{"id":30816,"date":"2016-02-03T08:26:14","date_gmt":"2016-02-03T07:26:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816"},"modified":"2016-02-11T15:15:02","modified_gmt":"2016-02-11T14:15:02","slug":"hinweise-des-tages-2553","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h02\">Europa, ab ins Kino<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h03\">Tsipras auf der Achterbahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h04\">David Milleker: Schengen oder der Wert offener (Binnen-)Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h05\">Her mit der &raquo;Billigproduktion&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h06\">Hartz IV: Rechtsversch&auml;rfung aus dem Hause Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h07\">Investitionen sichern Aufschwung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h08\">Noch einmal die Roboterkonfusion und ein Gewerkschafter, der nicht &uuml;ber L&ouml;hne reden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h09\">Der weltweite Kampf um Lohn und bessere Arbeitsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h10\">Das Diktat der Quote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h11\">Bundesregierung im Spagat zwischen Moskau und Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h12\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h13\">Tunesien vor der n&auml;chsten Revolte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h14\">Gesch&auml;ft mit dem Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h15\">Man muss nicht unersetzbar sein <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h16\">Auftrag erf&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h17\">US-Vorwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h18\">Kann Europa platzen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h19\">Fl&uuml;chtlingskinder schuften f&uuml;r H&amp;M und Next<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30816#h20\">Orban will Notstand auf Zuruf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die &uuml;berforderte Hauptstadt<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge hungern, die Kriminalit&auml;t wird angeblich nur noch verwaltet und in B&uuml;rger&auml;mtern wird mit Terminen gehandelt. Was ist los in Berlin?  Berlin ist hip. Trotz der chronischen Unterfinanzierung, der hohen Arbeitslosigkeit und dem aus s&uuml;ddeutscher Perspektive unzureichenden Arbeitsethos. Vielleicht sogar genau deswegen: Prekarit&auml;t war das Aush&auml;ngeschild der Hauptstadt. Seit einigen Jahren kippt die Stimmung. &Uuml;ber das Milliardengrab Flughafen wird offen gespottet und sp&auml;testens mit dem Lageso-Desaster ist Ineffizienz nicht mehr sexy.<br>\nDie Entwicklung dort ist dramatisch: Menschen m&uuml;ssen hungern, weil das Landesamt das Essensgeld nicht auszahlt. Dabei ist genug Geld da &ndash; nur niemand, der es weitergeben k&ouml;nnte. Das ist das Tragische an der Lageso-Katastrophe. Aber liegt das wirklich daran, dass Berlin pl&ouml;tzlich von der Fl&uuml;chtlingskrise &uuml;berrascht wurde, wie so oft erkl&auml;rt wird? Mitnichten, schon seit Jahren arbeiten Berliner Institutionen in Notstandsbesetzung. Ob bei der Polizei, in B&uuml;rger&auml;mtern, in Schulen, Krankenh&auml;usern oder beim Finanzamt &ndash; &uuml;berall fehlt es an Personal. Das beeintr&auml;chtigt nicht nur erheblich die Leistungsf&auml;higkeit von Beh&ouml;rden, sondern belastet auch die Besch&auml;ftigten des &Ouml;ffentlichen Dienstes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-02\/berlin-fluechtlinge-lageso-verwaltung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Dubiose Partner bei Berliner Hotel-Gesch&auml;ft f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDer Berliner Senat verhandelt mit einer Hotelkette &uuml;ber die Anmietung von bis zu 10.000 Fl&uuml;chtlingspl&auml;tzen. Doch eine Londoner Briefkastenfirma und ein Phantom- Integrationszentrum r&uuml;cken das Projekt ins Zwielicht. [&hellip;]<br>\nNach Recherchen der F.A.Z. wird &uuml;ber einen Vertrag mit mehrj&auml;hriger Laufzeit in einem Gesamtvolumen von gut 600 Millionen Euro gesprochen. [&hellip;] F&uuml;r die Hotelkette verhandelt eine &bdquo;Hampton Holding Ltd.&ldquo;, die in London in der Fulham Palace Road ans&auml;ssig ist. Dabei handelt es sich um eine Briefkastenfirma. In dem betreffenden Geb&auml;ude in der Fulham Palace Road Nr. 102 sind mehr als 140 solcher Briefkastenfirmen gemeldet. Die Hampton Holding, die vom deutschen Staatsb&uuml;rger Ulrich Schmidt geleitet wird, hat laut britischem Handelsregister nur ein Kapital von 1000 Pfund. Laut dem letzten einsehbaren Jahresabschluss hatte sie Ende 2014 mehr Schulden als Verm&ouml;gen. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Schmidt ist der einzige Mitarbeiter der Firma, die sonst nur noch eine gemietete Telefonistin besch&auml;ftigt. In der Senatsverwaltung wird nun kritisch gefragt, warum die GCH einen solchen &bdquo;Strohmann&ldquo; vorgeschickt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/dubiose-partner-bei-berliner-hotel-geschaeft-fuer-fluechtlinge-14048160.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie soll &ldquo;Integrationsunwilligkeit&rdquo; gemessen werden?<\/strong><br>\nErstaunliche Idee der Bundesregierung: &ldquo;Integrationsunwillige&rdquo; Fl&uuml;chtlinge sollen bestraft werden. Das hat Sozialministerin (!) Andrea Nahles angek&uuml;ndigt. Wir waren neugierig: Was bedeutet denn &ldquo;sich nicht integrieren wollen&rdquo;? Und viel wichtiger: Wie soll Integrationsunwilligkeit gemessen werden? Gibt&rsquo;s schon wissenschaftliche Tests? Kommt bald ein Integrations-Unwilligkeits-Messger&auml;t?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/vb.573823342629618\/1183651988313414\/?type=2&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page\">Jung und Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europa, ab ins Kino<\/strong><br>\nNach der Banken- soll nun die Kapitalmarktunion folgen: Die EU-Kommission sieht sie als wichtigen L&ouml;sungsbeitrag f&uuml;r die Krise Europas. Sie soll den Unternehmen in allen 28 EU-Staaten ihre Finanzierung erleichtern und damit die Investitionst&auml;tigkeit anregen. Denn Letztere, so die Kommission in ihrem bis 2019 reichenden Aktionsplan, lahmt wegen zu starker Abh&auml;ngigkeit der Unternehmen von den Banken. St&auml;rkere Kapitalm&auml;rkte gleich effizientere Finanzm&auml;rkte, das ist die Formel hinter dem Vorhaben. Weil sich die Banken mit der Kreditvergabe zieren und die Staaten Sparpolitik exerzieren, brauche es andere Kapitalquellen f&uuml;r Unternehmen. Kein Witz: Mehr Deregulierung h&auml;lt die EU-Kommission f&uuml;r das Gebot der Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/europa-ab-ins-kino\">Heiner Flassbeck in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Eine finanzpolitische Zeitbombe<\/strong><br>\nKnapp sieben Jahre nach Beginn der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise steht die n&auml;chste Deregulierungswelle bevor. Die Panik, die im Herbst 2008 die Chefetagen der Banken erfasst hat, ist nur noch ferne Erinnerung, ebenso die seinerzeit geplanten Ma&szlig;nahmen gegen diverse halsbrecherische Finanzoperationen.<br>\nEU-Finanzkommissar Jonathan Hill meint, es sei an der Zeit, in Europa &bdquo;alte Schranken einzurei&szlig;en und den freien Kapitalverkehr zwischen allen 28 Mitgliedstaaten zu erleichtern&ldquo; &ndash; weshalb die EU-Kommission der Kapitalmarktunion h&ouml;chste Priorit&auml;t einr&auml;umt. Der dazu im September verk&uuml;ndete Aktionsplan sieht bis 2019 eine Reihe von Konsultationen, &Uuml;berpr&uuml;fungsma&szlig;nahmen und Gesetzesinitiativen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5264078\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tsipras auf der Achterbahn<\/strong><br>\nAls im Januar 2015 Alexis Tsipras die Wahlen in Griechenland gewann, waren viele elektrisiert, gepackt, ja voller Hoffnung. Dass da jetzt eine neue Linke antritt, mit neuem Personal, mit Leuten, die ganz anders sind als die faden Berufsapparatschiks, die man aus unseren hiesigen politischen Kasten kennt. Und die Griechen hatten, bis weit hinein in die Mitte und den Mainstream, pl&ouml;tzlich wieder Hoffnung gefasst. Hoffnung, dass es wieder aufw&auml;rts geht. Das Land war von dieser Stimmung erfasst: &bdquo;Griechischer Fr&uuml;hling.&ldquo;<br>\nUnd dann der Schock: Das Diktat vom Juli. Die Eurozonen-Mitgliedsstaaten machten Alexis Tsipras unmissverst&auml;ndlich klar: Entweder Du gibst klein bei oder wir zerst&ouml;ren Dein Land. Der Linkspremier musste ein neues Austerit&auml;tsmemorandum unterschreiben. Noch mehr Sparkurs. Noch mehr Bestialit&auml;ten aus dem Instrumentenkasten der Troika. Und daf&uuml;r nur vageste Aussichten auf eine &bdquo;Schuldenumstrukturierung&ldquo; demn&auml;chst, sowie die Zusage, auch ein Konjunkturprogramm f&uuml;r Griechenland zu erw&auml;gen. Irgendwann. 2016.<br>\nSeither: Entt&auml;uschung. Verflogene Hoffnung. Das b&ouml;se Wort von Tsipras&lsquo; &bdquo;Kapitulation&ldquo; macht die Runde. Auch sein Ex-Buddy und Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis gebraucht es schneidig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2016\/02\/tsipras-auf-der-achterbahn\/\">Robert Misik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>David Milleker: Schengen oder der Wert offener (Binnen-)Grenzen<\/strong><br>\nUnter dem Druck der Fl&uuml;chtlingsbewegungen Richtung Europa werden fast t&auml;glich wieder nationale Grenzen sp&uuml;rbar. Damit kehrt sich eine Entwicklung um, die seit den 1980er Jahren nur eine Richtung kannte. Erst brauchte man keinen Pass mehr beim Grenz&uuml;bertritt innerhalb Europas, dann fiel mit der W&auml;hrungsunion auch noch die Notwendigkeit des W&auml;hrungsumtausches weg.<br>\nJe st&auml;rker sich wieder Grenzz&auml;une in Europa auftun, desto mehr stellt sich nat&uuml;rlich auch die Frage nach den wirtschaftlichen Folgen. Es war ja ohnehin immer ein wesentliches Argument f&uuml;r die europ&auml;ische Integration, dass der gemeinsame Wirtschaftsraum &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere und tiefere M&auml;rkte zu h&ouml;herer Produktionseffizienz der Unternehmen und gr&ouml;&szlig;erer Produktvielfalt f&uuml;r die Verbraucher f&uuml;hren w&uuml;rde und so den Wohlstand steig<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2016\/02\/02\/david-milleker-schengen-oder-der-wert-offener-binnen-grenzen\/\">WirtschaftsWunder<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Her mit der &raquo;Billigproduktion&laquo;<\/strong><br>\nWeniger Rechte, mehr Repressionen: Die Politik bereitet sich auf wachsende Verteilungsk&auml;mpfe &raquo;ganz unten&laquo; vor. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) rechnet mit 350.000 Fl&uuml;chtlingen, die 2016 nach Abschluss ihres Asylverfahrens in das Hartz-IV-System rutschen und mit Langzeiterwerbslosen konkurrieren. Die Forderungen reichen von Leistungsk&uuml;rzungen bis hin zur neuen deutschen Billigproduktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-02\/020.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV: Rechtsversch&auml;rfung aus dem Hause Nahles<\/strong><br>\n Am 3. Februar soll im Bundeskabinett das 9. SGB-II-&Auml;nderungsgesetz diskutiert und abgestimmt werden. Verschiedene Versionen von Referentenentw&uuml;rfen sind bekannt. Angeblich sollen Rechtsvereinfachungen bei Hartz IV auf den Weg gebracht werden. Zu kritisieren ist erstens, dass die CDU\/SPD-Regierung nicht Hartz IV in Frage stellt &ndash; ein Gesetz, das Armut und soziale Ausgrenzung f&uuml;r Millionen direkt betroffener B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bedeutet. Und f&uuml;r Erwerbst&auml;tige eine Androhung des sozialen Absturzes ist, wenn sie ihre Arbeitskraft nicht billig zu Markte tragen. Zweitens ist zu kritisieren, dass die nun schon Jahre andauernde Diskussion um Ver&auml;nderungen bei Hartz IV ohne die Betroffenen gef&uuml;hrt wurden. Die Wirtschaftslobby darf sich in Gesetzgebungsprozesse intensiv einmischen, die sozial Ausgegrenzten haben keine Chance. Drittens sind die bisher bekannt gewordenen Vorhaben eher als Rechtsversch&auml;rfung zu bezeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/kolumne\/hartz-iv-rechtsverschaerfung-hause-nahles\/\">Katja Kipping (MdB, Die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Investitionen sichern Aufschwung<\/strong><br>\nDeutschland hat sich lange allein auf seine starke Exportwirtschaft verlassen. Inzwischen ist jedoch kaum noch zu &uuml;bersehen, dass das einseitige Wirtschaftsmodell nicht auf Dauer tr&auml;gt: Es sei sehr riskant, auf exportgetriebenes Wachstum zu setzen, hei&szlig;t es im wirtschaftspolitischen Jahresausblick des IMK. Die Nachfrage aus China und anderen Schwellenl&auml;ndern gehe zur&uuml;ck, die Unsicherheit in der Welt nehme zu. Die &Ouml;konomen fordern, dass die Binnennachfrage, die in den vergangenen Jahren bereits an Bedeutung gewonnen hat, weiter gest&auml;rkt und deutlich mehr investiert wird. Eine weitere Steigerung der L&ouml;hne sei daf&uuml;r unerl&auml;sslich.<br>\nDem lebhaften privaten Konsum der Deutschen sei zu verdanken, dass es f&uuml;r einen kleinen Aufschwung in diesem Jahr reicht. In ihrer aktuellen Prognose gehen die Experten davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt 2016 um durchschnittlich 1,8 Prozent wachsen wird.<br>\nDringenden Handlungsbedarf sehen die &Ouml;konomen bei &ouml;ffentlichen Investitionen: Deutschland habe jahrelang zu wenig in Infrastruktur und Bildung investiert, dies m&uuml;sse nun nachgeholt werden. Gen&uuml;gend Mittel seien vorhanden, sie m&uuml;ssten nur konsequent genutzt werden. Nach Berechnung der IMK-Forscher k&ouml;nnten die &ouml;ffentlichen Ausgaben 2016 ohne Weiteres um 30 Milliarden Euro erh&ouml;ht werden, ohne die Schuldenbremse und europ&auml;ische Regeln zu verletzen. Um den Verfall der Infrastruktur zu stoppen, seien j&auml;hrlich zus&auml;tzliche Ausgaben in zweistelliger Milliardenh&ouml;he notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/63240_63250.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Noch einmal die Roboterkonfusion und ein Gewerkschafter, der nicht &uuml;ber L&ouml;hne reden kann<\/strong><br>\nEinige Leser weisen mich darauf hin, dass zum Thema &bdquo;Maschinen vernichten Arbeitspl&auml;tze&ldquo; noch ganz viele irrsinnige Meinungen unterwegs sind. Hier ein Beispiel aus der ZEIT, wo man lesen kann:<br>\n&bdquo;Ja, Automatisierung gab es schon immer, auch die Webst&uuml;hle ersetzten massenweise Arbeitspl&auml;tze. Historisch einmalig ist an der heutigen Lage aber nicht nur, dass die Automatisierung schneller w&auml;chst als die M&auml;rkte, sondern auch, dass die Maschinen weit mehr Jobs ersetzen, als zu ihrer Herstellung notwendig sind.&ldquo;<br>\nErstens haben die Maschinen immer mehr Jobs ersetzt, als zu ihrer Herstellung notwendig waren, denn das ist die Idee dabei. Ja, es ist die Idee der Automatisierung, Jobs, die dann nicht mehr gebraucht werden, zu ersetzen durch Maschinen. Wenn eine Wasserleitung gebaut wird, braucht man keine Wassertr&auml;ger mehr und wenn die Wasserleitung einmal fertig ist, braucht man auch niemand mehr, um sie zu bauen. Zweitens, es ist vielleicht so, dass die M&auml;rkte zu langsam wachsen. Aber dann muss man wenigstens fragen: Warum ist das so?<br>\nAuch der Chef der Weltarbeitsorganisation (ILO), der ehemalige Gewerkschafter Guy Ryder, schafft es, in einem Interview mit dem Standard zum Thema Roboter das Thema L&ouml;hne geschickt auszulassen. Er sagt sogar, niemand habe eine Antwort darauf, ob die Automation Jobs koste oder nicht. Das ist dann schon skandal&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/noch-einmal-die-roboterkonfusion-und-ein-gewerkschafter-der-nicht-ueber-loehne-reden-kann\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der weltweite Kampf um Lohn und bessere Arbeitsbedingungen<\/strong><br>\nGewerkschaften, die historisch eine wichtige Rolle bei der Einf&uuml;hrung fundamentaler Sozial- und Arbeitsrechte spielten, sind heute fast &uuml;berall schwach. Der Internationale W&auml;hrungsfonds sieht eine zentrale Ursache der zunehmenden sozialen Ungleichheit in der Schw&auml;che der Gewerkschaften. Was sind die Ursachen des Niedergangs?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/im-gegenwind-der-weltweite-kampf-um-lohn-und-bessere.1247.de.html?dram:article_id=340008\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Diktat der Quote<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk steht schon lange und von vielen Seiten unter Beschuss. Seit den Vorkommnissen von K&ouml;ln muss er aber noch st&auml;rker mit dem Vorwurf der voreingenommenen Berichterstattung leben.<br>\nder Freitag: Lieber Herr Herles, Ihr Buch &bdquo;Die Gefalls&uuml;chtigen&ldquo; zeigt Sie als scharfen Kritiker des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. F&uuml;hlen Sie sich durch das Verhalten des SWR in der Frage Elefantenrunde mit oder ohne AfD in ihrer Kritik best&auml;tigt?<br>\nWolfgang Herles: Ja. Das ist Realsatire. Man m&uuml;sste einen Preis stiften: Die Volle-Hose-in-Gold ginge an den SWR. Ich schlage vor, aus Angst vor der AfD verschiebt man alle Landtagswahl-Debatten bis Frau Merkel ihren R&uuml;cktritt hinter sich hat und\/oder das t&uuml;rkische Milit&auml;r die Au&szlig;engrenzen der EU sichert. Im Ernst: Hier kommen zwei Motive zusammen: Die Unterw&uuml;rfigkeit des Senders und der Irrglaube, man m&uuml;sse und k&ouml;nne der AfD den Diskurs verweigern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/das-diktat-der-quote\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Darum sind ARD und ZDF unter Beschuss wie nie<\/strong><br>\n&ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;, &ldquo;Schweigekartell&rdquo;: Die Legitimationskrise der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen weitet sich aus. Ihre N&auml;he zur Politik macht die Sender angreifbar. Sie m&uuml;ssen gegensteuern, solange noch Zeit ist. [&hellip;]<br>\nFatal ist, dass Begriffe wie &ldquo;Staatsfunk&rdquo; oder &ldquo;Schweigekartell&rdquo; nicht nur von Fundamentalgegnern der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen verwendet werden, vor allem gerne von Politikern der AfD, sondern auch von Politikern etablierter Parteien, Journalisten b&uuml;rgerlicher Tageszeitungen und ehemaligen Moderatoren.<br>\nWir erleben die bisher gr&ouml;&szlig;te Krise des beitragsfinanzierten Rundfunks in Deutschland. Alle, die das System im Grundsatz f&uuml;r gut halten, sind deshalb aufgerufen, &uuml;ber Reformen nachzudenken, die weit &uuml;ber Sparprogramme und die Beauftragung von guten Serien, einer neuen Talkshow oder einem Reportageformat hinausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article151740813\/Darum-sind-ARD-und-ZDF-unter-Beschuss-wie-nie.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die L&uuml;genpresse<\/strong><br>\nLiebe Leser! Ich muss Ihnen eine traurige Mitteilung machen. Was Sie hier lesen, ist ein Text &uuml;ber L&uuml;genpresse. Er erscheint &ndash; wo sonst? &ndash; in der L&uuml;genpresse, also au&szlig;erhalb der &ldquo;Wahrheit&rdquo; dessen, der es f&uuml;r erwiesen h&auml;lt, dass die L&uuml;genpresse immerzu L&uuml;ge anstelle von Wahrheit verbreitet. Aber was hat der L&uuml;genpresserufer selbst zu bieten? Wenn alle Presse L&uuml;ge ist, bleibt f&uuml;r die Wahrheit doch nur noch das eigene Tagebuch. Das ist kein Weltniveau, das ist kein Vaterland, das ist gar nichts. Und das wei&szlig; auch jeder. Die Sache muss also neu aufgerollt werden.<br>\nFrage eins: Was ist Wahrheit, was ist L&uuml;ge? Und woher wissen wir das? (Ein fast unaufl&ouml;sliches Dilemma.)<br>\nFrage zwei: Kann es sein, dass das nicht neu ist? Haben wir nicht fr&uuml;her schon so etwas geh&ouml;rt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2016-02\/medien-luegenpresse-journalismus-strafrecht-fischer-im-recht\">Fischer im Recht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung im Spagat zwischen Moskau und Kiew<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel verteidigt am Montag EU-Sanktionen gegen Russland, CSU-Chef Seehofer fliegt am Donnerstag zum Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin<br>\nDie EU-Sanktionen gegen Russland bereiten Bundeskanzlerin Angela Merkel zunehmend Probleme: Bevor der Chef des Koalitionspartners CSU, Horst Seehofer, am Donnerstag nach Moskau reist, um mit Pr&auml;sident Wladimir Putin Gespr&auml;che zu f&uuml;hren, sprach sich Merkel zu Wochenbeginn in Berlin gegen ein rasches Ende der Strafma&szlig;nahmen der EU gegen Russland aus.<br>\nDie Voraussetzung daf&uuml;r sei die Umsetzung des sogenannten Minsk-Prozesses, sagte die Christdemokratin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko am Montag in Berlin. Sie stellte sich damit gegen lauter werdende Forderungen aus der deutschen Wirtschaft nach einem raschen Ende der Sanktionen. Auch die franz&ouml;sische Regierung und andere EU-Staaten wollen die Beziehungen zu Moskau lieber heute als morgen wieder normalisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Bundesregierung-im-Spagat-zwischen-Moskau-und-Kiew-3091597.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Gesch&auml;fte mit H&uuml;rden<\/strong><br>\nBerlin unternimmt Schritte zur Vorbereitung auf ein m&ouml;gliches Ende der Russland-Sanktionen. Rund ein Jahr nach der Einigung auf das zweite Minsker Abkommen, dessen komplette Umsetzung nach wie vor als Voraussetzung f&uuml;r die Einstellung der Strafma&szlig;nahmen gilt, wird am morgigen Donnerstag der bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer zu Gespr&auml;chen in Moskau erwartet. Dort will er den Wiederausbau der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen vorantreiben. Seehofers Besuch, der an eine seit Jahrzehnten gepflegte bayerisch-russische Zusammenarbeit ankn&uuml;pfen kann, ist eng mit der Bundesregierung abgestimmt. In die Berliner Kooperationsbem&uuml;hungen sind auch EU und NATO eingebunden. Erg&auml;nzend hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag den Druck auf den ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko erh&ouml;ht, die im zweiten Minsker Abkommen festgelegte Verfassungs&auml;nderung, die der Ostukraine einen Sonderstatus sichern soll, endlich durch das Parlament in Kiew best&auml;tigen zu lassen. Dies scheitert bislang vor allem am Widerstand von Nationalisten und Faschisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59300\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Was bringt TTIP? Das Handelsabkommen auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nEine Gro&szlig;demonstration mit fast 250.000 Menschen in Berlin und ein handfester Streit im EU-Parlament &ndash; das Freihandelsabkommen TTIP erregt seit Monaten die Gem&uuml;ter. W&auml;hrend es die einen f&uuml;r einen gro&szlig;en Fortschritt halten, wenn die Z&ouml;lle zwischen der EU und den USA fallen und Standards und Normen vereinheitlicht werden, warnen die anderen davor, dass TTIP den gro&szlig;en Konzernen noch mehr Macht verleiht, als sie ohnehin schon haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.planet-wissen.de\/av\/videowasbringtttipdashandelsabkommenaufdempruefstand100.html\">Planet Wissen<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;F&uuml;r TTIP sind wir doch nur ein Werbetr&auml;ger&ldquo;<\/strong><br>\nElektromotorengeh&auml;use, Hydraulikzylinder oder Mischer f&uuml;r die Lebensmittelindustrie: Unter anderem mit dem Bau solcher Maschinen macht das Familienunternehmen Fella mehr als f&uuml;nf Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Martina R&ouml;mmelt-Fella ist die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin und Chefin der rund 50 Mitarbeiter der Firma im unterfr&auml;nkischen Amorbach, auf halber Strecke zwischen W&uuml;rzburg und Mannheim gelegen. Sie h&auml;tte mit Blick auf das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP allen Grund zum Optimismus &ndash; wenn es nach den TTIP-Bef&uuml;rwortern geht: &bdquo;TTIP ist ein Abkommen gerade auch f&uuml;r KMU, kleine und mittlere Unternehmen&ldquo;, erkl&auml;rte gerade erst Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Matthias Machnig von der SPD. Stattdessen hat R&ouml;mmelt-Fella die Initiative &bdquo;KMU gegen TTIP&ldquo; mitgegr&uuml;ndet und &uuml;berzeugt immer mehr andere Mittelst&auml;ndler vom Protest gegen das Abkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/fuer-ttip-sind-wir-doch-nur-ein-werbetraeger\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin G.M.H.:<\/strong> Bemerkenswerte Aussagen zu den Freihandelsabkommen (auch NAFTA) sind da von Unternehmerseite zu lesen. Auch ihre &Auml;usserungen zu Mindestlohn und Bedingungslosem Grundeinkommen lassen aufhorchen! <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten finden, dass das bedingungslose Grundeinkommen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15187\">keine zauberhafte Idee ist<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn Wachstum zum Selbstzweck wird<\/strong><br>\nDas, was &ldquo;Zeit&rdquo;-Redakteurin Petra Pinzler in ihrem Buch &ldquo;Der Unfreihandel&rdquo; zusammengetragen hat, l&auml;sst Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA in keinem guten Licht erscheinen. Auch wer sich gut mit Welthandelsthemen auskennt, findet in dem Werk eine Reihe eher unbekannter Einzelfakten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kritisches-zu-ttip-und-ceta-wenn-wachstum-zum-selbstzweck.1310.de.html?dram:article_id=344280\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tunesien vor der n&auml;chsten Revolte?<\/strong><br>\nNicht nur, dass die islamistische Regierung weiterhin einen liberalen Wirtschaftskurs verfolgte, im November 2012 unterzeichnete sie ein Abkommen &uuml;ber eine &bdquo;privilegierte Partnerschaft&ldquo; mit der EU, die nun durch ein &bdquo;vertieftes und vollst&auml;ndiges Freihandelsabkommen&ldquo; (ALECA) formalisiert werden soll, &uuml;ber das seit Oktober 2015 verhandelt wird. An den rechten R&auml;ndern von en-Nahda gedieh offensichtlich auch die Zusammenarbeit mit dem salafistischen Terrorismus: Ohne Behinderung durch die Polizei konnten religi&ouml;se Fanatiker im September 2012 die US-Botschaft angreifen, zwei prominente linke Politiker wurden mit derselben Waffe ermordet, obwohl dem Innenminister im Falle des zweiten Mordes eine Warnung des lokalen Residenten der CIA vorlag, Milizen der Partei griffen Gewerkschaftsh&auml;user und Museen an, schlugen K&uuml;nstler zusammen, terrorisierten Universit&auml;ten. [&hellip;]<br>\nMeint man aber die Unterst&uuml;tzung des einzigen nach dem &bdquo;Arabischen Fr&uuml;hling&ldquo; verbliebenen demokratischen Experiments ernst, dann sollte man auf ideologische Kosmetik verzichten zugunsten von Ma&szlig;nahmen, die der tunesischen Wirtschaft auf die Beine helfen. Vordringlich ist ein Schuldenschnitt f&uuml;r die staatlichen Schulden, das Ende der Privilegierung ausl&auml;ndischer Unternehmen durch die von der EU durchgesetzte Steuerfreiheit (inklusive freiem Gewinntransfer f&uuml;r die n&auml;chsten zwanzig Jahre usw.). Geboten ist eine R&uuml;ckkehr zu Schutzz&ouml;llen, die der sich entwickelnden tunesischen Wirtschaft helfen, der Ausbau einer sozialen Infrastruktur, Abschied von real sinkenden Mindestl&ouml;hnen und eine generelle St&auml;rkung der Massenkaufkraft im Lande. Sollte dies nicht bald geschehen, w&uuml;rde sich die EU mit zum Totengr&auml;ber der von ihr &ouml;ffentlich so hochgelobten &bdquo;jungen Demokratie&ldquo; im Musterland des &bdquo;arabischen Fr&uuml;hlings&ldquo; machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/tunesien-vor-der-naechsten-revolte\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesch&auml;ft mit dem Tod<\/strong><br>\nAuf Terroranschl&auml;ge wie dem vom 11. September 2001 in New York und dem vom 13. November 2015 in Paris folgt der &raquo;Krieg gegen Terror&laquo; &ndash; so war es in Afghanistan, im Irak und in Syrien. Die Bundeswehr ist dabei &ndash; und soll mit einem neuen Aufr&uuml;stungsprogramm, das bis zum Jahr 2030 reicht, auch tats&auml;chlich global einsatztauglich gemacht werden.<br>\nDen R&uuml;stungsunternehmen verspricht das lukrative Gesch&auml;fte. Die Spirale &raquo;Terror &ndash; Krieg &ndash; Terror&laquo; l&auml;sst deren Aktienkurse nach oben schnellen. Die R&uuml;stungsbranche geh&ouml;rt nicht erst, aber insbesondere seit der Jahrtausendwende zu den gro&szlig;en Gewinnern. &raquo;Der Krieg ist ein besseres Gesch&auml;ft als der Friede. Ich habe noch niemand gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhalt und F&ouml;rderung des Friedens geworfen h&auml;tte&laquo;, schrieb Carl von Ossietzky 1931 in der Weltb&uuml;hne.<br>\nDas Branchenbarometer &raquo;Dow Jones US Defense Index&laquo; stieg nach den Attentaten von Paris mit zwei Prozent (Marktdurchschnitt +0,4%). Der Arca-R&uuml;stungswerteindex, der die 14 gr&ouml;&szlig;ten amerikanischen Waffenproduzenten umfasst, legte um rund vier Prozent zu. Die Kurse des franz&ouml;sischen Technologiekonzerns Thales, der Anlagen zur milit&auml;rischen Aufkl&auml;rung und Raketenabwehrsysteme herstellt, stiegen in der Spitze um fast zehn Prozent. Und die Aktie der deutschen R&uuml;stungsschmiede Rheinmetall machte nach den Anschl&auml;gen einen Kurssprung von fast f&uuml;nf Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/geschaeft-mit-dem-tod\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><strong>dazu: So viel Geld gibt Amerika f&uuml;r seine Bomben aus<\/strong><br>\n650 Dollar kostete im zweiten Golfkrieg eine simple Bombe. Moderne Sprengk&ouml;rper sind bis zu 200.000 Dollar teuer. Die USA ver&ouml;ffentlichen ihre Verkaufsliste &ndash; und preisen sie mit befremdlichem Stolz.<br>\nDas US-Verteidigungsministerium zeigt keine Scheu. Im Gegensatz zur Geheimniskr&auml;merei in Deutschland und Europa ver&ouml;ffentlichen die US-Milit&auml;rs jeden Wochentag ihre R&uuml;stungsbestellliste. Darin steht, welche Firma welchen Auftrag mit welcher Summe erh&auml;lt. Regelm&auml;&szlig;ig tauchen darin auch Auftr&auml;ge f&uuml;r Bomben und Lenkwaffen mit unglaublichen Werten auf.<br>\nSo wurde beispielsweise Mitte November eine Lieferung &uuml;ber 1,29 Milliarden Dollar f&uuml;r Luft-Boden-Munition an Saudi-Arabien verk&uuml;ndet. Geliefert werden fast 30.000 Bomben verschiedener Gewichtsklassen und unterschiedlicher Technik. Grob gerechnet sind das im Durchschnitt 40.000 Dollar pro Bombe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article151742995\/So-viel-Geld-gibt-Amerika-fuer-seine-Bomben-aus.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Man muss nicht unersetzbar sein<\/strong><br>\nDie meisten Berufseinsteiger in Europa werden nicht h&auml;nderingend gesucht. Sie k&auml;mpfen verzweifelt um ihren Platz &ndash; und erleben eine immense Entwertung ihrer Ausbildung.  Keiner von uns hatte geahnt, wie schwer der Einstieg in den Arbeitsmarkt sein w&uuml;rde. Wir hatten die M&auml;rchen geglaubt, die uns unsere Eltern und die Universit&auml;ten eingetrichtert hatten: Mit einem guten Masterabschluss habe man einen Job sicher und Arbeitgeber w&uuml;rden h&auml;nderingend nach motivierten jungen Absolventen suchen, die angeblich vor kreativen Ideen sprudeln und in flachen Hierarchien am besten funktionieren.<br>\nWir &ndash; das sind meine Kommilitonen und ich: Abschlussjahrgang 2015 eines europ&auml;ischen Masterprogramms im Bereich der Internationalen Beziehungen. Wir haben in mehreren L&auml;ndern studiert, sprechen verschiedene Sprachen, haben gute Noten. Hat das geholfen? Nein, denn entgegen der eigenen Wahrnehmung ist man innerhalb der Generation Y ersetzbar. [&hellip;]<br>\nErasmus-Aufenthalte oder Masterstudieng&auml;nge im Ausland sind in vielen Fachbereichen nichts Besonderes mehr, die damit einhergehenden sprachlichen Kompetenzen sind eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. F&uuml;r Arbeitgeber bedeutet dies zwar, dass sie aus einem breiteren Fundus an Bewerbern w&auml;hlen k&ouml;nnen, f&uuml;r junge Absolventen hei&szlig;t dies allerdings nur eins: massiver Konkurrenzdruck, ein Marathon von Kurzzeitvertr&auml;gen, niedrige Bezahlung und Orientierungslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2016-01\/generation-y-karriere-kritik-berufseinstieg\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Arbeitslosigkeit bei Absolventen ist enorm, die Geh&auml;lter unterirdisch. Und trotzdem wird weiterhin vom angeblichen Fachkr&auml;ftemangel gefaselt und von der &ldquo;demographischen Katastrophe&rdquo;, obwohl &ldquo;Massenarbeitslosigkeit&rdquo; und &ldquo;Lohndumping&rdquo; die treffenderen Begriffe sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Auftrag erf&uuml;llt<\/strong><br>\nSie sind der Meinung: Das war spitze! Luftspr&uuml;nge von Dieter Imboden, die er vor Freude vollf&uuml;hrt h&auml;tte, sind nicht &uuml;berliefert. Auf alle F&auml;lle geizte der Schweizer Wissenschaftsmanager nicht mit hochfliegender Rhetorik, als er am vergangenen Freitag als Frontmann eines zehnk&ouml;pfigen Expertenteams &uuml;ber die Errungenschaften und (m&ouml;gliche) Zukunft der sogenannten Exzellenzinitiative Bericht erstattete. Ein in vielerlei Hinsicht &raquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliches F&ouml;rderprogramm&laquo; sei diese und ein Symbol &raquo;f&uuml;r den Willen, die deutschen Universit&auml;ten international besser zu qualifizieren&laquo;, lobhudelte er und machte da weiter, wo er bei seiner Berufung vor 16 Monaten angefangen hatte: beim Erf&uuml;llen seines Auftrags.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/02-02\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben erst k&uuml;rzlich auf &ndash; auch eigene &ndash; kritische Positionen zum Thema hingewiesen:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30547#h11\">Wie Elite wollen wir sein?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30744#h14\">GEW: &bdquo;Entfristungsoffensive statt Exzellenzinitiative&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>US-Vorwahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Amerikaner, h&ouml;rt die Signale<\/strong><br>\nNach ersten Auswertungen der Abstimmung zeichnet sich bei den Demokraten in Iowa ein Generationengraben ab. So war Clinton bei Senioren, Familien mit Kindern und finanziell bessergestellten W&auml;hlern erfolgreich, die in ihr jemanden sehen, der Obamas Weg weitergehen wird. Mit ihren Zugest&auml;ndnissen nach links in Wirtschaftsfragen, ihren j&uuml;ngsten Bekenntnissen zum Klimaschutz und zur gleichgeschlechtlichen Ehe vermochte sie j&uuml;ngere, liberalere W&auml;hler allerdings nicht zu &uuml;berzeugen.<br>\n&ldquo;Mit Clinton kommt nichts Neues&rdquo;, sagten die vielen jungen Sanders-W&auml;hler in die Fernsehkameras, die sich auf den Weg machten in karge Gemeindes&auml;le, um ihre Stimmen abzugeben. Dazu kommt Clintons zweifelhafter Ruf, nicht immer ganz aufrichtig zu sein und den Geldh&auml;usern der Wall Street zu nahe zu stehen.<br>\nAuf der anderen Seite gelang es Bernie Sanders, auch mithilfe von sozialen Medien und dem Slogan &ldquo;Feel the Bern&rdquo;, Emotionen zu sch&uuml;ren und viele Erstw&auml;hler zu mobilisieren; die Wahlbeteiligung war nur 2008 h&ouml;her, als Barack Obama mit einem &auml;hnlichen Ruf nach Ver&auml;nderung antrat. 70 Prozent der W&auml;hler unter drei&szlig;ig entschieden sich f&uuml;r Sanders, den Opa mit den zerzausten Haaren, der die Studiengeb&uuml;hren abschaffen will, sich dem Kampf gegen den Kapitalismus und die Million&auml;re der Wall Street verschrieben hat. Seine Anh&auml;nger feiern ihn, als w&auml;re er ein Popstar. Sanders ist das Herz, Clinton der Verstand &mdash; oder mit den Worten der Jugend: Clinton ist einfach irgendwie out.<br>\nMit viel R&uuml;ckenwind wird Bernie Sanders nach New Hampshire fliegen, wo am 9. Februar die n&auml;chsten Vorwahlen stattfinden, das viel zitierte und oft &uuml;bersch&auml;tzte Momentum auf seiner Seite wissend. Gem&auml;&szlig; Prognosen wird er New Hampshire gewinnen, er f&uuml;hrt in s&auml;mtlichen Umfragen, das gute Ergebnis in Iowa wird ihm zus&auml;tzlich Aufwind geben. Und so gilt Sanders, der Anti-Establishment-Kandidat, pl&ouml;tzlich als w&auml;hlbare Alternative zu Hillary Clinton &ndash; die Amerikaner lieben die Geschichte des Underdogs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/demokraten-amerikaner-hoert-die-signale-1.2845606\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies d&uuml;rfte wohl einer der spannendsten Wahlk&auml;mpfe der j&uuml;ngeren US-Geschichte werden. Ein linker Pr&auml;sident im Wei&szlig;en Haus w&auml;re eine historische Sensation und es ist auch ein Signal an Europa. Man kann mit linker und sozialer Politik und einer klaren Position gegen den Neoliberalismus vor allem junge W&auml;hler begeistern. Man muss sich allerdings die bange Frage stellen, was sich die US-Oligarchie und die Wall Street einfallen lassen werden um Sanders auszuschalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ted Cruz &ndash; das bekannte &Uuml;bel<\/strong><br>\nDonald Trump gilt gem&auml;&szlig;igten Republikanern als nicht w&auml;hlbar. Doch Ted Cruz, der Gewinner der Wahl in Iowa, ist f&uuml;r viele noch schlimmer. Zahlreiche seiner Forderungen sind noch radikaler als die von Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/politische-vorhaben-und-ansichten-von-ted-cruz-14047778.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sogar f&uuml;r die konservativ-neoliberale FAZ zu radikal, das will was hei&szlig;en&hellip; Der Dritte im Bunde, Marco Rubio, der Liebling des Republikaner-Establishments, sieht im Vergleich mit Cruz und Trump geradezu moderat aus, steht aber immer noch weit rechts von der deutschen CDU.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demokraten-Vorwahl in Iowa: Opa Underdogs Triumph<\/strong><br>\nHillary Clinton hat Geld, Macht, Einfluss &ndash; trotzdem wird sie bei der Vorwahl in Iowa d&uuml;piert: Der 74-j&auml;hrige Bernie Sanders erk&auml;mpft fast ebenso viele Stimmen. Der Erfolg des Sozialisten st&uuml;rzt die Demokraten in eine Sinnkrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/iowa-vorwahl-bernie-sanders-feiert-erfolg-im-duell-mit-hillary-clinton-a-1075179.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weiter mit der Meinungsmache. Sanders als Idealist mit undurchsetzbarem Programm. Clinton als Frau der Mitte. Was ziemlich grotesk ist, da Clinton sicher auf Seite der Demokraten, die bevorzugte Kandidatin der Wall Street ist und Sanders ein Programm vertritt, dass der &uuml;berwiegenden Mehrheit der amerikanischen B&uuml;rger zu Gute kommen w&uuml;rde. Das gleiche Geleier wie hier. Wobei wieder keiner sagen kann was &ldquo;die Mitte&rdquo; eigentlich ist, es sei denn, man &uuml;bersetzt dies mit der Hinnahme der bestehenden Verh&auml;ltnisse als &ldquo;alternativlos&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zum Caucus in Iowa hat unser Leser M.M. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30812\">ein Statement von Michael Moore ins Deutsche &uuml;bertragen<\/a>.<\/strong><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kann Europa platzen?<\/strong><br>\nJean S&eacute;ris&eacute; hat im Alter von 95 Jahren etwas vollbracht, was nur sehr wenigen Menschen verg&ouml;nnt ist: eine breite gesellschaftliche Debatte zu entfachen. Er diskutiert seine Thesen zur Zukunft Europas mit Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Bundestag.<br>\nDer &Ouml;konom und ehemalige Berater des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Giscard d&rsquo;Estaing ver&ouml;ffentlichte ein brilliantes Buch &uuml;ber die Zukunft Europas &ndash; gespickt mit humorvollen Einlassungen aus der Geschichte des Kontinents. Er erinnert darin an den unglaublichen Erfolg, die Europ&auml;ische Union basierend auf der deutsch-franz&ouml;sischen Partnerschaft zu errichten. S&eacute;ris&eacute; geht in seinem Buch auch auf die Unterschiede in Europa ein. Wird die Exportst&auml;rke Deutschlands auch durch die Importe Frankreichs und das damit verbundene Haushaltsdefizit bezahlt? Wie steht es um die Solidarit&auml;t innerhalb der Union, angesichts beispielsweise der Krise in Griechenland. Sahra Wagenknecht bringt ihre Sicht als Volkswirtin und Politikerin auf die S&eacute;ris&eacute;-Thesen ein. Gemeinsam argumentieren sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln f&uuml;r einen notwendigen Wandel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/magazine\/square\/de\/kann-europa-platzen-square\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskinder schuften f&uuml;r H&amp;M und Next<\/strong><br>\nBritische Menschenrechtler haben bei einer Umfrage in der T&uuml;rkei bis zu 400.000 illegal arbeitende Fl&uuml;chtlinge gez&auml;hlt. Darunter sollen sich auch syrische Fl&uuml;chtlingskinder befinden. Die Bekleidungsfirmen H&amp;M und Next best&auml;tigten solche F&auml;lle jetzt in ihren Fabriken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/syrische-kinder-hm-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Orban will Notstand auf Zuruf<\/strong><br>\nUngarns Regierung will sich ein weitreichendes Notstandsrecht geben und m&ouml;chte daf&uuml;r die Verfassung &auml;ndern. So soll der Notstand ohne Zutun des Parlaments ausgerufen werden, um dann b&uuml;rgerliche Freiheiten massiv einschr&auml;nken zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ungarn-orban-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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