{"id":30452,"date":"2016-01-22T08:35:03","date_gmt":"2016-01-22T07:35:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452"},"modified":"2016-02-11T15:21:44","modified_gmt":"2016-02-11T14:21:44","slug":"hinweise-des-tages-2545","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h02\">Obergrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h04\">Peschmerga verkaufen Bundeswehr-Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h05\">Die Geburtshelfer des IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h06\">Menschenrechte in der T&uuml;rkei: K&uuml;nstler schreiben offenen Brief an Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h07\">Aufkl&auml;rung der K&ouml;lner Silvesternacht: Brisante Aussage von J&auml;gers Abteilungsleiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h08\">Kaum Jobchancen f&uuml;r Langzeitarbeitslose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h09\">Schwache Verhandlungsposition im Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h10\">Sozial Schwache gibt es nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h11\">Patientenabzocke: Wohin geht das Geld im Gesundheitssystem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h12\">Kriminelle Praktiken der Deutschen Bank: Regierung muss endlich handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h13\">Bundesfinanzministerium gibt Falschausk&uuml;nfte &uuml;ber Steuertricks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h14\">Ukraine: US-Kongress hebt Verbot der Unterst&uuml;tzung einer faschistischen Kampfgruppe auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h15\">Varoufakis gr&uuml;ndet eine neue Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h16\">&ldquo;Die Medien tragen demokratische Verantwortung&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aufruf gegen das Asylpaket II: Faire Asylverfahren statt Schnellabfertigung von Schutzsuchenden!<\/strong><br>\nDas geplante Asylpaket II schlie&szlig;t viele Fl&uuml;chtlinge von fairen Asylverfahren aus, schr&auml;nkt den Familiennachzug ein und soll daf&uuml;r sorgen, dass medizinische Abschiebehindernisse unber&uuml;cksichtigt bleiben. K&uuml;nftig w&uuml;rde drohen, dass selbst schwer kranke Menschen abgeschoben werden. PRO ASYL ruft mit einer E-Mail-Aktion dazu auf, das inakzeptable Gesetzprojekt zu stoppen.<br>\nKaum ist das Asylpaket I in Kraft, plant die Bundesregierung bereits die n&auml;chste Asylrechtsversch&auml;rfung: Das &bdquo;Asylpaket II&ldquo;, das nun ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden soll, beinhaltet zahlreiche inakzeptable Versch&auml;rfungen des Asylrechts, gegen die PRO ASYL zusammen mit medico international, dem Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Folteropfer (BAfF), dem Bundesfachverband unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge &nbsp;und &Auml;rzte-Organisationen zur Protestaktion aufruft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.proasyl.de\/de\/news\/detail\/news\/aufruf_gegen_das_asylpaket_ii_faire_asylverfahren_statt_schnellabfertigung_von_schutzsuchenden\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge als Verhandlungsmasse<\/strong><br>\nDie f&uuml;r morgen anberaumten ersten Deutsch-T&uuml;rkischen Regierungskonsultationen stehen im Zeichen einer Ausweitung der Kooperation mit Ankara bei der Abwehr von Fl&uuml;chtlingen. Wie die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) urteilt, hat die T&uuml;rkei syrische Fl&uuml;chtlinge &ldquo;mehr als einmal politisch instrumentalisiert&rdquo;: Sie habe sie zu Beginn des Krieges ins Land gelassen, um sich nach dem erhofften Sturz der Regierung Assad in Syrien Einfluss &ldquo;auf der Ebene der Bev&ouml;lkerung&rdquo; zu sichern; auch habe sie mutma&szlig;lich Fl&uuml;chtlingslager zur Unterst&uuml;tzung aufst&auml;ndischer syrischer Milizen genutzt. Mit Blick auf den instrumentellen Umgang Ankaras mit Kriegsopfern haben Berlin und Br&uuml;ssel, seit immer mehr Fl&uuml;chtlinge von der t&uuml;rkischen K&uuml;ste auf die griechischen Inseln &uuml;bersetzen, begonnen, mit Ankara zu verhandeln, und ein Abkommen zur Abschottung der Land- und Seegrenze geschlossen. Die morgigen Berliner Regierungskonsultationen setzen die Gespr&auml;che dar&uuml;ber fort. Wie die SWP urteilt, hat sich durch die Massenflucht &ldquo;das gewohnte Machtverh&auml;ltnis&rdquo; zwischen der EU und der T&uuml;rkei umgekehrt; es gebe aber Mittel f&uuml;r Br&uuml;ssel, die alte Machtposition zur&uuml;ckzuerlangen. Die t&uuml;rkische Regierung, die morgen zu den Konsultationen in Berlin erwartet wird, versch&auml;rft zur Zeit die Repression im Land aufs &Auml;u&szlig;erste und baut seine islamistisch inspirierte Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien, dem Jihadismus-F&ouml;rderer Nummer eins, systematisch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59290\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Kreuther Kasperletheater umgehend zum Integrationskurs schicken<\/strong><br>\n&ldquo;Die Fl&uuml;chtlingspolitik der Gro&szlig;en Koalition hat sich mittlerweile zur Regierungskrise gemausert. Die Bundeskanzlerin muss endlich ihren Schlingerkurs beenden. Alle Versuche, durch immer neue Versch&auml;rfungen des Asylrechts und immer weitergehende Zugest&auml;ndnisse ihre Kritiker zu bes&auml;nftigen, sind fehlgeschlagen. Den Gegnern der Einwanderungsgesellschaft in CSU und CDU wird das niemals reichen&rdquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zum anhaltenden Koalitionsstreit um den richtigen Kurs in der Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/kreuther-kasperletheater-umgehend-integrationskurs-schicken\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Eintrittsgeld f&uuml;r Deutschland! &ndash; Warum es falsch ist, Fl&uuml;chtlingen Geld abzunehmen<\/strong><br>\nDeutsche Polizisten d&uuml;rfen einreisenden Fl&uuml;chtlingen Geld und Wertgegenst&auml;nde abnehmen. Eine Praxis, die Fl&uuml;chtlinge bevormundet und blind ist gegen&uuml;ber dem Elend der Flucht. Begr&uuml;ndet wird dieses Vorgehen mit dem Argument, Fl&uuml;chtlingen d&uuml;rfe es nicht besser gehen als Hartz4-Empf&auml;ngern. Doch die falsche Behandlung einer Bev&ouml;lkerungsgruppe darf nicht als Rechtfertigung f&uuml;r weiteres Unrecht angef&uuml;hrt werden.<br>\nHeute berichtet der Spiegel, dass &bdquo;deutsche Polizisten einreisenden Fl&uuml;chtlingen ihr Geld abnehmen k&ouml;nnen&ldquo;. Diese Praxis wird schon in D&auml;nemark und der Schweiz praktiziert. Und heute wird berichtet, dass auch in Deutschland &bdquo;Verm&ouml;gen&ldquo; von Fl&uuml;chtlingen konfisziert werden kann. Fl&uuml;chtlinge d&uuml;rfen in Bayern 750 Euro und in Baden-W&uuml;rttemberg 350 Euro behalten &ndash; alles in &Uuml;bereinstimmung mit Bundesrecht. Von der Konfiszierung ist auch Familienschmuck nicht ausgenommen, so der Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan &Ouml;zoguz (SPD).<br>\nGerechtfertigt wird dieses Vorgehen durch einen Vergleich mit Hartz4-Empf&auml;ngern:<br>\nWer bei uns einen Asylantrag stellt, muss vor der Hilfegew&auml;hrung grunds&auml;tzlich sein Einkommen und Verm&ouml;gen aufbrauchen. Auch wenn sich manche Vorurteile hartn&auml;ckig halten: Als Asylbewerber hat man es mitnichten besser als ein Hartz-IV-Empf&auml;nger.<br>\nZun&auml;chst einmal steht ein &bdquo;Verm&ouml;gen aufbrauchen&ldquo; im Widerspruch zur Konfiszierung von Geld! Aber auch davon ab ist diese Praxis unmenschlich und wird durch den Vergleich mit Hartz4-Empf&auml;ngern keinen Deut besser. Vielmehr wird dadurch nur deutlich, wie ungerecht auch Hartz4-Empf&auml;nger behandelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2016\/01\/21\/kein-eintrittsgeld-fuer-deutschland-warum-es-falsch-ist-fluechtlingen-geld-abzunehmen\/\">Zebralogs<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obergrenze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Falsche Juristen gefragt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Regierung hat am Mittwoch mit ihrem gemeinsam mit L&auml;ndern und Gemeinden gef&auml;llten Beschluss zur Begrenzung der Asylantr&auml;ge &uuml;ber &Ouml;sterreichs Grenzen hinweg f&uuml;r Aufregung gesorgt. Konkret will man heuer nur noch 37.500 Asylwerber aufnehmen, bis 2019 sollen es insgesamt maximal 127.500 sein. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (&Ouml;VP) und der designierte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SP&Ouml;) verteidigten diese Pl&auml;ne.<br>\nZur konkreten Umsetzung des Plans existieren noch zahlreiche offene Fragen. Eine davon dreht sich um die verfassungs- und europarechtliche Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahme. Eine Diskussion zu dieser heiklen Materie wollten weder Mikl-Leitner noch Doskozil im Gespr&auml;ch mit der ZIB2 wirklich f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2320117\/2320002\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><strong>Unterschiedliche Methoden der Fl&uuml;chtlingsbegrenzung<\/strong><br>\nErh&ouml;ht die Entscheidung der &ouml;sterreichischen Regierung, Obergrenzen f&uuml;r Gefl&uuml;chtete einzuf&uuml;hren, den Druck auf die deutsche Regierung? Die ablehnende Reaktion von Merkel auf der CSU-Klausurtagung scheint darauf hinzudeuten. Mit der Entscheidung, in diesem Jahr nur noch maximal 37.500 Menschen aufzunehmen, w&uuml;rden die Gespr&auml;che mit der t&uuml;rkischen Regierung behindert, so Merkel. Nur ist der Zusammenhang nicht so recht klar.<br>\nSchlie&szlig;lich besteht der Zweck der Gespr&auml;che mit Ankara gerade darin, m&ouml;glichst viele Migranten an der Weiterreise nach Europa zu hindern. Dabei wird auch in Kauf genommen, dass die t&uuml;rkische Regierung Fl&uuml;chtlinge nach Syrien zur&uuml;ckschickt. Wenn &Ouml;sterreich nun Obergrenzen einf&uuml;hrt, erh&ouml;ht sich doch eher der Druck auf die T&uuml;rkei. Daher ist auch fraglich, wie ernst die &Auml;u&szlig;erungen wirklich gemeint sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Unterschiediche-Methoden-der-Fluechtlingsbegrenzung-3079776.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Vo&szlig;kuhle: Obergrenze unzul&auml;ssig<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Vo&szlig;kuhle, bringt sich in die Diskussion um eine Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ein. Asylrecht gilt aus seiner Sicht f&uuml;r jeden und kann daher auch nicht beschr&auml;nkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/fluechtlingsdebatte-vosskuhle--obergrenze-unzulaessig%2C24931854%2C33567424.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer Obergrenze sagt, der muss auch Tr&auml;nengas sagen<\/strong><br>\nDen Fl&uuml;chtlingszuzug zu begrenzen meint nichts anderes als eine Militarisierung der Grenzen. Doch wer in Pufferlagern ausharrt, wird sich davon kaum abhalten lassen. In &Ouml;sterreich hei&szlig;t ein Grenzzaun nicht Zaun, sondern &ldquo;bauliche Ma&szlig;nahme&rdquo;. Und eine Obergrenze zur Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen muss nicht Obergrenze hei&szlig;en, man kann auch wie Bundeskanzler Werner Faymann &ldquo;Richtwert&rdquo; sagen und hoffen, dadurch das Gesicht zu wahren. An diesem Mittwoch jedenfalls beschloss die &ouml;sterreichische Regierung, in den kommenden vier Jahren nur mehr 127.500 Fl&uuml;chtlinge ins Land zu lassen, in diesem Jahr d&uuml;rfen es noch 37.500 Menschen sein, 2019 gerade mal 25.000 Asylsuchende. Dann ist Schluss. Grenze dicht, und wenn doch noch jemand kommt &ndash; nun dazu will sich die Wiener Regierung lieber nicht &auml;u&szlig;ern. W&uuml;rde auch gar nicht nach der &ldquo;Richtwert&rdquo;-Kosmetik klingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-01\/asyl-obergrenze-oesterreich\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Streit im Vorfeld der Friedensgespr&auml;che<\/strong><br>\nMitglieder der Internationalen Unterst&uuml;tzungsgruppe uneins, wer auf Seiten der Regierungsgegner an den Verhandlungen teilnehmen soll<br>\nKommenden Montag sollen in Genf die Friedensverhandlungen zwischen der syrischen Regierung und ihren Gegnern beginnen, auf die sich die Mitglieder der Internationalen Unterst&uuml;tzungsgruppe f&uuml;r Syrien (ISSG) Anfang November auf der Wiener Konferenz geeinigt hatten. Bei dem Treffen in der Schweiz soll &uuml;ber&nbsp; die Bildung einer &Uuml;bergangsregierung und ein Ende des f&uuml;nfj&auml;hrigen Krieges verhandelt werden.<br>\nZur Vorbereitung der Gespr&auml;che treffen sich die Au&szlig;enminister der USA und Russlands am heutigen Mittwoch in Z&uuml;rich. Das US-Au&szlig;enministerium lie&szlig; im Vorfeld der Zusammenkunft verlauten, es sei fraglich, ob die Friedensgespr&auml;che am Montag beginnen k&ouml;nnen. &bdquo;Es ist noch ziemlich viel Arbeit zu tun, damit dieses Treffen tats&auml;chlich stattfindet&ldquo;, sagte Ministeriumssprecher John Kirby am Dienstag. UN-Vertreter dr&auml;ngen jedoch darauf, an dem Termin festzuhalten. Hauptstreitpunkt ist &ndash; wie zu erwarten war (1) &ndash; die Frage der Zusammensetzung der Oppositionsdelegation.<br>\nInsbesondere Saudi-Arabien dr&auml;ngt darauf, auch extremistisch-islamistische Kampfverb&auml;nde aus dem Dunstkreis al-Qaidas, darunter die von deutschen Gerichten als &bdquo;terroristisch&ldquo; eingestufte Ahrar al-Sham (2), an den Friedensgespr&auml;chen teilnehmen zu lassen. Moskau und auch Iran dr&auml;ngen hingegen darauf, Terrorgruppen von den Verhandlungen auszuschlie&szlig;en.<br>\nNur das im Dezember gebildete Komitee der Regimegegner entscheide, wer die Opposition in der Schweiz vertrete, erkl&auml;rte der saudische Au&szlig;enminister Adel al-Dschubair nach Angaben des arabischen TV-Senders al-Arabija am Dienstag &ndash; diese Position wird von den Vereinigten Staaten und anderen L&auml;ndern wie Frankreich unterst&uuml;tzt.&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601203822\/politik\/welt\/syrien-krieg-streit-im-vorfeld-der-friedensgespraeche.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zur Unm&ouml;glichkeit im syrischen Friedensprozess<\/strong><br>\nHurra, es soll bald wieder eine syrische Friedenskonferenz stattfinden! Mit Vertretern des Assad-Regimes sowie den Oppositionsgruppen. Nur: Welche Oppositionsgruppen und welche nicht? Die Saudis m&ouml;gen die einen nicht, die Iraner die anderen nicht. Welche mag denn die Bundesregierung nicht? Wird auch nur eine &ldquo;gem&auml;&szlig;igte&rdquo; Oppositionsgruppe dabei sein? Tja&hellip; Und &uuml;berhaupt: Warum entscheidet das Ausland &uuml;ber die Teilnehmer einer innerstaatlichen Angelegenheit? Das Ausw&auml;rtiges Amt will nicht naiv sein&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 20. Januar 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1176009802410966\/?pnref=story\">Jung und Naiv via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bulgarische Nahrung f&uuml;r den Krieg in Syrien<\/strong><br>\nSaudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA haben Millionen Dollar in die bulgarische Waffenproduktion investiert. Das Ziel der Transaktionen: Der Krieg in Syrien sollte Munition bekommen [&hellip;]<br>\nLaut dem j&auml;hrlichen bulgarischen R&uuml;stungsexportbericht (siehe Grafik), der im August 2015 &ndash; unter weitgehender Nichtbeachtung der Medien &ndash; ver&ouml;ffentlicht wurde, hat die Regierung 2014 den Verkauf von Waffen und milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung im Wert von &uuml;ber 85 Millionen Euro an Saudi-Arabien bewilligt. Von der bulgarischen Regierung erfuhr BIRN, das am Balkan t&auml;tige Investigative Reporting Network, dass in diesem Jahr auch der Verkauf von Waffen an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) genehmigt wurde. Bulgarien produziert und lagert in erster Linie Waffen sowjetischer Bauart. Laut Analysten ist es unwahrscheinlich, dass Saudi-Arabien oder die VAE diese f&uuml;r ihre eigenen Streitkr&auml;fte erwerben, da sie selbst moderne westliche Waffen verwenden. Es sei deshalb, so die Experten, wesentlich plausibler, dass sie das Kriegsmaterial f&uuml;r lokale Truppen, die sie in Syrien und im Jemen unterst&uuml;tzen, gekauft h&auml;tten, wo Waffen sowjetischer Bauart weitverbreitet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000029328805-3854\/Bulgarische-Nahrung-fuer-den-Krieg-in-Syrien\">Der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Peschmerga verkaufen Bundeswehr-Waffen<\/strong><br>\nSturmgewehre und Pistolen aus Bundeswehrbest&auml;nden, die die Bundesregierung an die kurdische Autonomieregierung im Nordirak geliefert hat, werden dort inzwischen auf Waffenm&auml;rkten angeboten. Das zeigen Recherchen von NDR und WDR in der kurdischen Autonomieregion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/peschmerga-163.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Soviel zum Thema Sicherheit durch unterschriebene Endverbleibserkl&auml;rungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Geburtshelfer des IS<\/strong><br>\nSeit bald 15 Jahren f&uuml;hren die USA und ihre Verb&uuml;ndeten &raquo;Krieg gegen den Terror&laquo;. In dieser Zeit haben sie es geschafft, das Problem, das sie angeblich bek&auml;mpfen wollen, &uuml;ber gro&szlig;e Teile der Welt zu verbreiten. Die Gegner, gegen die bis zu 200.000 NATO-Soldaten im Einsatz waren, sind um ein Vielfaches zahlreicher und st&auml;rker geworden. Bewaffnete islamistische Organisationen verf&uuml;gen heute &uuml;ber schwer angreifbare R&uuml;ckzugsgebiete im Irak, in Syrien, auf der &auml;gyptischen Sinaihalbinsel, in Libyen und anderen Staaten der Region, im Jemen und in Nigeria einschlie&szlig;lich seiner Nachbarl&auml;nder. Hunderte Anh&auml;nger des &raquo;Islamischen Staates&laquo; (IS) operieren auch in Somalia und Afghanistan. Im Herbst 2001, als US-Pr&auml;sident George W. Bush den &raquo;War on Terror&laquo; ausrief, besa&szlig; Al-Qaida, die damals als Nummer eins des internationalen Terrorismus galt, kein einziges Territorium dieser Art. Zwar begann die NATO ihre Milit&auml;rintervention in Afghanistan mit der vorgeschobenen Begr&uuml;ndung, der Organisation Bin Ladens einen &raquo;Safe haven&laquo; wegnehmen und eine R&uuml;ckkehr verhindern zu wollen. Diese Ausrede wird selbst heute noch regelm&auml;&szlig;ig wiederholt, wenn es die Verewigung westlicher Milit&auml;rpr&auml;senz in Afghanistan &ouml;ffentlich zu rechtfertigen gilt. Tatsache ist jedoch, dass die Taliban zu keinem Zeitpunkt versucht haben, ihre Ideologie mit Terrorakten oder durch die Unterst&uuml;tzung ausl&auml;ndischer Terrorgruppen in alle Welt zu exportieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-22\/052.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Menschenrechte in der T&uuml;rkei: K&uuml;nstler schreiben offenen Brief an Merkel<\/strong><br>\nEinige der prominentesten Pers&ouml;nlichkeiten aus dem deutschen Kulturleben sind dem Aufruf von Shermin Langhoff, der Intendantin des Maxim Gorki Theaters in Berlin, gefolgt und haben einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin unterschrieben.<br>\nFilmregisseure wie Fatih Akin, Dani Levy oder Christian Petzold, Schauspielerinnen wie Katja Riemann, Jasmin Tabatabai oder Sibel Kekilli, Schriftsteller wie Navid Kermani, Sibylle Berg oder Oliver Polak, Theaterleute wie Carl Hegemann, Matthias Lilienthal oder Amelie Deuflhard, Wissenschaftler, Musiker, Journalisten &ndash; insgesamt hundert Erstunterzeichner fordern von Angela Merkel, sich f&uuml;r Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus in der T&uuml;rkei einzusetzen.<br>\nAnlass ist der Besuch des t&uuml;rkischen Ministerpr&auml;sidenten Ahmet Davutoglu zu Regierungskonsultationen in Berlin. Am Freitag wollen Merkel und Davutoglu &uuml;ber den gemeinsamen Kampf gegen den Terror und &uuml;ber Fragen der Migration sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/angela-merkel-kuenstler-schreiben-brief-zur-tuerkei-problematik-a-1073178.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aufkl&auml;rung der K&ouml;lner Silvesternacht: Brisante Aussage von J&auml;gers Abteilungsleiter<\/strong><br>\n&ldquo;Dieses Ministerium hat nichts zu verbergen&rdquo;, sagt Ralf J&auml;ger zu Beginn des Innenausschusses am Donnerstag (21.01.2016) im Landtag. Wenig sp&auml;ter spricht jedoch Ministerialdirigent Wolfgang D&uuml;ren, zust&auml;ndig f&uuml;r Polizeiangelegenheiten im Ministerium. Und pl&ouml;tzlich sind wieder alle Zweifel da. D&uuml;ren berichtet &uuml;ber die Kommunikation am Neujahrstag. Bekanntlich hat das Ministerium am 1. Januar drei WE-Meldung aus K&ouml;ln erhalten &ndash; WE steht f&uuml;r Wichtiges Ereignis. Interessant ist die zweite Meldung von 14:36 Uhr. Darin ist die Rede von elf &Uuml;bergriffen &ldquo;zum Nachteil junger Frauen&rdquo; begangen durch eine M&auml;nnergruppe von 40 bis 50 Personen. Die M&auml;nner werden als Nordafrikaner beschrieben. Sie sollen die Frauen begrapscht, beklaut und in einem Fall mit einem Finger vergewaltigt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/politik\/innenausschuss-silvester-100.html\">WDR<\/a>\n<p>dazu: <strong>Silvesternacht in K&ouml;ln: Das &bdquo;Versagen&ldquo; der Staatsorgane<\/strong><br>\nZwei Wochen nach den &Uuml;bergriffen in der Silvesternacht in K&ouml;ln sind bei den Ermittlungsbeh&ouml;rden nun auch zahlreiche Strafanzeigen gegen Polizeibeamte wegen unterlassener Hilfeleistung eingegangen. Den in der Silvesternacht t&auml;tigen Beamten werden zum Teil schwere Vorw&uuml;rfe gemacht, hei&szlig;t es aus Ermittlerkreisen. So sollen Anzeigen nicht aufgenommen, Frauen in die Gruppe der Sexualstraft&auml;ter zur&uuml;ckgesto&szlig;en oder Hinweise auf T&auml;ter nicht verfolgt worden sein.<br>\nNordrhein-Westfalens Innenminister Ralf J&auml;ger (SPD) nahm die einzelnen Polizisten in Schutz. &bdquo;Die, die da waren, haben alles gegeben. Aber es waren zu wenige&ldquo;, sagte J&auml;ger am Mittwoch nach einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses in Berlin. Die Fehler l&auml;gen bei der Einsatzf&uuml;hrung der Polizei. Diese habe die Lage in der Nacht falsch eingesch&auml;tzt. Au&szlig;erdem sei in den Tagen danach der Eindruck entstanden, die Polizei in K&ouml;ln wolle etwas unter den Teppich kehren. Das sei nicht akzeptabel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601143817\/politik\/inland\/silvesternacht-in-koeln-das-versagen-der-staatsorgane.html\">Hintergrund<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kaum Jobchancen f&uuml;r Langzeitarbeitslose<\/strong><br>\nLangzeitarbeitslosen gelingt es kaum noch, dauerhaft auf sozialversicherungspflichtige Stellen zu wechseln. Von den 1,47 Millionen Personen, die sich 2014 aus der Langzeitarbeitslosigkeit verabschiedeten, meldeten sich 62 Prozent nicht l&auml;nger arbeitssuchend und wanderten somit in die Nichterwerbst&auml;tigkeit ab. Etwa ein Viertel wurde in Weiterbildungskurs und &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigungsma&szlig;nahmen vermittelt. Gerade einmal 13 Prozent der Abg&auml;nge bekamen tats&auml;chlich eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt, wovon wiederum nur etwa die H&auml;lfte das Arbeitsverh&auml;ltnis dauerhaft halten konnte. Dies geht aus einer Datenanalyse des DGB hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Die Untersuchung zeigt, dass die steigende Besch&auml;ftigung in den vergangenen Jahren fast komplett an jenen Arbeitslosen vorbei geht, die l&auml;nger als zw&ouml;lf Monate keinen Job haben. &bdquo;Seit 2010 hat sich der Bestand faktisch nicht mehr ver&auml;ndert&ldquo;, befindet der Abteilungsleiter f&uuml;r Arbeitsmarktpolitik im DGB-Bundesvorstand und Studienautor Wilhelm Adamy. Nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) schwanke die Zahl der Langzeitarbeitslosen seit 2010 zwischen 1,0 und 1,1 Millionen hin und her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/datenanalyse-des-dgb-kaum-jobchancen-fuer-langzeitarbeitslose,10808230,33566754.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schwache Verhandlungsposition im Osten<\/strong><br>\nDie Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind nach wie vor gro&szlig;: In den neuen Bundesl&auml;ndern fallen die Bruttoverdienste fast 20 Prozent niedriger aus. Wie ist eine solche Differenz &ndash; 25&nbsp;Jahre nach der Wiedervereinigung &ndash; zu erkl&auml;ren? Als Begr&uuml;ndung werden oft Unterschiede in der Produktivit&auml;t oder Qualifikation herangezogen. Doch es gibt einen weiteren, wenig beachteten Faktor: Die Arbeitnehmer im Osten sind vor allem bei Neueinstellungen bereit, &bdquo;einen relativ niedrigen Lohn zu akzeptieren&ldquo;, schreiben Christoph S. Weber und Philipp Dees von der Universit&auml;t Erlangen. Das bedeute nicht, dass sich Ostdeutsche keine h&ouml;heren L&ouml;hne w&uuml;nschen, sondern eher, dass sie wenig Chancen sehen, diese durchzusetzen. Arbeitgeber k&ouml;nnten sich dies zunutze machen und niedrigere L&ouml;hne zahlen.<br>\nDie Wissenschaftler haben die sogenannten Anspruchsl&ouml;hne in Ost und West untersucht. Der Anspruchslohn entspricht dem Einkommen, das ein Arbeitsuchender mindestens erwartet. In der Theorie ist dieser Betrag davon abh&auml;ngig, wie der Suchende seinen &bdquo;Marktwert&ldquo; einsch&auml;tzt. Die Auswertung von Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) zeigt: Nicht nur die tats&auml;chlich gezahlten L&ouml;hne, sondern auch die Erwartungen sind in Ostdeutschland deutlich geringer. Im Schnitt lagen die Lohnerwartungen aller nicht besch&auml;ftigten Personen, die eine Vollzeitstelle suchten, 2011 im Westen bei 1.618 Euro netto, im Osten bei 1.303 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/62859_62876.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozial Schwache gibt es nicht!<\/strong><br>\n&ldquo;Heutzutage hei&szlig;t es &raquo;sozial schwach&laquo;, wenn von den fr&uuml;her als &raquo;asozial&laquo; bezeich-neten Menschen die Rede ist. Das klingt irgendwie netter, aber reicht das schon aus? Ist der neu gew&auml;hlte Begriff tats&auml;chlich angemessener, humaner und hilfreicher als der alte? Im vorliegenden Beitrag von Magda von Garrel soll versucht werden, dieser Frage &ndash; auch auf der Grundlage eigener Beobachtungen und Erfahrungen &ndash; genauer nachzugehen&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/garrel_fw4_2015.pdf\">LabourNet Germany [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Patientenabzocke: Wohin geht das Geld im Gesundheitssystem?<\/strong><br>\nSind wir im deutschen Gesundheitssystem rundum versorgt? Oder ist das eine Illusion? &Auml;rzte und Krankenpfleger klagen seit Jahren &uuml;ber &Uuml;berlastung &ndash; es fehlt also an Personal, an GELD f&uuml;rs Personal. Andererseits berichten &Auml;rzte, dass Operationen stattfinden, die eigentlich unn&ouml;tig sind. Aber das Krankenhaus bekommt dann mehr Geld. Eine junge &Auml;rztin sagt: &bdquo;Ich bin manchmal nicht sicher, ob ich den Menschen helfe oder nicht mehr schade!&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie Recherchen von Autorin Christina Z&uuml;hlke beginnen damit, dass sie selbst eine seltsame Rechnung aus dem Krankenhaus bekommt und versucht, diese Rechnung zu kontrollieren. Daran scheint aber niemand ein Interesse zu haben, nicht mal die Krankenkasse. Die Autorin redet mit ehemaligen Chef&auml;rzten, die vom unauff&auml;lligen Druck der Verwaltung erz&auml;hlen. Sie trifft eine alleinerziehende Mutter, die zweieinhalb Jahre daf&uuml;r k&auml;mpfen musste, dass sie nach einer Krebserkrankung in Kur fahren durfte. Und sie trifft einen Wissenschaftler der sagt: Arme Menschen sind in Deutschland die Verlierer des Gesundheitssystems. Sie sterben im Durchschnitt zehn Jahre fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/dokumentation_reportage\/die-story\/sendungen\/wie-gerecht-ist-unser-gesundheitssystem-100.html\">die story, WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kriminelle Praktiken der Deutschen Bank: Regierung muss endlich handeln<\/strong><br>\n&ldquo;Die Bundesregierung ist mitverantwortlich, dass die Deutsche Bank als zwielichtige Zockerbude mit angeschlossenem Bankgesch&auml;ft weiterhin ihr Unwesen treiben kann. Denn nur durch die milliardenschwere Steuergeldinfusion w&auml;hrend der Finanzkrise konnten der private Bankensektor und damit auch die Deutsche Bank &uuml;berleben&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht den Rekordverlust bei der Deutschen Bank. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Mit ihrer andauernden Unt&auml;tigkeit macht sich die Bundesregierung zur Unterst&uuml;tzerin krimineller Gesch&auml;fte. Die Chefetage der deutschen Bank hat es inzwischen auf eine Akte mit &uuml;ber 1.000 Rechtsstreitigkeiten, von der Manipulation der Zinss&auml;tze bis zur Beihilfe zur Steuerhinterziehung, gebracht. Das kostet viel Geld und hat erheblich zum Rekordverlust beigetragen. Zockerei und kriminelle Betr&uuml;gereien sind kein tragf&auml;higes Gesch&auml;ftsmodell. Deshalb ist auch zum Schutz der Arbeitspl&auml;tze eine gesellschaftliche Kontrolle dringend n&ouml;tig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/kriminelle-praktiken-deutschen-bank-regierung-muss-endlich-handeln\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesfinanzministerium gibt Falschausk&uuml;nfte &uuml;ber Steuertricks<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium hat den Bundestag falsch &uuml;ber ein milliardenschweres Steuerhinterziehungsmodell informiert und nach Ansicht des Gr&uuml;nen-Finanzexperten Gerhard Schick &bdquo;in die Irre gef&uuml;hrt&ldquo;. Es geht um die seit vielen Jahren g&auml;ngige Praxis, dass ausl&auml;ndische Staats- oder Investmentfonds in Deutschland die f&auml;llige Kapitalertragsteuer umgehen (&bdquo;Dividendenstripping&ldquo;). Das Bundesfinanzministerium erkl&auml;rt diese Praxis in einer Stellungnahme an den Bundestag als &bdquo;f&uuml;r bestimmte Konstellationen grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig&ldquo; und verweist auf zwei Urteile des Bundesfinanzhofes. Dem widerspricht der wissenschaftliche Berater des Bundesfinanzministeriums, Christoph Spengel. &bdquo;F&uuml;r das seit 2002 geltende Recht gibt es keine belastbare Rechtsgrundlage, die diese Aussage st&uuml;tzt&ldquo;, sagt der Steuerexperte an der Universit&auml;t Mannheim der WirtschaftsWoche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/dividendenstripping-bundesfinanzministerium-gibt-falschauskuenfte-ueber-steuertricks-\/12860928.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ukraine: US-Kongress hebt Verbot der Unterst&uuml;tzung einer faschistischen Kampfgruppe auf<\/strong><br>\nIm Dezember haben beide Kammern des US-Kongresses den Staatshaushalt f&uuml;r das Jahr 2016 in H&ouml;he von 1,1 Billionen US-Dollar verabschiedet. Darin sind 64 Milliarden US-Dollar f&uuml;r den Fonds f&uuml;r sogenannte Overseas Contigency Operations (OCO) vorgesehen &ndash; eine Art &bdquo;Kriegskasse&ldquo;, die das Pentagon mit zus&auml;tzlichen Mitteln ausstattet, und die unter dem Stichwort &bdquo;Global War on Terror&ldquo; zur Finanzierung der Kriege in Afghanistan und im Irak eingerichtet worden war.<br>\nAus dem Budget sollen unter anderem europ&auml;ische L&auml;nder unterst&uuml;tzt werden, die &bdquo;einer russischen Aggression ausgesetzt&ldquo; sind, worunter insbesondere die Ukraine zu z&auml;hlen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601193821\/kurzmeldungen\/aktuell1\/ukraine-us-kongress-hebt-verbot-der-unterstuetzung-einer-faschistischen-kampfgruppe-auf.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Varoufakis gr&uuml;ndet eine neue Partei<\/strong><br>\nUnd enth&uuml;llt alte Geschichten: Was der fr&uuml;here Finanzminister zur griechischen EU-Strategie und zum Plan X auspackt, das k&ouml;nnte in Athen ein juristisches Nachspiel haben<br>\nIn der Berliner Volksb&uuml;hne, pikanterweise in direkter N&auml;her zu den B&uuml;ros seines Erzwidersachers, des Bundesfinanzministers Dr. Wolfgang Sch&auml;uble, wird der fr&uuml;here griechische Finanzminister Yanis Varoufakis am 9. Februar seine neue Partei DiEM (Democracy in Europe &ndash; Movement) gr&uuml;nden. Vor knapp einem Jahr trat er als Alexis Tsipras erster Finanzminister an die Welt&ouml;ffentlichkeit. Varoufakis polarisierte bereits vorher mit seinen &ouml;konomischen Analysen, war jedoch nur in akademischen Kreisen und in Griechenland bekannt.<br>\nFast p&uuml;nktlich zu seinem Jahrestag der Ernennung zum Minister trat der &Ouml;konomieprofessor ausgerechnet beim von den Linken als neoliberal verschrienen Journalisten Alexis Papachelas zu einem Interview an, bei Haussender Skai TV. Varoufakis Anliegen war die Darstellung seiner Sicht auf die Ereignisse, die 2015 zur Kehrtwende Alexis Tsipras gef&uuml;hrt hatten.<br>\nZudem beschuldigte der zun&auml;chst von Tsipras verg&ouml;tterte, nun verdammte Politiker Sch&auml;uble, dass dieser im Sinn Deutschlands, aber gegen die EU Intrigen spinnen w&uuml;rde. Die Vertreter der ehemaligen Ostblockstaaten in der Eurozone seien, so Varoufakis, mehr oder weniger Helfershelfer Sch&auml;ubles. Sie w&uuml;rden sich einen Wettstreit bieten, wer dem deutschen Finanzminister mehr nach dem Mund reden w&uuml;rde, meinte Varoufakis. Eines seiner wichtigsten Statements f&uuml;r die neue Partei, die er als paneurop&auml;ische Bewegung konzipiert, ist: Europa hat kein demokratisches Problem, es ist nicht demokratisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47179\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Die Medien tragen demokratische Verantwortung&rdquo;<\/strong><br>\nIn den B&uuml;rgerkriegen in Syrien und in der Ukraine ist zu beobachten, dass die bundesdeutschen Medien eher eine bestimmte Interpretation der Konflikte aus der Sicht der NATO mittragen, als neutral &uuml;ber die Kriegshandlungen aus einer umfassenderen Perspektive zu berichten. Ist dieser Vorwurf gleichfalls an die Medien anl&auml;sslich ihrer Berichterstattung &uuml;ber die &Uuml;bergriffe in K&ouml;ln zu richten? Ein Gespr&auml;ch mit J&ouml;rg Becker, der dieser Tage das Buch Medien im Krieg &ndash; Krieg in den Medien ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47171\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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