{"id":30271,"date":"2016-01-15T16:45:20","date_gmt":"2016-01-15T15:45:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271"},"modified":"2016-02-11T15:23:35","modified_gmt":"2016-02-11T14:23:35","slug":"hinweise-des-tages-ii-230","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h01\">Sexuelle &Uuml;bergriffe an Silvester aus strafrechtlicher Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h02\">&ldquo;Ich habe &uuml;berhaupt keine Lust auf Frauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h03\">Die instrumentalisierten Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h04\">K&ouml;lns schwerer Kampf gegen die &ldquo;Nafri&rdquo;-Kriminellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h05\">Welche Marokkaner Schutz brauchen &ndash; und welche nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h06\">Warum die Polizei nicht alles verr&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h07\">Europe Doesn&rsquo;t Need Stronger Borders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h08\">Die Ausbreitung der Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h09\">Mehr als 10 Millionen hilfebed&uuml;rftig, 6.09 Millionen abh&auml;ngig von Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h10\">Eurozone: Deflation bek&auml;mpfen &ndash; Investitionen st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h11\">Experten f&uuml;r TTIP-Votum im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h12\">Die nationale Wende in der Kultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h13\">Den Kommunismus neu erfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h14\">AfD bundesweit bei zehn Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h15\">Der gr&ouml;&szlig;te Waffennarr der Gro&szlig;en Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h16\">Risikokompetenz lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h17\">Der wei&szlig;e Mann und die Integration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30271#h18\">Zu guter Letzt: &ldquo;Die Anstalt&rdquo; mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sexuelle &Uuml;bergriffe an Silvester aus strafrechtlicher Sicht<\/strong><br>\nDie sexuellen &Uuml;bergriffe in der Silvesternacht in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten wie K&ouml;ln und Hamburg stellen sowohl quantitativ als auch qualitativ eine neue Dimension im Sexualstrafrecht dar. Dass ganze M&auml;nnergruppen Frauen wie &bdquo;Freiwild&ldquo; regelrecht einkesseln, um diese sexuell zu n&ouml;tigen oder zu berauben, darf ein Rechtsstaat nicht hinnehmen. Das Problem liegt jedoch nicht an der fehlenden oder nicht ausreichend &bdquo;harten&ldquo; Gesetzeslage, sondern klar in einem Vollzugsdefizit. [&hellip;]<br>\nFrauenrechtlerinnen, die man nur als &sbquo;dubios&lsquo; bezeichnen kann, benutzen die derzeit un&uuml;bersichtliche Lage f&uuml;r eine gezielte Desinformation, um eine Versch&auml;rfung des Sexualstrafrechts auf den Weg zu bringen. Sie lassen medienwirksam verbreiten, die Rechtslage lasse die Frauen im Moment schutzlos und die &Uuml;bergriffe w&auml;ren vielleicht gar nicht strafbar. Das ist Unsinn! Frauen, die in der Silvesternacht geradezu eingekesselt wurden, denen an den Haaren gezogen wurde, die geschlagen wurden, denen die Kleidung zerrissen wurde, die beschimpft wurden und wo die sexuelle Handlung &uuml;ber ein &bdquo;fl&uuml;chtiges&ldquo; Ber&uuml;hren der Geschlechtsorgane oberhalb der Kleidung hinausging, sind strafbar sexuell gen&ouml;tigt worden. Es ist ein &uuml;bler Witz, dass Aktivistinnen den betroffenen Frauen nun das Gef&uuml;hl geben wollen, sie w&auml;ren alldem schutzlos ausgeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.strafakte.de\/sexualstrafrecht\/sexuelle-uebergriffe-silvester-hamburg-koeln\/\">Strafakte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Ich habe &uuml;berhaupt keine Lust auf Frauen&rdquo;<\/strong><br>\nSie sind muslimische M&auml;nner und wollen hierbleiben. Wir haben mit syrischen Fl&uuml;chtlingen gesprochen. &Uuml;ber gute Frauen, schlechte M&auml;nner und den ersten Kuss.  Keine hundert Meter entfernt von der Redaktion von ZEIT ONLINE gibt es seit einigen Wochen eine Fl&uuml;chtlingsunterkunft. Wir haben dort gefragt, ob sich jemand mit uns &uuml;ber M&auml;nner und Frauen und ihr Verh&auml;ltnis zueinander unterhalten m&ouml;chte. Schlie&szlig;lich reden nach der Silvesternacht in K&ouml;ln fast alle &uuml;ber arabische M&auml;nner, aber fast niemand mit ihnen.<br>\nVier M&auml;nner haben sofort zugesagt. Sie alle stammen aus Syrien und sind seit Kurzem in Deutschland. Sie sind sehr unterschiedlich: Mohammad F. ist 60, Zimmermann, verheiratet, zw&ouml;lf Kinder. Mamoun H. ist 32, Energieingenieur, alleinstehend. Und die kurdischen Br&uuml;der Ammar und Mohammad B. sind 22 und 21, sie w&uuml;rden jetzt studieren, w&auml;re kein Krieg. Begleitet werden sie von Hassan, einem Sicherheitsmann aus der Fl&uuml;chtlingsunterkunft. Er &uuml;bersetzt aus dem Arabischen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-01\/fluechtlinge-arabische-maenner-frauen-gleichberechtigung-koeln\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die instrumentalisierten Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nVor dem Kanzleramt kommt ein Bus mit 31 Syrern aus Landshut an. Landrat Dreier will damit ein Zeichen der &Uuml;berforderung setzen. Leidtragende der PR-Aktion: die Migranten.  Am Ende des Tages sitzen die 31 Fl&uuml;chtlinge am Tisch einer Pension, die mit dem Auto 20 Minuten von Berlin entfernt liegt. Sie wissen nicht, wo sie morgen schlafen. Sie wissen nicht, ob sie heute Nacht schlafen. Denn sie haben nur die kommenden Stunden Zeit sich zu entscheiden, ob sie am Freitagmorgen mit dem Bus zur&uuml;ck nach Landshut fahren, wo sie heute erst gestartet sind. Oder ob sie in Berlin bleiben, wo sie nicht wissen wohin. Sie wissen nichts. &ldquo;Wir sind so traurig&rdquo;, sagt einer von ihnen. Er macht eine Pause. &ldquo;So traurig.&rdquo;<br>\nDen ganzen Tag schon sa&szlig;en sie gemeinsam im Bus: Von Landshut nach Berlin, rund 550 Kilometer, acht Stunden lang. Acht Stunden, weil unterwegs einer von ihnen auf der Rastst&auml;tte vergessen wurde und sie umkehren mussten &ndash; sinnbildlich. Die Fahrt ist kostenlos. Einer von ihnen erz&auml;hlt sp&auml;ter, was ihnen versprochen wurde in Berlin: bessere Unterk&uuml;nfte, schnellere Anerkennung verschiedener Dokumente, ein besseres Leben.<br>\nZwei Stunden sa&szlig;en sie im Bus, bis sie merkten: Bei dieser Fahrt geht es um die Frage des Wohnraummangels, um Integrationsdebatten, um die Verantwortlichkeit f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, die sich Bund und Kommunen gegenseitig hin und her schieben. Aber es geht nicht um sie. &ldquo;Wir sind Teil eines Spiels&rdquo;, sagt Ahmad Wahbe aus Damaskus. Und: &ldquo;H&auml;tte ich das gewusst, w&auml;re ich nicht mitgefahren. Wir hatten keine Ahnung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-01\/fluechtlinge-landshut-bus-mit-syrern-kanzleramt-berlin\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fl&uuml;chtlinge der Kanzlerin vor die T&uuml;r karren &ndash; einfach nur widerw&auml;rtig<\/strong><br>\nBisher kennt man solche Aktionen nur von Bauern, die ihren Frust buchst&auml;blich vor Ministerien, &Auml;mtern oder Superm&auml;rkten abladen. Dabei geht es um Milch, Mist und Zuckerr&uuml;ben. Dass ein Kommunalpolitiker Dutzende Menschen aus Protest vors Kanzleramt in Berlin karrt, ist jedoch neu.<br>\nUnd es ist auch ziemlich widerw&auml;rtig, selbst wenn der Landshuter Landrat Peter Dreier betont, die Mitfahrer seien s&auml;mtlich Freiwillige. Entscheidend ist, dass er Menschen in Not und Schutzbefohlene politisch f&uuml;r seine Zwecke ausnutzt. Das ist ein weiterer Schritt zur Verrohung der politischen Kultur.<br>\nDreier macht das mit voller Unterst&uuml;tzung seines Parteifreunds Hubert Aiwanger. Der Chef der Freien W&auml;hler versucht schon l&auml;nger, die CSU in der Fl&uuml;chtlingspolitik rechts zu &uuml;berholen, weil er glaubt, dass sich daraus Kapital schlagen l&auml;sst. In Wahrheit vertreibt Aiwanger damit jenes Klientel, das ihn in den Landtag gew&auml;hlt hat: liberal-konservative W&auml;hler, die gleicherma&szlig;en mit CSU und SPD unzufrieden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/asylbewerber-fluechtlinge-der-kanzlerin-vor-die-tuer-karren-einfach-nur-widerwaertig-1.2817987\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>K&ouml;lns schwerer Kampf gegen die &ldquo;Nafri&rdquo;-Kriminellen<\/strong><br>\nDie K&ouml;lner Polizei ringt nicht erst seit den Silvester-&Uuml;bergriffen mit nordafrikanischen Straft&auml;tern. Ermittler berichten vom frustrierenden Alltag.  Im Intranet der K&ouml;lner Polizei findet man eine Seite mit dem Namen &ldquo;AP Nafri&rdquo;. Das Analyseprojekt Nordafrikanische Straft&auml;ter. &ldquo;Die Klientel verh&auml;lt sich &auml;u&szlig;erst aggressiv&rdquo;, werden die Polizisten dort gewarnt, &ldquo;bei Festnahmen durch Polizeibeamte kommt es regelm&auml;&szlig;ig zu r&uuml;cksichtslosen Verhaltensweisen wie unkontrolliertem Schlagen, Treten, Bei&szlig;en.&rdquo; Dabei bleibe es nicht, es &ldquo;werden auch Waffen und gef&auml;hrliche Gegenst&auml;nde eingesetzt (Einhandmesser, teilweise beidseitig geschliffen, gro&szlig;e Pfeffersprayflaschen, Schlagringe, gro&szlig;e Glassplitter u.&auml;.)&rdquo;.<br>\n1947 nordafrikanische Tatverd&auml;chtige ermittelte die K&ouml;lner Polizei im Jahr 2015. &ldquo;Dieses Milieu ist sehr gro&szlig; und w&auml;chst kontinuierlich&rdquo;, sagt Kriminalpolizist Thomas Schulte, der in der Szene ermittelt. Es handele sich nicht nur um Trickdiebe oder sogenannte Ant&auml;nzer &ndash; sondern auch um skrupellose Gewaltt&auml;ter. [&hellip;]<br>\nIm Beh&ouml;rdendeutsch der Polizei verschwinden diese Existenzen hinter Abk&uuml;rzungen. Nafri, MAR-m-23. Nordafrikanischer Straft&auml;ter, Marokkaner, m&auml;nnlich, 23 Jahre alt. Sie sind auf Diebstahl und Raub spezialisiert, trinken viel oder nehmen Drogen. Seit Ende der Nullerjahre sind sie in K&ouml;ln als T&auml;tergruppe bekannt, erz&auml;hlt ein ehemaliger leitender K&ouml;lner Polizist. &ldquo;Es handelt sich um Berufskriminelle&rdquo;, sagt er, &ldquo;die leben davon&rdquo;. [&hellip;]<br>\nSexuelle &Uuml;bergriffe einer gro&szlig;en Gruppe kannte man von diesen T&auml;tern bislang nicht. Dass aber einzelne nordafrikanischen Banden schon nach diesem Muster vorgingen, stehe in einem sogenannten Beobachtungs- und Feststellungsbericht einer Zivilstreife vom 11.11.2014, berichtet ein Polizist. Dort wird beschrieben, wie die jungen T&auml;ter gezielt Frauen umzingeln und begrapschen, ehe sie in der karnevalesken Masse verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-01\/koeln-nordafrikaner-kriminialitaet-polizei\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Welche Marokkaner Schutz brauchen &ndash; und welche nicht<\/strong><br>\nUnter den T&auml;tern, die an Silvester Frauen sexuell angegriffen haben, waren vermutlich eine Reihe von Marokkanern, die nicht auf der Suche nach Asyl, sondern nach Geld sind. Nun gibt es die Forderung, Marokko zum sicheren Herkunftsland zu erkl&auml;ren. Menschenrechtsorganisationen halten das f&uuml;r falsch. Denn manche Marokkaner fliehen eben doch aus Angst vor Verfolgung. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Mehrheit der Migranten aus Marokko gilt demnach offenbar, dass sie nicht vor Repressionen und Folter in ihrer Heimat fliehen. Daf&uuml;r spricht auch die extrem niedrige Zahl von Marokkanern, deren Asylantr&auml;ge Erfolg haben. Nach Auskunft des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Einwanderung lag der Anteil positiver Entscheide 2015 bei nur 3,74 Prozent.<br>\nMarokko deshalb als sicheres Herkunftsland einzustufen, halten Menschenrechtsorganisationen trotzdem f&uuml;r falsch. Denn, so sagt Bernd Mesovic von Pro Asyl, &ldquo;das Asylrecht ist seiner Natur nach auf den Einzelfall bezogen&rdquo;. Die Anerkennung von Marokkanern oder von Menschen etwa aus &ldquo;sicheren Herkunftsl&auml;ndern&rdquo; vom Balkan als Asylsuchende oder Fl&uuml;chtlinge belegt ihm zufolge, &ldquo;dass es sogar nach der Statistik des Bundesamtes den einen oder anderen Fall gibt, in dem Asyl, subsidi&auml;rer Schutz oder Bleiberecht verordnet wird&rdquo;. [&hellip;]<br>\nWie Pro Asyl lehnt auch Amnesty International das Konzept des sicheren Herkunftslandes grunds&auml;tzlich ab. &ldquo;Jeder Asylantrag muss laut Artikel 14 der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte individuell gepr&uuml;ft werden&rdquo;, sagt Wiebke Judith. &ldquo;Alles andere w&auml;re ein eindeutiger Versto&szlig; gegen internationales Recht.&rdquo; Au&szlig;erdem sei bei Fl&uuml;chtlingen aus einem als sicher eingestuften Herkunftsland keine sorgf&auml;ltige und unvoreingenommene Einzelfallpr&uuml;fung mehr vorgesehen. Genau diese sei jedoch f&uuml;r ein faires und individuelles Asylverfahren absolut notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/uebergriffe-in-koeln-welche-marokkaner-schutz-brauchen-und-welche-nicht-1.2816207\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schlechte Chancen auf ein Bleiberecht<\/strong><br>\nNoch im August 2015 waren weniger als 1500 Marokkaner und Algerier nach Deutschland gekommen. Im Jahr 2014 h&auml;tten weniger als 4000 Menschen aus den beiden L&auml;ndern Asyl beantragt, teilte das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Anstieg im vergangenen Jahr sind auch Experten und Politikern nicht klar. Das Fl&uuml;chtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) erkl&auml;rt ihn vor allem mit ver&auml;nderten Migrationsbewegungen. &bdquo;Traditionell sind Bewohner der Maghreb-Staaten eher nach Spanien und Frankreich ausgewandert&ldquo;, sagt UNHCR-Sprecher Stefan Tel&ouml;ken. &bdquo;Jetzt, da der legale Weg &uuml;bers Mittelmeer unterbrochen ist, scheint sich die Bewegung nach Mitteleuropa verschoben zu haben, weil die Menschen auf die Balkanroute ausweichen.&ldquo; Inzwischen ist die Balkanroute offiziell f&uuml;r Menschen gesperrt, die nicht aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan kommen. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl fordert, Menschen nicht an der Flucht zu hindern und ihnen stattdessen faire und effiziente Asylverfahren zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/asyl-schlechte-chancen-auf-ein-bleiberecht,24931854,33529320.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ohne Perspektiven: Junge Marokkaner in Deutschland<\/strong><br>\nDie meisten Tatverd&auml;chtigen der K&ouml;lner Silversternacht sind junge M&auml;nner aus dem nordafrikanischen Raum, vor allem aus Marokko. Woran liegt es, dass ausgerechnet solche jungen Nordafrikaner polizeilich immer wieder auffallen? Und dass einige von ihnen, wie in K&ouml;ln, offenbar keine Hemmungen haben, Frauen zu begrabschen, zu dem&uuml;tigen und zu misshandeln? Alles nur eine Frage der Herkunft oder der kulturellen Pr&auml;gung? MONITOR-Reporter waren unterwegs in einer marokkanischen Community in D&uuml;sseldorf und haben herausgefunden, dass die Wirklichkeit doch ein bisschen komplizierter ist.  |  mehr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/junge-marokkaner-100.html\">Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum die Polizei nicht alles verr&auml;t<\/strong><br>\nSoll die Polizei die Nationalit&auml;t von Straft&auml;tern nennen? Nach der Silvesternacht von K&ouml;ln wird die Forderung lauter. Aber die Zur&uuml;ckhaltung hat gute Gr&uuml;nde. [&hellip;] Was m&uuml;ssen Polizisten in Deutschland eigentlich bekannt geben und was d&uuml;rfen sie f&uuml;r sich behalten? Einheitliche Vorgaben gibt es nicht. Jedes Bundesland entscheidet selbst, wie viele Details die Polizei in Berichten und Meldungen zu Straft&auml;tern macht. Manchmal variiert das von Pr&auml;sidium zu Pr&auml;sidium. Einige L&auml;nder wie Nordrhein-Westfalen, Berlin oder Niedersachsen orientieren sich wie die Medien am Pressekodex des Deutschen Presserates. In dem hei&szlig;t es in Punkt 12.1.: &ldquo;In der Berichterstattung &uuml;ber Straftaten wird die Zugeh&ouml;rigkeit der Verd&auml;chtigen oder T&auml;ter zu religi&ouml;sen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erw&auml;hnt, wenn f&uuml;r das Verst&auml;ndnis des berichteten Vorgangs ein begr&uuml;ndbarer Sachbezug besteht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/persoenlichkeitsrechte-warum-die-polizei-nicht-alles-verraet-1.2819269\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europe Doesn&rsquo;t Need Stronger Borders<\/strong><br>\nThe push for a bigger, badder Frontex is about political showmanship &mdash; not a real solution to the migration crisis. [&hellip;]<br>\nThe European Union ought to be able to handle the arrival of the roughly million refugees and other desperate migrants who entered without permission last year. They account for only 0.2 percent of the EU population of 508 million &mdash; and are outnumbered by the 1.25 million Syrian refugees in tiny Lebanon (population 4.5 million). They are also far fewer than the 2 million or so other migrants who arrive in EU countries each year through standard channels. But regrettably, the predominantly poor and Muslim newcomers tend to be seen as a burden and a threat. And in the absence of a generous, orderly, and fair system for welcoming refugees and processing asylum claims, most governments try to pass the unwanted newcomers on to others through a variety of means, from waving them on their way (Greece and Italy) to keeping them out with razor-wire fences (Hungary). Now that the two countries that had maintained an open door, Germany and Sweden, are closing it, the EU is trying to stop refugees from reaching Europe altogether. [&hellip;]<br>\nThe best way to achieve a more orderly entry process would be to create safe, legal channels for refugees and other migrants to reach Europe. Generous schemes that allowed people to apply for asylum or a work visa from neighboring countries would put the people smugglers out of business, thereby avoiding the nearly 4,000 deaths recorded last year. Refugees could also be vetted, as the United States does, to weed out any potential terrorists. With luck, Schengen might also be saved. Merkel is the most powerful person in Europe. Instead of backtracking on her commitment to welcome refugees by trying to prevent them from reaching Germany, she should continue to make the case that welcoming vulnerable people is a legal and humanitarian obligation that can also provide an economic and demographic boost. It would be a tragedy if an open Europe tried to become a fortress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/foreignpolicy.com\/2016\/01\/14\/europe-doesnt-need-stronger-borders-frontex-merkel-migrant-crisis\/\">Philippe Legrain auf Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Ausbreitung der Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie<\/strong><br>\nIn der deutschen Fleischindustrie werden die meisten Arbeiten im Rahmen von Werkvertr&auml;gen erledigt. Hiervon sind haupts&auml;chlich Wanderarbeiter aus Osteuropa betroffen. Klassische Leiharbeit spielt fast keine Rolle, es sei denn, den Vertragspartnern im Werkvertrag wird illegale Leiharbeit nachgewiesen. Es muss endlich Schluss sein mit diesen bewusst hingenommenen Verwerfungen am Arbeitsmarkt, die Lohndumping und Rechtsunsicherheit f&ouml;rdern. Das neue Werkvertragsgesetz bietet hierf&uuml;r eine Chance.<br>\nEs gibt keine verl&auml;ssliche Datenbasis &uuml;ber den Einsatz von Werkvertragsarbeitern in der Fleischindustrie. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gastst&auml;tten (NGG) geht davon aus, dass weit &uuml;ber 40.000 Arbeitspl&auml;tze in der deutschen Schlacht- und Zerlegeindustrie mit Werkvertr&auml;ge besetzt sind. W&auml;hrend in dieser Branche im Jahr 2000 noch 175.007 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt waren, sind es 2013 nur noch knapp 140.000 Sozialversicherungspflichtige, obwohl sich im gleichen Zeitraum die Ums&auml;tze auf rund 40,8 Milliarden Euro fast verdoppelt haben. Trotzdem gibt es Betriebe, deren Stammbelegschaft nur 10 Prozent ausmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++3c68ba7c-baaf-11e5-9de9-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehr als 10 Millionen hilfebed&uuml;rftig, 6.09 Millionen abh&auml;ngig von Hartz IV<\/strong><br>\nUm den Jahreswechsel herum wurden Zahlen zur sozialen Mindestsicherung aus 2014 und 2015 ver&ouml;ffentlicht. Z.T. liegen sie f&uuml;r 2015 noch nicht vor, die &Uuml;bersicht muss daher als vorl&auml;ufig und ungef&auml;hr bezeichnet werden. Insgesamt waren 9.161.590 Menschen davon abh&auml;ngig, das sind 11,26% der Bev&ouml;lkerung (eigene Berechnung). Werden die in 2015 neu hinzugekommenen Menschen hinzugerechnet, so sind es jetzt mehr als 10 Millionen. Kaum berechenbar sind die &ldquo;working poor &ndash; arm trotz Arbeit&rdquo;, sofern sie keine aufstockenden Leistungen beantragen. Arbeitsmarktpolitisch interessant sind die ganz aktuellen Zahlen zu Hartz IV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/erwerbslos\/hartz4\/auswirkungen\/mehr-als-10-millionen-hilfebeduerftig-6-09-millionen-abhaengig-von-hartz-iv\/\">Labournet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eurozone: Deflation bek&auml;mpfen &ndash; Investitionen st&auml;rken<\/strong><br>\nMit ihrer expansiven Geldpolitik hat die Europ&auml;ische Zentralbank 2015 versucht, die Inflation in der Eurozone anzuheizen. Doch diese Strategie ist gescheitert, schreibt der DGB-klartext. Europa solle stattdessen im gro&szlig;en Stil in Infrastruktur, Energie und Bildung  investieren, um die Nachfrage zu st&auml;rken und so dem Preisverfall gegenzusteuern.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) hat ein Jahr nach dem Start der expansiven Geldpolitik immer noch ein Problem: Die Inflation in der Eurozone kommt einfach nicht vom Fleck. Trotz Niedrigzinsen, massivem Wertpapierankaufprogramm und Strafzinsen f&uuml;r die Banken, die ihr Geld bei der EZB parken, lag die Preissteigerung im Dezember 2015 nur bei 0,2 Prozent, fast 1,8 Prozentpunkte vom Inflationsziel der EZB entfernt. Auch die gezielte Euro-Abwertungsstrategie der EZB brachte keine bahnbrechenden Preissteigerungen. Es wird daher immer eindeutiger, dass die Geldpolitik alleine die Eurozone nicht vor dem Schreckgespenst der Deflation bewahren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++12f979a2-bb76-11e5-b76b-52540023ef1a\">DGB Klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Experten f&uuml;r TTIP-Votum im Bundestag<\/strong><br>\nDas deutsche Parlament sollte &uuml;ber Vertr&auml;ge wie das transatlantische Handelsabkommen TTIP mitentscheiden. Das ist das einhellige Ergebnis einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung im Ausschuss f&uuml;r Recht und Verbraucherschutz. Die sechs geladenen Rechtsprofessoren kamen damit, wenn auch auf teilweise unterschiedlichen Argumentationsstr&auml;ngen, zu einem anderen Ergebnis als das Bundesjustizministerium. Dieses hatte in einer von Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert erbetenen Stellungnahme kein Mitentscheidungsrecht des nationalen Parlaments bei sogenannten gemischten Abkommen der Europ&auml;ischen Union gesehen. Gemischte Abkommen sind solche, die auch Bereiche betreffen, welche nach den Europ&auml;ischen Vertr&auml;gen in den Kompetenzbereich der Mitgliedsstaaten fallen. Dazu z&auml;hlt neben dem derzeit zwischen den USA und der EU verhandelten TTIP und dem umstrittenen Handelsabkommen CETA mit Kanada auch das zur Entscheidung anstehende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Westafrika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201601\/-\/401758\">Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die nationale Wende in der Kultur<\/strong><br>\nGeben und nehmen: Der Plan der polnischen Regierung, k&uuml;nftig eine &bdquo;andere&ldquo; Kultur zu f&ouml;rdern, zeigt immer deutlichere Konturen. Insbesondere bei der staatlichen Kulturf&ouml;rderung gelten bald andere Kriterien. Symbolisch f&uuml;r Polens neue Kulturpolitik steht der Disput um &bdquo;Ida&ldquo;. Der 2015 Oscar-gekr&ouml;nte Spielfilm von Regisseur Pawel Pawlikowski wird von vielen polnischen und ausl&auml;ndischen Kritikern nicht erst seit der US-Auszeichnung als Meisterwerk gewertet. Doch der in Warschau regierenden, nationalkonservativen Recht und Gerechtigkeit (PiS) sind Filme wie &bdquo;Ida&ldquo;, in dem die Rolle von Teilen der polnischen Bev&ouml;lkerung im Zweiten Weltkrieg mitunter kritisch gezeigt wird, ein Dorn im Auge.<br>\n&bdquo;&sbquo;Ida&lsquo; hat mir nicht besonders gefallen. Der Film hat nicht sonderlich f&uuml;r Polen geworben, sondern ein eher negatives Bild gezeichnet&ldquo;, sagt Polens Regierungschefin Beata Szydlo. Doch bei der Kritik soll es nicht bleiben: Ihre Regierung werde k&uuml;nftig &bdquo;konsequent daf&uuml;r sorgen, dass mit &ouml;ffentlichen Geldern keine Kulturereignisse umgesetzt werden, die die allgemein akzeptierten gesellschaftlichen Werte und Normen verletzen&ldquo;.<br>\nErste Schritte dieser neuen Konsequenz sind bereits zu sehen. Das staatliche Polnische Institut f&uuml;r Filmkunst (PISF) gilt unter polnischen Filmkritikern als ma&szlig;geblich f&uuml;r den Aufschwung des polnischen Films. Heimische Produktionen, die &auml;hnlich wie &bdquo;Ida&ldquo; vom PISF gef&ouml;rdert wurden, konnten zuletzt internationale Preise einheimsen und erobern im Land h&ouml;here Marktanteile. Im Dezember nun wurden entscheidende Positionen der PISF teilweise neu besetzt. Zu den Expertenr&auml;ten, die Projekte begutachten, z&auml;hlen fortan auch Personen, die der PiS nahestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/polen-die-nationale-wende-in-der-kultur,1472786,33523878.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Den Kommunismus neu erfinden<\/strong><br>\nHerr &#381;i&#382;ek, in Ihrem gerade erschienenen Buch &raquo;Der neue Klassenkampf&laquo; analysieren Sie die &raquo;wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r Flucht und Terror&laquo; und geben ein paar praktische Handreichungen, wie damit aktuell umzugehen ist. Das liest sich wie von zwei ganz unterschiedlichen Autoren, h&auml;ngt nicht beides zusammen? [&hellip;]Und was tun wir dann mit den Fl&uuml;chtlingen, wenn sie &raquo;geordnet&laquo; bei uns ankommen?<br>\nVor allem m&uuml;ssen wir uns von dem linksliberalen &raquo;Verstehenwollen&laquo; f&uuml;r alles, was da an Neuem und Fremdem kommt, verabschieden. Die political correctness, verbunden mit heuchlerischen Selbstbezichtigungen hilft nicht weiter. Wir sollten so etwas wie ein konstruktives Desinteresse f&uuml;reinander entwickeln, das Andere der zu uns kommenden Lebensgewohnheiten respektieren, Assimilation und Integration nicht als Ziel ausgeben. In dieser Nachbarschaft mit den neuen Bewohnern sollte Europa selbstbewusst seine eigenen Errungenschaften vertreten: individuelle Freiheitsrechte, soziale Sicherung der elementaren Lebensumst&auml;nde, Gewaltmonopol des Staates und vor allem die Rechte der Frauen. Daran m&uuml;ssen sich Fl&uuml;chtlinge halten, weil wir das, was hier oft unter Schmerzen erk&auml;mpft worden ist, nicht preisgeben sollten.<br>\nWas bedeutet das konkret?<br>\nWenn eine Muslima die Burka tragen will, sollten wir das akzeptieren, es ist ihre Entscheidung. Wenn sie es aber gegen den Willen ihrer Familie und ihrer Gemeinschaft nicht will, wenn sie sich f&uuml;r eine andere Lebensf&uuml;hrung entscheidet, sollten wir sie mit allen unseren Mitteln sch&uuml;tzen und ihr das erm&ouml;glichen! Da darf es gar keinen Kompromiss geben!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/997777.den-kommunismus-neu-erfinden.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD bundesweit bei zehn Prozent<\/strong><br>\nDie rechtspopulistische Alternative f&uuml;r Deutschland gewinnt immer mehr an Zuspruch: In einer Umfrage liegt sie bundesweit bei zehn Prozent und damit gleichauf mit den Gr&uuml;nen. Die Union verliert weiter an Zuspruch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/umfrage-afd-bundesweit-bei-zehn-prozent-14015462.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-471.html\">ARD Deutschlandtrend<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Die hohen Werte f&uuml;r die AfD scheinen insbesondere die SPD-Spitze kaum zu st&ouml;ren, obwohl deren Zuspruch kaum mit dem Anspruch, den n&auml;chsten Kanzler stellen zu wollen in Einklang zu bringen ist. Wenn die SPD-Spitze das Kanzleramt besetzen m&ouml;chte &ndash; und somit auch den Amtsbonus bei der Wahl nutzen wollte -, k&ouml;nnten sie sofort diese Koalition beenden und mit anderen Mehrheiten regieren. An gemeinsamen Projekten wie die Umsetzung der B&uuml;rgerversicherung und die F&ouml;rderung des sozialen Wohnungsbaus mangelt es jedenfalls nicht. Offenbar aber am Willen der Parteif&uuml;hrung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der gr&ouml;&szlig;te Waffennarr der Gro&szlig;en Koalition<\/strong><br>\nVizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizi&egrave;re wollen den Zustrom von Fl&uuml;chtlingen &ldquo;sp&uuml;rbar und nachhaltig reduzieren.&rdquo; Auf die Kritik zu den massiven R&uuml;stungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag, ein R&uuml;stungsexportgesetz zu schaffen. Wirtschaftsminister Gabriel h&auml;lt die Leute zum Narren, dabei ist er der gr&ouml;&szlig;te Waffennarr der Gro&szlig;en Koalition, kritisiert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger.<br>\nStatt Gesetzen zum Wohle der Waffenindustrie braucht es einen R&uuml;stungsstopp. Wirtschaftsminister Gabriel h&auml;lt seine R&uuml;stungspolitik f&uuml;r &ldquo;restriktiv&rdquo;. F&uuml;r ein derart verzerrtes Selbstbild braucht es eine robuste Psyche, denn Fakt ist: Die R&uuml;stungsexporte haben unter SPD Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in diesem Jahr noch zugenommen. Die deutsche Bundesregierung hat erst im November erneut Exportantr&auml;ge der R&uuml;stungsschmiede Heckler&amp;Koch f&uuml;r Waffenausfuhren in den Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, &Auml;gypten, Jordanien und Algerien genehmigt. Im Dezember hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International dargelegt, dass die Terrormiliz Islamischer Staat auch mit deutschen Waffen mordet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/presseerklaerungen\/artikel\/der-groesste-waffennarr-der-grossen-koalition\/\">Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Risikokompetenz lernen<\/strong><br>\nSoll ich mich impfen lassen? Ist es sicherer, mit dem Auto oder mit dem Flugzeug zu reisen? Wie treffe ich Entscheidungen in der modernen, technologischen Welt?<br>\nMit solchen Fragen besch&auml;ftigt sich Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums f&uuml;r Risikokompetenz am Berliner Max-Planck-Institut f&uuml;r Bildungsforschung. Im Fokus seiner Forschung steht die Vision eines m&uuml;ndigen B&uuml;rgers, der es versteht mit den Risiken der modernen technologischen Welt informiert umzugehen.<br>\nT&auml;glich werden wir mit Statistiken und Ratschl&auml;gen zugesch&uuml;ttet, k&ouml;nnen diese oft aber gar nicht richtig interpretieren und sch&auml;tzen deshalb Risiken falsch ein, sagt Gigerenzer. Deshalb m&uuml;ssen wir &ldquo;Risikokompetenz&rdquo; erlernen, m&ouml;glichst schon in der Schule. Der Psychologe w&uuml;nscht sich eine Gesellschaft, in der die Menschen ermuntert werden, sich selbst zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/redezeit\/Gerd-Gigerenzer-100.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der wei&szlig;e Mann und die Integration<\/strong><br>\nIn letzter Zeit wird hierzulande wenig von Integration gesprochen. Man hat es wohl aufgegeben. &raquo;Die wollen sich doch gar nicht einf&uuml;gen&laquo;, sagen die Leitkulturattach&eacute;s dann. Das Problem ist jedoch etwas anderes: Was integriert ist und was nicht, wird v&ouml;llig einseitig entschieden. Man mag die Landessprache sprechen, nach den Regeln und Gesetzen leben, aber wenn man bestimmte Riten und Gebr&auml;uche einh&auml;lt, in den eigenen vier W&auml;nden die Herkunftsprache spricht, dann entzieht man ihnen das Vertrauen. So bleibt man ewig &raquo;der T&uuml;rke&laquo; oder &raquo;der Moslem&laquo;. [&hellip;]<br>\nIntegration ist in einem solchen Klima gar nicht m&ouml;glich. Denn man betrachtet sie als Einbahnstra&szlig;e, als etwas, was &raquo;die Fremden&laquo; zu verrichten haben und unter keinen Umst&auml;nden die Einheimischen. Letztere definieren einfach nur, was sie f&uuml;r angepasst halten und was nicht. Und wenn man mit dem Auftrag herangeht, m&ouml;glichst viele Punkte der Unangepasstheit zu finden, dann findet man die auch. Der wei&szlig;e Mann hat es noch immer verstanden, das Fremde als das hinzustellen, das unwillig ist, wo er selbst unwillig war, einige Schritte darauf zu zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/01\/der-weie-mann-und-die-integration.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Die Anstalt&rdquo; mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet<\/strong><br>\nMit sicherer Themensetzung und schonungsloser Analyse &uuml;berzeugte die live gesendete Politsatire &bdquo;Die Anstalt&ldquo; (ZDF\/redspider networks) mit Max Uthoff und Claus von Wagner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutscher-fernsehpreis.de\/presse\/pressemeldungen\/der-deutsche-fernsehpreis-gibt-die-preisentscheidungen-2016-bekannt\/\">Deutscher Fernsehpreis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten gratulieren den Machern der Anstalt zur Auszeichnung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30271","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30271"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30271\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31166,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30271\/revisions\/31166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}