung und Wissenschaft S. 30 [PDF &ndash; 5,6 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Sie hatten k&uuml;rzlich den Artikel &ldquo;Akademiker in der Armutsfalle&rdquo; vom Stern verlinkt, der ein offenbar &ldquo;unbequemes&rdquo; Problem unserer Bildungsmisere anspricht: Das akademische Prekariat.<\/em><\/p>\n<p><em>Leider haben sowohl Stern als auch EuW einen wichtigen Aspekt vergessen:<\/em><\/p>\n<p>Prek&auml;r besch&auml;ftigt sind u.a. auch Studentinnen, die als &ldquo;Tutoren&rdquo; t&auml;tig sind. Tutoren sind &ldquo;n&ouml;tig&rdquo;, um die f&uuml;r die Bachelor-Studieng&auml;nge garantierten &ldquo;Kleingruppen&rdquo; zu gew&auml;hrleisten (nicht ganz un-heikel: i.d.R. sind diese Studentinnen auch mit den Korrekturen der Klausuren f&uuml;r die entsprechenden Semesterveranstaltungen beauftragt).<\/p>\n<p>Daher gibt es f&uuml;r genau diese Tutorenstellen noch Gelder. Aber just dies stellt auch ein Problem dar. Ketzerisch lie&szlig;e sich n&auml;mlich fragen, warum das Geld nicht f&uuml;r richtiges (!) wissenschaftliches Fachpersonal vorhanden ist: Gerade auch &Uuml;bungen d&uuml;rften doch mit dem entsprechenden Lehrpersonal sicher keine mindere Qualit&auml;t aufweisen, oder? Um es mal zuzuspitzen: Das l&auml;ndertypische Uni-System ist offenbar darauf ausgelegt, wissenschaftliche Lehrkr&auml;fte durch studentische Hilfskr&auml;fte zu verdr&auml;ngen. Dabei haben studentische Hilfskr&auml;fte u.a. ebenfalls unter kurzfristigen &ndash; und damit wenig planbaren &ndash; Anstellungen zu leiden. Hier lie&szlig;e sich zudem fragen, wie es um die wissenschaftliche Zukunft bestellt ist, wenn das &ldquo;Uni-System&rdquo; offenbar kein Interesse daran hat, eine Perspektive f&uuml;r Wissenschaft und Forschung zu bieten.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem, das u.a. beim Stern-Artikel anklang, aber ebenso im EuW-Artikel: Die prek&auml;r Besch&auml;ftigten sind i.d.R. schlecht bis gar nicht organisiert. Und das ist just der Grund, warum ich Ihnen diesen Artikel mit zusenden m&ouml;chte, denn der Autor &ndash; Andreas Keller &ndash; spricht dieses Problem ganz offen an und fordert die Betroffenen indirekt auf, sich zu bet&auml;tigen. Aus eigener Erfahrung wei&szlig; ich, dass die Betroffenen nat&uuml;rlich alles M&ouml;gliche um die Ohren haben und daher sicher nicht in erster Linie an eine gewerkschaftliche Bet&auml;tigung denken m&ouml;gen. Manchen mag diese Option gar nicht bekannt sein. Aber gerade, wenn sich hier ein Problem zuspitzt, die Formen der akademischen Prekarisierung zum Teil so extrem gegeneinander ausgespielt werden, muss zumindest auf die M&ouml;glichkeit hingewiesen werden, sich organisieren zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Vielleicht bietet sich auch einmal &uuml;ber die NachDenkSeiten eine M&ouml;glichkeit, dieses Problem einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit st&auml;rker bewusst zu machen. Ich bin &uuml;berzeugt, dass dieses Problem sehr ma&szlig;geblich f&uuml;r unsere wissenschaftliche Zukunft und Ausrichtung sein wird.<\/p><\/li>\n<li><strong>Demokratie soll vorm Betriebstor enden<\/strong><br>\nHamburger Landgericht verhandelt Unternehmerklage gegen Internetportal Labournet. Firma sieht sich durch Ver&ouml;ffentlichung eines anonymen Berichts &uuml;ber Lohndr&uuml;ckerei gesch&auml;digt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/02-28\/028.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Albrecht Kieser: K&ouml;lner Zeitungen im Nationalsozialismus<\/strong><br>\n&bdquo;Zugesehen &ndash; Mitgemacht &ndash; Profitiert? &ndash; Wie K&ouml;lns Wirtschaft, Verwaltung und Presse die Nationalsozialisten unterst&uuml;tzt haben&ldquo; war der Titel einer Veranstaltung am Sonntag im Filmforum des Museums Ludwig.<br>\nHeute allerdings sollte ein Verlag endlich die Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernehmen, dass er in allen wesentlichen Bereichen vor und w&auml;hrend des Krieges die Politik der Nazi-Diktatur verbreitet und durch eigene Kommentare wissentlich gest&uuml;tzt hat. Es gibt keinen akzeptablen Grund, diese Mitt&auml;terschaft zu verschweigen, zu besch&ouml;nigen oder zu verdr&auml;ngen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12132\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><strong>Themen im Freitag 09<\/strong><\/p>\n<p>Nach den Wahlen in Hessen und Hamburg ist die Lage unver&auml;ndert und kaum Bewegung in Sicht. Dabei k&ouml;nnte alles so einfach sein, hielten sich die Parteien an die Versprechen ihrer Wahlkampfthemen. Michael J&auml;ger spielt die Konsequenzen einmal durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/09\/08090101.php\">Freitag<\/a><\/p>\n<p>Thema der Woche: Der j&uuml;ngste Steuerskandal hat die Bundesb&uuml;rger und ihr politisches Spitzenpersonal mit der Nase darauf gesto&szlig;en, in welcher Welt sie leben. So &uuml;berrascht und entsetzt, wie pflichtgem&auml;&szlig; getan wird, k&ouml;nnen die Spitzen der bundesrepublikanischen Gesellschaft allerdings im Ernst nicht sein. Zu den Hintergr&uuml;nden Beitr&auml;ge von Michael Kr&auml;tke und Franz Schandl sowie ein Interview mit Max Stadler, FDP-Innenexperte und Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/09\/steuer.php\">Freitag<\/a><\/p>\n<p>Einen ganz pers&ouml;nlichen R&uuml;ckblick auf &rsquo;68 und die Bildung seines politischen Bewusstseins gibt G&ouml;tz Eisenberg. Er schildert Einfl&uuml;sse des Elternhauses, die letzten Jahre der Schulzeit, erste Studienerfahrungen und Kontakte zu politischen Gruppen, die nicht hielten, was sie versprachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/09\/08091301.php\">Freitag<\/a><\/p>\n<p>Im Essay dieser Woche widmet sich Hugo Velarde dem Mythos Fidel Castro, dessen Nachfolger Ra&uacute;l Castro einen schweren Weg vor sich haben wird, will er in die riesigen Fu&szlig;stapfen treten. Kuba wird sich von seinen sakralen Elementen und der starken Castro-Symbolik befreien m&uuml;ssen, um der Revolution freie Bahn zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/09\/08091901.php\">Freitag<\/a><\/p>\n<p>Anerkennung des Kosovo ist ein &raquo;schlimmes Signal&laquo;<br>\nAls ein &raquo;schlimmes Signal&laquo; hat der Sicherheitsexperte und CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer die Anerkennung der Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo durch die Bundesregierung bezeichnet. In einem Interview mit der Berliner Wochenzeitung &raquo;Freitag&laquo; meinte Wimmer, EU-Partner wie Spanien, Rum&auml;nien, Zypern oder die Slowakei treffe eine solche Entscheidung &raquo;wirklich ins Mark&laquo;. Diesen Staaten werde signalisiert, dass man ihr Interesse an Sicherheit und staatlicher Integrit&auml;t als zweitrangig betrachte. Wimmer erinnerte daran, es sei nicht nur ein durch die Schlussakte von Helsinki anerkannter v&ouml;lkerrechtlicher Grundsatz, wonach die territoriale Unversehrtheit eines Staates Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrecht genie&szlig;e. Wenn mit dem Kosovo diese Rechtsnorm auf den Kopf gestellt werde, bedeute das genau genommen nichts anderes, als die V&ouml;lker weltweit im Namen des Selbstbestimmungsrechts gegeneinander aufzuwiegeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/09\/08090501.php%20\">Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>Zu guter letzt: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Hans-Olaf Henkel gehen die Argumente aus &ndash; Ex-BDI-Chef verweigert TV-Diskussion mit Attac-Steuerexperten<\/strong><\/p>\n<p>Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Pr&auml;sident des BDI und bekannt als neoliberaler Hardliner, gehen offenbar die Argumente aus. Henkel sollte heute Abend in der TV-Sendung &ldquo;Phoenix-Runde&rdquo; mit dem Attac-Steuerexperten Sven Giegold und weiteren G&auml;sten &uuml;ber das Thema &ldquo;Liechtenstein-Connection &ndash; Warum deutsches Geld ins Ausland fl&uuml;chtet&rdquo; diskutieren. Doch als Henkel den renommierten Attac-Vertreter erkannte, verweigerte er das Gespr&auml;ch und verlie&szlig; das TV-Studio, noch bevor die Aufzeichnung der Sendung begonnen hatte. Als Grund gab er lediglich an, dass er nicht f&uuml;r die Sendung zugesagt h&auml;tte, h&auml;tte er gewusst, dass Sven Giegold dabei ist. &ldquo;Herrn Henkel gehen die Argumente aus&rdquo;, folgerte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Der ehemalige BDI-Chef scheue offenbar die &ouml;ffentliche Diskussion mit einem Experten, der in der Lage sei, seine neoliberale Rhetorik argumentativ zu widerlegen.<\/p>\n<p>Und das nicht zum ersten Mal: Bereits im Oktober 2006 hatte Hans Olaf Henkel mitten in einer Podiumsdiskussion in Frankfurt mit Sven Giegold den Saal verlassen, weil das Publikum seinen kaum verhohlenen Marktradikalismus immer wieder mit Buhrufen quittierte.<\/p>\n<p><strong>Und noch was Nettes: <\/strong><br>\n<strong>R&uuml;rup und Riester als &bdquo;Au&szlig;endienstler&ldquo; des Finanzdienstleisters AWD: <\/strong><br>\nDie Stuttgarter Zeitung vom 27.02.08 zitiert einen AWD-Vertreter: <strong>&bdquo;Das sind unserer besten Au&szlig;endienstler&ldquo;.<\/strong><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3026","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3026"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3026\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}