{"id":30687,"date":"2016-01-29T12:46:50","date_gmt":"2016-01-29T11:46:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30687"},"modified":"2016-02-03T12:32:58","modified_gmt":"2016-02-03T11:32:58","slug":"us-vorwahlen-wer-ist-hier-der-radikale-bernie-sanders-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30687","title":{"rendered":"US-Vorwahlen: Wer ist hier der Radikale? Bernie Sanders? (2\/2)"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin:0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160129_01.jpg\" alt=\"Bernie Sanders\" title=\"Bernie Sanders\"><\/div><p>Sollten sich bei den ab Montag stattfindenden Vorwahlen zur US-Pr&auml;sidentschaft die &bdquo;falschen&ldquo; Kandidaten durchsetzen, will offenbar auch noch der Milliard&auml;r Michael Bloomberg als unabh&auml;ngiger Kandidat einsteigen. Sein Ziel ist es, die USA vor &bdquo;den Radikalen von rechts und links zu bewahren&ldquo; &ndash; und diese Radikalen sind Donald Trump und Bernie Sanders, so steht es dann auch ohne Konjunktiv und Anf&uuml;hrungszeichen bei <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/michael-bloomberg-der-mann-der-amerika-vor-trump-bewahren-koennte-a-1073663.html\">SPIEGEL Online<\/a>. Die Botschaft ist klar: Amerika und somit die westliche Welt ist erst dann gerettet, wenn ein &bdquo;gem&auml;&szlig;igter&ldquo; Kandidat zum Showdown antritt und das kann bei der momentanen Gemengelage nat&uuml;rlich nur die unvermeidliche Hillary Clinton sein. Hillary Clinton ist demnach &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo;, ihr einziger ernsthafter Konkurrent Bernie Sanders, der sich auch noch selbst einen Sozialisten nennt, ein &bdquo;Radikaler&ldquo;? Es ist an der Zeit, unseren politischen Kompass neu zu justieren. Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3164\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-30687-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=30687-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160203_US_Vorwahlen_Teil_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Dieser Artikel ist in zwei Teile aufgeteilt. Heute besch&auml;ftige ich mich mit den Demokraten, im <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30660\">ersten Teil<\/a> ging es gestern um die Republikaner. Zus&auml;tzlich zu diesen beiden Artikeln wird Ihnen in den n&auml;chsten Tagen und Wochen unser NachDenkSeiten-Kolumnist Norman Birnbaum qualifizierte Einblicke in die Vorwahlen geben.<\/em><\/p><p>Nach traditionellem Wahlkampfwissen ist Bernie Sanders der wohl unwahrscheinlichste Top-Kandidat der j&uuml;ngeren Politikgeschichte. Sanders ist 74 Jahre alt, tr&auml;gt preiswerte Anz&uuml;ge von der Stange und nuschelt beim Sprechen &ndash; gerade in den USA, wo bereits die Wahlen zum Schulsprecher oft als moderne Kampagnen aufgezogen werden ist dies ein echter Anachronismus. Doch dieser Anachronismus wirkt: Bernie ist cool! Der demokratische Senator Bernhard &bdquo;Bernie&ldquo; Sanders ist der Kandidat der jungen W&auml;hler, der vor allem in den sozialen Netzwerken und im Netz einen echten Hype entfacht hat. Bis zum Jahreswechsel hat Sanders mehr als 72 Millionen Dollar Wahlkampfspenden von mehr als einer Million Kleinspendern mobilisieren k&ouml;nnen &ndash; letzteres ist ein Rekord, der selbst Obamas ber&uuml;hmte Kampagne aus dem Jahre 2008 in den Schatten stellt. Aber haben Sie je in einer deutschen Zeitung etwas &uuml;ber die Sanders-Kampagne gelesen? Obama war 2007\/2008 omnipr&auml;sent. Mehr Spenden als Sanders konnte bei den Demokraten nur Hillary Clinton mobilisieren &ndash; freilich nicht von Kleinspendern, sondern von Gro&szlig;unternehmen und Lobbygruppen, den sogenannten &bdquo;Political Action Committees&ldquo;. Auch wenn es ein wenig abgeschmackt klingt: Sanders ist der Mann des Volkes, Clinton die Frau des gro&szlig;en Geldes. Zynisch k&ouml;nnte man darauf folgern: Clinton 1: Sanders 0. <\/p><p><strong>Wer ist Bernie Sanders?<\/strong><\/p><p>Bernie Sanders ist ein politisches Urgestein. Von 1991 bis 2007 sa&szlig; Sanders im US-Repr&auml;sentantenhaus, seitdem vertritt er seinen Staat Vermont, der in etwa halb so viele Einwohner wie der New Yorker Stadtteil Bronx hat, im Senat. Sanders ist selbst nach europ&auml;ischen Vorstellungen links, was f&uuml;r einen US-Politiker eine sehr ungew&ouml;hnliche Eigenschaft ist. Auch wenn er sich selbst als Sozialist bezeichnet, w&uuml;rde das Pr&auml;dikat &bdquo;alter Sozialdemokrat&ldquo; wohl besser passen. Hillary Clinton ist in diesem Sinne eine &bdquo;moderne Sozialdemokratin&ldquo;, hat also mit Sozialdemokratie nicht viel am Hut. <\/p><p>Politiker, die alle Nase lang ihre Positionen &auml;ndern, werden in den USA gerne als &bdquo;Flip-Flopper&ldquo; verspottet. Wenn man Bernie Sanders eines nicht vorwerfen kann, dann ist es, dass er ein Flip-Flopper sei. Im Gegenteil: Die Positionen, die Sanders heute vertritt, vertritt er schon seit Ewigkeiten &ndash; wahrscheinlich sogar seit seiner Geburt. Gerade in den USA, wo es f&uuml;r Spitzenpolitiker &uuml;blich ist, ihre Positionen anhand von Umfrageergebnissen und taktischen W&auml;hleranalysen auszurichten, ist dies ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Sanders tut nicht so, als sei er authentisch, er ist authentisch. Und genau dies ist wohl auch sein Erfolgsgeheimnis bei seinen Fans und Unterst&uuml;tzern. <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"360\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/Rpm4rjejFgQ\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Die Frau des gro&szlig;en Geldes<\/strong><\/p><p>Das zentrale Wahlkampfthema von Sanders ist die Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichheit, die immer absurdere Ma&szlig;e annimmt. Sanders will Wall Street an die Kandare nehmen, den Mindestlohn auf mindestens 15 Dollar erh&ouml;hen, &uuml;ber das Steuersystem von oben nach unten umverteilen, das Gesundheits- und Sozialsystem gerechter machen und die Hochschulgeb&uuml;hren abschaffen. Bernie Sanders will also, dass sich (fast) alles &auml;ndert. Hillary Clinton will, das alles so bleibt, wie es ist. &bdquo;Uns geht es doch gut!&ldquo;. Kein Wunder, schlie&szlig;lich zahlen die Gro&szlig;unternehmen nicht nur ihren Wahlkampf, sondern auch die Einnahmen der Familie Clinton.<\/p><p>Das Politikerpaar Clinton strich in den letzten Jahren mehr als 35 Millionen Dollar f&uuml;r Vortr&auml;ge bei Banken und Finanzdienstleistern ein. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Au&szlig;enministerium vor drei Jahren hat Mrs. Clinton f&uuml;r zw&ouml;lf Vortr&auml;ge bei Gro&szlig;banken mindestens 2,9 Millionen Dollar kassiert &ndash; darunter 675.000 Dollar von Goldman Sachs und 485.000 Dollar von der Deutschen Bank; dagegen ist sogar Peer Steinbr&uuml;ck ein blutiger Anf&auml;nger. Clintons Verbindungen zu Wall Street sind derart ungeniert, dass man sich fragt, wie glaubhaft ihr vergleichsweise soziales wirtschafts- und finanzpolitisches Programm &uuml;berhaupt sein kann. Jedoch nicht Clinton, sondern Sanders wird regelm&auml;&szlig;ig als &bdquo;Radikaler&ldquo; oder gar als &bdquo;Irrer&ldquo; dargestellt. Deshalb, weil er die 99% vertritt und Clinton das 1%? <\/p><p><strong>Gem&auml;&szlig;igtes S&auml;belrasseln?<\/strong><\/p><p>Auch auf dem Gebiet der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik ist der Unterschied zwischen Sanders und Clinton gewaltig. Der ehemalige Kongressabgeordnete Joe Scarborough <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/video\/2014\/03\/26\/scarborough_hillary_clinton_will_be_more_of_a_neocon_than_the_republican_nominee.html\">beschrieb<\/a> die Vorstellung, dass sie Pr&auml;sidentschaftskandidatin wird, folgenderma&szlig;en: &bdquo;Das ist schon faszinierend. Wenn sie sich entscheidet, anzutreten und nominiert wird, dann wird sie die gr&ouml;&szlig;ere S&auml;belrasslerin und die &uuml;berzeugtere Neokonservative sein, als ihr republikanischer Kontrahent. Ist es nicht so? Es gibt in den letzten 20 Jahren kaum ein milit&auml;risches Engagement der USA, das Hillary nicht unterst&uuml;tzt h&auml;tte&ldquo;. In diesem Punkt hat Scarborough zweifelsohne Recht. Alle Kriege der letzten Jahr, alle au&szlig;enpolitischen Abenteuer &ndash; Hillary Clinton war entweder daf&uuml;r oder hat sie gar selbst angesto&szlig;en, wie beispielsweise die amerikanische Einmischung in den syrischen B&uuml;rgerkrieg. Sanders pl&auml;diert daf&uuml;r, die US-Soldaten nach Hause zu holen und nicht weltweit Kriege anzuzetteln. Clinton vergleicht <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/post-politics\/wp\/2014\/03\/05\/hillary-clinton-says-putins-action-are-like-what-hitler-did-back-in-the-30s\/\">Putin mit Hitler<\/a>, Sanders pl&auml;diert f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung der Probleme. Wer ist hier irre? Wer radikal?<\/p><p><strong>Vermeidet der W&auml;hler die Unvermeidbare?<\/strong><\/p><p>Dass Hillary Clinton &uuml;berhaupt einen nennenswerten Gegner bei den Vorwahlen hat, ist eine echte &Uuml;berraschung. Intern hat sie bereits seit L&auml;ngerem den Spitznamen &bdquo;die Unvermeidbare&ldquo; und nach ihrer knappen Niederlage gegen Obama 2008 war die Kandidatur 2016 eigentlich f&uuml;r sie reserviert. Bis zum Sp&auml;tsommer letzten Jahres dominierte sie die Umfragen dementsprechend auch im Alleingang. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160129_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160129_02_th.gif\" alt=\"2016 Democratic Presidental Nomination\" title=\"2016 Democratic Presidental Nomination\"><\/a><\/p><p>Dann setzte im Netz der Bernie-Hype ein und der Umfragevorsprung von Clinton sank von einst mehr als 60% auf heute rund 15%. Dies ist zwar immer noch eine gewaltige Zahl. Sanders versteht es jedoch, auch abseits des Netzes und der sozialen Netzwerke zu punkten. Auch in den TV-Debatten hatte er schlichtweg die besseren Argumente.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"360\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/ti2Nokoq1J4\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Dennoch darf man bei aller Begeisterung nicht vergessen, dass Sanders f&uuml;r gro&szlig;e Teile der US-Amerikaner ein echter Kulturschock ist. In einem Land, in dem &bdquo;sozialistisch&ldquo; immer noch vielerorts ein Schimpfwort ist, stellt ein echter linker Pr&auml;sidentschaftskandidat schon eine Herausforderung dar. Dabei w&auml;re der linke Kandidat Sanders ohne die erzkonservative Tea Party wohl nie m&ouml;glich gewesen. Jahrelang haben die &bdquo;Teabagger&ldquo; nun in und auf ihren Veranstaltungen, M&auml;rschen, Radio-Shows und Internetauftritten gegen &bdquo;die da oben&ldquo;, gegen &bdquo;das Establishment&ldquo; gew&uuml;tet. Nun ist jedoch nicht nur das republikanische politische Establishment <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30660\">diskreditiert bis ruiniert<\/a>; auch das demokratische politische Establishment ist angeschlagen und niemand repr&auml;sentiert das Establishment so gut wie Hillary Clinton. Sanders ist also auch eine Art &bdquo;Anti-Clinton&ldquo;, ein Saubermann, der &uuml;brigens erst 2015 der Demokratischen Partei beigetreten ist. <\/p><p>Dass Bernie Sanders f&uuml;r einen Mann wie Michael Bloomberg, Milliard&auml;r, elf Jahre lang B&uuml;rgermeister von New York, also elementarer Bestandteil des Establishments, ein &bdquo;Radikaler&ldquo; ist, ist verst&auml;ndlich. Dass aber deutsche Medien diese Einsch&auml;tzung &uuml;bernehmen, ist alles andere als verst&auml;ndlich. Bei n&auml;herer Betrachtung ist es ohnehin nicht vermittelbar, warum ein Gro&szlig;teil der deutschen Medien sich mal direkt, mal indirekt eine Pr&auml;sidentin Hillary Clinton w&uuml;nscht. Vor allem bei der auch f&uuml;r uns Deutsche elementaren Frage von Krieg und Frieden w&auml;re eine Pr&auml;sidentin Clinton die wom&ouml;glich schlechteste Alternative im Oval Office, w&auml;hrend ein Pr&auml;sident Sanders ein echter Hoffnungsschimmer w&auml;re. <\/p><p>Zugegeben &ndash; ein paar Umfragen machen noch keinen Kandidaten und man braucht schon sehr viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass ein echter Linker, der Wall Street und den Milit&auml;risch Industriellen Komplex an die Kette legen will, ins Oval Office einzieht. Dies w&auml;re jedoch eher ein Traum als ein Albtraum. Wir sollten vor allem endlich aufh&ouml;ren, uns von ein paar eigenn&uuml;tzigen Milliard&auml;ren und Journalisten, die ihnen alles nachplappern, einreden zu lassen, wer oder was hier radikal ist. Denn eins steht fest &ndash; nicht nur in den USA sind die Politiker, die uns als &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo; verkauft werden, in vielen Punkten wesentlich radikaler als die Politiker, die uns als &bdquo;radikal&ldquo; verkauft werden. Radikalit&auml;t ist auch eine Frage der Perspektive und wer f&uuml;r das oberste Prozent als radikal gilt, muss f&uuml;r die unteren 99% noch lange nicht radikal sein.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9d9b82b2bdb34b4496413399bc1a1f77\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin:0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160129_01.jpg\" alt=\"Bernie Sanders\" title=\"Bernie Sanders\"\/><\/div>\n<p>Sollten sich bei den ab Montag stattfindenden Vorwahlen zur US-Pr&auml;sidentschaft die &bdquo;falschen&ldquo; Kandidaten durchsetzen, will offenbar auch noch der Milliard&auml;r Michael Bloomberg als unabh&auml;ngiger Kandidat einsteigen. Sein Ziel ist es, die USA vor &bdquo;den Radikalen von rechts und links zu bewahren&ldquo; &ndash; und diese Radikalen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30687\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,20,190],"tags":[1090,1227,293,317,1802,291],"class_list":["post-30687","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-landerberichte","category-wahlen","tag-clinton-hillary","tag-demokraten","tag-finanzwirtschaft","tag-mindestlohn","tag-sanders-bernie","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30687"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30838,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30687\/revisions\/30838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}