{"id":30694,"date":"2016-01-29T16:44:01","date_gmt":"2016-01-29T15:44:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694"},"modified":"2016-02-11T15:19:45","modified_gmt":"2016-02-11T14:19:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-232","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h02\">Nicht armutsfest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h03\">Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h04\">Auch du, mein Bruder Joseph &ndash; Aufgelesen bei Joe Stiglitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h05\">Sind die Bundesl&auml;nder k&auml;uflich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h06\">Millionenfache Beratungsfehler beim Steuersparmodell der R&uuml;rup-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h07\">Chronik des Versagens bei der Deutschen Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h08\">Neue Totmacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h09\">Die Ausweitung der Kampfzone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h10\">Nicht in ihrem Namen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h11\">M&auml;ngel in deutschen Z&uuml;gen: Der t&auml;gliche Bahnsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h12\">Obdachlose im Regierungsviertel: Platte machen in Merkels Vorgarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h13\">&ldquo;Von chancengerechter Bildung kann keine Rede sein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h14\">Akte D &ndash; Das Versagen der Nachkriegsjustiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h15\">Arte unterbricht Zusammenarbeit mit dem polnischen Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h16\">Patrice Lumumba &ndash; gew&auml;hlt, ermordet, verehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h17\">Zu guter Letzt: Eurozone: Inflation steigt auf 15-Monats-Hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30694#h18\">Das Letzte: Gabriel lobt Bundesregierung: &ldquo;Deutschland ist ein verdammt starkes Land&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Asylpaket II: Scharfe Kritik des Parit&auml;tischen an Koalitionskompromiss<\/strong><br>\nScharf kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband den Kompromiss zum Asylpaket II, auf den sich die Koalitionsspitzen von SPD, CDU und CSU gestern verst&auml;ndigt haben. Die Aussetzung des Familiennachzugs f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, die nur so genannten subsidi&auml;ren Schutzstatus haben, sei &bdquo;inhuman und herzlos&ldquo;. Die Absenkung des Existenzminimums f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge mit Verweis auf die Sprachkurse sei verfassungsrechtlich fragw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/nc\/pressebereich\/artikel\/news\/asylpaket-ii-scharfe-kritik-des-paritaetischen-an-koalitionskompromiss\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<li><strong>Blendgranate f&uuml;r besorgte B&uuml;rger<\/strong><br>\nDa ist es ja wieder, das &bdquo;Asylpaket II&ldquo;! Drei Monate Gez&auml;nk, und am Ende hat sich nur eines ge&auml;ndert: die Stimmung in Teilen der Bev&ouml;lkerung. Letzte Nacht flog eine mit Sprengstoff gef&uuml;llte Handgranate auf eine Fl&uuml;chtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen. Vermutlich, um irgendwelchen Sorgen Ausdruck zu verleihen. Die mit dem nun beschlossenen Kompromiss zum Kompromiss vom November 2015 Ber&uuml;cksichtigung finden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Asylpaket-und-rechter-Terror\/!5273999\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Schikanen f&uuml;r Asylwerber: Gemeiner Wettbewerb<\/strong><br>\nNun kennt zwar niemand ein Patentrezept f&uuml;r den Umgang mit dem Migrantenstrom. Aber der Weg, sich gegenseitig mit Gemeinheiten zu &uuml;berbieten, um so die Menschen anderswo hinzulenken, ist sicherlich der schlechteste. Er zeigt Europa von seiner h&auml;sslichsten Seite und tr&auml;gt nichts zur L&ouml;sung der Fl&uuml;chtlingskrise bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000029898524\/Schikanen-fuer-Asylwerber-Gemeiner-Wettbewerb\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland soll Fl&uuml;chtlinge ers&auml;ufen<\/strong><br>\nLaut dem griechischen Migrationsminister Giannis Mouzalas wurde Griechenland aus Belgien aufgefordert, Fl&uuml;chtlinge und Immigranten aufs Meer zur&uuml;ckzuschicken.<br>\nIm Nachhall der am vergangenen Montag (25 Januar 2016) in Holland stattgefundenen Konferenz zu dem Problem mit den Immigranten gab Griechenlands Minister f&uuml;r Migrationspolitik,  Giannis Mouzalas, in der Sendung Newsnight des BBC ein Interview zu dem Immigrantenproblem und erkl&auml;rte zur gro&szlig;en &Uuml;berraschung des Journalisten, &ldquo;die Belgier sagten uns, wir sollen die Fl&uuml;chtlinge auf das Meer zur&uuml;ckschicken&rdquo;.<br>\nAuf eine Frage des Journalisten bez&uuml;glich des Vorschlags der Belgier, in Griechenland gro&szlig;e Lager zur Internierung der Immigranten zu schaffen, erkl&auml;rte der Minister f&uuml;r Migrationspolitik: &bdquo;Die Belgier sagten uns, wir sollen die Immigranten auf das Meer zur&uuml;ckschicken. Sie sagten zu uns: &sbquo;Brecht das Gesetz. Wir haben Angst. Es ist uns egal, ob sie ertrinken.&lsquo;&bdquo;, betonte der Minister und f&uuml;gte an, wahrscheinlich habe keiner der anderen Minister dies akzeptiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2016\/01\/griechenland-soll-fluechtlinge-ersaeufen\/2136703\/\">Griechenland Blog<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&lsquo;We were told to push migrants back to sea&rsquo;: Greek minister &ndash; BBC Newsnight<\/strong><br>\nGreek&rsquo;s migration minister Yiannis Mouzalas claims Belgium told his country to &ldquo;push&rdquo; migrants &ldquo;back in the sea&rdquo;. He was speaking in an interview with BBC Newsnight&rsquo;s Evan Davis, discussing what will happen next to the Schengen Agreement.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CNx9zQBQSDs\">BBC Newsnight via YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nicht armutsfest<\/strong><br>\nVer.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) haben zehn Jahre lang f&uuml;r den gesetzlichen Mindestlohn gek&auml;mpft, bevor er tats&auml;chlich umgesetzt wurde. Diesen Erfolg wollen sie sich nicht kleinreden lassen, und so zogen sie am Donnerstag in der ver.di-Bundeszentrale gemeinsam mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung nach dem ersten Jahr mit der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro brutto pro Stunde Bilanz. Die fiel insgesamt sehr positiv aus. Vor allem sieht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung s&auml;mtliche Horrorszenarien widerlegt, die unternehmernahe Forschungsinstitute, Lobbyorganisationen und Wirtschaftsverb&auml;nde entworfen hatten. Da war eine rasante Zunahme der Erwerbslosigkeit durch Abbau und Verlagerung von Arbeitspl&auml;tzen ins Ausland prognostiziert worden. Vor allem Jobs f&uuml;r Geringqualifizierte w&uuml;rden zu Hunderttausenden wegfallen, unkten Experten wie Hans-Werner Sinn (&raquo;Der Mindestlohn ist des Teufels&laquo;) oder Thomas Straubhaar (&raquo;Der Mindestlohn schadet den &Auml;rmsten&laquo;).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-29\/021.php\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_63345.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen verhindern<\/strong><br>\nArbeitnehmervertretungen brauchen wirkungsvolle Mitbestimmungsrechte bei der Fremdvergabe im Betrieb. Reine Informationsrechte sind nicht ausreichend. Schlie&szlig;lich geht es um eine zentrale Personalangelegenheit, die auch die Belegschaft betrifft. Die Grundlage f&uuml;r die Unterscheidung von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit (Arbeitnehmer&uuml;berlassung) muss ein klarer Abgrenzungskatalog sein. Notwendige Abweichungen m&uuml;ssen den Tarifvertragsparteien der entsprechenden Branchen vorbehalten bleiben. (&hellip;)<br>\nEin gro&szlig;es Problem in der Betriebsratsarbeit ist die mangelhafte Informationslage und das zeitaufwendige Recherchieren. Denn selbst der Arbeitgeber kann selten genau aufzeigen, wie viele Werkvertragsbesch&auml;ftigte im Betrieb unterwegs sind, weil in der Regel die Vergabe nicht zentral erfasst wird. Oft finden sich Informationen im Einkauf, der Finanzabteilung und einzelnen Fachabteilungen, die erst einmal zusammengefasst und ausgewertet werden m&uuml;ssen. Das ist m&uuml;hsam und z&auml;h. Eigentlich ist es Aufgabe der Arbeitgeber, die ja alle Informationen besitzen, sie nur organisieren und an einer Stelle b&uuml;ndeln m&uuml;ssen. Die Realit&auml;t sieht aber anders aus. Obwohl eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 1989 die Unternehmen verpflichtet vollst&auml;ndig alle Informationen &uuml;ber Werkvertr&auml;ge zusammenzufassen. Der Arbeitgeber hat aber selten ein Interesse daran und kann die Erf&uuml;llung der Informationspflichten in die L&auml;nge ziehen.<br>\nFazit: Nur ein Katalog mit Kriterien zur Abgrenzung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen verbunden mit einer Beweislastumkehr kann Entlastung bringen und den Schutz Betroffener gew&auml;hrleisten. Das fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften schon seit langem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/35-2016\/++co++246ac9b2-c66f-11e5-8987-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auch du, mein Bruder Joseph &ndash; Aufgelesen bei Joe Stiglitz<\/strong><br>\nJoe Stiglitz war anl&auml;sslich des Davoser Forums auf Europareise. Dabei gab er einige Interviews zur Eurokrise. Ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass er in einem Interview mit den Schweizer Tagesanzeiger auf die Frage, ob Griechenland ohne den Euro besser dran w&auml;re, folgendes sagte:<br>\n&bdquo;Ja. Die griechische W&auml;hrung war nicht &uuml;berbewertet, als das Land dem Euro beitrat. Der Euro hat das Problem der &Uuml;berbewertung erst geschaffen. Es floss Geld ins Land, dann kam es zur Inflation, die das Land nicht mehr kontrollieren konnte, und so kam es zu einer real &uuml;berbewerteten W&auml;hrung und zu den bekannten Problemen.&ldquo;<br>\nEs musste also erst &bdquo;Geld flie&szlig;en&ldquo;, dann konnte es zur Inflation kommen. Das ist eine starke Behauptung, &uuml;ber die sich Hans-Werner Sinn freuen wird, behauptet er doch immer, dass es die Kapitalzufl&uuml;sse gewesen seien, die in den Krisenl&auml;ndern daf&uuml;r gesorgt haben, dass die Preise zu stark gestiegen sind.<br>\nGenau das von einem zu h&ouml;ren, den man &uuml;blicherweise den Keynesianern zuordnet, ist schon erstaunlich. Es belegt aber, was ich schon seit sehr langer Zeit behaupte: Der Gro&szlig;teil der Keynesianer hat nicht verstanden, dass die keynesianische Spar-Investitionslogik (wonach die Investitionen dem Sparen vorausgehen und nicht umgekehrt) auch in au&szlig;enwirtschaftlichen Beziehungen, also bei der Erkl&auml;rung des Sparens der gesamten Volkswirtschaft (also bei der Erkl&auml;rung von Leistungsbilanzsalden) gilt. Auch hier l&auml;uft nicht das Sparen (der Kapitalabfluss ins Ausland) dem Investieren (also der Verwendung des Kapitals im Ausland zum Kauf von G&uuml;tern oder f&uuml;r Investition) voraus, sondern es ist umgekehrt: Der Kapitalbilanzsaldo folgt dem G&uuml;ter- und Dienstleistungssaldo (Friederike Spiecker und ich haben das hier im Detail erkl&auml;rt).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/auch-du-mein-bruder-joseph-aufgelesen-bei-joe-stiglitz\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sind die Bundesl&auml;nder k&auml;uflich?<\/strong><br>\nCarl Wa&szlig;muth* erl&auml;utert, wie die Bundesregierung die Zustimmung der L&auml;nder zu einer Bundesfernstra&szlig;engesellschaft organisiert, um privatem Kapital den Zugang zu &ouml;ffentlichen Mitteln zu verschaffen. Mit der Bodewig-2-Kommission scheinen die L&auml;nder schon ihren Kotau vorzubereiten, um Milliarden in den L&auml;nderfinanzausgleich zu bekommen, die Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble von eben diesem Kotau abh&auml;ngig macht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/539-bundeslaender-autobahnraub#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/bau-und-unterhaltung-des-verkehrsnetzes\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand e.V.<\/a>\n<p>dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/civi-public\/?page=CiviCRM&amp;q=civicrm\/petition\/sign&amp;sid=20&amp;reset=1\">Bundesfernstra&szlig;engesellschaft verhindern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Millionenfache Beratungsfehler beim Steuersparmodell der R&uuml;rup-Rente<\/strong><br>\nDie R&uuml;rup-Rente wurde millionenfach als Steuersparmodell verkauft. Ganz selbstverst&auml;ndlich werden dann Ersparnisse durch Bezahlung von Versicherungspr&auml;mien in der Ansparphase vom Vermittler bzw. Makler vorgerechnet. Soweit &uuml;berhaupt eine Dokumentation erstellt wurde, fehlen darin jedoch nicht selten die Nachteile durch Steuerbelastungen im Alter. Die Fehlberatung wird bereits darin liegen k&ouml;nnen, dass man im Alter meist jeden Cent ben&ouml;tigt und gerade dann jede vermeidbare Steuerbelastung den Lebensstandard sp&uuml;rbar senken wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47227\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Chronik des Versagens bei der Deutschen Bank<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank steckt in der schwersten Krise ihrer j&uuml;ngeren Geschichte. Was hat sie blo&szlig; so ruiniert? [&hellip;]<br>\nWenn nun Ackermanns Nachnachfolger John Cryan vor die Presse tritt, sind die Vorzeichen g&auml;nzlich andere. Die Bank wird den h&ouml;chsten Verlust ihrer Geschichte vermelden. Sie k&auml;mpft mit unabsehbaren Altlasten, sie ist dramatisch zur&uuml;ckgefallen, w&auml;hrend ihre Wettbewerber davonziehen. 9000 Stellen sollen in den kommenden Jahren wegfallen, die Bilanz deutlich schrumpfen. Cryan verspr&uuml;ht keinen Glanz, er ist ein tief besorgter Arbeiter, der sich fast schon verzweifelt gegen den Niedergang stemmt. Von Wachstum ist l&auml;ngst keine Rede mehr. Cryans Aufgabe ist es, das &Uuml;berleben des Instituts zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/banken\/deutsche-bank-chronik-des-versagens-bei-der-deutschen-bank\/12885060-all.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Totmacher<\/strong><br>\nAm 26. Januar k&uuml;ndigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine regelrechte R&uuml;stungsoffensive an: Bis 2030 sollen &uuml;ppige 130 Milliarden Euro in die Neuanschaffung von R&uuml;stungsg&uuml;tern gesteckt werden. Am folgenden Tag wurde dann dem Verteidigungsausschuss eine Liste mit Beschaffungsvorhaben vorgelegt, die anscheinend &uuml;berwiegend auf Zustimmung stie&szlig; &ndash; auch und gerade Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble signalisierte dem Vernehmen nach sein Wohlwollen. Dies ist auch dringend erforderlich, denn die Ministerin plant nahezu eine Verdopplung der bisherigen R&uuml;stungsinvestitionen, was zwingend eine weitere erhebliche Erh&ouml;hung des R&uuml;stungsetats erfordern wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/01-29\/052.php\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vor allem mehr Panzer: Milliardenprogramm f&uuml;r Bundeswehr<\/strong><br>\nAm Dienstag pr&auml;sentierte Hans-Peter Bartels der &Ouml;ffentlichkeit seinen ersten Bundeswehr-Jahresbericht als Wehrbeauftragter. In dem Bericht, der &uuml;ber viertausend Eingaben von Soldaten ber&uuml;cksichtigt, die den Ombudsmann im Jahr 2015 erreichten, zeichnet der SPD-Politiker ein drastisches Bild, was die Personaldecke und die Ausr&uuml;stung der Armee betrifft. Zudem bem&auml;ngelt er die marode Infrastruktur der Bundeswehrliegenschaften.<br>\nBartels spricht von &bdquo;planm&auml;&szlig;iger Mangelwirtschaft&ldquo; und &bdquo;existenziellen Ausr&uuml;stungsl&uuml;cken&ldquo;, wodurch Ausbildung, &Uuml;bung und Einsatz gef&auml;hrdet seien. Die wachsende Zahl der Auslandseins&auml;tze sowie die zivile Amtshilfe bei der Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingskrise h&auml;tten die Soldaten und Soldatinnen an den Rand ihrer Belastungsgrenze gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201601273828\/politik\/inland\/vor-allem-mehr-panzer-milliardenprogramm-fuer-bundeswehr.html\">Hintergrund<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Ausweitung der Kampfzone<\/strong><br>\nDie Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Moskau um den Umgang mit dem mutma&szlig;lichen Missbrauch einer 13-j&auml;hrigen Berlinerin dauern an. Es gebe keinerlei Rechtfertigung daf&uuml;r, den Fall &ldquo;f&uuml;r politische Propaganda zu nutzen&rdquo;, erkl&auml;rt Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier auf Vorw&uuml;rfe seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Lawrow hingegen bleibt bei seiner Kritik und h&auml;lt den deutschen Beh&ouml;rden vor, in dem Fall aus politischen Motiven R&uuml;cksichten zu nehmen. Der Streit hat Gewicht, weil Lawrow mit seinen &Auml;u&szlig;erungen deutlich Partei f&uuml;r die russlanddeutsche Community ergriffen hat, aus der am vergangenen Wochenende weit &uuml;ber 10.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen waren, um unter anderem gegen angeblich kriminelle Fl&uuml;chtlinge zu demonstrieren &ndash; teils gemeinsam mit extrem rechten Aktivisten. Mit der Intervention des Moskauer Au&szlig;enministers erlebt die Bundesrepublik erstmals Praktiken offener Einmischung im eigenen Land, wie sie Berlin sich in fremden Staaten seit langer Zeit anma&szlig;t. Paradebeispiel ist das deutsche Vorgehen in Kiew bei Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung des Umsturzes Anfang 2014. Es zeigt, welche Eskalation Moskau provozieren k&ouml;nnte, n&auml;hme es sich dieselben Rechte wie Berlin heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59297\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zum Schutz russischer B&uuml;rger: Vermummte Milizion&auml;re annektieren Berlin-Marzahn<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Nachdem der Fall einer angeblich vergewaltigten 13-j&auml;hrigen russischen Staatsb&uuml;rgerin in Berlin in den letzten Tagen f&uuml;r diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und Russland gesorgt hatte, kam es heute zur Eskalation: Am fr&uuml;hen Nachmittag annektierten russischsprachige Milizion&auml;re den Berliner Stadtteil Marzahn &ndash; nach eigenen Angaben, um den ausreichenden Schutz der russischen Minderheit zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/01\/zum-schutz-russischer-burger-vermummte.html\">Der Postillon<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nicht in ihrem Namen<\/strong><br>\nDer R&uuml;cktritt von Justizministerin Taubira sollte ein Alarmsignal sein. Die Regierung opfert im Kampf gegen den Terror demokratische Grundrechte. Frankreichs Justizministerin Christiane Taubira war mit ihrer &ouml;ffentlichen Kritik an der Sicherheitspolitik nicht mehr tragbar f&uuml;r die Regierung von Manuel Valls. Das schrieb die b&uuml;rgerliche Presse Frankreichs, allen voran Le Figaro, seit Wochen und Monaten. Seit Taubiras Ernennung 2012 hat die Opposition wiederholt den Kopf dieser profilierten Politikerin gefordert, die entgegen den Protesten ihrer Gegner und den Ermahnungen aus den eigenen Reihen an ihren &Uuml;berzeugungen festh&auml;lt.<br>\nJetzt hat Taubira den Spie&szlig; umgedreht. F&uuml;r sie ist es die Regierung mit ihrer Rechtswende unter dem Vorwand der Terrorismusbek&auml;mpfung, die f&uuml;r sie nicht mehr tragbar ist. Ihr R&uuml;cktritt war die logische Folge. Eine weitere Vorlage zur Versch&auml;rfung der verl&auml;ngerten Notstandsgesetze wollte sie nicht mit ihrem Namen als Regierungsmitglied unterschreiben und auch noch pers&ouml;nlich vor die beiden Parlamentskammern bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5270101\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>M&auml;ngel in deutschen Z&uuml;gen: Der t&auml;gliche Bahnsinn<\/strong><br>\nEine Auswertung interner Konzerndaten gibt nun zumindest einen kleinen Einblick: Ihr zufolge ist schon fr&uuml;h morgens jeder zehnte Zug &ndash; noch bevor er &uuml;berhaupt aufs Gleis gesetzt wird &ndash; alles andere als im Top-Zustand. Bei den ICE haben sogar bis zu 15 Prozent der Z&uuml;ge vor der Abfahrt Probleme. Bei den Daten, die SPIEGEL ONLINE vorliegen, handelt es sich um Ausz&uuml;ge aus dem sogenannten &ldquo;Betriebsanlauf Fernverkehr&rdquo;, den die Konzernzentrale jeden Morgen an alle regionalen Verkehrsleitungen verschickt. Im Betriebsanlauf sind alle bis f&uuml;nf Uhr morgens gemeldeten M&auml;ngel aufgelistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/deutsche-bahn-das-zeigen-die-internen-maengellisten-a-1074162.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zweifellos eine Folge der Ausrichtung der Bahn auf reine Profitinteressen. Die Deutsche Bahn AG ist zwar vollst&auml;ndig im Besitz des Staates, agiert aber wie ein an Renditemaximierung orientiertes Privatunternehmen. Wie es anders und vor allem besser geht zeigt die Schweiz mit der SBB.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Obdachlose im Regierungsviertel: Platte machen in Merkels Vorgarten<\/strong><br>\nHier die politischen Eliten, dort die &Auml;rmsten der Armen: Mitten im Berliner Regierungsviertel schlafen Obdachlose, nur wenige Hundert Meter vom Kanzleramt entfernt. Der Winter macht ihr Leben noch h&auml;rter. [&hellip;] Menschen, die regieren, und Menschen, die &uuml;berleben: In Deutschlands Hauptstadt kommen sich die M&auml;chtigen und die Unm&auml;chtigen ganz nahe. Zumindest im Winter, wenn Obdachlose am Ludwig-Erhard-Ufer ihre Zelte aufschlagen. Das ist zwar verboten. Aber solange das Bezirksamt keine Mitarbeiter vorbeischickt, bleiben sie.<br>\nUngef&auml;hr 3000 Obdachlose leben in Berlin, so die offizielle Sch&auml;tzung. Sozialarbeiter sch&auml;tzen aber, es k&ouml;nnten in Wahrheit doppelt so viele sein. &ldquo;Es fehlen mindestens 1500 Notbetten&rdquo;, sagte der Leiter der evangelischen Bahnhofsmission am Zoo, Dieter Puhl, dem &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;. Der Senat tue zu wenig, klagte er, seit Jahren steige die Zahl der Obdachlosen. Doch das Budget f&uuml;r Einrichtungen bleibe gleich. Die Stadt bem&uuml;ht sich, die Helfer zu entlasten &ndash; erst vor Kurzem lie&szlig; Sozialsenator Mario Czaja (CDU) die Zahl der Notbetten wieder erh&ouml;hen, mittlerweile gibt es 836 Notschlafpl&auml;tze in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/berlin-obdachlose-zelten-mitten-im-regierungsviertel-a-1073010.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Von chancengerechter Bildung kann keine Rede sein&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r Kinder aus armen Verh&auml;ltnissen bietet Bildung die beste Aufstiegschance &ndash; doch es fehle am politischen Willen, sagt das Kinderhilfswerk. Die Deutschen haben klare Vorstellungen, was zu tun ist. Die Frustration ist Thomas Kr&uuml;ger f&ouml;rmlich anzusehen. Die Predigt, die der Pr&auml;sident des Deutschen Kinderhilfswerks h&auml;lt, ist seit Jahren dieselbe: Bildung ist eine Schl&uuml;sselressource. Bildungsarmut vererbt sich. Der Bildungsaufstieg ist die beste Investition f&uuml;r von Armut betroffene Kinder. Um Armut zu bek&auml;mpfen, braucht es vor allem Bildungsgerechtigkeit. All das hat man Hunderte Male geh&ouml;rt, und die wenigsten w&uuml;rden wohl hier widersprechen.<br>\nNur: Ge&auml;ndert haben all diese Erkenntnisse nichts, im Gegenteil. Statt irgendwann einmal zu Verbesserungen zu kommen, geht die Schere immer weiter auseinander. Bei der Mittelschicht ist die Botschaft von der Bildung als Schl&uuml;ssel zum Aufstieg gr&uuml;ndlich angekommen, so gr&uuml;ndlich, dass sie ihre privaten Investitionen in die Bildung ihrer Kinder drastisch hochgefahren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article151613302\/Von-chancengerechter-Bildung-kann-keine-Rede-sein.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Akte D &ndash; Das Versagen der Nachkriegsjustiz<\/strong><br>\nNachrichtenbilder, die in den vergangenen Monaten f&uuml;r Erstaunen gesorgt haben: Hochbetagte M&auml;nner werden verhaftet und vor Gericht gestellt, angeklagt f&uuml;r Verbrechen, die in der NS-Zeit begangen worden sind &ndash; vor mehr als 70 Jahren. Wie kann das sein? Was hat die deutsche Justiz in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit gemacht? Warum hat sie so viele T&auml;ter weder gefasst noch verurteilt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/wdr_dok\/videoakteddasversagendernachkriegsjustiz102.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arte unterbricht Zusammenarbeit mit dem polnischen Fernsehen<\/strong><br>\nDer deutsch-franz&ouml;sische Kulturkanal Arte unterbricht die Zusammenarbeit mit dem polnischen TVP. &ldquo;Infolge des am 31. Dezember 2015 in Polen verabschiedeten Gesetzes &uuml;ber die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien hat Arte entschieden, die vertraglichen Beziehungen mit TVP bis auf Weiteres auszusetzen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Pressemitteilung. Es w&uuml;rden keine neuen Koproduktionen begonnen, solange Arte nicht die Gewissheit habe, dass die Meinungsfreiheit, die redaktionelle Vielfalt sowie die Unabh&auml;ngigkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens in Polen gew&auml;hrleistet seien. Die Regierung der Partei f&uuml;r Recht und Gerechtigkeit (PiS) des ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten Jaroslaw Kaczynski hat begonnen, die Schaltstellen im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk mit ihr genehmen Vertretern zu besetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/reaktion-auf-umwandlung-des-rundfunks-in-staatsfunk-arte-unterbricht-zusammenarbeit-mit-dem-polnischen-fernsehen\/12895578.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Patrice Lumumba &ndash; gew&auml;hlt, ermordet, verehrt<\/strong><br>\nAus Furcht, die junge Republik Kongo k&ouml;nne sich mit der Sowjetunion verb&uuml;nden, wollte der US-Geheimdienst den Ministerpr&auml;sidenten Patrice Lumumba ermorden. Belgiens K&ouml;nig Baudouin ist 29 Jahre alt und klingt frohgemut, als er am 30. Juni 1960 den Kongo in die Unabh&auml;ngigkeit entl&auml;sst. Der junge Monarch preist in L&eacute;opoldville, dem heutigen Kinshasa, die &ldquo;kolonialen Errungenschaften und Verdienste&rdquo;, er spricht von Eisenbahnschienen, die Belgien durch das afrikanische Land gelegt hat, von den Schulen, die belgische Missionare gegr&uuml;ndet haben. Sein Vorfahre, K&ouml;nig Leopold II., sei nicht &ldquo;als Eroberer gekommen&rdquo;, sondern habe &ldquo;das Land zivilisiert&rdquo;. Dann richtet Baudouin den Blick auf die neue Regierung. &ldquo;Es liegt jetzt an Ihnen, ob Sie das Vertrauen, das wir mit der Unabh&auml;ngigkeit in Sie gesetzt haben, auch verdienen.&rdquo;<br>\nEin Afrikaner ergreift nun das Wort, Patrice Lumumba. Er ist nur f&uuml;nf Jahre &auml;lter als der K&ouml;nig, war F&uuml;hrer der Unabh&auml;ngigkeitsbewegung und ist der erste freigew&auml;hlte Regierungschef seines Landes. Der afrikanische Politiker entspricht so gar nicht dem Klischee, das die Belgier haben. Lumumba ist weder furchtsam noch naiv. In geschliffenem Franz&ouml;sisch spricht der ehemalige Postangestellte &uuml;ber die Verbrechen und Erniedrigungen w&auml;hrend der 75-j&auml;hrigen Kolonialherrschaft: &ldquo;Wir werden die Massaker nicht vergessen, in denen so viele umgekommen sind, und ebenso wenig die Zellen, in die jene geworfen wurden, die sich einem Regime der Unterdr&uuml;ckung und Ausbeutung nicht unterwerfen wollten.&rdquo;<br>\nMit diesen Worten hat Lumumba bereits am Tag seiner Ernennung zum Ministerpr&auml;sidenten der Republik Kongo sein Schicksal besiegelt. Der K&ouml;nig ist beleidigt, will sofort abreisen. Erst nach Zureden belgischer Minister bleibt Baudouin noch bis zum Ende des Festdinners. Lumumba wird wenige Monate sp&auml;ter aus dem Amt geputscht und im Januar 1961 ermordet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/einestages\/kongo-der-mord-an-patrice-lumumba-1961-a-1074116.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Eurozone: Inflation steigt auf 15-Monats-Hoch<\/strong><br>\nDer Preisauftrieb im Euroraum hat sich Anfang des Jahres leicht verst&auml;rkt. Im Januar lag die Teuerungsrate bei 0,4 Prozent. Die EZB strebt eine weitere Steigerung der Inflation an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eurozone-inflation-steigt-auf-0-4-prozent-a-1074635.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist doch arg komisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Gabriel lobt Bundesregierung: &ldquo;Deutschland ist ein verdammt starkes Land&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland ist nach wie vor ein stabiles Land &ndash; das sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am Donnerstag bei seiner Regierungserkl&auml;rung zum Jahreswirtschaftsbericht im Bundestag. Der SPD-Vorsitzende warnte vor Hysterie und einem Zerrbild der Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gabriel-bezeichnet-deutschland-als-verdammt-starkes-land-a-1074359.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Der Wohlstand und das Wachstum kommen bei den Menschen in Deutschland an&rdquo;, sagt der Mann, der Vorsitzender jener Partei ist, die mit der Agenda 2010, explizit der Einf&uuml;hrung des repressiven Hartz IV Systems, die soziale Polarisierung in Deutschland in unglaublichen Ausma&szlig; beschleunigt hat. Offenbar scheinen an Gabriel die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30580#h01\">Meldungen<\/a> vom Anfang dieser Woche, &uuml;ber eine immer weiter fortschreitende Verm&ouml;gens- und Einkommenspolarisierung, v&ouml;llig vorbeigegangen zu sein.<br>\nWobei sich die Frage aufdr&auml;ngt, wer braucht &uuml;berhaupt noch die SPD, wenn in Deutschland angeblich alle in Saus und Braus leben? Die D&auml;mlichkeit von Gabriel, man kann es leider nicht anders ausdr&uuml;cken, manifestiert sich darin, dass er mit dieser Haltung all jene, die in ihrer Alltagserfahrung feststellen, dass Wohlstand und Wachstum nicht bei Ihnen ankommen, in die Arme von Parteien wie die AfD treibt. Bravo, weiter so mit dem Projekt 18!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30694","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30694"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30694\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31154,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30694\/revisions\/31154"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}