{"id":3077,"date":"2008-03-19T08:25:46","date_gmt":"2008-03-19T07:25:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3077"},"modified":"2019-03-02T13:10:54","modified_gmt":"2019-03-02T12:10:54","slug":"leibhaftige-finanzminister-sind-nicht-faehig-in-gesamtwirtschaftlichen-zusammenhaengen-zu-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3077","title":{"rendered":"Leibhaftige Finanzminister sind nicht f\u00e4hig, in gesamtwirtschaftlichen Zusammenh\u00e4ngen zu denken"},"content":{"rendered":"<p>Das demonstriert der bayerische Finanzminister Erwin Huber mit einem Leserbrief zu einem Beitrag von Heiner Flassbeck in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 4.3.2008. Es ging dabei um den bayerischen Staatsfonds, und es geht um &auml;hnliche Versuche in anderen Bundesl&auml;ndern.<br>\nHeiner Flassbeck hat den Leserbrief Erwin Hubers f&uuml;r die NachDenkSeiten kommentiert. Es folgen alle drei Texte. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Wei&szlig;-Blaue Pensionsphantasien<\/strong><\/p><p><strong>Der bayrische Staatsfonds f&uuml;r Beamte investiert langfristig vor allem in Staatsschulden &ndash; da feiert der Unverstand fr&ouml;hliche Urst&auml;nd<\/strong><\/p><p><em>von Heiner Flassbeck<\/em><\/p><p>S&uuml;ddeutsche Zeitung, 4. M&auml;rz 2008 <\/p><p>Es gibt Geschichten, die k&ouml;nnte sich kein Kabarettist so gut ausdenken, wie sie wirklich sind. Dem normalen Menschen fehlt die Phantasie sich vorzustellen, auf welch&rsquo; aberwitzige Ideen von bestimmten Ideologien verblendete Geister kommen. Die bei weitem beste dieser Geschichten, die mir seit der Subventionierung der Riesterrente durch den Staat untergekommen ist, erz&auml;hlte die SZ unter dem Titel &bdquo;Wei&szlig;-Blauer Staatsfonds&ldquo; in der letzten Woche.  <\/p><p>Der Freistaat Bayern zahlt &ndash; nach einem Vorbild, das in Rheinland-Pfalz (ein gewisser Kurt Beck ist bekanntlich dort Ministerpr&auml;sident) schon 1996 eingef&uuml;hrt wurde &ndash; k&uuml;nftig monatlich 500 Euro f&uuml;r jeden neu eingestellten Beamten in einen Pensionsfonds ein, um die stetig steigenden Pensionslasten &bdquo;aufzufangen&ldquo;. Schwierig, sagt man, sei vor allem die Phase des Fondsaufbaus, weil das Land einerseits die laufenden Pensionen finanzieren und au&szlig;erdem die Fonds speisen muss. Sp&auml;ter, so die Erwartung, werde dann der Staatshaushalt entlastet, weil der Fonds die Pensionen zahlt und nicht mehr der Steuerzahler. <\/p><p>Was aber passiert mit dem Geld, das das Land sich m&uuml;hsam erspart, um den Fonds aufzubauen? Nun, Bayern gibt das Geld der Deutschen Bundesbank zur Aufbewahrung und die investiert das Geld &bdquo;geb&uuml;hrenfrei&ldquo; in sicheren Anlagen. Was aber sind sichere Anlagen? Die Bundesbank verfolgt, wie die SZ zitiert, ein &bdquo;passives&ldquo; Anlagekonzept, das zu 80 Prozent aus festverzinslichen Wertpapieren besteht, weil man &bdquo;keine Risiken eingehen will&ldquo;. Festverzinsliche Wertpapiere ohne Risiken sind in diesen Zeiten der Weltfinanzkrise aber nur Staatsanleihen und am sichersten sind sicherlich die vom Freistaat Bayern ausgegebenen.<\/p><p>Das geht dann also folgenderma&szlig;en: Der bayrische Staat, statt durch hohe Pensionsverpflichtungen Lasten f&uuml;r die Zukunft anzuh&auml;ufen, gibt schon heute mehr Geld als sonst aus (genau 500 Euro pro neuem Beamten pro Monat), um einen Pensionsfonds aufzubauen. Dieses Geld schickt er an die Bundesbank. Die wiederum kauft mit dem Geld Anleihen des bayrischen Staates. Der muss ja auch mehr Geld als sonst am Kapitalmarkt aufnehmen, weil er ja zus&auml;tzlich zur Finanzierung seiner sonstigen Aufgaben die monatlichen Pensionszahlungen aufbringen muss. Wenn man das 30 Jahre lang macht, sind die Pensionslasten 2038 wesentlich geringer als heute. Allerdings, der kleine Haken bei der Geschichte, die Staatsverschuldung ist 2038 genau um den Euro-Betrag h&ouml;her, um den die Pensionslasten abgenommen haben. <\/p><p>Wie sinnvoll! Der Freistaat hat das Geld aus seiner rechten Tasche genommen und in die linke geschoben und das ganze als Zukunftsvorsorge verkauft. Allerdings mussten f&uuml;r 30 Jahre 25 Beamte (oder sind es 250?) bei der Bundesbank bezahlt werden, die nichts anderes getan haben, als dem Freistaat &ndash; verkleidet als Anleihe &ndash; das Geld wiederzugeben, was er kurz vorher zur Bundesbank geschickt hat. <\/p><p>Das ist aber noch der harmlosere Fall. Stellen wir uns vor, Bayern w&uuml;rde, um eine h&ouml;here Staatsverschuldung zu vermeiden, die 500 Euro pro Monat pro neuem Beamten konsequent bei den laufenden Ausgaben, sagen wir bei den &ouml;ffentlichen Investitionen oder bei den Konsumausgaben, einsparen. Dann h&auml;tten allerdings alle bayrischen Unternehmen jeden Monat f&uuml;r 30 Jahre genau die Summe weniger in der Tasche, die der Staat sonst ausgegeben h&auml;tte, und werden selbst auch entsprechend weniger in die Zukunft investieren. Dann sind zwar 2038 die Pensionslasten im &ouml;ffentlichen Haushalt geringer, die Leistungsf&auml;higkeit der bayrischen Wirtschaft ist aber ebenfalls geringer und damit die F&auml;higkeit, die Anleihen zu bedienen, aus deren Ertr&auml;gen die Pensionen f&uuml;r die heute jungen, dann aber zu pensionierenden Beamten zu bezahlen sind.<\/p><p>Man sieht, der verzweifelte Versuch, den Staat von zuk&uuml;nftigen Pensionszahlungen in der Zukunft zu entlasten, kann nur Schaden anrichten. Entweder man endet in einem Karussellgesch&auml;ft, bei dem nichts gespart wird, sondern sinnlose Geldverwaltung bezahlt wird (die &uuml;brigens bei privaten Banken noch viel teurer als bei der Bundesbank w&auml;re), oder man sch&auml;digt heute direkt die Wirtschaft, in der naiven Hoffnung, sie morgen zu entlasten. <\/p><p>Und die Moral von der Geschicht&rsquo;? Gesamtwirtschaftlich gibt&rsquo;s kein Sparen nicht. Wann immer einer mehr sparen will, braucht er einen, der sich h&ouml;her verschulden will. Wenn das der Staat selbst ist, kann er sich die Sparanstrengung vollst&auml;ndig sparen, denn er gibt nur unsinnigerweise Geld aus f&uuml;r die Verwaltung eines Pensionsfonds, der nichts, aber auch gar nichts zur Absicherung der Pensionen oder zur sp&auml;teren Entlastung des Staates beitr&auml;gt. <\/p><p>Wenn der Staat aber zum eigenen Sparen eine h&ouml;here Verschuldung anderer Gruppen wie der Unternehmen oder der privaten Haushalte oder des Auslandes braucht, kann er die nicht einfach verordnen. Versucht er aber die anderen sozusagen zur h&ouml;heren Verschuldung oder zum Entsparen zu zwingen, indem er trotz h&ouml;herem Pensionssparen seine Verschuldung nicht erh&ouml;ht, dann erreicht er genau das Gegenteil dessen, was er anstrebt: Dann sinken wegen der sinkenden Nachfrage die Investitionen in Realkapital, also in Maschinen, Ausr&uuml;stungen und Bauten, und damit vermindert sich die einzig wirksame Form der Zukunftsvorsorge, n&auml;mlich der Aufbau eines Kapitalstocks, der es erlauben w&uuml;rde, in der Zukunft Pensionen direkt aus dem Staatshaushalt oder aus den Ertr&auml;gen eines Pensionsfonds zu bezahlen. <\/p><p>Was wie eine bayrische Provinzposse aussieht, beinhaltet aber auch eine bedeutende Lehre f&uuml;r die von einer Finanzkrise gebeutelte Weltwirtschaft. Weil an immer mehr Pl&auml;tzen in der globalen Wirtschaft versucht wird, auf die bayrische Art und Weise Geld in Staatsfonds oder privaten Pensionsfonds anzusparen, scheint das Gesch&auml;ft mit der Verwaltung dieser Gelder immer attraktiver zu werden. Leider hat man dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Ertr&auml;ge der Ersparnis m&uuml;ssen n&auml;mlich aus dem Ertrag der realen Wirtschaft kommen. Deren Gesch&auml;ft, also das Gesch&auml;ft derjenigen, die investieren, leidet aber mit zunehmender Ersparnis, so dass auf Dauer auch die Ertr&auml;ge der Ersparnis deutlich sinken m&uuml;ssen. Gleichzeitig wird aber der Wettbewerb unter den Ersparnisverwaltern zunehmend unseri&ouml;ser, weil die hohe Ertr&auml;ge f&uuml;r eine Zukunft versprechen, in der die realen Ertr&auml;ge wegen der steigenden Ersparnis st&auml;ndig sinken werden. Das Ergebnis: Finanzkrisen, in denen der Staat schlie&szlig;lich mit Steuergeld eingreifen muss, um die Ersparnisse zu retten.  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Diese Geschicht&rsquo; in der S&uuml;ddeutschen Zeitung erwiderte Erwin Huber, Der Finanzminister des Freistaates Bayern und Vorsitzende der CSU am 17. M&auml;rz mit dem folgenden Leserbrief:<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/20080319_01.gif\" alt=\"Leserbrief von Erwin Huber\" title=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Kommentar Heiner Flassbeck zum Leserbrief des Bayerischen Finanzministers Huber: <\/strong><\/p><p>Dieser Brief, besser als alles, was ich noch h&auml;tte schreiben k&ouml;nnen, zeigt, dass in der Bayrischen Finanzverwaltung &uuml;berhaupt nicht verstanden wird, worum es geht. Weil es offenbar nur wenige verstehen, will ich versuchen, es noch einmal zu erkl&auml;ren:<\/p><ul>\n<li>Vollkommen richtig beobachtet ist, dass ich einer Schuldenfinanzierung des Versorgungsfonds das Wort rede, obwohl diese, wie ich in dem Artikel versucht habe zu zeigen, besonders offenkundig absurd ist. Ich w&uuml;rde auch den B&uuml;rgern von Schilda empfehlen, lieber weiter das Licht in T&ouml;pfen zu fangen zu versuchen, als sich die T&ouml;pfe gegenseitig auf die K&ouml;pfe zu hauen. Das w&auml;re einfache eine pragmatische Vorgehensweise, wenn es mir mit Vernunft nicht gel&auml;nge, die B&uuml;rger von Schilda von der Unsinnigkeit des Lichtfangens zu &uuml;berzeugen.<\/li>\n<li>Das &ouml;konomische Problem verbirgt sich in dem Satz: &bdquo;Das Geld wird damit (also mit dem Kauf von Aktien oder anderen Anleihen, HF) dem Wirtschaftskreislauf nicht entzogen, sondern zugef&uuml;hrt.&ldquo; Was der bayrische Finanzminister offenbar nicht versteht: Immer ist er es, der im ersten Schritt &uuml;ber Steuern oder sonstige Abgaben den Unternehmen und den Haushalten Einkommen entzieht. Wenn das nicht so w&auml;re, h&auml;tte er ja kein Geld zur Verf&uuml;gung. Nimmt er das zus&auml;tzlich ben&ouml;tigte Geld f&uuml;r den Versorgungsfonds, sagen wir eine Million Euro pro Jahr, &uuml;ber Schulden auf, flie&szlig;en alle Steuereinnahmen sofort wieder f&uuml;r Geh&auml;lter, f&uuml;r Konsumg&uuml;ter oder f&uuml;r Investitionen in die Wirtschaft. Die Steuern vermindern dann zwar das f&uuml;r private G&uuml;ter vorhandene Einkommen, die Million Euro ist aber wieder im Kreislauf, ohne dass die Wirtschaft noch einmal zus&auml;tzlich daf&uuml;r zahlen m&uuml;sste. Der Staat hat dann wie ein Privatmann oder ein Unternehmen Geld f&uuml;r seine Leistungen verlangt (in Form von Steuern), die aber zum gro&szlig;en Teil von Unternehmen oder Haushalten erbracht wurden oder denen unmittelbar zugute kamen. Der Versorgungsfonds ist dann nur ein Karussellgesch&auml;ft, bei dem, wie ich beschrieben habe, die Staatsverschuldung steigt und die Pensionsverpflichtungen abnehmen. Das ist Lichtfangen auf bayrisch, aber sei&rsquo;s drum.<\/li>\n<li>Wenn der Staat aber wegen des Versorgungsfonds spart (also seine Gesamtverschuldung nicht nach oben anpasst), hei&szlig;t das nichts anderes, als dass Herr Huber sich entschlie&szlig;t, von den vorhandenen Steuereinnahmen eine Million Euro pro Jahr weniger als sonst in den Kreislauf zur&uuml;ck zu geben, um das Ersparte zun&auml;chst zur Bundesbank zu leiten, damit die es verzinslich investiert. Dann &auml;ndert sich das Bild fundamental. Dann sinken n&auml;mlich der Absatz der Unternehmen und das Einkommen der privaten Haushalte im Vergleich zu der Situation ohne das bayrische Sparen um genau eine Million Euro. Dann m&uuml;ssten sich die Unternehmen verschulden (Anleihen ausgeben oder mehr Aktien emittieren) und die Haushalte entsparen, damit sie die verlorene Million wiederbekommen.<\/li>\n<li>Das, wird Herr Huber sagen, ist genau, was ich will: Die &ouml;ffentlichen Haushalte sparen mehr als zuvor, die Unternehmen verschulden sich aber st&auml;rker oder die privaten Haushalte sparen weniger als zuvor, dann geht die Rechnung auf. Das kleine Problem ist nur: Wir leben in einer Marktwirtschaft und da kann man weder die h&ouml;here Verschuldung der Unternehmen noch das Entsparen der Haushalte einfach als Finanzminister anordnen. Da sich die wirtschaftliche Lage aber verschlechtert hat (bei konstantem Sparen der privaten Haushalte ist der Gewinn der Unternehmen exakt um die vom Staat eingesparte eine Million Euro gesunken) ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die Unternehmen sich genau um die Summe h&ouml;her verschulden, um die der Gewinn gesunken ist. Dieser unwahrscheinliche Ausgang ist es aber, auf den man setzt, wenn man glaubt, Kapitaldeckung habe keine negative Wirkung auf die Wirtschaft (dass sie eine positive habe, ist sowieso ein M&auml;rchen). Mit anderen Worten, man unterstellt, die Unternehmen verschuldeten sich ohne R&uuml;cksicht auf ihre wirtschaftliche Lage, obwohl sie nun &ndash; bei schlechterer Absatz und Gewinnlage &ndash; Zinsen f&uuml;r das Geld zahlen m&uuml;ssen, das sie ohne staatliches Sparen umsonst bekommen h&auml;tten. Das ist schlimmer als Lichtfangen, weil man mit dieser Politik die Wirtschaft am Investieren hindert (also Vorsorge f&uuml;r die Zukunft vermindert) und im Brustton der &Uuml;berzeugung behauptet, man tue das Gegenteil, n&auml;mlich f&uuml;r die Zukunft vorsorgen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das demonstriert der bayerische Finanzminister Erwin Huber mit einem Leserbrief zu einem Beitrag von Heiner Flassbeck in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 4.3.2008. Es ging dabei um den bayerischen Staatsfonds, und es geht um &auml;hnliche Versuche in anderen Bundesl&auml;ndern.<br \/> Heiner Flassbeck hat den Leserbrief Erwin Hubers f&uuml;r die NachDenkSeiten kommentiert. Es folgen alle drei Texte. Albrecht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3077\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[50,39,30],"tags":[803,1677,1375,637],"class_list":["post-3077","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-finanzkrise","category-rente","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-bayern","tag-huber-erwin","tag-pensionen","tag-staatsanleihen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3077"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49747,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3077\/revisions\/49747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}