{"id":3085,"date":"2008-03-20T16:35:19","date_gmt":"2008-03-20T15:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3085"},"modified":"2008-03-20T16:35:19","modified_gmt":"2008-03-20T15:35:19","slug":"hinweise-des-tages-2-61","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3085","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3085&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Eine Regierungserkl&auml;rung mit Folgen &ndash; die Agenda 2010 (Sendung vom 14.03.08) <\/strong><br>\nHeute vor 5 Jahren verk&uuml;ndete der damalige Bundeskanzler, Gerhard Schr&ouml;der, in einer Regierungserkl&auml;rung die &ldquo;Agenda 2010&rdquo;. &ldquo;Neugier gen&uuml;gt&rdquo; zieht eine Zwischenbilanz. Moderation: Sabine Brandi; Gespr&auml;chspartner: Prof. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeit und Qualifikation (IAQ).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20080314.mp3\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wozu die Gr&uuml;nen auch noch da sind &ndash; linksliberales Korrektiv statt Scharnierpartei<\/strong><br>\nDerzeit erleben wir, dass Teile der gr&uuml;nen F&uuml;hrungsspitzen offenbar bereit sind, Vabanque zu spielen und historische Fehler zu wiederholen. Nach den Gr&uuml;nen w&uuml;rde es keine links-liberale Partei in Deutschland mehr geben. Dessen sollten sich Bef&uuml;rworter von Schwarz-Gr&uuml;n oder Jamaika wie Rezzo Schlauch bewusst sein. Die Steuersenkungspartei FDP hat f&uuml;r ihren Schwenk von 1982 bis heute eine hohen Preis gezahlt: Sie ist zur Klientel-, Schicht- und Funktionspartei geworden und gegen rechte Tendenzen &ndash; man denke an J&uuml;rgen M&ouml;llemann &ndash; strukturell anf&auml;llig. Schon beeilt sich Generalsekret&auml;r Niebel zu versichern, Wahlaussagen der FDP k&ouml;nnten &ldquo;jedweder Art&rdquo; sein. Staatspolitische Verantwortung der Gr&uuml;nen kann folglich nicht darin liegen, die Identit&auml;t der Partei zu opfern und hierin der FDP nachzufolgen, sondern ein links-liberales Korrektiv in einer zu Konservativismus und Wirtschaftslobbyismus tendierenden politischen Kultur zu bewahren. In CDU und FDP mag es mittlerweile bekennende Schwule geben, sich der Frauenanteil erh&ouml;hen, viel von Integration und Klimaschutz geredet werden, programmatisch sind es nach wie vor nur die Gr&uuml;nen, die dies alles als Konzeptpartei ausformulieren und vertreten. Und bez&uuml;glich der Sozial- und Au&szlig;enpolitik mag die Linkspartei die richtigen Fragen stellen k&ouml;nnen. Die linken Antworten darauf haben sich 2007 nur die Gr&uuml;nen intensiv erarbeitet &ndash; dank eines &ouml;ffentlich ausgetragenen Streits.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/12\/08120203.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die USA haben aus dem Crash 1930 gelernt&rdquo; <\/strong><br>\nDie USA scheuen selbst vor Enteignungen und Verstaatlichungen nicht zur&uuml;ck, um die Bankenkrise zu &uuml;berwinden. Eine &ldquo;Kernschmelze&rdquo; des weltweiten Finanzsystems sei daher unwahrscheinlich, so der &Ouml;konom Sebastian Dullien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F03%2F19%2Fa0113&amp;src=GI&amp;cHash=96763ec44a&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>EU in der Kritik: &ldquo;Die gesamte Kommission versagt&rdquo;<\/strong><br>\nCharlie McCreevy steht im Kreuzfeuer der Kritik. Dem f&uuml;r den Binnenmarkt zust&auml;ndigen EU-Kommissar wirft der CSU-Europaabgeordnete Alexander Radwan &ldquo;strafl&auml;ssige Unt&auml;tigkeit&rdquo; vor. Selbst Kommissionskollegen kritisieren den Iren hinter vorgehaltener Hand, weil er sich bei der &ldquo;&uuml;berf&auml;lligen&rdquo; Regulierung der Kapitalm&auml;rkte nicht bewegt und &ldquo;zu viel Zeit verstreichen l&auml;sst&rdquo;.<br>\nW&auml;hrend die EU-Kommission sonst &ldquo;jeden Stein umdreht und zu jedem Thema ein Wei&szlig;buch herausgibt, tut McCreevy nichts, um ein europ&auml;isches Aufsichtsregime &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte aufzubauen&rdquo;, wettert Radwan, wirtschaftspolitischer Sprecher der Europ&auml;ischen Volkspartei im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1306541\">FR<\/a>\n<p><em>Siehe hierzu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sch&auml;rfere Standards &ndash; Banken unter der Lupe<\/strong><br>\nDer Chef der Deutschen Bank fordert eine globale Regulierungsbeh&ouml;rde. &ldquo;Global operierende Banken brauchen global operierende Aufsichtsbeh&ouml;rden&rdquo;, sagt er. Um fr&uuml;hzeitig vor Spekulationsblasen warnen zu k&ouml;nnen, empfiehlt er einen &ldquo;Rat der Weisen&rdquo; zu etablieren. Der W&uuml;rzburger &Ouml;konom Peter Bofinger fordert mehr Transparenz von der Finanzbranche. &ldquo;Die Beh&ouml;rden m&uuml;ssen die M&ouml;glichkeit bekommen, schnell und global eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte zu bekommen&rdquo;, sagt das Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat. Ein weltweites Kreditregister k&ouml;nnte den Beh&ouml;rden die Beurteilung von Bilanzrisiken erleichtern. Bofinger unterst&uuml;tzt zudem die Forderung von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD), f&uuml;r riskante Bankengesch&auml;fte h&ouml;here Eigenkapitalstandards festzuschreiben.<\/p>\n<p>Bundesbank-Pr&auml;sident Axel Weber verlangt angesichts der Liquidit&auml;tsnot zahlreicher Finanzinstitute, dass sie &ldquo;ihre Liquidit&auml;tsplanung unter Stressbedingungen verbessern&rdquo;. &ldquo;Erforderlich ist meines Erachtens eine breitere Vorsorge f&uuml;r Notfall-Liquidit&auml;t; und es sollten h&ouml;here Liquidit&auml;tspuffer vorgehalten werden&rdquo;, sagte Weber dem Handelsblatt.<br>\nMit konkreten Schritten der Bundesregierung ist nicht zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1306542\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ackermann-Interpretationen<\/strong><br>\nEr meint wahrscheinlich, traut sich aber nicht laut zu sagen, dass der Steinbr&uuml;ck die Deutsche Bank kaufen soll. Und wahrscheinlich wollen er als Mitaktion&auml;r und der Anshu Jain und die anderen vom Exekutivkomitee oder Zentralkomitee einen guten Preis f&uuml;r ihre Aktien. Er traut sich das nicht zu sagen, weil das ja so was wie verstaatlichen w&auml;re. Und das w&auml;re ja schlimm. Dass jetzt, wo wir endlich bis auf die paar Hanseln bei der linken Partei m&uuml;hsam gelernt haben, dass verstaatlichen nichts Gutes ist, weil das n&auml;mlich Sozialismus oder, schlimmer noch, sparkassenartig und auch wider das Grundgesetz der EU ist, dass jetzt pl&ouml;tzlich doch alles wieder ganz anders sein soll &ndash; da wird einem schwindelig.\n<p>Je l&auml;nger ich dar&uuml;ber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass ich den Ackermann so richtig verstehe. Was er dagegen nicht gemeint haben kann, ist eine rigorose Aufsicht. Denn das w&uuml;rde ja bedeuten, dass die sch&ouml;nen Bedingungen, wie sie vor Ausbruch der Krise herrschten, nie wieder zur&uuml;ckkehren w&uuml;rden. Das hie&szlig;e ja, die Freiheit des Kapitalverkehrs einzuschr&auml;nken. Der Weg zur&uuml;ck zur sch&ouml;nen alten Welt mit ihren wunderbar hohen Renditen f&uuml;r unsere Finanzprofis, er k&ouml;nnte verbaut sein. Das hat unser kluger Freund Ackermann ganz sicher nicht gemeint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/19\/ackermann-interpretationen_297\">Herdentrieb<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> H&ouml;chst interessant ist dieser Kommentar eines Herdentrieb-Lesers (auch im Zusammenhang mit den heutigen Beitr&auml;gen der NachDenkSeiten-Herausgeber &uuml;ber die BILD-Propaganda gegen die Gesetzliche Rente):<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ich bin zuf&auml;llig Trustee eines mittelgro&szlig;en englischen Pensionsfonds und sehe das daher aus n&auml;chster N&auml;he (inkl. pers&ouml;nlicher Haftung): auch die kapitalgedeckten Versorgungssysteme k&ouml;nnen aus aktuellen Realrenditen heraus nicht mehr vern&uuml;nftig betrieben werden und verkomme zunehmend zu einem &ldquo;Umlageverfahren&rdquo;, in dem n&auml;mlich die &ldquo;sponsoring employers&rdquo; mehr und mehr zur Abdeckung von Defiziten herangezogen werden. Das geht derzeit noch so lala, aber kommt der Tag, an dem die UK Wirtschaft schwer in die Rezession abdriftet und die employers das nicht mehr stemmen k&ouml;nnen, ist auch f&uuml;r die UK Pension Schemes das gro&szlig;e &ldquo;tabula rasa&rdquo; angesagt.<br>\nIn Deutschland und &uuml;berall sonst genau das gleiche: entweder mangels Rendite oder wegen direkten Verm&ouml;gensverlusten, oder aber, weil aus laufendem Einkommen nicht mehr zu leisten &hellip; so, oder so, ein Finanzkollaps schl&auml;gt auf die soziale Sicherung voll durch!<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2008\/03\/19\/ackermann-interpretationen_297\">(Kommentar 13 von weissgarnix | 20.03.2008 | 10:13)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kindererziehung gibt Pluspunkte f&uuml;r die Rente<\/strong><br>\nElterngeld und mehr Krippenpl&auml;tze sollen die Geburtenzahlen steigern. Und die Erziehung des Nachwuchses steigert die Rente. Knapp 673.000 Kinder wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2006 in Deutschland geboren. Auch wenn nach Medienberichten im vergangenen wieder mehr Kinder geboren wurden: Nach Ansicht von Wissenschaftlern ist diese Zahl zu niedrig, um auch in einer &auml;lter werdenden Gesellschaft langfristig den Wohlstand zu sichern. Doch w&auml;hrend es die neuen &ldquo;Geburten-F&ouml;rderprogramme&rdquo; Elterngeld und Krippenpl&auml;tze derzeit erst f&uuml;r relativ wenige Kinder gibt, schlagen sich Kindererziehungszeiten schon jetzt bereits bei etwa acht Millionen Frauen (und M&auml;nner) in der Rente nieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Kindererziehung-steigert-die-Rente.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Nein, wir befinden uns nicht bei den Presseerkl&auml;rungen eines privaten Altersvorsorgeanbieters. Hier handelt es sich um eine Initiative der Regionaltr&auml;ger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, einem &bdquo;unabh&auml;ngigen Altersvorsorge-Berater&ldquo;. Zu beachten sind hier die eigene Rubrik &bdquo;Riester-Rente&ldquo; sowie das Zahnfleisch-Model unten rechts, welches uns erkl&auml;ren will: &bdquo;So riestern Sie richtig&ldquo;. Um es mal ganz sachlich und marktwirtschaftlich zu formulieren: Welches andere deutsche Unternehmen irgendeiner Branche benutzt eigene Einnahmen, um Werbung f&uuml;r Produkte der Konkurrenz zu machen?!?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Miete statt Lohn<\/strong><br>\nViele Lkw-Fahrer vermieten ihre Arbeitskraft als Tagel&ouml;hner an Speditionen. Sie arbeiten ohne den Schutz der gesetzlichen Sozialversicherungen und k&ouml;nnen von heute auf morgen ihren Job verlieren.<br>\nDas G&uuml;terkraftverkehrsgesetz regelt die Bedingungen, unter denen Lkw-Transporte in Deutschland zugelassen sind. Selbstst&auml;ndige Fahrer ohne eigenes Fahrzeug sind dort nicht vorgesehen. Doch was nicht explizit verboten ist, gilt mittlerweile als erlaubt. Das f&uuml;r die Einhaltung dieses Gesetzes zust&auml;ndige Bundesamt f&uuml;r den G&uuml;terkraftverkehr h&auml;lt damit den Einsatz von Tagel&ouml;hnern im Speditionsgewerbe f&uuml;r juristisch durchaus m&ouml;glich, verweist allerdings auf Zust&auml;ndigkeiten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und insbesondere der Deutschen Rentenversicherung.\n<p>Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit wiederum best&auml;tigt uns in einem Hintergrundgespr&auml;ch, dass eine T&auml;tigkeit als selbstst&auml;ndiger Kraftfahrer ohne eigenes Fahrzeug in der beschriebenen Form wegen des Tatbestandes der Scheinselbstst&auml;ndigkeit grunds&auml;tzlich als unzul&auml;ssige Schwarzarbeit gewertet werden muss, kann uns aber auch mehrere Wochen sp&auml;ter nicht mitteilen, in welcher Form und wie h&auml;ufig dagegen vorgegangen wird. Zust&auml;ndig, so hei&szlig;t es, seien die Tr&auml;ger der Rentenversicherung. Ihnen obliegt es festzustellen, ob eine solche T&auml;tigkeit selbstst&auml;ndig ausge&uuml;bt werden darf.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,77emb50usi0s9jqf~cm.asp\">ARD-PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/mediathek_blank\/play.asp?cid=21852\">ARD-PlusMinus (Video)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach der Pflegereform: 4,50 Euro brutto und jederzeit k&uuml;ndbar<\/strong><br>\n&ldquo;Jobmotor Pflege&rdquo;, lautet das Stichwort, mit dem der Bericht des Gesundheitsministeriums vom Januar 2008 seine &ldquo;Positivliste&rdquo; aufmacht. Wenn die Beitragspflichtigen ab 1. Juli 2008 0,25 Prozent mehr Beitr&auml;ge in die Pflegekasse einzahlen, soll ihnen das nicht nur durch erweiterte Beratungsangebote und Modelle vers&uuml;&szlig;t werden, sondern auch mit den arbeitsmarktpolitischen Effekten der Pflegereform. 300.000 neue Arbeitsstellen im Pflegebereich in den vergangenen 13 Jahren, von zahlreichen neuen ambulanten Dienstleistern und Tr&auml;gern bereitgestellt, k&ouml;nnen sich sehen lassen. Doch von den Arbeitsbedingungen in der Pflege ist im Ministeriumsbericht nicht die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/12\/08120401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;es Tabu &ndash; Journalisten als billige Leiharbeiter in Redaktionen<\/strong><br>\n25 Cent pro Zeile &ndash; Lohndumping bei vielen Tageszeitungen. Inzwischen werden fl&auml;chendeckend in Deutschland Journalisten als Leiharbeiter besch&auml;ftigt. Reporter auf Zeit &ndash; deutlich unter Tarif bezahlt, ohne Chance, Kontakte in der Region zu verfestigen, mit der Angst, durch unliebsame Berichte anzuecken und den Job zu verlieren. Die Folge: Qualit&auml;tsverlust. Die Verleger, die gern die Bedeutung ihrer Tageszeitungen f&uuml;r die Demokratie beschw&ouml;ren, lagern gleichzeitig auch ganze Redaktionen aus. Zapp &uuml;ber Leiharbeit und Outsourcing &ndash; legale Tricks der Verleger, um m&ouml;glichst hohe Renditen einzufahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/ndrtv_pages_std\/0,,SPM2488,00.html?redir=1\/\">NDR<\/a>\n<p>Zum <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/ndrtv_pages_video\/0,,SPM2488_VID4656238_TYPmshigh_LOCint,00.html\">Video<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Brieffirma Pin sponserte Gewerkschaft mit 130.000 Euro<\/strong><br>\nGeld vom Arbeitgeber f&uuml;r eine Arbeitnehmerorganisation: Nach SPIEGEL-Informationen hat der Postdienstleister Pin die im Herbst gegr&uuml;ndete Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste massiv finanziell unterst&uuml;tzt &ndash; offenbar um ein Gegengewicht zu Ver.di aufzubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,542643,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: &bdquo;Die Heilanstalt der Republik&ldquo;<\/strong><br>\nErneut haben die Karlsruher Richter ein Sicherheitsgesetz der Regierung kassiert. Doch die Politik stellt sich taub und fertigt in rascher Folge neue Gesetze mit alten Fehlern aus. Zugleich tut die Regierung so, als sei sie sich mit dem Gericht einig &ndash; und interpretiert Niederlagen in Siege um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/900\/164437\/\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3085\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}