{"id":30785,"date":"2016-02-02T09:02:36","date_gmt":"2016-02-02T08:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30785"},"modified":"2016-02-03T09:26:27","modified_gmt":"2016-02-03T08:26:27","slug":"systemaenderung-was-ist-damit-gemeint-eine-umfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30785","title":{"rendered":"System\u00e4nderung \u2013 was ist damit gemeint? Eine Umfrage."},"content":{"rendered":"<p>Am 15. Januar hatte <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">ich empfohlen<\/a>, nach einer gesellschaftspolitischen Alternative zur herrschenden neoliberalen Ideologie und Praxis zu suchen und zehn &bdquo;Pflastersteine&ldquo; dieses Dritten Wegs genannt. (Wdh siehe Anhang 2). Daraufhin kam vom NachDenkSeiten-Leser Gerhard Kilper der Hinweis, am gleichen Tag sei in &bdquo;Le Monde&ldquo; &uuml;ber einen &auml;hnlichen Vorschlag des Briten Atkinson berichtet worden. (Siehe Bericht in Anhang 1.) &ndash; In anderen Reaktionen auf den Artikel vom 15. Januar wie auch bei sonstigen Debatten &uuml;ber die richtige Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik taucht immer wieder die Anmerkung auf, ohne &Auml;nderung des Systems lasse sich die Lage der Mehrheit der Menschen nicht verbessern. Der Kapitalismus sei so, wie wir ihn erleben und lasse sich nicht ver&auml;ndern, auch nicht auf einem Dritten Weg. &bdquo;Der Kapitalismus muss weg.&ldquo; &ndash; Ich will diesen Wunsch nach einer System&auml;nderung nicht kritisch kommentieren und stattdessen fragen, was mit System&auml;nderung gemeint ist. Diese Frage ist sicher schon tausendmal gestellt worden. Es w&auml;re dennoch interessant, wie sie in der heutigen Zeit von NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern beantwortet wird, soweit sie der Vorstellung von der notwendigen System&auml;nderung zuneigen. &ndash; <strong>Wir ver&ouml;ffentlichen die Antworten<\/strong>. Einzige Bitte: sachlich und maximal eine Seite. Und bitte angeben, ob wir mit Namen oder nur mit Initialen ver&ouml;ffentlichen sollen. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Anhang 1: Mail von Gerhard Kilper vom 15.1.2016:<\/strong><\/p><blockquote><p>\nLieber Herr M&uuml;ller, zuf&auml;llig stie&szlig; ich heute Abend in Le Monde auf die Besprechung eines Artikels (eines Buches, d. Verf.) des britischen &Ouml;konomen Anthony B. Atkinson, der zu &auml;hnlichen Schlussfolgerungen und Vorschl&auml;gen f&uuml;r einen Neuanfang in der Wirtschafts- und Finanzpolitik kommt wie Sie. Autor des Le Monde-Artikels ist Serge Audier. Originaltitel von Atkinsons Aufsatz: &ldquo;Inequality. What can be done?&ldquo; (Atkinson war Vorbild und Ideengeber f&uuml;r Thomas Piketty)<\/p>\n<p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Gerhard Kilper<\/p>\n<p>Hier die <strong>Inhaltsangabe von Gerhard Kilper<\/strong>, verbunden mit einem dicken Dankesch&ouml;n:&nbsp;<\/p>\n<p>Serge Audier &ldquo;In&eacute;galit&eacute;s: inverser la tendance&rdquo; (Inegalit&auml;ten: die Tendenz umkehren),&nbsp;Artikel in der heutigen Le Monde (vom 15.1.2016), Beilage &bdquo;Critiques Essais&ldquo;, Seite 7.<\/p>\n<p>&hellip; Atkinson strebt das Ziel an, die westlichen Industriel&auml;nder, insbesondere Gro&szlig;britannien, wieder auf das Inegalit&auml;ts-Niveau der Zeit&nbsp;vor den 1980er Jahren zur&uuml;ck zu bringen.<\/p>\n<p>Atkinson meint, nur das Ziel der Chancengleichheit anzustreben gen&uuml;ge nicht, es m&uuml;sse ein bestimmter Grad an gesellschaftlicher &ldquo;Egalit&auml;t der Resultate&rdquo; erreicht werden.. Es mache doch keinen Sinn, die Gesellschaft im Sinne einer sportlichen Wettbewerbsveranstaltung zu organisieren, in der dann die Minderheit der Gewinner (f&uuml;rstlich) belohnt wird&hellip; Die von Generation zu Generation weitergebene &bdquo;Ungleichheit der Resultate&ldquo; schade im &Uuml;brigen auch dem Ziel der Chancengleichheit.<\/p>\n<p>Unter Bezug auf die erlebte Egalit&auml;tsphase der Generationen vor 1980 meint Atkinson mit Hinweis auf die Geschichte, nicht nur w&auml;hrend der beiden Weltkriege, sondern insbesondere auch danach habe es eine &ouml;ffentliche Meinung gegeben, nach der das Zur&uuml;ckfahren der Einkommens-Ungleichheit dem verbreiteten &bdquo;Gef&uuml;hl sozialer Solidarit&auml;t&ldquo; entspreche. <\/p>\n<p>Darauf h&auml;tten Labour und Gewerkschaften nach 1945 den britischen Sozialstaat aufgebaut, w&auml;hrend sich in den USA die Roosevelt-Revolution mit &ouml;ffentlicher Intervention zur Steuerung von Konjunktur und Arbeitsmarkt bei gleichzeitigem Erstarken der Gewerkschaften durchgesetzt habe.Diese politischen Grundlinien in Verbindung mit progressiver Besteuerung h&auml;tten damals zu einer (grundlegenden) Transformation des Kapitalismus gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Das Pendel sei dann mit den Einschnitten in soziale Leistungen des Wohlfahrtsstaates und mit Senkungen des Lohnniveaus bei gleichzeitig starker Spreizung der L&ouml;hne wieder (in Richtung Inegalit&auml;t) umgeschlagen.<\/p>\n<p>Eine Umkehr heute erfordere eine Politik als Kampf gegen die Inegalit&auml;t (von Einkommen und Verm&ouml;gen), f&uuml;r eine Rehabilitation der Rolle des Staates und der Gewerkschaften bzw. Genossenschaften in Gesellschaft und Wirtschaft&hellip; <\/p>\n<p>Bei Wahl und Unterst&uuml;tzung neuer Technologien durch die Politik solle das Ziel m&ouml;glicher k&uuml;nftiger Besch&auml;ftigung der Arbeitnehmer inbegriffen sein&hellip; Der Staat selber m&uuml;sse f&uuml;r die Einhaltung von Zielmarken bei der Besch&auml;ftigung sorgen, indem er Garantien f&uuml;r die Besch&auml;ftigung im &Ouml;ffentlichen Dienst gebe. Der Staat m&uuml;sse weitergehend in einem nationalen Dialog Anst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine nationale Entlohnungspolitik inklusive eines ausreichenden Mindestlohns geben&hellip;, sowie eine mit einem staatlich garantierten Finanzfonds ausgestattete &ouml;ffentliche Investitions-Autorit&auml;t ins Leben rufen sowie Einkommensteuers&auml;tze deutlich progressiv erh&ouml;hen.&nbsp;Als Erg&auml;nzung zu bestehenden sozialen Schutzgesetzen solle auf gesamtstaatlicher Ebene ein nationales Partizipationseinkommen eingef&uuml;hrt werden, das, gekoppelt an ein Grundeinkommen, allen Kindern auf europ&auml;ischer Ebene zustehen solle.<\/p>\n<p>F&uuml;r Atkinson sind alle diese Ma&szlig;nahmen &uuml;ber Einkommens-Redistributionen und die neue Rolle des Staates \/Sozialstaats in einer prosperierenden Gesellschaft finanzierbar.&nbsp;Auch die Globalisierung, deren Lauf man wieder korrigieren k&ouml;nne, sei kein Hindernis f&uuml;r eine nationale Richtungsentscheidung zugunsten einer weniger inegalit&auml;ren Gesellschaft.<\/p>\n<p>Manche Kritiker halten Atkinsons Vorschl&auml;ge f&uuml;r zu zaghaft, andere wieder f&uuml;r zu volontaristisch.&nbsp;Wie dem auch sei, der britische &Ouml;konom Atkinson setzt Margret Thachters &bdquo;TINA&ldquo; ein brillantes Dementi entgegen!\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Anhang 2: <\/strong><\/p><p><strong>Wiederholung des <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">NDS-Textes vom 15. Januar 2016<\/a><\/strong><\/p><ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gesellschaftspolitische Alternative? Der Dritte Weg<\/strong>\n<p>Die gesellschaftspolitische Debatte in unserem Land &ndash; und nicht nur hier &ndash; ist verengt. Die Behauptung der fr&uuml;heren Premierministerin von Gro&szlig;britannien Margaret Thatcher, es gebe keine Alternative zu der von ihr eingef&auml;delten neoliberalen Politik, war und ist hochwirksam. Ihre Formel TINA &ndash; there is no alternative &ndash; hat sich wie Mehltau &uuml;ber die &ouml;ffentliche Debatte gelegt und bestimmt auch die programmatische Debatte von Parteien, von denen man anderes erwarten k&ouml;nnte und m&uuml;sste, und erkl&auml;rt damit &uuml;brigens auch den Niedergang der sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien. <\/p>\n<p>Sie haben &ndash; zum Beispiel mit der Agenda 2010 von Bundeskanzler Schr&ouml;der &ndash; den konservativen, neoliberal orientierten Kr&auml;ften die Kohlen aus dem Feuer geholt und den Glauben verst&auml;rkt, es g&auml;be keine Alternative zur betriebenen Verschiebung der Einkommen und Verm&ouml;gen nach oben, zum Aufbau von sogenannten Niedriglohnsektoren, zur Deregulierung und zur Privatisierung bisher &ouml;ffentlich bereitgestellten Leistungen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine armselige gesellschaftspolitische Diskussion. Man kann deshalb ganz gut verstehen, dass Kritiker aus dem fortschrittlichen Lager &bdquo;ausgehungert&ldquo; nach &bdquo;System&auml;nderung&ldquo; rufen. In diesen Ruf einzustimmen w&auml;re sinnvoll, wenn auch nur einigerma&szlig;en klar w&auml;re, wie das andere System jenseits des &bdquo;Kapitalismus&ldquo; aussehen k&ouml;nnte, und ob und wie es funktionieren w&uuml;rde. <\/p>\n<p>Solange das nicht klar ist, bleibt nichts anderes &uuml;brig, als nach anderen Alternativen zu suchen. Aus meiner Sicht ist es der alte Dritte Weg, den zu verlassen es keinen sachlichen Anlass gab. Gemeint ist nicht der von Tony Blair, Gerhard Schr&ouml;der und Anthony Giddens propagierte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schr%C3%B6der-Blair-Papier\">Dritte Weg<\/a> des Schr&ouml;der-Blair-Papiers. Die Nutzung des alten Begriffs durch diese Personen war ein propagandistischer Trick, um dieses etwas gef&auml;lliger aufbereitete Thatcher-Programm schmackhaft zu machen. Gemeint ist die &auml;ltere und immer noch aktuelle Vorstellung vom &bdquo;Dritten Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus&ldquo;. <\/p>\n<p>Die Pflastersteine dieses Weges w&auml;ren (in Stichworten):<\/p>\n<ol>\n<li>Soziale Sicherung gegen die Risiken von Krankheit, Pflegebed&uuml;rftigkeit, &Auml;lterwerden und Arbeitslosigkeit.<\/li>\n<li>Insgesamt eine R&uuml;ckbesinnung auf Sozialstaatlichkeit und damit auch auf das Grundgesetz.<\/li>\n<li>Korrektur der origin&auml;ren Einkommensverteilung mithilfe der Steuerpolitik.<\/li>\n<li>Korrektur der Verm&ouml;gensverteilung mithilfe von Verm&ouml;genssteuer und Erbschaftssteuer.<\/li>\n<li>Aktive Besch&auml;ftigungspolitik<\/li>\n<li>Aktive Wettbewerbspolitik, d.h. keine Monopole, keine Oligopole und Kartelle, jedenfalls aktive und effizient angelegte Kontrolle.<\/li>\n<li>Ein starker &ouml;ffentlicher Sektor. &Ouml;ffentliche Verantwortung f&uuml;r die G&uuml;ter der Daseinsvorsorge, f&uuml;r Bildung und Erziehung, f&uuml;r Umweltschutz, f&uuml;r Energieversorgung, f&uuml;r Post und Telekommunikation und &ndash; heute &ndash; f&uuml;r das Internet.<\/li>\n<li>Regulierung der Finanzm&auml;rkte, Bek&auml;mpfung der Spekulation statt der &uuml;blich gewordenen Belobigung und &ouml;ffentlichen Rettung der Spekulanten.<\/li>\n<li>Macht-Kontrolle, deshalb auch Beschr&auml;nkung der Macht einzelner Medien und Medienkonzerne.<\/li>\n<li>Wiederherstellung der &ouml;ffentlichen bzw. &ouml;ffentlich-rechtlichen Verantwortung f&uuml;r die elektronischen Medien.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was hier als Elemente eines Dritten Weges aufgelistet ist, sind meist alte Bekannte. Das spricht weder gegen ihre Aktualit&auml;t noch gegen ihre Effizienz und sachliche Richtigkeit. So hat sich beispielsweise die in Ziffer 1 genannte Soziale Sicherung der Altersvorsorge als fairer, gerechter und effizienter erwiesen als die propagierte und eingef&uuml;hrte Privatvorsorge. <\/p>\n<p><strong>Die Debatte des skizzierten Dritten Weges m&uuml;sste begleitet sein von einer Diskussion der geistigen und ethischen Grundlagen unseres Zusammenlebens.<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesem Weg verbunden ist eine klare Absage an die Kommerzialisierung aller Lebensverh&auml;ltnisse und der ideologischen Vorstellung, jeder sei seines Gl&uuml;ckes Schmied, und Egoismus sei das einzig sinnvolle Leitmotiv des Zusammenlebens. <\/p>\n<p>Der fr&uuml;here Bundeskanzler Helmut Kohl sprach gelegentlich von der &bdquo;geistig moralischen Erneuerung&ldquo;. Weil er seine Parole nicht ernst nahm und in der praktischen Politik sogar dagegen anging, wurde nie getestet, ob eine solche Neuorientierung Mehrheiten hinter sich scharen k&ouml;nnte. Heute scheint mir die Orientierungslosigkeit so gro&szlig;, dass Parteien, Verb&auml;nde, Medien und auch Blogs, die sich die Neuorientierung weg von TINA zu eigen machen w&uuml;rden, durchaus Chancen h&auml;tten.<\/p>\n<p>Darum geht es beim Vorschlag, den Dritten Weg in den n&auml;chsten Monaten und Jahren neu zu skizzieren, zu besprechen und zu debattieren. Wir m&uuml;ssen die bornierte Position der Alternativlosigkeit verlassen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. Januar hatte <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30269\">ich empfohlen<\/a>, nach einer gesellschaftspolitischen Alternative zur herrschenden neoliberalen Ideologie und Praxis zu suchen und zehn &bdquo;Pflastersteine&ldquo; dieses Dritten Wegs genannt. (Wdh siehe Anhang 2). Daraufhin kam vom NachDenkSeiten-Leser Gerhard Kilper der Hinweis, am gleichen Tag sei in &bdquo;Le Monde&ldquo; &uuml;ber einen &auml;hnlichen Vorschlag des Briten Atkinson berichtet worden. (Siehe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30785\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,201,132],"tags":[909,1151,319,291],"class_list":["post-30785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-ideologiekritik","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-kapitalismus","tag-konjunkturpolitik","tag-lohnentwicklung","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30785"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30785\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30828,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30785\/revisions\/30828"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}