{"id":30787,"date":"2016-02-02T08:54:36","date_gmt":"2016-02-02T07:54:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787"},"modified":"2016-02-11T15:15:14","modified_gmt":"2016-02-11T14:15:14","slug":"hinweise-des-tages-2552","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h01\">US-Vorwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h02\">Bernie Sanders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h04\">Hilfswerke klagen &uuml;ber Geldnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h05\">Griechenland: Zerrieben zwischen Fl&uuml;chtlingskrise und Sparpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h06\">Finanzbranche &ldquo;Who is who&rdquo; der europ&auml;ischen Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h07\">Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland: Mega-Reicht&uuml;mer werden verschleiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h08\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h09\">Bill Gates zwischen Schein und Sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h10\">Datenkrieg &uuml;ber dem Atlantik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h11\">Das NSU-Phantom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h12\">Rationale Naturzerst&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h13\">Western Media Ignores Putin&rsquo;s Progress in Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h14\">Sergey Lavrov&rsquo;s remarks and answers to media questions at a news conference on Russia&rsquo;s diplomacy performance in 2015, Moscow, January 26, 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h15\">Verschw&ouml;rungstheorien waren lange Zeit eine legitime Form des Wissens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30787#h16\">Das Letzte &ndash; Wohlstandsvernichtung wohin man blickt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Vorwahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Cruz schl&auml;gt Trump, Clinton und Sanders fast gleichauf<\/strong><br>\nTed Cruz hat seinen Widersacher Donald Trump bei den Vorwahlen in Iowa geschlagen. Bei den Demokraten liefern sich Hillary Clinton und Bernie Sanders ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die ersten Kandidaten steigen aus.<br>\nDer erzkonservative Senator Ted Cruz hat die erste Vorwahl der Republikaner im amerikanischen Bundesstaat Iowa gewonnen. Laut den Prognosen der Fernsehsender CNN, Fox News, MSNBC und ABC lag Cruz vor dem Milliard&auml;r Donald Trump und dem Senator Marco Rubio. Bei den Demokraten lieferten sich die fr&uuml;here Au&szlig;enministerin Hillary Clinton und der Senator Bernie Sanders ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Ausz&auml;hlung von 92 Prozent der Stimmbezirke holte Cruz rund 28 Prozent in dem l&auml;ndlichen Bundesstaat im Mittleren Westen. Trump, den letzte Umfragen vorne gesehen hatten, kam demnach auf rund 24 Prozent. Deutlich besser als erwartet schnitt der Senator Marco Rubio ab, der den Teilergebnissen zufolge rund 23 Prozent holte. [&hellip;] Bei den Demokraten f&uuml;hrte Clinton nach Ausz&auml;hlung von 91 Prozent der Stimmbezirke denkbar knapp vor Sanders. Die fr&uuml;here Au&szlig;enministerin und First Lady lag bei 49,8 Prozent, der linksgerichtete Senator bei 49,5 Prozent. Der dritte demokratische Pr&auml;sidentschaftsbewerber Martin O&rsquo;Malley holte weniger als ein Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/vorwahlen-in-amerika-cruz-schlaegt-trump-clinton-und-sanders-fast-gleichauf-14047294.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Sieg von Ted Cruz kam sicher nicht un&uuml;berraschend, eine gro&szlig;e Sensation ist es jedoch auch nicht, da Cruz in Iowa seit Wochen mit Trump <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2016\/president\/ia\/iowa_republican_presidential_caucus-3194.html\">Kopf an Kopf liegt<\/a>. Warten wir doch mal den n&auml;chsten Montag ab. In New Hampshire liegt Trump in <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2016\/president\/nh\/new_hampshire_republican_presidential_primary-3350.html\">den Umfragen<\/a> meilenweit vor seinen Herausforderern. Sollte er auch hier einbrechen, w&auml;re dies sicher ein Vorzeichen. Grund zur Freude gibt es f&uuml;r kritische Betrachter jedoch nicht &ndash; die &bdquo;Sieger&ldquo; von Iowa sind Cruz und Rubio, zwei reaktion&auml;re Kandidaten der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30660\">Tea Party<\/a>, die mindestens so schr&auml;g wie Trump sind. <\/em><br>\n<em>Mehr Grund zur Freude gibt es bei den Demokraten. Das &bdquo;Beinahe-Patt&ldquo; ist ein sehr gutes Ergebnis f&uuml;r den Au&szlig;enseiter Bernie Sanders, der in Iowa noch vor wenigen Wochen <a href=\"http:\/\/www.realclearpolitics.com\/epolls\/2016\/president\/ia\/iowa_democratic_presidential_caucus-3195.html\">aussichtslos zur&uuml;cklag<\/a>. Auch hier lohnt sich eine Vorschau auf New Hampshire, denn dort f&uuml;hrt Sanders in den Umfrage sehr deutlich.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Coin toss breaks &lsquo;virtual tie&rsquo; between Hillary Clinton and Bernie Sanders in multipel Iowa precincts<\/strong><br>\n[&hellip;] The coin landed heads-down in favor of Clinton at the Weeks Middle School gymnasium. &ldquo;That&rsquo;s how it works,&rdquo; one voter sporting Sanders stickers said. &ldquo;It was very, very close. Remember this is a caucus.&rdquo; Another coin flip awarded Clinton additional delegates during a precinct tie in Davenport and in Ames, where 60 voters walked out in the middle of the caucus, according to the Des Moines Register.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nydailynews.com\/news\/politics\/coin-toss-decides-clinton-sanders-tie-iowa-precinct-article-1.2517022\">Daily News<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hillary Clinton hat ihren Sieg also mehreren M&uuml;nzw&uuml;rfen zu verdanken. Sinnbildlich hat also &bdquo;das Geld&ldquo; Mrs. Clinton zu ihrem Wahlsieg verholfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sanders gegen Clinton, Trump gegen alle<\/strong><br>\nBei den Demokraten geschieht Ungeheuerliches: Ausgerechnet ein selbst erkl&auml;rter demokratischer Sozialist, der Senator aus Vermont, Bernie Sanders, hat gute Aussichten, die Favoritin des Establishments, Hillary Clinton, in Iowa und New Hampshire hinter sich zu lassen und zu einer ernsten Bedrohung f&uuml;r die ehemalige First Lady zu werden. &hellip;.<br>\nDie soziale Desintegration der b&uuml;rgerlichen Mitte hat Donald Trumps Aufstieg beg&uuml;nstigt. Sie kreiert aber zugleich auch neue Handlungsspielr&auml;ume f&uuml;r die politische Linke. Genau diese versucht auf Seiten der Demokraten Bernie Sanders mit einem linken Wirtschafts- und Sozialprogram zu besetzen. Wenn Trump die amerikanische Version von Berlusconi und Le Pen, Orban und Wilders ist, dann ist Sanders der amerikanische Jeremy Corbyn.<br>\nRobert Reich bringt daher die eigentliche Alternative dieses Wahlkampfs wie folgt auf den Punkt: &bdquo;Amerika hat die Wahl zwischen autorit&auml;rem Populismus, repr&auml;sentiert durch Donald Trump, und Reformpopulismus, repr&auml;sentiert durch Bernie Sanders.&ldquo;<br>\nDass Sanders, der am l&auml;ngsten im Kongress sitzende Unabh&auml;ngige der US-Geschichte, &uuml;berhaupt zu einem ernsthaften Konkurrenten f&uuml;r die seit Jahren von der demokratischen Parteif&uuml;hrung als unvermeidliche Kandidatin aufgebaute Hillary Clinton werden konnte, zeigt, wie sehr sich die politische Lage im Land ge&auml;ndert hat.<br>\nWie tief dieser Wandel geht, hat unl&auml;ngst der ehemalige Pr&auml;sident Jimmy Carter deutlich gemacht. Politik in den USA werde, so Carter, immer st&auml;rker vom gro&szlig;en Geld dominiert: &bdquo;Wir sind inzwischen zu einer Oligarchie anstelle einer Demokratie geworden.&ldquo;<br>\nDiese Diagnose einer zunehmenden Dysfunktionalit&auml;t der politischen Verfassung des Landes teilt der sozialistische Senator aus Vermont. Deshalb fordert Sanders nichts Geringeres als eine &bdquo;politische Revolution&ldquo;. Der dominante Einfluss der &bdquo;Milliard&auml;rsklasse&ldquo; auf die Politik m&uuml;sse gebrochen und die Wahlkampffinanzierung revolutioniert werden. Banken, die als &bdquo;too big to fail&ldquo; gelten, sollen aufgel&ouml;st und Wall Street st&auml;rker reguliert und besteuert werden. Gleichzeitig propagiert Sanders einen Ausbau der Sozialleistungen, die Erh&ouml;hung des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 US-Dollar pro Stunde, ein geb&uuml;hrenfreies Studium und Investitionen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur. Die &bdquo;politische Revolution&ldquo; geht mit gutem Beispiel voran, indem seine Kampagne auf negative campaigning und Super-PACs verzichtet.<br>\nDieses Programm, mit dem sich Sanders weit links der europ&auml;ischen Sozialdemokratie verortet, trifft offensichtlich auf fruchtbaren Boden. &bdquo;Sanders&rsquo; Aufstieg repr&auml;sentiert die Revolte der Parteibasis gegen das konzernfreundliche Establishment&ldquo;, urteilt der Politikwissenschaftler Joseph Schwartz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/februar\/sanders-gegen-clinton-trump-gegen-alle\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>The Democrats Face a Revolution<\/strong><br>\nCan Hillary Clinton and the party&rsquo;s establishment put down the Bernie Sanders rebellion?<br>\nThey say this Democratic candidate for president&mdash;the one running against Hillary Clinton&mdash;can&rsquo;t possibly win a national election. But Susan Sarandon, the Oscar-winning liberal actress, was here to remind the people of this small Iowa town that they&rsquo;d heard that line before.<br>\n&ldquo;Last time, the people of Iowa didn&rsquo;t listen to the machine,&rdquo; Sarandon said, russet-colored hair framing her famous face as she looked out on the Music Man Square, an indoor fake streetscape commemorating the birthplace of the famous musical&rsquo;s author. &ldquo;They said he was unelectable&mdash;a black man with a funny last name. Well, here we are again, facing the machine.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/politics\/archive\/2016\/01\/bernie-sanders-democrats-revolution\/436674\/\">The Atlantic<\/a><\/li>\n<li><strong>Buckle Up, It&rsquo;s a Three-Way GOP Race<\/strong><br>\nAfter Cruz&rsquo;s win and Rubio&rsquo;s surge, Trump won&rsquo;t be monopolizing the airwaves anymore.<br>\nAfter the hype, end&shy;less me&shy;dia at&shy;ten&shy;tion, and dom&shy;in&shy;ance in the polls, Don&shy;ald Trump is leav&shy;ing Iowa with a whim&shy;per. The bil&shy;lion&shy;aire busi&shy;ness&shy;man barely hung on to second place, be&shy;hind Ted Cruz and nar&shy;rowly ahead of a sur&shy;ging Marco Ru&shy;bio.  What happened?  Why did all the ex&shy;perts mis&shy;dia&shy;gnose the Trump ef&shy;fect?<br>\nFrom my re&shy;port&shy;ing in the fi&shy;nal week of the cam&shy;paign, the signs of Trump fa&shy;tigue were all over. A rally in Coun&shy;cil Bluffs on Sunday hardly filled the middle school gym&shy;nas&shy;i&shy;um, and drew out-of-state gawkers, mem&shy;or&shy;ab&shy;il&shy;ia seekers, and Iowa voters who were there just to see the spec&shy;tacle. His lead&shy;ing sur&shy;rog&shy;ate, Sarah Pal&shy;in, was re&shy;ceived with si&shy;lence in in&shy;tro&shy;du&shy;cing him Monday in Ce&shy;dar Rap&shy;ids. Empty seats con&shy;tin&shy;ued at his events. He not&shy;ably de&shy;clined to pre&shy;dict vic&shy;tory on Monday&rsquo;s morn&shy;ing shows.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nationaljournal.com\/s\/616973\/buckle-up-its-three-way-gop-race?mref=home_top_main\">National Journal<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bernie Sanders<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ben und Jerry werben f&uuml;r Bernie Sanders &ndash; ganz ohne Eiscreme<\/strong><br>\nDie Karriere von Ben &amp; Jerry&rsquo;s begann in Burlington, wo Sanders vor 30 Jahren B&uuml;rgermeister war. Er sei ehrlich und leidenschaftlich, schw&auml;rmen die Eis-Erfinder &ndash; und anders als Hillary Clinton nicht k&auml;uflich.<br>\nIhr Eis hat sie ber&uuml;hmt gemacht: Die Welt kennt Ben Cohen und Jerry Greenfield nur unter ihren Vornamen. Die Erfinder von Ben &amp; Jerry&rsquo;s stammen aus Vermont &ndash; dem Bundesstaat, den der Demokrat Bernie Sanders im US-Senat vertritt. In den letzten Tagen vor der ersten Vorwahl in Iowa sind Greenfield (&ldquo;Ich bin Jerry von Ben &amp; Jerry&rsquo;s, aber ich bin eine Person, keine Firma&rdquo;) und Cohen (&ldquo;Ich bin Ben, der Typ, dessen Namen als erstes kommt&rdquo;) tagelang unterwegs, um f&uuml;r Sanders zu werben. Warum sie so gro&szlig;e Fans von Bernie, wie ihn alle nennen, sind, erkl&auml;ren sie am Rande eines Events an der Drake University in Des Moines.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-wahl-ben-und-jerry-werben-fuer-bernie-sanders-ganz-ohne-eiscreme-1.2839914\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einer der wenigen Beitr&auml;ge &uuml;ber den demokratischen Konkurrenten zu Hillary Clinton. Ansonsten wurde &uuml;ber Bernie Sanders in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bis vor kurzem eher nicht berichtet oder so wie am Sonntag im heute-journal des ZDF. Dort wurde ein Beitrag &uuml;ber den Start der Vorwahlen im US-Wahlkampf in Iowa von Klaus Kleber mit den Worten eingeleitet: &ldquo;Die Vorwahl k&ouml;nnte eine vertrackte Alternative einleiten, zwischen dem linken Tr&auml;umer Bernie Sanders und einem gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigen Immobilienmogul namens Donald Trump&rdquo;. Wieder einmal eine sehr objektive Berichterstattung im ZDF. Auch Jeremy Corbyn wurde ja im heute-journal schon als linker Spinner diffamiert. Vermutlich w&auml;re den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; ein Donald Trump immer noch lieber als ein Bernie Sanders, der die Studiengeb&uuml;hren abschaffen, die US-Oligarchie besteuern und das Gesundheitssystem ausbauen will. Im Bericht selbst die gleiche Masche. Clinton wird als die &ldquo;Pragmatikerin&rdquo; zwischen den &ldquo;Radikalen&rdquo; Trump und Sanders dargestellt. Es ist nat&uuml;rlich reiner Zufall, dass dies der gleiche Wortlaut ist mit dem die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; bisher auch Merkel titulierten.<\/em><br>\n<em>Es ist eine unglaubliche Meinungsmache Trump und Sanders in einen Topf zu werfen. So wird das Publikum f&uuml;r dumm verkauft und man muss sich nicht wundern, dass angeblich drei Viertel der Deutschen sich eine Hillary Clinton als Pr&auml;sidentin w&uuml;nschen. Wobei das diffamieren linker und kritischer Positionen als rechts, aktuell zum Standardrepertoire der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; geh&ouml;rt. Nat&uuml;rlich w&auml;re es zu viel verlangt darzustellen, dass selbst im urkapitalistischen Amerika ein Politiker offen gegen die neoliberale Ideologie angeht. H&auml;tte Sanders wirklich Erfolg, wie soll man dann hier zu Lande noch die Alternativlosigkeit der neoliberalen Agenda predigen?<\/em><br>\n<em>Man kann sich das leider nur erkl&auml;ren, in dem man eine transatlantische Vernetzung der deutschen Leitmedien, mit den entsprechenden Einflussagenten in den Redaktionen unterstellt. Dass Sanders der US-Geldelite ein Dorn im Auge ist d&uuml;rfte klar sein. Wobei es objektiv absurd ist einen Bernie Sanders zu diffamieren, der, im Gegensatz zu Clinton, die aggressive US-Au&szlig;enpolitik beenden will, also ein Pr&auml;sident ganz im Interesse nicht nur Europas w&auml;re. Doch die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; berichten dagegen lieber ganz im Sinne der US-Eliten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der unwahrscheinliche Kandidat<\/strong><br>\nBernard &bdquo;Bernie&ldquo; Sanders will allen Ernstes Pr&auml;sident von Amerika werden. Dass ihm &uuml;berhaupt noch Chancen gegeben werden gegen Hillary Clinton und ihre Wahlkampfmaschine, ist eine echte &Uuml;berraschung, aber nicht nur wegen des &uuml;berm&auml;chtig scheinenden Gegners. Denn die ersten, die &uuml;ber die Zukunft etwaiger Pr&auml;sidentschaftskandidaten ein &uuml;berproportional wichtiges W&ouml;rtchen mitzureden haben, sind die B&uuml;rger des Bundesstaates Iowa: Diese sind ziemlich wei&szlig; (92 Prozent), ziemlich konservativ, ziemlich gl&auml;ubig (53 Prozent ist der Glaube sehr wichtig) und ziemlich rural. Der eher mit der demokratischen Partei sympathisierende Teil dieser Leute findet ausgerechnet Bernie Sanders gut, zeigen die Umfragen, mindestens so gut wie Hillary Clinton.<br>\nBernie Sanders ist die politische Figur, die in das Gewand des normalen Amerikaners geschl&uuml;pft ist und sich zugleich als Au&szlig;enseiter des als tief korrupt empfundenen Washingtoner Establishments positioniert. Wenn man die reinen Karrieredaten des Mannes nimmt, ist diese erfolgreiche Positionierung kein Selbstl&auml;ufer. Sanders blickt auf eine lange Karriere im Herzen des B&ouml;sen zur&uuml;ck: 16 Jahre diente er als Mitglied des Repr&auml;sentantenhauses, acht Jahre als Mitglied des Senats.<br>\nIhn unterscheidet allerdings von seiner unmittelbaren Wettbewerberin Hillary Clinton, dass er nie wirklich Teil des Apparats war und stets Distanz zu Lobbyisten gehalten hat. Zumindest sagt er das. Doch nat&uuml;rlich unterst&uuml;tzen ihn aktuell zum Beispiel m&auml;chtige Gewerkschaften. Trotzdem hat sich Sanders in seinen 25 Jahren in Washington eine &bdquo;street credibility&ldquo; erhalten, von der Hillary Clinton nur tr&auml;umen kann. Sie und ihr Ehemann Bill Clinton haben von Goldman Sachs und anderen Millionen-Betr&auml;ge f&uuml;r ihre Stiftung und ihre Kampagnen eingeworben. Sanders haut das seiner Gegnerin in Werbespots um die Ohren, ohne ihren Namen zu nennen.<br>\nSanders meidet die N&auml;he zu Milliard&auml;ren nicht nur, er will ihnen sogar wehtun. Einer seiner &uuml;blichen Standards lautet, dass die Vereinigten Staaten kurz davor st&uuml;nden, eine Oligarchie der Milliard&auml;re zu werden. Dieses Thema wei&szlig; er mit glaubw&uuml;rdiger Sch&auml;rfe zu artikulieren: Der Absturz der Mittelklasse, die himmelschreiende Ungleichheit, die wachsende Macht der Milliard&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/us-vorwahlen-2016-gute-chancen-fuer-bernie-sanders-in-iowa-14045842.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sieht man vom leicht sp&ouml;ttischen Unterton am Ende ab, ein erstaunlich neutraler Beitrag &uuml;ber Sanders in der FAZ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Was will Bernie Sanders?<\/strong><br>\nIn Deutschland w&auml;re Bernie Sanders mit seinen Ansichten wohl Sozialdemokrat. Der 74 Jahre alte Senator von Vermont bezeichnet sich selbst gern als demokratischen Sozialisten. Aber was will er genau? Einige seiner Positionen in der &Uuml;bersicht:<br>\nFINANZMARKT: Die sechs gr&ouml;&szlig;ten Banken des Landes will er zerschlagen, weil sie seiner Meinung nach zu gro&szlig; sind und ihre Insolvenz die Stabilit&auml;t des gesamten Finanzmarktes gef&auml;hrden w&uuml;rde. Spekulationsgesch&auml;fte will er besteuern.<br>\nGESUNDHEITSVERSORGUNG: Sanders hat f&uuml;r den Affordable Care Act gestimmt, also jene Gesundheitsreform, die als &laquo;Obamacare&raquo; bekannt ist und geschaffen wurde, um Millionen unversicherter Amerikaner die M&ouml;glichkeit einer Absicherung zu bieten. Sanders geht das nicht weit genug. Er meint, dass eine Krankenversicherung ein Grundrecht f&uuml;r alle ist und will sie von privater Hand in die des Staates verlagern. Finanziert werden soll das nach seiner Vorstellung unter anderem durch leichte Steuererh&ouml;hungen.<br>\nABTREIBUNG: Die Entscheidung dar&uuml;ber sollten die Frauen haben, nicht die Regierung, erkl&auml;rte der Senator. Der Organisation Planned Parenthood, die in rund 700 Kliniken Schwangere betreut und auch Abtreibungen durchf&uuml;hrt, will er mehr &ouml;ffentliche Mittel zukommen lassen.<br>\nBILDUNG: Studiengeb&uuml;hren an Hochschulen und Universit&auml;ten will er abschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lr-online.de\/nachrichten\/Aktuell-Hintergrund-Was-will-Bernie-Sanders;art310292,5384427\">Lausitzer Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Und Bernie Sanders direkt: On the Issues<\/strong><br>\nThe American people must make a fundamental decision. Do we continue the 40-year decline of our middle class and the growing gap between the very rich and everyone else, or do we fight for a progressive economic agenda that creates jobs, raises wages, protects the environment and provides health care for all? Are we prepared to take on the enormous economic and political power of the billionaire class, or do we continue to slide into economic and political oligarchy? These are the most important questions of our time, and how we answer them will determine the future of our country.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/berniesanders.com\/issues\/\">Bernie Sanders<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist h&ouml;chst interessant Bernie Sanders Programm zu lesen. Vor allem wenn man dieses mit den Positionen der SPD in Deutschland vergleicht und erkennen muss wie weit rechts diese Partei inzwischen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die n&auml;chste Welle der Deregulierung steht bevor<\/strong><br>\nDie massenhafte Zuwanderung wird die L&ouml;hne f&uuml;r einfache Arbeit unter Druck setzen und Sozialausgaben steigen lassen. Das wird weitere Einschnitte erzwingen, wie sie mit den Hartz-Gesetzen begonnen wurden, erwarten die T&uuml;binger Professoren Christoph Deutschmann und Roland Springer.<br>\nSollten die Integrationsoptimisten entgegen allen Aussichten doch Recht behalten, schafft der gegenw&auml;rtige (und der politisch gewollte k&uuml;nftige) Bev&ouml;lkerungszustrom eine Situation, in der ein begrenztes Angebot an Arbeitspl&auml;tzen im niedrig qualifizierten Industrie- und Dienstleistungssektor auf eine stark zunehmende Nachfrage st&ouml;&szlig;t. Selbst prek&auml;re Jobs und Ausbildungspl&auml;tze werden wie nie zuvor gefragt sein, weil viele Migranten alles tun werden, um einen Fu&szlig; in die T&uuml;r des deutschen Arbeitsmarktes zu bekommen.<br>\nDie Konkurrenz zwischen Einheimischen &ndash; inklusive der hier ans&auml;ssigen Migranten, die viele Randarbeitspl&auml;tze ja schon besetzen &ndash; und Zuwanderern wird sich dann f&uuml;hlbar versch&auml;rfen, nicht nur am Arbeits-, sondern auch am Wohnungsmarkt. Auch Zuwanderer aus Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien werden es schwerer haben. An die Stelle einer gezielten Entwicklung eines f&uuml;r die europ&auml;ische Integration wichtigen innereurop&auml;ischen Arbeitsmarktes tritt ein weitgehend ungeregelter Zuzug au&szlig;ereurop&auml;ischer Arbeitskr&auml;fte auf den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt.<br>\nF&uuml;r Arbeitgeber ergibt sich daraus eine Traumkonstellation: Nicht nur ist oft mit einer im Vergleich zu den Einheimischen h&ouml;heren Leistungsbereitschaft vieler Migranten zu rechnen, wie auch die Erfahrungen in &auml;lteren Einwanderungsl&auml;ndern lehren. Auch die L&ouml;hne werden sinken und der Mindestlohn als Vorzeigeprojekt der SPD k&ouml;nnte bald zur Disposition stehen, wenn es um die Frage geht, ob 8,50 &euro; Stundenlohn nicht die Besch&auml;ftigung von Fl&uuml;chtlingen behindern. Das Ifo-Institut, Arbeitgeberverb&auml;nde und der CDU-Wirtschaftsrat haben daher eine Absenkung des Mindestlohns bereits angemahnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/Technik-Gesellschaft\/Die-naechste-Welle-Deregulierung-steht\">VDI-Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So scheint sich abzuzeichnen, dass Merkel mit ihrem &bdquo;Refugees welcome&ldquo; noch ganz anders im Hinterkopf hatte. Nichts kann sch&ouml;ner f&uuml;r die deutsche Oligarchie sein, als wenn sich die armen Schweine am unteren Rand der Gesellschaft gegenseitig bek&auml;mpfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>18.000 Euro je Fl&uuml;chtlingsbett in Berlin?<\/strong><br>\nDer Senat verhandelt nach Informationen der F.A.Z.mit einer Investorengruppe &uuml;ber die mehrj&auml;hrige Anmietung von 22 Hotels in der Hauptstadt. Gesamtvolumen des Asyl-Mietvertrags: 600 Millionen Euro.<br>\nDer Berliner Senat verhandelt mit einer Hotelkette &uuml;ber die l&auml;ngerfristige Anmietung von 10.000 Hotelpl&auml;tzen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Es geht um 22 Hotels der Gesellschaft Grand City Hotels (GCH), wie die F.A.Z. aus Kreisen der Senatskanzlei erfuhr. F&uuml;r die GCH verhandelt die in London ans&auml;ssige Hampton Holding Ltd. Nach Informationen der F.A.Z. verlangt der Anbieter je Platz und Nacht eine Miete von 50 Euro, also etwa 1500 Euro im Monat und 18.000 Euro j&auml;hrlich. Auch ein &bdquo;All inclusive&ldquo;-Programm f&uuml;r die Betreuung und Integration werde angeboten.<br>\nBei den Hotels handelt es sich zum Teil um Betriebe unter dem Namen Holiday Inn oder Wyndham. Zu den Objekten z&auml;hlt etwa das Hotel Berlin Mitte, das Berlin City East und das City West. F&uuml;r den Hotelbetreiber ist die Vermietung als Fl&uuml;chtlingsunterkunft attraktiv, weil er vom Senat eine Auslastung von 95 Prozent garantiert bek&auml;me, wogegen sonst die Profitabilit&auml;tsschwelle nach Brancheneinsch&auml;tzung bei 60 bis 65 Prozent liegt.<br>\nDa der Senat dem Vernehmen nach Interesse an einer mehrj&auml;hrigen Laufzeit des Mietvertrags hat, liefe es auf ein Volumen von mindestens 600 Millionen Euro hinaus, sagte ein mit den Verhandlungen vertrauter Senatsbeamter dieser Zeitung. Er sieht die H&ouml;he der Miete kritisch. Eigent&uuml;mer und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GCH sind eine Gruppe von israelischen Unternehmern, hei&szlig;t es in einer Sachstandsmeldung des Koordinierungsstabs Fl&uuml;chtlingsmanagement an die Senatskanzlei. Eine Senatssprecherin reagierte &uuml;berrascht auf die Anfrage der F.A.Z. zu den bislang geheimen Verhandlungen. &bdquo;Das ist nicht &ouml;ffentlich&ldquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/anmietung-von-hotels-18-000-euro-je-fluechtlingsbett-in-berlin-14046685.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wir w&auml;ren hier nicht im Kapitalismus, wenn sich aus dem Elend der Menschen und auf Kosten der Allgemeinheit nicht noch ordentlicher Profit herausschlagen lie&szlig;e.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nahles: Bei fehlender Integration Leistungen k&uuml;rzen<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles droht Fl&uuml;chtlingen mit Leistungsk&uuml;rzungen, wenn sie sich nicht in Deutschland integrieren lassen wollen. &ldquo;Wer hierherkommt, bei uns Schutz sucht und ein neues Leben beginnen will, muss sich an unsere Regeln und Werte halten&rdquo;, schreibt die SPD-Politikerin in einem Gastbeitrag f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine Zeitung.<br>\n&ldquo;Wer signalisiert, dass er sich nicht integrieren will, dem werden wir die Leistungen k&uuml;rzen. Aus meiner Sicht sollte man das auch an die Wahrnehmung von Sprachkursen kn&uuml;pfen und daran, sich an die Grundregeln unseres Zusammenlebens zu halten.&rdquo; Unabh&auml;ngig von der ethnischen Herkunft m&uuml;sse jeder in Deutschland, der Hilfe in Anspruch nehme, &ldquo;sein ganzes K&ouml;nnen, seine Arbeitskraft und sein eigenes Verm&ouml;gen einbringen&rdquo;, erkl&auml;rte die Ministerin, die auch f&uuml;r Soziales zust&auml;ndig ist. Das gelte auch f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.<br>\nSie habe ihr Ministerium beauftragt, in der Bundesregierung z&uuml;gig die Abstimmung &uuml;ber ein Integrationsf&ouml;rdergesetz zu beginnen. Dieses solle b&uuml;rokratische H&uuml;rden beseitigen und die notwendigen Mittel bereitstellen, die f&uuml;r die vielen Schritte der Integration erforderlich seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/integrationspolitik-nahles-will-integrationsunwilligen-fluechtlingen-leistungen-kuerzen-1.2843578\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Nahles Optische T&auml;uschung, vor dem Hintergrund des Schie&szlig;befehls des AFD wirkt Nahles Forderung harmlos, man muss sich eben nur den passenden Hintergrund aussuchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berfordert?<\/strong><br>\nDas Land ist nicht &uuml;berfordert mit den Fl&uuml;chtlingen, sondern mit dieser Bundesregierung.<br>\nSie muss endlich Geld in die Hand nehmen f&uuml;r Kommunen, Wohnungen, Personal, Bildung und den Sozialstaat.<br>\nQuelle: Axel Troost, MdB (Die Linke)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hilfswerke klagen &uuml;ber Geldnot<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Genfer Syrien-Gespr&auml;che stocken, melden sich rund 100 Hilfsorganisationen zu Wort: Humanit&auml;re Hilfe sei massiv unterfinanziert.<br>\nRund 100 internationale Hilfsorganisation haben die Staatengemeinschaft zu einem st&auml;rkeren Engagement f&uuml;r die syrische Bev&ouml;lkerung aufgerufen. Es m&uuml;sse sichergestellt werden, dass alle Bed&uuml;rftigen versorgt werden k&ouml;nnten, forderten die Organisationen, darunter das B&uuml;ndnis &bdquo;Aktion Deutschland Hilft&ldquo;, die Welthungerhilfe und Save the Children am Montag. In den Nachbarl&auml;ndern Syriens sei die Versorgung immer schlechter, die Fl&uuml;chtlinge h&auml;tten nur geringe Chancen auf Arbeit, die Armut der Geflohenen nehme unbekannte Ausma&szlig;e an.<br>\nEine politische L&ouml;sung des Konflikts muss nach Einsch&auml;tzung der Hilfswerke forciert und eine Finanzierung der Hilfsma&szlig;nahmen dringend sichergestellt werden. Derzeit laufen in Genf Friedensgespr&auml;che mit dem Regime von Diktator Baschar al-Assad und verschiedenen Rebellenorganisationen. Am Donnerstag treffen sich auf Einladung von Deutschland, Gro&szlig;britannien, Norwegen und der UN die Industrienationen in London zu einer Geberkonferenz f&uuml;r die Syrien-Nothilfe.<br>\nNach Berechnungen der Entwicklungsorganisation Oxfam waren f&uuml;r 2015 rund 8,9 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Syrien-Hilfe n&ouml;tig, f&uuml;r 2016 sind es 9,3 Milliarden Dollar. Laut UN kam von den allein von ihnen ben&ouml;tigten 8,4 Milliarden Dollar jedoch nur die H&auml;lfte zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Humanitaere-Hilfe-fuer-Syrien\/!5274729\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Knapp 10 Milliarden Euro pro Jahr, eine l&auml;cherliche Summe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland: Zerrieben zwischen Fl&uuml;chtlingskrise und Sparpaket<\/strong><br>\nDie EU verlangt von Griechenland, die Au&szlig;engrenzen zu sichern und Fl&uuml;chtlinge gut zu versorgen. Gleichzeitig erlaubt Br&uuml;ssel den Griechen nicht, auch nur einen Millimeter vom Sparkurs abzuweichen. Eine schizophrene Situation.<br>\nViele Griechen empfinden Europas Haltung als heuchlerisch: Auf der einen Seite verlangt die EU von Griechenland vorbildliche Arbeit beim Schutz seiner Au&szlig;engrenzen und der Versorgung von Fl&uuml;chtlingen &ndash; eine komplexe und teure Aufgabe. Auf der anderen Seite besteht es auf der vollst&auml;ndigen Umsetzung der Sparvorgaben. Beides aber geht nicht, zumindest scheint es die Griechen zu &uuml;berfordern.<br>\n Ein Beispiel: Derzeit sind wegen Geldmangels nach Informationen von SPIEGEL ONLINE an der Grenze zur T&uuml;rkei nur noch 450 Polizisten stationiert &ndash; 2012 waren es noch 2000 Beamte. Entlang des Grenzzauns patrouilliert ein einziges Polizeiauto.<br>\nEin weiteres Beispiel: Das griechische Gesundheitsministerium hat 3,2 Millionen Euro von der EU Kommission bekommen, um die Versorgung auf den Inseln zu verbessern &ndash; wo der Gro&szlig;teil der Fl&uuml;chtlinge ankommt. Das Geld reicht f&uuml;r lediglich 141 neue (zudem befristete) Stellen, darunter 33 &Auml;rzte, 25 Krankenschwestern und 50 Sanit&auml;ter.<br>\nGleichzeitig wurden in der Schuldenkrise die Mittel in der Gesundheitsversorgung um mehr als 50 Prozent gek&uuml;rzt. Durch den Einstellungsstopp und die Abwanderung von medizinischem Personal fehlen 5000 &Auml;rzte und 15.000 Krankenschwestern. So gibt es auf der Insel Samos, einem der Fl&uuml;chtlingsbrennpunkte, drei Krankenwagen &ndash; von denen wegen Personalmangels aber nur einer einsatzbereit ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-sparpaket-wegen-fluechtlingskrise-kaum-zu-schaffen-a-1075100.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es fehlen einem hinsichtlich Griechenland langsam die Worte. Der Abgrund des Zynismus und der Heuchelei ist dabei die deutsche Regierung und die Bundeskanzlerin, die ma&szlig;geblich am neoliberalen Austerit&auml;tsdiktat und an den neuen Drohungen gegen Griechenland beteiligt war und ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &raquo;Wir erleben Zeiten wie 1929&laquo;<\/strong><br>\nYanis Varoufakis stellt am 9. Februar in der Berliner Volksb&uuml;hne seine neue Initiative &raquo;DiEM25&laquo; vor. Mit dieser Bewegung will sich der &#8232;ehemalige griechische Finanzminister f&uuml;r die Demokratisierung der EU und einen verfassungsgebenden Prozess in Europa einsetzen.<br>\nGut, konzentrieren wir uns auf Ihre neue Bewegung &raquo;DiEM25&laquo;. Sie waren schon im vergangenen Herbst in der Berliner Volksb&uuml;hne &hellip;<br>\nEs war gro&szlig;artig.<br>\nNun kommen Sie zur&uuml;ck, um Ihre Initiative vorzustellen. Warum hier? Ist die Volksb&uuml;hne der zentrale Ort der europ&auml;ischen Bewegungen?<br>\nEs gibt dort viel frische Luft. Seit Jahrzehnten schwingt in dem Theater eine Energie voller progressiver politischer Ideen mit. Die Volksb&uuml;hne ist Teil der Kultur der deutschen Arbeiterklasse.<br>\nWarum aber Berlin und nicht Athen, Rom oder Madrid?<br>\nF&uuml;r mich und meine Genossen ist es wichtig, in Berlin ein Zeichen zu setzen. Seit dem Kollaps von Lehman Brothers und dem Zusammenbruch des Finanzsektors denke ich, dass wir in einer Zeit leben wie im Jahr 1929. Wie damals der Zusammenbruch des Goldstandards hat die Eurokrise einen schrecklichen und Furcht einfl&ouml;&szlig;enden Prozess der Desintegration in Europa eingeleitet. Die Menschen werden gegeneinander aufgewiegelt.<br>\nGanz schnell hie&szlig; es: die Griechen gegen die Deutschen.<br>\nSeit dem Beginn der Krise war es mein Ziel, Aussagen &uuml;ber &raquo;die Deutschen&laquo; und &raquo;die Griechen&laquo; entgegenzuwirken. Solche Generalisierungen f&uuml;hren nur zu Rassismus und Fanatismus. Berlin ist ein guter Ort, um eine Gegenbewegung zu starten.<br>\nManche fragen sich jedoch, wie offen und demokratisch &raquo;DiEM25&laquo; ist. Schlie&szlig;lich trafen Sie sich im Vorfeld bereits mit bekannten Politikern wie Oskar Lafontaine, Miguel Urban oder Jean-Luc M&eacute;lenchon. Ist &raquo;DiEM25&laquo; nicht vielleicht eine Bewegung von oben?<br>\nMit Lafontaine und Jean-Luc M&eacute;lenchon habe ich auch meine Differenzen. Aber ich m&ouml;chte mich lieber auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren. Denn der schlimmste Fluch der Linken ist das Sektierertum und die Spaltungen. &raquo;DiEM25&laquo; wird auch nichts von oben sein. Nichts wird vor dem 9. Februar beschlossen. Wir werden alle gemeinsam &uuml;berlegen, wie wir die paneurop&auml;ische Demokratiebewegung gestalten. Der Prozess beginnt am 10. Februar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1000107.wir-erleben-zeiten-wie.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzbranche &ldquo;Who is who&rdquo; der europ&auml;ischen Steueroasen<\/strong><br>\nWer Steuern sparen will, muss nicht nach Panama, auf die Bahamas oder die Fidschi-Inseln. Auch einige europ&auml;ische Staaten haben keine Probleme mit unsauberen Gesch&auml;ftspraktiken. Hier eine &Uuml;bersicht.<br>\nVon internationalen Drehscheiben des Offshore-Gesch&auml;fts mitten innerhalb der Europ&auml;ischen Union bis hin zu kleinen regionalen Anbietern am geografischen Rande &ndash; Europa ist alles andere als unschuldig an den j&uuml;ngsten Skandalen um Steuerhinterziehung. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) setzt sich f&uuml;r die Schlie&szlig;ung von Steuerschlupfl&ouml;chern ein. Nach Einsch&auml;tzung des Netzwerkes finden sich Steueroasen nicht nur an fernen Palmenstr&auml;nden, sondern immer dann, wenn ein Ort &ldquo;Gesch&auml;fte anlocken will, indem er eine politisch stabile Infrastruktur zur Verf&uuml;gung stellt, um Personen und Firmen dabei zu helfen, sich den Regeln, Gesetzen und Regulierungen anderer Gebietsk&ouml;rperschaften zu entziehen&rdquo;. Und nach dieser Definition gibt es in Europa einige L&ouml;cher zu stopfen, wie Markus Meinzer vom Netzwerk Steuergerechtigkeit im &ldquo;Who is Who der europ&auml;ischen Steueroasen&rdquo; verr&auml;t.<br>\nDeutschland<br>\nAuch Deutschland ist laut dem Netzwerk Steuergerechtigkeit nachl&auml;ssig, was die Transparenz mit Daten von ausl&auml;ndischen Kapitalanlegern angeht. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen ausl&auml;ndische Investoren auf Zinsen keinerlei Steuern bezahlen. &ldquo;Also wenn ich beispielsweise als S&uuml;dafrikaner mein Geld nach Deutschland bringe und in Staatsanleihen investiere, dann zahle ich auf die Zinsen daraus keine<br>\nAbgeltungssteuer &ndash; die gilt bei Zinsen nur f&uuml;r Deutsche&rdquo;, erkl&auml;rt Meinzer. Auch die Informationen &uuml;ber die Ertr&auml;ge flie&szlig;en nur selten von Deutschland ins Ausland: &ldquo;Damit das geschieht, muss schon ein Strafbestand vorliegen &ndash; ansonsten sind die deutschen Konten von ausl&auml;ndischen Anlegern mit einem gewissen Grad an Anonymit&auml;t gesch&uuml;tzt&rdquo;, sagt Meinzer. Deshalb hat das Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland in der Liste der gr&ouml;&szlig;ten Geheimniskr&auml;mer der Welt auf Platz neun eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/who-is-who-der-europ%C3%A4ischen-steueroasen\/a-16748249\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland: Mega-Reicht&uuml;mer werden verschleiert<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich rei&szlig;t immer mehr auf. Wie das Bundessozialministerium jetzt in Vorbereitung des f&uuml;nften Reichtums- und Armutsberichts, der im Jahr 2016 erscheinen soll, feststellt, ballen sich die Verm&ouml;gen an der Spitze immer mehr zusammen. Nach den j&uuml;ngsten Daten, beruhend auf der alle f&uuml;nf Jahre erhobenen Einkommens- und Verbrauchsstatistik (EVS), verf&uuml;gten die reichsten zehn Prozent der Haushalte 2013 &uuml;ber mehr als die H&auml;lfte des gesamten Netto-Verm&ouml;gens: 51,9%. F&uuml;nfzehn Jahre fr&uuml;her, 1998, waren es 6,4-Prozentpunkte weniger: 45,1%. Der h&ouml;here Anteil bedeutet einen Zugewinn von 440 Milliarden Euro. Umgekehrt wurden die Habenichtse noch weiter enteignet. Zwischen 1998 und 2013 reduzierte sich der Anteil der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung um fast zwei Drittel von 2,9% auf 1% ein Verlust von 131 Milliarden Euro. Zwanzig Millionen Haushalte haben also per Saldo so wie nichts, sie sind die Loser.<br>\nDennoch entbl&ouml;den sich Unternehmerpresse und Institut der deutschen Wirtschaft nicht, von einer &bdquo;abnehmenden Verm&ouml;gensungleichheit&ldquo; zu sprechen (FAZ, 26.1.16). Institut der deutschen Wirtschaft: &bdquo;Neu verf&uuml;gbare Daten &hellip; zeigen, dass die Ungleichheit der Verm&ouml;gen seit der letzten Berichterstattung des Armuts- und Reichtumsberichts zur&uuml;ckgegangen ist&ldquo; (25.1.16) &ndash; von 52,9% auf 51,9%.<br>\nDas reichste 1% der Haushalte besitzt 33 Prozent der Verm&ouml;gen<br>\nEin Beweis!? Mitnichten! Die publizistischen Freunde der Reichen mogeln sich nur an den T&uuml;cken der Reichtumserfassung vorbei und haben zudem die zunehmende Konzentration in der Spitze nicht kapiert. Da in Deutschland seit 1997 keine Verm&ouml;gensteuer mehr erhoben wird, gibt es auch keine einigerma&szlig;en zuverl&auml;ssige Verm&ouml;gensstatistik. Die EVS, die alle f&uuml;nf Jahre erhoben wird, basiert auf Stichproben\/Erhebungen, die gerade bei der Kartierung reicher Haushalte Schwachstellen aufweisen:\n<ul>\n<li>die Teilnahme ist freiwillig &ndash; Verm&ouml;gende gelten bez&uuml;glich ihres Reichtums nicht gerade als auskunftsfreudig;<\/li>\n<li>die Verm&ouml;genswerte werden von den Befragten selbst gesch&auml;tzt &ndash; -problematisch bei Immobilien, Aktien, Kunst. Zudem gibt es L&uuml;cken bei der Erfassung von Kapitaleinkommen, wie Zinsen, Dividenden. Dazu kommt: Wohlhabende neigen eher zum Understatement, zumal sie das Finanzamt wittern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Clou aber: Die reichsten 0,2 Prozent der Haushalte werden statistisch &uuml;berhaupt nicht erfasst. Begr&uuml;ndung: Nicht ranzukommen &ndash; klingeln Sie mal mit einem Verm&ouml;gens-Fragebogen in der Hand bei Susanne Klatten (BMW)! Weiter: Keine repr&auml;sentative Erhebung m&ouml;glich, Gefahr der Verzerrung durch Gr&ouml;&szlig;tverm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/2016\/01\/vermoegensverteilung-in-deutschland-mega-reichtuemer-werden-verschleiert\/\">isw &ndash; Institut f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Wirtschaftsforschung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Supranationales juristisches System &ndash; Das f&uuml;rchten Kritiker an TTIP<\/strong><br>\nDie EU, die Bundesregierung, die USA: Sie alle wollen das Freihandelsabkommen TTIP. Kritiker sehen zu gro&szlig;en Einfluss von Konzernen. Knackpunkt ist die Diskussion um ein neues juristisches System. Hat es Einfluss auf die deutsche Gesetzgebung?<br>\nEU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m hat ein Ziel: Sie will die Verhandlungen &uuml;ber das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP noch vor dem 8. November abgeschlossen haben. Dann finden im Partnerland USA Wahlen statt. Pr&auml;sident Barack Obama tritt ab, und mit ihm m&ouml;glicherweise auch dessen Delegation. Damit dies klappt, umwirbt die liberale Politikerin die Gegner auf beiden Seiten. Daf&uuml;r trat sie in dieser Woche auch vor den &ldquo;Transatlantic Consumer Dialogue&rdquo; (TACD), Dachverband von Verbraucherorganisationen aus den USA und der EU. Sie betonte dabei vor allem m&ouml;gliche Vorteile f&uuml;r die EU-B&uuml;rger.<br>\nDie Kritik an TTIP konzentriert sich vor allem auf den &ldquo;Investorenschutz&rdquo;, der ein neues, paralleles Justizsystem vorsieht. F&uuml;hlen sich Unternehmen um ihre Investitionen betrogen, sollen sie Staaten auf Kompensation verklagen k&ouml;nnen. Die Kriterien sind mehr als schwammig, Experten nennen ihn deshalb den &ldquo;Gummiparagrafen&rdquo;. Darin wird Unternehmen eine &ldquo;gerechte Behandlung&rdquo; zugesichert. Was dies juristisch genau bedeutet, ist unklar.<br>\nSollten die Gerichte kommen, h&auml;tten potenziell etwa 80.000 Firmen die M&ouml;glichkeit, gegen Staaten zu klagen, sagt der TACD voraus. Aber auch ohne TTIP gibt es bereits solche F&auml;lle: Wegen des Atomausstiegs verklagte Vattenfall Deutschland auf eine Milliardenentsch&auml;digung. Derzeit gibt es etwa 1300 bilaterale Investitionsschutzabkommen von EU-Staaten mit anderen L&auml;ndern. Und Parallelgerichte entscheiden bereits &uuml;ber Streitf&auml;lle.<br>\nE s geht also um viel Geld, dessen Einforderung die EU oder Deutschland daran hindern k&ouml;nnte, etwa Umweltstandards oder Verbraucherschutzbestimmungen f&uuml;r Lebensmittel zu versch&auml;rfen. Dass die bestehenden bilateralen Abkommen so etwas verursachen klingt plausibel, ist aber empirisch kaum nachgewiesen. Der deutsche Atomausstieg etwa wurde trotz der m&ouml;glichen Klage von Vattenfall beschlossen &ndash; die dann auch erfolgte.<br>\nDas Risiko einer Festschreibung ist nicht von der Hand zu weisen: Handelsrecht ist V&ouml;lkerrecht, und V&ouml;lkerrecht steht &uuml;ber nationaler Gesetzgebung. Auch deshalb liegt dieses Kapitel der Verhandlungen mit den USA derzeit auf Eis. Trotzdem wollen der transatlantische Partner, die EU und auch die Bundesregierung das Abkommen, und zwar inklusive der umstrittenen Gerichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Das-fuerchten-Kritiker-an-TTIP-article16894156.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: Transparenz bleibt Fehlanzeige<\/strong><br>\nSelbst die Bedingungen, unter denen wir Abgeordnete Verhandlungstexte zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA zum Handelsabkommen TTIP endlich einsehen d&uuml;rfen, sind zur Geheimsache erkl&auml;rt worden. Die angebliche Transparenzoffensive gegen&uuml;ber den nationalen Abgeordneten ist eine Farce&ldquo;, erkl&auml;rt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst, nach einem Besuch zusammen mit Thomas Lutze, Obmann der Fraktion im Wirtschaftsausschuss, im Leseraum des Bundeswirtschaftsministeriums. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Handys und Taschen mussten abgegeben werden. Es d&uuml;rfen keine Mitschriften gemacht werden. Die vorgelegten handelsrechtlichen Texte sind in Englisch, f&uuml;r drei Abgeordnete stand nur eine Dolmetscherin des Wirtschaftsministeriums zur Verf&uuml;gung.&ldquo;<br>\nNach Auffassung von Thomas Lutze ist f&uuml;r die Sicherstellung der Arbeitsf&auml;higkeit der Abgeordneten der Deutsche Bundestag verantwortlich:<br>\n&bdquo;Der Bundestag muss seine Weigerung aufgeben, die Texte zu &uuml;bersetzen oder wenigstens in ausreichender Anzahl Dolmetscher den Abgeordneten zur Verf&uuml;gung zu stellen. Aufgrund der Komplexit&auml;t der Materie kann ein Abgeordneter seine Aufgabe nur erf&uuml;llen, wenn er die Themen mit sachkundigen, auf diesem Gebiet spezialisierten Mitarbeitern besprechen und analysieren kann. Dies ist ihm bei Androhung von Strafen untersagt.&ldquo;<br>\n&bdquo;Aufgrund der Restriktionen f&uuml;r Abgeordnete ist es lediglich m&ouml;glich, sich einen groben &Uuml;berblick &uuml;ber einzelne Kapitel zu verschaffen. Entscheidende Dokumente wie die Anh&auml;nge, in denen die wichtigen Details geregelt sind, fehlen vollkommen. Dass die Verhandlungen nach wie vor unter Ausschluss der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger stattfinden, zeigt, wie abgehoben und undurchsichtig die Europ&auml;ische Union in das Leben von 500 Millionen B&uuml;rgern eingreift&ldquo;, erg&auml;nzt Klaus Ernst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdb-klaus-ernst.de\/2016\/02\/01\/pressemitteilung-ttip-transparenz-bleibt-fehlanzeige\/\">Klaus Ernst<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Sigmar findet das TTIP nach wie vor aber toll.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bill Gates zwischen Schein und Sein<\/strong><br>\nDie &ldquo;Bill &amp; Melinda Gates Foundation&rdquo; unterst&uuml;tzt nicht die notleidenden Menschen in Afrika, sondern etliche Agrarkonzerne und deren Profitinteressen.<br>\nBill Gates ist mit einem gesch&auml;tzten Privatverm&ouml;gen von 78,9 Milliarden US-Dollar nach wie vor der reichste Mensch der Welt. So viel Geld ist nat&uuml;rlich etwas anr&uuml;chig, weshalb Bill Gates und seine Frau Melinda 1999 die &ldquo;Bill &amp; Melinda Gates Foundation&rdquo; (BMGF) gegr&uuml;ndet haben. Mit einem Kapital von 43,5 Milliarden US-Dollar ist sie mit Abstand die weltweit gr&ouml;&szlig;te Privatstiftung.<br>\nWarren Buffett, mit derzeit 59.5 Milliarden US-Dollar Privatverm&ouml;gen der drittreichste Mensch der Welt, geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Investoren der BMGF und sitzt im Aufsichtsrat der Stiftung. Fakt ist: Die BMGF investiert mehr Geld in globale Gesundheits-, Bildungs- und Ern&auml;hrungsprojekte als jede demokratisch gew&auml;hlte Regierung der Welt.<br>\nBill und Melinda Gates geben ihrer Stiftung einen betont philanthropischen Anstrich: &ldquo;Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch die Chance haben sollte, ein gesundes und produktives Leben zu f&uuml;hren&rdquo;, hei&szlig;t es auf der Internetseite der Stiftung. In der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit setzt die BMGF alles daran, als wohlt&auml;tige, ja fast schon weltrettende Organisation in Erscheinung zu treten. Im Januar 2016 erkl&auml;rten Bill und Melinda Gates, dass sie sich der &ldquo;Zero Hunger Challenge&rdquo; der Vereinten Nationen verpflichtet sehen, die den weltweiten Hunger bis 2030 besiegen will.<br>\nIst Bill Gates ein altruistischer Heilsbringer, der seine Milliarden zum Wohl der Menschheit spendet? Nein, unter dem Deckmantel der BMGF laufen knallharte Gesch&auml;fte, wie die aktuelle Studie &ldquo;Gated Development. Is the Gates Foundation always a force for good?&rdquo; der britischen NGO Global Justice Now zeigt. Mark Curtis, der Leiter der Studie, kritisiert in der Einleitung die Verflechtung der Stiftung mit internationalen Gro&szlig;konzernen:<br>\nDer Welt&ouml;ffentlichkeit wird der Mythos verkauft, dass private Philanthropie viele L&ouml;sungen f&uuml;r die Probleme der Welt bereith&auml;lt, w&auml;hrend sie die Welt vielmehr in viele falsche Richtungen dr&auml;ngt. [&hellip;] Die Untersuchung der BMGF-Programme zeigt, dass die Stiftung, deren F&uuml;hrungskr&auml;fte gr&ouml;&szlig;tenteils bei US-amerikanischen Gro&szlig;konzernen t&auml;tig sind, multinationale Konzern-Interessen unterst&uuml;tzt &ndash; zulasten der sozialen und &ouml;konomischen Gerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47271\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Datenkrieg &uuml;ber dem Atlantik<\/strong><br>\nDer FBI-Chef kam, der Geheimdienstkoordinator und Obamas Stabschef. Anfang Januar trafen sie sich im kalifornischen San Jos&eacute; mit Abgesandten von Facebook. Ihr Wunsch: Eine Methode, um im sozialen Netzwerk zuverl&auml;ssig Terroristen aufzusp&uuml;ren. Doch Facebook musste sie entt&auml;uschen. &ldquo;So einen magischen Algorithmus habe ich noch nicht gesehen&rdquo;, kommentierte Kommunikationschefin Anne Kornblut. Die US-Regierung wollte einen der m&auml;chtigen IT-Konzerne des Landes f&uuml;r Verteidigungszwecke einsetzen. Nicht zum ersten Mal.<br>\nDer Datenschatz der Konzerne steht in dieser Woche auch im Fokus transatlantischer Verhandlungen. Beide Seiten versuchen, den Datenaustausch vertraglich neu zu regeln &ndash; selbstverst&auml;ndlich im jeweils eigenen Interesse.<br>\nDen Gedanken, dass zwischen den USA und Europa ein Konflikt &uuml;ber die Kontrolle der Informationsstr&ouml;me tobt, haben zwei Politikwissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der au&szlig;enpolitischen Zeitschrift Foreign Affairs auf eine Formel gebracht: Henry Farrell und Abraham Newman beobachten einen &ldquo;transatlantischen Datenkrieg&rdquo;. Die USA nutzen demnach ihre Macht, um Finanz- und Informationsfl&uuml;sse anzuzapfen und zu beeinflussen. Das Safe-Harbor-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs war nach dieser Lesart ein Verteidigungsschlag Europas. Die EuGH-Richter hatten das 15 Jahre alte Abkommen im Oktober f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt. Es lie&szlig; Unternehmen Daten von Europa in die USA &uuml;bertragen, obwohl dort keine Datenschutzregeln existieren, die EU-Standards gen&uuml;gen. Der Trick:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/safe-harbor-datenkrieg-ueber-dem-atlantik-1.2842685\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das NSU-Phantom<\/strong><br>\nZur &bdquo;Selbstt&ouml;tung&ldquo; im Camper: Mundlos soll B&ouml;hnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Beide starben laut Obduktionsbefund durch sogenannten Kr&ouml;nleinschuss (Nahschuss in den Sch&auml;del) mit einer Pumpgun. &bdquo;Ebenfalls laut Obduktionsbefund h&auml;tten dadurch im Camper etwa zwei Kilogramm Hirnmasse verspritzt worden sein m&uuml;ssen. Tatortfotos von Mundlos, der sitzend an eine Wand gelehnt aufgefunden wurde, zeigen aber einen v&ouml;llig sauberen Hintergrund. Dar&uuml;ber hinaus ist auch keinerlei Hirnmasse asserviert worden.&ldquo;<br>\nUnd: Die Kammer der Pumpgun neben Mundlos war leer und der Verschluss offen, was angesichts der Mechanik der Waffe bedeutet, dass er sie in dem Moment, als es ihm den Hinterkopf wegblies, mit physischem Krafteinsatz noch selbst entladen haben m&uuml;sste.<br>\n&Uuml;brigens: Die Pumpgun war clean &ndash; keine Fingerabdr&uuml;cke auf Lauf und Schaft, auch nicht auf den Patronen in der Kammer. Handschuhe trug Mundlos aber nicht.<br>\nWeiter: Mundlos soll vor seinem Selbstmord ja noch den Camper in Brand gesteckt haben. Das h&auml;tte bei der Obduktion eine erh&ouml;hte Kohlenmonoxid-H&auml;moglobin-Konzentration im Herzblut von Mundlos ergeben m&uuml;ssen. Dieser sogenannte CO-Hb-Indikator zeigt mit viel h&ouml;herer Verl&auml;sslichkeit als etwa Verbrennungspartikel in den oberen Atemwegen an, ob ein Mensch unmittelbar vor seinem Tode Rauchgas inhaliert hat. Bei Mundlos betrug der Wert drei Prozent, absolut im Normbereich. Rauchgaseinatmung ausgeschlossen. Als der Brand ausbrach, war auch Mundlos mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits tot.<br>\nUnd nicht zuletzt der Ablauf des vorgeblichen Selbstmordes: Die beiden Streifenpolizisten, die sich dem Camper gen&auml;hert hatten, h&ouml;rten, wie sie zu Protokoll gaben, zwei Knallger&auml;usche (aus denen in sp&auml;teren Ermittlungsunterlagen &bdquo;drei Sch&uuml;sse&ldquo; wurden) &ndash; im Abstand von maximal 20 Sekunden. In diesem Zeitraum h&auml;tte Mundlos demnach B&ouml;hnhardt erschossen, dann den Brand gelegt und anschlie&szlig;end sich selbst get&ouml;tet haben m&uuml;ssen. Eine solche &bdquo;Choreographie&ldquo; halten Experten f&uuml;r praktisch undurchf&uuml;hrbar. Die Zeit ist einfach zu knapp, zumal keine Brandbeschleuniger nachgewiesen wurden.<br>\nEine weitere Unerkl&auml;rlichkeit in diesem Kontext: Die Vorh&auml;nge vor den Fenstern des Campers waren geschlossen. Wie konnten B&ouml;hnhardt und Mundlos die Ann&auml;herung der Polizisten gegebenenfalls &uuml;berhaupt bemerken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/12\/das-nsu-phantom-34760.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rationale Naturzerst&ouml;rung<\/strong><br>\nIn der gegenw&auml;rtigen kapitalistischen Gesellschaft haben nicht nur wir Menschen, wir Herren (und Damen) der Sch&ouml;pfung, uns ver&auml;ndert, wir haben auch den Planeten in einem Ma&szlig;e umgewandelt, das in der viereinhalb Milliarden Jahre z&auml;hlenden Geschichte dieses Himmelsk&ouml;rpers bisher nicht vorgekommen ist, jedenfalls nicht durch das Werk seiner Bewohner. Die bisherigen gro&szlig;en Katastrophen der Erdgeschichte wurden durch Einschl&auml;ge von Meteoriten verursacht. &hellip;<br>\nViele Seminare, Kongresse und sogar Ausstellungen wie im Berliner &raquo;Haus der Kulturen der Welt&laquo; 2013\/14 haben sich mit dem Anthropoz&auml;n gehei&szlig;enen Neuling unter den Erdzeitaltern besch&auml;ftigt. Auch Sozialwissenschaftler folgen dem Trend, nicht selten ohne nachzudenken, was dies f&uuml;r ihr Kategoriensystem bedeutet. Sind Kapitalismus und die imperiale Lebensweise out, wenn doch der Mensch, der Anthropos, nicht nur die Geschichte der Produktions- und Lebensweise, sondern im Anthropoz&auml;n Erdgeschichte schreibt? M&uuml;ssen sich Sozialwissenschaftler nicht nur mit der Gesellschaft, den politischen Herrschaftsprozessen, der Politischen &Ouml;konomie und ihrer Kritik auseinandersetzen, sondern auch mit der Geologie und anderen Naturwissenschaften, also mit den anderen mehr als 99 Prozent der Erdgeschichte, wo sie doch schon gro&szlig;e M&uuml;he haben, die weniger als ein Prozent von deren Existenz zu verstehen.<br>\nDie zivilisatorische Entwicklung im Holoz&auml;n hat nach mehr als 10.000 Jahren auch die Moderne des kapitalistischen Weltsystems hervorgebracht. Seine Anf&auml;nge ereigneten sich im menschheitsgeschichtlich &raquo;langen 16. Jahrhundert&laquo; mit der urspr&uuml;nglichen Akkumulation des Kapitals, zun&auml;chst in England, dann auf dem europ&auml;ischen Festland und schlie&szlig;lich als Globalisierung auf der gesamten Erdkugel. Dabei ist h&auml;ufig &uuml;bersehen worden, dass die Ausbreitung des kapitalistischen Weltsystems mit der Rationalit&auml;t in die Wege geleitet worden ist, die sp&auml;ter den Namen &raquo;Aufkl&auml;rung&laquo; als Epochenbezeichnung erhalten hat. Macht euch die Erde untertan, aber die rationalen Methoden, die manich&auml;ischen Unterscheidungen von gut und b&ouml;se, die ihr dabei verwendet, haben zur Folge, dass ihr des Todes seid, warnt &raquo;der liebe Gott&laquo; die ersten Menschen. Der S&uuml;ndenfall war der Verzehr der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis. Im ersten Buch Mose kommen wir bereits mit der Mehrdeutigkeit der Aufkl&auml;rung, mit ihrer Dialektik in Kontakt.<br>\nDer &Uuml;bergang zum vollst&auml;ndig ausgebildeten Kapitalismus war mithin ein langwieriger Prozess, der schon im 14. Jahrhundert (in Europa) begann und der sich mit der industriellen Revolution und dann nochmals nach den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts beschleunigte. &raquo;Four cheaps&laquo; (Jason Moore) sorgten zun&auml;chst f&uuml;r den Antrieb: billige Arbeitskraft aus den kolonialen Eroberungen und der Versklavung von Millionen Menschen vor allem aus Afrika; billige Rohstoffe aus den Bergwerken Lateinamerikas, Afrikas und Asiens; billige Nahrungsmittel aus den Kornkammern der globalisierten Welt und nicht zuletzt billige Energie. Die Pl&uuml;nderung der Natur und die Ausbeutung der Menschen waren g&uuml;nstig f&uuml;r die Profite und daher f&uuml;r Kapitalakkumulation und Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-01\/052.php\">Elmar Altvater in der jungen welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Western Media Ignores Putin&rsquo;s Progress in Syria<\/strong><br>\nThe UN-sponsored Syrian peace talks, which began on Friday in Geneva, will be boycotted by the main Syrian opposition group which has insisted that Russia stop bombing its positions while negotiations are conducted. To appreciate how ridiculous these demands are, one would have to imagine a similar scenario taking place in the United States. Let&rsquo;s say, for example, that Ammon Bundy, the crackpot leader of the armed militia that seized the federal wildlife refuge in eastern Oregon, demanded that the FBI and all other federal agents vamoose while the UN convened negotiations between his representatives and the Obama administration for the establishment of a transitional government that would remove Obama from power after 18 months while rewriting the constitution so it better reflected the far-right political and religious convictions of Bundy and his gaggle of ne&rsquo;er-do-well followers.<br>\nThis is the context in which the current &ldquo;talks&rdquo; are being held. Is it any wonder why Moscow doesn&rsquo;t take this charade seriously? It&rsquo;s a joke.<br>\nIn what other country are armed militias allowed to occupy cities, kill civilians, destroy critical infrastructure, create total mayhem and threaten to overthrow the elected government?<br>\nNone. And yet, the Obama team thinks this is a perfectly acceptable way for citizens and even non citizens (most of the &lsquo;rebels&rsquo; are foreign nationals or jihadis) to act, provided their political objectives coincide with those of Washington. Which they do. From the very beginning, Washington&rsquo;s sole aim has been to topple Syrian President Bashar al Assad so the oil fields and pipeline corridors could be secured by the western oil giants and protected by new US military bases sprinkled across the country. This has been the basic gameplan since Day 1, and this is why Obama and Co are so eager to slow the Russian-led offensive by any means possible even if it means engaging in meaningless negotiations that have no other purpose than to implement a ceasefire so these same US-backed terrorists can regroup and fight at some future date when they are better prepared.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/01\/29\/western-media-ignores-putins-progress-in-syria\/\">counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sergey Lavrov&rsquo;s remarks and answers to media questions at a news conference on Russia&rsquo;s diplomacy performance in 2015, Moscow, January 26, 2016<\/strong><br>\nGood afternoon,<br>\nWe are holding a traditional meeting today, a big news conference devoted to our performance in 2015. We are prepared to answer your questions about current events over the course of the past year.<br>\nThe year 2015 was complicated. Most likely, it will be remembered for further intensification of the global rivalry for influencing ongoing processes of change and the emergence of a new international system.<br>\nIn this regard, there were two conflicting approaches. On one hand, there were attempts to slow down the objective trend toward forming a more equitable polycentric international system, to maintain dominance in global affairs and to impose one&rsquo;s will on others. On the other hand, we witnessed a greater desire to channel this rivalry to a more civilised course and to prioritise the joint efforts against common challenges.<br>\nThe global economy remained unstable in almost all countries, including Russia. President Putin and the Russian Government have covered this issue extensively. However, amid global economic turmoil, we saw attempts to secure one country&rsquo;s own interests at the expense of the others, to create members-only economic and trade alliances, and split up the global economic space. In other words, we saw elements of de-globalisation. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160202_LavrovsRede.pdf\">The Ministry of Foreign Affairs of the Russian Federation<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verschw&ouml;rungstheorien waren lange Zeit eine legitime Form des Wissens<\/strong><br>\nSeit Jahren setzt sich der Amerikanistik-Professor Michael Butter mit Verschw&ouml;rungstheorien auseinander. Nun hat Butter ein international ausgerichtetes Projekt aufgezogen, bei dem 80 Wissenschaftler aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen, um das Ph&auml;nomen Verschw&ouml;rungstheorien n&auml;her zu beleuchten. Erste Ergebnisse erwartet Butter, der an der Eberhard Karls Universit&auml;t in T&uuml;bingen lehrt, in zwei Jahren.<br>\nIm Interview mit Telepolis erkl&auml;rt der Literaturwissenschaftler, wie er Verschw&ouml;rungstheorien begreift, und pl&auml;diert f&uuml;r einen differenzierten Umgang. F&uuml;r Butter k&ouml;nnen Verschw&ouml;rungstheorien gro&szlig;en Schaden anrichten, wenn sie gegen Minderheiten gerichtet sind. Sie seien aber auch als Wissensformen zu betrachten, die mitunter auf bestimmte politische Missst&auml;nde hinweisen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/47\/47280\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Wohlstandsvernichtung wohin man blickt<\/strong><br>\nNicht zuletzt wegen der v&ouml;llig verfehlten deutschen Europolitik ist in den letzten Jahren in Europa viel politischer Goodwill verloren gegangen. Seit die Fl&uuml;chtlingskrise die Gewichte verschoben hat, k&ouml;nnen nicht wir den anderen sagen wie es geht, sondern wir brauchen die Kooperation der anderen an den Au&szlig;engrenzen Europas. Griechenland wird den Schuldenschnitt bekommen, im Gegenzug f&uuml;r Auffanglager auf den Inseln. Europa wird die Schuldenunion bekommen, die teuerste f&uuml;r uns denkbare Variante. Gemeinsam werden wir die Politik des Sparens endg&uuml;ltig beerdigen f&uuml;r ein weiteres Leben auf Pump. Kombiniert mit der Bankenunion wird das f&uuml;r uns ein teurer Spa&szlig;.<br>\nObwohl jeder wissen m&uuml;sste, dass l&auml;ngere Lebenserwartung, fr&uuml;here Renteneintritte und weniger Kinder mathematisch einfach nicht zusammenpassen, gibt es nun die Rente mit 63 und die M&uuml;tterrente. Dieser R&uuml;ckw&auml;rtsgang der Regierung Merkel kostet unmittelbar 300 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/10-jahre-merkel-wohlstandsvernichtung-wohin-man-blickt\/60423\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine gute Zusammenstellung neoliberaler Propagandaparolen. Sch&ouml;n der Satz: &bdquo;Angesichts geringer Qualifikation d&uuml;rfte  &hellip; der Mindestlohn &ndash; f&uuml;r eine schnelle Integration wenig hilfreich sein. Mit 8,50 Euro schon immer recht hoch f&uuml;r relativ unproduktive T&auml;tigkeiten, ist er nun v&ouml;llig illusorisch.&ldquo; Man beachte, hier spricht ein ehemaliger sogenannter Unternehmensberater &uuml;ber &bdquo;unproduktiven T&auml;tigkeiten&ldquo; anderer Menschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-30787","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30787"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30787\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31152,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30787\/revisions\/31152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}