{"id":30580,"date":"2016-01-26T09:06:50","date_gmt":"2016-01-26T08:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580"},"modified":"2016-02-11T15:20:58","modified_gmt":"2016-02-11T14:20:58","slug":"hinweise-des-tages-2547","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h01\">Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland w&auml;chst langfristig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h02\">Milliard&auml;re k&ouml;nnten Armut in ihren L&auml;ndern bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h03\">Wer lebt auf unsere Kosten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h04\">Fl&uuml;chtlingskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h05\">Linksregierung in Spanien r&uuml;ckt n&auml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h06\">Von Schuldenbremsen, &bdquo;struktureller Arbeitslosigkeit&ldquo; und einem Mainstream, der Thatcher begeistert h&auml;tte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h07\">Uwe Jean Heusers kleine Globalisierungslehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h08\">&Ouml;lpreis im freien Fall &ndash; Wer profitiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h09\">Sigmar Gabriel und Saudi-Arabien: Reden ist Silber, Waffen sind Gold<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h10\">Michael Bloomberg: Der Mann, der Amerika vor Trump bewahren k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h11\">Zwei Wege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h12\">AWACS-Einsatz wirklich erforderlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h13\">Umgang mit der AfD: Rechtsschwenk, marsch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h14\">Medien zitieren Hans-Werner Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h15\">Zu guter Letzt: Christian Springer &ndash; Aufreger &uuml;ber organisierte Kriminalit&auml;t<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland w&auml;chst langfristig<\/strong><br>\nSetzt man die Ergebnisse aus dem Jahr 2013 ins Verh&auml;ltnis zu den 1998 und 2003 erhobenen Daten, ergibt sich das Bild einer stetig wachsenden Ungleichheit. 1998 besa&szlig; das reichste Zehntel der Deutschen 45,1 Prozent aller Immobilien, Wertpapiere, Unternehmensbeteiligungen, Fahrzeuge, Schmuckst&uuml;cke, Edelmetalle, Bankguthaben, Bargeldbest&auml;nde und privaten Versicherungsanwartschaften im Lande, 2003 waren es bereits 49 und 2008 wie erw&auml;hnt 53 Prozent. Umgekehrt verf&uuml;gte die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung 1998 noch &uuml;ber 2,9 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens. 2013 war der Anteil auf ein Prozent geschrumpft.<br>\nDabei geben diese Zahlen, die auf den alle f&uuml;nf Jahre vom Statistischen Bundesamt erhobenen Einkommens- und Verbraucherstichproben fu&szlig;en, nach einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) vom vergangenen Herbst das wahre Ausma&szlig; der ungleichen Verteilung nur unzureichend wieder. Laut DIW besitzt das reichste Tausendstel der Bev&ouml;lkerung nicht, wie bis dahin angenommen, vier Prozent des Gesamtverm&ouml;gens, sondern 17 Prozent.<br>\nF&uuml;r die Abweichung nennt das DIW mehrere Gr&uuml;nde. Der wichtigste: Die Teilnahme an den Verm&ouml;genserhebungen ist freiwillig, und das hat Konsequenzen. Denn erfahrungsgem&auml;&szlig; ist die Bereitschaft besonders beg&uuml;terterer Haushalte zu detaillierten Ausk&uuml;nften &uuml;ber die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse nicht sehr ausgepr&auml;gt. Da es sich beim superreichen Tausendstel um nur etwa 40 000 Haushalte bundesweit handelt, reichen schon relativ wenige Verweigerer, um die Ergebnisse einer Stichprobe zu verzerren. Zudem beruhen die Angaben zum Wert von Sammlungen, Antiquit&auml;ten, Immobilien, Gem&auml;lden und anderen Sachwerten auf Sch&auml;tzungen der Eigent&uuml;mer. Untertreibungen sind mithin nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/diw-studie--vermoegensungleichheit-in-deutschland-waechst-langfristig,10808230,33609286.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sollte uns das wirklich &uuml;berraschen? Das fatale daran ist, dass, bis auf gelegentlichen Meldungen wie obige, diese Entwicklung nicht in der &Ouml;ffentlichkeit diskutiert wird. Gerade hier eignet sich die Fl&uuml;chtlingskrise hervorragend diese brandgef&auml;hrliche Entwicklung zu verschleiern und die gesellschaftspolitische Diskussion auf S&uuml;ndenb&ouml;cke zu lenken. Nichts w&auml;re sch&ouml;ner f&uuml;r die deutsche Oligarchie, als wenn die Menschen am unteren Rand der Gesellschaft sich gegenseitig bek&auml;mpfen.<\/em><br>\n<em>Und es gilt in diesem Zusammenhang wieder einmal daran zu erinnern, dass f&uuml;r starke soziale Polarisierung gerade die SPD mit der Einf&uuml;hrung des Hartz IV Systems die Hauptverantwortung tr&auml;gt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu:  Mit Steuern gegen skandal&ouml;se Ungleichheit?<\/strong><br>\nZehn Prozent der Haushalte verf&uuml;gen &uuml;ber mehr als die H&auml;lfte des Nettoverm&ouml;gens. Vertreter der Linken und der Gewerkschaften fordern eine andere Steuerpolitik<br>\nDie aufklappende Schere zwischen Arm und Reich ist wieder in den Nachrichten. Nachdem die Hilfsorganisation Oxfam vergangene Woche das weltweite Aufklappen mit einer beeindruckenden Gegen&uuml;berstellung veranschaulichte &ndash; dass n&auml;mlich gerade einmal 62 Menschen so viel besitzen wie die gesamte &auml;rmere H&auml;lfte der Menschheit, 3,6 Milliarden Menschen (Oxfam: Die Ungleichheit nimmt weltweit explosiv zu), berichtet nun die Passauer Neue Presse vom Auseinanderklaffen der Scherenhebel in Deutschland. (&hellip;)<br>\nAuch f&uuml;r die hiesigen Verh&auml;ltnisse wird konstatiert, dass die Ungleichheit bei der Verteilung des Verm&ouml;gens zugenommen habe, und zwar deutlich. Zehn Prozent der Haushalte verf&uuml;gten 2013 &uuml;ber 51,9 Prozent des Nettoverm&ouml;gens, lautet die Feststellung, die sich auf Angaben des Bundessozialministeriums beruft.<br>\nAls Anhaltspunkt f&uuml;r die Entwicklung der letzten Jahre wird herangezogen, dass die Verh&auml;ltnisse 1998 noch anders aussahen. Damals besa&szlig;en die verm&ouml;gendsten zehn Prozent der Deutschen nur 45,1 Prozent. Der oben genannte Wert von 2013 ist allerdings nicht der Spitzenwert:  Im Jahr 2008 vereinigten die oberen zehn Prozent n&auml;mlich 52,9 Prozent des Nettoverm&ouml;gens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47211\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Bundesregierung zum globalen Reichtum\/Armut-Problem<\/strong><br>\n62 Superreiche sollen so viel Geld haben wie die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung: Wir wollten heute wissen, ob sich die Bundesregierung mit diesem Thema besch&auml;ftigt! Klar, dass man Armut doof findet und bek&auml;mpfen will, aber h&auml;lt die Bundesregierung eigentlich den extremen Reichtum einiger weniger f&uuml;r ein Problem? Tja&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1178410245504255\/?pnref=story\">jung&amp;naiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Milliard&auml;re k&ouml;nnten Armut in ihren L&auml;ndern bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nEine US-Denkfabrik will mit dieser Rechnung eine Debatte beim Treffen der globalen Wirtschaftselite in Davos ansto&szlig;en.<br>\nDer Milliard&auml;r Nathan Kirsh wei&szlig; sich zu helfen. Als er kein gutes Brot in den USA fand, gr&uuml;ndete er eine eigene B&auml;ckerei namens &ldquo;Hei&szlig; und knusprig&rdquo;. Vielleicht k&ouml;nnte er auch einem ganzen Staat helfen: Der 84-j&auml;hrige geb&uuml;rtige S&uuml;dafrikaner ist Staatsb&uuml;rger von Swasiland. 41 Prozent der Menschen leiden dort unter extremer Armut, m&uuml;ssen von weniger als 1,90 Dollar pro Tag &uuml;berleben &ndash; oder sterben.<br>\nKirsh hat es mit Immobilien und Einzelhandelgesch&auml;ften zu Reichtum gebracht. Bloomberg sch&auml;tzt sein Verm&ouml;gen auf 5,6 Milliarden Dollar, Forbes auf 3,6 Milliarden Dollar. W&uuml;rde er davon die H&auml;lfte spenden, wie es andere Milliard&auml;re mit der Initiative The Giving Pledge vormachen, w&uuml;rde die Summe ausreichen, um die extreme Armut in Swasiland zu beenden. Das hat die US-Denkfabrik Brookings vorgerechnet. Das ist zwar nur eine grobe Rechnung, soll aber auf dem Treffen der Wirtschaftselite in Davos eine Debatte entfachen, schreiben die Brookings-Analysten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/entwicklungshilfe-so-einfach-koennten-die-reichsten-die-armut-stoppen-1.2830011\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Netter Vorschlag, nur w&uuml;rde er an der grunds&auml;tzlichen Problematik nichts &auml;ndern. Denn die Frage ist, was ist das f&uuml;r ein System, das derartige soziale Gegens&auml;tze produziert? W&uuml;rden die Superreichen, die H&auml;lfte ihres Verm&ouml;gens spenden, w&uuml;rde das vielleicht kurzfristig die Not lindern, langfristig aber rein gar nichts &auml;ndern und es w&auml;re eine freiwillige Leistung der globalen Oligarchie ohne die Frage zu stellen welche politische und &ouml;konomische Bedingungen es m&ouml;glich gemacht haben, dass eine handvoll Menschen derartig riesige Verm&ouml;gen anh&auml;ufen konnte? So w&auml;re es wesentlich sinnvoller gerade den Steuerbetrug der globalen Oligarchie und die aggressiven Steuervermeidungspraktiken der Gro&szlig;konzerne zu unterbinden oder etwa das TTIP zu verhindern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer lebt auf unsere Kosten?<\/strong><br>\nIn Deutschland grassiert die Sorge, dass Einwanderer &bdquo;uns&ldquo; das Geld aus der Tasche ziehen, den Sozialstaat ausnutzen und Wohnungen belegen. Noch vor Kurzem kursierte die Beschwerde, &bdquo;die Griechen&ldquo; wollten &bdquo;unser&ldquo; Geld, ganz S&uuml;deuropa mache sich ein sch&ouml;nes Leben auf &bdquo;unsere&ldquo; Kosten. &Auml;hnliche Gedanken gibt es in L&auml;ndern wie &Ouml;sterreich, Gro&szlig;britannien, Finnland, D&auml;nemark und in ganz Osteuropa. Man sieht: Zwischen den Nationen ist der Verteilungsstreit voll entbrannt. Davon profitieren die rechten Parteien. (Michael Schlecht, MdB)<br>\n&Uuml;ber diesen Streit verschwindet jedoch der eigentliche Skandal: die Ungleichheit innerhalb der Staaten. Die soziale Frage wird zugunsten der nationalen zur&uuml;ckgestellt. Die Armen werden aufeinandergehetzt: deutsche Arbeitslose gegen syrische Fl&uuml;chtlinge, arme Slowaken gegen noch &auml;rmere Griechen, Billigl&ouml;hner des einen Landes gegen Billigl&ouml;hner des anderen.<br>\nDass die soziale Frage und mit ihr die Forderung nach Umverteilung zur&uuml;ckgedr&auml;ngt ist, freut nat&uuml;rlich jene, die vom gegenw&auml;rtigen System profitieren. Und die wirklich auf unsere Kosten leben. In Deutschland geh&ouml;rt den reichsten zehn Prozent der Haushalte mehr als zwei Drittel des gesamten Verm&ouml;gens. Das reichste ein Prozent &ndash; jene, die mehr als 100.000 Euro &bdquo;verdienen&ldquo; &ndash; hat fast ein Drittel des Gesamtverm&ouml;gens und kassiert etwa 13 Prozent aller Einkommen. (&hellip;)<br>\nEs stimmt noch immer: Die Grenze verl&auml;uft nicht zwischen den V&ouml;lkern, sondern zwischen oben und unten. Solange jedoch die Deutschen sich von armen Griechen und Syrern ausgebeutet f&uuml;hlen, so lange k&ouml;nnen jene gut schlafen, die wirklich das Geld haben. Und die rechten Parteien triumphieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/01\/25\/wer-lebt-auf-unsere-kosten\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<p><strong>dazu passt: Auf der Stra&szlig;e nimmt die Solidarit&auml;t ab<\/strong><br>\nVertreter von sozialen Diensten berichten beim &bdquo;Treff Sozialarbeit&ldquo; von einer wachsenden Konkurrenz zwischen verschiedenen Gruppen an armen Menschen &ndash; darunter Wohnungslose, Osteurop&auml;er und Fl&uuml;chtlinge.<br>\nGibt es Verteilungsk&auml;mpfe unter den Armen in Stuttgart? Zumindest der Konkurrenzdruck unter sozial Schwachen ist gestiegen &ndash; sei es um Essen, Wohnraum oder Kleidung. Die hohen Fl&uuml;chtlingszahlen machen sich bemerkbar, aber auch der Zustrom von mittellosen Menschen aus Osteuropa. Das berichteten mehrere Vertreter von sozialen Diensten beim &bdquo;Treff Sozialarbeit&ldquo; der Evangelischen Gesellschaft am Donnerstag. So sei das Gesch&auml;ft der angestammten Pfandflaschensammler bedroht, weil Menschen aus S&uuml;dosteuropa nun ebenfalls versuchten, das Einkommen hier&uuml;ber zu erschlie&szlig;en, nannte Michael Knecht von der Ambulanten Hilfe ein Beispiel. Die Sozialarbeiter der Dienste, aber auch Mitarbeiter des Sozialamts, w&uuml;rden aktuell am Anschlag arbeiten, ist ein weiteres Ergebnis der Veranstaltung mit dem Titel &bdquo;Solidarit&auml;t statt Konkurrenz?! Zur Situation und Haltung miteinander konkurrierender sozialer Dienste um die Ressourcen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Das System, egal welches, ist verstopft. Wir m&uuml;ssen lernen, mit dieser Knappheit umzugehen&ldquo;, so der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Gesellschaft, Heinz Gerstlauer. Eigentlich seien sie daf&uuml;r da, Hilfe zu gew&auml;hren, doch der momentane Zustand sei, dass man auch Hilfe verwehren m&uuml;sse. So haben Menschen aus Osteuropa, die hierher kommen und keine Arbeit finden, keine Anspr&uuml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.armut-in-stuttgart-auf-der-strasse-nimmt-die-solidaritaet-ab.b4f72dc7-cf20-4ecd-a56d-88da2e186690.html\">Stuttgarter zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie die Fl&uuml;chtlingskrise den Arbeitsmarkt unter Druck setzt<\/strong><br>\nRund eine Million Fl&uuml;chtlinge sind vergangenes Jahr nach Deutschland gekommen. 2016 und 2017 k&ouml;nnten es manchen Sch&auml;tzungen zufolge bis zu 1,5 Millionen werden. Das w&auml;ren insgesamt dann vier Millionen Zuwanderer. Ein Blick auf die Asylantr&auml;ge zeigt, dass rund drei Viertel von den Antragstellern im Alter von 18 bis 65 Jahren sind, macht also rund drei Millionen. Dazu m&uuml;sste man noch den Teil der Familiennachz&uuml;gler rechnen, die im arbeitsf&auml;higen Alter sind.<br>\nDeutschland hat insgesamt rund 40 Millionen Erwerbst&auml;tige. Wenn wirklich so viele Fl&uuml;chtlinge kommen, w&uuml;rde sich das Angebot im Arbeitsmarkt mal eben um 7,5 Prozent erweitern. Kluge Wirtschaftspolitik sollte Schocks dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung vermeiden. Wir wissen einfach nicht, was passiert, wenn wir einen Arbeitsmarkt, selbst einen relativ gesunden, derart unter Druck setzen.<br>\nDie meisten Neuank&ouml;mmlinge sind f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt beruflich nicht qualifiziert. Sie werden daher in den Niedriglohnsektor str&ouml;men und dazu beitragen, die L&ouml;hne in diesem Segment zu senken. Bei der gro&szlig;en Zahl w&uuml;rde es nicht &uuml;berraschen, wenn es zu illegalen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen unterhalb der Mindestlohngrenze k&auml;me.<br>\nDer &ouml;konomische Effekt der Merkelschen Fl&uuml;chtlingspolitik w&auml;re dann eine deflation&auml;re Lohnentwicklung in Deutschland. Angesichts ohnehin schon zu geringer Inflationsraten im Euroraum ist das so ungef&auml;hr das Letzte, was wir jetzt gerade brauchen. Die Europ&auml;ische Zentralbank hat n&auml;mliche keine Instrumente mehr, mithilfe derer sie die Entwicklung umkehren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/fluechtlinge-was-drei-millionen-neue-arbeitnehmer-bedeuten-koennen-a-1073321.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei allem Humanismus ist ein realistischer Blick auf die aktuelle Situation durchaus angebracht. Der in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; geheuchelte Humanismus der oberen Mittelschicht hilft bei der Bew&auml;ltigung der hohen Zuwanderung nicht weiter. Zumal dieser sich sehr schnell als Fassade erweist, wenn es um die Haltung der &ldquo;besseren&rdquo; Kreise zu den Abgeh&auml;ngten und in prek&auml;re Lebensverh&auml;ltnisse gedr&auml;ngte B&uuml;rger dieses Landes geht. Hat man etwa aus dieser Ecke jemals Kritik am schikan&ouml;sen und dem&uuml;tigenden Hartz IV System geh&ouml;rt? Das Gegenteil ist der Fall. Wie die Untersuchungen des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer gezeigt haben, ist gerade unter den &bdquo;besseren&ldquo; Kreisen die auf Gruppenzugeh&ouml;rigkeiten basierende Abwertung von Obdachlosen, Erwerbslosen und vermeintlich sozial schlechter Gestellten weit verbreitet. Oder man erinnere sich an die von Hass und Verachtung gepr&auml;gte Berichterstattung &uuml;ber Erwerbslose und Hartz IV Bezieher jener &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;, die sich nun vor &ldquo;Willkommenskultur&rdquo; in den Kommentarspalten &uuml;berschlagen. Die inhuman und rassistische Sicht der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; auf Griechenland muss schon fast nicht mehr erw&auml;hnt werden. Dort lebt inzwischen die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung in katastrophalen materiellen Verh&auml;ltnissen. Hat man dazu jemals eine Zeile der Empathie und des Mitgef&uuml;hls in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tszeitungen&rdquo; gelesen? <\/em><br>\n<em>Dabei erg&auml;be sich vor dem Hintergrund des Fl&uuml;chtlingszustromes die Gelegenheit dr&auml;ngende soziale und gesellschaftliche Probleme zu diskutieren, etwa die immer gr&ouml;&szlig;er werdende Wohnungsnot in den deutschen Gro&szlig;st&auml;dten, die wesentlich auf den v&ouml;llig vernachl&auml;ssigten sozialen Wohnungsbau zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, da der Markt, der Politik und den Medien vorherrschenden neoliberalen Ideologie entsprechend, ja alles besser regelt. Oder der, ebenfalls der neoliberalen Ideologie des &ldquo;schlanken Staates&rdquo; geschuldete, best&auml;ndige Stellenabbau im &ouml;ffentlichen Dienst, insbesondere bei der Polizei und Justiz, dessen fatale Folgen sich unter anderem in der Silvesternacht in K&ouml;ln gezeigt haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Wie Fl&uuml;chtlinge den &ldquo;Arbeiterstrich&rdquo; aufmischen<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge dr&auml;ngen in die Schattenwirtschaft, weil sie sonst nur schwer einen Job bekommen. Das BKA hat diese Delikte bereits auf dem Schirm. Dabei gibt es durchaus positive Seiten, sagen Experten. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland drehte sich die Debatte bisher um die Effekte f&uuml;r den regul&auml;ren Arbeitsmarkt. Laut einer Mitte des Monats ver&ouml;ffentlichten Umfrage der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit entscheiden sich viele Neuank&ouml;mmlinge, sobald ihr Asylantrag genehmigt ist, eher f&uuml;r Hilfsarbeiterjobs mit Monatseinkommen um die 1500 Euro als f&uuml;r Ausbildungen. Auch das f&uuml;hrt, wie Schwarzarbeit, zu mehr Wettbewerb um Niedriglohnjobs.<br>\nDoch es nutze der Wirtschaft auch, wenn Fl&uuml;chtlinge Gelegenheitsjobs ann&auml;hmen, statt unt&auml;tig im Asylbewerberheim zu sitzen, sagt Schneider. Denn 80 Prozent der Fl&uuml;chtlinge g&auml;ben das verdiente Geld schnell wieder aus, etwa f&uuml;r neue Winterjacken. Schwarzarbeit wird so zum Schmierstoff f&uuml;r die Volkswirtschaft. [&hellip;]<br>\nDass offenbar viele Asylsuchende bereit sind, solche Jobs anzunehmen, hat wohl auch mit dem Wunsch zu tun, sich eine Tagesstruktur zu schaffen, wenn es an Angeboten wie Sprach- und Integrationskursen fehlt. Forscher Schneider findet, f&uuml;r die Wohlfahrt eines Landes sei es unter dem Strich deshalb gut, wenn Asylsuchende, die unterbesch&auml;ftigt seien und auf den Abschluss ihres Verfahrens warteten, schwarzarbeiten gingen.<br>\n&ldquo;Wenn sie so ihre Zeit f&uuml;llen, kommen sie nicht auf dumme Gedanken. Sie werden vermutlich weniger kriminell.&rdquo; Kalil in K&ouml;ln etwa besucht einen Deutschkurs, aber der f&uuml;llt nur den Vormittag &ndash; und wenn man in einem Fl&uuml;chtlingsheim wohnt und sich mit drei anderen M&auml;nnern das Zimmer teilt, bleibt immer noch genug Zeit, die man totschlagen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article151420748\/Wie-Fluechtlinge-den-Arbeiterstrich-aufmischen.html\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Schwarzarbeit ist gut f&uuml;r den Arbeitsmarkt??? Oder nicht nur lediglich f&uuml;r ein paar asoziale Unternehmer? Vielleicht sollte der Staat dar&uuml;ber nachdenken, ob angesichts der hohen Steuerausf&auml;lle durch Schwarzarbeit und der hinterzogenen Sozialversicherungsbeitr&auml;ge noch Professoren bezahlt werden k&ouml;nnen und sollen, die Schwarzarbeit bef&uuml;rworten. Preisfrage: um wie viel mehr w&uuml;rde der &ldquo;Schmierstoff f&uuml;r die Volkswirtschaft&rdquo; (selbstverdientes Geld) eigentlich wirken, wenn &uuml;berall ordentliche L&ouml;hne gezahlt werden w&uuml;rden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Fl&uuml;chtlingsfrage: Der Sozialstaat in der Pflicht<\/strong><br>\nBeim Umgang mit Fl&uuml;chtlingen ist Deutschland tief gespalten: Auf der einen Seite engagieren sich zahlreiche Menschen freiwillig und leisten den Ankommenden vor Ort spontan Hilfe. Dies ist umso notwendiger, als die eigentlich zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden vor allem in personeller Hinsicht &uuml;berfordert sind. Hier r&auml;cht sich der jahrelang betriebene Abbau sozialstaatlicher Infrastrukturen, unter dem nicht nur Fl&uuml;chtlinge leiden, sondern alle Menschen, die auf &ouml;ffentliche Leistungen angewiesen sind. So begr&uuml;&szlig;enswert daher der Einsatz ehrenamtlicher Helfer f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge auch ist &ndash; er darf nicht zur Entlassung des Staates aus gesetzlichen Aufgaben der Daseinsvorsorge missbraucht werden. Das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes erlaubt keine R&uuml;ckkehr zu Prinzipien mittelalterlicher Caritas.<br>\nGleichzeitig w&auml;chst bei vielen Einheimischen das Unbehagen &uuml;ber die zahlreichen &bdquo;Fremden&ldquo; mit ihrer anderen Kultur und Religion. Auch treffen die Neuankommenden nicht mehr auf einen funktionierenden Sozialstaat, sondern auf eine fragmentierte Gesellschaft: Sie ist in Reich und Arm gespalten, es gibt mittlerweile zahlreiche prek&auml;r Besch&auml;ftigte und sozial Abgeh&auml;ngte. Daher, konstatiert die Soziologin Cornelia Koppetsch, konkurrieren die Menschen &bdquo;nicht allein um bezahlbaren Wohnraum oder Jobs, sondern auch um staatliche Zuwendungen.&ldquo; Und da diese immer mehr gekappt werden, w&uuml;rden die Neuank&ouml;mmlinge als unwillkommene &bdquo;Nebenbuhler&ldquo; empfunden. Schon nutzen die sogenannten Wirtschaftsweisen und die &bdquo;F die Gunst der Stunde, um angesichts der Fl&uuml;chtlinge die Abkehr vom Mindestlohn und die Deregulierung des Arbeitsmarktes zu fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/januar\/die-fluechtlingsfrage-der-sozialstaat-in-der-pflicht\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Wandlungen des Armutsverst&auml;ndnisses im Zeichen des Fl&uuml;chtlingselends<\/strong><br>\nArmut ist kein Ph&auml;nomen, das alle Menschen in gleicher Weise wahrnehmen. Es handelt sich vielmehr um ein gesellschaftliches Konstrukt, das Politik, Wissenschaft und Medien entwerfen. Im &ouml;ffentlichen Diskurs unterliegt es fortlaufenden Ver&auml;nderungen. Gegenw&auml;rtig ist zu bef&uuml;rchten, dass die vermehrte Migration benutzt wird, um einen Armutsbegriff zu rehabilitieren, wonach nur als Betroffener gilt, wer nicht mehr hat, als was er am Leibe tr&auml;gt. Das Elend der Fl&uuml;chtlinge darf aber nicht zur Messlatte f&uuml;r Armut in einem reichen Land gemacht werden. Umgekehrt gilt: Je reicher eine Gesellschaft ist, desto weiter sollte ihr Armutsverst&auml;ndnis sein, denn ein hoher Lebensstandard f&ouml;rdert die soziale Ausgrenzung von Menschen, deren Konsum nicht hinreicht, um &bdquo;mitzuhalten&ldquo;.<br>\nDa es keine allgemein verbindliche, f&uuml;r s&auml;mtliche L&auml;nder und Epochen g&uuml;ltige Definition gibt, unterscheidet man in Fachkreisen zwischen absoluter bzw. existenzieller Armut einerseits sowie relativer Armut andererseits. Von absoluter Armut ist ein Mensch betroffen, der seine Grundbed&uuml;rfnisse nicht zu befriedigen vermag, also die f&uuml;r sein &Uuml;berleben notwendigen Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, eine den klimatischen Bedingungen angemessene Kleidung, ein Dach &uuml;ber dem Kopf und eine medizinische Basisversorgung entbehrt. Wer seine Grundbed&uuml;rfnisse befriedigen, sich aber mangels finanzieller Ressourcen nicht in ausreichendem Ma&szlig;e am gesellschaftlichen Leben beteiligen kann, ist von relativer Armut betroffen. Lebt die Person im zuerst genannten Fall am physischen Existenzminimum, verfehlt sie im zuletzt genannten Fall das soziokulturelle Existenzminimum (Ausschluss von normalen sozialen, kulturellen und politischen Aktivit&auml;ten der Gesellschaft). &hellip;.<br>\nWenn nicht alles t&auml;uscht, wird sich die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland durch die vermehrte Zuwanderung &uuml;berwiegend mittelloser Fl&uuml;chtlinge vertiefen. Es besteht sogar die Gefahr einer ethnischen Unterschichtung unserer Gesellschaft, wenn Gefl&uuml;chtete nicht auf einen sie inkludierenden Sozialstaat treffen. Denn die Dominanz rassistischer Ressentiments innerhalb der Mehrheitsgesellschaft tr&auml;gt dazu bei, dass sie arm bleiben.<br>\nWenn es Neoliberalen und Nationalkonservativen gelingt, die Armen nach dem Motto &bdquo;Wir m&uuml;ssen jetzt f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge sorgen, und ihr m&uuml;sst daf&uuml;r bluten!&ldquo; gegen die noch &Auml;rmeren auszuspielen, steht einem weiteren Abbau des Sozialstaats nichts im Weg. Wird in Medien und politischer &Ouml;ffentlichkeit auch durch die penetrante und monothematische Behandlung der &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; fortw&auml;hrend Sozialneid nach unten gesch&uuml;rt, nimmt die rechte Gewalt parallel zu den Risiken der &bdquo;Krise&ldquo; f&uuml;r den Wohlfahrtsstaat zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/35-2016\/++co++f8dd92a6-b2dd-11e5-8c33-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrienheimkehrer: Unterschied zwischen &ldquo;Tourist&rdquo; und &ldquo;Terrorist&rdquo;<\/strong><br>\nDas Amtsgericht Pirna hat eine weitreichende Entscheidung im Falle eines Syrienr&uuml;ckkehrers getroffen<br>\nAm 21. Januar 2016 traf der Vorsitzende Richter des Jugendsch&ouml;ffengerichts in Pirna (Sachsen) eine weitreichende Entscheidung: Gegen den Syrienr&uuml;ckkehrer Samuel W. wird kein Strafverfahren er&ouml;ffnet. Aus dem Terrorverd&auml;chtigen wurde so ein einfacher Syrientourist. Mit diesem &ldquo;Urteil&rdquo; werden die Aufkl&auml;rungsdefizite der deutschen Sicherheitsorgane und die Fragw&uuml;rdigkeit der neuen deutschen Anti-Terror-Gesetze offengelegt.<br>\nBei seiner Einreise &uuml;ber den Flughafen in M&uuml;nchen wurde Samuel W. festgenommen, aber bereits nach drei Wochen wieder aus der U-Haft entlassen, da das Amtsgericht Pirna am 6. Januar 2015 feststellte, dass keine Fluchtgefahr bestehen w&uuml;rde.<br>\nAm 9. September erhob die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage beim Amtsgericht Pirna gegen Samuel W.. Allerdings erkl&auml;rte sich das Amtsgericht Pirna f&uuml;r nicht zust&auml;ndig und &uuml;bergab den Fall an das Landgericht Dresden. Doch dort erkl&auml;rte sich die Staatsschutzkammer f&uuml;r nicht zust&auml;ndig und &uuml;berwies im Herbst 2015 das Verfahren zur&uuml;ck nach Pirna. Obwohl Samuel W. bei seiner Ausreise nach Syrien bereits 20 Jahre alt war, landete der Fall schlie&szlig;lich beim Jugendsch&ouml;ffengericht des Amtsgerichts.<br>\nAm 21. Januar 2016 folgte der Vorsitzende Richter des Jugendsch&ouml;ffengerichts J&uuml;rgen Uhlig dem Antrag der Verteidigung und entschied, dass der Fall nicht zur Hauptverhandlung zugelassen wird. F&uuml;r Samuel W. war dies ein &ldquo;Freispruch zweiter Klasse&rdquo;, ohne dass er sich jemals vor Gericht h&auml;tte verantworten m&uuml;ssen.<br>\nZur Begr&uuml;ndung erkl&auml;rte der Richter, nach seiner Ansicht entspr&auml;che der von der Staatsanwaltschaft Dresden erhobene Vorwurf der &ldquo;Vorbereitung einer staatsgef&auml;hrdenden Straftat im Ausland&rdquo; (&sect; 89a StGB) nicht den Ermittlungsergebnissen der Anklage. Zwar sei Samuel W. nach Syrien gereist, um dort eine Ausbildung zum Dschihadisten zu machen, aber dazu sei es nicht gekommen, so dass Samuel W. schlie&szlig;lich freiwillig nach Deutschland zur&uuml;ckkehrt sei.<br>\nDie Gerichtsentscheidung offenbart, dass die deutschen Sicherheitsorgane Schwierigkeiten haben, den Syrienreisenden irgendwelche konkreten Straftaten nachzuweisen, zumal das Ausw&auml;rtige Amt zu Beginn des B&uuml;rgerkrieges die Deutsche Botschaft in Damaskus und damit die dortige BND-Residentur schloss. Angesichts seiner beschr&auml;nkten Aufkl&auml;rungsm&ouml;glichkeiten spricht das BfV von einer &ldquo;begrenzten Empirie&rdquo;.<br>\nAu&szlig;erdem best&auml;tigte die Gerichtsentscheidung, dass die neuen deutschen Anti-Terror-Gesetze h&ouml;chst fragw&uuml;rdig sind. Im vorliegenden Fall geht es um den &sect; 89a StGB mit dem hochtrabenden Titel &ldquo;Vorbereitung einer schweren staatsgef&auml;hrdenden Gewalttat&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47213\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Linksregierung in Spanien r&uuml;ckt n&auml;her<\/strong><br>\nAlles h&auml;ngt f&uuml;r die Regierungsbildung in Spanien nun von der neuen Partei Podemos (Wir k&ouml;nnen es) ab. Die Linkspartei ist nun entscheidend, ob es zu Neuwahlen kommt oder sich eine Linksregierung nach portugiesischem Vorbild bildet. Ein entsprechendes Angebot hat der Podemos-Chef Pablo Iglesias den Sozialisten (PSOE) am sp&auml;ten Freitag unterbreitet, nachdem er sich zuvor mit dem K&ouml;nig getroffen hatte.<br>\nStatt die PSOE nur zu unterst&uuml;tzen, wie es der Linksblock (BE) und die gr&uuml;n-kommunistische Koalition CDU in Portugal seit November tun, will Podemos-Chef Iglesias eine Koalition und eine &ldquo;Regierung des Wandels&rdquo; bilden, in der er Vizepr&auml;sident sein will. Podemos soll im Kabinett sitzen, um die PSOE zu kontrollieren.<br>\n&ldquo;Wir wissen ja schon, was sonst passiert&rdquo;, erkl&auml;rte Pablo Iglesias mit Blick auf immer wieder gebrochenen Wahlversprechen. W&auml;hrend sich die Sozialisten heute gegen die Austerit&auml;tspolitik stellen, waren sie es, die damit begannen. Das f&uuml;hrte dazu, dass ihre Regierung 2011 abgew&auml;hlt wurde. Und einige Erfahrungen in der von Iglesias angesprochenen Richtung konnte Podemos schon in Regionen machen, wo sie seit Mai PSOE-Regionalregierungen st&uuml;tzt.<br>\nEigentlich wollte das spanische Staatoberhaupt Felipe VI, nachdem er sich am gleichen Freitag mit dem PSOE-Chef Pedro S&aacute;nchez und dem bisherigen Regierungschef Mariano Rajoy getroffen hat, Rajoy erneut mit der Regierungsbildung beauftragen. Doch der lehnte dankend ab. Rajoy gibt zu, dass er keine Chance hat, eine Regierung bilden zu k&ouml;nnen hat, &ldquo;denn ich habe mehr Stimmen gegen mich als f&uuml;r mich&rdquo;. Das war l&auml;ngst klar, seine rechte Volkspartei (PP) wurde zwar st&auml;rkste Partei, st&uuml;rzte aber um 16 Prozentpunkte auf knapp 29% ab.<br>\nSelbst mit Hilfe der neuen Rechtspartei Ciudadanos (B&uuml;rger) h&auml;tte Rajoy keine Sitzmehrheit bekommen, mit deren Unterst&uuml;tzung die PP nach den Regionalwahlen im Mai noch in einigen Regionen weiterregieren kann. Da die PP autokratisch mit ihrer absoluten Sitzmehrheit vier Jahre &uuml;ber alle Parteien hinwegregierte, will sie nun auch niemand unterst&uuml;tzen. Die Ciudadanos wollten Rajoy nur mit einer Enthaltung erneut zum Ministerpr&auml;sident k&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Linksregierung-in-Spanien-rueckt-naeher-3082683.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sollte es in Spanien, nach Portugal, gelingen, dass eine weitere linke Regierung die politische Verantwortung &uuml;bernimmt, w&auml;re das ein Hoffnungsschimmer f&uuml;r Europa. Was in diesem Zusammenhang wieder einmal auff&auml;llt, &uuml;ber das Geschehen in Spanien und Portugal wird in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; faktisch nicht berichtet. Es soll ja auch keiner auf den Gedanken kommen, dass es eine Alternative zur neoliberalen Austerit&auml;tspolitik gibt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Von unten nach oben &ndash; Podemos dr&auml;ngt ins spanische Parlament<\/strong><br>\nMit &ldquo;talk im transit&rdquo; startet das ISM ein neues Format. Zusammen mit unseren Partner_innen haben wir die erste Sendung realisiert. Moderatorin Margarita Tsomou (Missy Magazin) diskutiert mit:<br>\nConcha &Aacute;lvarez &ndash; Spanierin aus Madrid. Seit 2014 Aktiv bei PODEMOS Berlin. Sie war vorher nie Mitglied einer Partei.<br>\nRa&uacute;l Zelik &ndash; &Uuml;bersetzer des Podemos-Generalsekret&auml;rs Pablo Iglesias und Autor des Buches &ldquo;Mit PODEMOS zur demokratischen Revolution? Krise und Aufbruch in Spanien&rdquo;.<br>\nLisa Paus &ndash; Bundestagsabgeordnete der Gr&uuml;nen. In den Analysen des Institut Solidarische Moderne kritisiert sie die Spardiktate der Bundesregierung sowie die Austerit&auml;tspolitik der EU insgeamt.<br>\nSandro Mezzadra &ndash; Professor f&uuml;r politische Theorie an der Universit&auml;t Bologna. Teil von diversen Bewegungen f&uuml;r ein anderes Europa, z.B. European Alternatives.<br>\nAus Madrid zugeschaltet: Lukas Oberndorfer, Politikwissenschaftler und ISM-Kuratoriumsmitglied.<br>\nRa&uacute;l S&aacute;nchez Cedillo, Philosoph und Aktivist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/460.von-unten-nach-oben-podemos-draengt-ins-spanische-parlament.html\">Institut Solidarische Moderne<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von Schuldenbremsen, &bdquo;struktureller Arbeitslosigkeit&ldquo; und einem Mainstream, der Thatcher begeistert h&auml;tte<\/strong><br>\nSollte die Bundesregierung mit ihrer Eurokrisenpolitik im Nachspiel zur Finanzkrise 2007 auf Investitionen und Wachstum gezielt haben, so ist der Kurs kr&auml;ftig gescheitert. Unsagbar viel ist dar&uuml;ber in medialen Seitenstra&szlig;en und Blogs geschrieben worden, uns&auml;glich dick bleibt die K&auml;seglocke, die von den &bdquo;regierungsf&auml;higen&ldquo; Parteien besonders hierzulande im Verbund mit den medialen W&auml;chtern aller &bdquo;&ouml;konomischen Vernunft&ldquo; etabliert wurde. Die Eurozone insgesamt rangiert in Hinblick auf Investitionen heute rund 13% unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2007. So sieht also das Ergebnis der &bdquo;Rahmenbedingungen&ldquo; aus, die &bdquo;Spa&szlig; auf Investitionen&ldquo; machen. Jene nationalen &Ouml;konomien, die in besonderer Weise mit Austerit&auml;t, &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; und &bdquo;Strukturreformen&ldquo; bedacht wurden, liegen auf einem Niveau, das noch wesentlich d&uuml;sterer aussieht. Allenfalls beim Krisenkandidaten Irland zeichnet sich der Aufstieg aus dem &bdquo;Tal der Tr&auml;nen&ldquo; ab, indem nach massiven erzwungenen Lohnsenkungen BIP und Investitionen wieder auf Wachstumskurs sind (jedoch ebenso noch nicht das Niveau von 2007 erreicht haben). Kein anderes Land der Eurozone besitzt jedoch einen Exportsektor von 120% des BIP, wie er Irland zu einer exzessiv &bdquo;offenen&ldquo; Volkswirtschaft macht, die ihre Arbeitnehmer*innen ungest&ouml;rt verarmen lassen kann, da sich Nachfrageeinbr&uuml;che bequem durch das Ausland kompensieren lassen.<br>\nGriechenland ist nat&uuml;rlich, was den Faktor &bdquo;Spa&szlig; auf Investitionen&ldquo; anbelangt, der Spitzenreiter, und zwar in negativer Richtung. 31% betr&auml;gt heute noch das Investitionsvolumen, gemessen am Ausgangspunkt von 2007.<br>\nEine Krisenpolitik, die derartiges zustande bringen kann, ohne dass die betroffene Bev&ouml;lkerung dem ein Ende setzt, ist nat&uuml;rlich nur m&ouml;glich unter offener Suspendierung der Demokratie. Und was den gnadenlosen Hauptgl&auml;ubigerstaat Deutschland anbelangt, so kam bekanntlich jede Menge mediale Feinpropaganda und &uuml;ble Diffamierung &ndash; erstmalig nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einer ganzen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber &ndash; zum Einsatz, um ein anderes Land derart in die Knie zwingen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10302\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Uwe Jean Heusers kleine Globalisierungslehre<\/strong><br>\nDer Wirtschaftschef der ZEIT, Uwe Jean Heuser, nimmt sicher f&uuml;r seine Kommentare in Anspruch, ganz gro&szlig;es Kino zu sein und unmittelbar dem Fortschritt der Menschheit zu dienen. Da kann man, gerade in den Zeiten, wo der Davos-Mensch die Welt rettet, nicht weniger bieten als einen globalen Rundumschlag, der alles anspricht, was gut und wichtig ist (hier). Vom &Ouml;lpreis bis nach China reicht die argumentative Keule, die Schulden der Welt werden nat&uuml;rlich verdammt und die niedrigen Zinsen dazu. Die Roboterisierung, die Globalisierung bzw. deren baldiges Ende, alles wird zu einem gewaltigen Brei verr&uuml;hrt, der sich mit hoher Geschwindigkeit um sich selbst dreht.<br>\nDumm nur, dass es Logik und Zahlen gibt. Schaut man den sogenannten realen effektiven Wechselkurs Deutschlands an (hier ab 1995 im Vergleich zu einigen anderen L&auml;ndern), sieht man, dass Deutschland massiv abgewertet hat. Die Logik ist leicht zu verstehen: Wer seine Kosten mehr senkt als seine Konkurrenten und einen festen Wechselkurs bzw. eine einheitliche W&auml;hrung hat, der wertet ab; er wertet real ab, wie es im &Ouml;konomenslang hei&szlig;t.<br>\nDoch solche Kleinigkeiten st&ouml;ren nur das gro&szlig;e Bild, das da entworfen wurde. W&uuml;rde man den Lesern vorf&uuml;hren, dass Schulden immer ein absolut notwendiger Bestandteil einer Wirtschaft sind, in der Menschen sparen wollen (siehe unsere Diskussion in der vergangenen Woche), h&auml;tte man den sch&ouml;nen Popanz der Schulden nicht mehr, mit dem man den Menschen Angst machen und den Staat prima im Zaum halten kann. W&auml;re man gezwungen zu erkl&auml;ren, wie Wachstum entsteht, wenn alle sparen oder &bdquo;reformieren&ldquo;, dann w&auml;re es schnell aus mit den tollen Formulierungen und dem gro&szlig;en Habitus.<br>\nVerbl&uuml;ffend an all dem ist, dass jeder &bdquo;kluge Schreiberling&ldquo; von den normalen Menschen erwartet, dass sie sich mit Elan den &bdquo;Herausforderungen der neuen Zeit&ldquo; stellen, sich extrem gut bilden und super anpassungsf&auml;hig sind. Das einzige, was sich offenbar niemals &auml;ndern muss, ist der Journalismus. Genau wie vor hundert Jahren darf man ohne Skrupel unverdauliches Zeug aufeinanderh&auml;ufen, man darf alle Erkenntnisse &uuml;ber die Dynamik wirtschaftlicher Systeme ebenso wie entscheidende Fakten ignorieren, man darf die Menschen verwirren und ver&auml;ngstigen und zudem f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, mit dem leichtfertig zusammenger&uuml;hrten Quark der Demokratie zu dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/uwe-jean-heusers-kleine-globalisierungslehre\/\">flassbeck-oeconomics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;lpreis im freien Fall &ndash; Wer profitiert?<\/strong><br>\nDer Preis f&uuml;r Roh&ouml;l ist seit Mitte 2014 um mehr als 76 Prozent gefallen. F&uuml;r viele erd&ouml;lexportierenden L&auml;nder sind Erl&ouml;se aus dem &Ouml;lverkauf f&uuml;r den Ausgleich des Staatshaushalts existenziell. Zahlreiche &Ouml;lkonzerne erwirtschaften momentan keine Gewinne. Ob diese Entwicklung Gefahren in sich birgt, wer f&uuml;r den sinkenden &Ouml;lpreis verantwortlich ist und wer von der Lage profitiert, &uuml;berpr&uuml;ft RT-Reporter Nicolaj Gericke. Er sprach mit dem Publizisten und Redakteur der Nachdenkseiten Jens Berger &uuml;ber die Situation auf den internationalen &Ouml;lm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/programme\/der-fehlende-part\/36475-fehlende-part-olpreis-im-freien\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel und Saudi-Arabien: Reden ist Silber, Waffen sind Gold<\/strong><br>\nWenn es um das Verh&auml;ltnis zu Saudi-Arabien geht, ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein Mann der klaren Worte. Regelm&auml;&szlig;ig gei&szlig;elt der SPD-Chef und Vizekanzler das K&ouml;nigshaus in Riad, faktisch eine der letzten Monarchien dieser Erde. Erst im Dezember sorgte Gabriel f&uuml;r einen kleinen diplomatischen Eklat, als er dem wichtigen Partner bei den Syrien-Gespr&auml;chen &ouml;ffentlich vorwarf, die aus Saudi-Arabien finanzierten Moscheen in Deutschland seien Anlaufstellen f&uuml;r potenzielle Terroristen.<br>\nAnfang Januar kam die n&auml;chste verbale Breitseite. Weltweit wurde Saudi-Arabien f&uuml;r die Massenhinrichtung von 47 Menschen kritisiert. Auch Gabriel wollte da nicht hinten anstehen. W&auml;hrend sich die Bundesregierung zwar &ldquo;best&uuml;rzt&rdquo; zeigte, sich zu m&ouml;glichen Konsequenzen f&uuml;r das Verh&auml;ltnis zum W&uuml;stenstaat am Golf aber bewusst ausschwieg, polterte Gabriel los. In einem Interview forderte er, Deutschland brauche jetzt strengere Regeln f&uuml;r deutsche R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien.<br>\nIn der Realit&auml;t jedoch zeitigen Gabriels Ank&uuml;ndigung wenig Wirkung. In einer Antwort an die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Agnieszka Brugger best&auml;tigte das Wirtschaftsministerium vielmehr vor einigen Tagen, dass der wohl gr&ouml;&szlig;te laufende Deals mit den Saudis ziemlich ungest&ouml;rt vorangeht. Demnach habe die L&uuml;rssen-Werft in Norddeutschland wie geplant mit der Produktion von 15 Patrouillen-Booten f&uuml;r die saudische Marine begonnen, f&uuml;r die deutschen Schnellboote wollen die Saudis rund 1,5 Milliarden Euro zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.spiegel.de\/politik\/deutschland\/a-1073627.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gabriel ist der lebendige Beweis, dass der Mensch auch ohne R&uuml;ckgrat existieren kann. Gabriel wechselt Meinungen und Standpunkte wie andere Leute ihre Hemden. Man fragt sich allerdings woher Gabriel die &Uuml;berzeugung hernimmt, dass man ihn &uuml;berhaupt noch irgendetwas glaubt? Man sollte das gesagte aber nun nicht als reine Frotzelei wegwischen. Wie die vergangenen Massenhinrichtungen gezeigt haben ist Saudi-Arabien eines der brutalsten Regime weltweit. Die Bundesregierung inklusive des sogenannten Vizekanzlers st&ouml;rte sich daran bisher wenig.<\/em><br>\n<em>Man kann nicht Assad als brutalen Diktator schm&auml;hen und jede Verhandlung zur Beendigung des syrischen B&uuml;rgerkriegs mit ihm ablehnen, aber auf der anderen Seite die saudischen Herrscher mit R&uuml;stungsg&uuml;ter beliefern. Gerade dann nicht, wenn Saudi-Arabien diverse radikale Islamistenmilizen in Syrien unterst&uuml;tzt und so den syrischen B&uuml;rgerkrieg weiter am laufen h&auml;lt, was wiederum dazu f&uuml;hrt, dass immer mehr Menschen zur Flucht getrieben werden. Ob Gabriel solche Kausalit&auml;ten &uuml;berhaupt zug&auml;nglich sind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Michael Bloomberg: Der Mann, der Amerika vor Trump bewahren k&ouml;nnte<\/strong><br>\nEinen &ldquo;Privatier, der ein gro&szlig;es Unternehmen besitzt&rdquo; nennt ihn Marco Rubio, der Senator aus Florida. Als guten B&uuml;rgermeister bezeichnet ihn Chris Christie, Gouverneur von New Jersey. Und Jeb Bush beschreibt den 73-J&auml;hrigen einfach als netten Mann. Aber Pr&auml;sident? Niemals &ndash; so der Tenor der drei Republikaner.<br>\nDie Rede ist von Michael Bloomberg, Besitzer des gleichnamigen Medien- und Finanzimperiums, Ex-B&uuml;rgermeister von New York, Milliard&auml;r. Dieser hatte am Wochenende streuen lassen, dass er bereit sei, ins Rennen ums Wei&szlig;e Haus einzusteigen. Also vielleicht. Wenn die Umst&auml;nde es erfordern. Und nat&uuml;rlich als Unabh&auml;ngiger. Bloomberg, der Mann der Amerika vor Donald Trump und Bernie Sanders bewahrt, den Radikalen von rechts und links. Das war die Botschaft, die seine Vertrauten in den Medien erz&auml;hlten.<br>\nDie Republikaner geben sich demonstrativ gelassen. Ob Rubio, Bush oder Donald Trump &ndash; von so ziemlich allen Bewerbern auf die Pr&auml;sidentschaftskandidatur wird Bloomberg f&uuml;r seine &uuml;ber die &ldquo;New York Times&rdquo; lancierte Ank&uuml;ndigung bel&auml;chelt. Die einen sehen sie als reinen Testballon. Die anderen als Versuch, Unruhe bei den Vorwahlen zu erzeugen. Wieder andere deuten das Man&ouml;ver als Drohung eines gelangweilten und geltungss&uuml;chtigen Milliard&auml;rs. Soll er doch, sagen sie. Wird eh nix.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/michael-bloomberg-der-mann-der-amerika-vor-trump-bewahren-koennte-a-1073663.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man k&ouml;nnte jetzt nat&uuml;rlich sagen, dass jeder Kandidat f&uuml;r das Amt des Pr&auml;sidenten der USA besser ist als Trump, doch manifestiert sich hinter den &Uuml;berlegungen des ehemaligen New Yorker B&uuml;rgermeisters und Milliard&auml;rs Bloomberg die Problematik der US-Politik. Nicht die B&uuml;rger der USA sondern die Oligarchie, die Superreichen bestimmen das politische Geschehen. Damit zeigt sich die Gefahr der weltweiten und inzwischen aberwitzigen Verm&ouml;genskonzentration. Die Superreichen k&ouml;nnen schon alleine wegen ihrer fast unbegrenzten finanziellen Ressourcen jeder Zeit eine politische Bewegung oder einen Kandidaten, ganz nach ihrem Gusto unterst&uuml;tzen oder aufbauen. Die Summen, die alleine in den amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf flie&szlig;en machen dies deutlich. Im Wahlkampf 2012 wurde von allen Kandidaten die Summe von 5,8 Milliarden Dollar aufgewendet. F&uuml;r den aktuellen Wahlkampf versprachen die &Ouml;lmilliard&auml;re Charles und David Koch, auch als Initiatoren der Tea Party Bewegung bekannt, den Republikanern 900 Millionen Dollar an Spenden. Aber auch die Spitzenkandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, z&auml;hlt mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von &uuml;ber 15 Millionen Dollar nicht unbedingt zu den Bed&uuml;rftigen. Dies zeigt, dass ein weiterer demokratischer Kandidat, Bernie Sanders, der sozialdemokratische Positionen vertritt und in USA deshalb als linksradikal gilt, nie auch nur in die N&auml;he des Wei&szlig;en Hauses gelangen kann.<\/em><br>\n<em>Diese Entwicklung ist allerdings nicht allein ein amerikanisches Problem, wie die Figur des italienischen Medienmoguls Silvio Berlussconi zeigt. Dieser konnte dank seines Milliarden Verm&ouml;gens und seiner Medienmacht, Berlussconi kontrolliert &uuml;ber seine Unternehmensgruppe Mediaset einen Gro&szlig;teil des italienischen Privatfernsehens, mit der von ihm gegr&uuml;ndeten Partei Forza Italia von 1994 bis 2011 die italienische Politik dominieren.<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re nun aber naiv anzunehmen, dass die deutsche Oligarchie der politischen Einflussnahme abstinent w&auml;re. Eine Angela Merkel w&uuml;rde nie eine Politik betreiben, die den Interessen der deutschen Superreichen entgegensteht. Allerdings ist es wohl eine der gr&ouml;&szlig;ten medienpolitischen Leistungen, dass die deutsche Oligarchie in der gesellschaftspolitischen Diskussion faktisch nicht existent ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant ist auch, dass Bloomberg Trump und Sanders unwidersprochen als &bdquo;Radikale&ldquo; bezeichnet, die verhindert m&uuml;ssten. Dabei sollte gerade in Europa, wo die politischen Verh&auml;ltnisse doch noch ein wenig anders als in den USA sind, dagegen deutlicher Widerspruch kommen. W&auml;hrend Bernie Sanders nach europ&auml;ischer Vorstellung ein klarer linker Sozialdemokrat w&auml;re, ist Hillary Clinton eine lupenreine NeoCon-Kandidatin und Trumps aussichtsreiche Kontrahenten aus dem republikanischen Lager, die allesamt(!) aus der Tea Party kommen, sind keinen Deut besser als der skurrile Immobilienmilliard&auml;r und Reality-TV-Star. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Revolte gegen die herrschende Klasse<\/strong><br>\n&raquo;Er wird die Nominierungsrunde kaum gewinnen k&ouml;nnen&laquo;, ist von Insidern aus Washington oft zu h&ouml;ren, wenn Donald Trump oder Bernie Sanders erw&auml;hnt werden. W&auml;hrend in der jeweiligen Partei der Enthusiasmus f&uuml;r den bombastisch auftretenden Milliard&auml;r und den sozialistischen Senioren aufrechterhalten wird, ist das politische Establishment verwirrt. Offenbar k&ouml;nnen politische Insider das bedeutendste politische Ph&auml;nomen im heutigen Amerika, die Revolte gegen die &rsaquo;herrschende Klasse&lsaquo; von Insidern, die Washington &uuml;ber mehr als drei Dekaden hinweg dominiert haben, nicht erkennen.<br>\nAuf zweierlei verschiedene Weise sind Trump und Sanders Agenten dieser Revolte. Dazu gleich.<br>\nVerwechseln wir dies nicht mit jener typischen &ouml;ffentlichen Anziehungskraft von KandidatInnen, die auftreten als seien sie politische Au&szlig;enseiter, die mal richtig aufr&auml;umen werden, w&auml;hrend sie eigentlich Insider sind, die die Misere mit angerichtet haben. Neu ist das Ausma&szlig; des Zorns, der sich gegen jene richtet, die seit Beginn der 1980er Jahre Macht &uuml;ber unser wirtschaftliches und politisches System hatten. Darin eingeschlossen sind Pr&auml;sidenten und f&uuml;hrende Kongressmitglieder beider Parteien, zusammen mit ihrem Gefolge von politischen BeraterInnen, StrategInnen, StrippenzieherInnen und MeinungsmacherInnen. Die meisten von ihnen sind, obwohl nicht mehr an der Macht, in Washington geblieben &ndash; als LobbyistInnen, KampagnenberaterInnen, schnell verf&uuml;gbare Anw&auml;lte oder FinanzvermittlerInnen. Die andere H&auml;lfte der herrschenden Klasse umfasst die Bundesbeamten, die Chefs der Wall Street und die Multimillion&auml;rInnen, die den politischen F&uuml;hrungsfiguren assistieren und ihnen zur Macht verhelfen &ndash; und denen die PolitikerInnen im Ausgleich politische Gefallen getan haben.<br>\nDiese herrschende Klasse gab es schon immer. Doch die &Ouml;ffentlichkeit war gewillt, diese in den drei Dekaden nach dem II. Weltkrieg, als die &ouml;konomische Prosperit&auml;t weitgehend geteilt wurde und die Sowjetunion eine greifbare Bedrohung darstellte, zu tolerieren. Zu diesen Zeiten erschien die herrschende Klasse als weise und wohlt&auml;tig. In den letzten drei Dekaden aber &ndash; als fast alle &ouml;konomischen Wohlfahrtsgewinne an die an der Spitze flossen, und die L&ouml;hne der meisten Leute ins Nichts &ndash; schien es, dass die herrschende Klasse sich auf Kosten des restlichen Amerika ihre Taschen vollstopfte.<br>\nWir sind Zeugen einer Selbstbedienung monumentalen Ausma&szlig;es geworden &ndash; beginnend mit den &Uuml;bernahmen durch Ramschanleihen in den 1980er Jahren, gefolgt von der Spar- und Darlehenskrise, den Skandalen der fr&uuml;hen 2000er (Enron, Adelphia, Global Crossing, Tyco, Worldcom), kulminierend in der Schmelze der Wall Street im Jahr 2008 und dem von Steuerzahlenden finanzierten Rettungspaket. Auf der langen Strecke haben Millionen von AmerikanerInnen ihre Jobs, ihre Ersparnisse und ihre H&auml;user verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitschrift-luxemburg.de\/die-revolte-gegen-die-herrschende-klasse\/\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zwei Wege<\/strong><br>\nUnter dem Motto &ldquo;Plan B&rdquo; haben Vertreter europ&auml;ischer Linksparteien, darunter Funktion&auml;re der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;, am vergangenen Wochenende &uuml;ber &ldquo;Alternativen&rdquo; f&uuml;r eine Politik innerhalb der EU diskutiert. Es m&uuml;sse darum gehen, dass in der EU &ldquo;die Demokratie, die Menschenrechte und soziale Sicherheit wiederhergestellt&rdquo; w&uuml;rden, hie&szlig; es auf dem Treffen in Paris. Am morgigen Mittwoch erscheint bei german-foreign-policy.com eine kritische Darstellung der &ldquo;europ&auml;ischen Idee&rdquo;, ihrer f&ouml;deralen Fundamente und aktuellen Niederschl&auml;ge in den EU-Konzepten von Wolfgang Sch&auml;uble und J&uuml;rgen Habermas (Zwei Wege &ndash; Eine Katastrophe. Bestellungen: info@ german-foreign-policy.com), die auch vermeintlich fortschrittliche Ans&auml;tze zur Ausgestaltung der &ldquo;europ&auml;ischen Ordnung&rdquo; beleuchtet. Wir sprachen mit dem Autor Hans-R&uuml;diger Minow.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59294\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AWACS-Einsatz wirklich erforderlich?<\/strong><br>\nDas transatlantische B&uuml;ndnis soll &ldquo;AWACS&rdquo;-Flugzeuge zur Verf&uuml;gung stellen. Ein Drittel der Besatzung der &Uuml;berwachungsflieger wird von der Bundeswehr gestellt. &Uuml;berwachung gebe es in Syrien genug, der Mehrwert eines &ldquo;AWACS&rdquo;-Einsatzes sei deshalb fraglich, meint Carlo Masala, Professor f&uuml;r Internationale Politik an der Universit&auml;t der Bundeswehr in M&uuml;nchen. Mit ihrer Anfrage wollten die Amerikaner gerne einen Teil der Kosten des Syrien-Einsatzes auf die NATO-Staaten verteilen. Der NATO-Rat m&uuml;sse jedoch einstimmig &uuml;ber den Einsatz abstimmen, und ein Veto eines Mitglieds sei nicht ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/morgenecho\/mit-nato-gegen-is-100.html%20\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umgang mit der AfD: Rechtsschwenk, marsch!<\/strong><br>\nDie Rechten l&auml;cheln immer. Das f&auml;llt auf. Und viele haben so glatte Gesichter. Bernd Lucke hatte schon dieses glatte L&auml;cheln im Gesicht, der geschasste Parteigr&uuml;nder der AfD. Frauke Petry, die neue Parteivorsitzende, l&auml;chelt andauernd. Und auch Bj&ouml;rn H&ouml;cke kann l&auml;cheln. Es ist ein unheimliches L&auml;cheln. H&ouml;cke warnt vor Fl&uuml;chtlingen &ldquo;mit stellenweise hochansteckenden Krankheiten&rdquo; und dabei l&auml;chelt er.<br>\nDie Stars der neuen Rechten haben die Gesichter von gewissenlosen Kindern. Aus ihren l&auml;chelnden M&uuml;ndern str&ouml;mt grauenhaftes Zeug.<br>\nWenn Angela Merkel sagt, &ldquo;dass heutzutage keine Menschenmassen kommen, sondern dass einzelne Menschen zu uns kommen&rdquo;, dann l&auml;cheln die neuen Rechten nur ihr sp&ouml;ttisches L&auml;cheln.<br>\nWolfgang Sch&auml;uble nannte die AfD einmal &ldquo;eine Schande f&uuml;r Deutschland&rdquo;. Recht hat er. Er verglich sie auch mit den Republikanern. &ldquo;Sie haben sich schnell wieder erledigt&rdquo;, sagte der Finanzminister: &ldquo;Ich denke, so wird es auch der AfD gehen.&rdquo; Leider sieht es so nicht aus. Im Gegenteil. Wenn jetzt Bundestagswahl w&auml;re, k&ouml;nnte die AfD auf zehn Prozent kommen. Drittst&auml;rkste politische Kraft im Land. Aber die AfD ist nicht wie andere Parteien. Sie stellt eine Herausforderung f&uuml;r die demokratische &Ouml;ffentlichkeit dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-rechtsschwenk-marsch-augstein-kolumne-a-1073723.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Medien zitieren Hans-Werner Sinn<\/strong><br>\nKeiner kommt so oft in die Medien wie Hans-Werner Sinn. Was passiert, wenn er jetzt den Ruhestand geht?<br>\nDer Pr&auml;sident des Ifo-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, ist der meistzitierte &Ouml;konom Deutschlands und hat im vergangenen Jahr seinen Vorsprung noch ausgebaut. War er 2014 noch 218 Mal von Medien zitiert worden, waren es im Euro-Krisen-Jahr 2015 schon 339 Beitr&auml;ge mit Sinn-Zitaten.[&hellip;]\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160126_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160126_01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>&bdquo;Die mediale Dominanz von Hans-Werner Sinn unter &Ouml;konomen nimmt erdr&uuml;ckende Ausma&szlig;e an&ldquo;, sagt Media-Tenor-Forscher Tobias Thomas. Er bemerkt besonders, dass Sinn in mehreren Themenfeldern gut zitiert wird: nicht nur zum Thema Euro und Griechenland, das im vergangenen Jahr eine gro&szlig;e Rolle spielte, sondern auch in Fl&uuml;chtlingsfragen oder rund um den Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2016\/01\/25\/medien-zitieren-hans-werner-sinn-7260\/\">FAZ Fazit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Auswertung ist nur die wissenschaftliche Best&auml;tigung des Eindrucks, den ohnehin jeder &ouml;konomisch Interessierte haben muss. Neoliberale &Ouml;konomen haben die absolute Meinungsmacht in den klassischen Medien. Das eine wissenschaftliche Witzfigur wie Hans-Werner Sinn dabei die Spitzenposition einnimmt ist bezeichnend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Christian Springer &ndash; Aufreger &uuml;ber organisierte Kriminalit&auml;t<\/strong><br>\nDie &Uuml;berf&auml;lle am K&ouml;lner Hauptbahnhof haben eine hitzige Debatte &uuml;ber organisierte Kriminalit&auml;t entfacht. Dabei darf man nicht vergessen, was in Deutschland sonst noch alles an organisierter Kriminalit&auml;t stattfindet, findet Christian Springer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/schlachthof\/christian-springer-kriminalitaet-100.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab\">BR Mediathek Video<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30580","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30580"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31158,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30580\/revisions\/31158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}