{"id":30602,"date":"2016-01-27T08:57:18","date_gmt":"2016-01-27T07:57:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602"},"modified":"2016-02-11T15:20:43","modified_gmt":"2016-02-11T14:20:43","slug":"hinweise-des-tages-2548","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h01\">IW &bdquo;Studie&ldquo; zu Lohnst&uuml;ckkosten: Viel L&auml;rm um eine reine Lobbyarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h02\">SWR kommt nicht zur Ruhe: Wie die AfD verharmlost wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h04\">Demokratische Souver&auml;nit&auml;t als Leitkategorie des Plan B<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h05\">SPD l&auml;sst sich einseifen und macht sich auf den Weg zum Bargeldverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h06\">Abgeordnete d&uuml;rfen TTIP-Dokumente nur unter strengen Auflagen einsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h07\">Felix Baumgartner &uuml;ber Steuerflucht: &ldquo;Zahle in angemessenen Rahmen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h08\">Warum die L&ouml;hne in Deutschland zu schnell steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h09\">SGB II-Eingliederungstitel 2015: Ausgaben in den Haushaltsjahren 2012 bis 2015 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h10\">EIOPA-Stresstest: Betriebliche Altersversorgung in Existenznot. In Deutschland fehlen mindestens 33 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h11\">&Uuml;berforderte Armee: Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr am Limit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h12\">Mittel der Kriegf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h13\">Arbeit am Schlussstrich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h14\">Emp&ouml;rungskapital<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h15\">Ex-NSA-Direktor: Staatsschutzgesetz w&auml;re ein &ldquo;gro&szlig;er Fehler&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h16\">Angriff aufs Hirn &ndash; Human Enhancement und das Milit&auml;r der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h17\">&laquo;Mein Kampf gegen Rechts&raquo;: Wecker stellt ein lesenswertes Buch vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30602#h18\">zu guter Letzt: Tracey Ullman parodiert Bundeskanzlerin Angela Merkel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IW &bdquo;Studie&ldquo; zu Lohnst&uuml;ckkosten: Viel L&auml;rm um eine reine Lobbyarbeit<\/strong><br>\nDas Interessenvertretungsinstitut namens Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln hat wieder zugeschlagen und, wie nicht anders zu erwarten, die deutsche Presse (hier die FAZ) zitiert das Werk (das man hier findet) landauf landab und zumeist, ohne klar dazu zu sagen, wer hinter diesem &bdquo;Institut&ldquo; steckt.<br>\nViele Leser haben uns spontan geschrieben und gefragt, was jetzt los ist. Nach den Aussagen der K&ouml;lner &bdquo;Forscher&ldquo; (wissenschaftlich verbr&auml;mte Interessenvertreter w&auml;re der bessere Ausdruck) sind die Lohnst&uuml;ckkosten in Deutschland gar nicht hinter der internationalen Entwicklung zur&uuml;ckgeblieben, weswegen es jetzt auch keinen Grund g&auml;be, die Lohnzur&uuml;ckhaltung aufzugeben. Die Arbeitgeber, also die Besitzer und Auftraggeber dieses &bdquo;Instituts&ldquo;, haben das sofort aufgegriffen und eine m&auml;&szlig;ige Lohnrunde gefordert. Ein Schalk, wer B&ouml;ses dabei denkt!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/iw-studie-zu-lohnstueckkosten-viel-laerm-um-eine-reine-lobbyarbeit\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SWR kommt nicht zur Ruhe: Wie die AfD verharmlost wird<\/strong><br>\nDer SWR kommt nicht zur Ruhe. Jetzt sorgt ein Beitrag im landespolitischen Magazin &ldquo;Zur Sache Rheinland-Pfalz!&rdquo; f&uuml;r Aufregung. Wieder geht es um die AfD &ndash; und um die journalistische Qualit&auml;t. Zudem dr&auml;ngen auch die &ldquo;Freien W&auml;hler&rdquo; in die &ldquo;Elefantenrunde&rdquo;.<br>\nSie sei eine &ldquo;b&uuml;rgerlich-wertkonservative&rdquo; Partei, die AfD in Rheinland-Pfalz unter der F&uuml;hrung ihres Vorsitzenden Uwe Junge. Eine &ldquo;R&uuml;ckbesinnung auf national-konservatives&rdquo; biete sie an, Junge sei &ldquo;politisch wechselnd unterwegs&rdquo;, &ldquo;moderat im Ton&rdquo; und mit einem &ldquo;Programm&rdquo; in &ldquo;handlichen Kapiteln&rdquo;. Die AfD verspreche W&auml;hlern &ldquo;klare Kante&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDer Beitrag zeige auch, aus welchem politischen Milieu der rheinland-pf&auml;lzische Spitzenkandidat Uwe Junge stammt. Seine politische Karriere f&uuml;hrte ihn von der CDU, wo er schon mal als &ldquo;Nazi in Nadelstreifen&rdquo; bezeichnet wurde, zur islamfeindlichen Partei &ldquo;Die Freiheit&rdquo;, ausgerechnet in einer Zeit, in der Junge in f&uuml;hrender Funktion von der Bundeswehr im Krieg in Afghanistan eingesetzt war. &ldquo;Die Freiheit&rdquo; wird vom bayerischen Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft.<br>\n&ldquo;Der Beitrag ordnet ein, dass die rechtspopulistischen Parolen politisch Entt&auml;uschte aus allen Lagern anziehen. Erg&auml;nzt wird der Beitrag durch ein Gespr&auml;ch mit dem Politologen Prof. Faas von der Universit&auml;t Mainz. Hierin wird analysiert, ob die Partei davon profitiert, wenn gegen sie demonstriert wird&rdquo;, so die Sprecherin weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/133906-swr-kommt-nicht-zur-ruhe-wie-die-afd-verharmlost-wird.html\">Kress<\/a>\n<p><strong>dazu: Welcher Kopf steckt im Land hinter der AfD?<\/strong><br>\n&Uuml;bergriffe von Migranten sind nicht nur strafrechtlich ein Problem. Sie ver&auml;ndern unsere Gesellschaft, denn sie sch&uuml;ren Fremdenangst. Davon k&ouml;nnen Parteien profitieren, die den W&auml;hlern klare Kante versprechen. Parteien wie die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/zur-sache-rheinland-pfalz\/rechtspopulisten-im-aufwind-welcher-kopf-steckt-im-land-hinter-der-afd\/-\/id=13831244\/did=16578966\/nid=13831244\/1f5jv3i\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Es ist nicht rechtswidrig, sich anzustrengen<\/strong><br>\nMan kann Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik f&uuml;r einen schweren Fehler halten. Aber ein Rechtsbruch, gar ein Verfassungsbruch ist sie nicht.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht wird in diesem Jahr 65 Jahre alt. Zu Beginn des Jubil&auml;umsjahres passieren Dinge, wie sie kaum je zuvor in diesen 65 Jahren passiert sind: Verfassungsjuristen, und zwar nicht irgendwelche, sondern zwei ehemalige Verfassungsrichter, haben sich in apokalyptische Ankl&auml;ger verwandelt.<br>\nUdo Di Fabio und Hans-J&uuml;rgen Papier warfen ihre schon zuvor wenig ge&uuml;bte Zur&uuml;ckhaltung von sich und verdammten die Fl&uuml;chtlingspolitik der Bundesregierung als Rechts- und Verfassungsbruch. Seitdem berufen sich Leute, die die Kanzlerin als &ldquo;Diktatorin&rdquo; beschimpfen, auf das von Di Fabio und Papier ausgelegte Verfassungsrecht.<br>\nDi Fabio war 1999 auf Vorschlag der CDU an das h&ouml;chste Gericht gew&auml;hlt worden und geh&ouml;rte ihm bis 2011 an; er hat seine scharfe Attacke auf die Kanzlerin in ein Auftragsgutachten f&uuml;r die CSU geschrieben; Papier ist Mitglied der CSU und war von 2002 bis 2010 Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts; er hat im Handelsblatt schneidend mit der Fl&uuml;chtlingspolitik abgerechnet.<br>\nDahinter stand und steht eine nicht unberechtigte verfassungspolitische Sorge, die aber sorglos in die Raserei der &ouml;ffentlichen Debatte hineingeworfen wurde. Andreas Vo&szlig;kuhle, der amtierende Verfassungsgerichtspr&auml;sident, hat behutsam zu moderieren versucht und erkl&auml;rt, das Grundrecht auf Asyl k&ouml;nne nicht einfach mit einer &ldquo;Obergrenze&rdquo; beschr&auml;nkt werden. &Auml;hnlich sagte es der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Gerichtshofs in Luxemburg. Aber ruhig erkl&auml;rende Stimmen finden wenig Geh&ouml;r in diesen Tagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/asyl-fluechtlingsaufnahme-es-ist-nicht-rechtswidrig-sich-anzustrengen-1.2832001\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzdienstleister wie Western Union: Profiteure der Not<\/strong><br>\nFinanzdienstleister wie Western Union sind so etwas wie die Hausbank f&uuml;r viele Migranten. Mehr als 400 Milliarden Dollar im Jahr schicken sie an Angeh&ouml;rige in der Heimat. Ein Dokumentarfilm zeigt, wie pr&auml;chtig die Firmen daran verdienen.<br>\n&ldquo;Sie leben im Schatten, &uuml;berall um uns herum. Und weil sie im Schatten leben, haben sie keinen Zugang zu den einfachsten Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel einem Girokonto.&rdquo; Sie, das sind die Millionen Migranten, die weltweit auf Baustellen arbeiten, H&auml;user putzen und Stra&szlig;en fegen oder in Fabriken schuften &ndash; oder die einfach auf der Flucht in ein besseres Leben sind.<br>\nDie S&auml;tze stammen aus dem Dokumentarfilm &ldquo;Money In Minutes&rdquo; &ndash; und derjenige, der sie spricht, ist der US-Anwalt Matthew Piers. Er kennt das Gesch&auml;ftsmodell von Western Union und er hat den Finanzkonzern verklagt, von dessen Diensten der Gro&szlig;teil der Migranten abh&auml;ngig ist. 5,6 Milliarden Dollar setzt das b&ouml;rsennotierte Unternehmen pro Jahr um &ndash; 20 Prozent davon streicht es als Gewinn ein. Der gr&ouml;&szlig;te Teil seiner Kunden: Die &Auml;rmsten der Armen dieser Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/western-union-co-profiteure-der-not-a-1073689.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Na, es w&auml;re jetzt sicher naiv zu glauben, dass sich aus der Not und dem Elend der Menschen im Kapitalismus kein Profit generieren lie&szlig;e.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Demokratische Souver&auml;nit&auml;t als Leitkategorie des Plan B<\/strong><br>\nAm vergangenen Wochenende besuchten Andreas N&ouml;lke und ich die Auftakttagung der von Jean-Luc M&eacute;lenchon, Oskar Lafontaine, Stefano Massina und Zoe Konstantopoulou angesto&szlig;enen internationalen &bdquo;Plan B&ldquo;-Initiative. Zwei Tage lang diskutierten Vertreter linker Parteien, Gewerkschafter, Aktivisten unterschiedlichster zivilgesellschaftlicher Gruppen und progressive Wissenschaftler Wege zum Ausstieg aus der Austerit&auml;tspolitik. Als Bezugspunkt hatte sich die in Deutschland vor allem von Oskar Lafontaine vertretene Forderung herauskristallisiert, den Euro durch ein modifiziertes Europ&auml;isches W&auml;hrungssystem zu ersetzen (hierzu kommt in K&uuml;rze ein separater Beitrag). Weitere Themen waren die soziale Lage in der Europ&auml;ischen Union, Wirkungsweisen von Kapitalverkehrskontrollen, die Gefahren eines internationalen W&auml;hrungskriegs und nat&uuml;rlich die Fl&uuml;chtlingskrise.<br>\nBesonders berichtenswert erscheint uns hier aber ein Umstand, den wir zwar schon im Vorfeld erahnten, dessen Intensit&auml;t uns in Paris aber gleichwohl &uuml;berw&auml;ltigte: Das Ausma&szlig;, in dem die Eurokrise quer durch die Mitglieder der Eurozone heute als Souver&auml;nit&auml;tsdiskurs behandelt wird. Nicht nur in den s&uuml;dlichen Krisenl&auml;ndern, sondern auch und gerade in Italien und Frankreich wird der Euro als lange Sequenz illegitimer &Uuml;bergriffe und nationaler Erniedrigungen durch die europ&auml;ischen Institutionen und vor allem durch Deutschland erlebt. Die Leitfrage nahezu aller Redner lautete: Wie l&auml;sst sich heute, gegen die EU und gegen Deutschland, ein Mindestma&szlig; an demokratischer Souver&auml;nit&auml;t und Selbstbestimmung zur&uuml;ckgewinnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/demokratische-souveraenitaet-als-leitkategorie-des-plan-b\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>SPD l&auml;sst sich einseifen und macht sich auf den Weg zum Bargeldverbot<\/strong><br>\nDie Bundestagsfraktion der SPD fordert eine gesetzliche Obergrenze f&uuml;r Barzahlungen von 5.000 Euro. Sie begr&uuml;ndet das mit dem Kampf gegen Geldw&auml;sche und Terrorismus und damit, dass viele andere L&auml;nder in den letzten Jahren derartige Bargeldverbote erlassen haben. Der Staat verbietet damit die Nutzung des Geldes, das er selbst zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel erkl&auml;rt hat, etwa im Bundesbankgesetz und im EU-Vertrag.<br>\nDas Hauptargument f&uuml;r derartige Begrenzungen der Bargeldnutzung ist das Hauptargument dagegen. Bargeld erm&ouml;glicht den B&uuml;rgern Datenschutz.<br>\nDass der in &bdquo;Anonymit&auml;t&ldquo; umgedeutete Datenschutz bei Bargeldtransaktionen nur ein Vorwand ist, sieht man daran, dass die vielen Bargeldverbote erst in der Finanzkrise eingef&uuml;hrt wurden, zuerst und bevorzugt dort, wo die Banken die gr&ouml;&szlig;ten Probleme hatten und haben.<br>\nSchafft man Bargeld ab oder begrenzt es auf Kleinzahlungen, ist die wichtigste Fluchtroute des kleinen Mannes aus dem Bankensystem versperrt. Sein Geld kann nur noch in Form von Buchgeld der Banken von einem Konto zum anderen zirkulieren. Dann tut es den Banken auch nicht mehr weh, wenn der Leitzins auf null oder darunter sinkt, denn sie k&ouml;nnen ihre alte Zinsspanne durch Negativzinsen auf Bankguthaben wiederherstellen.<br>\nSo funktioniert auch der nun vorgeschriebene &bdquo;Bail-in&ldquo; der Bankengl&auml;ubiger im Fall einer Schieflage der Bank problemlos&hellip;.wenn die Bank in Probleme ger&auml;t, droht beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten ein Run auf die Bank.<br>\nF&uuml;r die Banken bedeutet eine Marginalisierung des Bargelds, dass sie noch unbeschwerter als fr&uuml;her Kreditblasen aufpumpen k&ouml;nnen. Zwar k&ouml;nnen sie die Staaten nicht mehr retten, wenn die Blase platzt, weil diese sich schon bei den letzten Bankenrettungen bis zum Limit verausgabt haben. Aber k&uuml;nftig stehen dann ja die eingesperrten Einlagen zur Verf&uuml;gung, die man so weit zusammenstreichen kann, dass mindestens die gr&ouml;&szlig;ten und wichtigsten Banken wieder solvent sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/537-spd-bargeldverbot#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abgeordnete d&uuml;rfen TTIP-Dokumente nur unter strengen Auflagen einsehen<\/strong><br>\nKommenden Donnerstag soll er feierlich eingeweiht werden &ndash; der Leseraum f&uuml;r das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Abgeordnete des Bundestags und Vertreter des Bundesrates sollen dort in Zukunft auch jene Dokumente lesen k&ouml;nnen, in denen sich die Verhandlungsposition der USA wiederfindet, die sogenannten &ldquo;konsolidierten Texte&rdquo;. Lange hatte das Parlament um diesen Zugang gebettelt, auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte sich daf&uuml;r stark gemacht. Doch den Zugang zu dem Raum im Wirtschaftsministerium, so belegen nun interne Dokumente, erhalten die Parlamentarier nur unter Auflagen.<br>\nWelche, das k&ouml;nnen die Abgeordneten einem eigenen Merkblatt entnehmen, mit einer Unterschrift im Logbuch m&uuml;ssen sie das best&auml;tigen. &ldquo;Sie nehmen zur Kenntnis und akzeptieren, dass Ihnen mit der Gew&auml;hrung von Zugang zu TTIP-Schriftst&uuml;cken ein besonderes Vertrauen entgegengebracht wird&rdquo;, hei&szlig;t es darin.<br>\nFolgerichtig ist es untersagt, Mobiltelefone in die Leser&auml;ume mitzunehmen. Ein &ldquo;Sicherheitsbeamter&rdquo; werde &ldquo;w&auml;hrend der gesamten Dauer Ihres Besuches anwesend sein&rdquo;. Das allerdings ist nicht zu lang, denn l&auml;nger als zwei Stunden am St&uuml;ck l&auml;sst sich der Leseraum nicht buchen. Papier und Stifte stellt das Wirtschaftsministerium. Handschriftliche Notizen, immerhin, sind erlaubt. Aber keine Abschriften.<br>\nAbgeordnete sind &uuml;ber so viel Auflagen emp&ouml;rt. &ldquo;Das gleicht eher einer Farce als echter Beteiligung&rdquo;, sagt Britta Ha&szlig;elmann, parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Gr&uuml;nen-Fraktion. &ldquo;Mit einem freien Bundestagsmandat hat das nur noch wenig zu tun, wenn wir so kontrolliert werden.&rdquo; Auch Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert &auml;u&szlig;erte sich am Dienstag eher zur&uuml;ckhaltend. Zwar sei der Zugang zu den Dokumenten zu begr&uuml;&szlig;en. Es bleibe aber abzuwarten, ob &ldquo;die technischen und zeitlichen M&ouml;glichkeiten zum Studium der Dokumente dem Informationsbed&uuml;rfnis und den Informationsrechten der Abgeordneten gen&uuml;gen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundestag-im-ttip-leseraum-herrschen-strenge-auflagen-1.2835011\">sueddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U. D.:<\/strong> Die Demokratie wird jetzt auch f&uuml;r unsere Volksvertreter ausgehebelt. Es ist zu hoffen, dass viele Abgeordneten das &ldquo;Leserecht&rdquo; in Anspruch nehmen und  ihre W&auml;hler in den Wahlkreisen unterrichten, was wirklich in den Protokollen steht. Die Begrenzungen der Informationsfreiheit sind ein klarer Versto&szlig; gegen geltende Rechte und damit rechtswidrig.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passend: Maulkorb f&uuml;r Abgeordnete &ndash; USA drohen mit disziplinarischen Massnahmen, wenn TTIP-Texte durchsickern<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium feiert es als Erfolg, dass Bundestagsabgeordnete k&uuml;nftig TTIP-Dokumente unter Aufsicht lesen d&uuml;rfen. Doch ein bisher geheimes Dokument der EU-Kommission macht klar, dass diese Leser&auml;ume jederzeit geschlossen werden k&ouml;nnen, falls Abgeordnete den Inhalt der TTIP-Dokumente der &Ouml;ffentlichkeit verraten.<br>\nW&ouml;rtlich hei&szlig;t in dem am 14. Dezember 2015 verfassten Dokument &uuml;ber die &bdquo;Einrichtung von Leser&auml;umen in den Mitgliedsstaaten&ldquo;: &bdquo;Die USA betonten, dass die &Uuml;bermittlung von konsolidierten TTIP-Texten und deren Verf&uuml;gbarkeit in den Leser&auml;umen der Mitgliedsstaaten nur auf Probe (trial basis) erfolgt, und von der Integrit&auml;t und Zuverl&auml;ssigkeit der Vorgehensweise abh&auml;ngt. Die USA haben darauf hingewiesen, dass sie die Genehmigung (&hellip;) in einem oder allen Mitgliedsl&auml;ndern widerrufen w&uuml;rden, falls eine unbefugte Ver&ouml;ffentlichung der Dokumente oder deren Inhalte erfolgen soll.&ldquo; In einem solchen Fall wolle man die Quelle der unbefugten Ver&ouml;ffentlichung ermitteln und &bdquo;die entsprechenden Ma&szlig;nahmen, darunter disziplin&auml;re und\/oder rechtlichen Ma&szlig;nahmen&ldquo; angewenden. Mit anderen Worten: Gibt ein Abgeordneter Informationen &uuml;ber das, was er gelesen hat, an die &Ouml;ffentlichkeit, wird der Mitgliedstaat bestraft. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2016\/01\/26\/exklusiv-leserechte-auf-widerruf\/\">CORRECT!V<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Leser&auml;ume als Hochsicherheitstrakt<\/strong><br>\nDass Abgeordneten nun Einsicht in Dokumente erhalten, ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig &ndash; die Bedingungen daf&uuml;r sind jedoch inakzeptabel, weil sie aus dem Leseraum eine Art Hochsicherheitstrakt machen und Dokumente, die uns alle angehen, weiterhin behandelt werden wie milit&auml;rische Geheimpapiere. Ausgerechnet beim Freihandel sollen Abgeordnete ihr freies Mandat mit einer Schweigepflicht einschr&auml;nken &ndash; das passt nicht zusammen. Der Zugang zu den Papieren wird zwar gew&auml;hrt, die dringend n&ouml;tige &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber TTIP jedoch weiterhin unterbunden&ldquo;, erkl&auml;rte Lena Blanken, Volkswirtin bei foodwatch. &bdquo;Das transatlantische Abkommen soll tief in die Bereiche unseres t&auml;glichen Lebens eingreifen, deshalb m&uuml;ssen Abgeordnete und &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber diskutieren k&ouml;nnen. Es ist sch&auml;dlich f&uuml;r die Demokratie, dass grundlegende gesellschaftspolitische Fragen im Geheimen verhandelt werden. Es muss jetzt eine Debatte stattfinden. Ist der Vertrag erst fertig ausgehandelt, wird es zu sp&auml;t sein: Denn die Parlamentarier k&ouml;nnen dazu nur &sbquo;Ja&lsquo; oder &sbquo;Nein&lsquo; sagen, aber nichts am Text ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/presse\/pressemitteilungen\/leseraeume-als-hochsicherheitstrakt-welche-auflagen-abgeordnete-bei-der-einsicht-in-ttip-dokumente-akzeptieren-muessen\/\">foodwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Felix Baumgartner &uuml;ber Steuerflucht: &ldquo;Zahle in angemessenen Rahmen&rdquo;<\/strong><br>\nViele Prominente ziehen in die Schweiz, um Steuern zu sparen und ernten daf&uuml;r Kritik. Dagegen wehrt sich nun Extremsportler Felix Baumgartner. In einem Facebook-Post erkl&auml;rt er, warum er vor vier Jahren seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegte und warum er daran bis heute nichts Falsches sieht.<br>\nIn 1012 W&ouml;rtern rechtfertigt Baumgartner seine Entscheidung. So schreibt er etwa: &bdquo;Ich kenne keinen einzigen Menschen, der nicht gerne Geld und Steuern spart.&ldquo; Er habe vorher 14 Jahre lang (Zitat) &bdquo;sehr hohe Beitr&auml;ge an Steuern bezahlt.&ldquo; 2012 sei er dem Beispiel anderer Sportler wie Michael Schuhmacher oder Sebastian Vettel gefolgt und habe seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegt. Baumgartner sagt: &bdquo;Auch dort bezahle ich meine Steuern jedoch im [sic!] einem angemessen Rahmen. Also sprechen wir hier nicht von Steuerflucht sondern Steueroptimierung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/panorama\/welt\/facebook-post-felix-baumgartner-ueber-steuerflucht-zahle-in-angemessenen-rahmen_id_5240334.html\">Focus online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Ein Kommentator auf der Focus-Seite bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: &bdquo;Beneidenswert, oder? &ndash; Sobald man genug Geld hat, kann man einfach selbst entscheiden, ob die H&ouml;he der eigenen Steuerabgaben &ldquo;angemessen&rdquo; ist. Die normalverdienenden &ldquo;Deppen&rdquo; m&uuml;ssen sich da leider auf das Urteil der Finanzbeh&ouml;rden verlassen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Felix Baumgartner ist schon ein seltener Trottel. Vor ein paar Jahren forderte er in einem <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/8668\/wenn-helden-den-mund-aufmachen-2\">Interview<\/a> auch die Einf&uuml;hrung einer &bdquo;gem&auml;&szlig;igten Diktatur, wo es ein paar Leute aus der Privatwirtschaft gibt, sie [sic!] sich wirklich auskennen&ldquo; und rechtfertige seine Steuerflucht in die Schweiz damit, dass man sich dort mit dem Finanzminister &bdquo;einigen&ldquo; k&ouml;nne, w&auml;hrend man in &Ouml;sterreich keine Sicherheit habe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum die L&ouml;hne in Deutschland zu schnell steigen<\/strong><br>\nDie Deutschen verdienen immer besser. Was Angestellte freut, l&auml;sst Firmen mit den Z&auml;hnen klappern: Sie produzieren teurer als viele ausl&auml;ndische Rivalen. Besonders der R&uuml;ckstand zu den USA ist riesig.<br>\nTrotz Euro-Debakel und Schwellenland-Krisen: Der Arbeitsmarkt hierzulande hat sich in den vergangenen Jahren gl&auml;nzend entwickelt: In Deutschland sind so viele Menschen besch&auml;ftigt wie seit Jahrzehnten nicht mehr, die Arbeitslosigkeit ist rapide zur&uuml;ckgegangen und die guten Gesch&auml;fte der Unternehmen und die hohe Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften haben die L&ouml;hne kr&auml;ftig steigen lassen.<br>\nDie h&ouml;heren L&ouml;hne freuen die Angestellten, aber f&uuml;r die Unternehmen sind sie kein Grund zur Freude: Nicht nur, dass die h&ouml;heren L&ouml;hne die Gewinne schm&auml;lern &ndash; wenn die Arbeitskosten zu hoch werden, sorgt das zudem daf&uuml;r, dass die Firmen teurer produzieren als die internationale Konkurrenz. Jetzt schl&auml;gt das von Unternehmen und Arbeitgeberverb&auml;nden finanzierte Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW) Alarm und warnt, dass die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Industrie hierzulande sinke.<br>\nDie Forscher haben errechnet, dass die Lohnst&uuml;ckkosten von 1991 bis 2014 im Durchschnitt j&auml;hrlich um 0,5 Prozent gestiegen sind und damit st&auml;rker als bei der ausl&auml;ndischen Konkurrenz. Innerhalb des Euro-Raums liegt der Anstieg den Daten zufolge aber im Durchschnitt. Die Lohnst&uuml;ckkosten sind die g&auml;ngigste Messgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit; daf&uuml;r werden die Arbeitskosten ins Verh&auml;ltnis zur Produktivit&auml;t gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article151452020\/Warum-die-Loehne-in-Deutschland-zu-schnell-steigen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Was f&uuml;r ein M&uuml;ll aus zusammengeschusterten Zahlen und Quatsch. Leider findet man keine Erkl&auml;rung, wie dieses anscheinend nicht wettbewerbsf&auml;hige Deutschland einen Au&szlig;enhandels&uuml;berschu&szlig; von 8 % produzieren kann, die viel tolleren USA aber seit vielen Jahren ein hohes Au&szlig;enhandelsdefizit erwirtschaften usw. Der Artikel widerspricht Logik, dem gesunden Menschenverstand, allen Fakten, Zahlen und Statistiken &ndash; aber wenn die L&ouml;hne auch nur ein bi&szlig;chen zu wachsen drohen, dann drohen die Arbeitgeber zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SGB II-Eingliederungstitel 2015: Ausgaben in den Haushaltsjahren 2012 bis 2015 (Jobcenter gE)<\/strong><br>\nDie 303 Jobcenter gE* gaben im Jahr 2015 insgesamt 2,156 Milliarden Euro (79,9 Prozent) der zugeteilten 2,699 Milliarden Euro f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; aus. Dies waren 22 Millionen Euro (1,0 Prozent) mehr als 2014, aber 178 Millionen Euro (7,6 Prozent) weniger als 2012. Lediglich im Land Bremen wurde im Jahr 2015 von den Jobcentern (gE) mehr f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; ausgegeben als 2012. (Seite 2 im Download)<br>\nWieviel der f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; zugeteilten Mittel wurden 2015 auch f&uuml;r diesen Zweck ausgegeben? (von Hamburg 91,7 Prozent bis Bayern 66,1 Prozent) Wie entwickelten sich die Ausgaben f&uuml;r &bdquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&ldquo; insgesamt (Seite 2) und wieviel wurde f&uuml;r welche Leistungen im Bund (Seite 3) und in den einzelnen L&auml;ndern (Seite 4 bis 19) ausgegeben? (immer ohne die 105 Jobcenter zkT).<br>\n* &bdquo;gemeinsame Einrichtungen&ldquo; ohne die 105 &bdquo;zugelassenen kommunalen Tr&auml;ger&ldquo; (Jobcenter zkT)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/714-sgb-ii-eingliederungstitel-2015-ausgaben-in-den-haushaltsjahren-2012-bis-2015-jobcenter-ge.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EIOPA-Stresstest: Betriebliche Altersversorgung in Existenznot. In Deutschland fehlen mindestens 33 Milliarden Euro<\/strong><br>\nHeute hat die Europ&auml;ische Aufsichtsbeh&ouml;rde f&uuml;r das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) ihren Stresstest f&uuml;r die betriebliche Altersvorsorge ver&ouml;ffentlich. Lobbyorganisationen und auch Deutschland hatten lange versucht, den Test abzusagen oder zumindest abzuschw&auml;chen.<br>\nDie nun ver&ouml;ffentlichten Ergebnisse zeichnen ein d&uuml;steres Bild. Die betrieblichen Altersversorgungssysteme mit garantierten Pensionszusagen leiden unter dramatischer Unterdeckung. Die R&uuml;ckstellungen der Unternehmen reichen bei weitem nicht aus, um die Pensionen zu finanzieren. Besonders in Gro&szlig;britannien und den Niederlanden aber auch in Deutschland und Irland m&uuml;ssten dann die Unternehmen einspringen. Ganz finster wird es, wenn die Zinsen weiter niedrig bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2016\/eiopa-stresstest-betriebliche-altersversorgung-in-existenznot-in-deutschland-fehlen-mindestens-33-milliarden-euro\/\">Sven Giegold<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;berforderte Armee: Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr am Limit<\/strong><br>\nBei der Vorstellung seines ersten Jahresberichts forderte Bartels am Dienstag in Berlin eine Aufstockung der seit Jahrzehnten schrumpfenden Truppe und eine deutliche Erh&ouml;hung des Wehretats. &ldquo;Es fehlt zu viel&rdquo;, sagte der SPD-Politiker. Eine &ldquo;planm&auml;&szlig;ige Mangelwirtschaft&rdquo; gef&auml;hrde Ausbildung, &Uuml;bung und Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-wehrbeauftragter-fordert-mehr-geld-a-1073992.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ach ja, &ldquo;Die Milit&auml;rausgaben m&uuml;ssten endlich wieder steigen.&rdquo; Wetten, dass hier die schwarze Null nicht gilt. Wobei etwa zu fragen ist, was die Bundeswehr in Mali verloren hat? Wo jeder wei&szlig;, dass es dabei nicht um die Bek&auml;mpfung islamistischer Terrorgruppen geht, sondern um die Uranvorkommen im benachbarten Tschad. Der Schutz der Interessen der franz&ouml;sischen Atomindustrie geh&ouml;rt aber eher nicht zu den origin&auml;ren Aufgaben der Bundeswehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mittel der Kriegf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDie syrische Regierung setzt Fassbomben gegen die Zivilbev&ouml;lkerung ein, hei&szlig;t es &shy;allenthalben. Belege daf&uuml;r gibt es kaum. Die &shy;tausendfache Wiederholung der Behauptung begr&uuml;ndet aber f&uuml;r den Westen die Notwendigkeit des Sturzes Assads (&hellip;)<br>\nWahrscheinlich setzten und setzen syrische Streitkr&auml;fte in der Tat die Luftwaffe auch in F&auml;llen ein, wo das Risiko f&uuml;r Unbeteiligte unangemessen hoch ist.<br>\nDas gilt aber ebenfalls &ndash; und in weit gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig; &ndash; f&uuml;r Angriffe der USA und anderer NATO-Staaten in &auml;hnlichen Kriegssituationen: sowohl in Afghanistan als auch im besetzten Irak, wo die Luftwaffe Angriffe gegen gegnerische Stellungen in den St&auml;dten flog, sowie im NATO-Krieg gegen Libyen 2011. Die modernen Waffen der NATO-Staaten sind zwar treffsicherer, aber aufgrund ihrer gr&ouml;&szlig;eren Wirkung ebenfalls nicht auf milit&auml;rische Ziele einzugrenzen, insbesondere nicht bei der sogenannten Luftunterst&uuml;tzung von Truppen im Stra&szlig;enkampf. Vor allem die h&auml;ufig verwendeten Streu- oder Clusterbomben t&ouml;teten mehr Menschen als jede &raquo;Fassbombe&laquo;. Clusterbomben sind speziell f&uuml;r den Einsatz gegen sogenannte weiche Ziele, also gegen Menschen, konzipiert. Die nicht explodierende Submunition, sogenannte Bomblets, verminen das betroffene Gel&auml;nde f&uuml;r Jahre. Die Nutzung von Pr&auml;zisionswaffen bedeutet zudem keineswegs, dass jede Bombe und jede Rakete das anvisierte Ziel trifft, und noch weniger, dass die t&ouml;dliche Wirkung sich auf dieses beschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-26\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeit am Schlussstrich<\/strong><br>\nBegleitet von folgenlosen Trauerritualen am heutigen Auschwitz-Gedenktag verh&auml;rtet das offizielle Deutschland seine Opfer-Ignoranz. Sowohl im diplomatischen Verkehr mit mehreren EU-Staaten wie auch im innerdeutschen Dialog mit Gedenkorganisationen kommt es deswegen zu vermehrten Spannungen. W&auml;hrend Athen auf Verhandlungen &uuml;ber die NS-Schulden besteht und sich politischer Gegenma&szlig;nahmen der Berliner Beh&ouml;rden erwehren muss, beklagt Warschau deutsche Interventionen in die T&auml;tigkeit polnischer Verb&auml;nde des Widerstands. In der Bundesrepublik versuchen offizielle Stellen, die Informationsarbeit einer Freiburger B&uuml;rgerinitiative einzuschr&auml;nken, weil sie auf die Behandlung der vergessenenen &Uuml;berlebenden von NS-Germanisierungsverbrechen in einer Ausstellung aufmerksam macht. Seit nunmehr zehn Monaten ohne Antwort bleibt ein Schreiben der B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Zug der Erinnerung&rdquo; und der J&uuml;dischen Gemeinde von Thessaloniki, die an die &uuml;berf&auml;llige R&uuml;ckzahlung deutscher Staatseinnahmen aus antisemitischen Massenverbrechen erinnert hatten. F&uuml;r die Schuldabwehr verantwortlich ist das deutsche Au&szlig;enministerium unter Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Staatsminister Michael Roth (SPD).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59295\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Emp&ouml;rungskapital<\/strong><br>\nVon hypnotischer Sozialkritik zum globalen Armutstourismus<br>\nDie Reaktionen auf die aktuelle Oxfam-Studie An Economy for the 1% sind genau das, was ich als hypnotische Redundanz bezeichne: In einem sich ewig wiederholenden Ritual werden die ewig gleichen Emp&ouml;rungsvokabeln verteilt, ohne dass damit eine Chance auf konkrete Ver&auml;nderungen verbunden w&auml;ren.<br>\nSinn ist die Mangelware des 21. Jahrhunderts und Emp&ouml;rung inzwischen eine neue Kapitalsorte. In einer Gesellschaft, die st&auml;ndig nach der &ldquo;Gro&szlig;en Transformation&rdquo; sowie einem neuen Gesellschaftsvertrag ruft, ist das ein irritierender Widerspruch. Es gibt kaum noch Wissensdefizite. Vielmehr ist die Zeit reif, vom Wissen zum Handeln zu gelangen &ndash; wir ben&ouml;tigen weniger Skandalisierungswissen, daf&uuml;r mehr Transformationswissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47220\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ex-NSA-Direktor: Staatsschutzgesetz w&auml;re ein &ldquo;gro&szlig;er Fehler&rdquo;<\/strong><br>\nWilliam &ldquo;Bill&rdquo; Binney hat 37 Jahre lang f&uuml;r die NSA gearbeitet, unter anderem als technischer Direktor. 2001 verlie&szlig; er den US-Geheimdienst aus Protest gegen dessen Datensammelpraxis. Seit 2011 tritt er &ouml;ffentlich als Kritiker der Massen&uuml;berwachung auf und gastierte unter anderem auf Veranstaltungen wie dem Chaos Communication Congress. Er war der erste Zeuge des deutschen NSA-Untersuchungsausschusses. Gemeinsam mit dem Regisseur Friedrich Moser hat er den Film &ldquo;A Good American&rdquo; gedreht, der im M&auml;rz in den Kinos anl&auml;uft.<br>\nGemeinsam mit Regisseur Friedrich Moser stellte sich William Binney den Fragen der STANDARD-Leser<br>\nTomorrow a new domestic intelligence will be created in Austria. The controversial State Protection Act has been heavily criticized by judges, lawyers, privacy advocates and Amnesty International. What message do you have for the parliamentarians who will vote on this bill tomorrow?<br>\nGro&szlig;er Fehler. Es ist ein gro&szlig;er Fehler f&uuml;r jedes Land, Massen&uuml;berwachung einzuf&uuml;hren. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Man wird nicht mehr in der Lage sein, potentielle Gefahren zu entdecken und auszumachen. Die Attacken in Paris waren daf&uuml;r ein gutes Beispiel: Sie kannten die Attent&auml;ter bereits vorab, unternahmen aber nichts dagegen, weil sie eine zu gro&szlig;e Menge an Daten analysieren m&uuml;ssen. Innerhalb der NSA beklagen sie sich dar&uuml;ber &uuml;brigens schon seit 2007.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/jetzt\/livebericht\/2000029780138\/chat-nachlese-ex-nsa-direktor-staatsschutzgesetz-waere-ein-grosser-fehler\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Angriff aufs Hirn &ndash; Human Enhancement und das Milit&auml;r der Zukunft<\/strong><br>\nSeit dem Koreakrieg gibt es in den USA geheime Projekte des Pentagon f&uuml;r nicht-t&ouml;dliche, bewusstseinsver&auml;ndernde Waffen. Nach den teils illegalen LSD-Experimenten, die als MK Ultra-Programm in den 70er Jahren ans Tageslicht kamen, verloren sich die Spuren dieser &uuml;ber die gesamten USA verteilten Forschungs- und Laborprojekte, die das Gehirn als neues Schlachtfeld ins Visier nahmen: Heute spricht man in der amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit ganz unverhohlen von &ldquo;Neurowaffen&rdquo;. Das Arsenal wirkt bizarr und verst&ouml;rend zugleich, es reicht von parapsychologischen Versuchen bis hin zu Schallwaffen und telepathischen Experimenten. Offiziell wird in den USA die Forschung an sogenannten Neurowaffen abgestritten. Insider wissen aber, dass Milit&auml;rpsychologen l&auml;ngst an so genanntem &ldquo;milit&auml;rischem enhancement&rdquo;, an &ldquo;verbesserten Soldaten&rdquo; arbeiten &ndash; und daran, wie man diese einsetzen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/ausstrahlung-570056.html\">Bayrischer Rundfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M. H.:<\/strong> Bereits gestern war &uuml;ber &Ouml;sterreich I aus Wien diese Sendung zu h&ouml;ren. Soll hier die Bev&ouml;lkerung auch auf dieser Schiene auf neue Kampfmaschinen vorbereitet werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&laquo;Mein Kampf gegen Rechts&raquo;: Wecker stellt ein lesenswertes Buch vor<\/strong><br>\nAm Ende wird das Meinungsklima in Deutschland derma&szlig;en vergiftet sein, dass sich die Menschlichkeit gegen&uuml;ber der Unmenschlichkeit rechtfertigen muss &ndash; wie es heute schon der teilweise Fall ist, wenn Pressezyniker gegen &bdquo;Gutmenschen&ldquo; und &bdquo;Versteher&ldquo; geifern. Wenn man keinen Artikel mehr posten kann, der um Verst&auml;ndnis f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge wirbt, ohne dass einen Think-Tank-geschulte Recht(s)haber belehren, Mitgef&uuml;hl ohne Vernunft sei doch eher sch&auml;dlich. Und ohne dass braune P&ouml;bler einen auf Facebook kampagnenartig beschimpfen und bedrohen. Als seien einfache ethische Grunds&auml;tze &ndash; Menschen aller Hautfarben sind von gleichem Wert und Hilfsbed&uuml;rftigen muss man helfen &ndash; nur &uuml;berholte Marotten von ein paar &bdquo;Alt-68ern&ldquo;. Ich habe wirklich schon einiges mitgemacht in 40 Jahren aktivem Antifaschismus, aber ein solch geballter Dummheitssturm, eine solch epidemische B&ouml;sartigkeit ist auch f&uuml;r mich neu. Mehr und mehr kann ich die Gef&uuml;hlslage Thomas Manns nachvollziehen, der im Exil seine &bdquo;Trauer &uuml;ber den Abfall der Epoche vom Humanen&ldquo; zum Ausdruck brachte. Eine Facebook-Kommentatorin meinte unl&auml;ngst, es sei doch unverantwortlich von diesen Fl&uuml;chtlingen, ausgerechnet im Winter zu fliehen. So viel zum Stand der deutschen Debattenkultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/01\/26\/mein-kampf-gegen-rechts-wecker-stellt-ein-lesenswertes-buch-vor\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Tracey Ullman parodiert Bundeskanzlerin Angela Merkel<\/strong><br>\nEine &bdquo;total hottie Frau&ldquo;, unsere Frau Merkel! Die Kom&ouml;diantin Tracey Ullman hat es geschafft, unsere Kanzlerin derart witzig zu parodieren, dass ihr Comedy-Sketch weltweit f&uuml;r Aufsehen sorgt.<br>\nIm beigefarbenen Jackett und mit nahezu identischer Mimik ahmt die Engl&auml;nderin Merkel nach &ndash; und f&uuml;gt zu Comedyzwecken ruppig-deutsches Verhalten und Seitenhiebe auf politische Weggef&auml;hrten hinzu.\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/J138HPgD_ZM\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rollingstone.de\/grandiose-comedy-tracey-ullman-parodiert-bundeskanzlerin-angela-merkel-945163\/#\">Rolling Stone<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Klasse, sch&ouml;ner britischer Humor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30602"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30602\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31157,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30602\/revisions\/31157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}