{"id":3057,"date":"2008-03-11T09:25:35","date_gmt":"2008-03-11T08:25:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3057"},"modified":"2008-03-11T13:15:56","modified_gmt":"2008-03-11T12:15:56","slug":"hinweise-des-tages-603","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3057","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3057&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Betriebsr&auml;te und Leiharbeit: Mehr Aufgaben, weniger Ressourcen <\/strong><br>\nEine Studie untersucht Betriebe mit hohem Zeitarbeiter-Anteil. Die Untersuchung bietet auch qualitative Einblicke in die Situation von Leiharbeitern. &ldquo;Die Leiharbeiter arbeiten auf Teufel komm raus! Die lassen sich alles gefallen&rdquo;, so beschreibt ein Betriebsratsvorsitzender die Stimmung bei seinem Automobilzulieferer mit 650 Besch&auml;ftigten, davon 130 Leiharbeiter. Betriebsr&auml;te w&uuml;rden oft erst hinzugezogen, wenn zum Beispiel die besondere Bereitschaft der Zeitarbeiter zu &Uuml;berstunden von Vorgesetzten instrumentalisiert werde. Dann m&uuml;sse der Betriebsrat eine schwierige Schlichtungsfunktion &uuml;bernehmen: die angestammten Rechte der Belegschaft wahren und gleichzeitig die Leiharbeiter nicht als Menschen zweiter Klasse behandeln. Dieser Spagat funktioniert vor allem da, wo Betriebsr&auml;te sich gezielt um Leiharbeiter k&uuml;mmern.<br>\nWeniger Geld f&uuml;r die gleiche Arbeit zu bekommen sowie die Unsicherheit &uuml;ber eine m&ouml;gliche Festanstellung &ndash; das sind aus Sicht der befragten Betriebsr&auml;te die gr&ouml;&szlig;ten Probleme der Leiharbeiter. Vor allem Betriebsr&auml;te, die ihre Leiharbeiteraktivit&auml;ten bereits professionalisiert haben, konnten noch genauer Auskunft geben: h&auml;ufig nannten sie Konflikte um Arbeitszeit und Sozialleistungen sowie Konflikte mit den Stammbesch&auml;ftigten. In ihren Gespr&auml;chen mit Betriebsratsvorsitzenden stie&szlig;en die Wissenschaftler immer wieder auf gro&szlig;e Unzufriedenheit mit der Situation. Man sehe die schwierige Situation der Leiharbeiter, k&ouml;nne aber letztlich nicht viel tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/320_90282.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Grossbanken-Chefs verteidigen ihre Geh&auml;lter<\/strong><br>\nVor einem Ausschuss des US-Kongresses haben verschiedene Bankchefs rechtfertigen m&uuml;ssen, warum sie trotz Milliardenverlusten ihrer Institute Millionenbetr&auml;ge erhielten. Die Entwicklung beruhe auf Ereignissen au&szlig;erhalb ihrer Kontrolle, erkl&auml;rten die Manager. Ihre gewiss hohen Bez&uuml;ge seien redlich verdient. In der Anh&ouml;rung wurde jedoch deutlich, dass die an der Wall Street angewendeten Entlohnungskriterien f&uuml;r Topmanager, die hohe Bonuszahlungen f&uuml;r kurzfristige Ergebnisse versprechen, in erheblichem Ma&szlig;e zu dem Immobiliendebakel beigetragen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/grossbanken-chefs_verteidigen_ihre_gehaelter_1.686488.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der letzte Satz weist wieder einmal darauf hin, dass zwischen der NZZ und vielen, anderen Medien ein qualitativer Klassenunterschied besteht: &bdquo;In der Anh&ouml;rung wurde jedoch deutlich, dass die an der Wall Street angewendeten Entlohnungskriterien f&uuml;r Topmanager, die hohe Bonuszahlungen f&uuml;r kurzfristige Ergebnisse versprechen, in erheblichem Masse zu dem Immobiliendebakel beigetragen haben.&ldquo;<br>\nVersuchen Sie doch mal, einen &auml;hnlich kritschen Satz z.B. beim SPIEGEL (n&auml;chster Hinweis) zu finden:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie sich die Milliarden-Vernichter rausreden<\/strong><br>\nSelten zuvor war der US-Kongress mit einer solchen Riege der Reichen konfrontiert: Manager amerikanischer Banken haben im Parlament ihren Kurs w&auml;hrend der Kreditkrise verteidigt. Sie haben versagt, trotzdem kassiert &ndash; und finden das gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,540463,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der SPIEGEL stimmt blo&szlig; in die allgemeine Emp&ouml;rung &uuml;ber die Gier der Raffz&auml;hne ein. Fragen nach Zusammenh&auml;ngen und Ursachen der Krise stellt er nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Danke, Berlin<\/strong><br>\nDem Verwaltungsgericht in Berlin sei Dank. Das Urteil, der Mindestlohn f&uuml;r Briefdienstzusteller sei gesetzeswidrig, ist eine Chance f&uuml;r die Republik. Denn der von der gro&szlig;en Koalition pr&auml;ferierte Weg, Mindestl&ouml;hne durch die Hintert&uuml;r und nur f&uuml;r Branchen einzuf&uuml;hren, die ihn w&uuml;nschen, ist volkswirtschaftlicher Unsinn. Der gesetzliche Mindestlohn f&uuml;r Deutschland ist die wichtigste Reform, die die gro&szlig;e Koalition auf den Weg bringen muss. Es w&auml;re endlich mal eine Reform, die diesen Namen verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1300975&amp;\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wunderbarer Wahlkampfschlager<\/strong><br>\nMindestl&ouml;hne werden trotz des juristischen Gepl&auml;nkels kommen. In der Bev&ouml;lkerung ist die Zustimmung f&uuml;r Regeln, die Dumping-Geh&auml;lter verbieten, gro&szlig;. Die Union blockiert das Gesetzgebungsverfahren, wo sie nur kann &ndash; und liefert somit ein wunderbares Thema f&uuml;r den Wahlkampf 2009. Der Dauerbrenner Mindestlohn bleibt also allen erhalten &ndash; bis er irgendwann in einem eigenen Gesetz geregelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F03%2F10%2Fa0097&amp;src=GI&amp;cHash=c7b9ede586&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Fragt sich nur, ob ein hinreichend gro&szlig;er Teil der SPD das wirklich will und gegebenenfalls die Chance zu nutzen imstande w&auml;re. Immerhin weigert sich die SPD in vier Parlamenten mit einer rot-roten bzw. rot-gr&uuml;n-roten Mehrheit, die Schwarzen auf die <a href=\"http:\/\/www.michael-schoefer.de\/artikel\/ms0531.html\">Oppositionsbank<\/a> zu schicken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Berliner Handwerker f&uuml;rchten Lohndumping<\/strong><br>\nMindestl&ouml;hne stellen die gro&szlig;e Koalition derzeit vor eine Zerrei&szlig;probe. Dass die Frage nach der Einf&uuml;hrung von Lohnuntergrenzen aber nicht immer spalten muss, zeigt eine aktuelle Umfrage im Berliner Handwerk. Demnach spricht sich die Mehrheit der Arbeitgeber in den lokalen Handwerksbetrieben vor dem Hintergrund der &Ouml;ffnung des deutschen Arbeitsmarkts f&uuml;r EU-Ausl&auml;nder im kommenden Jahr deutlich f&uuml;r Mindestl&ouml;hne aus: Von den 1059 Befragten bef&uuml;rworten mehr als 700 einen gesetzlichen Mindestlohn, gab die Handwerkskammer am Montag bekannt. Dabei habe es bei den Aussagen keine gro&szlig;en Unterschiede zwischen kleinen, mittleren oder gro&szlig;en Betrieben gegeben. Ursache f&uuml;r den starken Zuspruch ist Schwarz zufolge die Furcht vor Lohndumping, besonders, weil im kommenden Jahr die Schranken auf dem europ&auml;ischen Arbeitsmarkt fallen sollen. &bdquo;Es gibt kein Gesetz in Deutschland, dass Lohndumping verbietet&ldquo;, erkl&auml;rte Schwarz. Die Einf&uuml;hrung von allgemeinverbindlichen Mindestl&ouml;hnen k&ouml;nne aber verhindern, dass Arbeitnehmer aus Nachbarl&auml;ndern f&uuml;r extrem niedrige L&ouml;hne arbeiteten. &bdquo;Zugleich ist die Gefahr der Abwanderung bei den meisten Branchen gar nicht gegeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2492360?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Die FR bilanziert die 30 Dax-Bilanzen: &Uuml;berschuss im &Uuml;berfluss<\/strong><br>\nDie Gewinne von gestern sind die Arbeitspl&auml;tze von morgen, hei&szlig;t es. Die j&uuml;ngsten Ank&uuml;ndigungen von bislang f&uuml;nf Dax-Konzernen, Tausende von Stellen abzubauen, d&uuml;rften das widerlegen. Die Bilanzen des vergangenen Jahres gl&auml;nzen n&auml;mlich wie noch nie: Rekorde werden zur Gewohnheit, Profitmaximierung wird zum Selbstl&auml;ufer. Die Bilanz der Bilanzen 2007 zeigt eine ungebrochen boomende Profit-Phase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1300270\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Investor will Hugo Boss aussaugen<\/strong><br>\nPermira dringt bei der au&szlig;erordentlichen Aufsichtsratssitzung des Modekonzerns Hugo Boss auf eine Sonderaussch&uuml;ttung von mindestens 345 Millionen Euro.<br>\nDer britische Beteiligungskonzern Permira, der 88 Prozent an Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Modekonzern Hugo Boss h&auml;lt, will seine Forderung am 11. M&auml;rz vorbringen, wie FOCUS-MONEY aus Aufsichtsratskreisen erfuhr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/MONEY-boerse\/modebranche_aid_264649.html\">Focus-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Was sagt Herr Steinbr&uuml;ck dazu? Er hat das Unwesen dieser Blutsauger erleichtert. Auch rechtlich komme ich damit nicht mehr zu recht. Das verst&ouml;&szlig;t doch gegen die guten Sitten und ist au&szlig;erdem ungerechtfertigte Bereicherung. Und die Medien: Was machen Sie f&uuml;r ein Ged&ouml;ns um den angeblichen Wortbruch von Andrea Ypsilanti. Doch um einen solchen Vorgang k&uuml;mmert sich fast kein Schwanz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Liquidit&auml;tsalarm<\/strong><br>\n&bdquo;Die Kreditkrise hat eine neue Dimension erreicht. Eine Dimension, die alles bisher Erlebte locker in den Schatten stellen kann. Dem Finanzkapitalismus droht die Kernschmelze. W&auml;re ich Notenbanker, ich h&auml;tte wohl das ganze Wochenende nicht geschlafen. Denn die Risikoaversion hat sich bis zu den Staatsanleihen durchgefressen.&ldquo;<br>\n&hellip;. und weiter:\n<p>&bdquo;Was hei&szlig;t das alles f&uuml;r die n&auml;here Zukunft?<br>\n&bdquo;Die Liquidit&auml;t f&uuml;r andere Finanzkapitalisten mit den sch&ouml;nen Namen Hedgefonds oder Private Equity wird noch knapper. Einige dieser Buden werden uns um die Ohren fliegen. Ob sie Banken mitrei&szlig;en werden? Schaun mer mal. Die Banken werden kr&auml;ftige Verluste erleiden. Denn nichts passt mehr in einer Welt, die Staatsanleihen illiquide werden l&auml;sst. Kein Hedge, kein Swap, erst recht kein Credit Default Swap (CDS).<\/p>\n<p>Zinssenkungen und Extra-Liquidit&auml;t der Notenbanken werden nicht ausreichen, um die Krise zu beheben. Gut m&ouml;glich, dass das Deleveraging bald in der Realwirtschaft zu sp&uuml;ren sein wird. Unternehmen erhalten keine Kredite mehr, oder wenn, dann zu horrenden Konditionen und mit superkurzen Laufzeiten.<br>\nDer Staat muss wohl ran, um die gesunden Nicht-Banken-Teile der Volkswirtschaft zu retten. Gro&szlig;e Konjunkturprogramme werden schon bald vonn&ouml;ten sein, sollte die Krise nicht bald halt machen. Eine aufregende Woche!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/09\/liquiditatsalarm_293\">Zeit Herdentrieb<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Ziffer 1 von oben k&ouml;nnte(!) erkl&auml;ren, warum Pemira Hugo Boss aussagen will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Beck erkl&auml;rt Bahn-Reform in SPD zur Chefsache<\/strong><br>\nSPD-Chef Kurt Beck hat die parteiinternen Beratungen &uuml;ber die geplante Teilprivatisierung der Deutschen Bahn zur Chefsache erkl&auml;rt. Beck sagte in Berlin, das Parteipr&auml;sidium habe den Auftrag der entsprechenden Arbeitsgruppe konkretisiert und erweitert. Deren Leitung werde er zumindest &ldquo;in den entscheidenden Phasen&rdquo; selbst &uuml;bernehmen. Ziel sei es, z&uuml;gig einen Vorschlag zu erarbeiten, der den Beschl&uuml;ssen des Hamburger Parteitages der SPD gerecht werde. Damals hatte sich die SPD auf ein Volksaktienmodell festgelegt, was aber Bahn und CDU\/CSU gleicherma&szlig;en ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/afp.google.com\/article\/ALeqM5ioIrGM_fEYXMntyhK8SItjA-XwDA\">AFP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dieses besondere Engagement unmittelbar nach Becks Krankheit riecht sehr nach einem Deal. K&ouml;nnte ja sein, dass sich Steinbr&uuml;ck seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Beck mit besonderem Engagement Becks f&uuml;r die Privatisierung der Bahn nach einem modifizierten Holdingmodell erkauft hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Becks beklemmende R&uuml;ckkehr<\/strong><br>\nWas sagt jemand, der zwei Wochen schweigen musste? Im Falle von Kurt Beck: nicht viel. Der Auftritt des SPD-Chefs am Montag war so langweilig und so stockend, dass sich nur hoffen l&auml;sst, dass er nicht zum Kanzlerkandidaten gek&uuml;rt wird. Haften blieben nur seine Tiervergleiche wie etwa die Selbsteinsch&auml;tzung, dass die SPD-M&auml;use nicht mehr so lebhaft tanzen werden, nun, da Kater Beck zur&uuml;ck ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/becks-beklemmende-rueckkehr\/?src=MT&amp;cHash=7902020e02\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Dogmatische Verweigerung schadet uns&rdquo; <\/strong><br>\nDas Chaos um die Regierungsbildung in Hessen hat eine Debatte &uuml;ber den Umgang der SPD mit der Linken entfacht. In einem Thesenpapier, das die S&uuml;ddeutsche Zeitung ver&ouml;ffentlicht, stellen sich einflussreiche Sozialdemokraten hinter ihren Parteivorsitzenden Kurt Beck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/997\/162546\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Selbst normal begabte Kinder wollen nicht zur Schule&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist ein B&uuml;ndel von Ursachen, auch in der Anlage begr&uuml;ndet und im Temperament. Hinzu kommen die immer kritischeren sozialen Verh&auml;ltnisse in Deutschland, vieles erinnert mich inzwischen an die Thatcher-Zeit im Gro&szlig;britannien der 80er Jahre. Auch dort war ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Mittelschicht von Verarmung bedroht. Den Leuten, die in unserem Land die Meinungsf&uuml;hrerschaft haben, geht es blendend, immer mehr Menschen aber rackern sich ab, um nicht zu den Verlierern zu geh&ouml;ren. Reinmar du Bois, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Olg&auml;le<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/detail.php\/1656518\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das ist doch kein Kampf mehr&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften in Deutschland streiken wieder &ndash; aber sind sie wirklich stark? Dokumentarfilmer Holger Wegemann hat einen legend&auml;ren Arbeitskampf begleitet: gegen die Schlie&szlig;ung des Bosch-Siemens-Werks in Berlin. Seine Erfahrung: Streiks sind nur noch eine Parodie der Arbeiterbewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=tz&amp;dig=2008%2F03%2F10%2Fa0073&amp;src=GI&amp;cHash=a88ce043eb&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Bsirske will neue Post-Gewerkschaft GNBZ wegen Bestechlichkeit anzeigen<\/strong><br>\nNeue Indizien belegen Einfluss der Arbeitgeber auf die GNBZ. &ndash; Der Vorsitzende von Verdi, Frank Bsirske, will die Gewerkschaft der neuen Brief- und Zustelldienste GNBZ wegen Bestechlichkeit im Gesch&auml;ftsverkehr anzeigen. Gegen&uuml;ber dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ sagte Bsirske w&ouml;rtlich: &bdquo;Wir werden Strafantrag stellen wegen des begr&uuml;ndeten Anfangsverdachts auf Bestechlichkeit im Gesch&auml;ftsverkehr, auch und nicht zuletzt wegen der Rechercheergebnisse von REPORT MAINZ.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/-\/id=1197424\/nid=1197424\/did=3266880\/v8lp4o\/index.html\">Report-Mainz<\/a><\/li>\n<li><strong>Fernsehtipp: Rentenangst! &ndash; Der Kampf um die Altersversorgung <\/strong><br>\nIst die gesetzliche Rente tats&auml;chlich so schlecht wie behauptet? Sicher ist: Ohne Generationenvertrag w&auml;re es &uuml;berhaupt nicht m&ouml;glich gewesen, nach dem Krieg und Zusammenbruch ein System aufzubauen, das vom ersten Tag an funktionierte. Und auch nach dem Zusammenbruch der DDR h&auml;tten die Rentner im Osten in die R&ouml;hre geschaut, wenn man sie nicht sofort in die gesetzliche Rente integriert h&auml;tte. Beispiele aus anderen L&auml;ndern zeigen zudem: Private Systeme sind oft weder sicherer noch g&uuml;nstiger. Seit die Aktienm&auml;rkte nicht mehr automatisch steigen, schaffen es viele Pensionspools nicht mehr, die erforderlichen Renditen zur Finanzierung der Renten zu erwirtschaften. Die hauseigenen Pensionskassen etlicher amerikanischer Gro&szlig;unternehmen haben in den vergangenen Jahren enorme Defizite angeh&auml;uft, die sie dann mit allen m&ouml;glichen Tricks auf ihre Pension&auml;re abw&auml;lzten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ard-digital.de\/programmvorschau\/sendung.php?eventID=108092730\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Erstsendung war am Sonntag, dem 9.3.2008. Aufgrund der gro&szlig;en Resonanz wird die Sendung <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/fernsehen\/781\/748492.html\">an den folgenden Terminen<\/a> wiederholt<\/em><\/p>\n<p>24. M&auml;rz 2008, 01.15 Uhr auf Eins EXTRA<br>\n25. M&auml;rz 2008, 22.00 Uhr auf Eins EXTRA<br>\n30. M&auml;rz 2008, 16.00 Uhr auf Eins EXTRA<br>\n5. Mai 2008, 21.00 Uhr auf Phoenix<\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Gift und Genen <\/strong><br>\n&ldquo;Mit Gift und Genen&rdquo; kontrolliert der US-Konzern Monsanto den Markt der Biotechnologie. Und mit Korruption, wie eine Arte-Doku zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/mit-gift-und-genen\/?src=AR&amp;cHash=4f95b1759e\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir werden teuer f&uuml;r den Irak-Krieg bezahlen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Angst vor einer Rezession hat im US-Wahlkampf das Thema &ldquo;Innere Sicherheit&rdquo; abgel&ouml;st. Dabei ist der wirtschaftliche Abschwung eine direkte Folge des Krieges. Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz rechnet auf WELT ONLINE vor, was das Engagement im Irak die Vereinigten Staaten wirklich kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1783456\/Wir_werden_teuer_fuer_den_Irak-Krieg_bezahlen.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bushs Kriegskosten explodieren<\/strong><br>\nIn der kommenden Woche treten die USA in das sechste Kriegsjahr gegen den Irak ein. Seit 2003 sind die materiellen Kosten des unprovozierten US-Angriffskrieges st&auml;ndig gestiegen. Aber erst vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden US-Hypotheken- und Finanzkrise und der sich abzeichnenden, viele Existenzen bedrohenden Rezession r&uuml;ckt die Vernichtung amerikanischer Ressourcen und Steuergelder durch Krieg und Besatzung zunehmend ins Bewu&szlig;tsein der &Ouml;ffentlichkeit. In dieser Situation hat das soeben ver&ouml;ffentlichte Buch &raquo;The Three Trillion Dollar War: The True Cost of the Iraq Conflict&laquo; (deutscher Titel: &raquo;Die wahren Kosten des Krieges&laquo;) von Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Joseph E. Stiglitz und der Havard-&Ouml;konomin Linda J. Bilmes &uuml;ber die Kosten des Feldzuges f&uuml;r Aufmerksamkeit gesorgt. Nach den Berechnungen der beiden renommierten Wirtschaftswissenschaftler sind die monatlichen Kosten des Irak-Kriegs von 4,4 Milliarden Dollar im Jahr 2003 auf inzwischen 12,5 Milliarden gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/03-11\/039.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3057","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3057","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3057"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3057\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}