{"id":30812,"date":"2016-02-02T16:30:14","date_gmt":"2016-02-02T15:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30812"},"modified":"2016-02-04T17:40:51","modified_gmt":"2016-02-04T16:40:51","slug":"sanders-corbyn-tsipras-vertrauensgewinn-durch-inhaltliche-alternativen-wo-bleibt-der-versuch-bei-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30812","title":{"rendered":"Sanders, Corbyn, Tsipras &#8211; Vertrauensgewinn durch inhaltliche Alternativen. Wo bleibt der Versuch bei uns?"},"content":{"rendered":"<p>Der &uuml;ber 70-j&auml;hrige Sanders hat in Iowa fast so viele Stimmen erhalten wie Hillary Clinton. Die alten M&auml;nner Sanders und Corbyn haben Vertrauen gerade unter jungen Menschen gewonnen. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind leicht zu verstehen: Sie haben beschrieben, wie eine alternative Politik aussehen k&ouml;nnte. Sanders hat sogar Punkte gemacht, obwohl seine au&szlig;en- und sicherheitspolitische Programmatik einiges zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst. &ndash; Eigentlich m&uuml;sste der Erfolg der genannten Personen bei der Nominierung wie auch der Wahlerfolg von Podemos und Syriza die Strategen im linken Lager unseres Landes &ndash; also einschlie&szlig;lich der Gr&uuml;nen und der SPD &ndash; aufwachen lassen. Aber sie schlafen weiter, obwohl ein Blick auf die Umfragelage h&ouml;chste Aufmerksamkeit verlangen w&uuml;rde. Es steht n&auml;mlich ganz schlimm um die Wahlchancen. Dazu einige Anmerkungen und am Ende (zur Erholung) ein Text von Michael Moore zu Sanders. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Hier ist zun&auml;chst eine Tabelle, die die Umfrage-Ergebnisse der verschiedenen Umfrage Institute aus den letzten vier Wochen wieder gibt:<\/strong><\/p><p><strong>Sonntagsfrage Bundestagswahl<\/strong><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-1-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/\">Wahlrecht.de<\/a><\/p><ul>\n<li>Die SPD ist nach der neuesten Umfrage auf ihren Tiefpunkt von 2009 angelangt: 23 %. Ihr Maximalwert bei den Umfragen der letzten vier Wochen liegt mit 25 % unter dem Wahlergebnis vom 22. September 2013.<\/li>\n<li>Kein Institut misst eine regierungsf&auml;hige Mehrheit f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n &ndash; maximaler Wert: 35 %.<\/li>\n<li>F&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n reicht es auch nicht mehr. 2013 h&auml;tte es, wenn auch knapp, noch gereicht, genauso wie 2005.<\/li>\n<li>F&uuml;r eine Koalition aus CDU\/CSU und FDP reicht es auch nicht.<\/li>\n<li>De facto erschwert das m&ouml;glicherweise hohe Ergebnis der AfD die Regierungsbildung.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Hier folgt dann noch eine Tabelle mit Umfrageergebnissen zu den Landtagswahlen <\/strong><\/p><p><em>Wenn am n&auml;chsten Sonntag Landtagswahl w&auml;re &hellip;<\/em><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-2-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/landtage\/\">Wahlrecht<\/a><\/p><ul>\n<li>Rot-Gr&uuml;n hat in Rheinland-Pfalz danach keine Mehrheit mehr, <\/li>\n<li>Auch nicht in Baden-W&uuml;rttemberg, wo die SPD mit 15 % ein katastrophales Ergebnis erreichen k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>Nach den Umfragen w&auml;ren dann in Baden-W&uuml;rttemberg mindestens zwei verschiedene Koalitionen m&ouml;glich: Schwarz-Rot mit 49 % und Schwarz-Gr&uuml;n mit 62 %.<\/li>\n<li>In Rheinland-Pfalz h&auml;tte eine Koalition aus SPD, Gr&uuml;nen, FDP und Linken auch eine Mehrheit. Aber diese Zusammenarbeit ist unwahrscheinlich<\/li>\n<\/ul><p><strong>H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine inhaltliche Profilierung<\/strong><\/p><p>Die auffallende Stagnation der SPD auf einem vor 2009 nicht gekannten Tiefstniveau von 25 % und darunter m&uuml;sste bei den Strategen in der SPD-Zentrale endlich tieferes Nachdenken ausl&ouml;sen. Dieses Nachdenken k&ouml;nnte sich ein bisschen an den Ereignissen in den USA, in Gro&szlig;britannien, in Spanien, in Griechenland orientieren. Es ist allerh&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine an der Sache orientierte und notwendige inhaltliche Profilierung.<\/p><p><strong>Die programmatischen M&ouml;glichkeiten liegen auf der Stra&szlig;e, als Notwendigkeiten. Zum Beispiel:<\/strong><\/p><ol class=\"abc\">\n<li>Schluss mit der Austerit&auml;tspolitik im Innern und gegen&uuml;ber unseren Partnern in der Europ&auml;ischen Union.<\/li>\n<li>Aktive Besch&auml;ftigungspolitik und Abkehr vom Niedriglohnsektor<\/li>\n<li>Ein Nein zu TTIP<\/li>\n<li>Eine klare Priorit&auml;t f&uuml;r die nichtmilit&auml;rische L&ouml;sung von Konflikten<\/li>\n<li>Gemeinsame Sicherheit in Europa. Schluss mit dem neu aufgebauten Konflikt mit Russland.<\/li>\n<li>Mehr &ouml;ffentliche Verantwortung f&uuml;r alle hoheitlichen Aufgaben, auch f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingsf&uuml;rsorge; keine weiteren Privatisierungen und Deregulierungen<\/li>\n<li>Kampf der Spekulation und den Steueroasen.<\/li>\n<li>Eine Steuer- und Abgabenpolitik, die behutsam aber eindeutig die Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung zu ver&auml;ndern vermag.<\/li>\n<li>Rettung und St&auml;rkung der europ&auml;ischen Zusammenarbeit<\/li>\n<li>Behutsamer Umgang mit den W&auml;hlern der AfD. Keine Beschimpfung, Werbung um sie. Unter ihnen sind viele ehemalige W&auml;hler der SPD und der Linken.<\/li>\n<\/ol><p>Anhang:<\/p><p><strong>Michael Moore<\/strong><br>\n<strong><a href=\"http:\/\/michaelmoore.com\/MyEndorsementofBernie\/\">Meine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Bernie<\/a><\/strong><\/p><p>(&Uuml;bersetzt von NachDenkSeiten-Leser Michael M&uuml;ller)<\/p><p>Meine Freunde,<\/p><p>als ich noch ein Kind war, sagten sie, dass dieses haupts&auml;chlich protestantische Land keinesfalls einen katholischen Pr&auml;sidenten w&auml;hlen w&uuml;rde. Und dann wurde John F. Kennedy zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt.<\/p><p>In der n&auml;chsten Dekade sagten sie, das Amerika keine S&uuml;dstaatler w&auml;hlen w&uuml;rde, und doch wurde Jimmy Carter gew&auml;hlt (der letzte Pr&auml;sident aus den S&uuml;dstaaten war Zachary Taylor &ndash; 1849).<\/p><p>Im Jahr 1980 sagten sie, die W&auml;hler w&uuml;rden nie f&uuml;r einen geschiedenen und  wiederverheirateten Mann stimmen, da das Land daf&uuml;r viel zu religi&ouml;s sei, behaupteten sie. Willkommen Pr&auml;sident Ronald Reagan, 1981-89.<\/p><p>Sie sagten, du k&ouml;nntest nicht zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden, wenn du nicht im Milit&auml;r gedient hast. Es war unvorstellbar, dass ein Ungedienter Commander in Chief w&uuml;rde oder der zugab, illegale Drogen ausprobiert zu haben (ohne zu inhalieren!). Pr&auml;sident Bill Clinton, 1993-2001.<\/p><p>Und letztlich sagten &bdquo;SIE&ldquo;, auf keinen Fall w&uuml;rden die Demokraten gewinnen, wenn sie einen Schwarzen  als Kandidaten nominieren &ndash; einen Schwarzen, dessen Mittelname Hussein lautet. America sei immer noch viel zu rassistisch daf&uuml;r, warnten sich leise fl&uuml;sternd die Leute.<br>\nBOOM!<br>\nHast du dich je gewundert, warum die Experten, die politische Klasse, sich immer so sicher sind, dass die Amerikaner &bdquo;gerade nicht bereit&ldquo; f&uuml;r etwas sind &ndash; und dann liegen sie falsch?<\/p><p>Sie sagen diese Dinge, weil sie den Status Quo erhalten wollen. Sie wollen keinen Aufruhr. Sie versuchen den Durchschnittsb&uuml;rger zu ver&auml;ngstigen damit er wider seinen eigenen Ansichten stimmt.<br>\nUnd nun, dieses Jahr behaupten &bdquo;SIE&ldquo; dass keinesfalls ein &bdquo;demokratischer Sozialist&ldquo; zum Pr&auml;sidenten der USA gew&auml;hlt werden k&ouml;nnte. Dies ist das Hauptargument aus Hillary Clintons Wahlb&uuml;ro.<br>\nAber alle Umfragen zeigen, dass Bernie Sanders Donald Trump mit doppelt so vielen W&auml;hlerstimmen &bdquo;SCHL&Auml;GT&ldquo;, als wenn Hillary Clinton die Kandidatin w&auml;re.<br>\nAuch wenn die Umfragen landesweit Hillary vor Bernie unter den Demokraten sehen, wenn die Umfrageinstitute alle Unabh&auml;ngigen einbeziehen liegt Sanders mit 2 zu 1 &uuml;ber dem Ergebnis, welches Hillary gegen Trump erzielen w&uuml;rde.<\/p><p>Die Art, in welcher die Clinton-Kampagne Sanders als Kommunisten beschimpfte ist ungl&uuml;cklich und taub. Bezugnehmend auf die BBC identifizieren sich 43% aller Einwohner Iowas mehr mit &bdquo;Sozialismus&ldquo; (teilen, helfen) als mit Kapitalismus (Gier, Ungleichheit). Die meisten Umfragen unter jungen Erwachsenen (18-35 Jahre) zeigen, dass diese &bdquo;Sozialismus&ldquo; (Fairness) dem Kapitalismus (Selbstsucht) vorziehen.<\/p><p>Also, was ist &bdquo;demokratischer Sozialismus&ldquo;? Es ist eine wahre Demokratie in der jeder einen Sitz am Tisch und eine Stimme hat, nicht nur die Reichen. Letztens gab das Merriam-Webster-W&ouml;rterbuch bekannt, dass das meistgesuchte Wort ihres Online-Nachschlagewerkes in 2015 &bdquo;Sozialismus&ldquo; war. Wenn du unter 49 bist (die Gruppe mit den meisten W&auml;hlern), dann sehen die Tage des Kalten Krieges, die Kommunistenfresser und die &bdquo;rote Gefahr&ldquo; albern aus.<br>\nWenn Hillarys Hauptargument, f&uuml;r sie zu stimmen, ist, &bdquo;Bernie ist ein Sozialist!&ldquo; oder &bdquo;Ein Sozialist kann nicht gewinnen!&ldquo; dann hat sie verloren.<\/p><p>Die New York Times, welche zugab die Geschichten &uuml;ber die Massenvernichtungswaffen im Irak erfunden zu haben und uns dazu trieb in das Land einzumarschieren, unterst&uuml;tzt nun Hillary Clinton, die Kandidatin, welche f&uuml;r den Irak-Krieg stimmte. Ich dachte die NYT hat sich entschuldigt und ver&auml;ndert? Was passiert hier?<\/p><p>Nun ja, die Times mag ihre Kandidaten realistisch und pragmatisch. Und daher ist es f&uuml;r sie Hillary Clinton. Sie m&ouml;chte die Banken nicht zerschlagen, den Glass-Steagall-Act nicht wieder aufleben lassen, will den Mindestlohn nicht auf 15$ erh&ouml;hen, will nicht D&auml;nemarks kostenloses Gesundheitssystem.<br>\nIst einfach nicht realistisch, sch&auml;tze ich.<\/p><p>Sicherlich, es gab Zeiten, da war es nicht &bdquo;realistisch&ldquo; ein Gesetz zu verabschieden, welches Frauen das Wahlrecht gab. Sie sagten, dies w&uuml;rde nie geschehen, weil nur M&auml;nner dar&uuml;ber im Kongress und Senat entscheiden, und dies wiederum bedeutete, es w&uuml;rde nie geschehen. Sie lagen falsch. <\/p><p>Sie sagten mal, es sein nicht &bdquo;realistisch&ldquo; den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Civil_Rights_Act_von_1964\">Civil Rights Act<\/a> und den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voting_Rights_Act\">Voting Rights Act<\/a> nacheinander zu verabschieden.  Amerika sei daf&uuml;r noch nicht &bdquo;bereit&ldquo;. Beide traten 1964 &amp; 1965 in Kraft.<\/p><p>Noch vor 10 Jahren wurde uns gesagt, die Homoehe w&uuml;rde niemals m&ouml;glich sein. Gut, dass wir nicht auf die geh&ouml;rt haben, welche uns sagten, wir sollen &bdquo;pragmatisch&ldquo; sein. <\/p><p>Hillary sagt, Bernies Pl&auml;ne seien einfach nicht &bdquo;realistisch&ldquo; oder &bdquo;pragmatisch&ldquo;. Diese Woche sagte sie, dass eine allgemeine Krankenversicherung f&uuml;r alle (nie, nicht) niemals passieren kann. Niemals?<br>\nHillary sagt auch, es sei nicht praktisch, kostenlose Hochschulen f&uuml;r alle anzubieten. Du kannst nicht praktischer sein als die Deutschen &ndash; und die kriegen das hin., wie auch viele andere L&auml;nder.<br>\nClinton findet Wege um f&uuml;r Kriege und Steuererleichterungen f&uuml;r die Reichen zu zahlen. Hillary Clinton war F&Uuml;R den Kreig im Irak, GEGEN die Homoehe, F&Uuml;R den Patriot Act, F&Uuml;R NAFTA und will Snowdon ins Gef&auml;ngnis stecken. Das ist eine Menge die man erst einmal verarbeiten muss, speziell wenn Bernie Sanders die Alternative ist. Er ist der Gegensatz dazu.<br>\nEs gibt viele gute Dinge Hillary betreffend. Aber sie steht rechts von Obama und w&uuml;rde uns r&uuml;ckwarts, nicht vorw&auml;rts, f&uuml;hren. Dies w&auml;re traurig, sehr traurig.<br>\n81% der Wahlberechtigten sind weiblich, Farbige oder Junge (18-35). Und die Republikaner haben die GROSSE Mehrheit von 81 Prozent verloren. Welcher Demokrat auch immer im November zur Wahl steht wird gewinnen. Niemand sollte aus Angst w&auml;hlen. Es sollte der gew&auml;hlt werden, von dem man meint, dass er am besten repr&auml;sentiert, was man selber denkt.<br>\nSie wollen Dir  Angst einjagen und dich glauben machen, dass wir mit Sanders verlieren. Die Fakten und die Umfragen schreien f&ouml;rmlich das Gegenteil.: Wir haben eine bessere Chance mit Bernie!<br>\nTrump ist laut und ver&auml;nstigend &ndash; und Liberale sind leicht zu ver&auml;ngstigen. Aber Liberale lieben auch Fakten. Hier ist einer: weniger als 19% der amerikanischen Bev&ouml;lkerung sind Wei&szlig;e M&auml;nner &uuml;ber 35. Also beruhigt euch.<br>\nSchlussendlich schaut euch diese &Uuml;bersicht an &ndash; sie spricht B&auml;nde (Anmerkung: Hillary hat jetzt Ihre Position gewechselt und ist jetzt gegen TTIP)<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160202-Sanders-und-bei-uns-3-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Ich habe Bernie Sanders zuerst 1990 unterst&uuml;tzt, als er, als B&uuml;rgermeister von Burlington (Vermont), f&uuml;r den Kongress kandidierte. Er fragte mich, ob ich eine Wahlkampfveranstaltung f&uuml;r Ihn machen w&uuml;rde. Ich sch&auml;tze nicht viele waren bereit eine Wahlkampfrede f&uuml;r einen erkl&auml;rten demokratischen Sozialisten zu halten. Wahrscheinlich sagte jemand in seinem Hippie-gef&uuml;llten Wahlkampfb&uuml;ro, &bdquo;Ich wette, Michael Moore w&uuml;rde es tun!&ldquo;. Sie hatten recht. Ich fuhr hoch ins Nirgendo, und tat mein Bestes zu erkl&auml;ren, warum wir Bernie Sanders im U.S. Kongress brauchen. Er gewann und seitdem unterst&uuml;tze ich ihn.  Nie gab er mir einen Grund diese Unterst&uuml;tzung zu beenden.<br>\nEhrlich gesagt habe ich nie gedacht, dass ich den Tag noch erleben werde, an dem ich an Euch schreibe und diese Worte sage: &bdquo;Bitte stimmt f&uuml;r Bernie Sanders als n&auml;chsten Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten!&ldquo; Ich w&uuml;rde euch nicht darum bitten, wenn ich nicht glauben w&uuml;rde, dass wir ihn wirklich, wahrhaftig brauchen. Und das tun wir. Wahrscheinlich mehr als wir wissen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Moore<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &uuml;ber 70-j&auml;hrige Sanders hat in Iowa fast so viele Stimmen erhalten wie Hillary Clinton. Die alten M&auml;nner Sanders und Corbyn haben Vertrauen gerade unter jungen Menschen gewonnen. 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