{"id":30385,"date":"2016-01-20T08:43:08","date_gmt":"2016-01-20T07:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385"},"modified":"2016-02-11T15:22:23","modified_gmt":"2016-02-11T14:22:23","slug":"hinweise-des-tages-2543","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h01\">Weltweite Umfrage &ndash; Politiker und Eliten haben das Vertrauen verspielt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h02\">Asyldebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h03\">20 Jahre nach L&uuml;beck: Der Fremde als T&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h04\">Wer lebt auf unsere Kosten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h05\">Ungleichheit auf der Welt &ndash; Sind die Reichsten wirklich so reich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h06\">Erbschaftsteuer: Deutschland l&auml;sst sich Milliarden entgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h07\">Polen &ndash; der n&auml;chste Krisenfall f&uuml;r die Europ&auml;ische Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h08\">Der Kampf gegen TTIP, CETA und ISDS: Erfahrungen aus Kanada<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h09\">Bankenunion und Euro-Reform: Merkel blockt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h10\">Hollande-D&auml;mmerung oder: Hei&szlig;e Luft als Besch&auml;ftigungsprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h11\">Spielehersteller Goodgame: Die Feel-Bad-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h12\">Werkvertr&auml;ge im Betrieb unter die Lupe nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h13\">Nahles&rsquo; Integrationsm&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h14\">Bundesanstalt erkl&auml;rt Fracking f&uuml;r unbedenklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h15\">Shopping t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h16\">Wie im Kalten Krieg (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h17\">SWR gibt Druck von SPD und Gr&uuml;ne nach: AfD darf nicht zur &bdquo;Elefantenrunde&ldquo; kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30385#h18\">Vertrauen ist gut &hellip; Die Medien und ihre Kritiker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weltweite Umfrage &ndash; Politiker und Eliten haben das Vertrauen verspielt<\/strong><br>\nWeltweit herrscht Politikverdruss. Auch anderen Eliten misstrauen die Menschen massiv, wie eine weltweite Umfrage belegt. Wer sich gut informiert, vertraut den Medien mehr.Diese Nachrichten beunruhigen kurz vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos zutiefst: In Deutschland st&uuml;rzt das Vertrauen in das Handeln der Politiker vor dem Hintergrund der Fl&uuml;chtlingskrise geradezu ab. Und auf der ganzen Welt wird das Misstrauen der allgemeinen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber den besser ausgebildeten und gut verdienenden Schichten immer gr&ouml;&szlig;er. Die Eliten f&uuml;hren nicht mehr. Auch das Informationsverhalten der entsprechenden Gruppen f&auml;llt immer weiter auseinander. Die Welt bekommt ein Verst&auml;ndnisproblem.<br>\nF&uuml;r das &bdquo;Trust Barometer&ldquo; hat die weltweit t&auml;tige PR-Agentur Edelman mehr als 33.000 Menschen in 28 L&auml;ndern der Welt zwischen Oktober und November des vergangenen Jahres befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Vertrauen in die deutsche Politik ist in der informierten Bev&ouml;lkerung um 5 Prozentpunkte gesunken. Eine &auml;hnliche Dynamik nach unten hat es sonst nur in L&auml;ndern wie Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Polen gegeben. Und Ereignisse wie die Auseinandersetzungen in der Silvesternacht in K&ouml;ln sind in diesen Zahlen noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt, da sie erst nach dem Ende der Umfrageperiode stattgefunden haben. Es ist naheliegend, dass sie noch zu erheblich schlechteren als den im vergangenen Herbst gemessenen Werten gef&uuml;hrt h&auml;tten. [&hellip;]<br>\nDazu passt, dass in zwei Dritteln der untersuchten L&auml;nder weniger als die H&auml;lfte der breiten Bev&ouml;lkerung denkt, dass es ihr bessergehe als noch vor f&uuml;nf Jahren. Auch das ist angesichts eines stetigen Wirtschaftsaufschwungs bemerkenswert: Stimmt die Beobachtung mit der Realit&auml;t &uuml;berein, sind die erwirtschafteten Gewinne &uuml;berproportional h&auml;ufig in den H&auml;nden der besserverdienenden Elite gelandet. Diese Entwicklung d&uuml;rfte der Diskussion dar&uuml;ber, wohin k&uuml;nftig die Automatisierungsdividenden aus der Digitalisierung der Wirtschaft flie&szlig;en, neue Nahrung geben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/weltwirtschaftsforum\/weltweite-umfrage-politiker-und-eliten-haben-das-vertrauen-verspielt-14021020.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.edelman.com\/insights\/intellectual-property\/2016-edelman-trust-barometer\/\">2016 Edelman Trust Barometer &ndash; Edelman<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Ergebnis ist interessant, aber wenig &uuml;berraschend. Toll ist diese Passage aus dem FAZ-Artikel:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Stimmt die Beobachtung mit der Realit&auml;t &uuml;berein, sind die erwirtschafteten Gewinne &uuml;berproportional h&auml;ufig in den H&auml;nden der besserverdienenden Elite gelandet&ldquo;<\/em><br>\n<em>Ei der Daus! Merkt FAZ-Redakteur Knop jetzt tats&auml;chlich, was sein leider viel zu fr&uuml;h verstorbener Herausgeber Frank Schirrmacher <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html\">bereits 2011<\/a> &bdquo;begann zu glauben&ldquo; und der Rest der Nicht-FAZ-Welt noch l&auml;nger wei&szlig;. Naiv komisch auch der Folgesatz im Artikel:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Diese Entwicklung d&uuml;rfte der Diskussion dar&uuml;ber, wohin k&uuml;nftig die Automatisierungsdividenden aus der Digitalisierung der Wirtschaft flie&szlig;en, neue Nahrung geben.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Diese Diskussion ist schon lange im vollen Gange. Da fragt man sich wirklich, in welchem Kokon so ein FAZ-Redakteur das Jahr verbringt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Mehr Misstrauen gegen&uuml;ber klassischen Medien, mehr Vertrauen in Online-Medien<\/strong><br>\nDas Misstrauen gegen die klassischen Medien schreitet in Deutschland immer weiter voran. Zu diesem Ergebnis kommt das j&auml;hrliche Trustbarometer von Edelman. Die PR-Profis beobachten einen massiven Vertrauensverlust bei Zeitungen und TV-Sendern. Dagegen konnten die Online-Medien in Fragen Reputation erheblich zulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/01\/19\/trustbarometer-mehr-misstrauen-gegenueber-klassischen-medien-mehr-vertrauen-in-online-medien\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Asyldebatte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Obergrenze f&uuml;r Asylbewerber rechtlich nicht m&ouml;glich<\/strong><br>\nEine Obergrenze bei der Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen wird immer wieder gefordert. Dabei ist gemeinhin bekannt, dass das juristisch nicht machbar ist. Nun hat sich der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zu Wort gemeldet.<br>\nDer Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH), Koen Lenaerts, hat starke rechtliche Bedenken gegen eine Fl&uuml;chtlings-Obergrenze. &bdquo;Man muss folgendes beachten: Immer wenn jemand asylberechtigt ist, hat er nach dem Unionsrecht das Anrecht darauf, als Fl&uuml;chtling anerkannt zu werden&ldquo;, sagte Lenaerts der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung. &bdquo;Das ist schwer vereinbar mit irgendeiner Zahl oder Obergrenze.&ldquo; Eine Obergrenze f&uuml;r die Aufnahme von Asylbewerbern wird vor allem von der CSU gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/01\/19\/eugh-praesident-obergrenze-fuer-asylbewerber-rechtlich-nicht-moeglich\/\">Migazin<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Lenaerts: Asylrecht schwer vereinbar mit Obergrenze<\/strong><br>\nDer Belgier Koen Lenaerts, Pr&auml;sident des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union in Luxemburg, spricht im Interview &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingskrise, den Euro-Skeptizismus und die Deutschen. (&hellip;)<br>\nViele sehen wegen der Fl&uuml;chtlingskrise den Schengen-Raum in Gefahr. Ist das Reisen ohne Grenzen bald Geschichte? &ndash; Nein. Wer will denn Grenzmauern oder rechtliche Barrieren zwischen den Mitgliedsstaaten errichten? Niemand m&ouml;chte das ernsthaft tun. Letztlich sind die Staaten doch gezwungen, zusammen zu arbeiten. Kurzgesagt: Ich glaube, dass die derzeitigen Probleme &uuml;berwindbar sind.<br>\nSetzt das europ&auml;ische Recht Schranken f&uuml;r die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen? &ndash; Das ist eine Frage, die ich so nicht beantworten darf. Aber eines ist sicher: Die EU muss immer strikt gem&auml;&szlig; der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention handeln. Alle EU-L&auml;nder m&uuml;ssen zum Beispiel gemeinsame Mindest-Standards bei der Unterbringung einhalten, solange sie den Asylantrag einer Person pr&uuml;fen. Wir sagen im Niederl&auml;ndischen: Bett, Bad und Brot m&uuml;ssen gesichert sein.<br>\nIn Deutschland wird viel &uuml;ber Obergrenzen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge diskutiert. Gibt es im europ&auml;ischen Recht eine Obergrenze f&uuml;r die Zahl der Asylbewerber? &ndash; Das ist mir nicht bekannt. In jedem Fall gilt: Wenn es so etwas g&auml;be, w&auml;re es nicht der Gerichtshof, der solch eine Zahl bestimmen w&uuml;rde. Au&szlig;erdem muss man folgendes beachten: Immer wenn jemand asylberechtigt ist, hat er nach dem Unionsrecht das Anrecht darauf, als Fl&uuml;chtling anerkannt zu werden. Das ist schwer vereinbar mit irgendeiner Zahl oder Obergrenze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/659460\/lenaerts-asylrecht-schwer-vereinbar-mit-obergrenze\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Inl&auml;nder &ndash; Ausl&auml;nder &ndash; Au&szlig;enseiter<\/strong><br>\n(&hellip;) Betrachtet man die Zahlen, die uns die Wissenschaft liefert, stellen sich viele Sachverhalte &uuml;berraschend anders dar, als uns eine &ouml;ffentliche Diskussion suggerieren will, die jeden Nonsens f&uuml;r eine billige Schlagzeile in Kauf nimmt, und eine ganz schnelle L&ouml;sung f&uuml;r jedes Problem verspricht. Die Zahlen zeigen zum Beispiel, dass die Kriminalit&auml;tsbelastung junger &ldquo;deutscher&rdquo; M&auml;nner zwischen 18 und 25 nicht nennenswert niedriger ist als die von Ausl&auml;ndern &ndash; Einwanderern &ndash; derselben Altersgruppe. Dass die allermeisten Opfer von Gewalttaten aus genau derselben sozialen Gruppe kommen wie die T&auml;ter. Dass die Erfolge von Resozialisierung verurteilter Straft&auml;ter bei Ausl&auml;ndern nicht wesentlich geringer sind als bei Inl&auml;ndern. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-01\/kriminologie-migranten-gefahren-statistik-fischer-im-recht\">Thomas Fischer auf Zeit online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sprachkurse der BA f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge gro&szlig;er Erfolg<\/strong><br>\nMehr als doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie erwartet haben sich zu den Deutsch-Einstiegskursen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge angemeldet, die die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) im Oktober 2015 als &ldquo;Nothilfe&rdquo; beschlossen hatte. Das zeige, wie gro&szlig; das Interesse der Fl&uuml;chtlinge am schnellen Spracherwerb sei, sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. (&hellip;)<br>\nDer BA-Verwaltungsrat hatte im Oktober 2015 beschlossen, das Engagement der BA bei Sprachkursen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge auszuweiten. Die BA wolle &ldquo;mit dieser Ma&szlig;nahme sehr direkt und sehr schnell helfen, um die gro&szlig;e gesellschaftliche Herausforderung zu bew&auml;ltigen&rdquo;, hatte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach die Entscheidung als amtierende Vorsitzende des Verwaltungsrats im Oktober erl&auml;utert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2aa80314-bdf3-11e5-bd66-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingsversorgung: Berlin erh&auml;lt Hilfe von McKinsey<\/strong><br>\nBei der Bew&auml;ltigung des Fl&uuml;chtlingszustroms erh&auml;lt die Stadt Berlin von dem Beratungsunternehmen McKinsey Unterst&uuml;tzung &ndash; zum Gl&uuml;ck f&uuml;r die klamme Landeskasse sogar kostenlos.<br>\nDer Einsatz der Berater erfolge im Rahmen des sozialen gesellschaftlichen Engagements der Firma, alle Leistungen w&uuml;rden daher &ldquo;pro bono&rdquo; erbracht, hei&szlig;t es in einer Antwort des Regierenden B&uuml;rgermeisters auf eine Anfrage der Abgeordneten Elke Breitenbach und Hakan Tas von den Linken.<br>\nBislang funktioniert die erste Versorgung und &auml;rztliche Betreuung der ankommenden Fl&uuml;chtlinge nur deshalb halbwegs gut, weil sich viele Berliner ehrenamtlich engagieren.<br>\nSeit Monaten steht das Landesamt f&uuml;r Soziales und Gesundheit in der Kritik, weil die Erfassung und Versorgung von Asylsuchenden nicht gelingen.<br>\nBis zu vier Vollzeitkr&auml;fte von McKinsey, die teilweise noch von drei bis f&uuml;nf Experten und Partnern unterst&uuml;tzt werden, beraten seit Ende September den Koordinierungsstab Fl&uuml;chtlingsmanagement.<br>\nDas Engagement sei f&uuml;r drei Monate angelegt und erfolge aufgrund eines Beratungsvertrags, hei&szlig;t es in der Antwort. Insbesondere wollen die Berater helfen, die Verwaltungsabl&auml;ufe zu verbessern.<br>\nSo habe McKinsey bei der Personalbedarfsplanung und Kapazit&auml;tsanalyse im Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Soziales mitgeholfen sowie Prozesse in der Fallbearbeitung optimiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/gp_specials\/fluechtlinge\/article\/902449\/fluechtlingsversorgung-berlin-erhaelt-hilfe-mckinsey.html?sh=7&amp;h=-1010300562\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Wer schon einmal Beratungsprojekte mit Mc Kinsey (oder anderen Firmen dieser &bdquo;Liga&ldquo;) erlebt hat, wei&szlig;, dass das h&ouml;chstwahrscheinlich keine guten Nachrichten f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge sind. Es w&auml;re nicht verwunderlich, wenn au&szlig;er dem Imagegewinn und bezahlter Folgeauftr&auml;ge f&uuml;r Mc Kinsey wenig Z&auml;hlbares dabei herausk&auml;me. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil &uuml;berzeugen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frontex &uuml;bernimmt<\/strong><br>\nZum Treiben von Frontex in Griechenland sickern nur wenig Informationen durch. Wir dokumentieren zwei Beitr&auml;ge.<br>\nDie Partei Laiki Enotita zur Fl&uuml;chtlingsfrage: Frontex und die Verfolgung Freiwilliger stoppen!<br>\n(&hellip;) verurteilt Laiki Enotita die Verhaftung von acht Freiwilligen in den Fl&uuml;chtlingslagern von Chios und Lesbos, die in enger Zusammenarbeit von Frontex und griechischer Polizei erfolgten. Gegen&uuml;ber dreien von ihnen werden Vorw&uuml;rfe schwerster Verbrechen erhoben.<br>\nDie Regierung SYRIZA-ANEL l&auml;sst zunehmend ihre Maske fallen: Rechte werden nicht mehr geachtet und auf die Rhetorik &sbquo;sozialer Sensibilit&auml;t&lsquo; wird verzichtet. Sie erm&ouml;glicht die Kriminalisierung von Solidarit&auml;t und Menschlichkeit. So ebnet sie den Weg f&uuml;r die Verleumdung jener solidarischen Praxis, die nicht den Ma&szlig;gaben der Regierung oder bestimmter kommunaler Vertreter folgt.<br>\nZur gleichen Zeit versucht der Minister f&uuml;r Migrationspolitik mit sich wiederholenden Aussagen die repressive Rolle von Frontex &sbquo;weichzusp&uuml;len&lsquo;. Er wertet ihre Pr&auml;senz und Rolle innerhalb des griechischen Hoheitsgebietes im Verborgenen, illegal und verfassungswidrig, auf, indem er ihr die Durchf&uuml;hrung von Verhaftungen erlaubt &ndash; eine weitere Herausforderung nationaler Souver&auml;nit&auml;t durch die Institutionen.<br>\nReport (14.1.16) from Chios, which characteristically shows how the situation has exacerbated during the last week:<br>\nFRONTEX is now present everywhere. Patrols are executed in a permanent way at the spots where the refugee boats land.<br>\nThe coast guard &ndash; most likely by order of FRONTEX &ndash; doesn&rsquo;t allow anymore fisher boats rented by helping organisations, to leave the harbour and help refugees in the rubber boats to reach the coast.<br>\nThe Greek police together with the FRONTEX cops ask for the ID cards of all helpers at the beaches on the pretext to prevent robbing of the refugees, plundering the boats or the stealing of the outboard engines. (&hellip;)<br>\nWe demand: End immediately the persecution of the solidarity People. Frontex out of Greece. Down with the Evros fence. Build up open and adequate hosting structures. Political asylum for those with grounds for asylum. Legalization of the immigrants. HANDS OFF THE SOLIDARITY PEOPLE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/griechenlandsoli.com\/2016\/01\/19\/frontex-uebernimmt\/\">griechenlandsolidarit&auml;t<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. H.:<\/strong> Dies hier ist zwangsl&auml;ufig nur EINE Perspektive. <\/em><br>\n<em>Dass die Sache komplex ist, auch au&szlig;enpolitisch, deutet der folgende Beitrag zumindest an: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/fluechtlinge-griechenland-will-mehr-frontex,24931854,33492464.html\">Griechenland will mehr Frontex<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>20 Jahre nach L&uuml;beck: Der Fremde als T&auml;ter<\/strong><br>\nEs waren d&uuml;stere Jahre in Deutschland. Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Solingen. Und dann das: Ein Brandanschlag auf ein L&uuml;becker Fl&uuml;chtlingshaus. Zehn tote Fl&uuml;chtlinge, so viele Opfer wie nie zuvor. Deutschlandweites Entsetzen: Das ru&szlig;geschw&auml;rzte Haus in der L&uuml;becker Hafenstra&szlig;e wurde zur Chiffre eines Ausnahmezustands, in dem Fl&uuml;chtlinge um ihr Leben f&uuml;rchten mussten.<br>\nF&uuml;r ganze drei Tage lang; dann kam die Entwarnung, die einem ganzen Land Erleichterung verschaffte: Der T&auml;ter ein Hausbewohner, ein libanesischer Fl&uuml;chtling, der seinesgleichen verbrannte. Aus Selbstkasteiung wurde Selbstabsolution. Von nun an stand L&uuml;beck f&uuml;r das voreilige Eingest&auml;ndnis falscher, eigener Schuld. Der Bundespr&auml;sident, die Medien: Alle schwenkten um. Die Diskussion &uuml;ber den t&ouml;dlichen Fremdenhass in Deutschland endete in den Untiefen polizeilicher Ermittlungen, die sich auf den einen, den fremden T&auml;ter festgelegt hatten &ndash; und den Verdacht gegen vier ostdeutsche Neonazis fallen lie&szlig;en. (&hellip;)<br>\nMonatelang recherchierte ich damals mit meinem Kollegen Ekkehard Sieker in L&uuml;beck. Wir sprachen mit den Angeh&ouml;rigen der Opfer, dem Angeklagten, Anw&auml;lten, Hausbewohnern, Polizeibeamten, dem Zeugen der Anklage. Wir &uuml;berpr&uuml;ften die Gutachten der Brandsachverst&auml;ndigen und der Rechtsmediziner. W&uuml;hlten uns durch s&auml;mtliche Details der Anklageschrift. Bis wir &uuml;berzeugt waren: Die Version der L&uuml;becker Staatsanwaltschaft lie&szlig; sich nicht halten. Schon Naturgesetze widersprachen ihr: Benzin als Brandbeschleuniger h&auml;tte bergauf flie&szlig;en m&uuml;ssen. Der Fl&uuml;chtling als T&auml;ter? Es gab ihn nicht. Die Ermittler hatten sich zu fr&uuml;h auf den Falschen festgelegt.<br>\nAber das interessierte niemanden mehr in einer Zeit, in der das Bild vom brandw&uuml;tigen deutschen Mob zu den Akten gelegt werden sollte. Erst drei Jahre sp&auml;ter erfolgte der Freispruch erster Klasse; nicht aus Mangel an Beweisen sondern wegen des Komplettversagens einer Staatsanwaltschaft, die unf&auml;hig war, die wahren T&auml;ter zu ermitteln.<br>\nHeute, zwanzig Jahre sp&auml;ter, scheint L&uuml;beck wie ein Menetekel f&uuml;r den Fremdenhass dieser Tage. F&uuml;r den Stimmungswandel in einer Gesellschaft, die die Anschl&auml;ge deutscher T&auml;ter weit hinter den Taten einer Silvesternacht einsortiert, in der die Tatverd&auml;chtigen Fremde sind. Auch damals stand das Bild deutscher Einzelt&auml;ter gegen die allgemeine Gefahr der Zugefl&uuml;chteten und Zugewanderten. Die Unschuldsvermutung? Ausgesetzt. Das Urteil? Gesprochen, bevor die Anklage erhoben wurde. Die Begr&uuml;ndung? Selbstverordnete Katharsis.<br>\nDie Zeiten sind wieder d&uuml;ster in Deutschland. Die Parallelen sind offenkundig. Auch deshalb sollten wir uns an L&uuml;beck erinnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1002393506466256\">Georg Restle via facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wer lebt auf unsere Kosten?<\/strong><br>\nIn Deutschland grassiert die Sorge, dass Einwanderer &bdquo;uns&ldquo; das Geld aus der Tasche ziehen, den Sozialstaat ausnutzen und Wohnungen belegen. Noch vor Kurzem kursierte die Beschwerde, &bdquo;die Griechen&ldquo; wollten &bdquo;unser&ldquo; Geld, ganz S&uuml;deuropa mache sich ein sch&ouml;nes Leben auf &bdquo;unsere&ldquo; Kosten. &Auml;hnliche Gedanken gibt es in L&auml;ndern wie &Ouml;sterreich, Gro&szlig;britannien, Finnland, D&auml;nemark und in ganz Osteuropa. Man sieht: Zwischen den Nationen ist der Verteilungsstreit voll entbrannt. Davon profitieren die rechten Parteien.<br>\n&Uuml;ber diesen Streit verschwindet jedoch der eigentliche Skandal: die Ungleichheit innerhalb der Staaten. Die soziale Frage wird zugunsten der nationalen zur&uuml;ckgestellt. Die Armen werden aufeinandergehetzt: deutsche Arbeitslose gegen syrische Fl&uuml;chtlinge, arme Slowaken gegen noch &auml;rmere Griechen, Billigl&ouml;hner des einen Landes gegen Billigl&ouml;hner des anderen.<br>\nDass die soziale Frage und mit ihr die Forderung nach Umverteilung zur&uuml;ckgedr&auml;ngt ist, freut nat&uuml;rlich jene, die vom gegenw&auml;rtigen System profitieren. Und die wirklich auf unsere Kosten leben. In Deutschland geh&ouml;rt den reichsten zehn Prozent der Haushalte mehr als zwei Drittel des gesamten Verm&ouml;gens. Das reichste ein Prozent &ndash; jene, die mehr als 100.000 Euro &bdquo;verdienen&ldquo; &ndash; hat fast ein Drittel des Gesamtverm&ouml;gens und kassiert etwa 13 Prozent aller Einkommen.<br>\nDas ist nicht nur in Deutschland so. Sondern weltweit. Laut einer neuen Oxfam-Studie besitzen ganze 62 Personen so viel wie die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Vor einem Jahr waren es noch 80. &bdquo;Die Kluft zwischen Arm und Reich w&auml;chst&ldquo;, so die Nichtregierungsorganisation. Seit vergangenem Jahr ist das Verm&ouml;gen des global reichsten ein Prozent h&ouml;her als das der restlichen 99 Prozent.<br>\nDie genannten 62 reichsten Personen verf&uuml;gen &uuml;ber rund 1,8 Billion Dollar. Das sind 1.800 Milliarden oder 1.800.000 Millionen. Man sieht: Das Geld, um das in der EU gestritten wird, ist ein Klacks gegen die Summen, die sich bei den Reichen sammeln. Das Geld, das notwendig ist, damit B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtige in jordanischen Camps nicht mehr unter elendigen Bedingungen leben m&uuml;ssen, ist vorhanden. Bei den Reichen und Superreichen!<br>\nWichtiger als die Frage, welches Land wie viel f&uuml;r die Integration von B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlingen ausgeben muss, ist die Umverteilung. Die Mittel sind bekannt: vor allem die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer als Million&auml;rsteuer. Dies br&auml;chte alleine mindestens 80 Milliarden Euro. Des Weiteren muss die Erbschaftsteuer f&uuml;r Superreiche ausgeweitet werden und die Finanztransaktionssteuer endlich eingef&uuml;hrt werden. Und dazu gute Sozialsysteme und eine St&auml;rkung der Gewerkschaften, um nicht nur die Umverteilung zu bewerkstelligen, sondern gleich h&ouml;here L&ouml;hne durchzusetzen.<br>\nEs stimmt noch immer: Die Grenze verl&auml;uft nicht zwischen den V&ouml;lkern, sondern zwischen oben und unten. Solange jedoch die Deutschen sich von armen Griechen und Syrern ausgebeutet f&uuml;hlen, so lange k&ouml;nnen jene gut schlafen, die wirklich das Geld haben. Und die rechten Parteien triumphieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/wer-lebt-auf-unsere-kosten.html\">Michael Schlecht, MdB\/Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ungleichheit auf der Welt &ndash; Sind die Reichsten wirklich so reich?<\/strong><br>\nDie 62 Reichsten der Erde haben mehr Verm&ouml;gen als die halbe Weltbev&ouml;lkerung, hat Oxfam ausgerechnet. An der Methode gibt es aber gro&szlig;e Kritik. [&hellip;]<br>\nMit dieser Statistik-Methode lassen sich fast absurd klingende Vergleiche konstruieren. &bdquo;Das Verm&ouml;gen meiner beiden Neffen ist schon mehr als das gesamte Verm&ouml;gen der untersten 30 Prozent der Welt&ldquo;, schreibt der Journalist Ezra Klein vom Portal Vox. Seine Neffen besitzen zwar nur ein Sparschwein, aber immerhin keine Schulden. Ihr Nettoverm&ouml;gen ist also positiv. Aber rund ein Drittel der Weltbev&ouml;lkerung hat nach der Credit-Suisse-Berechnung kein positives Nettoverm&ouml;gen.<br>\nDarunter sind auch erstaunlich viele Menschen in der entwickelten Welt, die Kredite aufgenommen haben, sei es f&uuml;r Konsum, f&uuml;r einen Hauskauf oder f&uuml;r die Finanzierung eines Studiums. &bdquo;Das meiste negative Nettoverm&ouml;gen gibt es in den reichen L&auml;ndern&ldquo;, erkl&auml;rt Anthony Shorrocks, einer der Credit-Suisse-Analysten, die den Verm&ouml;gensreport erstellt haben. In Wahrheit werde mit diesem methodischen Ansatz der Statistik gezeigt, dass es in manchen L&auml;ndern funktionierende Kreditm&auml;rkte gibt, die auch in Anspruch genommen werden, sagen &Ouml;konomen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/ungleichheit-auf-der-welt-sind-die-reichsten-wirklich-so-reich-14022923.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wieder einmal versucht die FAZ die Ungleichheit sch&ouml;nzuschreiben. Die Argumentation von Philip Plickert weist jedoch noch mehr L&uuml;cken auf als die Berechnungsmethode von Oxfam. Neben wir den &bdquo;Hauskaufkredit&ldquo; den Plickert ins Spiel bringt, als Beispiel. Wie Plickert korrekt schreibt, geht es hierbei um das Netto- und nicht um das Bruttoverm&ouml;gen. Der Wert des Hauses, mit dem der Kredit abgesichert ist, flie&szlig;t jedoch als Immobilienverm&ouml;gen in das &bdquo;gemessene&ldquo; Nettoverm&ouml;gen mit ein. Plickerts Erkl&auml;rung, Immobilienkredite w&uuml;rden zu einer rechnerischen Armut f&uuml;hren, ist somit schlicht falsch. Das rund 20% der Haushalte in den Industriel&auml;ndern mehr Schulden als Verm&ouml;gen hat, also ein negatives Nettoverm&ouml;gen aufweist, ist dennoch richtig, hat aber i.d.R. nichts mit den im Artikel genannten Gr&uuml;nden zu tun. Dennoch verstehe ich den &bdquo;Witz&ldquo; aus dem Artikel nicht. Nat&uuml;rlich sind die beiden Neffen des Journalisten Ezra Klein verm&ouml;gender als die untersten 30% der Welt. Was &auml;ndert dies aber der Stichhaltigkeit der Zahlen von Oxfam?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erbschaftsteuer: Deutschland l&auml;sst sich Milliarden entgehen<\/strong><br>\nJedes Jahr werden in Deutschland Verm&ouml;gen im Wert von 200 bis 300 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt. Laut einer neuen DIW-Studie entgehen dem Fiskus dabei Milliardenbetr&auml;ge &ndash; eine radikale Erbschaftsteuerreform sei daher &uuml;berf&auml;llig.<br>\nBesitz ist in Deutschland sehr ungleich verteilt: Vorsichtigen Sch&auml;tzungen zufolge besitzen die reichsten zehn Prozent knapp zwei Drittel der Nettoverm&ouml;gen, das reichste Prozent rund ein Drittel und die obersten 0,1 Prozent immer noch 16 Prozent. Das bedeutet umgekehrt: 90 Prozent der B&uuml;rger besitzen nur ein Drittel der Nettoverm&ouml;gen in Deutschland. [&hellip;]<br>\nDie Betroffenen dagegen nutzen jede M&ouml;glichkeit zum Steuersparen: Laut DIW wurden allein zwischen 2009 (als die Erbschaftsteuer zuletzt reformiert wurde) und 2014 Unternehmensverm&ouml;gen in H&ouml;he von 171 Milliarden Euro steuerfrei &uuml;bertragen &ndash; davon 149 Milliarden als Schenkungen. &ldquo;Wenn man das besteuert h&auml;tte, dann h&auml;tte der Staat in den letzten Jahren 45 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen bei der Erbschaftsteuer bekommen&rdquo;, kritisiert DIW-Studienautor Stefan Bach<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/erbschaftsteuer-deutschland-laesst-sich-laut-diw-milliarden-entgehen-a-1072789.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die soziale Polarisierung und Verm&ouml;gensungleicheit, die es in Deutschland mittlerweile gibt stinkt zum Himmel. Was wird dagegen unternommen? Richtig, nichts. Ist aber eine demokratisch gew&auml;hlte Regierung nicht dem Wohl des ganzen Volkes verpflichtet und nicht nur den Interessen der herrschenden Eliten? Einer der gr&ouml;&szlig;ten Coups ist sicher, dass dieses Thema in der &Ouml;ffentlichkeit im Prinzip gar nicht diskutiert wird. Die deutsche Oligarchie ist faktisch unsichtbar. Ein Schelm wer nun an eine stillschweigende &Uuml;bereinkunft der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; denkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Polen &ndash; der n&auml;chste Krisenfall f&uuml;r die Europ&auml;ische Union<\/strong><br>\nDie Entmachtung des Verfassungsgerichtshofs, die Entlassung der polnischen Geheimdienstchefs, die Erst&uuml;rmung des Nato-Spionageabwehrzentrums durch die Milit&auml;rpolizei in Warschau und ein neues Mediengesetz, das die Eigenst&auml;ndigkeit der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender de facto beendet: Das sind nur einige der Ma&szlig;nahmen mit denen die neue neo-konservative polnische Regierung in den ersten Wochen ihrer Amtst&auml;tigkeit von sich Reden gemacht hat. Die EU-Kommission hat nun ein Verfahren wegen der Sorge um die Rechtsstaatlichkeit in Polen eingeleitet. Doch hat das Verfahren &uuml;berhaupt Chancen auf Erfolg? (&hellip;)<br>\nIn weiten Teilen der Europ&auml;ischen Union herrscht blankes Entsetzen &uuml;ber das Vorgehen der neuen &bdquo;rechts-konservativen&ldquo; polnischen Regierung unter Ministerpr&auml;sidentin Beata Szydlo. EU-Parlamentspr&auml;sident Schulz spricht von staatsstreichartigen Vorg&auml;ngen, die fr&uuml;here EU-Kommissarin und jetzige EU-Abgeordnete Viviane Reding von einer &bdquo;Putin-Orban-Kaczy&#324;ski&ldquo;-Logik. Auch die Kommission reagierte sehr besorgt und leitete nun das erste Mal in der Geschichte der Europ&auml;ischen Union ein Verfahren wegen der eindeutigen Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung von EU-Grundwerten &ndash; konkret der Rechtsstaatlichkeit &ndash; ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/polen-der-naechste-krisenfall-fuer-die-europaeische-union\/#more-12274\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Kampf gegen TTIP, CETA und ISDS: Erfahrungen aus Kanada<\/strong><br>\n&hellip; Doch der vielleicht wichtigste Grund, warum Europ&auml;er in Bezug auf das CETA besorgt sein sollten, ist, dass es eine Hintert&uuml;r f&uuml;r amerikanische Unternehmen bereith&auml;lt, die Standards und Vorschriften in Europa durch ihre Tochtergesellschaften anzufechten. Das einzige, was ein amerikanischer Agrikultur-, Energie-, oder Arzneimittelgigant tun m&uuml;sste, w&auml;re die europ&auml;ischen Standards durch ISDS &uuml;ber ihre bestehenden Tochtergesellschaften in Kanada, von denen es bereits viele gibt, oder die gegr&uuml;ndet werden k&ouml;nnten, anzufechten.<br>\nWenn die Europ&auml;er in der Lage sind, ISDS von TTIP fern zu halten, jedoch CETA in seiner jetzigen Form umgesetzt werden darf, haben amerikanische Unternehmen genauso Zugang zu Klagen gegen Europa, als wenn TTIP, die ISDS enth&auml;lt, unterzeichnet worden w&auml;re.<br>\nTimoth&eacute; Feodoroff vom Transnational Institute erkl&auml;rt, dass CETA die gro&szlig;en amerikanischen &Ouml;l- und Brennstoffunternehmen in die Lage versetzen wird, europ&auml;ische Fracking-Verbote und Vorschriften durch die Hintert&uuml;r anzufechten. Und er merkt an, dass die Unternehmen nur eine Tochtergesellschaft oder eine Niederlassung in Kanada ben&ouml;tigen w&uuml;rden. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/canadians.org\/sites\/default\/files\/publications\/report-ceta-ttip-isds-1015-ger.pdf\">canadians.org<\/a>\n<p><strong>Dazu passend: Big business orders its pro-TTIP arguments from these think tanks<\/strong><br>\nThink tanks present themselves as independent providers of arguments, facts, and figures in the ideologically charged debate on TTIP, the pending free trade agreement between the U.S. and the EU. But is that really the case? Together with the Platform for Authentic Journalism and fellow correspondent Dimitri Tokmetzis, I investigated where think tanks get their money and whether this influences their work.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/decorrespondent.nl\/3884\/Big-business-orders-its-pro-TTIP-arguments-from-these-think-tanks\/855725233704-2febf71a\">Bas van Beek auf De correspondent<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Leider momentan nur in Englisch, aber sehr lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bankenunion und Euro-Reform: Merkel blockt ab<\/strong><br>\nDeutschland zwingt die EU zu einer neuen Bankensanierung. Das sorgt f&uuml;r &Auml;rger in Rom und im EU-Parlament.<br>\nDas war es wohl mit den Lehren aus der Eurokrise. Die W&auml;hrungsunion wird vorl&auml;ufig nicht sozialer und demokratischer. Ein von Kommissionschef Jean-Claude Juncker und vier weiteren EU-Pr&auml;sidenten vorgelegter Reformbericht wurde auf Eis gelegt, wie die taz in Br&uuml;ssel erfuhr. Stattdessen kommt Juncker der Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach, sich zun&auml;chst um die Sanierung von pleitegef&auml;hrdeten Banken zu k&uuml;mmern.<br>\nDies sorgt nun f&uuml;r Streit. Italien etwa sieht sich als Opfer einer &bdquo;deutschen Agenda&ldquo;. Auch das Europaparlament ist emp&ouml;rt.<br>\nDie Vertagung sei ein Skandal und &bdquo;&ouml;konomisch gef&auml;hrlich&ldquo;, kritisiert der gr&uuml;ne Finanzexperte Sven Giegold. &bdquo;Europa spricht deutsch&ldquo;, sagt sein Kollege Fabio De Masi von den Linken. Es bleibe abzuwarten, ob Berlin nur pokere oder &bdquo;die f&uuml;nf Pr&auml;sidenten erledigen will&ldquo;.<br>\nUrspr&uuml;nglich wollte die EU 2016 lange versprochene Reformen der Eurozone angehen, die Krisen wie in Griechenland k&uuml;nftig ausschlie&szlig;en sollen. Unter anderem soll sich die Eurozone mehr um wirtschaftliche Konvergenz und sozialen Zusammenhalt k&uuml;mmern und die demokratische Rechenschaftspflicht st&auml;rken.<br>\nSo steht es im &bdquo;F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht&ldquo;, den Juncker zusammen mit den Chefs der Eurogruppe, der Europ&auml;ischen Zentralbank, des Rats und des Europaparlaments verfasst hat. Doch beim EU-Gipfel im Dezember verhinderte Merkel, dass der Bericht angenommen wurde, berichten EU-Diplomaten nun.<br>\nDer Bericht sei &bdquo;nicht einmal willkommen gehei&szlig;en&ldquo; worden, sagt ein Diplomat. Alle gro&szlig;en Reformen wurden auf Ende 2017 verschoben &ndash; wenn Frankreich und Deutschland gew&auml;hlt haben. &bdquo;Dies ist ein Begr&auml;bnis erster Klasse&ldquo;, so Giegold. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Bankenunion-und-Euro-Reform\/!5266616\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hollande-D&auml;mmerung oder: Hei&szlig;e Luft als Besch&auml;ftigungsprogramm<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident verk&uuml;ndet ein in seiner Dimension wirklich gewaltiges Programm. Zwei Milliarden Euro will er einsetzen. Das d&uuml;rften, bei einem BIP in Frankreich von rund 2 Billionen Euro, also von 2000 Milliarden, immerhin ein Promille sein, die der Pr&auml;sident in seine machtvollen H&auml;nde nimmt, um die Jugendlichen mit neuen Stellen von der Stra&szlig;e zu fegen.<br>\nAber nicht nur das. Er hat gleichzeitig verk&uuml;ndet, er wolle diese &bdquo;gewaltige Summe&ldquo; nat&uuml;rlich nicht zus&auml;tzlich ausgeben, das w&uuml;rde ja dem Br&uuml;sseler Stabilit&auml;tspakt widersprechen, sondern gegenfinanzieren durch Einsparungen an anderer Stelle. Damit nimmt er also die minimalen Effekte, die seine Massnahmen haben k&ouml;nnten, gleich wieder zur&uuml;ck. So wird aus dem L&uuml;ftchen im wahrsten Sinne des Wortes hei&szlig;e Luft; eine Luftnummer, die das endg&uuml;ltige Ende der sozialistischen Herrschaft in Frankreich besiegeln wird.<br>\nUnd es best&auml;tigt sich, was ich leider schon viele Male sagen musste: Die Sozialdemokratie scheitert mit inzwischen fast unglaublich hoher Wahrscheinlichkeit an mangelnder Wirtschaftskompetenz. Aber gerade nicht in dem Sinne, wie das deutsche Genossen gerne glauben wollen, n&auml;mlich an der mangelnden N&auml;he zur Wirtschaft, sondern sie scheitern eindeutig an mangelnder Ferne zur Wirtschaft. Sie scheitern daran, dass sie nicht erkennen k&ouml;nnen (oder wollen), welche Rolle der Staat in einem realistischen Modell der Marktwirtschaft einzunehmen hat. Einer Wirtschaft, in der &ndash; anders als in den l&auml;cherlichen neoliberalen Modellen, denen CDU und FDP hinterherlaufen, &ndash; nicht vorgegeben ist, was am Ende geschieht, sondern in der alles flie&szlig;t und alles, was flie&szlig;t, der &Uuml;berwachung, Kontrolle und des Eingriffs durch eine m&auml;chtige und kompetente Instanz bedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/hollande-daemmerung-oder-heisse-luft-als-programm\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spielehersteller Goodgame: Die Feel-Bad-Manager<\/strong><br>\nFlache Hierarchien und Mate f&uuml;r alle: So tr&ouml;sten viele Start-ups ihre Mitarbeiter &uuml;ber schlechte Bezahlung hinweg. Doch mit dem Erfolg w&auml;chst nicht immer die soziale Verantwortung &ndash; wie der Spielehersteller Goodgame zeigt.<br>\nEine interne Info-Veranstaltung bei Goodgame Studios (GGS) im August: Maximilian Schneider, der &ldquo;Chief Strategy Officer&rdquo; von Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Computerspielehersteller, stellt sich den Fragen seiner Angestellten. Die Stimmung ist schlecht.<br>\nAls die Sprache auf den Betriebsrat kommt, den einige Goodgamer durchsetzen wollen, antwortet Chefstratege Schneider mit einer Tirade gegen das &ldquo;veraltete Instrument&rdquo; der Mitbestimmung, das in der modernen Goodgame-Welt keinen Platz habe.<br>\nDann malt Schneider noch einen Teufel an die Wand, f&uuml;r den Fall, dass sie sich organisieren: &ldquo;Wir m&uuml;ssen ein Auge auf Wirtschaftlichkeit haben&rdquo;, sagt er, &ldquo;damit jeder von euch n&auml;chstes Jahr noch ein Gehalt bekommt.&rdquo;<br>\nDie internen Aufnahmen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen, klingen ganz anders als die Version, die Goodgame seit Monaten verbreitet: Man pflege seit jeher einen &ldquo;engen und vertrauensvollen Umgang&rdquo; zu seinen Angestellten, hei&szlig;t es da. Ist (&hellip;) dar&uuml;ber hinaus die Gr&uuml;ndung eines Betriebsrats gew&uuml;nscht, stehen wir dem selbstverst&auml;ndlich nicht im Wege.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/goodgame-betriebsrat-wird-vom-management-bekaempft-a-1072512.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man muss sich nur einmal die <a href=\"http:\/\/www.goodgamestudios.com\/de\/karriere\/jobs\/\">Stellenangebote auf der Internetseite<\/a> des Spieleherstellers anschauen. Goodgame bietet laut Eigenwerbung &bdquo;agile Strukturen&ldquo; (was ist das?), &bdquo;flache Hierachien&ldquo;, eine &bdquo;ausgewogene Work-Life-Balance&ldquo; und &ndash; halten Sie sich fest &ndash; eine &bdquo;aktive Feedbackkultur&ldquo;. Na, wenn das nichts ist. Von der Bezahlung oder den Mitarbeiterrechten ist dort nirgends die Rede. Kein Wunder, dass ein solches Unternehmen nichts von Mitbestimmung h&auml;lt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge im Betrieb unter die Lupe nehmen<\/strong><br>\nArbeitnehmervertretungen brauchen zur Eind&auml;mmung von Werkvertragsmissbrauch eigene Strategien und Fr&uuml;hwarnsysteme. Dabei ist es wichtig einen Blick &uuml;ber den Betriebszaun zu wagen, um den Kontakt mit den Angestellten beauftragter Subunternehmen zu suchen. Nur mit diesen Informationen k&ouml;nnen sogenannte Scheinwerkvertr&auml;ge aufgedeckt werden, die in den letzten Jahren zu einem beliebten Mittel der Personalpolitik geworden sind.<br>\nMit dem im November 2015 vorgelegten &raquo;Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes und anderer Gesetze&laquo; will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) den Missbrauch solcher Vertr&auml;ge eind&auml;mmen. Ein entsprechender Arbeitsauftrag war 2013 im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden. Der Entwurf bleibt nicht nur hinter den W&uuml;nschen und Erwartungen der Gewerkschaften zur&uuml;ck, sondern auch hinter den Eckpunkten, die die Ministerin selbst noch im Fr&uuml;hjahr vergangenen Jahres skizzierte. Die Vorlage verspricht vor allem die Schlie&szlig;ung einer inakzeptablen Regelungsl&uuml;cke: K&uuml;nftig soll ein Scheinwerkvertrag nicht mehr durch eine &raquo;Arbeitnehmer&uuml;berlassungslizenz auf Vorrat&laquo; geheilt werden k&ouml;nnen. N&uuml;chtern muss man feststellen, dass keine zus&auml;tzlichen Mitbestimmungsrechte, ja nicht mal &uuml;ber den Status quo hinausgehende Informationsrechte, zu erwarten sind.<br>\nAufgrund dieser Bef&uuml;rchtung ist es aus gewerkschaftlicher Perspektive wichtig die Rolle der Betriebsr&auml;te und Arbeitnehmervertretungen bei der praktischen Bek&auml;mpfung des Werkvertragsmissbrauchs genauer zu betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/35-2016\/++co++94499c80-bddd-11e5-b91e-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nahles&rsquo; Integrationsm&auml;rchen<\/strong><br>\nWeniger gef&ouml;rderte Jobs: Besch&auml;ftigungsprogramme der SPD-Ministerin laufen ins Leere. Gr&uuml;nen-Politikerin fordert &raquo;verl&auml;sslichen sozialen Arbeitsmarkt&laquo;<br>\nDie Zahl erwerbsf&auml;higer Hartz-IV-&shy;Bezieher ist seit Jahren konstant und liegt bei mehr als vier Millionen. Etwa ein Viertel von ihnen ist mehr als ein Jahr ohne Job, z&auml;hlt also als langzeitarbeitslos. Diesem Personenkreis versprach Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) Ende 2014 Hilfe. Mit Hilfe zweier neuer Sonderprogramme sollten 40.000 Betroffene, etwa vier Prozent, in den Arbeitsmarkt &raquo;integriert&laquo; werden. Doch die von ihrer Partei gefeierten Ma&szlig;nahmen entpuppen sich als Flop. Das belegen neue Zahlen des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS), die jW vorliegen. Angefordert hatte sie die Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer.<br>\nDie neuen Ma&szlig;nahmen sollten die sogenannte B&uuml;rgerarbeit ersetzen, die Ende 2014 auslief. In diesem Programm arbeiteten Ende 2013 bundesweit knapp 30.000 Langzeiterwerbslose 20 bis 30 Stunden w&ouml;chentlich f&uuml;r ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 600 bis 720 Euro. Nahles wollte hier im April 2015 ankn&uuml;pfen und &raquo;noch effektiver&laquo; auf die &raquo;Problemlagen schwer Vermittelbarer&laquo; eingehen. &Uuml;ber 35j&auml;hrigen ohne Berufsabschluss, die l&auml;nger als f&uuml;nf Jahre keinen Job hatten, sollten die teilnehmenden Jobcenter einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft beschaffen. Der daf&uuml;r gezahlte Mindestlohn sollte bis zu zwei Jahre lang zu 75 Prozent aus einem EU-Sozialfonds gezahlt werden. Bei Zusage einer Festanstellung erlaubt das Programm sogar eine dreij&auml;hrige Subvention dieser Stellen. Doch neun Monate nach dem Anlaufen zeigen die Zahlen des BMAS, dass die Jobcenter im Dezember 2015 gerade einmal 2.278 Personen vermittelt hatten. Und das zweite Programm ist bis heute nicht gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-19\/023.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesanstalt erkl&auml;rt Fracking f&uuml;r unbedenklich<\/strong><br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Geowissenschaften gibt beim umstrittenen &ldquo;Fracking&rdquo; Entwarnung: Die Gasf&ouml;rderung sei f&uuml;r das Grundwasser ungef&auml;hrlich. Auch die Erdbebengefahr habe man bislang &uuml;bersch&auml;tzt.<br>\nDie &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung mithilfe der sogenannten Fracking-Technologie ist offenbar weit weniger gef&auml;hrlich als bislang angenommen. &ldquo;Trinkwasserschutz und Fracking sind vereinbar&rdquo;, ist das Fazit der neuen, 180 Seiten langen Studie der Bundesanstalt f&uuml;r Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).<br>\nDie BGR in Hannover ist das zentrale geowissenschaftliche Kompetenzzentrum der Bundesregierung. Zwischen ihr und anderen Beh&ouml;rden, beispielsweise dem Umweltbundesamt, gab es aber in der Vergangenheit auch durchaus Streit &uuml;ber die Vor- und Nachteile des Fracking. Nun hat die Anstalt in ihrer Studie auch die Vorkommen an Schiefergas neu bestimmt, die mithilfe des &ldquo;hydraulic fracturing&rdquo; gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnten: Sie betragen in Deutschland zwischen 320 und 2030 Milliarden Kubikmeter.<br>\nDamit &uuml;bersteigt das F&ouml;rderpotenzial des unkonventionellen Erdgases deutlich die bisher genutzten konventionellen Erdgasreserven von rund 90 Milliarden Kubikmeter. Das inl&auml;ndische Erdgas tr&auml;gt bislang rund zehn Prozent zur Deckung des deutschen Bedarfs bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/energie\/article151159123\/Bundesanstalt-erklaert-Fracking-fuer-unbedenklich.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Bravo, Welt! Ein ganzer Artikel &uuml;ber die Vertr&auml;glichkeit von Fracking und die Notwendigkeit, bei fossilen Brennstoffen importunabh&auml;ngiger zu werden &ndash; ohne auch nur die leiseste Nebenbemerkung zu neuen, regenerativen Energien. Oder hatte ich das mit der &bdquo;Energiewende&ldquo; einfach nur falsch verstanden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Shopping t&ouml;tet<\/strong><br>\nNie mehr unbeschwert Kleidung einkaufen: Parallel zur Fashion Week kommt der Dokumentarfilm &ldquo;The True Cost&rdquo; ins Kino. Er zeigt die Abgr&uuml;nde der globalen Textilindustrie.<br>\nHurra, es ist Schlussverkauf! Und in Berlin beginnt die Fashion Week. Instagram streamt die Trends von den Laufstegen aufs Smartphone, online oder im Laden kann man sie sofort mit den Teilen abgleichen, die es jetzt gerade spottbillig gibt, aber nur f&uuml;r kurze Zeit. Selbst f&uuml;r alle, denen Trends egal sind, ist es die Zeit, sich einzudecken: mit Jeans, Hemden, Shirts, Sneakern. Dieses Jahr allerdings platzt ein Dokumentarfilm in diese konsumselige Phase, der die gesamte Verwertungskette in den Blick nimmt: The True Cost &ndash; Der Preis der Mode.<br>\nSicherlich: Wir wissen l&auml;ngst, wie N&auml;herinnen in L&auml;ndern wie China, Bangladesch, Indien oder Kambodscha von der Textilindustrie ausgebeutet werden. Nichts Neues, dass sie f&uuml;r unter drei US-Dollar am Tag in &uuml;berhitzen Fabriken schuften, teils 20-Stunden am St&uuml;ck, ohne Arbeitsschutz, Rente, Versicherung, manchmal eingesperrt von ihren Chefs, um Kleider in Massen zu n&auml;hen f&uuml;r die meistgekauften Marken der Welt, darunter H&amp;M, Gap, Zara oder Benetton, um nur einige zu nennen. (&hellip;)<br>\nWir wissen es und schauen weg<br>\nAuch dass jedes Jahr tonnenweise toxische Chemikalien aus Ledergerbereien Gew&auml;sser und B&ouml;den verseuchen, Arbeiter und Anwohner vergiften und in den D&ouml;rfern die Rate an Krebs und Fehlbildungen unter Neugeborenen steigen lassen &ndash; kaum jemand kann behaupten, das h&ouml;re er zum ersten Mal.<br>\nDoch The True Cost geht &uuml;ber das allgemein Bekannte hinaus: Die Weltreise des Regisseurs Andrew Morgan f&uuml;hrt von den gr&ouml;&szlig;ten Textilproduktionsst&auml;tten auch dorthin, wo die Baumwolle, der Hauptrohstoff f&uuml;r diesen Massenmarkt, angebaut wird, nach Texas und Indien. An diesen Orten wird deutlich, dass der Profit- und Optimierungsdruck schon fr&uuml;her einsetzt: Globale Konzerne machen Bauern von sich abh&auml;ngig, indem sie ihnen genver&auml;ndertes Saatgut verkaufen, das nur dann gedeiht, wenn sie die passenden D&uuml;nger und Pestizide kaufen, die wiederum von denselben Monopolisten angeboten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2016-01\/fashionweek-berlin-the-true-cost-der-preis-der-mode-nachhaltigkeit\">Zeit online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie im Kalten Krieg (II)<\/strong><br>\nMit der &Uuml;bernahme des OSZE-Vorsitzes f&uuml;r das Jahr 2016 will Berlin den Ukraine-Konflikt besser unter Kontrolle bekommen und eine Phase erneuter Wirtschaftskooperation mit Russland einleiten. Dies geht aus dem deutschen Programm f&uuml;r den OSZE-Vorsitz hervor, das Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier in der vergangenen Woche offiziell vorgestellt hat. Demnach soll insbesondere diejenige OSZE-Mission (SMM), die den Waffenstillstand in der Ostukraine &uuml;berwacht, verl&auml;ngert werden; dar&uuml;ber hinaus strebt Berlin im Rahmen der OSZE &ouml;konomische Absprachen mit Moskau an. Dies entpricht Forderungen aus der deutschen Wirtschaft, die nach M&ouml;glichkeit ihr Russland-Gesch&auml;ft wieder st&auml;rken will. Dabei liefe eine neue Kooperation zwischen dem Westen und Moskau im Rahmen der OSZE nicht darauf hinaus, den aktuellen Konflikt beizulegen; sie w&uuml;rde ihn vielmehr auf eine andere Ebene heben &ndash; nach dem Modell der einstigen KSZE. Diese trug in den 1970er und 1980er Jahren, wie der damalige Au&szlig;enminister Hans-Dietrich Genscher zum Jahreswechsel in Erinnerung gerufen hat, in hohem Ma&szlig; dazu bei, im Kampf zwischen Ost und West den Sieg des Westens herbeizuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59288\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SWR gibt Druck von SPD und Gr&uuml;ne nach: AfD darf nicht zur &bdquo;Elefantenrunde&ldquo; kommen<\/strong><br>\nDer S&uuml;dwestrundfunk l&auml;dt die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) nicht an den Tisch der Wahlkampf-Elefantenrunden zu den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg und der Rheinland-Pfalz. SWR-Intendant Peter Boudgoust begr&uuml;ndete die Entscheidung damit, dass SPD wie Gr&uuml;ne damit gedroht hatten, der Sendung sonst fern zu bleiben.<br>\nMan habe dies mit &bdquo;zusammengebissenen Z&auml;hnen&ldquo; zur Kenntnis genommen, aber angesichts der f&uuml;r falsch gehaltenen Weigerung keine Alternative gehabt, als dem Wunsch von SPD und Gr&uuml;nen nachzukommen, hei&szlig;t es aus dem Hause des SWR weiter. Die CDU, in beiden L&auml;ndern Oppositonspartei, hatte eine Auseinandersetzung mit der AfD nicht gescheut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/01\/19\/swr-gibt-druck-von-spd-und-gruene-nach-afd-darf-nicht-zur-elefantenrunde-kommen\/\">Meedia<\/a>\n<p><strong>dazu: Kommentar von Ruprecht Polenz<\/strong><br>\nDas Einknicken des SWR und die Weigerung der Spitzenkandidaten von SPD und Gr&uuml;nen, Dreyer und Kretschmann, in einer &ldquo;Elefantenrunde&rdquo; mit der AfD zu diskutieren, ist ein doppeltes Desaster:<br>\nDie AfD bekommt die M&auml;rtyrerrolle gratis. Wer von &ldquo;Staatsfunk&rdquo; redet, sieht sich best&auml;tigt. Mit der Entscheidung im Jahr 2011, auch Linkspartei und Gr&uuml;ne zu den abschlie&szlig;enden Kandidaten-Runden der Spitzenkandidaten einzuladen, obwohl sie nicht dem bisherigen Landtag angeh&ouml;rten, hatte sich der SWR von der bisherigen Praxis von ARD und ZDF verabschiedet. Jetzt muss er dabei bleiben und alle Spitzenkandidaten einladen, deren Parteien eine realistische Chance auf einen Einzug in den Landtag haben. Und die Vertreter der demokratischen Parteien sollten in Argument und politischem Stil zeigen, was sie von der AfD unterscheidet. Noch ist es nicht zu sp&auml;t, die Entscheidungen zu korrigieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ruprecht.polenz\/posts\/1164833283528305\"> Ruprecht Polenz via facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Verhalten des SWR ist schlicht r&uuml;ckgratlos und die Erpressung durch SPD und Gr&uuml;ne undemokratisch. Der AfD steht, wie jeder anderen demokratischen Partei auch, eine faire Behandlung durch die geb&uuml;hrenfinanzierten &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender zu. Dabei darf die Sympathie oder besser Antipathie f&uuml;r diese Partei keine Rolle spielen. Nichts anderes sieht auch der Rundfunkstaatsvertrag vor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Vertrauen ist gut &hellip; Die Medien und ihre Kritiker<\/strong><br>\nDie &ldquo;etablierten Medien&rdquo; stecken in der Krise. Als w&auml;re der Kampf vieler Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunkanstalten um Werbekunden, um Quoten, Auflagen und Online-Klicks, nicht schon strapazi&ouml;s genug, machen nun auch noch martialische Vorw&uuml;rfe die Runde. Da ist pauschal von &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; und &ldquo;Systemmedien&rdquo; die Rede.<br>\nTeile des Publikums f&uuml;hlen sich unzureichend oder falsch informiert. Das Vertrauensverh&auml;ltnis zwischen Medienschaffenden und vielen ihrer Kunden, so scheint es, ist dahin. &Ouml;ffentliche und ver&ouml;ffentlichte Meinung driften auseinander &ndash; nicht nur in Deutschland, auch in anderen L&auml;ndern. Zugleich weichen immer mehr Menschen auf &ldquo;Alternativmedien&rdquo; aus, nutzen die enormen Informationsm&ouml;glichkeiten des Internets und basteln sich ihr eigenes Weltbild.<br>\nDas alles wirft Fragen auf, die Ulrich Teusch im Gespr&auml;ch mit (selbst-) kritischen Journalisten und Medienwissenschaftlern zu kl&auml;ren versucht: Ist die verbreitete Medienkritik berechtigt? Wenn ja, woher r&uuml;hren die Defizite? L&auml;sst sich das einstige Vertrauen zur&uuml;ckgewinnen, oder wird die Medienlandschaft, wie wir sie kannten, schon bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren? Und wie schafft man es in einer sich rapide wandelnden Medienwelt, &ldquo;immer gut informiert&rdquo; zu sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/feature\/swr2-feature-vertrauen-ist-gut\/-\/id=659934\/did=16445760\/nid=659934\/89ki5z\/index.html\">SWR2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D. G.:<\/strong>  Medienkritik  und -glaubw&uuml;rdigkeit wurden ja zuletzt h&auml;ufiger thematisiert, aber im Gegensatz zu manch anderer Sendung wird hier nicht manipulativ und mit tendenzi&ouml;sen Unterstellungen, sondern mit einem erkennbaren Willen zu einer sachlichen  und auch  mit konkreten Beispielen  belegten Darstellung informiert (auch die Nachdenkseiten sind genannt). Vor allem wurden auch  einige Insider interviewt, die &uuml;ber Ursachen und nicht nur &uuml;ber Symptome reden und keine Scheu vor klaren, konkreten und gut begr&uuml;ndeten Aussagen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30385"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31163,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30385\/revisions\/31163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}