{"id":30547,"date":"2016-01-25T08:59:17","date_gmt":"2016-01-25T07:59:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547"},"modified":"2016-02-11T15:21:15","modified_gmt":"2016-02-11T14:21:15","slug":"hinweise-des-tages-2546","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h01\">Wer hat, dem wird gegeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h02\">Frankreichs Regierung will den Ausnahmezustand weiter verl&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h03\">De Maizi&egrave;res Schuldverschiebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h04\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h05\">&raquo;Das neoliberale Europa hat keine Zukunft&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h06\">Portugal unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h07\">Christine Lagarde soll US-Sicherheitsbeauftragte werden &ndash; sozusagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h08\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h09\">Neues Reglement f&uuml;r Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h10\">Die neuen L&uuml;gen des Jens W.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h11\">Wie Elite wollen wir sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h12\">Schwieriger Kampf gegen den Missbrauch von Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h13\">Enorme Einbu&szlig;en f&uuml;r Angestellte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h14\">CBL-Vertrag f&uuml;rs Leipziger Trinkwassernetz aufgel&ouml;st &ndash; Cross Border Leasing: Am Ende hat Leipzig 39 Millionen Euro draufgezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h15\">Wir ver&ouml;ffentlichen die Liste aller Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes seit 2005<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h16\">Ukraine: US-Kongress hebt Verbot der Unterst&uuml;tzung einer faschistischen Kampfgruppe auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h17\">Unser Rechtsstaat befindet sich in Erosion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h18\">Youtube statt TV &ndash; Interview Youtuber Tilo Jung, jung&amp;naiv<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wer hat, dem wird gegeben<\/strong><br>\nThomas Piketty und andere &Ouml;konomen legen neue Zahlen zur Ungleichheit beim Einkommen vor<br>\n&ldquo;Reicher Mann und armer Mann \/ Standen da und sahn sich an. \/ Und der Arme sagte bleich: \/ W&auml;r ich nicht arm, w&auml;rst du nicht reich&rdquo;, schrieb Bert Brecht. Heutzutage bewahrheiten sich Brechts Zeilen mehr denn je.<br>\nAnfang Januar 2016 fand die Jahrestagung der American Economic Association statt, auf der f&uuml;hrende Wirtschaftswissenschaftler neue Zahlen zur Ungleichheit beim Einkommen vorstellten. Und die Zahlen sind &ndash; wen wundert&rsquo;s &ndash; abermals eindeutig: Die reichsten 1 Prozent der US-Bev&ouml;lkerung verdienen immer mehr, so dass die ohnehin schon gro&szlig;e Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinanderklafft.<br>\nSeit l&auml;ngerem ist bekannt, dass das obere 1 Prozent der US-Amerikaner ein Viertel des gesamten Einkommens verdient, die H&auml;lfte aller Wertpapiere besitzt und obendrein die H&auml;lfte des gesamten nationalen Verm&ouml;gens. &Ouml;konomen wie Thomas Piketty, Emmanuel Saez, Gabriel Zucman und Thomas Piketty haben nun die Zahlen f&uuml;r die USA pr&auml;zisiert.<br>\nDemnach hat sich das Einkommen der unteren 90 Prozent seit 1980 zwar leicht erh&ouml;ht, genau genommen um j&auml;hrlich 0,7 Prozent. Doch im Vergleich zu den unteren 90 Prozent wuchs das Einkommen der oberen 10 Prozent dreimal so schnell &ndash; und das Einkommen des oberen 1 Prozent sogar viermal schneller. Bis 1980 wuchs das Einkommen der unteren 90 Prozent etwa parallel mit der Wachstumsrate der Wirtschaft. Doch ab 1980 (also mit dem Beginn des Neoliberalismus) hat sich das Einkommenswachstum der unteren 90 Prozent deutlich verlangsamt, w&auml;hrend die Wirtschaft weiter gewachsen ist.<br>\nDie &Ouml;konomen wiesen auf der Konferenz darauf hin, dass das Einkommen der oberen 10 Prozent seit 1980 vor allem deshalb so rasant w&auml;chst, weil sie von immer weiter sinkenden Spitzensteuers&auml;tzen profitieren. Das deckt sich mit einer Studie des &Ouml;konomen Thomas L. Hungerford, der die niedrigen Steuers&auml;tze f&uuml;r Reiche zum &ldquo;allergr&ouml;&szlig;ten Faktor f&uuml;r die steigende Einkommensunterschiede&rdquo; erkl&auml;rt (die grunds&auml;tzliche Frage des Gro&szlig;eigentums bleibt hier freilich au&szlig;en vor).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47192\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frankreichs Regierung will den Ausnahmezustand weiter verl&auml;ngern<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sidentenpalast best&auml;tigte gestern, dass die Regierung am 3. Februar dem Ministerrat ein Gesetzesprojekt zur Verl&auml;ngerung des Ausnahmezustands um drei Monate vorlegen werde. Danach muss das Parlament dar&uuml;ber abstimmen. Als Grund wird die &ldquo;terroristische Bedrohung&rdquo; angegeben.<br>\nIn Davos, wo Wirklichkeit und Fiktion laut FAZ dieses Jahr auf eine bemerkenswerte Weise verschwimmen, so dass sich die Manager vom Pr&auml;sidentendarsteller der Serie &ldquo;House of Cards&rdquo; Kevin Spacey (&ldquo;Verdammt nah an der Wirklichkeit&rdquo;) Erkenntnisse &uuml;ber den politischen Betrieb erwarteten, erkl&auml;rte der franz&ouml;sische Premierminister Manuel Valls der BBC, dass der Ausnahmezustand &ldquo;so lange in Kraft bleiben sollte, &ldquo;bis wir Daesh (den IS) losgeworden sind&rdquo;.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen den IS in Afrika, im Nahen Osten und in Asien vernichten&rdquo;, sagte Valls der britischen Reporterin. Gro&szlig;e Ansagen also in der entr&uuml;ckten Bergwelt, die von Medien schlie&szlig;lich zu einer Aussage zugespitzt wurden: &ldquo;Der Ausnahmezustand ist m&ouml;glich, bis wir den IS total vernichtet haben&rdquo;, wie das etwa bei France 24 zu lesen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47194\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: UN-Experten kritisieren Frankreichs fl&auml;chendeckende &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nF&uuml;nf UN-Experten kritisierten in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung vom 19. Januar Frankreichs Ausbau der fl&auml;chendeckenden &Uuml;berwachung und das Gesetz zum Ausnahmezustand. Die Berichterstatter erkl&auml;rten die Ma&szlig;nahmen f&uuml;r exzessiv, unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und im klaren Widerspruch zu internationalen Abkommen.<br>\nEs ist eine echte Seltenheit, dass sich UN-Sonderberichterstatter gemeinsam an einen Staat wenden. In einer &ouml;ffentlichen Stellungnahme &auml;usserten sich nun f&uuml;nf Berichterstatter des UN-Menschrechtsrats* zur Sicherheitspolitik Frankreichs, welche im letzten Jahr &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen national und international massiv ausbaute. Die unabh&auml;ngigen UN-Berichterstatter sorgen sich &uuml;ber die Durchsuchungsm&ouml;glichkeiten von Ger&auml;ten einschlie&szlig;lich Daten in der Cloud, ohne richterliche Aufsicht oder Kontrolle, welche durch den Ausnahmezustand m&ouml;glich wurden. Sie weisen darauf hin, dass Durchsuchungen, die nicht durch den Verfassungsrat authorisiert werden m&uuml;ssen,<br>\nDurchsuchungen von anderen Computern im Netzwerken erm&ouml;glichen, was zu einem Zugriff auf eine sehr gro&szlig;e Anzahl von Speichersystemen und Ger&auml;ten f&uuml;hrt, vom sozialen Leben und bis hin zu allen digitalen Aktivit&auml;t von Personen, je nachdem, was vom Erstger&auml;t aus zug&auml;nglich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/un-sonderberichterstatter-kritisieren-frankreichs-flaechendeckende-ueberwachung\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist, dass diese staatlichen Repressionsmethoden auch in Deutschland zur Anwendung kommen k&ouml;nnten &ndash; vielleicht nicht kurz-, aber mittel- oder langfristig. Entsprechende hierzulande gestellte Umfragen und die Ver&ouml;ffentlichung der entsprechenden Ergebnisse k&ouml;nnen jedenfalls auch so gedeutet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;res Schuldverschiebung<\/strong><br>\nNach den Vorf&auml;llen in der Silvesternacht hatte Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re bestritten, dass die Polizei in K&ouml;ln unterbesetzt gewesen sei. Dabei muss er l&auml;ngst von den Personalm&auml;ngeln gewusst haben, wie Recherchen der F.A.S. zeigen.<br>\nBei der Aufarbeitung der K&ouml;lner Vorf&auml;lle ger&auml;t Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re ins Zwielicht. Der CDU-Politiker hatte Anfang Januar im Fernsehen &uuml;ber die K&ouml;lner Sicherheitskr&auml;fte gesagt: &bdquo;So kann Polizei nicht arbeiten.&ldquo; Recherchen der F.A.S. haben nun ergeben, dass zu dieser Zeit ein Einsatzerfahrungsbericht aus der Bundespolizei schon offiziell vorlag, der schwere M&auml;ngel in der Personalausstattung beklagte. Der Bericht hatte auf dem Dienstweg die Spitze der Bundespolizei erreicht und war au&szlig;erdem bereits mit den betroffenen Beamten ausgewertet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/innenminister-wusste-von-personalmaengeln-bei-polizei-14030627.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Rechtsstaat und die deutsche Staatsgrenze<\/strong><br>\nIn einer globalisierten Welt geraten nicht nur Menschen in Bewegung. Auch alte Gewissheiten m&uuml;ssen neu durchdacht werden &ndash; in der Politik ebenso wie im Recht, das durch Europ&auml;isierung und Internationalisierung in einen Zustand zunehmender Un&uuml;bersichtlichkeit &uuml;berf&uuml;hrt wurde, der den heutigen Studierenden leidlich bekannt ist. Eine Folge dieser betr&auml;chtlichen Komplexit&auml;t ist manch Missverst&auml;ndnis und auch Fehleinsch&auml;tzung, die &uuml;ber die &uuml;blichen Meinungsverschiedenheiten im innerjuristischen Diskurs hinausgehen. Dies gilt gerade auch f&uuml;r das Asylrecht, dessen rechtliche Bearbeitung heute g&auml;nzlich anderen Rahmenbedingungen folgt als in den fr&uuml;hen 1990er Jahren. (&hellip;)<br>\nHieraus folgt f&uuml;r die Einreise von Asylbewerbern, dass eine europarechtskonforme Zur&uuml;ckweisung oder &Uuml;berstellung an andere Mitgliedstaaten den Regelungen der bekannten Dublin-III-Verordnung folgen muss, wie dies Hans-J&uuml;rgen Papier im Grundsatz vollkommen richtig schreibt. Auch trifft es zu, dass nach dieser Verordnung vielfach andere Mitgliedstaaten f&uuml;r Asylantr&auml;ge zust&auml;ndig sind. Allerdings ist dies nach den Dublin-Regeln zumeist nicht unser Nachbar &Ouml;sterreich, sondern die L&auml;nder an den Au&szlig;engrenzen, also Griechenland, Kroatien oder Ungarn &ndash; und diese kooperieren derzeit nicht. Deutschland k&ouml;nnte also &uuml;berstellen, in der Praxis passiert dies jedoch kaum.<br>\nEin zentraler Unterschied zwischen der deutschen Drittstaatenregelung und dem Dublin-System besteht darin, dass letztere eine koordinierte Zur&uuml;ckweisung anstrebt. Ein Staat soll sich nicht einfach negativ f&uuml;r unzust&auml;ndig erkl&auml;ren, weil dies die Gefahr birgt, dass andere dasselbe tun &ndash; mit der Folge, dass Fl&uuml;chtlinge im Niemandsland zwischen den Staaten stranden. Eben dies wollte das Dublin-&Uuml;bereinkommen nach den Erw&auml;gungsgr&uuml;nden verhindern. Deutschland kann andere Mitgliedstaaten positiv f&uuml;r zust&auml;ndig erkl&auml;ren und &uuml;berstellen. Wenn dies jedoch nicht geschieht, hat es, wie Roman Lehner ausf&uuml;hrlicher darlegte, den Asylantrag grunds&auml;tzlich selbst zu pr&uuml;fen. Das Konzept der Dublin-Verordnung in einfach: Deutschland muss &uuml;berstellen oder selbst pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/der-rechtsstaat-und-die-deutsche-staatsgrenze\/\">Verfassungsblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn Merkel nachgibt, bricht die EU auseinander&rdquo;<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en Wirtschaftsverb&auml;nde sind besorgt: Die Schlie&szlig;ung von EU-Grenzen gef&auml;hrde das Erfolgsmodell Deutschland. Die Kanzlerin solle blo&szlig; nicht nachgeben.<br>\nIm Streit &uuml;ber die richtige Politik in der Fl&uuml;chtlingskrise und eine Obergrenze f&uuml;r Asylbewerber in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Unterst&uuml;tzung der deutschen Wirtschaft bekommen. Die Pr&auml;sidenten der wichtigsten Verb&auml;nde forderten Merkel auf, an ihrem Kurs f&uuml;r offene Grenzen festzuhalten und warnten vor den Folgen von Grenzschlie&szlig;ungen. &ldquo;Wenn sie nachgibt, bricht uns die Europ&auml;ische Union auseinander&rdquo;, sagte Au&szlig;enhandelspr&auml;sident Anton B&ouml;rner. Der Schengen-Raum offener Binnengrenzen zwischen 26 europ&auml;ischen Staaten m&uuml;sse verteidigt werden. &ldquo;Wenn man jetzt Schengen in dieser Form zerst&ouml;rt und die Europ&auml;ische Union massiv gef&auml;hrdet, dann bef&uuml;rchte ich eine Kettenreaktion, die beim Euro nicht haltmachen wird&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-01\/angela-merkel-gegen-grenzkontrollen-unterstuetzung-wirtschaft-fluechtlingskrise%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Video: Eindringliche Warnung vor Grenzschlie&szlig;ungen<\/strong><br>\nDie Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde bef&uuml;rchtet katastrophale Folgen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft, sollte die Forderung nach Schlie&szlig;ung der Grenzen in die Tat umgesetzt werden. Man habe Jahrzehnte f&uuml;r offene europ&auml;ische Binnengrenzen gek&auml;mpft. Wegen der Fl&uuml;chtlingskrise die Grenzen zu schlie&szlig;en sei eine Kurzschlussreaktion, so BDA-Pr&auml;sident Ingo Kramer. Der Zuzug von Fl&uuml;chtlingen will der Bremerhavener auf andere Weise drosseln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radiobremen.de\/fernsehen\/buten_un_binnen\/video83680-popup.html%20\">buten un binnen Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> W&auml;hrend der Bundesregierung offenbar der Blick in die Gesetzestexte nicht weiter hilft, k&ouml;nnte dieser Appell der Arbeitgeber vielleicht mehr Nutzen haben.<\/em><br>\n<em>Das Motiv der Arbeitgeber und ihrer Verb&auml;nde d&uuml;rfte jedoch vermutlich nicht am Schicksal der Fl&uuml;chtlinge, sondern wohl eher an der Aussicht auf gesenkte Lohnkosten orientiert sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bearbeitungsdauer Asylantr&auml;ge: BAMF rechnet anders als Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/strong><br>\nAngeblich 5,2 Monate: Die Zeit zwischen der Antragstellung beim Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF: &bdquo;Aktenanlage&ldquo;) (!) und der Zustellung des BAMF-Bescheids. Angeblich. Die Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) h&auml;tte aus den vorliegenden Daten aus der Asylgesch&auml;ftsstatistik des BAMF vermutlich eine wesentlich l&auml;ngere Bearbeitungsdauer (Bearbeitungszeit) berechnet. Das Ergebnis dieser Berechnung w&uuml;rde in 2015 f&uuml;r die Asylerstantr&auml;ge 7,9 Monate lauten &ndash; ohne die Wartezeiten vor Antragstellung (&ldquo;Aktenanlage&rdquo;) beim BAMF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/713-bearbeitungsdauer-asylantraege-bamf-rechnet-anders-als-bundesagentur-fuer-arbeit.html%20\">BIAJ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Video: Fl&uuml;chtlinge kehren Deutschland den R&uuml;cken<\/strong><br>\nWer als Fl&uuml;chtling nach Deutschland kommt, hat eine ganze Reihe von Schwierigkeiten zu bew&auml;ltigen: Ein fremdes Land verstehen, eine neue Sprache lernen, eine Arbeit finden. Das alles dauert relativ lange und bis die Fl&uuml;chtlinge ein halbwegs normales Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen, vergehen oft Monate und Jahre. Die Langwierigkeit ist zerm&uuml;rbend und f&uuml;r viele kaum auszuhalten. Deshalb h&auml;ufen sich mittlerweile Meldungen &uuml;ber Menschen, die frustriert in ihre Herkunftsl&auml;nder zur&uuml;ckkehren. Unsere Reportage dazu kommt aus Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/der-frust-der-fluechtlinge\">ARTE<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Das neoliberale Europa hat keine Zukunft&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Ich habe mir vor Jahren so viel von Europa versprochen, aber wie sich das entwickelt, hat mich entt&auml;uscht und macht mir sogar Angst&laquo;, meint die pensionierte Lehrerin Alice Durant. Wie sie sind mehrere hundert Menschen an diesem Wochenende in Paris zum &raquo;Ersten Internationalistischen Kongress f&uuml;r einen Plan B in Europa&laquo; gekommen. Redner waren Intellektuelle, Gewerkschafter, linke Politiker und andere Pers&ouml;nlichkeiten aus zw&ouml;lf L&auml;ndern Europas. Im Mittelpunkt stand die Abrechnung mit dem neoliberalen und undemokratischen Europa und die Frage, wie man soziale und politische Alternativen erzwingen kann.<br>\nAusgangspunkt f&uuml;r den Kongress und die damit einzuleitende Bewegung f&uuml;r eine R&uuml;ckeroberung der demokratischer Souver&auml;nit&auml;t in Europa war der Finanz-Staatsstreich, mit dem die Gl&auml;ubiger der EU unter deutscher &Auml;gide im vergangenen Sommer die griechische Regierung unter Alexis Tsipras in die Knie gezwungen hatten, betonte der Linkenpolitiker Oskar Lafontaine in seiner Er&ouml;ffnungsrede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/999178.das-neoliberale-europa-hat-keine-zukunft.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Portugal unter Druck<\/strong><br>\nMit ihrem neuen Haushalt, den sie am heutigen Freitag bei der EU-Kommission einreicht, versucht die neue portugiesische Regierung sich zum ersten Mal den Spardiktaten der Europ&auml;ischen Union zu entziehen. Das Linksb&uuml;ndnis in Lissabon hatte nach seiner Amts&uuml;bernahme im November 2015 angek&uuml;ndigt, die deutsch inspirierte EU-Austerit&auml;tspolitik zu beenden, die mit harten sozialen Einschnitten verbunden war. Die sozialistische Partei hat, im Parlament gest&uuml;tzt von mehreren kleineren linken Parteien, in der Tat bereits Mindestlohn und Renten erh&ouml;ht, ein Gesetz gegen Zwangsr&auml;umungen auf den Weg gebracht und Privatisierungen gestoppt. Allerdings ist Premierminister Ant&oacute;nio Costa mit seinem Kurs gro&szlig;em Druck von Seiten der EU ausgesetzt. Br&uuml;ssel dr&auml;ngt den Staat, der immer noch unter der Finanz-Aufsicht der EU-&ldquo;Post Programme Surveillance&rdquo; steht, immer wieder zur Fortsetzung der Sparpolitik. Einen entsprechenden Forderungskatalog haben die Inspektoren von EU-Kommission und Europ&auml;ischer Zentralbank dem Land schon vor ihrem f&uuml;r Ende Januar angek&uuml;ndigten n&auml;chsten Besuch &uuml;bermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59291\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Christine Lagarde soll US-Sicherheitsbeauftragte werden &ndash; sozusagen<\/strong><br>\nDie Franz&ouml;sin Christine Lagarde will und soll eine zweite Amtszeit an der Spitze des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) bekommen. Wir wollen jetzt einmal nicht dar&uuml;ber spekulieren, ob der IWF ein Instrument zur Durchsetzung der wirtschaftlichen und milit&auml;rischen US-amerikanischen Vorherrschaft  in der Welt ist. Stattdessen lassen wir die New York Times und die amerikanischen Spitzenpolitiker sprechen.<br>\nVor neun Monaten, zum Fr&uuml;hjahrstreffen von IWF und Weltbank in Washington schrieb die New York Times unter dem (&uuml;bersetzten) Titel &bdquo;Die US Vorherrschaft wird im Niedergang gesehen&ldquo;, die US Regierung sei so zerstritten, dass die USA dabei seien, &bdquo;die globale B&uuml;hne aufzugeben, die sie nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaut und seither weitgehend geleitet haben.&ldquo; Sie zitierte Pr&auml;sident Obama mit der Sorge: &bdquo;Die am schnellsten wachsenden M&auml;rkte, die bev&ouml;lkerungsreichsten M&auml;rkte, werden in Asien sein, und wenn wir nicht helfen die Regeln zu gestalten (&hellip;) wird China die Regeln setzen, so dass sie den chinesischen Arbeitern und den chinesischen Unternehmen Vorteile verschaffen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/533-test#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;TTIP ist &uuml;berfl&uuml;ssig und gef&auml;hrlich&rdquo;<\/strong><br>\n&Ouml;konomie-Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz kritisiert die deutsche Wirtschaftspolitik schon lange nicht immer sachlich. Nun sagt er: An der Zuspitzung der Fl&uuml;chtlingskrise ist Deutschland selber Schuld. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Europas Krise, die wachsende Ungleichheit &ndash; und das Auslaufmodell Welthandel. (&hellip;)<br>\nIch wei&szlig; nicht, ob das sinnvoll ist. Vor allem nicht durch solche Abkommen wie TTIP. Das ist &uuml;berfl&uuml;ssig und gef&auml;hrlich. Vor allem, weil es ja im Kern gar kein Handelsabkommen ist sondern eher der Versuch, amerikanische Regeln aus dem Verbraucher-, Arbeitnehmer- und Umweltschutz auf Europa zu &uuml;bertragen. Zumindest nach allem, was man aus diesen intransparenten Verhandlungen herauslesen kann.<br>\nIst es nicht eher so, dass vor allem einige sehr laute Interessensgruppen in Deutschland das Abkommen kritisieren und viele Europ&auml;er gut mit ihm leben k&ouml;nnten?<br>\nIch glaube, die Gefahren von TTIP werden in Deutschland nicht &uuml;bertrieben, sie werden untersch&auml;tzt. Der Nutzen f&uuml;r den Handel w&auml;re nicht wirklich gro&szlig;, der Schaden f&uuml;r Verbraucherschutz und Demokratie aber schon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/joseph-stiglitz-ttip-ist-ueberfluessig-und-gefaehrlich\/12868460-all.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbocken nach Plan<\/strong><br>\nMit regulatorischer Kooperation machen Lobbyisten Politik f&uuml;r Konzerne und gegen das Gemeinwohl. Mit Freihandelsabkommen TTIP wird das Standard<br>\nWenn Lobbyisten etwas nicht passt &ndash; eine Regel, ein Verfahren, ein Gesetz &ndash;, unternehmen sie alles, es passend zu machen. Was im Kleinen funktioniert, wie etwa im Fall der M&ouml;venpick-Gruppe, die sich anno 2010 ihre Spenden mit einem gesenkten Mehrwertsteuersatz f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen honorieren lie&szlig;, geht auch im ganz Gro&szlig;en. Setzen Big Business und Big Money auf bi- oder multilateraler Ebene ihre Sicht der Dinge durch, geschieht das auf dem Weg der sogenannten regulatorischen Kooperation. Im Mittelpunkt stehen dabei der Abbau bestehender &raquo;Handelshemmnisse&laquo; sowie die &raquo;Abwehr politischer Eingriffe&laquo;, die den Gesch&auml;ftsinteressen der Gro&szlig;- und Finanzindustrie schaden k&ouml;nnten.<br>\nZu Wochenanfang hat der Verein Lobby Control eine Studie zum Thema vorgelegt. Der Titel: &raquo;Ein gef&auml;hrliches regulatorisches Duett. Wie B&uuml;rokraten und Gro&szlig;unternehmen durch die trans&shy;atlantische regulatorische Zusammenarbeit bei TTIP dem Gemeinwohl schaden k&ouml;nnten&laquo;. Die zusammen mit der Partnerorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) entstandene Untersuchung blickt sowohl zur&uuml;ck als auch nach vorn. Bisher geschieht die wechselseitige Einflussnahme zwischen EU und USA beim Bestreben, dies- und jenseits des Atlantiks optimale Verwertungs- und Profitbedingungen zu schaffen, ohne feste Regeln. Allerdings ist es fest eingeplant, den Prozess im Rahmen des Transatlantischen Handelsabkommens (TTIP &ndash; Transatlantic Trade and Investment Partnership) zu institutionalisieren. Damit werde das Instrument &raquo;weit verbindlicher&laquo; und &raquo;damit gef&auml;hrlicher&laquo;, warnen die Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-22\/039.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neues Reglement f&uuml;r Banken<\/strong><br>\nItaliens Banken stehen erneut im Visier der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB). Mehrere Kreditinstitute, darunter auch die Bank-Austria-Mutter Unicredit, haben Briefe der EZB erhalten, in denen diese eine Pr&uuml;fung ank&uuml;ndigt. Das besondere Augenmerk liegt auf den notleidenden Krediten. Die EZB hatte vor kurzem mitgeteilt, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die Banken mit einem hohen Anteil an notleidenden Krediten checkt und weitergehende Aktionen plant.<br>\nItaliens Geldh&auml;user weisen Problemkredite im Volumen von 200 Mrd. Euro aus, davon entfallen 50 Mrd. Euro auf Unicredit. Die Bank erkl&auml;rte, die dubiosen Kredite seien zu 60% gedeckt &ndash; weit mehr als im italienischen Schnitt. Beruhigt hat dies die Anleger nicht. Unicredit-Kurse kannten auch am Dienstag nur eine Richtung: nach unten. Seit Jahresbeginn hat Unicredit bereits 20% an Wert eingeb&uuml;&szlig;t, weit mehr als der Bankenbranchenindex in Mailand. Besorgt sind Investoren auch wegen der d&uuml;nnen Kapitaldecke.<br>\nAuch die im Baseler Ausschuss zusammengeschlossenen Bankaufsichtsbeh&ouml;rden aus den f&uuml;hrenden Wirtschaftsnationen vereinbarten zu Jahresbeginn strengere Vorgaben f&uuml;r die Risiken in den Handelsb&uuml;chern der Banken. Nach aktuellem Stand m&uuml;ssten die Banken laut Berechnungen des Komitees ihre Handelsb&uuml;cher mit 40% mehr eigenem Kapital ausstatten. Allerdings w&auml;ren die einzelnen Konzerne sehr unterschiedlich davon betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/neues-reglement-fuer-banken\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die neuen L&uuml;gen des Jens W.<\/strong><br>\nBundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann hat auf dem Europ&auml;ischen Bankenkongress in Frankfurt Ende 2015 eine verr&auml;terische Rede gehalten. Es lohnt sich, sie zu analysieren, um die vielen Falschdarstellungen zu entlarven, derer es bedarf, um die kapital- und  bankenfreundliche Politik der Notenbanker zu rechtfertigen. Aus Opfern werden T&auml;ter, aus Folgen werden Ursachen gemacht.<br>\n&bdquo;Wie k&ouml;nnen wir den wirtschaftlichen Herausforderungen des Euro-Raums begegnen&ldquo;, fragt Jens Weidmann im Titel seines Vortrags. Ich interpretiere das &bdquo;Wir&ldquo;, gesprochen vor der Frankfurter Banking-Community als &bdquo;Wir die Banking-Community&ldquo;. Wie wir sehen werden, l&auml;sst sich diese Sichtweise ganz gut durchhalten. Zugegeben: Das Wort L&uuml;ge ist strenger als &uuml;blich f&uuml;r die interessengeleiteten Verdrehungen, die er zum Besten gibt. Aber die Versuchung, so die Klang&auml;hnlichkeit mit dem Roman von Ulrich Plenzdorf herzustellen, ist einfach zu gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1830\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie Elite wollen wir sein?<\/strong><br>\nDie Exzellenzinitiative, das Programm f&uuml;r Deutschlands Spitzenforschung, geht in die dritte Runde. Der Streit um ihre Zukunft ist voll entbrannt.<br>\nEs geht um die wichtigste wissenschaftspolitische Entscheidung des Jahres &ndash; die Zukunft der Exzellenzinitiative. Doch seit Monaten lavieren die Beteiligten aus Politik und Wissenschaft und verweisen auf Ende Januar. Dann kommt der &ldquo;Imboden-Bericht&rdquo;, die Begutachtung der zur&uuml;ckliegenden Runden der Exzellenzinitiative. Bevor der Bericht erscheint, will sich niemand aus der Deckung wagen &ndash; obwohl l&auml;ngst jeder eine Meinung hat, wie es mit der Initiative weitergehen soll. W&auml;hrend die Kommission unter dem Vorsitz des Schweizer Wissenschaftlers Dieter Imboden im Verborgenen vor sich hin evaluiert, laufen die Verhandlungen bereits. Zwischen Bund und L&auml;ndern, zwischen SPD und Union, zwischen Hochschulvertretern und Forschungseinrichtungen. Von Ende Januar an wird dann auch in aller &Ouml;ffentlichkeit um die Verteilung der Gelder, um die Ausgestaltung der Zukunft gestritten werden. Wie geht es weiter mit Deutschlands Spitzenforschung?<br>\nZeit, eine Prognose zu wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/02\/exzellenzinitiative-elite-spitzenforschung-zukunft\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben diese Entwicklungen in der Wissenschaft stets kritisch begleitet. Dazu drei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1974\">Michael Hartmann: Die Exzellenzinitiative &ndash; ein Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11649\">Die Folgen der Exzellenzinitiative &ndash; Funktionale oder vertikale Differenzierung<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16967\">Die Exzellenzinitiative und die Hierarchisierung des deutschen Hochschulsystems<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>passend dazu: &ldquo;Professoren zeugen Professoren&rdquo;<\/strong><br>\nDer Spitzen&ouml;konom Gustav Horn mag gute Filme und Sandra Bullock. Beinahe w&auml;re er selbst Kameramann geworden. Ein Expertengespr&auml;ch &uuml;ber Tr&auml;ume<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/wirtschaft\/article151381409\/Professoren-zeugen-Professoren.html\">WELT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schwieriger Kampf gegen den Missbrauch von Leiharbeit<\/strong><br>\nEigentlich sollte das Thema schon l&auml;ngst &uuml;ber die B&uuml;hne sein. Doch die Neuregelungen f&uuml;r Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit verz&ouml;gern sich. Der Teufel liegt im Detail des Entwurfst von Arbeitsministerin Nahles. (&hellip;)<br>\nIm Grunde scheint die Sache klar. &bdquo;Den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit werden wir verhindern&ldquo;, haben Union und SPD in die Pr&auml;ambel ihres Koalitionsvertrages geschrieben. Sp&auml;ter hei&szlig;t es, man wolle rechtswidrige Vertragskonstruktionen bei Werkvertr&auml;gen verhindern und Leiharbeit grunds&auml;tzlich auf 18 Monate beschr&auml;nken.<br>\nDamit k&ouml;nnten Arbeitgeber und Gewerkschaften prinzipiell wohl leben. Doch der Teufel steckt im Detail. So sieht der Entwurf von Nahles Ausnahmen von der Leiharbeits-H&ouml;chstdauer vor. Wenn Unternehmen tarifgebunden sind, will die SPD-Frau auch deutlich l&auml;ngere Besch&auml;ftigungszeiten zulassen. Aus Sicht der Gewerkschafterin ein kluger Plan &ndash; doch dummerweise ist der Gro&szlig;teil der ostdeutschen Metallindustrie nicht an Branchentarife gebunden und w&uuml;rde also benachteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/koalitions-streit-schwieriger-kampf-gegen-den-missbrauch-von-leiharbeit,10808230,33575004.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Enorme Einbu&szlig;en f&uuml;r Angestellte<\/strong><br>\nUm zu sparen, splitten Unternehmen Aufgabenbereiche in Tochterfirmen ab &ndash; oft mit gravierenden Folgen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten. (&hellip;)<br>\nDie Aufsplitterung in Tochterfirmen habe gravierende Folgen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten. So seien die zum Zeitpunkt der Auslagerungen noch g&uuml;ltigen Tarifvertr&auml;ge von den Tochterfirmen zwar &uuml;bernommen worden. Nachfolgende Tarifabschl&uuml;sse h&auml;tten aber keine Ber&uuml;cksichtigung mehr gefunden. &bdquo;Dadurch hat es f&uuml;r diese Kolleginnen und Kollegen seit vielen Jahren keine Lohnerh&ouml;hungen mehr gegeben&ldquo;, sagt Schw&auml;rzel. Dass dies f&uuml;r die Besch&auml;ftigten enorme Einbu&szlig;en bedeutet, zeigen Daten des statistischen Bundesamts: Danach stiegen die Bruttol&ouml;hne zwischen 2002 und 2014 im Schnitt um fast 2,3 Prozent pro Jahr. Demgegen&uuml;ber summieren sich andauernde Nullrunden in diesem Zeitraum auf ein Minus von rund 30 Prozent.<br>\nNeu eingestellten Belegschaftsmitgliedern geht es laut Schw&auml;rzel nicht viel besser: Sie w&uuml;rden nach schlechter dotierten Tarifvertr&auml;gen wie etwa f&uuml;r Geb&auml;udereiniger vergolten oder erhielten tarifvertragsunabh&auml;ngige Arbeitsvertr&auml;ge. Im Durchschnitt verdienten die Besch&auml;ftigten der Konzernt&ouml;chter etwa zwei Euro pro Stunde weniger als Stammbesch&auml;ftigte nach dem Verdi-Tarifvertrag. Zudem seien die Arbeitsverh&auml;ltnisse s&auml;mtlich befristet. Dies und die Aufteilung der Belegschaft in viele kleinere Einheiten machten es schwer bis unm&ouml;glich, wirksame Arbeitnehmervertretungen zu bilden. Neben den niedrigeren Lohnkosten und Ruhe an der Betriebsratsfront h&auml;tten die Tochtergesellschaften fiskalische Vorteile f&uuml;r den Gesamtkonzern, da die Mehrwertsteuer entfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/werkvertraege-enorme-einbussen-fuer-angestellte,10808230,33573990.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CBL-Vertrag f&uuml;rs Leipziger Trinkwassernetz aufgel&ouml;st &ndash; Cross Border Leasing: Am Ende hat Leipzig 39 Millionen Euro draufgezahlt<\/strong><br>\nEs wird noch eine Weile dauern, bis alles aufger&auml;umt ist, was der einstige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Leipziger Wasserwerke, Bernd Heininger, so alles anger&uuml;hrt hat. Eins seiner Gesch&auml;fte, das er im Jahr 2003 eingef&auml;delt hat, wird jetzt mit einem Minus von 39 Millionen Euro f&uuml;r die Stadt Leipzig beendet. Das ist der Cross-Boarder-Leasing-Vertrag f&uuml;r das Leipziger Trinkwassernetz.<br>\nVor &uuml;ber 10 Jahren galten diese CBL-Vertr&auml;ge als richtige Kassenf&uuml;ller f&uuml;r deutsche Kommunen. Man verleaste einfach wichtige Teile der Infrastruktur an US-amerikanische Unternehmen, die das Leasing ihrerseits steuermindernd beim amerikanischen Fiskus geltend machen konnten. Die Ersparnis kam auch der Kommune oder dem Unternehmen zugute, das seine technische Struktur auf diese Weise f&uuml;r Jahrzehnte einfach mal vermietete. Aber das funktionierte nur so lange, wie die amerikanische Regierung dieses Steuerungsminderungsmodell mittrug und die Zinsen auf Geldanlagen hoch waren.<br>\nDoch noch vor der Finanzkrise warnte die s&auml;chsische Regierung vor diesen Gesch&auml;ften und ihren Risiken. Und sie untersagte den Kommunen weitere Spielchen in dieser Dimension, denn bei Laufzeiten von bis zu 100 Jahren (wie beim Leipziger Trinkwassernetz) war nicht ansatzweise absehbar, wer am Ende tats&auml;chlich einen Reibach machte &ndash; und wer t&uuml;chtig draufzahlte. Deswegen waren die Stadt Leipzig und ihr Kommunalkonzern LVV schon seit Jahren bem&uuml;ht, die CBL-Vertr&auml;ge wieder aufzul&ouml;sen. Im Fall des Trinkwassernetzes kam das Angebot des US-Telekommunikationskonzerns Verizon wohl gerade noch rechtzeitig, um noch Schlimmeres zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/wirtschaft\/wirtschaft-leipzig\/2016\/01\/ende-hat-leipzig-39-millonen-euro-draufgezahlt-123867\">Leipziger Internet Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wir ver&ouml;ffentlichen die Liste aller Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes seit 2005<\/strong><br>\nJahrelang machte der Bundestag ein Geheimnis aus den Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes. Obwohl er vom Bundesverwaltungsgericht zur Ver&ouml;ffentlichung einzelner Ausarbeitungen gezwungen wurde, fehlte bis zuletzt eine &Uuml;bersicht aller Gutachten. Wir ver&ouml;ffentlichen die Liste nun erstmals. Darin befindet sich auch eine Ausarbeitung zum umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP, die der Bundestag als geheim eingestuft hat.<br>\nAm Ende hatte es der Bundestag noch einmal mit juristischen Winkelz&uuml;gen versucht. abgeordnetenwatch.de verfolge eine &ldquo;Ausforschung des Beh&ouml;rdenhandelns&rdquo;, wenn es eine Liste aller Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes seit 2005 anfordere &ndash; dies sei vom Informationsfreiheitsgesetz (IFG) nicht gedeckt. Von daher sei unser Antrag abzulehnen. (&hellip;)<br>\nDass sich der Deutsche Bundestag lange Zeit weigerte, die Gutachten herauszugeben, war auch deswegen skandal&ouml;s, weil die Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes aus Steuermitteln erstellt werden. Diese Unterabteilung des Deutschen Bundestages soll Abgeordneten &ldquo;bei der Aus&uuml;bung ihres Mandates Hilfestellung leisten&rdquo; und ist dabei zu parteipolitischer Neutralit&auml;t und sachlicher Objektivit&auml;t verpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2016-01-22\/wir-veroffentlichen-die-liste-mit-allen-gutachten-des-wissenschaftlichen-dienstes\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ukraine: US-Kongress hebt Verbot der Unterst&uuml;tzung einer faschistischen Kampfgruppe auf<\/strong><br>\nIm Dezember haben beide Kammern des US-Kongresses den Staatshaushalt f&uuml;r das Jahr 2016 in H&ouml;he von 1,1 Billionen US-Dollar verabschiedet. Darin sind 64 Milliarden US-Dollar f&uuml;r den Fonds f&uuml;r sogenannte Overseas Contigency Operations (OCO) vorgesehen &ndash; eine Art &bdquo;Kriegskasse&ldquo;, die das Pentagon mit zus&auml;tzlichen Mitteln ausstattet, und die unter dem Stichwort &bdquo;Global War on Terror&ldquo; zur Finanzierung der Kriege in Afghanistan und im Irak eingerichtet worden war.<br>\nAus dem Budget sollen unter anderem europ&auml;ische L&auml;nder unterst&uuml;tzt werden, die &bdquo;einer russischen Aggression ausgesetzt&ldquo; sind, worunter insbesondere die Ukraine zu z&auml;hlen ist.<br>\nWie The Nation Ende vergangener Woche berichtete, k&ouml;nnten Gelder aus dieser &bdquo;Kriegskasse&ldquo; auch an das auf Seiten der Kiewer Regierung k&auml;mpfende Asow-Bataillon flie&szlig;en, da der US-Kongress auf Druck des Verteidigungsministeriums im Rahmen der Budget-Verabschiedung einen Erlass aufgehoben hat, der eine entsprechende Finanzierung untersagte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601193821\/kurzmeldungen\/aktuell1\/ukraine-us-kongress-hebt-verbot-der-unterstuetzung-einer-faschistischen-kampfgruppe-auf.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Unser Rechtsstaat befindet sich in Erosion<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Becker &uuml;ber die deutsche Kriegsberichterstattung und den bellizistischen Kurs von Rot-Gr&uuml;n &ndash; Teil 2<br>\nMit dem Kosovokrieg haben sich viele Politiker und Medien von den Lehren des Zweiten Weltkrieges verabschiedet und propagieren mittlerweile v&ouml;lkerrechts- und grundgesetzwidrige Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr. Ein Gespr&auml;ch mit J&ouml;rg Becker &uuml;ber den aktuellen Verfall der politischen und medialen Kultur in Deutschland. (&hellip;)<br>\nHerr Becker, welche Rollen spielen Elite-Netzwerke und PR-Agenturen bei der aktuellen Berichterstattung?<br>\nJ&ouml;rg Becker: Nat&uuml;rlich spielen sie eine enorm wichtige Rolle. In solchen Netzwerken wird soziales Einvernehmen hergestellt, man einigt sich informell auf dieselben spins, man springt in seiner eigenen Karriere vom Fernsehen zur Unternehmensberatung, vom Bundesministerium zur NATO oder von der R&uuml;stungsindustrie in das Parlament. Solche Netzwerke sind in den USA sehr viel ausgepr&auml;gter als bei uns, aber Deutschland &ldquo;amerikanisiert&rdquo; sich auch hier kr&auml;ftig.<br>\nWarum wohl sitzt Genscher im Aufsichtsrat der Berliner PR-Agentur WMP-Eurocom AG, warum war Lothar de Maizi&egrave;re Aufsichtsratsvorsitzender der fr&uuml;heren PR-Agentur Hunzinger AG in Frankfurt und warum war der fr&uuml;here hessische Minister Volker Hoff gleichzeitig Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Wiesbadener Werbeagentur Zoffel-Hoff-Partner?<br>\nWarum schied der ehemalige Staatssekret&auml;r im Bundesverteidigungsministerium St&eacute;phane Beemelmans aus seinem Amt aus und wurde am 1. Dezember 2014 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Werbeagentur Eutop Berlin GmbH, warum sitzt der ehemalige Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU Peter Radunski im Beirat des Kommunikationsberaters MSL-Germany und warum gr&uuml;ndete der ehemalige SPD-Staatssekret&auml;r im Bundesarbeitsministerium Kajo Wasserh&ouml;vel 2010 die Firma Elephantlogic GmbH, eine Agentur f&uuml;r Strategieberatung?<br>\nIn dieser Welt des dauernd hohen Adrenalins, der Funktionalit&auml;t, der Leistung, des K&ouml;nnens und der Exzellenz st&ouml;ren Inhalte. Pecunia non olet: Da kann ein Thomas H&uuml;ser, Werbe- und Agenturprofi aus Essen, einfach aus der CDU austreten, um zuk&uuml;nftig den SPD-Chef Sigmar Gabriel im Wahlkampf zu beraten.<br>\nPolitiker sitzen in solchen Gremien und Agenturen nicht aus Jux und Dollerei, nat&uuml;rlich nicht. Vielmehr geht es um Reputation, Macht, do-ut-des-Gesch&auml;fte, kleine und gro&szlig;e Gef&auml;lligkeiten und Medien- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Im &Uuml;brigen und nicht zuf&auml;llig geht es hier um verschwiegene &ldquo;Herrenrunden&rdquo;, oft von aus dem Amt geschiedenen Politikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47172\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf Teil 1 des Interviews <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30452#h16\">hier hingewiesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Youtube statt TV &ndash; Interview Youtuber Tilo Jung, jung&amp;naiv<\/strong><br>\nTilo Jung und sein Youtube-Format &ldquo;jung &amp; naiv&rdquo; haben die etablierten TV-Macher aufgemischt. Politikern stellt er unangenehme Fragen, bei der Bundespressekonferenz f&auml;llt er auf. Seine Videos haben Millionen Klicks im Monat, er kann von den Einnahmen sogar seinen Lebensunterhalt bestreiten und den von zwei Mitarbeitern. Sein Stil kommt bei j&uuml;ngeren Leuten gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/b5-aktuell\/sendungen\/medienmagazin\/medien-dld-interview-tilo-jung-jungnaiv-100.html\">BR5<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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