{"id":30307,"date":"2016-01-19T08:46:09","date_gmt":"2016-01-19T07:46:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307"},"modified":"2016-02-11T15:22:48","modified_gmt":"2016-02-11T14:22:48","slug":"hinweise-des-tages-2542","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h01\">Sechs Gr&uuml;nde, sich zu emp&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h02\">Das konstruierte Staatsgeheimnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h03\">Bertelsmann-Tochter Arvato durchforstet f&uuml;r Facebook das Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h04\">Sch&auml;uble schl&auml;gt EU-Sonderabgabe auf Benzin vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h05\">Plan B und DiEM 25: Demokratisierung und soziale Perspektive gegen ein Europa der Misanthropie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h06\">Frankreich: Hollande will Arbeitslosigkeit mit Milliardenprogramm senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h07\">Das ging aber schnell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h08\">Drau&szlig;en vor der T&uuml;r: Bankenrettung 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h09\">Blackrock nutzt Netzwerker: Friedrich Merz wird Kontrollchef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h10\">Vor dieser Truppe muss VW keine Angst haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h11\">TTIP: Die Lobbyistentr&auml;ume sind l&auml;ngst Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h12\">Den Kommunismus neu erfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h13\">Von der Leyen deutet Libyen-Einsatz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h14\">Die Mehrheit der Deutschen zensiert sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h15\">&bdquo;Netzneutralit&auml;t ist ein Muss&ldquo;: Wirtschaftsforscher Jeremy Rifkin im Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h16\">WDR-Mitarbeiterin best&auml;tigt und dementiert tendenzi&ouml;se Berichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h17\">&Uuml;ber Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30307#h18\">Filmtipp &ndash; Da lacht der Alligator im Pool<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sechs Gr&uuml;nde, sich zu emp&ouml;ren<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich ist skandal&ouml;s gro&szlig;. Das ist nicht nur ein moralisches, sondern ein ganz praktisches Problem. Warum Ungleichheit allen schadet.<br>\nDiese Zahlen beschreiben eine Obsz&ouml;nit&auml;t. Die reichsten 62 Personen des Planeten besitzen zusammen 1,76 Billionen Dollar &ndash; ebenso viel wie die &auml;rmere H&auml;lfte der Menschheit, rund 3,5 Milliarden Personen. Und die Ungleichheit w&auml;chst sehr schnell. Das zeigt ein Report, den die Entwicklungsorganisation Oxfam gerade vorgelegt hat.<br>\nEine derartige Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen ist ein Skandal. Es hat nichts mit Neid zu tun, sich dar&uuml;ber zu emp&ouml;ren, denn die gro&szlig;e Konzentration von Reichtum ist sch&auml;dlich f&uuml;r uns alle. Sechs Gr&uuml;nde: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-01\/oxfam-studie-soziale-ungleichheit-reichtum\">ZEIT<\/a>\n<p><strong>dazu: Vorw&auml;rts, zur&uuml;ck zu Piketty!<\/strong><br>\nAls 2013 Thomas Pikettys &raquo;Le Capital au XXIe si&egrave;cle&laquo; erschien, passierte erst einmal nicht viel. Doch das sollte sich bald &auml;ndern, die englische &Uuml;bersetzung der Studie des franz&ouml;sischen &Ouml;konomen &uuml;ber die Ver&auml;nderungen in der Verm&ouml;gensverteilung und Einkommensverteilung seit dem 18. Jahrhundert sorgte nicht nur wegen seines an Marx&rsquo; Gro&szlig;werk der politischen &Ouml;konomie gemahnenden Titels f&uuml;r Schlagzeilen: &raquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&laquo;.<br>\nDas Buch sorgte mit einer einfachen und gut belegten These vor allem f&uuml;r eine internationale Debatte um die Besteuerung des globalen Reichtums, um Ungleichheit und Umverteilung. Die Schlussfolgerung &ndash; eine progressive Verm&ouml;gensteuer von bis zu zwei Prozent verbunden mit einer progressiven Einkommenssteuer, die im Spitzensatz bis zu 80 Prozent erreichen sollte &ndash; ging manchem linken Kritiker zwar nicht weit genug. Die Politik aber tat immerhin so, als wolle sie sich dem Problem der globalen Ungleichheit annehmen.<br>\nKnapp zwei Jahre sp&auml;ter hat nun die Organisation Oxfam mit neuen Zahlen die alte, immer noch dramatische Wahrheit untermauert: Wenige Verm&ouml;gende werden immer reicher, w&auml;hrend f&uuml;r den gro&szlig;en Rest der Bev&ouml;lkerung im Verh&auml;ltnis immer weniger vom produzierten Reichtum &uuml;brig bleibt. Es gibt praktisch kaum einen Optimismus machenden Hinweis darauf, dass eine radikale Wende in der Verteilungspolitik bevorsteht. Dabei w&auml;re dies n&ouml;tiger denn je.<br>\nDenn worauf Piketty, Oxfam und viele andere immer wieder verweisen, f&uuml;hrt nicht blo&szlig; zu verfestigter relativer Armut einerseits und entkoppelt andererseits eine politisch einflussreiche Verm&ouml;genselite immer st&auml;rker von der Gesellschaft. Der Mechanismus, der durch solche irrsinnigen Formen der Ungleichheit in Gang gesetzt und gehalten wird, untergr&auml;bt die Demokratie und droht jeden politischen Ausweg aus der gro&szlig;en Krise zu blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/998457.vorwaerts-zurueck-zu-piketty.html\">Tom Strohschneider in Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Uno fehlen 15 Milliarden Dollar f&uuml;r humanit&auml;re Hilfe<\/strong><br>\nDie Zahl der Krisen, Kriege und Naturkatastrophen w&auml;chst, 125 Millionen Menschen weltweit sind auf Hilfsg&uuml;ter angewiesen. Aber das zu Verf&uuml;gung stehende Geld reicht dem Bericht eines von Uno-Generalsekret&auml;r Ban Ki Moon geschaffenen Ausschuss zufolge nicht aus.<br>\n40 Milliarden Dollar w&uuml;rden f&uuml;r humanit&auml;re Hilfen gebraucht, sagte die Vize-Vorsitzende des Ausschusses, Kristalina Georgieva, es fehlten derzeit aber rund 15 Milliarden &ndash; und die Finanzierungsl&uuml;cke w&auml;chst. &ldquo;Die gute Nachricht ist: Nie war die Welt bed&uuml;rftigen Menschen gegen&uuml;ber so gro&szlig;z&uuml;gig wie heute. Die schlechte Nachricht: Nie war diese Gro&szlig;z&uuml;gigkeit so unzureichend.&rdquo;<br>\nDem am Sonntag vorgestellten 31-seitigen Bericht zufolge gibt die internationale Gemeinschaft j&auml;hrlich 25 Milliarden Dollar f&uuml;r humanit&auml;re Hilfen aus &ndash; zw&ouml;lfmal so viel wie im Jahr 2000. Wegen der wachsenden Zahl an Konflikten und Naturkatastrophen steigt auch der Bedarf an Hilfsg&uuml;tern weiter, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/uno-fehlen-15-milliarden-dollar-fuer-humanitaere-hilfe-a-1072417.html\">SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vor dem Hintergrund dieser Meldung erscheint es angebracht sich wieder einmal <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30282#h01\">die globale Verm&ouml;gensverteilung in Erinnerung zu rufen<\/a>. <\/em><br>\n<em>Die Problematik, mit den Folgen der extremen Verm&ouml;genspolarisierung wird nicht das eine Prozent der Reichen und Superreichen konfrontiert, sondern die restlichen 99 Prozent. Ein Beispiel daf&uuml;r ist der Vorschlag Sch&auml;ubles, die Kosten des Fl&uuml;chtlingszustroms etwa durch Abgaben auf Benzin zu finanzieren. Der Vorschlag der UNO ist leider nicht minder d&auml;mlich. W&auml;re es nicht angebrachter die zur Kasse zu bitten, die vom weltweiten Elend profitieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das konstruierte Staatsgeheimnis<\/strong><br>\nDie &bdquo;Welt&ldquo; behauptet, Politiker w&uuml;rden Straftaten von Nordafrikanern vors&auml;tzlich verheimlichen. Klingt unglaublich? Stimmt auch nicht.<br>\nEs klingt nach einem handfesten Skandal. &bdquo;Kriminelle Nordafrikaner, ein lang geh&uuml;tetes Staatsgeheimnis&ldquo;, betitelt die Welt auf ihrer Homepage einen Artikel. Jahrelang h&auml;tten Polizei und Politiker &uuml;ber das Problem mit gewaltt&auml;tigen Migranten aus Nordafrika geschwiegen. Es gebe in Nordrhein-Westfalen eine &bdquo;Schweigekultur mit Tradition&ldquo;, schreibt Till-Reimer Stoldt weiter in seinem Text.<br>\nSein Hauptindiz ist das Protokoll einer Sitzung des Innenausschusses des NRW-Landtages von Oktober 2014. [&hellip;]<br>\nDer Focus spitzt die Geschichte aus der Welt auf seiner Homepage noch ein wenig zu. &bdquo;NRW-Politiker wussten schon 2014 von kriminellen Nordafrikaner-Banden&ldquo;. Aber die &bdquo;&Ouml;ffentlichkeit wurde nicht gewarnt&ldquo;.<br>\nDas klingt wie bei den &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Kritikern, die sich &uuml;ber das angebliche Schweigekartell aus Politik, Polizei und Presse mokieren. Umso schlimmer ist, dass die Vorw&uuml;rfe des Welt-Autors nicht stimmen.<br>\nDenn wenn es sich um ein &bdquo;Staatsgeheimnis&ldquo; gehandelt hat, wieso war die Kriminalit&auml;t von &bdquo;Nordafrikanern&ldquo; im Herbst 2014 Thema in den Medien, wie man binnen Minuten per einfacher Google-Suche herausfinden kann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Medien-ueber-Kriminalitaet-in-NRW\/!5269011\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bertelsmann-Tochter Arvato durchforstet f&uuml;r Facebook das Netz<\/strong><br>\nDie G&uuml;tersloher Bertelsmann-Tochter Arvato soll Facebook dabei helfen, gegen Hass-Kommentare aktiv zu werden. Arvato-Mitarbeiter, die auch flie&szlig;end Arabisch, Franz&ouml;sisch oder T&uuml;rkisch sprechen, sollen von Berlin aus k&uuml;nftig auff&auml;llige Inhalte im Netzwerke pr&uuml;fen und gegebenenfalls l&ouml;schen. Vorliegenden Informationen zufolge sind zahlreiche Mitarbeiter bereits speziell geschult worden und operativ t&auml;tig. Insgesamt sollen mehr als 100 Kontrolleure (Administratoren) eingesetzt werden.<br>\nIn ersten Reaktionen wurden Facebooks Ma&szlig;nahmen begr&uuml;&szlig;t. Der bisherige Umgang mit Hasskommentaren war wiederholt in die Kritik geraten. Dabei waren Kommentare, sobald sie beanstandet wurden, oft recht schnell entfernt worden &ndash; aber andere fremdenfeindliche Inhalte, so die Kritik, seien daf&uuml;r stehengeblieben.<br>\n&bdquo;Facebooks Gemeinschaftsstandards verbieten Hass-Reden, Terrorismus sowie bestimmte Gewaltandrohungen und Mobbing&rdquo;, erkl&auml;rte eine Facebook-Sprecherin. Facebook investiere mit wachsender Gr&ouml;&szlig;e verst&auml;rkt in entsprechende Teams und arbeite mit Partnern in aller Welt, die unter Leitung der Firmenzentrale in Dublin agierten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nw.de\/nachrichten\/wirtschaft\/20681036_Arvato-durchforstet-fuer-Facebook-das-Netz.html\">Neue Westf&auml;lische<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da schlie&szlig;t sich der Kreis. Zuerst sorgt die Bertelsmann-Stiftung mit ihrer neoliberalen &bdquo;Politikberatung&ldquo; daf&uuml;r, dass der Staat seine Ausgaben im Bildungs- und Sozialbereich massiv einschr&auml;nkt, w&auml;hrend der Bertelsmann-Sender RTL parallel die Jugend verroht. Dann kommt die Bertelsmann-Tochter Aravato und k&uuml;mmert sich &ndash; nat&uuml;rlich gegen ein angemessenes Entgelt &ndash; um die Folgen der vom eigenen Konzern angerichteten Verrohung und Verbl&ouml;dung. Dies ist nat&uuml;rlich nur ein Teilaspaekt des Gesch&auml;fts- und Gesellschaftsmodells Bertelsmann, bei dem es vor allem darum geht, den Staat aus m&ouml;glichst vielen Bereichen herauszudr&auml;ngen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sch&auml;uble schl&auml;gt EU-Sonderabgabe auf Benzin vor<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat eine EU-weite Sonderabgabe auf Benzin vorgeschlagen, um die n&ouml;tigen Finanzen zur Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise aufzubringen. &ldquo;Ich habe gesagt, wenn die Mittel in den nationalen Haushalten und dem europ&auml;ischen Haushalt nicht ausreichen, dann lass uns zum Beispiel vereinbaren, dass wir eine Abgabe auf jeden Liter Benzin in einer bestimmten H&ouml;he erheben&rdquo;, sagte der CDU-Politiker der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. &ldquo;Warum sollen wir das nicht europ&auml;isch verabreden, wenn die Aufgabe so dringend ist? Wir m&uuml;ssen die Schengen-Au&szlig;engrenzen jetzt sichern. Die L&ouml;sung dieser Probleme darf nicht an einer Begrenzung von Mitteln scheitern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlingskrise-wolfgang-schaeuble-schlaegt-eu-abgabe-auf-benzin-vor-a-1072366.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> War etwas anderes zu erwarten? W&auml;hrende Sch&auml;uble hinsichtlich der Neuregelung der Erbschaftssteuer alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit die deutsche Oligarchie nur keinen Cent zu viel an Steuern bezahlen muss, w&uuml;rden erh&ouml;hte Abgaben auf Dinge des t&auml;glichen Gebrauchs, wie Kraftstoff, wieder einmal Menschen mit geringen Einkommen am st&auml;rksten treffen. Solche Vorschl&auml;ge d&uuml;rften aber erst der Anfang sein, um vor dem Hintergrund des hohen Zustroms an Fl&uuml;chtlingen weitere sozialpolitische K&uuml;rzungen durchzusetzen. Die Diskussion um die Aufhebung des Mindestlohns ist ein weiteres Indiz daf&uuml;r. Es geht den politischen Verantwortlichen in Deutschland alleine darum in der &ldquo;marktkonformen&rdquo; Demokratie eine Debatte &uuml;ber die Verm&ouml;gens- und Einkommensverteilung zu vermeiden, obwohl diese vor dem Hintergrund der Frage wie die Integration der Fl&uuml;chtlinge finanziert werden soll, dringend geboten w&auml;re. W&uuml;rden alleine Steuerhinterziehung, Steuerbetrug und die aggressiven Steuervermeidungspraktiken der gro&szlig;en Industrieunternehmen konsequent bek&auml;mpft, w&auml;ren Sch&auml;ubles Gedankenspiele unn&ouml;tig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Plan B und DiEM 25: Demokratisierung und soziale Perspektive gegen ein<\/strong><br>\nEuropa der Misanthropie<br>\nDie liberale Oberfl&auml;che in Europa zerbricht. Sie war ohnehin nur denjenigen verg&ouml;nnt, die &uuml;berhaupt zur Gesellschaft hinzugez&auml;hlt wurden. Hier gab es dann die &bdquo;Mitte&ldquo;, die man zwar eifrig zerfranst hat, der man jedoch deutlich machte, dass alle Ideologie und alle Interessen sich allein ihr unterordneten, w&auml;hrend man ihren vermeintlichen Angeh&ouml;rigen deutlich machte, dass sie nur dann dazugeh&ouml;ren k&ouml;nnen, wenn sie wiederum bereit w&auml;ren, ihr Leben ganz der &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; unterzuordnen. Gedient haben die damit verbundenen Erl&ouml;sungsversprechen und Angstgeschichten nat&uuml;rlich der Organisierung von Macht. Und Machtorganisiert sich im Neoliberalismus &uuml;ber M&auml;rkte. Das war dann auch das  eigentliche Ziel, das man mit Herzblut verfolgte. M&auml;rkte schaffen, ausdehnen, liberalisieren und deregulieren, um den &bdquo;Zugriff auf Rohstoffe&ldquo; (Merkel)2 zu erhalten und einen Machtraum in In- und Ausland als Spielwiese f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;enideen westlicher Eliten zu schaffen (Deutschland ist hier nur ein zunehmend unversch&auml;mtes Beispiel). [&hellip;]<br>\nF&uuml;r diejenigen, die hier endlich umdenken m&ouml;gen, bietet sich jedenfalls immer mehr bequeme Gelegenheit dazu. Anti-neoliberale Kr&auml;fte, die f&uuml;r<br>\nein gemeinsames Europa basierend auf Freiheit, Solidarit&auml;t und Gerechtigkeit eintreten, finden sich l&auml;ngst von Griechenland bis Gro&szlig;britannien. Sie zusammenzuf&uuml;hren in einer Bewegung, die sich l&auml;nder&uuml;bergreifend dem Wettbewerbswahn, der Austerit&auml;t und der Entdemokratisierung durch bev&ouml;lkerungsferne Institutionen und ein misanthropes europ&auml;isches Vertragskorsett entgegenstellt, jenen Zutaten also, die den reaktion&auml;ren Kr&auml;ften in Europa ihre Glaubw&uuml;rdigkeit bescheren, ist eine Aufgabe, f&uuml;r die sich nun zahlreiche Menschen aus Bewegungen, Netzwerken, Parteien, Universit&auml;ten und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben. Unter ihnen etwa prominente Personen wie Yanis Varoufakis, Joseph Stiglitz, Noam Chomsky oder Ada Colau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10222\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich: Hollande will Arbeitslosigkeit mit Milliardenprogramm senken<\/strong><br>\nZusch&uuml;sse f&uuml;r Niedriglohnjobs, Ausbildung f&uuml;r eine halbe Million Menschen: Fran&ccedil;ois Hollande will zwei Milliarden Euro in die Bek&auml;mpfung der hohen Arbeitslosigkeit investieren &ndash; 2017 stehen Pr&auml;sidentschaftswahlen an.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande will die hohe Arbeitslosigkeit in Frankreich mit einem Programm &uuml;ber zwei Milliarden Euro bek&auml;mpfen. Ein Jahr vor der Pr&auml;sidentschaftswahl stellte der Amtsinhaber vor Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften seine Pl&auml;ne vor. Dazu geh&ouml;ren ein staatlicher Zuschuss f&uuml;r Unternehmen, die Arbeitslosen Jobs im Niedriglohnsektor geben sowie umfangreiche Qualifizierungsma&szlig;nahmen. Die Pl&auml;ne sind auf zwei Jahre angelegt, treten ab sofort in Kraft und sollen &uuml;ber Einsparungen im Haushalt finanziert werden. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich auf sehr hohem Niveau. Zuletzt waren 3,57 Millionen Menschen ohne Job gemeldet, rund 650.000 mehr als bei Hollandes Amtsantritt. Nach j&uuml;ngsten EU-Zahlen suchen in der zweitgr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Volkswirtschaft damit 10,1 Prozent einen Job, in Deutschland sind es 4,5 Prozent.<br>\nKonkret k&uuml;ndigte Hollande an, eine Milliarde Euro f&uuml;r die Ausbildung von 500.000 Arbeitslosen in diesem Jahr auszugeben. Zudem sollen kleine und mittlere Unternehmen zu Zusch&uuml;sse in H&ouml;he von 2000 Euro f&uuml;r Arbeitsvertr&auml;ge erhalten, die l&auml;nger als ein halbes Jahr gelten und sich am Mindestlohn orientieren. Dies gelte ab sofort f&uuml;r Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Derlei Ma&szlig;nahmen gibt es in Frankreich bereits f&uuml;r sehr kleine Firmen.Dar&uuml;ber hinaus sollen die Sozialabgaben gesenkt werden, wie auch von den Arbeitgebern gefordert wird. Von geringeren Arbeitskosten profitierten alle im Land, sagte Hollande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/frankreich-hollande-will-arbeitslosigkeit-mit-milliardenprogramm-senken-a-1072641.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Vom finanziellen Umfang (gerade mal 2 Milliarden Euro) l&auml;cherlich und auch noch &uuml;ber Einsparungen im Haushalt finanziert, und von der Art der Ma&szlig;nahmen &ndash; Niedriglohnjobs, Lohnzusch&uuml;sse und Senkung der Sozialabgaben &ndash; nur der Optik gesch&ouml;nter Arbeitslosenzahlen dienend und in bester neoliberaler Schr&ouml;der-Manier. Das alles nur, weil Hollande nicht in der Lage oder nicht willens ist, Deutschland als den Schuldigen an der Eurokrise zu benennen und entsprechend expansiv zu handeln. &ldquo;Von geringeren Arbeitskosten profitierten alle im Land, sagte Hollande.&rdquo; &ndash; vor allem sicher die dann schlechter bezahlten Arbeitnehmer, die verarmenden Rentner und die Binnenkonjunktur. Ja, dann&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das ging aber schnell<\/strong><br>\nDoch nun ist es so weit: Hoene&szlig;, der fr&uuml;here Pr&auml;sident des FC Bayern, wird am 29. Februar aus der Haft entlassen &ndash; nachdem er nur die H&auml;lfte der dreieinhalb Jahre Strafe verb&uuml;&szlig;t hat. Am 2. Juni 2014 hatte er seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg angetreten.<br>\nDie Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Augsburg hat am Montag entschieden, dass f&uuml;r Hoene&szlig; ganz au&szlig;ergew&ouml;hnliche Gr&uuml;nde sprechen, um ihm diese sehr seltene Reduktion der Strafe zu gew&auml;hren. Das Gericht zeichnet geradezu das Bild eines Muster-H&auml;ftlings. Der Verurteilte sei &ldquo;trotz seiner Position&rdquo; stets bereit gewesen, sich in die Gefangenengemeinschaft zu integrieren.<br>\nBei seinen zahlreichen Ausg&auml;ngen als Freig&auml;nger und auch bei Besuchen seiner Familie sei es nie zu Beanstandungen gekommen. Und: &ldquo;Sein sozialer Empfangsraum&rdquo; stelle sich &ldquo;&auml;u&szlig;erst g&uuml;nstig&rdquo; dar. Was aus dem Juristendeutsch &uuml;bersetzt bedeutet: Seine Familie h&auml;lt zu ihm, er kann in sein Haus am Tegernsee zur&uuml;ckkehren, er wird nicht in Armut fallen und der FC Bayern hat ihm bereits Anfang 2015 einen Job in der Nachwuchs-Abteilung des Vereins geschaffen. Dort arbeitet Hoene&szlig; bisher tags&uuml;ber als Freig&auml;nger, nur w&auml;hrend der Woche muss er die N&auml;chte im Freig&auml;ngerhaus der Justizvollzugsanstalt Landsberg verbringen. Wie sagt Claus P&auml;tzel, der Sprecher des Landgerichts Augsburg: &ldquo;Hoene&szlig; kommt ins gemachte Nest zur&uuml;ck.&rdquo;<br>\nDass jemand schon nach der H&auml;lfte der Strafe freikommt, ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich in Deutschland. &Uuml;blich ist, dass ein Straft&auml;ter, der nicht vorbestraft ist und zum ersten Mal in Haft sitzt, nach zwei Dritteln der Strafe auf Bew&auml;hrung freikommt. Das w&auml;re bei Hoene&szlig; erst im Oktober der Fall gewesen. Seine Anw&auml;lte hatten den Antrag auf Haftentlassung nach der Halbstrafe im Dezember gestellt. Die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen hatte sich ausdr&uuml;cklich gegen eine so fr&uuml;he Freilassung gewehrt. F&uuml;r sie ist Hoene&szlig; kein au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Fall. F&uuml;r die Augsburger Richter schon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/haftentlassung-von-uli-hoeness-das-ging-aber-schnell-1.2823454\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was soll man sagen? Manche sind eben gleicher als gleich und Hoene&szlig; hat bestimmt eine gute Sozialperspektive. Was sind schon 28,5 Millionen Euro hinterzogene und der Allgemeinheit entzogene Steuern? F&uuml;r diese Summe h&auml;tte man z.B. fast 500 Lehrer ein Jahr lang bezahlen k&ouml;nnen. Dieser Vorgang ist aber ebenso ein Hinweis darauf, dass Steuerbetrug und Steuerhinterziehung der &bdquo;besseren&ldquo; Kreise politisch geduldet wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Als vertiefende Lekt&uuml;re: <a href=\"http:\/\/www.chbeck.de\/Meinzer-Steueroase-Deutschland\/productview.aspx?product=13657015&amp;pac=weco_lsw\">Steueroase Deutschland &ndash; Warum bei uns viele Reiche keine Steuern zahlen<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Drau&szlig;en vor der T&uuml;r: Bankenrettung 2.0<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hatte als Reaktion auf ihre anhaltenden Verluste am 18.Oktober des letzten Jahres in einer ad-hoc Mitteilung eine grundlegende organisatorische und personelle Neuordnung verk&uuml;ndet. Der Aktienmarkt scheint aber wenig Vertrauen zu haben, dass mit diesen Ma&szlig;nahmen die Deutsche Bank wieder auf die Erfolgsspur zur&uuml;ckfinden kann. Der Schlusskurs der Deutschen Bank Aktie wurde am 20.Oktober letzten Jahres mit 26,52 Euro notiert, vergangenen Freitag fiel er auf unter 20 Euro.<br>\nObwohl B&ouml;rsenkurse und deren Entwicklung oft nur sehr wenig &uuml;ber die wirklichen Erfolgsaussichten eines Unternehmens aussagen, ist der Absturz des Kurses der Aktien der Deutschen Bank Ausdruck der Tatsache, dass die Deutsche Bank mit Schwierigkeiten zu k&auml;mpfen hat, die mit personellen und organisatorischen Ma&szlig;nahmen nicht zu &uuml;berwinden sind. Zu bef&uuml;rchten ist vielmehr, dass der Bestand der Deutschen Bank und von anderen Banken, die ein vergleichbares Gesch&auml;ftsmodell verfolgen, am Ende wieder alleine durch staatliche Hilfe gesichert werden kann.<br>\nDas ist an sich schon ein Horrorszenario, aber es ist zudem zu erwarten, dass die mit solchen Rettungsaktionen verbundene Erh&ouml;hung der Staatsschuldenquote als sicheres Zeichen daf&uuml;r gewertet werden wird, dass der Staat wieder einmal &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse gelebt hat. Das wird sicher erneut zu einem weiteren Druck auf den Sozialstaat und f&uuml;r &bdquo;Agenden&ldquo; die Rechtfertigung liefern, unter denen die schw&auml;chsten der Gesellschaft zu leiden haben. Die gegenw&auml;rtigen Schwierigkeiten der Deutschen Bank zu verstehen, hat daher eminent politische Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/draussen-vor-der-tuer-bankenrettung-2-0\/\">flassbeck-oeconomics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Blackrock nutzt Netzwerker: Friedrich Merz wird Kontrollchef<\/strong><br>\nDer ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Merz wechselt zur Deutschlandtochter des US-Verm&ouml;gensverwalters Blackrock. Er soll den Aufsichtsrat der Deutschland-Tochter f&uuml;hren. Merz war Chef der Unions-Bundestagsfraktion.<br>\nDer weltweit gr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter Blackrock holt sich prominente Unterst&uuml;tzung f&uuml;r sein Gesch&auml;ft in Deutschland. Friedrich Merz, ehemaliger Hoffnungstr&auml;ger der CDU, wird Aufsichtsratschef der Deutschlandtochter, sagte eine mit dem Sachverhalt vertraute Person. Er werde den Posten nach der Genehmigung durch die Finanzaufsicht Bafin antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Friedrich-Merz-wird-Kontrollchef-article16787566.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Na, da kommt doch endlich zusammen was zusammengeh&ouml;rt. Bei einem der aggressivsten und m&auml;chtigsten Finanzkonzerne der Welt ist der neoliberale Ultra Merz sicher gut aufgehoben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22077\">BlackRock und Co.: Das globalisierte Finanzkapital<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vor dieser Truppe muss VW keine Angst haben<\/strong><br>\nAlexander Dobrindt handelte rasch. Kurz nachdem VW zugegeben hatte, bei Dieselmotoren eine verbotene Software einzusetzen, stellte der Verkehrsminister im vergangene September eine Untersuchungskommission zusammen. Der Auftrag an die Experten: Kl&auml;ren, wie es bei VW zum Betrug kommen konnte &ndash; und pr&uuml;fen, ob andere Pkw-Hersteller ebenfalls die Abgastests manipulieren. W&auml;hrend es Dobrindt in dieser Hinsicht eilig zu haben schien, lie&szlig; er mit Ausk&uuml;nften &uuml;ber die genaue Besetzung des Gremiums lange auf sich warten.<br>\nJetzt ist klar, warum.<br>\nNach SPIEGEL-Informationen sitzt in der Untersuchungskommission kein einziges unabh&auml;ngiges Mitglied. Vier Vertreter stammen demnach aus dem Bundesverkehrsministerium, drei aus dem f&uuml;r die Typgenehmigung der Fahrzeuge verantwortlichen Kraftfahrtbundesamt (KBA). Lediglich ein Mitglied ist ein Professor von der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen. Dieser hat in der Vergangenheit aber f&uuml;r die Fahrzeugindustrie gearbeitet.<br>\nGerade Verkehrsbeh&ouml;rden wie das KBA standen nach Bekanntwerden des VW-Skandals in der Kritik, weil sie bisher offenbar zu lasch kontrolliert und Angaben aus der Autoindustrie nur zu gern ungepr&uuml;ft &uuml;bernommen hatten. Dass eine Untersuchungskommission in dieser Besetzung also Fragen nach dem tats&auml;chlichen Aufkl&auml;rungswillen aufwerfen k&ouml;nnte, muss Dobrindt wohl ged&auml;mmert haben: Sonst h&auml;tte er sich in den vergangenen Monaten auch nicht beharrlich geweigert, der Opposition die Namen der Kommissionsmitglieder zu nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/volkswagen-nur-industriefreundliche-vertreter-in-untersuchungskommission-a-1072255.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Vorgang liefert wieder ein sch&ouml;nes Schlaglicht auf die &ldquo;marktkonforme&rdquo; Demokratie. Die Regierenden holen sich ihre formale Legitimation noch &uuml;ber Wahlen, handeln aber allein nach den Interessen der herrschenden Eliten. B&ouml;se Zungen wie der englische Soziologe Colin Crouch sehen in den Wahlen inzwischen nur noch eine reine Showveranstaltung. <\/em><br>\n<em>Gerade Dobrindt ist die perfekte Besetzung als Interessenvertreter der Industrie, der sofort f&uuml;r deren W&uuml;nsche strammt steht, wie man etwa an dem von ihm forcierten Autobahnausbau &uuml;ber sogenannte Privat Public Partnerships sieht. Obwohl inzwischen mehrfach belegt ist, dass die Privatisierung des Stra&szlig;enbaus der &ouml;ffentlichen Hand unter dem Strich mehr kostet als die Ausf&uuml;hrung in Eigenregie, h&auml;lt Dobrindt eisern daran fest um so das Geld der Allgemeinheit in die Taschen privater Investoren zu lenken.<\/em><br>\n<em>Nat&uuml;rlich ist die Automobilindustrie f&uuml;r die deutsche Politik sakrosankt, das erkennt man schon daran, dass Merkel jedesmal, wenn etwa die EU Versch&auml;rfungen bei den Abgasgrenzwerten plant, sofort interveniert. Die Besetzung und die Arbeit der Untersuchungskommission zur Aufkl&auml;rung des VW-Abgasskandals ist nur ein weiterer Beleg daf&uuml;r.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Trauerspiel um Grenzwerte<\/strong><br>\nZwei Jahre Schonzeit bekommen Stuttgarts Autofahrer noch, dann wird es richtig ernst. Wenn die Luft in der Landeshauptstadt dann noch immer zu stark mit Feinstaub belastet ist, dann will der Gr&uuml;ne Oberb&uuml;rgermeister Fritz Kuhn Schluss machen mit dem Appell an die Freiwilligkeit &ndash; Fahrverbote sollen kommen. Zwei Jahre Schonzeit, das klingt nach vern&uuml;nftiger Abw&auml;gung der Interessen. Wer will schon gleich mit dem Holzhammer kommen, wo vielleicht der Appell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer reichen k&ouml;nnte, an Tagen wie diesen das Auto stehen zu lassen.<br>\nOk, dieser Logik kann man folgen &ndash; nur: Die EU-Richtlinie f&uuml;r die Begrenzung von Feinstaub in der Luft gilt seit dem Januar 2005. Die Autohersteller hatten in den vergangen elf Jahren genug Zeit f&uuml;r den Einbau von Filtern in ihre Neuwagen. Feinstaub ist keine Bagatelle. Allein in Deutschland sind nach Sch&auml;tzung des Umweltbundesamtes pro Jahr rund 46.000 vorzeitige Todesf&auml;lle auf Feinstaub zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nDoch sp&auml;testens seit 2005 ignorieren Autohersteller, St&auml;dte, Gemeinden und Bundesregierung nicht nur die reale Luftverschmutzung, sondern auch die klaren Vorgaben der Europ&auml;ischen Union. Die Autoindustrie z&ouml;gerte die Einf&uuml;hrung von Filtern so lange heraus wie es ging &ndash; und die Beh&ouml;rden ordneten Messmethoden f&uuml;r die Emissionen an, die mit den realen Werten auf der Stra&szlig;e kaum etwas zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/feinstaub-und-pkw-trauerspiel-um-grenzwerte.720.de.html?dram:article_id=342862\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TTIP: Die Lobbyistentr&auml;ume sind l&auml;ngst Wirklichkeit<\/strong><br>\nLobbyisten bedienen sich der sogenannten regulatorischen Zusammenarbeit. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass ein Gesetzesvorhaben schon auf Handelshemmnisse analysiert wird, bevor es &uuml;berhaupt ins Parlament kommt. Bisher geschieht das auf freiwilliger Basis, soll aber fester Bestandteil des geplanten Freihandelsabkommens TTIP werden.<br>\nDoch bereits jetzt nutzt die Industrie den transatlantischen Dialog ganz offenbar daf&uuml;r, EU-Gesetze zu verw&auml;ssern, zu verz&ouml;gern oder gar zu verhindern. &ldquo;Schon in der Vergangenheit gelang es der Gro&szlig;industrie im Rahmen des transatlantischen Wirtschaftsdialogs, ihre Interessen auf Kosten des Gemeinwohls durchzusetzen&rdquo;, sagt Max Bank von LobbyControl.<br>\nEr und seine Co-Autoren von der Nichtregierungsorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) haben sechs F&auml;lle ausgegraben, die belegen sollen, dass l&auml;ngst Praxis ist, was Kritiker bei TTIP f&uuml;rchten.<br>\nDie Grundlage f&uuml;r diese Kooperationen stammt aus dem Jahr 1998, und sie ist so gut wie unbekannt. Seitdem treffen sich regelm&auml;&szlig;ig Beamte beider Seiten, um Gesetzesvorhaben und Richtlinien auf eventuelle Handelshemmnisse zu pr&uuml;fen. Dabei sind sie, so die Studie, zunehmend unter den Einfluss des Transatlantischen Wirtschaftsdialogs (TABD) geraten, der sich zunehmend zu einem diskreten, aber m&auml;chtigen Sprachrohr der Gro&szlig;industrie entwickelt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ttip-wie-us-unternehmen-heute-schon-eu-gesetze-aushebeln-a-1072335.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/TTIP-Studie-Ein-gef%C3%A4hrliches-regulatorisches-Duett.pdf\">TTIP-Studie: Ein gef&auml;hrliches regulatorisches Duett<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da fragt man sich in welcher Realit&auml;t eigentlich Sigmar Gabriel lebt, wenn er dem TTIP zustimmen will?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Den Kommunismus neu erfinden<\/strong><br>\nDer slowenische Philosoph Slavoj &#381;i&#382;ek wei&szlig;, was die wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r Flucht und Terror sind und was zu tun ist.<br>\nHerr &#381;i&#382;ek, in Ihrem gerade erschienenen Buch &raquo;Der neue Klassenkampf&laquo; analysieren Sie die &raquo;wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r Flucht und Terror&laquo; und geben ein paar praktische Handreichungen, wie damit aktuell umzugehen ist. Das liest sich wie von zwei ganz unterschiedlichen Autoren, h&auml;ngt nicht beides zusammen?Wir m&uuml;ssen unterscheiden zwischen dem Chaos, das Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me in dem um seine Identit&auml;t ringenden Europa ausl&ouml;sen und dem Chaos, das der globale Kapitalismus in der Welt anrichtet. Aktuell: Es geht nicht, dass Hunderttausende von Fl&uuml;chtlingen unorganisiert die Durchgangs- und Aufnahmestaaten Europa &uuml;berfluten. Das wird weder den Fliehenden noch den Einheimischen gerecht, richtet sich gegen die Menschen. Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/997777.den-kommunismus-neu-erfinden.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was soll man sagen, Zizek bringt es auf den Punkt: &bdquo;Es wird eine Aufgabe sein, den armen Leuten, die dem Front National ihre Stimme gegeben haben, klarzumachen, dass sie die gleichen Interessen haben wie die armen V&ouml;lker. Dazu m&uuml;ssen beide erkennen, wer ihr Gegner in diesem Klassenkampf ist.&ldquo; So ist es, der entscheidende gesellschaftliche Antagonismus ist der zwischen Arm und Reich, zwischen Oben und Unten, zwischen dem einem Prozent und den restlichen 99 Prozent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von der Leyen deutet Libyen-Einsatz an<\/strong><br>\nSeit dem blutigen Sturz des Diktators Gaddafi herrscht Chaos in Libyen. L&auml;ngst machen sich Terroristen in der Region breit. Verteidigungsministerin von der Leyen zeigt sich deshalb bereit, die Bundeswehr am Wiederaufbau des Landes beteiligen.<br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat vor einer &ldquo;Achse des Terrors&rdquo; in Afrika gewarnt. Die Extremisten-Miliz IS suche in Libyen die Verbindung zur Islamisten-Organisation Boko Haram in Zentralafrika, sagte die CDU-Politikerin zu &ldquo;Bild&rdquo;. &ldquo;Wenn das gelingt, dann entsteht eine Achse des Terrors, die weite Teile Afrikas destabilisieren kann.&rdquo; Das w&auml;re eine brandgef&auml;hrliche Entwicklung, die neue Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me zur Folge h&auml;tte. &ldquo;Das d&uuml;rfen wir nicht zulassen.&rdquo;<br>\nDazu sei es wichtig, Libyen zu stabilisieren, das auch von islamistischem Terror bedroht sei. Einen Einsatz der Bundeswehr in diesem Zusammenhang schloss sie nicht aus. &ldquo;Deutschland wird sich nicht der Verantwortung entziehen k&ouml;nnen, dabei einen Beitrag zu leisten&rdquo;, sagte sie auf die Frage, ob die Bundeswehr demn&auml;chst auch nach Libyen geschickt werde. Libyen m&uuml;sse nun eine funktionsf&auml;hige Regierung bekommen, die dann schnell Hilfe ben&ouml;tigen werde, Recht und Ordnung durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Von-der-Leyen-deutet-Libyen-Einsatz-an-article16787661.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein wirklich zynischer Euphemismus f&uuml;r Kriegspolitik: &bdquo;&hellip; die Bundeswehr am Wiederaufbau des Landes beteiligen.&ldquo; Und wieder einmal muss &bdquo;Terrorismus&ldquo; zur Legitimation eines weiteren deutschen Kriegseinsatzes herhalten. Nicht zu vergessen, dass die &bdquo;Regime Change&ldquo; Aktivit&auml;t der USA, die aktuelle Situation in Libyen wesentlich mit verursacht hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Mehrheit der Deutschen zensiert sich selbst<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Deutschen zensiert sich selbst, wenn sie E-Mails schreibt oder Textnachrichten verschickt. Dies zeigt eine repr&auml;sentative Studie zu Big Data, also der massenhaften Sammlung und Auswertung pers&ouml;nlicher Daten. Mit &uuml;ber 8000 Befragten in acht europ&auml;ischen L&auml;ndern ist die von TNS-Infratest durchgef&uuml;hrte Umfrage im Auftrag des Think-Tanks Vodafone Institut eine der umfangreichsten Studien, die zu diesem Thema bislang erstellt wurden. Sie macht deutlich, dass die meisten Menschen das Gef&uuml;hl haben, die Kontrolle &uuml;ber ihre pers&ouml;nlichen Daten verloren zu haben und sich von den bestehenden Gesetzen nur unzureichend gesch&uuml;tzt sehen.<br>\nSo geben 51 Prozent der befragten Europ&auml;er an, dass sie es vermeiden, &uuml;ber sehr pers&ouml;nliche Dinge in E-Mails oder Textnachrichten zu schreiben, weil sie den Zugriff Dritter bef&uuml;rchten. In Deutschland sind es sogar 56 Prozent. Wie gro&szlig; zwei Jahre nach den Snowden-Enth&uuml;llungen die gef&uuml;hlte Ohnmacht bez&uuml;glich des Zugriffs Dritter auf die pers&ouml;nlichen Daten ist, zeigt sich auch darin, dass nur 17 Prozent der Deutschen &uuml;berzeugt sind, durch ihr Online-Verhalten und ihre Privatsph&auml;re-Einstellungen die Kontrolle dar&uuml;ber haben, welche Informationen &uuml;ber sie gesammelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/digital\/studie-zu-big-data-die-mehrheit-der-deutschen-zensiert-sich-selbst,10808718,33551506.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Netzneutralit&auml;t ist ein Muss&ldquo;: Wirtschaftsforscher Jeremy Rifkin im Interview<\/strong><br>\nWenn die Digitalrevolution ihr Versprechen einl&ouml;sen soll, mehr Menschen an Wirtschaft und Wohlstand zu beteiligen, m&uuml;ssen faire Bedingungen f&uuml;r alle Beteiligten garantiert sein. Das fordert der Autor und &Ouml;konom Jeremy Rifkin. &bdquo;Netzneutralit&auml;t ist ein Muss&ldquo;, sagte Rifkin im Gespr&auml;ch mit WIRED am Rande der DLD-Konferenz in M&uuml;nchen. &bdquo;Da kann es keine Kompromisse geben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wired.de\/collection\/latest\/keine-kompromisse-bei-der-netzneutralitaet-oekonom-jeremy-rifkin-im-interview\">Wired<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>WDR-Mitarbeiterin best&auml;tigt und dementiert tendenzi&ouml;se Berichte<\/strong><br>\nTotale flauwekul will sie nun erz&auml;hlt haben, v&ouml;lligen Bl&ouml;dsinn. Das sei ihr ongelofelijk pijnlijk, unglaublich peinlich.<br>\nOder ist das eigentlich Peinliche, dass die WDR-Mitarbeiterin Claudia Zimmermann am Sonntag im niederl&auml;ndischen Radiosender 1Limburg versehentlich die Wahrheit verraten hat, als sie sagte, dass es Anweisungen im Sender gegeben habe, &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge eher positiv, im Sinne der Regierung zu berichten? [&hellip;]<br>\nIst der WDR-Mitarbeiterin zu glauben, wenn sie sagt, dass eine entsprechend einseitige Fl&uuml;chtlings-Berichterstattung zumindest in der Zeit, in der die &bdquo;Willkommenskultur&ldquo; die Stimmung im Land und in der Politik pr&auml;gte, vom Sender oder dem Rundfunkrat vorgegeben wurde? Oder wenn sie einen Tag sp&auml;ter alles zur&uuml;cknimmt und auf den Druck einer Live-Sendung schiebt? &ndash; Mit uns sprechen wollte sie nicht und verwies auf die WDR-Pressestelle.<br>\nSpricht man mit Mitarbeitern des WDR, in den unterschiedlichsten Redaktionen, trifft man dort auf Fassungslosigkeit und Unglaube. Niemand von denen, mit denen wir gesprochen haben, kennt solche oder &auml;hnliche Vorgaben und Erwartungen, wie sie Claudia Zimmermann geschildert hat. Niemand kann sich vorstellen, dass eine entsprechende Vorgabe der Haltung existiert. In den internen Mitarbeiterforen herrscht Ratlosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/uebermedien.de\/1046\/wdr-mitarbeiterin-bestaetigt-und-dementiert-tendenzioese-berichte\/\">Stefan Niggemeier auf &Uuml;ber Medien<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was f&uuml;r ein seltsame Diskussion. Nat&uuml;rlich gibt es keine schriftlich fixierten Richtlinien, die besagen, dass WDR-Mitarbeiter immer sch&ouml;n pro Regierung und pro Willkommenskultur berichten. Es gibt jedoch zweifelsohne eine bestimmte Erwartungshaltung in den oberen Etagen und Gremien des Senders, die zu einer Schere im Kopf bei den kleinen Mitarbeitern an der Front f&uuml;hren. Das ist es wohl auch, was Frau Zimmermann eigentlich sagen wollte. Leider hat sie stattdessen in der Tat ziemlichen &bdquo;Bl&ouml;dsinn&ldquo; erz&auml;hlt. Bezeichnend ist jedoch auch die &Uuml;berheblichkeit, mit der diese Debatte seitens des WDR gef&uuml;hrt wird. Wir sind die Besten der Besten der Besten! Na dann sind ja alle offenen Fragen beantwortet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Uuml;ber Medien<\/strong><br>\n&ldquo;Wir wollen Medien besser kritisieren&rdquo;, sagen die Macher des neuen Portals &ldquo;uebermedien.de&rdquo;. Hinter dem Projekt, das in dieser Woche gestartet ist, steht unter anderem der Berliner Journalist Boris Rosenkranz.<br>\nMan k&ouml;nnte meinen, &ldquo;&uuml;ber Medien&rdquo; wird genug berichtet und geschimpft. Das sehen die Macher der neuen Website offenbar anders &ndash; zumindest, was die Qualit&auml;t der Selbstbespiegelung angeht. Deshalb haben sich Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz das neue Projekt vorgenommen. Beide verfolgen das Tun und Treiben der deutschen Journalisten-Szene schon seit Jahren. Mit &ldquo;uebermedien.de&rdquo; wollen sie ihre Medienkritik b&uuml;ndeln &ndash; und zu einem Bezahlmodell machen. Das Ziel der beiden: von &ldquo;&uuml;bermedien.de&rdquo; leben &ndash; und also haben sie die Hoffnung, dass Leser das Angebot erstens finden und zweitens daf&uuml;r zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/toenetextebilder\/uebermedien100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Filmtipp &ndash; Da lacht der Alligator im Pool<\/strong><br>\nDer erste postmoderne Film zur Finanzkrise: &ldquo;The Big Short&rdquo; stapelt fiktive Finanzprodukte zu einem rauschhaften, adrenalingeschw&auml;ngerten, irrwitzigen Kinoerlebnis.<br>\nWie lustig so eine Finanzkrise doch sein kann. Was haben wir alles schon gesehen von dieser arkanen Finanzwelt: Exzess, Hedonismus, nackte Frauen, Champagner, Zwergenwerfen. Kapitalismus macht so viel Spa&szlig;. Nur: Der Kater dauert schon ziemlich lange. Auch in The Big Short bl&ouml;deln die Jungs rum, kein Wunder, kennt man Regisseur Adam McKay doch vor allem f&uuml;r pubert&auml;re Jungs-Kom&ouml;dien wie Anchorman. Doch McKay scheint das Lachen im Halse stecken geblieben zu sein. Die Arbeit an seinem Film The Other Guys weckte sein Interesse an der Finanzwelt, er griff zu Michael Lewis Bestseller The Big Short, um endlich zu verstehen, was hier eigentlich vor sich geht. Lewis war in den Achzigern selbst Investmentbanker und erkl&auml;rt in dem Buch, wie einige wenige amerikanische Hedgefonds-Manager auf den Kursverfall des Hypothekenmarktes spekulierten &ndash; sie gingen short.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2016-01\/the-big-short-film-finanzkrise\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30307","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30307"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31164,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30307\/revisions\/31164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}