{"id":3034,"date":"2008-03-03T08:57:45","date_gmt":"2008-03-03T07:57:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3034"},"modified":"2008-03-03T08:57:45","modified_gmt":"2008-03-03T07:57:45","slug":"hinweise-des-tages-597","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3034","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3034&amp;preview=true\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Konjunkturaussichten verschlechtern sich<\/strong><br>\nDie Aussichten f&uuml;r die Konjunktur verschlechtern sich weiter. Der Wirtschafts-Sachverst&auml;ndigenrat der Bundesregierung hat seine Wachstumsprognose f&uuml;r 2008 abermals gesenkt. Inwischen geht das Expertengremium von einem Zuwachs in H&ouml;he von 1,7 Prozent aus, nachdem urspr&uuml;nglich 1,9 Prozent angesetzt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/public\/druckversion\/aktuelles\/wirtschaft\/news\/539128\">RP ONLINE GmbH<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine weniger besch&ouml;nigende Arbeitsmarktstatistik<\/strong><br>\nArbeitslose einschlie&szlig;lich Ein-Euro-Jobs: 3.905.294. Summe der Leistungsberechtigten (Alg I, Alg II, Sozialgeldempf&auml;nger):  8.206.729.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\/Arbeitsmarktberichte\/Februar08.html\">Egon. W. Kreutzer<\/a><\/li>\n<li><strong>Einzelhandel mit Wachstums-Illusion<\/strong><br>\nDer deutsche Einzelhandel verzeichnet erstmals seit langem wieder ein reales Wachstum. Bei n&auml;herem Hinsehen entpuppt sich die gute Konjunktur-Nachricht jedoch &uuml;berwiegend als statistischer Basiseffekt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1296466\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/02\/PD08__086__45241,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Immobilienkrise machte Millionen Familien obdachlos. Jetzt wird mit Notdarlehen das gro&szlig;e Gesch&auml;ft gemacht<\/strong><br>\nSogar jetzt, w&auml;hrend der &uuml;berreizte amerikanische Hypothekenmarkt Millionen von Familien ihr Dach &uuml;ber dem Kopf kostet und internationalen Grossbanken Milliardenverluste bringt, gibt es Wirtschaftszweige, die von der Situation profitieren. Gewinnbringend arbeiten gegenw&auml;rtig die auf Schuldeneintreibung spezialisierten Dienstleistungsinstitute: Sie verstehen es, dank Verzugs- und Bearbeitungsgeb&uuml;hren aller Art, auch noch aus den vielen Konkursverfahren und Zwangsversteigerungen etwa herauszuholen. Diese Branche rechnet mit einer Profitmarge von zwanzig Prozent. Die Abgangsentsch&auml;digungen der f&uuml;r das Debakel verantwortlichen Bankdirektoren sind so &uuml;ppig, dass sie international Schlagzeilen machen: Mehrere Hundert Millionen Dollar kassierten allein zwei der prominentesten &laquo;Opfer&raquo; der Hypothekenkrise, Stan O&rsquo;Neal, Chef der Investmentbank Merill Lynch, und Charles Prince vom gr&ouml;&szlig;ten US-Finanzkonzern Citigroup.\n<p>Pikantes Detail: Die meisten Pf&auml;ndungsverfahren in Cleveland werden von der Deutschen Bank veranlasst, die hier das Subprime-Gesch&auml;ft offenbar dominiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2008\/nr09\/wirtschaft\/16006.html\">WOZ CH<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die hanseatische Dolchsto&szlig;legende<\/strong><br>\nDie SPD, allen voran Michael Naumann, hat Angst vor der &ldquo;kommunistischen&rdquo; Linken. Deren Forderungen sind aber ebenso wenig kommunistisch wie Helmut Schmidt und J&uuml;rgen R&uuml;ttgers. Deswegen muss die SPD lernen, mit der F&uuml;nf-Parteien-Realit&auml;t umzugehen. Oder will sie Gro&szlig;e Koalitionen landesweit?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/612713.html?nv=sml\">STERN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lesenswert &ndash; bis auf diesen Punkt: &bdquo;Die Linke fordert die R&uuml;ckkehr zur alten Rentenformel. Die galt in der Bundesrepublik Deutschland noch bis in die 90er Jahre hinein. Kommunistisch? Blo&szlig; nicht finanzierbar.&ldquo; Aber die Subventionierung von Produkten der Versicherungswirtschaft ist finanzierbar?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Achtung, neues Reformpaket<\/strong><br>\nAb M&auml;rz wird die Lissaboner Abri&szlig;birne auch hierzulande noch h&auml;rter zuschlagen. Dann wird der Europ&auml;ische Rat auf seiner Fr&uuml;hjahrstagung in einem &raquo;neuen Zyklus der Lissabon-Strategie&laquo; weitere &raquo;Reformen&laquo; beschlie&szlig;en: neben dem vielbeschworenen Wettbewerb und der Vollendung des Binnenmarkts auch die &raquo;Modernisierung der &ouml;ffentlichen Verwaltung&laquo; und &raquo;Flexicurity&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=3538\">Linksnet<\/a><\/li>\n<li><strong>Kl&auml;gliches Ende eines Pilotprojekts<\/strong><br>\nDas Klinikum Bremen Mitte hatte ein Pilotprojekt f&uuml;r den Krankenhaussektor in ganz Deutschland werden sollen. Tats&auml;chlich ist es kl&auml;glich gescheitert &ndash; offensichtlich weil Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenk&ouml;tter (SPD) und Finanzsenatorin Karoline Linnert (Gr&uuml;ne) &uuml;berfordert waren.<br>\nJetzt kommen hohe Kosten auf die Hansestadt zu. Das laufend von Insolvenz bedrohte Klinikum tritt nun selbst als Bauherr auf und erh&auml;lt eine B&uuml;rgschaft von 200 Millionen Euro. Au&szlig;erdem muss der Senat teure Verz&ouml;gerungen tragen und mit Schadensersatzforderungen der Bieter Hochtief und Z&uuml;blin rechnen, die ihre Planungskosten ersetzt haben wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFED172A9E10F46B3A5F01B02098C0C8D\/Doc~E185483EAAE0443A39A7C6584EBCFC7AE~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ganz typisch f&uuml;r &Ouml;PP-Projekte, die guten Risiken &uuml;bernehmen die Privaten, die schlechten der Staat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenkarte 2007\/08 der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung <\/strong><br>\nDas Wichtigste im Taschenformat: Fakten zu Wirtschaft, Arbeitswelt und Mitbestimmung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/320_90209.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Professionalisierung statt Ein-Euro-Jobs&rdquo;<\/strong><br>\nMehr Arbeitspl&auml;tze, bessere Arbeitsbedingungen und eine hohe Professionalisierung, die skandinavischen L&auml;nder haben uns im Bereich Bildung und Gesundheit einiges Voraus. Fach&uuml;bergreifende Kooperation und klare Strukturen erm&ouml;glichen eine effiziente Verteilung finanzieller Ressourcen, erkl&auml;rt Cornelia Heintze.<br>\nWir ben&ouml;tigen eine h&ouml;here Wertsch&auml;tzung f&uuml;r &ouml;ffentliche G&uuml;ter und Dienstleistungen. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen k&ouml;nnen h&ouml;chst produktiv sein und gleichzeitig als Jobmotor fungieren. Es ist falsch, prim&auml;r von den Kosten her zu denken. Entscheidend ist die Frage: Was will unsere Gesellschaft f&uuml;r die breite Entwicklung und Erhaltung des Humanverm&ouml;gens seiner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger leisten; was muss das Land leisten, wenn es nicht weiter zur&uuml;ckfallen will? Auf dem UN-Weltentwicklungsindex ist Deutschland seit Mitte der 90er Jahre stark abgefallen (von Rang 15 auf Rang 22). Parallel &uuml;brigens mit den USA. Wenn wir auf dem jetzigen Weg fortfahren, kommen wir aus der Abw&auml;rtsspirale nicht heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/magazin\/artikel.php?artikel=6670\">Vorw&auml;rts Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Viel Korruption und Filz im Gesundheitswesen&laquo; <\/strong><br>\nKassen und Patienten werden in Deutschland mit krimineller Energie ausgepl&uuml;ndert. Ein Gespr&auml;ch mit Herbert Stelz, Fernsehjournalist beim HR, der sich seit rund 30 Jahren kritisch mit dem deutschen Gesundheitswesen auseinander setzt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-01\/020.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Forschung und Entwicklung kommen in Deutschland wieder voran &ndash; allerdings nur im Konjunkturrhythmus<\/strong><br>\nDie aktuellen FuE-Budgets haben sowohl in der Industrie als auch im &ouml;ffentlichen Sektor eine recht lang anhaltende Talsohle durchschritten. Es geht aufw&auml;rts. Dies ist auch dringend erforderlich, denn die weltwirtschaftliche FuE-Szene hat sich sehr stark ver&auml;ndert. Der Beitrag der deutschen Wirtschaft zum FuE-Aufkommen in der Welt hat sich in den letzten 25 Jahren fast halbiert &ndash; seit dem Jahr 2000 gar beschleunigt. Die deutsche Wirtschaft hat ihre Planung von FuE-Aktivit&auml;ten jedoch nach wie vor fast ausschlie&szlig;lich auf die Wachstumsaussichten in der nahen Zukunft ausgerichtet und setzt kurzfristig das in Projekte um, was der Kunde bezahlt. Es fehlt FuE an eigenst&auml;ndiger Dynamik, die Deutschland in forschungs- und wissensintensivere Strukturen und auf einen steileren Wachstumspfad bringen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=248753\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Studenten sollen Finanzloch stopfen<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t Witten\/Herdecke kommt aus den Finanzn&ouml;ten nicht heraus, sie will die Studiengeb&uuml;hren drastisch erh&ouml;hen. Bislang waren die Wittener Studenten selbst f&uuml;r ihr Geb&uuml;hren-Modell verantwortlich &ndash; jetzt hat das Pr&auml;sidium die Zusammenarbeit beendet.\n<p>Insgesamt sollen die Ressourcen so erh&ouml;ht werden, dass k&uuml;nftig nicht mehr nur die bisherigen 1100 Studenten an der Uni Platz finden, sondern rund 2900. Der Gesamthaushalt soll um f&uuml;nf Millionen Euro aufgestockt werden.<\/p>\n<p>Aus einem Brief der StudierendenGesellschaft geht hervor, dass der Finanzplan f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2011\/12 mit Studiengeb&uuml;hren in H&ouml;he von 14,2 Millionen Euro kalkuliert. Aktuell liege der Ertrag bei 2 Millionen Euro. Woher soll das Geld also kommen?<\/p>\n<p>Von den Studenten. Nach Berechnungen der StudierendenGesellschaft m&uuml;ssten angehende Humanmediziner in Zukunft rund 47.000 Euro f&uuml;r ihr Studium investieren, Zahnmediziner sogar 60.000 Euro. Die Kultur- oder Pflegewissenschaften l&auml;gen bei rund 25.000 Euro. Zum Vergleich: Bislang kostete ein Studium der Humanmedizin in Witten\/Hedecke rund 30.000 Euro, bei den Kulturwissenschaften fielen rund 19.000 Euro an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,538018,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwei Freunde im Schloss Bellevue<\/strong><br>\nHorst K&ouml;hler und Gert Haller (Chef des Pr&auml;sidialamtes), Zehn Jahre rackerten sie sich im Finanzministerium f&uuml;r das Wohl des Volkes ab, und als K&ouml;hler 1993, inzwischen war er unter Waigel Staatssekret&auml;r geworden, ausschied, wurde Haller sein Nachfolger, eben auch in Sachen Rechts-und Fachaufsicht &uuml;ber die Treuhandanstalt, die der heutige Bundespr&auml;sident sehr zutreffend als eine &raquo;politische Veranstaltung&laquo; bezeichnete &ndash; was allen Beteiligten bewu&szlig;t gewesen sei.\n<p>Auf die Frage eines Untersuchungsausschusses, ob es Vorgaben oder Richtlinien zur Abwicklung von Treuhandunternehmen gegeben habe, antwortete Herr Dr. Haller: &bdquo;Ich vermute, es gibt Vorgaben. Es gibt sicher Vorgaben zur Abwicklung der Treuhandunternehmen, nur: Sie sind nicht in meiner Zeit entwickelt worden &hellip;&ldquo;<br>\nHerr Dr. Haller erkl&auml;rte weiter, da&szlig; er die Richtlinie vom 22. Oktober 1991 &bdquo;zur Abwicklung von Betrieben, bei denen Sanierungsf&auml;higkeit nicht gegeben ist&lsaquo;, nicht kenne.&ldquo;<\/p>\n<p><strong>1995<\/strong> folgte Haller seinem Freund in die Finanzwirtschaft. W&auml;hrend K&ouml;hler zum Sparkassen- und Giroverband wechselte und sp&auml;ter Direktor der Osteuropabank in London und Chef des Internationalen W&auml;hrungsfonds in Washington wurde, ging er zur Bausparkasse W&uuml;stenrot, die er in den Finanzkonzern W&uuml;stenrot &amp; W&uuml;rttembergische AG mit einer Bilanzsumme von 55 Milliarden Euro umwandelte. F&uuml;r diese Leistung wurde er vom baden-w&uuml;rttembergischen Ministerpr&auml;sidenten Oettinger mit der Staufermedaille in Gold geehrt. <\/p>\n<p><strong>2005<\/strong> gab er den Vorstandsvorsitz der W&amp;W AG ab und folgte wieder einmal dem Ruf K&ouml;hlers &ndash; mit einer menschlich anr&uuml;hrenden Geste, indem er auf seinen Gehaltsanspruch von 10.353 Euro im Monat verzichtete. Bescheiden erkl&auml;rte er: &raquo;Ich arbeite ohne Gehalt, weil ich es mir leisten kann und leisten will, dem Staat auf diese Weise zu dienen.&laquo; Nun lebt er von einem symbolischen Gehalt von einem Euro und seiner Firmenpension als Ex-W&uuml;stenrot-Chef, deren H&ouml;he allerdings nicht bekannt ist. Als Staatssekret&auml;r mit Kabinettsrang nimmt er an den Sitzungen der Bundesregierung teil und kann so seinen Chef stets auf dem Laufenden halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=3540\">Linksnet<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Gustloff &ndash;  die Zehn-Millionen-Produktion des ZDF entstanden auf Anregung der CDU-Parteif&uuml;hrung <\/strong><br>\nMit einer der &ldquo;aufwendigsten und teuersten&rdquo; TV-Produktionen erinnert das deutsche Fernsehen an die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Schiffskatastrophe der Geschichte&rdquo;.<br>\nF&uuml;r die Gro&szlig;produktion wurde die Rolle eines &ldquo;Verr&auml;ters&rdquo; erfunden, der als Funker Sabotage begeht und die 9.000 Passagiere dem Tod ausliefert &ndash; im Auftrag &ldquo;von kommunistischen Emigranten&rdquo;. Wie der ZDF-Fachberater vermutet, hat das &ldquo;Nationalkomitee Freies Deutschland&rdquo; das Massensterben verursacht. Die TV- Kolportage entstand bei der Auftragsfirma UFA, deren gleichnamiger NS-Vorl&auml;ufer die Ausrottung von &ldquo;Juden und Bolschewisten&rdquo; propagierte. Wie Frau Steinbach offenbarte, ist die Zehn-Millionen-Produktion des ZDF auf Anregung der CDU-Parteif&uuml;hrung entstanden. &ldquo;Treibende Kraft&rdquo; sei der CDU\/CSU- Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, gewesen. Der CDU- Parlamentarier best&auml;tigt, er habe den Regisseur &ldquo;auf die Idee angesto&szlig;en (&hellip;), einmal etwas &uuml;ber Flucht und Vertreibung zu machen.&rdquo; F&uuml;r diesen Einsatz erh&auml;lt Kauder in der kommenden Woche eine Medaille des BdV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57173\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Es lebe der Wurstsalat!<\/strong><br>\nAb heute geh&ouml;rt die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; zur S&uuml;dwestdeutschen Medienholding aus Stuttgart. Passt das zusammen? Fragen bleiben jede Menge.<br>\nDamit wird die SWMH zum zweitgr&ouml;&szlig;ten Zeitungshaus Deutschlands nach Springer &ndash; und auch das nur, weil bei Springer die 3,3 Millionen Bild-Exemplare mitz&auml;hlen.<br>\nDamit ist nach der Frankfurter Rundschau, die heute zum K&ouml;lner Verlag DuMont geh&ouml;rt, die n&auml;chste fr&uuml;her unternehmerisch unabh&auml;ngige &Uuml;berregionale unter ein Konzerndach gepfercht. Sich selbst geh&ouml;ren jetzt nur noch FAZ und taz. Und die SWMH hat nun im S&uuml;den der Republik den Hut auf &ndash; dank SZ-Zukauf vom Rhein bis zur tschechischen bzw. ungarischen Grenze. In die Karten wird sie sich trotzdem nicht schauen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=fl&amp;dig=2008%2F02%2F29%2Fa0134&amp;src=GI&amp;cHash=fba345d0f1&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Weltrekord: Ein Prozent der US-B&uuml;rger im Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nIn keinem anderen Land der Welt werden so viele Menschen eingesperrt wie in den USA.<br>\nIn den USA sitzen mehr Menschen hinter Gittern als je zuvor. Die Zahl der H&auml;ftlinge in den Gef&auml;ngnissen habe Ende 2007 mit 2,3 Millionen einen neuen Rekordstand erreicht, teilte das Politik-Forschungsinstitut &ldquo;Pew Center on the States&rdquo; (PEW) am Donnerstag (29.2.2008) mit.\n<p>Dem Bericht zufolge haben die USA weltweit den h&ouml;chsten Anteil von Gefangenen an der Gesamtbev&ouml;lkerung &ndash; einer von 100 erwachsenen US-Amerikanern sei im Gef&auml;ngnis. In China seien sch&auml;tzungsweise 1,5 Millionen Menschen im Gef&auml;ngnis, in Russland 890.000.<\/p>\n<p>Bei Afro-Amerikanern und Latinos sei der Anteil der Inhaftierten &uuml;berdurchschnittlich hoch. So sei jeder 15. erwachsene Afro-Amerikaner und jeder 36. Latino im Gef&auml;ngnis.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die 50 US-Bundesstaaten zum Unterhalt der Haft- und Justizvollzugsanstalten belaufe sich auf 49 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) j&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0,2144,3158281,00.html\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Angesichts der Tatsache, dass viele Gef&auml;ngnisse in den USA privat betrieben werden, ist das Einsperren sicher ein gutes Gesch&auml;ft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3034","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3034"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3034\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}